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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
Entstehung
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Vorwort

StandeShcrrn ansäßig sind, zu 36 Familien des Hoch-adelS gelangt, so gibt er sich mit einer derartigen Behaup-tung Blößen, die einen bedauerlichen Mangel an juristischen,historischen und logischen Vorkenntnissen bekunden. Die Re-sultate seines mit telegrafischer Geschwindigkeit durch die4t)l> Seiten des Buches unternommenen Plünderungszuges gibtRezensent auf circa sieben Spalten. Es würde diese Be-zeichnung hinlänglich genügen, um den Wert einer solchenKritik zu karaktcrisiren, hätte eS nicht dem Rezensenten nebenbeibeliebt, da und dort seine eigenen Ideen in den Kauf zugeben, dieß aber in einer Weise, daß der Leser glaubenmöchte, es sei alles das Erwänte ein mer oder minder wört-licher Extract aus dem Buche. So darf es uns kaummer wundern, daß das demAntiquarius" zu Grunde lie-gende sittliche Motiv ncgligirt und derExtrakt" einer Jagdnach Anekdoten ser änlich geworden ist, wobei sich wolvermuten läßt, man habe unlieb das Material zu einer(Mronigus soancialsuse des bayerischen Hochadels" ver-mißt.

Geradezu ungentil sind die Maßnamen aber, derensich Rezensent bedient, um den Leser glauben zu machen, derAntiquarius nemc in NeligionSsachcn einen Parteistandpunktein, ja er sei ein enragirter Protestant. Unter andern?genirt sich Rezensent nicht, den verstorbenen Grafen Giechalsunverdrossenen Vorkämpfer der Rechte der Protestantenunter dem Ministerium Abel", den Grafen Pappenhcimaber alsgrimmigsten Dränger des Protestantismus", alsHenker" der obcrösterrcichischen Bauer?? und alswahrenUrheber des Magdeburger Brandes" aufznfüreu. Von all'diesen? stet kein Wort in? Antiquarius und doch soller den Schild abgeben, damit eii? Rezensent seiner beschränkten