388 Schenk v. Ahrberg -
1) Die alte markische Fami-lie, die in Brandenburg d. Erz-schatzmeisteramt besitzt, und dieauch im Magdeburgischen undMannsfeldischen sich sehr ausge-breitet hat. Gauhes I. 1600.—2) Eine alte adliche Familie inSchlesien, von der Conrad Sen-ken Sun (Schcnkcns Sohn) imJahre 1294 in Urkunden vor-kommt. Sie schrieb sich zuwei-len auch Schenk von Schenken-dorf, ist aber von den untenvorkommenden von Schenkendorfganz verschieden. Sinap, I. 816—17. Siebmacher, I. Theil.60. N. 6. Von Meding, 1. N.734. Horns Handbibl. v. Sach-sen. 134. VValtberi Singular.Nagdeb. VII. Th. Spangen-berg, Adelsspiegel. I. Th. 361.Bucelin, Steinmat. ?. I. p>. 20.Zedler, 34. B. 12. Gauhe, I.1606. — 3) Der oberöstreichi-sche Hoskammerrath Franz Jo-seph, wurde im I. 1764 Rcichs-ritter mit Edler von. von M.E., 202.
II.) Mit dem Beinamen ihrerRittersitze folgende:
Schenk von Ahrberg oderArbe. Nordgauer, die v. 1266— 1319 vorkommen. Sie wa-ren auch im ehemaligen fränki-schen Rittercanton Altmühl be-gütert. Von Falkenstein, dod.clinlcuu. blordgav. P.
66. 118. 166. Gauhe, li. 1767.Biedermann, A. Tab. 237.
Schenk von Altenburg.Auch im Nordgau von 1303 —1322 vorkommend. Von Fal-kcnstcin, Fittig. blorclg. p. 119.168. Zedler, 34. B. 1223. Gau-!he, II. 1767. !
Schenk v. Castell.
Schenk von Alten - Mur.Nur einer von ihnen kommt ineiner Urkunde v. 1373 als Zeugevor. Von Falkenstein, Cod. di-plour. ^ul. Uordgav. 203.Zedler, 34. B. 1276.
Schenk von Anstad. Einausgcstorbenes Geschlecht in Ty-rol. Zedler, 34. B. 1246.
Schenk v. Apolda. Kom-men in dem Jahre 1268— 12S0vor, und waren eine Seitenli-nie der Schenk von Tautenburg.Von Falkenstein, II. 1363. undfolg.
Schenk von und aus der
Au. Ein baierisches Geschlecht,das auch Schenkenaw, auch Flü-gelsperg genannt wird, und daszwischen 1300 und 1426 vor-kommt. W. Hund, I. 324 —27. Zedler, 34. B. 1246.
Schenk voir Bratfelden.Eine im Nordgau in der 2tenHalste des I3ten Jahrhundertsvorkommende Familie. V. Fal-kcnstein, Cod. diplom. Fittig.Noodgav. p. 66. 118. 166. Gau-he, II. 1767. Zedler, 34. Bd.1224.
Schenk v. Brisnitz. Bris-nitz, jetzt Frauen-Brießnitz, nichtweit von Naumburg gesessen.
Schenk voil Buren, sieheSchenk von L.andeck.
Schenk v. Castell. 1) Einefrankische, seit dem 12. Jahr-hundert freiherrliche Familie, de-ren späterhin vernachläßigte Frei-herrenwürde im 17ten Jahrhun-dert vom K. Leopold wieder er-neuert wurde. Sie hatte auchdas Erbmarschallamt des Hoch-stifts Eichstadt. Bucelin, 8tem-mat. ?. III. Von Hattstein, III.