Verwandtschaft im Himmel.
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Nach seiner lezten Freikaufung gelangte er im DienstePhilipp III. von Spanien und Neapel zu hohen Würdenund erhielt das Marquisat Paul oder Paulo verlieen.Den Simon v. T., seinen Son, endlich begünstigte dasGlück am allermeisten, indem es ihn zum nahen Vettereiner Heiligen machte, nemlich der 1533 verstorbenenLouise v. Paluzzi, welche kurz vor der Heirat Simonsmit Maria v. Paluzzi-Albertoni zu Rom von PapstUrban VI. kanonistrt worden war. Jr Bildnis; wurde inder Kirche der Franziskaner zu Rom verert, und dort ge-scha es, daß Simon von Tassis, Marquis von Paul,kurz nach seiner Hochzeit betend niedergesunken vor demBilde der hl. Louise, ganz unerwartet und liebreich vondemselben angesprochen wurde mit den Worten: StehenSie auf Cousin, ich freue mich unserer Ver-wandtschaft! —
Wie weiter oben angedeutet, bildete der Hauptstammder Taxis in den spanisch-österreichischen Niederlanden einansenliches Haus, und der Kaiser nam, stolz auf dasselbe,Gelegenheit, die Herren von Taxis auszuzeichnen.
Eine solche Auszeichnung war es, die dem JohannBaptist v. Taxis die außergewönliche Ere verschaffte,einen afrikanischen Köni g in seinem Palaste zu Brüs-sel beherbergen zu dürfen.
Ein Piraten-Haüptling Dschereddin mit dem Bei-namen B arb aro ssa hatte die Seeraüberei im Mittelmeermit so viel Sistein betrieben, daß er würdig gewesen wäre,die Stelle eines Professors dieser Wissenschaft auf einerdeutschen Universität, bei welchen bekanntlich das SistemAlles und der Stoff Nichts gilt, einzunemen. Er hatte estroz der fortwärenden Gegenkämpfe der Spanier und der