auf dem Rastattcr-Congreß.
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Insinuationen und Informationen dem baierischen undfür den Grafen von Görz auch dem preußischen Inter essegroßen Vor schul' geleistet/'
Durch diese Worte des Herrn v. Lang (der bekanntlich eineser scharfe Zunge hatte und nicht leicht Jemanden unver-dient Lob spendete) scheint dem Antiqnarius die Wolver-dientheit des ersten Grafen de Brat), mer als nötig illu-strirt zu sein. —
Graf Otto Camill, geb. 1807, z. Z. kgl. bahr. Mi-nister-Gesandter zu Wien, ist der einzige Son des ge-graften Franz Gabriel, und hat aus seiner Ehe mit Hippo-lita Prinzessin Dentice auch neben 3 Töchtern, nur einenSon Hippolit, welcher gegenwärtig im 24. Jare stet.Der fideicommittirte Besiz, auf welchen sich die erblicheNeichsratswllrde gründet, bestet nach dem goth. genealog.Handbnche ans den Gütern Tiefeiibach und Alt-Schneebergin der Oberpfalz, dann Irlbach, Schambach, Trieching undSteinburg in Niederbayern.
4) Graf vr-n Castell zu Castell, Erlaucht. — DasGeschlecht, dessen Stammhaus gleichen Namens im W ü rz-burg'schen (Unterfranken) liegt, ist warscheinlich dina-stischen Ursprungs. Wenn der Antiqnarius nicht wagtmit sicherer Gewißheit auszusprechen, daß die jezigenCastell von jenem Dinasten - Grafen Megingoz im Saul-gau, Taubergau und Jpfgau, welcher i. I. 816 die AbteiMegingozhausen stiftete und sie mit Gütern zu Castellbegabte, (Biehbeck, Gesch. d. Hauses Castell) abstammten,so geschiet dieß aus dem doppelten Bedenken, 1) weil er-weislich im VIII-X. Jarhundert bleibende Geschlechts-namen selbst unter dem hohen oder Dinasten-Adel nochnicht üblich waren, und weil deshalb eine genealogische An-