Harskircher auf Zangberg.
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Salzburg und den Reichsstädten gar oft ein guter Waf-fenplaz und Zufluchtsort ftir die Herzoglichen wurde, wasHerzog Friedrich in einem Briefe v. I. 1390 besonderslobend anerkennt.
Noch als rüstiger Mann oerkaufte er 1355 seinem liebenOheim Herrn Seifried von Törrin g und dessen Geschlechtedas Gejaid-Lehen „mit allen Eren, Rechten und Nuzen,als (wie) ich's ingehabt", doch mit dem Vorbehalt der Aus-übung der Jagd für seine Person und sein Leben langoder, wie es in der Urkunde heißt, „mit dem Bescheid, daßsie mich nicht engen noch irren sollen unz (bis) an mein'Tod, noch ich sie hinwieder." Der eigentliche Kaufbriefwurde erst unter'm 7. Januar 1356 ausgestellt (v. Frei-berg Samml. h. Schr. I. 322, Töpfer a. a. O. 8.), woldeßwegen, weil man die Aufsagung des Lehens und dieNen-Belennng erst abwarten wollte, welche denn auch zuWeinachten 1355 von Herzog Stefan's Seite erfolgt war.Dieselbe wurde 1357 auch von den Herzogen Alb rechtund Wilhelm des straubinger Anteils gegeben.
Herr Hartprecht lebte und jagte nach diesem Ver-kaufe noch volle einundsechzig Jare, stiftete mit einem Teileseines irdischen Gutes das Spital in Braunau am Inn,machte wenige Jare vor seinem Tode mit Hannsen demTrennbecken noch eine ritterliche Fart gen Jerusalemund starb 1416 ungefär 90 Jare alt. Sein Grab fand erin der Kirche des SpitaleS zu Braunau, das noch ein be-deutendes leztwilliges Vermächtniß von ihm erhalten hatte.(Vergl. Groß, Hartprecht, der lezte Harskircher in den V.d. hist. V. f. N.-Bayern 1860.)
Zangberg samt dem Wappen der abgestorbenenHarskircher ward einige Zeit darauf einem Georg