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Schilderung der vorlczten
Seine Schilderung lautet:
„Eine süße Abwechslung für mich war es, da der Fürstals Direktor des schwäbischen Grafenbundes (das fürstlicheHaus war noch zu keiner Virilstimme aus dem Reichstagegelangt), mich nach Frankfurt am Main beorderte, um dortbei der bevorstehenden Kaiserwahl und Krönung als Be-obachter dem Fürsten mitzutheilen, was sich überhaupt Merk-würdiges dort ergebe und verhandle, und gelegenhcitlich auchfür das mindere Interesse der kleineren Stände gewirktwerden könnte, worunter den Reichsgrafen besonders dasPrädikat Wir am Herzen lag. Ich ward deßhalb noch aneinen andern schwäbischen Grafen, den Herrn Reichserb-truchseß Grafen v. Truch scß-Waldburg und an einen Isen-burgs Herrn Regierungsrath Pietsch in Offenbach, damalsDirektorial-Deputirten des Wettcrau'schen Grafen, empfohlen.Beide nahmen mich sogleich in Anspruch, ersterer, um beider bevorstehenden Ceremonie ihm als eine Art Ceremoni-arius, oder, wie man es nannte, Gentilhomme zu dienen;der Andere zum Protokolliren und der Ausfertigung derGrafentags-Deputation. Bei dem Reichserbmarschallamtmußte ich noch ein Protektorium lösen, gegeben den27. September 1790. Quartier fand ich noch glücklicherWeise im Weidenhof.
Die erste hochwichtige Angelegenheit, die mir da unterdie Hände kam, war ein Gesuch des ReichserbmarschallsGrafen von Pappenheim, daß unter denjenigen jungenGrafen, welche die Ehre haben, nach dem bestehenden Reichs-ceremonial die Speisen auf die kaiserliche Krönungstafel zutragen, auch die jungen Herren Grafen von Pappenheimmöchten zugelassen werden. Die gesammten deutschen Reichs-grasenlande aber, wohin man Eouriere und Staffeten laufen