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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Die Taxis in Spanien,

reits im Jare 1857 von dem Herausgeber des AllgemeinenStamm- und Wappenbuches an den regierenden Fürstengerichtete deßfallsige Bitte bis jezt one Rückaüsserung.

Seinen Hauptglanz erreichte das Geschlecht der Tassis,welches sich und die Seinen für alle Zeiten dem Dienstedes Hauses Oesterreich gewidmet hat," unter derHerrschaft Karl V. und des spanischen Königs Philippin den österreichisch-spanischen Niederlanden, wo es inBrüssel ein bedeutendes Haus machte.

Ein Zweig kam mit Na im und v. Tassis unter ebendiesem Könige Philipp II. nach Spanien und erhielt vonPhilipp III. die Grafschaft ViI1g.iw(zciig.nu verlieen. DieNachkommen des Raimund wuchsen an Reichtum wie angeistlichen und weltlichen Würden. Philipp v. T. wardErzbischof von Granada (1616), Peter ward Kriegsmannund zeichnete sich in der Schlacht bei den azorischen Inselngegen Portugal aus. Mit seinem Sone Johann starbdie Linie der Tassis in Spanien aus. (?iksrrsr, irokziliuriocks üspunirn, Nuäriä 1359.) Ein Bastardzweig,-aus wel-chem unter anderen Philipp v. T. Großinquisitor vonSpanien wurde, erreichte auch schon in der zweiten Genera-tion sein Ende. Philipp fürte das taxis'sche Wappen miteinem Beizeichen, nemlich einem silbernen Stern unter demDachs. (Chiflet 206.)

Ein anderer Zweig der Tassis stammte von Simonv. T., welcher um 1550 nach Mailand sich wendete unddurch Heirat und Geschicklichkeit zu großen Eren und Reich-tümern kam. Anton v. T., des vorigen Son, kämpfteunter den Venedigern gegen die Türken, wurde zweimal vondiesen gefangen und als Sklave nach Konstantinopel gefürt.