Noblesse oblißs.
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BeHängens mit Gold und Edelsteinen und des klingelndenDurcheinanders oder Charivari's, wie denn z. B. einMalachit in Herzform, ein Austin in Herzform, eineElendklaue, eine Lnchsklaue, eine Natternzunge, weiße undrothe Korallen-Zinken und Kristalle, alles in Gold gefaßt,endlich auch ein silbernes Betbüchlein an einem Kettlein undHaken sich vorfanden.
Im Schloß zu Thurnau, das der Antiguarius trozder artigen Einladung des vorigen Herrn Grafen und trozseiner aufrichtigen Begierde, es zu sehen, leider zu besuchennoch nicht Gelegenheit hatte, sollen ser schöne Altertums-Sammlungen sich befinden und eine Anzal von Denksteinenmit vielen Reimen aus dem dichterischen Kopfe des leztenFortschen. Eine herrliche Lindenallee, die zum Schlossefürt, entzündete und entzückte den Dichter Hans Paul Frie-drich Richter (ch 14.. November 1825 zu Baireut) beiseinem Besuche zu Thurnau nicht weniger als die „liebens-würdige Aufnahme", welche er bei dem damaligen Standes-herrn Graf Herman und seiner Gemalin, einer Tochterdes bernmten preuß, Ministers v. Stein zu finden pflegte.Jean Paul war dafür auch dankbar, wie es denn über-haupt nicht die schwächste Seite des Dichter- und Schrift-stellertums ist, daß es freudig die Gelegenheit warnimmt,ein Verdienst, eine edle Handlung zu verewigen, so daßkaum irgendwo das schöne Wort nostlssss ostiiAs merzur Warheit werden dürfte, als hier. Freilich sind esam Ende immer nur empfangene persönliche, ange-neme Eindrücke, die den Dichter oder den Historiker zumLobe oder zur Anerkennung begeistern und anregen, aber,du lieber Himmel! wo und wann wäre in der Welt etwasGutes oder Nebles geschehen, das nicht als ersten Ausgangs-