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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Walchun von Stein.

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menen italienischen Geschlechtes Minucci und sein VaterAnton hatte bereits 1821 Namen und Wappen M- (inBlau ein roter Schrägbalken mit drei silbernen Rosen be-legt) zu dem seinen angenommen, welcher jedoch neuestensin T.-Jettenbach geändert wurde.

Die Chronik des Geschlechtes Törring beginnt miteiner ganz romantischen Raubritter- und Haudegen-Geschichteauf der Burg Stein am Hochufer der Traun, gegenüberdem uralten Kloster Baum bürg am andern Hochuferzwischen der Traun und der sie anfnemenden Alz.

Walchun von Stein, der edle Ritter,der RosseLiebende", wie ihn Homer genannt haben würde, der vonseinem geistlichen Nachbar, dem Abte von Baumburg, i. I.1160 ein Pferd um den Preis dreier Talente und einesBauerngutes kaufte, (das Pferd war ein sogen. Paßgängerund wol dcßhalb dem Herrn Walchun besonders wert), tritt11 SO zuerst urkundlich auf. Nur nebenbei sei bemerkt, daßihn der teure Kauf später gereute und er, um sich in etwaszu revanchiren, dem Abte drei Knechte erschlug. Darüberentstand ein Prozeß, welcher dahin entschieden ward, daßder Herr v. Stein dem Kloster statt der getödteten dreiKnechte drei andere, lebendige zu übergeben habe.

In so schöner, beneidenswerter Zeit also beginnt un-sere Geschichte. Dieser Walchun von Stein stammte ausdem Geschlechte der Dinasten-Grafen von Plain und Teng-ling und hatte einen Son Namens Rapoto. Dieser hatteeine Tochter, welche Heinrichen v. Törring geheiratethatte. Schwieger-Vater und Son haben mit einander denStoff zu jener Sage vom Heinz von Stein geliefert,welche alsbald erzält werden wird.

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