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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Vertraulicher Brief.

Gegensaze zu dem Fürsten, wie ihn der vorhergehendeBericht uns schilderte.

Zum besseren Verständniß sei voraus bemerkt, daßMaria Theresia, damals gesegneter Hoffnung, im Begriffestand, nach Frankfurt zur Krönung ires Gemals desneuen Habsburgischen Kaisers zu reisen. 3 Jare früer warder bayerische Kaiser Karl VII. auf der Durchreise eben-dahin m Würzburg eingekert.

„Gnädige Madame Fuchs! (schreibt der Bischof) zueben der Zeit als gegenwurthiger Courier hier durchreyset,meldet sich ein Hofleib Imc^uai ahn mit Ew. hochgräfl.üx-Zöllöiros gnaden erinderung Oso g'rutius. Die Anlagbitte Jhro May. unserer allergnädigsten neuen Kayserinzu überreichen und mir bitten zn helffen, ausf das allerhöchstdieselbe in meinem hoff Wirthshaüsel dahier einkehren undwohl außzurasten belieben mögen. Aber Ihr Liebe Kinderum gottes willen nehmet euch in obacht, dergleichen reysenlassen sich so leicht nicht tun, wie ich gleichwohl weis, derich sie ohnschwangerer wohl 2V mahl gemacht Hab, nehmtslieber einen Tag mehr und glaubts kecklich, dann es sichüberteuferln nit so leicht lasset. Denkt was an hungerischerMayestät gelegen ist . . . Wer hätte geglaubt allerliebsteClruriotts einander wider zu sehn, obwohln es freilich voretlichen Jahren ebenso hätte sein können dustu. BehütEnk (euch) gott und dieses wird durch eine fremde Hantgeschrieben, damit es lesbahrer sei. Doch auf dem Hertzenund dem Mund noch Eins von Ew. hochgräfl. LxoslI. altentreuen und wahren Diener von Hertzen."

31) Freiherr Schenk von Stanssenberg, Herr zuAmerdingen, Greifenstein, Burggrub, Heiligenstadt, Streit,