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Gast und Gastfreund.
wo die Fürsten in der Regel wegen der guten Pflege undder benachbarten Wälder täglich sich einfanden."
„Er trug die Tracht seiner Heimat und Herr vonTassis, um ihm eine Ere anzutun, kleidete sich in dasGewand eines tunesischen Großen, das ist mit dem einzigenUnterschied, daß der König in Purpur, der v. Tassis aberin Goldstoff ging."
Kurz vor seiner Rückreise nach Afrika ließ sich derKönig zugleich mit seinem Gastfreunde in der Tracht, inwelcher beide zu Brüssel mit einander verkert hatten, ab-konterfeien-
Diese beiden Bildnisse sind bei Chiflet in schönemKupferstiche getreu wiedergegeben Man könnte beim erstenAnblick derselben in die Vermutung fallen, es sei nur einBild, dem jedesmal ein anderes Gesicht eingesezt sei, so serstimmen sie an Größe, Haltung und Einzelheiten übereiu.Jeder der beiden Herrn trägt einen dreimal gewundenen,an der rechten Seite geknüpften Turban mit einer ArtGugel am Hinterhaupt und Hals, welches Tuch zugleich auchnoch die obere Hälfte des linken Armes faltenreich bedeckt.Von der rechten Schulter abwärts zur linken Hüfte gerollt,über den Rücken aber frei offen, hängt ein mit Quastenverzierter Plaid. Das Kleid oder der Rock ist weit mitfaltigen, langen Aermeln, von einem Schnallen-Gürtel ge-halten und in der Mitte von oben herab zeigt sich statt derKnöpfe eine Reie von Rosetten. Die linke, mit einem Tuchehalb umwundene Hand hält die Scheide, die rechte denGriff eines kurzen Säbels, welcher gleichfalls mit Quastenverziert ist. — So weit ist in beiden Bildnissen vollkom-mene llebereinstimmung; betrachtet man aber die Gesichter,so erscheint das des Muteh-Hassan etwas dunkel, rau und