Heimat der Quaden.
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wider Ludwig König in Frankreich und sonst geleistet, dieHerrlichkeit Wickrod für sich und seine Erben übergebenalso, daß dieselbe künftig nicht mehr vom Herzoge zu Gel-dern, sondern unmittelbar vom Reich als ein Reichs-Lehen sollte empfangen werden.
Besagten v. Hompesch's Frau Sofia, geb. v. Bour-scheid. war die Wittwe Wilhelm Quad's und hat 1512vom Kaiser Maximilian die Belehnung ihres SohnesAdolph Quad und dessen Brüder mit Wickrad erlangt.Seit dem schreiben sich alle diese Quad v. Wickrad.
Joh. Hinsen wollte den Ursprung des Stammes undistmilius von einem ansehnlichen Ritter aus der UntschenNation der Quaden oder auch von einem, der wegenseiner Strenge im Kriege Quad (böse, inalus) genanntworden wäre, herleiten; es ist aber unzweifelhaft ein gahralt vornehm Ritterlich Geschlecht am Rhein."
Um dem nicht ortskundigen Leser auch don der Standes-Herrschaft Jsnh ein Bild zu geben, will der Antiguariushier einen kurzen Auszug aus der neueren Schilderungderselben, wie sie in der vortrefflichen Beschreibung deswirtembergischen Ober-Amtes Wangen v. I. 1841 sichfindet, beibringen:
„Hart an der bayerischen Grenze, wo sich eine Anhöhenordwärts gegen das weite Argenthal sanft verflacht, liegtdie Stadt (Jsny) offen und frei und gewährt besondersvon Neutrauchburg und von Leutkirch her mit ihren wohl-gebauten Kuppelthürmen einen vortheilhaften Anblick. IhreUmgegend besteht nach Nordwesten aus Moor und sumpfigenWiesen, nach Norden aus fruchtbarem Ackerland, im klebri-gen abwechselnd aus Getreide- und Grasflächen. Das Klima