Eroberung von Tunis.
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düster blickend mit weißem kurzem Vollbarte, das des Herrnv. Tassis aber hat italienische, regelmäßige Züge undeinen schwarzen Schnur- und Knebelbart. —
Wie Chiflet berichtet, hat Hassan seinem GastwirteJohann Baptista seinen kostbaren Säbel zur Erinnerung andiesen gewiß noch kostbareren Besuch hinterlassen und es sollsich dieß Andenken noch in der Familie der Fürsten vonTaxis erhalten haben.
Es wird den Leser interessiren, auch den Erfolg dieserafrikanischen Aufwartung am kaiserlichen Hofe zu erfaren.
Im Jare 1S35 unternam Karl V. wirklich einenHeerzug gegen Barbarossa, eroberte Tunis, sezteMuley-Hassan als rechtmäßigen König wieder auf denTron und befreite 22,000 Kristensklaven, die er in ireHeimat entließ.
Und Muley-Hassan? Gelaütert durch sein
Unglück, ließ er, nachdem der Kaiser Tunis verlassen hatteund nach Neapel abgereist war, sogleich in ersönlichsterWeise allen seinen Verwandten die Augen aus-stechen und begann ein so grausames Regiment, daß seineigener Son Amidas ihn gefangen sezen und zur größerenVorsorge gleichfalls blenden ließ.
Als blinden Mann brachte man Hassan nach Neapelund dort wurde er aus Gnade des Kaisers sein Leben langernärt. Nach seinem Tode fürte man den Leichnam nachAfrika zurück und begrub ihn feierlich. — — —
Zu Fößen in Tirol, wo überhaupt die Urheimat derTassis gewesen zu sein scheint, war ein Namens- undStammesvetter des vorgenannten Herrn Johann Baptist einanderer Johann Baptist von Tassis geboren, welcher,
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