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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
Entstehung
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Der Grundstein von Godesberg.

Im Jare 1210 ist Gudensbergvom Bischöfe Teodorich gegründetam Tage der Maurischen Märtirer.

Auf der Rückseite des Steines wurde, warscheinlich aufBefel des Herzogs Ferdinand folgende Inschrift in Gold-buchstaben angebracht:

Dieser Stain ist der Fundamcntstai» des Schloß s zuGudensberg sin Cöluische Bistumb gelegen, Ivel-lich ^ es Schloß den 17 Dccemb: sin 1583 Aar durchden durch s lancht: Fürsten und Herrn Herrn Fer-dinandt den ersten diß s Ramens Psalbgraucn bei)

Rhein, Herbogen su Dbcrii und lliedern s Bayrn ^c.In Namen Ir dtl Herrn Hrucdcrn des auch hoch-würdig s istcn und durchleucht: Fürsten und HerrnHerrn Ernsten crwöltcm Erb s bischouen zu Cölndes H: Nöm: Reichs durch Italien Erb Canhlcrn svnd Churfürstcn iZischoucn zu Lüttich, Administra-torn der Slisst s Münster, Hildeshaim vndFrei sing Fürsten zn Stahl Pfalbgranen s bei)

Rhein In Dbern vnd Niedern Haisrn auch zu West-phalcn ^ Engcrn vnd Bullion Herbogen Marg-grauen zu Franchiinont ^ zersprengt vnd mit ftür-menter Hand tinNenommen und dis ^ ser Stainzu DIirist auf der Zersprengten Maur gc ^funden ivorden.

Gedachter Originalgrundstein nun befand sich in derSammlung meines, des Antiquarius, seligen Herrn Vatersund kam mit andern Antiquitäten nach dessen Tode in dasbayerische Nationalmuseum, wo er einen würdigen Aufbe-warungsort gefunden hat. Wenn diese Mitteilung auch inkeiner direkten Bezieung zur Geschichte des Hauses Taxisstet, so wird sie wegen irer Autentität doch dem Historikerund manchem der noch heutzutage haüfigen Besucher der ro-mantischen Burgruine Godesberg willkommen sein. Man-