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Hans B. von Tassis,
eine Zierde des ganzen Geschlechtes, sich im GeWerke desKrieges auszeichnete und den Rum des vorzüglichstenFeldherrn in der spanischen Armee hinterließ. Mannannte ihn nur den braven Oberst Ta'ssis (Is ston eo-ioiisi) und unter diesem Titel kannte ihn die Soldateskadamaliger Zeiten.
Als junger Mensch hielt er sich zu Bergamo inStudien auf. Dort geriet er eines Tages in Streit miteinem andern Junker namens Coreggio. Beide kamenvor die Klinge, und der leztere fiel tödlich getroffen.
Hans Baptist von Tassis flüchtete nach Fößen undvon dort nach den Niederlanden. Eingedenk der Verdienste,welche sein Geschlecht um das Haus Oesterreich hatte, stellteer sich dem Prinzen Don stuun ci'Jmstris,, damals Statt-halter der Niederlande, vor, und dieser gab dem jungenTassis sofort eine Kompagnie im Reiter-Regiment GrafBerlamont. Mit dieser wonte er nach dem Tode Don.luun's unter dem Herzog Farn ese als Rittmeister denBelagerungen von Philipp Sst adt, Ma stricht u. a. beiund vollbrachte manches Reiterstücklein im offenen Felde.
Darauf bekam er den Rang eines Majors im friesischenDragoner-Regiment Bellini und endlich als Oberst emganzes Regiment Oberdeutscher, an deren Spize er seinweiteres Leben zubrachte, sich den Titel „der brave Obrist",seinem Regiment aber den Beinamen „Is. IsAion tou-cirmumts", die donnernde Legion, erwarb. Von Seite derNiederländer wird dem Oberst Tassis Grausamkeit vor-geworfen, und in der Tat klingen die Erzälungen, wie dieSvanier damals Krieg fürten gegen die Niederländer, grau-sam genug; allein es muß der religiöse Fanatismuszwischen den protestantischen Bürgern und Bauern in den