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Schloß Marbang
Als solcher kaufte er von dem Sone des uns schonbekannt gewordenen Oswald v. Eck, Nikolaus, das Unter-Erbmarschall-Amt des Hochstifts Regensburg, welchesdieser wegen ganz herabgekommener Vermögens-Verhältnissenicht mer füren konnte, zurück. Mit Genemigung der Erz-herzoge von Oesterreich, als wirklichen, d. h. Ober-Erb-marschällen des Stiftes, verlie Bischof Adam Lorenz diesesAmt seiner, der törring'schen, Familie, bei der es auchbis zur Aufhebung des Fürstbistums verblieb.
Adam Lorenz starb bei einem Besuche seiner Vetternauf dem Schlosse Perlenstem am 16. August 1666. SeinLeichnam wurde in dem Erbbegräbnisse zu Kloster Baum-burg versenkt, das Herz aber nach Regensburg über-tragen. —
Wenige Jare vor des Bischofs Tode hatte sein BruderAlbrecht Graf von Törring das Stammgut Stein, dasS60 Jare bei der Familie gewesen war, an einen GrafenFugger verkauft und ist später ledigen Standes (1692)zu Frankfurt verstorben.
Der einzige noch übrige Bruder Joachim AlbrechtGraf von Törring zog nach dem Schlosse Marbang,dessen Rittersaal er mit Gemälden aus der Geschichte seinerFamilie schmücken ließ. Mochten dieselben immerhin keinenUeberfluß an künstlerischer Bedeutung und historischer Kritikzeigen, dazu war ja die Zeit irer Entstehung (die zweiteHälfte des XVII. Jarhunderts) überhaupt nicht angetan,so gaben sie doch Zeugnis; von einem adeligen Gemüte, dassich selbst in seinen Anen ehrt und aneifert.
Als bald darauf der Graf Albert das Schloß Pcr-t enstein bezog (1670), blieb der einsame Edelsiz Mar-