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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Aufncime des Geschlechts.

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muMiors) an seinen Hof und mit nach Deutschland ge-nommen, welcher Umstand hinwieder zur späteren Erhöungder Familie wesentlich beigetragen habe.

Julius Chifletius, der Geschichtschreiber des HausesTaxis fürt in seinem PrachtwerkeIss maiupuss ä'Uoii-nsur äs In muison äs Dussi8" (Antwerpen 1645) zuGunsten dieser Angabe eine Stelle aus dem spanischen Hi-storiker Alphons v. Karthagena an, welche irer Allgemein-heit halber als karakteristisch für die Geschichte des Adelsüberhaupt hier gleichfalls Plaz haben soll:

Es ist der Gebrauch bei uns (in Spanien) wie inandern Ländern, daß diejenigen Edelleute, welche ire Stamm-size auf den Bergen verlassend ins Ausland zogen, Herzoge,Grafen und Barone und viel höer geachtet werden, alsdiejenigen, welche auf iren Burgen, welche sie Lolurs (Söller)nennen, daheim blieben und von diesen ire Namen beibe-halten. "

Mit andern Worten würde dieß das alte deutscheSprüchwort bestätigen, daß der Heller dort nichts gelte,wo er geprägt wurde!

Kaiser Maximilian I. soll nach gedachtem Chifletdem Franz v. Tassis den königlichen Adler (schwarz inSilber, nicht Gold) wachsend in das obere Schildesfeldgesezt haben und Kaiser Karl V. diesen 1534 für den jewei-ligen Erstgebornen des Geschlechtes in einen Doppeladlerverbessert haben. Es läßt sich one Einsicht der Originaldi-plome etwas Sicheres hierüber nicht sagen. Diese wie me-rere Diplome der Familie scheinen aber entweder nicht mervorhanden zu sein oder der Einsichtname aus gewissenGründen vorenthalten zu werden, wenigstens blieb ein be-