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die Achtung der Mit- und Nachwelt hat er versucht derhistorischen Warheit zugleich mit den Interessen desAdels selbst gerecht zu werden. Es rut ein gut Stückdeutscher Bildungs-Geschichte in diesen Schilderungen dersechsunddreißig ersten Familien unseres Landes; alle Stände,alle Zeiten und großen Ereignisse, ja fast alle Länder desschönen deutschen Vaterlandes sind in ihnen vertreten.Sprechen wir es mit Beruhigung aus. daß Männer undFrauen aus unserem bayerischen Adel den Erwartungen undAnsprüchen, die wir au den Adel überhaupt machen dürfen,mer als nur zur Genüge entsprochen haben. Die Eredieser Tatsache wird uns Allen zu Teil. Wenn es abereine unumstößliche Warheit ist, daß ein Bild one Schattenkeine Wirkung haben könne, so möge man auch von denBildern, die der Antiquarius hier gezeichnet, nicht erwarten,daß sie bloß Licht und keinen Schatten zeigen sollten. — Unddoch wäre es ein Zeichen von Böswilligkeit oder Schwäche,nach Durchlesung dieses ersten Bandes des „Adelichen An-tiquarius" nicht zur Einsicht und Ueberzeugung gelangt zusein, daß derselbe nichts anderes im Auge gehabt habe, als die
Ere des bayerischen Adels.
- WM. itsli a. Ä H.