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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Der Geschmack ist verschieden.

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köstlichsten Kaiser so schön, daß er beschloß, seine ganzeMacht über's Meer zu schicken, um diesen Ungläubigen ausseinem Neste zu Tunis zu heben, wo er schon den Ti-rannen spielte und in der Hoffnung sich wiegte, noch vieleandere kristliche Königreiche zu verzeren.

Muley-H assan kam als Hilfesuchender an den Hofdes Kaisers nach Brüssel. Auf Befel desselben nam ihnJohann Baptista von Tassis als Gast in sein eigenesHaus auf.

Es war also an ihm, dem Herrn von Tassis, die Lastdieses afrikanischen Hofhaltes zu tragen und die Ere seineskaiserlichen Herrn gegenüber dieser groben und barbarischenNation durch den Glanz der Bewirtung und die ausseror-dentlichste Aufmerksamkeit zu vertreten.

Man erzält sich die sonderbarsten Dinge von der Art,wie diese afrikanische Majestät zu leben pflegte, denn sietrieb mit Vergnügen gerade das, was Anderen den Todgebracht hätte."

Seine Geschmackssinne pflegte Hassan mit soviel Sorg-falt, daß die Sausten der Gerichte nur von Ambra seindurften, dessen Duft alle Zimmer durchdrang: Er fürgewönlich nur Pasteten von Pfauen und Fasanen, welchein Wolgerüchen von solcher Kostbarkeit schwimmen mußten,daß eine einzige solche Speise damals auf mer als hundertTaler zu stehen kam."

Er liebte auch die Musik bis zu einer solchen Ge-walt, daß er haüfig sich die Augen verbinden ließ, damitdas Licht ihm keinen Teil des Genusses, den er seinenOren verschaffen wollte, entzöge.

Auch das Vergnügen der Jagd pflegte ihn zu unter-halten und er kam öfters deßhalb in's Kloster Grönendal,

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