Besuch in PommerSfelden.
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Königstochter immer behauptet und der Markgraf hatsie unterstüzt, auch diesen Schritt habe ich mit seinem Bei-fall getan, und er sagte oft, daß er ser wenig von denLeuten hielte, die selbst vergäßen, was sie wären.
Im November reisten wir also ab und namen inBaiersdorf unser Nachtlager; den folgenden Tag fandunser Einzug in Erlangen statt. Man hatte verschiedeneTriumphbogen errichtet, der Magistrat empfing den Mark-grafen an den Toren mit einer Rede und überreichte ihmdie Schlüssel der Stadt, die Bürgerschaft und Miliz warlängs den Straßen aufgestellt. Der Markgraf und ichwaren in einem drapirten Galawagen. Wegen der Trauerwurden wir mit den Reden, die man diesen Tag über anuns richtete, herzlich gesättigt.
Den folgenden Tag ging die Huldigung vor sich, eswar große Tafel und am Abend Appartement; wir hieltenuns einige Tage in Erlangen auf und begaben uns als-dann nach P ommersfelden, wo wir Abends um fünfUr ankamen.
Der Bischof empfing uns mit seinem ganzen Hofstaatunten an der Treppe; nach den ersten Begrüßungen stellteer mir seine Schwägerin vor, die Generalin Gräfin vonSchönborn und seine Nichte, die eben so hieß und Aeb-tissin eines Kapitels in Würzburg war. „Ich bitte, IreKönigliche Hoheit, sagte er. sie als Ire Mägde zu betrach-ten, ich habe sie ausdrücklich kommen lassen, um die Wirtinenin meinem Hause zu machen." Ich war ausnemend höflichgegen diese Damen, worauf mich der Bischof in meine Zim-mer fürte. Er ließ Stüle geben, ich warf mich in einenArmsessel und das Gespräch fing an in Gang zu kom-