Napoleon und Wrede.
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den Frieden unterschrieben, sondern unter dem Troßder übrigen Sollicitanten."
So hätte sich denn (allerdings zum empfindlichen undunverbesserlichen Nachteil Bayerns) wieder das Sprüchwortbewärt: Kntor ns ultra, cropiclam!
Bevor der Antiguarius die Nachrichten über diesen be-deutenden Mann schließt, sei es ihm noch gegönnt, eineAnekdote einzuflechten, die ihm von Jemandem, der sie ausdem Munde des Fürsten selbst hatte, einmal erzält wurde,und die nur ein günstiges Licht auf den Karakter des Für-sten werfen kann.
Wrede war als Abgesandter seines Königs in Pariserschienen, um der Vermälung des allmächtigen KaisersNapoleon mit der österreichischen Kaiserstvchter MariaLouise beizuwonen, welche bekanntlich in dem furchtbarenBrande des Ballsaales (l. Juli 1810) eine traurige Be-leuchtung fand.
Der Kaiser hatte unter Anderem eine große Jagd inFontainebleau veranstaltet. Er gab dem Grafen Wrededen nächsten Stand.
Wie zufällig näerte sich Napoleon unserm Wrede undbegann mit kurzen Worten:
„Ich werde Krieg haben mit Nußland, Sie werdenIren Souverain überzeugen, daß er mir 30,000 Mann dazusende. Werden Sie?"
„Sire, das ginge gegen meine Ansichten, ich glaubenicht, daß ich im Stande wäre — — —"
In diesem Moment sa Wrede die R eitp eits che desKaisers vor seinen Augen schwirren. Der Kaiser trug siehaüfig in seinen Stiefeln und pflegte seine Generäle nachUmständen mit derselben zu überzeugen .