zur zweiten Ausgabe dcS ersten Bandes.
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Auffassung durch einige Hiebe Luft machen könne. Esliegt unter solchen Verhältnissen zu Tage, daß von einerwissenschaftlichen Unterlage der gedachten Besprechungnicht die Rede sein könne, deshalb will ich mich auch aufeinzelne Bemerkungen des Rezensenten, aus welchen hervor-geht, daß ihm die Literatur der deutschen Adelsgeschichtc undfolglich auch der Unterschied zwischen bereits Bekanntem undUnedirtem fremd sei, nicht einlassen. — Der Kritikns, welcherdie urkundlichen Angaben des „AntiquarinS" berichtigenwird, stet noch zu erwarten. — Da wir aber in der Zeitder Gegeusäze leben, so darf ich nicht versäumen, meineLeser auch mit einer Rezension bekannt zu machen, die vermögeder Stellung und Bedeutung ires Organes den direktenGegensaz zu dem obeugenauuten Fortschrittsparteilichenvertritt.
Es ist dies eine Besprechung in der „Augsburger Post-zeitung", dem Organe der katholischen Partei in Bayern,und zwar in der Beilage Nr. 73 vom 8. Dez. vor. Jrs.
Die gelassene Art, in welcher dieß Organ über den„Antiguarius" spricht und die eingehende Berücksichtigung,welche es dem Inhalte zuwendet, zeugen von ebensoviel Un-parteilichkeit als wissenschaftlicher Unterlage, welche auch,wenn sie nicht in der Lage sein sollte, ein fachmäßigesUrteil über ein bestimmtes Werk aufstellen zu wollen, dochhinlaugt, um ein von einem Fachmanne geschriebenes Buchvon einem Journalartikel zu unterscheiden. Wenn der Re-zensent am Schlüsse seiner Besprechung auch die Einleitungdes „Antiguarius" berücksichtigt, so tut er dies (im Gegen-saze zu jenen obengeschilderten Gönnern des Antiguarius,welche wie Jungenö auf iren Steckenpferden, mit furchtbarem,Halloh und Peitschengeknall, darin herumreiten) mit der
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