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Alte und neue
iren Schlössern oder Sizen die Quaden v. Waterheck,v. Buschfeld, v. Landskron und v. Wikrad bei-nannten.
Durch Gunst und Liebung kam, wie wir sogleich hörenwerden, leztgenanntes Gut Anfangs des XVI. Jarhundertsan die Quaden und blieb dabei bis zu Anfang diesesZarhunderts. Der Umstand, daß die Herrschaft Wikradvom Kaiser zu einem unmitt e lbarcn R ei ch s le h en warerhoben worden, verschaffte den Herren Grafen Q. v. W.im lüneviller Frieden 1803 wegen freiwillig gezwungenerAbtretung irer Reichsherrschaft eine reichliche Entschädigungin der Einräumung der ehemaligen Reichsstadt und Reichs-Abtei Jsny, welche nun allerdings in keinerlei historischemZusammenhang mit dem Geschlechte selbst stand, wie sie dennauch merkwürdiger Weise an der Grenze des romantischenAllgäu's, gerade am entgegengesezten Ende Deutschlandsund mer als 100 Meilen in direkter Linie entfernt von demStammsize Wikrad in den jnlich'schen Sanddünen gelegenist. Es wird mererer Generationen bedürfen, um diese Ab-normität auszugleichen.
Der Geschichtschreiber Westfalens, Johann Dietrich v.Steinen, schreibt über das Stammhaus folgendes:
„Wickrad oder Wickerod ist eine vom RömischenReich Lehnrührige Herrschaft im Herzogtum Jülich, nichtweit von Dalem und Frekelcns gelegen; das schöne Schloßist 1746 abgebrandt, durch den itzigen Besitzer Wilm OttoFriderich Reichsgrasen Qu ad v. Wickrad aber köstlichwieder aufgebauet worden.
Kayser Friedrich hat 1488 dem Heinrich v. Hom-pesch wegen treuer Dienste, die er seinem Sohn Maximilian