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Giech zu Tyuruau.
1726 erlangten Aufname in das fränkische Reichsgrasen-Collegium (Christian.Karl v. Giech hatte 1680 ein Reichs-Freiherrn- und 169S ein Reichsgrafen-Diplom erworben)"fortdauerte, ja mit der Besezung von Thurnan durch diePreußen 1796 endete. Als Baireut 1810 bayerisch wurde,bekamen die Grafen von Giech ire standesherrlichen Rechtewieder und wurden ire Herrschaften Thurnan und Wie-sentfels bis 1848 auf 12,000 „Untertanen" und etwaS Quadratmeilen Flächeninhalt geschäzr, immerhin nahezudas Doppelte des jezt noch souverainen FürstentumsLichtenstein.
Außer dem schon genannten Grafen Kristian Karl,welcher in dem hohen Hause Giech 1723 die „Primogenitur"einfürte, hat sich in alten Zeiten ein Georg Wolf von Giecham baireutischen Hofe zu bedeutendem Ansehen geschwungen.Als Page soll er auf einem Ritt nach Eger seinem Herrn,dem Markgrafen Georg Friedrich, der, warscheinlich imRausche, von seinem Pferd in einen Sumpf gefallen war,daS Leben gerettet haben und dadurch in die hohe Gnade ge-kommen sein. Der Markgraf sezte ihn als Amtmann nachKadolzburg und verlie ihm und seinem Bruder 1S65die heimgefallenen Lehen der ausgestorbenen Herren Fortschvon Thurnan. (Lang, baireut. Gesch.) Diese Fortsche(in alten Urkunden auch Forzen, Morschen), waren ein ober-fränkisches Geschlecht, das schon mit Albrecht Vorsche 1314im Besiz von Thurnau vorkommt. Eine Tochter des Leztendieser Fortsche (f 15S7; Wappen: Mit Spizen schräg ge-teilt von R. und S.), Barbara, hatte Hans Georg vonGiech zu Buchau (Bruder des Georg Wolf), eine andereHans Friedrich von Kinsberg zur Ehe, daher beideSchwiegersöne auch gleichen Teil an dem Lehen bekamen.