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Verdienste Schenk Eberhards.
teils abschlagen, teils abbrennen ließ. Georg von Nip-penburg (schwäbischen Adels) als Zeugmeister half dazudie Städte und von den Bauern besezten Schlösser niederzu-schießen und Wilhelm von Habern mit der Rennfane ließWeiber, Kinder und anderes werloscs Volk niederreiten oderin das Wasser sprengen. Das Alles gescha „zur Ere deronzerteilten Dreifaltigkeit" wie bei Bensen (Geschichte desBauernkrieges in Ostfranken) ausfürlich zu lesen ist.
Wegen dieser Heldentaten im Bauernkriegewurde, wie man sagt, Schenk Eberhard später (1552)von Kaiser Karl V. gegrast und seine Herrschaft zurReichs-Grafschaft erhoben.
Das gegenwärtige Haupt des in Bayern mit der erb-lichen ReichsratsUürde beehrten Hauses — Graf FranzEberhard zu Erbach und Wartenberg, Herr zuBreuberg, Wilden st ein, Curl, Steinbach undOstermannshofen, kgl. bayerischer Oberst n. I. —istgeb. 1818 und hat aus seiner Ehe mit Clotilde v. Erbach-Fürstenau 8 Kinder, von denen der Erbgraf Georg Al-brecht (geb. 1844) bayer. Leutnant, 3 weitere Brüder eben-soviele österreichische Leutnants und ein Zwillingspaarvielleicht noch in Erwartung solcher hochadelicher Chargen sind.
Das Wappen des Geschlechts hat einen von Rotund Silber geteilten Schild mit 2. 1. Sternen in verwech-selten Farben. In älteren Zeiten fürten die E. das Amts-zeichen, den goldenen Schenkenbecher zwischen den 3 Sternen.
8) Frankenstein, Freiherr von, Turnierer, deren Stamm-haus in der hessischen Grafschaft Kazenelnbogen gelegen seinsoll und deren Stammwappen im goldenen Schilde einerote Streitaxt one Stil zeigt. Sie haben außer vielen pro-