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Ein Sektions-Ergebniß.
Hauptes; neben dem Wagen gingen vier Haiducken, hinterdemselben zwei Edelknaben und zwei Kammerdiener. Hin-terher folgte noch ein Wagen mit dem Kammerherrn vomDienst, welcher nichts zu tun hatte, als beim Ein- undAussteigen dem Kurfürsten die Hand zu reichen. — Er warser difficil in Aufname von Kammcrherrn; diese mußtenwenigstens von bekannten und echten Familien sein. Erritt nicht, unterhielt aber einen Stall von 180 Pferden.Gegen seine Beamten war er ser streng und erlaubte inennicht spazieren zu gehen oder Visiten zu machen.
Was den Luxus in der Einrichtung des Hofhaltes be-trifft, so war er gemäßigt. Nur im Essen und Trinkenhieß es: viel und gut. Nach großen Hostafeln wurden inder Regel unter Pauken- und Trompetenschall noch Ge-sundheiten getrunken, wobei sich der Ausbringende mit sei-nem vollen Humpen neben die Pauken stellte, wol gar sichvor dieselben hinknicte, und nachdem er's ausgebracht, einenGolddukaten auf das Paukenfell warf. Der Nachfolger desvorstehenden Kurfürsten, Johann Philipp v. Walderdorff,beglückte die Pauken, als er bei Gelegenheit seiner Stulbe-steigung (1756) den ersten Toast aus „die Domfreiheit"ausbrachte, sogar mit 10 Carolinen!
Es wurde überhaupt damals stark und viel ge-trunken.
Als Fra nz G eorg am 17. Januar 1765 verschiedenwar, fand man bei der Sektion des hohen Leichnams, daßSe. hochsel. kurfürstl. Gnaden sich in der That Löcher inden Bauch getrunken hatten!
Drei Brüder des Kurfürsten von Trier stehen nochauf der Liste der geistlichen AnHerrn des Hauses Schön-