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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Vorwort

hört, teils weil ich mit der Karalterisinmg dieses, so weites die Würdigung desbayerischen Antiqnarius" anbetrifft,zugleich das ganze Genre gekennzeichnet zu haben glaubendarf.

Die in Leipzig erscheinende Zeitschrift Europa bringtin Nr. 47 des Jarganges 1366 unter dem TitelEinebaierische Kritik über Baiern" ein vier Spaltenlanges Exzept aus demAntiqnarius", nemlich die Stelle(S. 1422) wo vom Schulunterricht und dem Einflußedes Klerus auf diesen die Rede ist. Da es derEuropa"nur darum zu tun schien, Bayern zu verkleinern, so warir der Tadel desAntiqnarius" über einzelne Mißständeein erwünschtes Essen, um damit gewisse geborne Intelligenzengroß zu füttern. Die Lichtseiten bayerischer Zustände fandsie aus dem Buche ebensowenig heraus als sie die leidigeTatsache würdigen zu müssen glaubte, daß es bei ir zuHans um kein Haar besser, in vielen Punkten aber nochweit schlimmer stehe als bei uns in Bayern.*) Die Re-daktion derEuropa" wird mir also erlauben, wenn ich sie

*) Als einen kleinen Anhaltspunkt für Beurteilung analogerZuständeGeistlichkeit und Schulen im intelli-genten Norden, erlaubt sich der Antiquarius seinen Le-sern ein paar Säze aus einem Artikel auszuheben,welchen dieGartenlaube" in Nr. 43 ires Jarganges1865 unter dem Titeldas Rauhe Haus, ein Cha-rakterbild aus dem Reiche der innern Mission" brachte.Niemand, auch dieEuropa" nicht, welche ja sogar ingleichem Verlage mit derGartenlaube" erscheint, wirdleztere der Preußen-Feindlichkeit zeihen, und deßhalbkann hier also von Schwarzseherei, Mißkennung oderEntstellung der Warheit gewiß nicht die Rede sein.