Hans von Tassis' Tod,
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cher wird sich dabei auch des historischen Gemäldes unterden Arkaden in München erinnern, welches diese bayerischeWaffentat für's Volk verewigen soll.
Ein Jar nach der Erstürmung Godesbergs wurde auchdie Stadt Bonn genommen, drei Jare später aber wiedervon dem Obersten Martin Schenk, einem Parteigängerdes vertriebenen Erzbischofs Gebhard, bcsezt.
Dießmal ging Erzbischof Ernst den schon genanntenHerzog von Parma, Alexander Farnese, um Hilfe an,und dieser beauftragte den Gouverneur von FrieslandFranz Berdugo und den General-Leutnant Hans Bap-tist von Taxis, sich vor Bonn zu verfügen.
Im Monat März 1588 ließ Taxis die Belagerungs-Arbeiten beginnen. Er war überall und förderte emsigsein Tagewerk.
Ein Schüze sandte ihm von der Mauer der Stadtaus einen Kugelgruß. Taxis stürzte vom Pferde und warnach wenigen Stunden eine Leiche. So starb der „braveObrist" inmitten seiner Pflichterfüllung einen echten Soldaten-tod am 20. April 1588, erst 36 Jare alt. —
Man brachte seinen Körper nach Köln und stellte ihnim erzbischöflichen Palaste aus. Von da ab bewegte sichder feierliche Leichenzug nach dem Kloster der Franziskanerunter zalreicher Beteiligung „der hohen und höchsten Stellen",wie ein heutiger Zeitungsbericht etwa lauten würde.
Hören wir die Beschreibung des Zuges, wie sie dertaxis'sche Genealogist unter Beigabe eines großen illustriren-den Kupferstiches gibt:
Voraus gingen eine große Anzal Armer in Trauer-Kleidern.