Zweierlei Castell.
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Truchseß, dann ein Graf von Wertheim Ober- undein Edelknecht von Zobel Unter-Kämmerer sein sollten."
In dieser Urkunde ist nun allerdings der Unterschiedzwischen hohem und niederem Adel ser deutlich gekenn-zeichnet, und die von Castell sind entschieden zu erstcremgerechnet.
Nach einem vom Könige von Bayern sanktionirtenHausvertrage vom 14. Juni 1861 füren die beiden jeztblüenden Linien des gräflichen Hauses die Namen: Castell-Castell und Castell-Nüdenh ausen. Nur das Hauptder ersteren Linie hat die erbliche Reichs r a t-Würde in Bayernund gegenwärtig vertritt solche der erlauchte Graf FriedrichLudwig, 75 Jare alt, welcher mit seiner 1859 verstor-benen Gemalin Emilie, Prinzessin von Hohenlohe-Langenburg, fünf Kinder, darunter den 1826 gebornen Erb-grafen Carl von Castell-Castell und einen weitereu EonG u»sta v, erwarb. Elfterer ist mit einer Gräfin v. Solms-Rödelheim vermält und zwar ebenfalls Bater von 5 Kindern,darunter eines 1864 gebornen Sones Friedrich Carl.Das Wappen des Hauses ist ebenso schön als einfach: einin den fränkischen Farben, Rot und Silber, gevierteterSchild. — Es blüt in Bayern noch ein Geschlecht des kleinenAdels und des Namens Castell, welches in I. SebastianC. 1752 geadelt und 1773 gefreit wurde. Ein Jos. Fhr.v- C. ist z. Z. Stadtrichter in München. Wappen: 3 stehendeWecken, darüber in einem Balken 3 liegende.
5) Graf Von D erot), Herr zu Pfettrach, Weihenstefan,Mirskofen, Essenbach, Deutenkofen und Göttlkofen, welcheGüter bis auf das leztgenannte im Unterlande gelegen sind.Mathäus Deroy kam aus den Niederlanden in Dienstedes Kurfürsten von der Pfalz und wurde 1764 von Kaiser