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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Soldaten-Carriere.

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Mag man das Glück, mag man es Verdienst nennen,es ist in beiden Fällen schwer nachzumachen.

Sein militärisches Talent entwickelte sich zum ersten-male, als er im Jare 1792 dem österreichischen Feldmar-schall Fürst Fr. Wilhelm v. Hohenlohe, der ein Heergegen die Franzosen bei Schwetzingen sammelte, in derEigenschaft eines pfälzischen Landes-Commissärs beigegebenwar.

Es ist kaum ein Beispiel in der Geschichte, daß einerst in den Kriegerstand übergetretener, noch so junger Mannin diplomatischen und militärischen Angelegenheiten ein sovollgültiges Wort reden durfte, wie im österreichischen Heerder damalige Oberst Wrede." (S.die bayerischen Ge-nerale" I. Abth. Rgsb. 1839 S. 7 ff.)

Wrede war ncmlich auf Empfelung Hohenlohe'svon seinem Kurfürsten Karl Theodor schon 1794 mitdem Titel einesObersten im Generalstab der kurpfalzbap-erischen Armee" bedacht worden. Wrede hatte eigentlichguru in Heidelberg studirt, war darauf zum Forstwesen undvon da in das Kriegswesen übergegangen. Von vielen, diees ebenso gemacht haben, brachte es kaum einer zum Ober-sten. Es muß also doch bei Wrede neben dem Glücke nochetwas Anderes hergelaufen sein.

Von 1794 an wand sich Wrede durch alle Kriege desdamaligen Deutschlands mit Glück, Umsicht und persönlichemMute hindurch. Zuerst kämpfte er mit Oesterreich gegenFrankreich, dann umgekert und zulezt wieder wie am An-fang; es ist gegründete Vermutung, daß, hätte der Kriegnoch einige Jare gedauert, die Rolle vielleicht noch ein paarmal verwechselt worden wäre. Das ist Soldatenloos. Man

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