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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Adel mit oder one Anen.

berg auf der Höe bauen lassen, in dessen Hallen ire Hüllerul und wie man sagt, järlich am Todestage noch besuchtwird. Ms in unfern neuesten Tagen (18. April 1866)die zweite Gemalin desselben Prinzen, die 1859 unter demNamen „v. Frankenburg" geadelte Frau Höllen, starb,fand sie an derselben Stelle iren Rueplaz.j In Münchengilt das Palais Bayerstorff an der Briennerstraßeals eines der comfortabelsten im soliden Stile der älterenBauten dieser Stadt aufgefürten Adelshaüser; leider ist esunbewont, wenn nicht in längeren Zwischenraümen dieFamilie Alameda München besucht und es auf Wochenbelebt. Des Freiherrn Adolf von Gumppenberg Palaisist ein großes Haus an der Ottostraße, an dessen Balkonman die Wappen G. und Bayerstorff in Metall gegossenund reich vergoldet erblicken kann. Dieses Haus ist erstseit wenigen Jaren in gumppenbergischen Besiz überge-gangen, und gehörte vorher dem Weinhändler Ott.

Es sei hier die gegenüber anderen hochmütigen Anen-Rittern lobenswerte Tatsache angefürt, daß Freiherr Adolfv. Gumppenberg in der Constituirungs-Urkunde des Fidei-Commisses Pöttmeß bestimmte, die Nachfolger im Besizedesselben müßten allerdings, wie billig, eine ebenbürtigeEhe eingehen; dabei aber die ebenso verständige, alszeit- und sachgemäße Erklärung beigab: als ebenbürtigeEhe sei jede eheliche Heirat anzusehen mit einer ad eligenPerson one Rückficht aufAnen oder Adelsgrad!Würden alle oder nur die Merzal unserer Anenpächter sodenken und handeln, dann wäre noch Aussicht ein erfrischtesadeliges Blut und eine wirklich adelige Kinder-Erzieung derzukünftigen Generationen erwarten zu dürfen. — Schonvor mer als hundert Jaren gab es Edelleute, die solches