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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Fuggerische Mäcene

dem bekannten, noch Menden augsburgischen Geschlechle) sei-nem Herrn„muAuitiao Domino Diovan«? üaeomo DuKuriin .^nAustu", dd. Barzelona den 12. Merz 1549, zuschickt:„Mein untertänig gehorsam Dienst zuvor, edler ge-bietender Herr! Euer Herrlichkeit wiss' mich gottlob gesternwol herkommen, will also noch heut hie bleiben, und mor-gen, will's Gott, auf Saragossa zu nach Valadolitreiten. — Dieß mein Schreibn geschiet mertails in-liegender wapen de oatalonia zu lieb, Hab' ich vor-längst bestellt, sind aber erst uf mein Herkunft fertig gemachtworden. Somit hat E. H. der spanischen HerrnWappen all'. E. H. untertäniger Diner Jobst Walther.''Aus diesem Schreiben, deren änliche wol merere epistiren,ist zu ersehen, wie der Eifer des Herrn Jakob Fuggerdas Schöne mit dem Nüzlichen zu verbinden wußte und beiGelegenheit des Handels auch die Künste und Wissenschaftenaufsuchte und Pflegte.

Seit jener Zeit hat das fuggerische Mäcenatentum unddie Liebhaberei für Antiquitäten, Bücher und Kunstwerkeziemlich abgenommen, und erst in neuester Zeit hat einFugger, der Fürst von Babenhausen, wieder eine Anwand-lung hievon gezeigt, indem er das Fuggerhaus in Augsburgvon außen mit Freskobildern neu bemalen ließ. Wenn auchvon vielen Kennern die Auffassung der Allegorien als etwasrnanierirt bezeichnet wird, so sind dagegen die eigentlichenhistorischen Bilder von entschieden günstigem Eindrucke undedler Composition. Jedenfalls hat ein Fugger damit sichwieder einmal als solcher sehen lassen, und ist diese Tatsacheum so erfreulicher, als auf anderer Seite die Schattenseitenmitunter grell genug hervortreten, wie, um noch ein Beispielbeizubringen, die böse Welt erzält, der lezte erlauchte Graf