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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Große Folgen.

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Selten aber auch mögen zwei Männer von so entschie-den hartnäckigem Karakter an einander geraten sein.

Was den Herzog Heinrich von Bayern-Landshut be-trifft, so haben wir bereits oben bei Gelegenheit der Schil-derung einer Szene auf dem Konzilium zu Konstanz einenHauptzug seines Karakters, Hinterlist und Mangel an Ge-müt kennen lernen.

Hören wir nun auch weitere Aufzeichnungen über die-sen Herrn:

Gleich zu Anfang seiner Regierung i. I. 1393und er kam ser jung dazu erhob sich eine große Unruhein seiner Hauptstadt Landshut.

Sein Vater Herzog Friedrich (beigenannt der Kluge)hatte nemlich den Bürgern dieser Stadt verschiedene Frei-heiten oder Privilegien gegeben. Der Son wollte sie nichtbestätigen, die Landshuter aber wollten sich dieselben nichtnemen lassen und appellirten an den Kaiser Sigmund.

Dieß verschmachte (verdroß) ihn (den Herzog Hein-rich) ser und insonders seine adelichen Räte (unter denenKaspar Frauenhofen, Erasmus Preisinger und Al-ban v. Klosen die ärgsten waren).

Der Herzog ließ vier aus den Ratsherren der Stadt,Martin von Asch (dessen Geschlecht noch heutzutage blüt),Hanns Mospurger, Lienhart Kettner und einen Pelch-in g er fangen und verbot denselben Stadt undLand auf ewig. Dazu nam er inen one Mittel (Wei-teres) all ir Hab und Gut.

Als diese nun von Weib und Kindern und irengroßen Gütern getrieben wurden, namen sie sich's viel serzu Herzen und es war auch denen (Bürgern) von Lands-