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Bayerstorsf und Frankenburg. 93
linke, welche in die bayerische Adelsmatrikel gleichfalls auf-genommen wurde, ist im gothaischen Freiherrn-Almanachgar nickt aufgefürt. Warum? darüber wäre allerdings ausdem verbotenen Buche etwas mitzuteilen, muß aber aus er-wänten Gründen unterbleiben. Von gegenwärtig lebendenPersönlichkeiten kommt hier nur das Haupt der Hauptlinie zuPöttmes in Betracht, Freiherr Adolf, k. b. Käm-merer (geb. 1814), der auf Grund des von ihm consolidirtenansenlichen Fideicommifses Pöttmes (ein alier gumppen-bergischer Markt in Oberbayern und in dessen Näe auchder Plaz, auf dem das Stammschloß Gumppenberg gestandenhatte) i. I. 184S die erbliche Reichsratswürde erhielt. Erist seit 1834 mit Karoline v. Bayerstorsf vermältund hat mit ir zwei Töchter aber keinen Eon gewonnen.Die Mutter dieser Töchter stammt aus der morganatischenEhe des Prinzen Karl von Bayern, K. H., und derMarieSofie Psttin, Tochter eines französischen Offiziers, welche1823 samt iren drei Töchtern zu Freiinen, 1841 zuGräfineu von Bayerstorsf erhoben wurden. Name undWappen (geteilt von Silber und Blau, oben ein schreitenderbl. Löwe) wurden von einer erloschenen Familie, derenStammhaus in dem Städtchen Bayersdorf in Frankengewesen sein soll, was aber nicht urkundlich nachweisbar ist,genommen. — Die zweite Schwester, Theodora, heiratete1841 der Graf August Drechsel von Taüfstetten und diedritte N. merere Jare später ein portugiesischer Graf v.Alameda. Diese drei Damen, insbesondere die jüngste,sollen wegen irer Schönheit und stattlichen Figuren langeZeit die Erisäpfel unter der hochadelichen Männerwelt ge-wesen sein. Der Mutter derselben hat der Prinz einprachtvolles Mausoleum an irem Lieblingsplaze bei Starn-