des ersten Bandes-
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hätte, auch ist gegenüber den ehemals sonverainen Fa-milien, die gleichsam rs ip>8a in dieser Kammer sizen, einnicht zu verkennender Unterschied obwaltend — aber sowie die Dinge eben stehen, wäre es unbillig, die 2t)nicht unmittelbaren Familien, welche denn doch eine bevor-zugte erbliche Stellung im Lande einnemen, unter die Massedes übrigen niederen Adels zu rangireir Da sie jedochauch ebensowenig Hund in alle Ewigkeit nicht mer) in dieReie des hohen Adels eintreten können, so habe ich siegleich iren Kammergenossen unter den modernen Begriffgroßer Adel subsumiren wollen, Wärend ich allen übri-gen blüenden Adel des Königreichs zum Gegensaze dieser39 Familien des großen Adels als den kleinen PdelBayerns bezeichne- Diesen kleinen Adel, welcher natürlichungleich zalreicher ist, werde ich in dem zweiten Bandedes „Adelichen Antiqnarins" behandeln, dem drittenBande aber die „adelichen Passionen" und Kurio-sitäten, insbesondere die Schilderungen der Sitten und Ge-braüche, Turniere, Festlichkeiten n. s. w- vorbehalten. Ichhoffe, der Leser wird mit meiner Einteilung und Behand-lung des Stoffes zufrieden sein! —
Was nun den Inhalt vorliegenden ersten Bandes be-trifft, so habe ich mich bestrebt das Gute und Beste vonjeder Familie zu sagen, one dadurch dem Vorwurfe derSchmeichelei mich preiszugeben, welche ich als mit der hi-storischen Kritik unvereinbar halte. Ich habe die einzelnenbedeutenderen Glieder der Familien nicht als Silhouetten,sondern in irer Zeit und mit irer Umgebung dargestellt;der Leser wird deshalb z, B. den Helden des 39jährigenKrieges, den Pappenheim, nicht als einzelne Figur, son-dern mitten unter seinen Zeitgenossen treibend und getrieben