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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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des Obersten zu, Köln,

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Lichtern gleichfalls das Wappen angehängt erscheint, beglei-tet. Der Sarg ist mit schwarzem Tuche bedeckt, enthältvorne und in den Winkeln des weißen Kreuzes das Todten-wappen, aber sonst kein Emblem der Würde des Verlebten.Hinter dem Sarge ging einher:

Der Magistrat der Stadt Köln, hierauf:

Die Räte des Erzbischofs, und den Schluß bildeten dieabgeordneten

Minister und Offiziere des Königs von Spanien.

Im Kloster angekommen, sang man das cls prokuirclis,senkte dann den Sarg in der Mitte des Chors in eine Gruftund bedeckte diesen mit einer Marmorplattc, auf welcherzwei lateinische Distichen, zu deutsch etwa dieses Inhalts^eingemeißelt waren:

Tassis liegt hier, erhaben im Krieg unb in Kriegskunst

crfarcn;

Vor bem feindlichen Bonn traf ihn das tödliche Dtei.

Aber er starb nicht, er, der durch göttliche Tugend im LebenDurch so viel rümtiche Tat sich vor dem Tod hat bcwart.

Sein Vater, Innozenz von Tassis, ließ dem Soneein prächtiges Grabmal von außerordentlicher Größe undmit Figuren reich geziert an der Kirchenwand sezen. DerErzherzog Ferdinand erbat sich die Rüstung des Ver-storbenen und stellte selbe neben denen anderer bedeutenderMänner in der berümten Waffensammlung auf, welche nachirem ursprünglichen Standorte im Schloß Ambras beiInnsbruck die Ambraser-Sammlung heißt, sich jedochseit dem Jare 1805 im Belvedere zu Wien aufbewart findet.(Primisser, k. k. Ambr.-Sammlg.)

Es verdient hier konstatirt zu werden, daß die aus-fürliche Grabschrift auf dem Denkmale Hans Baptist's