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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Das Erbland-Jägermeister-Amt

zeichniß bringen lassest und mit ehestem zu Unserer geheimenKanzlei übersendest."

Es stet jedoch, wie Töpfer S. 71 meint, zu vermuten,daß lezteres nicht geschehen sei, teils weil die törringen'schenBriefgewölbe zu wenig geordnet waren, teils und wol haupt-sächlich weil Herzog Heinrich seiner Zeit gesorgt habenwird, daß nicht zu viele gefärliche Urkunden in derFamilie blieben.

Der neue Belenungsbrief nun lautet im Auszuge:Von Gottes Gnaden Wir Maximilian, Pfalzgrafbei Rhein, Herzog in Ober- und Niederbayern .... tuenund gegen Jedermänniglich: Nachdem Uns der edle, UnserLandsaß, Rat', Kammerer und lieber Getreuer EustachiusHerr von Törring zu Seefeld untertänigst fürgebrachtund zu erkennen gegeben, welcher Massen und Gestalt seineVorfaren des Geschlechtes derer von Törring von Altersund unfürdenklichen Jaren mit dem Erb jäg ermeisteramtUnseres Fürstentumes Bayern samt dessen zugehörigenGnaden, Privilegien und Freiheiten von Unfern löblichstenVorfaren, regierenden Fürsten in Bayern, inhalt fürgewie-sener brieflicher Urkunden .... belehnt gewest, Uns bei-nebens gehorsamst angelangt und gebeten, Wir geruhetenihm und seinen Vettern, auch allen deren Nachkommen desmännlichen Namens und Stammes der v. Törring dieseGnad' zu tun und sie mit diesem Erbjägermeisteramt zubegaben .... Also haben Wir angesehen die getreuen undersprießlichen Dienste, welche merbemeldete v. Törringweiland Unseren Vorfaren und Uns selbst zu sonderbarem,gnädigen und angenemen Gefallen geleistet haben, ein sol-ches zu tun auch hinfüro erbietig .... Und haben verwegenzu einer gnädigsten Ergözlichkeit inen, denen von