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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Frankensteinischc Bischöfe.

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birten Domherrn auch 3 Bischöfe unter iren Auen; einenRudolf, 1552—60 Bischof und Reichsfürst zu Speier,einen Johann Carl, 1683 —94 Bischof zu Worms,unter dessen Regierung die schreckliche Verwüstung der Pfalz,der Brand des wormser und des speierer Doms und dieSprengung des Heidelberger Schlosses durch die Truppendes „großen Ludwig XIV. von Frankreich" stattfand. Jo-hann Carl war damals, als ihn die Annäerung derFranzosen zur Flucht zwang, ein Greis von nahezu 70Jaren; endlich Philipp Anton v> F., Bischof zu Bam-berg 1746 — 53, von dessen Taten weiter nichts Beson-deres zu melden ist.

Im Jare 1670 wurde das Geschlecht vom Kaiser inden Reichsfreih errnstand erhoben und erhielt 1707 einenBrief zur Vereinigung des Wappens des hessisch-srank-furtischen Geschlechts von Cleen genannt Sach senhausen,dessen Erbtochter Irmengard die Mutter des obgenanntenRudolf's, Bischofs von Speier, gewesen war. Im Besizder Familie, in Folge dessen sie in irem Haupte mit dererblichen Reichsratswürde beehrt werben, sind Ockstadt,Ulstadt und Bünzburg, von denen Siebert nur daszweite als ein Dorf mit Schloß, darin ein Naturalien-Kabinet und eine Bibliothek, in Mittelfranken, GerichtsMarktbibart, auffllrt.

Das gegenwärtige Haupt des Geschlechts ist GeorgFreiherr von und zu Frankenstein (es scheint demnach dasStammhaus noch bei der Familie zu sein?), geb. 1825,k. b. Kämmerer und Georgen-Ordens-Ritter, welcher ausder Ehe mit einer Prinzessin von Dettingen bis jezt 4Kinder, darunter 2 Knaben erworben hat.