Johann Christian von Hellbach, Fürstl. Schwarzb. Sondersh. Hoftaths Adels - Kexikon oder Handbuch über die historischen, genealogischen und diplomatischen, zum Theil auch heraldischen Nachrichten vom hohen und niedern Adel, besonders in den deutschen Bundesstaaten, so wie von dem östreichischen, böhmischen, mährenschen, preußischen, schle- sischen und lausitz'schen Adel» Zweiter Band- L bis Z. Ilmenau, 18Z6. Gedruckt und verlegt bei Bernhard Friedrich Borgt» ' Nachtrag zum Verzeichniß der geehrten Herren Subscribenten. Hr. von Cöls, königl. preuß. Landrath und Polizei - Direktor . . . . - ^ ' Hr. Landrath, Freiherr von Harthausen-tlppen- burg . . . . . ' ^ . Hr. von Wedel, Freiherr, komgl. preuß. Maxor ,m Lten Uhlanen-Regiment zu Bonn Hr. Ncgierungs-Rath von Knoll. , . Hr. von Schönfeld, Regierungs - Rath, Oberforstmel- ster und k. s. Kammerherr .... Hr. Gottlob, Freiherr von Berlepsch . . von Soden, Freiherr, königl. wurtemb. Kammerherr und Regierungs-Bicepräsident . . . Hr. Kammerassessor, Freiherr König . . . Hr. Baron von Barth-Bartenstein Hr. k. k. Hofsecretär, Ritter von Cronenfelö . Hr. Franz Graf von Dietrichstcin . . . Hr. Baron von Penkler . . Hr. I. A. Graf von Seilern, k. k. Kammerer und Hofsecretär bei der k. k. allgemeinen Hofkammer Hr. Wappenmaler Stein ..... Exp. Vorbericht. dem Erscheinen des gegenwärtigen zweiten Bandes meines Adelslexikons habe ich hauptsachlich Dreierlei zu sagen: Erstlich Dank, innigen und verbindlichsten Dank denen Gönnern und Freunden, die den ersten Band, (seiner mancherlei Mangel und Fehler ohnerachtet) so wohl aufnahmen, und besonders jenen, die mich mit schätzbaren Beiträgen zur Ergänzung und Berichtigung des ersten und zu dem Manuskript des zweiten Bandes dieses Werks erfreuten. Dahin habe ich, außer denen im Vorberichte zum ersten Bande S. XIV. genannten geneigten Beförderern, neuerlich hauptsächlich den Herrn Kammerherrn und Malthescr - Ritter, Freiherrn von Linden zu Frankfurt am Mayn, den Herrn Geheimen-Justiz- und Obcrappellations - Rath von Strombeck zu Wolfenbüttcl, den Herrn Freiherrn Wolfram von Wolf- . ramitz zu Helmstadt und meinen alten literärischen Freund, den leider! im vorigen Monate verstorbenen, verdienstvollen Herrn Kammerrath Lüderscn zu Braunschweig zu rechnen, welche zum Theil als große Kenner der Genealogie und Heraldik, zum Theil als die gründlichsten Schriftsteller, und zum Theil als Besitzer bedeutender Sammlungen in diesen Fächern der Wissenschaften bekannt, mir viele interessante Notizen auf das gefälligste und uneigennützigste mitzutheilen die Gewogenheit gehabt haben. Zu nicht geringem Danke finde ich mich aber auch gegen diejenigen Herren verpflichtet, welche mich mit gründlichen Nachrichten, ja zum Theil mit voll- , ständigen Adclsgeschichten von ihren eigenen Familien beschenkt haben, und resp, dergleichen noch mittheilen wollen; besonders gegen die, denen ich gehäufter und dringender Eorre- spondenz, auch anderer Arbeiten halber, noch nicht einmal in Briefen habe danken können. Zu bedauern ist es nur, V o r b e r i ch t. v * R daß mehrere nicht vor dem Abdruck beider Bande cingiengen, ^ und deren Benutzung daher bis zu einem künstigen Supplementbande, oder zu einer neuen Auflage des Werks verspart werden mußte. Sodann muß ich hier der vielen Mangel und Fehler gedenken, die, wie Kritiker bemerken und nachweisen werden, auch dieser Band haben wird, und wie ich selbst schon gefunden habe, unläugbar hat. Aber, (wird man . frageii) warum ließ man das Werk so mangelhast, und befolgte nicht Horazens Rath, sein Geistesproduct alt und reif genug werden zu lassen? Dieses große Dichter-Genie würde aber, wenn es ein trocknes Adelslexikon von solchem Umfange zu schreiben gehabt hatte, wozu es den Stoff nicht aus seinem Talente, sondern aus vielen tausend gedruckten und ungedruckten Schriften und aus Mittheilungen Anderer hatte entnehmen müssen, seine sonst sehr gute Regel hierbei selbst nicht passend gefunden haben. Ein Werk der Art, das auch mit dem möglichsten Fleiße bearbeitet wird, kann, wenn es auch zehn und noch mehr Jahre liegen blieb, nicht aufs erste Mal Mangel-' und fehlerfrei erscheinen, da es vor seinem Abdruck nicht allen bekannten und unbekannten Familien zur Prüfung, Berichtigung und Ergänzung eingeschickt werden kann, indem von diesen die Familienglieder nicht einmal immer bekannt sind, welche die sichersten und besten Nachrichten von ihrer eigenen Familie besitzen. Schon in dem Vorberichte zu dem ersten Band dieses Adelslexikons sind mehrere Ursachen angegeben, warum dasselbe der Mängel und Fehler so manche, ja so viele hat. Hierzu kommt noch der, daß man bei dieser Arbeit, beim zeitigen Mangel anderer und besserer-, doch solchen Quellen folgen mußte, von denen zu vermuthen war, daß sie das, was sie von dem einzigen Kaiser- oder Königreiche, über das sie ein Adelsbuch schrieben, dieß' am besten, gründlichsten und fehlerfreisten zu thun, im Stande gewesen wären. Erhielt aber nicht z. B. das 292 ! Seiten starke, im Jahre 1822 erschienene östreichische Adelslexikon des 18. und löten Jahrhunderts, das der k. k. Rath und Archivdirector der k. k. Hofkammer, Herr Megerle v. Mühl- I O VI V o r b e r i cht. fe ld zu Wien herausgab, schon 2 Jahre darauf, einen 603 Seiten umfassenden Ergänzungs-Band, dem noch l.6 Seiten Berichtigungen und Zusätze beigefügt sind und wobei doch noch Manches unberichtigt und unergänzt geblieben seyn mag. Ueber die vielen Mangel und Fehler, welche das baierische Adelsbuch des Herrn Ritters von Lang haben soll, sind mir mehrere schatzbare Briefe, dem Herrn Verleger pseudonymisch aber sogar ein eignes U.iVI. aus München zugegangen, das hier wohl nicht an unrechter Stelle stehen dürfte. „Mehrere (heißt es darin) hiesige Freunde „der Geschichte des Adels und der Genealogie haben mit Sehnsucht „dem Erscheinen des v. Hellbachischen Adelslexikons entgegen gese- „hen, sie mußten aber erstaunen, beim baierischen Adel das v. Launische sogenannte Adelsbuch benutzt zu sehen, ein Buch, welches „ziemlich allgemein als ein Repertoir von Unwahrheiten, Erdich- Nungen und Sarkasmen, das man also lieber vernichtet, als aufs „neue ins Leben gerufen sehen möchte, anerkannt wird; und soll „das in jeder andern Hinsicht geschätzte Werk des von Hell- „bachischcn Adelslexikons sich wieder am Werthe heben, den „es durch die unglückliche Benutzung dieses Buchs zu verlieren bedroht ist, so wäre durch eine geeignete Wendung „in der Vorrede des 2ten Theils dieser Mißgriff zu re- „stauriren, jedenfalls aber alle weitere Allegate einer solchen „unreinen Quelle zu unterlassen, da sonst der Verfasser als „Beförderer eines ausser allem Credit und Achtung stehenden „Machwerks erscheinen, und sich in kein vortheilhaftes Licht „stellen würde." Viele unrichtige Angaben mag dieses Werk haben; daß es aber auch nicht wenig richtige enthält, davon hin ich vollkommen überzeugt; nicht zu gedenken, daß bei einem solchen Werke besonders das Tadeln freilich viel leichter, als das Bessermachen ist. So lange man also kein richtigeres und besseres Werk der Art hat, muß man dem einzigen doch - wohl folgen. Daß es bei einem Adelslexikon, welches sich über mehrere Reiche erstreckt, der einzelnen Zettel zu Tausenden geben muß, und daß von diesen nicht leicht mehrere verloren gehen, ist schwer zu verhüten, wie denn dieß' auch bei dem Vorbericht. vn ersten und 2ten Bande des A. L. mit einigen geschehen, was nicht eher, als nach schon abgedruckten Bogen, wohin sie gehörten, bemerkt wurde. So ist dieses z. B. mit dem kleinen Artikel des großen Schillers geschoben. Daß ferner viele Wünsche und Bitten um Verzeichnisse der Stan- dcserhöhungen eines und des andern Fürflenthums, und um gewünschte gründlichere Nachrichten, als die bekannten sind, von einzelnen Geschlechtern bis jetzt noch ganz unbeachtet geblieben sind; alles das muß natürlich das Fehler- und Mangel-Verzeichniß dieses Buchs gar sehr verstärken; daher es einem Rezensenten leicht fallen dürfte, eine mehrere Bogen füllende Rezension über dieses Buch abdrucken zu lassen. Mir dem Verfasser dieses Buchs wird (und das ist das Dritte, was ich in diesem Vorberichte zu bemerken, oder vielmehr zu bitten habe) jede Berichtigung und Ergänzung meines Buchs äußerst erwünscht seyn, um diesem durch einen Ergänzungsband oder durch eine neue Auflage einen wahren Werth erst verschaffen zu können. Ob das eine oder das andere, oder vielleicht beides zugleich, das heißt eine neue Auflage für die, welche dieses Ädelslexikon noch gar nicht haben, und es zu haben wünschen, oder ob ein eigner Ergänzungsband für die Besitzer des 1. und Lten Bandes nach der ersten Ausgabe, oder beides zugleich von der Mehrheit gewünscht würde, darüber wird der Herr Verleger die Stimme und Erklärung des Publikums zu erforschen bemüht seyn, und die Einrichtung darnach zu treffen wissen. Schließlich kann ich die an mich in Briefen gethane Frage hier nicht unbeantwortet lassen: warum ich nämlich aus meinem Buche die Ordensritter, welche nicht eigentlich geadelt sind, weggelassen habe? — Ob ich nun gleich gern glauben will, daß weit Mehrere Ritterorden mit mehrerem Rechte verdienet, als jene Adelsüchtige, welche ihre Standeserhöhung nur erkauft, oder erschlichen haben, mithin dieser Begnadigung weit weniger würdig sind, als jene, so würde doch dieses die ohnehin schon weit gesteckten Grenzen dieses Adels - (nicht Ritter-) Lexikons noch mehr vergrößert haben, wenn ich darin von allen nicht insbesondere geadelten, aber in Ritterstand erhobenen Familien, wenn auch nur die kürzeste Nachricht hätte geben wollen, obschon solches gleich- VIII Vorbericht. wohl von denen geschehen ist, die in dem baierischen Adelsbuch des Herrn Ritters von Lang vorkommen. Druckfehler-Verbesserungen, deren dieser Band gewiß auch mehrerer bedarf, will ich aus 2 Gründen demselben nicht anhangen, theils, weil dergleichen in dem Ergänzungs- und Bc- richtigungs-Bande sich bei den Artikeln, worin sie vorkommen, ' leichter und sicherer finden lassen werden, als in einem Druckfeh- ler-Verzeichniß, und weil mehrere vorkommen, von denen ungewiß ist, ob sie auch richtig berichtigt werden können, indem manche besonders bei den vielen fremden Geschlechts-Namen dem oben gedachten östreichischen Adelsbuch haben nachgeschrieben werden müssen, von denen zur Zeit noch nicht gewiß ist, ob sie in diesem auch richtig angegeben sind. Desto angelegentlicher wünschte ich alle Unrichtigkeiten und zweckmäßige Ergänzungen der fehlerhaften, so wie der ganz fehlenden Artickel, von den Familiengliedern, die dergleichen sichere Nachrichten geben können aüf Buchhändler-Wegen, oder in frankirten Briefen erhalten zu können, wie ich denn auch die Stücke der gelehrten Zeitungen, in welchen mein Buch rezensirt werden sollte, aufkaufen lassen werde, alles in der Absicht, um dieses Werk so viel nur möglich seyn will, fehlerfreier-machen zu können. Arnstadt im März 1826. Der Verfasser. l<,abbml,Lebbme, Lebune. Die erste dieser Benennungen hatte ! dieses iin 17ten Jahrhund, aus- gestorbcne Gcschl. in Pommern, die andern in Mecklenburg. Mi- cral, 499. V. Behr, 1676. Siebmacher, III. Th. 163. N. 6. V. Meding, I. N. 463. Gauhe, I. 847. Labencz. M. s. die v. Du- ! nin, Schwanberg und Wolski, Labenschky, Labenschker. Sie sollen zu dem pohlnischen Geschl. der Nowina gehören. Siebma- chcr, I. 76. N. 4. Laber. Diese, die Sintzsng, Arbcnhoven, Sieckeling, Schambach, Dietfurt, sollen einerlei Ge- schlechts seyn, wie es W.Hund, j. Th. 267—262. behauptet. Labes. Hans L. und dessen Mutter, die verwittwete Geheime- Räthin Caroline Elisabeth L. ge- borne Daun, erhielt den preußischen Freiherrenstand am 2ten Dekoder 1786. Laboriette de Saisac. Der Freiherr Joseph L. de S., wurde im Jahre 1816 Graf, von M. O., 23. La (Lasa. Der Negierungs- rath und Linzer Wollenzeug - u. Tuchfabriks-Director Joseph Sta- nislaus L. C., wurde im Jahre li. Band. 5 1807 mit Edler von Ritter, von M. E., 167. Lacasscs von Taubenanks hev. Der Kammerdiener d. H. Karl von Lothringen, Peter L., wurde im Jahre 1701 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 361. Lache,narr. K. Rudolf III. erhob 1694 zwei aus diesem Geschlecht in den Adelstand, welches im Jahre 1622 d. 10. Oktober 2 andern bestätigt wurde. Auf diese Urkunde wurde den 1. Juli i. I. 1740 d. Lachemairische Schlößchen Bogenhausen für ei; nen adlichen Sitz erklärt. R. v. Lang, 421. Lacher. Der passauische Truch- seß und PostVerwalter Chph. L., erhielt am I8ten September im Jahre 1792 ein Adelsdiplom v. K. Franz II. R. v. Lang, 422. Lachinüller. Die Brüder, Johann Wilhelm, Franz Siegm. und Felix Anton, wurden im I. 1720 Freiherren, v. M. E., 72. Lachnit. Der galiz. Guber- nialrath Ignatz L., wurde 1813 Ritter, v. M. O., 126. Lachintt v» ^»artenberg. Ein schlesisches Geschlecht, im Münsterbergischen und Oelsnisch. seßhaft. Sinap, I. 666. II. 761. Von Meding, II. N. 477. 1 2 Lachowicki Lachowicki Czechowicz - Dstoja. Rochus L. C. O., w. im Jahre 1783 in den galizisch. Frciherrenstand erhoben, von M. O-, 64. Lackenbauer v. Lackcnau. Maximilian Bernhard L. in Niederöstreich, wurde im I. 1737 mit dem Zusatz von L. nobilitirt. v. M. E., 362. Lackmann. Ein im Bremischen im 17ten Jahrhundert aus- gestorbcncs Geschlecht. Mußhard, 342. Siebmacher, III. Th. 133. N. 1- V. Meding, I. N. 454. Lackner. Georg Matthaus L., wurde im Jahre 1709 in d. Reichsadelstand, u. 1721 in d. Nitterstand mit Edler Herr von erhoben, von M. O-, 126. und 362., der ein und denselben an dieser Stelle, wie vorsteht, an jener Lackhnern schreibt. Laczpnsky. Joseph von L., wurde im Jahre 1786 in d. ga- lizischen Grafenstand erhoben, v. M. O., 23. Ladenbach. Eine schlesische und östreichische im 16ten und 17ten Jahrhundert im Breßlaui- schen seßhafte Familie. Henel, Lilesiogi'. (lap. 8., 767. Sieb- macher, III. 68. Sinap, II. 762. Ladenberg. Johann Phil. Andreas L. , wirklicher Geheimer- Obersinanz - Rath und Director der General-Controle, wurde i. Jahre 1817 den 3ten November vom König von Preußen geadelt. Ladendorfer. Ein langst ausgestorbenes, in Oestreich entsprossenes Geschlecht, das v. I. 1266 — 1471 vorkommt, und das unter die altadlichen Geschl. Lafferdt. gezahlt wurde. Wißgrill, V. 366 — 68. Lagelsperger. Eine östreichische alte adliche, jetzt sreiherr- liche Familie. Bucclin, Ltemm. 6krin. IV. Th. Gauhe, I. 860. Lacmble von Reinertsho- fen. Eine im Pfalz-Ncuburgi- schen seßhafte, und wahrscheinlich von den adlichen Patriciern in Nürnberg abstammende Familie. Gauhe, Anh. 1631. u. f. Laemel. Der israelit. Großhändler Simon L. in Prag, w. im Jahre 1812 mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 216. Laenser zu Moos u. Ve- ffenstein. Süd-Tyroler aus Hohen-Eppan abstammend, aus welchem Geschlecht am 4ten März, im Jahre 1683 einer vom Erzh. Ferdinand ein Adels-Diplom erhielt, das K. Ferdinand am 2. Juli im Jahre 1686 bestätigte. R. von Lang, 422. Laenzenburg, Lenzenb. Eine oberöstreichische Familie, die sich früher auch Edle v. Dischin- gen nannten, und im I. 1672 unter die oberöstreichischen Landstände aufgen. wurden. Gauhe, II. 601. u. f. Lafabrique. Der Hofkam- mcr- und Commerzien-Rath u., Franz Seraph. L., erhielt v. Eh. Max. Joseph in Baiern den 11. August im Jahre 1776 d. Freiherren- Diplom. R. von Lang, A. d. K. B., 172. Lafferdt. Der Oberproviant- Commissär Ferdinand Albrecht v. L., wurde im I. 1702 Reichs-- Ritter mit Edler von. von. M. E., 167. Laffert Laffert. Eine von Braunschweig nach Lüneburg sich wendende Familie, die im Lünebur- gischen und Meklenburgischen angesessen ist, sich auch in Ungarn verbreitete, wo sie den freiherrlichen Character erhielt. Pfefftn- ger, braunschw. lüncb. Hist. II. Th., 934. u. ff. Büttners Stamm und Geschl. der lüned. adl. Patrizier. V. Meding, II. N. 478. Hörschelmanns Samml., I. 47. Gauhe, II. 692 — 4. Seyferts Genealogie adli'cher Eltern und Kinder. Dessen hochadl. Stammt. I V. Th. N. 12. Lüdersens Sammlung. L.a Fontaine de, v. -Hel^ denfeld. Der vstreich. Oberstlieutenant Emannel clö la , wurde im Jahre 1774 mit Won H. nobilitirt. von M. E., 352. L.agelberg. Ein altes niederöstreichisches Ritterstands - Geschlecht, das von 1400 — 1772 vorkommt. Wißgrill, V. 363 — 62. Ä.age?s!röiil. (Seit vielen Jahren in preußischen Kricgsd.) Magnus L. wurde den 29. Januar im I. 1691 geadelt. Suea KUrss. lol. 41. Kagnaseo. Aus Italien u. besond. Piemontesi'schen, wo ihr Geschlecht Tapparel Gr. v. Lag- nasco sich schrieb. Mehrere waren in pohlnischen und chursach- sischen hohen Staatsdiensten. Gauhe, II. 604. u. f. Lagnev von Leugnern. Der Hauptmann Johann Heinrich L., wurde im Jahre 1709 mit dein Beisatz von L. böhm. Ritter, von Ml E., 168. Lago. Der k. k. Truchseß Laimprucher. S und Landrath Peter Alcantera v. L., wurde im Jahre 1809 Freiherr. von M. E., 73. Lagodal von Sternfeld. Der Seidenhandler Leonhard L. zu Kless im Trientinischcn, w. im Jahre 1781 mit dem Zusätze von St. in den Neichsadelstand erhoben, von M. E., 352. Lah, Ä.ach, Laher. Ein ansehnliches östreichisches erloschenes Geschlecht, das zwischen d. I. 1287 und 1456 vorkommt, in welchem letztgedachten Jahre es mit Christoph v. L. erloschen zu seyn scheint. Wißgrill, V. 360. u. f. Lehr. Laer, ein niederrhei- nisches, wcstphalisches und markisches aufgeschwornes Geschlecht. Robens, II. 370 — 372. Kaichardinger von Eichs- perg u. Kuzlgnad. Der Unterhauptmann des Hauptschlosses in Tyrol, Zacharias L., wurde im Jahre 1742 mit dem Zusätze von E. und L. geadelt, von M. E., 352. Laimbekhover v. Leinn bekhovcn. Johann Ferdinand L. wurde im Jahre 1718 mit d. Zusatz von L. geadelt, von M. O-, 216. Leiinbruch von Bpurg. Der General-Feldwachtmstr. Franz Carl L. von E., wurde i. Jahre 1717 in den Neichsfreiherrenst. erhoben, v. M. O., 64. Leiinprucher v. Gppurg und Iüdlingsfeld. Der Pfleger zu Reiffenstein und Admodi- ator d. Cvmmende zu Störzing, wurde im Jahre 1731 mit den Zusätzen zu E. und I. nobilitirt. von M. E., 362. 1 * 4 Lakupich — Lamberg. L.akupich von Drenafeld. Der östreichische Oberstlieutenant Georg L., wurde im I. 1767 mit dem Zusätze von D. nobili- tirt. von M. E., 362. L.alain. Eins der ältesten gräflichen Häuser in den spanischen Niederlanden, das seinen Namen von dem demselben gehörenden Schlosse und Grafsch. im Hennegau, auch die Beinamen Hoogstraten und Renneberg hat. Spener, Rist, insigu. Gau- he, I. 366. und f. II. 666 — 7. Lallich. Die Brüder Franz, Trajan und Christoph L., wurden im Jahre 1717 zu Grasen erhoben, von M. E., 26. L.ama von und zn Pixens Hansen. Michael, Johann und Joseph von L. aus'Tyrol, wurden im Jahre 1763 Reichsritter mit von und zu P. von M. E., 167. L.ambe von L.amb und Schwarzenberg. Die Brüder Martin und Johann Andr. L., wurden im Jahre 1716 mit dem Zusätze von Lamb und Schwärs zcnberg nobilitirt. von M. E., 363. L.amberg. Dieses sehr alte östreichische, ursprünglich craini- sche Geschlecht, welches z. Theil mehrere Erbamtcr erhielt, nem- lich das Erblandstallmeisteramt i. Crain, und in der windischen Mark seit 1463 bei der Stein und Guttenbergischen Linie, bis K. Leopold I. den 27sten April im Jahre 1662 die fürstliche Linie damit begnadigte, bei welcher Linie auch d. östrcich. Erb- landkammeramt, das Erblandja- germcisteramt und das salzburgi- j i . sehe Erbtruchsessenamt sich besin- ' det, so wie diesem Geschl. auch das passauische Erbmarschallamt zustand. Ant. Pullini, genealog. u. histor. Beschreibung d. hochfr. und hochgr. Hauses v. Lamberg; in dessen curieusen Bücher - Ca- binet, VII. Jahrg. Cölln und Frankfurt a. M. 1712. 8., 293 — 364.; ein gründlicher Aufsatz mit 7 kleinen genealogischen Tafeln und 4 verschiedenen Waps fcn und Kupfern. Dieses Geschlecht theilt sich aber in mehrere Haupt- und Nebenlinien, u. ist also zu betrachten: 1) als blos adlich bis 1664. — 2) Als freiherrlich von 1664 d. 12. Jas nuar. — 3) Als gräflich, seit dem 16tcn November 1667. Die Ortencckische Linie erhielt v. K. Ferdinand III. im Jahre 1636 - die Grafenwürde, die sich auch in der Folge auf die übrigen erstreckte. — 4) Als fürstlich. K. Joseph I. erhob des ersten Grafen Enkel, Leopold in den Fürstenstand, und beschenkte ihn mit der Landgr. Lcichtcnberg den 1. November im Jahre 1767. Der regierende Zweig starb im Jahre 1797 aus, u. so gieng d. fürstliche Linie auf die jüngere Linie über. Die graflich-Lambergische Linie ist auch getheilt: in Die Orteneckische Nebenlinie Lichtenwald: u. zwar a) in die altere Linie zu Greif- fensels im Kärnthischen, b) in die mittlere Linie. Joseph Mayers hochadl. Lcm- trekse, ein vollkommener Adel des uralten Hauses v. Lamberg, nebst vielen L^mtzolis u. Kupfern. Wien, 1769. k. Seyferts a. E. Ahnen, Tab. 12. u. dessen Stammtafeln, II. Th. Tab ' 23. und 24. Dessen durchlaucht. Häuser, 664.; auch hat er vom ch Jahre 1710 eine genealog. Tabelle von diesem Geschl. Hüb- ner, III. Theil. Tab. 701 — 9. > Ganhe, I. 861 — 66. öligem, -i ^enealogi«olws Ilaiidliucli, I. i 326 — 27. Durchlaucht. Welt, . 1.. Th. 669 — 862. Sicbmacher, I. Th. 22. N. 7. II. Th. 38. N/ 2, III. Th. 19. N. 6. V. . Th. 4. N. 4. R. von Lang, A. d. K. B., 41. und f. Von Meding, III. N. 447.- 460., > 366 — 76. Brandis, tyrol. Eh- renkr. N. 23. Lazius, VI. 209. Tyroff, Tab. 79. Bucelin, II. 504. III. 114. Trier Einl. zum Wappenb. 413. Spener, p. 213. ^ Tab. 8. Brcslcrs Schauplatz, >326. Wurmbrand, Lap. 16., 31. /Hohencck, 661. Masch, 73 — 80. Weingarten, 18. von M. ' O-, 6. Die jetzt lebend. Glieder "derselben sind im gothaischcn genealogischen Hofkalender, 1826. .98. und f. angegeben. Schmust, II. 322. u. f.^Wißgrill, V. 363 — 416., mit 3 Ahnentaf. Hartmanns Samml. L.ttmbert)'. Hieronymus v. L. wurde im Jahre 1731 Freiherr. von M. E., 73. , Ä.amboss. Eine gräfl. aus den Niederl. abstammende Familie. Balbin. Gauhe, 1. 866. II. 607—9. Rainers. Johann Lambert L., Geh. Negierungs- Rath bei der Eleve-Märkischen Negierung, ist am 6ten März im I. 1787 vom König von Preußen in den Adelstand erhoben worden. 5 L.nminc. Der Hofrath und Cabinets-Secretär d. Erzh. Joseph, Philipp, wurde i. I. 1764Neichs- frciherr. von M. E., 72. Lammersheim. Ein uraltes rheinländisches Geschlecht, d. auch im Kanton am Steigerwalde ansessig war. Salver, 606.607. 616. Sicbmacher, I. Th. 126. N. 8. Won Meding, III. N. 461. ü,amottc. Der Generallieutenant Peter L., erhielt vom K. von Baiern den 6ten März im Jahre 1817 das Baronats-Diplom. R. von Lang, Suppl., 66. Motte v. Lrimtropp. Der Rath und Kreishauptmann Johann Wenzel L. M. von F. zu Königgratz, wurde im Jahre 1766 Freiherr, von M. O., 64. Motte v. ^eldcnburg. Der k. östreichische Artillericma- jor Franz Carl L. M., wurde i. Jahre 1796 mit dem Zusatz von H. geadelt, v. M. O., 216. K.ampartev- Ein östreichisch. Ritterstands - Geschlecht, das K. Maximilian II. den 22sten September im Jahre 1673 nobili- tirte, und den 31stcn März im Jahre 1636 dem Ritterst. einverleibte. Wißgrill, V. 416. u. f. Ä-ampen. Ein sächsischer u. suldaischer Adel. Schannat, dll- ent. siulcl. p. 122. Siebmacher, I. Th. 173. N. 3. L.ttinpi. Der Rath u. Professor an der Academie der bildenden Künste zu Wien, Johann Baptist, wurde im Jahre 1793 Reichsritter mit Edler von. v. M. O., 126. L.ampl. Schrieben sich vormals Lampl zu Freundsperg, sind Lamberty — Lampl. Lamprecht — Landeck. 6 aus Stcyermark nach Oestreich gekommen, und am 28. Februar im Jahre 1673 unter die neuen Ritterstands - Geschlechter in Niederöstreich aufgenommen worden. Sie waren aber auch früher in diesen Landen, und der letzte ihres Stammes starb, ohne einen Sohn zu hinterlassen im I. 1676. Wißgrill, V. 477. L.amprecht, L.umpricht. Eine schlefische und fränk. Familie, die besonders in d. Für- stenthümern Schweidnitz u. Jauer noch im ILten Jahrhundert bekannt war. Johann Friedrich, wurde den 20sten März im I. 1698 in den böhmischen Ritterstand versetzt. Siebmacher, II. 79. Sinap, II. 762. L.amprccl?t von Gerolds- hofcn. 1) Ein im I. 1623 erloschenes fränkisches Geschlecht, das in dem fränkischen Kanton Steigerwald, besonders mit dem Städtchen Geroldshofen ohnweit Haßfurt ansessig war. M. s. a. d. v. Fuchs. Biedermann, St. Tab. 220^23. Salver, 366. Schannat, Lliortt. b'nld. 122. Siebmacher, II. Th. 79. N. 12. Von Meding, 11. N. 480. — 2) Joh. Friede. L., Geh. Obcrtri- bunal-Nath, auch Consistorial - Rath, erhielt am 12tcn October im Jahre 1736 den preußischen Adelstand. L.uucvedere, Acmkredere, Ä.angreder» Ein nicdersächsi- sches, wahrscheinlich schon um das Jahr 1470 ausgcstorb. Geschlecht, von welchem 2. Siegel licfer? Grupen, in d. Hannover. Alterth. 129. Trcuers Äeschlechtsh. der von Münchhau- sen. Beil. 86. Von Meding, III. N. 462. L.aucrotiere von Rriegs^ feld. Der östreichische Oberlicu- tenant Carl von L., wurde mit dem Beisatz von K. Ritter, von M. E., 163. L.anckorouskp. Dem Grafen Matthias L. wurde der ga- lizischc Grafenstand im I. 1783 bestätigt, v. M. E., 20. L.andass, L.andcssen. Eine alte rheinische Familie, die sich auch in Brabant ausgebreitet hat. Gauhe, I. 867. Tproff. L.andau. Ein östreichisches altes Geschlecht, das längst ausgestorben ist. Es wurde im I. 1664 dem niedern östreichischen Herrenstande einverleibt, vom K. Ferdinand 1. den 19ten Juni im Jahre 1664 als Freiherren in d. Hcrrcnstand erhoben, mit dem Beisatz: zum Hauß und Rap- poltenstein. Gauhe, I. 867. Wißgrill, V. 419 — 428. Bucelin, ?. II. Hoheneck, III. Th. 327 343. Hartmanns Samml. L.tti!dau zum Tburnhof. Ein von obigem ganz verschiedenes, in Westphalen entsprungenes, auch ausgestorbenes nieder- östreichisches Nittergeschlecht, das zwischen 1620 und 1629 vorkommt. Wißgrill, V. 428. und folg. L.audeck, L.andecke. 1) In Schlesien. Sinap, II. 762. Siebmacher, II. Th. 83. N. 8. V. Meding, II. N. 482. und 483. Gauhe, II. 609. und f. — 2) Am Rhein, die auch in Frankfurt am Main ansessig waren. Gauhe, am a. O. — 3) Im Oestreichischen, die sich von dem Landenberg am Jnnflusse gelegenen Städtchen dieses Namens schrieben. Gauhe, am a. O. — 4) Im Meißnischen. Gauhe, a. a. O.— 6) Ein ausgestorbenes hessisches, im Hersfeldischcn seßhaft gewesenes Geschlecht, von d. Schan- nat das Wappen hat. L-audenberg. Ein rheinlandisches adliches und frciherrliches Geschlecht, das in der Schweiz, aus der es in den großen innerlichen Unruhen vertrieben wor-, den, 17 Herrschaften u. Schlösser besessen hatte, worauf es sich erst nach Breisgau u. Sundgau am Bodensee, endlich in die Rheinlande begab. Ihr Stammhaus ist das in Ruinen liegende Schloß dieses Namens im Cant. Zürch. Humbracht, Tab. 278—81. Bu- celin, Ltmrnnal. u. IV. Gauhe, I. 1. 867. u. f. Wißgrill, V. 429—432. L.andesbevg, Landsberg, L.andsperg. 1) Eine rheinlandische und westphälische Familie, die im Rürner oft aufgeführt, im I6ten Jahrh, bedeutende Güter in d. Gr. Schaumburg besessen, nachher aber meist in Oestreich gewohnt hat. Ln- cslln, Lterrunat. u. I. Gauhe, I. 369. V. Krohne, II. 226. — 2) Eine in der Grafschaft Lippe und im Vraunschweigischen seßhafte Familie. Siebmachec, 1. Th. 183. N. 10. Von Meding, I. N. 466. — 3) Die westphalische, welche Siebmacher, III. Th. 178. N. 2. u. V. Th. 209. N. 1. zum Schweizer Adel rechnete. Münsterischer Stiftskalcn- dcr vom Jahre 1784. V. Meding, I. N. 466. Gauhe, I. Landtsperg. 7 L. auf d. Krapffelde im Kampfe erschossen wurde, aber wenn? sagt nicht Schmutz, II. 366. V. Steinen, II. Th. 1492, wo gesagt wird, daß die Güter des alten ausgestorbenen Geschlechts von Ervitte getheilt worden, davon die eine Hälfte die v. Landsberg, die andere die von Droste bekommen hätten. L.andiil. Ein märk. Adel. Grundmann, 145. L.andriani. Johann Baptist L. aus Mailand, wurde im Jahre 1703 Reichsfreiherr, von M. E., 73. L.andschad von Stem-ach. Ein zum rheinländischen u. fränkischen Adel gerechnetes, am 1. Nov. 1663 ausgestorbenes Geschl. Biedermann, O. Tab. 364. u. ff. F.andshntter. Ein üstreich. und hessisches Geschlecht. Henel, 767. Sinap, II. 764. L.andstiron. Ein schlesisch., auch schwäbisches, pfälzisches u. rheinisches Geschlecht, daS aus Pohlen abstammt, den Beinamen von Brzie führt, und seine Güter in Podolicn und in der Woywodschaft Cracau hat. Sinap , I. 667—673. II. 763. U. folg. Siebmacher, I. Th. 62. N. 8. Gauhe, I. 860. Anhang. 1631. und f. landtsperg, L-andsberg. Im Elsaß ansessig. Seyferts Genealogie hochadlicher Eltern und Kinder. Hoppenrodt, 63. Sieb- machcr, I. Theil. 192. N. 6. V. Meding, I. N> 468. 869. — 4) Eine steyermärkische Familie, die Besitzer einer gleichnamigen Herrfchaft, aus welcher st Landwüst L.«:ndrvüst. Eine alte sächsische Familie, deren Stammhaus wahrscheinlich das i. Voigtlande gelegene Gut dieses Namens ist. König, I. Th. 883. Gauhe, I. 861. Von Uechtritz, dipl. Nachrichten, (von 1600—1783 aus d. Göstewitz. Kirckcnb.) VI. 36 — 42. L.ang. 1) Der Inhaber der Erbreichsdorfer Zitz- u. Kattunfabrik, Franz Taver Edler v. L., wurde im Jahre 1791 mit Edler von nobilitirt, und im Jahre 1796 Freiherr, von M. O., 64. und 216. — 2) ' Der Hofrath Johann Baptist von L., wurde im Jahre 1816 mit seinem Neffen dem Platzoberst. Joseph von L., Freiherren. Derselbe, 66. — 3) Der Oberstlieutenant Philipp L., wurde im Jahre 1819 mit Edler von nobilitirt. v. M. E., 363. — 4) Die Brüder Johann Baptist u. Philipp, wurden im I. 1774 geadelt, von M. O., 216. — 6) Der Cammeral- und Kriegs- Zahlmeister Franz Anton L., w. im Jahre 1800 geadelt. Ders. a. a. O. — 6) Der böhmische Provinziell - Staatsbuchhalter Joseph L., wurde im Jahre 1317 geadelt. Ders. a. a. O. L.aiig von Ho.nstaht Der Haupt-Casseverwalter Georg Ru- dolph wurde im I. 1766 mit dem Beinamen von H. nobilitirt. v. M. O-, 216. L.ang von langen. Der östreichische Hauptmann Johann Erhard, wurde im Jahre 1766 mit dem Zusatz von L. nobilitirt. von M. O., 216. - Lange. L.ang voir Langeno.u. 1) Der Hoftanzmeister Franz Joseph Matthias L., wurde im I. 1721 geadelt, v. M. C.,, 363. — 2) Der östreichische Hauptmann Johann Andreas L., wurde im Jahre 1300 mit dem Beiwort von L. geadelt, von M. O., 216. L.angau. Eine schwäbische alte Familie. Bürgermeister vom schwäbischen R. Adel. LrnsII ^nnal. 8neo. ?. III. Gauhe, I. 862. L.ange. 1) Der Lüncburgk- schcn seßhaften v. Lange gab es zweierlei, davon man nach Unterschied ihrer Wappen, die eine mit dem halben Bären, die andere die mit dem Pantherthiere nannte, welche letztere im Jahre 1604 ausgestvrben ist. Spangenberg, Ädclssp. II. Th. 188b. Gauhe, I. 861. Siebmacher, I» 181. N. 2- Von Meding, III. N. 464. und f. — 2) Die in der Mark Brandenburg und mit dem Beinamen von Münchhof in Schlesien. Sam. Marquard, Leichenpr. und Lcbensl. E. von L. auf Münchhofcn, 1621. 4. Glcichenstein, T. Gauhe, 1.862. u. 63. — 3) Die in Schwaben mit dem Beinamen von Leinzell, die von den augsburgischen Patriziern abstammen. Gauhe, a. a. O. L.ange. 1) Ein wcstphälisch» Geschlecht, das auch im Lünc- burgischen ansessig ist, wie auch in Brandend., Schwaben, ehcd. auch zu Oberstadt im S. Gotha- ischen, jetzt Coburgischen Amte Themar gehörigen Dorfe. Span- Lange Langen. 9 genberg, Adelssp. II. Th. 188k. > Gauhe, I. 861. und f. West- phalen, Nonum. Ine6. 'I'. IV. 5 'lak. 20. N. 87. Harenberg, ' Lo6. cli^I. danciersli. 1AK. 32> " N. 16. Siebmacher, I. Th. 181. N. 2. (rechnet es zum braun- ' schwcigischcn Adel). Aon Me- ding, III. N. 463. — 2) Der k. baierische Kreis - Kanzlei-Di- ! rcctor des Nctzakreiscs, wurde d. ISten Mai im Jahre 1803 Nit- I ter des Civil - Verdienstordens d. ^ baierischen Krone, und immatri- ' culirt den 26stcn Januar im I. ! 1813. N. von Lang, 423. — 3) Die von Lange und Leinzell in Schwaben. Sinap, II. 363.— > 4) Die von Lange und Münch- , Höfen in Schlesien. — 6) Die von Lange u. Langenheim, und Langcnhof, zwei schlesische Familien. — 6) Die dem frankischen Nittcrcant. Nhön u. Werra einverleibt gewesenen. Biedermann. R. und W. I. Verz. — ^ 7) Ein westphal. Adel. Sicbmacher, I. 187. N. 16. — 8) Ein l schlesischer Adel. Henel, 773. i Sinap, I. 362. II. 764. und f. Zwange. Theophil Wilhelm L. wurde den 30sten April im Jahre 1699 böhmischer Ritter. L.ange und L.a»gendorff. Eine in Schlesien, besonders in Liegnitz bekannte Familie. Sinap, II. 766. Ka»lge von L.angenl)eimb. Eine in Schlesien und im Glo- gauischcn seßhafte Familie. Eben- das. a. a. O. L.ange von Langenhof. Ebenfalls eine schlesische und im F. Oelß seßhafte Familie. Sinap, II. 766. und dessen Olsno- Ai-aplr. I. 672. auch II. 466. u> im Anh. neuer Anmcrk. 26. L.ange v. L.angenrverth. Der Canonicüs Gottfried Wilh. und sein Vetter Zacharias Opietz, wurden im Jahre 1712 in den böhmischen Adelstand (und zwar letzterer mit dem Zusatz v. Lan- genwerth) erhoben, v. M. E., 363. Langolair. Christian Ludwig L., Rittmeister im Cuirassier- Regimente Prinz Wilhelm, w. den Isten Juni im Jahre 1731 vom König v. Preußen geadelt. ü.ttngelt»gcn, L.anglcn, L.angelgcn, L.anglcghc. Ein ehemaliges lüneburgisches Geschl., dessen Wappen die von Spoerke, welche schon seit vielen Jahren die Güter jener besessen haben, führen. Schannat, fuld. Lehnhof, 122. Von Meding, I. N. 469. Pfefsinger, lüncburg. Historie) II. Theil. 291. und 629. Gauhe, II. 610. Mängeln. Eine rheinländi- schc, aus dem Vraunschwcigisch. stammende, daselbst und in der Mark Brandenburg vormals flo- rirende, aber langst ausgestorbcne Familie. Humbracht, Tab. 166. Gauhe, I. 863. Längen. 1) Der Oberstlieutenant Christoph Andreas L., wurde im Jahre 1733 Reichsritter mit Edler von. v. M. E., 168. 2) Der Hof- u. Reg. N. Joh. Baptist L. in Doncfchin- gen, erhielt am 18ten Oktober im Jahre 1736 ein pfalzgräfli- ches Adelsdiplom v. F. v. Fürstenberg, das der K. v. Baiern am Isten März im Jahre 1813 bestätigte. N. v. Lang, 423. 10 Langen — Langenmantel. 3) Der Generalfeldwachtmeister Johann L., wurde im I. 17S1 geadelt, v. M. E., 353. Langen v. Langenthall. Der Proviant-Verwalter Johann Joseph L. zu Esscgg, wurde im Jahre 1762 mit Edler von L. geadelt., von M. E., 353. Langenan. 1) Das rheinlandische Geschlecht, welches im Jahre 1613 erloschen, u. dessen Geschlechtsreife Humbracht, 174. von 1244 an liefert. Siebma- cbcr, II. Th. 108. N. 5. Von Meding, I. N. 460. Gauhe, I. 864. — 2) Das schlesische Geschlecht im F. Jauer, Liegnitz, Oelß. Sinap, I. Th. 673 — 76. II. Th. 766 — 63. Siebmacher, I. Th. 65. N. 10. V. Meding, I. N. 461. Lucä, schlesische Chronik. Gauhe, I. 864. und folg. — 3) Der sachsische Zweig hat im Jahre 17S0 die reichsgrafl. Würde erlangt. Ty- roff, Tab. 80. d. freiherrl. W. König, I. Th. 669 — 77. ^11- gew. g. Handl,.. I. B. 641. V. Uechtritz, diplom. Nachr. (von 1734 — 1792. aus den Kirchenb. zu Petzsch, Oberreißen u. Dresden). VI. 43—48. Langenbach. Der Reichshosrath Johann Wilhelm L., w. im Jahre 1733 Reichsrittcr mit Edler von. von M. C., 168. Langenbogen von. Von ihm werden einige Nachrichten gegeben, in Walchs vermischten Beitr. zum t. Rechte. II. Theil., IS. Langendorf. Severin L., wurde im Jahre 1729 in den böhmischen Adelstand erhoben, j Langendorf von weyers- busch. Der Hauptmann Matthias L., wurde im Jahre 1816 mit dem Zusätze v. W. geadelt, von M. E., 362. Langendorff oder Längs- dorf. Finden sich unter d. sul- daischcn und hanauischen Vasallen. Schannat, ssuldaisch. Lchn- hof. 122. Estors Ahnenprobe, 395. Von Meding, III. N. 456. Langenfeld, Gross von. Jacob August G. v. L. erhielt den I8ten April im Jahre 1709 den böhmischen Adelstand. Langenhagcn. Ein altes Geschlecht, 'davon einige in sachsischen und hollandischen Civil - Diensten gestanden. Hartmanns Samml. Langenickel. Von Schlesien gicng dieses Geschlecht bei der Reformation nach Thorn in Preußen. Von Krohne, II. 437. Langcnickel. Johann Anton L., fürstlich bischöfl. Amtshauptmann zu Breslau, wurde den löten März im I. 1746 vom K. von Preußen geadelt. Langenmantel von West- Heim. Eine augsburgische Patrizier-Familie, davon Hartmann L. Stifter der Patrizier daselbst war, und dessen Nachkommen i. Jahre 1766 am 2lsten October von der Kaiserin Maria Theresia seinen angebornen alten Adel u. den Beinamen Edler von bestätigt erhielten, wurden auch am 27sten December im I. 1779 in den Freiherrenstand erhoben. Eine Branche davon befindet sich im H. Crain u. Steyermark. Schon am 17ten Januar im I. 1562 erhielt die Familie vom K. Fer- Langenmantel Langer. 11 dinand I. das 1561 vermehrte adliche Wappen, und 1763 und 1766 die kaiserliche Adelsbcstari- gung. Leupold, 444 — 451. Bu- cclin. Liusil ^nual. Znavio. III. p. 258. Gauhe, II. 866. und f. R. von Lang, 423. u. folg. Scyferts hochadl. Stammt. II. Theil. N. 8. Schmutz, II. 363. Langenmantel von u. zu Langcnthal. Dem k. k. Rath und Kreishauptmann Cajetan v. L., wurde im Jahre 1766 die Bestätigung seines Ritterstandes mit d. Zusatz Edler von und zu L. ertheilt, sodann wurde er 1779 Freiherr. Leupold, III. B. 444. Scyferts hochadl. Stammt., II. Th. N. 8. v. M. O., 65. 126. Langenschwarz, Langen- srvarz. Sie besaßen ausser ihrem Stammhause gleiches Namens mehrere Dörfer im Canton Nhön-Werra. Im Jahre 1778 sind sie ausgestorben. Sie waren auch fuldaische Vasallen. N. genealogisches Handbuch, 1777. 119. u. 1778. 129. u. f. Biedermann, N. und W. 1. Verz. Schannat, fuldaischer Lehnhof, 122. V. Meding, III. N. 457. Langensteyn. Eine schweizerische Familie. Siebmacher, II. Th. 146. N. 13. Von Meding, III. N. 468. Langenthal. II Eine schle- sische Familie im Neißischen u. Breslauischcn seßhaft. Gauhe, I. 863. Henel, d. 7., 371. (lap. 8. 773. Sinap, II. 768. — 2) Aus einem von jenem wohl verschiedenen Geschlechte scheint Martin Ignatz L. es zu seyn, welcher den 27stcn Februar im Jahre 1694 in den böhmischen Adelstand, und Ferdinand Aug. von L., der im Jahre 1733 in den böhmischen Freiherrenstand erhoben wurde, v. M. E., 73.—> 3) Der Kanzler d. Landeshaupt- mannschast zu Breslau, Martin Ignatz von L., wurde im Jahre 1721 den 5ten October böhm. alter Ritter, von M. C., 168. Langenrverth. Eine schle- sische Familie, die im Bresslaui- schcn noch im 18ten Jahrhund, bekannt war. Gauhe, I. 863. Sinap, II. 769. Lan genwerth, von. Zacharias wurde den 29. April im Jahre 1712 in den böhmischen Adelstand erhoben. Langer. 1) In Schlesien scheinen 2 verschiedene Familien dieses Namens zu existircn. Siebmacher, IV. 113. — 2) Der Director der Münchner Academie der bildenden Künste, Peter L., wurde den I9ten Mai im Jahre 1808 zum Ritter des Civil-Verdienstordens der baicrisch. Krone ernannt, und den Isten Mai im Jahre 1813 immatriculirt. Sinap, II. 769. Siebmachcr hat verschiedene W. R. v. Lang, 424. — 3) Franz Anton L. wurde i. I. 1727 in den böhmischen Adelst, erhoben. — 4) Der Secretar und Cassier der geistl. Salz-Administration in Böhmen, Joseph Ignatz L>, wurde mit seinem Bruder Johann Dominick im Jahre 1733 (nach Andern 1734) böhmischer Ritter, v. M. E., 168 Langer v. BaehrenthaU. Der östreichische Hauptm, Carl Franz wurde im Jahre 1779 12 Langer — Langseisen. mit jenem Zusätze geadelt, v. M. E>, 364. L., 168. Ä.angscisen. Wilhelm von L., östreichisch-erbländischer Ritter , wurde den 12ten März im Jahre 1603 unter die neuen östreichischen Ritterstands- Geschlechter aufgenommen. Von diesem Langwerdt — Lanzana. 13 Geschlechte weiß ausser der Beschreibung des Wappens nichts weiter anzugeben: Wißgrill, V. 438. Langwerdt, L.angwirt von Snnmern. Wurden frü- > her Langcrtc genannt, ein Geschlecht, das zur mittclrheinischen Ritterschaft gehörte, und früher in der Wctterau wohnte. Bon Hattstcin, I. Th. 361., u. der ! sie auch Langquidt schreibt. Hum- bracht, Tab. 64. Neues gen. Handbuch, 1776 n. 1777. 120. und 1773. 130. Von Meding, II. N. 486. Gauhe, I. 866. Lanius. Alexander L., Lieutenant im Kleistschen Infanterie- Regiment, wurde im I. 1762 den I6tcn Februar vom K. von Preußen geadelt, u. blieb i. fahrigen Kriege. L.anins von IVallendurg. ' Der Freiherr Franz Joseph und dessen Bruder, Carl Ludw., wurden im I. 1767 in den Reichs- grafenstand erhoben, v. M. O., 23. sanken v. der. Ein Geschlecht, das in Pommern und ^Holstein begütert ist. Westpha. Icn, IVIon. Inedit. I'. IV. 'I'ab. 20. N. 87. Micräl, 449. An- geli, holst. Adelschron. N. 23. Sicbmacher. III. Th. 163. N. 7. Von Meding, II. N. 481. Gauhe, I. 866. Lankenswacknitz. Ein v. der Lankcn, Adjudant des Königs v. Schweden, ist mit Hinzufügung des von Wackenitzschen Wappens als Freiherr von der L. W. in den schwedischen Frei- herrenstand erhoben worden. L.ankisch v. Hornitz. Dem - böhm. Landes- Procurator Joh. ^ Anton, wurde im Jahre 1792 die Bestätigung seines im -16ten Jahrhunderte erhaltenen Ritterstandes ertheilt, v. M. O., 126. L.annoy. Eine alte grast. Familie in Flandern, der. Stammhaus gleiches Namens 2 Meilen von Ryssel gelegen ist. Marcus Joseph, Graf von L., wurde im Jahre 1681 den alten Herren- stands-Geschlecht. einverleibt. Bu- cclin, II. kteinmat. Hübners geneal. Lexik. Gauhe, I. 867. und f. Anh. 1634 — 40. Wißgrill, V. 436. L.aniloy. Der geweseneStaats- rath bei dem General-Gouvernement der Niederlande, Peter Joseph Albert von L., wurde i. Jahre 1809 Freiherr, von M. E., 73. Lanser. Christoph Anton L., wurde im Jahre 1724 geadelt, von M. E., 364. Lailsperger. Christoph Jacob L. von Pengerhof, schrieb sich Edler von Landsperg, und wurde den 9tcn Mai im Jahre ! 1636 unter die neuen Ritterst. Geschlechter aufgenommen, und scheint das Geschlecht mit seinen Söhnen erloschen zu seyn. Wißgrill, V. 434. L.ai!thieri. Die östreichische, aus Italien stammende Familie erhielt vom K. Ferdinand III. d. oberste Erbschenkenamt in d. Gr. Görz. Bucelin, Ltsrnmat. ?. III. Gr. von Wurmbrand, tlol- leot. 310. Gauhe, 1.863. Schmutz, II. 369. Ä.anzntlc. Eine in Schlesien, zu Schweidnitz im I4ten Jahrh, vorkommende Familie. 14 Lanzen Ganzen von 6.iel>enfels. Eine der ältesten schwäbisch. Familien , die aus Schwaben nach Schlesien gekommen, aber längst erloschen ist. Siebmacher,!. 119. N. 4. Sinap, I. 668. II. 770. Lanzendorfer. Ein östreichisches Geschlecht, das zwischen 1168 u. 1660 vorkommt, 1664 vom K. Ferdinand I. die Bestätigung seines alten ritterlichen Herkommens und Wappens erhielt. Wißgrill, V. 436. u. f. L.apaczcck v. Avzawcho. Bernhard Alexander L. Z., w. am 30sten Oktober im I. 1691 böhmischer Freiherr. L.nppitz. Hießen in Croa- tien Cuzal oder Cusal, kamen aus Croatien nach Oestreich, u. kommen von 1419 — 1497 vor. Wißgrill, V. 436—40. aus hand- schriftl. Nachr. Larisch, L.ariss. Eine schle- sische zum Theil frciherrliche, z. Theil gräfliche Familie, die von den alten Gr. von Larisse in Pohlen abstammt, obschon beider Wappen ganz verschied, sind, und soll ursprünglich aus Jrr- land herstammen, dann nach Pohlen, und von da aus nach Schlesien gekommen seyn. Aus ihm wurde am 4ten August im Jahre 1664 Joh. Friedr. Larisch iu den böhmischen Freiherrenst. erhoben. Im Jahre 1748 wurde der Landesälteste des F. Teschen, der Freih. Franz, so wie Franz Joseph und Carl Ludwig, am 22sten April im Jahre 1720 in den böhmischen Grafenstand erhoben. OriZines lamiliao I.a- rissianao in Silesia; in dipl. Beitr. zu den schlesischen Rechten I Laschan. l und Gesch. II. B. l. Th. N. 6. Gauhe, !. 863. u. f. Sinap, 11. 363 — 66. von M. E., 20. L.«rrisch v. Grossmünnss- dorff. Die Brüder Franz Joseph und Carl Ludwig, wurden im Jahre 1720 böhmische Freiherren. von M. E., 73. L.aros6e, Dasselct von. Spanischer Herkunft, in seinem Vaterlande cle 1a kosa genannt, ward der baierische Geheimerath und Feldmarschal-Lieutenant?c. in München, vom Kaiser Franz mündlich, den 6ten April 1764 aber darauf schristl. in den R. Grafenstand erhoben. R. von Lang, 42. und f. auch 426. L.asberg,L.asperg, S.asz- berg. Eine freiherrliche, nun auch gräfliche Familie in Oestreich , die im Jahre 1629 der niederöstrcichischen Rittersch. einverleibt wurde, und jetzt auch im Baierischen sich ausgebreitet hat. K. Leopold erhob sie den 16ten November im I. 1664 in den Freiherrenstand, u. d. Freiherrn Georg Ehrenreich im I. 1706 zum Grafen. Bucelin, Lteiuiuat. ?. III. Geneal. Handbuch. Brandis tyroler Ehrenkr. N. 24. Gauhe, I. 869. R. v. Lang, Suvpl. zum A. d. K. B., 66. Gr. von Wurmbrand, dol- leot. Zen. Irist. dap. 44. p. 121. Wißgrill, V. 440 — 448. üa^- luuncl. Ouellii üxoerpt. Aenoal. Irist. I.id. II. I'ak. ZenealoA. I,as!>öi'F. k. 301. Seyferts hoch- adl. Stammt. II. Th. N. 9. v. M. E., 20. L.aschan. Franz Bechini v. L., wurde den 30sten Mai im Jahre 1712 böhmischer Freiherr. Laschanski L.aschanski. Mit dem Beinamen Buckowa oder Buckove, eins der ältesten graflichen Hauser in Böhmen, auS welchen Ferdinand Rudolph den löten Januar im Jahre 1637 in den Adelstand erhoben wurde. Weingartens Fürstcnspiegel, 217. 324. Gauhe, I. 869. Veyferts Genealogie adlicher Eltern und K. Hübner, III. T. 816. L.asen. Eine im I4ten Jahrhundert zu Schwcidnitz in Schlesien bekannte, aber nicht mehr daselbst lebende Familie. Sinap, II. 770. L.. 127. Laurcns. Matthias Daniel und Joachim Albrecht, Gebrüder L., sind am 13tcn April im I. 1718 vom K. von Preußen geadelt worden, auch erhielten der Ingenieur - Capitain L. u. Matthias Julius von L., Majorats- Bcsitzer von Molstow in Pommern, am I6tcn December im Jahre 1787 die Renovation ihres Adels. Brüggemanns Bc- schr. d. H. Pommern. I. Theils 2. Haupst. Lausbcrg. Ein Banquier in Augsburg, des Barons von Münch Schwiegersohn, Carl Friedrich, erhielt vom K. Joseph II. den Uten November im Jahre 1779 ein Adelsdiplom. R. von Lang, 427. Lausecker v. Luseck. Der Taxator und Expeditor d. Land- tafcl, Adalbcrt L. zu Prag , w. im Jahre 1763 mit dem Zusatz j von L. geadelt, von M. E., 366. L.autensac. Der pohlnische Hofrath und Minister Friedrich Gregor von L., wurde im Jahre 1731 böhmischer Ritter, v. M. E., 169. Lmutcr, (Lauttcr). Eine uralte rheinische und Hess., auch frankische Familie, die Anfangs des 18ten Jahrhunderts in den Freiherrenstand erhoben wurde, war d. Canton Altmühl, u. Rhön und Werra incorporirt. Biedermann giebt sie als erloschen an. Schannat, fuldaischer Lehnhof, 122. Estors Ahncnpr. Tab. 10. Biedermann, A. Tab. 219 — 224. u. O. Suppl. Humbracht, Tab. 183. Siebmacher, I. Th. 141. N. 11. und 12. Gauhe, I. 876. Salver, 146. Tab. 16. N. 64., 696. Fuldaisch. Stifts- kalendcr Von Meding, III. N. 463. u. f. Lauterbach. Eine adliche, der uralten Gesellschaft Frauenstein incorporirte frankfurter und schlesische Familie. Estor in der Ahnenprob, rechnet sie 36. unter den hessischen Adel, Siebmacher, III. Th. 84. N. 6. unter Steyermärkischen. Neues genealogisches Handbuch, 1776. u. II. Th. d. Nachtr. zum geneal. Handb. 162. Von Meding, III. N. 466. Henel, 167. 773. Si- nap, II. 772. Lmuterberg, Lauterburg. Eine adliche Familie im Stifte Brixen, von der in der erstem Hälfte des vorigen Jahrhunderts nur einige Nachricht vorkommt. Gauhe, I. 876. Salver, 220. und f. Lautzky - L.anyky von Straussen- hciin. Der Rathsmann zu Oll- mütz und Stadtrichtcr, wurde i. Jahre 1769 mit dem Beiwort St. geadelt, v. M. O., 217. Lanwitz. Unter diesem Namen wurde der Oberappcllations- gerichts-Nath Johann Philipp L. am 27sten Juli 1700 v. K. von Preußen geadelt. L.auzan. Ein alter meklen- burgischer Adel. Gauhen ist es wahrscheinlich, daß sie mit den von Levetzau einerlei Urspr. waren, und die eine Branche sich nur abgekürzt Lauzau habe nennen wollen. Gauhe, a. a. O. Kavalette dc St. George. Ursprünglich aus Frankreich, u. ist ihr Adel in Baicrn den 23. September im Jahre 1788 ausgeschrieben. Laclive denealo^ie cle In Naison clo la Valotls, originairo cle 8. ^utonin en UoucwAue. R. von Lang, 427. Aavergnes'peguihcn. Der Adelstand des Geheim. Oberrech- nungs-Raths, Ernst Friedr. v. L. P., ist am 23sten August im Jahre 1821 vom K. von Preußen erneuert worden. A.avran vom Hinzbcrg. Der r. k. Wund - und Zahnarzt Johann Ludwig L., wurde im Jahre 1804 mit Edler von H. nobilitirt, und im I. 1808 Ritter. von M. E., 366. u. 169. Ä.awenrode. Ein altes wahrscheinlich erloschenes sachsisch. Geschlecht. Hoppenrod, 83. L.ardcl)n. Die 3. Gebrüder L., Ossiciere in der preußischen Armee sind den 20. April im Jahre 1731 vom König von Preußen geadelt worden. Lebenegg. 13 L.ayer. Der Bürger und Handelsmann Jacob Paul L. zu Fünffachen, wurde im I. 1730 nobilitirt. von M. E., 366. Kaymingen. Eine alte ad- liche und sreiherrliche Familie in Baiern, die das Erbschcnkenamt im Stifte Rcgcnsburg besaß. Bucelin, IV. Th. 8te>unmt. I V. 141. Gauhe, I. 876. Ä.azansk)>. Diese Steyer- märker wurden mit Joseph im Jahre 1786 in den Grafenstand erhoben. Schmutz, II. 380. L.azari. Michael L., wurde am 6ten Juli 1696 böhmischer Freiherr. L.azarich von L.indaro. Der Oberstwachtmeister Joseph L., wurde im Jahre 1820 Freiherr mit dem Beinamen von L. von M. O., 66. Ä.azarini. 1) Die stcyer- marker Brüder Ludwig, Ignatz, Franz Anton und Jacob, wurden im Jahre 1771 in d. Frei- henenstand erhoben. Schmutz, II. 380. von M. O., 66. — 2) Die Brüder Franz Carl, Carl Leopold und Adam Ludwig, w. ein Jahr zuvor desgleichen. Ders. a. a. O. Ä.azarovich von Adlers- krön. Der östreichische Hauptmann Theodor L., wurde im I. 1774 mit dem Beinamen v. A. geadelt, von M. E., 365. Lwander von Drachens heim, Trachcnheiinb. Der schlesische Secretar Martin Benjamin L., wurde 1707 Rcichs- u. 1716 böhmischer Ritter mit obigem Zusätze. von M. E., 169. Lcffenegg. Der bischöfl. brir- 2 * 2(1 Leber nische Hofraths - und Lehnsecrct. Johann Michael L., wurde im Jahre 1726 geadelt, v. M. E., 365. Leber. 1) Der Hofag. Johann Leopold, wurde im Jahre 1736 nobilitirt. von M. E., 366. — 2) Der k. k. Rath, Leibwundarzt, II. und Lehrer d. Chirurgie u. Anatomie zu Wien, Franz, wurde im Jahre 1778 geadelt mit Edler von. v. M. Ö., 217. L.ebcrskircher. Ein baieri- sches Geschlecht, angeblich aus Ungarn im Jahre 903. vertrieben, das ehedem Warkher geheimen, deren Mehrere 'aus d. 12. bis I4ten Jahrh, aufführt: W. Hund, I. 262. u. f. Lcbmacher. Der v. und Prof. der Gcburtshülse Valentin L., wurde im Jahre 1780 mit Edler von geadelt, von M. E., 366. Lebreup. Der östreichische Hauptmann Michael L., wurde im Jahre 1803 Freiherr, v. M. O., 65. L.cbzeltcrn. 1) Der ?. k. Rath u. Leibmedicus Carl Wolfgang L., wurde im Jahre 1718 nobilitirt. von M. E., 169. — 2) Der Hofrath, außerordentl. Gesandte und Minister am portugiesischen Hofe, Adam Ritter von L., wurde im Jahre 1817 Freiherr, von M. E., 73. Lccher. In Schwaben und Schlesien, und zwar i. F. Oels schon im 14ten Jahrh, bekannt. Siebmacher, V. 260. Sinap, 11.773. L.echky von Rehlau. Der k. Artillerie-Hauptmann Wenzel Ledebur. L., wurde im Jahre 1819 mit dem Zusatz von K. geadelt, v. O., 217. L.echiier v. L.echfeld. Der fürstlich Saganische Oberamtm. und Kanzlei - Dircctor Paul L. von L., wurde im Jahre 1704 böhmischer Ritter, von M. E., 169. L.ech»er von Lehensberg. Der niedcröstreichische Landschafts- Buchhalter Martin L., wurde im Jahre 1791 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 218. Lechniti von Fridenburg. Der Steuereinnehmer Joh. Zln- ton von L. zu Teschen, wurde im Jahre 1719 den 18ten Februar in den böhmischen Adelstand mit obigem Zusätze erhoben, und 1729, nach Andern (1730) böhmischer Ritter, von M. E., 196. 366. Lechsgeinllnd, Lechsmund. Ein altes grafliches Geschlecht im Nordgau an der Donau, wo der Lech in diesen Strvhm fällt, nach deren Absterben kam die Grafschaft an Baiern. V. Fal- kenstcin in ^ntig. Xorclgav. 1'. II. 343. Gauhe, II. 612. und folg. Lucä, Grafens. 1037 — 1042. Z. U. Lex. XVI. 1301—10. Le Comte. Der östreichische Hauptmann Joseph L. C., wurde im Jahre 1780 geadelt, v. M. E., 366. L.e Croix. Der östreichische Grenadierhauptmann Bernh. L. C., wurde im Jahre 1789 geadelt. von M. E., 366. L.cdebur. 1)Ein uraltes west- phälisches, theils freihcrrl., theils gräfliches Geschlecht, davon die Warburgcr Linie in der Grafsch. Ledcrer — Leenrodt. ' ZI Ravensbcrg ini 17tcn Jahrhundert das Erbjägermeisteramt des Hochstifts Osnabrück führte, welches nachher durch Vermahlung an die von Münnich gekommen. Sonst besaß dieses Geschl. auch das Eibtruchsessenamt im Stiste Hervordcn. Ein Zweig dav. n. zwar Friedrich August Freiherr von L, ist im Jahre 1307 in d. Freihcrrenstand erhoben worden, von M. E., 2V. Köhler v. Erb- landhofämtern, 102. Siebmacher, I. Th. 187. N. 8. Von Mcding, II. N. 486. Ili. 840. Gauhe, 1. 876. Tyroff, III. Taf. 63«z. — 2) Johann Dietrich v. L. wurde den I9ten Juni 1669 böhmischer Freiherr. — 3) Ein pommerisches Geschlecht, das v. jenem ganz verschieden ist. Gauhe, a. a. O. AIIZerri. Aensal. Ilunckb. I. 641. u. folg. Von Schönfeld, Adclssch. I. 210. — 4) Alexander Johann L., Gutsbesitzer in Böhmen, wurde den 7ten December im Jahre 1719 böhmischer Freiherr, v. M. E., 73. Z. U. Lex. XVI. 1329 — 31. K.ederer. 1) Der östreichische Hofrath August Gottlob von L., wurde im Jahre 1778 Freiherr, von M. O., 66. — 2) Der stey- crisch ständische Archivar Domi- nick L., wurde im Jahre 1788 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 218. Kederev von Ä.ichtenfeld. Der östreichische Grcnadierhaupt- mann Franz Xaver L., wurde im Jahre 1772 mit dem Beisatz von L. geadelt, von M. E>, 366. L.cdermayer. Joseph Adam L., wurde im Jahre 1769 in d. Reichsadclstand erhoben, v. M. O., 218. L.cdermayer von sl^ay^ crnfeld. Der Urbaramts- und Landgerichts - Verwalter Johann Anton Xaver L., wurde im I. 1794 mit dem Zusätze von M. nobilitirt. von M. O., a. angef. Orte. Led erwasch v. Lcderberg. Der k. k. Rath und Stadtpfar- rcr zu Murau, Georg Ferdinand L., wurde im Jahre 1718 mit jenem Beinamen nobilitirt. von M. E., 366. Kedochowski. Anton L., wurde im Jahre 1800 galizischer Graf, von M. E., 20. L.eeb. Der Magistratsrath Anton L. in Wien, wurde im I. 1810 mit Edler von geadelt, v. M. O., 218. Aeefdael. Ehemalige bra- bantcr Freiherren, die sich von der zwei Meilen von Löwen entfernt gelegenen Herrschaft dieses Nam. schrieben. Büttners'Iropli. cla Lnalr. 'V. II. 216. u. 'V. II. 136» Gauhe, II. 613. L.ccfgen von Roytgcn. Herrmann L. v. R. wurde am 30stcn Januar im'Jahre 1648 in den böhmischen Adelstand erhoben. Keehfeld. Paul Lechner w. unter diesem Namen den 30sten Octobcr 1704 böhmischer Ritter. L.eenrodt, Leonrod,Leon^ rode, Lcewenrodt, Loewen- radt, Lecrath, Lecnrodc, Leerodt, Leeradt. Eins der ältesten fränkischen frciherrlichcn und gräflichen Häuser, daS im Stifte Eichstadt das Erbtruchscs- 22 Lefevre — Lclmdorf. senamt, nach Andern das Erb- küchcnmeisteramt besitzt, und ist wohl zu unterscheiden von den Gr. Leenrad. Die niedcrrhcini- sche, sich von Winkenthal schreibende, auch bornische Linie genannt, hat i. Jülichischen, Kölnischen u. Klcvischen aufgcschwp- rcn. Von Hattstein, III. Theil. 2836. und o. Siebmacher, II. Th. 119. N. 19. Haibcrstadt. Stistskalender von 1764. Von Meding, II. N. 487. Gaube, I. 877. Robcns, II. B. 117 — 126. Biedermann, A. T. 48 — 68. Salvcr, 388. 667. Buce- lin, 8to>i>mat. U. III. Gauhe, I. 877. II. 617 —19. Rüxncrs Turnicrb. beim 8. Turnier. Sieb- machcr, I. Theil. 106. N. 12. Struvs polit. Archiv. I. Theil. 232. Von Meding, II. N. 492. R. von Lang, A. d. K. B., 173. Lefevre von Rechten!? arg. Der Niederöstreich. Regierungs- Rath Johann L., wurde im I. 1779 mit Edler von R. geadelt, von M. O-, 218. L.efken, Leffge. Einein Schlesien im 17ten Jahrhundert seßhafte Familie. Hencl, (lu^?. 7. 298. Sinap, II. 773. Legat, Legate. Eine mag- dcburgische Familie, die eigentl. aus Frankreich stammt, und in den ältern Zeiten den Namen I.v Leax führte. Von Ludwig, kaiig. KI«t. Ik. I. N. 330. sag. Behr, 1684. Von Meding, I. R. 463. Gaube, I. 877. u f. 3. U. Lexik. XVI. 1360 — 62. Leger. Der östreich. Oberst- wachtmeistcr Johann Christoph David L., wurde im I. 1742 l in den Reichsadelstand erhoben, von M. E., 366. L.egrad v. Edelfeld. Die Brüder Thaddäus Bernhard und Johann Franz, jener östreichischer Hauptmann, dieser Zvllinspector zu Mahrburg in Stepcrmark, wurden im Jahre 1783 mit d. Beinamen von F. novilitirt. v. M., 366. Legran von Granenfeld. Der k. k. Kammerdiener Michael L., wurde im Jahre 1709 in d. ReichSritterstand erhoben, v. M. O., 126. Lcgrand v. D. Angrcau. Der östreichische Hauptmann Albert Joseph Ludwig L., wurde mit jenem Beinamen geadelt, v. M. E., 366. Lchmann. K. Ferdinand I. erhob im Jahre 1666 dieses Geschlecht in den Adelstand, u. K. Leopold I. bestätigte am 31. Juli im Jahre 1703 diesen Adel von neuem durch ein Diplom, welches besonders abgedruckt ist. V. 'Meding, III. N. 466. Tyroff, Tab. 189. 240. Lehmann. 1) Franz Hcinr. L., wurde bei der Krönungsfeier Friedrichs I., ersten Königs von Preußen am 18len Januar im Jahre 1701 geadelt. — 2) Der erste Administrations-Ofsicier bei der Bancal - Administration zu Laybach, Joseph, wurde im I. 1780 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 218. L.ehndorf, Lchendorf, vorher Legendorff. 1) Ein ursprünglich teutsches Geschl., das in den ältesten Zeiten in Ungarn bekannt gewesen, und durch die t. Ordensritter aus T. nach Lief- Lehner —- Lchsten. land und Preußen keim. Einige halten sie sür Sachsen, Ändere für Oestreichcr, und wieder Andere für Braunschwciger; auch ist im Braunsehwcigischen ein Amt dieses Namens. Im I. 1683 wurde eine Linie vom K. Leopold I. in den Reichsgrafcn- Staud, und eine Linie vom K. Friedrich Wilhelm III. im Jahre 179 l in den preußischen Grafenstand erhoben. Ceiu, I-enclor- iiana. p. 13. Sicbenkces, I. B. I. Abschnitt. 210. und folg. Tyroff, Tab. 248. Gaus he, II. 614. und folg. Siebs macher, III. Th. 166. N. 10. Dicnemann vom Johanniterord., 256. N. 23. Von Meding, III. N. 467. und f. Allgein. Zone- alo<;isclies Ha»cll>. I. 642. und folg. — 2) Ahasvcr von L., Oberburggraf im Herzogth. Preußen, wurde den 10ten Aug. im Jahre 1686 vom t. Kaiser in den Grafenstand erhoben, und v. Churfürst Friedrich Wilhelm zu Brandenburg am 30sten Februar im Jahre 1687 als solcher anerkannt. — 3) Leopold Mclch. Gerhard von L. , Erbhcrr auf Markein, Bandes und Stutzen in Preußen, wurde den 3. Januar im Jahre 1791 in d. preußischen Grafcnstand erhoben. Zehner. 1) Ein altes östreichisches Geschlecht, das von 1449 — 1717. vorkommt. Wißgrill, V. 450. — 2) Der k. baicrifche quiescir. Landesdirec- tions s Rath in Amberg, erhielt vom Eh. Karl Theodor am 4tcn Mai im Jahre 1789 ein Adels - Diplom, und hatte sein Geschl. schon einen Wappcnbrief im I. 1640 erhalten. R. von Lang, 427. Lehirrcttcv. Der böhmische Gubernial-Secrctar Johann Pe- tcr L. , wurde im Jahre 1793 Ritter, von M. O., 126. Lohvbach, Lairbach. l)Jm Canton Rhön und Werra besitzen sie ausser ihrem Stammhause mehrere Güter im Eh. Hessen, und im Darmstadtischcn. Von Hattstein, II. Hhcil. 179 — 84. Siehmacher, I. Th. 133. N. 3. Neues genealogisches Handbuch, 1777. 120 — 22. U. 1778. 131. und.folg. Schannats fuldaischer Lchnhof. 122. Estors Ahnenpr. 45. Nessels Hess. Wappenb. V. Meding, 1. 9F. 464. Gauhe, I. 878. Biedermann, Rh. und W. Tab. 233 — 37. Tyroff, Tab. 43. 49. — 2) Der östreichische Kämmerer, Gchcimerrath und Commissar bei der Rcichs- versammlung zu Regensburg, Freiherr von L., wurde im Jahre 1781 in den Reichsgrafenst. erhoben. von M. O., 24. Lehftcir, Lecsteil, Leistci,. Ein altes meklcnburgischcs Geschlecht , das sich auch in der Mark Brandenburg u. in Pommern ausgebreitet hat. V. Bchr, 1627. Lncbmacher, V. Th. 154. N. 9. Von Meding, I. N. 465. Micral, 500. Dänisch. Adels s Lexikon, 321. Gauhe, I. 873. u. s- N. I. von Beehr, Opn« Iiist. geneal. et sierulel. cle ka- inilüs nolril. Nega^. . das zu Rostorf im landstandisch. 'Archiv aufbewahrt wird, welche Ausg. 17. Bogen in I»I. in der Abschrift betragt. Meine Sammlung. Z. U. Lex. X VI. 1501. u. s. L4 Leibclfing — Leibe!sing. Ei» sehr altes baierisches Geschlecht, das vom K. Leopold in? Jahre 1690 in den Grafenstand erhoben, und vom Eh. Max. Emanucl d. 17. Januar im Jahre 1701 bestätigt wurde. Sie waren ehedem Erbtruchsessen von Nicderbaiern. Wig. Hund, II. 149—164. N. von Lang, Suppl. zu d. A. K. B., 23. u. ff. Lcibeu, Leibn. Ehed. Leiden, ein niederöstrcichisches Ge- schl., das v. Jahre 1226—1367 vorkommt. Wistgrill, V. 461. Leibcrich. Der östreichische Oberstlieutenant Georg Wilhelm L., wurde mit seinem Neffen, dem Hauplmann Carl M. i. I. 1786 geadelt, von M. E., 366. Leibinger von Zöundem tbal. 1) Der Generalmajor u. Brigadier Carl L., wurde i. I. 1813 Ritter mit dein Beinamen von B. von M. O-, 126. — 2) Der östreichische Oberstlieutenant Franz L., wurde im Jahre 1819 mit dem Beisätze von B. geadelt, von M. E., 366. Leibniy, Leipniy. 1) Leip- m'tz, eine Stadt und Schloß in der Gr. Cillay oder Cilien in Stepcrmark, war das Stammhaus dieses mit dem b. und mit dem p. geschrieben gefundenen Geschlechts. Hans, der letzte seines Stammes starb im Jahre 1383. Wurmbrand, Colleat. p>. 166. Bucclin, darin, saor. p. 43. Gauhe, I. 880. Schmutz, II. 292. u. f.—2) Der berühmte GW. Leibnitz wurdei. I. 1711 Freiherr. Lcibolts, Lcubolds. Scheinen der Aehnlichkcit der Wappen ohncrachtet, mit den Schaden v. Leimbach. Leibolz doch nicht ein u. dasselbe Geschlecht zu seyn. Schannat, fuldaischer Lehnhof. 122. Von Meding, I. N. 466. Leiden. Ein baierisches Geschlecht, das den 29sten Scptbr. 1790 in d. Grafenst. mit d. llrr- vilvgio iron U5U« erhoben rruirde, wovon es aber erst Kraft d. Be- statigungs - Urkunde vom 24sten December d. Jahres 1812 Gebrauch zu machen, angefangen hat. R. von Lang, A. d. K. B., 43. Lcidcsdorffcr von Neu- wall. Der Großhändler Mar- cus L. ^u Wien wurde im I. 1817 mit Edler von N. nobi- litirt. von M. O., 218. Leilcrsberg von und zu L. Von Grien fels, Oberstlieutenant und Commandant zu Patrina, wurde im Jahre 1746 Freiherr mit obigen Benennungen, von M. E., 74. Leiller. Der Mauthamts-Ge- genschreibcr Franz Anton L. zu Pontaffel, wurde im I. 1818 nobilitirt. v. M. E., 367. Lciinbach, Lcyinbach, Lcm- bach. Deren giebt es 3 verschiedene Familien: 1) Grafen von L. und Scharding, aus denen einer (Adalbert), Bischof in Würzburg, im I. 1401 u. f. gewesen. — 2) Die in Oestreich, Meißen, und in den Nheinlan- dcn ansessigen. — 3) Die in Franken um Coburg gewohnt, und wahrscheinlich ausgcstorben sind. Hönn, Coburg. Chronik, I. Th. 61. Salvcr, 263. Von Meding, 11. N. 488. Gauhe, 1. Th. 616. Leinach — Leiningen. 25 Leinach. Eine im fränkischen Canton Röhn - Werra begüterte Familie- Biedermann, R. W. Tab. 408. Salver, 219. 221. 225. 229. Leindenhcimb. Friedr. Albrecht von L. wurde den 29stcn April im Jahre 1702 in den böhmischen Adelstand erhoben. Leineck. Ein fränkisch. Adel der mit Urban Caspar von L. im Jahre 1660 erloschen ist. V. Hattstcin, 111. Th. 239 — 96. Siebmacher, I. B. 108. N. 7. Salver, 444. Biedermann, G. 323. und f. Leiircr. Der k. k. Rath u. Director des Obersteueramts in Böhmen, und nachherige böhmische Gubernialrath, Johann Joseph , wurde im Jahre 1774 mit Edler von nobilitirt, und im I. 1734 Ritter, von M. E., 357. 170. Leineweber. In Xo. 239. des Reichsanzcigcrs von 1797 wurde eine Belohnung von 10. Rthlr. auf die hinlängliche Beantwortung der Fragen gesetzt: Giebt es, oder hat es im Ans. dieses Jahrhunderts ein Geschlecht dieses Namens gegeben, wo, und welches ist sein Wappen? Eine Antwort ist meines Wissens nicht erfolgt. Leining, Leiinngcn, Leü ninger. In Schlesien, besonders im Bricgischen, in Baiern, in den Rheinlanden u. in Kärn- then kommen Adliche dieses Geschlechts, zuweilen mit d. Beinamen von Sorgendorf, vor, deren verschiedene Wappen vermuthen lassen, daß sie nicht zu einerlei Familie gehören. Siebmacher, 1. 47. N. 3. V. 80. u. 127. Gauhe, 1. B. 375. Masch, 80. und folg. Bucelin, 8torn-^ mal. ?. IV. 141. Sinap, II. 774. V. Hattstein, II. 8up-, pl. 41—44. Leiningeil. Der Manns - stamm der alten Grafen von Leiningen starb i. Jahre 1220 aus. Gr. Friedrich, Sohn der lcinin- gischcn, an den Gr. Simon von Saarbrück vermählten Erbtochtcr hatte zwei Söhne. Diese theilten 1317 und f. I. die Besitzungen, und bildeten zwei Linien. Die ältere, die landgräflichc Linie erlosch im Jahre 1476, und ihre Lande kamen an die mit einem Gr. von Westerburg vermählte Schwester d. letztem dieser landgräflichcn Linie (Hesso). Diese Linie theilte sich im 16ten Jahrhunderte, nach Gr. Emrich IX. Tode in zwei Unterlinien, in die Hardenbcrgische, und in die Falkenburgische. Die erstere von diesen wurde im Jahre 1779 in den Neichsfürstcnstand erhoben, crhicit 1803 Sitz m Stimme im Rcichsfürstcnrath, wurde aber 1806 mcdiatisirt. Die Falkenburgische Linie theilte sich wieder zu Ende des 16. Jahrhunderts in die Heidesheimische und in d. Gundersblumische, wovon erstere noch in den gräflichen Häusern Leiningen, Billigheim und Leiningen Neudonau in Baiern u. Baden fortblüht. Gothaisch. genealogischer Hvfkalendcr, 1825. 99. und folg. giebt die fürstlich, und 168. und 172., die gräflichen neuesten Familien - Glieder an. 8telnma comit. boiniir-, Zensluw tam WeLterbungi^ L6 Leiningh — corum, guain Haolisliurgioo- inm cc»nge^Ium, clic-estumgue stiligenler etc.. 2. Bogen, Ma- nuscpt. in d. .Silbernem. Aens- aleig. Hansth. I. 328. ii. folg. 644—SO. in Hartmanns Samml. N. von Lang, Supplem., 24. Siebmachcr, I. 16. N. 7. Dän. Adelslex. 322. Z. U. Lex.il 603. Lciniugh. Eine blos kurze Wappcnbcschreibung aus des v. d. Verswerdt adlich. Stammb. 443. giebt von diesem Geschlechte von Meding, III. N. 471. Lcipe, Lippu. Das im Hus- sitcn-Kriege zerstörte Schloß u. Städtchen dieses Namens hat dieser Branebe vom Hause Ho- wora in Böhmen den Namen gegeben. Howora, ein Jager d. H. Jaromir in Böhmen, rettete diesen v. einem grausam. Mordanschlag, und wurde von diesem reichlich dafür belohnt, auch v. Kaiser zum Freiherren in Böhmen im Jahre 1003 erhoben. Das Geschl. starb im I. 1682 aus. H15I. Istoworkae. I. Th. Sinap, 11.302. Gauhe, I. 87g. und folg. Hartmanns Samml. Lciphaiu. Nur 3 und eine halbe Zeile Wappcnbeschreib. aus dem Wappcnbuche der Costnitzer Familie, stehen in von Meding, III. N. 472. Lcippert. Der pcnsionirte Oberstlieutenant Joseph L., w. im Jahre 17S8 nobilitirt. von M. O., 213. Leipzig. Weder Ganbe, noch sonst ein Genealog hat jemals von diesem Geschlecht Etwas, aber Wcinart führt II. S76. 4. einige specielle Schriften, meistens Lcichcnpr. auf verschiedene. Leiönich. Personen aus diesem Geschlechte auf. Weder Siebm., noch Meding , noch Tyroff, haben das Wappen. Von Schönbcrg, I. 161. 344. und st. 348., wo auch eine Stammtafel vorkommt, u. von mehreren Familien? Gliedern kurze Notitzen. Leipziger. Ein sachsisch. Geschlecht, das in die Vcerwaldische und in die Zwetauische Linie getheilt ist. Peckcnstein, slstwati-. 8axou. I. Th. 118—120. Siebmachcr, I. Th. 1S6. N. 4. V. Meding, I. N. 467. II. 729. Gauhe, I. 880. u. f. Leischuer, (Leischucru). Der Registratur und Erpeditor d. mährischen Landtasel Johann Carl L., wurde im Jahre 1706 den 13ten Februar böhmischer Ritter von M. E., 170. Lciseiltritt von Julius? bcrg. Aus Mähren kamen diese im 16tcn Jahrhundert in d. Lau? sitz und nach Schlesien. Siebmacher, IV. 113. Sinap, II. 774. Z. U. Lexik. XVI. 1 — 4. Leisnieh. Aus Holstein stammende Grafen, die sich von da nach Meißen und von da wieder dahin wendeten, bis Burggr. Hugo von L. im Jahre 1533 als der letzte starb. Sie haben mit d. Gr. von Ranzov einerlei Ur? sprung. stoloi Vlbini (leneälo- Aia ooiiiilum lusiuoensium cle- einöln a mujoi ibns Viperti Lol- liovsi ooiinlik; di»ioerisi». 1S87. 8. cum uccesüionil). LI10. doltl. 8o!vvnr?? i. Menken 8. n.d. 'I'cnri. III. N. IS. p. 833—1.184. Seb. Meyer, Nachr. von den Burggr. von Leisnich, 1640.; in Struv, hist. polit. Archiv. I. Jh. N. 9. Leister — 123. und in Menke, mit nachfolgend. 3. n. d. III. Th. 1145 — 1180. Hicrvn. Henningens, Luaiz taliulas AiZnoalo^icae dv- miluiv deisniaeusium Nemo- riao ^vdcoi uiv damit. et IZu> ^- Aoav. doisuioous. dip«. 1730. I. ein Manuscpt. i^ic. Hohk-ru«, !um. di>?a. 1730.1'. mit K. I. Alph. 22. Bogen. Heuuiu- ^es deueal. lamiliao. uodil. in 8axc>n. 14 — 17. dlv'ist. d. Lclirvarisii Ich', cle ^riseis clo- mucks I>ui'gAi'aviisc>ue deisnicii /click. 17251 4. I.Bogen. (Siehe ?div. III. eiie. drauo. II. Th. 65 — 67. Albini, wcrthernsche Chronik?, 65. 383. Siebmacher, II. 21. N. 1. Spener, Hislon. insic-u. p>. 603. Von Meding, I. N. 468. Von Schonbcrg, I. Ivl. 350 — 59. Leiter. Ein steycrmarkischcs Geschlecht, das im Jahre 1642 in den Freiherrcnstanv erhoben wurde. David L. war Erbzeug- meistcr, welches ?tmt er aber, da er Protestant wurde, abgeben mußte. Schmutz, II. 395. Leisscr v. Lilienthal. Der östreichische Rittmeister Mich. L., wurde im Jahre 1796 mit dem Beinamen von L. geadelt, von M. E.. 357. Lcifsncr. Der böhmisch-östreichische Hofkanzlci - Rcgistrator Mariophil Franz, ward im I. 1771 Ritter, v. M. E., 170. Leittenkammer. L7 Leistner. 1) Der baierische Major Jacob Franz L., erhielt vom König den 13ten Juni im Jahre 1818 das Freiherrendipl. R. von Lang, Supplem. z. A. d. K. B., 56. — 2) Der König von Baiern bestätigte am 4. März im Jahre 1817 die dem Johann Rcpom. Anton, k. b. App. Ger. Rath, unter den 13ten October des Jahres 1740 vom Ch. Karl Philipp von der Pfalz ausgestellte Adclsurkunde, als gültig. Ders. Suppl. 119. Lciteuburg. Carl Anton L., Mitglied der Gcscllsch. d. Acker-' baues und der Künste zu Gvrz, wurde im Jahre 1792 nobilitirt. von M. E., 357. Leithner. Der sicbcnbürgische Gubcrnialrath und Hofkammcr- Commissar Joseph L. zu Joria, wurde im Jahre 1790 Ritter, und im Jahre 1813 Freiherr, v. M. O., 126. 66. Lcithold. Carl Friedr. Andr. Lieutcn. im Ingenieur - Corps, u. dessen Bruder Johann Gottfried Theodor, wurde den 12ten December im Jahre 1799 vom K. in Preußen geadelt. Leitner von Lcitcnau. Der Münzamts-Director Johann Michael L. in Mailand, wurde im Jahre 1794 mit dem Zusatz von L. nobilitirt. v. M. O., 218. Leitsch v. Lcitciifeld. Alexander L., wurde im I. 1787 mit dem Beisätze von L. geadelt, v. M. E., 357. Lcittciikanimor. Der Ham- mergewcrke Joseph L., wurde i. Jahre 1793 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 357. L3 Leixner Leipner von Grunberg. Der östreichische Hauptm. Joh. L. , wurde im Jahre 1761 mit dem Beisatz von G. in d. Adelstand erhoben, v. M. O., 219. Lclio, Edler vom Span- nochj. Der östreichische Oberst L. Edler von S., wurde im I. 1796 Freiherr, von M. O-, 66. Lcllis. Ein steyermarkisches adlichcs Geschlecht, aus Neapel abstammend, wurde im J. 1738, nach Andern 1787, in den Nit- tersiand erhoben, und zwar der pcnsionirte Hauptmann, Simon Bernhard L. Schwarz, II. 398. von M. O., 127. Lcniberg. 1) Die bohmisch- freiherrliche Familie, welche schon in der 2tcn Halste des 13ten Jahrhunderts auSgcst. zu seyn scheint. E?.eali<,i-oci in Narl. iVlorar. j). 361. 367. 372. Gau- he, I. 881. u. f. — 2) Die schlcsische, im F. Brcslau anses- sige übliche Familie, die d. Beinamen Kunzcndorff führte. Si- nap, 1. 682. und folg. ll. 776. Gauhe, a. a. O. und II. 616. Siebmacher, I. Th. 62. N. 7. Bon Meding, III. N. 473. — 3) Eine westphälische Familie, die auch Limberg geschrieben wird. Von Steinen, wcstphäl. Gesch. IV. Th. 413. Tab. 69. N. 12. Von Meding, a. a. O. N. 474. Lembsiy, Leinbschltz, Laem- schiy. Ein ausgcstorbencs steyermarkisches Rittcrgeschlecht, davon zwischen 1348 und 1610 mehrere aufgeführt werden von: Schmutz, II.'401. Wißgrill, V. 462. und f. Bucelin, dlemm. ?. III. 161. 120. Lemmcckcu. Ein pommerisch., Lenard. im Stcttinischen begütertes Geschlecht. Siebmacher, III. Theil. 163. N. 10. Von Meding, III. N. 476. Lcmmcn. Der churcöllnische Geh. R. zu Padcrborn, erhielt vom K. Joseph den 31. Marz im Jahre 1777 das Freiherren- Diplom , und dessen Sohn in Baiern, wurde den 17ten November im Jahre 1787 als solcher ausgeschrieben. R. v. Lang, A. d. K. B., 173. Lcnnnen und Linsinspurg. Der Jnsprucker Hosapothek'er Johann Balthasar L., wurde mit obigem Zusätze im Jahre 1740 nobilitirt. von M. E., 367. Lennningen. Cph. Karl L., baierischcr Hauptmann, erbielt v. Eh. Karl Theodor das Adels- Pradicat unterm 20sten Octobcr 1792. R. von Lang, Suppl. 119. Lcinpach. Ein im Oestreichischen mehrere Jahrhund, hindurch seßhaft gewesenes, gegen das Ende des 16tcn Jahrhund. aber ganz erloschenes Geschlecht. Es kommt zwischen 1373—1591 vor, wo der letzte des Manns- stammcs Georg Bernhard starb. Wißgrill, V. 463 — 56. Lcnipruch. Der Landssver- ordnete in Wien, Joh. Adolph von W., wurde im Jahre 1703 in den Neichsfreiherrenstand erhoben. von M. O., 66. Lenard v. Lcnardes. Der landschaftliche Steuer - Einnehmer in Tyrvl, Franz Aegyd und s. Bruder Joachim Niclas, Rait- ofsscicr der obersten Hofbuchhaltung, wurde im Jahre 1739 m. ^ Lenardt — Lenlhe. 29 jenem Zusatz nobilitirt. von M. E., 367. Lenardt. Der oberöstreichische Regiments - und Gerichts - Se- cretär Aegyd L., wurde im I. 1722 nobilitirt. v. M. E., 368. Lenck v. Trcuenfeld. Der östreichische Rittmeister Ignatz L., wurde im Jahre 1774 mit dem Beiworte von T. geadelt, v. M. E., 368. Lcndlmaver. Der landschaftliche Ober - Secretär und Syn- dicus Johann Jacob L., wurde in Steyermark im Jahre 1728 mit Edler von Ritter, von M. 0., 127. Lengcfcld, Lcngcnfeld. Eine fränkische und thüringische, besonders im Schwarzburg - Nu- dolstädtischen wohnhafte Familie. Biedermanns B. Tab. 10—18. Gauhe, I. 882. Mclissantes, N. XXIX. Z. U. Lex. 86. «7. Leilghainib, Lengheiinl', Lengheiin. Ein steycrmärkisch., jetzt grafliches Geschlecht, das d. Ncichsgrafenwürde im I. 1676 erlangte. Hans Adam wurde um das Jahr 1620 in den Freiherrenstand, Jörg Adam und Joh. Andra in den Grafenstand erhoben. Bucelin, III. Th. Gauhe, 1. 883. Siebmacher, II. Th. 46. N. 3. Bon Mcding, III. N. 476. ^Ilgeinein. ZMealogisoii. Ilancllzuc-Ir. I. 660. Schmutz, II. 402. u. f. Lengricser. Georg Niclaus L., königlich baierischer Professor der Geburtshülfc in Straubing, erhielt vom Churf. Karl Theod. den löten August im I. 1790 ein Adels- n. Nitterdiplom. R. von Lang, 428. Lcnhard. Der östreichische Hauptmann Thomas L., wurde im Jahre 1770 geadelt, v. M. E., 368. Leichardt von Hcldcnan. Der östreichische Major b. Fuhrwesen, Michael L., wurde im Jahre 1818 mit Edler von H. nobilitirt. v. M. O., 219. Lenk von rvolfsberg. Der östreichische Artillerie - Hauptm., wurde im Jahre 1801 mit dem Beisätze von W. nobilitirt. von M. O., 219. Lenkowit;, Lankowiy. Ein stcyermärkischcr Adel, fühxte den frciherrlichen Character z. Frcy- cnthurn an der Kulp. Valva- sors Frhrn. des H. Crain, XII. Buch. Gauhe, II. 616. Lentershenn. Ein rheinisch, und fränkisches adliches, vl K. Maximilian I. im Jahre 1618 am 21sten Februar in d. Frei- herrcnstand erhobenes Geschlecht, davon eine Hauptlinie im Jahre 1667 mit Friedrich ausstarb. V. Hattstcin, II. Th. 186 — 201. Falkenstcin, ^unal. Xorcl^av. III. Nachl. 189. und 199. u. folg. Meding, II. N. 490. 491. Siebmacher, I. Th. 102. N. 4. Struv, histor. polit. Archiv. I. Th. 231. Biedermanns A. Tab. 26 — 47. auch 31. 8ujzpl. 13. O. und St. I. Verz. Gauhe, I. 883. Tyroff, Tab. 146. Lcnthe, Lenke. 1) Ein niedersächsisches Geschlecht, dessen Stammhaus im Calenbergischen gelegen, und das daselbst und im Lüneburgischcn begütert war. Sicbmacher, I. Th. 186. N. 12. Von Mcding, I. N. 469. Pfcf- fingers braunschw. Historie, II 30 Lcntl — Le Payen. Th. Gauhe, I. 838. Anhang, 1641. — 2) Eine brandenburgische, von jener verschiedene Familie. Gauhe, a. a. O. Lcntl. Der Geheime-Rath, Appellations- u. Criminal-Ober- gcrichts - Präsident, Johann L. zu Fiumc, wurde im I. 1819 Ritter, von M. O., 127. Lcny. 1) Eine im Oestreich, und im Preußischen wohnh. Familie, welche der K. Leopold im Jahre 1662 in den Adelstand erhob. Bon Krohne, II. 280. Tyroff, Tab. 237. — Ganz verschieden davon sind: 2) Der Major des von Ebenschcn Husaren-Regiments, Johann Friedrich von L>, erhielt für sich u. seine außer der Ehe erzeugten 6. Kinder den 21stcn October im Jahre 1786 d. preußischen Adelstand. Lenz. In Schwaben, besonders in Rcgcnsb. auch in Schlesien seßhaft. Sinap, II. 776. Lcnzburg. Ehemal. Schweizer-Grafen, die aber langst abgegangen sind. Gaubc, II. 616. Leo von Locrvenbcrg. Der stcyermärkische Regierungsr. Peter Reinhard von L., wurde den 13ten Juli im Jahre 1641 mit dem Beinamen von L. in den Freiherrenstand erhoben. Schmutz, II. 403. Leo v. Loewcmnuth. Der Buchhalter Joseph Leo, erhielt im Jahre 1714 den Adel mit d. Beinamen von L. Leobcnegg. Der Landrechts - Beisitzer Christoph Valentin von und zu L. in Kärnthen, wurde im Jahre 1746 Freiherr, v. M. E., 74. Leon. 1) Thomas von L., w. aus dem angeerbten Ade! in den Ritterstand mit d. Prädicat Edler, vom K. Karl VI., mittelst Diploms vom 24sten August d. Jahrs 1736 erhoben. R. von Lang, Suppl. 119. — 2) Der Ritter Anton von L., wurde im Jahre 1746 Neichsfreiherr. von M. E., 7». Leonarde. Der Oberlieutenant Andreas L., wurde im I. 1786 mit Edler von Ritter, von M. E., 170. Leonardis. Die Leonard in Tyrol, erhielten vom K. Karl VI. den 27sten Oetober im I. 1739 den Adel mit der Namensveränderung de Leonardis. R. v. Lang, 428. Tyroff hat Tab. 203. und 210. zwei verschiedene Wappen von den Leonhard. Leonrodt. Emanuel Ludw. von L., wurde im Jahre 1733 böhmischer Freiherr, von M. E., 173. Leopold. Die 3. Gebrüder Emanuel Christian, Ludw. George Vollrath und Wilhelm Alexander L., erhielten unterm 18. September des Jahres 1763 einen preußischen Adelsbricf. Lcoprcchting. Ein baieri- sches Geschlecht, das am 3. Apr. im Jahre 1694 als freiherrlich ausgeschrieben wurde. N. von Lang, A. d. K. B., 174. u. f. Lepaner. Der östreichische Oberlieutenant Andreas L., w. im Jahre 1769 nobilitirt. von M. O., 219. Le Papen von Gocyen- stein. Der Hauptmann Franz Ludwig P., wurde im I. 1784 Lepell — Lcschicz. S1 mit von G. Ritter, von M. E., 170. Lcpcll. Ein pommerisch. und meklenburgischcs, auch in Preußen blühendes Geschleckt, aus d. einer von Friedrich Wilhelm K. von Preußen, den Lösten August 1749 in den preußischen Grafenstand erhoben worden ist. Mi- cräl, 600. Dicncmann, 134. N. 4. Siebmacher, III. Th. 163. N. 12. Von Meding, I. N. 470. Gauhe, I. 884. pilgern. Aenoalo^isolms Hancslznali. I. 661. und folg. Dänisch. Adels- Ler. 324. Lcpiil. Der Bürgermeister z. Lüden, Johann Michael, wurde im'Jahre 1713 den 28sten Apr. in den böhmischen Adelstand erhoben. vvn M. E., 368. Lcpovin. Der östreich. Rittmeister Friedrich L., wurde im Jahre 1786 geadelt, v. M. E., 368. Lc ^)vicuv. Der königl. bai- ^ erische Münzcommissär u. Ober- münzmcister Heinrich Joseph, w. den 6ten April im Jahre 1813 - zum Ritter des Civil-Verdienstordens der baierischen Krone erhoben. R. von Lang, 428. Level) von Divmstein. Ein im Jahre 1698 erloschenes altes rhcinlandischcs Geschlecht, das i. Jahre 1280 schon vorkommt. Humbracht, 97. Von Hattstein, I. Th. 363. Siebmacher, I.TH. 133. N. 11. Von Meding, I. . N. 471. Gauhe, I. 886. Level) von Levcheiistainm. Der östreichische Capital» - Lieutenant Johann Jacob L., wurde im Jahre 1796 mit dem Beiwort von L. geadelt, v. M. E., 368. Level) cnfeld, (Levch cnfel- dev). 1) Ein baicrischcs, sehr altes adliches, jetzt grafliches Geschleckt, das sich in die Brenber- ger Linie zu Gebclkofen, und in die Köffeningische Linie theilt. Die Kaufer der Herrsch. Brcnn- berg, die früher den von Auer gehörte, erhielten vom K. Ru- dolph den 26stcn April im I. 1687 den Adel und das Wappen dieser Auer, und K. Ferdinand III. erhob sie d. 22 Febr. im Jahre 1663 in den Freiherrenstand, K. Joseph II. aber d. 31stcn März im Jahre 1770 in den Grafenstand. Tyroff hat T. 79. das gräfliche Wappen. Bu- celin, Llemmat. Ih IV. ^11- z;e>n. AenealvZiscliesIIlanclkncli. I. 662. Gauhe, I. 836. R. v. Lang, A. d. K. B., 44. und f. a. 176. Siebenkees, I. B. 2c Abschn. 14. Heft, 37. — 2) Den baierischen Dragvnerhaupt- mann, Franz Adam, der nachher fürstbischöflicher Oberhofmar- sckall zu Augsburg wurde, erhob K. Leopold den 20. März im Jahre 1698 zum Neichsgra- sen. Lcvsncv. Eine hessische, nachher auch der adlichen Ganerbsch. Alt - Limpnrg einverleibte Fami- milie. Neues genealog. Handb. 1776. 1777., 279. und 1778., 332. und Nachtr. 163. Leschiez, Leschiy, Leschke. Ein schlesischcs Geschlecht, in d. F. Oppeln und Natibor besonders ansessig. Sinap, I. 686. II. 773. Siebmacher, I. Theil. 63. N. 9. Spener, Hi-.t. iu- Leschkau — Lessnet'. siZu. 298. Von Meding, III. N. 477. vkolskzf, Orl). polon. ?. I. f>. 82. Leschkau, Leschke. Eine d. ältesten schlesischen Familien. Si- nap, II. 778. Lcschkurault. Eine schlesi- sche und mährische Familie, die aus Lothringen abstammt, aus welcher Siegfried Johann, Lan- desältestcr im Werlauischen, in den böhmischen Herrenstand den Ktcn August im^Jahre 1696 erhoben wurde. Sinap, II. 366. Gauhe, II. 626. Leschnny. Eine rhcinlandische Familie. Von Hattstein, Th. II. 266. Leschwitz, Loeschrviy. Einige rechnen dieses Geschlecht z. rhein- ländischcn und clsaßischcn, Andere zum fränkischen Adel. V. Hattstein, II. Th. 106. Biedermann, G. Tab. Siebmacher, I. Th. 109. N. 1. Von Mcding, III. N. 478. Lescienski. Wilhelm Lcop. Laband, Artillerie - Unterofsicier, Sticfsvhn des Capitain von Lescienski, und des letztern Adoption Sohn, Aug. Ludwig Ferd. Ge- rike, wurden am 7tcn Januar im Jahre 1777 mit Beilegung des Namens von Lescienski und des Wappens dieser Familie in den preußischen Adelstand erhoben. Lesczinki. Eine anfangs in Böhmen, nachher in d. Her- zogth. Großpohlen seßhafte Familie, daraus der Herzog Sta- nislaus v. Lothringen entsproßte. Okolslr^ , Orl). Uol. 'I'. III. p. 295. seg. Gauhe, Anh. 1642 — 47. Leslie, Lesslie. Eine zum Theil gräfliche Familie, die in Ungarn, Schottland und Karn- then begütert war, und durch d. 30jährigen Krieg nach Teutschl. kam. Die grafliche Linie erlosch mit Anton Gr. von L. am 22. Febr. 1802. Gauhe, I. 836. u. und f. II. 622 — 25. Schmutz, II. 416. Sepferts Geneal. adl. E. u. K. Z.U.Lcx.XV1.475- 482. Lesscl, Lasse!. Ein schlcsi- sches, im 16tem-Jahrhundert bekanntes Geschlecht, das im Oels- nischen und Schweidnitzischen begütert war. Sinap, I. 583. II. 776. und folg. Siebmachcr, I. Th. 58. N. 8. Von Mcding, III. N. 480. Gryph vom R. Orden, 45. Gauhe, I. 886. Lcssgewang. Eine der ältesten preußischen Familien. Sei- ferts Genealogie adlicher Eltern und Kinder. 324. Hartknochs erläutertes Preußen, IV. Theil. 810. Altes und neues Preußen, 444. Gauhe, II. 620. u. f. Lessingcn. Diese in Schweden geadelte Familie kommt hier um deshalb mit vor, weil ihr Stammvater Schemmler v. Coel- leda aus Thüringen gebürtig war. A. A. d. D. 1821. 3067. Lessmon, Lessmcn v. der. Ein wahrscheinlich im 15. Jahrhundert erloschenes bremisches u. vcrdcnschcs Geschlecht, das entweder Grafen gewesen, oder doch eine Grasschaft Lessmon, und d. alte Burg Lesmona besessen haben. Mußhard, 344. V. Me- ding , III. N. 479. Lcssner. Der k. k. Rath u. Feldmedicamcnten- Reg. Oberdi- rector Martin L., wurde im I. Lest — 1804 mit Edler von Ritter, v. M. O., 127. Lest. Eins der ältesten schlc- sischen Geschlechter, das auch in Sachsen lebte. Sinap, I. 683. II. 777. u. s. Hcncl, in 8ile- siograpli. I. A. Lucii, Lci- chenpr. ans H. von L., chursäch- sisch. Kammcrh. 1664. 4.. Gauhe, I. Th. 887. Siebmachcr, I.TH. ^ 69. N. 13. V. Meding, III. N. 481. Zedlcr, XVII. 488 — 91. Kestein. Lesteen, Listen, ein sachsisches gräfliches Geschl., dessen Stammhans im Magdcbur- gischen Amte Oebsfeld gelegen. Walthcr, Llng. üla^cl. VI. 1. §. 4. p. 21. sag. ' Spangen- bergs mannsfeldische Chron. 44. 66. Z. U. Lex. XVI. 493. Lestwiy, Lesswiy. Eine alte schlcsische Familie, die ans dem pohluischen Geschlechte der von Nowina abstammen soll. Auch führte sie zum Theil den Beinamen Wandritsch. Joh. Heinrich von L. wurde den 6. Octbr. im Jahre 1667 böhmischer Freiherr. Sinap, 686 — 692. II. 778. Gauhe, I. 883. Siebma- , cher I. Th. 64. N. 10. Bon Meding, III. N. 482. Letelei:. Ein mindcnsches adl. Geschlecht. Lerbcccii Cttron. klp. IVIiiiclen«. in Lcibnitz, 8. H.Lrun- sv. 'V. II. p. 201. Z. U. Lex. XVII. 603. Lctgast. Ein lüneburgisches Geschlecht, das im 13ten u. 14. Jahrhundert vorkommt. Haren- berg, Ilisl. eeal. danckorsliem. Zliss. X. p>. 1668. Z. U. Lex. XVII. 606. Lcth von Lethenau. Der Tuchhändlcr Johann Peter L., n. Band. Leubelfingen. ZZ wurde im Jahre 1792 mit Edl. von L. nobilitirt, und der Tuchhändler Anton Christian Edler von L. im Jahre 1819 Ritter, von M. O., 219. 170. Lcthznate, Letmate. 1) Ein westphalisches Geschlecht, davon eine Linie frcihcrrlich ist. Von Steinen, wcstphälische Geschichte, IV. Th. 1370. Tab. 7. N. 1. Siebmacher, I. Th. 191. N. 16. Von Meding, II. N. 493. und 494. Gauhe, 1. 839. — 2) Der vom K. Leopold I. d. brandend. Obersten von L. im Jahre 1698 ertheilte Frciherrenstand, wurde vom Kurs. Friedrich III., nachherigem König von Preußen, am I6ten October 1698 bestätiget. Lett-auweit. Eine schlesische Familie. Henel. Siebmacher, V. 72. Sinap, II. 778. Lettow. Eins der ältesten pommcrischen Geschlechter, das vorher von Vorbecken hieß. Mi- cräl. Gauhe, I. 839. u. f. Leubel. Eine alte schlcsische Familie, die Sinap I. 692. mit den von Locbel verwechselt. Sie war im Licgnitzischen ansessig, scheint aber im I7ten Zahrhund. ausgestorbcn zu seyn. Sinap, I. Th. 592. Leilbel. ' Ein schlesisches Geschlecht, das im 14ten Jahrhundert schon im Glogau-, Oels- und Licgnitzischen vorkommt. Sinap, I. 692. II. 778. Siebmacher, I. Th. 66. N. 10. Von Meding, III. N. 483. Leubelsittgcn. Ein urspr. baierischcs frcihcrrlichcs Geschl., von dem die eine Linie 1696 v. K. Leopold in den Reichsgrafen- 3 34 Leubnitz — Leuchtenberg. stand erhoben, die andere aber, welche sich 1642 aus Baiern nach Franken begab, in d. ehemaligen Canton an der Altmühl ihre Güter hatte. Biedermanns A. Tab. 61—-68. Neues gen. Handb. 1777. 122. u. f. und 1778. 133. Bucelin, Lleirrm. IV. Gauhe, I. 890. Seifcrts Genealogie adlicher Eltern und Kinder. Leubnitz, Leibnitz, Leip^ Nltz. Eins der ansehnlichst, sächsischen, besonders meißnischen, auch oberlausitzischen Geschlechter, aus dem einer in Salzburg auf den crzbischöflichen Stuhl gekommen ist. Leibnitzer Stammtafel aus dem Hause Friedrichsdorf bei Lobau z in Lew. Lax. 1743. N. 41. 139 — 144. Gauhe, I. 891. u. f. Estors Ahncnpr. 92. 402. V. Meding, III. N. 484.— 2) Den gelehrten und berühmten Gottfried Wilhelm Leibnch, der zu Leipzig im Jahre 1640 geboren wurde, machte K. Karl VI. zum Baron und Reichshofrath. Leubnitz. Eine in der Ober- Lausitz und in Sachsen, besonders in Meißen begüterte Familie, die auch zuweilen Leibnch geschrieben gefunden wird, von denen aber nicht nachgewiesen ist, daß eins von den 3 in Sachsen und im Vogtlande gelegenen Orten dieses Namens ihr Stammhaus gewesen sey. Gauhe, I. 892. Von Uechtritz, diplomat. Nachr. V. 93. aus den Kirchenbüchern zu Friedersdorf, Budis- sin, Dresden, Colditz, aus den Jahren 1609—1785. Leubolti, Leipold, Leipolz. Ein fränkisches adliches Gcschl., das schon 1261 vorkommt, wahrscheinlich aber im 16tcn Jahrh, erloschen ist. Jmhof, V«t. IV« o. Iiup. III. 24. §. 8. Spangcn- berg, henncbcrg. Chronik, 11.29. 114. Z. U. Lcx. XVII. 536. Lwubrechting, L.coprech- tingen, L.euprachting. Zwei baierische Geschlechter, die von einander, und von den .Lcprech- ting in Steuermar? verschieden sind. Spener, C>ir. Ireralel. gcni. 96. L.euchtenberg. 1) Die ehemaligen Landgräflichcn dies. Namens in Baiern. Sie wurden im Jahre 1375 mit der, durch den Tod der Gr. von Hals erledigten Grafschaft Hals vom K. Wenzel bestehen, starben aber i. Jahre 1646 aus, worauf d. K. zwar die Landgr. Leuchtcnberg dem F. von Lamberg zur Zeit der baierischen Achtserklärung i. Jahre 1708 schenkte, nachher ist sie aber wieder an Baiern gekommen. Spener, Hist. Insign. p. 215. Sicbmacher, I. Theil. 8. N. 4. Von Meding, III. N. 485. Hübner, II. 579. Z. U. Lexikon. XVII. 547 — 556. — 2) Ehedem zuweilen auch Lcich- tcnburg geschrieben, waren thüringische Herren, die mit den Grafen von Arnshaug einerlei Abkunft hatten, und die eine an der Saale gelegene Herrschaft, mit einem oberhalb Jena auf einem hohen Berge gelegenen Schlosse besaßen, das sie u. mit ihm Kahla, Noda und Zubehör, in der erster» Hälfte des. 15ten Jahrhunderts an die Stadt Erfurt, Andere sagen an die Gra- Leuenberg Lcutkircher. ZZ fcn von ^chwarzbnrg verkauften, wohl aber nur verpfändeten, u. was nachher an Sachsen gekommen, jetzt aber ein zum F. Altenburg gehöriges Zucht-Armen- und Irrenhaus ist. I^nbmcl, in l'ab. (lonrit. eto. beim Mem kcn, in 8. II. (I. 'I'.Ikl.iZ. 1918. B. Falkenstein, thüring. Chronik, 1l. B., 967. Imbvt', Xotit. ^roci. Im^i. II. 6. H. 16. — 3) Ein freiherrliches Geschlecht in Böhmen. Bekler Howvra, Hist. II. Th. I. B. c. 4., 11. Si- nap, II. 306. 3. U. Lex. XVII. 872. und ff. — 4) Der König von Baicrn verlieh seinem Schwiegersohn, Eugen Beam harnvis, vorhin Vicekünig von Italien, auch zum Großherzog von Frankfurt ernannt, Napoleons Adoptivsohn, im I. 1817 das im Oberdonaukrcise gelegene Fürstenthum Eichstadt, als eine Standesherrschaft unter d. Cha- racter eines Herzogs von Leuch- tenberg und Fürsten von Eich- städt. Er ist der erste Fürst, nach dem baierischen Prinzen, hat das Prädicat Hoheit, seine Kinder aber Durchlaucht. (Ic>- tbaiselrer genealcmisoirLv Ilok- lialeuclLi-. 1826. 100. Conver- sationslexikpn, III. B. 663. und folg. Z. U. Lex. XVII. 646. u. ff. N. von Lang, «supplem. zum A. d. K. B., S. 14. — Leuenberg. Fabrici von L., wurde den 29sten December im Jahre 1664 böhmischer Ritter. Avemanns Kirchenbergische Hist., 116. Leus6)ncr. 1) Eine schlesi- -sche, im Oelßnischen und Lieg- chitzischen im I7ten Jahrhundert vorkommende Familie. Sinap, II. 773. Z. U. Lex. XVII. 662. — 2) Christoph und Ernst L., w. den 29sten December im Jahre 1661 in den böhmischen Adelstand erhoben. L.ctttcnpeckh, Leutenbach, Leuttenbach., Lcüttenpechhcn. Ein baicrischcs Geschlecht, das seinen Sitz Leutenbach an der Abenst hatte, und zwischen 1138 und 1627, wo der letzte Leon- hard starb, vorkommt. W.Hund, I. 263—66. 3. U. Lex. XVII. 666. Leuter von Thanncnberg. Anton L., k. Richter zu Jung- bunzlau, und Franz Wenzel, böhmischer Wirthschaftsinspector, wurde den 6ten März im Jahre 1726 mit dem Beisatze von Th. nobilitirt. v. M. E., 368. L.euthner. Der k. baicrische Medizinalrath in München, Anton Johann Nepomuck L., erhielt den 7ten September im I. 1726 ein Adels- und Ritterdiplom v. Ch. Maximilian Erna- nuel. R. von Lang, 429. Leuthorft. Ein cichsfeldisch. Geschlecht, von welchem Thom. Steinmetz in der Pie?e: Urspr. und Fortg. des adlichen Römers von Ußlar, ein Stammregister, 80. u. ff. hat. Wolfs Urkun- denb. 16. Spencr, 0p. beralcl. b. gen. p. 166. 3. U. Lexik. XVII. 678. Leutb'irchcr zu Rotcubach. Ein schwäbisches adlichcs Geschl., das im I6tcn Jahrhundert bekannt war. Dutt, cle zrrcbl. 280. 312. 386. Z. u. Lex. XVII. 636. Z 5 56 Lcutner — Loutncr, Leuttner. i) Ein adlichcs östreichisches Geschlecht, das sin 15tcn Jahrhundert vorkommt. Z. U. Lexikon. XVII. 688. — 2) Ein tyroler Geschlecht, dessen Wappen Siebma- chcr, V. 60. gegeben. 3. U. Lex. XVII. 688. — 3) Der Bcrgwerksvcrwcscr zu Störzing in Tyrvl, Joseph L., wurde im Jahre 1726 nobilitirt. von M. E., 358. Leutiicv zu Wildeuburg. Der Bergwcrksverwescr Joseph L. in Tyrol, erhielt vom Kaiser Karl VI. den 13ten Juli im I. 1720 das Adelsdiplom. R. von Lang, 430. Leutrum, Leutrom von Ertingen. Eine der ältesten schwäbischen Familien, die ihren Stammsitz in Ertingen, und im Baadcn-Durlachischen, auch in den Cantoncn Neckar u. Schwarzwald bedeutende Besitzungen hat. Ihr Stammsitz Ertingen liegt in Schwaben. Bürgermeister, vom schwäbisch. Reichsadcl, 145. 604, Neues genealogisches Handbuch, 1778., 133. Gauhe, II. 892. u. folg. Siebcnkccs, I. B. I. Abschnitt. 2. H. 49. Tyroff, 43. und 49. N. Hattstcin, III. Th. 388. Biedermann, O. 76. 85. Taf. Z. U. Lex. XVII. 689. Lcutsch. Ein schlesisches Geschlecht, das sich in das Fürsten- thum Oclß und in das Sachftn- Gothaischc wendete. Sinap, I. 592. II. 773. und f. Siebmacher, I. Th. 153. N. 4. Von Mcding, I. N. 473. Gauhe, I. 893. und folg. Z. U. Lex. XVII. 691.' Lenzenbrunn. Ein ausgc- Levetzow. storbcnes fränkisches, im Canton Ottenwald ehedem begütertes Geschlecht. Biedermann, O. Tab. 385. Lenzendorf. Dieses steyer- märkische Geschlecht erhielt vom K. Ferdinand II. am 1. März im Jahre 1624 große Freiheiten und Vorrechte, und der Besitzer der Herrsch. Wcitcrstein in Stey- crmark, erhielt im Jahre 1807 die Bestätigung des Nitterstan- dcs. Schmutz, II. 418. v. M. O., 127. Lcveling, Der Hofrath und Professor der Arzneiwissenschaft zu Jngolstadt, vorher in Trier, Heinrich Palmaz, erhielt d. 10. September im Jahre 1790 vom Eh. Karl Theodor ein Adels- u. Rittcrdiplom. N. von Lang, 429. Leven. Ein schlesisches Geschlecht, das mit Hans von L. ausgcstorben ist. Dankwerths Beschreibung Schlesiens und Holsteins, I. 20. Z. U. Lex. 606. Levencnr von Gruinvall. 1) Heinrich und dessen Bruder Johann, wurden i. Jahre 1705 böhmische alte Ritter. v. M. E., 170. — 2) Johann, und dessen Bruders-Söhne, Johann Wenzel, Franz Joseph und Leopold, wurden im Jahre 1727 böhmische Freiherren. Leoenftede. Ein lüncburgi- sches Geschlecht, das im loten Jahrhundert vorkommt, aber ausgcstorben ist. IlarenImi'Z, Ilist. (lanclorsli. Ois5. X. 1523 Z. U. Lex. 607. Lüderscns Sammlung. Levctzow, Levezow, Le- weycrv. 1) Eine der ältesten Levinsks 37 meklenburgischen, hdlstciniscben u. dänischen Familien. Der K. v. Dänemark ertheilte am 23. Dcc. im I. 1776 d. KammcrherrnJvcr Nosencranz die Erlaubniß, sich N. L. zu nennen, und sich des Lcvezauischcn Wappens zu bedienen. Von Bchr, Ind. 8 reu. Noklenlr. 1628. Siebmachcr, V. Th. 164. N. 10. V. Me- ding, I. N. 472. Gauhe, 1. 6S2. Von Krohne, II. 230. u. folg. und 438. — 2) Hans Friedrich L., wurde am L6sten April im Jahre 1670 naturali- sirt. — 3) Der Generallieutc- uant Christian Friedrich von L., wurde den 13ten März im I. 1761 in den dänischen Grafenstand erhoben; dieser Grafcnst. erlosch mit ihm den 17. April im I. 1766. Lcvinski vo»t Levin. Der Fiscal - Adjunct Franz Sales L. zu Prag, wurde mit dem Beisatz von L. im Jahre 1767 no- bilitirt. von M. E., 369. Levit v. Feljstensteiil. Der östreichische Oberlieutenant Joseph L., wurde im Jahre 1764 mit obigem Beinamen geadelt, von M. E., 369. Levitschnigg von Gloin- bcvg. Der Ädvocat und Herr- schaftsbcsitzer Caspar Georg Edler von L. in Wien, wurde im Jahre 1816 mit Edler von no- bilitirt, und im Jahre 1818 mit dem Zusatz von G. Ritter, von M. O., 127. 219. Lcvizow, Leuzow, Lernst stow. Ein holsteinisches u. mecklenburgisches Geschlecht. Z. U. Lex. 608. u. f. Lew. Ein böhmisches ansehnliches Geschleckt. Siebmachcr, II. Th. 26. N. 6. Sinap, 840. V. Meding, I. N. 474. Leward, Leopard, Lewart. Ein schlesisches Geschlecht. Sinap, II. 1114. Okuls^i, 6>r>>. I'olon. II. 114. Z. U. Lex. XVII. 696. Lcwartows Lewartowsky. Paul Johann L. von L., soll nach v. M. E., S. 20 galizischer Graf im Jahre 1784, d. Jahr zuvor aber, nach ebcndems. a. a. S. S. 74. erst Freiherr geworden seyn. Wahrscheinlich umgekehrt. Lcwenau. Der Polizei-Obcr- commifsär Ludwig L., wurde im Jahre 1822 mit Edler von no- bilitirt. von M. E., 369. Lcwenberg. 1) Ob sie nicht zu den Nendorffern gehören, und sich von ihren Gütern nur verschiedentlich benannt haben, und ob ihr Wappen der Blan- kcnburg - Campensche Schild sey, ist noch unausgemacht. V. Meding, I. N. 476. — 2) Joh. von L„ mit dem Bei- oder vielmehr Vornamen Thimbling, w. den 6ten März im Jahre 1669 in den böhmischen Adelstand erhoben. Lewcnburg. Valerian mit dem Bei- oder vielmehr Vornamen Fabritius, wurde den 19. Mai des Jahres 1674 geadelt. Lewersdorff, Lebersdorff, Lewesdorff. Ein baierisch. ad- lichcs Geschlecht, das im 12tcn Jahrhundert vorkommt. Z. U. Lexik. XVII. 697. Lcwieki. Michael L., wurde im Jahre 1786 galizischer Ritter. von M. E., 170. 33 Lewicki Leyendcker. Levoicki. Der Gutsbesitzer Joseph Johann L., wurde im I. 1808 Ritter, von M. E., 170. Lewicki^ Acgalcr. Samuel L. R., wurde im Jahre 1786 Graf. v. M. O., 24. Lewinstip von Lorvin. Der galizische Appellationsrath Adal- bcrt W., wurde im Jahre 1784 mit dem Beiwort von L. in den galizischcn Adelstand erhoben, v. M. E., 369. Lcra v. Aehrenthal. Der Präger Bürger und nachherigc böhmische Gutsbesitzer Joh. Anton L., wurde im Jahre 1790 mit dem Beinamen von A. no- bilitirt, und im I. 1806 Ritter. von M. E., 171. u. 369. Lcp. 1) Der Rittmeister Matthias von L., wurde im Jahre 1806 Freiherr, v. M. E., 74.— 2) Der Hofrath der vereinigten Hofkanzlei, Erhard L., wurde i. Jahre 1811 Ritter, v. M. O., 127. L.cp gen. Ncichof. Ein Geschlecht in der Gr. Mark. Abcls preuß. Ritter s.Z. U. Lexik. XVII. 709. Flepcn von der. 1) Ein rh cinlandifches adliches und frei- herrliches Geschlecht, welches ursprünglich Gontrov, Gontroff, (loirlrovia clo IVtru, von dem Felsen Schievcrstcinberg genannt, und am 6ten April 1710 in d. Rcichsgrafenstand erhoben wurde, und das Erbtruchscsscnamt im E stifte Trier befaß. Karl Kaspar , Freiherr von der Leycn, wurde im Jahre 1706 vom K. Joseph I. mit der Gr. Hohen - Gervldscck belehnt, und bekam deshalb Sitz und Stimme im schwab. Rcichsgrafencollcgium, i. Jahre 1711. Im Jahre 1806 nahm das Haus als Mitglied d. Rheinbundes die fürstliche Würde an; nach Auflösung des Rheinbundes kam es unter die baadcn- sche Hoheit, und ist in Baicrn den 12ten November im Jahre 1817 immatriculirt. > V. Hatten- stein, I. Th. 364—363. Sicb- macher, I. Th. 126. N. 9. Spe- ner, nist, insi^n. p. 264. Sal- vcr, 400. 602. 738. Z. U. Lex. XVII. 710 — 719. Struvcns neueröffnetes histor. Archiv, 232. 8iirror> Vrniorlal. Aonoul. 'Vuh. 36. Von Meding, I. N. 476. Gauhc, k. 894 — 96. Hum- bracht, Tab. 66. 66. R. von Lang, Suppl. zum A. d. K. B., 14. Gothaischer genealog. Hof- kalendcr, 1826. 101. u. f. Ro- bcns, 11.271 — 280. Masch, 81. und f. Hartmanns Sammlung. — 2) Ein auch rhcinlan- disches, von dem vorigen aber verschiedenes freiherrliches Geschl., das im Jahre 1732 ausgcstor- bcn, und hat den größten Theil des Wappens der Schwiegersohn des letzten dieses Geschl., Ernst Friedrich von Ebcrsbcrg seinem eigenen Wappen einverleibt. Hum- bracht, 121. Von Hattstcin, I. Th. 364. Von Meding, I. N. 477. Gauhc, I. 894. — 3) Conrad Friedrich u. Johann L„ Gebrüder, Commcrzicnrathe in Crefcld, wurden vom K. von Preußen, als von der Lcyen geadelt den 21sten Februar 1786, und erhielten den Frciherrenstand am 17tcn Januar 1816. Kepoildeker voir L.cpens ' ftein. Der pensionirte Lieutcn. Leykam 5 Reinhard L., wurde^ im I. 1806 ! geadelt mit dem Beiwort v. L. I v. M. O., 219. L.eyka,n. Der k. Kammer- Z gerichtsassessor, zuletzt Eommissär in Ncgensburg, Franz Georg L., erhielt vom K. Joseph das Frei- / hcrrcndiplom den 23stcn Februar im Jahre 1738. R. von Lang, A. d. K. B., 176. u. f. v. M. ' E., 74. L-eykauff v. Noscnzrveig. Der östreichische Hanptmann Arnold, wurde mit dem Namen R. im Jahre 1772 geadelt, von M. E., 369. Keyritz. Der östrcich. Haupt- mann Johann Friedrich L., w. im Jahre 1768 in den Reichsadelstand erhoben, von M. E., 369. Leyser. 1) Ein aus Stey- ermark und Kärnthen stammendes Geschlecht, dem K. Rudolph II. den Adel bestätigte, und aus ' welchem der berühmte Jurist Au- . gustin von L. vom K. Karl V. ' des h. r. Reichs Adel zu Ende - Jahrs 1739 erhielt. Wcidlichs / Gesch. d. jetztl. Rechts, 627.— 2) Aus der Schweiz nach Stey- ermark, auch in die Pfalz schon zu den Zeiten der Turniere sich wendend. K. Rudolph II. hat dem Theologen Policarp Leyser den 22sten December im Jahre 1690 den Adelstand ertheilt, u. das bisher geführte Wappen v. neuem bestätigt. — 3) Dem ^Kricgsrathe von L.. wurde vom chK. Friedrich II. von Preußen, am 23sten März i. I. 1761 ein ' Adelserncuerungs- und Bestäti- '/gungsdiplom ertheilt. Mp. Irer. 1/ I. 8. V. N. 1.271. Licuckama. 39 ?art. 8^oo. I. 62. §. 2. Von Krohne, II. 232. I. A. Lauren- tii, Denk- und Ehrenmal. Aug. von Lcysers. Leipzig, 1743. I'. Gauhe, 1. 896 — 97. Wurnn. brand, dolleat. 141. Tyroff, Tab. 226. Seifcrts hochadliche Stammtafeln, II. N. 10. — 4) Nicdcröstreich. Barone. Bran- dis tyroler Ehrcnkranzl. N. 26. Gr. von Wurmbrand, Loll. gen. Irist. dap. 63. p. 141. Z. U. Lexik. XVII. 726. lLeyter von dvardburg u. Goernittg. Der tyrol. Gutsbesitzer Johann Vcnerand L., w. im Jahre 1701 mit den Namen von W. und G. nobilitirt. von M. E., 369. Kezzeni. Der k. östreichische Oberste Joseph L., wurde i. I. 1767 Freiherr, v. M. E., 74. L.hotn, .iLhotta. Ein böhmisches Geschlecht, das mit den folgenden wahrscheinl. einerlei ist. LHoLsxz?^ A.otsky, ^ gotzky, L.egoth und Masas nezorvske. Ein schlesisch., mah- renschcs und böhmisches, von d. von Lhotskp ganz verschiedenes Geschlecht. Sinap, I. 694. 618. II. 372. und folg. Siebmacher, I. Th. 76. N. 7. ?aprooü» Lxeo. IVIovav. s>. 332. Gauhe, I. 896. und II. 626. und folg. v. Meding, II. N. 496. Ä.hotsky und Pteiry, Ein mahrensches Geschlecht, das seit 1460 bekannt ist. lAjwocnus irr Zpoanlc» Nvrav. lol. 332. Sinap , II. 372. Z. U. Lex. XVII. 746. Lnaukama, Kiaukema. Ein westphälischcs Geschlecht. Z. U. Lex. XVII. 760. 40 Lichem — Lichtenberg. A.ichenr. Der östrcich. Ober-! licutenant Joseph L. , wurde im Jahre 1736 geadelt, v. M. E., 360. Lichiwvski, L.lchanovst'i. 1) Eine theils adliche, theils freihcrrliche Familie in Schlesien, die d. Beinamen Wöschtitz fuhrt. Sinap, II. 366 — 63. Paprv- cii, Lpeoulnm Noravino. 446. Ganhe, 1. 897. Seiferts Genealogie hochadlichcr Eltern. 328. Won Meding, III. N. 486. Z. U. Ler. XVII. 824a —e. — 2) In Pohlcn, im Sendomirischen, eine adliche, ans dem mächtigen Hause Pilawa abstammende Familie, die mit der schles. nicht verwandt zu seyn scheint, wenigst, haben beide ganz verschiedene W. Vsiolslci, Oi b vol. 4V II. P.413. Ganhe, a. a. O. — 3) Franz Bernhard von L., wurde im I. 1702 den 12tcn August böhmischer Freiherr, u. 1727 Graf. v. M. E., 20. — 4) Johann Carl Graf von Lichowski auf Gra- bowka, Lubom, Nieboltschau besaß 26 Dörfer im preußischen u. 32 im Oestreichisch. u. Schlesien, war 1773 Fürst, 1774 Neichs- fürst. Gythaischer genealogischer Hofkalendcr von 1826. 102. v. M. E., 20. — 6) Maximilian Ladislaus wurde im I. 1707 böhmischer' Freiherr, v, M.E.,76. L.ichtcnau, L-ichtiroiv. 1) Eine schwab. Familie im Stifte Augsburg begütert. Hübuer in Hist. Polit. VII. T. 370. sagt, daß sie im Jahre 1617 ganzlich ausgcstorbcn sey. Dieses ist entweder unwahr, oder der im I. 1633 noch zu Rcgensburg vorkommende Commandant hat zu einer and. Familie gehört. Gau- hc, II. 626. Z. U. Lex. XVII. 846. — 2) Ein baicr. Geschl. Z. U. Lex. XVII. 846. — 3) Die Mutter des Grafen und der Grasin von der Mark, natürliche Kinder des K. Friedrich Wilhelm II., Geborne Enke, wurde als v. Lichtenau (einem ihr geschenkten Gute dieses Namens in der Neumark), am 28sten April des Jahres 1794 zur preußisch. Gras sin erhoben. Lichtenberg, Liechtenberg, Lichtcnbllrg. 1) Eins d. ältesten thüringischen, bes. schwarz- burgischen Geschlechter, d. auch in Franken Besitzungen hat, das aber Gleichcnstein, N. 61. mit der Familie dieses Namens in Crain verwechselt. Salvcr, 236. Gauhe, 1. 898. Mclissantcs, N. XbVIII. Z. U. Lex. XVII. 863.— 2) Ein freiherrliches, nachh. gräfliches Geschlecht in Niedcrelsaß, dessen gleichnamiges Schloß nach seinem Abgange, an die Grafen von Hanau kam. Gauhe, a. a. O. und II. 626. Z. U. Lexik. XVII. 846. — 3) Nachdem Franz von L. der letzte seines Stammes in Steyermark im I. 1641 gestorben war, kamen das Wappen und die Güter an die Familie Wagensberg, die sich nun mit d. v. L. vermählt hatte. Schmutz, II. 421. — 4) Ein tyrolcr Geschlecht, das auch im Fuldaischen seßhaft gewesen, aber im Jahre 1461 ausgcstorbcn ist. Ihr Wappen gicng durch Vermählung mit einem Grafen von Spaucr an dieses Geschl. über. Durchlaucht. Welt, I. -Th. 3. l Äbth. 86. Siebmachcr, III. Th. Lichten eck Lichtenstcin. 41 104. N. 6. Schannat, fuldaisch. I Lehnhof, 122. Z. U. Lex. XVII. , 866. — 6) Eine adliche Fa- ^ milie im H. Crain, welche im ! Jahre 1660 den frcibcrrl., nach- . her den gräflichen Charactcr erhielt, und die ihren Ursprung von der Familie der v. Schwaben, Swabcn herleitet. Schön- lcbcn, Llemmal. U. I. lit. I. Gauhe, 1. 899. Z.U. Lex.XVII. 864. — 6) Der KreiShaupt- mann in Crain, Franz Zaver, Freiherr von L., erhielt im I. 1781 die Erlaubniß, Namen und Wappen seines ( Stief- ) Bruders Josephs Frciherrn von Jancschitsch mit dem Scinigcn führen zu dürfen, von M. O., 66. Lichteileck. 1) Ein ausge- storbencs schwäbisches Gesehl. — Z. U. Lex. XVII. 876. — 2) Ein schwäbisches und östreichisch, ausgestorbcncs Geschlecht. Ebcnd. L.ichtenfels. 1) Ein schwäbisches Geschlecht. Salver, 633., wo es irrig Lichtenstcin heißt. Sicb- macher, II. Th. 88. N. 7. V. Meding, IN. N. 488. Z. U. Lexik. XVII. 877. — 2) Ein östreichisches Geschlecht, d. schon im 13ten Jahrhundert vorkommt. Z. U. Lex. XVII. 876. Lstchtenhain, Lstechteilhan. 1) Eine sächsische und thüringische Familie, deren Stammschloß das bei Jena gelegene Dorfl dieses Namens gewesen. Etliche 40 Lehnbricfe und andere Urkunden von dem Jahre 1433 — 1661 stehen in nachstch. Schriften. B. Schönberg, IV. 666 — 679. Albini, gräflich wcrthcrn- I schc Historie. 66. Sicbmacher, I. 149. N. 6. Sciferls Genealogie, 329. Gauhe, I. 899. V. Meding, I. N. 478. Avemanns kirchbcrg. Historie, 81. 216.226. Z. U. Lex. XVII. 873. — 2) Ein preußisches, noch im Jahre 1736 vorkommendes Ecschl. Z. U. Lex. 880. Lstchtenstem, Liechtenstein. I) Das fürstliche Haus Lichtenstcin gehört nicht in den Plan dieses Buchs, da dieses eins der deutschen bundcsfürstl. Häuser ist, und wird dessen genealogische Stammtafel, und die zu seiner Genealogie und Wappen- bcschreibung, auch Abbildungen, gehörige Literatur, vielleicht nächstens in einem andern Werke geliefert werden. — 2) Eine fränkische, vormals im Canton Bau- nach und im Coburgischcn anses- sige Familie, die aber von dem fürstlich Lichtcnsteinischen Hause ganz verschieden ist. Ihr Wappen steht im Sicbmacher, III. Th. 100. N. 7. II. 8up,.I. 17. Taf. Hattstein, III. 297. Z. U. Lex. XVII. 906 — 8. Biedermann, B. Tab. 97 —101. Ty- roff, 146. Von Meding, I. 479. II. 729. Gauhe, I. 901. — 3) Ein im 16ten Jahrhundert ausgegangenes Geschlecht in Stey- crmark, das sich meist Liechtenstein schrieb, und im I. 1717 das Erbkämmerer-Amt in Step? crmark bekleidete. Sie kamen v. 1168 an vor. Bucclin. Sicbmacher. III. Th. 81. N. 7. I. Th. 27. N. 6. Von Meding, I. N. 480. III. N. 494. Hübners Genealog. III. Th. Tab. ! 748. Gauhe, I. 900. Schmutz, , II. 424 — 426. — 4) Herren 4,2 Lichtcnstcin Licbenau. von Lichtenstein waren noch in dcm 14ten Jahrhundert Herren des auch so benannt. Schlosses im Schönburgischcn, sind aber darnach abgestorben. Gauhe, I. 901. — 5) Auch in Preußen war nach Hartknochs Angeben eine Familie dieses Namens, die aber wohl nur ein Zweig einer der vorbcnanntcn seyn mag. Gauhe, a. a. O. Sinap, II. 137. und s. Z. U. Lex. XVII. 904. 908. Gleichenstcin, N. 62. M. s. a. G. Vorrede. N. gen. Handbuch. 1778. 134. Salvcr, 269. 278. 290. 306. 327. 348. 381. 397. 399. 407. 416. 470. 438. Sicbcnkecs, I. B. I. Abschn. 216 — 223. — 6) Ein schwabisches Geschlecht. Salver, 619. 620. 630. 633. Siebmacher, il. Ich. 84. N. 11. V. Th. 70. N. 9. Von Meding, III. N. 489. Henel, 767. Sinap, 779. Z. II. Lcx. XVII. 904. — 7) Die Gr. v. Lichtcnstcin stammen aus Graubündten in Tyrol, wo sie auch den freihcrrlichcn Titel von Cailclcvrno führen, und in Böhmen ebenfalls Besitzungen haben. Hübncrs Genealogie, III. Theil. Tab. 749. Gr. v. Wurmbrand, ll)ayil. Ein meißnisches Geschlecht. Z. U. Lex. XVII. 981. ü.iebo>tow, Liebenau. Ein schwabisches und schlesisches Geschlecht. Sicbmachcr, V. 124. Sinap, II. 780. L.icbe>lstcin. 1) Eine freiherrliche Familie in Schwaben, die, da sie mit den von Gem- mingcn ein ahnliches Wappen führt, nach Einigen mit diesen von dem römischen Geschlechte d. Gemminiorum abstammen soll. Bei Rüxner kommt sie verschiedentlich vor. Sie hat viele Abtheilungen und Unterabtheilungcn. Die beste Nachricht steht darüber in Bürgermeister, vom schwab. Rcichs- adel. Von Krohne, II. 232— 262. auf 20 Seiten. Urkunden, die freiherrlich Licbcnsteinische Familie u. deren Güter betreffend, in Madcrs R. R. Magazin. IV. V. und VI. B. Von Mcding, III. N. 9. Neues genealogisches Handbuch, 1777. 123. u. 1778. 136. Gauhe, I. 903. Sicbmachcr, I. Th. 112. N. 6. Tyroff, Tab. 90. frcihcrrl. Z. U. Lex. XVII. 984. — 2) Ein ritterl. Geschlecht in Crain. Valvasor, Ehre des H. Crain. IX. 110.-^ 44 Liebenstet Liechtenberg. 3) Ein rheinländisches, ursprüng- lich schweizerisches Geschlecht. Z. U. Lex. XV14 N. 934. Liebenstet. Ein thüringisä). Geschlecht, das schon im Jahre 1221 vorkommt. Z. U. Lexik. XVII. 937. Liebento.ny v. Liebenau. Michael Göttlich L. von L., w. im Jahre 1735 in den böhmisch. Adelstand mir dem Beinamen v. L., und im Jahre 1739 in den böhmischen Ritterstand erhoben, von M. E., 171. und 360. Ibiebenthal. Eine alte in der Ncumark Brandenburg seßhafte Familie. Gauhe, Anhang. 1647. Liebenthal, L.ibintal. Ein schlcsischcs und böhmisches Geschlecht. Z. U. Lexik. XVII. 983. L.iebenzcll, genannt Rirn- korn. Ein clsaßisches Geschlecht. Ebend. 992. lieber. 1) Ein tyroler Geschlecht. Kponor, Op. beealcl. Za».' 173. Z. U. Lexik. XVII. 992. — 2) Ein Ulmex Patrizier - Geschlecht. Ebend. 993. Lstebert von Lstebenho- fen. Bcncdict Adam L., wurde im Jahre 1763 Reichsritter und Augsburgcr Patrizier, am 28. Juli im Jahre 1770 aber vom K. Joseph zum Freiherrn erhoben. N. von Lang, A. d. K. B., 176. Ibiebetvan v. LIbaindovf. Der östreichische Hauptmann Johann Baptist L., wurde i. Jahre 1773 mit obigem Beisatz nobili- tirt. v. M. E., 360. Lstebhard. Dieses war der erste Name der Commcrmeister. Biedermann, St. Tab. 193. L.iebhart. Der inneröstrcich. Gubernial-Kanzlist und Trivial- Schulen-Bisitator zu Gratz, w. im Jahre 1735 nobilitirt. von M. E., 360. Liebhaus von Liebcnhau^ sen. Der inncröstreich. Negistra- tur-Adjunct Sebastian L., wurde im Jahre 1739 mit dem Beiwort von L. nobilitirt. v. M. E., 361. Liebknecht von Rleeau. Der Ncittmcistcr Casimir L., w. im Jahre 1781 mit dem Beisatz von K. geadelt, v. M. E., 361. L.ieblein. Der Sccretar der böhmischen Repräsentation und Kammer, Johann L., wurde im Jahre 1761 nobilitirt. von M. O., 220. Lneblein von Lstebenstein. Der jubilirte Färberei- u. Plantagen - Dircctor Christoph Cvnr. L., wurde im Jahre 1790 mit diesem Beinamen nobilitirt. von M. E., 361. Licbmann v. Liebcnberg. Der Wiener Großhändler wurde im Jahre 1817 mit dem Zusatz Edler von L. nobilitirt. v. M. O., 220. Lnebthalev, L.übdahler, Lstebenthal. Eine ehemals ansehnliche, auch alte Familie in Schlesien, welche gegen chic Mitte des löten Jahrhunderts erloschen seyn mag. Sinap, I. 595. Gauhe, I. 903. Siebniachcr, I. 57. N. 10. L.iechtenbcrg. Nach dem Wappenbuch des Costnitz. Eou- cilii wird, so wie im Sicbma- cher, II. Th. 28. N. 5. ein Wappen, ohne Angabe d. Vaterlands- Liechtenstein! Liepure. 45 dieses Geschlechts, unter d. Freiherren gerechnet, und von Hatt- stein führt einen Wappenschild i. Register unter dem schwabischen Adel auf. Von Meding, III. N. 493. Liechteustern. Joch. Baptist Edler-von L., wurde im I. 1770 mit Edler von Edelmann, und im Jahre 1771 Ritter mit Edler von. v. M. O., 128. 220. Liechtstock zuLiechteuheim. Franz Leopold L., wurde im I. 1710 mit dem Zusähe zu L. no- bilitirt. v. M. E., 361. tbiedeuiauu. Der k. k. Hof-j kammcrrath Samuel von L., w. im Jahre 1816 Ritter, von M. E., 171. Lieberer von Licderscrou. Der ostreichische Hauptmann Johann Wilhelm L., wurde im I. 1766 mit dem Beisatz von L. nobilitirt. von M. O., 220. Kiedcrs von Liederskro». Johann Wilhelm L., baicrischer Hauptmann, erhielt von d. Kaiserin Maria Theresia den 6tcn December im Jahre 1766 den Adel mit dem Prädicate v. Lic- derskron. R. von Lang, Sup- plem. 120. v. M. O., 220. Liedl. Der Sccretar der k. k. Hofkanzlci, Johann Wenzel L., wurde im Jahre 1739 in d. böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 361. Liedlau, Lidclow, Laet- luu. Auch eine, seit dem Uten Jahrhundert bekannte ansehnliche adliche, theils freiherrliche schle- sischc und böhmische Familie, aus der ein Mitglied Georg Paul, im Jahre 1666 eine genealogische Beschreibung seines Gcschl. verfertigt, deren sich Sinap, I. Th. 696 — 600. II. Th. 368. u. folg. bedient hat. Gauhc, I. 903. Z. U. Lex. XVII. 1015 —19. Sicbmacher, I. Th. 61. N. 6. Von Meding, I. 481. Licdlr.u v. Ellgutt. Heinrich Daniel von E., wurde den 18tcn März im Jahre 1720 mir jenem Beisatz böhmischer Freiherr. von M. E., 76. Lielieu. 11 Caspar v. L. auf Waitzendorf, Brandenburgischer Geh. Rath, Präsident des Con- sistorii und Ehcgcrichts, Gencral- j Vupcrintcnd. des Fürstcnthums Burggrafthum Nürnberg, oberhalb Gebirgs, erhielt am 9tcn Mai im Jahre 1664 vom Kaiser die Bestätigung seines alten Adels. — 2) Georg L., Oberstlieutenant von der Fußgarde u. dessen Ehegattin, wurden v. K. von Preußen den 24sten May i. Jahre 1704 geadelt, mit ihm ist aber im Jahre 1726 dieses geadelte Geschlecht ausgestorben. Liclicnfeld. Franz Ludwig Huntke von L., wurde den 10. Januar im Jahre 1721 Ritter. Lielicuthal. Johann Wenzel, wurde den 16tcn November im Jahre 1719 ebenfalls Ritter. Licpc von der. 1) Ein abgegangenes mcklcnburgisches Geschlecht. V. Meding, !. 432. — 2) Ein das Gut Blankenfelde im Braunschweigischen besitzendes Geschlecht. Von Hagen, Beschreibung der St. Teltow. S. 8. Von Meding, a. a. O. — Z) V. d. Liepen in Dänemark. Dänisches Adclsbuch, paZ. 334. Liepure vou Friedensteiu. Der böhmische Kammerrath und 46 Liera — Lignitz. Oberstmünzmcistcr- Coadministra- tor, wurde im Jahre 1734 in den Reichsadclstand mit jenem Zusätze versetzt, von M. E., 361. Lnern von Bouckhofcn. Eine brabanter sehr ansehnliche Familie, welche vom K. im I. 1646 in den Grafcnstaud erhoben wurde. I7^reLtion 6-z ton- las las torres 6n Lrabunt. j). 7. Gauhe, I. 906. Lnordt. Ein altadlichcs Geschlecht, dessen Adels- u. Wap- pcnrccht Florian Drosdorf von Drosdowitz als Hospfalzgras im 1.1625 erneuerte. Sein Stamm- ort ist Tournickh in Flandern, und der wahrscheinlich letzte seines Geschlechts, der im Jahre 1788 als Reichsstadt-Rotenbur- gischcr Landcommissär starb. L.icrcs. Otto Gottfr. L. v. Wilkau, Commercienrath, ist a. Uten Juli im Jahre 1744 in den preußischen Adelstand erhoben worden. dieser. Der churcölln. Hof- kammcrrath Johann L., wurde vom K. Joseph II. im I. 1776 am 29sten März in d. r. Neichs- Ritterstand erhoben, worüber d. Diplom im Auszug bei nachbe- nanntcm steht. Robens, I. 204. u. f. Liosskircheil. Eine vormals meißnische, früher rheinische und collnischc Familie, die wahrscheinlich erloschen ist. Gauhe, 11. H28. L.ioth. Unter diesem Namen stehen die von der Lith, im dänischen Adelslcrikvn mit d. Bemerkung: in Dänemark mit d. Geh. Rath Dettow v. d. L. im Jahre 1773 erloschen. p>. 329. (Siehe Mußhard, 352.) Knetzen. Eine sreihcrrl. Familie in Pommern, die mit den von Lissow fast einerlei Wappen hat. Micräl, VI. Gauhe, I. 964. L4gertz. Eine fränkische Familie. Bon Hattstcin, III. 316. Kigire. Ein fürstliches in d. Niederlanden über 700 Jahre bekanntes, jetzt in Wien blühendes Haus, welches von dem Stadtchen Hcnncgau d. Namen führt, und sind aus ihm mehrere zum Theil wieder abgestorbene Linien entsprossen, z. B. Arcnberg, Ar- schott, Chimay, Barbanson :c. Es erhielt im Jahre 1649 die reichsgräflichc, 1602 die rcichs- fürstliche Würde. Ihre Herrsch. Fagnolles wurde im Jahre 1710 zur Grafschaft Ligne erhoben, im Jahre 1813 erhielten sie, als die frühere Besitzung an Frankreich kam, die Gr. Edelstctten, die sie aber im Jahre 1804 an Esterhazy gegen Jahres- u. Leibrenten verkauften. Der Fürst lebt zu Wien. ^.IlAeuz. Zeueal. Ilanclk». I. 330. u. f. Gauhe, II. 629 — 36. Hübner, I. Tab. 240. Von Sommersbcrg, 'Hak», gonaal. N. I. 109. Gothaischer genealogischer Hofkalendcr, 1324. 102. u. f. Masch, 84. Ästgiütz, Liegnitz. 1) Das herzogliche, von dem pohlnischcn Plastischen Stamme abstammende Geschlecht. Von Sommcrs- berg , Nak». Zen. V. i. 8. U. Siläsiac. 'I. I. 617. !),'««. I. 279. 3. U. Lcx. 1048 — 66. — 2) Das schlesische sreiherrliche und Ligthowlev — Lilienegg. 47 grafliche Geschlecht stammt vom H. Johann Christian zu Licg- nitz und Brieg ab, der seinen aus der 2tcn Ehe mit einer Ba- roneß von Sizsch erzeugten Söhnen , nur den frciherrlichen Cha- racter gab. Sinap, II. 138. 140. — 3) August, Frcih. von L., wurde den 12ten Januar im Jahre 1664 böhmischer Graf. — 4) Augusta, Gräfin von Harrach, wurde im Jahre 1824 Fürstin von Licgnitz und nivrganati- sche Gemahlin des K. von Preußen. Ligthowlev v. Stahlberg. Der Fabricant Thomas L., w. im Jahre 1796 mit dem Beisatz von St. nobilitirt. von M. E., 361. Lilgenau. 1) Eine vor mehr als 160 Jahren nobilitirte schlc- sischc Familie, die im I. 1667 in den Freiherrcnstand erhoben wurde. Sinap, II. 369. und s. Gauhe, I. 906. u. f. Z. U. Lex. XVII. 1196 — 97. — 2) Eine voigtländische, auch Lillingau genannt. Biedermann, B. Tab. 64. N. von Lang, 431. — 3) Wilhelm Wenzel von L., wurde den 29stcn December im Jahre 1666 Freiherr. Lilien. 1) Frhrn. aus West- phalcn, zu dessen ältesten Familien sie gehören; auch ist ihre Familie eins von den 7 Geschl., welche schon zu K. Karls d. Gr. Zeiten die Salzkothcn in d. Stadt Werle besessen hatten, und darauf stabilirt waren. Weil in diese Stadt im Jahre 1382 die Erbsälzer alle ihre Urkund. durch Brand verloren hatten, so erneuerte K. Sigismund im I. 1432 ihnen dieselben in einer Urkunde, was auch K. Joseph l. im I. 1708 that, da er den übrigen Geschlechtern der Erbsälzer ihren ritterbürtigen Adel erneuerte. K. Franz I. ertheilte diesem Geschl. i. Jahre 1747 die reichsfreihcrr- liehe Würde, die aber, da das Diplom nicht ausgelöst werden konnte, den 24stcn Februar im Jahre 1766 von neuem ertheilt wurde. Tyroff, I. Theil. Taf. 104— 106. Taf. 181. V. Kroh- ne, II. 262. u. f. Siebenkecs, I. B. I. Abschn. 3. Heft. 104— 106. R. von Lang, A. d. K. B., 176. u. 431. — 2) Lilien in d. Mark Brandenburg, Bay- rcuth u. a. m. O., deren Stammvater Sebastian L. für seine d. K. Rudolph geleisteten Kriegsdienste von ihm im Jahre 1692 nobilitirt wurde, vs lüliis co- lodridus. 1679. Gauhe, II. 636. und folg. Z. U. Lex. 1203. u. folg. Lilienbevg. 1) Ein crainev Geschlecht, dessen letzter im 16. Jahrhundert erschlagen wurde. Z. U. Lex. XVII. 1212.— 2) Eze- chiel Brautschncr von Lilienberg, wurde 1666 Ritter. Llliencvon. 1) Das adl. nachher srcihcrrl, Holstein. Geschlecht. Siebmacher, III. 163. — 2) Andr. Paul L., wurde v. K. Ferdinand III. im Jahre 1634 geadelt, und im Jahre 1673 vom K. in Dänemark in den Freiherrcnstand erhoben. Z. U. Lexik. XVII. 1213. Liliencgg. Ein freiherrlichcs schlesischcs, im Breßlauischcn seßhaftes Geschlecht. Sinap, II. 370. 48 Lilicnegg Lilienegg. Der schles. Kam- mcrrath Johann Wolsgang L., wurde im Jahre 1710 den 23. April böhmischer Freiherr, v. M. E., 76. Lilienfeld. Eine aus Holstein nach Schweden, und von da nach Nußland sich wendende Familie. Gauhe, Anh. 1649. u. folg. Lssiienheim. Durch d. he« zoglich sächsischen Staatsminister Moritz Gerhard, kam dessen Geschlecht unter die bedeutend, ober- sächsischen adl. Familien. Gauhe, Anh. 1661. Z. U. Lexik. XVII. 1214. L.llleilhoff. Dan. Albcrtini v. L., wurde am 29sten Januar im Jahre 1684 in den Nittcrst. erhoben. Z.iltc»sparr. Auch eine schwedische Familie, davon ein Zweig zu Wißmar um das Jahr 1649 sich hervorgethan hat. Gauhe, Anh. 1650. Lilienstern. Eine von d. eidlichen Hausern der Neichsst. Franks. Neues gen. Handb. 1776. /lilienfkrohm. Eine schwedische und pommerische Familie. Gauhe, a. a. O. Lnlienthcl. Eine schlesischc, im F. Schwcidnitz und Sagan seßhafte Familie. Sinap, II. 78». Z. U. Lex. XVII. 1218. LZlienwald. Der Arzt und Absatz - Postmeister Georg Pro- cvp Edler von, wurde i. Jahre 1807 Ritter, v. M. E., 171. L.ill von Lilienbach. Der Gubernialrath Joseph L., wurde im Jahre 1818 mit dem Beinamen von L. geadelt, v. M. O., 220. — Limburg. Limbach, Limpach, Lenls ssacl). 1) Eine im 14ten bis in d. 16. Jahrhundert bekannte rhcinlandischeFamilie. Humbracht, Tab. 240. Gauhe, I. 906. — 2) Eine fränkische und würzbur- gische Familie, die auch im Ful- daischen begütert ist. Z. U. Lex. XVII. 1237. — 3) Eine östreichische, theils adlichc, theils frei- herrliche Familie, davon jene d. Beinamen Spaan führt. Bucc- lin, 8lemmiil. 'I'. III. Galihe, a. a. O. u. f. Z. U. Lex., am a. O. — 4) Die mcißn. Familie hat ihren Stammsitz desselb. Namens bei Chcmnitz. Gauhe, I. 907. Z. U. L. a. a. O. Limbach, auch Nkant von Llmbach. Ein niederländisches Geschlecht, das von 1377 bis 1667 vorkommt, u. von dem v.Me- ding, I. N. 608. glaubt, daß d. Zusatz Mant von dem Taufnamen Hermann von L. herrühre, wie denn auch dieser L., genannt Herr Mant, bei Humbracht, 240. und alle dessen Nachkommen erst Mant v. Limbach genannt wurden. Limbeck von Lilienau. Die Brüder Maximilian Matthaus, Bürgermeister in Egeo, u. Ferdinand Thaddäus L., böhmischer Landrcchtsregistrator, wurden im Jahre 1793 in den Reichsrittcr- stand mit dem Beisatz Edler v. L. erhoben, v. M. O., 123. Limbeck von Lobenfels. Der östreichische Rittmeister Joseph Franz, wurde im Jahre 1783 mit dem Beisatz von L. geadelt, v. M. E., 362. Llmbllrg. Diesen Namen führen verschiedene Familien, davon Limburg 49 einige, ob sie wohl für verschieden ausgegeben werden, urspr. es wahrscheinlich nicht sind. Der erste Herzog zu L., Heinrich I., war ein Sohn Carls Grafen zu Solms, welcher Limburg im Luxemburgischen im 11 teil Jahrhundert baute, und der letzte H. Walram IV. starb in der letzten Hälfte des 13ten Jahrhunderts. Hübncr, ll. Th. Taf. 416. Z. U. Lexik. XVII. 1233 — 41. — 2) Die alten Gr. zu Limpurg an der Lahn in der Wettcrau stammen v. den genannten, insbesondere vom Friedrich Gr. v. Jscnburg, und baueten ein anderes Limburg an der Lahn, in der Wettcrau. Hübncr, a. a. O. und Taf. 416. — 3) Der Stifter der Gr. von L. zu Sty- run in Wcstphalen, war Theodor I., der erste Graf von der Lahn, dessen letzter Zweig i. I. '1809 erlosch. Hübner, II. die- selb. Taf. und Taf. 417. auch 4l8.Gauhc,II. 1126—28. Hamcl- manns Samml. N. 16. Durchlauchtige Welt, 1710. II. Theil. 696. Spener, I^ssicn-, insi^n. lab. 19., 488. Salver, 242. 261. 275. 277. 295. 302. 320. '352. 387. 415. 442. Luca, Grafen. Tab. 79—99. Bieder- manns Grafen. N. 13. stasti lümIzur-ZLnsos d. i. Fragment einer Chronik von der Stadt u. den Herren zu Limpurg auf der Lahn. 1619. st. 8. Bogen, worin blos vom Jahre 1336 — 98. wenig historische Nachricht., «.lächerliche Verse viel vorkommen. Hübner, II. Tab. 401. Siebma- chcr, I. Th. 17. N. 6. Von Meding, II. N. 496. -4IIoe- tt. Band. > mein. genealogisches Ilunclli. I. 653. — 4) Die Abstammung der alten Reichserbschcnkcn und Semperfreicn von Limpurg ist nicht leicht nachzuweisen. Mit dem Gr. Vollrath erlosch a. 19. August im I. 1713 ihr Mannsstamm, die Rcichslehcn kamen an Chur - Brandenburg , die übrigen an Würtcmberg u. Würzburg, und die Allodialhcrrschas- ten an die Erbtöchtcr des Hauses. Ein Theil der ehemaligen Reichsgraffchaft steht unter bai- erischcr Souvcrainctat, u. gebort d.gräfl. Nechternsch. Hause. Der F. Georg von Lvwcnst. Wcrth- hcim besitzt die Hälfte von Goll- hoscn. Der unter würtcmbcrgisch. Hoheit stehende Theil gehört z. Theil der Krone Würtcmberg, z. Theil Solms Braunfclß, Solms Assen heim, Solms Rodelheim, Jscnburg, Waldek, Colloredo Mannsfcld , Löwenstein - Werth- Heim, dem Gr. Wickler u. Limpurg. Salvcr, 146. Tab. 2. N. 4. Tab. 17. N. 6. Tab. 21. N. 82., 261. 275. 285. 295. Von Falkenstcin, W I. bis VI. 365. Hübncr, II. Th. Tab. 610 — 614. Gauhe, II. 1769. Spener, IIi«>. insign. p. 218. Tab. 9. und S. 262. Wappenb. des Costnitzer Concilii. Schannat, Client. Vulck. p. 122. Durchl. Welt, II. Th. 581. Siebmachcr, I. Th. 19. N. 10. Von Meding, III. N. 725. Reinhard, in jurist. und histor. Ausführ., I. Th. 291. und f. Von Fischer, Geschlcchtsreg. von Jscnburg. Wied und Runkcl, VI. Abschn. 150. Z. U. Lex. XVII. 1280 — 96. Grüsncr, diplomat. 4 Zh Limpacher Beitr. II. St. Wcnks hessische Landesgesch. I. B. 402 — 6. C. F. Schöpf, Nachr. vom Hause der Semperfrepen und Erbhaupt- schcnken der Limpurge. Schweinfurt, 1761. Stammtafel der Gr. und Herren zu Limpurg, in (I. G. A. Fabricii Decl.) Die wahre t. Erbfolge nach der Nähe des Grades -c. 1767. 5. 1. Johann Phil. Hcinr. Prcschcr, geprüfte Nachr. zur Bericht, der Gesch. des uralten in seinem mannlichen Stamme ausgcstorbencn Hauses der R. Erbschcnken und Sem- perfreicn zu Limpurg. Franks, und Leipz. 1776. 8. 79. Seiten. Gothaischer genealogischer Hof- kalendcr, 1824. Anhang, 49 — 62. — 6) Grafen, deren Grafschaft zwischen Wcilburg, Dietz und Jdstcin gelegen. dpener, ()p. Iior. p. spoc. I. 63. 219. Z. U. Lcr. XVII. 1247. und f. Limpacher von Lippach. Der Gränzzollbcrciter Franz L. von L., wurde im Jahre 1739 böhmischer alter Ritter, v. M. E., 171. Limpeckh. Ein baier. Geschlecht, das 1636 in den Adelstand, den Isten April im Jahre 1721 aber vom Max. Emanuel in den Freiherrenstand erhoben wurde. N. von Lang, A. d. K. B., 177. Limprun. Der kaiserl. Münz- und Bergrath I. G. Dominic, wurde vom K. Franz I. d. 29. Octobcr im Jahre 1763 in den Nitterstand erhoben, und befindet sich dessen Descendenz in Baicrm R. von Lang, 431. Limpurg, Limdurg. 1) Von dieser erloschenen in Frankfurt! Lindainer. am M. unter dem Namen der Gesellschaft Alt-Limpurg bekannt, eidlichen Geschlecht, steht eine ausführliche Nachricht im neuen genealogischen Handb. v. Jahre 1776. — 2) Eine fehles. Familie, die im F. Neiße seßhaft gewesen, und aus dem H. Eleve dahin gekommen ist. Ihr Stammvater hatte den Beinamen Holzgraf, weil dessen Vater Holzgraf in Eleve gewesen, trieb anfangs die Handlung in Brcslau, wurde reich, nobilitirt und kaufte sich im Ncißischcn mit den Gütern Mahlendorf und Kapndorf an. Sinap, II. 789. u. f. Gauhc, II. 638. Z. U. Lex. XVII. 1296. Linck. Der Salz-Transpvrt- Ofsicier Johann Nepvmuck L., wurde im Jahre 1761 geadelt, von M. Q., 221. Lincke, Linken. 1) Ein an- haltischcs Geschlecht, dessen Letzte an einen von Zahnthicr verhei- rathet, in der 2tcn Hälfte des 17tcn Jahrhunderts gestorben ist. Königs A. H. II. Th. 129. Z. U. Lexik. XVII. 1396. — 2) Ein schlesisches Geschlecht. Sinap, II. 781. Z. U. Lex. XVII. 1396. — 3) Ein schwäbisches Geschlecht. Ebend. a. a. Q. — 4) Ein preußisches Gcschl. Eben- das. — 6) Ein Regensburgcr Patrizier-Geschlecht. Ebend. am a. O. Linckcn. Der östreich. Grenadier - Hauptmann Georg L., wurde im Jahre 1768 geadelt, v. M. O., 221. Lindainer. Auch eine schle- sischc, im F. Oels begüterte Familie. Sinap, I. 699. u. f. II. Lindau — Linden. 61 781. Gauhe, I. 907. Z. U. Lex. XVII. 1319. Hindun, Lindow. 1) Eine rhcinländische, seit dem 13ten Jahrhundert bekannte Familie. Humbracht, Tab. 286. Sicb- machcr, I. Th. 126. N. 4. Von Meding, III. N. 498. Gauhe, I. 907. 3. u. Ler. XVII. 1363 — 67. — 2) Ein zum Theil srciherrlichcs Geschlecht im Erz- stifteCöln. Spangenbcrgs Adcls- sp. II. Th. 208. Gauhe, a. a. Orte. — 3) Eine anhaltischc Familie, deren Stammschloß dieses Namens jetzt zu einem Zerb- ster Amte gehört, auch hat sie d. Schloß und Stadt Nupin in der Mittelmark besessen. Sie starb im Jahre 1624 aus. Gauhe, II. 639. Linde, Lynde. 4) Eine preußische, im F. Brcslau seßhafte Familie. Siebmacher, III. 167. -V. Zusatz, 16. Sinap, II. 781. 3. u. Ler. XVII. 1364.- 2) Eine im Stifte Gandersheim bcgüt. Familie. Harcnberg, 1)i«s. III. 833. Iliss. X. 1460. 1668. Z. U. Ler. XVII. 1363. u. f.- 3) Ein schlesisch. Geschlecht. Sinap, II. 781. Z. U. Lex. a. a. Orte. Lande von Linden. Der östreichische Oberste Ehevalicr Joseph , wurde mit dem Beisatz v. L. im Jahre 1791 Freiherr, von M. E., 76. .Lindeck, Lindegg. 1) Ein östreichisches Nittergeschlecht. La- zii, Wiener Chronik. IV. 29. Z. , U. Lex. XVII. 1366. - 2) Eignes steyermarkischen und eines cräynischen Geschl. gedenkt Val- vasor, XV. 346. Z. U. Lexik, a. a. O. Lindelbuch. Ein im Can- ton Steigerwald sonst ansessiges, aber erloschenes Geschlecht. Biedermann, St. Tab. 223. Lindeinunn. Eine sachsische Familie, die von dem berühmten Rechtsgelchrten und chursäch- sischen Premier-Minister Lorenz L., von dem in Müllers sächsischen Annalen von 1663 — 77. vielerlei zu lesen ist, abstammt. Gauhe, Anh. 1666. Tyroff, Tab. 173. und 236. Linde,nann. Der jubilirte Militär- Verpflegs -VerwalterJo- hann L., wurde im Jahre 1796 mit Edler von geadelt, von M. O-, 221. Lindemann von Lindes- hcimb. Der östreichische Oberstlieutenant Georg Anton von L., wurde im Jahre 1723 Neichs- sreiherr. von M. E., 76. Lindcinu)'er von Lindem thal. Der östreichische Hauptmann Ludwig L., wurde im I. 1772 mit dem Beisatz von L. geadelt, v. M. E., 362. Linden. Eine ehemal. reichs- ritterschastliche, bei dem Canton Neckar-Schwarzwald in Schwaben immatriculirte Familie, die jetzt wegen ihrer Besitzungen im K. Würtemberg zur Ritterschaft dieses Königreichs gehört. Joh. Heinrich von Linden, Eh. mainzischer Geheimerrath, Urenkel d. aus den Niederlanden nach dem Mapn sich wendenden Ahnherrns, (Peters von L.) brachte die frei- herrliche Würde auf sein Geschl. K. Würtcmb. Negierungsbl. 1808 N. 1. u. 1823 N. 20. Meine Samml. 4 5 62 Linden Verschiedene Wappen der v. Linde und Linden hat Siebmacher, I!I. 167. IV. 114. V. Zusatz, 15. und 37. binden von der. 1) Eine sreiherrlichc und grafliche Familie im H. Brabant, die d. Großforstmeisteramt des Hcrzogthums besessen, im Jahre 1663 in den Freiherren-, und nachher in den Grafenstand erhoben wurde. IVL- rcwlivn 6e lautes les terres riu UruImlU. p>. 70. E. Eh. But- kensKnnalos genealogigues ete. i^ulxverpxzu-, 1626. 1. Gauhe, I. 309. Anh. 1655. — 2) Eine alte Familie, die aus Brabant nach Preußen gekommen, also wahrscheinlich mit obiger einerlei Ursprungs ist, und sich auch in Schweden ausgebreitet hat. Hen- ncbcrgcrs preußische Genealogie. Hartknochs A. u. v. Preußen, 446. Gauhe, I. 308. II. 639 — 40. Anh. 1656. — 3) Eine schlesische Familie, vormals de Linda genannt, die aus dem Großherz. Florenz nach Baicrn, und von da nach Schlesien kam, deren Stammschloß Linda, oder Lindcnburg im Florentinischen gelegen ist. Sinap, II. 781 — 83. Gauhe, I. 303. und f. Z. U. Lcx. XVII. 1371. L.iildennu, Lindenow. Eine alte adliche Familie in Meißen, deren Stammsitz gleiches Namens nahe bei Leipzig gelegen, u.bis in das 16te Jahrhundert bei dieser Familie geblieben ist. Die Herren dieses Geschlechts kommen in Urkunden schon 1216 vor, und einige von ihnen erwarben sich in Sachsen, Mansfeld, besonLindenau. ders aber neuerlich im Esthnischen große Verdienste. Die Verbindung dieser mit der in Dänemark gleichnamigen, von denen in der Mitte des 17tcn Jahrhunderts einer als Reichsrath, und ein anderer als Neichsadmi- ral sich sehr berühmt machte, laßt sich nicht mit völliger Bestimmtheit nachweisen, so wie auch die Wappen beider ganz verschieden sind. Da das Wappen jener mit dem, das die von Leutsch führen , viel Aehnlichkeit hat, so glaubt man, daß auch diese mit ihnen einerlei Abstammung hätten. Ein Theil derselben oder deren Linien, (der sächsischen) w. vom K. Franz I. im November des Jahres 1764 in den Grafenstand erhoben. Brotuffs mer- seburgische Chronik in der Dc- dicat. Albini, werthcrnsche Chronik, 66. Gauhe, I. 310. u. Anhang, 16. Luaningü (Ilironnl. Ilan. p. 194. Von Uechtritz, diplomat. Nachr. II. Th. 64 — 68. aus d. Kirchenbuch zu Machern , 1633 — 1776., aus dem Kirchcnb. zu Kobershayn w. von 1611 —1792. in dem V. Theil, 102—105. Siebmacher, 1. Th. 159. N. 10. Von Meding, I. N. 483. und 434. König, III. Th. 727 — 39., davon Tafeln auch in folgenden abgeändert vorkommen. M. S. Schneiders Nachr. v. dem adlichen Lindcn- auischen Geschlechte älterer Linie zu Machern und Polenz; in Klotsch und Grundigs Samml. zur sächsischen Geschichte, VI. B. 169 — 220. und VII. B. 344 — 359. ^Ilgomoiu. gonoalo- gisolres klauelducü, 1. 658. Z. Lindenbeck U. Lexikon XVI!. 1375 —13L0. Hartmanns Samml. Lindenbeck. Ein meklenbnr- gisches im 17ten Jahrhund. abgegangenes Geschlecht. V. Mc- ding / !!. N. 437. Lindcnberg. 1) Ein aus- gestorbencs Geschlecht im Tur- gow, dessen Stammschloß bei Ober-Düren gelegen. Z. U. L. XVII. 1381. und s. — 2) Eine östreichische Familie. Ebend. am a. Q. Lindcnboom. 'Eine braban- ter Familie, aus welcher Carl von L., Generalmajor d. Staaten von Holland und herzoglich hildburghäusischcr Geheimer-Rath auch Drost der Stadt und Grafschaft Cuylenburg gewesen, und wie Gauhc vermuthet, seiner vielen Meriten wegen nobilitirt worden seyn mag. Gauhe, Anh. 1655. L.indcnbroch, Lindenbrog, (L.in»icnbvoke), Lindebruch. Ein mcdersächsischcs Gesch., das zwar schon im Jahre 1301 im Stedinger Land bekannt, im I. 1520 aber vom Erzb. zu Bremen als adlich anerkannt wurde. I. H. von Seelen, Ursprung d. berühmten Lindcnbrogischen Familie in Hamburg aus dem H. Bremen in der 6ten Sammlung der Brem. und Vcrdcnsch. Merkwürdigkeiten. Bremen, 1761. 8. 422. Mußhard, Noninn. nobil. Lrem. ZI. 344. Z. u. Lexikon, XVII. 1383— 86. LLndenfelss. Ein uraltes fränkisches und schwäbisches Geschlecht, das nicht mit d. Mvs- bach von Lindenfcls verwechselt werden darf, und dessen Stamm» Lindcnowski. schloß in dem Canton Ottcnwald liegt, aber schon lange an die M. von Baden vertauscht wurde. Seit d. Jahre 1705 ist es frei- herrlich. Einige gedruckte und geschriebene Urkunden dieser Familie mit Wappen und Stammbaum auf Wachsleinwand gemahlt, wurden im N. A. 1802. bio. 283. für 30 Dukaten ausgeboten. Biedermann, A. Tab. 48. und G. Tab. 141 — 51. A. 8nyp1eiri. und G. Vorrede. Z. U. Ler. XVII. 1386 — 33. Sal- vcr, 706. und f. Von Hattstein, III. 317. und f. Von Meding, II. N. 433. und 33., wo 2 verschiedene Wappen angegeben werden, das Vaterland des Zweiten aber nicht. Gauhe, I. 910. und f. Tyroff, Tab. 43. und^ 59. Sicbcnkees, I. B. I. Absch. 2. Heft. 59. u. f. R. v. Lang, A. d. K. B., 178. Lstildeichaiir und Freyem bcrg. Der Gubernialrath und Kreishauptmann, Johann Baptist Edler v. L. u. F. zu Hra- disch, wurde im I. 1814 Ritter, von M. E, 171. Knndenheim. Der Johann Jacob von L. erhielt im Jahre 1705 die Bestätigung des von dem F. von Eggenberg erhaltenen Adels, von M. E., 362. L.indenowskl. 1) Eine schle- sische Familie, die im Oclßnisch. das Gut Begschütz besessen, das nachher an die von Beess gekommen ist. Sinap, OltmvZrayii. I. 326. II. (der (Xmlos.) 783.— 2) Der alte Adel des Kriegs- raths Johann Christian von L., Resident in Danzig, ist am 21. December im Jahre 1799 vom 64 Linder — K. von Preußen bestätigt worden. Linder von Bieneuwald. Der östreichische Hauptm. Franz L., wurde im Jahre 1310 nobi- litirt. von M. O-, 221. Linder von Linden. Der östreichische Oberste L., wurde im Jahre 17S1 mit obigem Beisatz Freiherr, von M. O., 66. Linder von Lindenthol. Franz Anton L. von L., wurde im Jahre 1733 in den böhmischen Adelstand erhoben. Lindeshcim. Eine östreich. Familie, davon einige im Militär in der Mitte des 18. Jahrhunderts vorkommen. Z. U. L. XVII. 1398. Lindheiiner auf Wildem, berg. Dem königlich baicrisch. Legationsrath und Landwchrma- jor wurde am 3ten September im Jahre 1814 das baierische Adclsrecht ertheilt. R. v. Lang, 432. Lindinstrut. Ein im 14. Jahrhundert in Hessen vorkommendes Geschlecht. Scnkcnbcrg, Lunal. Hass. I. VII. 113. Z. U. Lee. XVII. 1401. Lindl. Johann Joseph L., wurde im Jahre 1720 Ritter mit Edler von. v. M. O. 171. Liiidncr, Lindener, Liiidt', ner. 1) Eine in Schlesien angesessene Familie, die im Brcs- lauischen und Oelßnischen mehrere Güter hatte. Henel, 767. Sicbmacher, IV. 117. N. 6. Sinap, II. 733. Z. U. Lexik. XVII. 1402. — 2) Der Ca- pitain-Lieutenant der Brcslauer Stadtgarnison Hcrrmann L., w. im Jahre 1716 den i3ten Aug. Lindstaedt. böhmischer Ritter, von M. E., 171. — 3) Am 29stcn Novbr. im Jahre 1773 ist der Rittmeister' Johann Ferdinand Friedrich L. vom Wernerschen Husarenre- giment u. dessen 2 Brüder Carl Neinhold und Gustaph Heinrich in den preußischen Adelstand erhoben worden. — 4) Der königlich baierische Appellationsgerichtsrath Franz Taver zu Ncu- burg, erhielt vom K. von Baiern den 30sten November im I. 1816 den Adel. R. von Lang, Suppl. 120. — 6) Der Ober- einnchmer der k. k. Staats-Cen- tracasse, Joseph L., wurde im Jahre 1817 mit Edler von no- bilitirt. von M. O-, 221. Lindorv Gr. zu. Die Gr. von Nuppin haben ihre Abkunft von Lindow bei Zerbst, und waren ihre Anhcrren die Gr. von Arnstein. Llach Aussterbcn der Gr. zu Lindow und Herren zu Ruppin, was im Jahre 1626 geschah, siel ihre Herrschaft an Brandenburg. Z. U. L. XVI. 1312. u. ff. M. Dietrich, historisch. Nachr. von den Gr. zu Lindow und Ruppin. Berlin, 1726. 8. 224. Seiten. Leuber, beim Wenkcn, 2006 und ff. Liudstacdt, Lmdstetteu, Linfteten. 1) Eine sehr alte pommerische Familie, die aus d. Mittclmark, wo ihr Stammschl. dieses Namens gelegen, herstammt, und die auch in der Uckcrmark florirt hat. Micräl. Grundmann, 46. Gauhe, 1. 911. Banselcr, 286. Angeli, VmwI. Ln«el, Lluon. Klüver, 123. — 2) Ein schwabisches Geschlecht. 3. U. Lex. XVII. 1412. Lingauer - Ä.ingo.uer v. Lindentho.I, Der östreichische Oberstwachtmci- ster G. L., wurde im I. 181V - mit dem Beiwort von L. geadelt, von M. O., 221. Linger. 1) Ein brandcnbur- gischcs Geschlecht. Z. U. Lexik. XVII. 1426. — 2) Ein tyro- lcr Geschlecht. — 3) Christian ^L., Capitain der Artillerie v. K. von Preußen, wurde am 12tcn März im Jahre 1706 geadelt, welcher Adelstand dem Oberstlieutenant der Artillerie Peter Sa- lomon L. am 3ten December im Jahre 1737 rcnovirt wurde. Linghcn von Bhrcnstrcit. Der östreichische Fähudrich Franz Joseph, wurde im Jahre 1763 mit dem Beisatz Edler von E. nobilitirt. v. M. O., 221. Kiiihar, auch sonst Liitte- lar. Ein cölnisches Geschlecht, das einige von dem Samnitisch. dcduciren. Lponer, Op>. illor. i?. ^on. p. 146. Linhard. Eine frankische Familie, die wahrscheinlich mit der Lconhardischen eine und dieselbe ist. Luchart. Der erste Kreiß- Commissär zu Teschen, Franz Anton L.» wurde im I. 1811 Ritter, von M. O., 128. Link. Der k. baierische Geheime Referendar des Ministerin! - Dcpartein. der Finanzen, wurde zum Ritter des Civilverdienstordens d. baicrischcn Krone den IVten December im Jahre 1809 ernannt, und den I4ten ..Juli 1813 immatriculirt. R. v. Mang, 432. Linken. 1) Eine schlesische Familie, die bci Brcslau verschie- Linsliig. 66 dene Güter an sich gebracht hat. Sinap, II. 781. Gauhe, Anh. 1674. Siebmacher, IV. 114.— 2) Linken zu Augsburg u. Rc- gensburg. Gauhe, a. a. Orte. Siebmachcr, I. 217. V. 225.— 3) Linken in Schwaben. Sieb- macher, I. 121. Linker. Der Maltheser? Ritter und Adjutant der böhmischen adlichen Leibwache Clemens Freiherr von L., wurde im I. 1816 in den Grafenstand erhoben, von M. O., 24. Linker u. Lüycnwick, Linker. Freiherren aus Hessen, hatten vor 300 Jahren d. in der Gr. Holzapfel gelegene Schloß und Rittergut Däberthauscn, u. sind neuerlich im Wcimarischen, u. auch am Rhein ström ?c. begütert. Hörschelmanns Sammlung. I. 48. nach welchem sie u. die Lynkcr von einem Stammvater abstammen, ob sie gleich verschiedene Wappen hätten. Dessen genealogische Adelshistorie, I. Th. 11 — 15., mit Wappen und Geschlechtstafeln. N. genealogisches Handbuch, 1777. 280. u. f. 1778. 137. und f. Sieben- keeS, I. B. 1. A. 2. H. 49. u. folg. Tyroff, 90. Lins, auch Linss von Dorn- dorff, Linsen. Ein oder 2 verschiedene schwäbische Geschlechter. Z. U. Lexik. XVII. 1450. und 1454. Linsee. Der Landschaftssecre- tär Franz Anton L. zu Teschen, wurde im Jahre 1311 Ritter, v. M. O.. 123. Anfing, Lsinslngen, Lyn- sungen. 1) Ein altes adliches und freiherrliches Geschlecht, daS Liiislng — Linxweiler. in der Wetterau, im Lnttichisch., auf dem Eichsfelde, im Hessischen, Thüringischen und Braunschweigischen seßhaft war, auch auf seinem gleichnamig. Stammsitze noch die Schlosser Gcsbcrg ii. Densburg besaß. Die Hauptlinie in Hessen starb im I. 1721 aus, jedoch stammt die eichsfel- dcr von ihr ab. Sie waren Erb- truchscssen der Grafen von Zie- gcnhayn. Won Hattstein, 'I'. III. Supplcm. SS. Won Krohne, I>. Th. 263 — 273. u. 112. und im 110. wird Biedermann aufgefordert, alle noch etwa von diesem Geschlecht aufzufindende Nachrichten an die von Linsingi- schcn Gerichte zu Agnesdorf gefalligst einzuschicken. F. L. A. Hürschclmanns Geschlechtsfolge d. Herren von Linsingen; ein Anhang zu seinen Stamm- u. Ahnentafeln. Coburg, 1786. I'. 6 gl. A. E. v. Linssngcn, Geschlcchts- solgc der uralten rittcrl. u. stifts- maßigen Familie von Linsingen. Erfurt, 1774. f. ScyserlS Genealogie adlichcr Eltern u. Kinder. Neues genealogisch. Handbuch, 1777. 282 — 88. 1778. 139—146. Rommcl, H. Geschichte. II. 201. Siebmacher, I. 136. N. 8. hessisch. I. 182. N. 8. braunschwcig., aber fast einerlei Wappen. Z. U. Lexik. XVII. 1467. u. f. Ein Stamm- rcgister v. diesem Geschlecht hat auch Theodor von Steinmetz, Ursprung des adlichen Römers Ußlar:c. Lüdersens Samml.— 2) Der hannovrische General der Cavallcric Carl Freiherr von L., N. des Großkreuzes, des Guclphen- Ordens, Commandeur d. Bath- Ordens, erhielt den prcuß. Grasenstand «üb) ckuto Berlin, den 17tcn Januar 1816. Lstilsiltg von Aiilsingbnrg. Der Arzt und Professor Peter L. zu Innsbruck, und dcss. Bruder Franz, wurden im I. 1709 mit dem Namen von L. nobili- tirt. von M. E., 362. Lnnstow, ehemals Ä.uste> now. Eine meklcnburgische Familie , die von den Wenden abstammen soll» Sie war auch im Bremischen ansessig. Gauhe, I. 912. Won Krohne, II. 278 — 81. und 438. Won Wcstphalen, Ncmnm. iuoclit. II. III. 'Hab. 6. Siebmacher, V. Th. 164. N. 11. Won Meding, III. N. 499. Dänisches Wappenb. 334. L.intelo. Eine fricslandische adliche, jetzt freihcrrlichc Familie. Bucelin, Llenirnul. I. Th. 206. Gauhe, I. 912. Z. U. Lexikon. XXVII. 1462. Eintheiln. Ein hessisches im Jahre 1306 schon vorkommendes Geschlecht. XVII. 1466. L.intncr. Der königl. bai- erische Artillerie-Oberste Thomas L., erhielt vom Ch. Maximilian Emanuel den 12tcn Februar im Jahre 1722 den Adel. R. von Lang, 433. Knuxweiler. Der Kricgscom- missar Johann Ernst L. in Böhmen, wurde im Jahre 1740 mit seinem Brudcrssohne nobilitirt. von M. E., 362. Lstiipweilcr von ttwen ler. Ein altes, aus dem Tric- rischen sich auch nach Schlesien verbreitendes Geschlecht. Hcncl, 773. hat durch einen Druckfehler Linz — Lischka. 57 Lengswcil. Sinap, 1!. 784. Z. U. Lexikon, XVII. 1474. Linz von Scckenberg. Die Brüder Maximilian und Anton L., wurden im Jahre 1811 mit dem Beisatz von S. nobilitirt. von M. E,^ 172. Lipmski. Ein preuß. Geschlecht, das im 18ten Jahrhundert in der Herrschaft Butan begütert war. Adels preuß. Ritter. I. Th. 36. Brüggcmanns Be- schr. des H. Pommern. 1. Theil. Z. U. Lex.' XVII. 1601. Liporvski. Ein ebenfalls preußisches, um dieselbe Zeit bekanntes Geschlecht. Adel, 10. Z. U. Lexik, a. a. O. Lippe von der. 1)Dasad- lichc, jetzt frciherrliche Geschlecht in Sachsen u. Wcstphalen, wo es schon im 12tcn Jahrhundert begütert war, und deren Stammhaus Wintrup heißt. Pidcrit, 234. Gauhe, I. 912. Z. U. L. XVII. 1633 — 1663. Buddei hi- stor. Lexikon. Estors Ahnenpr. Tab. 7. Neues genealog. Handbuch, Nachtr. 76. Münsterischer Stiftskalcnder, N. 1784. Sieb- machcr, I. Th. 173. N. 9. Von Meding, I. N. 436. — 2) Die frciherrliche Familie von der L., hat einen Grafen v. d. L., der Cöllner Domherr war, und sich ein Fraulein von Reden an die linke Hand trauen ließ, zum Stammvater. Gauhe, II. 640. u. f. Lippe v. Fichten!)eint. Der pcnsionirte östreichische Ofsicicr, Martin L., wurde im I. 1806 mit dem Beisatz von F. geadelt, v. M. O., 221. Lipperheide. Ein westpha- lischcs Geschlecht, das vielleicht mit dem von Lippcrade in der Gr. Lippe eins und dasselbe ist. Von Steinen, III. Th. 1609. Lippcrode, auchLippirade. Ein wcstphalischcs Geschlecht in der Gr. Lippe. Z. U. Lexikon, XVII. 1669. Lippert. 1) Ein im S. Al- tcnburgisehen in dem 16. Jahrhundert begütertes Geschlecht. Z. U. Lcr. XVII. 1606. und f. — 2) Der nicderöstreichischc Rcgic- rungs-Secretar Christoph Lippert, wurde im Jahre 1706 in den Neichsadelstand erhoben, v. M. E,, 363. — 3) Der Secretar des Fcldmarschalls Montccucoli, Johann Leo L., wurde im I. 1716. Neichsritter mit Edler v. von M. E., 172. Lippert, Edler auf Tam dcrn. Johann Kaspar, k. bai- crischer Ncvisions- und Kommcr- zienrath w., erhielt vom Churf. Karl Theodor den 12ten Febr. im Jahre 1770 das Edelndipl. N. von Lang, 433. Lisberg, (Lijssberg). 1) Ein altes hessisches ansgestorbenesDynasten-Geschlecht. Rvmmel, H. G. I. 251. II. 173. 202. 216. 219. II. 127. 133. 141. 164. 167. 161. — 2) Ein ehemaliges fränkisches Geschlecht, das zuweilen auch mit einem p geschrieben gefunden wird. Biedermann , St. Tab. 229 — 32. Z. U. Lex. XVII. 1614. Lischka. Der Hofcommissionsrath Joseph L., wurde i. I. 1780 nobilitirt. ,v. M. O., 221. Lischka voir Rothenwald. Heinrich L. von R., wurde am 68 Lissen — 23stcn November im I. 1662 geadelt. Lissen, Lissa. Ein meißnisches Geschlecht, das zwischen d. Jahren 1264 —1343 vorkommt. Z. U. Lexikon, XVII. 1623. Lissow, Liszow. Eincpom- merische Familie, deren Wappen mit dem der von Liehen fast einerlei ist. Micräl, I. 601. Gau- he, 1. 364. Z. U. Lexik. XVII. 1629. Von Meding, II. N. 601. Siebmacher, V. Th. 170. N. 4'. List, Listen. 1) Ein sachsischer und schlesischer Adel, der schon im 12ten Jahrhundert bekannt , und in Sagan - u. Hoy- aischen ansessig war. Bucclin. Spener, V>p. Ireralcl. ?. ßen. p. 167. Siebmacher, I. 63. Si- nap, I. 601. und II. 784. Z. U. Lcx. XVII. 1630. u. ff. — 2) Auch in Steycrmark u. Preußen sind Lisse und Liste bekannt gewesen. Z. U. Lex. a. a. O. Lith von der, Lieth, Lyd. Ein altes, zum Theil frciherrli- chcs, im Bremischen ansessig gewesenes Geschlecht, dessen Neichs- adel am 22sten November d. I. 1698 kurfürstlich - brandenburg. Bestätigung erhielt. Von Meding, II. N. 602. sagt, daß es nun daselbst erloschen sey, wic- derruft es aber III. 841. Muß- hard, 361. Gauhe, l. 913. u. folg. Z. U. Lex. XVII. 1657 — 64. Litschko. Der östrcich. Hauptmann Wenzel L., wurde im I. 1760 geadelt, v. M. O-, 221. Littlghof. Wenzel Ignatz Plunder von L., wurde im I. 1702 in den Rittcrstand erhoben. Littivag. Ein erlosch, fran- Liznick. ! kisches Geschlecht, das im Can- ton Altmühl Besitzungen hatte. Biedermann, A. Tab. 226. Litwiy, Littwiy, Lüttw., Luttwiy, Lctewitz. Ein schle- sisches Geschl., das im Glogau- ischen und Wolauischcn sich sehr verbreitet hatte. Siebmacher, I. 602. II. 70. Sinap, I. 601. II. 784. und f. Z. U. Lexikon, 1713. Liubibratich von Trebi- »if'a. Der östreichische Oberste Hieronymus L., wurde im Jahre 1760 Freiherr mit dem Zusätze von T. von M. O., 66. Liviilgston. Der kaiserliche Oberstlieutenant, Freiherr Wilh. von L., wurde im Jahre 174l böhmischer Graf. v. M. E., 21. Livizzain. Diese wurden nach nachgewiesenem 100jahrigem Besitzstände, als baierische Grafen den 6tcn Februar im I. 1814 immatriculirt. R. v. Lang, Sup- plcm. des A. d. K. B., 24. u. folg. » Lixfcldt. 1) Eine rheinlandische, aus d. Homburgisch, stammende Familie. Z, U. Lex. XVII. 1738. — 2) Der Postmeister Anselm Franz Bcnedict L., iv. im Jahre 1737 in den Reichsadelstand erhoben, von M. E>, 363. Lizi von Rosenau. Der oberöstreichische Negimcntsadvo- cat, auch Stadtschrciber u. Syns dicus zu Innsbruck, wurde mit dem Zusätze von R. im I. 1741 nobilitirt. v. M. E., 363. Liznick. Schwarz vermengt sie in s. Nemor. priseor. Eonr. et Lni-g. chsnioen5., mit dem Gr. und Burggr. von Leisnig. Lob — Um das I. 1376 sind sie wahrscheinlich ansgcstorben. Ihre Güter lagen um Naumburg herum. Krcysig, Ncrs. einer Historie der abgestorbenen Herren von Liznik; in dessen II. Tb. der Beitrage zur Historie der sächsisch. Lande. 61-76. Ä.ob. Die Brüder und Li- centiatcn der Rechte Joh. Georg Peter, und Peter Paul L., erhob der K. im Jahre "1734 in den Adelstand, v. M. E., 363. Kobdeburg, Kobdaburg. Herren und Grafen, die mit den von Berga, Berge und Burgau, welche einen geflügelten rothen Fisch im Wappen führen, einerlei Herkommens, Und Besitzer d. an der Saale, ohnfcrn Jena gelegenen Stammsitze, Ober-,Mittel- und Nieder- Lobdcburg waren, aber mit Ausgang des 14. oder Anfang des I6tcn Jahr- jhund. ausgestorben sind. Bon ^Falkenstcin, thür. Chron. II. B. MV. Classe. XV. Kap. 874 — 1881. Albini, Werthcrnschc Historie, 66. V. Meding, II. N. 603. III. N. 841. Gauhe, II. 642. und f. Salvcr, 218. Z. U. Lex. XVIil. 10. Kobecke. 1) Ein ausgestor- bcnes lüncburgischcs Geschlecht, aus dem Johann von Meding den Namen Lobccke zuerst angenommen, dessen Nachkvmmensch. aber im 16ten Jahrhundert ab- Mieng. Von Meding, I. Zt. 487. 'Lüderscns Samml. — 2) Ein ausgestorbencs bremisches Geschl., das von den von Düring hcr- stnmmen soll. Bon Meding, I. N. 488. Locatelli. 69 Kobgcsnng vo» Keuchen- heim. Der Landesadv. u. Kam- merprocurator- Adjunct in Mahren, Val. Jgn., wurde 1760 mit Edler von L. nobilitirt. v. M. O., 222. Kobkowiy. Eine der ältesten , vornehmsten und reichsten Familien in Böhmen, Oestreich und Schlesien, deren Stammvater von Lobcz geheißen, und um das Jahr 861 gelebt hat. Sie theilten sich schon vor 300 Jahren in die 2 Hauptlinicn, in die Hasscnstcinischc, und in die Popelische, davon die erstere im vorigen Jahrhundert erloschen, die 2te aber, als sie den 17. Aug. im Jahre 1624 den fürstlichen Character erhielt, den Beinamen Popel fahren ließ. Am 30sten Juni im Jahre 1663 wurde sie, nachdem von ihr das H. Sa- gan vom K. Ferdinand III. erkauft worden war, in d. Rcichs- fürstcnstand mit Sitz u. Stimme aufgenommen, und nachdem Sa- gan im Jahre 1786 wieder an den H. Peter von Curland verkauft wurde, Raudnjtz zu einem Hcrzogthum erhoben. Si- nap , II. 141—43. V. Svm- mersbecg, 8il—84. und 438. u. f. V. Ucch- tritz, diplomatische Nachr. von 1666 — 77., aus dem Reinharzer Kirchcnb. V. Th., 106 — 109. Bon Schönbcrg, II. 161. 60. und f. Z. U. Lexik. XVIII. 203—9. Loessl. Erhielten am 17ten September des Jahres 1790 v. Eh. Karl Theodor ein Adels- u. Nitterdiplom. R. v. Lang, 433. Loew v. Gilcnbcrg. Der Arzt und Physiciis Anton Nu- dolph L. zu Gratz, wurde im Jahre 1766 mit dem Zusatz von G. geadelt, von M. E., 363. Locw von Locwenstcrn. Matth. Apelles L. von Löwcn- stern, ein Schlesicr, hob sich durch die Musik so empor, daß er zuletzt des H. zu Oclß Kammer- dir., Staatsrath, und vom K. Ferdinand III. geadelt wurde. Z. U. Lcx. XVIII. 216. Locw v. Los. 1) Bogusl. Ferdinand von Loo, wurde den 7ten September im Jahre 1680 Ritter. — 2) Samuel Loewe, Lieutenant im Gillerschen Grenadier-Bataillon, wurde den 9ten September im Jahre 1780 vom K. von Preußen geadelt. Loewe von Rozinital. 1) Eine aus Böhmen nach Mahren sich wendende Familie, die von den von Hascnburg in Böhmen abstammen, und Biwoym, einen böhmischen Ritter zum Ahnh. haben soll. Balbini,'166. Stern- nrat. ?. II. Gauhe, I. 934. u. folg. Z. U. Lex. XVIII. 214. — 2) Loewcn, des h. r. R. u. der k. Erbl. Ritter von Erlsfeld in Böhmen. Gauhe, II. 647. — 3) In Schlesien, im Oppelischen Fürstcnthum. Sinap, II. 373. und folg. Gauhe, a. a. O. — 4) In Mcklenburg, Freiherren. 1706. Gauhe, a. a. O. Loewe, Lewe von u. zn Gteinfnut. Ein rheinlandischcs freiherrliches Geschlecht in der Wettcrau, dessen Stammhaus Stcinsurth, und seit 1311 bekannt ist. Humbracht, 68. V. Hattstcin, I. Th. 364 — 369. N. gen. Handb. 1777. 126. u. 1778. 146. Estvrs Ahncnprobe, Tab. 10. Sicbmacher, V. Th. 126. Loewenburg N. 6. Schannat, fuld. Lehnh. 22. Von Meding, I. N. 490. Gauhe, I. 935. Z. u. Lexikon. XVIII. 232. L.ocwenburg. Der östreich. Fcldmarschallicutcnant Gr. Friedrich von L., erhielt den 23stcn April im Jahre 1709 die Bestätigung des Grafenstandes, von M. E., 21. Loewencron. Matth. Scholtz von L., wurde im Jahre 1706 den 28stcn Mai in den Ritterstand erhoben. Loewendahl. 1) Die Freiherren in Meißen, welche von dem natürlichen Sohne K. Friedrich III. von Dänemark, Wal- dcnar und Karl L., dergl. Gr. von Güldenlow, mit seiner 3tcn Gemahlin, Sophia von Uhren erzeugt hat, wurden den Isten Mai im Jahre 1682 dän. Freiherren , u. einer ihrer Nachkommen Reichsgraf unter dem Vi- cariate. Genealog. Nachr., 14. Theil. 189. Gauhe, I. 936. II. 649. Von Krohnc, II. 284. u. folg. Dan. Adelslexik. 337. — 2) Die rheinländ. Familie, welche im 14ten Jahrhundert vorkommt, aber wahrscheinlich langst ausge- storbcn ist. Gauhe, I. 936. Hu- pels Materialien, 1789. 148. — 3) Lvewendahl in Schlef. Sinap, II. 792. Loewcncck. Ehedem Schöps, (welchen Namen aber der Oberste und Commandeur des preußisch. Husaren - Regiments, Rudolph, auf Friedrichs des Großen Befehl ablegen mußte) genannt, aus d. Lausitz abstammend. Das Geschlecht wurde den Uten Octob. im Jahre 1601 v. K. Rudolph il. Band. — Loewenhoff. gZ II. in den Adelstand erhoben, u. dieser ihr Stand vom K. August von Pohlen, als Reichsvicar den 21sten October im Jahre 1711 erneuert. R. von Lang, 434. Loewenegg. i) G. Edler von L., wurde den 6tcn April ' im Jahre 1713 in den Nitterst. erhoben. — 2) Der fürstlich brixncrische Hofrath Joh. Mich, von L., erhielt im Jahre 1722 die Adelstands-Bestätigung, von M. E., 364. Locwenfeld. Johann Wolfgang Bohcimb von L., wurde d. Uten September im I. 1680 böhmischer Ritter. Loewenfcld, Hunger v. Ein altes schlcsischcs Geschl., das von dem Ulmer Patricier-Geschl. gleiches Namens abstammt, vom K. Nupcrt im Jahre 1405 den Isten December in den Neichs- adelstand erhoben, u. dessen Wappen 1573 vermehrt, auch v. K. Rudolph II. im Jahre 1597 v. neuem bestätigt worden ist. Sinap, I. Th. 618. Gauhe, I. 936. und f. Z. U. Lex. XVIII. 239. Loewenftls. Eine Familie in Schlesien, deren Stammvater der berühmte Jurist und Historiker Ephraim Ignatz Nafo war, und aus der Matth. Max. Nafo von L. den Isten Juli im Jahre 1669 in den böhmischen Rittcrstand versetzt wurde. Sinap, II. 792. Gauhe, I. 937. Loewenheimb. Christ. Scul- tetus von L., wurde den 29sten Mai im Jahre 1666 in d. böhmischen Adelstand erhoben. Loewenhoff. Andreas Burg- 66 Loewenich — hard von L., wurde den 6. Oc- tober 1673 geadelt. Aoewenich. Der Geheime Kammerrath Peter L., erhielt im September (?) den preußischen Adelstand. L-oervcnstaedt von Aon- nedurg. Eine schlesische Familie, welche im Breslauischen begütert ist. Sinap, A. 792. A.oewenstein, auch in alten Urkunden Aeerveilstein, L.cw: ftcitt, L.ovestcin. 1) Ein fürstliches, u. zum Theil noch grafliches , von dem Eh. Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz abstammendes Haus, dcfs. Stifter vom K. Max. I. im Jahre 1494 in den Neichsgrafenst. erhoben wurde. Das Haus Löwenstein theilt sich in diese Linsen: 1) Die ältere, gräfliche, auch evangelische Linie zu Vir- neburg, jetzt Lowcnstein - Wertheim -Freudcnberg genannt. — 2) Die jüngere, oder cathol. fürstliche Linie zu Rochefort, jetzt Lvwenstcin-Werthcim- Rosenberg. Beide Linien haben die nach der im Jahre 1806 erfolgten Auflösung des t. Reichs mediatisirtcn Besitzungen gemeinschaftlich jetzt in Baicrn, Würtemberg, Baden Hessen u. Böhmen. Am 8. Jan. im Jahre 1712 erstreckte K. Karl VI. mittelst Diploms, die vorher blos aus den jedesmaligen Erstgebornen beschränkte Fürsten- Würde auf sämmtliche Nachkommen. Der ehemalige k. preußische Hauptmann Friedrich Carl Gottlob F. von L. Werthem?, erhielt von dein K. von Baicrn am 19tcn November im Jahre 1812 das Fürsten -Diplom. R. Loewenstein. von Lang, 6. und 6. Ch. Jac. Kremer, von den ausgestorbenen Gr. v. L. älterer und mittlerer Zeit; in Histor. ei ConnnkuN. acacl. Rlreocl. ?alat. Vol. I. p>. 120. Estor, vom Ursprung d. F. und Gr. von L. und Wertheim, mit Erläuterung einer wichtigen Prätcnsion; in dessen klein. Schriften, I. B. 642— 677. Hain- liarüi Ltemina heonstenianunr tlenealogia ill. et generosor. Courit. in Uörvenst. et Wert- Iieiin; ihlci. 677 — 639. KIl- geirielu. genealogisches Hanck- lnrelr , I. U. 668 — 70. Goth. genealogischer Hofkal. von 1826. 106 — 108. II. Rh. iUeoclii 8te?nina Ueostenian. etc. hran- colckrti, 1634. 4. ?nit d. im K. gestochenen Genealogie v. L. ist äußerst selten, von M. O., 6. R. von Lang, A. d. K. B., 6. und Supplem., 14. und folg. Allgemein. genealogisch. Aancl- buclr. I. 336 — 38'. 668. Z. U. Lex. XVll. 241—46. Imhol, proc. Ilnp. Europ. Herold Hartmannische Samml. Humbracht, 86. 87. 8up>p>lem. revis. 'P. l. 33. Won Hattstein, I. Th. 370 —72. Seiferts Genealogie adl. Eltern und Kinder. Siebmacher, ll. Th. 103. N. 6. lll. Th. 131. N. 11. V. Meding, l. N. 491. Gauhe, I. 937. Biedermann, 0. Supplem. wegen der Herrschast Roscnberg. Rommcls hessische Geschichte. II. 232. Schan- nat, fuldaischer Lehnhof, 122. Estors Ahncnprobe, 493. Tab. 1. Gauhe, I. 937. Won Meding, I. N. 492. — 2) Ein uraltes hessisches u. nassauisches Geschlecht, welches sich an den Loewenstern — ' Loewenwolde. 67 Dynastcnstand anschloß, den sogenannten Lvwenstcincr Grund besaß, und noch theilweise besitzt. Es war in 3 Hauptstammc getheilt, als 1., Locwenstcin zu Loewenstcin, welche noch blüht, 2.,Lvcwcnst.-Westcrburg, d. 1429. 3.,Locwcnst.-Schweinberg, d.1662. ausstard. Das Geschlecht ist 1664 mit Hans Wolf von L. ganzlich erloschen. Locwensiern, ehedem Ruin kel von Koewenstern. Ursprünglich eine schwedische Familie, die sich aber in T. niederließ, besonders in Schwaben. Eigentlich war es d. berühmte deutsche Comiker Joh. Kunkel, der vom Carl X. K. von Schweden dahin berufen, und in den Nit- tcrstand erhoben wurde. Lew v. Langenhof, k. Rath w. bei seiner Nvbilitation, ingleichen die Riedel im Breslauischcn, siehe unten am g. Orte, um das Jahr 1650 geadelt. Gauhe, a. a. O., 649. Den Namen L. erhielt bei seiner Adelung auch Matth. Apelles. Neue genealvg. Nachr. 1777., 295. und 1773., 342. Sinap, II. 413. 512. u. folg. Gauhe, Anh. 1666. Z. U. Lcx. XVIII. 249. Loewenthal. Verschieden v. obgedachten v. Loewendahl. Diesen Namen führen mehrere Familien , die auch von einander ganz verschieden seyn mögen, nämlich: l) Eine baierische, deren Stammvater Albrecht Sicg- mund L. wegen seiner Verdienste um das Münzwescn, und seiner bedeutendem Vorschüsse im böhmischen Kriege halber im Jahre 1626 den Adel erlangte, dessen Wappen auch im Jahre 1654 mit einem zweiten Helm vermehrt wurde, und von dessen Nachkommen der Geheime-Rath Felix Adam von L. den Uten April im Jahre 1785 vom Eh. Karl Theodor ein Freihcrrcndi- plom erhielt. Gauhe, II. 64IU N. von Lang, 181. — 2) Eine schlesische Familie, (vond. Stup- part auch in Schlesien, ebenfalls verschieden) die Christophen und Christianen Hayn zu Anherrcn haben, d. zu Loewentbal oder Liebenthal im Bambergischen ge- bohren, um das Jahr 1650. Vielleicht ist es doch derselbe, welchen Sinap, II. 792. mit d. d. schreibt, und der oben mitgedacht wurde. Aus dieser ist auch Christoph Heinrich von L. oder Locwenthal (auch Hayn genannt) als graflich Hatzfcldischer Kanzler zu Trachenberg und, der in dem Jahre 1661 und ff. auch durch Schriften bekannt ist. Z. U. Lcx. XVII. B. 696. u. XVIII. 250. — 3) Carl Siegfr. Cun-- rad von L., wurde den I7ten April im Jahre 1711 Ritter. — 4) Johann Baptist und Martin Allio wurden d. 29stcn April i. Jahre 1694 dasselbe. Iboewenthurn. Der niedcr- vstreichjsche Regimentsrath Friedrich Leopold von L., wurde im I. 1704 Freiherr, v. M. O., 67. Loewenwolde. Eine alte adliche, zuletzt grafliche Familie in Liefland, die nachdem sie aus Licfland vertrieben, sich z. Theil nach Sachsen wendete, wo einer Gouverneur des herzogl. mcrse- burg. Erbprinzen wurde. Gauhe, II. 649 — 52. 68 Loewitz — Lohra. Vorwitz. Ein altes, langst abgegangenes meklenburgisch. Geschlecht. Von Meding, II. N. 614. Logau, Logaw. Einegröß- tcntheils ausgestorbenc schlesischc adlicbe und freihcrrliche Familie, die in den altern Zeiten Magier hieß, dav. jene ihre Güter meist im Briegischen, diese im Liegni- tzischen hat. Aus derselben wurde Michael Magnus von L. d. 29. December im Jahre 1663 geadelt, und der Freiherr Heinrich Friedrich im Jahre 1734, nach von M. E., 21. im I. 1733. Graf. Von Krohne, II. 287 — 89. §. 439. Neues gen. Handbuch, 1777. 296. und f. Siebmacher, I. 62. N. 14. V. 71. folg. Sinap, 1. 667— 11. II. 371. Gauhe, I. 938 — 40. Z. U. Lex. XVIII. 266. Kogau und Attendorf. Balthasar Friedrich, wurde den 31sten December im I. 1687 in den böhmischen Herrenstand erhoben. L.ogdmann v. Auen. Der östreichische pensionirte Oberste, Johann Georg L. Ritter v. A., wurde im Jahre 1820 in den Freihcrrenstand erhoben, v. M. O., 67. Logneval. Leopold Ferdinand und Joseph von L., wurden im Jahre 1739 Freiherren. L.oh. Ein in der zweiten Halste des 16ten Jahrhunderts abgestorbenes meklenburgisch. Geschlecht. Von Meding, I. 489. Lohenstein. Johann Casp. L. in Schlesien, wurde im I. 1642, Andere sagen den 17ten Juli 1670 vom K. nobilitirt. > Diese Familie breitete sich auch in Brandenburg und Pommern aus. Sinap, Schles. C. II. 787— 94. Gauhe, II. 662. und folg. Von Krohne, II. 439 — 41. Z. U. Lcr. XVIII. 280. und f. L.ohma)'r. Der k. bäurische Salzbcamte Anton L. zu Memmingen, erhielt vom König von Baiern den 8tcn August im I. 1317 ein Adelsdiplom. N. von Lang, Supplem. 120. L.ol)men, L.ohma. Eine adliche und freihcrrliche Familie in Meißen, die ihren Sitz gleiches Namens ohnwcit Pirna gehabt, der aber heut zu Tage ein k. sachsisches Amt ist. Sie sollen aus Böhmen gekommen, u. dort Clommen genannt worden seyn. Knaut, kovclr. Nisn. zz. 212. Gauhe, II. 663. und f. Tyroff, III. B. Taf. 936. Lohr. 1) Eine schlesische, im Meißnischen, Liegnitz. - und Breslauischen seßhafte Familie. Henel, E. 7., 306. Sinap, II. 789. — 2) Der pensionirte Ca- pitain-Lieutenant Joseph L>, w. im Jahre 1819 mit Edler von geadelt, von M. E., 364. L,ohr v. Haunsperg. Der innere Rath zu Hallein, Georg >L., wurde im Jahre 1712 in d. ^ Rcichsadelstand mit dem Beisatze chon H. erhoben, von M. E>, 364. L.ohra, L.ahra, L.ora. 1) Eine grafliche Nebenlinie des graflich Lindcrbachischen Geschl., aus dem auch die Grafen von Hohnstein stammen. Der letzte Graf, Albrecht von L. hinterließ blos eine Tochter, welche die Grafschaft in der Mitte des 3. Lojan ) Jahrhund, an Beichlingcn brachte. Im Jahre 1303 oder 4 mußte die Grafschaft an die Gr. von Hohenstein verkauft werden. Diese trugen sie, aber erst im I. 1441 Ch. Sachsen zu Lehn auf. Ch. ^ August vertauschte sie für andere ^ mannsfcldische Güter an d. Stift Halberstadt. Zu der Nachlassen- schaft der Grafen von Hohnstein hätte sie nach der Erbverbrüderung dieser Grasen mit den Gr. von Schwarzburg und Srollbcrg diesen gehört. Im 30jährigen > Kriege nahmen sie die Kaiserlich., die Schweden, und zuletzt wieder Halbcrstadt, im Jahre 1648 erhielt Brandenburg im Frieden das Stift Halberstadt als ein Fürstcnthum, wozu auch Lohra als halbcrstadt. Lehn gehörte. — 2) Edle Herren zu Lohra. Span- genbcrgs Adclssp. II. Theil. lol. 330. Z. U. Lcx. XVIII. 294. Kojan v. Aspernfeld. Der Hauptmann Martin L., wurde im Jahre 1816 mit dem Zusatz von A. geadelt, von M. E., 364. Kombeck von der Vorst. Eine brabanter Familie, die zum Theil im Jahre 1663 den frei- herrlichen Charactcr erhielt. Gau- he, I. 1994. Won Krohne, II. 239. und f. u. 441. IVkweo- lion ds 1oul.es les lerres du Lnabant. Koinbop. Georg L., wurde den 31stcn März im I. 1637 Freiherr. Koinstorff. Ein wohl schon im 13ten Jahrhundert.abgegangenes baierisches Geschlecht/Gau- he, II. 664. Konczynski. Joseph L., w. Lonödorf. 69 im Jahre 1783 galizischer Graf, von M. E., 21. Konerftadt. Ein erloschenes Geschlecht, dessen Güter d. fränkischen Ritter - Canton Steigerwald einverleibt waren. Biedermann, St. Tab. 233. Kongcval. Eine aus den Niederlanden stammende, daselbst und in den östreichischen Staaten , auch in Schlesien und Lothringen seßhafte wcitlauftige ad- liche, theils freihcrrliche u. grafliche Familie, die in der Provinz Artois das Oberste Erb-Land- Jägermeisteramt besessen hat. Im- Irot', Xot. I'roo. lmper. X. 96. Clrarponller, Ulstcdre da Clwinlz. p. III. p. 739. Sinap, II. 372. Gauhe, II. 666—60. Kongo. Der Truchseß und niederöstreichische Landrath Peter Alcantara, wurde im I. 1803 in den Freiherrenstand erhoben, von M. O., 68. Kongo oder Kang - Kie- benstein. Der inner- u. oberöstreichische Appellationsrath Felix Anton, Reichsritter von L>, wurde mit dem Zusätze von L. im Jahre 1803 Freiherr. Dcrs- 67. Kongueval. Die Brüder Leopold, Ferdinand und Joseph v. L., wurden im Jahre 1739 böhmische Freiherren, von M. E., 76. Konicer. Der preuß. Major L. erhielt am 14. Januar im Jahre 1721 vom K. von Preußen ein Adelsdiplom. Konsdorf, Persius von. Freiherren im Hcssendarmstädti- schen und Hollsteinischen. Im I. 1702 wurden Einige vonsshnen 7N Loos schon zu des h. r. N. Freiherren und Freyinncn erhoben, am 1. September im Jahre 1706 bestätigt, und ihr altes adl. Wappen mit noch einem offenen Helme vermehrt, auch ihnen d. Pra- dicat Wohlgeboren beigelegt. Gau- he, II. 654. und f. Sicbmacher, III, 63. Das Original der k. Bestätigung befindet sich in meiner Sammlung. Koos. 1) Eine alte schlesi- sche, auch in Pohlen, Böhmen und Meißen begüterte Familie, welche vom Jahre 1486 an in dem F. Wolau bekannt war. Z. U. Lcx. XVIII. 399. und f. — 2) Georg Wilhelm von Loos, k. preußischer wirklicher Kammer- Herr, wurde den 6ten> September im I. 1746 Freiherr u. Gutsbesitzer in Schlesien. — 31 Den Lüsten October im Jnhre 1780 erhielt der Freiherr Georg Friedrich Wilhelm von Caunitz die Erlaubniß zur Annahme u. Führung des Fr. von Loosischen Namens und Wappens. Ä.ooz u.Corswaaren. Dieses fürstliche u. zum Theil noch grafliche Haus stammt gleich! dem H. von Brabant, von den Grasen von Hcnnegau in Hes- bape ab, davon eine Linie im Jahre 1734 vom K. Karl VI., und eine im Jahre 1778 von d. K. Maria Theresia in den Herzogsstand erhoben wurde. Sie sind jetzt Standesherrcn in Preußen und Hannover. vllgornom. gLnoalogiüolie« Ilandbuolr, I. B. 333. und f. Gothaisch. gen. Hoskalender, 1325. 103. und f. Gaulie, I. 940. tl.o-'presil de. Der aus Si- Loö. cilicn gebürtige Commerzicnrath Don Michele de L. P., wurde im Jahre 1764 Freiherr, v. M. O., 68. /Vorbcr. Ein baicrischcs Geschlecht, welches am Isten September im Jahre 1571 vom K. Maximilian II. in den Adelstand erhoben wurde. N. von Lang, 435. - K.orbcr v. Lorberau. Johann Niclas L. ward im Jahre 1741 mit dem Zusätze von L. nobilitirt. von M. E,, 364. Korb er v. Stoerchen. Wann, und von wem der bekannte, im Jahre 1797 verstorbene Publi- cist u. Feudist, ehemalig. Nechts- Lehrcr, zuletzt wirk. Geh. Icath, Ignatz Christoph L- von St. zu Bamberg geadelt worden, ist nicht bekannt. Aorengo von Snlzberg. Der Canonicus DominickV-, w. mit seinem Bruder Franz Anton, u. seinen Vettern Johann Baptist und Hieronym. im I. 1715 mit dem Zusatz von S. geadelt, und der churpfalzische Hofrath Johann Baptist L. von S., w. ! im I. 1729 Ritter, v. M. E., 365. 173. L.ori. Ursprünglich de Loro genannt, aus Italien herstammend. Aus dieser Familie erhielt der k. baierische wirkliche Geh. Secre- tar v. Eh. Karl Theodor Adels- und Ritterdiplom, am 6. Juli im Jahre 1792. R. v. Lang, 435. Kos. Felix Anton und dessen Neffe Moritz L., wurden im Jahre 1783, und die Brüder Michael Moritz Joseph, Franz und Felix L., im Jahre 1789 Losa galizische Grafen. von M. E., 21. Ä.osn. Johann Christian L., wurde im Jahre 1726 in den böhmischen Ritterstand erhoben. Losen. Verschieden v. Loss, auch ein schlesisches Geschlecht, das in den F. Schweidnitz und Jauer seßhaft ist. Sinap, 1. 611. L.osenssein. Dieses grafliche Geschlecht stammt von den alten Marggrafcn, oder Grafen von Steyer ab, es ist wahrscheinlich im Jahre 1692 ausgestorbcn, u. war Erblandmarschall in Oestr. unter der Ens. Spcner, Nist, insign. 'lall. 9. Sinap, 1l. 789. Siebmacher, I. Th. 22. N. 19. Brandis, tyrol. Ehrenkr. Hartmanns Sammlung. Von Me- ding, II. N. 611. Hübncr, III. T. 734—36. Gr. Wurmbrand, Lazo. S. 227. in ackclencli-z. L.osi von Aosinthal. Anton L. von L., wurde den I4ten December im Jahre 1643 Freiherr. Kosiani. Der Hofagent Otto Ludwig L>, wurde im Jahre 1744 nobilitirt, und nachdem er k. k. Rath und Assessor bei der ob der ensischen Deputation wurde, im Jahre 1748 mit Edler von Ritter, von M. O., 128. und E., 366. L.oss. 1) Ein eidliches, zuletzt grafliches sächsisches Geschl. in Meißen, das ehedem auch in der Oberlausitz begütert, u. ein Rittergut dieses Namens daselbst gehabt, ist seit dem Jahre 1741 reichsgräflich. Seiferts Geneal. 337. und f. Nachr. vom Gr. ^ Christ, von Loss in d. lausitzisch. Lotter. 71 Magaz. 1770. 263. Gauhe, I. 942. 946. und folg. Mgeni. Aenealc»gisc!li)'. Der östreichische Rittmeister Matthias von L., wurde im Jahre 1806 Freiherr, v. M. E.. 76. Loysi. Johann Anton L., wurde den 16ten Juli im Jahre 1647 in den böhmischen Mittelstand erhoben. Lubath. Johann L., Oberstlieutenant im Graf - Wartensle- benschen Regiment, wurde den 13ten Januar im Jahre 1716 vom K. von Preußen geadelt. Luden v. rvulffen, Lvolft fcn. Blos das Wappen bcschr. ohne Angabe des Vaterlandes dieses Geschlechts von Meding, III. N. 600. Ludicz, Ludcnitz, Lud- schütz. Ein altes pohln., nachher schlesisches Geschlecht, das i. Glogau und Brieg seßhaft, und seit 1300 bekannt ist. Sinap, II. 792. und f. Lubieiticekl. Anton Cajetan, Lubinski Augustin und Johann, wurden im Jahre 1783 galizische Grasen. von M. E., 21. Lnibinski. Der Gutsbesitzer von L., wurde am Ztcn Juni im Jahre 1798 bei der Erbhuldigung im Königsberg, in den preußischen Grafenstand erhoben. Lubonnrsky. Diesem in d. pohlnischcn Geschichte sehr bekannten fürstlichen Geschlechte ertheilte K. Rudolph II. die Grafen- u. dem Grafen Georg Sebastian d. Fürstenwürde. Franz L., wurde im Jahre 1786 galizischer Fürst. Okolslii, iOnb. Vol. Z. U. L., XVIII. 622—632. v. M. E., 4. Gothaischcr gcneal. Hofkal. 1825. 110. Masch, 93. Ä.uborvsky, Lybowskcr. Ein altes sehlesisches Nittergeschl., das besonders im Teschnischcn Fürstenthume ansessig ist. Es hat mit den von Kaltenhof fast einerlei Wappen. Siebmacbcr, I. 75. N. 8. I. 70. N. 7. Sinap, I. 619. II. 793. L.ubrccht. Der östr. Lieutenant Johann Christoph von L., wurde im Jahre 1746 böhmisch. Ritter, von M. E., 173. Kucam. Der Ncichshofraths- Agent Augustin Zacharias Ferdinand, wurde im Jahre 1749 Neichsritter mit Edler von. von M. E., 173. L.ucantschitsch von -Her- tenfelfs. Eine obercrainische Familie , die im 16ten Jahrhund, besonders berühmt war. Seifert, 1. Tab. 25. Gauhe, I. 945. Z. U. Lex. XVIII. 639. L-ucanus. Johann Simon L., Glogauischer Oberamts - Re- gicrungs- u. Consist. Rath, w. — Luck. 73 mit dem Beinamen v. Rauschcn- berg den 15tcn Octobcr im I. 1786 vom König von Preußen geadelt. K.uchaw. Reiche Grafen im Lüneburgischen, die aber schon i. Jahre 1151 mit Gr. Burkhart ausgestorben, woraufdess. Schwager, die Gr. von Oldenburg u. Hallermund seine Herrschaften erhielten. Hoppenrod, 56. und f. Lüdersens lsamml. L.uchs v. Luchshcim. Der östreichische Hauptmann, Joseph Johann L., wurde im I. 1793 mit von L. geadelt, v. M. E., 365. A.uchs von Luchscnfeld. Der Hvfrath Johann Paul und der Hofkriegsbuchhaltungs - Rechnungsrath Johann Horaz L. von L., wurde im Jahre 1755 mit Edler von Ritter, von M. O., 128. L.uchscnstcin. Anton Franz von L., wurde im Jahre 1734 in den böhmischen Ritterstand erhoben. L.uck. Dieses Namens giebt es mehrere, ohne die Lucka, Lücke und Lux, welche auch wenig- stcns im Wappen verschieden, und meistens im Schlesischen u. Poh- len ansessig sind. 1) Das ohne Beisatz. Sinap, I. 619 — 23. II. 793. und ff. Siebmacher, I. Th. 62. N. 12. Von Meding, II. N. 516. OVolsk,)-, Oel). Vol. V. II. 207. Gauhe, 1.943. Von Krohne, II. 290 — 95. — 2) Das genannt von Bogusla- witz. Sinap, I. Th. 623. V. Meding, II. N. 517. Gauhe, a. a. O. Z. U. Lex. XVIII. 738. und folg. — 3) Der königliche 74 Lucka Ltldwigcr. Kammerdiener Daniel L., erhielt den 22sten Juli im Jahre 1707 den Adclsbrief vom König von Preußen. Luicka. Ein Licentiat der R., Namens Johann Richter, kaufte sich im Mcklenburgischcn an, u. erhielt den Namen Lucka. Sein Enkel starb im Jahre 1610, wo also mit diesem, der keine männliche Descendenz hatte, diese ad- liche Familie wieder abgicng. V. Meding, I. N. 496. L.uck'e, Lücke. Eine alte me- klenburgische und markische Familie , die auch in Dänemark großes Ansehen erhielt. Lucä, Grafensaal, 612. Won Krohne, II. 236. Von Meding, 11. N. 613. Gauhe, 1. 346. S-uckowlen, Lucowitt, Lu^ cowitz. In der Nicderlausitz, Schlesien u. Sachsen hatte diese Familie verschiedene Güter, starb aber im Jahre 1717 mit Cornelius von L., pohlnischcm u. chur- sächs. Obercinnchmer und Landeshauptmann in der Niederlausitz aus. König, II. Th. 664— 61. Mehrere kleine Schriften auf verschiedene einzelne Familien-Glieder, führt Weinart, II. 681. und folg. an. Gauhe, I. S47. Sinap, 11. 796. Z. U. Lex. XVIII. 743. L,udcwig. Den berühmten hallischen Juristen I. P. Ludcwig, erhob K. Karl VI. am Uten April im Jahre 1719 in den Adelstand, dessen Adel aber mit ihm, da er keine männliche Erben hinterließ, am 6ten September im Jahre 1743 wieder abgieng. Drcihaupt, Beschreib. des Saalkr. II. Th. Tab. 23. N. 3. Von Meding, II. N. 620. Ä.udiughauseu, Ludings- Hausen. Eine sehr alte wcst- phälische Familie, deren gleichnamiges Stammhaus im Stifte Münster liegt, und die sich früher auch in Lief- und Curland ausgebreitet hatte. Gauhe, I. 347. und folg. II. 663. L.udolphshauseu» Ein in der Gegend bei Göttingen anses- siges Geschlecht, das seit 1009 daselbst bekannt, aber im Jahre 1469 ausstarb. IVIelerl Orig. st Vutig. liessen«, 337. Von Meding, III. N. 601., u. 846. K.udowlg. Den bremischen Landrath und Bürgermeister zu Buxtehude, Fr. Leo L. nobilitirte K. Joseph II. am 27. März des Jahres 1786. Von Meding, II. N. 621. L.udwlg. Romanus v. Ludwig und sein Geschlecht war im 17sten Jahrhundert im Glogaui- schen Fürstenth. Schlesiens seßs haft. Sinap, II. 796. L.udrvig v. Blumencrou. Marimil. Ädam L. von B., w. im Jahre 1690 am 21sten Juli in den Nittcrstand erhoben. L.udwig v. Licbcncck. Der Arzt Johann Adam L. zu Eger, wurde im Jahre 1726 mit dem Beisatz von L. in den böhmisch. Adelstand erhoben. v.M. E., 366. L.udn?ig v. Locwcnhclm. Der Obcrlicutenant und Gutsbesitzer Georg L. in Böhmen, wurde im Jahre 1819 mit dem Beiworte von L. geadelt, v. M. O., 224. Luldwigev. K. Rudolph II. vermehrte im Jahre 1697 das Ludwigs Wappen dieser Familie, und erhob sie dabei in den Adelstand. Won Dreyhaupt, II. Th. Beil. -mb ö. 88., 28. Taf. B. Me- ding, II. N. 622. Ludwigs. Peter L., Amts- rath, erhielt vom K. von Preußen am 3tcn September im I. 1662 die Bestätigung des vom Kaiser ertheilten Adels. Ludwigsdorf von. Peter Philipp Stephan von L., wurde d. 23. Februar im Jahre 1763 uobilitirt. Sciferts Gen. a. E. und K. Lueger v. Thurnfeld. Der östreichische Kreishauptmann Jo- seph L., wurde im Jahre 1787 Ritter, von M. O., 123. Luerwuldt. Der Hosrath u. Geheime- innervstreichische Nefe- rcndär Jobst Caspar, wurde im Jahre 1738 mit Edler Herr Ritter. von M. E., 173. Lübeck. 1) Ein Bürgerssohn aus Eisenach, Nicolaus v. Lübeck, wurde Dechant d. crfurter Domkapitels, Marggr. Friedrichs des Strcitb. zu Meißen Kanzler, u. im Jahre 1411 Bischof zu Mcr- seburg, in welcher Würde er im Jahre 1432 starb. Hübncr, VIII. Th. Hist. 632., dem aber wiedersprach Gauhe, II. 662. — 2) Im Münstcrbergisch. in Schlesien. Gauhe, a. a. O. — 3) Von den L. in Nicdersachsen, in der Gegend um Bardowik, sehe man Schlöpkens Historie dieses Stifts. Grupens Historie von Hannover, 32. Gauhe^ a. a. O. — 4) Dem Postinspect. von L. ist unterm 17tcn Januar 1816 der Adel von der preußischen Seite erneuert worden. Lüdcv. 76. Lübetich r>. Capellet. Matthias Franz Freiherr L. von C., wurde den 2tcn März im Jahre 1676 in den alten Herrcnstand erhoben. Luch au, Lüchow. Ein fränkisches Geschlecht, von dem Bü- sching in der Erdbcschr. III. Th. 2. B. 1861. 695. des 3. Bnds. der 6. Ausgabe, behauptet, daß es ausgegangen, solches aber noch unter der frank. Rittersch.mit aufführt. Es lebten außer im Can- ton Gebürg, auch in Nürnberg mehrere dieses Geschlechts. Biedermann, G. Tab. 167—174. N. 12. Salver, 291. N. Hatt- stcin, II. Th. 263 — 6. Siebmacher , I. Theil. 166. N. 8. Struvens hist. polit. Archiv., 1. Th. 234. Von Meding, II. N. 6l5. Lüdel von Ludclsheimb. Der Verwalter zu Wildenstein und Gränzmauth-Einnehmer zu Jschel, Johann L., wurde im Jahre 1717 mit dem Bciworte von L. nobilitirt. von M. E., 366., Lüdemunil. Der Kriegs- und. Domainenrath L. in Cüstrin, nachmalige Kammerdircctor, erhielt am 6ten Juli im I. 1798 bei der Huldigung zu Berlin, den preußischen Adelstand. Lüder. Der Stiefsvhn des Geheimen - Raths und Canzlcrs der Universität Halle, von Hoffmann, Johann Wilhelm L., Besitzer des Ritterguts Dölzig, w. am 13ten März im Jahre 1787 vom K. von Preußen geadelt. Lüder v. Loshauscn. Eine am Schwelmstrvhm u. im Ful- daischen begüterte alte hessische 76 Lüderitz — Lüneburg. wahrscheinlich ausgestorbcne Familie. Gauhe, 1. 948. Sieb- niacher, I. 139. N. 6. uno IV. 119. N. 6., wo aber zwei ganz verschiedene Wappen von einer geadelten Familie stehen. lLnldcriy. Eins der ältesten brandcnburgischen Geschlechter, b. sich auch im Lünedurgischen ausgebreitet hat. Lenz in den berlinischen wöchentlichen Nachrichten vom Jahre 1764. im 11V. und 113ten St. Siebmachcr, I. Th. 172. N. 10. III. Theil. 141. N. 10. Tyroff, Tab. 148. N. 4. Dicncmann, 186. N. 11. 198. 204. Von Meding, II. N. 619. Brüggcmanns Beschreib, des H. Pommern, I. Theil. 2. Hauptstück. Einzclt, mark. Chronik. Z. U. Lex. XVIII. 1071. Gauhe, I. 948. Angcli, ^nnal. Hlai-cli. 148. Lüdcrsens Samml. Gcrkcns Ilsiiloirmtarinna. 'H. I. lol. 126. 240. 274. 306. L.uidl. Kamen aus Baiern nach Stcycrmark, und wurden vom K. Karl VI., namentlich d. Hofrath u.Geh.Rcferend. in Jnncr- östr., Joh. Joseph und sein Bruder, der churmainzische Hosrath Sebastian, im Jahre 1716 in den erbländischen - und Reichs - Nittcrstand erhoben. Schmutz, II. 467. von M. E., 173. ^ügcl. Eine im Jahre 1487 erloschene hessische Familie, die wahrscheinlich mit den von Lu- geln, von denen Sicbmacher, I. 142. N. 11. das Wappen hat, einerlei ist. Ü.ÜH, von der. Eine alte meklenburgische adliche Familie, die auch das Erbküchcnmeister-, Schulzen- und Nitteramt besaß, auch Sciutcti, ^schulteti, Schulten , Balivi und Grafen im Alten-Lande hießen. lo. (lasclii l.ul>iackes «. lauckatio loaelrinri et Hennici1.uliior. oguitnm IVIe- ^apolitanoi uiu, beide in Pi- storii ^nroeuitat. Iristor. jnricl. 87. Th. N. 6. et 6. Siebmal eher, I. Th. 169. N. 7. Bon Meding, I. N. 496. Gauhe, I. 949. Inckex irolrrl. NeZa^ol. Dänisches Adclslcx. 344. Z. U. Lexikon. XVIII. 1083 — 1091. Mußhards Noirnm. nolrilit. I'a- mil. illnstr. hat ihre Stammtafel. M. s. a. von Schulten. L.üls. Der k. k. Postmeister zu Heidelberg und churpfäl- zische Regimcntsrath, Abraham L., wurde im Jahre 1717 geadelt. von M. E., 366. L-ünden. Der vstrcich. Obersts licutenant Joseph Heinrich, w. vom K. Joseph II. im I. 1781 zum Freiherrn erhoben, v. M. E., 76. L.üncberge. Die sich auch Bicker, Elme, Wedels und Bockhorst schrieben, besaßen bis 1666 das Erbkammerer-Amt im Bremischen, sind aber in der erstem Halste des 17ten Jahrhunderts ausgestorben. Mußhard, 374. Köhler, von Erblandhofämt. 66. und folg. Bon Meding, II. N. 623. Lmneburg. 1) Dieses im Lüneburgischen, im H. Zelle über 160 Jahre begüterte Geschlecht, staipmt aus der zu Ende d. 16. Jahrhunderts vollzogenen ungleichen Ehe des H. Augusts von Zelle, mit der Jlsa Schmicdin- gen, eines Amtmanns zu Ebs- dorf Tochter, die ihm 12. Kin- Lüneschloss der gebar. Gauhe, I. 949. Ty- roff, I. B. I. Th. 35. Ausg. Z. U. Lex. XVIII. 1100. V. Me- ding, I. N. 497. und II. Zusatz, 730. — 2) Die von Lüneburg zu Lübeck, die aus Licfland stammen, und im Jahre 1260 von ^ da dorthin kamen. Von Praun, adliches Europa, 67. Gauhe, I. 950. Lairitz, Palmenwald. 622. j Z.U.L.XVIII. 1101. Imüos,Xot. I krooev. Imp. I.il>. IV. o. 4. p>. 266. Die Leichenpr. auf diese ! ist so selten, daß sie mit einem - Ducaten bezahlt wird. Tyroff, I. 35. Ausg. lüneschloss. Dem Heidelberger Professor Johann L., w. t der angeerbte Adel vom K. Leo- i pold I. unterm 4ten Mai 1696 bestätigt. R. von Lang, Sup- ? plem. 121. lü sch wr tz, Lüb sch w i tz, L o b - ! schätz, Luccwiy :e. Eine sächs. I altcnburgische Familie. Seiferts Genealogie, 346. König, III. ' Th. 740 — 47. Gleichenstein, ^ N. 53. Gauhe, I. 950. Z. U. ^ Lex. XVIII. 1103 — 6. lüsorvsky. Urspr. pommeri- i scher, dann pohlnischer, zuletzt Z schlcs. Adel. Sinap, II. 796. lütt'on. Eine der bremisch. ' Familien, die auf der Gerste woh- > neu, und welche auch in Pommern seßhaft ist. Mußhard. Gau- I he, I. 952. Z. U. Lex. XVIII. 1113 —18., wo auch eine Ah- i' nentafel und Stammbaum befindlich ist. lütter von und zu, mit und ohne den Beisatz: u. loss >- Hausen, war dieses im Hessischen begütert. V. Lütter, Nach- < richt von s. Geschlecht. Estors — LüttwiH. 77 Ahnenpr. 112. und folg. Tab. 2. Sicbmacher, I. Th. 139. N. 6. Schannat, fuldaischer Lehnhof, 122. Von Meding, I. N. 493. Von Hattstein, III. 327 — 29. lüttich'au, Litichaw. Eine alte meißnische Familie, d. auch in Schlesien und in der Oberlausitz begütert ist. und die vom K. Joseph am 5ten August im Jahre 1769 in den Grafenstand erhoben wurde. Bucelin, W. ?. I. 154. Sinap, ?. I. 623. und folg. ?. II. 796. König, sächs. Ädelshist. I. Th. 623 — 39. Peckenstein, 'ilstmatr. sax. ?. 1. (1. 10. 109. Allgcm. hist. Lex. Fortsetz, sula I.. Gauhe, I. 951. Von Krohne, II. 295 — 98. und 441. Xnaullr, OriA. Loiolil. 42. Uechtritz, I. Theil. 89. I. 54. Siebmacher, I. Th. 154. N. 3. Dänisches AdclSl., 347. Von Meding, III. N. 503. und 604. ^llAonaeln. j-enoal. Ilanstbncli. I. 674. Z. U. Lex. XVIII. 1230 — 32. lütticz, luttrvitz, lott tttz. Eine schlesische Familie, die neuerer Zeit mehr in der Oberlausitz angesessen ist. Siebmacher, I. 70. N. 14. Sinap, l. 624. II. 796. lüttrvitz, Litwitz. 1) Ein sehr altes mährensches Geschl., das auch in Schlesien blühte. Sinap, schles. Curieus. I. Th., 624. II. 784. Gauhe, I. 952. Von Krohne, II. 298—301. — 2) Balthasar von L., schlesischer Vasall, wurde den 6ten October im Jahre 1741 bei der Huldig, in Brcslau in den preuß. Freiherrenstand erhoben, welcher den 78 Lützau 20sten Februar im Jahre 1738 auf den Laudschafts - Repräsentanten Hans Wolf L. extendirt wurde. Ullyan, Lützow. 1) Ein meklcnburgisches, mit dem Erb- landmarschall-Amte des Hcrzog- thums Schwerin begabtes Geschlecht, das zum Theil sreiherr- lich und gräflich ist, u. sich auch in Obersachsen, in der Mark Brandenburg, in Baicrn u. Dänemark ausgebreitet hat. Des östreichischen Kämmerers und k. baicrisch. General-Mazors Großvater, erhob der K. Leopold den loten Februar im Jahre 1692 zum Neichsgrafen, und den 23. December im Jahre 1696 zum böhmischen Grafen. Von West- phal, ^lonunr. inscl. 'I'. IV. tuk>. 19. N. 67. und 61. Von Meding, l. N. 499. Bucelini Llemmatogr. i?. I. Z. U. Lex. XVIII. 1131. und folg. Gauhe, 1. 962 — 64. R. v. Lang, A. d. K. B., 48. Dänisches Wappcnb. 347. — 2) Gottfr. Freiherr von L., wurde den 23. December im I. 1696 Reichs- graf. — 3) Der Freiherr Gottfried Julius von L., wurde im Jahre 1733 böhmischer Graf. — 4) Der östreichische Oberstwacht- mcister Sicgmund von L., w. im Jahre 1786 zum Freiherr» erhoben, von M. E., 76. Hutzel. Ein märkischer Adel. Grundmann, 46. K.üyelburg, Litzelbuvg, Lis zelburg. 1) Eine rhcinländi- schc, theils adliche, theils frei- herrliche, theils gräfliche Familie. Von Hattstein, V. II. 207 — 210. Z. U. Lex. XVIII. 1136. Lundi. und f. — 2) Eine oberlausi- tzischc, theils adliche, theils freiherrliche, - theils gräfliche Familie, die aus Lothringen stammt, und neuerer Zeit auch im Bran- dcnburgifchcn, Sachsen und S. Weimar lebte. Angeli, ^nnal. Lranclonlrni -F. Ickl>. il. N. 11. Grossers lausitzische Merkrv. III. Th. 48. Gauhe, I. Th.- 964— 67. Tyroff, 36. Seiferts Genealogie adlicher Eltern u. Kinder. — 3) Die Lützlburg (ohne e in der 2ten Silbe), von denen einer im Jahre 1644 Teutfchvr- denscommandeur zu Kaufmann - Saarbrück, und einer Hauscom- menthur zu Mcrgentheim war, ein baierischer Kämmerer aber, der zu Sunzing lebte, scheint v. jenen ganz verschieden zu seyn. N. v, Lang, A. d. K. B., 182. Lutzclorv. Ein uckermärki- schcs Geschlecht. Grundmann, Verf. uckermärk. Adelshist. L-utzelsteiu. Eine gräfliche Familie in Elsaß, deren gleichnamiges Stammschloß auf einem hohen Berge 6 Meilen von Straßburg liegt, wovon d. letzte im Jahre 1393 gestorben, und die Güter an die Pfalzgrafen a. Rhein gekommen sind. Gauhe, II. 663. und folg. G. Eh. Grolls Westlicher Abhandlungen, I. St. von den Grafen von Lützclstein. Zweibr. 1771. 8. L.umttnii. Der Geh. Rcichs- hofkanzlist F^mz Anton L., w. im Jahre 1763 in den Reichsadelstand erhoben, von M. E., 366. L.undi, Llttidie. Eine frei- herrliche schlcsische Familie, deren Ursprung vom König Wilhelm Luncberg dem Löwen in Schottland hergeleitet werden will, von dem ein Stammregister Sinap, II. 374. liefert. Gauhe, II. 664. u. folg. Lnuieberg, sonst auch Bi- ckcr, Elme, von wedele, und von Bockhovsl genannt. Ein zu Anfang des 17. Jahrhunderts erloschenes bremisch. Geschlecht, welches das Erbkamme- rer-Amt des Stifts Bremen besaß. Mußhard, brem. Ritters. 374. Z. U. Lcx. XVIII. 1173 —76. L.uncn genannt Mohr, auch /Hunnen, de L.unn und Ä.U5 uen genannt Mohr. Ein rhcin- landisches Geschlecht, früher de Moro und Mohren genannt, d. uach 1612 ausgcstorben ist. Hum- bracht, 219. Gauhe, I. 1031. Won Krohnc, II. 363. V. Me- ding, II. N. 649. L.nnz von L.indcnhrand. Der Obcrlicutenant bei d. Gra- zer Garnison-Artillerie, Wenzel L., wurde im Jahre 1822 mit dem Zusatz von L. geadelt, von M. E., 366. L.upfcn. Schwäbische Grafen, deren Stammschloß Lupfen- berg am Schwarzwalde gelegen, und die mit den Marggr. von Montfcrrat einerlerlei Ursprung haben, zuletzt auf dem Schlosse Engen im Hegau, 2 Meilen v. Schaafhauscn lebten, und sich auch Herren von Hohenhoevcn und Roscncck schrieben, nachdem sie die Herrschaft H. von dem 1670 verstorbenen Baron v. Hv- ven geerbt hatten. Spencr, Ilist. Insig». 684. Gauhe, II. 666. äae. I^laulii Eluov. Loustaal.! — Luth. 79 p. 697. und folg. Luca, Gra- fcns. 1043 — 49. L.upin. Eine baierische Familie, aus der Wolf Dietrich v. K. Ferdinand I. am 29. März im Jahre 1663 den Adel erhielt. Vllgemom. ^LMZalvAisLli. I4ancl- Iiuelr. I. 123. 133. N. v. Lang, 436. u. f. L.upis v. Mavgan. Franz L. von Trient, wurde im Jahre 1721 mit dem Namen von M. nobilitirt. von M. E., 366. L.uppniy, ehedem Lupenze. Thüringische Edelleute, die im Jahre 1231 — 1263 im Gotha- ischen vorkommen. Brückner, I. 3. 226. Galletti, Gesch. und Beschr. von Gvtha. III. 116. Ihuppurg. Ehemalige Grafen auf dem Nvrdgau, wo sie die gleichnamige Herrschaft an der Laber besaßen. W. Hund, I. 266. und f. Won Falkenstein, I>orcl^av. Gauhe, II. 666. L.urz. Der großherz, würz- burgische Hofrath und Director des Univcrsitats - Receptorats I. B. L., erhielt vom K. v. Baiern den 20stcn August im I. 1808 das Freiherrendiplom. R. von Lang, A. d. K. B., 182. L.uvger v. Fcheutho.l. Aus Radstatt abstammend, erhielten einen Wappenbrief im I. 1606, und ein Adelsdiplom den Isten Juli im Jahre 1671 vom K. Leopold. N. von Lang, 436. ö.ufsp. Eine schweizer Familie. Bucelin, ktonamat. U. I V. Gauhe, I. 967. L.uth. Der ostreich. Oberstlieutenant Caspar L., wurde im 80 Luther — Luxenburg. Jahre 1766 geadelt, von M. E., 366. L -Uther. O. Martin Luthers Bruder Jacob, bediente sich eines Wappens, das im Jahre 1413 die Familie vom K. Sis gismnnd erhalten hat, und dessen Abzeichnung sich in Unsch. Nachrichten von 1731, 506. findet. M. vergl. 534., wo behauptet wird, daß Fabian Luther i. Jahre 1413 geadelt worden sey. Im A. d. D. d. I. 1824 wird 2590. nach dem historischen Beweis gefragt. Lutinbach genannt 2öuchcn. Fuldaische Vasallen, die im 15. Jahrhund, bekannt waren. Schan- nat, fuldaischer Lehnhof. Von Meding, III. N. 502. Kutter. 1) Ein ausgestorbe- ncs hessisches Geschlecht, vielleicht ein und dasselbe, v. welchem Biedermann, R. W. Tab. 295 — 97. nachzusehen. — 2) Der mährische Ncpräsentations- und Kaminerrath Anton L., w. im Jahre 1749 böhmischer Ritter mit Edler von. Kutterberg, Luterbcrg, Lauterbcrg. 1) Grafen, welche unter andern Ostcroda von den alten Herzogen zu Sachsen zu Lehen empfingen, die aber mit Gr. K. i. Jahre 1143 ausstarben. Z.U.L., XVIII. 1351.- 2) Ein adliches Geschlecht, das im I. 1397 erloschen ist. Beh- rens hist. Bcschr. der Herren v. Stcinbcrg. blo. 30. Kutterotti von Laugthall. Der Pfleger und Gerichtsverwal- tcr Johann Andreas L. zu Saturn, wurde im Jahre 1737 mit dem Beiwort von L. nobilitirt. von M. E>, 366. Lutz und Stahlenberg. Der böhmische Gutsbesitzer Georg Felix L., wurde im Jahre 1773 mit dem Beinamen von St. geadelt, und in demselben Jahre Ritter, von M. E., 173. und 366. Lurzerode, Litzenraide, Lu- yeurode, Lutzenrath, Lus tzenrodt. Ein niederrheinisches Geschlecht, das als ein aufge- sehworncs im Ji'ilichischen, Kölnischen, Bergischen und Clcvi- sehen gefunden wird. Nobens, II. B. 351. u. f. Luxburg. Der zwcibrückische Gehcimcrath (?), der von einer Herrschaft am Bodensee d. Namen L. angenommen hatte, w. vom K. Joseph II. im I. 1769 in den Freiherrenstand, u. dessen Sohn, auch zweibrückischer und hessendarmsiadtischcr Geh. Rath, vom Eh. Karl Theodor den 24. September im Jahre 1790 in den Grafenstand erhoben. R. v. Lang, 48. Lupen. Ein schlcsisches, mit den von Luck, Lücken und Lücken , wie obgedacht, nicht zu verwechselndes Geschlecht. Sinap, I. 624. Siebmacher, I. Th. 60. N. 4. V. Meding, II. N. 524. Lupenburg oder Lüyclburg. In den Niederlanden, wovon d. Erste dieser Herren von 963 — 993 lebte. Sein Urenkel Herrmann wurde im I. 108l Kaiser, und spater einer seiner Abkömmlinge (Heinrich) zum röm. Kaiser 1308 gewählt. Carl IV. erhob im Jahre 1354 diese Grafschaft zu einem Herzogth. u. ist Luxen stein — Lynar. 81 eine von den 17 niederländischen Provinzen, zwischen der Maas und Mosel gelegen. Dieses Herzogtum darf nicht mit dem herzoglichen Hause Montmeran- cy von Luxcnöurg in Frankreich verwechselt werden. Nicol. Bignier hat eine Geschichte dieses Hauses in französ. Sprache herausgegeben. Hübuer, ll. 443. u. f. Gauhc, Anh. 1663 — 71. L-Upensteiil. Cajetan u. Joseph von L., Gebrüder, wurden im Jahre 1740 böhmische Ritter. Lmvetich von Lichtonfcld. Der 1). der Rechte, Franz Anton L. zu Mittelburg in Krain, wurde im Jahre 1762 mit dem Zusatz von L. Ritter, von M. O., 129. L.UZ. Der k. baicrische Obcr- polizci ü Rath, Johann Heinrich L. in München, wurde den 7. April im Jahre 1814 Ritter des Civil-Ordens der baier. Krone, und immatriculirt den 25. Juli im Jahre 1814. R. v. Lang, 437. L.uz von, zu Gwelffem stein. Der fürstlich brixnische Hofrath Johann Baptist L., w. mit dem Beiworte von G. im Jahre 1738 geadelt. Dcrs. a. a. O. L.nz v. L.utzcnkirchcn zu Grub. Der Gcrichtsschrciber zu Kitzbichl, Balthasar L. in Tyrol, wurde im Jahre 1742 mit dem genannten Zusätze nobilitirt. von M. E., 366. lhuze. Jean Jag. de L., aus einer der alten Familien in Neuf- chatcl, ward im Jahre 13 .. d. II. Band. 7tcn November in den preußisch. Adelstand erhoben. L.uzenberger. Der gräflich thierheimischc, darauf kaisersheimische Pflegbeamte zu Bicberach- zell, Matthias Eustach L., erhielt den 8ten Juni im I. 1792 das Adclsdiplom. N. von Lang, 437. Lmzenbergor v. LNüUors-: heim. Dem Joseph L. v. M. bestätigte K. Franz I. im Jahre 1761 den Adel. v. M. E., 366. L.ynar, ll.inur, Kinari, Kienar. Dieses alte reiche ursprünglich italienische grafliche, zum Theil fürstliche Geschlecht, welches das Schloß Lynar im Großherzogthum Toscana, zwischen Modigliano und Maradicr erbaute, nannte sich Guerini. Dieses Schloß wurde aber schon im Jahre 1360 verwüstet. Die Familienglieder wendeten sich nach Teutschland , u. waren im Brandenburgischen, Chursächsischen u. Gothaischen Diensten, auch in der Niederlausitz verbreitet. Die 2 neuen Acste des Hauses Lynar sind der altere oder grafliche zu Lübbenau, und der jüngere, seit dem Jahre 1806 rücksichtlich des Erstgebornen, fürstliche zu Drchna, (Drchnau). Ihre Besitzungen sind in Böhmen und in der Niederlausitz. Histor. genealogische Nachr. von dies. Geschlechte im lausitzischcn Magaz. 1768. 327. 340. 359. Seiferts Ahnentafeln dieser Familie. Lfll- gemein, genealogisebe« Haucl- buesi, I. 342 — 44. und 675. und folg. Masch, 94. Gauhe, I. 957 — 60. Gothaischer genc- alog. Hofkalendcr, 1825. 110. und f. Angeli, chnnalss. 392. 6 82 Lynden — Maase. Leubcr beim Mcnkcn. 1386. Dänisches Wappenbuch, 346. von M. E., 4. Z. U. Lexik. XVIII. 1621 — 23. Hübner, III. T. 388. Landen von Aspermont und Landen. Der Freih. Adrian L., wurde im I. 1732 Neichs- graf unter den Namen von A. und L. von M. C., 21. L-ynker. Eine aus Hessen stammende Familie, aus welcher der berühmte Zenaische Rechtslehrer, zuletzt wirkliche Neichs- hofrath. Nicol, Christoph L. vom K. Leopold I. am 7ten October im Jahre 1688 zu des h. röm. R. Ritter und Edl., und v. K. Karl VII. im Jahre 1743 zum Ncichsfreiherrn erhoben wurde. Das Adels- und Freiherren-Diplom stehen beide in meinem N. Ch. Reichshofr. von Lynkcr. Eisenach, (1789) u. 1796. kl. 8. 124 — 64. Estor, in den marburgischen Beiträgen z. Gclehrs., I. B. I. St. 146. und folg. hat eine gencalog. Tabelle. F. W. Strieders IX. B. der Grundl. zu einer Hess. Gelehrten- u.Schrift- steller-Gesch. 179 —186.Hörschel- manns Samml. 49. Sinap, II. Th. 374 — 76. Gauhe, Anh. 1672 — 74. Wappen in Sicb- macher- Weichcl. Wappenb. und Suppl. Z.)U'0. Der Rathsprotocol- list des galizischcn Landrcchts Ru- dolph Franz L., wurde im I. 1784 galizischer Ritter, v. M. E., 174. K.ys du, oder vou d. Lü, lien. Ein schlesisches Geschlecht, das zu seinem Stammvater den Bruder der Johanna d'Arc, oder des heldcnmüthigcn Orlcanischcn Mädchens gehabt haben soll. Der letzte dieses Geschl. Jsaac Fran- avis du Lys starb nach dem I. 1724. Spencr, (P. Irsralcl. ?. II., 119. Sinap, 796. u. 97. Lyfsau, List'au, Lissow. 1) Ein altes Geschlecht, d. aus der Mark Brandenburg, wohin es aus Pommern gekommen, sich nach Böhmen wendete. Micräl, VI. B. Gauhe, II. 666. — 2) Den Frciherrn Nudolph Joseph erhob der K. Leopold I. im I. 1702 zum böhmischen Graf. v. M. E., 21. Lyzen, Kuetzeu. Ein in Pommern u. im Meklenburgischcn begütertes Geschlecht, welches jedoch i. letztern nicht mehr wohnt. Micräl, 600. Siebmacher, V. Th. 170. N. 2. Von Meding, 1. N. 600. M. Äl!aasl>upg. DcrHofagentJo- Maase vou oder vou der. hann Baptist v. M., wurde im Vorher Masius, ein geborner Mc- Jahre 1794 in den Neichsfreiher- klenburger und k. dän. Staats- rcnstand erhoben, v. M. O., 68. rath, wurde im Jahre 1710 v. Macchio K. Friedrich IV. in den Adelst, erhoben. Zcdlcrs U. Ler. XIX., 9. und 10. illacchio. Der k. k. Kam- mcrdicner Johann Baptist M., wurde im Jahre 1807 geadelt, von M. O., 223. dI7ach v. 1)alinftetit. Der fürstlich löwcnstein. Justizrath Joseph M., wurde im Jahre 1794 mit Edler von P. geadelt, von M. E., 367. Machen!? eiiner, Mauchcn- heinier v. Fweibruchen. Ein rheinlandisches Geschlecht, d. zwischen 1382 u. 1674 vorkommt, in welchem Jahre es ausgestor- bcn zu seyn scheint. Humbracht, Tab. 219. Von Meding, I. N. 601. Machewitz. Ein meißnisches Geschlecht, von dem blos das Wappen u. dessen Beschreibung zur Zeit bekannt ist. Siebmacher, I. Th. 168. N. 6. Von Meding, I. N. 602. Machfried. Schlcsische Edelleute, die wahrscheinlich ausge- storbcn sind. Sinap, II. 797. Mach. Der Hof- u. Kam- mcrjuwelicr Franz M., wurde i. Jahre 1791 Ritter mit Edler v. von M. O., 129. ^Nack von Lciberich. Der k. östreichische Oberste und Ritter Carl von M., wurde im I. 1791 Freiherr, v. M. E., 76. Macmachon. Cornelius M., wurde wegen 9jähriger östreichischer Militär - Dienste im Juli des Jahres 1763 Ritter, v. M. O., 129. Mac Ncvcn -Relly ab Aghrim. Der I). der Philosophie und Medizin, Profess. und Maderny. 83 Rector d. medizinisch. Studiums der U. Prag, nachher Präses u. Dircctor der medizinischen Facul- tät dieser U., Wilhelm Mac Neuen, Adoptivsohn des Wilhelm O. K. a. A., wurde im Jahre 1766 Ritter, und 1767 Freiherr, von M. O., 129. u. E., 76. Macquicr. Schlesische Freiherren. Sinap, II. 376. Lllacula v. Salfeld. Der Unterlieutenant Joseph M., w. im Jahre 1821 mit Edler von geadelt, von M. E., 367. iltaczak von (Vttenburg. Den Brüdern Franz u. Joseph M., wurde ihr Adelstand mit d. Beiworte von O. bestätigt, von M. E., 367. Madak. Der Oberlieutcn., Johann M., wurde im I. 1787 geadelt, von M. E.. 367. Madalenskv. Ein schlesi- schcs Geschlecht. Sinap, 11.797. Mader. 1) Johann Casp. M.aus einer Ueberlingisch. Raths', Familie zu Nvrdlingen, wurde den 6ten Februar im I. 1765 vom K. Joseph II. nobilitirw R. von Lang, 438. — 2) Der I). der Rechte und Statistik zn Prag, Joseph M., wurde im I. 1316^ Ritter. von M. O., 129. Madcrnlni von Tauben- berg. Die Brüder u. d. Rechte I). Joseph Albert u. Franz Anton, wurden im Jahre 1786 in den Reichsadclstand erhoben, von M. E,, 367. Madcrn)'. Anton M. aus Parma, zu München, erhielt v. König von Baicrn den 26sten Januar im Jahre 1803 ein Freiherren-Diplom. R. von Lang, 182. 6 * 84 Maderoux — Maetsch. Maderonx. Der königlich baierische Rittmeister Ludwig Joseph Heinrich M. , aus Besvul in Frankreich, bewies seinen Adel bis auf das Jahr 1696 zurück. N. von Lang, 433. Madvirzky. Eine schlcsischc Familie. Sinap, II. 798. Madrowsky. Johann Joseph M., gewesener östreichischer Offizier, wurde im Jahre 1763 Freiherr, von M. E., 76. Madvutz. Eine alte ansehnliche Familie in Tyrol, die im 16ten Jahrhundert sich in kaiserlichen Diensten sehr hervorgethan hat. Gauhe. Anh. 1676. und folg. Maederev v. Ehrcnreichs- cron. Die Gebrüder Joh. Jacob, Johann Ignatz, Ferdinand, Sebastian, Matthaus Joseph, Johann Friedrich und Joh. Matthias M., wurden im I. 1700 mit dem Zusatz von E., und im Jahre 1733 Johann Jacob und Johann Friedrich mit demselben Zusätze zu Rittern erhoben, v. M. O-, 129. und F., 367. Maegcrl. 1) Ritter d. stey- crischcn Landmannschaft, kommen im Jahre 1662 — 1690. vor. Schmutz, II. 476. — 2) Franz Heinrich Joseph M. auf Weißcn- felden, Haag u. Begleiten, bai- erischer Reg. R. u. dessen Bruder Ferdinand Joseph, östreichischer N. R., wurden im Jahre 1703 zu Freiherren erhoben, von M. O., 68. tNaegerl von Mecgleiten. Der niederöstreichische Regimentsrath Ferdinand Joseph M. von W., wurde im Jahre 1706 Ritter. von M. E., 174. Maehrcnholz, Maren- holz, (nicht aber das unten vorkommende Mahrenholz. Eine sehr alte nicdersachsische Familie. Zedlcrs U. Lex. XIX., 166. Pfef- fingcrs lüncburgische Familien. I. Th., 14. Bchrs Jppencl. der Stcinb. Genealog. Gauhe, I. 961. u. f. Lüdersens Samml. Llsaemnnngen, Manrmin- gen. Eine aus Oestreich nach Luzern sich wendende Familie, die zwischen 1232 u. 1697 vorkommt. Gauhe, I. 962. Maendel von Stcinfels. Eine baierische Familie. Buce- lin. Gauhe, I. 963. Maendl von Ankcrbusch. Der Hauptmann Michael M., wurde im Jahre 1793 mit dem Beiworte von A. geadelt, v. M. E., 370. Maennich, Maennichl. Nie- dcrschlcsische Freiherren. Gauhe, 1.1062. Sinap, II. 376—79. Maenningen. Vielleicht Mäm- mingen, Maemminger. Seiscrt, Tab. 26. und 27. Maentuacn. Franz M., w. im Jahre 1716 nobilitirt. von M. E., 371. Maerz von Macvzthal. Der k. o. Hauptmann Ant. M., wurde im Jahre 1812 mit dem Beisatz von M. geadelt, v. M. O., 223. Macssenhausen. Der baierische Truchscß Joseph M. zu München, erhielt den 29. April im Jahre 1816 ein Adelsdiplom. R. von Lang, Suppl. 121. Maetsch, Matsch, Mctsch. Ein gräfliches Geschlecht in Grau- bündten, u. in Tyrol. Die männlichen Glieder dieses Geschlechts Maffay wurden ehedem unter die 4 Jäger des römischen Reichs gerechnet, und besaßen im St. Khur das Erbtruchsessenamt. Sie sind im I. 1604 ausgestorben. Bran- dis, tyroler Ehrcnkranzl. Gauhe, 1. 1003. und f. Maffay von Glattfort. Der landschaftliche Sccretär Christoph Fabian M>, wurde im I. 1761 mit Edler von G. Ritter, von M. O., 150. Maffei. 1) Anton Matthaus M., Erzh. Ferdinands Rath aus Tyrol, und sein Bruder Johann Jacob, Leibmedicus, erhielten v. K. Ferdinand III. ein Ritter- u. erbl. Pfalzgrafendiplom. R. von Lang, 458. und f. — 2) Der Großhändler und Tabakssabrik- Besitzcr Peter Paul M. aus Fri-- aul, erhielt vom K. von Baiern den 31stcn August im I. 1808 ein Adels - u. Nitterdiplom. Ders. 439. Mafstcioli. Der Apotheker, v. Franz M. in Mahren, wurde im I. 1761 geadelt, v. M. O., 223. Magauer von Greiffem berg. Der pensionirte östreich. Major Matthias, wurde im I. 1796 mit jenem Beinamen geadelt. von M. E., 367. Magdich vonMagdenau. Der Oberlieutenant Anton, w. im Jahre 1778 mit jenem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 368. Mager v. Luchsstadt. Eine cärnthner Familie, die das Erb- stabelmeisteramt in Carnthen hat. Luoelill, Lteruiriat. ?. III. Ne- xis. ^nual. Larmtli. Gauhe, I. L63. Mahler. K6 dlkagerl. B. der aus dem Oestreich. abstammenden, ober schon bei 300 I. in Baiern ansessigen Familie, erhieltderRegierungsrath Franz Heinrich Joseph zu Burghausen, für sich und seine Descendenz den 12ten Juni im I. 1708 v. K. Joseph I. ein Freiherren-Diplom. N. von Lang, 182. u. f. Magg. Der v. der Medizin, Franz Aloys M. in Mähren, wurde im Jahre 1761 geadelt. von M. O., 223. Maggioni. Der Platzhauptmann Franz M., wurde im I. 1775 geadelt, v. M. E. , 368. Magir. Eine schlesische Familie. Sinap, II. 798. Magne. Der Agent der Armade in Piemont, Benedict M., wurde 1705 in d. Reichsadclstand erhoben, v. M. E., 368. Maguus oder Zlxlebeu Mags nus genannt. Zu den im 1. B. d. A. L., S. 32. kann noch bei-- gefügt werden: von Meding, I. N. 503. Magusch. Der Arendator Caspar M. zu Medzibor, wurde im Jahre 1722 reichsadlich und im Jahre 1729 böhmischer Ritter. von M. E>, 174. u. 363. Magyary v. Olemcl. Der Oberstwachtmeister Stephan und sein Brudcrssohn Stephan Ne- mel Ellas Magyary, wurden im Jahre 1773 mit dem Beiw. von Ncmel geadelt, v. M. E., 368. Mahler. Der Hofkriegskanz- lei-Negistrator Anton M., w. im Jahre 1723 in den Reichsadelstand erhoben, von M. E., 368. 86 Mahlern Malanotte. Mahlern v. Mahlenslein. Der Hannover. Major, Sicgm. M., wurde im Jahre 1807 mit dem Weisatz von M. in d. Adelstand erhoben, v. M. E., 368. il^ahrcnbcrq. Ein steyer- märkisches Geschlecht, das 1139 — 1384 vorkommt. Schmutz, II. 479. M ai erh o fe n zuAule nb a cl). Diese adliche u. zum Theil frei- herrliche Familie war im Nitter- canton Ottenwald in Franken an- scssig. Biedermann, O., Tab. 329. u. ss. Maierhofen aufRlingem borg. Aus Schlesien stammend, erhielt der mainzische Geh. Rath August Maximilian vom K. Fer- dinand II. den 16ten März im Jahre 1631 das Adel- und Ritter-, und vom K. Leopold l. d. 16ten März im Jahre 1636 das Baronats-Diplom. R. v. Lang, Suppl. 66. Mailath de Szekelh. Eine östreichische adliche, längst schon gräsliche Familie. Von Schönfeld, Adelsschcm. I. 212. Maillot. Johann Franz M., wurde im Jahre 1720 geadelt, von M. E., 368. Mainoni vonIntignano. Der k. k. Rath und Tabak-Fa- bricks-Director «Stephan M. in Mayland, wurde im I. 1820 nobilitirt. v. M. O., 223. Mair von Rindberg. Der Obcrstwachtmcister Anton Longin M., wurde iw Jahre 1760 Ritter mit dem Beisatz von R. v. M. O., 130. Mairhauser von Spcr^ inannsfeld. Der Landcsschü- tzenhauptmann Johann zu Votzen, wurde im Jahre 1804 mit jenem Beinamen nobilitirt. von M. E., 368. tlkaisoir von L.obenstein. Der Hofkriegs - Viccbuchhalter, Johann M., wurde im I. 1817 mit dem Zusatz von L. nobilitirt. von M. O., 223. Maijtcr. Ritter in Stcyer- mark. Schmutz, II. 481. Maistrelli von Sonnein Hof. Franz Vigil, fürstl. tri- entinischer Hofrath, wurde i. I. 1806 mit dem Beiwort von S. geadelt, von M. E., 36.9. ^l^ajti. Die Brüder Johann Friedrich und Franz Taver, wurden im Jahre 1702 nobilitirt. von M. E., 369. Majunka. Der östreichische Rittmeister Anton M>, wurde im Jahre 1760 geadelt, v. M. O., 223. Makowegky, Llrakowictz- kp. Ein schlesischer Adel. Si- nap, ll. 797. ^ iilkalachowski. Hyacinth, Edler von M., wurde im Jahre 1800, und Stanislaus Edler v. M. im Jahre 1804 in den galn zischen Grafenstand erhoben, v. M. O., 24. und E-, 21. Malaise. Eine schlesische Familie. Sinap, II. 798. Malanotte von «Lalde's. 1) Der Rath der Appellations- Kammer in Böhmen, Carl und seine beiden Brüder Anton und Leopold, wurden im Jahre 1702 und der Rath Georg Sebastian und Franz im Jahre 1719 alte Ritter mit dem Zusätze von C. von M. E., 174. — 2) Dem L. der Rechte Carl Anton Ber- nardin, wurde im Jahre 1766 Maldeghem 87 der im I. 1612 ertheilte Reichs- adcl bestätigt, v. M. E., 369. kRaldeghem. Eine braban- tcr Familie, davon der Graf Johann Dominick von M., kais. Gencralfeldmarschal - Lieutenant, Staatsrath und Gouverneur zu Bilvordcn gewesen. b'Lreotion clo Ioulo5 las lerne« cln bra- Iianl. p. 100. Gauhe I. 963. Maidiss. Ein altadl. meißnisches Haus, das auch im Nas- sauischcn Besitzungen hat. N. genealogisches Handb. 1777. 137. und f. 1778. 343. ' Maldnra. Die Brüder Friedrich, Johann Ferdinand, Gale- azzo und Jacob, wurden im Jahre 1820 Grafen, von M. E., 22. Malenicza v. Stamora. Die Senioren bei dem raitzisch. Stadtmagistrate zu Temcswart, wurden im Jahre 1773 mit d. Beinamen von St. nobilitirt. v. M. E., 369. Malfatti. Valerian v. M. wurde im Jahre 1736 Neichs- freihcrr. von M. E., 76. Malfatti von Rohrbach zu Dezza. 1) Der General - Director der vorder-östreichischen Lottokammcr, Joh. Baptist und dessen Bruder Franz, wurden i. Jahre 1786 mit dem Zusätze v. R. und D. nobilitirt. von M. E., 369. — 2) Der Großhändler Jacob Fr. in Wien, wurde im Jahre 1806 Nitter. v. M. E., 76. Malfattis v. Camps Mars tio ei Scala Monte. Wurde im Jahre 1716 Ritter, von M. C., 174. Maikos, Malcoy. Ein altes langst ausgestorbenes ful- daisches Geschlecht, dessen Stammhaus Malcotz, im Fuldaischen gelegen, und. dessen nach 1362 in Urkunden nicht mehr gedacht wird. Schannats fuldaischcr Lchnhof, 129. Salver, 219. 222. 246. 262. 267. 266. 383. Siebma- chcr, II. Th. 74. N. 13. Bon Mcding, III. N. 606. Maikovsky von Damms walden. DcröstreichischeHaupt- mann M., wurde im I. 1813 mit Edler von D. geadelt, von M. O., 223. Mallacscc de Fidelitate. Die Brüder Uladislaus u. Con- stantin, wurden im Jahre 1713 mit dem Zusätze d. F. nobilitirt. v. M. E., 369. Mallendoin, ^Rallenthciin, LRalendcin Vctcrani, dlrals lentin. Eine alte adlichc und nachher grast. Familie in Carn- then, aus welcher Johann Christoph Freiherr M. von V. i. I. 1719 Graf wurde. Gauhe, I. 963. und f. Leupold, III. B., 470 — 481. Hartmanns Samml. Die Ahnentafel der Gr. Marie Anne von M., vermahlten Grasin von Falkenstein steht in Leupold bei 329. Mallinarich von Silbers gründ. Der Obcrlieuten. Gregor M., wurde im Jahre 179Z mit dem Beisatz von S. geadelt, von M. O., 22s. Mailinkrodt. Ein westphä- lisches Geschlecht, besonders im Stift Münster begütert, und d. auch zum Theil in den Grafcn- stand erhoben wurde. Siebmacher,- I. Th. 189. N. 8. Von 88 Mallordi Meding, III. N. 606. Gauhe, I. 964. Mallovdi von Bessenve. 1) Der östreichische Oberste Johann Joseph M., wurde im I. 1773 mit dem Beinamen vl B. geadelt, von M. E., 369. — 2) Der östreichische Hauptmann Heinrich Ludwig M. von B., wurde im Jahre 1786 Freiherr. Ebcnd., 76. Malowey. Eins der alte- sten böhmischen adlichen Häuser, das aus Kroatien gekommen ist. Balbin, Histav. «Is 8. Nonti« I^i^ibiumensia. Gauhe, I. 966. II. 667. Zedlcrs U. Lex. XIX. 764. Malowet; von Cheinow nnd winterberg. Die Brüder Ferdinand Ignatz u. Ernst Wilhelm, wurden mit ihrem Vetter Joseph im Jahre 1760 in den Frcihcrrenstand erhoben, v. M. O., 68. Malsbnrg von derMals- purg. Ein altes hessisch. Geschlecht, welches das Erbschenkenamt d. Stifts Corvey führte, nnd das mit Carl dem G. im Ltcn Jahrhundert aus Frankreich kam. Joh. Letzncr, Corv. Chronik. C-ip. 86., 1200. u. dessen Stammbuch der Herren v. Malsburg. Mühlhausen, 1687. 4. Seifcrts Genealogie adlichcr Eltern und Kinder. Tab. 28. und dess. Ahncntaf. I. Th. Büschings Erdbcschr. III. Th. I. B. 813. nach der 6ten Aufl. Von Meding, I. N. 604. Gauhe, I. 966. u. f. Spangcnbergs Ädelsspicgel., II. Zedlcrs U. Lex. XIX. 768. Malscitzki, dlkalschitzkp. Ein pommerisches, also genann- - Maltzan. tes Geschlecht der Freien. Mi- cral, 601. Sicbmacher, V. Th. 170. N. 11. Von Meding, III. N. 607. Malsen. Barone von Til- borch, ursprünglich Niederländer, die sich nach Elsaß wendeten, wo sie im Jahre 1680 als frei- herrlich anerkannt wurden. R. von Lang, 183. Malslebeir. Eine uralte thüringische Familie, die in thüringischen Urkunden und Schriftstellern im 12tcn bis I4ten Jahrhundert oft vorkommt, aber im letztern ansgestorbcn zu seyn scheint. Gauhe, Anh. 1676. Maltiy. Ein meißnisches u. schlesisches, auch in Böhmen begütertes Geschlecht, von d. man aus der Aehnlichkeit der Wappen vermuthet, daß es mit den von Miltitz einerlei Urspr. sen. Sinap, I. Th. 627. II. Th. 799. "Desserts Genealogie adlicher Eltern und Kinder. 361. und f. König, II. Th. 662 — 73. An- geli, a. a. O. Dreyhaupt, K. II. 91. Sicbmacher, I. Th. 162. N. 6. Albin, 66. Gauhe,- I. 966. und f. Zedlers U. Lexik. XIX. 780. Von Meding, I. N. 606. Lalbin, Niso. Lolrem. lnli. 3. i?. 8. Malyan, Mo.lzen, Mol- yail. Grafen und Freiherren, aus Pommern stammend, u. in Meklcnburg und Schlesien, wo sie schon zu Anfang des Ivten Jahrhunderts florirten, begütert, auch daselbst die gräfliche Würde führten. Jselins, basler Lexik. Sinap, 1. 66 — 62. II. 144. Schvpflins, ^Isal. illuslrata H. I. Waguerl Vita ^eo^olrli Malzick — 616. Von Svmmersbcrg, 8. 13. 8ilo!>. N. II. 243. Hühners Genealogie, III. 923—926. Gauhe, I. 1043. ^o5ljzlral Non. ineclit. 'I'. III. lal'. 6. Von Krohne, II. 301— 306. u. 441. Siebmacher, I. Th. 166. N. 1. und V. Th. 163. N. 2. Hart- nmnns Samml. Zcdlers U. L., XIX.793—797. Bucclini 8lom- mat. III. 287. Neichsstaats- handb. 1770. II. 88. u. f. Mi- cral, 607. Von Meding, I. N. 666. Malzick. Eine schlcsische Familie. «vinap, II. N. 799. Maincli. Franz Ant. M., wurde im Jahre 1738 geadelt. Mainuea della Tovre, Turri oder v. Thurn. Eine vom K. Leopold I. im I. 1701 in den Grafenstand erhobene östreichische Familie, die aus Italien stammt, aber mit der Thurn und Taxischen Familie nicht verwandt ist. Hübner, Sn^zl. 1740. 243 — 61. Fortsetzung des Bud- däussch. allgem. historischen Lex. Anhang, I7>I. 1418. Gauhe, II. 668—70. von M. O., 24. Mamnla v. Trinkenfeld. Der Hauptmann Maximil. M., wurde im Jahre 1790 mit jenem Zusätze geadelt. von M. E., 369. istlanagetta n. Lerchenan. Der Dircctorial- Hofrath u. Vi- cepräs. d. uicderöstrcichischen Ne- prasent. und Kammer, Neichs- ritter Johann Joseph Martin, wurde im Jahre 1763 Freiherr, von M. O-, 68. und f. Manakovich von -Helden', seid. Der östreichische Hauptmann Joseph M., wurde im I. Mandelsloh. 69 1801 mit dem Beisätze von H. geadelt, von M. O., 223. Manckschiy, Mankschiy. Eine sächsische und schlcsische Familie. M. s. auch die Kolazkows- ky und die von Tschirsky. Si- nap, I. 628. und 1000. Hcnel, 8iIosioAr. ronov. (lap. 8. p. 701. Sicbmacher, I. 69. N. 8. Won Meding, II. N. 626. Mandel v. ^llandelstein. Joseph M., ein stcyermarkischer Freihvfoesitzer, wurde im Jahre 1796 mit jenem Beisatze nobili- tirt. von M. E., 369. Mandcll. Ein freiherrliches Geschlecht, das im Jahre 1811 am 4tcn April in die steyerische Landmanusch. aufgenommen wurde. Schmutz, II. 481. und 36. Mandelli von L.oenenei- chen. Der niedcröstreich. Salz- vcrwalter Joseph M., wurde im Jahre 1820 mit dem Beisatz v. L. nobilitirt. von M. E., 370. Mandelsloh von. Ein urs altes braunschweigisches Geschl., das auch in Meklenburg, Niederlausitz und spater in Thüringen begütert ist. Königs Adelshist. III. Th. 748 — 66. Psefsingers Hist. von Braunschw. I. Theil. 266 — 76. Mußhards brem. u. verd. Nittcrgesch. 387. I^aulini annal. Isonae. Kngeli ^nnal. iVIaeall. Lranclenh. Spangcn- bergs Adelsh. Bucelin, 8lem- nral. Zedlers u. Lexik. XIX. 910 — 13. Treuers Geschl. Hist. der von Münchhau- scn. Olcarii persian. Neisebe- schr. Sagittar, Gleich. Historie. 320. Gauhe, Adelsl. I. 967 — 69. Müllers sachs. Ann. 116. u.f. Hörschelmanns gen. Adelshist. I. so Mandelstein Mangold. Theil. 71 — 89. Dessen Sammlung, 59. und 51. Einige Anmerkungen von dem Alterthum des Gcschl. der v. M. i. d. Wo- cheuschr. für die Noblesse. 4. St. 349 — 52. u. 6. St. 65 — 72. Ucchtritz, Geschl. Erz. I. Theil. T. 48. Ilarenlwog, IIi«t. eoclos. (lancier .^Ir. 1579. Neues g. Handbuch, 1777. 293. und'f. 1778. 344. Sicbmachcr, l. Th. 181. N. 19. Bon Meding, I. N. 596. Tnroff, I. 26. N. 1. Mandelstcin. Edle in Stcy- ermark. Schmutz, II. 486. LNanderscheid. Diese Grafen und Herren stammen v. des Arnolph. Rom. Kaisers Sohn Schwantibvld, und so nach aus Earolingisch. Geblüt, und theilten sich im I5ten Jahrhund, ab, in Mandersch. Virncburg oder Schleidcn, Geroldstcin u. Blan- kenhcim, welche im Jabre 1789 den 6tcn December ausst., und in Mandetsch Kapl oder Falkcn- stcin und Dann, davon die erste Linie auch ausgest. Apener, Ilist. in^ign. p. 242 -,eg. 4'. 19. N. 3. 4. Hübner.II.T. 377—381. Sicb- macbcr, I. 14. N. 2. VI. Th. 14. N. 4. 5. 6. Von Meding, III. N. 698 — 512., 4,6—23. Hartmanns Samml. Zschachwitz, IUenalcl. p. 255. lig. 93. Souveräne von Europa, 389. u. f. Zcdlcrs U. Lexik. XIX. 916 — 922. Durchlaucht. Welt, II Th. 678 — 639. Triers Wappenb. 569. Mandilli von Hcrzftadt. Der Ncchnuugsführcr der Lotto- kammcr, Johann zu Botzen, w. im Jahre 1783 mit Edler von H. nobilitirt. v. M. E., 379. LIrandl von und zn Den^ tcnhofcn. Johann M. aus Schwaben gebürtig, welcher der prager Schlacht beigewohnt, diese beschrieben, darauf in mehreren bäurischen Diensten bestellt ge- gcwcsen, erhielt vom Kaiser Ferdinand III. ein Freihcrrendi- plom den 12ten September im Jahre 1653. R. von Lang, 183. und f. Mandnch von Sziccsnig. Der Hauptmann Johann Jos., wurde im Jahre 1769 mit dem Beiwort von S. nobilitirt. von M. E., 379. LNanfroni von Ll^anfort. Anton M. aus Trient, erhielt im Jahre 1766 die Bestätigung des Ncichsadclstandcs mit dem Zusätze von M. von M. E., 379. Manf-roni von Sonnen^ thal. 1) Der bäurische Rittmeister Joseph Leonard, bischvfl. trident. Pfleger zu Tranin/ w. vom K. Carl VI. am 25. Dcc. im Jahre 1739 nobilitirt. R. v. Lang, Suppl. 121. — 2) Die Brüder Johann Jacob, Johann Friedrich und Joseph Anton, w. im Jahre 1726 mit dem Zusatz von M. nobilitirt. von M. E., 174. Mangcot. Der Obcrstwacht- mcister Heinrich Hubert M. , w. im Jahre 1768 geadelt, v. M. E., 379. Mangcv von Rirchsbevg. Der pcnsionirte Hauptm. Andreas M., wurde im Jahre 1811 mit dem Beisatz von K. nobilitirt. v. M. O., 223. Mangold. Ein k. sächsisches Mangste — Mansfeld. 91 Geschlecht. Von Uechtritz, Ge- schlechtscrz. I. Th. 83. Taf. Lllangste. Joseph Sebast, M., Steuer-Revisor ?c., erhielt vom Churs. Carl Theodor, als Reichsvicar, am 28sten April i. Jahre 1792 ein Edeln- u. Ritterdiplom. R. v. Lang, Suppl. 122. Maichardt v. Rlaustein. Der niederöstrcichisch. ständische Obercinnehmer Joseph, wurde i. Jahre 1816 mit dem Beisatz v. M. nobilitirt. von M. O., 224. Lllann, genannt von Ticch- ler, u. hießen blos Ticchler bis 1618, wo sie geadelt, und einer von ihnen, Johann, d. Namen M. annahm. Seine Söhne erhielten vom Ch. Karl Theodor den 9tcn August im I. 1783 ein Ritterdiplom. R. v. Lang, 440. Mann von Mannsbach. Der Oberlicutenant Johann Am ton M., wurde im Jahre 1763 mit dem Beinamen von M. geadelt. von M. E., 370. Manner. Der k. k. Rath :c., Raymund Wolfgang v. M., wurde im Jahre 1765 in den Reichsadel- und im Jahre 1782 in den Rcichsrittcrstand mit Edler von erhoben. Leupold, III. B. 482 — 86. v. M. O., 224. Manncth v. Fcftcnburg. Der Militarwirtbschafts - Verwalter, wurde im Jahre 1790 mit Edler von F. nobilitirt. v. M. E., 176. Mannsbach. Eine d. Ritterort Rhvn und Werra imma- triculirte Familie, welche aber wohl von den Hess. Mansbach verschieden ist. Biedermann, R. W. I. Verzeichnis Tprvff, I- Taf. 136. N. 2. Mannsbcrg. Ein ausgestorbenes steycrmarkisches Rittergeschlecht. Schmutz, II. 437. Mannsdorf v. Obereich. Eine ausgcstorbene Familie im Steuerm,, deren Güter die v. Kle- vcnhütten geerbt haben sollen. Schmutz, II. 487. Manorvarda von Iana. Der Bürger zu Lcmberg, Ana- stas, wurde im Jahre 1733 in den galizischen Adelstand erhoben, von M. E., 371. Lllangnet. Der Advoc. Florian M., wurde im Jahre 1794 mit Edler von geadelt, v. M. O., 224. !ManS. Auch zuw. Schon- mansen genannt, ein clsaßischcs Geschlecht. Siebmacher, III. Th. 161. N. 10. Von Mcdinq, III. N. 613. Mansbach. Ein hessisches Geschlecht. Luoelinldcwiui. 8acw. Estors Ahnenpr. Tab. 8. Schan- nat, Eliont. bclicl. 129. Siebmacher, 1. 142. N. 1. V. Mc- ding, I. N. 607. Gauhe, I. 969. Mansfeld, istlannsfeld, auch Lllansfeld und Fondi. Edle Herren zu Querfurt. Eine gräfliche u. zum Theil fürstliche Familie in Thüringen. F. Heinrich Franz erhielt im Jahre 1709 die Bestätigung des im I. 1691 erhaltenen Reichsfürstenstandes mit dem Ucbcrgang auf seine Bruderssöhne und dessen Erstgebornen. von M. E., 4. Zedlers U. Lexik. XIX. 1063. Gauhe, II. 670 — 691. R. A. 1805. Xo. 168. 2083. Gottfr. Hoff- 92 Manssperg — Maphai manns Ehre des fürstlichen und gräflichen Hauses von Mannsfeld. Leipzig, 1712. 7. gr. u. 1713. 8. 8. ggr. mit vielen genealogischen Tabellen. Hübncr, 11. 334 — 346. Imkok, Xotit. ?roc. Imp. I^ib. V. Cup. 16. 12. Cyr. Spangenbcrg, manns- feld. Chronik. Eißleben, 1572. 1'. im 2ten Theile, der 3te Th. im Manuscripte? Querfurtische Chronik, Erfurt 1590. 4. Euseb. Christ. Franke, genaue und ausführt. genealog. histor. Beschreibung der mannsfeldischcn Grasen und Herren. Leipzig, 1723. 4., mit einigen genealog. Tabellen. Ioh. G. Zcidlcr, achthun- dcrtjahriger Stammbaum d. Gr. von Mannsscld. 1703. und von einem Andern unter dem Titel: Staat von Mannsfeld, wieder aufgelegt. 4. ggr. Dabei befindet sich eine Stammtafel in Kupfer gestochen. Von d. letztern Fürsten Gr. von M. zc. in Ch. E. Weißens Museum, III. B. 2. St. N. 3. Hartmanns Samml. Zedlers U. Lcx. XIX. 1054 — 77. Von Rohr, Merkwürdig?. vom Unterzeichn. 617. und ff. siNanffpcrg, Mansbcrg. 1) Ein schwäbischer Adel. Siev- macber, II. 100. N. 8. Von Mcding, III. N. 514.— 2) Ein ausgcstorbencs stcyermärkisch. Geschlecht, das 1163 — 1322 vorkommt. Schmutz, II. 437. Manstorf. 1) Eine sreiherr- lichc oberostreichische Familie, die vom K. Leopold im Jahre 1702 in den Adel- und 1713 vom K. Karl VI. in den Freiherrcnstand erhoben wurde, Huselrns Hi-I stör. Formal. 'U. VII. p. 677. und ff. Von Hoheneck, Beschr. von Oestreich. 'II. I. 712. 'I. II. in Snppl. 76. Gauhe, II. 692 — 96. — 2) Der oberöstreichische Landschasts-Einnchmer, Georg Joseph Edler von M., wurde im Jahre 1709 mit dem Prädicat Edler Herr nobilitirt. von M. E., 371. lllanteufel, auch Mann- teufel. Eins der ältesten pom- mcrischen, zum Theil gräflichen Geschlechter, das sich in sehr viele Linien theilte. Nach Schwarz, Pommer. Lehnhist. 410. hieß dieses Geschl. erst Queren. Der k. bäurische Kämmerer Gottlicb Joseph M. auf Proitz, erhielt am 25sten August im Jahre 1790 ein Grafendiplom. Sinap, II. Th. 164. II. 146—47. Schwar- zcns Leipzig. Landchron. 156 — 166. Hübncrs genealogisch. Lex. 324. Schumanns genealogisches Handbuch, 209 6. Gauhe, I. 969 — 72. Micräl, 601. Siebmacher, III. 166. N. 3. Von Meding, II. N. 627. V. Kroh- ne, II. 306 — 317. und 441. u. folg. Neues genealog. Handb. 1777. 299. und f. 1778. 346. Seiferts Genealogie adlicher Eltern und Kinder. Zedlers U. L. XIX. 1103 — 1112. R. von Lang, 49. Many v. Mariensee. Der Hauptmann Franz Anton, w. im Jahre 1786 mit dem Zusätze M. geadelt, von M. E., 371. Manuel. Eins der ältesten schweizer Geschlechter, ehed. Chol- lard genannt. Bucclin, ?>. IV. Gauhe, 1. 972. Maphai. Julius M., wurde Maraviglia im Jahre 1706 Ncichsrittcr. v. M. E., 176. iNaraviglia-Crivelli. Johann Stephan M., östreichischer Oberstlieutenant, wurde i. Jahre 1761 in den erblandischen Gra- I senstand erhoben, von M. O., ^ 24. Marburg. Steyerische Rit- z ter dieses ^iamcns kommen von ^ 1120—1366, zum Theil 1366 l als Grafen vor. Schmutz, II. I 491. Marca a. Eine urspr. grau- i bündtcnschc Familie, die jetzt in Regensburg lebt. R. v. Lang, i 440. Marcant von Vlankein. schrvcrdt. 1) Susanna, geb. Nigroni von Riesenbach, eines östreichischen Obersten Wittwe, wurde im Jahre 1743 in den böhmischen Ritterstand mit dem Beiworte von B. erhoben, von M. E., 176. — 2) Der Oberst- I lieutenant Michael, Ritter M. v. iS B., wurde im Jahre 1806 Frei- I Herr, von M. O., 69. Marcantcllg von Serr«« ^ vallc. Der Hauptmann Bern- I hard M., wurde im I. 1808 g mit Edler von S. geadelt, von j M. O., 224. Nlarcekich von L.oewcn- I feld. Der Oberlieutenant Thev- z dor M., wurde im Jahre 1775 h mit dem Zusatz von L. geadelt, von M. E., 371. Marck. Eine schlesische Fa- ^ milic. Sinap, II. 800. Marchcr. Der inneröstreich. « Gubernialrath Franz M., wurde iz im Jahre 1790 geadelt, und im l Jahre 1812 Ritter, v. M. O., R 124. und E., 176. Marconnay. 93 Marchin, Marcin. Von den von Marzin und Morzin in Böhmen ganz verschieden, aus d. Lombard, gebürtig, i. Lüttich. seßhaft, Gauhe, Anh. 1677. und f. Marcinovi von Terlag', hoff. Die Brüder Caspar und Johann Peter aus Trient, wurden im Jahre 1737 mit d. Zusatz T. nobilitirt. von M. E., 371. Marchisio v. Casscle. Der östreichische Oberstlieutenant Carl M., wurde im Jahre 1782 Ritter. von M. E., 176. Mavcinkowsky. Eine schlesische Familie. Sinap, II. 800. Marck'lorvstH. Ein schlcsi- sches Geschleä)t. Bucclin und Spcner nennt es Markowskcr, Lucä, Marowsker und Siebmacher, 1.76. N. 13., Markowsker, gen. Otto. Sinap, I. 628. Spe- ner, Hist. tlieon. iuKi'gn. p>. 249. Von Meding, II. N. 628. Marckwart von Hradeck, Margnart. Eine Familie, die in Böhmen das Erbkammerer- Amt des ritterlichen Standes inne hatte, und, die auch im Neu- ßischen Fürstcnthume Schlesiens ansessig war. Sinap, I. 628., der sie Marquart ohne Hradeck schreibt. Gauhe, II. 696. Siebmacher, I. 62. N. 16. V. Meding, II. N. 630. Marco von Marchi. Der Postmeister zu Cilly, wurde im Jahre 1796 mit dem Zusätze v. M. nobilitirt. v. M. O., 224. Marconnav. Eine alte änliche französische Familie, die sich seit der Verfolgung der Ncfor- mirten aus seinem Vaterlande in das Brandenburgische und Han- 94 Maxdefcld — Margelik. uoverische begab. Von Krohne, II. 318. und f. und 442. i.Iardcfeld. Urspr. Maas- bcrg, kam mit Gustav Adolf als Ingenieur nach Deutschland, w. den 2lZsten Januar im I. 1646 geadelt, und nachdem er Feld? iuarschall geworden, den 9. Juni im Jahre 1677 durch K. Karl XI. Freiherr mit Vorbehalt der ihm auszumittelndcn eigenen Freiherrschaft. Ritter von Lang, 18ö- 'I'lmulr. V.ninp. 'IV il. 161. 1676. Gauhc, I!. 696. u. f. Mardschlegcr von iOeil- thall. Der Hofkriegs-Buchhal- tungs-Raitrath, Franz Ignatz, wurde im Jahre 1764 mit Edl. von N. nobilitirt. von M. E., 371. Marck v. Marchhal. Der Rittmeister Franz M., wurde im Jahre 1316 mit dem Beinamen von M. geadelt, von M. E., 371. Marenholz, Marenholte, Maruholz. Ein sächsisches u. lüncburgischcs Geschlecht, das v. dem obigen Maehrcnholz ganz verschieden Ist, aber auch im Braun- schweigischcn, dann im Halber- städtischen, Magdeburgischen und Mansfeldischcn begütert ist. Geifert, Genealogie adlichcr Eltern und Kinder. Siebmacher, 1.169. N. 3. Von Mcding, 1. N. 616. Zcdlers U. Lexik., XIX. 1623. Lüdersens Samml. Marenzi. Freiherren, welche im Jahre 1311 den 26. November Mirglieder der stcycrisch. Landmannschaft wurden. Schmutz, II. 499. Maresch von Maarsfeld. Der östreichische Feldartilleriestück- hauptmann, Carl M., wurde im Jahre 1766 mit dem Zusätze v. M. geadelt, v. M. Q., 224. Maro schal. Der k. k. Le- gationssecretar Johann Carl Joseph, wurde im Jahre 1738 nobilitirt. v. M. E., 371. Maretich von Riv-Alpcn. 1) Der Oberstlieutenant Ernst Gi- deon von M., wurde im Jahre 1322 mit dem Zusatz von R. A. Freiherr, von M. E., 77. — 2) Der Hauptmann, Jacob M., wurde im Jahre 1791 geadelt, von M. E., 372. Margarittcn von der, v. d. Marthen, Martcn. Ein berühmtes thüringisches, besvnd. erfurtischcs Geschlecht, dessen eine Linie die Lauenburgische, die des Arnst. Amtmanns Mclch. Friedr. i. I. 16.. zu Arnstadt, die Herrmannische aber in der Person d. ältesten und obersten Nathsmci- sters Hemming von d. M. im Jahre 1662 ausstarb. Ursprünglich hatten ste nur einen Löwen im silbernen Felde, K. Maxim, aber vermehrte im Jahre 1616 das Wappen mit 3 Löwen u. einem Helme. Im Jahre 1662 d. 22. März starb das Geschlecht aus, u. dessen letzterm Familiengliede ward Schild und Helm mit in das Grab gegeben, wozu dieselbe Stelle in der erfurter Barfüßer- Kirche vor dem Altar gewählt wurde, in welche sein Uranhcrr und Stifter seiner Linie beerdiget worden war. Spangenbcrgs Adelssp. VII. Buch, 161. 123. Weinrichs Nachricht, von Erfurt. 221—23. Gleichcnstein, 66. Margelik. Der Hofrath Johann Wenzel von M., wurde Margr.tti — Morkowitsch. 96 im Jahre 1736 Freiherr, v. M. O., 69. Margutti. Der Naitrath Ja- M Bruder Ant. M., wurden im Jahre 1733 in den ^ Reichs- und crblandischen Nit- terstand erhoben, von M. O., ^ 130. Marien de Frcmern. Der baierisehe Hauptmann Carl Theodor Johann Baptist, erhielt am 10ten Januar im Jahre 1619 den Adel vom Herzog Carl von Lothringen. N. v. Lang, Sup- ß plcm. 122. Marinelli. Der Schauspicl- ^ Unternehmer Carl M. zu Wien, wurde im Jahre 1801 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 224. Marinelli auf u. zu Mertzs hoffen. Der Oberamts-Gegen- handler, Franz Leopold M. zu Laybach, wurde im Jahre 1702 Reichsritter mit Edler von M. auf und zu M. v. M. E., 176. Marinoni. Der Professor i der Mathematik und Dircct. der ! militärischen Akademie in Wien, Johann Jacob, wurde im Jahre 1727 geadelt, v. M. O-, 226. Mari schier von Rotters ss heiin. Der Landrechts-Secrctar h Feanz zu Tarnow, wurde i. I. 1791 in den galizischen Adelst, mit Edler von R. erhoben, von M. E., 372. Mark, Marck. 1) Diese I Grafen stammen von den alten I Grafen von Teisterbant, und zu- z nächst v. Altena ab, u. theilten sich in die Westphäl. und Arcm- > bcrgischc Hauptlinie ab, von de- I nen die Grafen zu Berg abstam- D men. Im Hofs Xotit. ?r c>o. Iin^>. Vid. 9. Cap. 66. Hübner, II. Tab. 436. 433. 439. 440. Zcd- lers U. Lexikon. XVII. 1163. und folg. unter Ludemey und XIX. 1266 — 1262. Gauhe, I. 972. — 2) Der baierisehe Major Heinrich, wurde den 24sten Juni im Jahre 1316 zum .Ritter ernannt, und den 26. Febr. 1817 immatriculirt. R. v. Lang, Suppl. 122. — 3) Ein nieder- rheinisches Geschlecht, das sich v. der Mark schreibt. Bon Steinen, wcstphälische Gesch. I. Th. Tab. 14. N. 2. Siebmachcr, II. Th. 12V N. 3. Von Meding, I. N. 609. Markart, Markard, Mars kert. Ein wahrscheinlich ausge- storbencs fuldaisches Geschl., das in der 2ten Halste des I4tcn Jahrhunderts zuletzt vorkommt. Schannat, Client, siulcl. 129. V. Meding, II. N. 629. Hartmanns Samml. Marklowsky, Marklovss cy. Schlesischer Adel und Freiherren, die von den v. Perszcin u. Pernstein abstammen. Sinap, I. 628. II. 377 — 81. Gauhe, I. 973. u. f. Marklorvskp v. Aebratsch. Die Brüder Joachim Christoph und Bcrnard M. von Z., wurden im Jahre 1716 bvhm. Freiherren. von M. E., 77. Markinuller. Der Leibarzt v. Joseph Anton M., wurde im Jahre 1779 mit Edler von nobilitirt. von M. O-, 226. Markowitsch. Ritter von Regenthal, wurden im I. 1616 Mitglieder der steperischen Landmannschaft. Schmutz, II. 610. 96 Marmels — Marschall. Marmels. Eine uralte grau- bündtncr Familie, die das Erbmarschallamt im Stifte Chur besaß. Vucelin, Llemniat. ll. IV. Gauhe, l. 973. u. f. Marochino. Franz M. ans Buccari, wurde im Jahre 1738 nobilitirt. vvn M. E., 372. Maron. Der Mahler Ant. M., wnrde wegen Portraitirung der kaiscrl. Familie im I. 1772 nobilitirt. vvn M. O., 226. Marossy v-Ronttiizn-^egy. Der östreichische Obcrlieuten. Georg, wurde mit dem Beisätze v. K. H. 1304 nobilitirt. von M. O-, 226. Marotti. Joseph Vinccnz von M., wnrde im I. 1770 z. Freihcrrn erhoben, v. M. O-, 69. Marquard, Marquart. 1) Eine braunschweigisch-lunebur- gische Familie. Zedlers U. Lex. XIX. 1664. und f. Lüdersens Samml. — 2) Der berühmte Rechtsgelchrte und k. Kammer- gerichtsassessor Johann M., w. 'im Jahre 1721 vom K. Lcvp. I. geadelt. Zcdler, a. a. O. Margnet. Der Gubernial- Secrctar Joseph M. in Gratz, wnrde im Jahre 1794 mit Edler vvn nobilitirt. von M. O., 226. Marschal -- perelat. Der Feldmarschallicuten. Peter M. P., wurde im Jahre 1819 Freiherr, von M. E., 77. Marschalck. Eine brannschw. lnnebnrgische Familie, die daS Erblandmarschallamt im Bremischen gehabt, wahrscheinlich ehedem Bachlcnbrock geheißen, und ausgestorben seyn soll. Köhler, Nachr. von d. braunschw. lüne- bnrgischcn Erblandhofamtern, 70. Mußhard, bremisch, u. verdensch. Rittersaal. 388. Von Meding, l.N.Stl. Siebm., I. 184. N. 8. Mansch «-.lock. Der Domd« chant des wisichcradcr Domcapiii tels, Joseph Narcis M., wurde 1806 Ritter, von M, E., 176. Marschall, Manschalk. 1) In Deutschland führen diese Namen verschiedene adliche Familien , und in den neuern Zeiten meistens den erstem. Die vorgenannte von den übrigen ganz, auch im Wappen verschiedene, aber schrieben sieh nicht Marschall. Besonders gab und giebt es in Baiern, Bremen, Elsaß, Franken, Hcnncbergischen, Meißen, Schwaben und Thüringen, viele dieses Namens, 1. Wllll. llm- gsri llv. cliz ovi^ins uowluis iVlarsoliall. VIt. 1723. und in defs. 8loivma1. aeacl. 1746. p. 601 — 4. I. Chr. Dithmar, der churmärkisch. Adelshistvrie. I. St. von dem hochadlichcn Geschlechte der von Marschall. Franks. 1737. l'. 9. Bogen, mit K. im l. Kap. von dem Urspr. dieses Geschlechts und dessen Untersch. von andern Geschlechtern gleiches Namens, im lltcn. Von den Namen, Alterthum u. Wappen dies. Geschl., im lllten. Von d. Linien dieses Geschlechts und im Kap. IV. Nachrichten und Urkunden z. Beweis der Geschlechtsfolge der v. M. angegeben worden. König, 11.674—702. Gauhe, 1.974—31. V.Krohne,1.B.2.TH. 320—36. u. 442—44. V. Falkenstein, thür. Chrvn. ll. B. 1342—66. Marschall von Bachtein D bruch. Ein bremisches Geschl. W Marschall v. B. - ihluübarck, ülcmuin. zm!-. 633. 'lllmato. nabil. Lrem. Pfefsi'n- gcr, Hist. des braunschw. lune- bur i Meding, I. N. 612. Zedlcr, III. B. 1732. ll. XIX. 1736. 1749. Marschall von Dicberstein. In Meißen. Die Mutter aller dieser Linien, stammt aus Schottland von den Marschallen von e Kcith, welche dieGroßmarseballcn- Würde von Schottland besitzt, u. mit dem konigl. Hause (Slu- ' art) verwandt ist. T^ithmars il' mark. Adelshist. I. St. I'. p. 9. Lag. 1 — 5. zu d. er aus schottt ländis. Hcroldskammcr die Ah- nentaseln und ein offenes Patent ^ vom Jahre 1709, das 1718 re- > novirt wurde, erhielt. Diese Linie war auch in Schlesien anscs- sig. I). Zach. Nivander, Biebcr- stcinische Genealogie. Mscpt. Bu- cclin, 34. u. s. Lookler! IIc>- vor», II. Th. 246—260. Si- ^ now, I. Th. 629. II. Th. 306. Neues genealogisches Handbuch, 1777. 300. 1778. 347. F. L. A. Hörschelmanns Nachr. v. der ? gräflichen Familie der von No- nav und Biebcrstein; ein Aus- 11. Band. - Marschall v. D. 97 zug aus Becklers Historie. In I. Fr. Christ. Catal. ll. II. p. 809. kam eine Stamm- u. Ahnentafel der Marsch, von Biebcrstein auf Pergament, mit illu- minirten Wappen, desgleichen gedruckte gcneal. hist. Beschr. nebst den Stamm - und Ahnentafeln dieser Familie vor; in wessen Besitz beide jetzt wohl seyn mögen? Scifcrt, Ahnentafel, I. Th. Tab. 29. Lpenizi-) Oji. Inzr. gen. 194. Psefsingers braun- schwcigisch. lüneburg. Histor. II. B. 913. Gauhe, I. 977. Von Krohne, I. 329 — 36. II. 320. 442. IVInsbarcl, Nvnurn. iz. 388. 'lllieato. nobil. Iloernon.?. ^Siebmachcr, I. 166. N. 8. Konig, II. 674 — 702. Von Fal- kcnstcin, Chron. II. 1342 — 66. Glcichcnstciii, N. 64. Zedlcrs U. Lex. XIX. Uechtritz, Geschlechtserz. 1. Th. 66. Taf. Dessen di- plomat. Nachr. V. Th. 110 — 16. (von 1673 — 90. aus mer- seburgischen Kirchennachr. Lüder- ^ scns Samml. Marschall v. Calatiu. Zedlcr, V. 162. und ss. im Art. Calatin u. von Pappenheim. Mavschall voir Croueiu bürg, s.'M. v.Bachtcubach. Marschall von Dahlrviy. Eine Linie dieses Geschl. ist eine Branche der M. von Biebcrstein, d. in der Mark Brandenburg das zwischen Berlin und Frankfurt an der Oder gelegene Rittergut D. besitzt, und die mit dem englischen Hause Smart in doppelter Verwandtschaft steht. Dietmar, Deduction von diesem Hause, in dessen I. T. seiner mark. Adelshistorie, bestehend aus 9 Bogen. 7 öS Marschall v. D. Gauhe, I. S79. Von Krohne, 322. Marschall v. Derschney. In Schwaben, haben mit den thüringischen M. von Guttnaus- hausen einerlei Wappen. Zedler, 19. B. 1740. Marschall v. Dovusperg. Ein Geschlecht, welches d. Erbmarschallamt im St. Augsburg bekleidete. Es ist in der 2ten Hälfte des löten Jahrh, ausgestorben, und war wahrscheinlich einerlei Ursprungs mit den von Oberndorf. Lponer, Hist. in- sigu. p. 731. Nattli. a ?ap- pxznllenn, 0ap. 39. Von Me- ding, I. 31. 614. lrNarschall von Ebenet. Die sich zum Theil auch M. v. Ravcneck nennen, und mit den von Redwitz einerlei Wappen haben, und statt Eh. Sachsen das Erbmarschallamt im Stift Bam- berg verwalteten. Steinn-, 0p. beralll. 166. 164. Horns chur- sächsische Handbibl. I. Th. 146. und f. Gauhe, I. 976. Zedler, 19. B. 1740. V. Krohne, 321. Von Hattstein, II. 211. u. f. Biedermann, G.Tab. 329—33. Marschall v. Ebersberg. Ein thüringisches Gcschl. Gauhe, II. 698 — 700. Marschall von EckertSü berg. Ein thüringisches Geschl. Zedler. 19. B. 1744. Marschall von Erlebach und Einoetch. Ein fränkisches , mit den M. von Greif von einem Stamme abstammendes Geschlecht. Bas. Edl. von Gleichenstein, ausführliche Nachr. 1727. Gauhe, 1. 976. Gleichenstein, N. 64. - Marschall v. H. Marschall von Goldbach. Ein thüringisches Haus dieses Geschlechts. Marschall v. Gosserstacdt, siehe M. von -Herrengofser- staedt. Marschall von Greif. Ein thüringisches, besonders im Co- burgischen begütertes Geschlecht. I. B. Edl. cie 01aielrenststhcim. Marschall von Eochwart. Eine Linie des schottländisch. Geschlechts. Marschall de Eure, oder Eohr. Salver, 233. Marschall v. Dberudorf, auch ppendorf. Eine schwabische Familie. Zedler, 19. 1749. Marschall von Hsthcim. Ein frankischer und niederrheinischer Adel, welcher das Untermarschallamt der Obermarschälle von Bamberg begleitete. Biedermann, N. W. Tab. 334 — 34V. und St. I. Verzeichn. V. Hatt- stein, III. B. 213. und f. Siebmacher, I. 101. N. 7. Schan- nat, Client. bulcl. p. 129. V. Meding, I. N. 619. R. von Lang, 440. u. f. Zedler, XIX. 1749. Gauhe, I. 976. V. Kroh- ne, 321. Marschall von Pappens heim. Ein schwabischer Adel, Freiherren, Erbmarschälle des h. r. Reichs, führten ehedem den Namen Calatin. Bucelin. Jm- hof, Xotit. ?^oeer. Salver, 389. 419. Von Hattstein, II. - Marschall v. St. 99 B. 215. Sicbmacher, l. 19. N. 11. Zedler, 19. B>, 1749.. V. Meding, l. N. 520. lVIattb. a Uappenbeim. IX. cls «zui^i- ne et tümiüa clominor. cl, 372. Martin Martin von Greifcnburg. Der Pfleger und Gerichtsschrei- bcr zu Wangen, Joseph M., w. im Jahre 1773 mit jenem Beisätze nobilitirt. v. M. E., 372. Martincig von Borgna- nenburg. Caspar M. zu Cor- mons, wurde im Jahre 1763 mit jenem Zusätze nobilitirt. v. M. O., 226. Martines. Der Nath und Hofbibliotheks - Custos, Joseph, w. mit seinen 3 Brüdern Div- nys. Johann Baptist u. Carl, im Jahre 1774 Ritter, von M. O., 130.^ Martini. Der Generalmajor und Festungscommandant zu Te- meswar, wurde im Jahre 1306 geadelt, v. M. O., 226. Martini. Der Hofr. u. Professor der R., Carl Anton zu Wien, wurde im Jahre 1780 Freiherr, v. M. O., 69. Martini von IVasserberg. Der Hofrath der k. k. Obersten - Justizstelle, Carl Ferdinands w. im Jahre 1766 Reichsrilter mit dem Beiwort von W. v. M. E., 176. Martiniy. Diese alte ursprünglich Boruta genannte Fa^ milie in Böhmen, wurde freiherrlich, auch nachher graflich, und weil ihr Wappen mit dem der Gr. von Kaunitz übereinkommt, so halt man beide ursprünglich von einem Geschlechte. Hitler- Lelnm, Sjzieil. ?. II. Imdol, I^ol. Lroo. Imp. in Nantiss. Hübner, III. T. 673. und folg. Gauhe, I. 931 —86. Gcneal. Archivar. ?. VII. 264. Lalln- vi,'Lad. Slommat. 1.1. Hart- manns Samml. Marz-ani. 10! Martint'owskv. Ein schle- sischeS Geschl. Sinap, I. 970. Von Mcding, III. N. 616. Martonitz. Der östreichische Oberste Andreas von M., wurde im Jahre 1303 Freiherr, von M. E., 77. Martschlacger. Der jubi- lirtc niederöstrcichische Negierungs- rath Matthias Ferdinand, wurde im Jahre 1792 mit Edler von geadelt, von' M. O., 226. Marrvltz. Ein pommerisches und markisches Geschlecht, das auch in Schlesien begütert ist. Micral, Lid. VI. 603. Luca, schlesisehe Chronik. Sinap, I. 630. II. 801. Gauhe, I. 986. und folg. Dithmar, 60. N. 10. Siebmachcr, I. Th. 178. N. 4. Dicncmann, 342. 399., wo auch eine genealogische Taf. und Wappen, l^io. laulioovn Lidollus .cla anli<^uc> et uovo gsimra Namvilior. LranLLirt. 1610. 4. Von Meding, I. N. 622. MavZMli. Der Hofkammerkanzlei-Registrator zc., Joseph, wurde im Jahre 1723 nobilitirt. von M. E., 373. Mo.rznnl^ voir Staiichof. Die Geschwisterkinder Laurcnz u. Johann, wurden im I. 1769 mit dem Beinamen von St. nc>5 bilitirt. von M. E., 373. M«irzel. Tproff, I. B. 71 Aug. N. 3. Marziaili v. Sacile. Der Feldmarschallieutcnant Franz, w. im Jahre 1812 geadelt, u. 1818 Ritter, von M. O., 226. und E., 176. 102 Marzick — Marzick v. Llannncnfcld. Der Attillcrie- Stückhauptmann, Johann Wenzel, wurde im I. 1763 mit jenem Zusätze nobili- tirt. v. M. E., 373. Masche. Ein schles. Gcschl. Sinap, I. 631. " Mascht'ow, Mascow. Wurde am 10ten Juli im I. 1688 geadelt. Zuea Ilikes, I'ol. 37. Mascht'wiy. Ein schlesischcs Geschlecht, das mit den v. Machewitz und Maschwitz nicht zu vermengen ist. Sinap, 631. Siebmacher, I. Th. 72. N. 9. Ma schwitz. Ein meißnisches Geschlecht. Siebmachcr, 1. Th. 164. N. 4. Von Meding, 1. N. 376. Masoov. Niclas von M., erhielt vom K. Ferdinand I. einen neuen Bestätigungsbrief über seinen Adel. Zedler, U. Lex. XIX. 1916. MasIaw,Maslowsky,Mas-! lowesky. Ein schlesisch. Adel. Sinap, I. 631. II. 802. Masotti. Johann Franz M., wurde im Jahre 1717 nobilitirt. v. M. E., 373. Massa. Eine schlesische Familie, aus welcher der schlesische Kammer- und Salzadministrator .im Jahre 1710 Reichsrittcr und mit Edler von nobilitirt wurde. Sinap, II. 802. von M. E>, 176. Massart v. Montenville. Der Stückhauptmann Alexander Franz Joseph, wurde im Jahre 1773 mit dem Zusatz von M. nobilitirt. v. M. E., 373. Massbach, Maspach, Mos- pach. Ein suldaischcs Geschl., das zu Ansang des I7ten Jahr- Materm. Hunderts erloschen ist. Biedermann, B. Tab. 236—39. Salver, 146. Tab. 19. N. 74. Tab. 9. N. 24. 230. 234. 242. 246. 247. 266. 273. 334. 364. Schan- nat, suldaischer Lchnhof, 129. Struv, neueröffn, hist. und po- lit. Archiv, beschreibt das Wappen sehr unrichtig. V. Meding, III. N. 617. Masse »dach v. uz. Ein rheins land, ursprünglich schwabisches Geschlecht. Von Hattstein, II. Th. 216. Siebmachcr, I. Th. 113. N. 8. Von Meding, I. N. 626. Tyroff, I. 103. Taf. N. 4. Massenbach Gennningen. Eine im Baierischen und Wür- tembergisch. begüterte Familie. N. von Lang, 186. und f. Massenbcrg. Dieses Gcschl. besaß die gleichnamige Herrschaft in Steyermark. Schmutz, II. 619. Masson. Der k.. k. Fcldstall- meister Victor Amadaus, wurde im Jahre 1712 Neichsritter mit Edler von. v. M. E., 176. Massow. Ein hinterpomme- risches Geschlecht, das seit dem 16ten Jahrhundert die Präsiden- tenstclle im Schöppcnstuhle zu Stettin erblich bekleidete. Mi- cräl, 603. Gauhe, I. 986. und folg. Dithmar, 6. N. 11. V. Meding, I. N. 626- Siebmachcr, 1. 177. Zedler, U. Lexik. XIX. 1980. Masswand. Ein freihcrrli- ches steyermarkisches Geschlecht, das den 19tcn August im Jahre 1689 in den Grafcnstand erhoben wurde. Schmutz, II. 620. Matcrni. Der Rittmeister, Siegmund, wurde im I. 1729 Mathaeser - a böhmischer Nittcr mit von. von I M. E., 176. Mathaeser von L.ehens- I Höfen. 1) Auch Mathcsern v. I Lehenshoven, ein Nittergeschlecht I in Stcpcrmark, das 1726 in d. I Landmannschaft dieses Hcrzogth. s aufgenommen wurde. Schmutz, I II. 621. — 2) Der niederöstr. H Landmarschalls-Secretar Johann » Jacob, wurde im Jahre 171S I mit Edler von L. Ritter, von M. E., 176. Mathesen. Der Gcneral- Feldwachtmeistcr, Johann Andr. von M., wurde im Jahre 1770 Freiherr, von M. E., 77. Mathlassen von EHrein bcrg. Der Assessor des Ober- amtcs zu Laußnitz, Franz Heinrich, wurde im Jahre 1710 in den böhmischen Adelstand mit d. Pradicat v. E. erhoben, v. M. s E., 373. Machtest von Roscnfcld. Der Landrichter Peter, wurde i. Jahre 1727 mit dem Pradicate von N. nobilitirt. von M. E., Z 373. Mathis von Brnckenfeld. Der Feldschiffbrücken - Oberlicute- nant zu Essegg, Johann, wurde im Jahre 1774 mit dem Zusatz von B. nobilitirt. von M. E., 373. Mathis von Treustadt. Der Advocat Johann Martin zu Feldkirch im Voralberg, w. im Jahre 1322 mit Edler von T. nobilitirt. von M. E., 373. u. f. Mathison. Den Dichter u. Legationsrath, jetzigen Oberbibliothekar in Stuttgart, hat der K. von Würtembcrg im Jahre Mattincloi't. 103 1826 zum Ritter der würtember- gischcn Krone ernannt. Matoschck. Der Vicedircc- tor der medizinisch chirurgischen Studien zu Wien, II. Franz, wurde im Jahre 1816 mit Edler von geadelt, und 1820 Ritter. von M. O-, 139. u. 226. Matschach er. Stcyermärki- sche Edelleute, die bei Gratz den gleichnam. Ort besaßen. Schmutz, II. 521. Matschiner von Bachncr? thal. Der Hauptmann, Adal- bcrt, wurde im Jahre 1810 nobilitirt. von M. E., 374. Matt. Der N. O. Regi'e- rungsrath Ignatz, wurde im I. 1793 Freiherr, "v. M. E., 77. Mattbnsch vonMincnfeld. Der östreichische Hauptm. Joh. Christian, wurde im Jahre 1764 geadelt, von M. E., 374. Mattcneloit. Der liegnitzi- sche Regierungsrath Franz Ludwig von M., wurde im Jahre 1732 böhmischer Freiherr, von M. E., 77. Matthaides von Zavietiz. Der Hofagcnt Johann Joseph M. von Z., wurde im I. 1709 böhmischer Ritter, von M. E., 176. Matthiaschovski v. Mat- thiaschorviy. Eine alte, in Mähren und Ungarn seßhafte Familie, die vom I6ten bis z. 18ten Jahrh, vorkommt. Si- nap, II. 605. Gauhe, II. 700. Mattincloit. Eine schlesische adliche, spater freiherrliche Familie, sonst aus dem H. Jülich stammend. Sinap, II. 802. Gauhe, II. 700. u. f. 104 Mattl Maul. Matt! von Locwenkreuz, Der Fcldkricgs - Commissär Ignatz Joseph Leopold, wurde im Jahre 1773 nobilitirt. v. M. E., 374. Mattußb'a^, Matuschka, Matuska. cschlesische Freiherren, stammen aus Böhmen, und wurde der schlesische Rcgicrungs- rath Ernst Nudolph von M. u. Toppoltschan, im Jahre 1715 bühm. Freiherr. Laldini Nis- eell. Lvlrcnn. Deo. 2. I-ib. 2. Sinap, II. 380. u. f. Gauhe, I. 487. von M. E., 77. Marz von Spieglfeld. Der inneröstreichischc Kammcrrath u. Salzamtmann zu Aussen, Franz Taver, wurde im Jahre 1755 Freiherr, von M. O., 69. und folg. Matzeber, Matseber von Iudenau. Ein östreichisch. Geschlecht. Hartmannische Sammlung. Maubach. Der k. baierische Gcncralsccretar des Ministeriums des Kriegswesens, wurde den 5. April im Jahre 1813 Ritter des Civilvcrd. O. der b. K. u. den 28stcn Juni immatriculirt. N. von Lang, 441. Maubeuge, Monbocsche. Ihr Stammvater, ein Schwabe, hieß Jacob Heitzclmann, genannt Polladt, wurde, weil er sich in d. Schl. bei MonbcugeoderMaubeugc in d. Nieder!, gar sehr hervorgethan, und den französisch. Feldherrn Longucville gefangen hatte, vom K. Ferdinand II. in den Adclsstand untar dem Namen v. Maubcuge erhoben. Die Familie begab sich in der Folge nach Schlesien. Von Krohnc, II. 335. und folg. und 444. Müller, im R. A. 1823. N. 195., 2251. Mauchart. Der Reichshofrath Friedrich von M., wurde i. Jahre 1779 Freiherr, von M. E., 78. Mauchenheim. Sind die i. 1. B. 112. aufgeführten v. Bech- toltshcim, und ist hier noch hinzuzufügen: v. Hattstein, I. 373 bis 76. und von Meding, I. N. 527., inglcichcn, daß sie zuWürz- burg mit dem Freiherren-Pradi- catc aufgcschworcn, und den 25. März im Jahre 1816 immatriculirt sind. R. von Lang, Sup- plcm. 57. Gauhe, I. 987. und folg. Tyroff, II. 6V. Ausg. N.' 2. Zcdlers ll. Lcx. XIX.. 2144. wo aus Bucelin, sao. ^r. 201. eine Ahncnt. beigebracht ist. Mauch cnheinier, Mach cn- heimer. Eine ehemalige rheinlandische Familie von Zweybrü- crcn, vom Jahre 1382 bis zu Ende des 16tcn Jahrhund, vorkommend. Humbracht, Tab. 219. Gauhe, I. 987. u. f. Mauer. Ein steycrmarkischer Adel, d. ehedem viele Güter besaß. Schmutz, II. 522. Mauerbuvg. Vorher Maurer, (nicht Mauer), welches ein anderes stcyermärkisches Gcschl. war, und von 1282 bis 1500 vorkam, in die steyerische Landmannschaft im Jahre 1668 aufgenommen w., u. das im Jahre 1717 noch vorkommt. Schmutz, II. 522. u. f. Maul. Der Rcichsag. Georg Ferdinand, wurde im Jahre 1717 in den Reichsadelstand erhoben. v. M. E., 374. Maur — May. 105 Maur in der. Johann Georg in d. M. aus Tyrvl, wurde im Jahre 1703 Freiherr, v. M. E., 78. Maurer, Mcurcr v. hcnsrcin. Ein in den kaiserlichen Erblanden seßhafter Adel. Hohcneck, Oberösireich. '1'. i. II. Gauhe, >1. 701. Von Krohne, II. 330. und I. 444. Maurich von Russbach. Der östreich. Hauptmann Franz, wurde im Jahre 1311 in den Freiherrcnstand mit dem Beim, von N. erhoben, von M. E., 73. Maurisbcrg. Ein Jesuit in Stcycrmark. Schmutz, II. 623. Mauriyio von Mohrciu seid. Der triester Kaufmann, Joseph, wurde im Jahre 1773 mit Edler von M. nobilitirt. v. M. E., 374. Maurus von waechurg. Der Kaufmann Joseph Johann zu Linz, wurde im Jahre 1798 mit Edler von W. nobilitirt. v. M. O-, 226. Maus. Ein meißnisches Geschlecht, d. auchMenssgen, Mensel, Mcisel, Müsel, Musichen, Mus und Musicn genannt wird. Siebmacher, IV. 123. Mauschwitz. Eine schlcsische Familie, die von den von Deb- schütz abstammt. Einige schrieben sich M. von der Armenruhe. Sie sind mit den von Musch- witz nicht zu verwechseln, u. sollen von den von Dcbschütz abstammen. Gauhe, I. 311. Lu- ca, schlesische Chrvn. Sinap, I. 631. und s. II. 802. Gauhe, I. 988. und s. Sicbmacher, I. 72. N. 12. Zedlers U. Lexik. XIX. 2239. G. Wcndt, in der Deb- schützischen Gencal. I. Th. 3. Mautern. Adliche, die einen gleichnamigen Ort im Brücher-Kreise in Steycrmark hatten. Schmutz, II. 626. Mauttincloit. Ein schlcsi- sches Geschlecht. Sinap, 11. 802. und f. Mar v. Marcn. Der Kreis- commissar zu Jglau, Matthias Joseph, wurde im Jahre 1793 mit Edler von nobilitirt. v. M. O-, 226. M -arelraiu, Macchselrain, Maä'selraiii, Mcichsclrcin. Freiherren und Grafen von Ho- hcnwaldck, die mit Gr. Johann Vitus Joseph, am 12ten Nov. im Jahre 1734 erloschen sind, und ihren Namen von einem in Baicrn liegenden Schlosse führten. Gauhe, I. 969. Gencal. Handbuch. Hübner, II. T. 667. wpcner, Iliüt. Im-ii^n. p. 49z. und Taf. 19. Sicbmacher, I. 19. N. 6. Iinlrol, Xot. pi-oo. Imp. Von Mcding, II. N. 633. Zedler, U. Lcx. XIX. 84 — 86. Mapon. Ein sächsisches und schlesisches adlichcs, nachher srei- herrliches Geschlecht. Sinap, II. Th. 804. Desserts Genealogie, 363. Konig, II. Th. 703 — 9. Dienemann, 340. N. 13. Sieb- machcr, I. Th. 166. N. 13. V. Meding, I. N. 628. Gauhe, I. 989. und f. Zcdlers U. Lexik. XIX. 2248. May. 1) Ein westphälisches Geschlecht. Zcdlers U. Lexikon. XIX. 2312. — 2) Der Reichshosrath Georg Augustin von M., wurde im Jahre 1716 Reichs- freihcrr. v. M. E., 78. 106 May — Mayer. May voir Rlingeu. Der Oberlicutenant Anton, wurde im Jahre 1810 mit dem Beisatz v. K. geadelt, v. M. E., 374. May v. Mayciithal. Der östreichische Hofrathssecrctär Joseph Ignatz von M., wurde im Jahre 1729 Edler von M. von M. E., 176. Mayburg. Stcpermarkische Freiherren, welche im I. 1676 und f. vorkommen. Schmutz, II. 627. Maydail v. Dannenthal. Der Oberlicutenant Anton, w. im Jahre 1819 mit dem Bein, v. D. geadelt, v. O., 374. Maydell. Eine der besten eidlichen Familien in Licfland u. Cnrland, davon auch eine Linie zu Ende d. 17tcn Jahrhunderts in Schweden in den Frcihcrren- stand erhoben worden ist, u. v. denen auch einige nach Deutschland kamen. Gauhe, II. 701 — 3. Bon Krohne, II. 338. u. f. und 444. V. Meding, 1. N. 629. und f. May end erg. 1) Ein ehemaliges fränkisches Geschlecht. Biedermann, St. Tab. 234. — 2) Der nicdcrvsireichische Appcllati- onsrath Joseph Anton Edler v. M., wurde im Jahre 1799 Freiherr. Lenpold, I. B. 3. Band. 486—499. v. M. O., 70. Mayer. 1) Lorcnz M., Pfleger zu Wangen in Baicrn, erhielt im Jahre 1676 einen Wap- penbricf, Carl Lorenz, k. baicr. Staatsschuldcntilgungs - Commis- sions-Assessor und Großhändler , in München, erhielt am 19ten i März im Jahre 1808 ein Rit- ! ter- und Adelsdiplom vom König auf Vorbitte der Landstände. R. von L., 442. — 2) Johann Georg, Hofrath und Rentmei- stcr zu Passau, erhielt den 6ten Juli im Jahre 1792 vom Ch. Karl Theodor ein Adclsdiplom. Ders. 443. — 3) Der Hofrath und Geheime - Kammerzahlmeister Johann Adam, wurde im Jahre 1764 in den Neichsritterst. mit Edler von erhoben, v. M. O., 139. — 4) Der Pension. Obcrst- wachtmeister Paul, wurde i. I. 1786 nobilitirt. v. M. E.,376.— 6) Gauhe führt, I. 990. 14 verschiedene Mayr, Maier, Meier, in der Schweiz wohnend auf. — 6) Ein steyermärkisches Geschl., das im Jahre 1691 besonders bekannt war. Schmutz, II. 627. Mayer v. Adlcrtreu. Der Salzversilberer u., Johann, w. im Jahre 1794 mit dem Beiwort von A. nobilitirt. v. M. E., 376. Mayer v. Luchsstadt. Eine karnthner Familie, die das Ecb- stäbelmcisteramt in Kärnthen hat. Bucclin, Ltemmat. ?. III. Zcd- lcr, U. Lex. XIX. 294. Mayer von -Hagenthal. Der Vicedomamts-Gegenhändler Johann Leopold zu Linz, wurde im Jahre 1716 Rcichsritter mit Edler von H. v. M. E., 176. Mayer von -Heldeufeld. Der Feldmarschall-Licutcn. Anton M. von H., wurde im I. 1816 Freiherr, v. M. O., 70. Mayer von -Hcldcnsfcld. Der Unterlieutenant Johann, w. im Jahre 1777 mit dem Beinamen von H. geadelt, v. M. E., 376. Mayer v. L. — M ay c r v. L.o erv ensch w erd t. Der östreichische Hauptmann Joseph, wurde im Jahre 181.1 mit dem Beinamen von L. geadelt, v. M. O., 226. Mayer von Maycnfeld. Der k. k. Kriegscommiss. Jacob Friedrich, w. im Jahre 1743 m. Edler von M. geadelt, v. M. E,, 176. Mayer v. Mayeregg. Der Pfleger zu Steinach, Jac. Christoph , wurde im Jahre 1710 mit von M. nobilitirt. v. M. E., 374. Mayer von Mayern. Der Kaurzimer Krcißsecretär Johann, wurde im Jahre 1770 mit Edler von M. nobilitirt. v. M. E., 376. Mayer von Mayersbach. 1) Der Arzt Moritz M. v. M., wurde im Jahre 1812 Ritter.— 2) Der k. k. Rath und Leibme- dicus Johann Ignatz, wurde im selbigen Jahre mit obigem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 376. Mayer von Maycrsberg. Der Obcramtmann Stephan Anton Franz zu Klostcrwald, w. im Jahre 1736 mit dem Beiw. von M. nobilitirt. von M. E., 376. Mayer von Mayersfeld. Der k. k. Hauptmann Niclas, wurde im Jahre 1769 mit dem Beiwort von M. geadelt, v. M. O., 226. Mayer oder Maycrsfclsen. Der niederostrcichische Kammer- Procurator, Johann Bertrand, wurde im Jahre 1715 in den Reichsritterstand mit Edler von M. erhoben, v. M. O., 130. M. v. W... 107 MayeL zu peyrn u. Perburg. Der Licentiat der Rechte und Landgerichtsadv., wurde im Jahre 1767 mit dem Zusätze zu P. und P. nobilitirt. v. M. O., 226. Mayer von Clucllenbach. Der Obcrlieutenant Laurenz M., wurde im Jahre 1816 mit dem Beisatze von Q. geadelt, v. M. E., 376. Mayer von Rcichheimb. Der Kriegscasse - Verwalter bei der O. O. Landschaft, Franz Gottlieb , wurde im Jahre 1714 mit dem Zusatz von N. nobilitirt. v. M. E., 347. u. f. Mayer von Sonncnberg. Der Hauptmann Georg M., w. im Jahre 1814 mit dem Zusätze von S. geadelt, v. M. E., 376. Mayer auf Starzhaufen. Der k. baierische Hofrath, Hubert, erhielt am 26sten August im Jahre 1784 ein gräfl. zcili- sches pfalzgräfliches Edclndiplom, u. die churfürstliche Bestätigung am 29sten November d. Jahres-. R. von Lang, 442. Mayer von Stolzenberg. Der k. k. Rittmeister Georg Friedrich, wurde im Jahre 1766 m. dem Beisatz von St. geadelt, v. M. O., 226. Mayer v. rvandelsheim. Der Neichsvicariats-Hofgcrichts- Agcnt, Matthias, erhielt v. Ch. Karl Theodor den 10ten September im Jahre 1790 ein Edclndiplom. R- v. Lang, 442. Mayer von Ivlldenfcls. Der östrcich. Rittmeister Franz Taver, wurde im Jahre 1310 mit dem Zusatz von W. geadelt, von M. O., 226. 108 - Mayer Mayer auf saar. Der Gutsbesitzer Joseph M., erhielt ein churbaierischcs Adelsdiplvm, vom ISteu Januar des Jahres 1814. R. v. Lang, 443. Mayeren. Der Bancal-Ad- ministrations-Rcgistrator zu Linz, Melchior Thcobald, wurde im Jahre 1719 Edler Herr. v. M. E., 176. Maycrgross von Gero^- inctti. Der Nicderlagsverwandte Franz in Mähren, wurde d. 19. Juni ini Jakre 1716 in d. böhmischen Adelstand erhoben, von M. E., 376. Mayerhofcv auf Grabens statt und Nicdernfcls. Maximilian Joseph, ehemalig. Lnnd- schaftskanzler, ein natürl. Sohn des Obersthofmcistcrs Gr. von Tattcnbach, wurde vom Chnrf. Karl Theodor den I0ten Juni im Jahre 1779 legitimirt, und in den Adelstand erhoben. N. v. Lang, 443. Mayern. 1) Der Truchseß und Dircctorial-Hosrath Anton Friedrich von M., wurde ini I. 1796 Freiherr, v. M. O., 70. — 2) Der östreichische Oberste, Freiherr Johann Friedrich, wurde i. Jahre 1748 böhmischer Graf. Dcrs. E., 22. Maycrir von Mayersberg. Der Räthsmann zu Breslau, Heinrich, wurde im Jahre 1704 in den böhm. Adelstand erhoben, v. M. C., 376. Maycrsberg. Eine schlesi- sche Familie. Sinap, II. 804. Mayersfcld. Der Oberstlieutenant Franz, wurde im Jahre 1780 mit Edler von geadelt, v. M. E., 177. , - Mayr. Maycrsheimb. Eine schlc- sische Familie. Sinap, II. 804. Mayerswald. DcrLandrechts- bcisitzer Joseph Anton in Mäh? ren, wurde im Jahre 1734 böhmischer alter Ritter, von M. E,, 177. Maykannner v. Mayens fcld. Der Rittmeister Joseph, wurde im Jahre 1769 mit dem Beisatz von M. geadelt, v. M. E., 376. Maynburg. Ein uraltes östreichisches Herrcnstands - Geschl. Hartmanns Samml. Mayr, Mair, Meier. 1) Eine adliche baicrische Familie, die in einer Linie den Frciherrcn- stand erhielt. Ganhe, I. 990. II. 703. N. von Lang, 444.— 2) Mart. Christoph v. M., Geh. und Eonferenzrath, und vertrautester Diener des Eh. Maximil. Emanuel von Baiern, wurde d. 22sten Januar im Jahre 1692 zum Freiherrn erhoben. R. v. Lang, 186. — 3) Johann M>, wurde im Jahre 1710 in den Reichsadclstand erhoben, von M. E., 376. — 4) Der Syndicus Franz Ferdinand zu Freiburg, wurde im Jahre 1716 nobilitirt. von M. E., 376. — 6) Eine östreichische Familie, die im I. 1742 und f. in östreichisch. Diensten gestanden. Von Hohcneck, 'I?. II. y. 77. Gauhe, 11.703.— 6) Christoph M. aus Tyrol, w. im Jahre 1748 nobilitirt. Dcrs. a. a. O. — 7) Franz Eugen, k. östreichischer Obcrstwachtmei- ster und dessen Bruder, d. Rittmeister Joseph von M., wurden im Jahre 1764 Freiherr, v. M. E., 78. — 6) Ein anderer glei- Mayr — cher Vornamen, aber von jenem verschieden, und niederöstrcichischi Negicrungsrath, wurde im I. 1773 Freiherr, von M. E., 73. — 9) Franz Tavcr, Inhaber der Herrschaft Penzing, w. im Jahre 1801 Ritter, v. M. Z O-, 131. Mayr von und zu Holzs hauscu auf Thäning. Der k. baierische Gencralzoll- u.Maut- ? directions-Assessvr Joseph Domi- nicus in München, erhielt den 30stcn März im Jahre 1791 v. Ch. Carl Theodor ein Adelsdi-^ ^ plom. N. v. Lang, 444. Mayr vou Thatculohn. Der Hauptmann Siegmund, w. im Jahre 1820 mit jenem Beinamen nobilitirt. von M. E., 376. Mayrberg. Oestreicher, die vorher Marmitsch geheißen, und im Jahre 1700 unter obigem Namen geadelt worden. V. Ho- hencck, i. Th. 712. Gauhe, II. 703. u. f. Mayreckh. Der Bürgermeister Jacob Oswald zu Krems u. Stein, wurde im Jahre 1716 nobilitirt. v. M. O., 226. Mayrn« Der Hofkammcr- a. Münz- u. Bergwesens - Dircct.- Hofcollcgiumsr., auch Obcrsikam- mergraf zu Schcmnitz, Carl The- obald von M., wurde im Jahre ? 1749 Freiherr, v. M. E., 78. Mazureck. Der Custos der ^ Collegiatkirche, Anton Paul, zu Ralibor?c., wurde im I. 1729 böhmischer Ritter. v.M. E., 177. ilNeau. Eine alte lüttichischc adliche, seit 1694 freihcrrl. Familie. 11111:05, büotit. Ichoc. Imy. kol. 126. Gauhe, I. 990. Meckbach. 109 Mechclu, Mcchle. Zwciwest- phälische Geschlechter dieses Namens. Von Steinen, wcstphä- lische Gesch. III. Th. 14. Jung, lli-t. (lomitat. Lentbeim. 'I'a6. 7, Siebmachcr, II. 120. N. 11. Von Meding, III. N. 618. Mechs von Pooc, Mex v. Ein liefländischer Adel. Sicbmacher, III. Th. 169. N. 10. V. Meding, III. N. 619., führt aus einer Ahnentafel ein etwas anderes Wappen an, in welcher auch die erstere, (i. Siebmachcr,) die zweite der beiden obigen verschiedene Benennungen stehen. Mechtcrstedt. Drei Herren von M., Heinrich, Ernst, Thco- dorich, welche den Lazariten-Or- dcn in Golha angenommen hatten, sind wahrscheinlich die Erbauer des jetzigen Grafcndorsisch., vorher Neckrodtischcn Rittersitzcs in dem gleichnamigen, 3 Stunden von Gotha gelegenen Dorf Mechterst. Brückner, II. Th. II. St. 49. Note. Mcchwald. Eine schles. Familie. Sinap, I. 633. Mecinskl. Adam Edler von M., wurde im Jahre 1801 ga- lizischer Graf. v. M. E., 22. Meckau, Meggau. Ein aus Meißen nach Östreich kommendes Geschlecht. Lyonev, Iliat. InslM. y. 494. 1A6. 19. Sicbmacher, I. Th. 21. N. 1. V. Meding, II. N. 634. Meckbach. Eine alte thüringische, von den hessischen Meg- bach verschiedene Familie. Müllers sachs. .4mual. 169. Gauhe, 11. 704. 110 Meckenhcim — Meerheimb. Meckenheim. Eins d. rhein- ländischen Geschlechter, das im löten Jahrhundert erloschen ist. Humbracht, Taf. 176. Siebma- cber, II. Th. 107. N. 6. Bon Meding, II. N. 636. Gauhe, I. 991. Zedler, U. Lexik. XX. 39. Meckern, Moocker. Ein altes rhcinländisches Gcschl. Sicb- macher, V. 39. Zedler, U. Lex. XIX. 39. LNccklenbnrg. Ein mecklenburgisches Geschlecht. Von Meding, I. N. 631. Modem, Moden, Mein dum. Ein churländisches, preußisches und licflandisches, im I. 1780 in den Grafcnstand erhobenes Geschlecht. Dienemann, 336. N. 16. 269. N. 47. Siebmacher, V. Th. 166. N. 9. Zcd- lers U. Lex. XX. 267. V. Meding, II. N. 636. Moder von Modern. Der PostVerwalter zu Neyß, u. dessen Bruder, der Raitossicier d. Hof- kammcrbuchhaltung, Johann Michael, wurde im Jahre 1726 in den böhmischen Adelstand erhoben, mit obigem! Zusätze, v. M. E. 376. Mederer v. rvuthwehr. Der 1). der Chirurgie und Professor zu Freiburg, wurde im I. 1789 geadelt, v. M. E., 376. Modern. 1) Ein steyermar- kischer Adel. Schmutz, I. 631.— 2) Der Postverwalter Joh. Michael zu Neyß und dessen Bruder, der Naitrath, Johann Gc- ' vrg, wurde im Jahre 1727 böhmischer Ritter, v. M. E., 177. Mcdiger. Eins der ältesten ^ schlesischen Geschlechter, das ehe- l - dem Medcgau geheißen haben soll, l kommt von 1400 — 1636, vor. . Gauhe, I. 991. Sinap, 1.633. - II. 804. Siebmacher, I. Th. 60. N. 12. Von Meding, II. N. 637. Mcding. 1) Ein braunschw. lüncburg. Geschlecht, welches das Erblandmarschall-Amt i. H. Lüncburg besitzt, und aych im St. Bremen begütert war. Mußhard, 'cklreatr. nobilit. Urizmens. Gauhe, I. 991. Psefslngers braun- schwcig. lüncburgische Historie, I. Th. 663. und f. auch dessen Geschlechtsgeschichte von dieser Familie, ein Mänuscript, das der Herr von Meding besaß. Zedler, U. L. XX. 120 — 28. V. Meding, I. N. 632., 379. Lü- dersens Samml. Medling. Waren mit den von Frontenhauscn u. Teyspach einerlei Stammes, und besaßen das in Baiern, nahe bei Au gelegene Schloß dieses Namens. Wigul Hund, I. 68 — 70. Mcdnyansky von Med- gp'es. Eine adliche, nachh. freiherrliche Familie in Oestreich. V. Schönfeld, Adelsschem. I. 240. Medzebor. Eine schlesische Familie. Sinap, I. 634. Meenhnusen. Kommen im Jahre 1317 im Hennebergischen und Coburgischen vor. Schul- theß, Hennebergische Gesch. II. Th. Urkundenbuch. 34. Grüner, Beschreibung von Coburg, III. Th. 66. ' Mecrhoimb, Merhemb. 1) Ein adliches, vom K. Leopold den 10ten August 1661 in den Freiherrcnstand des K. Böhmen erhobenes Geschlecht. Meding, Meerher — 1. N. 636. — 2) Daß der Oberstlieutenant (nachher. Oberste), Kaspar Wilhelm von M., mit der am olstcn Juli des Jahres 1710 verstorbenen Fr. Abel Ca- tharina Baronesza, vermahlt gewesen sey, beweist das noch zu lcgalisirende pfarramtliche Attest v. Befcndshagen, vom 21. März des Jahres 1824. Mcerhcr. Michael, Anwald zu Sittich, wurde im I. 1703 mit Mcerherrcn von Mchrhcers- heim geadelt, v. M. E., 376. Mecrvclde. Eine alte rhein- . ländische, theils freiherrl., theils gräfl. Familie. Gauhe, I. 992. Mcgbach. Eine hessische Familie. Gauhe, II. 705. u. f. Megerle von Mühlfeld. Der Dircctors-Adjunkt des k. k. Naturalien-Cabincts in Wien, w. im Jahre 1803 mit dem Beisatz von M. geadelt, von M. O., 227. N7cggau, Meckau,' Mecka. Eine sächsische, besonders meißnische, später stcyermärkische Familie, welche im Jahre 1626 v. K. Ferdinand I. in den Freiherren - und später in den Grafen- siand erhoben wurde, die aber im Jahre 1643 ausgestorben ist. Schmutz, I. 632. Iluoelin, Lterumat. ?. III. p. 132. Gauhe, I. 292 — 96. dom.Wnrrn- Imarrel, (IvII. Iiislor. gen. p. 276. Buddei, hist. Lexik. Hartmanns Samml. Meghem. Aus Geldern v. dem Geschlecht von Brimen ab- ' , stammend, eine gräfliche Familie, die in Brabant flvrirte. But- l kens 'Uro^Ii. eliz Lrubant. 1. ^ Meidinger.- 111 V. p. 128. und 8>i^>pl. H. I. g. 342. Gauhe, I. 707. u. f. Mcgingaud, Megingoz. Eine ausgestorbenc grafliche Familie in Franken. Zedlers U. L., XX. 243.' Meginhard.VerschiedeneGra- fen führen diesen Namen. Mehdein, von der, Mch» den, Meden. Eine im Her- zogth. Bremen seßhafte, alte eidliche Familie, davon einer im Jahre 886 sich den Titel eines H. von Friesland erworben hat. Siebmacher, V. N. 1637. Gauhe, I. 992. Mußhard, 402. V. Mcding, I. N. 633. Zedlers U. Lex. XX. 249. Mehlführer v. Mühlhau» seu. Der östreichische Hauptm. Georg, wurde im Jahre 1816 mit obigem Beinamen geadelt, von M. O., 227. Mehlhofcn. Eine schlesische Familie. Sinap, I. 634. Spe- ncr, 'I'Iroor. insign. p. 263. Siebmacher, I. Th. 72. N. 13. Bon Meding, I. N. 634. Mchofcr. Der Obcrauf- seher d. Normalschulwesens, Ignatz, wurde im Jahre 1796 mit Edler von geadelt, von M. O., 227. Mehwald. Eine vormalige alte» schlesische Familie, die Einige unrichtig Mechwald schrieben, die aber mit den v. Mcy- wald einerlei Geschlechts ist. Sinap, ?. I. 633. Gauhe, II. 703. Meidinger. Der Hofr. Johann Friedrich, wurde im Jahre 1767 in den Reichsadelstand erhoben. von M. E., 376. 112 Meidl Mcidl. Der Landgcrichtsvcr- Walter Anton, wurde im Jahre 1794 mit Edler von Ritter, v. M. O,. 131. Mcilcgg. Steyermark. Frei-- Herren. ^ Schmutz, 1. 632. Meilgvabcil. Dcrgl. Eben- das. 633. Meiller. Die Brüder Philipp Franz, und Johann Georg, wurden im Jahre 1797 geadelt, von M. E., 377. Meinbrechtshausen. Wegen eines begangenen Mordes wurde Curd von M. um d. I. 1169 d. Titels, Namens, Schildes und Helms entsetzt, u. sein Sohn Mcinbrccht schrieb sich M. von Hagen. B. Meding, I. N. 636. Meinders. 1) Ein mark. Gcschl. L. O. I^nniaizii ?ros- piliouoma Aiatulatoi inrn ac! iria- tliemutieain amn-i.?im 1'ovma- turn l'i ano. a Neinclers gunm oli virtulum olaritatem noili- litalis insifluiliii« 8. E. ül. in- dnlln e-iset . 136. Gauhe, II. 708. u. f. Lüdersens Samml. Meinertshagcn. Ein altes adliches Geschlecht aus d. Neichs- Meissen. sladt Cölln. Bon Krohnc, ll. 339—42. - Meisau. Waren Erbmarschalle und Erbschcnken in Oestreich, u. Stifter mehrerer Klöster. Hart- mauns Samml. Meiscbug, Mcisenbuch, Me)?senbug. Ein altes hessisches Geschlecht, das auch dem Nitterort Rhön und Werra einverleibt war. Winkelmanns Be- schr. von Hessen. 291. Biedermann, R. und W. l. Verzeichn. Spangenbergs Adelslexik. 2. N. gen. Handb. 1777. 301. 1778. 347. Estors Ahnenpr. Tab. 2. Schannat, fuloaischer Lchnhof, 129. Siebmachcr, l. Th. 141. N. 10. Bon Meding, lll. N. 620. Zedlers U. Lex. XX. 366. Mclsenrclter. Stcyermarkcr Lchnleute d. Gr. von Cili, die im I. 1419 vorkommen. Schmutz, I. 633. Meisssau. 1) Eine östreichische grast. Familie, welche ein Ast von den Grafen von Traun und Abensperg ist. Zedler, U. tzex. XX. 374. — 2) 'Ein anderes östreichisches Geschlecht, d. auch Meissaw und Meissowe geschrieben, u. mit dem Erbschenkenamte in Oestreich v. H. Albrecht v. Oestreich belehnt wurde. Zedler, a. a. O., 376. Mcissen. Burggrafen, waren mit den Gr. Neust eines Urspr. und erloschen mit dem 7. Burggrafen Heinrich im Jahre 1672. Man s. a. Dohna oben, 287. Spener, Hist. iusig». x>. 319. und 326. Tab. 12. Siebmachcr, II. Th. 13. N. 6. Bon Meding, I. N. 637. Meissl Mcistl. Leopold M., Besitzer des Guts Freycnthum in. Niederöstreich. v. M. O., 181. Meister. Der Landschaftssyn- dicus G. M., ein Steycrmarker, wurde im Jahre 1718 mit Edler von Ritter, v. M. E., 177. Meitinger. Der Ostting. Spielbcrg. Hof- und R. Rath, Johann Casp. , erhielt den 26. Juli im Jahre 1798 von den Gr. von Etzdorf ein pfalzgrafli- ches Adelsdiplom, und vom K. von Baiern dessen Sohn, der ! Host. Joseph Aloys solches be- h statigt. R. v. Lang, 445. Meitinger von Engels- hcnnb. Der obcrüstrcich. Hvf- 1 kammersecretair Johann Christ., und seine Vettern Franz Carl, Johann Joseph Christoph, Joh. Jacod, und Joachim Georg, cr- ^ hielten im Jahre 1726 die Bestätigung ihres Adels mit dem gedachten Zusätze, von M. E., l 377. Meitze. Ein lüneburg. Geschlecht. Lüderscns Samml. Lllekarschp v. Menk. Der A Hofconcipist Peter Cerbstin, w. s im Jahre 1821 mit obig. Beinamen nobilitirt. von M. E., > 377. Meklenburg v. Rleeburg. Der Oberlicutenant Friedrich, w. l im Jahre 1813 mit dem Beiw. von K. geadelt, von M. E., Melbeck, Melbecke. Das Stammschloß dieser ausgestorbe- ! nen lüneburgischen Familie liegt s eine Meile von Lüneburg. Nur von einem Siegel vom Jahre 1362, ist das Wappen beschrieben in v. Meding, III. N. 521. ii>. Band. » Mcllier» 113 In Lüderscns Sammlung, finden sich wahrscheinlich mehr Nachrichten von ihnen. Molch er von Rcuterburg. Der Gestüte-Controleur Romu- ald von M., wurde mit d. Beinamen von R. nobilitirt. v. M. E., 377. Mcldingett. Eine alte ober- sächsische Familie, die des r. R. Erbritterstand besaßen, der nach ihrem Absterben an die v. THeiß- bach gelaugte. Diese Familie starb zu K. Max. Zeiten aus. Hübners hist. Polit. Vlll. Th. 764. Gauhe, Anh. 1678. u. f.' Avc- mauns kirchbergische Histor., 38. 172. 328. Mein:. Eine brabanter und vstrcich. Familie, die von d. Gr. v. Mellin unterschieden ist. I7o- reot. cle tout. lo« toer. clv lleul,. p- 48. IZncelm, Cmm. Gauhe, II. 710. Molle, Mellon.. Der gelehrte Pastor zu St. Marien'in Lübeck, Jacob von Mcllcn, gab in seiner klotitia mHoruin, 1.chz. 1707. 4. auf 19. Bogen, von diesem seinem Geschlechte, und von mehreren andern adl. Familien in Lübeck Nachrichten. Mcllentin. Eine alte, pom- mcrische Familie, deren Stammschloß dieses Namens auf Use- dom, liegt. Micral, VI. Buch, 504. Gauhe, l. 996. Siebma- cher, V. 166. N. 1. V. Meding, II. N. 538. illlellerio. Jacob von M., Viceprasident d. maylandcr Gu- bcrniums :c., wurde im Jahre 1817 Graf, von M. E., 22. Mellier. lean laog. sil. l.iont. tlvlonol cl'cin kvZiinent 8 114 Mellin — Mengede. cle 8ui^ss an sei vivo cle chranos. erhielt den preußischen Adelstand den 30sten November im Jahre 1736. Mellm. Ehedem Mallin, ein pommerisches, auch nieder- sächsisches, liefländisches u. schwedisches Geschlecht, das im Jahre 1696 in den Grafenstand erhoben wurde. Micräl, 694.. Siebmacher, V. Th. 166. N. 2. V. Meding, II. N. 639. öligem, ^anealogisolies u. statistisoftes Ranclbnalr. I. 681—86. Gauhe, I. 997. Lüdersens Samml. NkelolupideSoranea. Ni- colaus M. d. S., wurde im I. 1737 Neichsfürst. v. M. E-, 4. Meloslaw, oder Milosla- wiy. Eine schlesische Familie. Sinap, I. 634. Melverode. Braunschweig. Patrizier, die vielleicht von den Inhabern der in Braunschweig gelegenen Herrschaft dieses Na-- mens, den Nachkommen K. Otto d. G. abstammen. Hoppenrod, Melrvill. Ein ausgestorbenes lüneburgisches Geschlecht. Lüdersens Samml. 63. Lüdersens Samml. Mclzer von Baerenheim. Der östreichische Hauptm. Heinrich, wurde im Jahre 1819 mit dem Beisatz von B. nobilitirt. von M. O-, 227. Melging, Meltzmg, Melt- fing. Eine schon im 13. Jahrhundert in dem Lüneburgisch. bekannte Familie, wo ihr Stammhaus gleiches Namens unweit d. Stifte Ebsdorf gelegen ist. 8a- Ailtar in Uarnorad. Irist. Im- neb. acl a 1396. Pfeffl'ngcr, braunschweigische Historie, I. Th. 396—403. Gauhe, I. 997. Siebmacher, I. 181. N. 6. V. Me- ding, I. N. 638. Zedler, XX. 674. Lüdersens Samml. Mclgl. Maxim. Martin, jetzt k. baicrischer Rath, erhielt den 26sten Octobcr im Jahre 1796 v. Eh. Karl Theodor ein Edeln- Diplom. R. v. Lang, 446. Mennnelsdorff. Ein in d. vormaligen Eanton Baunach seßhaftes ritterliches fränkisches Geschlecht. Biedermann, B. Tab. 240. Menczicz. Ein schlcs. Geschlecht. Sinap, I. 636. Mende v. Mensfeld. Der Major Johann, wurde im Jahre 1822 mit dem Zusatz von M. nobilitirt. v. M. E., 377. Mendel, Mendl v. Stein- fcls. Ein altadliches baierischcs Geschlecht, das vom Eh. Carl Theodor den 8tcn Juli im I. 1792 ein Edelndiplvm erhielt. Siebmacher, 1. Th. 96. N. 3. Von Mcding, II. N. 640. .R. von Lang, Suppl. 122. und f. Tyroff, I. B. 114. Taf. N. 1. Mender. Der baier. Hofkammerrath Joseph, dessen Drath- fabrik täglich 1000 Menschen beschäftigte, erhielt den 4ten Juli ! im Jahre 1792 vom Ch. Karl Theodor ein Edelndiplvm. R. v. Lang, 446. Meng v. Rennfeld. Der " Oberst Franz Joseph M. v. R., wurde im Jahre 1748 böhmisch. Freiherr, von M. E., 78. Nlengcde, Mengden, Menghede. Ein uraltes westphälisch. und nachher preußisches Geschl. Carl Mengden von Hörde, kaiserlicher Oberster, wurde v. Kai- Mengen Menrad. 115 ser im Jahre 1723 in d. Reichs- frciherrenstand erhoben. V.Stein, in der westphälisch. Gesch. Von Krohnc, II. 342. Gauhe, II. 710 —16., der aber mehr v. d. russischen und liefländischen Geschlechte dieses Namens handelt. Zedlers U. L. XX. 688. Mengen. Eine ausgestorbcne braunschwcigisch-stüncburgische Familie. Lüdersens Samml. NIengen v. Hocrde. Der östreichische Oberste Carl M. v. H., wurde im Jahre 1723 in den Reichs- und erbländisch. Frci- herrcnstand erhoben, v. M. O., 70. LNengeof. Der Oberstlieutenant Joseph Wenzel von M., wurde im Jahre 1768 Freiherr, von M. E., 78. ilkcngcrin. Braunschweigische Patrizier. Lüdersens Samm- ! lung. " > dlkengevsdorff. Ein frank. Geschlecht. Von Hattstein, III. Th. Suppl. 99—102. Siebmacher, I. Lch. 106. N. 3. Salver, 146. Tab. 16. N. 43., 467. 625. 627. Von Meding, III. N. 622. Biedermann, G. Tab. 334. und f. Mcngershausen. Eine braun- schwcigisch-lüneburgische, auch in Erfurt einige Zeit wohnende Fa- ? milie. Lüdersens Samml. Mcngcrsreutl). Ein fränkisches, im ehemaligen Canton Gebürg seßhaftes ritterliches Geschlecht. Biedermann, G. Tab. ^ 336. Mcngerssen, Mcngerscn, Mcngersheun. Eine alte Familie, die im Paderbornischen, Hannoverischen u. Lippisch, größtenteils ansessig ist. Zedlers U. Lcx. XX. 691. Von Hattstein, I. 377. und f. Gauhe, I. 997. Neues genealogisches Handbuch, 1778. II. Nachtr. 16. und folg. Pidcrits Lippcische Chronik. 234. Von Meding, I. N. 639. Ty- roff, I. 162. N. 3. Lüdersens Samml. Menghin. Der Gubcrnial- rath und Protomedicus I. M. in Tprol, erhielt im I. 1769 d. Bestätigung seines Adels, u. 1777 den Ritterstand, von M. E., 177. und 377. Mcnhavt v. illohrilbttvg» Der Magistratsrath Cajetan in Wien, wurde im Jahre 1796 mit Edler von M. geadelt, von M. O., 227. Menighofer. Franz Joseph, wurde im Jahre 1738 mit von Ritter, v. M. E., 177. Siebmacher, III. Th. 118. N. 6. u. 189. N. 3. Von Meding, III. N. 623. Meninger von L.crchen- thal. Joseph, ein Oestreichs, wurde im Jahre 1766 mit von L. nvbilitirt. v. M. O., 227. Menninger. Der Wechsel- sensal Jacob, wurde im Jahre 1791 mit Edler von geadelt, v. M. E., 378. Menninger von Mcnnin^ gen. Der östreichische Major v. M., wurde im Jahre 1316 mit dem Beisatz von M. Freiherr, von M. E., 78. Menrad v. Vorwaltern. Der Leibmedicus und Professor der Medizin zu Jngolstadt, Johann Philipp, erhielt vom K. Leopold im I. 1698 ein Edeln- diplvm. R. von Lang, 446. 8 * 116 Menschengen Mcrbeck. Menschengen, Menfshen- gen. 1) Aus 'Böhmen. K. Leopold I. setzte Franz Martin von M. am löten December im I. 1668 in den Lehn- u. Turnier- mäßigen Rittcrstand, und 1687 legte er ihm das Prädicat Edler bei. Von Krohne, II. Th. 343 — 44., wo auch das Wappen zu sehen. — 2) Dem Mundschenken, Truchseß, Vicepräsidcn- ten d. niedcrostreichischcn Landr. zc., Ignatz Edler von M., w. im Jahre 1306 der Freiherrenstand ertheilt, von M. O., 70. Mentzel v. Menyelsberg. 1) Ein scblesisches Geschlecht. — 2) Der Oberamtösecretär Ernst Wilhelm, wurde im Jahre 1702 mit obigem Beisätze böhm. Ritter. Sinap, >1. 806. Zedlcrs U. Lex. XX. 866. von M. E., 177.— 3) Der Landhofgerichts- Assessor Leopold zu Nümbtsch, wurde im Jahre 1711 böhmisch. Ritter mit dem Beinamen v. M. von M. E., 177. Mcntzingen, Menzittgen. Eine schwäbische, voigtländische und rheinlandischc Familie, die sonst Goeler von Navcnsburg hieß, und nachher sich von ihrem Gute zu Mcntzingen schon um das I. 1000 nannte. Hum- bracht, Taf. 138. u. 139. Biedermann , V. Tab. 179. Von Hattstcin, II. 217 — 231. Sicb- macher, I. Th. 126. N. 14. V. Meding, I. N. 640. VVnina- kl-ancl, Coll. Inst, goneul. p. 276. Buddei, histor. Lexik. Gau- he, I. 997. und f. Zedlers U. Lex. XX. 863. Mcnz. Der O. der Medizin , Joseph in Tyrol, wurde i. Jahre 1766 nobilitirt. von M. O., 227. — 2) Die Brüder Johann Peter und Georg Ant., wurden im Jahre 1721 in den östreichischen, und im I. 1722 in den ReichSrittcrstand mit Edler von erhoben, von M. E., 177. — 3) Cajetan Andreas, erhielt vom Gr. Truchseß-Zeil, ein pfalzgräfliches Ritter- und Adelsdiplom den 10ten Februar 1782, das den 4ten Januar im Jahre 1783 v. Eh. Karl Theodor bestätigt wurde. R. v. Lang, 446. Menz von Ro.vensberg. Der östreichische Hauptin. Caspar, wurde im Jahre 1820 mit dem Zusatz von R. geadelt, v. M. O-, 227. Menzel. Hat Gauhe, von Meding, und von Lange nicht. Leben Joh. Dan. Baron v. M. in den genealogischen Nachr. 48. T. 1114. 66. Th., 40. , Menzel von Maetzberg. Der Oberlicutenant Joseph, w. im Jahre 1816 mit dem Zusatz von M. geadelt, von M. E., 378. Menzingen. Ein im Domstift Würzburg aufgcschworn. Geschlecht. Salvcrs Proben, 230. Menzinger von preysen- thal. Die Brüder Johann Ne- pomuck, und Franz Xaver, w. im Jahre 1793 mir dem Beisatz von P. nobilitirt. von M. E>, 227. Menzyk. Eine schles. Familie. Sinap, II. 806. Merbeck. Der Oberstlieutenant Heinrich von M., wurde im Jahre 1718 böhmischer alter Ritter, von M. E., 178. Merbelbach Merlan. 117 Merbelbach. Eine braun- schweigisch-lüncburgische Familie. Lüdersens Samml. Mercker von Lrauenfels. Der Landcsbuchhalter Joh. Ändr. in Böhmen, wurde im Jahre 1772 mit Edler von Tr. nobili- tirt. von M. E., 378. Mcrcklin. Balthasar, aus Waldkirchcn im Schwarzwalde gebürtig, erhob sich aus geringem Stande in hohen Chargen am Wiener Hof zum Adel, endlich zum Bischof zu Hildeshcim, wo er 3 Jahre rcsidirle, und im I. 1631 plötzlich starb j als er sich zu Pferde setzen wollte. Gauhe, II. 720 — 22. Mercz'. Eine aus Lothringen stammende adliche, neuerlich grafliche Familie in Baiern, die ihren Ursprung von den alten Herren zu Genf haben. Geneal. Archiv. XIX. Th. 438. und f. Gauhe, I. SS8. und f. II. 722 —26. Zedlcr, XX. 988. u. f. Merdorf. Eine braunschw. und lüneburgifche Familie. Lüdersens Samml. Merenbergvon. Ausgestorbene Grafen, deren Schloß und Flecken im Fürstenthume Nassau, in der Wetterau, 1 Meile von Weilburg gelegen. Wenks Hess. Landesgesch. III. B. 276 — 327. Merfcld. Eine im Bergischen aufgeschworne Familie, die auch im Braunschweigisch-Lüne-- burgischen begütert ist. Benant Nie. Kindlingers Münster. Beitrage zur Gesch, T>, hauptsächl. Westfalens, I. B>, welche Nachrichten von den ehemaligen westfälischen Fehm- und Freigerichten die Gesch. d. Entst. d. Herrlichkeiten im Hochstift Münster, die Gesch. der Hauser und der Familie von u. zu Merfcld enthalt. Münster, 1787., woraus Nobens, II. 322—28. einen Auszug gegeben. Lüdersens S. Mergcnbauin auf Nilk- hcim. Ein altes ursprüngl. gel- dernsches, darauf frankfurtisches, nachher westfälisches Geschlecht, welches vom F. Primas am 20. April 1811 ein Frciherrcndiplom erhielt, wobei ihm auch die Wappen seiner Spielmagen v. Burg- graven und Rücker zu führen erlaubt wurde. N. von L., 187. der im Suppl. 6. seine irrige Behauptung, daß dieses Gcschl. die reformirteGemeinde in Frankfurt am M. gestiftet habe, wiederruft. ^Ncrgenthal. Eine sehr alte meißnische Familie, die bei Freiberg ihre Güter, ihren Ursprung aber aus Franken, u. zwar aus Mcrgentheim hat. A. PH. von Mcrgenthal, Beschreib, der Mer- genthalischen Familie, v. 1470. 45. 5. 8. Bogen. Von Hatt- ftein, II. Th. Supl. 47 — 66. König, I. Th. 640—46. Etwas von dem Leben und Geschl. des am 17ten März des Jahres 1748 verstorbenen Domherrns zu Meißen, A. PH. von Mcrgenthal, als dem letzten dieses uralten adlichen Geschl.; in Cnr. Lax. 1743. N. 37., 162 — 172. und 1749. N. 14., 64. Gauhe, I. 999. und f. Siebmacher, I. Th. 162. N. 7. Von Meding, III. N. 624. Zedler, XX. 996. und f. Merlan. Eine alte aus Frankreich abstammende Familie, die 118 Merkel in die Schweiz, und nachh. nach Preußen kam. Seifcrt hat im Jahre 1727 zu Regensburg ihre Genealogie drucken lassen. Von Krohne, 11. 344 — 46., wo auch ihr Wappen befindlich, Merkel von rvrescnthal. Der k. baierische Hauptm. Ni- clas Wolfgang, erhielt am 7ten Juli im Jahre 1790 vom Eh. Karl Theodor ein Nitterdiplom, und ist auch in Hessen seßhaft. N. von Lang, Suppl. 123. Ty- roff, I. B. Taf. 126. N. 2. Sie- benkccß, I. B. 60. Merkingen. Ein ehed. dem frankischen Canton Altmühl in- corporirtes Geschlecht. Biedermann, A. Tab. 226. Merkl. Der Gubernialrath Franz Dionysius, wurde im I. 1811 Ritter, v. M. O., 131. Merlan, Moerlau, Mer-- lowe, gen. BoehmMerle. 1) Ein Hess., auch zur rhein. Nit- tersch. gehöriges Geschl., d. aber auch dem frank. Ritterkant. Nhön u. Werra einverleibt war. Siebmacher, 1. Th. 136. N.4. Biedermann, R. u. W. I. Verz. Schan- nat, dl. Vulcl. p. 129. Von Me- ding, II. N. 641. Gauhe, 1.1000. und f. Avcmanns kirchberg. Hist. 242. 270. — 2) Von ihr ist die auch rhcinlandische Familie Mörle genannt Böhm verschieden, inglei- chen ein Merle genannt Zant, und ein tyroler Mörl zu Pfalzen und Müllen. Zedler, 21. B. 799. und f. Humbracht, Tab. 291. Brandts, tyroler Ehrenkr. II. Th. 77. Mermeth. Eine fehles. Familie. Sinap, II. 806. Merode. Freiherren in den Rheinlanden, von denen Einige — Mertz. sich zu Haffalitz u. Frenz, Andere zu Slosberg nannten, beider Wappen aber in verschiedenen Stücken von einander abweichen. Dieses freiherrl. Haus scheint mit dem berühmten graflichen, in den spanischen Niederlanden begüterten, von welchen unter andern I7eroeticin cliv--Var. Der östreichische Oberlieutenant, Johann, wurde im Jahre 1313 mit dem Beinamen von H. N. Freiherr, von M. E., 79. Meszcziilök)'. Eine schlcsi- sche Familie. Sinap, II. 306. Methstorff. Ein im I6tcn Jahrhundert erloschenes meklcn- burgisches Geschlecht. Sicbmachcr, III. Th. 140. N. 11. V. Meding, II. N. 646. Metsch, Mettsche, Mctzsch. 1) Eine gräfliche Familie, d. in Graubündten und in Tyrol lebte, im Stift Chur das Erbtruchses- senamt besaß, und zu den 4 Jägern des h. r. Reichs gezählt wurde. Zedler, XIX. 184. XX. 1389. — 2) Im Sächsisch., besonders im Merseburgisch. , An- haltischcn, und im Noigtlanoe seßhaft, die z. Theil zur Reichs- freiherren-, zum Theil auch zur Grafenwürde gelangt sind. Schönberg , I. toi. 3L0b. Hörschcl- IZC Mettermch Manns Samml. Wapp. 68 — 60. Gauhe, I. 1004 — 6. Ty- rvff, I. B. 60. Ausg. N. 3. Zedlers U. Lex. XX. 1389. und folg. Avemanns kirchbergischc Historie. 269. — 3) Der Freiherr Johann Ernst von M., w. im Jahre 1317 Graf, von M. E., 22. Metternich. Eine rheinlan^ dische, theils auch im Braun- schweigisch-Wolfenbüttelschen begüterte adliche, freiherrliche, im Jahre 1696 in den Grafen-, u. zum Theil auch am 30stcn Juni im Jahre 1803 in den Fürstenstand erhobene Familie, deren Fürsteuwürdc aber erst nur auf dem jedesmaligen Chef d. Hauses ruhte, bis der jetzige Fürst Elemcns Wenzel mit seinen Nachkommen im I. 1813 in den östreichischen Fürstenstand erhoben wurde, d. auch im folgenden Jahre das lothringische Wappen als Gnadenzeichen erhielt, und im Jahre 1816 zum Herzog von Portella im K. beider esicilien erhoben wurde, und welche auch dem F. Franz Georg im Jahre 1814 auf seine Tochter Pauline Gräfin von M. ausgedehnt wurde. Der Reichshofrath, Freiherr Franz Joseph, w. im Jahre 1731 Reicksgr. von M. E., 22. Gauhe, 1. 1006— 10. Lianen, Irisl. insign. Ind. 3. o. 46. Siebmacher, 1. Th. 187. N. 6. Von Meding, II. N. 660. und folg. Schmutz, I. 641. Jmhofs Xotit. prvoor. img. Ichs,. 9. von M. O., 6. und E., 4. und folg. Biedermann, O. Tab. 266—271. Hum- bracht, Tab. 263 — 66. Sey- Mettnitz. ferts Ahnen. (1712). Salver 679. Hübncr, II. T. 466—67.' Von Hattstcin, I. 379 — 387. VIIgErriein. gvnoalog. NQ(I 8la- liütisLÜLS Hund Im eil. I. 344. und ff. Nobens^ II. B. 7—17. Masch, 99—101. Schmutz, II. 632. Gothaischcr gcnealog. Hof- kal. 1826. 111. u. f. V. Schün- feld, Adelsschem. I. 21 — 23. Zpwner, lüst. in^ig. 'lad. 33 — 741. Durchlaucht. Welt, II. Th. 722.. (1710). Zedlers U. Lexik. XX.-1392-1400. Hartmanns u. Lüdersens Samwl. — 2) Ein Jülichischcs, vom vorigen verschiedenes, wahrscheffs. i. 16. Jahrhundert ausgestoroenes Geschlecht, dessen Wappen mit dem der v. Enschringcn gleich kommt. Von Meding, II. N. 661. Metticht, Moetticht. 1) Eine freiherrliche und grafliche, in Sachsen begüterte Familie. Gauhe, I. 1010. Luca, schlesischc Chronik. Siebmacher, I. Theil. 166. N. 16. II. Th. 60. N. 6. Von Meding, III. N. 626. Zeln lcr, U. Ler. XX^ 1400. — 2) In Schlesien, davon Einige in den Grafenstand erhoben wurden. Sinap, I. 637. II. 148. V. Meding, III. N. 627. Sieb- machcr, IV. Theil. 126. N. 6. Gauhe, I. 1010. u. folg. Von Meding, III. Xo. 623. , Mettingh. Ein aus d. über- rhcinischen Landen abstammendes Geschlecht, aus d. Mcnco Heinrich, gräfl. Jsenburgisch. Hofr., den 4tcn Mai im, Jahre 1766 vom K. Joseph II. geadelt w. R. von Lang, 187. Mettmy. Steycrmark. Nit- Metz - ^ tcr, die von 1165 —1689 vorkommen. Schmutz, II. 641. Motz. 1) Der königl. baieri- sche Hauptmann Lothar Anton, wurde den 22sten October im Jahre 1810 zum Ritter ernannt, und den 6ten Juni im Jahre 1816 immatriculirt. R. v. Lang, Suppl. 123. — Der Directo- rial- Hofconcipist Joseph Andr., wurde im Jahre 1796 mit Edler von geadelt, von M. O., Z 228. - Met; von Thalheim. Der Oberamtsr. Chph.Joseph, w. i. Jahre 1787 mit Edler von und zu Thalheim nobilitirt. v. M. E., 378. Urkunden das Metzische Gcschl. angehend in Krey- sigs Beitr. II. Th. 216—-36. Sinap, I. Th. 636. und f. II. 147. und f. Seiferts Beschreibung 124 — 33. Dessen Genealogie , 367 — 72. BeckmannS ^ Anhaltische Hist. VII. Th. 240. II. Lnolinerl Uansgz-n lAiclori- ac> Nelsolrer Illotus. Vit. 1666. I'. enthält manches von diesem Geschlecht. Tyroff, 60.Taf. Wci- nart führt II. 687. u. 69. von mehrern Familienglied. Nachrichten an, die sich in den Leichen- prcdigten befinden. Biedermann, R. u. W. I. Verzcichniß. Sicb- macher, I. Th. 169. N. 6. V. . Meding, II. N. 647. und folg. ' - Gebhard, gencalog. Gesch. der Reichsstände in T. 3. B. 628. auf der 2ten Tafel. Hartmanns Samml. Meyburg, Mezburg. 1) Ein ritterliches und freiherrliches Geschlecht, das in den vorderöst- reichischcn Landen begütert ist, vorher Metzger hieß, und zu den Metzger. 121 Patriziern zu Frcyburg gehörte. Aus diesem erhob der K. Leopold I. den Johann Georg IV., Stadthauptmann und k. Postmeister zu Brün in Mahren im Jahre 1690 in den Reichsritterstand mit dem Beinamen Edler von Metzburg, und seinen ältesten Sohn Karl Joseph, welcher im Jahre 1702 auch zum böhmischen Ritter ernannt wurde, der K. Karl VI.-den 24stcn December im Jahre 1714 in den Reichsfreiherrenstand, worüber d. Diplom beim Leupold, I. Th. 3. B. 491—94., mehrere Nachrichten v. seiner Descendenz, so wie daS ritterliche u. freiherrl. Wappen in Abdruck befindlich ist. v. M- O., 70. und 131. dessen E. '79. und 178. — 2) Der Ad- vocat Christ. Augustin zu Grätz soll nach v. M. E., 379. i. I. 1773 nobilitirt worden seyn. Ob er zu einer Seitenlinie der vorgenannten gehört, ist nicht bekannt. Der M. mit demselben Vornamen kann es nicht seyn, welcher des Johann Georg IV. Enkel war, denn dieser ist schon als Freiherr im Jahre 1764 gestorben. Meyeuhauseu. Ein rhein- ländischcs, schon im Jahre 1197 vorkommendes Geschlecht, deren gleichnamiges Stammhaus im Breisgau unweit Freyburg liegt. Von Hattstein, 1. 333. und f. Von Meding, II. N. 662. Gau- he,- I. 1011. Zedler, U. Lexik. XX. 1409. Humbracht, Tab. 86. Metzgep. Der v. der Medizin, Christoph Daniel, wurde im Jahre 1726 in den Reichs- 122 Metzler — Meyendorff. adelstand erhoben, von M. E., 378. Mcylcr. Eine schles. Familie. Sinap, II. 807. Meyner. Der lüneburgischc Nechtsgelehrte Lconhard, welcher als holsteinischer Rath in Cop- penhagen im Jahre 1629 gestorben, wurde vom K. Ferdin. II. geadelt. Zedler, U. Lex. XX., 1411. Lüdcrsens Samml. Mcyrad, LNeyrode, Mezrad. Eins der ältesten sächsischen , obcrlausi'tzischen u. fehle- fischen Geschlechter, das viele, und nach der Aufzahlung Carp- zovs a. a. O-, 62 Dörfer nach und nach besessen hat, auch z. Theil noch besitzt. Sinap, I. Th. 639 — 44. II. Th. 807. Carpzovs obcrlausitzisch. Ehrcnt., II. Th. 206 — 33. Joh. Tr. Flössels Beitrag der Familiengeschichte von Metzrad; in ober- lausitzisch. Nachl. 1771., 282 - 1772., 281. Siebmachcr, I. Th. 166. N. 10. Gauhe, I. 1011 — 13. Zedler, Univ. L. XX. 1411 — 1426. istleuron. Der Adel d. Abraham und Abraham Heinrich, Mitglieder des großen Raths in Ncufchatel, ward den 3tcn December im Jahre 1739 erneuert. Derjenige des Theodor, Peter Heinr., Carl Simon Franz und Felix Heinrich Meuron, wurde schon am Uten November des Jahres 1763 durch ein besonde- Adclsdiplom bestätigt. Stephan Meuron soll am Uten Januar im Jahre 1711 geadelt worden seyn. Meusebnch, Meusebug s. Meiscbttg. Meusgen. Eine alte obersächsische Familie, die von 1630 —1660 vorkommt. Gauhe, I. 1014. u. f. Mcusscbach von, (Mein dach). Eine sächsische u. schle- sische, auch voigtländische eidliche, nachher freiherrliche Familie, deren an die H. v. Sachs., nachher an die Stadt Buttelstädt gelangtes Stammschloß im Voigt- lande gelegen ist. Scifert, Beschreib. von 24 Familien. 133 — 38. Desselben Genealogie, 373. Sinap, I. 637. u. f. Sicbma- cher, I. Th. 144. N. 4. Von Glcichenstein, Ltainma t'airiiliae öleusehavliianas, in dessen Beschreibung des Klosters Burgclin, 120. Albin, Historie der Gr. von Werthern, 66. Von Me- ding, III. N. 629. Gauhe, I. 1013. Zedlers U. Lexik. XX. 1466. u. f. Bon Uechtritz, Geschlechtserz. I. Th. Tab. 63. 69. Hörschelmanns Samml., I. .62. und 63. Meybom. Eine braunschw. lüneburgischc Familie. Lüdersens Samml. Meycnberg. Ein fränkisch. Geschlecht, das im Jahre 1486 zu Bamberg turnirte. Gauhe, II. 727. iNeyenburg, Mayenburg. 1) Eine märk. brandenbnrg. Familie. Gauhe, II. 726. u. f. — 2) Johann Jacob Meyer aus Schafhausen, mehrerer Reichsfürsten Rath und Leibmedicus, wurde mit d. Prädicat v. Mey- enburg vom K. Carl VI. nobili- tirt. Zedler, XX. 1479. Meyendorff, Mciendorf, Meyendorp. Ein holsteinisch., Meyenthal märkiscbcs und magdcburgisches Geschlecht, das aber verschiedene Wappen hat. Sein Stammsitz lag zwischen Dreylcbcn im Mag- dcburgischcn, ist aber zu einem Jungfrauenkloster umgewandelt worden. Aus diesem Geschlechte sind die ersten holsteinischen Grafen entsprossen. W. Wagners Beschreibung der v. Mcyendorf, in dessen Adcls-Ankunft. Magdeburg, 1681. 4., bei dessen Ursprung und Ankunft des uralten ritterlichen Geschlechts der v. Al- vcnsleben, ebend. 7 Bogen, und in Evllec:llc>n. oyusa. Iiislor. IVlaroliioarn Ilbmlrancl. 'ch. VI. 1. Gauhe, I. 1V15. A. v. Mcyendorf, Beschreibung seines Geschlechts. 1633. Mscpt. Dessen Bekenntniß in den unsch. Nachrichten. 1722., 61. und 367. Ilczuiiigos d.LllealoZ. IamiIIur. n»Ii. in 8axc>n. p. 7 — 9. und I. B. Hupel, 1788. 268. Si- nap, l. Th. 687. U. Th. 807. Bon Gleichenstein, v. Bürzel. 12V. 121. Dankwerth, IMscwipt. Llesricn ei blolül. y. l46. Zcd- lers U. Lexik. XX. 1479 — 81. Siebmacher, I. 178. N. 3. V. 16V. N. 9. Höpping, >Io jnos insig. y. 434. Bon Mcding, II. N. 664. itNeycnthal. Ein uraltes abgestorbenes fränkisches Geschlecht, dessen im 14. Turnier zu Würzburg im Jahre 1266 gedacht wird. Hartmanns Samml. Mcycnrvald. Ein altes schle- sischcs Geschlecht, das im I4tcn Jahrhundert vorkommt, und v. dem v. Ludwig in Ilelig. iVIsot. 'I. VI. x. 476. und 603. einige Meyerle. 123 Familienglieder aufführt. Zcdlcr, XX. 1481. Meycr. Christoph in Wien, wurde im Jahre 1817 geadelt, v. M. S., 228. Meyer von Iergcrshof. Anton Peter, wurde im Jahre 1777 nobilitirt. von M. E., 379. Meyer von Meyersbach. Der Commerzienrath, Gottfried Joachim, wurde im Jahre 1766 mit obigem Zusatz nobilitirt. v. M. E., 379. Meyer zu Pökling. Hie- ronymus, Gutsbesitzer zu Pöklingen :c., aus Aarau in der Schweiz, erhielt vom König in Baiern den 23sten Mai im I. 1814 den Adel. R. v. Lang, 447. Meyer v. Scgeburg. Eine rcichsritterl. Familie in Schwaben. V. Krohne, II. 346. Meycrfcld, Maycrfcld. Eine sonst adl., jetzt grast. Familie in Westphalcn und Liefland, welche sich ehemals Lingen von Meyerfcld schrieb. Aus diesem Geschlecht wurde Joh. Aug. den Istcn März im Jahre 1714 und sein Bruder Woldemar den 18ten August im Jahre 1819 schwedischer Graf. Gauhe, H. 728. 8nea ftike« . I'ol. 29. Meyering. Ein hessisch, u. westphälischcs Geschlecht, d König , III. 19. irrig Meyernig schreibt. Zcdler, XX. 1603. Meycrlc. Die Gebrüder Johann Leonhard und Peter, Kaufleute zu Botzen, wurden wegen ihrer ausgebreiteten Handelsgeschäfte im Jahre 1701 nobilitirt. von M. O-, 228. 1Z4 » Meyern — Michna. Mcycrn, Maicrn. 1) Ein ,ausgestorbcnes lüneburgisch. Geschlecht, von dem von Meding nicht weiß, ob es aus dem Lü- neburgischen weggezogen, oder gestorben sey. Siebmacher. Lüdersens Samml. Bon Meding, III. N. 531. — 2) Eine noch exi- stirende Familie dieses Namens, auch im Braünschweigisch-Lüne- burgischen begütert. Lüdersens Samml. Meyers u. ^Neysorv. Zwei östreichische, wahrscheinlich erloschene Familien, von denen einige im 13tcn und 14ten Jahrhundert vorkommen, wie aus v. Ludwig, UeUg. ZVIsot. 'I?. IV. y. 166. und 68. zu ersehen. Zed- ler, XX. 1615. und f. Meycrsbach. Der Commer- zienrath, Gottfried Joachim von M., wurde im I. 1760 Rcichs- rittcr mit Edler von. v. M. E., 178. Meyrvald. Mehwald, irrig Mechwald von Einigen geschrieben, ein schlesisches Geschlecht, das im Jahre 1659 ausgestorben ist. Sinap, I. 638. Siebmacher, I. Th. 68. N. 1. Bon Meding, II. N. 655. Gauhe, I. 1015. Miaozynsky. DcrGrafJg- naz, erhielt im Jahre 1803 die Reichsgrafenstands - Bestätigung, von M. E., 22. Michael zu Frankennohe. Diese Familie hatte vom Maximilian II. den 10ten September im Jahre 1570 einen Wappenbrief, und vom Ferdinand III., den 13tcn Mai im Jahre 1652 einen AdelSbrief erhalten, und wurde als adliche Landsassen in Baiern den 29sten November im Jahre 1752 ausgeschrieben. R. v. Lang, 448. Michalini v. Tvauenfcld. Der Hauptmann Johann, wurde im Jahre 1798 mit dem Beisatz von Trauenfcld geadelt, v. M. E. 379. Michels, Michel. Im Bam- bergischcn u. Pommcrisch., auch in der Gr. Mark seßhaft. Bon Krohne, II. 346. u. f. Michelsdorf. Dieses schle- sische Geschlecht scheint nach der Aehnlichkeit der Wappen mit d. von Danewitz eines Ursprungs zu seyn. Sinap, I. 642. Siebmacher, Isi Th. 61. N. 14. ,V. Meding, I. N. 542.^ Michclspcvg. 1) Ein ty- rolisches, zum Theil sreiherrliches Geschlecht. Siebmacher, III. Th. 33. N. 10. Von Meding, III. N. 532. — 2) Eine ausgestorbene braunschweigisch- lüneburgi- sche Familie, die sich aber meist mit dem b. schreibt. Lüdersens Samml. Michich von Fveudeufcld. Der östreichische Oberlieut. Anton, wurde im Jahre 1764 mit dem Beisatz von F. geadelt, von M. O. 228. Michle v. Muthfeld. Der Hauptmann Georg, wurde im Jahre 1773 mit dem Beinamen von M. geadelt, von M. E., 379. Michna vonwaiczenova, Lvayenhofen. 1) Insgemein Wcitzcnhofcn, aus dein Georg . Wilhelm, kl Rath u., der dem Kaiser Ferdinand II. im Jahre 1632 zur Fortsetzung d. Kriegs 100000 Gulden verehrte, in den Michowitz Mikich. 125 Freiherrenstand, sein Vetter Paul Albert, Geheimer-Rath, in den Grafenst. erhoben w. Der Gr. Martin hat um das Jghr 1729 sein männliches Geschl. beschlossen. Weingartens Fürstcnspicg. 276—291. Hartmanns Sammlung. Gauhe, I. 1016. u. f.— 2) Die Brüder Martin Michael, Johann Wenzel, und Wenzel Ferdinand, wurden im Jahre 1711 böhmische Grafen, v. M. E., 22. Michowiy, Mechowiy, Mechttwiy. Eine fehles. Familie. Sinap, 1. 642. Mickassinovich v. Schlau- geufcld. Der östreich. Oberste und Commandant Michael, und dessen Bruderssohn Axentius, iv. im Jahre 1760 Freiherren mit dem Zusätze von S. v. M. O-, 71. Mickhosch. Der Geheime- und Finanzrath Bernhard Georg von M., wurde im Jahre 1719 Reichs frei Herr. v. M. E., 79. Miczka von L.ocweuart. Der Hauptmann Lucas, wurde im Jahre 1798 mit dem Beisatz von L. geadelt, von M. O., 223. Middelburg. Der Reichs- hofrathsagent Johann Heinrich, wurde im Jahre 1733 in den Reichsadelstand erhoben, v. M. E., 379. Mieg. Benedikt Friedr., geistlicher Administrationsrath in Heidelberg, erhielt vom K. Nudolph II. im Jahre 1682 den Adel, welcher am Uten Mai im I. 1792 vom Ch. Karl Theodor be- > stätigt wurde. N. von Lang, 448. und f. Mieg. Der fürstlich leinin- gische Geheimerath Bencd. Friedr. Alb. zu Amorbach, wurde den Uten November im I. 1818 als Ritter und Edler immatricu- lirt. R. von Lang, Supplein., 123. Mier. Der Geheime-Rath Joseph, und dessen Bruder Johann, wurden im Jahre 1777 Grasen, von M. E., 22. Miessl vou Zeiteisen. Johann Nepomuk, Oberzehendner w. in Böhmen, wurde wegen großer Verdienste im I. 1737 mit dem Beiwort von Z. nobi- litirt. v. M. O., 223. Migazzi. Ein uraltes grafliches Geschlecht, das in Ungarn und in der Schweiz begütert ist, und dessen Adel K. Rudolph im Jahre 1678 bestätigte. Siebmacher, IV. Th. 24. Taf. Tyroff, I. B. Taf. 104. N. 3. Sieben- kees, I. Band. 89 — 91. Von Krohne, I. B. 2. Th. 347—49. Alig. gouoal. u. Statist. Hancll,. I. 686. Gen. Handb. d. d. Grafen. 1826. 29. und f. Miglis. Wurden im Jahre 1668 stcperische Landmänner und Ritter. Schmutz, II. 646. Mihnilovich Böig, Hauptmann, wurde im Jahre 1773 geadelt, v. M. E., 379. Mikhollitsch von Rosen- egg. Der Postmeister Anton in Zengg, wurde im I. 1792 mit dem Beisatze von R. nobi- litirt. von M. O., 228. Mikich von Bojknmen. Der Hauptmann Martin, wurde im Jahre 1797 mit dem Bei- 126 Miklich — satz von B. nobilitirt. von M. E., 379. Miklich von Strausseiu feld. Der pensionirte Oderlieutenant Simon, wurde im Jahre 1802 mit dem Beinamen v. St. nobilitirt. v. M. E., 379. Mikosch. 1) Johann Ludwig, wurde im Jahre 1707 böhmischer Ritter, v. M. E,, 178.— 2) Der Finanz- und Couferenz- rath Bernhard Georg Frcih. v. M., wurde im I. 1721 Graf, von M. E., 22. INikulitsch. Der galizische Gubernialrath, Franz Michael, wurde im Jahre 1786 z. Ritter mit Edler von ernannte von M. O., 131. Lllilagsheim. August Mi- lagius wurde in der 2. Halste des 17tcn Jahrhunderts vom K. Leopold geadelt. V. Meding, II. 31. 666. Beckmanns an halt. Hist. VII. Th. 240. Tab. L. 31. 13. Milan v. Carpane. Der Kaufmann Hieronym. zu Vicen- za, wurde im Jahre 1817 mit Edler von C. nobilitirt. v. M. E.. 379. Milans. IVIarcboss a 8anlc> eoorgio, Johann Dominik, w. im Jahre 1731 wegen seines alten Adels in Neapel und Sici- lien in den Neichsfürstenstand erhoben, und erhielt zugleich das Recht, Münzen der großem Gattung mit dem k. Adler auf dem A., und mit f. fürstlichen Wappen auf dem N. prägen zu dürfen. von M. O., 6. Milbacher. Die Brüder, Joseph, Casimir und Ferdinand, wurden im Jahre 1817 Ritter, von M. E., 178. Mildensttin Milbe, Mnlbe von der. Eine alte prcuß. Familie. Köhne, Samml. Gauhe, II. 723. Milchling v. u.znSchoein statt. Ein oberhessisches, am Lahnstrohme, u. im Paderborn- schen begütertes Geschlecht, dessen Stammsitz Schocnstädt ohn- wcit Allardurg ist, u. mehr unter dem Namen von Sch., als von M. vorkommt, auch v. folgenden ganz verschieden ist. Estors Ahnenpr. Tab. X. Siebmacher, I. Th. 136. N. 16. Bon Meding, I. N. 643. Kuchcnbeckcr, Vrmleot. I1a «5. (XII. II. Zed- lcr, 21. B., 849. Mischlingen Schutzbar. Ursprünglich auch ein Hess. Adel, der sich aber aus Hessen nach Franken wendete, d. feste Schloß Wilhclmsdorfkaufte, Burch-Milch- ling nannte, und sich davon 311. Sch. genannt, schrieb. Estors Ahnenpr. Tab. 3. 232. Hum- bracht hielt es nicht für ausge- storbcn. Sicbmachcr, I. 106. N. 113. Salver, 446. 460. 474. 496. 636. Von Meding, 1. N. 644. Mildeniy. Ein altes pom- merisches Geschlecht, das auch in Mcklenburg gewohnt, und d. in diesem Lande liegende Schloß dieses Namens erbaut haben soll. Micräl, 607. Gauhe, I. 1018. Sicbmachcr, V. 166. N. 4. V. Meding, II. N. 668. Zedler, XXI. 131. Mildeitstein. Ein meißenscher Adel, dessen Schloß und Rittergut dieses Namens an der Mulde gelegen, der aber seinen Untergang schon in dem ersten Jahrzehend des 13ten Jahrhun- Miles — ! derts durch 3 Brüder fand, die sich gegen den erwählten Bischof l Bauer II. von Meißen empör? ten, und dafür ihre Güter und i Adelstand verloren. Hübners Ilist. Uolll. ll. 8. 800. -ecl. Gauhe, > II. 729. und f. Milcs. Eine ausgest. lüne- z burgische Patrizierfamilie. Bütt- « ncr, Stamm- und Geschlechts - I Reg. Lüdersens Samml. Milesi. Simon Edler v. M., I wurde im Jahre 1778 Ritter. I von M. E., 178. Milhau. Ein altes meißni- I schcs und schlcsisches Geschlecht, I das ursprünglich aus Pohlen I stammt. Sinap, I. Th. 642. u. Z folg. II. Th. 809. König, I. I Th. 647 — 71. Tyroff, I. B. I 60. Ausg. N. 4. Gauhe, I. 1016 —18. Bon Krohne, II. I 349 — 366. Von Mcding, II. S N. 668. Zedler, XXI. 166. Milich. Der Gutsbesitzer Jo- I hann, wurde im Jahre 1719 i böhmischer Ritter mit von. von I M. E., 178. Miliy. Eine vom K. Maxi- I milian II. im Jahre 1668 ge- I adelte meklcnburgische Familie, die » mit Christoph Ulrich im Jahre I 1726 ausgcstorben ist. V. Me- > ding, II. N. 669. Miljevich von Neugra? U disca. Der östreich. Oberst ?c., I Johann, wurde im Jahre 1761 » mit dem Beinamen von N. ge- I adelt, von M. O., 229. Milkuschiy v. Milewsky. I Der Großhändler Stanislaus in > Krakau, wurde mit obigem Bei- D namen nobilitirt. von M. O., > 223. Milkuschitz v Miltowsky. Millesimo. 127 Der galizische Güterbesitzer Ignatz Franz, wurde im I. 1813 Ritter, von M. O., 131. Millach. Der böhm. Kreis- hauptmann Christoph Ernst von M., wurde im Jahre 1797 Freiherr. von M. O., 71. Millauer. Der Feldkriegs- commissär, wurde im I. 1791 mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 228. Miller. 1) Der baier. Appellationsgerichts- Advocat, Joseph in München, erhielt d. 8. Mai im Jahre 1819 ein Adcls- diplom. R. von Lang, Suppl. 124. — 2) Veit Ignatz, wurde im Jahre 1707 Reichsritter mit Edler von. von M. E., 178. Miller v. Altammerthal. Johann Jacob, Regierungscanz- lcr zu Amberg, erhielt den 2ten März im Jahre 1680 vom K. Leopold ein Ritterdiplom mit Beifügung des alten Wappens der von Rohr, und für seine Person die Pfalzgrafen-Würde. R. v. Lang, 449. Miller v. L-ilienburg. Veit Ignatz, wurde im Jahre 1707 in den Reichsadelstand mit von L. erhoben, von M. E., 380. Miller von Michlensdorf. Der Licentiat der Rechte Johann Georg zu Prag, wurde im I. 1733 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 380. Millesi, Die Brüder Mat? thias, Simon und Joseph, w. im Jahre 17e>9 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 330. Millesimo. Eine aus Italien stammende Familie, die in Böhmen und Oestreich begütert ist, und im 17ten Jahrhundert 128 Milloradovich Minighini. in den Grafenstand erhoben w. Ganhe, I. 1018. u. f. Milloradovich von Hrab- renovich u. Dubravc. Der östreichische Hauptmann Hicro- npm., und s. Bruder Mopses, wurden mit dem Zusätze H. u. D. nobilitirt. v. M. E., 229. Millstein. Wurden im I. 1667 steperische Landlcute u. Ritter. Schmutz, 646. Millutinovich v. Millovs- Der östrcich. Oberste Axcn- tius, wurde im Jahre 1796 mit der Beifuge M. nobilitirt. von M. E., 229. Milnrode. Ein frankisches, wahrscheinlich langst ausgcstorbe- nes Geschl. Schannat, in (llleut. kuld. p. 129. Von Meding, 11. N. 660. Milotsky v. Gnadenthal. (Gnadcnsthall). 1) Wenzel, wurde im Jahre 1747 böhmisch. Ritter mit von Gn. von M. E., 178. — 2) Der Landschafts- Secretar in Mahren, Ant. Ferdinand, wurde im Jahre 1744 mit dem Zusatz von Gnadens- thall geadelt, v. M. E., 330. Milowih (Malowiy). Ein schlesisches Geschlecht. Sinap, I. 643. Miltitz. Ein sächsischer und pommcrischer Adel, der ehedem in Böhmen gewohnt hat. Glei- chenstein, Tab. 6. und 31. Sei- ferts Ahnentafel. 1712. Sinap, 1. Th. 643. und f. Peckensteins llieatral. Lax. 1. Th. 30 — 81. Wappenb. in Mscpt. Allbin , Hist. der Gr. von Werthem, 67. Micral, 606. Von Meding. I. N. 644. Spangenberg, Adelssp. 11. Th. Gauhe.l 1. 1019 — 21. Hartm. Samml. Zcdler, XXI. 240-267 Miliz, Milz. Ein ausgestor- bencs fränkisches Geschlecht. Biedermann, B. Tab. 241. u. 43. , Salver, 146. 246. 262. 263. ^ 276. 316. 320. 330. 366. 'I'ad. ! 17. N. 60. und 62. Schannat, tllienl. Imlcl. p. 129. Sieb- ^ macher 11. Th. 72. N. 16. Von Meding, II. N. 661. Milntinovich v. IVeichscl- burg. Der Gencralfeldwacht- meister Theodor, wurde im I. 1316 mit jenem Zusätze Freiherr, von M. E., 71. Milwitz, Mibitz. Diese thür. ! Familie, welche ehemals das im Gothaischen gelegene Dorf gleiches Namens besaß, starb den 29sten Juni im Jahre 1786 mit Rubert Balthasar aus. Gleichenstein, N. 67. Uraltadl. milwitz. Genealogie nut einigen Anmerkungen bei Brückner, III. Theil. 7. St. 72. u. f. Milzecki. Joseph, wurde im Jahre 1733 galizischer Ritter, v. M. E., 173. Mindorf. Ein steyermarki- schcs Geschlecht, das am 22sten October im Jahre 1629 in den Freiherrenstand erhoben wurde. Sein frühcrcrWappenbrief ist vom K.Ferdinand. Schmutz, II. 646. und folg. Kredels.gen. Handbuch, 1784. II. Th. 234. Von Meding, 111. N. 633. Siebmacher , II. 46. N. 6. Mineti. Johann Baptist, w. im Jahre 1717 böhmischer Ritter. von M. E., 173. Minighini. Die Brüder Johann Dominick, Franz und Karl, Minkwitz — , ^ , wurden im Jalire 1735 uvdili- tirt- von M. E., 380. Miilkwiy,Minchwiy,Mingk- ' wiy. Eine märkische u. sächsische Familie, die zum Theil frei- herrlich ist. Sinap, I. Th. 344. , II. Th. 381. u. f. Spangenbergs Adelssp. II. Th. 66. An- s gcli, a. a. O. Krcysigs Lllz. ' 8ax. 350. Sicbmachcr, I. Th. 164. N. 5. und 27. N. 7. V. Meding, I. N. 546. und folg. s Gauhe, I. 1021 —1024. Wein- gart, Fürstcnspicgel. Knaut Uro- Ilioni. KII«nsns. Zedler, XXI. K 298—300. Minnigcrodc. Diese Fami- I lie entsprang aus dem Geschlechte I der Riemen, deren Stammvater ^ Don Otto Corrigia ein Nomer ? war, welcher unter Carl d. G. A gegen die Sachsen kämpfte, und zur Belohnung seiner Tapferkeit I das im Schwarzburgischen gele- I. genc Gericht Allerberge, (welches I die Familie noch besitzt), erhielt. I Uebrigens hat sie betracht!. Gü- I ter im Hannoverischen, u. auf ^ dem Eichsfclde, und theilte sich I in die M. zu Silkerode u. zu I, Bockelnhagen, u. zwar diese vor I dem Schulenberge, auf d. Ho- II hcnhause, auf dem Oberhof, auf »' dem Forstmeistershof, u. zu Wol- > lershausen. Lüdersens Samml. Auch Thcod. von Steinryetz hat k eine Stammtafel von dies. Ge- I schlechte, in Thcod. Steinmetz, D Ursprung d. Rom. Ußlar. 1.encU- « leiste ^ntlc^. Uoelclens. 80. u. I 137. HärenlierZ XatlondniA, R llistor. clipl. danclerslr. 'I'a6. k 33. N. 3. Gauhe, II. Th. 730. I Lctzners Dasselsche Chron. 172 I—-175. Von Krohne, II. Ä55 tl. Band. Mischtiak. IZ9 — 57. V. Meding, I. N. 548. Neues genealogisches Handbuch, 1776. und 1777. 128., 1778. 143 — 151. Nachtrag, 78. Sieb- macher, I. Th. 179. N. 11. II. Th. 127. N. 7. V. Theil. 30. Suppl. N. 6. Minsmger. Der Staabschi- rurg Andreas, wurde im Jahre 1790 mir Edler von geadelt, v. M. O.,. 229. Minslebcn. Ein braunschw. u. lüncburgisches Geschlecht. Die Beschreibung des Wappens von einem Epitaphio der von Gars- senbüttel im Lüncburgischcn giebt: Von Meding, III. N. 534. Lüdersens Samml. Minntillo. Der östreichische Generalmajor Friedrich M., w. in, Jahre 1820 Freiherr, v. M. O., 71. Mirbach. 1) Mirbeek, Mer- bck, Maerbach, Moerbech, Mir- kech, Mirbich, Mirbach, führen mit den Gr. v. Dona ein fast gleiches Wappen. Nobens, I. 301—306. — 2) Der Gutsbesitzer und ehemalige chursächsi- sche Capitain Friedrich Gotthard von M. in Böhmen, wurde im Jahre 1786 Ritter, und 1791 Graf, von M. E., 23. u. 179. Mivendorp. Ein ausgestor- I bencs meklcnburgisches Geschlecht. ! Von Meding, II. N. 562. Mircyky von Mirtcnfcld. Der Obcrlicutenaut Sebast., w. im Jahre 1616 mit obigem Beisätze geadelt, von M. E., 380. Mischtiak von Scharfcn- feld. Der Fcldartillerie-Unter- licutenaut Johann, w. im Jahre 1772 mit dem Beisatz von Sch. geadelt, von M. E., 380. 9 1.70 Mistelbach — Miftelbach, Miftelbeck- hen. Ein ehemaliges Geschlecht in Baiern mid Franken. Biedermann, G. Tab. 337. Salver, 279. und 426. W. Hund, I. 274. Sicbmacher, l. Th. 98. N. 3. 160. N. 11. Von Me- ding, III. N. 636. Hartmanns Samml. Mitdorf. Freiherren, welche ihr Wappen von dem ansgestor- benen Geschlechte der v. Äspach im Jahre 1629 den 22. October ererbt haben sollen. Schmutz, 646. Ihr Wappenbrief steht i. Fhr. von Stadl, IV. Th. 610. u. folg. Mitesser v. Dcrvent. Der Oberstlieutenant Paul Joseph, wurde im Jahre 1813 mit dem Beisatze von D. geadelt, v. M. 0., 229. Mitis. Der Bergrath Wenzel Ignatz, Ferdinand, Hofrath, Bernhard, Rechnungs-Ofsicial, und Franz de Paula, wurden im Jahre 1780 mit Edler von Ritter, von M. O., 131. Mitmcper. Ein schlesisches Geschl. Sinap, I. 646. Siebmacher, I. Th. 76. N. 1. Von Meding, II. N. 663. Mitrovski v. Nemischel. Freiherren in Böhmen, Mahren, Oestreich und Schlesien, die aus Böhmen stammen, mit d. Gr. Wratislau v. Mitrowitz in Cro- atien fast einerlei Wappen haben , aber mit ihnen nicht verwandt sind. Lalbiu, vliso. Lo- Iiem. lieo. 2. Int. 2. Sinap, 1. 646. II. Th. 382. Gauhe, I. 1024. und f. Von Schönfeld, Adclsschcm. I. 213. Mitrowitz und Nemischl. Mittermayr. Ernst Maximil. M. v. N., w. im Jahre 1706 böhmischer alter Freiherr, von M. E., 79. Mitrowsk)'. Der östreich. Oberstwachtmeister, Fhr. Joseph von M., wurde im Jahre 1767, der Feldmarschall Maximil. Joseph und sein Bruder Johann Baptist, im Jahre 1769 in den Grafenstand erhoben, v. M. O., S. 26. Mitrowsky v. Nemischl. Ernst Matthias M. von N., w. im Jahre 1716 böhmischer Freiherr. von M. E., 79. Zedler, XXI. 663. Genealog. Archiv. XXXVI. Th. 649. Mitscha. Der Hofrath Franz Adam, wurde im Jahre 1810 Ritter, von M. O., 132. MitschefaU, Mutschefall. Hießen vorher Seulingen, deren Stammhaus dieses Namens im Braunschweigischen u. Westphä- lischcn liegt. Heuoklolcl, Hn- titz. ?ea1clens. U. ritig. Wal- beenrieZ. Spangenbcrg, Adelsspiegel, II. Th. Siebmachcr, I. 171. N. 9. Gauhe, I. 1026. Zedler, XXI. 664—66. Lüder- sens Samml. Mittelburg. Eine frankische, in dem vormaligen Kanton Alt- mühl begüterte Familie. Biedermann, A. Tab. 227. Mittergarten. Der Kammerdiener des Bischofs v. Bri- xen, Jcremias, wurde im Jahre 1706 nobilitirt. v. M. E., 380. istlittermayr. Franz dc Paula, ein Münchner Bürger, erhielt das vormals zur innern Stadt- rathsstelle erforderliche Adelsdipl. vom Eh. Karl Theodor den 4. Juli im Jahre 1792 mit dem Mitterpacher — Moeck. 131 Prädicat Edel. N. von Lang, 45V. Mitterpacher v. Mieterin bürg. Der Güterpräfect in Ungarn, Joseph Ignatz, wurde im Jahre 1736 mit obigem Beisatze v nobilitirt. v. M. E., 381. ^Nitterstillcr. Der Platz- Oberstlieutenant Simon zu Dresden, wurde im I. 176V Freih. von M. O., 71. Mittmai!». 1) Der Kauf- Z mann Johann Andreas zu Kra- kau, wurde im Jahre 1748 nobilitirt. von M. C., 381. — ß 2) Der Kaufmann und Bürger, Samuel- daselbst, wurde im I. 1760 nobilitirt. von M. E., a. a. O. Mitzlass, Wiglafe. Ein hin- terpommerisches Geschlecht, das vom löten Jahrhundert an bekannt war. Gauhe, I. 1026. II. 730 — 33. Micral, lüli. VI. 506. Siebmacher, V. Th. 166. N. 6. Von Meding, III. N. 636. Zedler, XXI. 642—44. Mizka von L.oen?enart. Der Eapitainlieutenant Lucas, wurde im Jahre 1799 mit dem Beisatz von L. geadelt, von M. E., 331. Mladota von Solopisk. Die Brüder Joseph Joh. Franz, und Joh. Nepomuck, wurden i. Jahre 1761 in den erblandischen alten Freiherrenst. erhoben. Auf dieser böhmischen Familie haftet das Erbthürhüteramt. von M. O. 71. Mleitz. Ein schlesischcs Geschleckt. Sinap, I. 646. UNeschker und Tschelo, Czelo. Eine schlesische Familie. Sinap, I. 646. und f. Siebmacher, I. Th. 76. N. 3. V. Meding , II. N. 664. Mniszeck. Joseph Vandclin Gr. von M., erhielt im Jahre 1783 die Bestätigung des Gra- senstandes. von M>, 26. Mockershausen. Franz La« dislaus Roman, wurde im I. 1727 böhmischer Ritter, v. M. E., 179. ^Nockronovsky. Ein Gr., der am preußischen Hofe im I. 1744 Obristküchcnm. war. Gauhe, II. 692. u. f. Modler von Brukenstein. Der Major Johann, wurde im Jahre 1819 mit dem Beisatz v. B. geadelt, von M. E., 331. Modrusch. Steyerische Grafen, die Montpreiß bis 1390 besaßen. Schmutz, 662. Modrzptzky, Schütz von. Der Amtsvcrwalter Martin, w. im Jahre 1702 in den böhmischen Adelstand mit dem Beinamen Schütz von Modrzytzky erhoben. von M. E>, 381. Modschidler, Motsckidler von Gcrau, (Gern). Ein altes fränkisches, im Ritterkant. Gebürg begütertes Geschl. Biedermann , G» Tab. 333 — 39. Salver, 238. 282. Siebmacher, I. Th. 109. N. 13. Von Meding, III. 637. Modschidler von Reins- bürg. (Irrig Mondschüetler, Montschüttler und Mudschidler). Auch eine fränk. Familie. Salver, 384. Siebmacher, II. 76. N. 10. Von Meding, III. N. 538. Moech. Der frank. Kreis- truppcn-Hauptmann, erhielt den 26stcn Januar im Jahre 1760 9 * 133 Mochten — vom K. Franz I. ein Adelsdipl. N. von Lang, 460. Tyroff, I. 7. Ausg. N. 2. Moehlcn, Mohlcir, v. d. Mochlcn. Eine in der Ncu- mark Brandenburg und im Lü- ncburgischen begüterte Familie, welche in der Mitte des 18ten Jahrhunderts erloschen ist. Gau- he, 1. 1026. Büttners Stamm- Geschl. der braunschw. lünebur- gischen Gesch. Lüdcrs. Samml. Moelk. Der Kammermahler Joseph Adam, wurde im Jahre ' 1774 nobilitirt. v. M. E., 381. Moellendorff/Mullendorf, Mühlendouf. Ein märkisches und schlesischcs Geschlecht, das zuerst im Jahre 1390 vorkommt. Ucchtritz, Gcschlcchtserz., l. Th. 28. Taf. I. C. Hersenius hat ihre Genealogie herausgeben wollen. Bucelin. Sinap, I.TH. 646. u. f. Gauhe, I. 1026. und f. Bon Krohne, kl. 367 — 69. u. 444 — 47. Lpener, Ilist. in- 363. Steffens Campen- Jsenbüttcl. Geschlcchtshistorie. 11. Zcdlcr, XXI. 772 — 79. Sicb- macher, 1. Th. 176. N. 12. Angel!. Tyroff, I. B. 7te Ausg. N. 3. Klüver, 629. V. Me- ding, l. N. 661. Dreyhaupt, Beschr. des Saalkr. ll. Th. 214. Taf. 42. N. 6. Mocller. 1) Ein braunschw. lüncburgisches Geschlecht, das v. K. Karl V. im Jahre 1660 den 26stcn Mai in den Adelst, erhoben worden war. V. Krohne, kl. 369—61. und 443. Lüder- sens Sammlung. — 2) Joach. Möller aus Hamburg, ertheilte K. Karl V. den 26sten Mai im Jahre 1641 den Adelstand, und Mocnsterbcrg. änderte ihm sein altes Wappen, und K. Maximilian II. bestätigte am 18ten März im Jahre 1670 jenen Adelsbricf. V. Meding, l. N. 662. Moelner, Moellner. Ein lüncburgisches Patrizier - Geschl., aus der Mark Brandeub. stammend, das mit Hartwig Georg am 21sten September im Jahre 1720 ausstarb. Büttner, braunschw. lüneb. Geschl. Bon Meding, III. N. 642. Lüdersens Samml. Moeltcv. Der königlich bai- erische Major Johann Georg, wurde den 24sten Juni im I. 1316 nobilitirt, und den 6. Januar 1816 immatriculirt. R. v. Lang, 460. Mocnch. Ein schlcsisch. Geschlecht. Sinap, I. 648. Sicb- macher, II. 49. N. 2. V. Meding, II. N. 2. Moenchsberg. Eine schle- sische Familie. Sinap, I. 648. Siebmacher, II. Th. 144. N. 6. Bon Meding, II. N. 669. Mocnnich., Eine stcihcrrliche Familie in Schlesien. Gauhe, I. 1062. Tyroff, I. Taf. 746. MoonS. Eine alte adl. Familie in den vereinigten Niederlanden, die vom K. Karl VI. i. Jahre 1724 den 26sten December in den Grafenstand erhoben ^ wurde. IZutleövs, 'lonpli. , 179. Mojlicken, Moyleckcn. Ein altes bremisches Geschlecht, das in der zweiten Halste des I6ten Jahrh, ausgcstvrben ist. Muß- hard, 406. Bon Meding, III. N. 639. Moitelle. Der östreichische Hauptmann Franz Joseph, w. im Jahre 1770 geadelt, v. M. N- 229. Mokry. Der östreich. Rittmeister Andreas, wurde im I. 1307 mit Edler von geadelt, v. M. O., 229. Mol. Eine brabantcr Familie, welche die Herrschaft Herent Mollart. 155 besaßen, und die inr Jahre 1668 in den Freihcrrenstand erhoben wurde, wovon das Diplom in b'eieotion clo toutes les teure» et lämilles clu Ural,ant. Inl» 66. steht. Gauhe, II. 733. u. f. Molan. Im H. Celle, nobilitirt im 18. Jahrhundert. V. Krohne, II. 363. und 448. Molina. Der stand. AuS- schußrath Leopold von M., w. im Jahre 1794 Freiherr, vc M. E., 79. Molitor. Die Brüder Martin Ignatz, Johann Jacob Marion, Johann Peter und Matthias Joseph, wurden im Jahre 1778 Reichsritter mit Edle von. von M. E., 179. Moll. Im Oestreich, seit d. I. 1680' adlich, und seit 1789 d. 4tcn Mai freiherrlich, durch Ludwig Gottfried von M.,' salzburgisch. Geheimem. R. v. Lang, 188. Bon Schönfcld, Adclssch. 1.160 — 64. v. M.O., 71. Mollart, Molart. Aus d. Grafschaft Burgund. Sie wurden den 23sten Marz im Jahre 1673 in die steyerische Landmannschaft aufgenommen, und waren auch kaiserliche Oberküchenmeister. P. Wilh. von M. aus d. brauobo dvivte, Enkel, war in K. Ferdinands 1. und Maxim. I. Diensten, und w. im Jahre 1671 Freiherr, und dessen Enkel der erste Graf in diesem Geschlecht im I. 1662. Hübner, III. T. 970. Seiferts Genealogie adlicher Eltern und Kinder. Gauhe, I. 1031. u. f. Spener, Hi«t. insigu. 494. V. Mcding, III. N. 640. und f. Siebmacher, I. Th. 26. N. 11. löü Moller V. Th. 9. N. Z. Schmutz, II. 662. Hartmanns Samml. Möller von Mollerftein. Ein lausitzisches Geschlecht, von welchem man Nachr. im lausitz. Magaz. I. B. 61. 113 — 116. 14. B. 264. 266. 277 — 79., und von dem letztem der Familie C. G. Moller, ebend. 1788. 119. findet. Molnar v. Müllers!)eim. Der Augenarzt und Lehrer der Augenkrankhciten zu Klausenburg, Johann, wurde im Jahre 1792 mit obigem Zusätze nobilitirt. v. M. O., 230. Molne. Ein meklcnburgisches, wahrscheinlich erloschenes, zwischen 1292 und 1623 vorkommendes Geschlecht. V. Mcdinq, I. N. 663. Molo. Eine Großhandlcr-Fa- milie in Schwaben, die von der K. Maria Theresia im I. 1772 geadelt wurde, vom K. Leopold II. den 27sten October im Jahre 1790 aber ein Rittcrdiplom erhielt. R. v. Lang, 461. v. M. E., 179. und 382., an welcher letztem Stelle er das Geschlecht aber Mollo irrig schreibt. Molsberg, Mollisbcvg. Eine alte adliche Familie i. Rheinlands und Hessen. Humbracht, Tab. 184. Gauhe, I. 1032. Won Krohne, II. 364. Estor, Tab. 9. Sicbmacher, I. Theil. 143. N. 4. B.Meding, III. N. 643. Molschleben. Ein ausgcst. thür. v.l 261—1438 meist in d. jetztgoth. Dorfe M. vorkommender Adel. Brückner, III. 8. St. '61. und f. Zcdlcr, 21. B. 963. Molsdorf. Ein sehr altes thüringisches Geschlecht, bereits Moltk. im 13ten Jahrhundert bekannt, davon eine Linie sich Weller v. Molsdorf, und Molsdorf gen. die Wcllcr schrieb, und sich aus ^ Thüringen in das Voigtl. wendete, auch nachher in Meißen sich ausgebreitet hat. Wahrscheinlich war das zwischen Arn- stadt und Erfurt gelegene Seht, und Dorf Molsdorf ehemals ihr Stammsitz, welchen Namen Weller aber, den einer durch eine Wahl bei der Erbschaft seit dem Jahre 1430 angenommen, und dagegen den Namen M. ganz hat fahren lassen. I. Eh. Koch, v. Wappen der Gelehrten, 162. König, I. 1009. C. Spangcn- berg, Historie von dem alten ehrlichen edlen Geschlecht derer von Molsdorf, genannt d. Weiler. Erf. 1690. 4. 10. Bogen. D.I.CH.Wcntzcl, Wellmov. Isiniilia ^It. 1696. lol. 1 Bogen. Chr. Fr. Lammcls IIi«tov. Wol- Isrlan. historische Beschreib, des eidlichen Geschlechts u. Lebens d. Bboologi H. Wellsrs v. Molsdorf. Leipzig, 1700. 4. 20 B. M. C. Gottschlings Lebensbcschr. 4 gelehrter und geschickter Edelleute, im Weiler von Molsdorf. Brandcnb. 1722. 4. Brückner, I. Th. S., 61. und f. Zedler, 21. B. 963. und 64. 1668 — 72. Moltk, Moltke. Ein sehr altes freiherrliches, nachh. grast. Geschlecht, das in Mecklenburg, Holstein, Schweden, Dänemark und Pommern begütert ist, und mit den von Hascnkopf eines Ursprungs gewesen seyn soll. Es hat dasselbe das Landmarschall- Amt im H. Güstrow bekleidet. Micräl, VI. B. 607. V. West- Molwitz — Mosttag. 137 phalen, in IVIonuiveuI, inaclit. '1'. III. '1'ab- 6. Gauhe, I. 1031 — 34. Zcdlcr, 21. B. 966. u. folg. Von Krohne, II. 364°— 72. N. v. Lang, S. 124. Siebmachcr, I. Th. 29. N. 11. V. 163. N. 2. Von Meding, I. N. 666. Molwiy. Ein thüringischer Adel und ehemalige Vasallen d. Grafen von Kirchbcrg, wegen d. Dorfs Haynchen, die im Jahre 1364, auch 1346 das Halsgericht zu Eloßwitz besaßen. Ave- manns kirchbcrgische Beschreib. 81. 196. und 207. Molzan, Malzan. Eine uralte pommerische und mecklenburgische Familie, die das Erb- landmarschallamt in Pommern bebesaß, sie wurde auch freiherrlich und darauf gräflich. Sommers- bcrg, 8. II. 8. P. III. 161. 248. Hübncrs Geneal. III. Tab. 923. Gau he, I. 1034 — 38. Monari v. LTcufcld. Ioh. Baptist, wurde wegen seiner Verdienste um den Wasserbau in Aquileja im Jahre 1774 mit d. Beisatze von N. nobilitirt. von M. O., 230. Lllonau, Monden. Ein im I6ten und 16. Jahrhundert sehr begütertes Geschlecht in Schlcs. Gauhe, I. 1033. Helloii HIv- irulnanta. p. 662. Sinap, I. 648. II. 816. Siebmachcr, II. Th. 49. N. 12. Zedler. XXI. 366. Von Meding, II. N. 667. ^I7oneada. Grafen, auch Marquisen, welche in Schlesien seßhaft sind. Sinap, II. 148. Mondok von Galainbos. Der Hauptmann Georg, wurde im Jahre 1789 mit dein Beisatz von G. nobilitirt. von M. E., 382. Llrondtbradt, Mnndbrad. Mundbrotel von Spiegel? bcrg. Eine schwäbische Familie. Siebmachcr, I. 119. N. 6. Von Hattstein, III. Supplcm. 103. LI7onreaI. Eine im Jahre 1635 mit Magdalcne Margarethen an Ioh. Schweickard Bogt von Hunoldstcin vermahlt gewesenen, ausgestorbcne rheinländi- scbe Familie. Von Hattstein, 1. 392. Von Meding, II. N. 670. Monsberg. Steyerische Ritter, die im Jahre 1773 Mitglieder der fteycrischcn Landschaft waren. Schmutz, 663. INonse. Der Professor und Director d. jurid. Facultät, Joseph Wratislaw zu Brünn, w. im Jahre 1780 mit Edler von geadelt, von M. E., 382. » Monsperg. Peter Wilhelm von M., wurde im Jahre 1772 Ritter, von M. E., 179. Monster, Moenstcr. Ein altes freiherrliches Geschlecht im Münstcrischen, Paderborn-, Osnabrück- und Hannoverischen. V. Steinen, II. Th. Tab. 61. N. 2. Neues aencalvgisches Handbuch, 1777/301—3. und 1778. 348. und f. Von Meding, I. N. 666. Montag. Der Bürger und Monturlieferant Johann Paul zu !Prag, wurde im Jahre 1766 geadelt, von M. E., 382. Montag v. u. z. Schoen? ackcn. Der Obcrlieuten. Claudius Emmerich, wurde im Jahre 158 Montanari. 1762 Reichsritter mit Edler von und zu S. v. M. E., 179. Montanari. Dominick, w. im Jahre 1709 Freiherr, von M. E., 79. Montanary von Monte- baldo. Der Unterlieuten. Johann, wurde im Jahre 1820 mit obigem Zusatz geadelt, von M. E., 382. Montbach. Der östreichische Oberste Siegsried, Ritter von M., wurde im Jahre 1813 Freiherr. von M. C., 79. Monte dc, Mont. 1) Eine ursprünglich schweizerische Familie, die im Stifte Ehur das Erbtruchsessenamt hatte. Buce- lin, Ktammat. ?. III. IV. Gryph, v. R. Orden. 42. Gauhe, I. 1038., Siebmacher, I. 204. N. 2. Von Meding, II. 671. Lpener, Hisloria insiAn. ^z. 001. Zcdler, XX. B. 1272.— 2) Eine ausgestorbene lüneburgi- sche Familie, die mit dem schle- sischen Geschlecht von Berge ein und dasselbe gewesen zu seyn scheint. C. L. Kotzebue, Beschr. der von M. oder Edle Voigt v. Berge; ein Mscpt. Küster, IV. Th. 46. und f. Pfefsinger, III. B. 368. Zedler, XXI. B. 1273 bis 76. Lüdersens Samml. Montecuccoli. Diese Grafen, von denen Raymund den 12ten Mai im Jahre 1661 v. K. Leopold I. in den Fürstenst. erhoben wurde, stammen aus d. Modenesischen, und leisten Oestr. wichtige Kriegsdienste. Schmutz, 11.663. Zedler, XXI. 1286 — 90. Gauhe,!. 1038.11.734—43. Monteverqucs. Ausgestorbene schlcsische Freiherren, die Montluisant. ihren Ursprung aus Spanien gehabt. Sinap, I. Th. 221. und f. II. 384. Montfort. Ein uraltes, zur schwäbischen Bank im Rcichsgra- fen-Collegio chchin gehöriges Geschlecht, das von den Pfalzgrafen in Ober- Rhätie um d. I. 840 entsprossen seyn soll, in ' Steyermark zwischen 1200 und 1266 vorkommt, und sich auch im Bregenzischen niederließ. 8pe- ner, nist, itisign. p. 496. 'IAd. 19. Imlrol', I>II. y. III. 61. Sinap, I. 648. II. 383. Gauhe, I. 1041. II. 743. Zed- ler, 21. B. 1557. Siebmacher, V. 70. Bon Medlng, II. N. 573. von M. E., 23. N. von Lang, 52. Morawitzki v. Rudcnis. Der passauische Landrichter, Wolf Heinrich, wurde im Jahre 1703 Freiherr, von M. E., 80. Mordap. Diese Ritter und Freiherren besaßen in Steyerm. und Carnthcn mehrere Herrschaften, und kommen zwischen den Jahren 1138 und 1527 vor. Schmutz, II. 569. Gauhe, I. 1041. u. f. Zedlcr, XXI. 1581. Lucelini Ltemmat. ?. III. Lard. llk Valvas. Ehre des H. Crain. 15. p. ?75. Mordar v. Dachsenfcld. Johann Andreas, wurde im I. 1716 mit dem Beinamen v. D. nobilitirt. von M. E., 333. Mordeisen. Eine meißnische und schlesische^Familie, die ihre Güter und Adel dem im Jahre 1574 verstorbenen sachs. Canzler Ulrich, zu verdanken hat. Siebmacher, I. Th. 160. N. 9. Sinap, I. Th. 649. II. 815. Gauhe , I. 1042 - 44. Von Me- ding, II. N. 574. 140 Morditz. — Morsey. Mordly. Eine anhalt. Familie. Beckmanns anhakt. Hist., VII. Th. 312. Mordtschlaeger Bdle von Ncuthall. Eine alte östreichi^- sche Familie, welche den 29stcn März im Zahre 1744 vom Kaiser das Pradicat Edler v. Neu- thall erhielt, wo sie in d. Stand u. Grad des Adels der gcsamm- ten Erbkönigrcichc w. erhoben w. Won Krohne, 11. 319. Morcll von Sonnenberg. 1) Ritter in Steyermark, welche Eilli zwischen 1636 bis 1677 besaßen. Schmutz, 669. — 2) Der inncröstreichische Kammer- Rath Freiherr M. von S., er- ^ hielt im Jahre 1722 d. Neichs- imd Erblandischcn Grafcnst. von M. O.. 26. Morenberg. Der Gr. Jacob Christoph, k. k. Rath ?c., u. Franz Joachim u. Friedrich Anton, wurden im Jahre 1700 in den Grafenstand erhoben. Gene- alogiophilus jetztleb. Haupt, in Teutsch!. II. Th. 234. Zedler, XXI. 1614. Morgen o.ufHocftarn. Die Wittwe des preußischen Hauptmanns Carl Frcih. v. M., Johanna Gertraud Clcmcntina, geb. Hoising, erhielt vom K. Franz II. ein Freiherrcndiplom den 13. April im Jahre 1804. N. von Lang, Suppl. 67. Morin, Morrin, Morien. Eine meklenburgische, mit den v. Morrien, Morian, nicht zu verwechselnde Familie. Sie ist im 17ten Jahrhundert ausge- storbcn. Von Wehr, Vibr. rer. ^lolelcnli. g. 1677. Von Mcding, II. N. 676. Gauhe, I. 1046. Moritz von der Hoesz Gottfried M. in Westgalizien, wurde im Jahre 1799 mit dem Beisatz von der H. nobilitirt. v. M. E., 383. Moro. 1) Eine aus Venedig abstammende Familie, aus welcher Johann Peter Generalmajor u. Commandant zu Landshut wurde. R. v. Lang, 462.— 2) Die Brüder Christoph u. Johann, Tuchsabrikanten zu Klagenfurt, wurden im Jahre 1316 nobilitirt, und 1320 Ritter, von M. O., 230. und 132.' Morrien. Morian, Morrian, Mohr, Mordie, eine mit den obigen Morin zc. nicht zu verwechselnde Familie in Westpha- lcn, die im Clcvischen aufgcschwo- ren, und welche K. Ferdinand II. den 28stcn Januar 1670 in den Freihcrrcnstand erhoben hat, worüber das Diplom im Zedler, XXI. B. 1746 — 49. zu lesen ist. Die altere Nordkirchische Linie hatte das Erbnrarschallamt im Stifte Münster, starb aber im Jahre 1691 aus. Spangenbergs Adelsspiegel. II. Th. 183. Berschwordt, 463. Diencmann, 344. N. 69. Weingartens Für- stenspiegcl, I. Th. 161. Gauhe, I. 1046. und f. Von Mcding, II. N. 676. Robcns, II. 233. und folg. Morschsicin zn Biberfell. Ein frankisches Geschlecht. Von Hattstein, II. Suppl. 60. Siebmacher, I. 106. St. 1. V. Me- ding, II. N. 677. Morscp>. Ein westphalisches Geschlecht. Osnabrückisch. StiftS- MorShelM kalendcr von 1733. Von Me- ding, II. N. 678. Morshenn. Eine rheinlan- dische, im Jahre 1221 vorkommende Familie, die im Jahre ' 1640 mit Hans Heinrichen aus- gestorbcn ist. Humbracht, Taf. st' 82. V. Hattstcin, I. 393. Sieb- machcr, I. Th. 126. N. 4. Von Meding, II. N. 679. Gauhe, I. 1046. -j Morsky. Alexander v. M>, wurde im Jahre 1786 in den galizischen Grafenstand erhoben, von M. O., 26. Movstein. 1) Ein erloschenes Geschlecht, das chcd. Mond- stcrn geheißen, und in Preußen, Pohlcn, Liefland und in den Nheinlandcn seßhaft gewesen ist. ^ Biedermann, O. Tab. 389. u. R ff. Gauhe, II. 743 — 47. — I 2) Ein schwabisches Geschlecht zu Halle, das sich nachher in Franken ausgebreitet hat. (Xusii ual. 8uea. I'. III. t'ol. 238. Gauhe, II. a. a. O. Morungen. Waren schon um das Jahr 1046 ansehnliche Grafen in Baiem, die mit den Gr. von Kirchberg im Jahre 1477 R durch Vermahlung verwandt wurden, und wahrscheinlich erloschen sind. Spangenbcrg, Adelsspieg. I. Th. 10. B. 16. Kap. toi. I 23. und 90. Avemanns Kirchbergische Beschr. 231. und 234. und im Anh. der I)chl. 120. N. 122. Mory v. iBallcnfeld. Der Hofsccretar Joseph Anton Maximilian , wurde im I. 1736 mit Edler von Ritter, von M. E., 179. — Mosch. 141, Morzc. Blos die Wappen- beschreibung von einem Siegel vom Jahre 1380 hat von Me- ding, III. N. 646. Movzin, Marzin. Einsehr altes böhmisches Geschlecht, das bis zu dem ersten Jahrhundert nach Christi Geburt zurückgeführt wird, und aus dem Johann Ru- dolph, kaiserlicher Feldmarschall, im Jahre 1636 in den Ncichs- u. erblandischen Grafenstand erhoben wurde. Seiferts Geneal. adlicher Eltern u. Kinder. Gauhe, I. 1046. II. 747 — 60. HII- ^oirisiu. Ak-u. Hauckli. I. 686— 88. Geneal. Taschenb. d. gr. H. 1826. 30. Mosbach genannt Breiden-! bttch. Eine alte Familie im Bergischen. Von Krohne, 1. 372. Neues gen. Handbucb, 1778.349. Mosbach von L.iildenfcls. Ein rheinländischcs, auch hessisches Geschlecht, das ausgcstor? den ist. Es hat den Namen v. der Stadt und Obcramte Mos- bach in der Unterpfalz, wo es wohnte, und nahe dabei das Schloß Lindenfclß erbaute. Humbracht, Taf. 190. Spangenbcrgs Adelssp. ?. II. Zedlcr, XXI. 1812. u. f. Salver, 333. 222. Siebmacher, I. Th. 123. N. 6. V. Meding, III. N. 647. Gauhe, I. 1046. und f. Mosberg. Auf Langenlois u. Dercsbruchin Franken. Hartmanns Samml. Mosch, Muschin, Musch- zin. Aus der Grafsch. Glatz, ein altes, aus dem Hause Bot- tendorf stammendes Geschl. Aelu- rius, von der> Grafschaft Glatz, 242. Sinap, I. Th. 649. II. I 142 Moschatics — Moser. Th. 817. u. a. O. m. Zedler, XXI. 1319. Gauhe, I. 1047. und f. Von Krohne, II. 372 — 74. Moschatics von rveiten- seid. Matthias, Second-Rittmeister, wurde im Jahre 1783 mit dem Beinamen von W. geadelt. von M. E., 383. Mosch crv s ky, Mosch evskl, und Morawczina. Ein schle- sischcS, im F. Troppau begütertes Geschlecht, das im löten Jahrhundert erloschen ist. Si- nap, 1. 660. Gauhe, 1. 1047. Moschinskl, cigcntl. Mos- czinskl. Eine schlcsische, zum Theil grafliche Familie, die aus Pohlcn stammt. Olcol^ki Orli. ?ol. 1. II. p. 176. Sinap, II. 817. Gauhe, I. 1679. Zedler, XXI. 1824 — 26. Moscon. Dieser steyermar- kischen Familie gab K. Ferdin. II. am 6ten September im I. 1628 ein verbessertes Wappen; ein Zweig erhielt im I. 1622 ein Freihcrrendiplom von demselben Kaiser, u. im I. 1709 ein Grasendiplom vom K. Joseph I., Ferdinand aber wurde von Karl VI. den 6ten April im Jahre 1716 in den Freiherrenstand mit dem Beinamen und Togarol erhoben. v. M. E., 80. Schmutz, II. 670, Mosdorf. Eine meißnische, aus Karnthen stammende Familie, die bis zu Ausgang d. 16. Jahrhunderts bekannt gewesen ist. Gauhe, I. 1043. Von Schönberg, I. kol. 366. Mosel von der, (zuweilen Muscl.) 1) Ein sachs., besonders Stift- naumburgisches und voigtlandisches Geschlecht, das s. gleichnamiges Stammschloß eine Meile von Zwickau hat. — 2) Der Hossecretär beim Obersthofmeisteramte , Ignatz Franz, wurde im Jahre^ 1818 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 230. Konig, III. Th. 767 — 67. Siebmacher, I. Th. 166. N. 11. Von Meding, II. N. 680. Gauhe, I. 1043. Zedler, XXI. 1836. Mosen. Eine alte altenbur- gische Familie, deren Stammschloß desselben Namens unweit Ronncburg gelegen ist. Gauhe, I. 1049. Moser. Von diesen giebt es auch viele Familien in Deutsch!., und zwar: 1) Eine ausgestorbene östreich. Familie zu Pötz- leinstorf. — 2) Eine auch, und zwar im Jahre 1674 ausgestorbene alte berühmte östreichische Familie zu Wepcr. Von Hohe- neck, II. kol. 811. — 3) Eine in Niederöstrcich, die in den I. 1726 und 1736 vorkommt. — 4) Eine in Kärnthen, die aber langst abgegangen ist. — 6) Eine in Böhmen, zu Weiler.— 6) Eine in Schlesien auf Wurfbein. — 7) Eine in Meißen, zu Martinsberg an der Elbe. — 3) Der Rcichshofrath und Administrator der Grafschaft Falkenstein, wurde im Jahre 1769 Freiherr, von M. O., 71. — 9) Der Commerzienrath Franz Joseph, wurde im Jahre 1729 in den böhmischen Adelstand erhoben. Moser von Ebreichsho- fen. Der niedervstreichische Ne- gierungsrath, Carl Leopold, Ed- Moser — Mossbach. 143 lcr Herr von M. zu E., wurde im Jahre 1766 Freiherr. Lcu- pold, I. Th. 3. B. 436 — 604. von M. O., 72. Moser von Filseck, Vil^ seck. Ein in Würtenberg seßhaftes Geschlecht, das im Jahre 1673 vom K. Maximilian in d. h. r. R. Adelstand erhoben w., und zu welchem die beiden berühmten Publicisten, Johann Jacob der Vater, und Carl Friedrich Freih. v. M., dessen Sohn gehören, davon ersterer sich auch M. von Vilseck u. M. v. Weil- berg geschrieben hat. I. I. Mo- sers erläutertes Würtembcrg, I. Th. 40. und f. Dessen Einlcit. zum N. H. N. Prozeß im Anhang des II. Th. der ersten Auflage. Dessen Stammtafeln der Familie der M. von Filseck, Tübingen, 1729. f. (ohne Namen, sind 6 Tafeln) und nachher in seiner Erlauter. Würtemb. cben- das. 1729. 8. I. Th. N. 3. Dessen genealogische Nachr. von seiner eigenen und allen davon abstammenden Familien. Tübing. 1766. Gauhe, I. 1060. und f. Zedler, 21. B. 1836—42. zz. Meding, II. N. 681. Moser von Martinskirch. An der Elbe. Gauhe, I. 1049. Moser von Moser. Der k. Pflegcommissär Franz Albert, w. im Jahre 1710 mit obig. Beisätze in den Reichsadclstand erhoben. v. M. E., 383. Moser v. Mossberg. Der Major Vendelin, wurde im I. > 1818 mit obigem Beinamen geadelt. von M. E., 383. Moser v. Rosenfeld. Aegi- I dius Burkh., wurde im Jahre 1716 mit Edler von R. Ritter, von M. E., 180. Mosham. Auf Penzing u. Neudeck, Franz Zaver, Bürgermeister :c. zu Burghausen, w. den 17ten Juli im Jahre 1790 vom Eh. Karl Theodor mit einem Adels- und Nittcrdipl. begnadigt. R. von Lang, 462. und f. Moshcin. Ein steyermärker, ursprünglich schweizer Adel, der schon 1121 und bis 1629 vorkommt. Vucclin, Stervlnat. ?. III. Schmutz, II. 672. Zedler, XXI. 1911. A. A. d. D. 1822. Xv. 98. - Mosinger von Murthal. Der Rittmeister Matthias, wurde im Jahre 1816 mit dem Beinamen von M. geadelt, v. M. E., 383. Moskopff. Der Reichshofkanzlei - Taxator Johann Matthias, wurde im Jahre 1731 Reichsritter mit Edler von. von M. E., 180. Moskopp. Der Platzmajor Johann Matthias u. sein Bruder, der trierische Hauptm. Johann Albert, wurden im Jahre 1790 Freiherren, von M. E., 80. Mossanner von Mossberg. Christoph Anton, wurde im I. 1728 mit obigem Zusatz nobili- tirt. v. M. E., 383. Mosstxxch. 1) Die Brüder Ludwig, marggr. burgauisch. Leibarzt, Ernst u. Hans Ulrich, w. vom K. Rudolph II. im Jahre 1698 geadelt, und der K. Joseph II. bestätigte den 6ten December im Jahre 1782 Adel u. Wappen. — 2) Der Viceprä- 144 Mossec — sident des niedervstreichisch. Landrechts ?c., Leopold Edler v. M., erhielt schon als Bürgermeister in Wien im Jahre 1782 die Bestätigung seines alten Adels, u. wurde im Jahre 1818 Freiherr. Leupold, I. Th. 3. B. 606. v. M. O., 72. und 230. Mosser v. Mo>fenau. Johann Balthasar, wurde im Jahre 1732 mit obigem Beinamen no- bilitirt. von M. E., 384. Mosshard v. u. zu. Moritz Anton von M., wurde im Jahre 1726 Freiherr, von M. E., 80. Mossmüllern. Johann Baptist, wurde im Jahre 1776 in den Ritterstand, und 1773 in die stcyerische Landmannsch. aufgenommen. Schmutz, 673. von M. O., 132. Moszconsky. Constantin, erhielt im Jahre 1788 die Bestätigung des galizischen Grafcnstan- des. von M. E., 23. Moteyl von Reichenfeld. Der Landesbuchhaltcr in Mahren, Carl Johann, wurde im Jahre 1738 mit dem Zusatz von R. nobilitirt. v. M. E., 384. Motte de la, Louquet. Verließen unter K. Ludwig XIV. Frankreich, u. begaben sich nach Celle, dann haben sie sich in preußischen und hannoverischen Kriegsdiensten hervorgethan. Jetzt ist ein Mitglied dieses Hauses so wie seine Gemahlin, eine geb. von Briest, ein viel gelesener Schriftsteller in Berlin. Von Krohne, II. 376. Moyfeldt. Ein niedcrrhei- m'sches und westphälisches, besonders im Jülichischen u. Bcr- Mudcrsbach. gischcn begütertes Geschlecht. Genaue Nachricht aus handschriftlichen Nachrichten von ihm stehen in Zedlcr, XXI. 1963 — 1972. Mourat. Der. ehemal. französische Lieutenant Carl Theodor zu München, wurde den 6ten September im Jahre 1814 als Adlichcr daselbst immatriculirt. R. von. Lang, Suppl. 67. Moy. Eine alte adliche Familie aus der Picardie, die im Bayerischen im Jahre 1666 als solche anerkannt u. bestätigt w. R. von Lang, Suppl. 124. Moz. Der vstrcich. Oberstlieutenant Ernst von M., wurde im Jahre 1780 Freiherr, von M. E., 78. Muck. Der baierische Rittmeister Simon Jacob, wurde d. 13tcn August im Jahre 1809 Ritter, und den 27sten Mai im Jahre 1814 immatriculirt. N. von Lang, 463. Muckelin. Eine oberrheinische Familie, daraus einer im I. 1310 ein (Zisterzienser Nonnenkloster zu Degenbach in der Mainzer Diöcese flutete. Zedlcr, XXII. 8. Mudersl? ach,Mudevspnch. Ein oberrheinländisches Gcschl., aus dem die Letzte, Elisabeth, vermählte von Cronberg den 17. April im Jahre 1611 im weiblichen, und 1600 mit Daniel, Domherrn zu Mainz im mannlichen Geschlechte ausstarb. Hum- bracht, Taf. 286. Von Hatt- stcin, I. 394. Gauhc, I. 1066. Tyroff, I. 187. Taf. N. 2. Zed- ler, XXII. 12. f. u. Mudrach - Mudrach, Modrach. Eine schles. aus Breslau stammende i Familie, die im Jahre 1713 in d. Frcihcrrcnstand erhoben wurde, ^ Siuap, II. 384. Zedler, XXII. 14. Gauhe, II. 75V. von M. E., 73. Mudrovcich. Der Haupt- maun Joseph, wurde im Jahre 1763 geadelt, v. M. E., 384. Muffat. Der inner- u. oberöstreichische Avpellationssecretär, Carl, wurde im I. 1790 nobi- litirt. v. M. E., 384. Muffel von Ermrcuth u. Bscheuau. Ein altes frankisches Geschlecht, das sich in 2 Linien, in die Ermreutische und > Escheuauische Linie theilte, dav. letztere ausgestorbcn ist. Bucelin, '1?. ii. Llemmat. Biedermanns N. Tab. 476—92. R. von Lang, 453. Tproff, I. B. 26. Ausg. N. 3. Gauhe, I. 1051. und f. Zedler, XXII. r S. 13. Muffelgern. Eine ausgestor- bcne, im ehemaligen Cant. Stei- gerwalv begüterte Familie. Biedermann, St. Tab. 238- Muggenthal zu -Hepeua^ ckcr. Eine uralte fränkische, bai- erische und rheinländische adliche, nachher freihcrrliche und z. Theil gräfliche Familie. Seifert, I. Tab. 32. Biedermann, O. Tab. 219 — 225. Bon Hattstcin, I. 395. und f. Zedler, XXI. 24. Luooliu, Lternniat. ?. 2. 4^ Müchelu, Mügelu. Ein meißnisches Geschlecht, das auch in Anhalt, im Stift Bamberg und in Schlesien begütert, auch früher in Schwaben seßhaft gewesen ist. Siebmacher, I. Th. 159. ii. Band. Mühlberg. 146 N. 8. Bon Meding, I. N. 557. Gauhe, I. 1054. Sinap, 11^ 819. Müffliug, wciff genannt. Dieses alte adliche und freiherrl. Geschlecht stammt aus Baiern, hat sich aber auch in der Obcrpfalz, im Neußischen, Sachsisch., Voigt- landischen und Preußischen verbreitet. Die altere Linie besaß Brücklass u. Kürmsees, die jüngere ist inBoigtland. Das mannliche Geschlecht in dieser Familie ist eigentlich ausgestorbcn, da aber die letzte dieses Geschlechts Georg Weiß heirathete, so nahm dieser den Namen Müffling an, und nannte sich M. gen. Weiss. König, I. Th. N. 672—78. Tproff, I. B. Taf. 94. N. 1. Gauhe, I. 1055. Von Krohnej II. 375. Baseler Universal - Lexik. Zedler, XXII. 47. u. f. Nachtr. zum neuen genealogischen Handbuch, 1780. 78 — 80. Müggeuthul. Ein theils bai- erisches, theils schwäbisches Geschlecht. Sinap, II. 820 — 22. Bucelin, Ztammal. U. II. und IV. Von Hattstcin, I. Th. 395. Durchlaucht. Welt, I. Th. 169. (1710). Siebmacbcr, I. TH.81. N. 4., V. Meding, I. N. 558. Muhl von Ülmen. Eine rheinländ. Familie, die in mainzischen u. trierischen Kriegsdiensten stand. Von Hattstcin, I. 397 — 99. Zedler, XXII. 6S — 69. Mühlbcrg. 1) Ein im 14. Jahrhundert ausgestorbenes grafliches thüringisches Geschl., dessen Stammhaus zwischen Gotha, Arnstadt und Erfurt in Ruinen liegt, welches Schloß irrthümlich 10 146 Mühlenödovf Müller. mit unter die gleichischen Besitzungen gerechnet wird. Falken- stcin, thüringische Chronik, II. B. 882 — 85. (Meine) histor. Nachr. von Gleichen, Mühlbcrg, und Wachsend. (Erfurt, 1802.) (Uoa) Lpist. cle Ou8tro Nübl- I>srA vsnscl. posssssoribus; ein Mscpt. 176 — 240. Gauhe, II. 751. — 2) M. auch Muclberg, «in schlesisches und baicrisch. ad- liches Geschleckt, das mit den v. Rabenau einerlei Ursprungs gewesen, wie aus den beiderseitigen Wappen geschlossen werden kann. Im Jahre 1080 kommt ein Walther, und 1105 ein Am- brosius von M. auf den Turnieren vor. Sinap, I. 657. Bu- celin. Siebmachcr, II. 49. Gauhe, II. 751. Mühlensdovf. Johann Georg von M., böhmischer Hofr., wurde im Jahre 1733 böhmischer Adlicher, und 1741 böhmischer Ritter, v. M. E., 384. Mühlheim. 1) Ein schlesi- scher Adel. Gauhe, I. 1057. Sinap, I. 667. — 2) Ein elsaßisches Geschlecht. Mmster, Los- naogr. p. 537. Gauhe, I. 1057. Mühlingcn,Mulmgen. Eine ehemalige Grafschaft i. Magdeburgischen. Hoppenrodt, 63. Geschichte der Grafen und Herren von Mühlingen u. Barby. v. M. Horn, Mscpt. S. Dresd. ael. Anz. 1756. 451. M. s. d. I. B. 100. Mühlpfort. Ein schlesisches Geschlecht. Sinap, II. 822. Zed- ler, XXII. 181. Mülholzer von Mülholz, auf Rirchenreinbach. Ein fulzbachisches Landsassen - Geschl., das 1567 einen Wappenbrief erhielt, und dessen Adel K. Leopold den 2ten Juli 169Z bestätigte. R. von Lang, 454. Ty- roff, I. B. 26. Ausg. N. 2. Mülich v. Mülglbach. 1) Ein sächsisches Geschlecht, welches das Wort von nicht führte, aber im 17ten Jahrhundert sehr angesehen war. Zedler, 22. B. 189. — 2) Der Oberstwacht- mcister Bernhard, wurde im I. 1803 mit obigem Beisatze geadelt. von M. O., 230. Mülinen. Der Altschultheiß von Bern, Freiherr von Mühlen, und sein Bruder, dcx wür- tembergische Kammcrherr u. Legationsrath, wurden im Jahre 1816 zu Grafen erhoben; von ihrem Geschlecht, einem alten schweizerischen, sehe man Buce- lin, Kleinmut. U. IV. Gauhe, I. 1058. von M. O., 25. Müllenau. Eine schlesischc freiherrliche Familie, die ehedem Mülinen geheißen, und mit den M. in d. Schweiz einerlei Stammes gewesen ist. Sinap, II. 335. Gauhe, II. .751. u. f. Müllenhard. Ein frankisch. Geschlecht, von dem man nur von 1279 bis 1297 Nachricht findet in Spangenbergs Adelssp. II. Th. Gauhe, II. 762. Müllcnheim. Eine frankische Familie. Von Hattstein, III. 330 — 33. Müller. 1) Deren gab es außer den in Schweden, die nach Teutschland kamen, in Brandenburg, Braunschweig, in Schwaben, im F. Brieg, u. a. O., deren Wappen zum Theil sehr v. einander verschieden sind. Sieb- Müller v. A. macher, II. Th. 83. I!I. 161. Sinap, II. Th. 822. Gauhe, II. 1681. Von Krohne, II. 383 — 389. Biedermann, R. W. Tab. 263. und O. Supplem.— 2) Der Pfalz-neuburgische Hvf- kammerprasident, Geheim. Rath, , Landschaftsrath und Pfennigmeister Johann Nicolaus, wurde v. ?' Kurs. Johann Wilhelm v. Pfalz- baiern den 18ten August im I. 1703 in den Frcihcrrcnstand erhoben. N. von Lang, 188. — 3) Der Oberste und Commandant der Stadt Rurcmond, Johann Matthias, wurde im I. 1768 geadelt, v. M. O., 231.— 4) Der Kaufmann Andreas in Augsburg, wurde den 14. Febr. im Jahre 1802 vom K. Franz II. nobilitirt. Ders. a. a. O. N. > von Lang, Suppl. 124. — 6) Der obcröstrcichische Gubernial- rath Johann Sebast. Christoph,, wurde im Jahre 1766 Ritter, von M. E., 130. — 6) Der Oberstwachtmcister Wenzel, wurde ^ im Jahre 1780 mit Edler von geadelt, v. M. O., 231. — 7) ! Der churpfalzbaierische Hofkam- mcrrath Wolfgang, wurde im I. 1780 mit Edler von vom Kaiser geadelt, von M. O., 231. — 8) Der k. baierische General- Zoll- und Maut-Director, auch Ritter des Civil-Verdienstordens der baierischen Krone, Joseph, ' wurde den loten December im ! Jahre 1809 incorporirt, und d. ! 27stcn Mai im Jahre 1813 im- matriculirt. R. v. Lang, 464.— 5) Der fürstlich thurn und taxische Geheime Hofrath und Ritter des Civilverdienst - Ordens d. I baierischen K., Georg Friedrich - Müller v. H. 147 in Regensburg, wurde den 6tcn September im Jahre 1816 no5 minirt, und den 6ten November desselben I. immatriculirt. Ders. a. a. O. — 10) Der großher- herzoglich hessische Geh. Rath, Senior der U. und erster Prof. der Medizin in Gießen, Carl Wilhelm Christian, wurde den 6tcn November im Jahre 1816 geadelt. N. von Lang, 466. — 11) Der Besitzer des Hammers zu Leupoldsdorf auf den Rittergütern Erkersreuth und Meusels- dorf, erhielt vom K. von Baiern den 26sten August im Jahre 1316 den Adel. R. von Lang, Suppl. 124. und f. Müller von Aspach. In Schwaben. Sicbmacher, II. Th. 83. Müller v Ehrenschwung. Caspar, böhmischer jubilirter Ap- pellations-Registrator ?c., wurde im Jahre 1796 mit dem Beisatz von E. nobilitirt. von M. O., 231. Müller vou Fichtenberg. Der östreichische Hauptmann Johann Martin, wurde im Jahre 1811 mit dem Beisatz v. F. nobilitirt. v. M. E., 386. Müller von Gnadeneck. Ein freiherrliches Geschlecht, das im Pfalz-Neuburgischen die Mark Gnadeneck besitzt. Von Meding, III. N. 648. Müller von -Helmbcrg. Der östreichische Secondlieuten., Christian, wurde ,'m Jahre 1802 mit dem Beinamen von H. geadelt. von M. E., 386. Müller von Hohenthal. Der östreichische Obcrstwachtmei- stcr Adam, wurde im I. 1316 * 10 148 Müller v. L. mit Edler von geadelt, von M- O„ 231. Müller von Loervenfeld. Der östreichische Rittmeister Anton Joseph, wurde im I. 1767 mit dem Beinamen von L. geadelt. von M. E., 384. Müller von Mühlencron. Ernst Ferdinand, wurde im I. 1728 böhmischer Ritter, v. M. E., 180. Müller von Mühlenkron. Ernst Christian und Christian, wurden im Jahre 1710 in den böhmischen Adelstand mit v. M. erhoben, von M. E., 384. Müller von Mühlrverth. Der Militar-Berpflegungs-Obcr- verwalter in Galizien, Joh. Ne- pomuck, wurde im Jahre 1781 mit obigem Beisatze nobilitirt. von M. O,, 231. Müller von und zu Müls egg. Der Hofagent Christian^ von und zu M., wurde im I. 1792 Freiherr, und der Hofag. Johann Jacob wurde mit Bestätigung des Nittcrstandes mit demselben Beinamen Ritter, von M. E., 80. und 130. Müller von Müllcnburg. Der östreichische Second-Rittmeister Johann, wurde im Jahre 1803 mit dem Beisatz von M. geadelt, von M. E., 386. Müller von Müllcnfcld. Der östreichische Hauptmann Georg Franz, wurde im I. 1761 geadelt, von M. O-, 231. Müller v. Müllenkampf. Der Rittmeister Erhard von M>, wurde im Jahre 1806 mit dem genannten Zusatz in den Freiherrenstand erhoben, von M. N., 72. Mütter v. Z. Müller von Müllenstein. Der quicscircnde Hofsecrctar Johann Anton in Wien, wurde im Jahre 1786 mit Edler von M. geadelt, v. M. O., 231, Müller von Ncckarsfcld. Der Oberlicutenant u. Postmeister Carl M., wurde im Jahre 1818 mit dem Beisatz von N. nobilitirt. v. M. O>, 232. Müller v. Raucneck. Diese Familie hieß ursprünglich Raue- neck, und liegt ihr Stammschloß R. in Ruinen in Franken. Dort starb die Familie aus. Müller von Rcichenstein. Der siebenbürgische Gubernialr., Joseph, wurde im Jahre 1788 mit Edler von R. geadelt, und der Hosrath der k. k. Hofkammer, Franz Joseph, wurde im Jahre 1820 Freiherr, von M. O., 231. und E., 80. Müller von Streitcnfeld. Martin Müller, wurde wegen s. Tapferkeit nobilitirt, starb aber in der Mitte des 17ten Jahrh, ohne männl. Descendenz. Gau- he, II. 1682. Müller von Stroemfeld. Der östreichische Oberlicutenant Ignatz, wurde im Jahre 1818 mit dem Beinamen von St. nobilitirt. von M. E., 385. Müller von Sturmthal. Der östreich. Hauptmann, Ignatz , wurde im Jahre 1821 mit dem Zusatz von St. geadelt, v. M. E., 336. Müller v. Zaklika. Der lemberger Hausbesitzer Matthias, wurde mit dem obigen Zusätze in den galizischcn Adelstand erhoben. von M. E., 384. Müllern Münch. 14Y Müllern. Johann Baptist, Spndicus der Reichsstadt Wangen, erhielt den 8tcn Juli 1787 vom K. Joseph II. das Adcls- diplom. R. v. Lang, 466. Ty- roff, 1. B. 71. Ausg. N. 4. Müllig v. Halnberg. Johann, wurde im Jahre 1707 mit dem Beinamen von P. no- bilitirt. von M. E., 386. Müllner v. Mülldorf. Der Hofsccretar der Kaiserin, Johann Benedict, wurde im I. 1733 in den Reichsrittcrstand mit Edler von M. erhoben, von M. O., 132. Müllner von Mühlburg. Der östreichische Hauptmann Ludwig, wurde im Jahre 1808 mit dem Zusatz von M. geadelt, von M. O.. 232. Müllner von Mülldorf. Der Hofsccretar Johann Bened. M. von M., wurde im I. 1736 böhmischer Ritter, von M. E., 130. Mülpfort. Von obig. Mühl- pfort verschieden, lebte einer zu Ausgang des 17tcn Jahrhund, zu Jena, und lehrte als Dvctor die Rechte daselbst. Zedlcr, 22. 272. , Mülwitz. Ein thüringisches Geschlecht. Spencr, bor. 'ck. II. 266. Zedler, 22. 274. Münch. Diesen Namen haben viele Geschlechter, u. zwar viele ohne, u. mehrere mit noch andern Beinamen. Zu erstem gehören: 1) die in Thüringen und Franken seßhafte, deren Stammsitze Dornburg u. Würch- hausen an der Saale ist. Zedler, 22. B. 277. Von Haustein, III. Th. 16. Tafel. Biedermann , N. und W. Taf 486' V. 34. 36. 112. 164. 176.232- 237. 269. Taf. — 2) Die im Jahre 1731 in das augsburgische Patriziat aufgenommenen", aus denen Christian von M. v. K. Joseph II. den 7ten November im Jahre 1783 in d. Freiherrenstand erhoben wurde. R. von Lang, 189. Münch von Bcllino. Eine östreich., fränkische, Hessendarmstadtische und trierische Familie, aus welcher der Reichshofr. Joseph, und seine Brüder, d. trierische Geheime-Rath Joh. Joachim Georg und Constant. Carl Joseph im Jahre 1794 in den Freihcrrenstand erhoben wurden. Hörschclmanns Samml. adlicher Wappen. 21 — 26. Schönfclds Adelsschcmat. I. 162—64. von M. E., 80. Tyroff, 1. B. Taf. 76a. Münch von Buseck, Bu- seck. Eine Seitenlinie des hessischen Geschlechts der von Buseck, die auch mit den andern Linien desselben einerlei Wappen führen, und im Darmstadtischen, Schleßwigischen und Dänischen wohnten. Humbracht, Tab. 206. u. f. ^ Munch v. Münchenstcin, gen. K.öwenburg. Sie hatten wechselswcise mit den Reichen von Reichenstcin das Erb- kammereramt des Stifts Basel. Von Hattstein, III. Theil. 104. und folg. Büschings Erdbcschr. III. Th. I. B. 1167. 6. Auflage. V. Mcding, I. N. 669. Münch v. Noseiibcug. Ein ehemaliges fränkisches, in, Kanton Ottenwald befindliches Ge- 160 Münchau Münchrode. schlecht. Biedermann, O. Tab. 332. 333. Ls t?uc1suus Eo8. 6>x>I.'L. I.x>. 732. 1. II. p. 477. Von Meding, III. N. 660. Außer den vorgenannten kom-' men noch Münche oder Mocn- che, Aystetten, 2lgberg, Be- bcnberg, Beust,Büre!r, (s. Zedler, IV. B. 2010.) Dcpou- ger, Elting, Erlach, Ge^- crsdurg, Deppen, Lands- erou, Münchhausen, Münch- hofcn, Ramspauer, 21in- geli, Schafpach, Schlegel, Ivindsbcrg u. Zwinger vor, wovon man noch keine Nachricht, vielleicht aber u. hoffentlich noch im Supplement-Band geben kann. Man sehe indeß Gauhe, I. 1063. Zedler, XXI. 783. XXII. 316. Siebenkeeß, I. B. 116 — 23., und vergleiche die Wappen im Sicbmacher, I. 84. 147. 137. II. Th. 43. 68. 37. 133. III. 171. IV. 127. V. 84. 133. 160. 267. V. Suppl. 123. Tyroff, Taf. 34. Munchau. Ein baierisches Geschlecht. Zedler, XXII. 281. Niunchhausen. Ein ober- und niedcrsachsisches, thüringisch., auch in Braunschwcig. Wcstpha- len, der Uckcrmark, und im Hessischen begütertes altes Geschlecht. Gleichenftein, N. 68. Tyroff, 21. Uechtritz, Gcschlechtserzahl. I. Th. T. 17. 63. Trcuers Ge- schlechtshist. des hochadlich. Hauses der Herren von Münchhausen. Götting., 1740- si 7. Alph. mit K. und Stammtafeln. Alb. Lomsieri (lai wen cls I>lou!cliu- siae et LuLsüiae gentis insigni- üus. Lsin^o, 1632. 4. Stammtafel in Behrens Beil. zur Beschreib. der von Stcinberg. N. 12. 83 — 32. Beitrag zur Geschichte der alten Panncrherren von Münchhausen in K. L. A. Frhrn. von Münchhausen; aus Trauer- und Familienarchiven in K. W. Justi Hess. Denkwürdig?. III. Th. (Marburg, 1802. 8. N. XI.) Das gcistl. Magaz. II. 1. 2. 'Wolterecks Wolfenb. Chron. 686. 633. Grundmann, 24. Zedler, XXII. 311—16. V. Hatt- stein, III. Suppl. 106. Estvrs Ahnenpr. 233. Tab. 3. Siebmacher, I. Th. 183. N. 4. Pi- dcrit, 234. Von Meding, I. N. 660. Gauhe, I. 1060-1062. Tyroff, I. B. 21. Ausg. N. 3. Lüderscns Samml. Münchingen. Ein schwabisches Geschlecht, das zwischen 1260—1680. vorkommt. Lues- lin, Lteirnnat. L. III. Bürgermeister vom schwäbischen Reichs- adcl. Von Hattstcin, III. Sup- plem. 107 — 3. Sicbmacher, I. 118. N. 14. Gauhe, I. 1063. Zedler, XXII. 316. Münchov, Münchow, Mcnncchow, Mocnchow, Itllüttchau. Ein stcttinisch. Geschlecht, das zwischen 1233 — 1728 vorkommt. Dithmar, Nachr. von d. Herrcnmeistern. 83. Dic- nemann, 260. N. 3. 263. Genealog. und Wappen. . Relationen der Realschulen. 1763. N. 130. Micral, 607. Siebmacher, V. Th. 166. N. 7. Von Meding, III. N. 661. Gauhe, I. 1063. Zedler, XXII. 316 — 313. aus erhaltenen Familien- Nachrichten. Münchrode, Minnigerode, Munchrodg. Ein thu- Münchweil ringisches Geschlecht, dess. Stammsitz gleiches Namens ohnweit Jena, längst nicht mehr bei demselben ist, Beyer, cloogra^Ii. senlZlls. p>. 330. Zedlcr, XXII. 319. MÜnchwcii. Ein rhcinlan- disches Geschlecht. Wappcnb. d. Costnitzer Eoncilii. Sicbmacher, I. Th. 126. N. 7. Von Me- ding, III. N. 662. Mündel. Eine nicdersächsi- sche Familie, die ehedem auch v. den Küsten genannt wurde. Sie kommen im Bremischen v. Uten bis I6tcn Jahrh, vor. Muß- hard, Xobililal. Lisiusns. p. 341. Zedlcr, 22. 397. u. f. Münich. Der k. baierische Rittmeister Gottsried, wurde den 24sten Juni im Jahre 1316 als Ritter ernannt und den 10ten Februar im Jahre 1816 imma- triculirt. R. von Lang, 466. Münnich. 1) Eine oldenburgische und baierische freiherrliche und grafliche Familie, die sich sonst Grypcn, und Münnich von Grypen genannt. Gauhe, I. 1063. und f. II. 762 — 71.— 2) Burk. Christoph von Münnich von Neu-Huntorf in der Grafschaft Oldenburg, wurde im Jahre 1734 russischer Graf, und den 4tcn Februar im I. 1741 Neichsgraf. Hupels Material. 1788. 641. Büschings, Magaz. 3. Th. 387 — 636. Zedlcr, 22. 421 — 31. Münster. 1) Ein frankisch., theils im Canton Nhon-Werra, theils bei dem Canton Stciger- wald ansessiges altes adl., nachher frciherrlichcs Geschlecht, davon eine Linie zu Eucrbach, u. Münsterberg. 161 eine zu Breitenlohn ihren Sitz hat. IZucolin, Lleinmal. ?. III. Gauhe, I. 1064 — 66. Tyroff, I. B. 21. Ausg. N. 4. Zedlcr, 22. B. 444. Biedermann, St. Tab. 89—93. Von Hattstein, III. 334— 347. Tyroff, 21. freiherrl. N. gen. Handb. 1777. 131. 1778. 161 — 63. Salver, 366. 398. 740. 741. 748. Schan- nat, 129. Siebmachcr, 1. Th. 101. N. 3. Von Medina, I. N. 661. und 62. — 2) Diese sollen früher Mainhovel geheißen haben. Der osnabrückische Hofmarschall Ludwig Dietrich, erhielt den 27stcn Juni im Jahre 1792 vom Ch. Karl Theodor das Grafcndiplom. R. v. Lang, 63. — 3) Aus Franken abstammend , erhielten den 23sten Februar im Jahre' 1684 ein Ba- ronatsdiplom. Stumpfs histor. Archiv. I. Heft. I'ol. II. R. von Lang, Suppl. 57 — 69. — 4) Johann von M., ein gelehrter Westphälinger, der im I. 1632 als graflich nassauischer und lip- pischcr Rath starb. Zedlcr, 22. 446. Münster zu Lstsberg. Baierische, über ein Jahrhund, alte Freiherren. R. v. Lang, 139. Münster uufStephaning. Der churbaierische Pfleger Chri- . stoph, wurde mit Umänderung des vorigen Namens Münsterer vom K. Leopold I. den I2tcn März im Jahre 1668 in den Adelstand erhoben, N. v. Lang, Suppl. 126. Münsterberg. Eine schlesi- schc Familie, deren Güter zu Münkcnau im Oberlauischen ge- 16Z Münsterer legen. Sinap, I. 653. II. 823. Gauhe, I. 1067. Münsterer. Christ. Franz Taver, Hofrichter des Fraucn- stifts Clicmsee, erhielt vom Ch. Karl Philipp den Sten April im Jahre 1742 ein ritterliches Edlendiplom. R. v. Lang, 456. Münzenbcrg und Hagen. 1) Eine ehemalige hessische, zum Theil grafliche Familie. Xopp, 6s insiAlli IliKon. dorn, ot blv- bil. 539. sog. und 1Ab. acl p. 642. Grüsners diplomatische Beitrage III. St. Wcnk, Hess. Landesgesch. I. B. 271—96. Lu- cä, Grafensaal. 366 — 65. — Die .Brüder Friedrich u. Bernh., welche von dem Marggr. Fricdr. VI. von Baden-Durlach mit eines Obristen Tochter erzeugt, w. mit dem Namen Freiherren von M. belegt. Durchlaucht. Welt. I. Th. 879. Lliünzer. Ein meißnisches, bei Freiberg begütertes aber im 17ten Jahrhund, erloschenes sehr - reiches Geschl. Girant. Uioelo. Nisn. 359. und f. Gauhe, II. 771.^^Zedler, 22. 536. Münzer von Babenberg. Ein oberpfalzisches Geschlecht, d. mit den Münzer von Bambcrg mehrmals verwechselt worden ist. Siebmacher, II. Th. 73. N. 8. III. Th. 137. N. 2. Ein Ma- nuscript über die Münzerische Genealogie. Äon Falkenstein, Hn- nal. blonUgav. VI. Nachl. 60. 514. Bon Meding, II. N. 584. NNd f. Münzcr von Vamberg u. Nürnberg. Eine frank. Familie, die mit d. vorsteheden oft verwechselt, u. von seinen WohnMulbaum. orten B. und N. also benannt wird. Von Falkcnstein, Hnlig. üloiüg. VI. Nachl.' 602. Stellmacher, II. 73. N. 8. B. Meding, II. N. 534. Münzer von L.auenstcin. Der bischofl. ollmützische Nach, Ferdin. Matthias Ernst M. von L., wurde im Jahre 1701 böhmischer Ritter, v. M. O., 180. Münzer v. Marienborn. Der Major Jacob, wurde im I. 1820. mit jenem Beinamen geadelt. von M. E., 385. Münzmeister. Eine vormalige coburgischc Familie, die mit den von Roscnau eines Stammes gewesen. Höns coburgische Chronik. II. Th. 88. 160. u. f. Gauhe, II. 772. Mürach. Zwei verschiedene abgegangene grafliche Geschlechter in Baiern. Wig. Hund, II. Th. 174 — 179. Münzhofen. Besaßen im 16ten Jahrhundert den gleichnamigen Ort in Steyerm. Schmutz, 599. Müther, Mocttert. Brüsselerischen Ursprungs, alt, und deren Adel u. Wappen am Istcn September im Jahre 1521 erneuert wurde. Sie wendeten sich nach Lüneburg, wo sie aber mit der an Hartwig von Dassel ver- heirathetcn letzten ihres ganzen Geschlechts im Jahre 1780 am 20sten November erlosch. Büttner, Geneal. des lüneburg. adl. Patriz. Von Meding, III. N. 553. Mulbaum de Move. Ein Mainzer Patrizier-Geschlecht, das im 13. Jahrhundert vorkommt. Zedler, 22., 652. Mulig — Municr. 1ZZ INlllig. Der Arzt Johann, wurde im Jahre 1707 Rcichs- ritter mit Edler von. von M. ich E., 180. Mulisbeim. Eine ausgcstor- bcne fränkische, im ehemaligen Canton Nhön - Wcrra begütert gewesene Familie. Biedermann, ! , N. W. Tab. 32. Mnlley. Johann Bapt., Sanitatsrath und Kreisphysicus zu Gratz, wurde im Jahre 1789 geadelt, von M. E., 385. Mulz voil Ivo.Idan, auch Mulz von und zu Obern- Schoenfeld. Ein, wenn nicht zwei verschiedene böhmische Geschlechter, von denen Siebma- chcr das Wappen in Kupfer liefert, und von Meding beschreibt. Sicbmachcr, V. Th. 77. N. 6. Bon Meding, III. N. 649. Gau- he, II. 772. u. f. Mulzer. Der k. baicr. Ne- gierungs- Vicepräsidcnt Adam Joseph, erhielt vom K. von Bai- crn den 30stcn März im Jahre 18IL das Freiherrendiplom. N. von Lang, Suppl. 69. Mttnr z. Schwarzenstein. Eine churbrandenburgische Fami- milie, davon einer noch im I. 1731 Johannitcr-Ritter gewesen. Dittmar, Beschreib, des Johan- nitcr - Ritter - Ordens. Gauhe, II. 773. Mumb v. Mühlhciin. Der Generalmajor Franz M., wurde im Jahre 1817 mit dem Beinamen von M. geadelt, v. M. E., 386. Mulncltcr v. Scbcrnthal. Der Repetitor der pvlit. Wissenschaft 1). M., wurde im Jahre 1787 mit von S. geadelt, von M. O., 232. Mumthe von -Heldcnfcls. Der östreichische pensionirte Major Friedrich M., wurde im I. 1803 mit dem Beinamen v. H. geadelt, v. M. O., 232. Munch, Monck. Eine alte, vormalige holsteinische Familie, die aber erloschen, und vielleicht noch in Dänemark, wo sie sich auch verbreitet hat, lebt. Hübner, Tab. 87. Angeli, Hollstein. Adclschronik. ?. 2. Ludolph, Schaubühne, II. Th. 1163. Gau- he, II. 774. u. f. Zcdler, 22. 763. Mund. Eine alte adl. Familie in Mecklenburg, die aber abgegangen ist. Gauhe, I. 1067. Mundbrod voil Spiegel- bcrg. Ein schwäbisches Geschl. Salver, 623. Von Hattstein, III. Th. 103. des Suppl. Sicbmachcr, I. Th. 119. N. 6. Bon Meding, II. N. 683. - Mundelsheink. Eine elsaß. und fränkische Familie, die ihr gleichnamiges Stammhaus noch im Jahre 1660 besessen, wahrscheinlich aber erloschen ist. 5loen branstou. rocliv. p. 493. Gauhe, II. 776. Mundl. Der Tuchfabrikant Wilhelm in Brünn, wurde im Jahre 1789 Freiherr, von M. O-, 72. Munereti. Der Reichshof- agcnt Johann Baptist, wurde i. Jahre 1719 Ncichsritter. v. M. C., 180. Munier. Der Mercantil- u. WcchselgcrichtS - Assessor, Franz Stephan zu Fiume, wurde im 154 Murach — Muttersgleich. Jahre 1756 mit Edler von no- bilitirt. von M. O., 232. Murach. Eine adliche, über 100 Jahr frciherrliche, u. theils gräfliche baierische Familie. Sicb- wacher, l. Th. 77. N. 8. II. 10. N. 2. R. v. Lang, 190. Murech. Besaßen in Stey- ermark die gleichnamige Herrsch, zwischen 1130 — 1212. Schmutz, 695. Mureck. Ein steyermarkisch. Adel, der die gleichnamige Herrschaft besaß, und in den Jahren 1150 —1230vorkommt. Schmutz, 11. 695. Murmanu von Marchs feld. Der ostreichische Oberst- wachtmeistcr Georg, wurde im Jahre 1811 Freiherr mit d. Zusätze von M. v. M. O., 72. 4IIurr. Sollen einerlei Ursprungs mit den von Lenters- heim gewesen seyn. Biedermann, A. Tab. 228 — 30. Sicbcnkees, I. B. 337. Tyroff, I. B. 26. Ausg. N. 4. Muschdilhenil. Ein rhcin- landisches Geschlecht. Humbracht, Taf. 235. Llluschgey. Der Bürgermeister Johann Franz zu Waldsee, wurde mit seinem Vetter Jacob Conrad im Jahre 1721 nobili- tirt. von M. E., 385. Muschow, Muscata. Eine schlesische Familie. Sinap,,!. 651. Musick von Adlersberg. Der Statthalterei-Sccrctär Johann Joseph zu Prag, wurde im Jahre 1753 mit jenem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 386. Musslohe. Ein im fränkischen Kanton Orts Altmühl des gütcrtcs, aber erloschenes Gcschl. Biedermann, A. Tab. 231. Nlussinan. Der Ncgierungs- rath w., Joseph Anton, erhielt vom Churf. Karl Theodor am 27sten Juli des Jahres 1792 ein Adels- und Ritterdiplom. R. von Lang, 456. Mustazza. Dem Gutsbesitzer Theodor in der Buckowine, ertheilte der jetzige Kaiser den Frciherrenstand. v. M. E., 81. Mutisheim. Ein im fränkischen Nittcrcanton Orts Rhön- Werra begütertes Geschlecht. Biedermann, N. W. Tab. 412. u. folg. Mutius. Die Abkömmlinge von dem im Kriege des Kaisers Tarquin und Porsenna berühmten Mutius Scaevola, die sich in die an Italien gränzenden ostreichischen Lande, dann nach Schlesien begaben. K. Krohne, II. 389 — 90. Mutschelnit;, Motscheliiitz. Ein sehr altes schlesischcs Geschl., das im Jahre 1468 zuerst vorkommt , und die zwei Güter Münch- und Herrn- Mutschcl- nitz im Wolauischcn besaß, davon das erstere an das Stift Lübuß gekommen, und daher Münchc M. genannt worden. Si- nap, I. 651 — 56. Siebmachcr, I. Th. 71. B. 11. Von Mc- ding, II. 587. Muttcrsdorf. Eine steyer- markische Familie, die seit 1446 vorkommt. Schmutz, 601. und folg. Muttevsgleich von Gleis cheumuth. Der Landschafts- Syndicus in Oestreich ob der Enns, wurde im Jahre 1761 Mylen — Nadasti. 15Z mit dem Zusatz von G. nobili- tirt. v. M. O.. 232. Mylcil, Mühlen, Milen. Eine niederlausitzische Familie, d. im Sprcmbergischcn ihre Güter hatte, und welche ihren Urspr. aus Thüringen hat, und im Vvigtlande ebenfalls begütert gewesen ist. Gauhe, I. 1069 — 1071. Zedler, XXII. 1689. u. folg. Mylcr v. Ehrenbach. Der Staatsministcr Niclas M. aus Aurach im Würtcmbergischcn, w. vom Kaiser in der Mitte d. 17. Jahrhunderts geadelt. Gauhe, II. 776. Zedler, XXII. 1691. Mvlius. 1) Der östreichische Hauptmann Anton, und sein Bruder Hcrrmann und Caspar, wurden im Jahre 1776 Freiherren. von M. E., 81. — 2) Der Oberste :c., Gustaph Heinr. M., wurde im Jahre 1789 Freiherr. Derselbe, a. a. O. Mymclingen, Miinelingen. Eine oberrheinische, im I4ten Jahrhunderte bekannte, ohnfehl- bar ausgestorbenc Familie. Zedler, XXII. 1713. Mynsiiigcr von Frondcck, (Lrundeck). Ein ursprünglich rheinlandisches Geschlecht, aus dem der berühmte 1). Joachim M. braunschweigischer Kanzler v. seinem Herzog das Erbkammerer- Amt erhielt, dessen Geschlecht aber mit seinen Sühnen im 17. Jahrhund, ausgestorbcn ist. Köhlers Nachr. von den Erlstandhof- amtern. 20. und folg. Juglers Biographie, II. Th. 1. und f. Sicbmacher, I. Theil. 127. N. 13. Gauhe, II. 776. Lüdcrsens Samml. Bon Meding, I. Th. 666. N. 13. Zedler, XXII. 1714, M^rbach von Rhcinfeld. Der vstrcich. pcnssonirte Hauptmann , Joseph M., wurde im Jahre 1310 mir dem Beiwort > von N. geadelt, v. M. O., 232. Wachodt. Freiherren u. Grafen in Böhmen, wovon auch einige ehedem in Deutscht, wohnhast waren. Vogtens jctztl. Böhmen. 110. Zedler, 22. 228. u. folg. Von Meding, II. N. 688. Hartmanns Samml. Nachtigal. Der Apotheker Jahre zu Zamosz, wurde 1786 in den galizischen Adelstand erhoben. von M. E., 386. Nadasi. Erbherr auf Foga- ras, ein gräfliches, ursprünglich aus England stammendes, nachher ungarisches Geschlecht. Von Schönfeld, Adelsschcm. I. 96 — 99. und 214. Genealog. Handbuch d. d. Grafen. 1826. 31. Nadasti, Nadasdi. Ein eigentlich ungarisches gräfl. Geschlecht, aus dem aber auch ineli^ rcre in k. östreichischen Diensten 166 Nadelwitz Nagel. standen. Zedler, 23stcr Band, S. 320. Nadclwitz. Ein schlesisches u. obcrlausitzischcs Geschl. Carp- zovs Ehrentcmp. d. -O. L. I. Th. 20. Kap. 163. Sinap, 669. Zedler, 23. 333. Sicbmacher, 1. Th. 64. N. 1. Von Meding, III. N. 664. Nadlinger von Ehren- breitstem. Der Unterstellten. Michael N., wurde im I. 1820 mit dem Pradicat von E. nobi- litirt. von M. E., 336. Nacfe, Nefc. Ein schlesisches Geschlecht, das im 16. u. 17tcn Jahrhundert blühte. Luca. Gauhe/I. 1071. Siebmacher, I. Th. 72. N. 10. Sinap, I. 669. II. 829. Zedler. 23. 380. Bon Meding, II. N. 689. ^ Naegcrl von Roscnbüchl. Der Gutsbesitzer Johann Georg R. in Stcycrmark, wurde im Jahre 1763 mit dem Zusatz von R. nobiiitirt. v. M. E., 386. Nacglost von Nacglhetin. Johann Bartholom. N., wurde im Jahre 1718 mit von N. no- bilitirt. v. M. E., 336. Naerringer. Ein steycrmar- kisches Geschlecht. Sicbmacher, III. Th. 77. N. 6. Von Meding , II. N. 690. Nagel. 1) Mit diesem Namen allein und mit Beinamen kommen mehrere Familien in Deutschland vor. Zedler, 23. 430. — 2) Ein wcstphalisches Geschlecht, das besonders im St. Hildesheim, im Bergischcn, Cle- vischen ?c. begütert war. Siebmacher, 1. Theil. 187. N. 11. Gauhe, I. 1071. Stiftskalcnd. von 1784. Schannat, dllent. Istllcl. 136. Von Meding, I. N. 666. Robens, I. 237 — 244. — 3) Ein ausgcstorbencs bremisches Geschlecht. Mußhard, 409. Von Meding, I. N. 664. Nagel auf Aichberg. Der k. k. Resident bei den 13 Kantons, Joseph Augustin, wurde den 16ten Juli im Jahre 1776 von der K. Maria Theresia geadelt. R. von Lang, 466. und f. v. M. E., 386. , Nagel von Alten-Schocn- stcin. Von ihnen kommt einer im Jahre 1619 als Abt zu St. Gregoricnthal vor. Zedler, a. a. O. 431. Nagel voir Cobnvg. Von diesen ist einer im Jahre 1686 als Domherr zu Münster bekannt. Zedler, 23. 431. Hum- bracht, 287. Nagel von Dcrmstcm, Dirinstein, Dirilstein. Ein rhcinlandischcs, zwischen 1461 u. 1624 bekanntes Geschlecht, das mit Heinrich Eberhard im Jahre 1636 ausstarb. Tproff, Tab. 162. Von Meding, I. N. 666. Gauhe, I. 1072. Zedler, 23. 430. Sicbmacher, I. Th. 128. N. 12. Humbracht, Tab. 287. Von Hattstcin, 400. Nagel von Eltershovcn. Eine schwabische Familie. Zedler, a. a. O. Nagel vonRoenigshofen. Der Steuereinnehmer zu Prag, Franz Wilhelm N., wurde im Jahre 1769 mit Edler von N. und K. nobilitirt. von M. E., 386. Nagel von Vovnholl. Aus diesen kommt einer im I. 1672 als münsterischcr General vor, und Nagerell — sind mehrere hildesheimische und padcrbornische Domherren gewc- . scn. Zcdler, a. a. O., 431. Nagerell. Ein steycrmarkisch. Geschlecht, das die Stadt Lich- tenbcrg und mehrere Güter besaß. Schmutz, lil. Th. 2. Nagcrl von Rosenbüchl, ! (Rosenbuchel). Der Gutsbesitzer Johann Georg N. von N. in Untcrstcycrmark, wurde im I. 1737 mit Edler von Ritter, u. erhielten die steyer. Landmannschaft. v. M. O-, 132. Schmutz, III. Th. 2. Nagy von LelsoeEor. Der General - Major Franz N. von F. E., wurde im I. 1804 Freiherr, von M. O., 72. Namur. Eine grafl. nieder- landische Familie, die sich von ! einem Schloß, Stadt und Grafschaft dieses Namens schrieb, u. die im Jahre 1428 mit Hinterlassung eines aussercheligen Sohnes, nachdem die Grafsch. Na- mur an den H. von Burgund zuvor verkauft worden war, ausstarb, von welchem Hause sie durch Vermahlung an Oestreich kam. Huselurl Hisl. ZvuealoA. '1'. II. p. 745 — 63. Gauhe, II. 777. und f. Avcmanns kirchber- gische Gesch. 315. Naukeurcuth. Ein ausge- siorbenes, vordem im Rittcrcant. Gebürg ansessig gewesenes Geschlecht. Biedermann, G. Tab. 340. Salvcr, 430. Nannechseu. Ein braun- schweigisches, in der letzt. Halste des 14ten Jahrhunderts ausgc- stvrbcnes Geschlecht. Letzners cor- vcyische Chronik, 1325. Dassel, und cinbcckische Chronik., 155. 5 - Nassau. 167 Siebmacher, II. Th. 123. N. 6. Von Meding, III. N. 655. Lü- derscns Samml. Narriugcr. Eine steycrmar- kische Familie, die nach Ausster- bcn der Familie von Laa, deren Wappen erhielt, mehrere Herrschaften besaß, aber im 17ten Jahrhund, nach Oldenburg auswanderte. Schmutz, III. Theil. 3. u. 4. Naschrvih. Ein schlesischcs Geschlecht. Sinap, 1.650. Sieb- macher, I. Th. 66. N. 3. Von Meding. III. N. 556. Naso, Nase. Ein sachsisch., besonders thüringisches Geschlecht, das in der Mitte des 16. Jahrhunderts vorkommt. Uechtritz, Ge- schlechtserz. I. Th. 80. 81. Taf. Gauhe, 1. 1073. Zedlcr, 23. B. 715. Naso von L.oerveufels, S.ewenfcls. Eine schles. Familie, von welcher nur der Rechtsgelehrte und Historiker Ephraim Jgnatius N. von L. mit seiner Nachkommenschaft bekanntist. Sinap, II. 732. und f. Gauhe, a. a. O. Zcdler, 23. 822. Nafs. Ein wahrscheinl. ausgestorbenes schlesisches Geschlecht, das im 17ten Jahrhundert vorkam. Sinap, I. Th. 660. Gauhe, I. 1073. Nassau. Ein wahrscheinlich ausgcstorbencs schlesischcs Gcschl. Sinap, I. 661. II. 831. Gauhe, I. 1073. Nassau, denoalogia Illus- Iriss. (loiriit. Nasaoviae IniAel. Hat. 13. 616. Zedler, 23. 830 — 34. — 1) Eine niederländische Familie, die von des Prinzen Wilh. von Oranien natürl. 158 Nassau — Nauendorf. Sohne, Justin von Nassau abstammte, aber erloschen zu seyn scheint. Imlrok, notlt. proo. Iinp>, I^ib. VI. e. 6. Gauhe, II. 778. — 2) Der Prinz Mauritz von Oranicn, aus dem Hause Nassau , zeugte mit seiner Mai- tresse, Madam von Mccheln, 2 Söhne, die vom K. Leopold im Jahre 1679 in den Grafenst. erhoben wurden, und welche in holländische und englische Dienste traten. Imlrok, iVotil. pmoe. Imp. Gauhe, 1.1073—76. 11.778. Salver, 699. Masch, 102 — 106. — 3) Ein seit 1600 bekanntes schlcsisches, ursprünglich brabantisches Geschl. Zwei verschiedene Wappen, die diese Familie, oder vielmehr 2 verschiedene Linien derselben geführt, findet man beim Sinap, I. 661. und von Meding, I. N. 667. angegeben. M. s. a. Gauhe, I. 1076. Nassau zu Spurkeuburg. Ein rheinlandisches, zwischen d. Jahren 1320 — 1602 vorkommendes Geschlecht, das am 22. Februar desselben I. mit Heinrich, Domherrn zu Mainz und Trier ausgestorben ist. Gauhe, I. 1076. Humbracht, Tab. 278. Won Hattstein, 1. 401. Siebmacher, I. Theil. 128. N. 10. (ohne Zusatz). Won Meding, I. N. 669. Nassau Zulylcusteiu. Eine gräfliche Familie in der Provinz Utrecht, die von Heinrich Friedr. Prinzen von Nassau-Oranien abstammt, da dieser mit einer Bürgermeisterstochter zu Emmerich, außer der Ehe einen Sohn, Frie-! brich zeugte, dem er die Herr-j schaft Zuylenstein in der Provinz Utrecht erkaufte, Jmhof, lXot. p>rc>o. irnp. Illlz. V. o. 6. H. 32. Dr. cl Wappen. Micral, 603. Dienemann, 267. N. 37. Siebmacher, V. Th. 166. N. 9. Von I Meding, II. N. 691. Gauhe, Neckheimb. 169 I. 1030. Anhang. 1681. Zedler, 23. 1266—1261. Nazza, Naya. Ein alter thüringischer Adel, der zwischen 1263 —1613 in verschiedenen Orten vorkommt, und wahrschcinl. auch das gothaische bei Hallungen gelegene Dorf dieses Namens besessen haben mag. Brück- ner, II. Th. 10. St. 7. Neander. Der k. k. Rath und Kriegscommissar, Joh. Georg N., wurde im Jahre 1722 in den Ncichsadclstand erhoben, von M. E., 386. u. f. Ncbra, Ebra. Eine thüringische alte Familie, deren Stammsitz das Schloß u. Stadtchen 3t. an der Unstrut gewesen seyn soll, auch gab es ehedem Schenken von N. in Thüringen. Gauhe, I. 1081. Nechcr, Ncchevn, Nae- eher. Ein schlesisches Geschlecht, das aus dem Hause Kunzendorf im F. Sagan abstammen soll, und mit Franz von N. u. N. im 17. Jahrh, ausgestorbcn ist. Einer noch früher ausgestorbcnen Familie dieses Namens in Schlesien gedenkt Gauhe, am a. O. Sinap, I. 662. 832. Sicbma- chcr, I. Theil. 67. 31. 4. Von Meding, II. N. 693. Gauhe, I. N. 1081. Zedler, XXIII. 363. und 1626. Nechlern. Ein von den v. Necher wohl verschiedenes Geschlecht, wenigstens sind d. Wappen ganz verschieden. Siebmacher, I. Th. 67. N. 2. Sinap, I. 666. Von Meding, II. N. 694. Neckheimb von Hickowitz. Der Präger Bürger Joh. Carl, 160 Nedessem — Negro dell. wurde im Jahre 1727 in den böhmischen Adelstand mit jenem Zusätze erhoben, von M. E., 387. - Ncdcssem. Ein im Lüne- burgischen ansessig gewesenes Ge- stblecht, das langst ausgcstorben ist. V. Meding, III. N. 663. Ncdegky v. Ncdit;. Der Rittmeister N. Ritter von N., wurde im Jahre 1310 Freiherr, von M. E., 81. Nedomansky v. Nedo- ina. Der Hauptmann Wenzel N>, wurde im Jahre 1760 mit N. geadelt, v. M. O., 232. Nedorost. DerAcußcrc-Rath in Wien, Wenzel N., wurde im Jahre 1723 geadelt, von M. S., 233. Ncffzer. Der ungar. Hof- kammcrrath, Johann Jacob von N., wurde im Jahre 1749 zum Freiherr» vom K. Karl VII. ernannt. von M. O., 72. Neffzcvn. Der Freih. Wolfgang Conrad von N., wurde im Jahre 1734 in den alten Frci- hcrrenstand erhoben, v. M. O., 73. Negclin von Bluinenfeld. Der Reichshofagent Franz Joseph N. von B., wurde im I. 1763 in den Neichsadel- und i. Jahre 1767 in den Ncichsritter- stand mit Edler von B. erhoben, von M. E., 181. u. 337.' Negeirbovn. Ein braun- schweigischcs Geschlecht. P fessln- ger, braunschwcigisch-lüneburgische Historie, II. Th. 763. Zedler, XXIII. 1667. Lüders. Samml. Negendonk. Ein altes me- klenburgischcs Geschlecht, das im Jahre 1294 schon in Urkunden vorkommt, aber in der Person des Gcheimeuraths Ulrich v. N. im Jahre 1767 ausgestvrbcn ist. Von Bchr, INI». VIII. kor. No- c-kleul). p. 1642. Joh. Schulze, Mscpt. v. dieser Familie. Sieb- macher, III. Theil. 163. N. 3. Von ZNeding, I. N. 670. Gau- he, I. 1032—84. Zedler, XXIII. B. 1567. Diplomat. Stammtafel von diesem Geschl. erschien im Jahre 1730 aus schriftlichen Nachrichten zu Ratzeburg, wozu aber die versprochenen Erläuterungen und Beilagen nicht solg> ten. Neger. Der k. baicr. Ap- pellationsgerichts-Rath Alops N., wurde den 4ten November im Jahre 1819 vom K. v. Baiern geadelt. N. von Lang, Suppl. 126. Ncgovo.il v. Bhrcilthuril. Der östreichische Hauptmann Johann N., wurde mit dem Beinamen von E. im Jahre 1806 geadelt, v. M. O., 233. Negri. 1) Der erzb. Salzburgische Hof - und Kammer- Rath ?c., auch Landrichter zu Eschenbach, Naymund Maria Ca- jetan Friedrich N., wurde den Isten August im Jahre 1816 geadelt. Ritter von Lang, Sup- plem. 126. — 2) Der Oberst- wachtmcister Joachim N. und s. Bruder Angelis in Tyrol, wurde im Jahre 1774 geadelt, v. M. E., 337. Nsgro dell. Der Besitzer der Herrschaft Sanegg ?c., Franz in Steyermark, wurde im Jahre 1803 geadelt, v. M. O-, 233. Schmutz, III. 7. Nehem — Nebcm, Nehen. Einwest- phälisebes Geschlecht. V. Steinen, westphaüsche Gesch. I. Th. Tab. 13. N. 1. Fnldaisch. Stiftskalender. Von Meding, l. N. 572. Gauhe, I. 1034. Neben! zur Suvdermüh- lcn. Ein rheinländischcs u. west- phalisches Geschlecht. V. Hatt-, stein , I. 402. Siebmachcr, I. Th. 189. N. 13. Von Meding, I. N. 671. Neidberg , Ncidtberg, Ncpdbcrg, Neudb., Neidt- pcrg. Ein sehe altes sächsisch., besonders voigtlandischcs Eeschl. König, II. Th. iol. 721. Gauhe, l. 1093. Zedler, XXIII. 1626. Neidhcrrd, Neydhard. Eine ursprüngliche schweizer, dann aber augsburgische, darauf östreichische, besonders steyermärkische, zuletzt schlesische Familie, die Bucelin, ?. IV. Ltomnrat. N. von Baustadt nennt, und die im 18ten Jahrhundert in den Grafcnstand erhoben wurde, bibiger In He- nein öilosiogr. renov. p>. 618. Sinap, II. 166. Gauhe, I. 1034 — 86. Schmutz, III. Th. 7. u. f. Zedler, XXIII. 1634. Ncidschüy, Neitzschüy, Neitschuy, Nytscliiy. Ein altes Geschlecht im Meißnischen, wo ihr Stammsitz desselb. Namens gelegen, das sich auch in der Lausitz verbreitet hat, u. im Jahre 1452 zuerst vorkommt. König , Adelsh. III. Th. 768 — 77. Von Ucchtritz, dipl. Nachr. (von 1664 —1793, aus dem Kirchen- buche zu Rösseln.) VI. 47 — 68. Dithmar, 12. N. 35. Knaut, koocliom. Nisu. Von Meding, II. Band. Neipperg. 161 II. N. 696. Grossers lausitzische Chronik. Gauhe, I. 1036. und f. Zedler, 23. B. 1667-70. Neigenfeiird. Der Wald-u. Forstmeister Johann Carl Joseph, wurde im Jahre 1717 in den Nitterstand erhoben, v. M. E., 181. Neindorf. Ein von den v. Neundorf, auch Neuendorf, die im F. Halberstadt ihr Stammschloß hatten, ganz verschiedenes Geschlecht, das aber, als ein Bruder den andern über ihre Erbschaft erstochen hatte, v. K. von Preußen eingezogen wurde. Sie hatten sonst das Erbschenkenamt im F. Halberstadt. Gauhe , I. 1086. Neindorf, Nendorpe. 1) N. genannt Meyer, die im I. 1290 vorkommen. Steffens cam- pcnsche Gcschlechtsbeschreib. 260. Von Meding, III. 669. — 2) N. Castellani in Esbccke, d. zwischen 1260 — 1363 vorkommen. Steffen, a. a. N. V. Meding, III. N. 560. — 3) Schenk v. N. s. Schenk. Neipperg, Neupevg, Nei- pevg. 1) Eine adliche, nachher 1684 zum Theil grafliche, rhcin- ländische Familie, die aus Schwaben stammt, und in Krain und Steyermark, auch in d. Schweiz Besitzungen hat. Von Hattstein, II. B. 231 —39. Bucelin, 226. Genealogisches Handbuch der d. Grafenh. 1826. 32. und folg. Von Meding, III. N. 663. Genealogisch historische Nachr. I. u. II. Estors Ahncnpr. I. Th. 1. Siebmacher, I. Th. 123. N. 7. Gauhe, 1.1048. Salver, 611.— 2) Der Kammerer, Generalfeld- " 11 Neifsen — Nerlich. Wachtmeister, Wilhelm Reinhard von N., wurde im Jahre 1725 1726 vom K. Karl VI. in den Grasenstand erhoben, von M. O„ 26. Neissen. Eine ausgestorbene obcröstreichische Familie, deren Sitz in Neiße oder Gncisscnau gelegen ist. Bon Hohcneck, I. Th. 104. Nell von Damcnacker. 1) Der Gutsbesitzer Christian N., wurde im Jahre 1709 mit dem Beisatz von D. in den Neichs- adelstand erhoben, von M. E., 387. — 2) Der k. k. Rath u. Obcrpostverwalter Johann Peter zu Prag und sein Bruder, der Hauptmann, Johann Heinrich N. von und zu Damenacker, w. im Jahre 1717 Rcichsritter mit Edler von. v. M. E., 181. Nell von Ncllcnberg - Da- rnenacker. Der Appellations- Vicepräsident Ritter N. von N. D., wurde im Jahre 1822 Freiherr. von M. E., 81. Nellcnburg, Nollenburg. Eine sehr alte grafliche Familie in Schwaben, deren Grafschaft u. Stammschloß dieses Namens im Hegow gelegen, und nach deren im Jahre 1692 erfolgten Abgange, meistens an d. Haus Oestreich gelangt ist. Luca, Grafensaal, 1049 — 66. Spener, Ulkt. insign. ck. 498. Spangenbergs Adelssp. I. Th. 10. B. Kap. 16. Gauhe, I. 1087. und folg. II. 779. Nemeken. Ein in dem ehemaligen schwedischen, jetzt preußischen Pommern,. besonders im Wolgastischcn begütertes Geschl. Micral, 608. Bon Meding, III. N. 661. Ncines de -Hidveg. Ein übliches, seit . . . gräfliches Geschlecht in Oestreich. B. Schönfeld, Adelsschem. I. 216. Nemetchp. Der galiz. Cam- meral - Administrat. Assessor Franz , N., wurde im Jahre 1817 geadelt. von M. O-, 233. Neinizhofen. Franz Anton N., wurde im Jahre 1730 no- bilitirt. v. M. E., 337. Nemmer. Der k. baierische General-Secretär des Geh. Justiz-Ministers und Ritter d. Ei- I vil-Verdienstordens der baierisch. Krone, Georg N., wurde d. 10. December im Jahre 1809 zum Ritter ernannt. R. v. Lang, 467. Nennst. Der niederländische ^ Geheime- und Finanz-Rath n., Cornel von N., wurde im Jahre 1766 Freiherr, v. M. O., 73. Nentrvig von Lichenfcld. Der Zolleinnehmer Franz Carl N. zu Zuckmantel, wurde i. I. 1710 böhmischer Ritter mit dem Beisatz von E. v. M. E., 181. Nerhof von Holtcrberg. Kamen aus Böhmen, wo sie vor 200 Jahren schon bekannt waren, nach Meißen, und von da nach 1716, nach Niedersachsen. Gauhe, II. 780. Nerlich. 1) Ein schlesisches Geschlecht, das im I6ten u. 17. Jahrhundert im Gurau-Glogaui- schen blühte. Sinap, II. 833. Zedler, XXIII. 1782. — 2) Der Rath des Bischofs zu Breßlau, Anton Heinrich N., wurde im Jahre 1716 böhmischer Ritter, v. M. E., 18. Ncspern — Netzow. 103 LTesperu. Der niederüstrei- chische Regierungs-Secrctar Ferdinand N., wurde im I. 1787 mit Edler von geadelt, von M. ^ O-, 233. Nessolrode, Vkessclroth. K Eine sehr alte adliche, nachher ' I freiherrliche, und zum Th. graf- I liche Familie in den Rheinlan- I den, deren Stammhaus in dem A H. Bergen gelegen, die früher Z auch in Thüringen, und nach- I her auch in Schlesien lebte, all- K wo noch ein Schloß dieses Na- » mens unw. Creuzberg an d. Werra I gelegen ist. Hübner, Genealog. D III. Th. Tab. 966. Seifcrits I hochadl. Eltern u. Kinder. Bu- I celin, Lleirrnrat. ?. II. u. IV. A Sinap, II. 386. Iirrlrvk, Xot. I 8. k. (?. ?. ?noo. I^ilr. IX. » I x. 136. Gauhe, I. 1088—-S8. I Zedler, XXIII. 1944 — 1949. NesselrodczuHugenpocd. I Freiherren in baierischen Dien- k sten. N. v. Lang, 190. Nefselrocdcn. Ein cichsfel- V disches Geschlecht. Wolfs eichs- > fcld. Urkundenb. 16. Vlessliugcr, von und zu U Scheich ergraben. 1) Eine alte I reiche böhmische Familie, die in »Oestreich als freiherrlich florirt. U Gauhe, II. 730. Bon Schön- I feld, Adelsschem. I. 216. — 2) Z Der Oberstlieutenant Joseph N. H von und zu S., wurde im I. »1813 Freiherr, von M. E., 8l. ^welcher ihn jedoch irrig Nesslin- V gen schreibt. ^ Nessmevy. Der pensionirte G Oberstlieutenant ?c., Franz von «N., wurde im Jahre 1806 Frei- H Herr. v. M. O., 73. Nesuchow. Ein pommcri- sches Geschlecht, d. Einige Nes- nechow schreiben. Micräl, 609. Von Mcding, III. N. 662. Ncthliilgeu, Ncttlingeu. Ein lüneburgischcs Geschl. Lü- dersens Samml. Bon Meding, II. 696. Nettelbla. Der bekannte Jurist u. Bannergcrichtsasiessor Christian, wurde bald nach seiner im Jahre 1743 erfolgten Einführung in d. R. Kammergcricht geadelt. Wcidlichs zuverl. Nachr. v. jetztleb. Nechtsgel. III. Th. 10. und folg. Ncttclhorst. Eine in Liefland, Curland und Preußen seßhafte, wahrscheinlich ursprünglich westphalische Familie. Gauhe, II. 781. Zedler, XXIII. 1990. Ncttinghofeil. Der niederöstreichische Regimentsrath Joh. Adam, und sein Bruders-Sohn Adam, Edler von N., wurden im Jahre 1732 in den böhmischen Ritterstand erhoben, v. M. E., 181. Nettolizky v. Eysenberg. Der General-vandkriegs-Commis- sar Wenzel Casimir, wurde im Jahre 1741 böhmisch, alter Freiherr. von M. E., 81. u. f. Netz, Nctzow. Ein pom- merischcs, jetzt schlcsisches Geschlecht, welches im Jahre 1601 d. Jndigenat in Pohlen erhielt. Sinap, I. 663. II. 836. Siebmacher, I. Th. 64. N. 2. B. Meding, II. N. 697. Gauhe, I. 1090. Zedler, XXIII. 2004. Neyorv. Eine pommcrische alte Familie, deren Stammsitz Kagenow in Vorpommern gelegen, und die mit den von Netz 11 » 164 Neu — Neuenstein. nicht zu vermengen ist. Gauhe, I. 781. Micräl, 609. Sicbma- 'cher. V. Th. 166. N. 12. Von Meding, 11. N. 693. Neu. 1) Der brandenburgische Rath und Geh. Secretär Bal- thasar N., wurde den 26. Aug. im 1.1614 geadelt. R. von Lang, 467.— 2) DerFeldmarschall-Lieu- tenant Andreas N. , wurde im Jahre 1796 wegen Vertheidigung der Festung Mainz zur Reichs- freihcrrcn - Würde erhoben, von M. O., 73. Ncubeck. Aus Elsaß stammend, jetzt in Baiern, wo sie den Gebrauch des adlich. Standes vom Jahre 1666 an, nachgewiesen haben. Am 23. September im Jahre 1734 erhielten sie vom Eh. Karl Albrecht den Freiherrenstand. R. von Lang, 191. Neuberg. 1) Eine seit dem 12ten Jahrhundert in Steyerm. sehr begüterte Familie. Schmutz, III. Theil. 16. — 2) Der Großhändler in Wien, Georg Adam N., wurde im Jahre 1789 mit Edler von nobilitirt. v. M. E., 387. Neuberger von Ebren- bürg. Anton N., wurde im Jahre 1730 mit Edler von E. Rittep. von M. E., 181. Neubronner. 1) Der Landwehr -Major und Großhändler in Kcmpten, Matthias Philipp N., erhielt Adel und Ritterdipl. vom K. von Baiern den 6ten August im Jahre 1806. R. von Lang, 468. — 2) Der Raths- consulent Marcus Tobias N., erhielt den 13ten December, im I Jahre 1699 vom K. Leopold ein Adclsdiplom, und da in demselben die Elausel, sich von schreiben zu können, nicht enthalten war, so kam darüber den 2ten August im Jahre 1714 noch eine eigene Urkunde heraus. Dcrs. a. a. O. Ncudorf. 1) Eine schlcsische Familie, die im 17ten Jahrhundert daselbst blühte, vom Kaiser Maximilian I. in den Adelstand erhoben wurde, und welcher K. Karl V. diese Würde bestätigte. Sinap, II. 834. Gauhe, I. 1096. II.786. Zedler, XXIV. 46. — 2) Eine steyermärkische Familie, die auf ihrem gleichnam. Schlosse bei Wilden gesessen. Schmutz, III. 22. Ncucndorf, Neundorf. Eine magdeburgische Familie, die von den Nauendorf ganz verschieden ist, und im 12ten Jahrhundert schdn vorkommt. Gauhe, I. 1091. Zedler, XXIV. 71. König, II. Th. a. a. O. Neueinngen, Neuingen insgemein. Ein fränkisches Geschl., daraus Gebhard im Jahre 1629 Landcomthur der Ballci Franken, wie auch Cvmthur zu Ellingen und Nürnberg gewesen ist. Ua- slovii VeauLon. veelivlv. Gauhe, I. 1097. Neuenstein. Eine alte schwäbische , aus der Schweiz stammende Familie, deren Stammhaus gleiches Namens im Can- ton Basel gelegen, aus welcher Rudolph von N. mit Heinrich zu Rhein dadurch sehr bedeutende Güter verloren hat, weil sie d. H. von Oestreich, die ihnen wegen ihres im Baseler Krieg er- Neuff — Neukirchen. - 16Z littcnen Schadens keine Entschädigung geben wollten, mit Krieg zu überziehen, sich angemaßt. Nachdem aber jene ihöe Guter verloren, und entfliehen mußten, ließen sie sich darauf in Schwaben und Franken nieder, wo sie aber erloschen sind. Stumpf schweizerische Chronik, Ind. XII. e-rp. 36. Spangenbcrgs Adelsspiegel, II. 419. Iluoizlill Klein- inat. Zenni. kni. 376. Zedler, 24. B. 73. Gauhe, I. 1092. Biedermann, O. Taf. Neuff. Der k. k. Rath und Geh. Chiffre-Secretär, wurde i. Jahre 1713 Reichsrittcr mit Edler von. von M. E., 182. Ncuffville. Der Banquier zu Frankfurt a. M., wurde im Jahre 1763 in den Reichsadelstand erhoben, v. M. E., 387. Neugebauer. Der Obcrst- wachtmeister Franz Ludwig N., wurde im Jahre 1764 geadelt, und Freiherr, von M. O., 233. u. E., 82. Ncuho.us, Ncuenhaus. Dc- ren gab es in Böhmen, Baiern, Karnthcn , Crain, Franken, Oestreich, Schwaben, Schlesien, West- phalen, u. Tyrol, worüber man in nachbenannten Schriften Nachricht findet. Brandis, tyroler Ehrcnkr. II. Th. 78. Valvasor, Ehre des H. Crain. Bucclin, Ktemmat. III. IV. Seifcrts Ahnent. II. Th. Wurmbrand, lXlIset. Aen. Spcner, Ilist. insij-n. Ind. 2. o. 69. Burgermeister, vom schwäbischen Neichsadel. Gauhe, I. 1092— 96. Schmutz, III. Th. 24. Zedler, XXIV. 179. u. f. Hart- mannS Samml. Neuhaus in Grciffenbcrg. Eine ausgestorbcnc Familie in Karnthcn. Zedler, XXIV. 184. Neuhauser. Der Oberstlieutenant Franz N., wurde im I. 1320 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 338. Ncuhoff, genannt L.cy. Ein fuldaisches und westphälisch. Geschlecht, welches der K. Maxi- mil. I. im Jahre 1494 adelte, und worüber der Adelsbrief bei dem von Steinen steht, an dessen Nichtigkeit aber der Herausgeber selbst zweifelt. Bon Hatt- stein, III. Supplcm. 110. Bon Steinen, II. Th. Tab. 30. N. 3. 216. Von Meding, I. N. 673. Ncuhoff zu Netthoff. Ein westphälisches und clevisches Geschlecht. Von Steinen, II. Th. Tab. 30. N. 1. Gcneal. Archivar, VI. Th. 313. Von Hatt« siein, III. Th. 110. Siebma- cher, II. Th. 117. N. 11. Von Meding, I. N. 674. Gauhe, 1. 1096. und folg. II. 736. Zedler, XXIV. B. 196. und 96.. w.o auch eine kleine Stammtafel steht. Neuhold. Der, Landwehr? Hauptmann Andreas N. in Böhmen, wurde im Jahre 1813 mit Edler von geadelt, v. M. N., 233. Neukirchcu, Nicukircheu, Nieut'erkcn. 1) In Pommern, in dortiger Mundart Nienkerke ausgesprochen. Gauhe, I. 1102. Zedler, XXIV. 770. Micral, Pommerl. 1. 6. — 2) In Schlesien. Sinap, 1. 662. Gauhe, a. a. O. — 3) In Böhmen, eine langst ausgestorbene Fami- 156 Neumann — Neuneck lie. Gauhe, II. 806. — 4) Am Nicderrheinstrohme. Siebmacher, II. 113. Gauhe, II. 806. — 6) Im Gothaischen und Eisenachischen, eine Familie, welche zwischen 1337 und 1360 unter dem Namen Nuwcnkirchcn vorkommt, und wahrscheinlich das Dorf Nenkirch im Gothaischen, an der eisenachischen Grenze besessen haben mag. Brückner, II. Th. 1. St. 63. 6. St. 28. Neumann, Naumann. 1) Ein tyroler Geschleckt. Sinap, II. 836. Gauhe, I. 1096. und folg. — 2) Die 3 Brüder Friedrich, Carl und Wilhelm N., davon der erste k. baier. Negie- rungsrath, der 2te Obcrlieuten., und der 3te in Dillingen ist, w. vom K. in Baiern den 6. Juni im Jahre 1819 geadelt, und d. Isten Juli im Jahre 1819 im- matriculirt. R. v. Lang, 126.— 3) Der Kammerfourier Carl N., wurde im Jahre 1810 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 388. Neumann von Bucholt. Der Salzeinnehmer zu Lippa im Temeswarer Banatc, Carl Samuel N., wurde im Jahre 1764 mit Edler von B. nobilitirt. v. M. O., 233. Neumann von Meisten- thal. Der Rittmeister Carl Joseph, und dessen Bruder, der Hauptmann Heinrich, wurde im Jahre 1811 geadelt, v. M. O., 234. Neumann von Neuberg. Der Rathsverwandte Joh. Friedrich N. zu Prag, wurde i. I. 1710 mit jenem Zusätze nobilitirt. von M. E., 338. Neumann v. Neuersheim. Der k. k. Rath und Oberpost- amtsvcrwalter, Franz Taver zu Innsbruck, wurde im I. 1777 mit jenem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 388. ' Neumann v. Regcnsberg. Der Rittmeister Jacob N., w. im Jahre 1821 mit dem Beinamen von N. geadelt, v. M. E., 383. (a. a. O.) Neumann v. Puchholy. Jacob N. von P., wurde i. I. 1747 böhmischer Ritter, von M. E., 182. Neumark. Eine alte thüringische Familie, die von den nürnbergischen adlichen Patriziern abstammen soll. Pastorii Ivan- ccm. recliviva. Gauhe, II. 806. Ncumayer. Der k. baier. Dircctor der Ministeriell-Section ^ der Steuern u. Domaincn, Cle- ^ mens N., wurde den 19. Mai im Jahre 1808 Ritter, und den 10tcn Juni im Jahre 1813 im- matriculirt. R. von Lang, 469. Neumuller. 1) Der Geh. Neichshvfkanzlist, Johann Georg N., wurde im Jahre 1782 in d. Reichsadelstand erhoben, v. M. E., 338. — 2) Der Reichshofkanzlei - und Expeditions-Adjunct, und seine Gattin geborne Helf- rich, wurde im Jahre 1806 in den Rcichsritterstand mit Edler von erhoben, v. M. E., 182. Neuneck, Neunegk. Ein schwäbisches und rheinländisches Geschlecht, welches im 12. Jahr- bundcrt turnierfähig gewesen ist. V. Hattstein, II. Th. 240. Bu- celin, Ltewiinat. I'. I. Siebmacher, I. Th. 112. N. 11. Bon Meding, II. N. 699. Burger- Neuner - . . ^ meister, vom schwäd. Neichsadcl. ^ 530. Gauhe, I. 1097. Zedler, ^ 24. 294. Neuner v. Breitenegg. Der f Salzversilbcrcr Ignatz Anton zu Hall, w. 1791 d. 17. Juli mit d. Beinamen von B. nobilitirt. v.M. O-, 234. R.v.Lang, Suppl. 126. Oleupauev. 1) Die Gebrüder I Jacob, FranzTaver, Matthias, Jo- ! sephu.Heinr., w. 1792 mit Edl.v. 1 nobilitirt. v. M. O., 234. — 2) j Der Großhändler u.Mercantilrath 1 Matthias Joseph Edler von N., w. 1817 Ritter, v. M. O., 133. Neupauer vonRosenftcin. ^ Der Oberamts-Controlor, Veit I. Leop. N. zu St. Veit in Kärn- 1 then, wurde im Jahre 1760 mit Edl. v. R. Ritter, v. M. E., 182. Neupauer v. IViesenfeld. Der Salzversilbcrer und Zolleinnehmer Johann Georg N. zu I Teschen, wurde im Jahre 1742 I mit jenem Zusatz nobilitirt. von » M. E., 388. Neuperg, Ncuberg, Ncip- s perg, Neüpurg, Neppperg. ä Ein sehr altes schwäbisches Ge- I schlecht, dessen Stammschloß N. Z bei dem Stadtchen Schwciggern im Kreichgau gelegen. Bucclin, I 8t'. Jahre 1805 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 234. Neuwirth. Den Oberkriegs- Commissär N. zu Prag hat der Kaiser im September des Iah- Nibelungus. res 1324 IN den östrcich. Adelstand erhoben. Neuwirth und Aichclfels. Lconhard N., wurde im Jahre 1703 böhmischer alter Ritter mit N. und A. v. M. E., 182. Newcn von Ncwenstcin. Der k. k. Hofpoet., Joh. Carl N. in Wien, wurde im Jahre 1733 in -den Rcichsadclstand mit jenem Zusatz erhoben, von M. E., 388. Nord eck, Neideck, Neudeck. 1) Eine östreichische und stcperi- „sche Familie, die schon im I. 12^60 mit ihrem gleichnamigen Stammschlosse in "Krain vorkommt, wovon das letzte Familienglied gegen das Ende d. 17. Jahrh, ansgestorben ist. Wurmbrand , CvIIect. Aon. kueelin, Ltewmat. ?. üb 4. Zpener, !Ii-,t. lnsign. p. 601. Taf. 19. Brandts, tyroler Ehrcnkränzlcin. Gauhe, I. 1098. II. 781 — 86. Zedler, XXVI. 1632. u. XXIV. 422- «Stellmacher, I. 39. N. 6. V. Meding, III. 666. — 2) Eine schlesische Familie, die im Jahre 1383 auf Pcnkendorf in Schwcidnitz wohnte. Sinap, II. 836. Gauhe, II. 788. — 3) Eine frankische Familie, die im ehemaligen Ritter - Canton Orts Gebürg seßhaft war. Biedermann, G. Tab. 341. und folg. Salver, 229. 230. 238. 246.— 4) Von den Schenken von Ney- dcck f. Schenken. Neydeekcr auf Mehrenhül. Der vormal. k. baier. Hauptm. Joh. Joseph Philipp wies durch s. cvburgischen Lehrbriefe seinen Adel bis aufs Jahr 1683 nach. R. von Lang, 127» Ncydhardt. Der Freiherr Johann von N., wurde im I. 1706 Reichs- und im I. 1726 böhmischer Graf. v. M. E., 23. Nc^disser. Die Brüder Johann ' Jacob und Georg Siegmund N., Gewerken in Karn- then , wurden im Jahre'1771 nobilitirt. v. M. O., 234. Ne)-ffen, Neifen, Ncuffcn, Nicffcn, Neiffcn. Freiherren, die zuletzt Grafen von Maurstet- ten in Schwaben wurden. Marsch, von Pappenheim , Iliiitor. ?up- psnlr. L. 67. 82. u. f. Hühner .gcncalog. Tab. II. B. Taf. 618. Lrusb ^niml. 8uev. II. 148. 9. c. 6. Dödcrleins IVIaltb. a Lappenb. Lniioleat. p. 48. Zedler, XXI V. 423. Nv)'mcp'r. Der k. k. Feld- kriegscassicr Matthias N., wurde im Jahre- 1730 in den Reichs- adclstand erhoben, von M. E., 388. Nessss v. Ne)?sfenfel6. Johann Georg N., wurde im I. 1763 mit dem Prädicat v. N. nobilitirt. von W. E., 389. Ncytur, Netter. Eine im I4ten Jahrhundert vorkommende Familie, welche im Fuldaischen Lehngüter besaß. SchannasiCIient. Lulcl. p. 136. Von Meding, II. N. 600. Nibelungus, Ncbelongus. Ein im 8ten Jahrhundert vorkommender frankischer Graf, der mit dem K. Karl d. G. einen gemeinschaftlichen Stammvater an dem französischen Major Domus Pippin gehabt hat, und dessen Großvaters Bruders-Sohn war. Lebbart, 6!<>m. clo ro8. 1'rune, orienl. et epise. IVureeb. 'I. 1. Nick Niderocst. 169 p. 217. 743. 'I. II. 176. Zed- lcr. XXIV. 431. Nick von Nickfeld. Der pen- sionirfe Haupimann Johann N., wurde mit dem Pradicat v. N. geadelt, von M. O., 234. Nickelli. Die Brüder Christoph und Ignatz, beide östreich. Untcrlicutcnants, wurden im I. 1786 in den Rcichsadclstand erhoben. von M. E., 389. Nickisch. Ein schlcsisch., aus Böhmen stammendes Geschlecht, dessen Stammsitz Noscneck i. Lieg- nitzischen gelegen, und das auch im Oppelischcn Fürstenthume begütert ist. Sinap, l. 663. I>. 836. Siebmacher, IV. Th. 134. N. 6. Von Mcding, III. N. 667. Gauhc, I. 1099. Zedler, XXIV. 623. Nicki von Nicklsberg. Der Secretar d. vereinigten Hofkanz- lci, Carl N. , wurde im Jahre 1787 mit Edler von N. geadelt. Leupold, I. Th. 3. B. Ä)6. von M. O., 234. Niclot. Eine ausgest. sächsische Familie, aus der noch im Jahre 1668 einer vorkommt in Müllers sachs. Annal. 473. Zedler, XXIV. 626. Nicod v. Zeinau. Franz Tavcr N., wurde im I. 1781 mit dem Zusatz von Z. nobilitirt. von M. E., 389. Nicolausvon Vhramfeld. Der östreichische Fahndrich, Anton N., wurde im Jahre 1809 geadelt, v. M. E., 389. Nicolcti, Nicolctti. Die Brüder Johann Caspar u. Johann, wurden im Jahre 1716 in den Rcichsadclstand erhoben. Sie stehen zweimal in von M. E., 389., und zwar hintereinander, einmal mit einem, u. einmal mit einem Doppcl t. Nicolich von IVelles. Der östreichische Pension. Oberffwacht- meistcr Theodor N., wurde im Jahre 1772 mit dem Pradicat von W. geadelt, von M. E., 389. Nicolidcs von Pindo. Der I). der Medizin, Johann und seines Bruders-Sohn Eu- stach (aus Mazedonien gebürtig), wurden im Jahre 1791 in den Reichs- und crblandischen Adek stand mit dem Beiwort von P. erhoben, v. M. , 236. Nioollich v. Mostar. Der Obcrlieutenant Michael N. , w. im Jahre 1795 nobilitirt. von M. E., 339. . Nicolo. Der schlcs. Kam- mcrrath St. Dominik N., wurde im Jahre 1734 in den Reichs - u. erblandischcn Adel mit Edl. von erhoben, v. M. O., 235. Nicolo di Santo zuStachl- berg. Die Brüder Nicol. Ant. u. Johann N., wurden im Jahre 1735 mit dem gedachten Zusätze nobilitirt. v. M. E.. 389. Nid eck. Ein oberrheinisches Geschlecht, das um Wvrms verschiedene Lehngüter besass, die nachher die von Hclmstat an sich brachten. 'L-channat, Ilist. o^iso. VVounrat. ?. I. 274. Zedler, XXIV. 637. Nidcrl zu Niderburg. Der Arzt zu Klagenfurt, Sicgmund Franz, wrirde im Jahre 1738 > mit dem Beisatz zu N. nobili- ! tirt. von M. E., 389. ! Niderocst. Der General- ! Fcldwachtmcistcr rc., Jos. Franz 170 Niebelschütz Anton von N. und sein Bruder Jodock Rudolph, wurden im I. 1736 Reichsfreiherrcn. von M. 0., 73. Niebelschütz, Nibcschtty, insgemein Niebelschitz. Angeblich wendischer Abkunft, in Schlesien auf d. Stammhause Bartsch seßhaft. Hörschelmanns Samml. 64. Neues geneal. Handbuch, 1777. 303. 1778. 360. Sinap, 1. 666 bis 674. II. 840. und folg. Siebmacher, I. Th. 61. N. 3. Von Meding, 1. N. 676. Zedler, XXIV. 692 — 96. Ganhe, 1 1100. Nieberle. Der Second-Nitt- meister Leopold N., wurde im Jahre 1773 nobilitirt. von M. E., 390. Niedermann von Ma-pen- seid. Der k. k. östreich. Oberstlieutenant N., wurde im Jahre 1810 mit dem Prädicat v. M. geadelt, v. M. O., 236. Nicdermayer. DcrZollamts- Controlor Gottfried N., wurde im Jahre 1740 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 390. Nicdermayr auf )llten- bürg. Ein seit dem I. 1666 adliches, und seit dem 23sten September 1734 freiherrlich. Geschleckt, in welchen letzt. Stand der Eh. Karl Albrecht dasselbe erhoben hat. R. v. Lang, 191. Niem. Eine westphalische Familie, die in der im Stift Pa- derborn gelegenen Stadt Niem entsprossen, und von den von Nehem (Nehm), verschieden ist. Gauhe, I>. 806. Nrembsch v. Skrehlenau. Der Oberst Joseph N., wurde — Nienng. lim Jahre 1820 mit Edler von St. geadelt, v. M. E., 390. Nicmech. Eine meißnische Familie, deren Stammhaus ohn- fehlbar das Stadtlein Nicmech, 3 Meilen von Wittenberg gelegen, und welcher der K. Carl V. einen neuen Wappenbrief im Jahre 1626 den 3ten Juli ausfertigen ließ, der in König, III. Th. 780. und folg. zu lesen ist. Gauhe, I. 1101. König, III. Th. 778 — 86. Von Meding, III. N. 667. Niemctz von Elbenstein. Der Fcldartilleriefeuerwerker Samuel N., wurde im Jahre 1762 mit dem Zusätze von E. nobilitirt. von M. E., 390. Nicmiy, ehedem Niemand. Ein ursprünglich sächsisches, nachher in der Grafschaft Glatz seßhaftes, aber im 17tcn Jahrhundert abgegangenes Geschlecht, dessen Stammhaus Nemeth in Meißen lag. Sinap, I. 674. II. 674 — 76. Gauhe, 1. 1101. Zedler, 24. 766. u. f. Niemgne-Niemysksi. Matthias N. N., wurde im Jahre 1783 galizischer Freih. von M. E., 82. Nienburg, Nicuborch. Ein niedersachsisches altes Geschlecht, das im Jahre 1214 schon vorkommt. Von Ludwig, Helig. Nsopt. 1?. V. p. 21. T'. X. p. 22. Zedler, 24. B. 769. Niendorp, Nindorp. Ein bremisches, mit Otto von N. im 17ten Jahrhundert erloschenes Geschlecht. Mußhard, 411. Von Meding, I. N. 676. Niering von Hochheim. Der Brünner DomcanonicusPaul Niesemeuschel Nindorf. 171 Ferdinand N., wurde im Jahre 1817 mit von H. Ritter, von M. E., 182. Niesemeuschel, Niescmci- schel. Ein schlcsisches Geschl., das mit den von Thadcr einerlei Herkunft hat, und vom böhmischen Herzog Nizamislo abstammen soll, auch im Jahre 1012 schon vorkommt. Sinap, l. 676. II. 843. Bon Meding, I. N. 677. Zedlcr, XXIV. 833. und f. Gauhc, I. 1102. u. f. Niess von Niefsbach. Der Major Eberhard N., wurde im Jahre 1821 mit dem Beiwort von N. geadelt, von M. E., 390. Nigerodc. Ein eichsseldisch. Geschlecht. Wolfs cichsfeldischcs Urkundenb. 16. Nigroui von 71isimbv.ch. Der erste Kreiscommissär i. kaur- zimer Kreise, Peter von N., wurde im Jahre 1803 Freiherr, v. M. O. 73. ' Nikiesich v. Schnridtfeld. Der Hauptmann Joseph N., w. mit dem Beinamen von S. im Jahre 1762 geadelt, v. M. O-, 236. Nikorowicz. 1) Der Präses d. galizischen Wechsclgerichts, Gregor N., wurde im I. 1781 galizischer Ritter, von M. E-, 182. — 2) Der Assessor des galizischen Wechselgerichts, Do- minik N., wurde i. Jahre 1732 galizischer Ritter, von M. E., 182. — 3) Der Kaufmann Joseph N., wurde im Jahre 1788 in den galizischen Adelstand erhoben. von M. E., 390. Nillcr. Martin Joseph N., Ober - Ungeltcr n. zu Auerbach, erhielt v. Ch. Max. Joseph III. von Baiern den 23sten März im Jahre 1766 das Adclsdipl. N. von Lang, 469. Nimbtsch zn cls. Dem Freiherren Ferdinand zu O., w. im Jahre 1732 vom K. Karl VI. der Tit. Graf von N. Freiherr von Fürst und Oclß beigelegt. von M. O>, 26. Nimptsch, Nimbtsch, Nymptsch, Nimtsch, Nymiz, 3!empsi. Eine schlcsische Familie, die vom K. Ferdinand II. die Freiherren- u. vom K. Leopold die Grafenwürde erhielt, und zuerst im I. 1319 vorkommt. Adl. Nimptsche Ahnen- u. Stammtafeln für Ernst Gottlieb von N. im I. 1691 von 3 Rittern beschworen beim Ritterschlag zu Sonnenburg, ist besonders gedruckt i. Jahre 1740 I'. und ist wahrscheinlich dieselbe, welche sich in Zedlers U. Lexik. 24. B. 964. mit 16 Wappen d. Ahnen in Kupfer gestochen, befindet. Spangenbergs Adelsspiegel, II. Theil. 217. Gauhe, I. 1103. Sinap, I. 63—68. II. 161 — 68. Zedler, 24. B. 946 — 960.; aus verschied, schriftlichen Nachrichten. V. Schönberg , Adclsschem. I. Th. 217. Namen der Herren von N., von welchen in den Registraturen bei der königl. Landes- oder Lchns- Canzlei der beiden F. Schweid- nitz und Jaucr von 1368 — 1700. iuel. Meution geschieht; in lluelli Xxoei'jZt. AtZnoaloZ, bist. n. 310. und ff.-B. Schön- bcrg, 1. 349. u. f. Nindorf. Bon ihm beschreibt, ohne ein Land anzugeben, wo es florirt, blos von einem Kreuz- 172 Nippcnburg Nolick. gang-Fenster d. Klosters Ebstorff das Wappen kürzlich von Me- ding, I. 673. Es ist aber dieses Wappen v. dem d. v. Nin- dorp oder Niendorp ganz verschieden. Nippcnburg. Ein sehr altes schwäbisches Geschlecht, welches das Würtembergische Erb- schcnkcnamt erhielt. BucclimVtom- rnat. ?. I. Siebmacher, I. Th. 111. N. 1. Von Hattsicin, II. Th. Suppl. 61. V. Meding,! III. N. 668. Bürgermeister, v. schwäbischen Reichsadcl. Spangenberg, Adelssp. II. Th. Gau- he, I. 1104. Zedlcr, XXIV. 989. Nischwitz, Niyschwitz. Ein sächsisches Geschlecht, das aus d. Obcrlausitz gekommen, wo es s. Stammhaus gleiches Namens gehabt hat. Siebmacher, I. Th. 162, N. 12. Von Meding, 1. N. 679. Gryph, vom Ritterorden. 298. Höns coburgische Chronik, I. Th. 66. Gauhe, I. 1104. und f. Zedler, XXIV. S98. Nisscl v. Ivirthheim. Der Oberstlieutenant Johann N. in Böhmen, wurde im Jahre 1817 mit dem Zusatz von W. geadelt, von M. E., 390. Niffmitz. Eins der ältesten thüringischen u. meißnischen Geschlechter. Siebmacher, V. Th. 7l. N. 11. 133. N. 3. Von Meding, I. N. 630. Knaut, prcxlr. Nisn. Gauhe, I. 1106. Hartmanns Sammlung. Zedler, 24. 1016. und f. Nitschke. Der Hvfkammer- rath Johann.Georg> wurde im Jahre 1716 in den Reichsadelstand erhoben, von M. E., 390. Nir von ^»oheneck. Loh. N. von H. war Dechant der Cathedrale zu Mainz. Hclwig, INanolr. nob. eoolos. klogunt. loannis 3. U. N. Noin. II. Zedler, 24. B. 1046. Nöbis. Ein ausgcstorbenes schlesisches frcihcrrliches Geschl., das seinen Ursprung von d. Xo- Izili da Venelia herleitet, da- ! von der letztere im Jahre 1708 als Lieutenant in Italien geblieben ist. Sinap, II. 388. Zedlcr, 24. 1132. u. f. Noerdlingcn, Nordilingcn. Ein altes, längst abgegangenes unter andern in d. Jahren 1277 —1287 vorkommendes fränkisch. Geschlecht. I. H. Cramer, in Müllers Beiträgen zur nördlin- gischen Geschlcchtshist., II. Th. 62. Noeting. Ein niedersächsisch. Geschlecht, dessen vom Kaiser erhaltenen Adelsbrief im I. 1734 auf dem hannöv. Landtage pub- licirt wurde. Cabinet groß. Herren. 22. Th. 1063. Zedler, 24. 1167. Nogarola,Nagorola. Eine sehr alte adliche, nachher gräft liehe Familie in Tyrol, wohin sie aus Italien von Verona gekommen ist. Bucelin, 8t. 34 Nothast — Nothafft. 175 — 37. Won Ucchtritz, diploin. Nachr. I. Th. 123 — 171. Jn- gleichcn dessen Geschlechtserzahl. Z. Th. Taf. 21. Eh. Knauth, v. dem Ursprünge, Herkommen, Alterthum und Ausbreit, d. Geschlechts der Herren von Nostitz und deren ersten Stammhaus in der Oberlausitz. Görlitz, 1764. 4. 7 Bogen. ?ivkatio Aoneal. elironcllog. ex Irist. et arehi- vi« ckerivata IVosili^ios nvlzili ^enere Uolcmiae esse orinu- clo«. 1767. 4., auch in pohln. Sprache. Otto im Lexikon der Oberlauf. Schriftsteller, I. B. 2. Abth. 621. führt wohl eben diese Schrift unter Eh. L. von Grießheim also an: Genealogie und Historie des berühmten alten ad- lichen Geschlechts derer v. Nostitz; handschriftlich ins Polnische übersetzt. 1767. 4. Meusel, im IV. Band des Lexikons sagt, 366: Wegen des etwas undeutlichen Titels ist zu vermuthen, daß v. Grießheim diese Schrift teutsch aufgesetzt, daß sie aber nicht gedruckt, sondern von einem Ungenannten ins Polnische übersetzt wurde. Henel, 382. Durchl. Welt, 1713. 600. Casp. Cun- rad, Lilesiato^ata p.202. Meißner, lüguit. 6iles. Leo. 2. N. 6. Großers lausitzische Merkw. , III. Th. 49. Hosemann, Elrri- stopli. Eoleri Uane^i-. N. 12. , Gauhe, I. 1101 — 17. Zedler, 24. B. 1366 — 84. Dienemann, 349 — 430. N. 48. Allgemein. Zen. u. «tat. Hanckd. I. 994 — 93. Gencal. Handb. d. Gra- ' fen. 1826. 33. und f. Siebmacher, I. 71. N. 4. V. Me- ding, II. N. 603—6., wo dieWap- pen der adlichen, freiherrlichen u. graflichen Familien beschrieben sind. — 2) Maximilian« v. N., mit ihren Kindern, Johann Ferdinand u. Anna Maria, so wie Otto Siegmund von N., wurden im Jahre 1702 in den alten böhmischen Freiherrenst. erhoben. von M. E., 82. — 3) Der Freiherr Johann Ferdinand von N., wurde im Jahre 1703 und Ferdinand Leopold Freiherr von N., im Jahre 1716 den 1. Februar böhmische Grafen, von M. E., 23. — 4) Georg Friedrich u. sein Vetter Ernst Sie- gismund, wurden im I. 1736 böhmische Freiherren, von M. E., 82. Nothaft. Ein sehr altes bal- erisches Geschlecht, das in den Freiherren-, und im Jahre 1636 in die steyerische Landmannschaft aufgenommen wurde. Schmutz, III. 41. Nothafft von Hohenberg, Hochenberg. Ein schwabisch. Geschlecht, das auch Hohenberg allein geschrieben gefunden wird. Salver, 630. Siebmacher, I. Th. 112. N. 13. III. N. 126. Hartmanns Samml. Won Me- ding, III. N. 669. Nothafft v. lveissenstein. Scheint eine Linie des nachstehenden Geschlechts zu seyn. Salver, 463. Von Meding, a. a.O. Nothafft, Notthaf von 5Vernberg. Ein baierischcs, schwabisches und frankisches gräfliches Geschlecht, dessen Stammhaus Wcrnburg in der Landgrafschaft Leuchtcnberg gelegen. Sie sollen mit den Grasen von Egmont in Holland einerlei Ur- 176 Notleben sprungs scyn. Sie erhielten im Jahre 1646 den 27stcn November das Fveiherrendiplvm. Buce-' lin, btöwmal. III. p>. 144. sag. Zedlcr, 24.B. 1476. W.Hund, II. Th. II. Th. 181 — 194. R. von Lang, 191. Von Hattstcin, II. Th. 248 — 262. Köhlers Wappcnkal. 1761. 2V. Siebnun cher, I. Th. 78. N. 7. III. Th. 7. N. 6. Z9. N. 1.125. N. 4. und 126. N. 1 — 8. V. Me- ding, III. N. 570. Jmhof, IX. 1. bid. 8. Gauhe, I. 1117. und folg. Notlcbcn, Nottlcben. Eine thüringische auSgestorbcne Familie, welche das im erfurtischcn Gebiet liegende Dorf dieses Namens ehedem besessen, und davon einer im I4tcn Jahrhundert Burgmann auf d. Schlosse Gleichen gewesen. Zedlcr, 24. B. 148. mnd f. Notoligk'y von Bisenberg. Der Geheime-Nath, Ncpi'äscn- tations- u. Kammerpräsident ?c. in Böhmen, Wenzel Casimir N. Freiherr von E., wurde im I. 1769 Graf. v. M. O., 26. Nouack v. Nenstein. Der Pfleger und Landgerichtsverwal- tcr zu Grünberg in Karnthcn, wurde im Jahre 1767 mit dem Zusätze von N. geadelt, v. M. E., 89. . Novaik. 1) Der Rcnt- u. Wildmeistcr Andreas N. zu Buc- cari, wurde im Jahre 1744 geadelt. v. M. E., 391. — 2) Der k. k. östreichische Oberst Ignatz N., wurde im Jahre 1806 mit Edler von geadelt, von M. E., 39. a. a. O. — 3) Der k. k. östreichische Major Joseph — Nowack. , N., wurde im Jahre 1316 Freiherr. von M. E., 82. Novack von Ncnenfeld. Der pensionkrte östreichische Rittmeister Andreas, wurde im I. 1801 mit dem* Zusatz von N. geadelt, v. M. E., 391. Novack von Neustem. Der Oberstwachtmeistcr Carl N., wurde im Jahre 1796 mit dem Beinamen von N. geadelt. Ist vielleicht mit Nouak einerlei?' v. M. O., 2?5. Novaky von Rlmgenfcld. Der Capitainlicutenant Peter N., wurde im Jahre 1773 mit dem Zusatz von K. geadelt, von M. E., 391. Novatzk'y' von Ankerau. Der General-Consul Matthaus N. zu Palermo, wurde im I. 1816 mit dem Zusatz von A. nobilitirt. v. M. O., 235. Nowack. 1) Eine schlesische Familie im Meipnischen, wo ihr gleichnamiges Stammhaus liegt. Der Fcldmarschall - Lieutenant, wurde im Jahre 1812 Freiherr. Luca, schlesische Chron. Sinap, I. 389. und f. Gauhe, I. 1118. Zedlcr, 24. 1564. von M. O., 73. — 2) Der Eommerzienrath Ignatz Franz N., wurde im I. 1758 nobilitirt, und nachdem er Gubernialrath wurde, im Jahre 1777 Ritter, von M. O., 235. u. E., 183. . ' Nowack v. 25crnecksbruck. Der Besitzer der Herrschaft Wtschel- nitz in Böhmen, Wenzel N., w. im Jahre 1819 mit Edler von B. nobilitirt. v. M. O., 235. Nowack von L-iUebnug. Der Oberlicutenant, Ferdinand N., wurde im Jahre 1820 mit Nowack — Nussler. 177 dcm Zusätze von L. geadelt, von M. O., 235. Norvack v. Rziczan. Der östreichische pcnsivnirte Oberste, Peter 3t., wurde im I. 1398 mit dcm Zusätze von R. geadelt, von M. E., 391. Norvey von Lvundenfeld. Der Untcrlieutcnant Joseph 3t., wurde im Jahre 1318 mit dem Prädicat von W. nobilitirt. von Alt. O., 236. Nowicki. Joseph N., wurde im Jahre 1800 gallischer Ritter. von M. E., 133. Nuce. Die Brüder Johann Anton u. Claudius, so^wic deren Bettern Peter, Franz und Caspar, erhielten i. Jahre 1732 den Reichsadcl, und 1789 des- > sen Bestätigung. Leupold, III. 597. v. M. O-, 236. Nnck v. L.ichtenhof. Der Domdechant Martin N. zu Bud- dissin, wurde im Jahre 1774 mit Edler von L. geadelt, von M. E., 391. Nuenar, Neuenar, Nie- nar. Diese Grasen stammen mit den Grafen von Limburg, Mocrs, Sarwerden und Wicd von einem Stammvater ab, deren gleichnamiges Schloß i. Erz- stist Coln gelegen ist. Hübncr, II. T. 491. Gauhe, 1. 1991. z Zedler, 24. 1585. Nugcnt. Der Hauptmann I Ignatz N., wurde im I. 1786 ! Ritter, von 3)?. E., 183. ^ Nuhu v. der, Nun. Ein z abgegangenes hessisches Geschlecht, I von welchem die letzte Anna Do- ! rothen an I. H. v. Nordecken ver- » hcirathet war, und im I. 1713 I den 23stcn Juli starb. V. Hatt- ii. Band. stein, 111. Th. 118. des Sup- plem. Von Meding, 111. N. 571. Nuy, Nuitz, Nyy zu Wartenburg. Eine östreichische Familie, welche im Jahre 1644 unter den Herrenstand in Oestreich aufgenommen, nachher vom K. Ferdinand III. in den Freiherren- und im Jahre 1695 v. K. Leopold I. in den Grafenst. vom K. Karl VI. aber i. Jahre 1717 in den Herrcnst. des K. Böhmen, Mahren und Schlesien ernannt worden. V. Hoheneck, I. Theil. 161. 669. Gauhe, 1. 1119. und f. Zedler, 24. 1764 — 66. Seyscrts hvchadl. Ahnen. I. Th. 3t. 11. Nützen, Graf, und Frech, zu wartend erg. Oestreich. Grafen, die im I7tcn Jahrhundert zuerst vorkommen, damalen noch als Freiherren, wozu sie vom K. Ferdinand III. erhoben worden. Von Hoheneck, 1. 669. Gauhe, 1. 1118. Nusdorf. Eine baier. adl., später freiherrliche Familie. Ln- eolin, Ltemmat. ?. I V. zz. 185. Gauhe, I. 1119. W. Hund/II. 195 — 299. Nuspcrg. Eine baicr. alte Familie, die schon im 19. Jahrhundert bekannt war, und im 16. Jahrhundert ausgestorben ist. Bncelin, Ltemmat. b. IV. p. 186. Gauhe, I. 1119. Wig. Hund, I. 275-^287. Nuss. Der Bürgercapit. Georg N. zu Breßlau, wurde im Jahre 1798 in den böhm. Adelstand erhoben, v. M. E., 391. Nujsler. Ein abgegangenes sächsisches Geschlecht, davon Ei- 12 178 Rutscher — Oberg. nige im 13tcn Jahrhundert in Urkunden vorkommen. Zedler, XXIV. 1716. Rutscher. Ein wahrschcinl. erloschenes Geschlecht, dess. Wappen aus einem Siegel ersichtlich beim: V. Gudcnus, in S^IIo- varior. clipl. p. 638. Von Meding, III. N. 672. Nuzhorn. Eine ehemalige alte oldenburgische Familie, die zu Anfang des 18len Jahrhunderts ausgcstorbcn ist. Gauhc, I. 1120. Nyenburg von der Nicns hurg. Stammen von dem in Nord-Holland gelegenen Schlosse Nyenburg, und zwar von Wilhelm von Egmond, der aus einer heimlichen Ehe mit Margar. von Hoogwvude, deren Vater Eberhard von H. und Aarts- woude H. Wilhelms v. Baiern natürl. Sohn gewesen, einen Sohn zeugte, welcher d. Stammvater dieser von N. ist. Gauhe, II. 810. Nyendorf, Nyendorph. Ein in der Mark Brandenburg ehemals seßhaft gewesenes Geschlecht, das vielleicht mit den von Neucndorf oder Neindorf eins und dasselbe ist. Ludwig, Uolig. Nsopt. 'U. VII. p. 76. u. 132. Npwnkirchen. Eine ausgc- storbene markische Familie. Ger- kens I1iplom.it. II. 24. Nyss. Stammen aus d. ehemaligen spanischen Niederlanden, zeichneten sich in baicrischen Militär-Diensten besonders aus, u. der baierische Kämmerer u. Rittmeister Maurus Joseph Maria von M., wurde vom Eh. Max. Joseph den 13ten August im I. 1762 mit der Grafen-Würde begnadigt. R. v. Lang, 63. O. Obdach. Ein in Steyermark im I4ten und I6ten Jahrhundert bekanntes, aber ausgestor- bencs Geschlecht, deren Wappen die Kulmer erbten. Schmutz, III. 46. bentraut. Ein rhcinlän- disches Geschlecht, dessen Genealogie Humbracht, Tab. 69. mit Anfang des I4ten Jahrhunderts beginnt. Von Hattstein, I. 403. Gauhe, I. 1119. II. 811. und folg. Oberdörfer. Diese Familie besaß schon im 13ten Jahrhundert das gleichnamige Dorf in Steyermark. Schmutz, III. 67. Oberer von Drachcnfcld. Der Untcrlicutenant in der adl. deutschen Arrieren Leibgarde Carl Joseph O-, wurde im I. 1730 mit von D. geadelt, v. M. E., 391. Oberg. 1) Eins der ältesten niedersächsischen Geschl. — 2) Eine schlesische, von der gedachten ganz verschiedene Fami- 57 Obergfell ^ —- - lie. Sinap, I. 677—631. Bu- cclin,' Ltonirriat. 'I'. II. Sei- ferts hochadliche Eltern u. Kinder. C. B. Behrens historische Beschreibung des Hauses Stcin- bcrg. Beil. N. 13. Gauhe, I. 1120 — 22. Abels sachs. Alter- H thümer, Z88. Spangcnbergs Adelsspiegel, II. Th. 103. Zed- Z ler, XXV. 69 — 72. aus schriftlichen Nachrichten. Luca, schle- sische Chronik, 1096. Siebma- chcr, I. 179. Pfcfsinger, Hist. d. Braunschw. Lüneburgischen H. I. Th. 83. u. a. mehreren Stellen. Lüderscns Samml. Obergfell von Grcchtler. Der Oberstlieutenant O., wurde im Jahre 1812 mit dem Beinamen von G. Freiherr, von M. E., 82. Oberisenburg, Oberssscin bürg. Die zweite Linie d. im isten Bd. des Adclslcxikons, S. 621. vorkommenden rcichsgrafli- chen Hauses Jscndurg, welche Ludw. Gr. v. I. im 13. Jahrhundert stiftete. Bersuch einer diplomatischen Geschichte d. Grafen von Obcrysenburg, von ih- U rcm Ursprünge an mit alten Ur- ^ künden belegt, in dem I. St. N. 2. der Materialien zu der Geschichte, Statistik und Topographie der d. Reichsgrafschaft. (Franks, am M. 1791. 8.) und > im 2. St. N. 2. die Fortsetz. Obcrkamp. Der Reichshof- tath Joseph Johann Philipp O., wurde den 8ten Juni im Jahre 1629 vom K. Ferdinand II. in i den Rittcrstand erhoben. R. v. - Lang, Supplem. 127. Tproff, N. 123. Oberkirch. Eine clsaßische > 1 W' — Obermayer 179 Familie, die ihr gleichnam., bei Ober-Ehnheim im Unterelsaß gelegenes Schloß hatte, davon Heinrich im Jahre 1179 schon auf d. Turnieren gewesen. Herzogs Elsaß. Chron. Gauhe, I. 1122. Zedler, 26. B. 106. Obcrkorn von Lestensteitt. Der pcnsionirte Oberstlieutenant Johann O., wurde im I. 1804 mit dem Zusatz von F. geadelt, von M. E., 391. Oberlaender, Oberland. Ein baierisches Geschlecht, das sich aus Baiern in das Voigtl. wendete, und dessen Adel Kaiser Ferdinand II. den 14ten Juli »n Jahre 1623 erneuerte. König, III. Th. 786 — 93. Biedermann, V. Tab. 130 — 44. Tproff, I. B. 12. Ausg. Gauhe, II. 811. Von Meding, I!!. N. 673. Siebmacher, III. Th. 122. N. 11. Zedler, XXV 109 —136. aus besonders überschrie- benen Nachrichten. Oberlin auf Mittcrsbach und 2bergstetteN. Joh. Theo- bald O., wurde vom K. Leopold am 26sten Marz im I. 1697 mit jenem Pradicate in d. Neichs- ritterstand erhoben. R. v. Lang, Supplem. 127. u. ff. Obcrmasser. 1) Der Wiener Steueramtsverwalter, Ferdinand O., wurde im Jahre 1793 mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 236. — 2) Der Hofsecrk- tar Urban Joseph, wurde i. I. 1319 nobilitirt. v. M. O., am a. O. Ober,nasser aufNeichaus. Der Appellationsgcrichtsadvocat, und Licentiat Georg O., wurde den 27sten Mai im Jahre 1819 1Z ^ 180 Obernberg mit dem Zusatz auf N. nobili- tirt. R. von Lang, Suppcm. .128. Obernbevg. Der Hofrath Ignatz Joseph O. in München, erhielt vom Karl Theodor das Cdelndiplom den 30sten August im Jahre 1793. R. v. Lang, 469. Obcrndorf. 1) Eine bai- erische, seit dem 19ten April d. Jahres 1790 vom Churf. Karl Theodor in den Grafenstand erhobene Familie. N. von Lang, 64. Tyroff, I. B. 12. A. — 2) Eine ehemalige schwäbische Familie, deren Stammschloß ohn- wcit Donauwerth gelegen, die aber erloschen ist. Gauhe, II. Th. 813. Tyroff, M 12. Oberniy, Obernny. Uralte thüringische nnd meißnische Familie, welche von den von Brandenstein entsprossen seyn soll, dem aber Andere widersprechen. Schon im Jahre 1152 reiste Apel von O. auf den Reichstag nach Frankfurt, in Bischofs Wichmanns von Naumburg Auftragen. Sie waren auch im frankischen Kant. Orts Gebürg schon im Jahre 1658 ansessig, und Weit von O., erhielt im Jahre 1448 vom H. Wilhelm v. Sachsen Schloß und Stadt Ziegcn- rück im Voigtlande an d. Saale gegen Erlegung von 2000 fl. wieder käuflich. König, II. Th. 730 — 42. Salvcr, 506. Im- bok, Xvtit. ?rc>o. Nantiss. 23. p. 239. Gauhe, I. 1122—24. Zedler, 26. 144—48. Oberstein, Obernstein. Die Grasen von Daun und Falkenstein nannten sich Herren von O-Brien. Oberstein, eine Stadt und Herrschaft an der Nahe in der Unterpfalz , starben aber im Jahre 1632 aus, worauf ihre Grafschaft an die Grafen von Man- derschein und Lvcwcnhaupt gekommen. Weinrich, Graf von Daun und Oberstem war i. 16. Jahrhundert Statthalter in Jü- lich, Cleve und Berg. Gauhe, I. 1134. behauptet, daß d. Geschlecht im Jahre 1663 mit dem Domherrn Wolf Ernst zu Mainz ausgestorben, und eine rheins ländische, von obiger ganz verschiedene Familie sey, was aber beides irrig zu seyn scheint; denn beide waren sicher einerlei Stammes, der im Jahre 1682 ausstarb. Humbracht. Zedler, 26. B. 167. Gauhe, II. 813. Obisch. Eine alte schlesische Familie, die wahrscheinlich erloschen, und nur zwischen 1617 —1630 bekannt ist. Sinap, I. 681. Gauhe, I. 1124. Obitetzky von Obitetz. 1) Ein böhmisches Gcschl. Zedler, XXV. 206. — 2) Der Kammer- und Hoflehnrechtsbei- sitzer Thaddäus Franz und sein Vetter, der Kreishauptm. Wenzel Franz, wurden im I. 1743 böhmische Freiherren, v. M. E., 82 und 83. Oblnckl) von lvolckens- perg. Franz Anton O. v. W., wurde im Jahre 1763 Freiherr, von M. E., 33. O - Brien. Der Chevalier, Johann O-B., Hauptmann bei der Sztaray-Infanterie, wurde im Jahre 1303 Freiherr, v. M. Q., 73. Oderwolfs. 181 chs von Guntzendorf. Ein fränkisches Geschlecht. Biedermann, G. Tab. 347 — 49. Salver, 146. Tab. 14. N. 36. Tab. 16. N. 43. 438. u. 467. Sicbmacher, II. Tlx. 761 N. 9. Bon Meding, III. N. 676. Hchse. Eine rheinland. alte Familie, die sich nach Dänemark wendete. Gauhe, II. 814. cvchssonftcin, «Dchscnstein. Eine alte elsaßische, rheinländi- sche und in Frankfurt a. Main seßhafte Familie. Siebmacher, II. Th. 28. N. 8. Neues geneal. ' Handbuch, 1777. 303. 1778. l 362. Nachtr. 166. Von Mc- i ding, III. N. 676. Gauhe, II. ^ 816. Hübner, Hist. Polit. VII. Theil. Hckhl. Der Land u. Rent- schreibcr Peter Jacob Leo O. 1 zu Landshut, erhielt vom Chur- - fürst Karl Theodor den 30sten ! März im Jahre 1773 ein Edeln- diplom. R. von Lang, 460. von Streite 1 borg. Eine böhmische Familie, welche im Böhmisch. O. deutsch. Streitbcrg heißen soll. Garr- he, II. 816. Hcskny v. lvolckcnsperg. Franz Johann Anton O. von W., wurde im I. 1763 Frcih. von M. E., 83. deIgn. Der Kreißhaupt- mann Carl O. zu Saatz i. Böhmen, wurde im Jahre 1792 geadelt, und in demselben Jahre" Ritter, nach v. M. O., 236. u. E., 183. Hdeme, Ein längst ausgestorbencs, vormals aber sehr ansehnliches Geschlecht in Niedersachsen, besonders im Lüneburgischen seßhaft. Pfeffinger, braunschw. Historie, III. B. 396—98. Zedler, XXV. 467. u. folg. Lüderscns Sammlung. Hderberg. Eine Linie der Gr. von Henkel, Frcienstandes- herren zu Bcuthen in Obcrschle- sien. Zedler, XII. B. 1364. u. XXV. 477. Hderskf'. Ein schlcsischeS Geschlecht, das auch in Mähren begütert war, und sich zuweilen Oderski v. Liderzova schrieb. Lal- loini IVIi«ceII. nsgni Lolrem. Dooacl. II. I^il,. Z. Sinap, I. 682. Siebmacher, I. Th. 74. N. 1. Bon Meding, III. N. 647. 674. Salver, 60st. 714. 633. 687. Gauhe, I. 1124. u. f. Von Hattstein, I. Th. 406. und f. Humbracht, Tab. 60. Hderwolff, Htterwolff. Ein schlesisches Geschlecht, dessen Stammsitz Lubovicz im F. Op- peln gelegen. Siebmacher, I. Th. 63. N. 3. Sinap, I. 683. 182 Odescalco — Oefner. V. Mcding, III. N. 678. Gau? he, l. 1126. descaloo. Der k. Adjunct sn Catalonien, Don Balthasar O-, wurde ini Jahre 1714 in den Reichsfürstenstand mit dem Uebergang auf den Erstgebornen erhoben, von M. O., 7. dob«rshick. Der Oberlicu- tenant Stanislaus O., wurde i. Jahre 1819 geadelt, von M. E., 398. G?Duyer. Der Oberst Joseph Anton O-D., wurde i. I. 1713 Rcichsgraf. von M. O., 86. (Debelly. Eine alte adliche pommer. Familie, deren gleichnamiger Stammsitz im Bartisch Distrikte gelegen, und die zu Anfang des löten Jahrhunderts erloschen ist. Gauhe, I. 1126. (Dechsner. Der Landrcchts- präsid. und Geheimerath Georg Ritter O>, wurde im I. 1819 Freiherr, v. M. O., 74. eckl)l von -Helmbcvg. Der Reichshofkanzlei - Verwalter v. Joseph Anton O., wurde im Jahre 1763 mit dem Zusatz von H. in den Reichsadclstand erhoben. von M, E., 392. cd. Die Freiherren Eras- mus Anton, Franz Ferdinand, und Franz Carl, würben im I. 17!4 Grafen, y. M. E., 83. cffeIe. Der Hofbibliothekar Felix von O. zu München, w. im Jahre 1772 nobjlitirt, dc» 23stcn November im I. 1790 aber vom Ch. Karl Theodor in den Freiherrenstand erhoben.. R. von Lang, 192. Beitr. z. schönen u. nützl. Literat. II, Jahrg. I. B. 293. Ocffnev von Gricnenthnl. Der Hauptmann Joseph Anton O. zu Corolo in Tprol, wurde im Jahre 1768 mit von G. in den Reichsadelstand erhoben, v. M. E., 392. efi?er, auch (Deffner v. ^>nbclsheim. Eine ehed. fränkische, früher ihren Sitz b. Ro- thenburg an der Tauber habende Familie. Sie schrieb sich auch Oessner von H,, und war auch im fränkischen Nitterkant. Orts Ottenw. begütert. Pastorii sinane. roeliv, x>. 434. Gauhe, 1. 1186. Oehe — Oelscn. 183 Biedermann, O. T. 396 — 8. u. ff. Zcdler, 25. 576. Hehc. Eine im H. Rügen in Pommern seßhafte Familie. Gauhe, II. 817. Hchmger. Der Rath und Proviant-Ädmodiator Johann O., wurde im Jahre 1717 in den Reichsadclstand erhoben, v. M. 0., 236. Hehlefeld, Hclcfcld von Buirette. Diese im I. Bande, 265. aufgeführte oberdeutsche Familie nahm den Namen O. an, als sie nach Deutschland kam. Zedlcr, XXV. 611—631. aus schriftlichen Nachr. Hchlmayer. Der k. königl. Forstrath Leopold, wurde im I. 1818 geadelt, v. M. O., 236. Hchm von John. Susanna O., vcrwittwete Syndicns John zu Breslan, wurde mit ihren Söhnen in den böhmischen Ritterstand mit v. I. erhoben, v. M. E.. 183. Hchme, einc. Eine niedersächsische Familie, die vom I. 1311 —1645 vorkommt. Gauhe, 1. 1126. u. f. Hehr. Ein westphälisch. Geschlecht, das hauptsächlich i. St. Osnabrück begütert ist, und sich auch von seinem Nitterfitz von Engelburg benannte. Gauhe, I. 1127. Helhafcil von Schocllcns bach. Ehe Sixtus O., der als ein sehr einflußvoller Mann unter K. Karl V. als Hofrath im Jahre 1539 starb, das Gut Schoellenbach gekaust hatte, hieß die Familie blos Oelhafcn. Sie stammte aus Nördlingen von einer alten magistratischen Famst lie, die ursprünglich eine schweizer Familie ist, u. von da nach Schwaben u. nachh. nach Frans kcn, besonders nach Nürnberg kam. Der gedachte Sixtus erhielt als Haussecret. d. k. Kanzlei bei K. Friedr. den 9ten Juli im Jahre 1489 ein lateinisches Adelsdiplom, und als nachheri- ger Negimentssecretär, vom K. Maximil. I. den 24sten April i. Jahre 1501 das Wappen noch mit d. der Geuschmide vermehrt. Sinap, I. 683. Zedler, ' 25. B. 715 — 22. Wills nürnbergische Münzbelust. III. 177. Neues genealog. Handb. 1777. 304. u. f. 1778. 353. N. von Lang, 460. Spcner, 'Istrealr. insign. i?. 279. Siebmacher, V. Th. 76. Zt. 8. Tyroff, Taf. 34. Siebenkceß, I. B. 20. Heller von Oellersberg. Georg Heinrich O., wurde im Jahre 1710 in den böhmischen Adelstand mit dem Zusätze von O. erhoben, v. M. E. , 392. Helfen. In Nr. 130. des A. A. d. D. von 1823 wurde eine zusammenhängende chronologische Geschichte von dieser im Jahre 1195 schon bekannten Familie gewünscht, und verschiedene Fragen auch über ihr kürzl, beschriebenes Wappen aufgeworfen. Es ist aber in diesem Anzeiger darüber weiter nichts erschienen. Die neue Stammtafel des Dio- i nysii von Oelzen, der im Jahre 1670 gestorben, bis auf seine Ur- Urenkel hat Hörschelmann in der Sammlung zuverläff. Stamm- u. Ahnent. , 55. aus E. Neimbts 184 Oelsnrtz Octkcn. churländ. Adelshist. (einem Ma- nuscpt.) gegeben. Delsuit; von der. 1) Im Meißnischen und Preußischen an- scsstg, welches seinen Namen v. dem voigtländ. Stadtchen Oelß- nitz angenommen haben soll. Siebmacher, I. Th. 165. N. 10. V. Meding, III. N. 580. lPauhc, I. 1127. und f. II. 817. Anh., 1686. Zedlcr, XXV. 738. — 2) Wahrscheinlich ist der bei Sa- gittar Gleichen. Hist. 437. vorkommende Oelsnitz auch aus diesem Geschlecht. Dcp, «Depp. Ein anhaltisches- Geschlecht, das aus Ungarn nach Franken, und von da in das Anhaltische kam. Beck- manns Anhalt. Hist. VII. Theil. Tab. II. 7. N. 14. Zedler, 25. 759. V. Meding, III. N. 681. Gauhe, 1. 1128. Deppe. Ein im frankischen Rittercanton Orts Rhön u. Wer- ra ansessigcs Geschlecht. Biedermann, R. u. W. I. Vcrz. Der. Ein westphalisch. Geschlecht, aus dem in Ranfts ge- ncalog. histor. Nachr. IX. Th. 824. einige aufgeführt sind. Dertel auf Güutersbuhl. Dem würtcmbergischen Hofrath u. Cvnsulenten vieler ritterschaft- lichen Familien, wurde, nachdem er das Ncichslehn G. bei Nürnberg, und 2 anfpachische Güter erworben hatte, den 16ten März im Jahre 1762 v. K. Franz I. der Adel ertheilt. Tyroff, 34. R. v. Lang, 461. Derthel. Der Bürgermeister und Großhändler Georg Friedr. Samuel zu Hof, wurde d. 15. Februar im Jahre 1819 als Ad- lichex in Baiern immatriculirt. Tyroff, 66. R. v. Lang, Sup- plcm. 123. Derzeit, Oertzcu. Eine alte meklenburgische ü. märkische Familie, die schon im 13. Jahrhundert viele Güter im Besitz gehabt, und wovon auch eine Linie vom K. Christian in Dänemark in den Grafcnstand erhoben wurde. Zedler, XXV. 767—70., aus schriftlich. Nachrichten. Spangcnbergs Adelssp. II. Th. Gauhe, I. 1129. Gc- neal. histor. Nachr. II. Th. 190. Tyroff, 229. Pauli, II. Theil. 131 — 33. Sciferts hochadliche Ahnen, IV. Th. N. 16. Beehr, lle« Neuland. p. 1643. Grundmann, 24. ^Ilgomoin. c;eneal. uncl Ltaliüli-zolios Hanclb. pag. 698. Klüber, 633. Desclwiy. Ein sächsisch. Geschlecht. Knauth, Uroclr. iziisu. p. 544. Zedler, XXV. 771. Dcskup voir Dcsko. Der Oberst Joseph O. von O.» w. im Jahre 1790 Freiherr, v. M. .E., 83. Defterllilg. Ein pommcri- sches Geschlecht, das im 17ten und 18ten Jahrhundert bekannt war. Zedlcr, 25. 773. und f. aus schriftl. Nachr. Dcth. Ein östreichisches Geschlecht. V. Hattstcin, II. Sup- plem. 53. u. f. Siebmachcr, I. 34. N. 3. Detken. Eine nicdersächsische, besonders im Bremischen u. Oldenburgischen begüterte Familie, von der der Verfasser des Leb. des Gr. von Münnich, 22. und f. eine vollständige Nachr. nebst Oettingen — Offenburg. 186 einer Stammt, ertheilt hat. Gauhe, II. 818. u. f. Oettingen. Ein seit dem 10ten Jahrhundert sehr bekanntes HauS, aus welchem Albert Ernst l. am I4ten October im Jahre 1674 vom K. Leopold in den Fürstenstand erhoben wurde. Es war dieß die Protestant. Linie, die aber im Jahre 1731 erlosch. Die catholische Linie O. Spiclbcrg erhielt den Fürstenst. nach dem Primogeniturrccht im Jahre 1734, welche im Jahre 1765 den IStcn Februar auf d. Großvater des jetzigen Fürsten erstreckt wurde. Die wallcrstei- nische Linie erhielt das Fürstcn- diplom den 6ten März im I. 1774. Die Katzenstein-baldern- sche Linie blieb gräflich und erlosch im Jahre I7S8. Längs Material, zur Octting. Gesch. I. Rauchpares, Oettingische Gc- schlcchtsbcschreibung 1775. 4. 16. Hübner, I. Tab. 276—73. Bu- celin, I. II. 446. 'I'ub. goneal. Imlrok, ?. 1. s. o. 11. und 1. 7. o. 9. Neußner, ^uol. 96. Op. Iroralck. I'. I. Ickl). c. 67. Genealog. Geschichte d. Gr. von Oettingen, 1799. in d. mittleren Zeiten. Nördling. 1799. 16. ggr. Sicbmacher, Suppl. II. 5. Tyroff, Taf. 245. Zcd- ler, 25. 863. Gvthaischer gen. Hvfkalendcr, 1825. 114. und f. Masch, 113. Hochs, würtemo. mit hoehgr. Oettingiscb. u. hoch- grafl. Oett. mit hocbf. Würtcm- bceg. alkvcrneucrte Doppelstamm - Verwandtschaft, mit den beiderseitigen Ä>aj.p.u unt. Stauunla seln. 6 und einem halben B. 5. R. von Lang, 6. u. f. v. M. E., 5. Hartmanns Samml. Ocxle. Eine frcihcrrliche Familie in Baicrn zu Regensburg. Tyroff. I. B. 12. Nanffts Ge- neal. Arch. 27. Th. 661. Gen. historische Nachricht. 5. Th. 426. Zedlcr, 25. 821. Ocynhausen, Oycnhau- sen, Oynhnusen, Oinhaus jcn und Oenhausen. Eine in Wcstphalen, Niedcrsachsen, in d. Wcttcrau zur Grevcnburg gesessene Familie, die z. Theil gräflich ist, und schon im I. 1636 vorkommt. Im Jahre 1722 w. Christoph Rabe Frhr. von O-, Herr von Grevcnsburg vom K. Karl VI. in d. h. r. R. Grafenstand erhoben. Tyroff, 249. N. genealogisches Handbuch., 1773. Nachtr. 84 — 87. Von Hattst., III. Suppl. 121. 'Gauhe, I. 1146. und f. II. Th. 843. und folg. Zedlcr, 25. 2577. Lüdcr- scns Samml. Ofen. Eine bremer, schon im Jahre 1366 im Lande Kc- dingcn ansessige Familie. Muß- hardt , I'Ireatr. nc>l)il. 15, em. Gauhe, I. 1126. Seiferts hvch- adl. E. u. K. Offcln, Offclcn. Eine östreichische freiherrliche Familie, zu welcher der im Jahre 1733 den 36stcn. September verstorbene k. k. Generalfcldmarschall-Lieutenant Georg Ludwig von O. gehörte. Ranffts Arch., 8. Tb. 392. 27. Th. 622. Zedler, 25. B. 848. Offenbcrg. Eine alte, aus Curland stammende niedersächsische, holsteinische und dän, Familie. Gauhe, I. 1129. Offcnburg. Ein altes stcy- 186 Offenstem - ermärkisches Geschlecht, welches die gleichnamige 'Herrschaft und Stadt zwischen den Jahren 1166 — 133V besaß, bald aber aus- gcstorben ist. Schmutz, 111. 73. (Offenstem. Eine Familie, welche mehrere Güter in Step- ermark besaß. Schmutz, III. S. 73. «Offner. Der k. k. Hofkammerhauptbuchhalter Johann Andreas O., wurde im I. 1712 Reicbsrittcr. v. M. E., 183. Offner von Cassal und Agatstaedcrg. Die Brüder Joseph und Georg wurden im I. 1763 mit dem Beinamen v. C. und A. nobilitirt. Dcrs. am a. O., 392. «Ogaro von Friedensfeld. Franz O. aus CormonS in Görz wurde im Jahre 1796 mit dem Beis. von F. nobilitirt. v. M. O., 236. «Ogelli. Ein östreichisch, frei- herrliches Geschlecht. Ranffts g. Archiv. 39. Th. 660. Zedler, 26. S48. Ggertschnig. Der Hoskam- mer-Kanzlist und fürstlich Krautsohnische Haushofmeister Lorcnz Andr. O., wurde im I. 1719 nobilitirt. von M. E., 392. Ogilvy, (Ogylvy. , Eine freiherrliche, nun gräfliche, aus Schottland stammende Familie, die in Böhmen u. Deutschland, besonders in Sachsen bekannt ist. Der Generalfeldzeugmeistcr Herrmann Carl, wurde im I. 1739 Reichsgraf. Gauhe, 1. 1130. II. 821. Zedler, 26. 962 — 69. v. M. E., 23. (Osteimd. Der Sccrctar d. Commerz Collcgiums Joh. Leon- O-Kelly. hard O., wurde im Jahre 1727 in den böhmischen Adelstand erhoben. von M. E., 393. Osterei. Der Director des' Distrikts Lezacs in Galizien, w. im Jahre 1777 Ritter, von M. E., 183. Ohl u. Adlerskron. Eine schlesische Familie,, die im Münsterischen seßhaft war. Sinap. Gauhe, Anhang. 1687. Ostle, Ohlau voil der. Eine alte schlesische Familie, aus welcher Peter von der Ö. am fürstlich liegnitzischcn Hofe 1348 war. Sinap, I. 683. Gauhe, Anh. 1687. Ohm, Iaiiuschovskch genannt. Eine im schlesisch. Für- stenthume Tcschcn und Oppcln begüterte Familie, die aus Poh- len stammt; 1364 kommt Henning von O. zuerst vor. Odod- tei, OrI>» dolon. Gauhe, 1. 1130. und f. Sinap, I. 1131. Ostmep'er. Der Advocat u. Notar Joseph Franz O., wurde im Jahre 1811 mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 237. «Ohms. Der Hofrath Ant. O. in Wien, wurde im Jahre 1816 nobilitirt. von M. O., 237. Okacz. Der k. k. Rath u. Polizeidirector, Johann O. in Mahren, wurde im I. 1786 geadelt. v. M. O., 237. O-Rclly ad Agsteim. Der Ncichsherold Wilhelm, wurde i. Jahre 1707 in den Reichsritterstand mit dem Tit. Coines da- latincis erhoben, von M. O., 133. O-Rclly von Gallagst u. Tyrvoly. Festus O. K. von Oklopsia Oldershansen. ^187 T.. wurde im Jahre 1767 Graf, von M. E., 24. Tproff, Taf. 41. Oklopflo. von Rugburg. Der Oberlieutcnant Johann O., wurde im Jahre 1783 nodilitirt. von M. E., 393. Olbern. Der Hofkammer- Nath Johann Franz von y., wurde im Jahre 1769 Rcichs- freiherr. v. M. O-, 74. Olbramowiy s. Czcickn von (Dldenboecnin. Eine alte Familie, die wahrscheinlich im löten Jahrhundert in der Gr. Mark ausgestorben ist. Gauhe, I, 1l31. Olbrccht v. L.indcnhcim. Friedrich Franz O., wurde i. I. 1762 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 393. Oldenburg. Die adl. Familie von Oldenburg ist eine d. ältesten im H. Bremen, Mecklenburg u. Vorpommern. Muß- hards, 'I'bealr. rrobil. breirr. Zedlcr, a. a. O., 1137 — 39. Micral, Pommerland. VI. B. Hamelmann, Oldcnb. Chronik. Gauhe, I. 1131. u. f. Oldcndorf, Oldendorpe. Ein altes im 13ten l4tcn und löten Jahrhundert in Hamcln vorkommendes Geschlecht. Zedler, 25. B. 1146. Lüdcrscns Sammlung. Oldenfletl). Ein langst aus- gcstorbcnes mecklenburgisch. Geschlecht. Gauhe, l. 1132. Lüdcrscns Samml. Olderskousen, Olderes- Hausen, Ollershauscn. Ein sehr altes freiherrliches, auch in einer aber erloschenen Linie grasliches Geschlecht, das erst Westerbofen geheißen, bereits in d. ältesten Zeiten dem H'errenstande angehörte, u. besonders in Nie- dersachscn, Thüringen und auf dem Eichsfelde begütert ist. Der erste aus diesem Geschlechte, dce Oldershausen genannt wurde, war Heinrich I. (geb. 999) genannt der Lange, welcher i. I. 1639 auf der Jagd seines Vetters Otto l. Reißigcn erstochen hatte, und deswegen von dem Bischöfe Dittmar zu Hildcsheim in d. Bann gethan wurde. Seine Vorfahren hatten nämlich, als K. Ludwig 1. das B. Hildesheim stiftete, die freie Allodial-Herrschaft Westerhofen aus Andacht zu Lehn angetragen, und waren daher dessen Vasallen. Jener erhielt zwar auf Vorsprache seines Vetters i. Jahre 1641 Verzeihung, mußte aber auf d. Herr- schaft Westerhofen verzichten, u. seinen Geschlechtsnamcn u. Wappen ändern. Er hatte sich das Wort Oldward angewohnt, und da nannte man ihn dann lange schon Oldward von Westerhofen. Sein Vetter Gunzel 1. baute ohnweit der Hoppelburg einen Rittersitz mit einem Dorfe, das Oldwarvshansen geschrieben, aber Olldershausen, Ollcrshausen genannt wird. Endlich wurden diese Ritter mit dem Bischöfe wieder vereinigt, und erhielten einen Theil ihrer Güter n. Zinsen zu Lehn wieder. Das Geschlecht erhielt in der Folge das Erbmarschall-Amt im ganz. Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, nämlich in Wvlfenbüttcl, Calcn- berg und Grubenhagcn, womit es im I. 1478 belehnt wurde. 183 Oldershusen - (Köhler, von den erbland. Hofämtern.) Sie stammen von d. im 10ten Jahrhundert ausgestor- bencn graflichen Geschlechte Harzhorn, die zuweilen auch mit d. Beinamen v. Düdcrode geschrieben wurden, indem, (wie im l. B. 614. gebacht ist) die Tochter des letztern in diesem, an einen Meino v. Wcstcrhovcn vermahlt wurde. Auch sind sie noch heutiges Tages mit der Grafschaft Düderode bestehen. I. G. Leuck- feld hat in s. ^ntignlt. LIan- lcenkurA. t)nelllmlz. 1708. 4., fünf Stammtafeln von diesem Geschlecht, davon die Iste die v. Harzhorn und die Grafen von Düderode, die 2te die von We- stcrhofen, die 3tc die von W. u. O. die 4te und 6te die Oldershausen allein bctrift. Gauhe, A. L. l. 1132 — 33. Zedlers Univcrs. L. 23. B. 1146 — 1166., aus Leuckfeld und erhaltenen schriftlichen Nachrichten, staleke Loci, traclilion. Lvrstesens. N. 10. Lpener, l'Iieoria insigninm. 260., der folgend, berichtigt. Sieb- machcr, I. Tb. 183. N. 8. V. Mcding, l. N. 690. I. A. Wep- pens Heinrich der Lange, ein historisches Gedicht. 1773. gr. 8. 74 Seiten und 6 Seiten kurze historische und genealogische Noten darzu, die von dem Jahre 841 an bis aufs Jahr 1777 gehen. Neues genealogisch. Handbuch , 1777. 306. und 1778. 364 — 66. und 166. I. Wolfs eichsfeldisches Urkundcnbuch, nebst einer Abh. über den eichsfeldisch. Adel. Göttingcn, 1819. 4. Lü- dcrscns Sammlung, in Manu- script. Klinkhardts Anlagen zu Olenschlager. der Geschichte deS adlichen Geschlechts von Oldershausen, gr. 3., von welchem Gcistcsproducte mir zur Zeit nur 3 Bogen, welche 31 Urkunden, näml. 7 aus dem 13ten, und 23 aus d. 14. Jahrhunderte enthalten, davon die erste von 1266 u. die 3Iste v. 1.1362 ist, bekanntworden sind. Oldershusen, Oldereles- husen. Ein langst ausgestorbenes Geschlecht i. Lüncburgischcn, welches nach der Versicherung d. der braunschwcigisch-lüneburgisch. Adelsgeschichte sehr kundig. Kam- mcrraths Lüdcrsen in Braun- schwcig, von vorigen ganz verschieden seyn soll. Auch d. verstorbene von Meding, der das Wappen dieser aus einem Siegel vom Jahre 1361 beschreibt, macht zwischen beiden einen Unterschied. Von Meding, l. N. 689. und f. Lüderscns Sammlung. Zedlcr, XXV. 1146 — '1166. aus schriftlichen Nachr. Oldersum, Holdersum, Oldershcinr. Eins der ältesten ostfrießlandischen -ausgcstor- bencn Geschlechter, dessen sogenannte Herrlichkeit, Schloß und großer Flecken, eine Meile von Embden gelegen, zuletzt der Magistrat in Embden gekauft hat. Gauhe, I. 1133. und f. Knauts Lax. Vet. et magn. in jiarvo. x. 379. Zedler, 26. B. 1167. Olenschlager. Eine adliche Familie in Frankfurt am M., aus welcher d. berühmte Rcchts- gclehrtc, kaiserliche Nath u. altere Schöff Johann Daniel O. bekannt ist. Neues genealogisch. Handbuch, 1777. 307. u. folg. 1773. 366. Oliari Oliari de Thiarro et St. Catharina, Der Bürger zu Riva, Martin Anton O., wurde im Jahre 1761 mit jenem Beinamen nobilitirt. von M. E., 393. Oliva von 1)lumcnbcrg. Der Jngenicurhauptmann, Joh. Carl O., wurde im Jahre 1768 mit von P. nobilitirt. von M. E., 393. Ollin de Torep. Der französische Lieutenant, General und Commanoant der franz. Truppen in Köln, wurde im Jahre 1759 wegen seiner Verdienste um Oestreich Graf. v. M. O., 26. Olivier dclla Trebia. Der k. k. Oberst Ludwig O., wurde im Jahre 1801 mit dem Beisatz d. Tr. Freiherr, von M. E., 83. Olnhauscn. Der Hauptm. Friedrich Franz von Ö., wurde im Jahre 1776 Freiherr, v. M. E., 83. Olrp. Der bäurische Mini- ä fter Resident Franz Anton O. in der Schweiz, wurde den 26. Februar im I. 1813 als Ritter des Civil-Verdienst-Ordens der baierischen Krone nominirt, und den 7ten Januar im I. 1816 immatriculirt. R. v. Lang, 462. der ihn im Register Olcp nennt. Olujcvich. Der Hauptm. Thomas O., wurde im I. 1762 geadelt, v. M. O., 237. Ompteda. Eine alte Familie, die in der Gr. Oldenburg S und früher i. Erzstist Brem. begütert gewesen. Tyroff, 131. Mußhard, iVlonument. Lroin. Ganhe, I. 1134. Opalinski (Vnin^). Eine ursprünglich böhmische, auch in Oppel. 189 Pohlcn und Schlesien begüterte Familie. Okolslei Oich. kolon. 'I'. II. p. 167. Sinap. Zedler, XXV. 1496. Gauhe, Anhang. 1691—94. Opel, Oppel. Eine meißnische Familie, aus welcher der nachherige sächsische im I. 1661 verstorbene Staatsminister in d. Adelstand erhoben wurde, und die mit den in Oestreich nicht zu confundiren ist. Gauhe in d. Aufl. von 1747. oder vielmehr im I. Th. 1134. und II. Theil. 823. widerspricht seiner Meinung, die er in der Isten Ausg. 1740. 1643 vorgetragen. Von Me- ding, III. N. 682. Opitz. Der fürstlich Bern- städtische Negierungsrath, Carl Ferdinand von O., wurde im I. 1740 böhmischer Ritter, v. M. E., 183. Opleczka von Reitersfeld. Der gräflich kaunitzische Stallmeister Anton, wurde im Jahre 1747 mit dem Zusatz v. R. nobilitirt. v. M. E., 393. Oppel, Opel. Ein sehr altes schlesisches, sächsisches, ostreichisches und lausitzischcs Geschleckt, das unter K. Karl d. G. seinen Anfang genommen haben soll. Luoelin, Ltemmat. ?. III. Grosscrs lausitz. Merkwürdig?. Sinap, I. Th. 686. II. Th. 860. (III. 163.?) Sci- ferts Geneal. 392. Von Ucch- tritz, diplom. Nachr. von 1669 —1764., aus den Kirchenb. zu Drcsten, Lampertswalde u. Wel- lerswalde, VI. 69 — 66. Sieb- machcr, I. Th. 66. N. 16. Spe- ner, 'Islrsor. In«iZn. p. Zl)2. V. Meding, III. N. 471. Zedler, 1S0 Oppclt Oreskovich. XXV. 1679. aus schristl. Nachrichten. Gauhc, 1. 1136. Hart- manns Samml. Dppelt von Merthcitfeld. 1) Der Wirthschaftshauptmann zu Podinbrad, wurde im Jahre 1747 mit d. Zusätze v. W. geadelt. von M. E., 3S3. — 2) Der Obcramtmann Ignatz Friedrich, wurde im Jahre 1766 mit dem Beinamen v. W. nobilitirt. v. M. O., 237. Gppcit. Eine mär?., magdeburgische und anhaltischc Familie, die auch in der Nieder- lansitz begütert ist, und im I. l48dzuerstvorkvmmt. Beckmanns Anhalt. Historie. VII. Th. 241. Seiferls Genealogie hvchadlichcr Eltern. 392. Eilers Belziger Ehronik, 260— 66. neue Aufl. 471 — 88. Bon Meding, III. N. 684. Grossers lausitz. Merkwürdig?. Siebmacher, I. Theil. 167. N. 9. Gauhe, I. 1136. II. 823 —26. Zedler, XXV. 1681. ppersdorf, (Dpersdorf. Ein in Schlesien, Böhmen, Mahren und Niedcröstreich begütertes Geschlecht, welches von den alten Grafen von Thierstcin her- ftammt, rvelche nicht weit von Basel ihren Sitz hatten, und v. deren Nachkommen sich Einige im Jahre 1160 nach Oestreich begaben, von welchen der elsaß. Nittcr Ruppcrt abstammt, welcher vom K. Rudolf I. zur Belohnung seiner Tapferkeit in d. Schlacht mit Otto K. von Böhmen, im Jahre 1278 d. Flecken Ebcrsdorf in Oestreich bekam. Sein Ur-Ur-Urcnkel war der erste Freiherr, und dessen Brudersenkel der erste Graf in dies. Geschlechte. Sciferts hochadl. Eltern und Kinder. Hübner, III. T. 986. lind f. Lüldiui Lteiri- mat. ?. III. p. 166. Siebmacher, I. Th. 66. N. 11. I. Th. 29. N. 3. Sinap, I. 89. II. 166— 176. Spener, Ilmtoria inüign. 603. Tab. 20. Durchl. Welt, Wappcnb. III. Th. 283. Bon Meding, III. N. 686. und 686. Gauhc, I. 1336— 33. II. 826 — 29. Oppcrshausen. Eine zu Ausgang des Uten Jahrhund, vorkommende brannschweig. Familie, die auch in Sachsen, wo im Wcißenfclsischcn ihr Stammsitz gleiches Namens gewesen seyn soll, seßh. war, die aber ausgc- storbcnist. Zedler, 26.1689. Gauhe, I. 1138. Lüdersens Sammlung. «Dppershofen. Eine alte, schon im Uten Jahrhundert erloschene rheinlandische Familie. Gauhe, II. 829. u. f. Drczg?. Caspar von O., w. im Jahre 1731 Neichsfrcihcrr. v. M. E., 83. Tyrvff, I. B. 12. Ausg. (Drebich. Marcus Anton, u. sein Vetter Stephan u. Flo- rius, wurden im Jahre 1707 nobilitirt. v. M. E., 393. O 5 Aleillsi. Der Oberstlieu- ! tenant Andreas O. R., wurde i. Jahre 1737 Graf, von M. E., 24. Oreskovich von Breiten- thuvn. Der Hauptmann Matthias O., wurde mit dem Beisatz von B. geadelt, von M. O., Orff - Orff. Der baicrische Militar- U Haupt-Cassier, wurde als Nit- U ter des Civil-Verdienst-Ordens -H der baierischcn Krone den Istcn ^ Octobcr im Jahre 1816 ernannt Is und den 30sten Januar 1816 immatriculirt. Ritter von Lang, D 462. Orff von Lrohburg. Der if k. baierischeMcdizinal-Comiturrath ^ Professor u. Director d. Schule A für Landarzte in München, er- I hielt den Isten Octobcr im I. I 1790 ein Adels- und Ritterdi- I plom mit dem Beisatz v. F., ein S Haus im englischen Garten in I München. R. von Lang, 462. « und Supplem. 128. Orlainnndn, Orlahcmün: de. Thüringische mächtige Grasen, welche mit dem Reihshof- W gerichtsassessor Wilh. zu Nürn- V berg im Jahre 1442 ausgestor- I den sind. Avemann, kirchbergi- sche Historie, 58, 82. und a. a. 0. Luca, Grafcnsal, 365 — l 78. Falkcnstein., thüring. Chron. S II. B. 19. Kap. 886 — 906. I Pfefferkorn, thür. Merkw. 261 ^ —63. Zedler, 25. 1921—23. Struvs histor. polit. Archiv. II. Th. 127 — 130. Schultheß und 1 Büttners Handschriften. Hübner, II. Th. 662. Tab. 3. Müllers Z Fortsetz, des Staats - Cabincts, 1. Th. 383 —87. ss. 1.00- sserl Diss. clo bnr^Arav. Or- lamnnss. Ion. 1741. 4. Bie- I dermann, Fürstenh. I. Th. Tab. V 138—141. Dabnla cnnsanAui- - uitatis Coinitum cko Orlanwin- , cko et clo HeunöborZ; ein Mas I nuscript, das in d. Eckardtischen - Bücher-Aukt. Katalog, 50. aber , mit dem Zusatz vorkommt: Da- Orsbeck. 191 6nla Inckiota cloest. Heyden- rcich. Mscpt. Luca, Grafens. 365— 378. Salvcr, 220. 226. 256. Gauhe, II. 830 — 32. Zedler, XXV. 1922. und folg. Orlando. Simon O., w. im Jahre 1715 nobilitirt. v. M. E., 393. Orlick, Orlyck, Orlik v. Dazischka, /Aacisca. Diese freihcrrliche Familie zog im I. 1687. mit H. Maxim, aus Pohs len nach Mähren und Schlesien. Ihr gleichnamiges Stammhaus liegt ohnweit Üladislau. Sie- benkceß, I. B. 1—3. Hest. 130. Leupolds Adclsarchiv. I. Th. 3. B. 508. U. f. ba^rvoil lila- cloobi cle ecznostr. Lyssoinlae. ?. III. I'oi. 202. Seiferts hochadl» Eltern und Kinder. I. Th. N. 12. Tyroff, Tab. 41. Ossols- ssi D. II. ()rb. bvl. Hübner, III. Tab. 963. Gauhe, I. 1138. und folg. Sinap, II. 392. illl- Zemoin. Aonoalogisolres n. sta- tistisolros Hanckkualr, pi. 699. Orlick von L.agiska. Der Freiherr Carl Franz O. von L., Landeshauptmann zu Troppau u. Jägerndorf, wurde im I. 1753 Graf. v. M. O-, 24. Oroscz. Der Rittmeister Jos hann O., wurde im Jahre 1796 geadelt, von M. E., 393. Orsbeck. Eine, oder wahrscheinlicher 2 verschiedene rhcin- ländische, auch im H. Jülich begüterte, im Jahre 1710 oder 1711 mit Johann Hugo Eh. v. Trier ausgestorbene Familie. Sie kam schon im Jahre 1277 vor. dp-onor, Op. Iicwalcl. 156. 1. o. 92. §. 15. 16. .4mol»t. morn. x. 363. Humbracht, 251. Von 192 Orse — Orzon. Hattstein, I. Th. 407. Gauhe, 1. 1139. u. f. Siebmacher, I. Th. 124. N. 14. Zcdlcr, XXV. 1996. Durchl. Welt, I. Theil. 327. V. Mcding, III. N. 688. Orse. Ein fuldaischcs Gcschl., das aber nach 1319 nicht mehr vorkommt. Schannat, suldaisch. Lchnhof, 137. Von Meding, III. 474., (der Orfc hat.) Orsctti v. Rrouenrverth. Der Hauptmann Peter O., w. im Jahre 1773 mit dem Beinamen von K. geadelt, v. M. E., 394. " Orslili v. Roscnbcrg. Der k. k. Oberstkämmerer Franz Xaver O. Gr. von R., wurde im Jahre 1790 Rcichsfürst mit d. Ucbcrgang auf sein. Better Vin- ccnz, und nach dessen Ableben, auf seinen ältesten Sohn u. f. f. auf den jedesmaligen Erstgebornen. von M. E., 6. Ortcnberg, auch Artender«, Ortenburg, ehedem Artenburg. Diese baierischcn Grafen brachten durch Vermählung mit Richard H. von Kärnthen dieses H., so wie die Gr. Span- Heim aus einige Zeit an sich, u. sind mit dies, eines Geschlechts. K. Karl V. gab der gräfl. Linie v. O. in Kärnthen, welche Gabriel von Salamanca Frhrn. zu Freyenstein und Earlsberg zum AnHerrn hat, die große Comitiv im Jahre 1624. bpcmcw, bist, insiz-u. 768. bipitapbia guv- rnucbnn cvmituur exautiguis- sirria Ootonbrn-Zens. lamilia ori- uncloi-uin. binrnb. 1698. 4. (auf 10 Bogen.) Hübncr, II. T. 669 — 662. Europ. Herold. I. Th. 631. 12. Personen. Lang, über die Vereinigung des baier. Staats, II. Abth. 62. Allgem., Aeneal. Hauclb. p. 700—702. dessen Nachr. unmittelbar aus d. grast. Hause mitgetheilt wurden. R. von Lang, 64. u. f. Gauhe, II. 832 — 36. Hartmannische Samml. Seiserts recht aufeinanderfolgende Ahnentafel. 'IAb. 3. Lpkmor, Ojz. beralcl. b. 3. oap. 48. Zedler, XXV. 2040. und ff. Wig. Hund,. II. Th. 13 — 43. Jmhor, biolit. pi-tto. bib. 6. o. I I. Henning,'I'bout.Aon. P. III. Ib I. 246. u. ff. Orten bofcn. 1) Besaßen fast 100 Jahre hindurch die Herrsch. Limburg in Steyermark. Schmutz, III. 80. — 2) Der innerostrei- chische Negierungsrath Joh.'Carl Ernst von O., wurde im Jahre >726 Ncichsritter mit Edler von. von M. E,, 134. Orthmavr. Der Hofkammerrath Matthias Thaddäus O., erhielt ein pfalzgräflich Zeilisches Edelndiplom den 6ten Mai im Jahre 1770, welches den 19tcn August im Jahre 1790 ausgeschrieben ist. R. v. Lang, 463. Ortlicb. Vom Churf Maximilian Joseph, erhielt Johann Matthias Stadtamtmann zuRa- vensberg im Jahre 1746 d. 10. Juni ein Adelsdiplom. N. von Lang, 463. ^ Ortowiy. Der Secret. der böhm. östreichischen Hofkanzlei, Franz Joseph O., wurde im I. 1776 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 394. Orzou. Der Freiherr Heinrich Andreas O., wurde im I. 1721 Graf. v. M. E., 24. Oslawski Oslawsi'i von Ianorvcce. Der Advocat Matthias Valentin, wurde im Jahre 1803 mit dem Beinamen von I. Ritter, von M. E., 134. Oslcvesscn. Blos d. Wappen nach einem Siegel vom I. 1342 beschrieben, hat von Me- ding, III. N. 689. Ossta. Eine elsaßische Famsi lie, die auch früher in Meißen seßhaft gewesen ist. Gauhe, I. 1140. OWw. Ein schlcsischcs Geschlecht. Sinap, I. 686. Bon Meding, III. N. 590. Ostolmsky. 1) Eine urspr. pohlnische Familie, die in Schles. begütert, auch die t. reichsgrafl. u. fürstliche Würde erhielt. Olcols- kze, Onla. I^olon. I'. III. Gauhe, Anh. 1694 — 98. Zedler, XXV. 2197. — 2) Der Graf Michael O., erhielt im I. 1785 die Bestätigung des galiz. Gra- fcnstandes. von M. E>, 24. Ostaszewski. Michael O., wurde im Jahre 1786 in den galizischcn Adelstand erhoben, v. M. E,, 394. Ostau. Ein seit dem Jahre 1434 in Preußen bekannt. Geschlecht. Hartknoch, Lisssit. cle variis rel). ?uuss. Gauhe, II. 836. Zedler, 26. B. 2201. Ostern. Eine rheinlandische freiherrliche und grafliche Familie, aus der Carl Ferdinand von O. im Jahre 834? das Schloß O. im Elsaß schon erbaut hat. "m Jahre 1711 wurde Johann ranz Sebastian zum Ritter des . r. Reichs am Krönungstage ?. Karl VI. in Frankfurt ge-1 schlagen, und im folgenden I.! it. Band. — Osten. 193 mit allen seinen Descendenten in den Grafenst. erhoben. Sie sind außer Elsaß und am Rhein, in Böhmen, Mähren und Westpha- len begütert. Biedermann, O. Tab. 141. Humbracht, Tab. 269. Von Hattstein, I. 408— 410. und III. Th. Suppl. 120c Tyroff, I. B. 41. das adl. und grafliche W. d. F. ist in nichts verschieden. Gauhe, I. 1141. II. 836. Genealog, schemat. Calen- der. 82. Zedler, XXV. 2202., welcher ein also betit. Mscpt. von dieser Familie angicbt, aber nicht wo es sich befindet: Ausführliche Herleitung der Familie der Grafen von O. bis auf das Jahr 1740 Irwins. so viel man noch wegen verschiedenenmalen in Kricgszeiten vcrlohrnen Briefschaften zusammengebracht. Salvcr, 693. 610. 676. 679. 733. -UI- gemein. gen. uncl statistlzekes IlarxIK. 702. Osten, von der. Ehedem Osta, Osthen, Oeste, Oste, eins der ältesten Geschlechter in Rügen, in Vor- und Hinter-Pommern u. in der Neumark Brandenburg, wo es unter d. Schloßoder Burggescsiencn gezählt wird. Beehr, 1646. Klüver, 633. C. r^mandr Vanselo Desevl^t. Ir. lam. Stai'Z. 4. 10. Bogen. Wo- kcn, 67. Micral, A. P. läb. II. Z. 8. Ichh, III. §. 36. Hid. VI. In catal. nnbil. Vanselo, genealogische Beschreibung des hoch- adlichcn Geschlechts d. v. Osten. 1738. 4. und in d. adl. Pommern ?c. Kolb. 1742. 4. Die- ncmann, 340 — 386. Gauhe, I. 1142—46. Zedler, 26. B. 2206 —2267., also über 6 Bogen aus 13 194 Osten Osteschau. Familiennachrichten. Sicbmacher, I. 168. N. 8. Tprvff, 216. 217. Lüdcrscns Samml. Osten genannt Sacken. Die von Osten in Licfland ?c., die wahrscheinlich mit d. vorgenannten einerlei Stammes sind, schrieben sich O. genannt S. Gau- he, 1. 1146. Osterberg. 1) Johann Anton, wurde im Jahre 1739 böhmischer Freiherr, von M. E., 83. — 2) Johann Michael Ad. und s. Schwester Johanna Maria, wurden im Jahre 1712 den 2tcn März vom K. Karl VI. in d. Freiherrcnstand erhoben. Ebd. a. a. O. N. v. Lang, 193. Osterburg. 1) Ein altes fränkisches eidliches Geschl., dessen gleichnamiges Schloß nicht weit von Bischofsheim vor der Nhön gelegen, vor mehreren 190 Jahren aber zerstört worden ist. Einer aus diesem Hause war zu Anfang des 13ten Jahrhunderts Bischof zu Würzburg. Salver, 214. Hendrich, der die Mark betreffend. Sachen. II. Theil. 6. B. — 2) Die alten Grafen zu Osterburg und Altenhausen im Brandenburgischen, die von dem adlichen Geschlecht der v. Zern abstammen soll. Vnclr. ^riZeli, ^nnales IVlarolriae Lranclsub. I. B. N. 4. Chr. Engels altmark. Chron. Kap. 22. Wal- tberi singul. NaAcjob. ?. XI. p. 614. Lackmannoi-. Iko^oZrasili. Uarob. ?. V. lüb. 1. o. 7. Chr. W. Beyer wollte eine Geschichte dieser Grafen herausgeben? Zed- ler, 61. B. 1654. Ostcrhausen. Ein sachsisch., besonders thüringisches Geschlecht, das hauptsachlich in Meißen u. Thüringen begütert war. Glei- cheustcin, N. 61. König, I. Th. 690 — 700. Siebmacher, I. Th. 144. N. 12. Nudolphi kleralcl. ourios. p. 96. Von Medina, 111. N. 691. Gauhe, 1. 1146. Zedler. XXV. 2279 — 2281. Hartmanns Samml. .Ostermainl. Der Pension. Obcrstwachtmcister Georg O., w. im I. 1808 geadelt, von M. O., 261. Ostermarcy. Ein alt. sachsisches Geschlecht, - dessen Ritter» sitz Alt-Kötitz bei Oschatz war. Knauth, ^rolluom. Ni^so. 646. Ostern. Der Gcsandschafts- sccretar, Johann Mich.O., wurde im Jahre 1707 in den Reichs- adclstand erhoben, von M. E., 394. Ostervode. Ein altes aus- gestorbencs braunschwcigisch. Geschlecht, das wahrscheinlich die Bergstadt dieses Namens auf d. Harze besessen hat. Pfefsi'ngers braunschwcigische Historie, 767. und s. Gauhe, II. 337. Lüder- sens Samml. Ostcrwly. Ritter, welche i. I6ten Jahrhundert die gleichnamige Herrschaft in Steyermark besaßen. Schmutz, III. 86. Osterwolde. Ein gegen d. Jahr 1519 ausgestorbenes me- klenburgischds Geschlecht. Von Meding, III. B. 592. Osteschau. Ein mahrenscheS reichsgräfliches Geschlecht. Zedler, XXV. 2328. Osteschau. Der Landrechtss beisitzer Franz Carl Jos., Freiherr von O., wurde im Jahre Osthaus — Ottenfels. 195 171V böhmischer Graf und Herr von O. v. M. E., 24. Osthnus von Bossy. Der Major und Leopoldsordens-Ritter Ferdinand von O., wurde i. Jahre 1819 mit von B. Ritter, von M. O., 133. Ostheim. Ein im vormaligen fränkischen Ritterkant. Orts Baunach begütertes Geschl. Ty- ross, 122. 145. Biedermann, B. Tab. 120—127. Ostheim zu Friesenhausen. Ein rheinländisches Geschl. Bon Hattstcin, II. 253. Ostoick von L.oeweicheim. Der Hauptmann Joachim O., wurde im Jahre 1816 mit dem Beinamen von L. geadelt, v. M. E,, 394. Ostrovog. Die Brüder Ad., Martin und Alexander, Gr. von O-, erhielten im Jahre 1783 d. Bestätigung des galizischen Grafenstandes. v. M. E., 24. Oswald. 1) Der Hofrath der k. k. Hofkammer, Franz O., wurde im Jahre 1808 Ritter, von M. E., 184. — 2) Der Hofmedicus Franz Jos. Aloys O., erhielt den 27stcn October im Jahre 1785 ein pfalzgräflich- zeilisches Adels s und Ritterdipl., und den 24sten Juli im Jahre 1787 das bestätigende churfürstliche Ausschreiben darüber. R. von Lang, 463. u. f. Oswalth. Der pensionirte Oberlieutcnant Peter O>, wurde im Jahre 1813 geadelt, v. M. E.j 394. Osztoicl, vou Ostrosacz. Der erste Banat-Grenz-Negim. Hauptmann, wurde im I. 1784 mit dem Beisatze von O. geadelt. von M. E., 394. Otoki. Stanislaus O., w. im Jahre 1784 galizischcr Freiherr. von M. E., 83. Ott. 1) Der k. baier. Landrichter zu Lauingen, Jos. Franz Rcmigald O., erhielt den 15tcn Mai im Jahre 1783 ein Edeln- Diplom. R. v. Lang, 464. —- 2) Der sicbenbürgische Hofagent Johann Nepomuck Ott., wurde im Jahre 1767 Ritter mit Edler von. von M. O., . 133. — 2) Franz Georg O>, der sich in ungarischen Diensten gegen die Türken tapfer zeigte, wurde vom K. Sigismund den 2ten März im Jahre 1563 no- bilitirt, und dessen Urenkel Joh. im Jahre 1792 vom K. Ferdinand UI. in den Freihcrrcnstand erhoben. R. v. Lang, 193. — 3) Der Oberst Peter v. O-, w. im Jahre 1791 Freiherr, v. M. E., 83. Ottcu. 1) Drei bohm., theils freiherrliche, von einander verschiedene Familien dieses Geschl. Gauhe, II. 838. Zedlcr, XXV. 2379. — 2) Freiherren u. Patrizier zu Nürnberg. Gauhe, a. a. O. — 3) Ein holsteinisches Geschlecht. Angeli, holsteinische Adelshist. — 4) Der k. baieri- sche Oberlieutenant, wurde den Isten März im Jahre 1806 Ritter des b. Militär. Maxim. Jo- sephs-Ordens, und immatriculirt den 16ten Juni 1813. N. von Lang, 464. Ottenfels-Gschwind. 1) Eine freihcrrliche Familie in Oestreich. Bon Schönfeld, Adels- schem. I. 154. — 2) Wolf Ja- 13 * 196 Ottenhauseii cob von O., wurde im I. 1710 Freiherr und erhielt im I. 1713 die Vereinigung des Gschwindi- schcn Namens und Wappens mit dem scinigen. von M. E., 84. Ottenhnusen. Hildebrand v. und zu O., erhielt im I. 1739 die Bestätigung des böhmischen Mittelstandes, v. M. E., 134. Ottenchalor v. Ottcnthnl. Anton O. erhielt den 13. Oktober im Jahre 1663 vom Kaiser Leopold ein Adelsdiplom. R. v. Lang, 466. Ottersleue. Blos eines Siegels von 1362 mit einer Glocke gedenkt von diesem Geschlecht v. Meding, III. N. 693. Otterftedt. Eine in d. Mark Brandenburg vor mehreren Jahrhunderten schon begüterte Familie , deren Stammsitz wahrscheinlich das gleichnamige im schwarz- burgischcn Amte Sondershausen gelegene Dorf gewesen ist. Gauhe, I. 1146. Ottilienfcld. 1) Der pen- sionirte Oberstlieutenant Johann Nepomuck, Ritter, wurde im I. 1792 Freiherr, v. M. O., 74.— 2) Der Manufacturist Joh. von j O. zu Prag, wurde im Jahre 1765 Ritter. Derselbe, 133. — 3) Ignatz von O.» wurde i. I. 1768 auch Ritter, v. M. O., 133. — 4) Der Pension. Oberstlieutenant Ritter von O., wurde im Jahre 1816 Freiherr, v. M. E., 84. Otting und Fünfstetten, (vorher Freiherr von Echoen- feld. Der natürliche Sohn d. Herzogs Christian II. von Zweibrücken, Carl Friedrich, baieri-l scher Kämmerer, Generalmajor > — Ongier. und Flügeladjutaut ?c>, wurde zum Freiherr» von Schünfcld ernannt, hernach im Jahre 1817 den 16ten Juli vom K. v. Baiern zum Grafen erhoben, u. im- matriculirt. R. von Lang, 231. u. Suppl. 26. Ottislo.rv von Ropenit;. Leopold O. von K., wurde im Jahre 1741 böhmischer Graf. v. M. E., 24. Otto von Ottenftein. Der Oberstlieutenant Carl O>, wurde im Jahre 1722 mit dem Beinamen von O. geadelt, v. M. E., 396. Otto von Ottenthnll, Ot- tenthal. Der Rathsverwandte Johann Georg O. von O. zu Eger, wurde im Jahre 1721 in den böhmischen Adel- und 172S in den böhmischen Nitterstand erhoben. von M. E., 134. und 396. Otto von Otterburck. Der Rittmeister Johann Georg O., wurde im Jahre 1767 mit dem Beisatz von O. nobilitirt. von M. O., 237. Otto von Ottilienfcld. 1) Der Trankstcuereinnehmer Jacob O. in Böhmen, wurde im Jahre j 1732 in den böhmischen Adelst, mit von Ottilienfeld erhoben, v. M. E., 396. — 2) Der Ritter i und Rittmeister Christoph Hcrm. ' O. von O., wurde im I. 1804 Freiherr, von M. O., 74. Oudaille. Der Generalseld- wachtmeister Carl Hubert, w. im Jahre 1743 böhmisch. Graf, von M. E., 24. Ougier. Benjamin O. zu Orange, erhielt am listen Juli Ouwerlerck — Ozarovski. 197 im Jahre 1711 den preußischen Adelstand. Ouwerkerch, Orverbech,^>o- verbcck. Einer von den 3 Söhnen des Grafen Ludwigs von Nassau, Herrn von Bewert, die er mit seiner Gemahlin, Grafin von Horn erzeugt hatte. Gauhe, II. 341. 43. verglichen mit I. 1073. und f. Jmhof, I^otit. I^ila. V. c. 6. §. 34. 'I'lrv Lrit.. lüonrzr. 1. p. 264. Hühner, Tab. 1270. und Supplem. I. 82. Zcdler, XXV. 2617. Ovelacker, Ouvclacker. Ein rhcinländisches und westphalischcs Geschlecht. Won Steinen, wcst- phal. Gesch. I. Theil. Tab. 12. N. 4. I. Th. 1311. Siebma- chcr, II. Th. 110. N. S. Won Meding, III. N. 694. Oocrbcck, -Äoverbcch. Eine preußische bekannte Familie, die d. Erbtruchscssenamt hatte. Hart- knochs Preußen, 462. Gauhe, II. 839. und f. Scifcrts hoch- adliche Stammtaf., II. Th. N. 11. Overschie. Ein altes niederländisches Geschlecht, das v. K. , Leopold den 10tcn Januar im ! Jahre 1706 in den Freiherren- ' stand erhoben wurde. Butkcns 'H-opIr. cle Lralr. 8up>pi. 'V. II. p. 194. Gauhe, II. 840. u. i f. Zedler, XXV. 2493. I Ow, Aw. 1) Eine schwä- ^ bische Familie, aus welcher Franz ' Earl von O., ober und unter d. ' Berg, im Jahre 1680 vom K. Leopold in den Freiherrenst. er- , hoben, und als solcher den 22. j November im Jahre 1680 vom < Eh. Max. Emanuel in Baiern ! anerkannt worden ist. Man vergleiche im I. Bd. 84. den Art. Auer. Bon Hattstcin, III. 362 — 66. Salver, 610. SeifcrtS hochadliche E. und K. 31. von Lang, 194. — 2) Joseph Fidel O., Gerichtsverwalter in Bcr« zolsheim, (mit jenen einerl. Ursprungs), wurde in Baiern als Adlicher anerkannt. R. v. Lang, 465. Oryexer. Der Vater d. Ritters Ignatz Carl Peter von O., ein reicher augsburger Banquier, der in den kaiserlichen Münzen zu Günzburg und Halle viele Millionen Thaler auHseine Rechnung hat prägen lasten, wurde vom K. Joseph II. den I6ten Juli im Jahre 1773 in d. Adel- und Nitterstand erhoben. 31. v. Lang, 466. u. f. Orvstin, Augstm^Eine pom- mcrische Familie, deren gleichnamiges Stammgut ohnwcit Gü- tzow gewesen. Auch waren sie Schloßgcscssene im Wolgastischcn. Gauhe, I. 1147. u. s. Ox von Ornheimb. Franz Theodor O. von O., wurde im Jahre 1727 böhmischer Ritter, v. M. O., 184. Oyen. Eine großherzogl. hessische Familie, die ihren Frei- herrenstand durch großherz. Hess, und Maltheser-Großmeister!. An- erkenntniß - Documente nachgewiesen hat. N. v. Lang, 196. Ozarovski, Osarovsky. Er ne alte, aus Pohlen stammende schlesische Familie. Sinap , II- S. 361. Gauhe, U. Seite 861. 198 . Paal — Pachelbl. H)aal von Bhrenfels. Der Unterlieutenant Caspar P., rv. im Jahre 1763 mit dem Zusatz von E. geadelt, von M.'E., 896. Paar. Stammen aus Bergamo in Italien, und aus ihnen wurde Marcus Belidor von Casnio im Jahre 1170 vom K. Friedrich I. mit der Herrschaft gleiches Namens beliehen u. beschenkt, von welcher Zeit an sie sich nicht mehr Belidor, sondern Freiherren von P. nannten. Im Jahre 1629 am I .Juli wurden sie in den Grafen- und im I. 1769 in den Fürstenstand nach der Erstgeburt erhoben, welches am Sten August vom K. Joseph II. geschah. Der erste Fürst war Johann Wenzel. Auch erhielten sie im Jahre 1624 das Dbcrcrbrcichshos - und General- crbland - Postmeisteramt in den Erblandcn, dessen Einkünfte sie dem Hof mit Beibehaltung der Oberleitung überließen. Luoo- Im, Ltemmat. ?. III. p. 169. 160. Lünigs R. Arch. I. Th. 460. u. f. Jmhof, Xotit. pmoo. imp. lüla. 10. o. 3. Gauhe, I. 1147- 1161. Zedler, XXVI. 6 — 8. Hübner, III. Taf. 871. lind ff. Masch, 116. u. f. v. M. O., 7. Schmutz,. III. 90. Gothaischer genealogischer Hofkalender 1826. 116. Wurmbrand, tlolleol. seuoal. sil!>t. p. 326. 331. 334. Paar v. Rothschoenberg. Der Rittmeister Andreas P. , w. im Jahre 1789 mit dem Zusatz von R. geadelt, von M. E., 396. pabst von Ohayn. Nur von d. Jahre 1666 — 1790 hat die in den Kirchenbüchern zu Zittau und Freiberg aufgefundenen Nachrichten bekannt gemacht v. Uechtritz, in diplomat. Nachr. II. Th. 77 — 79. paccassi. Der Oberhofarchi- tect Niclas P., wurde im Jahre 1764 Edler von und Reichsritter, im Jahre 1769 aber Freiherr. von M, O., 74. 134. 237. po.ce. Freiherren von Frie- dcnsbcrg, erhielten im I. 1686 die st. Landmannschaft in Stey- ermark. Schmutz, III. 91. pachaly. Der Rathsmann Gedeon P. zu Breslau, wurde im Jahre 1730 in den böhmsi sehen Adelstand erhoben, v. M. E., 396. pachelbl von Gehag. 1) Diese ursprünglich böhmische Familie erhielt vom K. Karl V. den 3ten Juli im Jahre 1628 einen Wappen- und im 1.1610 vom K. Rudolph II. die beiden Brüder Wolfgang und Alexander einen Adelsbrief mit d. Beifügung des Namens Gchag, (welches ein der Familie gehöriges, 1 u. eine halbe Stunde v. Eger gelegenes Hauptgut ist), d. die Familie aber, nachdem sie d. Religion halber von den Jesui- Pacher — .. — ten verfolgt, benebst andern Gütern in Böhmen nicht mehr besitzt. Sie wendete sich meist n. Franken, und ließ sich zu Wun- siedcl nieder. Ein Zweig d. Familie begab sich seit 1788 nach Pommern, und acquirirte verschiedene Lehn- u. Anwartschaften. Siebmacher, I. Th. 130. N. 3. Meine geneal. Nachr. — 2) Eine »streich. Familie, welche in der Köhlerischen Ausgabe des Sicbmachcrs im Register mit jener verwechselt ist. Siebmachcr, V. B. 33. N. 9. Lacher. Veit Christoph, Georg Joseph, Ferdinand Matthias, Franz Andreas und Joh. Christoph E., wurden im I. 1733 nobilitirt. von M. E., 393. Pacher von Laineustvcit. . Anton P., ein pensionirter Capi- tainlicutcnant, wurde im Jahre 1821 mit von L. geadelt, von M. E., 396. Pachmaim. Der Hofrath Johann Beatus P., wurde im Jahre 1782 mit Edler von geadelt. von M. E., 396. Pachinanu v. Collinanus? hofcn und Griessberg. Andr. j P. aus Tyrol, wurde im Jahre 1742 mit jenen Beinamen von C. und G. nobilitirt. von M. ^ E., 396. Pachner von Vggenstorf. 1) Die Brüder Franz Joseph, Ignatz Theodor, und Joh. Georg P. in Wien und Prag, w. im Jahre 1791 mit dem Prädi- cat von E. in den Reichsritterstand erhoben. Leupold, I. Th. 3. B. 618 — 21. von M. O., 134. 238. — 2) Adam Gottlieb P., wurde im Jahre 1720 Packenreit. 199 mit Beilegung des dem Bruder seines Vaters Elias P. ertheilten Pradicats von E. geadelt. Ein Adelscrneuerungs-Dipl. erhielt das Geschlecht den 17ten Juli im Jahre 1790 vom Ch. Karl Theodor. Leupold, am. a. O. 613. von M. O., 238. N. von Lang, 466. Pachta von Rajowa. Die Brüder Franz Wenzel, Carl Daniel, Ernst Joseph und Johann Joachim, wurden i. Jahre 1701 böhmische alte Freiherren, v. M. E., 84. Pachte voit Reyhofcu u. Buvckau. 1) Der Landrechts? Beisitzer Johann Anton P. von N. und B., wurde im I. 1717 in den Reichsfreihcrrcnstand erhoben. v. M. O., 711. — 2) Die Brüder Franz Anton und Anton Carl P. von R., wurden im Jahre 1713 böhmische alte Freiherren, von M. E., 84.— 3) Die Brüder Carl, Ernst Joseph und Johann Joachim, und ihre Vettern Franz und Anton, wurden im Jahre 1721 böhmische Grafen, von M. E., 26.— 4) Franz Anton Freiherr v. P., wurde vom K. Joseph 1. im I. 1722 in den Grafenstand erhoben. Gauhe, I. 1161. von M. 0., 26. Pack. Eine alte in Meißen und Pohlen seßh. Familie, welche ehedem die Herrschast Sorau in der Niedcrlausitz besessen hat. Gauhe, 1. 1161 — 63. Sinav, 1. Theil. 686. Zedler, XXVI. 109. u. f. Packeureit auf Sendling und Holzhauscn. Der chur- baierische Hofkammerrath Christ. Packenreitcr Painagl. P., erhielt den 13ten Juni im Jahre 1714 das Adclsdipl. R. von Lang, 466. ^>o.ckc»reiter. Der Hofkammerrath Christoph P., wurde im Jahre 1714 Reichsritter mit Edler von. v. M. E., 184. packiscl? von Fcstcnbevg. Eine alte schlcsische Familie, die sich ehedem blos F. geschrieben, die aber von den frankischen von Vcstenberg ganz verschieden sind. Sinap, 1. Theil. 687. II. 855. Gguhe, I. 1158. u. f. Pacmor, IXrckmohr. Eine preußische Familie, davon einer in dänischen Diensten gewesen, zu Arnstadt gelebt, und vor seinem 1673 erfolgten Ableben d. dasi'gcn Kirchen, Schulen u. der Barfüßer-Kirchenbibliothek 6000 Mfl. legirte. Tenzel, monatlich. Unterr. 1704. 468. Gauhe, II. 844. u. f. Paezensky von Tenczin. Ein mit den Grafen v. Tenczin einerlei Ursprung habend, schle- sisches Geschlecht, die beide von den Grafen von Topor abstammen. Sinap, I. 973. II. 254. 392. 689. Gauhe, I. 1154. V. Meding, I. N. 596. Zedler, XXVI. 152. ^nczowski v. Eibin. Der Krcißcommissär Ferdinand Anton P., wurde iist Jahre 1765 mit von L. nobilitirt. von M. E., 3S6. 1)adberg. K. Karl IV. erhob Johann von P. im I4ten Jahrhundert zwar in den Grasenstand, da aber der K. erfuhr, daß er ein Vasall des Erzbisch, zu Cvlln sey, wiederrufte er mit allen Reichsständen diese Erhöhung um deßhalb, weil Cölln d. Recht zustand, daß Niemand in Engern und Westphalen ohne seine Bewilligung zu freien Grafen gemacht werden durfte. Das Diplom steht in von-Ludwig, Idelig. NanuaorizN. '1'. X. ^>.63. Zedler, 26. 158. 'paesehke. Thomas P., w. im Jahre 1703 böhmischer Ritter. von M. E., 154. Pneue. Franz Daniel P,, wurde im Jahre 1707 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E,, 398. Pagatsch v. Paburg. Der Tuchnegociant zu Ncutisch in Mahren, Ignatz Franz, wurde im Jahre 1757 M't von P. geadelt, und im Jahre 1763 Ritter. von M. O., 238. und S. 134. ^)ager. Ritter, welche im Jahre 1651 die stcycrmärkische Landmannsch. erhielten. Schmutz, III. 93. Pagsiavuzzi. Der Obcr- einnchmer Anton P. zu Gratz, wurde im I. 1317 geadelt, von M. O., 238. P»'gliaruzzi voir Edesi haiir. Der Mautobcreinnchmcr Joseph Anton P. zu Görz, w. im Jahre 1819 mit dem Beinah men von E. nobilitirt. von M. E., 396. pagliaruzzi von Riesels stein. Naval P., wurde i. I. 1809 mit Edler von K. Ritter, von M. E., 184. Painagl von Elfen. Der Unterlicutenant Franz P., wurde im Jahre 1775 mit dem Beinamen von E. geadelt, von M. G, 396. Paisser paisscr. Besaßen im I4ten Jahrhundert das steycrmärkische Gut Mcssendorf. Schmutz, III. 93. palaud, Balnut, Bal- laut, Dnllcnd, Bolland. Ein Jülich-Clevc- und Cöllnisch. freiherrliches Geschlecht, d. auch in den Nheinlandcn begütert w., und aus königlich pohlnisch. Geblüts stammte, und dcss. Stammschloß gleiches Namens in Jü- lich liegt. Im Jahre 1316 w. Werner zum Frciherrn erhoben. Elbert brachte zu Anfang d. 16. Jahrhunderts das Erbmarschallamt im H. Eleve auf sein Geschlecht. Durch die Tochter Flo- rcnts, der im Jahre 1556 Graf zu Eulenburg wurde, kam die Herrschast Paland an die Grafen v. Waldek. Bucclin, Ltom- mal. ?. I. Gauhe, I. 1232. Zedler, 26. B., 344. und 28. B. 1235. und f. Von Steinen, westphal. Gesch. II. Theil. Tab. 31.- N. 1. Sicbmacher, I. Th. 30. N. 8. 128. N. 8. II. Th. 110. N. 8. Von Mc- ding, III. N. 536. Nobcns, II. Th. 186 — 216. Palaus vou und iu Eauu pan und Rezey. Johann Anton von P. ?c. in Tyrol, wurde im Jahre 1753 Freiherr, von M. E,, 84. palbizki. Eine adliche, u. zum Theil freiherrliche Familie in Pommern, von der nur wenig bekannt ist. Micrals Pom- merland. VI. B. Gauhe, I. S. 1156. Siebmacher, V. Th. 165. N. 6. Von Meding, III. N. 536. Palen. L01 palckcl von Sterufeld. Der Postmeister Franz Anton zu Kremsier in Mahren, wurde im Jahre 1759 mit jenem Pradi- cate nobilitirt, und im I. 1776 Ritter, von M. O., 233. und E., 184. paleck. Ein würzburg. Adel. Salver, 146. Tab. 8. N. 22. V. Meding, III. 597. palen v. pahlcn. 1) Ein von folgenden ganz verschiedenes ausgegangenes bremisches Geschlecht, dem (und zwar d. Ba- sil Neust und den Brüdern Marco, Elaus und Dietmar Pah- len) K. Maximilian II. am 1. August im Jahre 1671 d. Adel ertheilte. Mußhard, 428. Von Meding, II. N. 620. Lüdcrsens Samml.— 2) Eine erst in Böhmen seßhafte Familie, die sich von d. Pahlcn nannte, sich nach Liefland wendete, und d. Schloß Pahlcn bei Riga erbaute, das nachher Dückel genannt wurde. Mußhard, Plieato. Lremous. 425. Gauhe, I. 1155. Zedler, 26. B. 243. Micräl. IGm- Iirorl. lüd. V. Von Meding, II. N. 621. Lüders. Samml.— 2) Die P. in Pommern, die vor 500 Jahren d. Namen Cle- bow, Clewo von ihrem Rittersitze C. führten. Nachdem einer dieser C. nach Pohlcn in d. Krieg gegangen, so wurde er, als er wieder in seine Heimath gelangte, der Pohle, oder nach pom- merischem Dialecte Pale, und so seine Nachkommen genannt. Micräl, VI. B. 512. Gauhe, I. 1166. Zedler, XXVI. 243. — 4) Die Pahlcn im Keding. Lande, welche im Jahre 1571 den 202 Palffy Adel erhicltcn. Mußhard, Illiealr. Bremen«, a. a. O. Von Me- ding, II. N. 621. Palffy v. Erdoed. Palfy, Palsir von E. Ein altes -grafliches, ursprünglich deutsches, später ungarisches Geschlecht, das von den deutschen Grafen von Hunn- u. Altenburg abstammt. Sie nannten sich von ihrer Besitzung Hedcrvari, von Hederva- ra, auch Both von A. Konth von H., welchen letztem Namen die Abkömmlinge Hederichs oder Heinrichs von Hunburg bis ins Jahr 1358 annahmen, wo Paul Konths Sohn, (ebenfalls Paul) Palfsi, Bauli blius genannt w., welcher Beinamen dann in dem Hauptnamen blieb, und, nachd. durch Vermählung P. von Dc- szika mit Judith Klara Erdöd, einer Erbtochter, dieser Name zum Beinamen wurde. Im I. 1600 wurde es in den Grafen-, und die eine Linie, (die des ungarischen Hofkanzlers, Carls G. von P.) im Jahre 1807 in d. Fürstcnstand erhoben. Zedlcr, 26. B. 324 — 27. Lcupold, I. Th. 3. Buch. 522 — 42. von M. O., 4. Von Schönfelds Adels- schcm. I. 23—25. Masch, 118. Gothaischer genealogischer Hofkalender, 1826.116. Spencr-, Hi«t. insiAn. 504. Siebmachcr, III. Th. 30. N. 5. Von Meding, II. N. 623. Palkle von Palkley. Der Adjunct der Salzverschleiß - Direktion, Aloys P., wurde im I. 1816 mit jenem Zusätze nobili- tirt. von M. O., 238. Pallast. Eine uralte fränkische, aber ausgestorbene Fami- - Palm. lie, die zum ehemaligen fränkischen Nittercanton Orts Gebürg gehörte, und auch sonst ansehnliche Güter in Franken hatte. Salver, 316. Biedermann, G. Tab. 351 — 62. Pallaus. Der v. Nicolaus P., Domherr zu Brixcn, und s. Bruder Hans, wurden vom K. Max. den 15ten October im I. 1497 als ächte alte Ritter- und Edelleute ernannt, auch ihnen erlaubt, ihren Edelmanns - Sitz auf dem Bühl oder Glarz mit Fürstenfreiung, Pallaus zu nennen. Im Jahre 1514 wurde d. Geschlecht in die tyroler Landes- matrikcl aufgenommen, wo es nachher als sreiherrlich aufgeführt wird. R. von Lang, 195. Pallestrazzi. Der k. königliche Kammerdiener Jacob Augustin von P.. wurde im Jahre 1747 böhmischer Ritter, v. M. E., 185. Pallhauscn. Der k. baieri- sche Staatsregistrator, nachheri- gcr Legationsrath und Geheim. Staatsarchivar, Vinzenz Pall, erhielt vom Eh. Karl Theodor am 6ten Juli im Jahre 1792 ein Edelndiplom auf den neuen Namen P. R. von Lang, 467. Pallich von Haarburg. Michael P. , wurde im I. 1715 mit von C. nobilitirt. von M. E., 396. Palm. 1) Ein freiherrliches, und zum Theil gräfliches Geschlecht, das aus den östreichischen Erblandcn sich in d. Nittercanton am Kocher wendete, aber auch in Böhmen sich sehr auszeichnete. Zedler, XXVI. S. 367. u. f. Neues genealogisches Palm — Palsteine. 203 Handbuch, 1778. 152. u. folg. Nachtr. I. Th. 87. — 2) Die alte schweizer Familie, v. welcher Ulrich von P. einer von d. Dreien gewesen, welche K. Albert auf Anstiften seines Bruders Rudolphs Sohns, Namens Johannes im Jahre 1303 umbrachten. Gauhe, II. 846.' — 3) Der Hofkammerrath Johann David, und seine Brüder Jo- nathan und Franz, wurden im I. 1711 Rcichsrittcr mit Edle von. von M. E., 185. — 4) Die Brüder Johann Heinrich, Franz Gvttlieb und Leop. Carl, wurden im Jahre 1727 Rcichs- ritter mit Edle von. von M. E., 185. — 5) Der Geheime - Rath Freiherr Carl Joseph P., und sein Bruder Leopold Göttlich, wurden i. Jahre 1725 böhmische Ritter, 1729 aber Neichs- freiherren; ersterer wurde i. I. 1750 Ncichsgraf. Gauhe, II. 846. von M. E., 25. 84. und 185. — 6) Die Brüder Franz und Jonathan, wurden mit ihres Brudcrssöhnen, Joh. Heinrich, Franz Gottlieb u. Leopold Carl im Jahre 1736 Rcichsfrei- herren. von M. E., 84. Palin-Gmrdclsingctt. Das sreiherrliche und zum Theil grafliche, zum Theil fürstliche, meistens im östreichischen Cant. Kocher begüterte Geschlecht ist ein uraltes, ursprünglich schweizerisches, dem K. Rudolph v. Habsburg seinen rothen Löwen in ihr Wappen gab. Die jüngere protestantische Linie blieb freiherrlich, die altere zu der kathol. Kirche zurückkehrende, wurde in d. Grafenstand, und zwar derGehcime- Rath und Kammerer Carl Joseph Graf von P. im I. 1783 in der Erstgeburt in den Fürstenstand erhoben. Gauhe, II, 846. Neues gcnealog. Handb., 1778. 153. und f. Gothaischcr genealogischer Hofkalender, 1825. 117. und folg. von M, O., 7. Masch, 119. und folg. Palm v. Palmfels. Eine böhmische Familie, die auf dem Ritterguts Schiselitz lebte. Gauhe, II. 847. Pulmburg. Ritter, welche im Jahre 1609 die steyer. Land- mannschast erhielten. Schmutz, III. 94. Po.lmencron. Eine schlesi- sche Familie, die aus Schweden im 16. Jahrhundert gekommen, und in Tschertenitz u. Stradam ihre Guter gehabt hat. Sinap, II. 856. Gauhe, II. 848. Halmcrl von Palmgav- ten. Eine aus Schweden stammende schlcsische Familie, die im F. Ncifse ansessig war. Sinap, II. Th. 856. Gauhe, II. 847. u. f. Palsgraaf und Soudyn. Der k. k. östreichische Oberlieutenant P., wurde im I. 1782 uuter dem Namen Palsgraaf, (deutsch Pfalzgraf) u. S. geadelt. von M. E., 396. Palfteine. Ein altes längst ausgestorbenes grafliches Gcschl. in Oestreich u. Stcyermark, davon einer zu Anfang dcS 13ten Jahrhunderts in einem Frcihcits- brief vorkommt, den v. Ludwig in Helig. NanuKLpt., 'I?. IV. p. 34. geliefert. Zedler, XXVI. 418. 204 Pamesbergcr — Pantelich. Pamesbcrger. Der Kaufmann Carl P., wurde, weil er während der Belagerung v. Oll- mütz 2 Dragoner gerüstet, gestellt, und sein Waarenlager u. baarcs Geld hergegeben, im I. 1762 geadelt, und 1764 Ritter von P. von M. O., 238. und 134. Pancker. Dieses Geschlecht war theils im Meklenburgischcn, wo'es aber zu Anfang des 18. Jahrhunderts ausgestorbcn, theils im Pommcr-Nügischen ansessig. Siebmachcr, V. Th. 166. N. 8. Von Meding, II. N. 624. Panckhl von Panckhenau. Der Magistratsrath Joseph Ferdinand P. zu Wien, wurde im Jahre 1736 mit Edler von P. geadelt, von M. O., 238. Pancnka v. IVeyscnburg. Der Physicus Andreas Bernhard P., wurde im Jahre 1723 in in den böhmischen Adelstand erhoben, und im Jahre 1731 Ritter. von M. E. , 336. und S. 186. Pangratz v. Pangrazio. Der Dechant auf dem Wische- rad, Anton Wenzel P., wurde im Jahre 1766 mit dem Pra- dicat P. Ritter, von M. E., 186. Paniquar. Freiherren, die in Stcyermark begütert waren. Schmutz, III. 36. Paniy. Der Landschaftsse- cretär Leopold Friedrich in Mahren , wurde im Jahre 1721 in den Reichs- und im I. 1724 in den böhmischen Adelstand erhoben. von M. E., 336. Panizolli. Eine sreiherrliche Familie, die im Jahre 1631 d. Erbfalkcnmcisteramt im H. Crain besaß. Valvasors Ehre des H. Crain. Gauhe, I. 1i66. Panizza zu Brtmcnwald. Der I). "der Rechte zu Tojo im italienischen Tprol, wurde i. I. 1786 mit jenem Zusatz nobili- tirt. von M. E., 336. Pankcrt. Eine in Pommern besonders in Rügen begüterte, im 18ten Jahrhundert aber aus- gestorbcne Familie. Wackenrods A. u. N. Rügen, 230. Gauhe, I. 1166. Pankowski von Panki. Paul Stanislaus P., wurde im Jahre 1787 in den galizischen Adelstand mit dem Zusatz v. P. erhoben, v. M. E., 337. Pannosch von Creuzin- fcld. Anton Joseph P., wurde im Jahre 1773 mit Edler von C. nobilitirt. v. M. E., 337. Pannwiy. Eine markische Familie, die auch in Schlesien, in der Lausitz, wo ihr gleichnamiges Stammhaus im Budissi- nischen Bezirk liegt, ansessig ist. Sinap, I. 683. II. 864. Behr, 1660. Grossers lausitz. Merkw. II. Th. 12. Dienemann, Genealog. und Wappen. 262. 272. 360. 388. N. 38. Zedler, XXVI. 606. und folg. Gauhe, I. 1166. und f. Siebmacher, I. 262. N. 6. Von Meding,. II. N. 626. Panschmann. Eine in Meißen, und vorher in Oestreich im Lande ob der Ens seßhafte Familie. Knauth, ?rvc!r. Nissn. Buchholz, Inclex. p>. 807. Garn he, I. 1167. u. f. Pantelich von Merken- reich. Der Oberlieutenant Stephan P., wurde im Jahre 1776 Panzern Pappcnheim. 206 mit von M. .geadelt, von M. E., 897. panzern. Johann Anton P., wurde ini Jahre 1706 nodililirt. von M. E., 397. Papa. Der Rectisi'cations- Dircctor Johann Christoph, und der Secrctar Samuel Christoph, wurde im Jahre 1761 Ritter, von M. E., 186. Pape genannt Papius. Ein von d. Erbsalzern Pape in West- phalcn abstammendes im Würz- burgischcn seßhaftes Geschl., aus dem August Franz, Neichskam- mcrgerichtsasscstor, vom K. Franz den 18ten August im I. 1763 ein Freiherrendiplom erhielt. R. von Lang, 196. und f. Lüder- sens Samml. Papenhcim. 1) Die hessische Familie, welche ihren Sitz zu Licbenaü am Dimmelstrohme hat, ist von folgend, ganz verschieden. Gauhe, I. 1168. Ku- chclbccker, .Vnnal. Hasslaoo. Col- lect. II. p. 413 — 421. 480. — 2) Die alte thüringische adliche Papen- oder Pappenhcimische Familie, die wahrscheinlich mit der vorgenannten einerlei Stammes, von den Erbmarschallen v. Pappenheim aber sehr verschieden ist. Der Anonym, welcher dem von Falkenstein eine gencal. Deduc- tion für seine thüringische Chronik zugeschickt, wird von dies, darin widerlegt, daß diese Pappenheim mit den Marschallen v. Pappcnheim einerlei Urspr. hatten. Von Falkenstein, thüring. Chronik, II. B. 1412—18. Gauhe, I. 1168. und f. Papensteiir, pabstein. In der Rcumark Brandenburg begütert. Nsept. geneal. X. Gauhe, I. 1169. Papinga. Auch Wimcke genannt, eine alte Familie, die im Oldenburgischen seßhaft war, daraus die letzte ihres Geschlechts, Maria, den 20stcn Februar im Jahre 1676 verstorben, wodurch die von ihren Voreltern ererbte Herrschaft Jevcrn an Oldenburg kam. Hamclmann, Oldenburgische Chronik. Zedlcr, XXVI. 664 — 66. Papp. Der k. k. General- Major Ludwig von P., wurde im . Jahre 1313 Freiherr, von M. O., 74. Papp von Viszokna. Der Oberlieutenant Samuel, wurde im Jahre 1790 mit dem Zusatz von V. geadelt, von M. E., 397. Pappcnheim, Papcnheim, Pappcirheimb, auch zuweilen vorne mit einem B geschrieben. Ein altes grafliches Haus, das fast 900 Jahr das Erbmarschallamt, aber immer nur durch den Aeltesten führte, bis es im I. 1806 aushörte, als die Grafschaft unter Bayern kam. Ihre Residenzstadt Pappenheim liegt an der Altmühl. Es ist ein sehr altes Reichsministerial - Geschlecht, das sich von d. Schlosse Kalben im Jllarkreis auch Cala- tin, Kalinthin nannte. Dem Reichshosr. w., Gottfr. Heinr. ertheilte K. Ferdinand II. d. Grafentitel, welches K. Karl V. am I2ten Juli im Jahre 1742 bestätigte. Die fünf erstern Linien dieses Geschlechts sind ausgestorben. Crnchns in chnnal. 8nn- viois c. 11. Hunds baierisches 206 Pappus Parchiwitz. Stammb. II. Th. 169. Bucelin, 1°. II. Hübner, Tab. 618 — 26. Uaillr. Lom. 8 s Uappeu- lasirn. 8fr. 8c: origine st larllilia jll. cloruiuor. 8e Lalalin, gni Uo8ie sunt clamiui a Uapeuir. ^uZsp. 1663. I'. Hitler«bus, in Lp. Zeneal. Inrlrok, IVotit. pros. Imp. Lili. 7. o. 11. Bon Falkenstcin, Lcntiig. Xor8Zav. II. n. 434. Dess. thür. Chronik, a. d im Art. Papenh. a. O. I. A. Döderl. hist. Nachr. von den Gr. v. P. I. Th. mit K. Schwabach, III. Th. 1739. 4. Gauhe, 1. 1163. u. f. II. 843 — 861. Zedler, XXVI. 692 — 704. R. von Lang, 66. und folg. '8. Luclvv. Xsrn, Hiss. 8s)ur. ao prasro- ^ativis 8. k. 8. IVIaressIrall Ire- 8>t. Lourit. in Uappenb. Lovtt. 1763. 4. 10. Bogen. Hörschel- manns Samml. 66. Möller, im A. A. d. D. 1820 N. 168. 1701. und folg. eine Anfrage, und die Antwort darauf v. W. H. in W. im Jahrg. 1822. 9. St. 99. Genealogisch. Taschenbuch. Gotha, 1826. 16. 34. u. folg. Fr. Ofelin, Histor. Lala- tino ?appenliennana. 167. S. in 4lo. ein Manuscript in der Ebnerischen Bibliothek, zu Nürnberg. Lat. Libl. Vol. I. p. 36. N. 284. Siebmachcr, I. Theil. 149. N. 1. Spener, Hist. in- si^n. Tab. 31. Triers Wappenkunst. Bon Meding, 1. N. 697. Tyroff. Tab. 166. Hartmanns Sammlung. Lüdersens Sammlung. Pnppus von Trazberg zu Laubenbevg und 2Iau- chenzell. Der oberöstreichische Rcgimentsrath Johann Andreas P., wurde vom K. Karl VI. im Jahre 1718 zum Freiherrn erhoben. von M. E., 86. N. v. Lang, 196. ^)uuu6isif/ Ha- radiser, Paradepseer. 1) Eine alte freiherrliche Familie in Kärn- then, die das Erblandjägermci- steramt daselbst hatte. Auch im H. Crain und in Böhmen war sie begütert. Nachdem Andreas v. Lassaga sich mit Marien Frci- in von P. vcrhcirathet hatte, u. ihr Geschlecht ausgestorben war, nahm dieser auch deren Namen an, und sein Enkel wurde zum Grafen von P. erhoben. Val- vasor, Gesch. d. Gcschl. Zedler, XXVI. 771. und f. Balbin in 'IAIz. Ltoluiiiat. ?. I. Gauhe, I. 1169 — 61. II. 361. — 2) Die Brüder Johann Lorenz und Jobst Siegmund, Freiherr von P., wurden i. Jahre 1713 Grafen. von M. E., 26. Parchem. Eine mark. Familie, aus der ausser Theodorich von P. im Jahre 1196. in Urkunden keiner weiter vorkommt. Ludwig, Hei. Nssptou. L. IX. p>. 638. Zedler, XXVI. 824. u. folg. Parchendin, Perchentiu, Parkentin. Berckentin, ein holl- steinisches Geschlecht, das im 14 — 18. Jahrhundert vorkommt. Bucelin. Zedler, XXVI. 826. Pavchirviy. Eine ehemalige schlesische freihcrrliche Familie, denen das Städtchen Schildberg in Schlesien gehörte. In der letzten Hälfte des 16ten Jahrhunderts ist solche (doch nicht vor 1686) mit dem Freiherren Christoph von P. ausgestorbcn. Parchwktz liehen. Alles dieses, was auch Parmen. Z07 bei dem k. k. Neichsherold-Amte in München nachgewiesen, und von dieser Behörde darauf das Geschlecht also immatriculirt worden, ist nach darüber erhaltenen Nachrichten hier richtiger u. voll- standiger angegeben, als man es im R. v. Lang, Adelsl. des K. Baicrn findet. Micräl, VI. Buch. 513. und 365. Siebmacher, V. Th. 165. N. 9. hat das alte Wappen, das neue steht in Ty- roffs ncu-adlichen Wappenw. III. B. Dessen Wappenb. d. Adels im K. Baiern. 1824. VII. Th. 60. Seiferts Ahncnt. II. Theil, auf der Taf. Bornstaedt. König, II. Th. 174. auf d. Born- städtischen Tafel. Von Meding, III. N. 598. Panisch. Der englische Edelmann Johann P., wurde i. I. 1816 Ritter, v. M. E., 186. Paris!) von Senftcuberg. Der Ritter und böhmische Landstand Johann P,, wurde im I. 1817 mit dem Beinamen v. S. Freiherr, von M. O., 74. Parisi v. Eichenthal. Der Großhändler Joseph Gottfr. P., wurde im Jahre 1819 mit dem Beinamen von E. nobilitirt. v. M. E., 397. Parlow. Eine alte vomme- rische Familie, die im Stertini- sehen und ehedem im Hollsteini- schen ansessig gewesen ist. Mi- cräl, Pommerl. I. B. Zedler, XXVI. 988. Parlowcn. Ein pommeri- sches Geschlecht. Micräl, 513. Siebmacher, V. Theil. 165. N. 10. Von Meding, II. N. 626. Parmen. Ein uckermärkisch. Sinap, 1.394. II. 1731. Gauhe, I. 1161. Von Meding, I. N. 698. Parchwiy. Dieses Geschl. ist von d.v. Parchiwitz verschieden, u. die von Zedlitzer sollen einerlei, oder vielmehr die letztem sich blos von der Herrschaft von P. also geschrieben haben. Nachgewiesen aber ist, daß schon im Jahre 1592 Freiherren von P. gelebt haben. Es war ein altes, freilich längst ausgcst. schles. Geschlecht. Sinap, I. 693. Siebmacher, I. 29. N. 9. V. Meding, I. N. 598. Parchrvlt; von Merkers- dorf. Johann P., ein Gutsbesitzer aus Schlesien, wurde im Jahre 1786 mit dem Zusatz von M. Ritter, von M. E., 185. Pardubitz. Eine sehr alte adliche und freiherrliche schlesische Familie, deren festes und schönes Schloß gleiches Namens im Chru- diner Kreise gelegen, im 16ten Jahrhundert aber ausgestorben ist. Balbin. Sinap. Gauhe, I. S. 1161. Paris zu Gailcnbach. Ein altes pommerisches Geschlecht, d. von dem um das Jahr 1480 berühmt gewesenen, und 1486 verstorbenen Landhauptmann von P. zu Pyritz abstammt. Es theilt sich in 2 Linien, in die pom- merische, und in jene, die später sich in Deutschland besonders in Baiern ^ wo sie auch noch begütert ist, verbreitete. Dem Stifter der letztern, Anton Friedrich, wurde vom K. Karl VII. i. I. 1744 der deutsche Rcichsadel mit einem veränderten Wappen ver- 208 Parsberg — Paschwitz. Adel, von dcm Grundmann, 47. nachzusehen. Parsberg. Eine alte adlichc, nachher sreiherrliche und gräfliche Familie in Baiern, deren gleichnamiges Schloß an der Laber auf dcm Nordgau gelegen ist. Bucelin, Lleuimat. U. IV. W. Hund, baicr. Stammb. II. 201 — 8. Gauhe, I. 1161. Parsch. Der Gutsbesitzer Joseph Anton, wurde im I. 1786 nobilitirt. von M. E., 397. Parsenow. Ein von d. v. Parsvw ganz verschiedenes pom- mcrischcs Geschlecht, das aber ausgestorben zu seyn scheint, vielleicht gleich nach dcm I. 1486. Micräl, Pommerl. VI. 366. 613. Zedler, 26. 1027. Gauhe, I. 1162. V. Meding, II. N. 623. Parseval. Eine aus Metz nach Baiern gekommene Familie, die ihren Adelstand aus Familien-Nachrichten nachgewiesen hat, auch als braunschwcigische Patrizier vorkommt. R. von Lang, 129. Lüdcrsens Samml. Parsow, Passorv. Eine der ältesten mecklenburgischen u. pommerischen Familien, die im meklcnburgischen Amte Lüps das Rittergut Passow besessen. Micräl, Pommcrland. 613. Zedler, 26. 1030. Gauhe, I. 1162. Siebmacher, V. Theil. 166. N. 12. Von Meding, II. N. 629. Partenheim. Ein rheinlän- disches Geschlecht, dessen Stammschloß gleiches Namens in der Untcrpfalz liegt, jetzt aber den ' von Wallbaum gehört, von dem der Domsängcr Peter Jacob zu ' Mainz der letzte seines Gcschl. gewesen ist. Humbracht, 100. 5 Gauhe, 1. 1162. Siebmacher, V. Th. 130. N. 6. Von Meding, 1. N. 699. Parthcnfcld oder Barthob loti von Parthcnfcld. Von diesem srcihcrrlichcn Geschl. sind im I. B. 104. u. f. Notizen gegeben, und zu denen hier nur noch Zedler, XXVI B. 1043. hinzuzusetzen ist. Partsch v. Lldclstern. Der Canonicus zu Brunn, Aloys En- gclbrecht P., wurde im I. 1811 mit dem Beinamen von Adcl- stcrn Ritter, v. M. N., 234. Parwyss". Eine alte Familie im Stift Luttich, die aber in der Lütticher Revolution umgekommen zu seyn scheint. Gauhe, II. 862 — 64. Parys. Eine uralte, mit d. ersten pohlnischen Häusern verwandte Familie, von der Adam von P. im Jahre 1803 Graf wurde, von M. O., 26. Pascha! von Lalienstern. Der Arzt Wenzel Johann P. zu Prag, wurde im I. 1747 mit dem Zusatz von L. geadelt, von M. E., 397. Paschen. Ein pommerisches Geschlecht. Micral, 613. Siebmacher, V. Th. 164. N. 2. V. Meding, III. N. 699. Paschcndoch. Ein abgegangenes meklenburgisches Geschlecht, das einige für ein und dasselbe mit den von Ditten halten, die in alten mcklenburgischcn Urkunden mit dem Namen Paschedog vorkommen. Nach 1606 findet sich der Name nicht mehr. V. Meding, III. N. 600. Paschwiy. Der Hofrath u. Professor d. Rechte zu Baireuth, Pasconi - Samuel Johann Paul Parsch, erhielt vom K. Karl VI. d. 23l December im Jahre 1767 ein Adels? und Nitterdiplom mit d. Beinamen von Paschwitz. R. v. Lang, 463. u. f. Pasroui von Lewenthal. Peter Anton P,, wurde im I. 1766 mit dem Zusatz v. L. no- bilitirt. v. M. E,, 397. Pascotiiri voir Ehrcnfels. Der Präses d. Stadt- u. Landrechts, Johann Baptist P., w. im Jahre 1864 mit Edler von E. geadelt, von M. E., 397. Paselich. Eine alte pomme- ri'schc, astf der Insel Rügen bc- . gütert gewesene Familie, die mit ^ der letzten ihres Geschlechts, der Wittwe des Hofmarschalls von Lützow im Jahre 1669 ausgc- stvrben ist. Wackenrodts A. u. N. Rügen, 326. Gauhe, I. ^1163. Pasqualatr v. Osterberg. Eine alte Ferraraische Familie, die sich nach Triest und n. Wien wendete, und aus der Joseph Benedikt P. erster Physicus im Jahre 1777 von der K. Maria Theresia den Reichs- und erb- landischen Ritterstand mit dem Pradicate von O. erhielt. Leu- pold, 1. Th. 3. B. 642 — 46. von M. O., 74. 134. u. 239. Passauer. Der kurf. bäurische Hofkammerrath P., erhielt am 2ten September im I. 1772, ein pfalzgrafl, zeilischcs Ritter - und Adelsdiplom, und am 14. December desselben Jahres die churfürstliche Bestätigung. R. v. Lang, 468. Passei. Der Hofrath d. Hof- it. Wand. ' Pastorlnö. W9 rechenkammcr, Johann Theodor Adelhard P., wurde im Jahre 1768 in den alten Nitterst. versetzt. von M. O., 134. Passctzky v. Passeka. Im scph Gregor P., erhielt den Ritterstand mit dem Ehrenwort P. von M. O., 134. Passoti von Fridenberg. Der Canonicus Nicolaus P. 'in Wien, und sein Bruderssohn» Jacob Aidanus, wie auch sein Netter Franz Anton, wurden i. Jahre 1724.mit dem Zusätze v. F. geadelt, von M. E., 397. Passow. Ein Meklcnburgi- sches Geschlecht, das v. den obi- gen^Parsow, das auch zuweilen Passovs geschrieben wird, sehr verschieden ist. Siebmacher, V. Th. ,16. des Supplcm. N. 15. Von Meding, II. N. 630. Pasteel. Der Albert Anton P., wurde im Jahre 1793 in den Neichsgrafenstand erhoben, v. M. O.. 26. Pasterwiy. Ein schlesssches Geschlecht, das wahrscheinl. aus- gcstorben ist. Henel, Sileslo- gra^Ii. Lag. 8. 711. vl^no-- Zi-aplna v. I. p. 916. Sinap» 1. 693. Siebmacher, I. Th. 71. N. 1. Von Meding, III. N. 601. Gauhe, II. 866. Pastorin? vonHirteuberg. Joachim P. ein Schlesier, war Professor zu Elbing, dann zu Danzig, darauf, als er catholisch wurde, Canonicus zu Wärmten und Chelm, auch königl. pohln. Historiograph, geadelt, schrieb Verschiedenes und starb im I. 1681 in Preußen. Hartknochs Vorrede. Zcdler, XXVI. 1263. 1,4 L10 Pateck Patcck. Der Oberstwachtmci- ster Philipp P., wurde im Jahre 1797 geadelt, v. M. E., 393. Pater. Peter Christoph P. aus Mailand, wurde im Jahre 1737 in den Neichsadclstand erhoben. von M. E., 393. Ty- roff, 47. Ausg. Patkul. Ein lieflandisch. Geschlecht, aus welchem Joh. Neinhold von P. als pohlnischer und chursächsischer General und Minister bekannt ist. Gauhe, II. 865 — 65. Anhang. 1709 — 12. Patriarch. Ritter, welche i. 16ten Jahrhundert Gosting in Stcyermark besaßen. Schmutz, III. 101. Pattberg. Ein fränk. Geschlecht, v. obigen Padberg wohl ganz verschieden. Estors Ahnenprobe, Tab. 10. Von Mcding, I.N. 600. Patuzzi. Der Specerey- Händlcr Joseph P., wurde im Jahre 1763 nobilitirt. von M. O., 239. Patzalt von Adclschwung. Johann Paul P., Bürger zu Kuttenberg, wurde im I. 1744 mit Edler von A. nobilitirt. von M. E., 393. Payorvskp' v. Labin. Der KreiSamtsadjunct Ferdinand P. von L., wurde im Jahre 1777 Ritter, von M. O., 136. Pauer. Der k. königl. bai- erische Kriegs - Oekonomierath , Melchior P., wurde den I4ten Juni im Jahre 1808 als Ritter nominirt, und den 23sten Aprib im Jahre 1813 iinmatriculirt. R. v. Lang, 469. Pauli. Pauer von Aukersfeld Der Oberkriegscommissär Joseph P. in Toscana, wurde im I. 1790 mit dem Zusatz v. A. nobilitirt. von M. E., 393. Pauer von Friedau. Joseph P. von F. in Steyermark, wurde den 7ten Februar im I. 1812 mit Edler von geadelt, u. den 23sten December im Jahre 1814 in den Nittcrstand erhoben. Schmutz, I. 416. von M. O>, 239. und E., 186. Pauer zu L.ichtcnau. Der Rath Johann Andreas P. zu Blumenxgg, wurde im I. 1724 mit dem Prädicat von L. Ritter, von M. E., 186. Pauerspach. Der niederöstreichische Landschaftsapotheker u. äußere Rath in Wien, Johann Michael P., wurde im Jahre 1763 in den Neichsadclstand erhoben. von M. E., 393. PaulvonSternkraut. Der Hauptmann P., wurde im I. 1774 mit dem Zusätze von St. nobilitirt. v. M. E., 393. Pauli. 1) Den Commerzien- rath und Buchhändler I. Pauli erhob der Eh. von Sachs, wahrend des Neichsvicariats im I. 1792 in den Neichsadclstand. — 2) Der Kaufmann Johann P. aus Macedonien, wurde im I. 1798 Reichsritter, von M. O., 134 — 3) Der königl. baieri- sche Staatsrath Theodor P., w. den 24sten August im I. 1814 als Ritter des Civil-Verdienst- Ordens der baier. Krone nominirt, und den 22sten Februar i. Jahre 1816 iinmatriculirt. R. von Lang, 469. und Supplem. 129. Paulich — Paur. 211 Paulich. Der Gencralfeld- Wachtmeister Franz P., wurde im Jahre 1730 geadelt, v. M. E., 338. Paulik v. Bschenan. Der Obcrlieutenant Urban P., wurde im Jahre 1823 mit von E. geadelt. von M. O., 233. Pauliuy v. Roweldamm. Der Major Michael P., wurde im Jahre 1816 mit dem Beinamen von K. Freiherr, von M. 0., 76. Paulovski. Eine gar alte adliche, theils sreihcrrliche, in Böhmen, Mähren und Schlesien, auch in Pohlen begüterte Familie, deren Stammhaus Paulowo oder Paulowitz in Litthauen liegt. Sinap, l. 634. II. 334. und f. Gauhc, 1. 1163. und f. 11.866 —68. Paulsdorff. 1) Ein pom- merisches Geschlecht, das auch Paulsdorfer genannt wurde, u. im Stettinisch, begütert ist. Mi- cräl, 613. VI. B. 366. Sicb- machcr, V. Th. 164. N. 3. V. Meding, III. N. 602. Gauhe, 1. 1164. — 2) Eine baicrische Familie, die sich zuweilen von Tannesberg, zuweilen von Kürn (ihren ehemaligen Gütern) benannte. Wig. Hund, baierisches Stammb. II. Th. 203 —216. Gauhe, a. a. O. Paulus. Der östr. Hauptmann Heinrich P., wurde im Jahre 1737 geadelt, v. M. E., 333. Paumam!. Der k. k. Rath Adam Franz Ignatz P., wurde im Jahre 1813 Ritter, v. M. E., 186. Paumgaertner. 1) Ein aus- gcstorbencs nürnberger Patrizier- Geschlecht. Zedler, 26. 1640.— 2) Ein steyermärkisches Geschl. Zedler, a. a. O. — 3) Der K. (wahrscheinlich Karl VI.) gab Hans P. (wem? sagt leider der in der 8. Note des Vorberichts zum I. Band des A. L. XVI. und XIX. angeführte Tresen- rcuter nicht) den erblichen kaiserlichen Rathstitel, und die a. a. O. berührte Besugniß zu nobi- litircn und zu baronisi'ren, nach erhaltener Vorschrift und Beschränkung. Pauingarten. 1) Eine östreichische reichsadliche Familie, aus der Michael P. im Jahre 1676 den 24sten October den Adels, und Johann Baptist im Jahre 1803 den Frcihcrrenstand erhielt. Leupold, I. Th. 3. B., 546. u. f. von M. O., 76. — 2) Anton Joseph P., wurde im Jahre 1731 Freiherr, von M. E., 86. — 3) Der Generals major Maxim. Siegmund v. P., u. sein Bruder, der Hauptmann Franz, wurden im Jahre 1822 Freiherren, von M. a. a. O. Hartmanns Samml. Paur. 1) Der Bruckhaupt- mann ic., Franz Anton, erhielt den 27sten September im Jahre 1746 ein pfalzgräflich zeilischcs Adels- und Eoelndiplom, das in Baiern den 31stcn October im Jahre 1772 ausgeschrieben worden ist. - N. von Lang, 463. u. folg. — 2) Der Rath :c., Jo- - Harm Wolsgang P., erhielt vom Eh. Max. Joseph III. den 18. April im Jahre 1765 ein Adelsdiplom. Ders. a. a. O., 470. — 3) Der Kriegs- und Ockonomie- * 14 L12 Paur Rath Melchior P., wurde den I4ten Juni im I. 1808 Ritter des Civil-Vcrdienstordens d. venerischen Krone, und den 28sten April im Jeihre 1813 immatri- culirt. Dcrs. Suppl. 130. . Paur auf Rammerberg. Der Besitzer des Guts K., erhielt vom K. von Ben'crn den Lösten September im I. 1818 ein Adelsdiplom, und den 10ten October 1818 wurde er imma- triculirt. R. von Lang, Suppl. 130. Paur zu Nlollspach. Der Hammerrverks-Jnhaber LorenzP., erhielt vom Ch. Karl Theodor den 3ten Januar im I. 1796 ein Ritter- u. Adelsdipl. Ders. 470. Pauriuger. Der v. d. R., ehedem östreichischer Gcrichtsadv. in Wien, dann Besitzer d. ehemaligen graflichen Khcvenhülersch. Güter, Frankenburg ?c., wurde nobilitirt. N. v. Lang, 471. Paurnfeindt von Eiff zu Soellhcim. Johann Christoph P., salzburgischer Truchseß und Pfleger zu Matsee, wurde den Isten December im Jahre 1640 vom K. Ferdinand III. geadelt, und er so wie sein Geschlecht i. I. 16S3 als Landmänner ausgenommen. R. v. Lang, 471. Pausch. Der Generalmajor Carl P., wurde im Jahre 1816 Ritter, v. M. E., 186. Pauss v. Roscnfeld. Franz Joseph P., wurde im I. 1748 mit dem Beinamen von R« nobilitirt. von M. O., 239. Pautzendorf. Ein fränkisches, im ehemaligen Cant. Orts Gebürg begütertes, aber ausgePayr. storbenes Geschlecht. Biedermann, G. Tab. 364. u. f. Pavich. Der Hauptmann, Theodor P., wurde im Jahre 17?8 geadelt, v. M. E., 393. Pavich von Pfaucnthal. Der Hauptmann und Bürgermeister Anton P>, wurde im I. 1799 mit dem Beisatz von P. geadelt, v. M. E., 398. Pawenbcrch. Eine lünebur- gische Familie, deren Wappen kürzlich beschreibt: v. Meding, 1. N. 601. Lüdersens Samml. Parvlorvsky, Paulovski. Ein schlesisches und mährensches Geschlecht, aus dem Anton Ae- gidius im Jahre 1808 in den Grafenstand erhoben wurde. Si- nap, I. 694. II. 894. Zedlcr, XXVI. 165Z. V. Meding, 111. N. 603. von M. O>, 27. Pawlowsky von Rosen-- feld. Der Bürgermeister Anton P. zu Hohcnmauth, wurde im Jahre 1800 mit dem Beisatz v. R. nobilitirt. v. M. E., 398. Paria ff, Paxlafen, ehem. Pachslebcn, Paslebcn. Ein altes pommerisches Geschl., das früher im Anhaltischen begütert war. Micräl, .613. Siebmacher, V. Th. 164. N. 4. Von Meding, III. N. 604. Gauhe, I. 1164. Beckmanns anhalt. Hist. Zedler, XXVI. 1668. Paykul, Paikul. Eine in Liefland ehedem begüterte Familie, aus der mehrere tapfere Generale in schwedischen und sächsischen Diensten sich hervorgethan haben. Gauhe, II. 868. Payr zum Thurn, Paff bith. 1) Ein steyermärkischcs Rittergcschlecht, das mehrere Gü- Pciyrsbcrg tcr in Steyerm. besaß. Schmutz, III. 103. — 2) Der oberöstrcü chische Repräsentat. u. Hofkam- mcr-Secrct., Jvhann ?IIich. P. zum Thurn, und sein Bruder d. 1). und Professor Franz Friedr. zu Innsbruck, wurden i. Jahre 1755 mit Edler von u. P. Ritter. von M. E>, 186. Payrsberg, Beymuud u. Bauern. Eine grafliche in Ty- rol begüterte Familie, die aus Baiern stammt, daher sie-auch die Bayern genannt werden. Sei- ferts Ahncnt. 1^. II. Unoelini Ltemmat. U. IV. 191. Gau- he, I. 1166. Zedler, XXVI. 1660. Paz. Der Fiscal- und Kriminalrath Johann Michael P., erhielt den 18ten September im Jahre 1790 ein Edelndipl. vom Eh. Karl Theodor. N. v. Lang, 471. Pazelt von Paiyfeld. Der ollmützer bischöfliche Rath Heinrich P., wurde im Jahre 1745 mit dem Zusatz von P. geadelt, von M. E., 393. Pazcusky von Teucziu. Leopold Constantin P. von T., wurde im Jahre 1702 böhmisch. Graf, von M. E., 25. Pebcuberg. Mag eine sächsische Familie gewesen seyn, wenigstens war Georg von P. im Jahre 1446 chursächsischer Ober- inarschall. Müllers sachsische Annalen. 23. Peblis, Poeplitz. Ursprünglich Schottlander, die in badcn- schen, churpfälzischen und anhaltischen Diensten standen. Die an den anhaltischen Rath und Hofmeister, Friedrich von Schilling - Pecker. Z13 verheirathete Anna Maria von P., scheint die letzte dieses Geschlechts gewesen zu seyn. Bcck- mann, Anhalt. Histvr. VII. B. im Art. Schilling. Gauhe, I. 1166. Peccatel. Vor Zeiten Pic- catel, ein mcklenburgischcs Geschlecht, das schon im I. 1218 bekannt war, aber im I. 1776 in der mannlichen Linie erloschen ist. Von Meding, I. N. 602. Pech von Schwarzerden. Der Stallmeister des Grafen v. Kaunitz, Ferdinand P. von Sch. wurde im Jahre 1702 Reichsritter. von M. E>, 186. Peche. 1) Der Obersteuer- amtsdirector Johann Christ. P. in Böhmen, wurde im I. 1750 geadelt, und 1763 Ritter, von M. O., 135. und E., 399. — 2) Der böhmisch-ständ. Obercassc- Contrvlor, Hermcncgild P., w. im Jahre 1816 geadelt, v, M. E., 399. Pechmann auf Brunn u. Zandt. Eine sächsische Familie, die im I. 1687 ein Neichs- rittcrdiplom erhielt. Der chur- baierische Commandant wurde d. 17tcn Juni 1698 vom K. Leopold zum Freiherrn und ungarischen Magnaten erhoben, auch ihm die ungar. Rcichskronc im Wappen zu führen erlaubt. R. von Lang, 197. u. f. Pcckcnzcll. N. Pech, wurde im Jahre 1641 geadelt, u. 1659 vom Ch. von Baiern den Namen von Peckcnzell anzunehmen ermächtiget. R. v. Lang, 198, Pcckcr. Der Oberst Johann Stephan von P., wurde im I, L14 Pedroni 1708 Reichsfrciherr. v. M. E., S. 85. Pedroni de ClapiSi Der Patrizier Franz Adam zu Rove- redo, wurde i. Jahre 1733 Ritter, und 1743 Graf. v. M. E., 25. u. 186. Peer. 1) Der Professor Joseph Johann P. zu Jnsbruck, erhielt den 24sten Januar 1798 vom K. Franz II. ein Adelsdiplom. N. v. Lang, 472. von M. E., 399. — 2) Die Brüder Carl, (Domcapitular zu Lay- bach) u. Franz Würzburg, Hofrath, wurden im Jahre 1771 mit Edl. Hrn. von Ritter, von M. O., 135. Peer von Blaickhtcn. Franz P. aus Constanz, wurde im I. 1722 mit dem Zusatz von B. geadelt, v. M. E., 399. Peffenhausen. Eine baieri- sche Familie, deren gleichnamig. Stammhaus zwischen Landshut und Negensburg liegt. W. Hund, II. 217—23. Gauhe, I. 1166. und f. Poharnik-Hortkovich. Der Generalfcldwachtmeister Daniel u. seine Neffen Adam, Nicolaus u. Franz P., wurden im I. 1791 Freiherren, von M. E., 85. Pcich. Der Hauptmann Elias P., wurde im Jahre 1795 ge- adelt, von M. E., 399. Peil von ^artenfeld. Der Advocat Ferdinand P., wurde i. Jahre 1795 mit dem Zusatz von H. nobilitirt, und im I. 1803 Ritter, von M. E>, 399 u. 186. Pein, Pain auf lvcch- niar. Nicht Pein u. Wechmar, wie Einige, (auch von Meding) schreiben, denn diese vom K. Peisser. Heinrich dem Vogler schon im Jahre 924 geadelte schlesische u. thüringische, meißnische, östrcich., braunschweigischc und böhm. Familie besaß im 17ten Jahrhundert, auf kurze Zeit, und nur bis 1653 in dem zu der Oben grafschast Gleichen gehörigen, i. H. Gvtha gelegenen Dorfe Wechmar nur ein, jetzt der Hartungischen Familie gehöriges Gut, das jene ehedem als ein Henne- bergisches Afterlehn von d. Grafen zu Gleichen zu Lehn trugen. Sinap, I. 696. II. 395. Allgemeinem. historisches Lexikon, III. B. 741. Zedler, XXVII. 109. Gauhe, I. 1167. Luca, schlesische Chronik. 858. Von Meding , II. N. 631. Lüdersens Samml. — 2) Der Hofrath u. Geheime-Secrctar der böhmisch - östreichischen Hofkanzlci, Johann Ernst P. v. und zu W., wurde im Jahre 1713 böhmischer alter Freiherr, von M. E., 85. — 3) Johann Herrmann von P., wurde im Jahre 1746 böhmisch. Ritter. Dcrs. 186. — 4) Der Registrator und Lehnprobst Jo- doc. und sein Bruder, der Hofkanzlei-Taxator Ferdinand P., wurde im Jahre 1729 in den Reichsadelstand erhoben, v. M. E., 399. Peintner von Sternfeld. Der Amtmann zu Jmmiching i. Pusterthale, Joseph Anton P., wurde im Jahre 1742 mit dem Beisatz v. St. nobilitirt. v. M. E., 399. Peisser von Pcissenauw. Der frcihcrrlich-brirnische Urbaradministrator Joseph P., wurde im Jahre 1707, und die Brüder Peiftel , — Anton u. Lcop., w. im I. 1716 mit dem Zusatz von P. nobili- tirt. von M. E., 339. u. f. Pcistcl. Eine ursprüngl. lief- ländische Familie, die in Ober- sachscn mehrere Güter besaß. König, I. Th. 701 — 9. Gauhe, 1. 1168. u. f. Peithner vonL-icchtenfels. Der Hosrath Johann, und der Bergrath Joseph Wenzel zu Jo-^ achimsthal, wurden i. I. 1780 Ritter mit dem Zusatz von L. v. M. O., 136. Peitl. Der niederöstr. Land- rechts - Sccrctar Franz Joseph, wurde im Jahre 1770 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 400. Pekkatel. Eine alte meklen- burgischc Familie, die viele Güter im Stargardischen, Strclitzi- schen, Stavenhagischen und im Gryphsmolischcn besaß, u. zum Theil noch besitzt. lullox nokil. IVIegasiol. Gauhe, I. 1169. Pclcka, Pclcken. Eine schle- sische Familie, die aus Pohlcn stammt, und sonderlich im Technischen und Oppelischen begütert ist. Sinap, I. 698. II. 860. Gauhe, II. 870. Siebmacher, I. Th. 76. N. 6. V. Meding, II. N. 632. Zedler, XXVII. S. 168. Pelgrznu, (Peldrzimer, Pelchrzun). Ein schles. Adel, der seinen Stammsitz Trzcnkowitz ?c. im Teschnischen Fürstenthume hat. Sinap, 1. 638. II. 861. Siebmacher, I. Th. 76. N. 3. V. Meding, III. N. 606. Gauhe, II. 870. Zedler, 27. 177. Pclican. 1) Johann Maximilian, Landschaftsbuchhalter in Peller. 216 Steyermark, wurde im I. 1724 mit Edler von Ritler. von M. E., 186. und f. Schmutz, III, 106. — 2) Der kaiserl. Hof- kammcr- und fürstlich schwarzb. Vormundschaftsrath Joseph Wenzel Edler von P., wurde im I. 1733 alter Reichs- und im I. 1734 alter böhmischer Ritter, v. M. E., 137. Zedler, 27. 182. Pelkhofen zu -öohenbuch- bach auf NZorach. Maximilian P. erhielt vom Eh. Maxim. Emanuel den 9ten Januar im Jahre 1688 das Freiherrendipl. R. von Lang, 139. Pelkhofeu, Pelkorven, Pel- lekhofeu, Bclleckhouer. Ein dem Ritterort Nhön und Werra einverleibtes, auch im Baierischcn schon im I4ten Jahrhundert bekanntes Geschl. Bucclin, 8tonr- iriat. ?. III. p>. 140. Salver, 668. Biedermann, R. W. I. Verzeichn. Siebmacher, I. 84. N. 16. Gauhe, I. 1169. Von Meding, II. N. 633. Zedler, XXVli. 168. Pellati de la Tour. Der Oberstwachtmeister Franz P. de l. T., wurde im I. 1810 Freiherr. v. M. E., 86. Pcller v. Vhrcnberg. Der Obcrlieutenant Caspar P., w. im Jahre 1780 mit dem Beisatz von E. geadelt, v. M. E., 400. Pcller von Schoppershof. 1) Ein östreichisches und frank. Geschl. Zedler, 29. B. 189. Bies dermann, N. Tab. 424 — 38. N. gcnealog. Handb. 1777. 308. und f. 1778. 367.— 2) Martin P. erhielt den 8ten Januar i. Jahre 1686 vom K. Rudolph 216 Pentzenau. ll. cin Zldclsdiplom. N. v. Lang, 472. Pellet an f^ohcn-^öaidlsing. Der Hofr. Karl Joach. zu Strau- bing, erhielt v. Ch. Karl Theodor ein Edcludiplvm den 14ten December im Jahre 1786. R. von Lang, 472. u. f. Pellet von Hnndt. Der Oberstlieutenant, Johann Georg P. von H., und sein Bruder, Johann Wolsgang, wurden im Jahre 1706 Rcjchsfreibcrren. v. M. E., 86. Pcllhciin. Ein östreichisches Geschlecht, das nach dem Buce- lin v. Dietherrn, der um das I, 1030 lebte, hergeführt wird. Zedler, XXVIs. 104. Pelzel von Pclzcln. Der uicderöstreichische Ncgierungsrath, Joseph P., wurde im I. 1804 mit Edler von P. geadelt, von M. E.. 400. Pelzhofcr. Eine im Hcrzog- thum Erain im 8tcn Jahrhund, bekannte, auch z, Theil berühmte sreihcrrlichc Familie, von d. bai- erischcn Pelsowen wahrscheinlich verschieden. Gauhe, I. 1168. u. f. Zedler, XXVII. 214. Pclghulier. Ritter v. Ro- scnfcld, erhielten die stcyer. Land- inannschaft. Schmutz, III. 106. Pelzlcr v. Pelyenzweig. Der Proviant-Obercommissar Johann Joseph P., wurde im I. 172S mit dem Zusatz von P. in den Reichsadelstand erhoben, v. M. E., 400. Ponater von Freyhaide. Der pcnsionirte Major Franz R., wurde im Jahre 1321 mit F. geadelt, v. M. E., 400. Pcnckler, Der Hofkricgs- u. Jegations - Secretar und nachhe- rige Jnternuntins an der vtto- mannischcn Pforte, Heinr. Christoph, Edler von P., wurde im Jahre 1740 mit Edler von Ritter, und 1747 Rcichsfreihcrr. v. M. E., 86. und 187. Pondaka v. Campcnbevg. Der. Bicchvfbuchhaltcr , Joseph Ernst P., wurde im Jahre 1767 mit dem Beinamen v. C. Ritter. von M. E>, 187. Peiidorff. Jacob von P., war im Jahre 1606 Domherr zu Mcrseburg. V. Ludwig, Holiip HIt-cpt. IV. 446. Zedler, 27. 236. Pendtenviodter v. Adels- Höfen. 1) Der Reichshof- u. niederländische Rath Christoph, w. im Jahre 1719 Freiherr, v. M. O., 76. — 2) Johann Caspar P. von A., wurde im I. 1723 böhmischer alter Ritter, y. M, E., 187. ^ Penitsch. Johann Ferdinand P., wurde im Jahre 1727 no- bilitirt. von M. E., 400. Pcnna von Beintheinn. Ein Freiherr des 18tcn Jahrhunderts, k. Rath und Leibmc- dicus. ^cl. eruclit. sichos. 1716. Zedler, XXVII. 266. Pensenv.Co.Idenbnch. Eine Jülichische alte Familie, die im 16ten Jahrhundert im 30jahri- gcn Kriege sich sehr hervorgethan hat. Gauhe, 1. 1170. Pentzenan, Penzcnau. 1) Johann Siegmund, Frei- und Edler Herr von P., lebte im I. 1738 zu Negensburg als Senior des Dvmcapitels daselbst. Zedler, 27. B. 292. 2) Die Pcn- zcna, Picntzenau, Bienzenau, Psnz — Perenwerth 217 welche im I. B. des A. L. 141. und im Zcdlcr, 3. Band 1788 vorkommen. lpenz, Beny, Zöcnsen. Eine schon im Jahre 926 in d. Mark Brandenburg, nach Vertreibung der Wenden bekannte, auch im Holsteinischen und -Pvrnmerischen begüterte Familie, aus welcher Christian von P. im Jahre 1634, nachdem er sich mit einer nasim liehen Tochter des K. Christian IV. v. Dänemark vermahlt hatte, vom K. Ferdinand II. in den Grafenst. erhoben wurde. Ranssts gcncal. Archiv. 1734. 264. Angel!, ^nnal. 39. Micral, III. B. Kap. 49. Zedlcr, 27. Bd. 293. und ff. Lüdcrsens Samml. Von Westphalen, mcm. inoclit. P. III. 'IVG. 6. 'I. IV. 19. IV. 46. Gauhe, I. 1170. Anhang, 1712. und f. Von Meding, III. N. 606. Penzcneter von Pcnzen? stein. Die Brüder Anton, Johann, Joseph - und die Schwestern Clara Elisabeth, Anna u. Theresia, wurden im I. 1754 mit dem Zusatz von P. geadelt, von M. E., 400. Pcnzig, Penzke. Eine schle- sische, auch yberlausitzische Familie, deren Stammhaus d. gleichnamige P. bei Görlitz war, das sie im Jahre 1491 dem Rath zu G. verkaust haben. Christ. Knauths alte Geschichte des ad- lichen Hauses derer von Penzig und derselben ersten Lehns- und Rittergüter, besonders d. Stamm- Hause und Beste Pcnzig in der Nbcrlausitz, in Kreyßigs Beitr. zur Historie der s. Lande, IV. Th. 332 — 350» Smap. I, Th. 699. II. Th. 862. Siebmachcr, I. Th. 64. N,. 11. Von Meding, I. N. 603. Grossers lausitzische Merkw. I. Th. 157. Zed- ler, XXVII. 294. peppersack. Ein westphälk- sches Geschlecht, das von d. v. Pheffersagk verschieden zu seyn scheint. Von Steinen, westpha- lische Gesch. I. Th. 1919. und Tab. 17. N. 14. V. Meding, III. N. 607. Perband. Eine alte Fami- milie, die über 200 I. in Preußen begütert war. Gauhe, II. 872. ?etr. v. Duigbuig Llinori. bruss. Lap. 225. n. 297. Zed- ler, XXVII. 314. Persthaim. Eine frciherrl, oberöstreichische Familie, die ihren Namen von dem Schlosse P. im Mühlviertel an der Donau hatte, aber vor länger als 200 Jahren ( 1609) abgestorben ist. Bar. von Hoheneck, I. Th. 102. Gauhe, II. 872. Prcucnhubers /Vrnal. Llvrsus. p. 339. Zed- ler, XXVII. 221. Pcrdacher v. Pergenstein. Der Hofrath und Geh. Referendar Florian P., wurde im I. 1769 Ritter mit dem Beinamen von P. von M. O., 135. Pereira v. Arnstcin. Heinrich P., wurde im Jahre 1812 mit dem Beiwort von A. Freiherr. von M. E,, 86. Perclli. Der Landmann Joachim P. in Görz, wurde i. I. 1770 Ritter, v. M. O., 187. Perenwerth von Bacrn- stain. Franz von P. aus Sexten in Tyrol, erhielt im Jahre 1733 die Bestätigung des i, I, 218 Peres 1466 erlangten Adelstands mit d. Zusatz von B. v. M. E.,401. Peres, Peris,-Percss. Eine sächsisch?, besonders meißn. Fas milie, deren gleichnamig. Stammhaus im Amte Pcgau liegt. König, III. Th. 794—800. Sieb- machcr, I. Th. N. 164. N. 14. Won Meding, I. N. 604. Gauhe, I. 1171. Zedler, 27. 358. und f. Perfall. Hans Ferdin. P., erhielt vom Eh. Maximil. Ema- nuel von Baiern den 28. April 1636 ein Freiherrendiplom. R. v. Lang, 199. Pergau. Oestreichcr, deren einige von Ludwig in s. kelig. IVIsaxt. 'I. IV. 162. 163. 269. 293 — 298. aufführt. Zedler, XXVII. 399. Perge. Von Ludwig führt deren einige 1?. IV. 196. 80. auf. Pergelase. Ist mit der im I. Th. d. A. L. 127. aufgeführten mit einem B. geschriebenen Familie eine und dieselbe. Wa- ckenroders A. u. N. Rügen, 281. u. II. Th. 6. Gauhe, I. 1172. Pcrgcn, (Perger, Bers gcr, Bergen). 1) Die Freiherren und Grafen dieses Nam. stammen entweder aus Kärnthen, oder wie eher zu vermuthen, aus den Niederlanden, weil sie das nämliche Wappen haben, als d. Herren von Bergen aus d. Niederlanden, die vom K. Leopold diesem uralten Wappen d. Adler beigefügt erhalten haben. Sie sind besonders in Niederostreich begütert. — 2) Johann Heinrich Cornel von P., k. k. Kämmerer und Geh. Rath, erhielt vom K. Leopold I. am 8. Aug. - Perger. im Jahre 1663 die Bestätigung des alten hergebrachten Mittelstandes mit Edler Herr von P., am 2ten Januar 1672 d. erb- ländischen, den 28sten October 1673 den Reichsfreiherrcn-, und den 27sten Juni 1683 d. Gra- fcnstand, so wie letzt, i. Jahre 1699 den 19tcn December die Brüder Carl, Johann Baptist, und Franz Anton. Das Geschl. ist auch im Besitz des Obristerb- Münzmeisteramtes in Oestreich. ^Ilgernein. ^onealog. Hanclb., ?. I. p. 708 — 710. Hübner, III. T. 962. Gauhe, I. 1172. Von Schönberg, Adelsschem. I. 186. und f., wo auch d. Wappen beschrieben ist. Genealogisches Taschenbuch, (Gotha 1826.) 36. u. f. Schmutz, III. 308.— 3) Der östreichische Obcrcommis- sär Johann Baptist, Freiherr v. P., wurde im I. 1710 Ncichs- graf. von M. E., 26. Von diesem gräfl. Geschl. in Niederöstr. glaubte Zedler, XXVII. 402. in d. Vorrede zu dies. 27. B. noch genauere Nachr. geben zu können, er konnte es aller nicht. Pevgcr. Der böhmische Gu- bcrnialrath Laurenz, wurde im Jahre 1816 Ritter, v. M. E., 187. Perger. Eine adliche Familie in Oestreich, wovon sich Einige P. von Rosenberg schreiben. Zedler, XXVII. 403. Perger von Berge. Eine alte adliche Familie, ehed. Wech- bvwsky und Wechnowa in Cro- atien geschrieben, die vom K. Nudolph II. im Jahre 1683 die Bestätigung des adlichen Standes und des erstgedacht. Namens Perger erhielt, vermuthlich aber im I. 1656 ausgestorben ist. Zedlcr, XXVII. 40a. Perger von Perg. Eine ausgestorbeue obervstrcichische Familie, die das auf einem hohen Berge im.Mühlviertel gelegene Schloß Perg erbaute, welches durch die letzte dieses Geschlechts, die mit ßrasmus von Rödern vcrheirathet war, im I. 1520 an diese Familie gekommen ist. Von Hohencck, II. Th. 193. Pcrgcr von perglas. Eine bei der böhmischen Landtafcl anerkannte Ritter-Familie, d. schon im Jahre 1490 vorkommt, davon eine Linie sich noch v. Katzengrün und Kottigau schreibt, und wurde Carl Anton, eben v. der Katzengrüner Linie, im Jahre 1798 in den Reichs-Panner- u. Freihcrrenstand erhoben, u. Ritter Anton P. von P. wurde im Jahre 1820 Freiherr. R. von Lang, 473. (im Register hat er Pergler.) Seiferts Ahnentafel d. Chanowsky. Gauhe, I. 1173. 11. 873. Zedlcr, 27. B. 404. von M. O., 76. Perghofer. Der Kaufmann Leopold Anton P., wurde im I. 1783 mit Edler von geadelt, v. M. E., 401. Perie oder pericr. Ein französisches Geschlecht aus Bretagne, davon sich eine Branche i. Deutschland mit Ausgang des 17. Jahrhunderts niederließ. ?ei-e solmo (leneal. cles dranä . In Tprol war ihr Stammhaus desselben Namens, ohnweit Schlanders gelegen, dann kamen sie nach Oestreich ob und unter d. Enns, u. kommen schon im Jahre 1346 vor. Im Jahr 1732 war Johann Fcrdin. Ad. Freiherr von P. zu Rosenau im Gothaischen Gehem. Rath. Sie wurden im Jahre 1674 in den Freiherrenstand erhoben. Hohe- 220 Pernegg — Perriere. neck, II. Th. lol. 47. und folg. Gauhc, I. 1173. Siebmacher, III. Theil. 86. H. Spillcr von Mitterbcrg, Sammlung mehrerer Ahnentafeln mit 32 Ahnen. Zed- ler, XXVII. 614. Pernegg. Ein ehemals berühmtes gräfliches Geschlecht in Stcyermark, stammte von d. alten Marggr. und Herzögen von St. ab, und starb mit Wilhelm im Jahre 1632 aus. Vreun- Irrzulwr in 6nual. Zieren, y. 400. Zcdler, XXVII. 616. Perncr v. Baereneck. Besaßen das gleichnamige Schloß in Steyermark im I4ten und f. Jahrhund. Johann Niclas P., war der letzte seines Stammes, er vermachte seine Güter seiner Gemahlin, was aber dessen Verwandten hintertrieben, worauf Bä- rencck durch Niclas Schwester, (Dorothea, die Gemahlin Ninds- mauls) an diese Familie gelangte. Schmutz, III. 109. PerncrzunlSchlichen. Besaßen den gleichnamigen Ort bei Berneck im 14. und 16, Jahrhundert. Ebend. Pcrirklo. Eine östreich. Familie, die sich auch mit dein B., auch Bärenklau, Bernklau, Baeh- renklau (wie die im I. B. 96. su6 1. und 2. genannte Geschlechter schrieben.) Ranffts genealogisches Archiv. 1736. 719. 17377 180. 866, 1008. 1738. 746. Genealogisch histor. Nachr. I. B. 86. und 676. Zedler, 27. 617. Pernold von Berwald u. Bernthal Der Gutsbesitzer Joseph und seiny Brüder Leopold und Franz, wurden im Jahre . 1796 in den Rcichsritterst. mit , Edler von erhoben, v. M. O., ! 136. Pernftein. Eine alte böhmische, mahrensche und östreichische Familie, die ein Zweig des im I. Theil. 96. und 132. vorkommenden Geschlechts der von Bv- rcnstein oder Bernstein zu seyn scheint, die im Jahre 1631 abgestorben, verschieden aber von denen, die im I. B. 132. ausgeführt sind. Sinap, II. 396. Gau- he, I. 1174. Zedler, 27. 613. Hartmanns Samml. Pernstich von Freyhain,b. Johann Valentin P. zu Kaltem in Tyrol, wurde im I. 1766 mit dem Beinamen von F. no- bilitirt. von M. E., 401. Pcrnstorff, Pcrndorff. Ein zwischen 1600 und 1620 ausgc- storbenes östreichisches Geschlecht. In Xa. Z. des I, Jahrgangs d. Rcichsanzeigcrs von 1801 wurden authentische Nachrichten von diesem Geschlechte gesucht. Perousa. Ein baierisch. gräfliches Geschlecht, das in d, Mitte des 18ten Jahrhunderts im Flor war. Zedler s XXVII. 629. Pcrouse de la Criechingm. Eine aus Savoyen in einer Linie sich nach T. wendende Familie, nach deren Aussterben die in Savoyen zurückgebliebene Linie, welche Gr. von St. Ncmy sind, davon einer k. baierischcr Kämmerer ist, ihre Güter ererbten. R. v. L-, 66, Perriere v» Bellecire. Der Major Jacob Barthvlvmäus P., wurde im Jahre 1791 mit dem Zusätze von B. geadelt, v. M. O., 239. Perscha . Perscha v. 2lntonienburg. i Der Blcygewerke Matthias zu Blcyberg in Karnthen, wurde ^ im Jahre 1784 mit dem Zusatz i von A. nobilitirt. von M. E., 401. Herschon. Matthias Georg ^P.. wurde im Jahre 1729 nobilitirt. von M. E., 401. Ä Pcrsich von Roestenhcnn. Der Pfarrer und Erzpriester N6 clas P. zu Lovranna, dess. Bruder Franz P. infulirtcr Probst zu Neustadt, und Anton, Com- merciant in Krain, wurden im Jahre 1792 mit dem Zusatz von ^ K. geadelt, v. M. O., 239. u. ^ folg. Perstain. 1) Eine gräfliche Familie, die im 14ten Jahrhundert in Urkunden vorkommt. Zed- ler, XXVII. 218. — 2) Eine dergl. adliche im 12ten Jahrhun- ^ dert vorkommende Familie. Zcd- 1er, a. a. O. Perrvavth von Plankcnc fels. Der Hauptmann Christoph P., wurde im Jahre 1729 mit dem Beiwort von P. ge- ^ adelt, von M. O., 240. Perze. Ein lüne'ourg. Geschlecht, dessen Wappen blos aus einem Siegel von 1332 angiebt von Meding, I. N. 602. Lü- dersens Samml. Peschet. Freiherren in Sachsen , wovon einer im I. 1738 rcsidircnder Minister zu Rom war. Genealogisches Handbuch, 1738. 600. Zedler, XXVII. 746. Peschicr. Ludwig P. Asso- ' ciä d. gräflich Frieß. Handlungshauses , wurde im Jahre 1312 Ritter, von M. E., 187. — Pesseln. 221 Peschke. Georg von P., w. im Jahre 1710 in den böhmischen Adel - und 1723 in den böhmischen Mittelstand erhoben, von M. E., 187. und 401. Peschwiy. Ein sachs., von dem unten unter Pctschwitz mit- gcnannten P. ganz verschiedenes Geschlecht, aus welchem Gottfr. von P., ein d. Poet im Jahre 1631 — 1696 bekannt ist. Zedler, XXVII. 747. Siebmacher, I. Th. 162. N. 8. IV. Th. 10. N. 1. V. Meding, III. N. 608. Pesel. Der Hofgerichtsadvo- cat Johann Baptist P. zu München, erhielt vom Ch. Carl Theodor ein Adels und Rittcrdipl. den 7ten September 1790. R. von Lang, 473. Pcseline. Ein altes pomme- risches Geschlecht in der Herrschaft Wolgast begütert. Micrass ^ntig. Uoinso. 1.16. VI. p.366. Zedler, XXVII. 749. Pcsclle von Pesclli. Der Assessor des Oberstburggrafenamtes, Johann Franz zu Prag, wurde im Jahre 1709 böhmisch. Ritter mit dem Beinamen von P. von M. E., 137. Pesorn. Ein aus Spanien gebürtiger Graf, der im Jahre 1711 dem Kaiser nach Wien gefolgt. Ranfft, 1733, und 36. Gen. hist. Nachr. I. 613. Zedler, XXVII. 720. Pesseln. Ein eidliches Geschlecht in den k. Erblandcn, d. im Jahre 1733 vorkommt. Zedler, XXVII. 723. Pesseln von Pesselli, de Monte Campo. Der Oberstburggrafenamts- Assessor Johann Franz P. von P., wurde im I. L22 Pessler — 1718 mit dem Beisatz d. M. C. Freiherr, v. M. E., 86. Pessler. 1) Der pensiom'rte Oberstlieutenant Ignatz von P., wurde im Jahre 1806 Freiherr, von M. O., 76. — 2) Der Gutsbesitzer Franz Joseph P. in Oestreich ob der Enns, wurde im Jahre 1803 Ritter, von M. O., 136. — 3) Der Magistratsrath Philipp P. zu Wien, w. im I. 17S3 mit Edler von no- bilitirt. von M. E., 402. Pcssintzer. Ritter und Besitzer der Herrschaft Pcssnitz in Steyermark. Schmutz, lll. 114. Pcftalozza. Als eine über 100 Jahr alte, in Baiern seßhafte adliche Familie, durch das Diplom vom 2ten September d. Jahres 17S0 vom Churf. Karl Theodor anerkannt. R. v. Lang, S. 67. Pessenposiel. Im I. 1737 in sächsischen Diensten. Zedler, 816. Müller, Aniral. Lax. ^>. 477. Petatzi. Ein altes adliches, seit dem Jahre 1622 srciherrli- ches u. seit 1623 grafliches Geschlecht , das von den römischen Papiriern, besonders von d. Pä- tiern hcrstammen soll; es wohnte schon im I4ten Jahrhundert in Triest, und erhielt im I. 1661 die Bestätigung s. Adels. Kistc>- ria cle priest, a Iren. 6e la croee. 1. 6.6. Gauhe, I. 1174. Schmutz, lll. 114. Zedler, 27. 901. Pctepeski von Chitz und Egerbcrg. Eine ausgestorbene böhmische Familie, die im 30jäh- rigen Kriege der Religion halber aus Böhmen vertrieben, und die Peterswald. wahrscheinlich v. den unten vorkommenden Pietiepeski verschieden ist. Gauhe, I. 11S0. u. f. und II 874. Peter. Der k. baicr. Hof- kammerrath Johann Ernst Melchior P. zu Amberg, erhielt v. Eh. Karl Theodor gm 10. Juli im Jahre 1747 ein Adels- und Ritterdiplom. R. v.Lang, 474. Peterffp. Der Hossecrctar d. ungarischen Hvfcanzlei, Johann Franz P., wurde im I. 1712 Freiherr, v. M. O., 76. Peterhausel v. Reyburg. Franz Ferdinand P., wurde iin Jahre 1710 böhmischer Ritter mit dem Beinamen von N. von M. E., 187. Petersdorff, Pederftorff. 1) Ein pommcrisches u. meklen- burgischcs Geschlecht, das i. I. 1773 mit dem meklenburgischen Major Jobst Ludwig erloschen ist. Micräl, 366. Siebmachcr, V. Th. 164. N. 7. Von Me- ding, I. N. 606. Zedler, 26. 1044. Lüdersens Sammlung. — 2) Ein anderes meklenburgisches Geschlecht, das mit dem vorn gen einerlei Ursprung hat, aber wahrscheinlich ausgest. ist. Micräl, 614. Gauhe, l. 1166. Sicb- macher, V. Th. 164. V. Me- ding, I. N. 607. Petersdorfer. Besaßen d. gleichnamige Dorf in Steycrm. Schmutz, III. 119. Peterswald, Peterswalt, Peterswalde. Sind dem Ritterort Nhön und Wcrra imma- triculirt gewesen, so wie auch in Mecklenburg und Pommern. Biedermann, R. und W. I. Vcrz. Sinap, l. 699. Schannat, ful- Peterswalde - daischer Lehnhos, 139. Gauhe, I. 1176. Siebmacher, I Theil. 64. N. 6. Von Meding, III. N. 609. Peterswalde, Pcterswals dau v. Pcterswaldsky. Ein mährisches freibcrrlichcs Geschl., das auch in Schlesien begütert ist, und das sich schon im I. 1312 an dem Hofe des H. zu Schwcidnitz befand. Lucä, schle- sische Historie. 675. Gauhe, I. 1176. Schap, I. 699. II. 397. Von Meding, III. N. 610. Zcd- ler, XXVII. 1069. aus authent. schristl. Nachr. pcthe. Diese Grafen besaßen Frieda» und den Markt Fol- sterau in Steyerm. Schmutz, III. 119. Petit. Der Capitänlieutenant Adalbert Joseph P., wurde im Jahre 1774 geadelt, von M. E., 402. . petkum. Ein sehr altes holsteinisches Geschlecht, dess. Stammschloß desselben Namens nahe b. Emden in Ostfrießland gelegen. Gauhe, I. 1176 u. f Petra, de. Aus diesem Geschlechte war Carl Casp. Erzbi- schof zu Trier von 1556—1567. M. s. den Art. Leyen im Zed- ler, XVII. B. 710. 1714. und XXVII. B. 1094. Vielleicht gehört auch zu diesem Geschlechte Hcrrmann de Petro, der 1412 als Carthäuser und Professor in Trier war. Zedlcr, 27. Band. I 1095. petrani von Steinberg. Die Brüder Joseph, Matthias, Michael und Valentin P., wurden im Jahre 1795 mit d. Bei- Petrilievich. 223 namen von St. Ritter, v. M. O., 136. Petrasch. 1) Der Gcneral- feldwachtmeister Maximil., Freiherr von P., wurde im Jahre 1717 böhmischer Freiherr, v. M. E., 86. — 2) Der Gencralfcld- Wachtmeistcr Ernst Gottlicb, w. im Jahre 1767 östreichisch. Freiherr. von M. E., a. a. O. — 3) Eines Generalfeldmarschall- Lieutenants bei der Cavallerie, der dem Feldzug gegen d. Türken im Jahre 1736 beiwohnte, gedenkt aus Nanffts genealogisch. Archiv Zedler, XXVII. 1105. Petri v. -Hartenfels. 1) Der Rath, Bürgermeister und Phy- sicus, auch Senior der medizinischen Facultat, V.Georg Christoph Petri, dessen Vater ein er- furter Kaufmann war, wurde v. Gr. von Schönborn im Jahre 1680 in den Adelstand erhoben, und erhielt die Cvmitiv, welche Würde und Standeserhöhung d. K. Leopold bestätigte, und mit andern Privilcgiis und Prärogativen vermehrte, worüber d. Diplom in Salanders expedirt. Nos tar, wie Motschmann in Lrlord. lit. 5te Samml. 738. sagt, zu lesen seyn soll, welches sich aber wenigstens in der ersten der 6 Ausgaben dieses Salanderischcn, (oder vielmehr Schadens) Buchs nicht findet. Zedler, XII. Bd. 630. — 2) Der Geh. Reichshofkanzlei-Expeditor Franz Philipp P., wurde im I. 1740 mit dem Beinamen von Hartenfels gcadelk. v. M. E., 402. Petrilievich-Horvath. Der Generalfeldwachtmeister Casim. P. 224' Petvopoliag —» Petz. H., wurde im Jahre 1791 Freiherr. von M. E., 86. Petropoliag voir Peters^ seid. Der pensivnirte Major, Jllia P., wurde im Jahre 1801 mit dem Zusätze von P. geadelt, von M. O., 240. PetrorvitzsArmis. Der Ritter Peter Theodor P-A., ein in der Moldau ausessiger Gutsbesitzer, wurde im Jahre 1810 Ritter, und 1818 Graf, von M. O., 27. und 136. Petsch. Eine frankische Familie, welche d. Rittcrort Nhön und Werra einverleibt gewesen. Biedermann, R. W. I. Berz. Petsch von L.ocrvciigreif. Der Rittmeister Ignatz Carl P., wurde im Jahre 1773 mit dem Zusatz von L. geadelt, von M. E., 402. petsch von Pctschcndonf. Anna Barbara, geb. von Langer, eine Appcllationsraths-Witt- we, wurde im Jahre 1769 in den böhmischen alten Ritterstand erhoben, v. M. E., 188. Pctschkowitz. Im Oestrci- chischen und Steyerischcn begütert, und wurden um das Jahr 1714 in den Grafenstand erhoben. Schmutz, Ili. 120. Petschowitsch, Petschonütz. Eine freihcrrliche Familie, die in Oestreich, im H. Crain u. Stey- ermark anscssig gewesen. Gauhe, I. 1177. Schmutz, III. 121. Petschwiy, Peschrviy, Pett schütz. Eine alte sächsische, besonders meißnische Familie, deren Stammhaus dieses Namens ohnweit Lomatsch gelegen, und die sich auch in der Mark Brandenburg, wo sie schon im Jahre 1499 war, verbreitete. In Oestr eich blühen eine freihcrrliche, u. mehrere gräfliche Familien von Petschowitz, die von jener vielleicht nicht verschieden sind. Angel!, märk. Chronik, 269. Sieb- machcr, IV. 10. N. 1. Zedler, XXVII. 747. u. 1150. Pctschrvitz von Romolist nütz. Eine schlesische Familie, die mit der nur genannten vielleicht eines Geschlechts ist. Si- nap. Gauhe, I. 1176. Pettendorf, auch mit dein B. Diese uno die im I. Theil, 184. mit dem B. geschriebene Familie ist eine u. dieselbe. Gaus he, I. 1>78. Zedler, XXVII. 1151. Pettenkofen. Franz P., Rittergutsbesitzer von Äülz u. Hv- chenbcrg, erhielt am 20. Octo- ber im Jahre 1742 vom Karl VII. ein Adclsdiplom. N. von Lang, 474. Pcttenkoffev. Der eichstad- tische Amtsrichter Franz Tavcr zu Töging, erhielt vom Churf. Karl Theodor den 6tcn Juli im Jahre 1792 ein Adclsdiplom. R. von Lang, 475. Petz. 1) Der Apotheker Anton P. zu Lcmberg u. Tarnow, wurde im Jahre 1806 mit Edler v. geadelt, v. M. E.,402.— ! 2) Der bohm. Gutsbesitzer Anton, Edler von E., wurde i. I. 1809 Ritter, v. M. E., 188. Petz von Lüchtcnhof. Hie- ronym. Petz erhielt vom Kaiser Karl V. im Jahre 1541 einen Wappen- und Schutz-, v. Ferdinand II. aber den I5ten December 1623 ein Adelsdipl. R. von Lang, 475. Petz Peyern. Petz vou Burckhaüu. Der pensivnirte Oberstlicuten. Georg, ^ und der Rittmeister Hicronymus, wurden i. Jahre 1809 mit dem ! Zusatz von B. geadelt, v. M. E., 402. Pcycbor von Pauckowa. Eine der ältesten, in d. Fürsten- ^ thum Oppeln und Natibor an- l scssigen schlesischen Familien. Lu- ca, schlesischc Hist. 702. Sinap, II. 863. Gauhe, II. 874. Petzcck. Der niederöstreichische Appellationsrath und Profcfs. d. Kirchenrechts zu Wien, Joseph ^ P., wurde im Jahre 1800 geadelt. von M. O., 240. Pcyiugcr. Ein baier. Adel. - Sicbmachcr, I. Th. 98. N. 2. Won Meding, III. N. 611. Peuger von Puige u. Ran yciischlag. Johann Ludw. P. und N., wurde im Jahre 173/ ^ Freiherr, von M. E., 86. Peurl, Peurll, Peirl. Ein ^ stcyermarkischcs Nittergeschl., d. I im 12tcn Jahrhundert den Peu- crlschen Hof bei Schabenberg be- ! saß, u. deren Wappen nach ihrem Ausstcrbcn an die Wischcl in Karnthen übergieug. Siebmacher, II.. Theil. 46. N. 14. III. Th. 80. N. 10. Schmutz, III. 138. Won Meding, II. N. 634. Peusscr von L.cutcrshau- « sen. Gin im fränkischen Nitter- t Ort Altmühl ansessig gewesenes, aber erloschenes Geschlecht. Bie- U dermann, A. Tab. 232. Penster von Drackeudorf, l (Poster, Puster), Pustcr. ^ Ein schlesischer, wahrscheinl. erloschener Adel. Salver, 146. z 462. Tab. 14. N. 40. Sinap, ! 742. Sicbmachcr, I. Th. 66. u. Band. 226 N. 13. Von Meding, III. N. 612. Pcverada. Johann Nicolaus P. aus Tprol, wurde im Jahre 1734 in den Rcichsadclstand erhoben. von M. E., 402. Pcycr. Der Hofkammersecre- tär Sebastian P., wurde i. I. 1709 in d. Reichsritterstand mit Edler von erhoben, v. M. O>, 136. Peycra. lllirskofcu, (Pey- rcr^) Ein Ncgicrungsadvocat und Notar P. zu' Amberg, erhielt am 3tcn November im I. 1770 ein zeilischcs Pfalzgräfliches Adels-Erneuerungs - und Nitter- diplom, und am 7ten Januar d. Jahres 1771 ein bestätigendes churfürstlichcs Ausschreiben darüber. R. von Lang, der ihn 476. Pcycr, im Suppl. 130. und im Register Peyrer schreibt, u. beide irrig unterscheidet. Peycr v. Pcyersbcrg. Der Hauptmann und nachh. Oberstlieutenant Peter P., wurde im Jahre 1792 mit dem Beiwort von P. geadelt, 1796 Ritter, u. 1814 Freiherr, v. M. O,, 76. und 240. E. 183. Peyerl vou Peyersfeld. Der Krciscvmmissär Ignatz Anton P. Edler von P. zu Chru- dim, in Böhmen, wurde im I. 1781 Ritter, von M. E., 188. Peyerl vou Peyersfeld. Der Hauptmann Ignatz Anton, wurde im Jahre 1769 mit Edler von P. geadelt, v. M. E., 402. Pcyeru (Bayru) zu Freu- deufels. Eine schwabische Familie, die im Jahre 1616 mit I. Eh. v. P. zu F. ausgestor- 16 226 H Pfanan bcn ist. V. Hattstein, III. Suppl. 123. Sicbmachcr, I. 119. N. 3. Von Meding, II. N. 636. Pfanau. Ritter, welche im I4ten Jahrhundert verschiedene steyermärkische Herrschaften besaßen. Schmutz, III. 149. Pfannberg. Grafen, die im 13. Jahrhundert schon in Stey- ermark begütert waren. Schmutz, III. 143. Pfau. Einen würtembergischcn Baron, und einen anhaltischcn, Albrecht Heinrich von P., führt aus Ranfts genealogisch. Archiv Zedlcr, XXVII. 1304. und folg. auf. Pfaundler vonStcrnfcld. Der erste Kreisamtsadjunct zu Schwatz in Tyrol, wurde im I. 1798 mit dem Beisätze von St. nobilitirt. von M. E., 402. Pfcffel. Der k. baier. Geh. Lcgativnsrath P., wurde d. 19. Mai im Jahre 1808 als Ritter nominirt, und den 21sten Mai 1813 immatriculirt. N. v. Lang, 476. Pfefferbalk. Ein uralter aber ausgcstvrbcner frank. Adel, dessen Wappen im Sicbmachcr, II. Th. auf d. 77. Bl. N. 4. Sal- vcr, 323. und f. V. Meding, III. N. 613., so wie einer, der aber Pfeffersbalg geschrieben ist, und im Jahre 1391 in einer Eichstadtisch. Urkunde vorkommt. Falkenstein, Coel. clipl. ^ntig. I^yrelg. p. 226. Zedler, XXVII. 1329. Pfefferkorn r>. Ottobach. Ein böhmisches Geschlecht, aus dem in der erstem Halste des ^ 18ten Jahrhunderts in kaiserlichen Diensten mehrere vorkom-j Pfeil. mcn. Ranfts gcnealog. Archiv. Zedlcr,^XX VII. 1324. Pfeffershofeu. Ein frciherr- lichcs, vormals im Steyermarki- schen begütertes Geschl. schmutz, III. 143. Zedlcr, XXVII. 1330. Pfeiffer von Ehrenstein. Der Hauptmann Johann Pcrcr, wurde im Jahre 1816 mit dem Prädicate von E. geadelt, von M. E., 402. Pfeiffer v. Pfciffersberg. Diese wurden im Jahre 1679 in die stcyerisehe Landmannschast aufgenommen. Schmutz, III. 144. Pfeiffer von Maasfeld. Der pcnsionirte Artillerie-Haupt- mann Peter von P., wurde im Jahre 1813 mit dem Beinamen von M. nobilitirt. von M. E., 402. Pfeiffer von Palmenkron. Der brcslauer Advocat Christian P., wurde im I. 1713 mit d. Beinamen von P. Ritter, von M. E., 188. Pfeiffer v. Pfciffersberg. Dem Achenreinischen Berg - und Schmclzwerksadministrator, Joh. Baptist Pf., wurde v. K. Karl VI. im Jahre 1721 ein Adelsund Ritterdiplom, und den 4ten Marz 1732 eine Urkunde über eine Wappencrhöhung ausgefertigt. R. von Lang, 476. u. f. von M. E., 183., der d. begnadigten Pfeiffer von Pfciffersberg nennt, und ihm nur den einzigen Bornamcn Johann giebt. Pfeil. Ein ursprüngl. chur- landisches, nachher schlesisches, i. F. Bricg seßhaftes Geschlecht, d. zum Theil auch in würtembergü schen Diensten stand, davon einer Namens Jesch von Pf. im Pfeil . Jahre 1293 den H. Heinrich d. ' Dicken zu Brcslau in die Hände H. Conrads gesanglich lieferte. Sinap, I. 700. Sicbmachcr, 1. Theil. 50. N. 15. Gauhe, I. 1179. V. Mcding, II. N. 636. Zcdlcr, XXVII. 1357., auS schriftlichen Nachr. Pfeil und Tichcbach. Der marggr. baadische Kammcrrath, Jvhann Ferdinand, wurde i. I. 1702 böhmischer alter Ritter mit der Benennung von Pf. und T. von M. E., 188. Pfeilbcrc;. Diese wurden d. Isten December im Jahre 1629 in den Frcihcrrcnstand erhoben, und besaßen mehrere Herrschaften in Steyermark. Schmutz, III. 144. Pfeilitzcr genannt Frank. Ein ursprünglich frankisches Geschlecht, das sich nach Curland wendete. Von Mcding, III. N. 614. Pferdsdorf. Eine frankische, im Rittcrcanton Rhön u. Werra begüterte, aber ausgestorbene Familie. Biedermann, N. W. Tab. 414. Pfcrsmann. Der Hofsecre- tär und Hauptcontrolor d. Wiener Hoftheatcrs, wurde i. Jahre 1818 nobilitirt. v. M. O., 240. Pfertiiigslcben. Thüringische Edelleute, deren Stammsitz das in der zum H. Gotha gehörigen Obergrafschaft Gleichen ge- ! Icgene Dorf gleiches Namens gewesen, und das nach deren Aussterben ( wahrscheinlich schon in der 2ten Halste des 14. Jahrhunderts) an die Gr. von Gleichen, und im 17ten Jahrhund, an das grafliche, nachher fürst- Psirt. L27 liche Haus Hohcnloh gekommen. Brückner, III. 9. St. 22. -Pfettc». Eine baierische Familie, die schon im 12tcn Jahr- > hundert vorkommt, und den 4. April im Jahre 1668 vom K. Leopold in den Freihcrrenstand erhoben wurde. Tvrvss, I. B. 51—53. Gauhe, I. 1179. R. von Lang, 200. u. f. Psinzig, PsiilZlitg. Eine schwäbische und schlesische Fami- j lie, die von den alten nürnbcr- gischen Patriziern abstammt. Sinap, I. 701. Gauhe, II. 874. Von Meding, I. N. 608.' Pfiilziilg von -Hcilfcnfeld. Eins der ältesten ziemlich begüterten adl. Geschlechter in Nürnberg, das aber ausgestorben ist. Biedermann, N. Tab. 390 — 423. N. genealogisches Handb. 1777. 310. und f. 1778. 358. Pfirt. 1) Eine grafliche Familie, welche im I. 1324 ausstarb, u. deren Grafschaft durch die Tochter des letzten Grafen, der Gemahlin des ErzHerz. Al- bcrts des Weisen an Oestr. kam. Hübner, II. T. 483. Gauhe, II. 876. Hartmanns Samml. — 2) Eine freiherrliche Familie in Elsaß und Basel, vorher Bürger in Mühlhausen , in der Schweiz, und Ulrich von Pf. i. Jahre 1506 Bürgermeister gewesen. Auch kommt einer in Thüringen als Untcrbefehlshabcr des Grafen von Gleichen bei einer Musterung im Jahre 1546 vor. Bucelin, Ltorrnnat. dcwin. U. III. x. 61. Sagittar, Gleichische I Historie. 389. Zcdler, 27. B. 1442. 16 ^ 228 Psister Pflummern. Pflster. Ein altes lindaucr Patrizier-Geschlecht, aus d. der lindauer Stadtgerichts - Assessor, Johann Michael, vom K. Leopold den 30sten April 1699 ein Adclsdiplom crhielt.Früher(1674) hatte die Familie einen Wappenbrief erhalten. R. v. Lang, 477. und f. Mach neu, zu Oberberg- ham und Grosi-Schirzgarn. Der K. Leopold hat 1700 den diesen im Jahre 1632 ertheilten Adel erneuert, und der Eh. Ma- ximil. Joseph den 20sten Juli im Jahre 1761 den Ferdinand Rudolph in den Frcihcrrenstand erhoben. R. von Lang, 201. Pflaumern. Ei» schwäbisches Geschleckt, das vom 12. bis zu Ende des 17ten Jahrhund, vorkommt. Vielleicht sind die unten vorkommenden Pflummern mit diesem ein und dasselbe Gcschl. Bucelin, ?. III. Jedler, 27. B. 1684. Pfleger von ^indcnfcld. Der Feldartillerie - Stückhauptm. Anton P., wurde im I. 1760 mit dem Beinamen von L. no- bilitirt. v. M. O., 240. Pfleger v. 4vcrtenau. Der Staats- und Conferenzrath Anton Pf., wurde im Jahre 1806 mit dem Beinamen von W. geadelt. von M. E., 183. Pflichten, Plichta. Kommen als eine Linie des böhmischen Geschlechts der v. Zierotin unten unter diesem Artikel vor. Pflug, Pflugk. Ein sachü sisches Geschlecht, das sich nicht von schreibt, und seinen Urspr. aus Böhmen hat, auch in Bai- ern ehedem begütert gewesen ist. Es soll von Primislao, d. Gemahle der Libussa hcrstammen, und nannte sich die böhmische Linie Pflug Herr zu Nabcnstcin, von einer Herrschaft, die sie schon im 12ten Jahrhund, besaß. Der Oberhofmarschall August Fricdr. P. in Dresden / wurde vom K. Joseph I. im Jahre 1706 den 2vsten November in den Rcichs- grafenstand erhoben. Peckenstcin, ch'lioato. 8ax. I. Th. 69 — 65. Knantliii ig. IloiLblingir»'. 64. Seiferts Bcschr. 166—177. Dessen Genealogie, 404. König, ge- nealog. historische Beschr. der v. Pflug, 1726. si u. in d. Adels- hist. >11. Th. 801—84. Schwar- zens leipziger Landchronik. 17— 26. 219 — 22. I. /c. Ililligü banggvvioimlsilngiov. genti clic- tus 1672. in Kreyßigs Beitr. I. Th. 77 — 107. Project einer vollständigen Genealogie d. hoch- adlichen Geschlechts der Pfluge, von I. Schnitzen, in Kreyßigs Beitr. V. Th. 1 —16. steht der Inhalt ihrer 20 Kap. Kreyßig sagt dabei, ob die Genealogie wirklich zu Stande gekommen, wenn es geschehen, und wo sie sich befinde? wisse man nicht. Gleichenstein, N. 62. Wcinart, II. hat 602 — 4. von mehreren einzelnen Familiengliedern Fune- ralien und andere historische und biograph. Schriften aufgeführt. Gauhe, I. 1180. Zedler, 27. 1634 —1649. Von Meding', l. N. 609. Hartmanns Samml. Pflug er. Der östr. Hauptmann Andreas Pf., wurde i. I. 1772 geadelt, v. M. E., 403. Pflummern, Pflumern. 1. Ein schwäbisches Geschlecht, des- Pfoertner — Pf.,hl. 229 scn gleichnamiges Stammhaus, s ohnweit der Stadt Riedlingcn auf I der Alp im Königreich Würtem- bcrg gelegen, aber im I. 1350 im Stadtekrieg zerstört wurde. ' Der Ch. Karl Theodor ertheilte Z der augsburgischcn Linie d. 23. . August im Jahre 1797 ein er- ' ncuertes Frciherrcndiplom, was auch der andere Zweig von der ^ K. Maria Theresia den 6. Mai . 1778 erhielt. Luoizlini, 8lem- s mal. germ. 3. Neues gen. I Handb. 1777. 132 — 136.1778. I Nachtr. 87. R. v. Lang, 201. und f. Aloys von Pflummcrn, I Chronik der Herren von Pf. v. Pcrcgrino, dem Ritter u. Herrn von Pf. angefangen, bis auf gc- gcnwart. Zeit, d. Ehre s. Voreltern gewidmet; mit 15 genealogischen Tabellen, ctl. Kupf. und Registern. Biberach, 1795. f. Tyross, I. B. 180 — 185. Taf. 253. Neues geneal. Handbuch, 1777. 132. 36. 1778. 154 - —67. Nachtr. I. Th. 87. Gau- Z he, I. 1179. — 2) Johann Jo- ß scph Aurel von Pf., wurde im Jahre 1737 in den Frcihcrrenst. erhoben, von M. E., 86. Pfoertner. Melchior Pf. w. im Jahre 1722 böhm. Ritter, von M. E., 138. u. 403. Pfoertner von der Hell, I (^>oeUe). Eine sehr alte schle- sische Familie, deren Rittersitz Hölle im Lcmbcrgischcn gelegen, welcher K. Sicgismund im I. 1433 ihr adliches Wappen vermehrt hat, die aber im I. 1653 erloschen zu seyn scheint. Si- uap, I. 702. II. 865. Gauhe, II. 1713. u. f. Siebmacher, II. 51. N. 10. Zedler, 27. 1661. Von Mcding, I. N. 611. Pfocstl v. Ehrcnfels. Johann Chrisostomus Pf. von Me- ran in Tyrol, wurde äm Jabre 1720 mit dem Pradicat von F. nobilitirt. von M. E., 403. Pforr. Ein rheinisches Geschlecht. Salver, 579. V. Mcding, III. N. 615. Pforte, von der, (Pfor? tu, Pfordte). Eine sehr alte meißnische, sich auch in Dänen,, verbreitende Familie. Sie kommt auch in Thüringen, besonders in der Grafschaft Gleichen schon im 13ten Jahrhundert vor. Sagit- tar, Gleichensche Historie. 47. 212. 304. 351. Zedler, XXVII. 1661. Knaut, IXoclr. Vlissn. Gauhe, I. 1188. Siebmacher, I. 152. N. 13. Von Meding, I. N. 610. Pfrounrcr von Pflaumen« fcld. Der Advocat zc., Franz Carl Pf. , zu Kälterer in Tyrol, wurde im Jahre 1785 mit dem Beinamen von Pf. nobilitirt. v. M. E., 403. Pfraumhcim genannt Riet« tenberg. Ein erloschenes Geschlecht, das im frank. Canton Ottenwald ehedem begütert war. Biedermann, O. Tab. 3986. Pfuhl, Pfucl. Auch de Paludc genannt> eine markische, pommcrischc, meißnische, u. ratze- burger sehr alte Familie, die im Jahre 926 nach Vertreibung der Wenden in die Mark gekommen ist. Aus dieser Familie hat Ad. Pf., dem der sterbende General Banner das Commando übertragen, im 30jahrigen Kriege 800 böhm. Dörfer abgebrannt. Knaut, 250 Phillipides. poodovrn. Nlan. Schwarz,pom- mcrische Lchnhist. 1357. V. Uech- tritz, Nachr. 1. 80 — 113. Zed- ler, 27. 1705. Gauhe, I. 1188. Angell, märkische Chron. 231. Pfugl. 1) Besaßen in Steyer- mark mehrere Güter schon i. 14. Jahrh. Schmutz, III. 145. — 2) Der Land- u. Bannrichter in Oestreich ob der Enns, Joseph Pf., wurde im Jahre 1818 mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 240. Pfünzen. Ein altes Geschl., aus welchem Albert d. A. u. I. im Jahre 1282 ihr Gut dieses Namens an den Bischof v. Eich- städt abtraten. Bon Falkcnstein, Eod. cll^I. ^ntig. XorU^av. p. 74. 76. Zedler, 27. 1707. Pfürt, Pfurdt. Eine rhein- laudische und elsaßische Familie. Bon Hattstein, II. 254. Von Mcding, II. N. 637. Pfundan, Phundan. Ein ausgestorbcnes, sbnst in Stcyer- mark begütertes Geschl. Schmutz, III. 146. Pharamond v. Nlrici. Der Fiscal Johann P. von U., er- hielt im I. 1705 die Bestätig, des Neichsadclstandcs. v. M. E., 403. Phcffcrsagk. Ein fuldaisch. Geschlecht, das wenigstens bei d. fuldaischen Lehn Hose nach d. I. 1626 nicht mehr vorkommt. Schan- nat, fuldaisch. Lehnhof. 139. V. Mcding, III. N. 616. Pherdsdorff, Pfersdorf. Ein fränkisches und sächs. Geschlecht. Schannat, fuld. Lehnhof. 139. Siebmacher, I. ^Tb. 157. N. 1. II. Th. 157. N. j. V- Th. 94. N. 5. Von Mcding , II. N. 638. 'Philipp von Hofnungss rvald. Michael PH., wurde im Jahre 1731 mit dem Zusatz von H. geadelt, v. M. O., 241. Philipp v. Philippsbcrg. Die Brüder Thomas u. Beruh. PH., wurden im Jahre 1790 mit dem Beinamen von PH. nobilitirt. von M. E., 403. Philippi v. Braunsberg. Johann Theodor PH., wurde im Jahre 1723 mit dem Beinamen von B. nobilitirt. von M. E., 403. Philippi v. lvcpdcnfeld. 1) Der Oberste Carl Ritter PH. von W., wurde im Jahre 1799 Freiherr, v. M. O., 75. — 2) Der Hauptmann Niclas P., w. im Jahre 1759 mit dem Zusatz von W. geadelt, v. M. O., 241. Philippovich von Frein denberg. Der Kaufmann Michael P. zu Dubocsacz, wurde im Jahre 1799 mit dem Beinamen von F. nobilitirt. von M. O., 241. Philippovich von Hcldcin thall. Der Obcrlicuten. Mar- cus PH., wurde im Jahre 1785 mit dem Beinamen von H. geadelt. von M. E., 404. Philippovich v. Philipsburg. Der Hauptmann Bar- tbolomäus, wurde im I. 1768 mit dem Zusatz von PH. geadelt, von M. E>, 403. Philippseich. Eine gräfliche Familie. M. s. Jscnburg. Zedler, XIV. 1346. u. s. Phillipides^ Gaju. Der nie- deröstreichischc Regierungsr. PH. Philli'pitsch — Pichlcr. G., wurde im Jahre 1776 Edler von. von M. O., 136. lphiilipitsch. Joh. Burkard wurde im Jahre 1737 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 188. Hiasasquc. Der Gr. Ludwig von P. war im I. 1733 k. k. Gener.ft-Feldmarschall-Lieu- tenant, nachdem er lange Zeit in Cremona Gouverneur gewesen. Ranfts gcneal. historisch. Nachr. 1740. 373. Zedler, 23. B. 11. ^piati. Ein urspn'mgl. mai- ländisches, seit 300 I. vcnc- tiauisches Geschlecht, aus welchem Cäsar Emil k. baicr. Kanu mcrer und Ritter des Ordens v. h. Michael wurde. R. v. Lang, S. 67. Pinti von Tirnowitz. Jo- l hann Georg P., wurde i. Jahre 1744 böhmischer Ritter mit dem Zusätze von T. v. M. E., 188. Piazzoni v. Castelcercdo. Die Bruder Johann Baptist, Joseph, Constanz, Jnnoccnz, und Hieronymus aus Bergamo, w. im Jahre 1816 wegen Bcfürder- und Vervollkommnung des Seidenbaues mit Edler von C. nobilitirt. v. M. O., 24. Spider v. 'pll>erstcin. Eine schon im I4tcn Jahrhund, aus- gestorb. Familie, deren Stammschloß Pibcrstcin im Mühlvicrtcl gelegen, und an die Grafen v. voceau kam. Von Hohencck, II. 213. Gauhe, II. 878. Piocioto. Der Gcncral-Con- sul Raphacl P. in Syrien, w. im Jahre 1807 Ritter, von M. O., 136. Piccoloinini. Ein böhmisches reichsfürstlichcs aus Siena stammendes Haus. Hübncr, 1. Th. T. 273. Jmhof, auf 9 Tabellen. 163. Gauhe, II. 378 — 832. PichelzuGaemsenfcls. Der Confinmauth - Obcrcinnehmcr zu Preittcnegg in Karnthcn, Joh. Christoph P., wurde im Jahre 1766 mit Edler von P. Ritter, von M. O., 136. 'pichelsdorff. Der niedcrvst- reichische Regierungsrath Johann Georg, und dessen Bruder Joh. Andreas P., erhielten im Jahre 1709 die Bestätigung des alten Reichsritterstandes, von M. E., 139. Pichl. Eine baicrische Familie, die ein Adelsdiplom am 26. December im I. 1626 erhalten hat. N. von Lang, 473. Pichlcr. 1) Der Hofrath Carl Joseph und sein Bruder, Johann Christoph, k. k. Rathw. wurden im Jahre 1710 Freiherren. von M. E., 86. — 2) Der Oberstwachtmeistcr Helwig Just, von P., wurde im Jahre 1710 Freiherr. Dcrs. a. a. Orte. — 3) Der ?. baierische Straßen- und Wasserbau-Jnspcctor Adam P., erhielt vom K.W. Baicrn d. 23sten Juni im Jahre 1818 ein Adelsdiplom. R. v. Lang, Sup- plcm. 131. — 4) Der wiener erzbischöfliche Regent Franz Anton P., wurde im Jahre 1772 mit Edler von geadelt, von M. ^ E., 404. Pichlcr von Pichlegg. Der tyroler Getreide - Lieferant Christ. P., wurde im Jahre 1740 mit dem Beinamen von P. nobilitirt. v. M. O-, 241. 232 Pichr-cmn Pichmann. Der Nathsmann zu Prag, Joseph Anton, wurde im Jahre 1771 nobilitirt. v. M. E., 404. Pick. Der Obereinnehmer d. Universal-Staatsschuldenkafse Johann P., wurde i. I. 1783 geadelt. von M. E., 404. Pidol von iQuintenbacl). Der freie Hüttenmeister Franz P., im Oberstift Trier, erhielt den 18ten Mai im Jahre 1714 v. K. Karl VI. ein Adels- u. Nit- terdiplom, dem der Bein. Q. v. seinen mehrere Eisenwerke befassenden Besitzungen beigelegt w. R. von Lang, 478. u. f. Picck, Pcick, Peeck. 1) Ein westphalischcs und rheinlandisch. Geschlecht, das ausgcstorbcn ist. Won Steinen, il. Th. 163. Tab. 41. N. I. Siebmachcr, II. Th. 119. N. 2. Von Mcding, II. N. 639. — 2) Ein zweites Geschlecht dieses Nam., oder d. wenigstens ein von jenem verschiedenes Wappen hat. V. Steinen, a. a. O. Tab. 42. N. 2. Von Mcding, II. N. 640. PiedorvskpvonBaldcnsee. Johann Bartholomaus P. von B., wurde im Jahre 1769 in d. Reichsadelstand mit dem Beinamen von B. erhoben, und im Jahre 1771 Ritter, v. M. E., 189. 404. Picglowsky. Franz v. P., wurde im Jahre 1727 böhmisch. Ritter, von M. E., 189. Pierckher. Ritter, die i. I. 1698 zur steyerischcn Landmann- schast gekommen. Schmutz, III. 146. Pierre von Hagondange. Der Platzmajor Joseph P. zu Pignatelli. Raab, wurde im Jahre 1772 mit dem Bcis. von H. geadelt, von M. E., 404. Pierneei o. Collc. Michael P. a. C., wurde im I. 1716 Gr. mit P. a. C. Freiherr von Proluzzo. von M. E., 26. Picsenberg, Diesenbcrg. Eine alte adliche, zuletzt grast. Familie. S. Jscnburg. Zcdler, XIV. 1346. XXVIII. 106. Piessporth, Picsport. Eine rheinlandische Familie. V. Hatt- stein, II. 266. u. s> Siebmachcr, III. Th. 132. N. 3. Von Mcding, I. N. 612. Picticpski. Eins der ältesten böhmischen Geschlechter, aus dem Odvlanus vom K. Fricdr. I. im Jahre 1169 zum Ritter geschlagen worden. Swertii Lilien. Ilelg. Balbin. Zedlcr, XXVIII. 109. Gauhe, I. 1190. u. f. Pictsch von Rittcrschild. Der Rittmeister Johann Heinr. P., wurde im Jahre 1783 mit dem Zusatz von R. geadelt, von M. E., 404. Pietsch von rvallishofcn. Der Generalmajor Johann P., wurde im Jahre 1806 mit dem Beinamen von W. geadelt, von M, O., 243. Pigcnot. Ein oberelsaßer Adel, von dem zuerst Karl von P. im Jahre 1760 in baicrische Dienste trat. R. v. Lang, 479. Pighi. Die Brüder Carl u. Johann Baptist P., wurden im Jahre 1717 Freiherren, u. 1713 Grafen, von M. E-, 26. u. 26. PigiiateUi, Principe di Belinonte. Anton P. d. B., erhielt i. Jahre 1723 die Reichsfürstenwürde mit dem Uebergang Pikard — auf den Erstgebornen, v. M. O-, 7. und st Pikard v. Grünthal. Ein in Böhmen blühendes Geschlecht. Zcdlcr, XXVIII. 163. Pikhcr. Der k. k. Rath ?c., Johann P., wurde im I. 1738 mit Edler von geadelt, von M. E., 404. Pilarcn. Ein schlesisches Gc- schlecht. Sinap, I. 703. Sieb- machcr, I. Th. 76. N. 7. Bon Meding, II. N. 641. Pilati von Tassul, Thasi sul. 1) Der Hofkammerrath w. Joseph Anton von P., erhielt i. Jahre 1765 dieReichsritterstands- Bestatigung, und im I. 1710 die Reichsfreihcrrcn-Würde. von > M. E., 87. und 188., einmal ist Tbassul mit, einmal ohne h. geschrieben. — 2) Der Guts- I besitzer Vincenz Anton P. v. Th., wurde im Jahre 1738 böhmischer Freiherr, v. M. E., 87. Pilati von Tassnl, von Darberg. Der niederüsireichische j Regierungsrath, Freiherr Johann P. von T>, wurde im I. 1795 mit dem Beisatz von D. Graf, von M. E., 25. Pilbacb. Der Pension. Gu- bernial-Secretar Marinülian zu I Laybach^. wurde im Jahre 1786 uobilitirt. von M. E., 405. > Pilbach) von Riederlbach. Maximilian P., wurde im Jahre 1815 mit dem Beinamen v. R. nobilitirt. v. M. E., a. a. O. Pilgram. 1) Joh. Joseph P., niederöstreichischcr Landrath, wurde im Jahre 1787 mit Edler».geadelt. Leupold,!. Th. 3.B. 547. v. M. O., 241. — 2) Der chur- pfalzb. Commercienrath und Hof- Pimarta. 233 banquicr, wurde den 16. April im Jahre 1790 in den Frecher? renstand erhoben. R. v. Lang, Suppl. 60. Pillement. Eine aus Frankreich nach Baicrn sich wendende Familie. R. von Lang, Sup- plem. 131. Pillcr v. Pillersdorf. Der Assessor des luclioii clolegati in Mahren, Joseph Ludwig P. zu Brünn, wurde im Jahre 1719 in den böhmischen Adelstand erhoben , und im I. 1733 böhmischer Ritter, von M. E., 189. und 405. Pillersdorf. Der Lehngutsbesitzer Franz Zaver von P., w. im Jahre 1792 Freiherr, v. M. O., 76. Pillcwiycr von Billcwih. Der resignirte Bürgermeister Stephan P., wurde im I. 1750 m. Edler von P. nobilitirt. v. M. E., 405. Pilstciil, Pilstain, Bilstein. Ein altes gräfliches Geschlecht, aus dem Graf Adalbert im 12. Jahrhundert in Urkunden vorkommt. V. Ludwig, Uolig. Na- iiusapt. 'Ist IV, p. 32. 204. 'Ist X. 159. Zedler, XXVIII. 200. Pilz voir Biseiiheinl. Der Unterlieutcnant Michael P., w. im Jahre 1807 mit dem Beinamen von B. geadelt, v. M. E., 403. Pimartcr a Brato loilgo. Anton P. wurde wegen seiner Abstammung von einem mailan- dischcn adlichen Geschlechte, zugleich mit seinem Enkel Cajetan Anton im Jahre 1766 mit dem Zusatz a. B. l. nobilitirt. von M. O., 76. LZ4 Pimpl Pimpl von Lhrengrcif. Dcr resignirte Obcrlieutcnant Ignatz P., wurde im Jahre 1794 Ritter mit Edler von. von M. O-, 173. Pincas. Der galizische Gu- bcrnialrath Johann P., wurde i. Jahre 1316 geadelt, von M. O., 24. Pincicr von Roenigstein. Ein freiherrl. schleßwig-liolstcini- schcs Geschlecht, das aus der Wcttcrau nach Holstcinkam. Kau- he, I. 79Z. Zcdler, 28. B. 396. Pingiyer von Dornfeld. Die Brüder Joseph und Andr. P., wurden im Jahre 1766 mit dem Beinamen Edler v. D. Ritt ter. von M. O., 137. Pinino ^Pinniski. Stanis- laus und Georg P. P., wurden im Jahre 1780 galizische Grafen. von M. E., 26. Pinnowe. Ein niedersächsi- sches Geschlecht, aus dem einer Namens Heinrich von P. i. I. l 1264 vorkommt. Pfcsfinger, Historie d. H. Braunsch. l. Theil. 366. Zedlcr, 28. 384. Pino. Dcr Salzversilbercr Johann Ant. Joseph P. zu Trop- pau, wurde im Jahre 1726 in den Rcichsadelstand erhoben, v. M. O., 2»2. Pino von Lridcnthal Johann Anton P., wurde im I. 1728 böhmischer Ritter, v. M. E-, 139. Pinter von der Au. Eine östreichische im I4tcn Jahrhund, besonders bekannte Familie, die im 17ten Jahrhund, noch blühte. Bucclin, Lleinnrat. gz. 3. Zedlcr, 23. B. 391. Pirch. Pinter v. Pinrersfeld. Der Pfleg- und Landgcrichtsvcrwaltcr Nudolph Leopold P., wurde im Jahre 1716 mit dein Zusätze v. P. geadelt, v. M. E., 406. Pintschon. Wilhelm, Domherr an dcr Hauptkirchc zu Mainz, nachher Probst v. 1368 —1360. Zcdler, XXVIII. 393. Pinzcnan, Pienycnaw. Ein baicrischcs Geschlecht, dem das Passauisehe Erbtruchsessenamt zus stand. Salvcr, 466. Siebmachcr, I.TH. 77. N.4. III. Th. 120. N. 9. V. Meding, III. N. 617. Pio. Ein spanisches u. östreichisches fürstliebcs-Haus. Sou- vcraincn. 1660. Brcslcrs Schauplatz, 227. Piombazzi. Der Oberstlieutenant Anton P., wurde im I. 1812 geadelt, v. M. O.,242. Piper. Eine schwedische (?) Familie, von der Gauhe, II. 1714 nur biographische Nachricht von dem verstorbenen schwedisch. Großkanzler und Premier-Minister Carl Gr. von P. vorträgt. Pipcrger. Der Schatzmeister- Adjunct Joseph P. , wurde im Jahre 1787 mit Edler von geadelt. von M. E., 406. Pipiervon Sternfeld. Der v. dcr Medizin und Chirurgie, Franz Ludwig, wurde im Jahre 1710 Reichsrittcr mit dem Zus. von St. von M. E., 189. Pirch. Ein pommcr. Geschl. Micräl, 614. Siebmacher, V. 164. N. 8. V. Meding, I. N. 613. Pirch. Ein sachsisches Geschl., aus dem wenigstens im Jahre 1734 und 1740 Einige in sächsischen Diensten standen. Ranfts genealogisches Archiv. 1734. 237. Pirchen und genealogisch-historische Nachricht. 1740. 1026. Zedler, 23. B. 439. Pirchen. Eine alte pomme- rische Familie, welche besonders im Stcltinischen begütert ist. Mi- cral, IV. Bd. 38. Gauhe, I. 1191. Pirckenftein. Ein freiherrli- chcs Geschlecht in den K. Erblonden , welches um das Jahr 1738 bekannt war. (lalenclar. 8. ^(lulh. Zedler, 23. 440. Pirchhcimcr, Pirckhaimcr. Ein nürnbergischcs Gcschl., das in der zweiten Halste des I6ten Jahrhund, nicht blos durch Willibald v. P., sondern auch durch dessen zwei Schwestern u. einer Muhme, die in der Theologie und in der lateinischen Sprache es sehr weit gebracht hatten, wohl bekannt ist, u. wurde insbesondere von der Muhme Ca- tharina behauptet, daß Nürnberg nichts gelehrteres und schöneres gehabt halic. Zedler, 23. B. 440 — 43. Piring. Eine meißn. Familie , deren Rittcrsitz Neu-Kötitz bei Oschatz gewesen ist. Knauth , IV-oclrom. Msn. ji. 649. Zedler, 28. 446. Pirlngev v. lvavtenbevg. Bartholomaus Caspar P. von W., wurde im Jahre 1723 in den Neichsadelstand mit d. Zusatz von W. erhoben, und i. I. 1729 Reichsrittcr mit Edler v. von M. E., 189. u. 406. Pirkcr von Pirkcilau. Der kärnthner Advocat Georg P., w. im Jahre 1734 mit dem Beiwort von P. nobilitirt. v. M. E., 40. Pistdxi. 2ZZ Pirquet von (Lesenatico' Der Oberstlieutenant Peter P. von C., wurde im Jahre 1813 Freiherr, von M. E., 87. Pischaey. Ein ausgcstorbe- nes steyerm. im 14. Jahrh, vorkommendes Geschl. Schmutz, III. 16». Plscnbllvg. Ein adliches erloschenes Geschlecht, aus d. einer im Jahre 1190 Bischof zu Würzburg gewesen. Salver, 209. und f. PlSilitz, Plssnitz. Eine böhmische freiherrliche, seit der ersten Halste des löten Jahrhunderts bekannte Familie, aus welcher Ferdinand Carl im 18ten Jahrhunderts zum Freiherr», die Freiherren u. Brüder Friedrich Carl Maximilian, Leop. Adolph Heinrich, Juius Heinrich Joseph u. Joseph Felix Adolph, im Jahre 1705 zu böhmischen Grafen erhoben wurden Balbini, 'IAH. 8>omiuat. ?. IV. Gauhe, I. 1191. Zedler, XXVIII. 617. u. folg. von M. E., 26. und folg. Pistor. 1) Eine steyermar- kische Familie, welche vom K. Gustav Adolph in Schweden d. 16ten Mai im Jahre 1666 den Adel, und vom Kaiser Joseph I!> den 16ten November im I. 1784 die Ritterstands - Bestätig, erhielt. Auch waren sie in Step- ermark Landmanner. Schmutz, III. 151. — 2) Der Feldkriegs- kanzlist Joseph Ant. Moritz P., wurde auch im Jahre 1784 Ritter. von M. E., 189. - Piftori. Die Brüder Franz l und Joseph P. aus Steycrmark, 236 Pistoris — Plaechel. wurden im Jahre 1766 uobilitirt. von M. O., 242. Pistoris, Pistorius genannt von Seidewitz, Senselirz. 1) Ein sächsisches, besonders meißnisches Geschlecht. Albini, meißnische Chron. 369. Siebmacher, I. Th. 166. N. 12. Von Me- ding, II. N. 642. Gauhe, I. 1191-96.— 2) Fricdr. Wilhelm, Hohenlohischer Hofrath u. Erbachischcr Canzlei-Direct. Mo- sers Lex. der jetztleb. Rechtsgelehrten. 199. Zcdler, 28. 537. Pistoris v. Adclfcld. Ritter, vormals Becker genannt. Aus Sachsen kamen sie nach Steyer- mark und erhielt Franz Zaver P. im Jahre 1776 den östreichischen Adel- und Ritterstand, von M. O., 137. Schmutz, III. 151. u. f. Pistrich. Der Hofkammer- rath Franz Anton P., wurde i. Jahre 1742 nach von M. O., 137. in den Reichs - und erb- landischen Ritterstand, mit Edler von Ritter. Schmutz, III. 162. u. f. bezweifelt es, indem das Geschlecht, das auch im Jahre 1808 die Landmannschaft i. SteyZ crmark erlangte, schon früher im Rittcrstande gewesen sey. Pitrcich. 1) Der inner- u. obcrvstreichische Appcllationsrath, Joseph Edler von, wurde i. I. 1791 Ritter, v. M. E., 190. — 2) Der Advocat I). Johann Michael P., wurde im Jahre 1769 uobilitirt. von M. E., 406. Pitsch. Heinrich Joseph P. in Schlesien, wurde im Jahre 1737 in den böhmischen Adelst, erhoben, von M. E., 406. Pittcl. Der Jngenieurhaupt- - mann, Ritter von P>, wurde im Jahre 1819 Freiherr, v. M. O., ^ 76. Pittcrle von Pitiersfeld. Der Untcrquartier-Commissar im Viertel Obermannhardsberg, w. im Jahre 1737 mit dem Beinamen von P. uobilitirt. v. M. E., 406. Pittcrsfeld von Pichls- dorf. Thaddaus von P., wurde im Jahre 1734 mit Edler von P. Ritter, von M. E., 190. Pittoni von Dannenfeld. 1) Peter Anton P., wurde im Jahre 1733 uobilitirt. v. M. E., 406. — 2) Die Brüder Jos. Anton und Peter Anton, wurden im Jahre 1739 mit d. Pra- dicate von D. Freiherren, v. M. O, 87. Piza. Der Oberstwachtmei- stcr Peter, Ritter von P., wurde im I. 1764 Freiherr, von M. O., 76. Pizzini v. ^»ochenbrunn. Die Brüder Franz und Nicolaus P. aus Tyrol, wurden i. Jahre 1714 mit dem Beinamen v. H. uobilitirt. von M. E., 406. Pizzini von Thürberg. Johann Julius P. von Th. aus Rovercdo, wurde im I. 1764 Reicksfrciherr. v. M. E., 87. Pizzon. Der königl. Richter Raphael P., wurde im I. 1711 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 406. Pladis. Ein altes westpha- lisches Geschlecht, d. wahrscheinlich erloschen ist. Siebmacher, I. Th. 190. N. 7. V. Meding, III. N. 618. Plaechel von Plaechelss feld. Der Rittmeister Ant. v. Plaessge — Plankenhayn. 237 P., wurde im Jahre 1808 mit dem Prädicate von P. Freiherr, von M. O-, 76. ^lncssge. Der k. k. Rath Johann P. in Karnthcn, wurde im Jahre 1720 geadelt, v. M. E., 406. I^Incycr. Der Pfleger Johann Georg P. zu Obertraaburg in Karnthcn, wurde im Jahre 1734 nodilitirt. von M. E., S. 407. Platt. Ein mahrischer Adel, von welchem das Wappen in d. Wappenduch des Costnitzer Con- cilii beschrieben ist. V. Meding, III. N. 619. Planchart, Blanchart. So schreiben Mehrere, als Bucelin u. Gauhe, l. 1196. d. Gcschl., das im I. Th. d. A. L. 147. unter dem B. aufgeführt worden ist. Planck von -«öaldcttkofctt. Joseph Anton, Gerichts- u. Ka- stcnschrciber zu Landau, erhielt den 16ten Januar 1733 v. K. Karl VI. das Adclsdiplom und die Comitiv, jetzt ist seine Familie in Baiern. R. von Lang, 480. Plattcketthcim. Eine östreichische Familie, die nach dem I. 1738 nicht weiter vorkommt. Zed- ler, XXVIII. 619. Plairckh v. Plaiickcirberg, und Lllierschkoveil. Die Gebrüder Michael, Stephan, Am- brofi, Caspar, Christoph und Hans Pl., erhielten ein Bestäti- gungsdiplom den löten October im Jahre 1622 vom K. Ferdinand II. mit Bezug auf die schon im Jahre 1270 gehabten eidlichen Freiheiten, und deren Vermehrung, die ihnen K. Friedrich im Jahre 1486 gegeben. Ritter von Lang, Supplem. 131 Planckitar. Ein schles. Geschlecht, das mit den v. Sady- narowcr u. Stampachcr in Böhmen gleiches Wappen führt. Si- nap, 704. V. Meding, III. N. 620. Plamtz von der. Die Edlen von der P. gehören unter die ältesten sächsischen u. schlcsi- schen Geschlechter, indem schon im I. 946 einer Namens Joh. von P. auf dem Turnier zu Ro- thenburg vorkommt. Sie erhielten die Benennung Edle von d. P. mit dem Rechte mit rothem Wachse zu siegeln, vom Kaiser Karl V. den 19tcn November i. I. 1522, und steht die Urkunde darüber beim König, III. 711. Ihr Stammsitz gleiches Namens ist im Amte Zwickau gelegen. Si- nap, I. 704. II. 866. König, I. Th. 710 — 27. Spangenbergs Adelsh. II. Theil. 63. Knauls Urncliom. ZVIi^n. p. 660. Von Falkcnsteins Schwabacher Chronik, 27. Gauhe, I. 1196. und folg. Zcdler, 28. 648— 660. Müllers Staatscabinct, I. Theil. 186. und 3161. Von Uechtritz, diplomat. Nachr. aus den Kirchenbüchern zu Aucrvach vom I. 1670 — 1776. III. Th. 174 — 180. Siebmachcr, l. Th. 162. N. 9. Von Meding, I. N. 614. Plaiik von Plaitkenfcld. Die Guoernialraths-Wittwe Theresia, u. ihre Tochter, auch Theresia, vereheligte Haiden v. Dorf, wurden i. Jahre 1795 mit dem Zusatz von P. geadelt, v. M. E., 406. Plttttketthayn, Planckem 238 Plankenstem — Platen. heim. 1) So schreibt Gatlhe, II. 883. n. f. irrig diese thüringische Familie, die wir im I. Th. 148. gehörigen Orts angebracht haben. — 2) Eines böhmischen Geschlechts gedenkt dcrs. am a. O., aber blos mit den Worten: die aber nicht hierher gehört. Plankenstem Ein ausge- storbcncs , im löten nnd 14ten Jahrh, in Stepcrmark begütertes Rittcrgeschlecht, dessen Güter mit Bewilligung K. Fricdr. lll. die v. Prüschcnk erbten. Schmutz, III. 137. Plankenwart. Ein ausge- storbcncs, im 12ten 13. u. 14. Jahrhundert in Stcyermark begütertes Geschlecht. Schmutz, III. 160. Plappart. Der Sanitatsrath und Protomedicus Leopold P. zu Grätz, wurde im 1.1784 mit Edler von Ritter, v. M. E., 190. Plappart v. Frauenbcrg. Der Arzt, Stadtphysicus u. Professor zu Gratz, Joachim Fricdr. wurde im Jahre 1734 mit Edler von F. geadelt, von M. E., 406. Plappert von Schüssel- thal. Der bischöflich gurkischc Rath und Hauptmann in Karn- thcn, Christoph Peter P., wurde im Jahre 1729 mit dem Beinamen von Sch. geadelt, von M. E., 406. Plassenbcrg. Eine ausgc- storbcne, vormals in dem frank. Nittcrkanton Orts Gcbürg im- matriculirte und begüterte Familie. Biedermann, G. Tab. 331 — 33. , Plate. Ein lüncburgisch. Ge- - schlecht, von dem blos d. Wap- . pcn von Mcding, I. N. 616. t beschreibt. ! Plateis. Ein mahrensch. Ge- . schlecht, aus dem Johann Ernst i Rcichsfürst und Bischof zu Ol- mütz zu Anfang des 17. Jahr- - Hunderts vorkommt. Zedler, 2g. l 686. Platen. Dieses Geschl. ist ' vom K. Heinrich dem Boglcr i. Ivten Jahrhundert in d. Adelstand erhoben worden, und hat sich in mchrern Provinzen und ^ Landen in Tcutschland, Schweden :c. verbreitet. So kommen dergleichen 1) in d. Mark Brandenburg, und zwar schon i. I. 926 vor, besonders besaßen sie in d. Priegnitzcr Mark viele Güter. Angefl, 39. Klüver, 633. Wackenrodcr, A. und N. Rügen, 229. Mußhard, 33. Beehr, 1379. Schwarz , pomm. Lchnshist. 310. 1363. Barings Bcschr. der Saale in Lauenstein. II. 210. Dienemanns Nachricht. 167. 173. 347. 423. 8uea lü- lc über 600 Jahre auf der Insel Rügen begütert, auch verbreiteten sie sich in andern Provinzen und Reichen, z. B. in Schweden, besonders im Hannoverisch. Sie sollen im Jahre 1190 aus dem Braunschwcigisch. dahin gekommen, im I. 1396 sich aber nach Schweden gewendet haben. I Micräl, Pommerl.Ind. 111.^.303. Wackenroders A. u. N. Rügen. 289. u. f. Fabricii, erläutert. A. und N. Rügen. 4. Gauhc, I. 1199. Zedler, 28. B. 689. Platen von 2öafsenflctl). Waren schon im I4ten Jahrh, in Bremen bekannt, und erhiel- > ten den Beinamen von ihrem Rittcrgute Basscnflcth. Mußhard, l lVloninment. nodil. Lueinsiis. ! Gauhe, 1202. Zedler, 28. B. ^ 689. u. f. Lüdcrsens Samml. " Jmhof, I^otit, proo. Imn. ldid. 9. I.. 9. Plattner. 239 Platen von ^allermnnd, Platten ^»allermündc. Ein ursprünglich pommerisches Geschl., aus dem K. Ferdinand ll. 1630 den Erasmus von P. zum Frei- Herrn erhob, welche Standcser- hvhung K. Leopold den 18ten Januar im Jahre 1670 mit Beilegung der Panncr- und Edlen Herren-Würde erneuerte, a. 20. Juli 1689 aber das Geschlecht zu Grafen erhob, jedoch blos nach dem Erstgcburtsrecht. Im Jahre 1704 erhielten sie d. Grafschaft Hallermund, und früher das Gcneralpvstmeisteramt d. H. Braunschweig-Lüneburg, welches ihnen aber d. K. von Großbritt. 1736 abgekauft hat. Gauhe, I. 1200. u. f. ll. 836. und folg. Zedler, 28. B. 691 — 93. Lüdcrsens Samml. Plato. Ein i.Lüneb. begütertes Geschlecht, d. zuweilen auch Platen geschrieben, von jenem aber ganz verschieden ist. Grupens Nachr. von Hannover, 16. Siebmacher, I. Th. 171. N. 11. V. Meding, l. N. 613. Plattenbcrg. Der Doctor der Arzneigclahrtheit und Domherr, welcher den H. Wilhelm von Sachsen im Jahre 1461 auf der Reise zum heil. Grabe begleitete, muß doch wohl zu einer, wenn auch nickt viel bekannten Familie in Sachsen gehört haben. Müllers sächsische Annalen. 34. Plattner v. Ncufeld. Die Brüder Joseph u. Vincenz, beide Postsecretäre in Tyrol, wurden im Jahre 1776 mit dem Beinamen von N. nobilitirt. v. M. E., 407. 240 Plattner Plattnep von Plattenfcld. Der Kaufmann Joseph Lucas zu Klagenfurt, wurde im I. 1752 mit dem Zusatz von P. nobili- tirt. von M. E., 407. Platz, Piazza. Eine in Italien, so wie in Tcutschland begüterte sehr alte Familie, die im Jahre 1651 in die steyermarkische Landmannschaft aufgenommen, u. aus der die Brüder Joseph Anton und Caspar Ignatz im I. 1736 in den Grafcnstand erhoben wurden. Zcdler, XXVIII. 749. v. M. E., 26. Schmutz, lli. 161. Platz von Ehrentl/al. Der graflich gallasische Oberhauptm. Christian Carl P. und E., w. im Jabre 1702 in den böhmischen Adelstand, und im Jahre 1706 in den böhmischen Ritterstand erhoben, v. M. E., 190. u. 407. Player. 1) Die Brüder Anton, Ignatz und Vincenz, wurden im Jahre 1779 mit Edler von geadelt, v. M. O-, 242. — 2) Der Oberkriegscommissar Christian Anton Pl. zu Neusvhl, w. im Jahre 1780 nobilitirt. von M. O., 242. — 3) Der Cam- meral -Zahlamts-Cassier, Johann Baptist P. zu Prag, wurde im Jahre 1820 mit Edler von geadelt. von M. E., 407. Platzer von dVohnsiedel. Der Kreishauptmann Prvcop P. zu Beraun, wurde im I. 1818 Ritter des Leopolds-Ordens, v. M. E., 190. Planen. Ein tyroler, seit dem 12ten Jahrhundert bekanntes Geschlecht. LuLetln, Stonr- Plencrz. inata. ?. IV. Gauhc, I. 1202. Zedler, XXVIII. 774. Plausig. Eine im I. 1480 vorkommende alte mcißnisckc u. thüringische Familie, die ehedem Lukz, Lussgk und Lausig gehei- scn haben sollen. Gauhe, I. 1202. und folg. Müllers sachsische Annalen. 474. und folg. Schöttgcns Historie, v. Würzen. Zedler, 27. 775. Plauz von Plauzhoffen, auf Aellersfcld. Jvh. Andreas P. , wurde im I. 1701 mit dem genannten Beinamen nobilitirt. von M. E,, 407. Plawen. Der Erzh, Ferdinand von Oestreich hat dieser Familie den 27sten Mai im Jahre 1632 ein Adelserneucrungsdipl. ertheilt, und den Uten Decemb. im Jahre 1792 wurde der tyroler Steuereinnehmer Johann Augustin P. in den tyroler, Herren- und Ritterstand aufgenommen. Auch im Magdeburgisch, war dieses Geschlecht seßhaft, u. gedenkt deren mehrere von Ludwig, in V. und VII. 'I'om. seiner Ilelicz. R. von Lang, Sup- plcm. 132. Plcchintze. Ein pommerisch. Geschlecht der Freyen. Micral, Antig. kommen. Inlz. VI. e. 48. Zedler, 28. 793. Plciner von Dvojsau. Ignatz Joh. Nep. in Böhmen, w. im Jahre 1766 mit dem Zusatz von D. geadelt, von M. O., 242. . Plcnciz. Der 1). der Medizin Marcus Anton P. zu Wien, wurde im Jahre 1770 nobilitirt. V. M. E., 407. Plencken — Pletn'ch. L4l Plencken. Ein fehles. freiherr- lichcs Geschlecht, dessen Ritterst. im Jahre 172t erüssnct worden ist. Sinap, II. 398. Zedler, 27. 802. Hleschnigcz v. Perpnthall. Ioh. Jacob Pl., wurde im I. 1762 mit dem Beinomen v. P. nobilitirt. v. M. E., 407. Liesse. 1) Eine der ältesten Familien in Mecklenburg, d. sich auch in Dänemark ausgebreitet hat, so wie sie auch in Holstein begütert war: sie kommt schon 1052 in Urkunden vor, u. war auch im Holsteinischen begütert. Um b. Jahr 1730 hat ein Dänischer Staatsministcr, d. eine von Plesse zur Gemahlin gehabt, sechs weitläuftige Stammtafeln, ohne seine Namen, ohne Druckort und Jahrszahl herausgegeben ^ die Gauhen zugeschickt wurden, und dieser in s. A. L. I. 1203 — 5. benutzt hat. Angcli, holsteinische Chron. Kap. 28. 90. Gauhe, I. 1203 — 5. Zedler, 27. B. 810. 'VVestpImI, iVIonuin. Inoclit. D. IV. t-G. 19. N. 51. Siebmacher, I. Th. 14. Von Meding, i. Theil. N. 619. und 620. — 2) Eine nicdersächsische Familie, die ehedem v. Schwanringen geheißen, u. eine v. denen ist, woraus ehedem die alten Sachsen ihre Könige gewählt hatten; auch haben sie d. kaiserliche Feuer- und Thürstcher- Amt' bei hohen Solennitäten verwaltet. Es starb mit Dietrich VI. im Jahre 1571 aus, worauf die freie Herrschaft Plesse an Wilhelm den Weisen, Landgrasen in Hessen gefallen ist. Ha- inolnrann, clo larnllns ourcw- lt. Band. Inm U. II. paA. 141. (I. I'n. IleinIIni Liss. cko sin^nlaei en- ^IvcUoniloüum igniinn cnna vt inapcmtiemo. ^It." 1743. Buce- lin, U. IV. 195. Ioh. Letz- ner, Stammbuch der Herren v. Schwanringen und Eolcn von Plesse. Mühlhauscn, 1587. 4. Dessen neues pless. Stammbuch, ein Manuscript, das sich auf d. Wvlfenbüttelschcn Bibliothek befindet. Gauhe, I. 1205. Zedler, 28. B. 810. Pfefsingers braunschweigische.Historie, I. Kap. 536—607. .loacli. üleloel Oel- Fmes et antignit. Ulossens, d. Plesse Urspr. zc. Leipzig, 171Z. 4. 2. Alphab. 7. Bogen mit 1. K. C. L. Kotzcbue, ili^ion. Va- iniliao ?Io«-!on^., ein Manuscpt. Lüdcrsens Samml. — 3) Ein altes lübeckisches Patrizier - Geschlecht, aus dem im I. 1429 Helmecke von P. als Cirkelbru- der vorkommt, und das mit obigem Mecklenburgischen verwandt ist. V. Praun, adlich. Europa. Kap. 12. tz. 55. Meiers pless. Urspr. und Denkwürdigkeiten. 66. Zedler, 27. B. 813. Lüdersens Samml. plesskoven. Ein Patrizier- Geschlecht in Lübeck, das dahin im 13. Jahrhundert aus Esthland kam, aber im 17ten Jahrhundert ausgestorbcn ist. Meiers plessischer Ursprung. 67. Zedler, XXVIII. 823. IDlctricI) von Szentkiraly. Eine aus Ung. stammende Fam. aus welcher der Schwiegersohn d. Kanzlers Bar. von Kreiktmayr, der k. baierischcr Kämmerer Anton Carl P. in München, den 24stcn September im I. 1790 16 L42 Pletsch — Ploeckner. in dcn Grafcnstand vom Ehurf. Karl Thcod. erhoben wurde. N. von Lang, 63. fletsch von Rittcrschild. Der Rittmeister Johann Heinr. Pl., wurde im Jahre 1739 mit dem Zusatz von Ritterschild geadelt. von M. O., 242. Plettenberg. 1) Ein frei- herrliches, zum Theil gräfliches Geschlecht, das vorher in Licf- land, nachher i. Stifte Münster gesessen, u. seinen Namen v. tfl in der Mark gelegenen Stadtchen Plettcnberg erhalten. Zuerst kommen sie im Jahre 1042 auf dcn Turnieren vor, und Walthcr v. P., Heermcister in Liefland, w. im Jahre 1626 vom K. Karl V. in dcn Reichsfürstenstand erhoben. Gauhc, 1. 1207 — 12. Anhang, 1716—18. Zcolcr, 27. B. 326 — 38. V. Steinen, II. Th. 1460. und folg. Tab. 46. N. 1. der aber irrig das Geschl. für auszestorben angiebt. N. genealogisches Handb., 1778. 157 —60. Von Meding, II. N. 643. Lüderscns Samml. — 2) Ein anderes in Westph. eben auch, u. in den Nhcinlanden begütertes Geschlecht. Von Hattstein i. Register rechnet es zum wcstphäli- lischcn, Siebinachcr, I. Th. 130. N. 6. zum rhcinländischen Adel. Von Steinen, IV. Th. 816. V. Meding, II. N. 644. Pley v. rvclschlcbcn. Eine im H. Magdeburg seßhafte Familie, deren Stammsitz W. im H. Magdeburg liegt. Gauhe, I. 1212. und f. Pleyger von tvildburg. Der Jngcnieur-Hauptmann Philipp Jacob, und sein Stiefsohn Paul von P., wurden im Jahre 1764 nobilitirt. v. M. E., 407. 'ploykoi'. Der Major Adam P., wurde im Jahre 1797 Freiherr. von M. O., 76. H>le)> v. Schttccfcld. Der Rittmeister und erste Vice- See. Wachtmeister bei- der östreichisch, adlichcn Leibgarde, wurde im I. 1782 Freiherr. Das Geschlecht erhielt im Jahre 1811 die stcy- erische Landmannschaft, von M. 0., 38. Schmutz, III. 166. Hliciniigeil. Eine im Jahre 1686 mit Marien Agnes v. Pl. vermählten von Gaisberg ausgc- storbenc schwäbische Familie. Sicb- macher, I. Th. 110. N. 9. In iVo. 326. d. Neichsanz. 1804 steht eine v. D. G. A. H. 4274. gegebene Antwort auf die in N. 68. über dieses Geschlecht aufgeworfene Anfrage. Von Meding, I. 621. 'plicss. Eine ehemalige alte adliche Familie in Schlesien, die mit Friedrich von P. zu Mcfch- lau im Jahre 1628 das Geschl. beschlossen hat. Stoch, dermal. N. 133. Gauhc, II. 837. iplittorsdorff, 'plütters; dorf. Ein baierischcs, auch im Lüttichifchen begütertes Geschlecht. Bürgermeister, schwäbisch. Ncichs- adcl. 396. V. Hattstein, II. 268. Schannat, dlient. istnlil. 139. Siebmachcr, I. Th. 97. N. 14. V. Meding, I. N. 622. Gauhe, 1. 1213. und folg. ploeckner. 1) Ritter, die >'. Jahre 1696 in die stcycrmärkische Landmaansch. aufgenommen wurden. Schmutz, III. 166. — 2) Der Hvfkriegsrath und Kanzlei- Director Franz Joseph, Edler v. Ploene — Pobcnhauscn. P., wurde 1758 Freiherr, von M. O., 76. Plocne. Ein ausgcstorbcnes ponnnerisches Geschlecht. Micral, 460. Von Meding, II. 646. Plocschl. Ritter, welche im Jahre 1617 die stcyerische Landmannschaft erhielten. Schmutz, III. 166. Ploctz. 1) Eine meißnische, besonders im Stist Würzen seßhafte Familie. Konig, I. Theil. 723—33. Hörschclmanns Sammlung, 57. Von Uechtritz, dipl. Nachr. V. Tb. 116— 123., wo von 16S5 — 17S1 Nachr. aus d. Dürschnitzer Kirchenb. stehen. Bu- celiu, (7er in. 8. C. IV. 20. Micral, 515. Gauhe, I. 1214. und folg. Von Meding, II. N. 643. — 2) Der Rath zc., Johann Georg P., erhielt d. 29. Juli im Jahre 1790 vom Churf. Karl Theodor ein Edelndiplom. R. von Lang, 481. Ploctzke. Ein altes ehemals gräfliches auhaltischcs Geschlecht, dessen Stammsitz das bei Bernburg gelegene Schloß, Stadtchen und Herrschaft dieses Namens ist. Luca, Fürstensaal, Grafensaal. Hamclmann, clö lamiliis einoi 1. Ii.il). 2. p. 239. Beckmann, anhaltische Hist. III. Theil, o. 8. Abels sachs. Altherth. 523. u. f.- Gauhe, II. 837 — 89. Plotho, Plothorv. Diese Edle Herren von P. haben viele Besitzungen im Magdeburgischen, und Anhaltischen. Ihr Stammhaus liegt im Magdeburgischen. In Baicrn ist ihr Adel durch d. Aufnahme i. d. Jvhanniter-Orden bewiesen. Neues gen. Handb. 1778. 358. und f. Bcckmanns 24 >? Anhaltische Hist. VII. Th. 250. Sicbmachcr, I. Th. 169. N. 8. R. von Lang, 481. Lüdersens Sammlung. Beckmanns 4aoos«. Iiwt. .4»lwll. 607^2Z. Hrreliirrii >rerillus1iis - . tlroioa. IXeoiriaZiI. 1719. Gauhe, I. 1215 — 17. Plotho von Eilgclmün- ster. Einer Linie der vorgenannten, ertheilte K. Ferdinand III. am 13tcn September im Jahre 1643 den Frciherrenstand mit d. Zusatz von E., welches eine Ba- ronie in Flandern ist, die sie sich erkaufte. Bcckmanns anhaltische Hist. VII. Th. 250. Von Meding , I. N. 624. Ploz?er. Der Hofagent Gottfried Ignatz P., wurde im I. 1773 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 242. Plüskorv. Ehedem Plüssekow und Plutzckow, Plüskau, eine alte mecklenburgische Familie. V. Behr, Her. ^lel^Ienhui^. I^il,. VIII. p. 1655. Von Meding, 1. N. 625. Gauhe, I. 1217. Plumcrn. Der vorderöstrci- ^ chische Regierungsrath, Johann Franz Mainrad P., wurde i. I. 1778 Freiherr, v. M. O. , 87. Plunder von L-ietighoff. Wenzel Ignatz P., Amtssecretar zu Troppau, wurde im I. 1702 böhmischer Ritter mit dem Zusatz von L. v. M. O., 190. Pobehcim. Der Gewerke Joseph Sebastian P., wurde i. I. 1808 mit Edler von Ritter, von M. E., 190. Pobenhausen. Eine hessische Familie, wenigstens war im I. 1675 Heinrich Ludwig von P. darmstadtischer Obcrforst- u. Jä- III ^ L44 Pocci — geringster. Müllers sächs. An- nal. 619. Zedler, 28. 903. Pocci. Grasen, die ihren hundertjährigen Adels - Besitzstand in Baiern nachgewiesen, und am lOlcn Februar im Jahre 1817 immatricnlirt wurden. N. vvn Lang, Suppl. 26. poda a Neo Domo Ncus ho.uss. Anton P. von Nons- berg in Tyrol, wurde im Jahre 1701 geadelt, v. M. E., 407. Podcrvils, Pudcwcls. Ein altes weit ausgebreitetes pommc- rischcs Geschlecht, dessen Stammhaus Pudewels im Stcttinischen gelegen, und das auch in Preußen seßhaft ist. Banselo, Hel- dcnreg. 366. 334. 361. Woken, 66. Micräl, lab. VI. 367. Hart- knochs Preußen. Gauhe, 1.1217. und folg. 11. 889. und f. N. von Lang, Suppl. 60. und f. Zcdler, XXVIII. 930 — 36. aus Handschrift!. Nachr. Podiebrath, Bodibrath, Podiebracius. Ein von der böhmischen Herrschaft dieses Namens benanntes königliches und fürstliches Geschlecht, das von d. alten Grafen von Berncck und Nidda in Hessen hcrstammt. Georg von P. war ini I. 1420 Statthalter, und 1468 gar König in Böhmen, auch hat das Geschlecht in Mahren viele Besitzungen.' Sinap, O1,nc>grap>b. Hübner, I. Th. 104. Tafel. Zed- ler, XXVIII. 938—43. Podiwin Hotowey von L.oervenhauss. Die Brüder Ignatz Paul, Johann Wenzel und Wenzel, wurden den 29. Aug. im Jahre 1709 böhmische alte Ritter, von M. E>, 190. Poeck.- Podmanitski von Assocd. Johann und Alexander P. von A., wurden im I. 1782 Freiherren. von M. O., 76. Podstatskz> von Prussino? nutz. 1) Franz Dominlck Fhr. von P., wurde im Jahre 1707 böhmischer Graf, von M. E., 26. —> 2) Der Freiherr Joh. Nepomuck P., Landrechtsbeisitzer in Mahren, wurde im I. 1744 böhmischer Graf, von M. E., a. a. O. Podstatzky von Prnssikos witz von Thonsern. Der Besitzer der Herrschaft Littcnschitz i. Mahren, wurde im Jahre 1804 Freiherr mit dem Zusatz v. Th. von M. E., 87. Podstazky von L.iechtein stein. Eine gräfliche Familie in Mähren, deren Stammsitz das Städtchen Podstadt ist. Der Gr. Aloys P., erhielt im I. 1762 den Namen der ausgestorb. Grafen von L. mit Vereinigung ihres Wappens mit dem seinigen. Balbin,?cc>em. 'Iah. Llemmat. p. 73. Gauhe, 1. 1219. Sinap, II. 174. v. M. O., 27. Zedler, XXVIII. 947. Poeblitz, Pcblitz. Eine aus Schottland gebürtige alte Familie, die im 30jährigen Kriege nach Deutschland kam, und sich im Anhaltischen und Pfälzischen aufhielt. Buddel, histor. Lexik. Zedler, XXVIII. 949. Poeck. Der Hofr. der obersten Justizstelle, und niederöstreichische Regierungs 5 Kanzler Tho- mas Ignatz P., wurde i. Jahre 1769 Edler von und im Jahre 1772 wegen der von ihm besorg- Pocgl — Poemer. Z45 tcn Gesctzsamml. Freiherr, von M. O., 76. u. f. u. 137. Pocgl, 1)oegel. Freiherren lind Ritter, deren Wappen nach ihrem Ausstcrben die Freiherren ! von Stadl erhielten. Schmutz, III. 176. Poegl von Bricl. Der böh- i mische Gubernial-Buchhaltungs- Beamte, wurde im Jahre 1772 mit dem Zunamen von B. no- bilitirt. von M. E., 408. Pocgl Freiherr von Rcchf- fenstein u. Arberg. Ein stcy- i ermärkisches Geschlecht. Siebmacher, II. Th. 37. N. 8. Aon ! Mcding, III. N. 621. Poeglcr v. Lallhcim. Der Platzmajor Anton P., wurde im Jahre 1816 mit dem Zusatz von T. geadelt, von M. E., 403. Pochr v. Rosenthal. Der Administrator der Herrschaft Vu- chovar in Slavonien, wurde im Jahre 1744 in den Reichsadelsland mit von R. erhoben, von M. E., 408. Poek von Bchstein. Der , Hauptmann Anton P., wurde s. Jahre 1816 mit dem Zusatz von E. geadelt, v. M. O., 242. u. folg. Pocllcr. Der bischöfl. gur- kischc Oberdirector und Rentmeister zu Straßburg, wurde i. I. 17SS Ritter, v. M. E., 190. poclnitz, Hoellnitz, Pol- leintz. Ein fränkisches, rhein- ländisches und sächsisches, zum Theil freiherrliches Geschl., dem K. Leopold den 9ten Februar i. Jahre 1670 ein Frciherrendipl. ertheilte, das aber schon im 11. Jahrhundert vom K. Heinrich d. Vogler geadelt w. ist. Gleichenst., N. 63. Biedermanns V. Tab. 162 — 178. Gauhe, I. 1219 — 1223. Köm'H, I. Theil. 763 — 800. Von Hattstein, II. Theil. 269. und folg. G. F. Pollnitz, genealog. historische Beschreib, d. von Püllnitz. Stuttg. 1726. t'. 9 Bogen. I. G. Knutzens Beschreibung d. Geschlechts v. Pollnitz. Leipzig, 1746. 4. 17 Bogen. Neues genealog. Handb., 1778. 160. Von Uechtritz, Ge- schlcchtscrz., I. Theil. Tas. 27. Dessen diplomatische Nachr., II. 114. Dienemann, 348. 429.346. 420. R. von Lang, 204. Sicb- macher, I. Th. 173. N. 6. V. Th. 90. N. 1. 139. N. 10. V. Meding, I. N. 629. 630. Zed- ler, 28. 966 — 69. Hocls. Ein Geschlecht, daS im Uten Jahrhundert das gleichnamige Schloß in Steyermark besaß. Schmutz, III. 188. Poclt. Der Schloßhauptm. Franz zu Gellcnstein in Steyermark , wurde im Jahre 1723 geadelt, v. M. E., 408. Poclt von Poeltcilberg. Der Geheime-Cabinets- Seere- tär Leopold P., wurde im Jahre 1810 mit dem Beinamen v. P. nobilitirt. v. M. O., 243. Pocltz v. Bhremfcld. Der Rittmeister Johann, wurde i. I. 1769 mit dem Beinamen v. E. geadelt, v. M. O., 243. Pocmer von Diepolds- dorf. Ein ans Pommern nach Franken gegen das Ende d. 12. Jahrhund, sich wendendes, besonders in Nürnberg seßhaftes Geschlecht. Wills nürnbergische Münzbel. II. 26. Tyroff, I. B. 22. Biedermann, N. Tab. 671 L46 Pocsenbach - Pohl. — 90. O. Suppl. Neues genealogisches Handb. 1777. 511 — 15. 1778. 359- 61. Poosoiibo.ch. Ein im Jahre 1377 in Stcyermark vorkommendes Geschlecht. Schmutz, III. 198. Poeft v. Rohlsberg. Herr- maun und Matthias Heinr. von P., wurden i. Jahre 1706 nebst ihrem Vetter (Butz) böhmische Ritter mit dem gedachten Beinamen. v. M. E., 123. Poesteregg v. Poesperg. Der 11. d. Rechte, Matlh. Franz P., wurde im Juli d. I. 1701 mit von P. nobilitirt. von M. E., 409. Pocttittg. Eine freiherrliche und gräfliche Familie in Oestreich u. Böhmen, aus d. Wolfgang von P. im Jahre 1019 schon dem Turnier in Trier beigewohnt, und die im I. 1605 in die steyermarkifche Landmannschaft aufgenommen worden ist. Spener, Ilist. insigii. 67. Wurmbrand, dvll.^oneal. Irist. p. 83. Gau he, 1. 1223. Zed- ler, 28. B. 1013. Schmutz, lll. 200. Pogo.tschnigg von Pein- ncnbnch. Thomas Serv. , w. im Jahre 1730 mit obig. Bcis. geadelt, v. M. E., 403. Pogner. Ein altes steyer- märkischcs Geschlecht. Prcvenhu- bcrs /Innal. Ll^r. 71. Zedler, 23. 1021. Pogorskcv und Rudiykcr. Eine schlcsische Familie. Suiap, I. 704. S^ebmacher, I. Theil. 73. N. 4. Von Meding, II. N. 649. Pogrell, Pognrcll. Eine alte, zum Theil sreiherrliche Familie, die von Deutschland im Jahre 550 schon nach Pohlcn gegangen, wo sie Grymala geheißen , darauf aber nach Schlesien, wo sie im 13tcn Jahrhundert in großem Ansehen stand. Aus ihr ist auch einer (Caspar P.) herzoglich s. coburgischcr u. wcimarisckcr Geh. Rath u. Co- mitialgesandtcr zu Regensburg gewesen , den K. Karl VI. in den Rcichsfrciherrenstand erhoben hat. Okul^i, 0rl,. ?ol. ?. I. p. 255. 253. 267. ?. I!I. p. 106. Sinap, 1. 704. II. 867. Hühner, III. Taf. 984. Gauhe, I. 1224. und f. Zedler, 28. B. 1014 — 16. Siebmachcr, I. Th. 50. N. 2. Von Meding, III. N. 622. Pogwisch, Ponnsch. Ein sehr altes holsteinisches u. schlcs- wigisches, auch mecklenburgisches Geschlecht, das mit d. Wulf u. Wisch einerlei Wappen hat, und aus dem einer im Jahre 1321 in dem Kriege wiocr die Dit- macscn 3 Söhne verloren hat. Dankwerts Llrora^rapli. 21 l. Angcli, holsteinische Adelschron. 69. 91. Gauhe, 1. 1226. Bohr, Inl>. 8. vor. Neklonlz. p. 1686. Sicbmacher, III. Th. 154. N. 6. Westphal, inonnm. inoclit. D. IV. '1A>z. 19. N. 46. Von Meding, I. N. 626. Zedler, 28. 1021. Pohl v. Pollcnhurg. Der galizische Landrath Franz P>, w. im Jahre 1815 mit dem Beinamen von P. geadelt, v. M. C., 408. Pohle. 1) Eine fehles. Familie , die sich auch Thiergarten nannte. Gauhe, I. 800. Sinap, I. 708. I!. 860. — 2) Georg Wenzel, w. 1706 böhm. Ritter. v. M. E., 101. Pohlcnz, Polenz. Eine meißnische Familie, deren Stammsitz gleiches Namens im Amte Grimma, Hohnstcin, im Amte Meißen gelegen ist. Sie hat sich auch in d. Lausitz, in der Mark Brandenburg und s. w. ausgebreitet, und kommt zuerst Gottschalk von P. im Jahre 1108 auf dem meißnischen Landtage vor. In der Lausitz war im I. 1480 Christoph Landvvigt. Nachrichten von der Zeit, als die Nicdcrlausitz dem adlichen Geschlechte der von Pohlenz unter- worscn gewesen ; in Ilsstinat. Ii- teinioich et siia^ment. chusat. (1788 — 46.) IX.' Theil. 000 — 29. und 1000 — ZZ. König, I. Th. 760 — 62. Ucchtritz, I. Th. 27. I. 61. Dicncmann, 346. 463. 420. Diethmar, 8. N. 18. Gauhe, I. 1226 —28. II. 891. Siebmacher, I. Th. 163. N. 9. V. Th. 14. des Zusatzes N. 4. Von Mcding, I. N. 628. Zed- lcr, 28. 1024-26. Poigk, Bock, Pack, Pog, Doick. Eine sehr alte sächsische, auch schlcsischc Familie, die a«s Liefland nach Brandenburg, von da nach Franken, u. endlich nach Sachsen gekommen ist, welche aber König, I. 739 — 47. mit den von Back u. Bock verwechselt. Sinap, 686. Sicb- macher, I. Theil. 166. N. 7. Gauhe, I. 1228. Zedler, 28.1027. und s. V. Meding, 1. N. 627. Poissl zu L.oiffling. Jo« kann Georg P. erhielt v. Kaiser Leopold den 4tcn November im Jahre 1697 ein Frciherrendipl. R. von Lang, 206. Poitcviu. Die Brüder Franz, Johann und Peter, wurden im Jahre 1782 Freiherren, von M. 0., 77. Pok von Palmfels. Der Nichter der Stadt Saatz, Joh. Daniel in Böhmen, wurde im Jahre 1701 böhmischer Ritter, von M. E., 191. Pokorny v. Fnrstenschild. Der Hauptmann Georg P., w. im Jahre 1820 mit Edler von F. geadelt, v. M. O., 243. Pokovuy von Bornberg. Der Rechnungsrath Ignatz, w. im Jahre 1808 mit dem Zusätze von K. geadelt, v. M. O-, 243. Poldt, Polt. Franz P. er, hielt am 29sten November i. I. 1728 den Adel, und Franz Jo» seph P. im Jahre 1738 d. 18. Januar den Rittcrstaud. von M. E., 191. Schmutz, III. 177. Polctplo. Adalbert P., w. 1. I. 1800 Graf. v. M. G, 26. Polhcim, Polhnim, Poll» heiin. 1) Eine der ältesten u. reichsten adlichen, freihcrrl. und zum Theil graflichen Familien l. Oestreich und Stcycrmark, deren Stammvater Pilgram, um das Jahr 1044 geboren, und in Ur, künden im I. 1076 zuerst vor» kommt. Sie theilte sich in die -ml, 2. 3. und 4. nach angegebenen Linien. Gauhe, I. 1223 — 32. Zedler, 28. B. 1164 — 1180. Spener, licht, im-ägn. p. 6. Hübncr, III. Tab. 741—47. Georg von Pcrg, (v. Polheimi« Z43 Polka Polzer. scher Hofmeister und nachhcriger Nathshcrr zu 3Iegensburg). Der Polhcim. Stamm, wie solcher aus verschiedenen Manuscriptcn zusammengetragen worden, ein Mscpt. 3. Bogen. Hartmanns Samml. — 2) Die Linie in Wels zu Perg in Oestreich, welcher K. Maximilian ll. am 16. Dec. 1673 ein eignes Wappen verliehen hat. Lucmlml (Isrnr. Ltemnral. U. 3. p. 29. Gr. V. Wurmbraild-» (lolloet. ^onealog. /Nu-ilu. iZZ — 134. V- Ho- hcueck, 161. 163—160. Spener, Ilist. insic-n. Wal). 31. n. 687. Siebmachcr, V. Th. 6. N. 6. Won Mcding, II. N. 663. — 3) Die Leibnitzische Linie in Stey- crmark. Weickard P. erhcirathctc mit Catharinen, Friedrichs von Leibnitz Tochter, d. Schloß Leiblich in Stcycrmark, welche Linie aber mit Gaudenz im 16ten Jahrhundert erloschen ist. Spener, Iliüt. insign. si. 686. Von Mcding, II. M. 661. Schmutz, III. 186. — 4) Die Wartcn- burgische Linie, welcher K. Maxim. I. im Jahre 1607 den 22. Februar ein Frciherrcndipl. ertheilte. Die Brüder Franz Ludwig und Ehrcnrcich Andr., erhielten i. Jahre 1721 d. Neichs- und crblandischen Grafenst. Spener, Ilmt. in«ign. p. 636. tad. N. 31. Siebmachcr, I. Th. 21. N. 11. Von Mcding, II. N. 662. Schmutz, III. 186. Polka v. Traublirg. Der Hauptmann Joseph P. , wurde im Jahre 1814 mit dem Beisätze von Tr. geadelt, von M. E., 403. Pollanii. Der Postverwaltcr Johann Siegmund P., wurde i. Jahre 1736 mit Edler von Ritter , und in die steycrmarr. Ritterschaft aufgenommen. v. M. O., 136, Schmutz, III. 179. Pollin von Polllin. Der jubilirte Salztransports-Offizier, Casp. Joseph P., wurde im I. 1801 mit dem Beinamen v. P. nobilitirt. v. M. O>, 243. Polllin. Der Arzt u. Phy- sicus Johann Chrysostomus von und zu Laibach, wurde im I. 1779 mit Edler von Ritter, u. im Jahre 1784 Freiherr, v. M. E., 191. und 87. Polsen. Eine Uckermarkische alte Familie. Grundmann, 47. Polsiutz genannt Dachs. Eine seit dem Jahre 1444 bekannte schlesische Familie, deren Stammhaus bei Schwcidnitz gelegen, u. die auch in der Oberlausitz begütert war. Sinap, I. 709. II. 876. Grvssers lausitzische Merkwürdig?. III. Th. 89.' Gauhe, I. 1232. u. f. Zedler, XXVIII. 1267. u. fk Polvocil und tveillerthal. Eine östreichische Familie, aus der Nicolaus Freiherr von P. s. in Abnahme gekommenes Geschl. wieder in Aufnahme gebracht, u. dem K. Karl V. b. Schnial- kaldischen und Türkenkrieg, auch in Ungarn, Frankreich und Hn den Niederlanden wichtige Dienste geleistet hat. Sein jüngster Sohn Rudolph ist wahrscheinl, d. letzte seines Geschlechts. Hartmanus Samml. Polzer. Joseph P., wurde im I. 1766 Ritter, von M. O-, 137. Pomesberg — Popevich. S49 Poincsbcrg. Der Magazin- Ofsiciant bei dem niedcröstrcichi- schen Salzamte, Andreas P., wurde im Jahre 1796 mit Edler von geadelt, von M. N., 243. Poinmersheim. Ein altes hessisches Geschlecht, aus Pommern und Böhmen herstammcnd. MeiNcrs Plcss. Urspr. u. Denk- würdigk. 7. Zcdlcr, 28. 1383. Poinoisken. Ein hinterpom-^ merischcs Geschlecht im Bütowi- schcn Distrikte. Micral, Unlic^. Kammer. pib. IV. 589. Ponipcji. Eine schles. grafliche Familie, die im 30jährigen Kriege aus Venedig mit d. berühmten Gr. Tomio Pompeji, (Feldmarschnll - Lieutenant, mit welchem das Geschlecht erloschen zu seyn scheint) nach Schlesien gekommen war. Sinap, I. 219. Gauhe, II. 892. Poniatorvskp. 1) Eine Ursprung!. pohlnische, mit d. Königen von P. verwandte Familie, die sich in Böhmen u. Stcy- crmark niedergelassen hat. Okols- lei , 'Isi II. Orb. polvn. p. 135. Gauhe, Anh. 1718 — 22. Schmutz, III. 192. — 2) Der Gr. Andreas P., dessen Geschl. zum pohlnischen Tbrone stieg, wurde im Jahre 1765 in den böhmischen Fürstenstand erhoben. Schmutz, III. 192. von M. O-, S. 8. Ponigk. Eine alte, in der Mitte des 16ten Jahrhund, vors kommende meißn. Familie. Knaut, kvoclv. Mssn. Zedlcr, XXVIII. 1442. Ponikau, Ponicau. Eine der ältesten Familien, die sich unter dem slavischen Heerführer Lccho in Pohlen und Böhmen, von da aber in Meißen, in der Lausitz und Schlesien niedergelassen hat. Ihr Stammhaus i. Meißen war das gleichnamige Gut, das nachher an die Herren von Pvhlcnz kam. Sie wurden in Baicrn durch die Urkunde vom 20sten September 1815 als Freiherren anerkannt. Carpzovs N. -'eröffneter Ebrentcmpel d. Ober- ^ lausitz. II. Th. 159 — 34. Sinap, I. Th. 710. II. Th. 871. Schwarzens Leipz. Landchronik, 31—36. 305. u. folg. Olcols- KI, p. I. Ovb. ?c>Ic»n. p. 82. 'D II. p. 55. Gauhe, I. 1233 — 1241. R. von Lang, 205. Sicbmachcr, (der den Namen irrig Pomückau schreibt) I. Theil. 154. N. 11. Albin, 67. Zedlcr, XXVIII. 1437 — 42. Von Meding, I. N. 631. Pontpietin. Der k. großbr. und churhannüvr. General- Lieutenant u. Gouverneur zu Stade. Nanfts genealog. Archiv. 1734. 1735. u.' 1738. Zedler, XXVIII. 1510. und f. Ponzelin. Johann Georg P., wurde im Jahre 1772 den 3ten April als adlich ausgeschrieben. R. v. Lang, Suppl. 132. Popel. Eine böhmische Familie. Gauhe , II. 892. Popel von rvefftze. Ein böhmisches Geschlecht, davon im 18ten Jahrhundert einige i. böhmischen Diensten standen. Zedlcr, XXVIII. 1519. Popevich v. Langenfeld. Der Hauptmann Demetrius P., wurde im Jahre 1793 mit dem L50 Popowitz Beinamen von L. geadelt, v. M. O.. 243. Popowitz. Ein altes böhmisches Geschlecht, von dem bekannt ist, daß es im I 1394 den K. Wenzel in dem Präger Thurm 6 Wochen lang gefangen gehalten hat. Wellers deutscher Adler. 471. Zedler,XXV1!I. 1627. Poporvskp von Scliarf- fcubach. Ein böhmisches Ge--i schlecht, das in dem 2. Zehend des 1.8ten Jahrhunderts noch in Böhmen lebte. Zcdler, XXV111. 1627. Popp. Der inncröstreichische Kammerrath Johann Joseph P. wurde i. Jahre 1736 Ritter mit Edler von. v. M. E,, 191. Popp von Furttcnbach. Die Brüder Franz Werner, Johann Werner, Ferdinand, Joh. Burkhardt u. Leopold Gottfried, wurden im Jahre 1710 mit d. Zunamen von F. nobilitirt. von M. E., 403. Popp von Poppcnhciin. Der Kreisarzt Aloys P. zu Te- schen, wurde im Jahre 1796 m. Edler von. P. geadelt, v. M. O., 244- Popp v. Reinseiden. Der Kanzelist und Taxator ?c., Gottfried P., wurde im Jahre 1767 mit dem Beinamen von N. nobilitirt. von M. O-, 246. Poppe von Roseinvald. Der pcnsionirte Hauptmann Joseph P., wurde im Jahre 1806 mit dem Beisatz von R. geadelt, von M. O., 244. Poppclau. Ein schleflsches ausgestorbenes Geschlecht. Sinap, I. 718. Gauhe, II. 893. Sieb- machcr, 11. Th. 62. N. 14. B. Meding, l. 31. 632. Poppcn. Eine fehles. Familie, die im Troppauischen Für- stenthume ihre Güter hatte. Sinap, II. 399. Gauhe, 1l. 893. Zcdler, 28. B. 1629. Poppcnburg, Poppen- bruch, Poppiildorch. E>n im Jahre 1319 ausgestorb. Ge- ' schlecht, das in Sachsen an der Laine seine Besitzungen gehabt, und zum Theil freihcrrlich, zum Theil graflich gewesen ist. Iloi- noaoii u. Liz»Lll.l'e1c1, 8. k. p. 214. Zcdler, 23. B. 1269. Lü- dersens Samml. Poppendorf. Ein steycrmar- kisehes Geschlecht, welches die gleichnamige Herrschaft schon in d. Jahre 1267 besaß. Schmutz, 111. 196. Poppcnrodt. Eine ausge- storbenc braunschweigische Familie. Lüderscns Samml. Poppcr. Der Primator der böhmischen Landcs-Judenschaft u. Großhändler Joachim P,, wurde im Jahre 1790 mit Edler von nobiütirt, von M. O., 244. Poppo, Popo, Pomps von Osternan, auch de Ho- sterno genannt, war 1262 — 1263 preußisch. Hofmeister des deutschen Ritters. Pet. v. Dus- bcrg. Linon. ?ioss. p. 116. 117. 171. Zedlcr, 28. 1637. und folg. Popschntz, Pobschny. Ein schwedischer Ädel, dessen Stammhaus dieses Namens im Glogau- ischen gelegen ist. Im 13. Jahr- Porcia — ^ —- hundert kommt Peter v. P. bei I - dem H. Heinrich von Glochau ! vor. Es scheint dieses Geschlecht auSgcstvrbcn zu seyn. Lucä, scstle- sischer Grafens. Sinap, 1. 728. ' N. 872. Siebmacher, I. Theil. 64. N. 6. Von Mcdi'ng, III. j N. 623. Gauhe, I. 1241. Zed- lcr, 23. B. 1641. Porcia, Portia. Eine der ältesten gräflichen, neuerlich fürstlichen Familien im östreich. Fri- aul, Krain und Kärnthen, deren Stammschloß dieses Namens in Trieft ist. Johann P., w. im Jahre 739'von dem K. Luit- prand mit der Grafschaft Ccncda bestehen. Der Enkel des italienischen Grafen, u. mehrerer Herrschaften in Friaul Inhabers, (Hermes de Portia), Job. Ferdinand, wurde vom K. Leopold im Jahre 1662 in den Fürstenstand erhoben. Mit dessen Enkel Franz Anton starb im Jahre 1698 diese Linie au? , worauf Güter und Titel an seinen nächsten Vetter Hieronymus kamen, dessen Nachkommen die jetzigen Fürsten sind. Hübncr, I. Taf. 274. Gauhe, I. 1241—43. Zed- A ler, 28. 1610 — 1618. N. von Lang, 63. und s. Messest, 121. und folg. Schmutz, III. 197. Von Schönfcld, Adelsscstem. I. 26 — 28. Goth. geneal. Hofkal. 1826. 118. Porcziezeinsky v. Steins loerven. Der k. Richter Ignatz P. in Böhmen, wurde im Jahre 1764 mit dem Beinamen von St. nobilitirt. vom M. E., 408. Portendoerffer. Eine alte Portzig. 261 kärntstncr Familie, die ein eignes Seng- und Brennrecht hatten , das nach ihnen die von Mordar erhielten. Gauhe, I. 1041. und folg. Zedler, 23. 1607. Portenschlagcr von Pore tcnschlag s L.cdcr,nachcr. Der >>. der Medizin Joseph, wurde im Jahre 1784 mit Edler von P. L. nobilitirt. v. M. E., 409. Portico von Praitcnau. Franz Georg Portico , wurde im Jahre 1720 mit dem Zusätze von Pr. geadelt, von M. E., 409. portncr v. -Hocflein. 1) Carl Joseph P. von H., wurde im Jahre 1746 mit dem Uebcr- gang auf f. Brudcrssvhn Christoph, Freiherr, von M. E., 87. —> 2) Die Obcrstwachtmeisters-Witt- we Magdalcne P. v. H., wurde mit ihren 3 Söhnen, Ant., Joseph und Wolfgang, ebenfalls i. Jahre 1764 in den Freiherrcnst. erhoben von M. E., 87. 'Portugal!. Eine schlesische, auch preuß. Familie, die wahrscheinlich ausgestorbcn ist. Sinap, !. 720. Gauhe, I. 1243. Von Meding, I. N. 633. portt. Eine, auch von der Pforte genannte nicderrheinische Familie, von welcher das bergische Amt Porz den Nam. führt, und welche in den Fürstenthü- mern Jülich, Clcve und Berg, auch in der Mark ansessig ist. Robens, II. 247 — 249. Poryig. Eine alte meißnische, , thüringische und niedcrsächs. Familie, die auch im Altenburgi- schcn seßhaft war. König, II. 252 Posarel — Possadowsky. Th. 743—48. Tyroff, 128. Gauhe, II. 824. Zedlcr, 28. B. 1676. Bon Meding, I. Th. N. 634. Posarel. Eine steyermarki- sche Familie, aus der Hans Joseph Anton vom K. Leopold I. den 31sten März im I. 16,80 in den Freihcrrenstand erhoben wurde. Schmutz, III. 197. Posarelli von u. zu Eben- seid. Der Oberstlicutcn. Wci- kard von und zu E., wurde im Jahre 1781 Freiherr, v. M. E., S. 83. Posavesich. Der Hauptm. Carl P., wurde im Jahre 1794 geadelt, von M. E., 409. Posch. 1) Die bei d. Salz- amlern in Hall (in Schwaben) angestellten P. erhielten, im I. 1621 einen Wappenbricf, und Joseph Ignatz, Gubcrnial-Regi- strator in Jnsbruck, vom Kaiser Franz II. den 28sten Jan. 1796 ein Edclndiplom. R. v. Lang, 482. — 2) Der Geheim. Rath und churpf. Oberlandes - Negic- rungsrath, erhielt den 30. Aug. im Jahre 1793 vom Ch. Karl Theodor ein Freiherren-Diplom. Ders. 206. — 3) Der iubilirtc Gubcrnial-Negistrator Jos. Ignatz zu Jnsbruck, wurde im I. 1796 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 409. Poschinger. Erhielten d. 17. September im Jahre 1790 vom Ch. Karl Theodor ein Ritter- u. Adclsdiplom. Ritter von Lang, 482. Poschpischel von Freyem fcld. De.r Obcrlieutcn. Franz ^ P., wurde im Jahre 1772 mit ^ > dem Beinamen von F. geadelt. > von M. E., 409. Poseck, Boseck, Bosseck', Poseckh. Eine in Sachs., Thüringen , besonders im Schwarzburgischen begüterte Familie, deren altes Stammhaus bei Wit- tcnberg gelegen ist. Gauhe, I. 1244. Zedlcr, IV. 804. Sieb- machcr, I. 160. N. 5. Neues genealogisch. Handb. 1777. 314. 1778. 361. Poser. Eine alte ansehnliche über 400 Jahr in Schlesien seßhafte Familie, die auch i. Jahre 1641 und f. in Meißen bekannt war. Sinap, I. 726. Gauhe, I. 1244. Spener, 'cklreor. in- si^n. y. 120. Zedlcr, XXVIII. 1704— 1720— 23. aus schriftlichen Nachrichten. Siebmachcr, I. Th. 72. N. 11. Büschings wöchentl. Nachr. 1784. 193. B. Meding, I. N. 636. Poscrn. Dieser alten in der ! Mitte des I6ten Jahrhunderts schon vorkommenden meißn. Familie Stammhaus Poscrne liegt im Weißenfelsischen, ohwcit Lü- tzen. Sinap, II. Th. 873. König, II. Th. 886 — 906. Gauhe, I. 1346. u. f. Zedlcr, XXVlII. 1721. Siebmacher, I.' Th. 160. N. 14. V. Meding, I. N. 636. Possadowsky von Postett 1 witz, Posodowsky. 1) Eine alte adliche, theils srciherrl. schle- sische Familie, im Fürstenthum Oclsnitz begütert, die aus der pohlnischen Familie Habedank stammt, und die K. Joseph I. den 6tcn Juni im Jahre 1706 in den Herrenstand des Erbkö- nigrcichs Böhmen erhob. Sinap, I. Th. 721. II. 400. Gauhe, I. Possinger 1243. u. f. Bon Meding, II. N. 664. Siebmacher, II. 47. N. 14. — 2) Der Landeshauptmann Johann Adam P. zu Brieg, wurde im Jahre 1706 böhmisch, alter Freiherr mit dem Zusatz v. P. von M. E., 80. Possingcr von Peckenstcin. Die Brüder -Franz Friedrich, k. k. Rath und Leibmcdicus, und Johann Cyriac, Tyroler Land- schaftseinnehmer, wurden im I. 1703 Ncichsritter mit Edle von. v. M. E., 191. Possmann, von Alges- hainib. 1) Der Nittmeist. Philipp P., wurde im Jahre 1768 mit dem Beinamen von A. geadelt. von M. O., 244. — 2) Der Oberstlieutenant Joh. P., Edler von A., wurde im Jahre 1793 Freiherr, v. M. O., 77. Post. 1) Eine aus d. Gr. Schaumburg herstammende braun- schweigische und Hannover. Familie, aus der Adolph von P. im Jahre 1030 auf d. Reichstag zu Minder auf der Weser mitgewesen. Zedler, 28. B. 1788. Von Meding, 1. N. 637. Gau- he, I. 1246. Haveirlwi-Z, Hist. 8ipl. (Zanclsrsli. Tab. 33. N. 11. I. Pfefflngcr, braunschw. Hist. II. Theil. 772. Lüdersens Samml. — 2) Der Hauptm. Aug. Otto von P., wurde im Jahre 1739 böhmischer Freiherr, von M. E., 88. Postcl v. L,eopoldski. Der Wirthschasts-Verwalter zu Bole- chow in Galizicn, wurde im I. 1800 mit dem Zusatz v. L. in den galizischen Adelstand erhoben. von M. E., 409. Postolski. Eine alte freiPotoschnig. 2Z3 herrliche schlesische -Familie, die in der Mitte des 16ten Jahr^ Hunderts vorkommt. Okolski, ss. II. Oid. I^ol. z?. 44t. Her- manni ?oax. Iieralcl. urz-stiaa. IV III. Sinap, I. 728. II. 874. Gauhe, I. 1247. Siebmachcr, II. 49. N. 4. Von Meding, II. N. 666. Zedler, XXVIII. 1811. Postrechovsky voir Nlil- leilburg. Der Oberstlieutenant Franz, wurde im Jahre 1794 mit dem Beinamen von M. geadelt. von M. E,, 409. Potenburg. Ein altes gräfliches Geschlecht, aus dem einer Hoya genannt, d. Schloß Hopa in der Grafschaft gleiches Namens im Jahre 1071 erbaute, u. nach seinem Namen benannte. Knaut, 8ax. vol. et uragn. in xarvo.166. Zedler, 23. B. 1368. Poth. Der graflich tatten- bachische Extraschreiber zu St., Martin, erhielt vom Eh. Maximilian Joseph den 29sten Juli im Jahre 1769 ein Adelsdiplom. R. von Lang, 483. Poticr des lSchclles. Der Major Leopold, wurde im Jahre 1817 mit dem Beinamen de E. Freiherr. , von M. E., 83. Potoczki. Der Leopoldsor- dcnsrittcr und Pfarrer Joh. P. zu Zydaczow, wurde im Jahre 1820 galizischer Ritter, v. M. E., 191. Potlackeii. Ein altes Geschlecht der Freien in Pommern. Micräl, altes Pommcrland, VI. B. 367. Zedler, XXVIII. 1882. Potoschmg. Der inner- u. obcröstrcichische Appellationsrath,. 254 PotraM Prackhen. P., wurde im Jahre 1790 geadelt. von M. E., 409. Potrazilli von L.c>crvcns? trolle. Der Oberlieutcnant Leopold Joseph P., wurde i. Jahre 1786 mit von L. Ritter, v. M. E., 191. Pottcndorf, Pottndorf? fcr. Eine östreichische, bcsond. steycrmarkische Familie, die im 13ten Jahrhundert schon vorkommt, und deren Stammhaus dieses Namens 6 Meilen v. Wien liegt. Gauhe, I. 1247. Siedmacher, I. 49. N. 6. V. Me- ding, II. N. 666. Zedler, 23. 1917. Pottenfels. Der herzoglich eiscnachische Landschafts - Dircctor und nachhcrigc graflich schönbur- gische Regicrungs-Dircctor Joh. Heinrich Pott, wurde vom K. Leopold am 3ten Fedruar 1701 zum Edlen Herrn und Reichsrit- ter von Pottenfels erhoben nebst seiner Descendenz, u. auch zum kaiserlichen Rath gemacht. Er ist aber ohne männliche Descendenz gestorben, und mithin der Adel mit ihm erloschen. Bei Megcrle von Mühlfeld fehlt er. In dem in Handen habenden AdelSbrics ist das Wappen beschrieben, aber nicht cingemalt, was auf eine leergelassene Pergamentseite hinterher folgen sollte. Potthauscn. K. Ferdinand III. ertheilte diesem Geschlechte den 12tcn November im Jahre 16S1 den Adel, und verbesserte sein geführtes adliches Wappen. Sicbmachcr, IV. Th. 147. N. 8. V. Mcding, III. N. 624. Potturicza v. Storofcld. Der pensionirtc Obcrlieulen. Ni- cvlaus, wurde im Jahre 1821 mit dem Zusatz von St. geadelt, von M. E., 409. Pottwein, Podwein. Ihr in das frciherrlichc von Lamber- gische durch Heiralh niit übergekommenes Wappen hat v. Me- ding, III. N. 447. beschrieben. M. s. a. N.. 626. Poytazk'i. Eine mahrcnsche Familie, deren Adel im I. 1462 streitig gemacht werden wollte, der aber von den Commissaricn des K. von Böhmen für alt befunden wurde. Sie würde im 17ten Jahrhundert in den Freiherren - und vom K. Leopold in den Grafenstand erhoben. Zedler, 28. B. 1922. u. f. Ponrtales. Der böhmische G utsbesitzer Jacob Ludwig P., wurde im Jahre 1736 Ritter, von M. E., 191. Poutet. Heinrich Joh. von P., Rath und Oberrichter des Parlaments zu Metz, wurde im Jahre 1779 Freiherr, von M. E., 83. Povclsken. Ein altes Geschlecht der Freien in Pommern. Micral, alt. Pomm. VI. Band. 267. Zedler, 28. 1926. ^ Pozniack vonRrzikowiez. Johann P., wurde im I. 1791 mit dem Beinamen von K. in den galizischen Adelstand erho- I den. von M. E., 410. Pozzo auf Hartencgg. Naymund Franz, Hoskriegsrath ic., wurde im I. 1728 Reichs? frciherr. von M. O., 77. Prackhen v. Asch. Ein ty- rolcr Geschlecht, das v. Jahre 1330—1640 vorkommt. Bran- Prackisch - dis, lyrolcr Ehrenkranzl. 11. Th. 81. Zedler, XXIX. 6. Pracklsch v. Znuyinwcrth. Der mährische Gubermalr. und Kreishauptmann ?c., Jac. Aloys P., wurde im Jahre 1811 Ritter mit dem Zunamen vvn Z. v. H M. O., 167. Pracdl von Pracdlsheim. Der inncröstreickische Kannnercvn- cipist Johann Siegmund, wurde s' im Jahre 1708 mit dem Zusatz von P. nvbilitirt. vvn M. E., 410. Pracmer. Ein altes steyer- markiscbes Geschlecht. Siebma- chcr, III. Th. 79. N. 9. II. Th. 43. N. 2. V. Theil. 43. N. 6. Bon Mcding, III. N. (126. und folg. PraetorillS vou DaUho.ll- .i seil. Johann Justus P. v. D., wurde in einem Mainzer Prvto- coll vom Jahre 1674 mit dem Adelspradicat bezeichnet, und befindet sich dessen Descendenz jetzt in Baicrn. R. v. Lang, Suppl. 132. u. f. Puactoriuö von Richth'-f, Xichthocfcn. Eine alte schle- fische Familie. Sinap, 11. 766. Siebmacher, V. Th. 71. N. 10. B. Meding, III. N. 676. Praoxiiio.crcv von Rain- bürg. Johann Franz P. aus Tyrol, wurde im Jahre 1710 mit dem Zusatz von R. nvbilitirt. von M. E., 410. Prag, Praga, Präger. Eine freiherrliche, jetzt gräflliche Familie, die sich aus Böhmen nach Kärnthcn und Steyermark begab, davon aber die Linie in dem letztern Herzogth. mit Sieg- I , mund Friedrich im Jahre 1627 i Prcmdau. . 26Z ausgcstorben ist. Sie erhielt n. Abgang der von Auffenstein, d. Erbmarschallamt in Oestreich, wo sie auch die frciherrliche Würde hatte. Hcrrmann von P., war im Jahre 1340 Bischof zu Er- mcland in Preußen, und Jvh., der im Jahre 1430 starb, Bischof zu Ollmütz, und ernannter Erzb. zu Prag. Spencr, llmi. in.^ign. p. 606. Gauhc,!. 1248. Bucclin, btemmat. Ich 111. 371. Zedler, 29. 166. und f. Schmutz, III. 201. Sicbmacher, I. 21. N. 16. Bon Meding, 1. 638. Hartmanns Samml. Praidlo, Braido, Brait- lau. Ein churbaierischer Geh. Rath und Hoskanzler zu Freysingen, welcher vvn 1733 — 36 vorkommt. Ranfts genealogisches Archiv. 1733 und 1736. Zedler, XXIX. 182. Praincrz von Hildenberg. Der pensionirte Rittmeister Pet. wurde im Jahre 1796 mit Edl. vvn H. geadelt, v. M. O., 244. Pranck, Pranckh. Ein in d. kaiserlichen Erblanden bekanntes Gcschlcchb, d. K. Ferdinand II. den Uten August im Jahre 1628 in den Freiherrenstand erhob. Die Freiherren Georg Wilhelm und Ferdinand Joseph, w. im Jahre 1719 Grafen, v. M. E., 26. Zedler, 29. 134. Pr0.11d0 .ll. Hießen vorher Hillebrand oder Hildcbrand, nachher H. von B., zuletzt blos P. Aus dieser Familie wurde der Reichshofrath Carl Hillebr. von P. im Jahre 1734 in d. Rcichs- und crblandischen Freiherrenstand erhöhen, und kam 1738 in die Steyerische Landmannfchast, so 266 Prandtner Praun. wie der niederöstreichische Land- xath Franz von P. im I. 1779 ebenfalls Freiherr wurde, v. M. Ö-, 77. Schmutz, III. 203 Prandtner. Ein steyermar- kischcs Geschlecht, das nm das Jahr 1677 mit Wolf Siegmund P. ausgestorbcn ist. Von Me- ding, II. Th. N. 666. Sicbma- cher, II. Th. 43. N, 7. Pranghe. Der Neichshof- kanzlei- Ncgistrator Franz Wilh. P., wurde im I. 1732 Neichs- ritter mit Edler von. v. M. E., 192. Prank. 1) Grafen, welche in Steycrmark viele Herrschaften besaßen , und welche schon im I. 1173 vorkommen. Sie erbten d. Wappen der von Puchs und der von Kohlans. Hans Christoph von P. wurde vom K. Fcrdin. II. den Uten August im Jahre 1128 in den Freiherrenst., und Jörg Wilhelm den 23sten Juni im Jahre 1719 vom K. Karl VI. in den Grafenstand erhoben. Schmutz, III. 204. u. f. — 2) In d. Salzburgisch. Landschafts- Matrikel sind auch -P. schon im Jahre !661 als Freiherren eingetragen, und befinden sich jetzt in Baierli. R. von Lang, 206. Scifcrt, Lab. 39. Prantcl von Rittersberg. Der Hauptmann Andr. P., w. im Jahre 1810 mit dem Weis, von N. geadelt, v. M. E., 410. Prasberg genannt Vogt v. Sunnncrow. Ein schwabisches Geschlecht, das sich P. genannt Wogt von S. zu Taxwangcn schrieb. V. Hattstein, III. Sup- plem. 126. und f. Vicbmacher, ^1. 116. N. 6. Prascheck. Der Erpeditor bei der Präger Stadthalterci, Anton Constantin, wurde im I. 1736 in den böhmischen Adelstand erhoben. von M. E., 410. Praschcnfcldt. Bcned. P., wurde im Jahre 1713 böhmisch. Freiherr, von M. E., 88. Praschma, Prazma. Ein altes grafliches Geschl. in Schlesien , das früher in Deutschland unter dem Namen Borkowitz bekannt war. Sinap, I. 94. II. 177. Gauhe, I. 1260. Prati. Maria Anna P., ge- bornc Gußmann, eines Äovoca- ten Wittwe, wurde mit ihren 7. Kindern, 3 Sühnen u. 4 Töchtern im I. 1791 in d. Neichs- adelstand erhoben, von M. E., 410. Prato. Eine aus Italien stammende und sich nach Deutsch!, wendende Familie, die schon im Jahre 1308 bekannt war. Bran- dis, tyroler Ehrenkränzl. Zedlcr, 29. 204. Gauhe, I. 1260. Prauinheini. Eine rheinlan- dische, 1209 schon vorkommende Familie. Humbracht, 90. Zedl? ler,29. B. 209. Gaube, 1.126!. Praun, Prun. Aus Zürch, (wo ihr Stammsitz P. in dortiger Mundart Prun, nahe bei Zürich gelegen), wendete sich dieses Geschlecht in der 2. Halste des 14ten Jahrh, nach Nürnberg, und wurde Siegmund Christoph Ferdinand den 3ten Januar im Jahre 1789 vom K. Joseph II. in d. adliche Patricia! zu Nürin berg versetzt Auch sollen v. diesen einige ins Preußische u. An- haltischc sich gewendet haben. (A. Wills) Geschlechtsregister d. Fa- Praun I milie von Praun, Wölkern und > Schlaudersback. Altorf, 1772. I 1'. 9 ggr. Tproff, I. 123 — 127. ss Neues genealogisches Handbuch, 1777. 314. und 1778. 363. U. folg. N. von Lang, 483. — 2) In Steyermark gab es Nit- i ch ter, welche den Sandhof bei Ju- dcnbach besaßen. Schmutz, 111. > 205. Prami von Praunfels. I Der Secretar der böhmisch. Hof- . kanzlei Johann Levnhard P., p wurde im Jahre 1720 in den , böhmische» Adelstand erhoben, v. K M. E., 410. Praunfalk. Eine ausgestor- Lcne ftepermärk. Familie, welche den Beinamen Weyhcr geführt, / deren einige auch Grafen gewc- / ,t scn. Bucelin fangt ihre Stamm- - reihe mitTiburtio l470an, ».führt H solche bis gegen das Ende des s 17tcn Jahrhunderts aus. Gau- h he, 1. 12S0. Zedler, 23. Bd. 1x 209. Hartmanns Sammlung. II Siebmacher, II. 43. N. 10. L. s Meding, 11. N. 663. Schmutz, Will. 2007. PrAunheim. Ein eidliches W Geschlecht am Rhein, seit 1209 I bekannt, wovon eine Linie den Beinamen von Klettenbcrg führte, »' die aber im 16tcn Jahrhundert Is erloschen ist. Humbracht, Tab. >90. Spangenberg, Adelshistor. Zedler, XXIX. 210. Gauhe, I. I 1261. Prallnsmandel. Der Hof- Ä agent Ferdinand Joseph P., w. I,, >»i Jahre 1724 in den Neichs- Ißadclstand erhoben, von M. E., S410. Iraunsinandel v. Mohr- Iziiuck. Der Quecksilbers Factor, l>. Baud. Preen. Z57 Adam P., wurde im I. 1714 mit dem Zusatz von M. in den Adelstand erhoben, von M. E., 410. Prapeiil. Ein altes preußi- ' sches Geschlecht. Duisburg in Eliron. 1^1 IISS. I. Th. 297. Zedler, 29. B. 43. Pro, de. Johann Friedrich d. P., ein berühmter, v. Mainz gebürtiger Arzt, der in Erfurt in, Jahre 1717 Professor der Arzncigelchrth.', Stadtvoigt, endlich Hofrath und Leibmcdicus in Mainz wurde. Zedler,' 29. 226. Prebondow, Prebcndowss ky, Probeiitov. Eine d. ältesten , in Pohlnisch-Preußen begüterten Familien, dch z. Theil gräflich ist. Hartknochs Preußen, 462. Gauhe, 11. 1723. Zedler, 29. B. 226. Prccht von Hohenwarch. Diese wurden vom K. Ferdin. I. am 2tcn December im Jahre 1661 nobilitirt, u. befinden sich in Augsburg und Jnsbrnck. R. von Lang, Suppl. 133. Predel, Bredel. Ein fehles. Geschlecht. Sinap, II. 649. Siebmacher, 11. Th. 39. N. 13. V. Meding, 11. N. 669. Predinger. Eine in dem gleichnam. Markt, seßhafte stey- ermärkifche Familie. Schmutz, 111. 208. Predl. Der Marktschrciber Caspar P. zu Plattling, erhielt vom Ch. von der Platz im I. 1734 den 10ten Juli d. Adelsdiplom. N. v. Lang, 484. Proeil. Ein meklenburgisches und pommerischcs Geschlecht. V. Bchr, 1a I>. 8. rsr. lVleokl. 1666. Siebmacher, V. Th. 163. 1 7 L63 Preidfellner Pressen. N. 6. 157. N. 3. 163. N. 11. Micral, 516. Bon Meding, I. N. 640. . Preidfellner von Breitem ssein. Caspar P. , wurde im Jahre 1775 mit Edler von B. nobilitirt. v. M. O., 244. Preidt von Rronenhciin. Der pcnsionirte Oberste, Georg P., wurde im Jahre 1814 mit dem Zusake von K. geadelt, v. M. O., 244. Preinhoeldcr von Heldenberg. Der böhmische Gutsbesitzer Lorcnz Anton P., wurde i. Jahre 1728 mit dem Zusatz von H. in den böhmischen Adelstand erhoben. Zedler, XXIX. 301. von M. E., 410. u. f. Prcinhoclder von Hclten- berg. Der Bürger und Gutsbesitzer Lorcnz Anton P. v. H., wurde im Jahre 1729 böhmisch. Ritter, von M. E., 192. Preinhoclzcr von Heldenberg. Der Viccbürgermeister Joseph P., wurde im Jahre 1793 mit von H. nobilitirt. von M. O., 244. Prcislingcr. Der Grenzcom- missär Johann P., wurde den 21stcn Juli im Jahre 1631 v. Ferdinand II. nobilitirt. N. v. L., 435. Preiss. Der Rath ?c. Franz Philipp P., beim Tribunal in Mahren, wurde im Jahre 1710 böhmischer Ritter, von M. E., 192. Preiss von Ehrcnprciss. Der nicderöstreichische Negimcnls- Rath Gabriel, und sein Better. Franz Philipp, wurden i. Jahre 1702 geadelt, v. M. E., 411. I Premerau von Prcnrcr- sscin. Der Gutsbesitzer Andr. P. zu Wippach, in Kram, w. im Jahre 1783 mit Edler vo» P. Ritter, v. M. E., 192. Premier v. 2Iabensburg. Der Obcrstückhauptmann Johann P., wurde im Jahre 1755 mit v. R. Ritter, v. M. E., 192. Prennschüy v. Schüycnau. 1) Der Oberlieutenant, Lorcnz Franz P., wurde im I. 1761 mit dem Zusatz von Sch. geadelt. von M. O., 244. — 2) Der Cammcral- und Provinzial- Taramts-Controlor-zu Temeswar, Joseph, und dessen Bruder Ni- clas, Untcrlieuten., wurden i. I. 1776 mit dem Zusatz von Sch. nobilitirt. von M. E., 411. Prentncr. Der Oberappel- lalions-Gcrichtsrath Franz Tav., wurde am 27sten Mai i. Jahre 1316 in Baicrn als Adlichcr nominirt, und den Uten Juni desselben Jahres immatriculirt. Ritter von Lang, Supplement. 133. Prentzcl von Fclscnsscm. Der Kaufmann Johann Fcrdin. P. in Schlesien, wurde i. Jahre 1737 böhmischer Ritter mit von F. von M. E., 192. Prcschern zum Hclden- seid. Der I). der Rechte und Landschranenschreibcr -Joh. Baptist in Krain, wurde im Jahre 1724 mit dem Beinamen v. H. nobilitirt. von M. E., 411. Pressen. Der Gubernialrath und Protomedicus in Galizicn, Lorenz P., wurde im I. 1301 mit Edler von geadelt, von M. E., 411. Pressentin Preysing. pressentin. Ein altes meklen- burgisches Geschlecht. Meklenb. Mscpt., daraus v. Meding, III. N. 623. prettlack. Eine zu Crum- bach in Franken, und zu Ulf in Oberhcssen, darmstädtischen Antheils, begüterte Familie. Biedermann , O. Suppl. preuschen v. u. zu Äüe- bcnstcin. Ehedem Pris, Pryss, Preis, seit Ende des 13. Jahrhunderts Prisch, Preisch, Prepsch, und seit Ende des 17ten Jahrhunderts Preuschen, stammen aus dem Großh. Luxemburg, wo zwischen Luxemburg und Rodemachcrn ihr Stammschloß Pris gelegen. Schon im I. 1122 lebte ein Albert von P., und 1300 war Wilhelm von P. Statthalter von Luxemburg. In dem Krieg des nachmaligen K. Max. I. mit Karl VIII. K. von Frankreich ergriffen mehrere Luxemb. Ritter die sranzös. Partei, aber 1492 zwang sie Maximil. die Waffen niederzulegen, zog ihre Güterein, u. belehnte damit Christoph Marggr. zu Baden. Darunter war auch Bernhard von P., welcher-mit seinem Ivjahr. Knaben ins Hessische flüchtete. Dieser wurde bei der Religionstrennung lutherisch, pflanzte das Geschlecht fort, enthielt sich aber des Prädi- cats v. Die Brüder, Georg Ernst Ludwig, nachmaliger f. Oran. Nassau. Geheimerrath u. Regierungs- Prasident, ein berühmter juristischer Schriftsteller zu Dillenburg, und Ludwig Conrad, Canzleidircctor zu Burg Friedberg, erhielten vom K. Joseph II. den 8. März 1772 ein Adclserneuerungsdiplom, und ersterer wurde nach der von dem Hause Nassau erhaltenen Belehnung mit der unmittelbaren Herrschaft Ostersprey und Burg-Liebenstein, ingleichen nach Aufnahme in die unmittelbare R. Rittcrsch. Cantons Mittelrhein, d. I.Aug. 1791 vom K. Leopold II. in den Reichsfreiherrenst. erhoben. Seine Nachkommen gehören wegen ihrer Güter zu d. wahlbaren landstand. Adel des H. Nassau. Das ehemalige Wappen, das die Familie mit einigen Zusätzen noch führt, hat Bertholet in seiner Illstoiia ele Inixomlz. et (Iliinv , I'. VII. p. 447. beschrieben. Ilertelii kist. luxemb. W. von Preuschen u. meine Samml. preuss, preuscn. Eine alte sächsische und pommerische, aus Preußen stammende Familie, die auch in der Mark Brandenburg seßhaft ist, und aus welcher Jacob P. im Jahre 1313 eine Vi- carie zu Camin hatte. Knaut, t'rocli'vm. IVIisn. Micräl, Pom- merl. VI. B. König, I. Theil. 801 —9. Gauhe, I. 1253. u. f. Zedler, 29. B. 352. u. f. Von Uechtritz, dipl. Nachr. von 1605 —1775. VI. Th. 66—73. preyhafen, preyhaffen, preuhaucn. Ein altes steyeri- sches Rittergeschlccht, das schon im Jahre 1126 vorkommt. Pre- venhueber, in ^unal. 8t)-v. Zedler, XXIX. 378. Pressing, Pressing zu Molnznch. Eine baier., theils freihcrrliche, theils gräfliche Familie, deren Stammschloß Alt- freysing zwischen Landshut und Moßbach liegt. Die lichtcncgger Linie desselben erhielt v. K. Ma-' ximilian Joseph v. B. d. Wap- ch 17 260 Preysmayer - pen des im Jahre 1711 erloschenen Geschlechts der v. Tannberg. Von Hoheneck, II. 166 — 73. Bucclin, Llemumt. ?. IV. W. Hund, I. Th, 294 — 360. und II. 238 — 248. Gauhe, I. Th. 1252. Zedlcr, 29. B. 378 — 89. Siebmacher, I. 77. 3!. 6. II. 37. N. 10. V. 20. N. 5. I.a- eins cle emi^rat. Aent. y. 203. Von Meding, II. N. 660. Hartmanns Samml. preysmayer v. L.oervem preists. Der Secrctär bei der Rcpräsentations-Kammer, Joh. Matthias Ignatz P. in Böhmen, wurde im Jahre 1758 mit dem Beisatz von L. nobilitirt. von M. O., 244. pribeteez. Ein in Zittau seßhaftes Geschlecht. Carpzovs hi- stor. Schaupl. der Stadt Zittau, II. Th. 250. priebcliilg. Matthias A. P., der Rechte Doctor, wurde im I. 1783 mit Edler von geadelt, von M. E.. 411. Prielmayer v. Priel. Der pfalzbaierische Geh. Secretär, zuletzt erster Minister, Corbinian erhielt 1685 die Bestätigung des im Jahre 1563 ertheilten altern Prielmayerischen Adelsbriefs, und 1694 ein kaiserliches Freiherrendiplom, d. aber erst bei der Deszendenz den 27stcn Januar 1792 bestätigt wurde. R. von Lang, 206. und folg. priesser. DerRathsconsulent zu Augsburg, Johann Heinrich P., der aus dem Weimarischen abstammt, u. dessen Descendenz jetzt im Baierischen lebt, erhielt vom K. Joseph II. den 17ten März im Jahre 1783 ein Adclsdiplom. Prizelwiz. N. von Lang, 486. und f. Tyroff, I. B. T. 23. und T. 93. Primbschen von Roenigs- brunn. Johann Franz P., w. im I. 1716 mit Weglassung des Beinamens Freih. v. M. E., 88. Prinz, princius. Eine schle- sische und märkische freiherrl. Familie, die ehedem den Beinamen von Buchau führte, und aus welcher Adam Leopold im Jahre 1663 die freiherrliche Würde erlangte. Gauhe, I. 1254. und f. Zedler, 29. Bd. 624. und 531. und f. Sinop, II. 403. Dienemann, 253. N. 20. Von Me- ding, II. N. 661. prislingvon Ritterfelden. Der I). der Rechte, nachhcriger Berchtesgadensch. Hofrath, erhielt vom Eh. Karl Theodor den 12. Mai im Jahre 1790 ein Adelsund Nitterdipl. R. v. Lang, 486. prittwiy, Bretwiy, Breit- wiy, Brerdewiss. Eine der ältesten schlcsischen Familien, die in Urk. schon im Jahre 1324 vorkomm. Auch hat sich ein Ast nach Pohlcn verbreitet. Si- nap, I. 730 — 35. Gauhe, I. 1257— 59. Dicnemann, 349. N. 79. Zedler, III. 1323. Siebmacher, I. 66. N. 6. Von Medi'ng, II. N. 662. Okolski, Orli. ?ol. 'I. III. 101. priybuer. Eins der ältesten meklcnburgischen Geschl. Johann von priybuer Inelex conei- SU8 I'amiliarum nolziliurn clu- oatus VleZuyolitan. Ilavniao, 1722. Von Meding, II. N. 663. prizelwiz. Ein altes schle- sisches Geschlecht, wovon zuerst Lorenz von P. 1420 in Urk. vorkommt. Gauhe, I. 1260. Spe- Probizer Proff. S61 ner, dli-it. insii-n. 215. Sinap, I. 736. Siebmachcr, I. 56. N. 1. Won Meding, I. Th. 66. N. 1. Probizer r>. rveiffenberg, und Rotheilsteiii. Peter Joseph und seines Bruderskinder, Sebastian Anton, Peter, Andr, u. Santo, Rosa, Maria Anna, und Lucrzia, wurden im Jahre 1731 mit dem Beisatz von W. und R. nobilitirt. von M. E., 411. Probst. Der Advocat Michael Joseph P. in Mahren, w. im Jahre 1745 nobilitirt. von M. E., 412. Prochaskn. 1) Der Land- rcchts-Secrctar Anton P. in Böhmen, wurde im Jahre 1792 mit Edler von nobilitirt. v. M. E., 412. — 2) Der Gubernialrath und Kaurzimcr Krcishauptmann, Joseph P., wurde im I. 1818 Ritter, von M. E. , 192 — 3) Der Fcldmarschalticutenant u. Hofkriegsrat!) Johann Edler v. P., wurde im Jahre 1320 Freiherr. von M. E., 89. Prockeildorff. Ein baieri- sches und schlesisches Geschlecht. Sinap, 1. 299. 300. Siebmachcr, I. Theil. 97. N. 3. Won Meding, III. N. 629. Procopp von Rabsiein. 1) Der ollmützerPvstmeister Franz Bernhard P., wurde im Jahre 1719 böhmischer Ritter mir dem Zusatz von R. v. M. E., 192.— 2) Ludwig Ferdinand P., mahrischer Gubernialrath, wurde im Jahre 1765 mit von R. Ritter, von M. E., a. a. O. Proeck. Diese kamen aus Schafhausen in der Schweiz in das Preußische und Anhaltische. Neues genealogisches Handbuch, 1775. u. 1777. 316. auch 1778. 363. Von Meding, II. N. 664. Seiferts Geneal. 412. Beckmanns Anbaltische Hist. VII. Th. 258. Proesing, Presiiig. Eine alte srcihcrrliche, z. Theil grafliche Familie, deren Stammschl. gleiches Namens in der Grafschaft Cillep lag, deren Grafen ihr Schloß zerstörten, worauf d. P. nach Oestreich zogen, u. nebst dem Frcihkrrntitel das Pradicat z. Stein erlangten. Zuerst kommt aus diesem Geschlecht Joh. Ernst P. als Oberster Heinrichs von Karnthen im Jahre 1240 vor. Wurmbrand, Eolleot. Aoneal. 6^eriLr, Hisl. Insign. I. Theil. 2. c. 69. Gauhe, I. 1221. Zedler, 29. B. 759.Schmutz, III. 215. Profer. Ein fehles. Gcschl., dessen Stammschloß im Jaucri- schen gelegen, und das zuerst i. Jahre 1562 vorkommt. Sinap, I.737. Gauhe, I. 1262. Zedler, 29. B. 761. Siebmacher, !. 60. N. 10. Von Meding, II. N. 665. Proff zu Iriucl) u. Nleus den. Ein jülich-bcrgisches Rit- tcrgeschlecht, das auch z. Theil in Schlesien begütert ist, aus dem der Hofrath Peter Joseph vom K. Franz I. die Bestätigung des alten Adels am 25sten Juni im Jahre 1746, sein Sohn Johann Franz Joseph aber den 22stcn August im Jahre 1790 die Frciherrenwürde vom Ch. Karl Theodor i. Pfalz- Baiern erhielt. N. von Lang, 207. und f. 262 Prohuska - prohaskn von (Auelfein bürg. Der Oberste Franz Adolph P., wurde im Jahre 1816 mit dem Zusätze von Q. Frelh. Er scheint nicht zu dem Geschlecht der von Prochaska zu gehören, von M. O., 77. Prokop von 2kaabstci>l. Franz Bernhard P., Postmeister zu Ollmütz, wurde im I. 1719 böhmischer Ritter mit dem Zus. von N. Er ist wenigstens nach v. M. O.', 192. mit obig. Pro- cop von R. und den nachfolgenden Prokopp von L. nicht von einem und demselben Geschlechte. Prokopp von ü.illcnrvo.Id. Der I). der Phil, und Medizin, Georg P., wurde im I. 1797 »riit dem Zusähe von L. nobili- tirt. v. M. O., 246. Pronntty. Ein altes, schon im Jahre 1669 freiherrlichcs u. seit 1692 reichsgräflichcs Gcschl. in Schlesien und in der Niederlausitz, aus dem Einige in dem 12tcn Jahrhundert mit K. Friedrich d. Rothbart in das gelobte Land gezogen. Es hat sich dieses Gcschl. durch Vermahlungen mit königlichen und fürstlichen Häusern verbunden, äo. 8. Nagui Lloinma Uromnlliauae orua- mLnta. (1679). I. G. Estors aus Urkunden gezogene Nachr. von dem hochgr. und freiherrlichen Geschlechte der von Prom- uitz; in dessen Kleinen Schrift. III. B. 676—734. Unter den dabei befindlichen Urkunden steht auch ein vom Jahre 1642 diesem Geschlechte vom K. Ferdinand ertheilter Wappenbrief. 8po- nori Hornist, s^zoo. p. 299 — 301. Hinap, II. Th. 173. Sei- Proskau. ferts Geneal. 413 —19 mersborr-, Loript. ror. Lilosia- car. R. III. p. 272. 282. Hübners geneal. Th. III. 934. Taf. Seiferts Ahncntaf. I. Th. Taf. 40. Mehrere Schriften über einzelne Familienglieder hat Weinart II. 609— 12. angeführt. Zcdler, XXIX. 806 — 819. aus schriftlichen Nachr. Sicbmacher, I. Th. 29. N. 4. Von Meding, III. N. 630 — 32. 496 — 600. Proiililiy v. Promilitzau. Der Rittmeister Johann Will). P., wurde 1763 mit von P. ge- gcadelt. von M. E., 412. pronath auf st)ffcnbcrg. Johann Baptist, Gutsbesitzer zu Offenbcrg tc., empsieng vom K. von Baiern am 1. Novemb. im Jahre 1818 ein, Adelsdipl. R. von Lang, Suppl. 133. u. f. Pronay dc Toth Proua. Eine östreichische adliehe, spater freiherrliche Familie. V. Schön: feld, Adelsschcm. I. 218. proguard de L.averiiay. Der Oberstlieutenant und Commandant zu Stuhlweisenburg, w. im Jahre 1706 seines uralten Adels halber in den Reichsgra- fenstand erhoben, v. M. O., 13. Prosmovty von Schwärm zeilsteiil. Der Grenadicrhaupt- manu Andreas Pr., wurde i. I. 1769 mit dem Zusatz von Schw. geadelt, von M. O., 246. Proskau, Pvoskou. Ein östreichisches Geschlecht, aus welchem verschiedene kaiserliche Geheime Räthe im 17ten u. 18tcn Jahrhundert gewesen. Nur den Vater mit den Kindern u. Enkeln des ersten Grasen dies. Geschlechts giebt an: Hübner, III. T. 993. Zedler, XXIX. 923 — 934. ^)roskowskst v. Adlcrs- krön. Der Militär- Vcrpflegs - Verwalter Procop P., wurde i. Jahre 1793 mit Edler von A. geadelt, von M. E., 412. Prosk)?. Der niedcröstreichi- sche Reg. Secretar Franz Joseph P., und dessen Bruder Philipp Carl, der ?Acdiz. 1)., wurde im Jahre 1780 mit Edler von no- bilitirt, letzterer wurde im Jahre 1781 Ritter, v. M. O., 245., dessen E., 192. Puotasi. Der Besitzer der Herrschaft Montpreis in 4 Pruschken Pucher. von P., wurde im Jahre 1732 mit Edler von P. geadelt, von M. E., 193., welcher das Geschlecht einmal Pruner u. Pru- ncrstein, das andrcmal Prnnner von Brunnerstcin schreibt. Pruschken. Müller in den Sächsischen Annalen führt 137. beim Jahre 1571 einen Joachim von P. aus, der dem Kreißtagc zu Juterbock in demselben Jahre für d. Churf. von Sachsen beiwohnte. Przcbendowski. Der Ca- stcllan Jacob P., wurde im I. 1789 galizischcr Graf, von M. E, 26. Przechorsoivsky. Der Gr.. Franz Carl P., wurde im Jahre 1705 Reichsgraf. von M. E>, S. 26. Przcpisky v. Rhünibnrg. Die Brüder Jsioor Joseph, u. Johann Wenzel P. von Rh., wurden im Jahre 1726 böhmische alte Freiherren, von M. E., S. 89. Przichowsky, Freiherr v. Przichowit;. Eine alte adlichc, theils freiherrliche, theils grast., in der Mitte des 16ten Jahrh, vorkommende Familie in Böhmen. Zcdler, XXIX. 1059. u. ff. — 2) Der k. k. Kämmerer Johann Wenzel, und dcss. Bruder, der Geh. Rath, Erzbischof zu Emesa ?c>, Ant. Peter, auch Felix Ladislaus, Freiherren von P., wurden im I. 1759 Grafen. von M. N>, 27. — 3) Anton Ferdinand , wurde im Jahre 1704, und Wilhelm, im Jahre 1735 böhmische alte Freiherren. von M. E., 89. Przychochi. Joh. P., Wie- ' liczkacr Brasial, wurde i. Jahre 1782 galiziseher Ritter, von M. E., 193. Hrzvchocky. Die Brüder Ea- simir und Ignatz, wurden i. I. 1794 in den galizischen Freiherrenstand erhoben, von M. O., S. 77. Psotta von Bacrcnfels. Der östreichische Rittmeister Michael P., wurde mit dem Prä- dicat von R. im Jahre 1808 geadelt, von M. E., 412. Puchaiin, Buchhniin. Ein östreichisches grafliches Geschlecht, das in den Landen unter u. ob der Ens das oberste Truchsessen- Amt besitzt, und aus d. Schottlandischen Geschlechte der Cumi- nicr stammt. UnLolin, klein- mal. Aeneal. ?. I. zr. 61. Val- vasvrs Ehre des H. Crain. I. 8. 673. Zcdler, 29. B. 1149—63. Puchbnunr. Freiherren, die in Stehermark seit 1690 vorkommen. Schmutz, III. 227. Puchberg. 1) Der Hofrath Johann Matthias P., wurde im Jahre 1780 in den Reichs - u. erblandischen Nitterstand erhoben. Leupold, I. B. III. Th. 548. v. M. O., 133. — 2) Die Brüder Johann Michael und Franz Tavcr,. Kaust., Ersterer in Wien, Letzercr in Passau, wurden im Jahre 1792 mir Edler von B. nobilitirt. von M. O-, 245. Puchclsdorsf. Eine in den k. Erblanden iin I. 1738 vorkommende Familie. Calomch,,-. k. äüoll). Zedlcr, XXIX. 1201. Pucher, von der Pache, Pneche, Bücher. Eine schlc- sische Familie, die im 16ten u. Huchenheiin folgendem Jahrhundert besonders b.lannt war. Nach der im I. 1574 auf Andreas P. von der Buche geprägten Münze, deren Revers das Pucherische Wappen darstellt, wurde im A. A. der Deutschen von 1825, N. 101., 124S. gefragt, der doppelte Sil- b rwerth für ein Exemplar vffe- rirt, und um Nachricht über die Nachkommenschaft dieser Familie gebeten. Piichhcim. Ein östreichisches gräfliches Geschlecht, das im I. 1596 ausstarb,, nachdem d. letzte seines Geschlechts seine Güter den Grafen von Schönborn verkauft hatte. Hübucr, 111. T. 776 — 79. Bon Haltstcin, II. Th. Suppl. 66 — 69. Puchpocckh vom Binalü-l Inirg. Eine baicrischc Familie, die schon 1400 als adliche Vasallen bekannt war. R. von Lang, 486. Puckl. Ein im I4tim Jahrhundert ausgestorbcncs steyermär- kisches Geschlecht. Schmutz, 111. 228. Pncchbcrg. Der Banco-Deputations-Ncgistrator und Jaxa- tor Johann Anton Niclas, wurde im Jahre 1729 in den Reichs - und crblandiscbcn Rittcrstand erhoben. von M. O-, 138. Zcd- ler, XXIX. 1176. Pufcndorf. 1) Der bekannte k. schwedische Kanzler Esaias P., wurde vom K. Karl XI. von Schweden im Jahre 1682 in d. Adelstand erhoben, und Kaiser Franz I. bestätigte im I. 1766 denselben als Neichsadcl. Zcdler, XXIX. 1183. und folg. Bon Meding, II. N. 666. — 2) Der Püchlern. L6S eben so berühmte Samuel von P., wurde v. Carl XI. i. Jahre 1694 in den Freiherrcnstand cr- l hoben. Zedlcr, XXIX. 1136 — 90. Lüdcrsens Samml. Pugncttl. Der östreichische Artillerie-Oberste Joseph Anton von P,, wurde im Jahre 1736 böhmischer Freiherr, von M. E.>, S. 89. ^Puhcl, Pühcl. Ein im 12. Jahrhundert vorkommendes, wohl aber langst erloschenes Geschlecht. Ludwig, Ilelig. IVI5. '1'. IV. rz 248. Zedlcr, XXIX. 1200. PÜchl. 1) Der niederöstreich. Obcrkriegscommistar Franz Christoph P., wurde inr Jahre 1706 nvbilitirt. von M. E., 412. — 2) Der jubilirtc Landrath Ferdinand Jacob von P. in Stcyer- mark, wurde im Jahre 1766 Freiherr, von M. E., 89. Püchler. 1) Ein aus Stey- crniark stammendes, sich aber unter K. Matthias nach Niedersachsen, besonders in das Lünebur- gischc wendende Geschlecht. Pscf- linger, braunschweigische Historie, II. Th. 1069. und f. Zedler, 29. B. 1201. Gauhe, I. 1276. von Meding, I. N. 643. Lüdcrsens Samml. — 2) Der Hofrath Carl Joseph, und dessen Bruder, der k. k. Rath, Johann Cbristoph, wurden im I. 1770 Freiherren, v. M. O., 73. — 3) Der niederöstreichische Negier. Rath Johann Christoph, würde im Jahre 1769 Ritter. Ebend. 138. Püchlern. Der böhm. Hof- agcnt Sicgmund Ignatz von P., wurde im Jahre 1704 Reichs- 266 Pücklcr ritter mit Edler von. von M. E., 192. Pücklcr, Picklcr, Pyckler. Ein sehr altes grafliches und in einem seiner 3 Zweige seit dem Jahre 1822 auch fürstliches Haus, das sich von seinem «Stammsitze Alt-Bcchlarn an der Donau, erst Bechlarn und Pccklarn, darauf Pöcklcr, seit 1600 aber Pücklcr nennt. In Oestreich war es besonders im 10tcn Jahrhundert bekannt; von da gicng es zum Theil nach Schlesien, wo es im Briegischcn Güter kaufte. Im I. 1246 starb die Wiener Linie aus. Die seit dem Jahre 1666 rcichs- srciberrliche, u. seit 1690 reichsgräfliche Familie theilte sich in die frankische, Pücklcr Limpurg, die durch den crheirathctcn Antheil der Grafschaft Limpurg den fränkischen Grafen-Sitz u. Stimme im Collegio bekam; und in die lausitzische, welche i. Jahre 1822 nach dem Rechte der Erstgeburt in den preußischen Für- stcnstand erhoben wurde, u. sich nach ihrem Sitz, (der freien Stan- dcsherrschaft, Pücklcr - Muskau schreibt.) Sinap, II. 186. Gau- he, I. 1276. und f. Zedlcr, 29. B. 1202. Biedermann, A. I. Verzeichn. Dessen Grafen, I. Th. Taf. 127. Europaische Fama, 69. Theil, wo eine ausführliche Nachricht steht. Masch, 129. u. folg. Gothaischer Hofkalender, 1826. 119 — 21. Tyroff, I. Th. 77. und 79. Taf. 161. u. 163. Pündtcr zur Au. Gehören wahrscheinlich zu den obigen Pin- ter von der Au. Sie kommen besonders im löten Jahrhundert vor. Prevcnhuebcr, Hvu. 8i^- Pützel. rens. 268. Zcdler, 29. B. S. 1204. pürck. Der Kammergerichts- Assessor Adam Ernst P., wurde im Jahre 1710 böhmischer Freiherr. von M. E., 89. Pürscher, Piersch, Piers. Ein in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ausgestvrbenes Geschlecht, das zuletzt das Schloß Hartcnstein in der Grafsch. Cil- ley besaß. Valvasor, topographische Beschreibung des H. Kram, III. Th. 113. Von Mcding, I. N. 644. Pürtzl von pürkenhain. Der Grenadier - Oberlicutcnant, Andreas Heinrich, wurde im I. 1779 mit dem Pradicate v. P. nobilitirt. von M. E., 413. Püttner. Der Gutsbesitzer, Georg Gottlob Negiuaut P., w. den 2tcn Jan. im Jahre 1819 vom König von Baiern nobilitirt. R. von Lang, Supplcm. 134. Püttncr von Issingau, und Eiehcnstein. Der baireu- thische Prozcßrath und Güterbesitzer Adam Daniel P. , erhielt den 29sten September im Jahre 1818 vom König von Baiern ein Adelsdiplom, mit dem Prä- dicat von I. und E. R. von Lang, Suppl. 134. Pütz. Theodor Wilh. Franz, wurde im Jahre 1731 R. Kam- mergerichtsbcisitzer zu Wetzlar wegen des oberrheinischen Kreises, und Freiherr. Ranfts geneulog. Archiv, 173ü. 633. Zedlcr, 29. 1217. Pützel von Burgthal. Der Burgverwalter, Andreas P. zu Eger, wurde im Jahre 1792 mit Pulci'ani — Edler von B. geadelt, von M. I O-, 245. Puleiaitt vou Glucksbcrg. Der Lotto-Administrator Philipp P. zu Botzcn, wurde im Jahre 1804 mit dem Beinamen von G. I iiobilitirt. von M. E., 412. Pulka, dc. Der Professor der Goltcsgclchrthcir zu Wien. I Rainpach, evangcl. Oestr. II. in ! der Vorrede, 16. Zedler, 29. 1224. Pulpan. Der Gubernialrath, I Johann P., wurde im I. 179? I Ritten von M. E., 193. Pulpaii vou Jcldstcitt. Der 1 böhmische Gutsbesitzer Jvs. P., ! wurde im Jahre 1813 mit dem I Beinamen von F. Ritter, von M. E., 193. Pulsgaucv. Ritter u. Be- z sitzcr von der gleichnamigen Herr- ii schaft. Schmutz, III. 230. Pulsky v. Cselfalva. Der I Major Daniel Friedrich P. von i C., wurde im Jahre 1800 Frei- I Herr, von M. O>, 78. Puilzeildorf. Ein dem Nit- « tercanton Orts Gebürg in Fran- I ken incorporirt gewesenes, aber l erloschenes Geschlecht. Bicder- I mann, G. Tab. 364. und ff. Pupeezek v. L.oewciiburg. s Der Ooerhofpvstamtsvcrwalter E. I Ferdinand P. zu Innsbruck, w. I im Jahre 1791 mit dem Bei- I namen von L. nobilitirt. von M. k E., 412. Puppi. Die Grasen Hiero- nymus und'Flaminius P., wurden i>n Jahre 1703 östreichische I Grafen, von M. E., 26. Pureisi. Besaßen Raba in Stcycrmark. Schmutz, III. 230. - Purtscher. 267 Purgai. Der Besitzer der Herrschaft C'ibiswald in Stcyer- mark, wurde im Jahre 1808 mit Edler von Ritter, von M. O., 138. Purger vou "purg. Mich. P. von P., erhielt im I. 1729 die Bestätigung des Adels, von M. E., 412. Purgstall, Burgstall. Ein uraltes freiherrliches und grasli- ^ ches Geschlecht, das aber 1821 ausgestorben ist. Es war in Ty- rol, Krain, Karn'then, Oestreich und in Stcyermark begütert, ur- sprünglich aus Bosnien, und wurde im Jahre 1632 vom K. Ferdinand II. in den Freiherrenstand erhoben. Zedler, 29. B. 1714. Gauhe, I. 1277. Wurmbrand, Eolleot. gon. ^usto. p. 121. Schmutz, III. 231 — 33. Hofr. Joseph von Hammer, Denkmal auf das Grab der beiden letzten Grafen von B. 1821. Pursi. Carl, Edler von, w. im Jahre 1781 Ritter, von M. O., 133. Purkh. Die Brüder Johann Franz, und Carl P., wurden im Jahre 1763 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 413. Purrick vou Utlcde. Ein bremischer Adel, der schon im Jahre 1372 vorkommt. Muß- hard, 437. Von Meding, II. N. 667. Purtscher v. Eschenburg. Der Geheime-Rath und Appcl- lations-Prasidcnt Franz Taver in Tyrol, wurde im Jahre 1817 mit P. von E. Ritter, von M. O., 138. Purtscher vou L.obensteitt. Der Papiermühlenbesitzcr Johann L(>8 Puruhey Paul zu Rchberg ?c., wurde im Jahre 1772 mit Edler von L. nobilitirt. von M. O., 246. purutze)', PjruyiJ'. Ein schlesisches Geschlecht. Siebma- clicr, II. Th. 51. N. 12. Von Mcding, II. N. 668. PIIsei). Zuweilen auch Busch, eine seblcsische Familie, die van den 2lv. im I. B. des A. L. benannten, so wie von folgenden ganz verschieden sind. Im Jahre 1499 warNicolaus von P. Lan- desaltester des Glvgauisehcn Für- stenlhums. Sinap, I. Th. 739. II. 887. Zedlcr, 29. B. 1733. Pnsch von Gaemsfeld, Gainsfeld. Auch ein schlesisches Geschlecht, dessen Wappen blos Sinap, II. Th. 897. beschreibt, und Sicbmacher, III. 92. N. 6. in Kupfer gegeben hat. Ebenderselbe hat auch im II. Th'cil, 65. N. 4. unter dem baicriselicn Adel ein von diesen verschiedenes Wappen, das Büschen überschrieben ist. Pusch von Puschenthnl. Der Capitainlicutenant Matthias P., wurde im Jahre 1780 mit dem Beisatz von P. nobilitirt. von M. E., 413. Puster, Pnstav, Poster. Ein sehr altes ti roler u. kärnth- ucr, nachher auch thüringisches, schlesisches, böhmisches, lausitzi- schcs und pvmmcrischcs Geschlecht, welches mit dem preuß. Major, Hans Heinrich von P. i. Jahre 1708 ausstarb. Zuerst kommmt Heinrich Pustar im Jahre 1323 in Urkunden vor. Grossers lausitzische Merkwürdig?. III. Theil, 27. Konig, I. 859. Gauhe, I. 1273. Sinap, I. 742. II. 889. Puteani. 897. und ff. Zedlcr, 29. Bd. 1737. und f. Putbus, Puttbus, Pnu buseb. Ein pvmmerisehes Geschlecht, das eine apanagirtc Linie der alten Nügischen Fürsten ist, deren Stammhaus in der Herrschaft dieses Namens auf der Insel Rügen gelegen ist. Es verbreitete sich nach Dänemark, und Böhmen, wo es nach dasi- ger Mundart Patbusch genannt wird. Diese Linie ist freiherrlich, und sie hat im Jahre 1727 wiederholt erklart, daß sie zu der pommerischen Fam. gehöre. Die Nügische Linie ist im I. 1702 ausgestorben, die dänische aber, welche im Jahre 1572 unter die dänischen Barone aufgenommen wurde, und 1704 in Rügen suc- ccdirtc, wurde den loten Dcc. 1727 in den Neichsgrafenstand erhoben, und im Jahre 1807 den 25stcn Mai erhielt-sie die schwedische, und 1817 die preußische Fürstcnwürdc. Auf diesem Geschlechte ruht die Erblandmar- schallwürde im H. Vorpommern und Rügen. Micräl, 446. Gauhe, I. 1279 — 82. Zcdler, 29. B. 1761. Krcbcls genealogisches Handbuch, 1784. U. Th. 226. und ff. Von Meding, III. 633. Gothaischer genealogischer Hofka- lcnder, 1825. 119. Der II. u. Justiz-Director Joh. Dav. Faba- rius wollte im Jahre 1726 eine historisch - diplomatische Geschichte dieses Geschlechts herausgeben, sie ist aber nicht, sondern blos ein Auszug in Wackcnroders Erlauter. des A. und N. Rügen, 79. erschienen. Puteani. Eine östreich. adl. Puthon — Puxbaum. 269 später frciherrlichc Familie, aus welcher der kaiserl. königl. Kammerer Joseph P. im -I. 1782 Freiherr wurde, von M. E., 89. Von Schönfeld, Adelsschem. I. 219. Puthon. Der Privileg. Großhändler Johann Baptist P., w. im Jahre 1777 mit Edler von Ritter, und im I. 1811 Freiherr. von M. O., 78. u. 138. Puttorcr, Puttrcv. 1) Die Brüder Joseph, Tavcr ?llbrecht, und Franz Gottlieb, wurden im Jahre 1723 Freiherren, von M. E., 89. Siebmachcr, II. Theil, 43.' N. 9. Von Mcding, II. N. 450. — 2) Der Freiherr Jos. Franz Adalbcrt P. , wurde im Jahre 1729 Graf, von M. E., S. 26. Putterer von E:6)eu. Eine steycrmärkiscbe Familie, aus welcher Christian P. im Jahre 1305 vorkonimt. Bucclin, Liemmal. b. 3. Gauhe, I. 1285. Zedler, 29. B. 1763. Puttkammer, Putkammer, Hodkammcr. Ein sehr altes pommcrisches Geschlecht, von d. bekannt, daß Jesko P. im I. 1212 die Stadt Nügenwald mit Mauern umgeben hat. Pauli, Leben großer Helden. V. Theil. 89. Micral, Anlicj. ?niu. ibid. VI. 368. Zedler, 29. B. 1764. Gauhe, I. S. 1232. Lüdersens Samml. puttliy, Putlitz, Budliy, Gans Ehle von P. Ein nicht blos märkisches, (wie im I. B. des A. Lex. 465. angegeben ist), sondern auch thüringisches Geschlecht, aus dein Caspar Gans Edler von P. im Jahre 1409 Stadthalter in Briegnitz und in der Allmark gewesen ist. Zu d. a, a. O. des A. L. aufgeführten Schriften setze man noch hinzu, Spcncr, Ili^l. in.^iicn. 243. Spangenbergs Adelssp." II. Th. 311. und Zedler, 29. B. 1765. und ff., wo jedoch, wie an vielen am dcrn Stellen, blos Gauhe wörtlich ausgeschrieben ist. ipuy von Braideubach, Breiteubach. 1) E>n böhnn- sches Geschlecht, aus dem i. I. 1738 zwei Brüder, Wenzel Leopold und Franz Anton mit ihren Söhnen bekannt sind. Zedler, 29. B. 1767. und f. — 2) Der Bürgermeister zu Platten, wurde im Jahre 1719 böhmisch. Ritter, von M. E., 193. — 3) Der böhmische Gutsbesitzer Franz Taver, P. von B., wurde im Jahre 1767 böhmischer Freiherr, von M. E., 39. Huy vou Rolsberg. Der Kreishauptmannzu Ollmütz, Maximilian P. von R., wurde im Jahre 1781 Freiherr. Leupvld, IV. B. 573 — 75. von M. O., s. 73. Puy v. Treuentbal. Der Carlsbadcr Postverwalter, Peter P., wurde im Jahre 1820 mit dem Prädicat von T. nvbilitirt. von M. O., 246. Putzlacher. Der böhmische Landcsadvvcat Thomas Ant. P., wurde im Jahre 1793 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 413. Puxbaum vou Grüufeld. Der Salzemnehmcr zu Großka- nischa in Ungarn, Thomas, w. im Jahre 1793 mit Edler von G. nvbilitirt. von M. E., 41.!. 270 Puxbaum — Quaedt. Puxbnnm von Mindens fcld. Der Jngenicurhauptm., Johann Anton Puxbaum, wurde im Jahre 1777 mit dem Beisatz von L. geadelt, v. M. E., 413. Puxcr. Ein steycrmärkischcs Nittcrgeschlecht, welches Puchs in Steyermark besaß. Schmutz, III. 236. Pynsen v. der Aa. Nicht Pyscn, wie 49. im I. Th. des A. Lex. durch einen Druckfehler steht, ein freihcrrliches, eigentlich niederländisches, im Jahre 1733 ausgestorbencs Geschlecht. Gauhe, I. 1286. und Zcdlcr, 29. Bd., 1793. D.vrck, Dürck. Eine uralte Familie in Schwaben, deren gleichnamiges Stammhaus in d. Oberpfalz liegt, welche das Dankwort von P. im Jahre 1396 von den Landgrafen zu Lcuchtenbcrg zur Lehn empfangen hat. Bürgermeister, vom schwäbischen Aoel, 268. Von Falkenstein, /Vialoet. IVooclgav. IV. Nachl. 323. Zed- ler, XXIX. 1806. 51 Auaalen, Elnalen. Eineholl- stcinische Familie, aus welcher Juerus Q. im Jahre 1448 in Urkunden vorkommt. Angcli, holl- steinische Adels - Cbron. Gauhe, I. Th. 1286. IVuikvvorti liino- Dne. IIol!«>1. ot Klo.^vic:. Zedlcr, 30. B. 6. Sicbmachcr, III. 164. N. 7. LVuaay, Nuayen. Eine pommcrischc Familie auf der Insel Rügen, wo auch ihr gleichnamige's Stammschloß gelegen ist. Micrälii Pommcrland, 146. VI. Gauhe. II. 907. Zcdlcr, 30. B. 132. Sicbmacher, V. 163. N. 10. Skuad. Eine Ritter-Dynasten- seit dem Jahre 1620 Freiherren- Banner- und z. Theil Grafen-Familie, die in Jülich, Eleve, in den Niederlanden, besonders in den Rheinlanden begütert war, und sich durch ihre verschiedenen Häuser und Linien unterschied, nämlich: Q. von > Buschfeld, FlammerSheim, Har- dcnbcrg, LandSkron, Nvide, Sta- dcck v. Alsbach, Wickenratb (von welcher Linie Einige im Jahre 1762 in den Reichsgrafcnstand erhob, wurden) u.Zoppenbroch. !c. Humbracht, Tab. 214. und f., der 1260 mit einem Ritter von Q. die Stammrcihe anfängt. V. Hattstcin, I. 412— 17. Gaulle, I. 1286. und f. Zcdlcr, 30. B. 11. und 36., der aus Quad und Quadt irrig zwei verschiedene Geschlechter macht. V. Steinen , Tab. 6. N. 4. Allgemein, genealogisches Handbuch, I. Th. 723 — 26. Gothaischer genealogischer Hofkal. 1826. 174. und f. Sicbmacher, I. 123. N. 16. I. 131. N. 7. Tyroff, 86. 228. Von Mcding, II. N. 670 — 72. Robcns, I. 268 — 238. Ckuacdt. Ein freiherrliches Geschlecht im H. Jülich, dem die vormalige unmittelb. Reichs- Qualandro Quentell, Z71 Herrschaft Wyckard zustand. Gau- he, II. 997. Zcdler, 30. B., S. 36. C-unlandro. Ritter, die in Steycrmark im Jahre 1722 die sicycrische Landmannschaft erhielten. Schmutz, III. 236. D Cluarient, Guavient, Cluas l'ieiiti. Der obcröstrcichische Nc- gimentsrath Carl Joseph Q., w. im Jahre 1716 Graf, von M. E-, 26. Siebmachcr, III. 97. N. 2. hat ein Wappen von den Quaricnti in Tyrol. Wahrscheinlich gehört der vorgenannte, u. diese tvroler Familie zu d. Gua- rient, Quaricnt, die im I. Bd. 474. aufgeführt sind, u. wird hier noch bemerkt, daß es an d. obcngcnannten Stelle des A. L. nicht Racal, sondern Racal heißen müsse. Äniarin. Der nicdcröstrcich. Rcgicrungsrath, Leibarzt u. Qber- director der allgemeinen Krankenanstalten, wurde i. I. 1790 Freiherr, von M. O., 78. Quasit. Ein braunschwcigi- sches Geschlecht. Siebmachcr, l. 180. N. 12. Tyroff, I. Band. .. 86. A. Cikuast. Auch Schenken von Quast genannt, eine sehr alte j Familie, die schon im I. 926 in die Mark Brandenburg nach Bertreibung der Wenden daraus sich begeben hatte, nachher aber besonders in dem Anhaltischen u. Pvmmerischen begütert war. Sie hatten einen Stammsitz gleiches Namens im Anhaltischen. An- gcli, mark. Chronik, 39. Gauhe, l. 1287. Zedlcr, 30. B. 121. Beckmanns anhaltische Hist. W Clunsta v. Nuastcilbcrg. Der Capitainlicutcnant H. Q., wurde im Jahre 1763 mit dem Zusätze von Q. geadelt, v. M. O., 246. Clttnjralla v. Snbionctta. Herzog von Vincenz, auch F. zu Bozzolo, erhielt vom Kaiser Joseph l. für sich u. den jedesmaligen Erstgebornen männlichen Geschlechts die Prädicate: Durchlauchtig und Zerenisslme. von M. O., 2. Skuay. Ein pommerisch. Geschlecht auf d. Insel Rügen, wo es sehr begütert war. Gauhe, I. 1288. Siebmachcr, V. 163. N. 10. Zedlcr, XXX. 132. CQicdcr r>. Clucderburg. Georg Peter Q., wurde im I. 1703 mit dem Zusatz von Q. geadelt, von M. E., 413. iQucdlulburg. Ein altes ad- liches Geschlecht, von dem einer in einer bei von Ludwig in Iko- lic>. N.-mpl. 'I'. V. 271. befindlichen Urkunde in dem I. 1243 vorkommt. Zedler, XXX. 169. Tyroff, 127. Clucist. Eine preußische Familie, von welcher wenigstens in der Mitte des 18tcn Jahrhund, sich einige am preußischen Hofe befanden. Ranfts geneal. histor. Nachricht. XIX. Th. 634. Zedler, XXX. 174. tQucliin. Der O. d. Rechte, Albert Florian Q. in Tyrol, w. im Jahre 1739 geadelt, v. M. E., 413. tQuentcll. 1) Der Reichshofrath und Rcichshofsiscal Johann Thomas, Edler v. Q., w. im Jahre 1714 Reichsfrciherr. v. M. E., 90. — .2) Der Pfalz- i 272 Querfurt — neuburgische Hofrath, Truchseß?c., nachherige Geheimcrath, Thomas Ferdinand, erhielt den 16. November im Jahre 1715 v. Ch. Johann Wilhelm ein Freiherren- Diplom, und den 2ten April im Jahre 1734 vom K. Karl VI. ein böhmisches Baronatsdiplom, so wie die Cöl mische Linie schon im Jahre 1690 ein dergleichen Diplom decretirt, und 1714 den 24sien Jnni ausgefertigt erhielt. >N. von Lang, 208. und folg. Siebmacher, V. 2ll. N. 10. Eillerfurt, ched. Eiueru- fürt, Eiuernforth. Cun sehr altes src.herrliches und Edl. 3hcr- rcn - Geschlecht in Obcrsachsen, deren Schloß, Statt u. Herrschaft (jetzt Fürstenthum) an der thüringisch. Grenze gelegen, aus welchem K. Lothar, u. 8 Burggrafen von Magdeburg entsprossen seyn sollen, auch war einer vom Jahre 1147 — 53 Bischof zu Würzburg. Als im Jahre 1264 die alten Grafen v. Mans- feld ausstarbcn, nahmen sie den gräflichen Character von diesem Hause an, so wie deren Güter, theils durch Vermahlung, theils durch Kauf an sie gelangten. Sie theilten sich damals in d. Mans- fcldische und in die Querfurtische Linie, welche letztere mit Bruno IV. im Jahre 1436 ausstarb, worauf ihre Besitzungen an das Erzstist Magdeburg, hernach an Chursachsen kamen, u. jetzt Preußen gehören. Bruno, I. Edler von Q. kam schon im Jahre 880 vor. C. Spangenbergs quer- furter Chronik. Jena, 1530. 4. Hartknochs Preußen, I!. Theil, K. 5. 456. Hübner, II. Theil,! Quieton. Taf. 334 — 36. Gauhe, II. 908 — 14. Zedlcr,- 30. B. 211. Salver, 20l. Eiueriu. Carl von Q., w. im Jahre 1733 böhmischer Ritter. von M. E., 192. Eiucrmbeck. Ein ehemaliges quedlinburgisches Geschl. Abels sachs. Alterth. II. Th. 590. Zed- XXX. 215. Eiuernheim, nicht Einer- heim, wie Sicbmacher, I. 187. N. 3. ut Tyroff, Ausg. 85. hat. Ein westphalisches Geschlecht, dessen gleichnamiges Stammschloß im Stifte Osnabrück gelegen ist, welches die Herzoge von Holstein gekauft haben. Zuerst kommt A.rian Q. Lu Ende des 14ten Jahrhunderts in Urkunden vor. Siebmacher, I. 187. 91. 3. Ty- roff, I. B. 85. A. Bon Mc- ding, I. N. -646. Zedlcr, 30. 216. aus Handschriften. Sagit- tar, Gleich. Hist. 418. Geneal. Handb. Gauhe, !. 1283. II. 1725. Lüdersens Samml. Eiuestcuberg s. a. Runiliy. 1) Ein rhcinlandisches Geschlecht, das aus Böhmen stammt. Sei- fert. Zedlcr, 30. 232. Gauhe, I. 1238. II. 914. Sicbmacher, III. 28. N. 7. Grafen. V. 131. N. 1. — 2) Der Reichshofrath, Johann Adam Freiherr von Q., wurde im I. 1716 in d. Rcicbs- grafenstand erhoben, v. M. O., S. 27. Eiucy. Ein brandenburgisch. Geschlecht. Sicbmacher, V. 145. N. 9. Eiuieton v. Roscnwald. Ein in Bobmen im 13ien Jahrhundert noch seßhaftes Geschlecht. Gauhe, II. 915. Zedlcr, 30. 259. Quingenberg — (Quingenberg. Ein sehr altes sachsisches, mit Johann August von Quingenberg am 24. Februar 1670 erloschenes Gcschl. Konig, II. Th. 749 —67. Gau- he, I. 1239. Bon Meding, I. N. 647. Zedler, 30. 273 — 76. (Quirre. Ein braunschweig. Patrizicrgeschl. Lüderscns Samml. (Qllistorp. Joh. Christ. Q., k. schwedischer Oberappellations- Rath und ordcntl. Beisitzer im Wißmar. hohen Tribunal u., w. im I. 1792 vom Eh. Sachsen, als Rcichsverwescr, wegen seiner Verdienste um das Criminalrccht in des h. r. Reichs Ritterstand erhoben. Tyroff, 206. (Quiter. Eigentlich Frese genannt von Quitcr, eine Branche der von Fresen, die im Hoyai- schcn begütert war. M. s. a. Frese. Gauhe, l. 1290. II. 916. Zedler, 30. 333. Bon Meding, I. N. 648. Lüderscns Samml. (Quiyow, Cluizo, (Quit- sow, C^uizau. Ein vormals sehr mächtiges, in Sachsen, in Raab. L73 der Mark Brandenburg und in Dänemark, wo sie sich Quitz- holn schrieben, begütertes Geschl., das 1333 schon vorkommt. An- geli, märk, Chron. Pontoppidani, Kanales eocles. Duirlaac!. III. 606. Pfeffinger, I. Th.394. Sci- fcrts Gcneal. hochadl. E. u. K. 424. Sinap, 1. Th. 744. u. f. Gauhe, I. 1290.11. 1726. Sieb- macher, 1. 171. N. 1. Mser, 30. 406. Lüderscns Samml. (Quo,nutbach. Der Canz- ler von Ludwig führt in kolicz. Klkivpl. 'IV IV. 234. in einer Urkunde vom Jahre 1264 einen Abraham von Q. als Zeugen auf, nirgends will sich aber auch von dieser Familie etwas weiter finden. Zedler, 30. 409. (Quos, (Quoy. Eine schle- sische Familie, die wahrscheinlich erloschen ist, und von der blos einer im Jahre 1294 als Ritter des H. blenrici crassi zu^Brcß- lau vorkommt. Sinap, I. Th. 744. II- Th. 899. Gauhe, IQ Anh. 1727. Siebmacher, II. 60. N. 3. B. Meding, III. N. 635. ^aab. Der inneröst'e-'h Re- gierungs- und Commcrzial-Jn- tcudenz-Rath ?c., wurde im I. 1766 mit Edler von Ritter, v. M. O., 138. Raab von Raubcnbach. 1) Bernhard, General-Kriegs.- commifsariats-Amtsbuchhalter, w. im Jahre 1746 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 414. — 11. Band. 2) Der niedcröstreichische Regier. Rath ?c., wurde im Jahre 1769 Ritter, von M. O., 139. Raab zu Rauenheim. 1) Carl Joseph R. zu R., Land- und Hofrathsbeisitzer in Krain, erhielt im Jahre 1729 die Bestätigung des Reichsadclstandes, derselbe wurde als Geh. Rath und Concommissär bei d. Rcichs- 18 L74 Raab — Rabenau. tag im Jahre 1742 Freiherr, u. als bevollmächtigter Minister im Niedersächsischen Kreise i. Jahre 1745 Reichsgraf, von M. E., 27. 90. 4l3. — 2) Nicl. Nu- dolph R. zu R., Landrath in Krain, wurde im Jahre 1663 Freiherr, von M. O., 78. Raab von Schocnwald. Ein voigtländisches und steyer- märkisches Geschlecht, das in d. letztem Lande in die Ritterschaft und steyerische Landmannschaft mit Anton Friedrich von R. zuerst aufgenommen wurde. Biedermanns V.Tab.270—74. Trommlers Samml. der Hist. v. Vogtland, 181. Schmutz, >11. 236. Raay von Ehrenstaetten. Der k. östreichische Pension. Un- terlicutenant Leopold, wurde im Jahre 1820 mit dem Beinamen von E. nobilitirt. v. M. O., 246. Rab, Rabe, Raben, Ras ven, R. auf Stucke, Stücks. Eine sehr alte Mecklenburg., vor- pommcrische, schlesische, meißnische, lausitzische, uckermärkische, auch in Dänemark (wo sie vom K. Christian VI. im Jahre 1734 in den Grafenstand erhoben worden) begüterte Familie, deren Stammschloß Ravcnsburg i. star- gardtischen Distrikte war. Die ersteren dieses Geschlechts kommen im Jahre 1194 vor. Die schlesische Familie schrieb sich eis gentlich Rab, und mag nach Sis nap, I. 656. und II. 741. mit den von Mühlberg in Schlesien einerlei Ursprungs seyn. Zedler, 30. B. 456 — 57. Gauhe, I. 129. und f. Seiferts Gen. eidlicher Eltern und Kinder. Von Meding, l. N. 649. und 650. 651 u. 663. Sicbmacher, II. Th. 161. N. 6. I». 1. B. 6. N. 5. IV. 150. N. 2. und 151. N. 4. Rabatta. Ein ursprünglich aus dem Florentinischen stammendes Geschlecht, d. in Friaul und Krain sich ansiedelte, und in Steycrmark im Jahre 1659 unter die dasigc Landmannschafl kam, auch das Obererbstallmeisteramt in der Grafschaft Görz besitzt. Sie wurden im Jahre 1634 in den Grafenstand erhoben. Außer d. Valvasor, Wurmbrand und Jmhof sehe man: Schmutz, III. 237. Lnoolm, Ltervmat. ?. III. p. 183. Zedler, 30. 420—22. Gauhe, I. 1291. II. 915. Seiferts hochadl. Stammt. II. Th. N. 12. Rabelink. Der Bürgermeister zu Grvttgau im Ncisischcn, Franz Leopold, wurde im Jahre 1720 böhmischer Ritter, von M. E., 194. Rabenau. Ein schlesisch. n. lausitzisches Geschlecht, aus dem Herrmann von R. zu K. Friedrichs III. Zeiten ein tapferer Krieger war. Spangenberg, Adelsspiegel, II. Th. Grosscrs lausitzische Denkwürdig?. Sinap, I. j 744. II. 899. Siebmacher, I. Th. 59. N. 5. Zedler, XXX. 457. und f. Gauhe, I. 1294. Von Meding, I. N. 652. Rabenau Nordcck, von und zu. Eine sehr alte oberhessisch-darmstädtische Familie, wel- j eher das aus vielen Dorfschaftcn ^ bestehende Landorfer Gericht, in welchem das bei Gießen gelegene i Rabenau der Hauptort ist, ge- Rubenhaupt Rabiel. 275 hört, und bei dem gleich Nor- decksech befindet. Walthcr N. v. N. wurde im Jahre 1276 unter die Heermeister des Schwerdor- dens in Liefland gezählt. Zed- lcr, 3V. 468. Gauhe, I. 1294. Nachtr. zum genealog. Handb., 1. Th. 1780. 80 — 84. Zlabenhaupt von Suche, oder Sucha. Eine freiherrliche böhmische, auch in der Pfalz seßhafte Familie, die im Jahre 1618 vorkommt. Spangenberg, Adelshist. Gauhe, I. 1294. 11. S17. Zedler, 30. 461. Rabensbevg. Sie besaßen die gleichnamige Feste im Cillier- kreise in Steyermark, sollen aber schon zu Anfang des 14. Jahrhunderts ausgest. seyn. Schmutz, III. 239. Rabeuseifner von Rabem fcls. Der Pontonier- Hauptmann Joseph, wurde im Jahre 1804 mit obigem Beinamen geadelt. von M. E., 414. Rabcuspuvg. Ein ehedem sehr berühmtes freiherrliches Geschlecht in Franken, dess. Schloß gleiches Namens ohnweit Würzburg gelegen ist. Ihr Stamm- z vater soll ein gewisser Günstling des K. Friedrich I. gewesen seyn, dem er seine von ihm geschiedene Gemahlin Adelheid (eine Marg- gräsin von Vohburg) vermahlte. Aus dieser Ehe entsproß ein Sohn Conrad, der u. dess. Descendenz v. Nabenspurg genannt wurde. Letzterer muste sich aber in der Folge Reinstein nennen, wovon Friese in der wüzburger Geschichte beim Ludwig, 641. d. Ursache umständlich aufführt. Zedler, 30. 462. , Rttbcussciu. 1) Ein sehr altes märkisches und fränkisches Geschlecht, aus dem einer schon im Jahre 1080 zu Augspurg tur- nirte, und welches das Küchenmeisteramt in Kärnthen hatte, aber im Jahre 1412 ausstarb. Ihr Stammschloß dieses Namens lag im Stift Bambcrg. Biedermann, G. Tab. 360 — 63. Dienemann, ,266. 294. Geneal. u. Wappen. Beehr, 1619. Sieb- macher, I. 106. N. 10. Von Hattstcin, III., 366 —69. Gauhe, I. 1296. 1>. 918. Schmutz, 111. 240. und f. Zedler, XXX. 463. Salver, 438. 499. 604. 616. 229. 213. Von Meding, I. N. 663. — 2) Ein freiherrliches Geschlecht, das von den von Pflug abstammt, und das Schloß und Städtchen dies. Namens in dem Satzcrkreise besessen hat. Zedler, a. a. O. Rabenfteiuer. Eine Linie d. Geuder, die im I. B. 423. vorkommen. Gauhe, I. 483. u. f. Zedler, 10. B. 1363. Xabeuswalda, (Rabins-- rvuldu). Eine Seitenlinie der Grafen von Kävernburg, deren AnHerr Sizzo von K. war. V. Falkenstein, thüring. Chron. II. B. IV. Classe, XX. Kap. 906 — 911. Avemanns Kirchbergische Gesch. 186. I. E. Böhmens Todtheilung mit ihren Folgen in Thüringen, aus der gr. Kävern- burg-Rabinswald. Familien - Geschichte. Leipzig, 1796. gr. 8. S.3. bssond. S..14. Albini, Hist. der Gr. von Werthern. 67. V. Meding, II. Th. N. 673. Rubicl. Ein sächsisches Geschlecht, dem Knaur in Ur-ostr. 18 * 276 Rabutin — Raczinski. VIi.?n. den Beinamen Tieffensec giebt, sie besaß in den neuern Zeiten die Halste der in Meißen zwischen Leipzig und Wittenberg gelegenen Herrschast Pouch. Melchior R. hat im Jahre 996 d. Turnier zu Braun schweig beigewohnt. Luca, Grasens. 362. Zedler, 30. 466. Gauhe, 1. 1296. Sicbmacher, 1. 169. N. 14. V. Meding, II. 464. Radutiil. Eine der vornehmsten graflichen Familien in Oestreich, welche mit dem Gr. Johann Ludwig von Nabutin-Buft sy, k. Generalfeldmarschall :c>, aus Frankreich nach Wien gekommen. Graf Amadaus, Kämmerer, General F. Feldwachtmeister, erhielt im Jahre 1724 die Bestätigung des Ncichsgrafcnstan- des. Gauhe, I. 1297. und II. SIS. Zedler, 30. B. 476. und ff. Allgem. hist. Lexik. Fvrtsetz. 1067. von M. O., 27. Rache. Georg Anton, stam bischer Syndicus zu Glogau, w. im Jahre 1726 in den böhmischen Adel- und 1729 in den böhmischen Ritterstand erhoben, v. M. E., 414. und 194. Rächst. Mahrensche Freiherren, die im 17ten Jahrhundert vorkamen. Prevenhubcrs ^n»al. Linnens. p. 361. u. f. Zedler, 30. 494. Rackcl. Das bei Baruth ohn- wcit Bautzen gelegene Dorf dieses Namens ist das Stammhaus dieses in der Oberlausitz und in Schlesien, besonders in den F. Sagan und Crossen begüterten Geschlechts, das aus d. Hause Pbsdorf i. F. Glogau abstammt. Im Jahre 1663 kommt Franz von R. als Landesaltestcr i. Sa- ganischcn Fürstenthume vor. V. Ucchtritz, dipl. Nachr. VI. 74 — 82. Sinap, I. 746. II.-900. Zedler, 30. 497. Gauhe,!. 1297. Estors Adelspr. 403. V. Meding, II. N. 674. Rachintz, Ragkiutz. Ehedem Ragnitz, besaßen in Stcy- ermark ein gleichnamiges Gut, und kommen schon im I. 1379 vor. Moritz Freiherr von R., wurde im Jahre 1660 vom K. Ferdinand I. in den Frciherren- stand erhoben. Der Erzherzog Karl vermehrte den 21. August im Jahre 1670 das Wappen nochmals. Sie sind auch i. Oestreich, in der Pfalz und Schwaben begütert. Bucelin, Klemm. III. Hattstein, II. Theil, 261. Gauhe, I. 1298. Dithmar, 12. N. 37. Zedler, 30. 493. u. f. und 636. Von Meding, III. N. 636. Schmutz, III. 242. und f. R. von Lang, 209. u. f.. Rs.ckwit;. Eine schles., besonders im Glogauischcn seßhafte Familie, von welcher jedoch wenig anführt: Sinap, I. 746. Zedler, 30. 499. Spencr, 'chfteoi-. InsiAn. I. Tch. 71. N. 3. Gauhe, I. 1299. Siebmacher, I. Th. 71. N. 3. Von Meding, II. 676. Racziil von Raczin. Georg Wentzel von R., wurde im Jahre 1702 böhmisch, alter Freiherr. von M. E., 90. Racziilsky. Adam, Handelsmann zu Brcslau, wurde i. Jahre 1704 in den böhmischen Adel- und seine Wittwe Susanna von N. im Jahre 1730 in den böhmischen Nitterstand erho- Radieuzig. den. von M. E. , 194. und 414. Rad. Christoph, des innern Raths in Augsburg n. k. sachs. Hof-Juwelier, erhielt den Adel, wenn und von wem, steht nicht im R. von Lang, 437.- Raday de Rada. Ein östreichisches eidliches, darauf frei- herrliches, endlich gräfliches Geschlecht. Des Grafen Gidcons v. R. de R. Ahnent. und 16 Ahnen stehen in von Schvnfclds Adclsschemat. I. Jahrg. 220. Radda v. Ehrenzicl. Der Obcrlieutcnant Anton, wurde i. , Jahre 1767 mit von E. geadelt, von M. E., 414. Rade, Nhadcn. Eine porns mcrische Familie, im Wolgastisch, und Rügen wohnhaft, die zu Anfang des 16ten Jahrhunderts vorkommt. Micral, Pommerl. 1. 6. Zedler, 30. 612. Radecb'. In Schwaben, in der Schweiz, in Schlesien und Pvhlen, wo sie sich Nadetzky v. Radeck nennen sollen , aber von einander im Wappen und sonst ganz verschieden sind. Auch in der pohlnischcn WoywodschastKa- lisch ist ein Geschlecht dies. Namens bekannt.-Zuerst kommt Rüdiger von R. als Bischof zu Chicmsee im Jahre 1233 vor. (Mol.^i, Oib. bol. 'I. II. Zedler, 30. 614. Sinap, I. 746. Siebmachcr, I. 68. N. 6. B. Mcding, II. N. 677. Gauhe, I. 1299. Radeczk)> v. Radicz. Der Freiherr Wenzel Leopold v. R., wurde im Jahre 1764 Graf. v. M. E., 27. Von Schönfeld, Adelsschem. I. 221. Radegast. Dieser Name w. dem Sohne des F. Georg Ändert von Anhalt, der sich mit d. Tochter des anhaltifchen Hofmarschalls Christoph v. Kroesig vermahlte, von dem ihm gehörigen Schlosse gleiches Namens gegeben. Ebenderselbe wurde hernach in den Grafenstand erhoben, u. schrieb sich Graf zu Behringcn, Fürst Georg Aribcrts zu Anhalt cheliger Sohn, Herr zu Walden- scc und Nadigast, und starb im Jahre 1677. Zedler, 30. 616. Gauhe, II. 920. Radenhansen. Ein rhein- land. Adel, der auch im Braun- schweigischcn und in Hessen uns weit Marburg begütert ist. V. Hattstein, I. 418. V. Mcding, I. N. 664. Schannat, Client, ssnlck. 141. Siebmacher, I. 182. N. 12. Radeyky v. Radetz. Eine alte adliche nun freihcrrliche Familie in Böhmen, die aus Schlesien stammt, wo sie Sinap, II. Th. 900. Radczky von Radcck nennt, die wahrscheinlich v. den v. Radcczky verschieden ist. Gauhe, II. 921. Zedler, 30. Bd. 624. Radibors kr von Ratibor. Eine böhmische Familie, deren Stammsitz Ratibor ist, aus welcher Adam, um das Jahr 1490 lebte, und hat sich die Familie auch zu Hof im Voigtl. niedergelassen. Zedler, 30. 627. Gauhe, I. 1300. Radieuzig von Merno. Ludwig von N., landschaftlicher General - Einnehmer zu Görtz u. Gradiska, wurde im I. 1761 mit dem Zusätze von M. in den L78 Nadis Freiherren - Stand erhoben, von M. O.. 78. 2ladis. Anton, aus Gvrz, wurde im Jahre 1716 geadelt, von M. E., 414. Raditsch. Der Stadspndicus Franz Ludwig 3!. zu Laibaeh?c., wurde im Jahre 1783 nobilitirt. von M. E., 414. Radivoy -- Radossevich v. Radojs. Der Hauptm. R. R., wurde im Jahre 1773 mit von N. geadelt, v. M. E., 414. Aadka)?. Freiherren, besaßen Oberluttenberg in Stcyer- mark, und erhielten im Jahre 168Z die stcycrische Landmannschaft. Schmutz, III. 247. Radkowey vonMirowitz. Ein böhmisches, meist in kaiserl. östreichischen Militärdiensten stehendes Geschlecht. Zedler, 3V. 646. Radotzki v. Radock. Si- nap, II. nennt sie Nadctzki von Radeck, ein schlesi'schcs Gcschl., aus dem der erste im I. 1337 in Urkunden vorkoinmt. Gauhe, 1.1300. Zedler, XXX. 646. Radzwil. Ein altes Geschl., welches im Jahre 1616 (andere sagen 1630) die Reichssürstcn- würde erhielt. Goth. genealogischer Hofkalcnder, 1825. 121. u. f. Masch, 131. Raeckniy. Ein steyermärk. Geschlecht. Bartschens Wappenbuch. Von Meding, III. 603. Racder, ehemals Redcr, Rcdcrn. Ein freihcrrlich., nachher zum Theil auch gräfliches Haus in Schlesien, welches die Herrschaft Krappitz im Oppeli- schen Fürstenthume besitzt, u. mit den Grafen von Kollowrat eines Ragel. Stammes ist. Es kam schon im Jahre 1119 einer auf dem Turnier zu Götlingen vor. Friedr von R., erhielt im Jahre 1693> den Freiherrenstand, (wenn den Grafcnstand), habe ich nicht gefunden. Sinap, I. 121. und f. Valvasor, Ehre des H. Kram, I. Th. 16. Gauhe, I. 1300 — 1302. II. 921. Zedler, 30. B. 1625. Raedniy. Vielleicht einerlei mit Rcdwitz. Von Meding, I. N. 674. III. N. 638. Ranckl von Renckcn. Der fürstlich Auerspergische Oberpflc- ger der Herrschaft Wels, wurde im Jahre 1732 Edler mit obigem Zusätze, v. M. E., 416. Racscwiy beigen. Passes. Ein wahrscheinlich ausgestorbencs Geschlecht, das vorher Passel ge> nannt wurde, und in der Person des Georg Christoph Ferdinands, (der Hof- und Eonsistv- rialrath zu Grätz war, u. mehrere theologische Schriften über die Vereinigung der catholischcn und lutherischen Kirche herausgab), im Jahre 1720 unter d. Namen von R. beigen. Passel geadelt wurde. Sinap, I. 672. 961. Xov. lit. derm. 1706. p. 214. Zedler, 30. B. 676. Gauhe, II. 922—26. Raesfcld. Nacsveld, eine im H. Clcve begüterte Familie. Zedler, 30. 677. Gauhe, II. 922. Nagel von Schoensicin. Eine adliche, nachher freihcrrliche Familie im Breisgau, welche i. Jahre 1729 ausgestorbcn, und zwar mit der letzten ihres Geschlechts, die 117 Jahr alt ge- Ragersdorf Raith. 279 worden seyn soll. Gauhe, 11. 926. aus Mseptn. Ragersdorf. Ein böhmisches Geschlecht, das in der erstem Halste des löten Jahrhunderts in D. vorkommt. Zedler, 30. 631. Ragerviy. Eine meißnische Familie, die nach dem I. 1629 erloschen zu seyn scheint. Zedler, 39. 632. Gauhe, 1. Th, 1392. Hartmanns Samml. Raglovich zumRosenhof. Aus der Grafschaft Görz abstammend, wurde diese Familie vom K. Leopold I. unter dem 29sten October des Jahres 1671 nobi- litirt. N. von Lang, Supplem. 134. Rahlechen, Ralecken. Eine sehr alte pommerische Familie, auf der Insel Rügen. Alt. u. neu. Rügen, 227. Zedler, 39. 679. Gauhe, I. 1393. Raidcnpückev. Eine baicri- sche Familie, welche im Jahre 1489 zuerst auf Turnieren zu Augsburg vorkommt, von der Wilhelm von R. ein Verzeichniß seiner Voreltern gegeben, wozu Wigul. Hund Marginal-Bemerk. gemacht, im II. Th. seines bai- erischen Stammbuchs, 261—64. Raigersfeld. Der Repra- sentationsrath Franz Heinr. Jo- seph zu Laybach, wurde im I. 1747 Freiherr, v. M. E., 99. Raikovich v. Nikisch. Der Hauptmann Georg wurde i. I. 1778 mit von N. geadelt, von M. E., 414. Raimbaczy von Reichem bach. Johann Christian Anton, Hofsecretär u., wurde im Jahre 1719 Neichsritter. von M. E., 194. Rain. Ein adliches, und z. Theil frciherrlichcs Geschlecht im H. Crain, das v. den v. Rhein in Schweidnitz abstammen soll. Zedler, 39. 687. Gauhe, I. 1393. Scyffert, hochadl. Stamm- taf. II. Th. N. 13. Rainer zu Havbach. 1) Der 1). Franz Anton R., wurde im Jahre 1763 mit dem Beis. von H. nobilitirt. von M. O., 246. — 2) Alois R. zu H. in Klagensurth, wurde im Jahre 1799 Ritter, v. M. E., 194. Rainer von Hochcnrain. Ein steyermark. Geschl. Schmutz, III. 269. Rainer von und zu L.im denbuchel. Besitzer der Herrschaft Kranichfeld in Steyermark, die im I. 1736 unter die Land- mannschaft aufgenommen wurden. Schmutz, III. 269. Raineri von Reichenfeld. Der Hauptmann Wenzel, wurde im Jahre 1779 mit obig. Zus. geadelt, von M. E., 416. Raison v. RIoeckersfeld. Der Hoffourier Franz, wurde i. Jahre 1732 mit von K. nobilitirt. von M. E., 416. Raitenau. Eine grast. Familie in Oestreich, die aus Grau- bündten abstammt, aus der Joh. Jacob um das Jahr 1329 vorkommt. Wolfgaug Dietrich von R. bekam im Jahre 1687 das Erzbißthum Salzburg.. Vucelin, dlLirnnat. ?. III. Zedler, 39. 711. Gauhe, I. 1393. Raith v. Sternfcld. Der oberöstreichische Hofkammerrath, Anton, wurde im Jahre 1732 L80 Raith — Ramhoffsky. mit von St. geadelt, v. M. E., 416. Raith auf Meng. Der Nit- tcrlchnbesitzcr Siegmund zu Hofmark im Landgericht Landshut, erhielt vom K. von Baiern den 2ten October im Jahre 1816 ein Adelsdiplom. R. v. Lang, Supplcm. 136. Raitz vou Freut;, Frcus, Vrentzc. Eine nicdcrrheinische Familie, davon Einige im Jahre 1636 am 4tcn April vom Kaiser Ferdinand II., Andere am 16ten Juli 1666 vom K. Ferdin. III. RcichSfrcihcrrendiplome erhielten, wclcke in Auszügen bei Nachbe- nanntcm stehen. Robens, 1.214 — 231. Rakittieoich v. Toppliya. Der Rittmeister Sabas R., w. im Jahre 1771 mit dem Zusätze von T. geadelt, v. M. E. , 416. ?sakowsk)7 vou Vlagyt Rakow. Der General-Major von N., wurde im Jahre 1312 Freiherr, von M. O., 79. Rall. 1) Die Brüder, Gott- hard Anton, Jacob Philipp Anton, Hicronymus Nicolaus, Anton , und Georg Jacob Anton Christian von R., erhielten im Jahre 1726 die Bestätigung ihres Adels, v. M. E., 416. — 2) Der Doctor der Rechte Joh. Nie. Christian v. R. zu Tricnt, erhielt im Jahre 1727 die Bestätigung des Adelstandes, v. M. E., 416. Rambaldi. Ein altes aus dem Bcronesischen stammend. Geschlecht in Bäurischen Hof- und Militärdiensten, das sich auch v. Alcenago, Sagramoso und Bc- vilaqua schrieb. R. von Lang, S. 63. Rambow. Ein pommcrischcs Geschlecht im Stcttinischcn, ans dem Arnold als Domcantor zu Camin im I. 1426 vorkommt. Micräl, 619. VI. 369. Zedlcr, 39. 736. Siebmachcr, V. Th. 162. N. I. Gauhc, I. 1307. Von Meding, III. N. 639. Ramdohr, Randohr. Eine lüncburgische Familie, aus welcher der ehem. jenaische Rechts- lchrer, nachherige braunschweigü sehe Syndicus Andreas in der Mitte des 17tcn Jahrhunderts geadelt wurde. Pfefsingcr, Hist. des braunschw. lüneburg. H. I>. Th. 116. Gauhc, II. 929. Zedlcr, 30. 733. Lüderscns Sammlung. Ramcl, Romcl, Romcle, Raiuele. Eins der ältesten pom- mcrischen Geschlechter, welches d. Erbmarschallamt im Stifte Camin verwaltete. Schon i. Jahre 1190 soll es nebst andern Familien aus dem Braunschwcigischcn dahin gekommen seyn, als H. Heinrich der Löwe mit dem K. Krieg geführt. Eine mcklenbur- gische Linie iss im Jahre 1373 mit Gottschalk ausgestorben. Micräl , Pommerl. IR6. 6. Hang, Or-ig. p>. 292. Gauhe, I. 1421. Zedlcr, 32. B. 761. u. folg. V, Meding, II. N. 679. Rauiffaiiig. Der Cammc- ral - Controlor bei der k. ungar. Hofkanzlei, Anton, wurde im Jahre 1766 mit Edler von no- bilitirt. von M. O., 246. Raiuhoffsky von Rainhot feu. Der Dcclamator bei der Landtascl in Böhmen, Johann Ramlstain — Ramsch. 281 Heinrich, wurde im Jahre 1747 mit obig. Zus. geadelt, von M. E., 416. Ramlstaiu zum Ä.och, (ä.llg). Eine pfälzische Familie, die zuerst im Jahre 1070 vorkommt, und ihre Besitzung an der Laber hat, welche mit Sebastian, der im Jahre 1666 von einem Straßburger Bürger erschossen wurde, ausstarb. Wig. Hund, I. Th. 310 — 12. Rammine, Ramm, Ramme. Eine alte in Vorpommern schloßgcscsseue Familie, deren Stammhaus Ramin zwischen der Oder und Ramdo.v gelegen, wo, und in der Uckermnrk, auch ehedem im Magdeburgischen sie viele Güter besessen. Veit von R. kommt in Urkunden im I. 1187 vor. Micral, ^nlig. Uo- inEoaii. 370. Rang, Orhg.Uom. Grundmanns Vers, einer uckcr- mark. Adelshist. Gauhe, I. 1304. Zedler, 30. 763. und s., wo d. Manuscnpt des Elzovii, benutzt wurde, das betitelt ist, historische Beschreib. aus alten Dokumenten u. andern Geschlechts - Urkunden d. Geschlechts. Räumungen. Eine der ältesten und vornehmsten baierisch. Familien, die jedoch in d. neuern baierischcn Adelsler. des R. von Lang nicht mit steht. Aus diesem Geschlechte war Matthias von N. schon im Jahre 1462 Bischof zu Spcicr. Hartmanns Samml. Zedler, 30. 464. und folg. Gauhe, 1. 1306. II. 926. Rampen. Ein ausgestorbenes meklcnburgisches Geschlecht, dessen Wappen aus dem Manu- scripte abgegangener meklcnbur- gischer Familien beschreibt, von Meding, I. Th. N. 666. Ranipini inVarnfels. Der Vcrpflegscommissär Johann Caspar von R., wurde im Jahre 1714 Neichsrittcr mit v. N. Edler in B. v. M. E., 194. Ramponi. Ignatz Anton R., Gelehrter zu Mailand, w. im Jahre 1731 geadelt, von M. E., 416. 7stamponi zu Magras, und Roscnhof. Eine ursprünglich italienische alte, schon 1096 vorkommende Familie, aus welcher die Brüder Joseph, I). u. Professor der Medizin zu Padua, Johann Ernst, 1). d. Rechte u. Advocat in Wien, Alvys, D. u. Landschaftsphysicus in Tyrol, u. Stanislaus, II. der Rechte im Jahre 1783 den löten December vom K. Joseph II. in den Reichsritterstand erhoben wurden. Lcupold, I. Th. 4. B. 666 — 67., wo auch ihr uraltes und das neue rcichsritterliche Wappen zu sehen, v. M. O., 139. Rampusch. 1) Eine schlcs. Familie, die besonders zwischen den Jahren 1674 u. 1741 vorkommt. Sinap, II. 902. Gauhe, II. 926. — 2) Der Oberst und Commandant zu Breslau^ Maximilian von R., wurde im Jahre 1725 böhmischer Freiherr, von M. E., 90. Ramsch. Hans und Georg, wurden am 9tcn Septemb. im Jahre 1666 in den Frciher- renstand erhoben, und hatten in Stcyermark mehrere Besitzungen. Schmutz, III. 262. Sinap, I. 746. 282 Ramschwag — Nanderath. Ramschwag. Ein schwarzb., besonders eichsstädtischcs Gesebl. Siebmacher, II. 139. N. 9. N. Hattstcin, III. 370— 76. von Meding, I. N. 666. Gauhe, I. 1306. Rainsdorf. Eine sächsische und fränkische wahrscheinlich erloschene Familie, davon einer unter den Turnier-Genossen im I. 1362 zu Bamberg vorkommt, deren Stammsitz in Meißen das darin gelegene also gen. Dorf gewesen seyn mag. Dabei ist zu bemerken, daß mit dies. Namen auch die Wolframsdorf benannt werden. Pastocii Iwan- ccnia iccllv. Gauhe, II. 297. Raiufcz'. Der k. k. Rath und Fcldstabsarzt I). Joseph R., wurde im Jahre 1820 mit Edler von geadelt, v. M. O., 246. Raiustciu. Ein elsaßischer und schweizer Adel, der auch in der. Pfalz seßhaft ist, aber verschieden v. Türk von Ramsicin in Schwaben ist. Gauhe, I. Th. 1306. Von Hattstein. Siebmacher, II. Th. 32. N. 6. Von Meding, III. N. 640. Span- gcnbcrg, Adelssp. ?. II. Zedler, 30. B. 778. Rauch. Kamen im 2ten Zehend des 18tcn Jahrhund, aus Schweden in Hessencassel. Dienste. Zedler, 30. 791. u. f. Gauhe, II. Th. 1727. Ranuou. Der Kriegszahlmeister (Tresorier) in Landrecy, Karl Joseph, wurde i. I. 1698 in die franz. Adelsmatr. eingetragen. Sein Onkel ist Pension, königlich baierischer Oberst. R. von Lang, 483. Raudahl auf Uuterburg. Eine holsteinische Familie, die i. Baiern ihren Adel durch ein Diplom am 30sten März i. Jahre 1814 vom König von Baicrn bestätigt erhielt. R. von Lang, 488. Raudau, Raudow. Eine sehr alte märkische Familie, deren Stammhaus gleiches Nam. unweit Magdeburg an der hessischen Grenze gelegen ist. Sie soll aus Sachsen in die Mark gekommen seyn, nachd. d. Wenden daraus vertrieben worden. Angeli, ^nnal. 39. Peckenstein, 'Hlieato. 8ax. I. Th. c. 10. Si- nap, 1. Th. 747. II. 902. Bcck- manns anhaltische Hist. III. Th. Siebmacher, I. 176. N. 11. Hermanns ?oaxis Ireralclico -rn ^sti- ca. ?. 3. Zedler, 30. 793 — 96. Gauhe, I. 1306. und folg. Lüdcrsens Samml. Randcch, Raudegg. Dieses Namens giebt es verschiedene Geschlechter, die auch andere W. führen, weshalb Humbracht, Taf. 289. ungewiß ist, ob nicht in seine mit Dietrich von R. im Jahre 1179 angefangene Tabelle Einige eingeschlicben, die zu ein und demselben Geschlechte nicht gehören. Von Meding, III. N. 641. Gauhe, I. 1306. II. S. 928. Raudegg im Riess. Ein vom vorigen, wenigstens dem Wappen nach verschiedenes Geschlecht. Costnitzcr Wappenbuch, und nach ihm von Meding, III. N. 642. Rauderath. Ein im Jüli- chischcn und Kölnischen aufgc- Nandsachcr » schworncs Nittergeschlccht. Ro- ^ bens, I. 361—364. Raudsachcr,Ra>idesackcr. z Eine ausgcstorbcne, im deutschen I Orden aufgenommene in d. fränkischen ehemaligen Rittcrcanton, » Orts Steigerwald immatriculirte Familie, aus der auch Eberhard von R. im Jahre 1346 fuldai- scher Vasall war. Biedermann, St. Tab. 239. und f. Estors Ahnenpr. 70. Raudwick. Der Freih. Stephan von N., wurde im Jahre 1731 vom K. in den Neichs- grafcnstand erhoben. Zcdler, 3V. 799. Raufftlhovcn. Der Landr., Joseph Anton R. zu Kärnthen, wurde im Jahre 1761 Freiherr, von M. E., 90. Rauft. Freiherren v. Wissethat, erhielten im Jahre 1669 die steyerische Landmannschast. Schmutz, III. 263. Hartmanns Samml. Ranger. Anton Ignatz R. aus Tyrol, wurde im I. 1740 nobilitirt. v. M. E., 416. Ranghl von Raugstciu. Der mährische Landesadvocat Jg- naz R., wurde im Jahre 1781 mit Edler von R. nobilitirt. v. , M. E., 416. Rangs. Dieses sehr alte Haus stammt aus Griechenland, von da es im Jahre 632 schon nach Italien kam, und darauf nach Teutschland, besonders im Jahre 1340 zuerst in der Person Nicolai von R. nach Sachsen, als er den sächsischen Fürsten KricgSvvlker zuführte. Dessen jüngster Sohn wendete sich nach Pommern, und setzte sich — Ranzow. 233 in Collberg, wo sich dessen Familie bis in die neuesten Zeiten verbreitet hat. Neues gencalog. Handbuch, 1777. 316. u. folg. Dcss. II. Th. 363. Raning und Rotcnburg, Roningcu. Rotcnburg. Alte baierischc, wahrscheinlich ausgestorbene Grafen, welche d. gleichnamigen Orte und zwar d. zwischen der großen und kleinen Laber gelegene Burkstal Raning, und das an der großen Laber gelegene Schloß und Gericht Rotcnburg in dem 12tcn Jahrhundert besessen haben. W. Hund, I. 121. und f. Rann, Raner. Besaßen in Steycrmark die gleichnam. Herrschaft und kamen schon im I. 1166—1739 vor. Schmutz, III. 263. Ranner. Diese Familie erhielt am 29sten November i. I. 1697 v. K. Leopold I. d. Adel. R. von Lang, Suppl. 136. Ransonet. Joseph Hubert v. R. gewesener Dvmainen- u. Finanzrath in den Niederland., w. im Jahre 1803 Freiherr, v. M. E., 90. Rauter von Lwitenegg. Franz Andreas 31. aus Tyrol, wurde im Jahre 1736 mit von L. nobilitirt. v. M. E., 416. Rantzenberger v. L.öbe»u heim. Der Hauptmann Wilhelm R., wurde im I. 1816 mit von L. geadelt, von M. E., 416. Ranzow, Ranyau, Ran- zau. Der Stammvater dieses sehr alten Geschlechts soll ein gewisser Cuno gewesen seyn, der in Jütland große Güter, beson- L84 Rapp — Rappach. ders das also genannte Balsamer Land, das sein Ur-Ur-Uren- kel Wipprecht mit Groitsch ver^ tauschte, besaß. Dieser Wipprecht war ein großer Kriegsheld, und wurde im Jahre 1083 vom K. Heinrich IV. zum Burggr. von Lcißnig, und im Jahre 1086 z. Marggrafcn zu Laußnitz gemacht, starb aber nach seiner Abdankung als Mönch im Kloster Pegau. Bon seinen Urenkeln hat Hcinr. III. die Burggrafen von Lcißnig fortgepflanzt, die im I. 1638 ausgcstorbcn; der zweite Urenkel Otto aber gicng wieder nach Holstein, und baute daselbst das Schloß R. in Waqrin, u. nahm den Namen Ranzau an, v. dessen Nachkommen sind im Jahre 1694 120 am Leben gewesen, und haben 160 adliche Hauser und Güter besessen. Im Jahre 1694 wurden die Gr. von N. v. Ferdinand dem 3ten in den Rcichsgrafenstand erhoben, so wie früher K. Christian V. am 26. Mai im Jahre 1671 den Otto von R. in den dänischen Grafenstand erhob. Ilenr. Comit. a Haunoev, (lenoalogia Hau- norv. Ilumd. 1686. 1690. toi. Coeln. Ilelmstäclt. Wittenl). , 1608. 4. Auch teutsch, 2 Alph. Hier, klenriches, (4on. I'amilar. alit^uot. nodil. in 8ax. , was man für die ausführlichste Genealogie über dieses Geschl. hält, äosi. Noelleri Intracl. acl Ilis- Ivr. Lliersono»! Cimdiigae. ?. I. p. 218. segg. Auch sehr ausführlich und bis auf die damal. ! Zeit vollständig. Seiferts adliche Eltern und Kinder. Uetr. ^II»I- - ni Leneal. Lviuit. I-isnioons. i Gauhe, I. 1307 — 18. und II. 930 - 34. Zedler, 30. B. 836 — 44. Durchl. Welt., II. Th. 728. Hübner, II. Taf. 664. u. folg. ^Ilgcurr. gen. Ilaneldrioh, I. Th. 726. und 1302. Siebmacher, I. Th. 180. N. 1. III. Th. 164. N. 8. kssiener, Ilisi. Insign. 306. Von Mcding, I. Th. N. 667 — 69. Lüderseus Samml. Rapp, Rappe. Diese sollen um das I. 1460 aus Liefland nach Preußen, und früher aus Thüringen sich dorthin begeben haben, auch sind einige üus Cur- oder Liefland nach Me- klcnburg gegangen. Otto R. verkaufte im Jahre 1336 die Ein- kunft von Eiscnberg an d. Kloster daselbst. Sie waren auch im fränkischen ehemaligen Rit- tercauton Orts Rhön Werra begütert, u. bedienten sich d. Würt- chcns von nicht. Gleichenstein, 64. Sinap, I. Th. 904. Hart- knochs Preußen, N. 461. Biedermann, R. W. Istcs Verzeich- niß. Zedler, 30. 868. Gauhe, I. 1319. und II. 934., welcher wahrscheinlich irrig aus jenem Geschlechte 2 verschiedene, Rapp u. Rappe macht. Rapp v. Fvauenfels. Der Hauptmann Ludwig R., wurde im Jahre 1818 mit von F. geadelt. von M. E., 416. Rappach. Als adliche koim mcn diese im Jahre 1339, als Freiherren in der erster» Hälfte des 17ten Jahrhunderts u. bald darauf als Grafen vor, sie besaßen den gleichnamigen Ort und den Thalhof bei Strcchau in Stcy- ermark, zogen aber nach Oestr., Rarrel — Raspenberq. 285 » wo sie unter die 12 ältesten u. ! z allcredclstcn Famil. gerechnet wer- j I den. Hübner, III. T. 994. Schmutz, > 1». 273. Zedlcr, 30. 866 — 63. I Bucclin, (lerm. Von Wurm- I brand, Lcillect. ^eneal. E. 8. I p. 16. sog. Gauhe, I. T. 1313. I Scifcrts adliche Eltern u. Kin- » der. Rarrel. Der Hofconcipist d. I vereinigten Hofkanzlei, wurde im » Jahre 1790 mit Edler von Rit- > ter. von M. O-, 138. Rasar von Vvallersheim. '1 Der pcnsionirte Major Ludwig I R., wurde im Jahre 1317 mit '1 dem Beinamen von W. geadelt. A von M. O>, 246. Raschall. Eine hessische und I thüringische, zu Weichmar seß- I hafte Familie, von denen einige » auch im Chursachsisch. u. Braun- I schwcigischcn gewohnt haben, wie > dann unter andern im I. 1666 I Christoph von N. als chursachsi- I scher Gcneralproviant - u. Ritt- I meister vorkommt. V. Uechtritz, » Geschlechtscrz., I. Th. Taf. 89. I Müller, sachsische Annalen, 147. I 332. 403. 411. 412. 476. 6l6. I und s. Zedlcr, 30. 394. Gau- S he, I. T. 1319. Raschin. Eine frciherrl. Fa- I milie in Böhmen, die aus Pvh- I len in dem 13tcn Jahrh, dahin I gekommen ist, und die zu dem » weitlauftigen Geschlecht der von I Strepa in Pohlen gehört. Lal- I siiui Vlise. Ilolreui. 1.16. 1. Dem I 2. und dessen Ltewinat. i. Uroem. I p. 32. 82. Zedler, 30. B. 891. I Gauhe, 1. T. 1319. Raschiy. Eine schles. Fami- I lie, die zu dem uralten Hause I Wieze in Pohlen gehört, wo sie sich KoskowSky u.Raschitz schreibt. Sinap, I!. 904. Gauhe, >. T. 1320. Zedlcr, 30. B. 896. ^ Rasche. 1) Ein im sachsisch. Churkreise und in der Nicderlau- sitz, auch in Schlesien blühende Familie, die nach Sinap, II. 748. u. 904. früher Nassow geheißen, und die schon im Jahre 1033 vorkommt. Zedler, XXX. 896. Gauhe, 1. 1320.— 2)Jg- naz Franz, Arzt in Schlesien, wurde im Jahre 1736 böhmischer Ritter, v. M. E., 194. Rascchen. Ein altes pomme- rischcs Geschlecht, das zu Bentz auf der Insel Rügen gewohnt hat. Micral, ^ntig. Uomer. 446. VI. 370. Zedlcr, XXX. 897. Rasfeld. Eine wcsiphalische Familie, aus welcher im 16tcn Jahrhundert mehrere Domherren zu Mainz und Münster, einer aber auch in dem letztem Biß- thum von 1667 —1666 als Bischof vorkommt. Zedler, XXX. 904. Gauhe, II. T. 936. Sicb- machcr, 1. Th. 191. N. 6. V. Meding, I. Th. N. 660. Rasp. 1) Der Oberst Lo- rcnz von 31, wurde im Jahre 1766 Freiherr, v. M. C., 91. — 2) Der Freiherr Johann Ludw., wurde im Jahre 1703 Graf. v. M. E., 27. Rasp cnb erg. Von diesem ohnfehlbar erloschenen Geschlechte sind uns blos die Brüder Heinrich und Albrecht in Urkunden v. 1262, Theodor 1363 in Thüringen, und die Nachricht vorgekommen, daß sie die Schwaben im Jahre 1294, wo diese viel Unheil in Meißen gestiftet, daraus vertrieben gehabt. V. Fal- 286 Rass — kenstein, thüringische Chron., II. B. IV. Kap. XXI. S. 912. Rast. Die Ritter v. R. besaßen das gleichnamige Dorf in Steyermark. Schmutz, III. S. 276. Rastelwit;,Rastclwitz. Eine schlcsische Familie, die wahrscheinlich ausgestorben, und von der nur im Jahre 1469 Johann von R. bekannt ist. Sinap, I. 747. Siebmacher, I. Th. 56. N. 8. V. Mcding, II. N. 686. Gau- he, II. Th. 985. Rastow, Zxascke. Ein altes schlesisches Geschlecht. Sinap, I. 748. Siebmacher, II. Th. 50. N. 13. Von Meding, III. N. 643. Rast. Im Costnitzcr Concil kommt Johann v. N. als Domherr zu Constanz vor, und sein Wappen ist in dem Wappcnbuch dieses Concilii befindlich, u. kürzlich beschrieben v. Meding, III. N. 644. Rastawieki. Andreas ausGa- lizien, wurde im Jahre 1781 Freiherr, v. M. O., 79. Raster von Rasteren. Der General-Einnehmer ic. der Landschaft in Krain, Leopold, wurde im Jahre 1724 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 416. Rastern. 1) Die Freiherren waren eigentlich eine krainische Familie, besaßen aber in dem I. 1738 das Gut Brady in Steyermark. Schmutz, III. 276. — 2) Der Dechant Michael Eustach von R. zu Monsburg in Ober- krain, mit seinen Neffen Maria Leopold von N. , wurden im Jahre 1737 in den Freiherrnst. erhoben, von M. E., 91. Rathgeb. Rath. 1) Der bischöfl. meißnische Fiscal Georg Adam, w. im Jahre 1702 in den böhmischen Adelstand erhoben, von M. E>, 416. — 2) Der Oberste Heinrich von N., wurde wegen 45jahrigcr Dienste im I. 1766 in den Freiherrenstand erhoben, von M. O., 79. — 3) Der pcnsionirte Obervcrpflegs-Verwa!- tcr Johann Thcophil, wurde im Jahre 1807 mit Edler von no- bilitirt. v. M. O., 246. — DerinncröstreichischeAppellations- Rath Matth., wurde i. I. 1818 mit Edler von geadelt, v. M. O., 247. — 5) Der Oberst Anton von Rath, Theresiens-Ordens Ritter, wurde im I. 1818 Freiherr, v. M. O-, 79. Rathen. Eine alte anhaltische Familie, die, wie Einige behaupten , früher den gräflichen Titel geführt haben soll. Ob der zwischen 1194 —1206 unter den Großmeistern des Maltheser- Ordens vorkommende Gottfried von R. zu diesem Geschlecht gehört, ist noch nicht als ausgemacht bekannt. Beckmann, anhalt. Hist. VII. Th. 260. Gryph, v. Ritterorden. 36. Zcdler, 30. 943. und folg. Von Meding, I. N. 661. Rathenow, Rattnarv. Ein meklenburgisches, in der Mittcl- und Untcrmark, und in d. Pricg- nitz seßhaftes Geschlecht. Siebmacher, III. Th. 113. N. 8. V. Meding, III. N. 645. Rath geb. Der östreich. Resident bei der Republik Venedig, Melchior, wurde im Jahre 1766 mit Edler von Ritter, von M. O., 139. Rathgeber — Natoliska. 287 Rath geb er von Rathcn- bürg. Der östreichische Rittmeister, wurde im Jahre 1816 mit obigem Prädicate geadelt, v. M. O-, 247. Ratheorv, Ratlow. Ein abgegangenes mcklenburgischcs u. holsteinisches Geschlecht, das mit den von Bernccktin, Nagendank und Plüskow einen Urspr. gehabt haben mag. Im Jahre 1392 kommt es zuerst in Urkunden vor. Siebmacher, III. Th. 1ö4. N. 9. Bucclin, 8torvm. ?. I. V. Meding, III. N. 607. Spangenbergs Adelssp. Angeli, Holstein. Chron. 200. Gauhe, I. 1321. und f. Zedlcr, 30. Bd. 1017. Raths St. oderRasso, aus der graflichen, im I. B. 67. des A. it. aufgeführten Familie der Gr. von Andechs in Baicrn, d. im Jahre 963. als Mönch und Heiliger starb, und von dem d. Legenden 7000 Wunder erzählen. Zedlcr, 30. 961. und f. Rathsamhauseu zu Ehen- weyr. Raetzenhausen zuweilen geschrieben, eine rheinländische Familie. Sicbmachcr, I. Th. 192. N. 4. Bon Meding, III. N. 647. Rathsamhauseil, (Ratz- manhauscil) z. Stein. Ein ausgestorbencr Zweig des vorgenannten Geschlechts. Von Meding, III. N. 648. Gauhe, I. Th. 1321. Rathschillcr. Der inneröstreichische Gubcrnial-Sccret. Joseph, wurde im Jahre 1818 no- bilitirt. v. M. O., 247. Rathschly. Aus diesem Geschlechte kommt nur Bernhard v. N. vor, welcher den Prinz Se- verin von Sachsen, Herz. Heinrichs des Frommen Sohn als Hofmeister führte. Müllers sächsische Annalen. 88. Zedler, 30. B. 966. Ratibor. Nicolaus von R., einer aus dem adlichen, zu der ehemaligen herzoglichen Familie in Vorpommern wohl nicht gehörenden Geschlecht, der zwischen 1348 — 1360 als Commenthur des Ordens des St. Jobannis- Hospitals in Zittau vorkommt. Carpzov, ^maal. bchtoi'. ^ittav. III. Th. 16. Zedler, 30. Bd. 996. Ratislow von Carlsfold. Der Rittmeister bei der Prager Montur-Commission, Carl, w. im Jahre 1810 mit dem Beinamen von C. geadelt, -v. M. O-, 247. Ratlov, Rathlov, Rath- lorv. Eine der ältesten holsteinischen Familien, v. welcher Ni- clas von R. im Jahre 1392 in Urkunden vorkommt. Angeli, holsteinische Adelschron. 200. Zed- lers 30. B. 1017. Ratinannsdorf. Ritter, Freiherren und Grafen von d. gleichnamigen Herrschaft in Steyerm.; sie wurden den 2ten März im Jahre 1606 in den Frechcrrcnst., und der Freiherr Wilhelm v. R. den 16ten Juli im Jahre 161s in d. Grafenst. erhoben. Schmutz, III. 279. Gauhe, I. Th. 1322. Hartmanns Samml. Ratoliska. Der Hofrath d. k. k. Pvlizei-Hvfstellc, wurde im Jahre 1310 Ritter, v. M. O., 139. 288 Ratschiller - Ratschillcr. Joseph, inner- östreichischer Gubcrnialsecret., w. den 17tcn September im Jahre 1818 in den erbländischen Adelstand erhoben. Schmutz, 111.283. Ratschin, Retschin. Eine alte schlesiscke adliche, nachher freiheitliche Familie, die sich auch in Böhmen verbreitet hat. Jesch- ko von N. war im Jahre 1393 Caplan zu Cracau. Sinap, I. 760. II. 917. Zedler, 30. 1019. Siebmacher, I. Th. 60. N. 3. Gauhe. I. Th. 1322. V. Me- ding, 1!. N. 471. Rattcnheim. Waren einerlei Ursprungs mit den Dicdenhofen, und im fränkischen Canton Alt- mühl begütert, sind aber ausge- storbcn. Biedermann, A. Tab. 181. Rattenpergcr. Ein' stcyer- märkischcs Geschlecht, von dem das Wappen in v. Mcding, II. N. 687. beschrieben bcsindl. ist. Nattmannsdorf, Rath- ,nannsdorf,Ratnlauilsd. Eine steyermärkische, auch crainer gräfliche Familie, die von 1293 an bis zum Ausgang des vorigen Jahrhunderts bekannt gewesen, wo Gr. Walram d. Geschl. beschlossen. An seine Schwester, die mit d. Gr. Althan vermahlt gewesen, siel hierauf seine Grafschaft. Bucelin, Lleiriiuat. Span- genbcrgs Adelssp. U. II. Zedler, 30. 1038. Ratz von Eismannsberg. Ein frankisches Geschlecht. Sal- vcr, 140. Tab. 16. N. 60. B. Mcding, III. N. 663. Naybar, Buntsch genaimt. Ein schlesischcs Geschlecht, dessen Besitzungen besonders im Stei- - Ratzcnhausen. nau - Wolauischen und im Oelß- nischcn, auch im Fürstenth. Op- peln gelegen. Es schrieb sich zuweilen auch umgekehrt Buntsch genannt Ratzbar. Heinrich von R. kommt im Jahre 1606 als fürstlich münsterbcrgisch. ölßnischcr Rath vor. Sinap, I. 760. II. 903. Gauhe, 1. S. 1332. Zedler, 30. B. 1039. V. Meding, II. N. 683. Man f. auch den I. Band dieses Ä. L. 206. Ratzeburg. Die Grafen d. Stadt dieses Namens stammen von Heinrich von Badewidc her, welcher vom H. Albrecht dem Bär im Jahre 1139 Holst, bekam. Der Urenkel dieses, Heinrich Bernhard, III. war d. letzte seines Geschlechts, das im löten Jahrhundert ausstarb, worauf d. Gr. an die H. v. Lauenburg als Lehen, und nach deren Absterben im Jahre 1689 aber an d. Haus Lüncburg siel. Pfefsingers braun- schweigisch- lüncburgische Historie. I. Theil. Zedler, 30. B. 1193. Hamelmann /oldenb. Chron. Natzcnberg. Ein dem frankischen Nittercanton Ottenwald einverleibt gewesenes erlosch. Geschl. Biedermann, O. Tab. 399. Ratzcnbergcr von Ratzen- berg. Eine in den kaiserlichen Erblanden im 18tcn Jahrhundert meist in östreichisch. Militärdiensten stehende Familie. Zedler, 30. 1040. Ratzcnhausen, Rathsams- Hausen, Rotzenhauscn. Ein eigentliches elsaher Geschl., das sich auch in Schwaben ausgebreitet hat. Im Jahre 936 w. Eberhard v. N. zur Berathschla- Ran — Raueneck. 289 gung der Turniere v. d. Pfalzgrafen Conrad gebraucht. Bürgermeister, Tr. vom schwäbischen Reichsadcl. Gauhe, I. 1323. u. folg. Zedler, 30. B. 1040. Rau v. Holzhausen. Eine der ältesten adlichcn und freiherrlichen Familien in den Rhcinlan- dcn, besonders in Hessen. Hein- rich R. von H. war im Jahre 13S4 Domherr an der Metropolitan-Kirche zu Mainz. Hum- bracht. Sinap, II. 694. Zedler, 30. 1106. und f. V. Me- ding, I. N. 662. Gauhe, I. 1324. Räuber Lreiherr v. plaiu kcnstein. Eine aus dem Her- zogthum Krain sich in die kaiserlichen Erblande wendende östreichische u. steycrische Familie, welche von Blankenstein und Karl- stedten den freihcrrlich. Titel führet. Sie sollen vor Zeiten Engelschalk geheißen, u. ihren Namen vom vielen Rauben bekommen haben. Matthias Engclschalk kommt im I. 1378 vor. Bran- dis, tyroler Ehrenkränzl. Seifert, I. Tab. 41. und 42. Desselben Ahnentafeln. Tab. 1. u. 2. Gr. von Wurmbrand, doll. Kristr. gen. Valvasor, Ehre des Her- >zogth. Crain. Lazius, llsmigr. gent. 1.16. VI. p. 204. Neues ! genealogisches Handb. 1777. 317. und folg. 1778. 364. Schmutz, -III. 286. Zedler, 30. 1069. Siebmacher, V. 17. N. 4. Gauhe, !I. 132S. Von Meding, III. N. 649. Rauchbar. Ein ehemaliges übliches meißnisches Geschl., aus dem der berühmte Nechtslehrer Andreas R. mit Ausgang des u. Band. XVI. Jahrhunderts den Adel erhielt. Zedler, 30. 1073. Gauhe, I. 1326. Rauchenberger. Die Ritter besaßen die Herrschaft Hanfelder bei Zcyring in Steyermark. Schmutz, III. 286. Nauchcnbichler von Rau- chcnbühl. Der Magistratsralh ?c., Franz Joseph in Baiern, erhielt vom K. Franz II. den 27. April im Jahre 1807 ein Adelsdiplom. N. von Lang, 483. Rauchhaupt. Ein altes, im sächsischen Chur-Kreise, in Meißen, im Magdeburgischen, i. Anhaltischen, auch in Franken verbreitetes Geschlecht, aus d. Heinrich von H. im Jahre 1380 in dem Erzstift Magdeburg in gros ßem Ansehen war. König, III. Th. 907- 18. Zedler, 30. S. 1076 — 77. Lüdersens Samml. Siebmachcr, I. 164. Nauchmüller von Ehren- skein. Der k. k. Kammerdiener Heinrich Ernst R. soll im Jahre 1706 mit dem Zusatz v. E. no- bilitirt, und im Jahre 1706 in den Reichsritterstand erhoben worden seyn, was wahrscheinl. ver« wechselt worden ist v. von M. O., 247. und E., 194. Rauchnagel v. Churfeld. Franz, aus Tyrol, wurde i. I. 1719 mit von C. nobilitirt. von M. E., 416. Rauecker von L.ilienheim. Der Hofequipagen-Jnspect. Ignatz Leonhard, wurde im Jahre 1806 mit dem Zusatz von L» noe dilitirt. v. M. O., 247. Rauenech. Eine frankische, im ehemaligen Nitterkant. Bau- 19 290 Ranffer nach immatriculirte Familie. Biedermann, B. Tab. 244. Rauffcr. Der Rath ?c>, Franz Zlnton Karl in Baiern, erhielt vom Eh. Karl Theodor den 6. Juli im Jahre 1792 ein Adcls- und Rittcrdiplom. R. v. Lang, 489. Raugrafen oder Ruhgra-- feil. 1) Dieses alte adlichc und grafliche Geschlecht hatte s. Güter in der Pfalz unweit Creuz- uach, welche nach dessen erfolg- tcn Abgang an den Churfürsten v. d. Pfalz sielen. Zuerst kommt einer im Jahre 1226 vor. Einige seiner Nachkommen schrieben sich auch Raugrafen von Baycn- burg aus Hessen, und da das hessische Geschlecht von Boyne- burg in den alten Zeiten sich auch Boyneburg geschrieben, so rechnet dieses diese Raugrafen auch zu ihren Angehörigen. Sie scheinen zu Anfang des 16ten Jahrhunderts ausgcst. zu seyn. Jedoch sollen nach Anderer Meinung die im Stift Lüttich noch lebenden N. Abkömmlinge v, denselben seyn. Gauhe, I. 1327 — 29. Iirikiok, ?,oo. i»lotit. imp. chil>. 2. o. 9. §. 33. I.. 4. c. 9. 8.37. Gauhe, 1.1327—29. Zed- ler, 30. B. 1001. — 2) Dieser Name w. auch den 13 Kindern d. Churfürsten Carl Ludwigs v. d. Pfalz beigelegt, die er mit d. Fräulein Maria Louise von De- genseld gezeugt hat, welche derselbe, nach Verstoßung seiner Gemahlin , sich an die linke Hand trauen ließ, und die im Jahre 1667 mit d. 14. Kinde schwanger verstarb. Gauhe, 1. 1327 — 29. Zedler,30. B. 1103. Räumer. Ehedem Ramcr, Naamcr, Raumer von Rain, Räumer zu Rain, u. v. Rain. Eins der ältesten anhaltischcn Gcschl., das auch in Baiern u. Schwaben seßhaft war, es ist eins von den in den ältesten Turnierregi- stcrn unter baier. und schwäbischen Fahnen oft vorkommendes Geschlecht. Zedler, 30. 1123 — 1132., aus handschriftl. Nachr. Allgcm. histor. Lexik. IV. Theil. 36. Aventini, baierische Cbron. (1280) Ich!,. 8. 8. 4236. Leu- solch!01,ic>rivl. mvimsto,-. IVIim- steri chosrriogi'a;,!,. , ch.il,. 3. Bcckmanns anhaltische Hist. Vll. Th. Pal,. 0. und S. 181. und folg. Aooossiones. Ausführliche Nachr. des Herrn Geh. Legat. Raths von Raumer in Berlin; ein Mscpt. Von Meding, III. 620. Rau m sch u sselvon Scho ein egg. Ein frciherrl. altes, zuerst im Jahre 1347 vorkommendes Geschlecht in der Grafschaft Cil- ley, wo ihr Stammschloß Sch. gelegen ist. Bucelin, ?. III. 8tem- ,nat. Gauhe, I. 1329. Zedler, 30. 1132. Äaunach. Eine freiherrliche Familie in dem H. Crain, deren Stammschloß dieses Namens an der Poick gelegen gewesen, das auch im Jahre 1313 an andere Familien gekommen ist. Bucelin, 8toir,mat. ?. III. ValvtU sor, Ehre des H. Crain. I. 9. 11. Gauhe, I. Th. 1329. Zedler, 30. 1133. Raun ach er. Der k. k. Rath und Districts - Verwalter Ignatz, wurde im Jahre 1784 mir Ee- ler von geadelt, v. M. E., 416. Rauner Rauncr. Ein rathsfähiges augsburgischcs Geschlecht, d. im Jahre 1697 geadelt wurde., V. Stellen, Gesch. der augsburgischen Geschl. 330. Tyroff, i. B. 69. Sicbcnkees, I. 69. Raupar von Roscuhart. Eine alte Familie in Schwaben, über deren Turnierfähigkcit und Adelsrechtmäßigkeit ein Streit zwischen ihnen und den Marschal- lcn von Obcrndorf entstand, der aber zu ihrem Vortheil ausgefallen ist. Lramei-, 'Ich. cla für, avit. uobll. p. 608. Gauhe, II. 937. Raupcustrauch von L.oe- lvensburg. Der vstr. Ober- lieutcnant Johann N., wurde i. Jahre 1820 mit dem Zusatz von L. nobilitirt. v. M. O., 247. Naupoll von Nuisch de la Topse. Der Oberstwachtmei- ster Heinrich Lconhard R., wurde im Jahre 1771 mit dem Zusätze von R. de la T. geadelt, v. M. E., 416. Rausch. 1) Der k. k. Kann merfouricr Johann Paul, wurde im Jahre 1712 nobilitirt. von M. E., 416. — 2) Der Gutsbesitzer Joseph R., wurde den 27stcn Juni im Jahre 1819 v. K. in Baiern nobilitirt. R. von Lang, Suppl. 135. Rausch v. Traubeuberg. Der k. k. Kammcrmaler und Bildcrgallerie- Jnspector, erhielt im Jahre 1766 die Bestätigung des Ritterstandes, von M. E., 196. Rauschenberg, Raeuscheiu bcrg, Renschenberg. Eine theils adliche, theils freiherrliche Ranscher. 291 Familie in den Rheinlanden, besonders im Jülich. und Cvlni- schen, von der Conrad schon im Jahre 1246 unter die Bischöfe gezählt wurde. Gauhe, I. 1330. und Anhang 1730 — 32. Zed- ler, 30. B. 1160. Robcns, II. 236 — 241. Joh. Seiferts Ge- schlechtstaf. d. v. Reuschenk, die. v. d. wiener Hofkanzlei revidirt u. ap- probirt ist, u. die auch in dcss.hoch- adlichen Stammtafeln, IV. Th. N. 17. sieht. Nauschcublat, Nitscheplai ten. Eine braunschweigische Familie, davon Günzcl von R. im Jahre 1109 als Burgmann auf der Wintzenburg saß. Huren- borg, llislor. tlipl. dauclarab. '1. 33. N. 19. Letzncrs Dassel. Chron. 136. Siebmächer, I. Th. 186. N. 1. Von Meding, I. N. 664. Rauscheudorff. Eine alte adliche Familie in der Lausitz u. in Sachsen, besond. in d. sächsischen jetzt preußischen Herrsch. Spremberg. Von Ucchtritz, diplomatische Nachr. (von 1667— 1769. aus verschiedenen Kirchenbüchern.) VI. Th. 83 — 92. Rauscher. 1) Ein ausge- storbenes steyermarkisches Geschl., aus dem im Jahre 1342 Hans R. noch Burggraf zu Steyer war. Zedler, 30. 1161. Prc- venhubers Hrmal. 8l)-rens. — 2) Der Vicehofbuchhalter d. Ca- meral- Hauptbuchhaltung, wurde im I. 1803 mit Edler von geadelt. v. M. E., 417. Rauscher von Stainberg. Die Brüder Franz Ferdinand u. Wolf Andreas, erhielten im I. * 19 292 Rauschke — Ravensberg. 1711 die Bestätigung des Adelstandes. v. M. E., 417. - Nnuscbke. Eine der ältesten preußischen Familien, von der man jedoch nur erst im Jahre 1575 Alexander in Urkund. findet. Hartknochs erläutert. Preußen. I'ol. 451. Gauhe, II., S 938. Rauss v. L-ipna. Ein böhmisches Geschlecht, von d. aber nur aus dem daloncl. 8. ^clalb. blos Johann Wenzel, Herr auf Przestawlk w. bekannt ist. Zed- ler, 30. 1152. Nauss von Rausenbach. Johann Ferdinand N. von R., wurde im Jahre 1755 Ritter, von M. O., 139. Nauss v. Nausenbach. Johann Ferdinand, Bürger zu Prag, wurde im Jahre 1735 in den böhmischen Adelstand mit d. Zusätze von N. erhoben, von M. E., 417. Raussendorf, Nausendorf, Ein altes schlesisches Geschlecht, das im I4ten Jahrhundert des kannt, auch in der Oberlausitz begütert war. Sinap, I. 748. II. 907. Siebmachcr, I. Th. 62. N. 7. Bon Meding, III. N. 651. Grossers lausitzische Merk- würdigt. 3. Th. Gauhe, I. 1320. Zcdler, 30. 1152. Rautenberg, Nutenberg. Eine braunschweigksche Familie, die vom Jahre 1600 —1685 bekannt, wo die letzte ihres Geschlechts, welche an den magdeburgischen Gcheimenrath Gebhard von Alvensleben vermählt war, gestorben ist. Gauhe, I. 1331. Zedler, 30. 1164. V. Meding, I. N. 666. Lüdersens Samml. Rautenkron. Ein fränkisches Geschlecht, aus welch, der braunschw. lüneburgische Geheime-Rath und Prosc»or der R. zu Hclmstädt, der im I. 1633 starb, unter den Rechtsgelehrten sehr bekannt ist. Zedler, 30. S. 1166. u. f. Rautcnstein. Auch wir können, so wenig als Gauhe, II. Th. 538. und s. von dies. Geschlechte etwas Mehreres sagen, als daß aus ihm Johann Ernst von N. von einer Ehrcnstufe z. andern bis zum pfalzneuburgi- schen Staatsminister gestiegen, u. im Jahre 1666 gestorben ist. Rautenftrauch. Wann der gelehrte Prälat und Kirchenrechts- Lchrcr Franz Stephan R. und von wem er nobilitirt worden ist, ist unbekannt. Nnuteru. Eine alte preußische Familie, von der sich zuerst Ludwig von N. im Jahre 1598 findet. Erläutertes Preußen. 47. Th. 709. Ravcu. Ein braunschweigi- sches, auch lüneburgischcs Patrizier-Geschlecht, das ausgestorben, und von den obigen Raben oder Raven ganz verschieden ist. Lüdersens Samml. Ruveusberg. Westphälische Grafen, die ihren Ursprung v. Gr. Hcrrmann von Calveria haben, dessen mit der Tochter des Herzogs Otto an der Weser u. Grafen zu Northeim im Uten Jahrh, erzeugte Söhne, Otto u. Heinrich sich zuerst Gr. von R. genannt haben. Sie starben mit Otto gegen das Ende des l4ten Jahrhunderts zu Augsburg aus. Ihr Stammschloß war auf ei- Raven stein ncm Berge beim Fluß Hasset, und ihre Grafschaft lag,zwischen Paderborn, Osnabrück, Münster, Minden u. d. Lippischen. Kranz, Laxoll. I. 6. o. 13. Luca.Gra- sensaal. 428. 436. Hübner, ll. Tab. 440. Andr. Lamcjus, Geschichte der alten Gr. von Na- vensberg in Westphalcn, 4. Man- hcim, 1779. 1 Nthlr. 12. ggr. Siebmacher, ll. 17. III. 9. 8^>e- vor, blist. illsiZn. I. o. 13. §. o. 29. Ravenstein. Diese Herren, so wie die Grafen von Cleve, Berg, Mark, Jülich u. Navens- berg stammen alle von den alten Grafen von Teistcrbant ab, und siel ihre Herrschaft an die H. von Cleve. Hübner, II. Th. Taf. 434—441. besonders Taf. 437. Gauhe, II. 1723. Ravichio von Prctsdorf. Der Hauptmann Joseph, wurde im Jahre 1809 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 417. Rarvein, Nharvein, Ras bei». Ein schlesisches Geschl., aus dem im Jahre 1659 Maximilian von N. als fürstl. lieg- nitzischer Hofmarschall vorkommt. Sinap, I. 760. Siebmacher, III. 46. N. 1. Von Mcding, II. N. 639. Gauhe. I. 1331. Zed- ler, 30. B. 1169. n. f. Raymair. Der Besitzer d. Landguts Oberettenbach, Johann Evangelist, wurde vom König von Baicrn am 30sten September i. Jahre 1818 nobilitirt. N. von Lang, Suppl. 136. Raymond. Der Hoffourier :c., Johann, wurde im I. 1819 nobilitirt. von M. O., 247. — Rebmcum. 29>? Naysky, Naisky, Neysgi. Eine ursprünglich schlesiscbe und ungarische Familie, die im Straßburgischen und mehreren Orten Deutschlands sich verbreitet hat. Sie gehört zu dem freiherrlichen Geschlechte der v. Kittlitz. Uech- tritz, Geschlechtserz. I. Th. Taf. 36. Von Meding, III. N. 662. Sinap, I. 760. II. 907. Gauhe, I. 1331.. Zedler, XXX. 1192. Rebay von Ehrenrviesen. Der Großhändler Joseph zu Güns- berg, wurde wegen Verbreitung seines Linnenhandels im Jahre 1789 mit dem Beiwort von E. nobilitirt. von M. O., 248. R. von Lang, 489. Rebenstock. Der Gutsbesitzer Georg Andreas in Schlesien, wurde im Jahre 1717 böhmisch. Ritter, von M. E., 196. Rebentisch. Samuel Franz, Kammeral- Administrations - Rath zu Temeswar, wurde im Jahre 1724 Freiherr, v. M. O., 79. Rcber v. L-iebenstein. Der Nathsverwandte u. Eiscnhammer- Gewcrke zu Mcrzzuschlag i. Stey- ermark, wurde im Jahre 1711 mit dem Beisatz von L. geadelt, von M. E., 417. Rcbtau, Ribikove. Ein altes noch im 17ten Jahrh, in Chur- sachsen bei Bilterfeld u. Jesnitz seßhaftes Geschlecht, aus d. Eyke, Ebko oder Eccard von R. als Verfasser des zu Anfang des 13. Jahrhunderts verfertigten Sachsenspiegels und sachsischen Lehnrechts bekannt ist. Zedler, 30. 1269. Nebmann. Der Präsident des k. baierischen Appellationsgerichts zu Zweibrücken, welcher Z94 Rebrovik Rechenberg. nach verschiedenen Schicksalen am löten September im I. 1824 gestvrbcn, wurde im Jahre (?), und von (?) in den Adelstand erhoben. Von wem und wann, ist auch in dem neuesten Aufsatz über ihn, in der neuen Folge des Conversations-Lexikons, nicht angegeben, Rebrovick v. Nazboj. Der Generalmajor Matthias, wurde im Jahre 1821 Freiherr mit obigem Zusätze, v, M. E., 91, Rechbcvg. Schrieben sich auch zuweilen R. v. rothen Löwen, Dieses schwäbische Dynasten-Geschlecht stammt mit den v. Pappenheim von einem und demselben Stamme, kommen i. Jahre 1183 zuerst vor, u. waren vormals Marschalle der Hohenstau- fcn, weshalb sie sich auch zuweilen Marschalle von Nechberg schrieben. (Man s. oben 494.) Caspar Bernhard erhielt im I, 1626 vom K. Ferdinand II., u. Franz Albrecht yom K. Leopold im Jahre 1694 ein Grafendipl, Das Geschlecht muß aber früher schon die Grascnwürde gehabt, und etwan niedergelegt haben: denn im Jahre 1697 rcastumirte das Geschlecht die Reichsgrafen? Würde seiner Vyreltern, u. nahm darauf mit der Reichsgrafschaft Aichheim Sitz und Stimme auf der schwab. Grafenbank an. Im Jahre 1819 den 25st.en October genehmigte der K. von Baiern, und am 6tcn November i, Jahre 1819 der K. von Würtenberg die Wiederannahme des Grafen- Ranges. Salvcr, 484. luiliolü r'iotitia IXvLör. Irujmo, CajZ. XI. Frankenbergs europ. Herold. Tyroff, I. B. 176—189. Sicb- mqcher, I. Th. Taf. 25. N. 8. III. 197. N.8.Taf. IV. 16.Tas2. VII. Suppl. VI. Taf. IV. Th. I.Taf,N.6. Hübncr.II.T.627- 631. Genealog. Taschenb., S. 36 — 38. Zedler, XXX. 1278 — 84. Beleucht, u. Erzähl., was es mit der ehemaligen Reichs - und Krcisstandschaft der v. und zu Hohenrcchbcrg für eine Beschaffenheit habe. N. v. L., 68. und f. Siebenkeeß, I. B. 175. Hartmanns Samml. Rechenbevg. 1) Ein ausge- storb enes frankisches Geschl., das in Rechenberg an der Wcrnitz gelebt. Siebmacher, II. Th. 76. N. 3. V.63.47. Struv, neueröffnet, hist. polit. Archiv. I. Th. 244. V. Mcding, III. N. 664. 666. Biedermanns A. Tab. 233 — 35. Stiebers Reg. zu den Biedermann. Tabellen im Vorbcricht; auf der 16tcn bis 21sten Seite Scisert, Beschreib. 178 — 191. Sinap, I. Th. 111 — 21. und II. Th. 186. Von dem Absterben des G. N. Freih. von Rechenberg, und einige LIuZularia von diesem Geschlecht; iu Cur. 8ax. 1747. N. 81. 379—377.— 2) Ein schlesisches, sächsisches u. lausitzisches, zum Theil srciherr- lichcs, zum Theil graflich. Geschlecht, das schon im I. 1315 vorkommt, und aus dem d. kaiserliche Rath Caspar v. N. die frcihcrrliche Würde im 17. Jahrhundert, u. der kaiserliche Kämmerer Leopold Friedrich i. Jahre 1793 die gräfliche Würde auf s. Geschlecht brachte. Siebmacher, 1.62. N. 14. Gauhc, !. 1332. u.f, Rechtenbach Zedler, 30. B. 1284. von M. E., 27. V. Meding, N. 665. Rechtenbach. Der Hauptmann -Franz, wurde im Jahre 1774 geadelt, v. M. E., 417. Rechtern. Ein uraltes eidliches, sreihcrrliches, und seit dem Jahre 1706 rcichsgräfliches Ge- ! schlecht, dessen Stammhaus glei- i ches Namens in Obcr-Vssel an ! der Vccht liegt. Der ursprüng- g liche Name ist Hckercn von der z Ecsc zu Rechtem, welche letztere Herrschaft durch Hcirath erworben wurde. Joachim Heinrich Adolph heirathcte i. Jahre 1711 eine limburgische Erbtochtcr und stiftete dadurch die limburgische Linie in Franken, die 2te Linie ist die Almelooische, und die 3te die jüngere rechterische Linie. ^11- gem. gen. HancUi. I. Th. p. 733 — 33. Hübncr, Tab. 1287. und f. Gauhe, I. Th. 1337. Zedler, 30. 1377 — 79. N. von Lang, 64. und f. Versuch eines Gcsehlechtsregistcrs der Familie v. R. L. 1813. 4. Rechtthalcr auf ^oscin bach. Der vormalige baierische Lieutenant und jetzige Besitzer d. Hofmark P., erhielt den 16ten October im I. 1816 ein Adelsdiplom. R. von Lang, Suppl. 136. u. f. Reck. Der Großhändler Johann Conrad zu Nürnberg, aus Venedig, Neffe und Nachfolger des großen Kaufmanns Sebast. Schalkhauscr in Venedig, wurde den I3ten November im Jahre 1787 geadelt. R. von Lang, 489. von M. E., 417. Reck von der Necke. Eine freiherrliche Familie in Westpha- — Recken. 296 len, Curland und Preußen, deren Stammschloß dieses Namens in der Gr. Mark gelegen, und zuerst im Jahre 1340 in Urkunden vorkommt. Im I. 1416 brachte sie die Herrschaft Volmen- stein oder Velmernstein durch Vermahlung an sich, daher sie auch Hamelmann clo kam. emort, Uib. 2. p. 160. Herren von Volmen- stein nennt. Die Gräfin Agnes v. V., welche ihren Bruder Theodor d. letzten seines Geschlechts beerbt hatte, vermahlte sich mit einem Herrn von d. R., dessen Sohn im Jahre 1433 vom K. Sigismund nicht allein mit den R. V. Besitzungen, als mit einem Mannlchn belehnte, sondern auch sein Wappen mit d. der von V. vermehrte. Micral, Pommerl. Spencr, Ilistm-. in- sign. 764. Seiferts hochadliche Stammtaf. III. Th. N. 16. Dessen hochadliche Eltern und Kinder. Von Steinen, I. Th. Tab.- 3. N. 1. Gauhe, I. Th. 1338. II. Th. 939. Zedler, 30. Bd. 1636. u. f. Von Meding, 4. N. 666. und 667. Siebmacher, I. Th.' 30. N. 11. V. Tbcil. 166. N. 12. Tyroff, M. Th. 94. Zwei Stammtafeln zu Ende des 2ten Theils der (Kvster.) di- plomat. Beitr. zum Lchnrechte, (Dortmund und Lcipz. 1798.gr. 4.) auf der Stammtafel der v. Rinkenroda vom Jahre 1437 — 78. Lüderscns Samml. Bers- woerdt, adl. westphal. Stammb. 478. Recken von der, zuweilen auch Reck. Eine pvmmerische, mit den vorgenannten einerlei Ursprung habende Familie, die sss Reckentin Redel. jedoch von Meding, II. N. 690. nicht verwechselt haben will. M. s. die bei dem vorig. Art. angeführten Schriften. Reckentin, Nckcntin. Eine alte pommerische Familie, die i. Wollgast, ihren Sitz hat, und lange auch schon im Meklenbur- gischcn, Mansfeldischen u. a. m. Orten gewohnt hat. Micral, 521. Siebmacher, V. Th. 162. N. 6. Zedler, 30. 1633. V. Meding, II. N. 691. Reckhcim. Im Stift Lüttich, nennen sich auch Gr. von Aspermont, von denen sie, und zwar von den Gr. von A. in Lothringen, deren Grafschaft bei 300 Dörfer in sich faste, abstammen. Der Stammvater hieß Siegsried, lebte in der Mitte des 7. Jahrhunderts-, und war v. italiänischen fürstlichen Hause Este entsprossen. Hübner, 11. 446. Iruliol, Xot. ?l-c>L. Imp. käb. 9. c. 12. Europ. Herold, I. Th. 678. Zedler, XXX. 1533. Gauhe, II. 940. 943. Neckow. Eine hinterpomme- rische Familie, die ihre Güter in dem Stolpischen besitzt, und von der Jaruslaus im Jahre 1490 bekannt ist. Micräl, Pommerl. VI. B. Gauhe, 1. 1339. Rcckrodt, Rcckenvodt, Neck- rode. Eine sehr alte hessische und thüringische Familie, aus der Apel, Herrmann u. mehrere ums Jahr 1370 unter die tapfersten Krieger gezahlt wurden, die im 16ten und 17tcn Jahrh, auch im Gothaischcn, so wie im fränkischen Ritterkanton Rhön u. Werra, im Meiningischcn u. im Amte Salzungen zu Bildhausen begütert waren. Spangenbergs Adclssp. , II. 1542. Sagittar, Gleichen. Hist., 401. 413. 422. 424. Gleichenstein, 66. Siebmacher, I. Th. 147. N. 4. Brück- ner, II. Th. 11. St. 50. Note. Von Meding, II. N. 962. Biedermann, N. und W. 1. Verz. N. von Lang, Supplem. 136. Gauhe, 1. Th. 1339. II. 945. Zedler, 30. B. 1542. u. f. Neckum. Der k. baier. Ge- heimerath und Comandcur des Civil-Verdienstordens, wurde v. K. Napoleon zum Baron und Ritter der Ehrenlegion erhoben, und war einer von denen, die dessen Thronentsetzung unterzeichneten. Neue Folge des Conver- sationslcxik. 609. Rccordin. 1) Eine adliche, zum Theil freiherrliche Familie in' Tyrol, die von K. Maximil. I. Zeiten v. Neun hießen. Bran- dis tyrolcr Ehrcnkr. II. Th. 83. Zedler, 30. B. 1562. Gauhe, I. 1340. Von Hattstein, III. 376 — 73. Von Meding, III. N. 656. — 2) Der deutsche Ordensritter und Land-Commenthur in Tyrol, auch oberöstreichischcr Gcheimerrath von N. und seine Brüder, der Probst Joh. Carl, und der Domcapitular z. Trient, Georg Cyriack, wurden im I. 1748 Grafen, v. M. E., 27. Nednnge von Tittelsberg. Der Oberstlieutenant Carl, w. im Jahre 1790 mit dem Zusatz von T. geadelt, v. M. E., 417. Redel. Eine pommer., im Stcttinischen begüterte Familie. Micral, ^uiig. l'vmLe. kälz. VI. 371. Zedler, XXX. 1608. Reden — Reesch. 297 Reden, 1) Ein hannoverisches u. hildeshcimisches Geschl., welches mit dem Erbschcnken - Amt des F. Calcnberg, das auf dem Gute haftet, (das erst Su- crssen, dann Gchrdcn, jetzt Franzburg genannt wird, bestehen ist. Siebmacher, I. Th. 179. N. 13. Lüdersens Samml. Reder, Redern, Naeder, zuweilen auch Noedcr. Eine sehr alte schlesische und böhmische Familie, die auch i. Thür., bes. im Schwarzb. u. im Gothai- schen u. Anhaltischen vorkommt. Sie haben mit den Grafen von Kolowrath einerlei Urspr. Wilhelm von R. kommt auf dem Göttingischen Turniere i. Jahre 1119 vor. Eine Linie ist v. K. Friedrich II. von Preußen in d. Adelstand erhoben worden. Glei- chcnstcin, N. 66. 8pcoimen cli- plornataili HecIeio-0eappicier>- sis, in den diplomat. Bcitr. zur Untersiich. der schles. Rechte und Gesch. III. Th. 77. u. ff. Sei- ferts Genealogie hochadl. Eltern und Kinder. 434 — 36. Sinap, I. Th. 121. II. Th. 137. /cll- gem. gen. Ilanclli. I. Th. 738. und folg. Speners 0p. steralcl. pars spee. p. 676. Üenel, 81 le-liogi-apllla. p. 426. 1>e eola Heclorioi um insigni In 0a. '14- lenü I'oein. p. 662. Beckmanns Anhaltische Hist. VII. Th. 261. Hübner, III. Theil. Tab. 992. Dilhmar, Herrenmcistcr. 63. N. 1. Zcdler, 30. B. 1626—27. Siebmacher, I. Th. 36. N. 2. V. Th. 1. N. 3. V. Mcding, I. N. 669—73. Behr, Her. Meti.- lenl,. 016. 3. p. 1636. Rcding, Rhedmg. Stammen aus der Schweiz, wo auch die Ncdingsburg gelegen. Kaiser Leopold erhob sie den 21. September im Jahre 1683 in den Frciherrcnstand. Gauhe, I. 1377. R. von Lang, 211. Rcdl von Rothenhaufcn. Der ungarische Hofkammcrrathzc., wurde im Jahre 1769 mit obigem Pradicate geadelt, v. M. O., 248. Ncdlitz. Eine schlesische Familie, die eigentlich Haafc hieß, und von dem Ritterguts Klein - Nedlitz sich also benannt hat. Sinap, I. 436. Gauhe, I. Seite 1340. Ncdrviy, Ncdewitz, Net- wiy. Ein sehr altes fränkisches Geschlecht, das im frank. Nittcr- Canton Orts Gebürg, im Co- burgischen, auch im Nordgau begütert war. Erich kommt als Turnier- Voigt auf dem Turnier zu Cvstnitz im Jabre 984 zuerst vor. Von Hattstein, III. 373 — 410. Von Falkenstein, Lnnal. ^ordgav. Salvcr, 279. 302. 330. 332. 337. 386. 407. 431. 437. 637. 647. 689. 691. 742. und 744. Gauhe, I. 1340. Zed- ler, 30. B. 1663. Neues gen. Handb. 1777. 140 — 42. 1778. 163. Biedermann, G. Tab. 176 — 206. St. Vorrede. N. von Lang, 490 — 92. u. Supplem. 61. Siebmacher, I. Theil. 103. N. 7. Von Mcding, I. N. 674. Hartmanns Samml. Reesch von L.crvnld. Der Obcrstwachtmcistcr Johann Felix, wurde im Jahre 1777 mit von L. geadelt, von M. E., 417. Reesch v. Rchinfeld. Der Feldartilleric-Stückhauptm. Carl Rcetz — Regner. / LS8 Sigisbert, wurde i. Jahre 1760 mit obigem Beisatz nobilitirt. v. M. O., 248. Rcetz, auch Ritz. Eine alte meklenburgische und brandcnbur- gische, auch vorpomnicrischc und dänische Familie, aus d. Hause Sitzdorffcntsprvfsen. Zuerst kommt einer Namens Johann von R. als erster Cu^ollanu-z, (das h. damals Kanzler) im Jahre 12S3 vor. Zedlcr, XXX. 1661. V. Meding, III. 667. Gauhe, I. 1341. Reff. Der Pfarrer zu As- persdorf in Nicderöstr. u. fürstlich passauische Consistorial- und Gehcimerath, Michael, wurde i. Jahre 1784 mit Edler von geadelt. von M. E., 418. Regal. Von diesen östreichischen und steycrmärkischcn Frci- . Herren, nachher Grafen v. Kra- nichfclo kommt zuerst Johann v. N. im Jahre 1466 vor. Ehren- reich von R. wurde den 6ten September im Jahre 1636 in d. Freiherren-, und Maximil. Ludwig nebst seinem Bruder Eras- mus Wilhelm und seinen- beiden Schwestern, Johanna Barbara und Maria Anna im I. 1716 in d. Grafcnstand erhoben. Sci- fert, Tab. 43. Hübncr, III. T. 720. und f. Schmutz, III. 294. Gauhe, I. B. 1342. Zedlcr, 30. B. 1700. v. M. E., 27. Seifcrts hvchadliche Stammtaf., l. Th. N. 14. Hartm. Sammlung. Regala L.cwicki. Samuel, wurde im Jahre 1786 in den galizischen Grafcnstand erhoben, von M. O., 23. Rogatschnig. Matthias Ferdinand , mit s. Bruder, Thomas, und Vetter Georg Beruh., wurden im Jahre 1414 Rcichs- ritter. von M. E., 196. Regclsberger voir Thurin borg Der Deutsch-adl. Leibgarde Unterlicutenant, wurde im Jahre 1774 mit von T. geadelt, von M. E., 418. Negeiisperg. Ein schwäbisches Geschlecht. Siebmacher, II. Th. 36. N. 11. V. Meding, II. N. 386. III. N. 668. Ncgciistein. Reinstein, Rhein- stcin, ehemalige Grafen in Nic- dcrsachsen, die seit dem 13ten Jahrhundert, und besond. einer Namens Ulrich schon im Jahre 1263vorkommtcn. Deren Stammschloß und Grafschaft Rhcinstein liegt i. F. Halbcrstadt, u. nannten sich von-iyrem nicht weit v. Halberstadt gelegenen Ncsidcnz- schlvß Blankenstein, auch Blan- kcnburg. Nach Gauhe starben sie im Jahre 1699 den 4. Juli aus. Minerva, 1826. April. 109. Pfcfsingers Histor. des Herzog- thums Braunschwcig. I. B. 77. Zedlcr, XXX. 1767. Rcgenthal. Der Oberst u. Fcldartillerie - Regim. Commandant Victor Edler von, wurde im Jahre 1880 Freiherr, von M. E„ 91. Negins v. Roonigsdorff. Der Spndicus Samuel z. Breß- lau, wurde im Jahre 1706 böhmischer Ritter mit obigem Znsatze. von M. E., 196. Rogner von Negenthnl. 1) Der Director der Landschafts- Akademic zu Wien und Oberbc- > reiter Johann Christoph, wurde Ncgniev I im Jahre 1708 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 418.— I 2) Der Domdcchant zu Leutmc- I ritz, Johann Wenzel, wurde im I Jahre 1760 böhmischer Ritter mit obigem Zusätze, v. M. E., 196.. Regnior. Der k. baierische S Legionschef d. Gcnsdarmerie,, Ferdinand, wurde den Lüsten September im Jahre 1807 als Nit- ! ter nominirt, und den 24. Aug. z im I. 1813 immatriculirt. N. z von Lang, 491. u. f. Nehbach. Ocstreichische Frei- ! Herren, die in die steycrmärkischc l Landmannschaft aufgenommen wa- i ren. Schmutz, II!. 294. Bon z Schönfcld, Adelsschem. I. 222. Rchbiirdcr, Rhcbindcr. Ein ' altes lieflandisches Geschl., das hierher nickt gehören würde, wenn, wie Gauhe, II. Th. 948. bc- j hauptct, der gcncal. Archivar i im Jahre 1734 darin wirklich irrte,, daß der sardinische Genc- I ral-Feldmarschall Vcrnbard Otto ! von R., ein Niedcrsachse gewc- ! sen sey. Nchbock. Eine der ältesten Familien in Niedersachsen, aus der Martin von R. Probst zu Groningen im 16tcn Jahrhundert gewesen ist. Bchr, Stamm- taf. der von Wcisberg. Zedler, XXX. 1924. Rehlo.ud von Ningimfeld. Der pcnsionirtc Pbcrstwachtmci- ster Georg, wurde im I. 1819 mit obigem Beinamen geadelt, von M. O., 248. > Rohlingen. Ein sehr altes I adliches, nachher auch frcihcrrli- chcs Geschl. in Schwaben, Baiern, Pestreich und Stcyermark. - Nehn. 2S9 Ihr Stammschloß, welches bei dem Dorfe Nehlingcn in Baiern gelegen ist, heißtSchernegg. Heinrich I. soll im Jahre 9vü dem Turnier in Magdeburg beigewohnt haben. Im Jahre 16ö3 den 17tcn October wurden Einige aus diesem Geschlecht als freiherrlichc Mitglieder dem Ritt tercantvn Donau einverleibt, den 6tcn September im Jahre 1666 aber w. das ganze Geschl. vom K. Leopold in den Frciherrcnst. erhoben. Bucelin, Ltemmat. IX I. Hab. 1— 6. lmistns lla mi- grat. geiltium. Zedler, XXX. 1937 — 39. Schmutz, III. 296. N. von Lang, 211. Gauhe, I. 1343. Rohlingen v. Haltciiherg. Ein altes Patrizier-Geschlecht in Augsburg, das mit dem Freiherrn von N. eines Ursprungs ist. R. von Lang, 492. u. f. Nehin, Nein, Nhem. 1) Eine alte ursprungl. augsburgische Patrizier-Familie, die aber K. Karl V. im I. 1647 geadelt hat, und die schon vor 2M I. unter die Ritter- und Stiftsma- ßigen von Adel gerechnet wurden. Bucelin, Slommat. IX I. Gauhe, I. 1363. Zedler. 31. B. 633. Sciferts hvchadliche Stammt. III. N. 17. R. von Lang, 493. ^— 2) Der k. k. Kriegscommissar zu Nürnberg, Johann Cvnrad, wurde im I. 1746 geadelt, v. M. E., 413. Rchn. Ein in den k. k. Crb- landen in der erstem Hälfte des 18ten Jahrhunderts noch bekanntes Geschlecht. Zedler, XXX. 1939. 800 Rehrl — Reichau. Nehrl von Rohrimthal. Der magistratische Dcpositcnamts- Controlor, Joseph in Wien, w. im Jahre 1808 mit Edler von N. nobilitirt. v' M. O., 248. Ncibeld. Der Geh. Staatsrath und Eanzler, nachher. Con- ferenz-Minister Joseph Anton v. N. in München, erhielt am 3. November im Jahre 1767 vom Eh. Karl Theodor ein Frciher- rendiplom. N. v. Lang, 212. Neidisch, Ncibitzsch, Ncü pitzsch, Reybisch. Eine im Jahre 1704 mit Georg Wolfs v. N. zu Dresden ausgestorbene sachsische und thüringische Familie, die nach Einigen auch in d. Lausitz seßhaft gewesen seyn soll. Im Jahre 1642 kommt sie zuerst vor. Zedler, XXXI. 3. u. folg. Gauhe, I. 1344. Neibnitz. 1) Eine aus Schlesien nach der Ober- und Niederlausitz u. Sachsen sich begebende Familie, aus der eine Tochter im Jahre 1636 durch die Vermahlung mit dem Herzog zu Bcrnstadt in Schlesien auf die v. K. erfolgte Standescrhöhung, eine Fürstin wurde. Möllers Dcnkw. aus der Gesch. des t. Adels. sMcrseb. 1722.) 203. Sinap, I. 762 — 66. II. 909. Grvssers Lausitzische Merkwürdig?. Ludwig, keiig. Nscpt. 1?. VI. 34. Zedler, XXXI. 4. Gauhe, I. 1346. Dienemann, vom Jo- hanniter - Orden ^ 344. N. 60. Siebmacher, I. Th. 166. N. 7. Won Mcding, I. N. 676. — 2) Die Brüder Johann Leopold u. Christoph Friedrich, wurden im Jahre 1724 böhmische Freiherren. von M. E., 91. Reibold. Eine im Voigtl., Meißen, Ober- und Niederlausitz von dem 16tcn Jahrhundert an begüterte Familie. König, I. Th. 810—19. Zedler, XXXI. 6. u. folg. Gauhe, I. 1346. Sicb- macher, I. 166. N. 4. V. Me- ding, I. 676. Reich von Ncichcnsteiu. Eine freihcrrliche, nachh. rcichs- grafliche schweizerische, aber auch rheinländische Familie, welcher d. Erbkammereramt im Stift Basel zugehörig, aus der Peter R. von R. im Jahre 1286 dessen Bischof gewesen. Ihr ohnwcit dem Flecken. Helcshcim gelegenes Stammschloß ist schon i. Jahre 1366 durch ein Erdbeben in Ruinen zerfallen. Von Hatt- stein, II. 266. Balbini, Klein- mat. ?. IV. Lueelin, Klein- mat. ?. IV. Sinap, I. Theil. 767. Sicbmachcr, I. Th. 128. N. 6. Von M^ing, I. Theil. N. 677. Zedler, 31. B. 64. Gauhe, I. Th. 1347. u. f. Reichard von Neigenfeld. Der Registrator der Statthal- terci in Böhmen, Johann Heinrich , wurde im Jahre 1736 in den böhmischen Adelstand mit d. obigen Zusatz erhoben, von M. E., 418. Ncichardt. Peter v. N., Ritter, erhielt im Jahre 1690 die steycrische Landmannsch. Schmutz, III. 296. Reichau. Eine niedcrsachsi- sche, v. einer des Namens (auch Reiche geschrieben) schlesisch. Familie ganz verschiedene, die vom Jahre 1620 an in Schriften bekannt ist. Zedler, 31. 20. Gauhe, 1. Th. 1349. Neichbrod — Rekchenbach. 301 Reichbrod von Schren- kcndorf. Eine sächsische Familie, aus welcher der k. pohlnische und chursächsische Bergrath und Amtshauptmann Christian N. i. Jahre 1646 mit dem Beinamen von Sch. in den Adelstand erhoben wurde. IVl. 8ebirmeu, 1^'. lle nobililalo Aentis ktziobbloZ^ v. 8c:bieulclzn Versuch einer Gesch. der Grafen von Rcichcnbach. I. Th. Oels, 1781. 3. Sinap, 1. 296—212. 11. 497 — 411. Abr. Hosemann. Genealogie der Reichend. Manu- scpt. Gauhe, I. 1359. Zedlcr, 31. B. 35. und f. Sicbmacher, I. 60. N. 2. III. 26. N. 6. t^IIg. genoal. Ilanclll. 1. Theil. p>. 739"—42. — 2) Grafen in Hessen, die aber im Jahre 1225 ausgestorben, und deren Güter an die Grafen von Ziegenhayn gefallen sind. Gauhe, I. Theil. 1349. — 3) In Holstein sind Freiherren bekannt, welche von jenen und nachbcnanntcn verschieden sind. Ihr Stammvater war Christian Ernst (nach Einiger Angaben ein Prediger - Sohn aus dem thüringischen Orte Scebach) wurde Reichshofrath, so wie auch sein Bruder Georg Andreas, der erster preußischer, chursachsischer und baierischcr Geheimern war. Beide erhielten vom K. Leopold den Frei- und Edlen Panncrher- rcnstand, und jener wurde zuletzt Herzog!. Gottorpisch. Staats- Minister. Gauhe, I. 1352. — 4) Die Brüder Heinrich Leopold und Christoph Heinrich, Freih. von R., wurden i. Jahre 1739 böhmische Grafen, von M. E., 23. — 6) Der k. baier. General - Salinen - Aministrationsrath, wurde als Ritter des Civ. Ver- dienstordens der baierisch. Krone am 25sten August im I. 1811 nominirt u. a. 8. April 1813im- matriculirt. R. von Lang, S. 497. Reichcttberg. 1) Der Di- rector d. Eisengußwerkes zu Ma- ria -Zell in Stchermark, Ignatz, wurde im Jahre 1785 mit Edler von geadelt, von M. E., 418. — 2) Der stcycrisch -stän- dische Cassenbeamte Franz, wurde im Jahre 1810 aeadelt. von M. E., 419. Ncichenbuvg. Ein stcyermär- kisches Geschlecht, das schon im Jahre 1290 blühte. Nach Abgang der von Schaumburg erhielten sie das Oberstmarschallamt in Steycr, daß jedoch nur Hans von R. genoß, mit dem das Geschlecht ausstarb, u. dessen Güter an die von Welscr und Gradenecker kamen. Bucc- lin, Ltemmat. ?. III. Spangen- bcrgs Adelssp. II. Th. Zedler, XXXI. 38. (Vielleicht auch?) Vinc. Joh. v. Graf: So erlischt der Heldenstamm v. Rci- chenburg, eine Ballade in Horr- maiers Archiv für Geogr. VIII. Jahrg. 477—78. Schmutz, III. 294. Gauhe, I. Th. 1349. Rcichenrock. Ein ausgestor- benes steyermarkisches Rittcrge- schlecht, d. eine gleichnam. Herrschaft besaß, und wovon die letzten um das Jahr 1480 noch lebten. Schmutz, III. 301. Relcheilstein. 1) Eine in d. Grafschaft Sapn, in der Gegend zwischen der Lahn und Sieg begüterte Familie, die ein Schloß und kleine Herrschaft in der genannten Nheingegend hatte, auf d. einer Namens Wilhelm zu Reichenthal Anfang des I6ten Jahrhunderts ein berüchtigter Raubritter war, gegen den im Jahre 1408 den 4ten April eine eigene Coalition errichtet wurde. Das Geschlecht starb im Jahre 1629 aus, und seine Besitzungen sielen d. Grafen, jetzt Fürsten van Wicd zu, denen es Franz von Nesselrode im Jahre 1689 abkaufte. Das Wappen dieser R. ist in d. nach- benanntcn St. des N. A. beschrieben u. aufmchrere Nachr. dav. verwiesen. Gauhe, I>. Th. 949. In Nr. 262. des N. A. v. I. 1801 wurden Nachrichten v. dieser Familie gewünscht, und im 311. St. des N. A. 1801. S. 4068., gab diese der Juff. Canz- lei-Secrctar Will), v. Lüntzel zu Hannover sehr gründlich. — 2) Von einem noch blühenden Geschlechte von Grasen und Herren in (?) kann Nachrichten u. Wappen Herr von Lüntzel in Hannover mittheilen, R. A. von 1301. 311. St. 4070. — 3) Der Geheime 5 Rath Paul Nico- laus Freiherr von N., wurde im Jahre 1720 Graf. Wahrscheinlich gehört er zu der Familie N. 2. von M. E., 28. — 4) Ein östreichisches Geschlecht, d. seine Besitzungen in dem Machland - Viertel, und sein Schloß auf einem Felsen, mitten zwischen hohen Bergen hatte, das i. Jahre 1296 noch bewohnt gewesen ist. Im 14ten Jahrhundert ist das Geschlecht ausgestorben. B. Ho- hencck, II. 601. Gauhe, ll. 949.— 6) Eine schlesische Familie, davon 2 Johann und Nicolaus v. R. Canzler des H. Volke gewesen, und nach 1492 einer Paul - Reichmann. 303 Ernst, als Kammerer d. K. Ula- dislaus in Ungarn und Böhmen vorkommt. Gauhe, a. a. O. Reichenthal. Außer d. bekannten Canonicus Ulrich v. R., welcher das den Heraldiken: sehr interessante donciliun: Lonstan- liensa im Jahre 1413 herausgab , ist von seinem Geschlechte nichts bekannt. Zedler, XXXI. 40. Reichert. Der Regierungs- Nath Bernhard Joseph, erhielt den 12ten Juni im Jahre 1790' v. Eh. Karl Theodor ein Adelsdiplom. N. v. Lang, 497. Reich! von Neichelshciinb. Christoph Ehrenreich, niederüst- reichischer Landschafts- Restanten- Commissar, wurde im I. 1726 mit obigem Zusatz geadelt, von M. E., 419. Reichlin von LNeldegg, Mcldeck. Eine rheinland., frankische , schwabische, östreichische und baierische Familie, aus der Jodocus von R. schon vor dem Jahre 1369 als östreich. Haupt- mann vorkommt. Dieses Gcschl. hat bis aufs Jahr 1662 d. Besitz des geführten Freiherrenpra- dicats in Baiern erprobt. Aus demselben ist auch im I. 1728 einer, Anselm, Fürst und Abt zu Kempten gewesen. Bucelini, Ztoinnmt. U. IU. Von Haustein, I. 419 — 27. III. 410. Siebmacher, I. Th. 116. N. 14. Seiferts Stammtafeln, II. Th. N. 14. Köhlers Wappencalen- der, 1733. Tab. 28. (wo es Reichling heißt). Gauhe, I. Th. 1362. Zedler, XXXI. 62. V. Meding, III. N. 669. Reichmann. 1) Joh. Philipp, churmainzischcr Schaffner 304 Reichmann zu Bensheim, erhielt vom Kais. Joseph I. den löten Mai i. I. 1705 einen Adelsbrief. R. v. L., Suppl. 136. — 2) Joh.Ambros, Rcichshofkanzl. u.dcss. Brüder, I. Philipp,Adolph Friedr., Albr. Phil, und Philipp Peter, wurden im Jahre 1705 geadelt, von M. E>, 419. — 3) Der Reichshvf- kanzlci-Concipist, Joseph Franz Anton Lvrcnz, von N>, wurde im Jahre 1731 Reichsritter mit Edler von. von M. E., 196. Rcichmanil von Hochkir- chen. 1) Der Platzhauptmann Alois Conrad zu Brünn, wurde im Jahre 1777 mit von H. geadelt. von M. E., 419. — 2) Der Vice- Präsident der nieder- östreichischen Regierung Augustin von N., wurde im Jahre 1813 Freiherr, von M. O., 79. Rcichrvo»Id. Eine in d. Ober-u. Nieder!, und Schlesien begüterte Familie. Sinap, II. 913. Gros- sers lausitzische Merkwürdig!. III. hol. 50. Zedler, XXXI. 216. Acideburg. Eine alte schle- sische Familie im Münsterbergischen und Strclisch - Briegischen begütert. Joncehlin v. R. kaufte im Jahre 1335 das Gut Rak- schütz in der Neumark Jench- lin. Sinap, 1. 756. II. 914. Sicbmacher, I. Th. 61» N. 6. Gauhe, I. 1354. Zedler, XXXI. 218. Von Meding, II. N. 695. Neider. Der bambcrg. Hofrath Martin, erhielt den 24stcn November im Jahre 1760 vom K. Franz I. ein Adelsdipl. N. von Lang, 497. Reidthaupt von Rosein berg. Waren steyermärk. Ritter. Schmutz, III. 30. - Reigersberg. Reifenstcin. Eine ausgestorbene Familie, welche in Steyermärk die gleichnamige Herrschaft besaß. Schmutz, III. 303. Rciffenbcvg. Ein rheinlan- dischcs freihcrrliches Geschl., das im Jahre 942 schon vorkommt, und davon die eine Linie zum Unterschied von der andern, die mit den Ohren genannt wird, weil sie auf ihrem Helm Ohren führte. Schannat, Llient. siulä. p. 141. Siebmacher, V. Theil. 131. N. 11. und 12. Hum- bracht, Tab. 63 — 65. und 291. Von Meding, I. Th. N. 680. und f. Von Haltstein, I. 427 — 433. Zedler, XXXI. 225 — 27. Gauhe, 1. Th. 1354. II. Th. 949. Reiffcttstein» Eine alte främ kische Familie, die auch i. Braun- schweigischcn und in Frankfurt a. M>, so wie in der Gr. Stollberg seßhaft ist. Gauhe, I. 1355. Zedler, XXXI. 228. Lüdersens Samml. Reigersberg. 1) Die z. Fei chenbach sind dem frankisch. Ritter- Cant. Ottcnwald einverleibt gewesen. Auch kommt ein Freiherr dieses Namens als chursäch- sischer Oberamtmann zu Cron- berg im Jahre 1725 vor. Vom K. in Baiern erhielten sie a, 12. Mai im Jahre 1816 ein Grafendiplom, und wurden den 17. Mai desselben Jahres immatri- culirt. Biedermann, O. Suppl. Zedler, 31. 231. R. v. Lang, 65. und Supplem. 26. — 2) Nicolaus Georg, churmainzischcr Rath u. Stadtschultheiß in Aschaffenburg, wurde vom K. Ferdin. im Jahre 1636 geadelt, u. dess. Neimarshausen Reindel. Z0Z Enkel, der Reichshofrath Veit Franz vom K. Leopold den 11. Mai im Jahre 1706 in d. Frei- hcrrenstand erhoben. Auch wurde i der Oberlicntcnant Johann Heinrich, ein Bruders-Enkel Nicol. Georgs, den 10tcn Juli im I. 1761 als Freiherr ausgeschrieben. R. von Lang, 214. — 3) Der Reichshofrath Veit Franz, wurde im Jahre 1703 Reichssrciherr. von M. E., 91. — 4) Der K. Franz il. ertheilte dem Kammergerichts-Präsident Heinrich Aloys von R. den 3tcn September im Jahre 1803 das Edclndipl. R. von Lang, 66. — 6) Der Ger Heime-Rath und catholische Kam- mergerichts-Präsident Heinr. Freiherr von R., wurde im Jahre 1804 Reichsgraf, von M. E., S. 28. Rciinarshausen, Rcincrs- Hausen. Ein bremisches und braunschweigischcs ausgestorbencs Geschlecht. Mushard, 433. V. Mcding, III. N. 660. Lüder- scns Samml. Reiiner. Johann Caspar N., Salzftrtiger und innerer Rathsfreund zu Gmunden, wurde im Jahre 1738 nobilitirt. von M. E., 419. Reimer v. Reimern. Wolfgang Wilhelm, Stadtrichtcr zu Gmünden, wurde im I. 1710 mit obigem Zusätze geadelt, und im Jahre 1732 Reichsritter mit Edler von. von M. E., 419. u. 196. Rein. Die Brüder Wolf Michael und Leopold Carl Friedrich in Wien, wurden i. Jahre 1718 Freiherren, von M. E., S. 91. n. Band. Ncinach, Rhcinach, Ry- nach, Rhzmach. Eine rhein- landische und frankische Familie. Von Hattstein, I. 434. und II. .264 — 273. Gauhe, I. Th. S. 1379. Reinach auf Steinbronn. Ein frciherrliches Geschlecht, das zu Würzburg und beim t. Orden schon im Jahre 1436 zc. aufgcschworen hatte, und von d. auch drei Fürstbischöfe zu Basel gewesen sind. R. von Lang, 62. Rcinbaben von Radlau. Ein sehr altes, seit dem Jahre 1294 schon bekanntes schlesisches Geschlecht im Oelßnischcn und- Creuzburg - Briegischen begütert, schrieb sich nach erlangtem Rittersitze Kadlau, ohnw. Neumark im Breslauischen N. v. K. Si- nap, I. 768. II. 916. Gauhe, I. 1366. und ff. Zcdlcr, 31. 266. Siebmachcr, I. Th. 68. N. 14. Von Meding, III. N. 661. Neinbergk. Der letzte seines Stammes, Johann Marquard, starb im Jahre 1616 und ist in d. Burgkirche der Burg Friedberg beerdigt. Reinboth, Ncinbott. Eine ausgestorbene rittermäßige, thüringische, meist in Erfurt ehem. wohnende Familie, die daselbst seit dem Jahre 1466 vorkommt, und außer einem, der in diesem Jahre Carthauser war, meistens Oberste-Rathsmcister, u. in andern Rathsstellcn angestellt waren. Falkenstein, thüring. Chronik. II. B. 1403 — 1412 Reindel. Der k. boier. Ap- pellativnsgcrichts - Direktor Joh. Evangelist, erhielt am 26. März 20 306 Rcindl im Jahre 1808 von seinem Könige ein Adels - nnd Edelndipl. R. von Lang, 498. Rcindl. Erhielten im Jahre 1486 den ersten Adelsbrief vom K. Friedrich lll., und den 26. December 1622 vom K. Ferdin. II. eine Bestätigung des Adels mit Wappenvermchrung. R. v. Lang, 493. Reine. Eine alte, in d. H. Stettin und Pommern begüterte Familie, ans welcher einer, Heinrich, schon im Jahre 1291 H. Bogislaus IV. Küchenm. war. Micral, I.B. 6. Zedler, XXXI. 270. Gauhe, I. 1868. Reincck, Rhcincck, Rhe- neck. 1) Ausgestorbcne Grafen, deren Grafschaft an das Mainzische, Fuldaische und Hanauiscbe Gebiet grenzt. Nach ihrem im Jahre 1669 erfolgten Absterben kamen ihre Besitzungen an Chur- mainz, Würzburg, und an die Gr. von Erbach und Jsenburg. Jmbof, Xc>1. proa. iiujn I. in ?rc>IeA. Pastvrii b'iane. ro- cliviv. x. 424. Zedler, 31 .B.276.— 2) Eine adliche Familie in Thüringen, welche in Mühlberg, zwischen Arnstadt und Gotha ein kleines Gut hatte, das an die von Vogel, nach deren Ausstcr- ben aber dem Churfürsten von Mainz als Lehnherrn heimsicl.— 3) Eine adliche fränkische Familie, von der in d. N. gcnealog. Handb. 1777. 318. 1778. 366. Nachtr. 169. eine kleine genealogische Nachricht steht. Reiner. Der k. baicr. Sali- ncnrath it., wurde den 10. September im Jahre 1809 als Ritter nominirt, und den 9. Juli 1813 immatriculirt. N. v. Lana, 499. Reiner "von Hohcnrain. Der inncröstreichischc Regierungs- rath Johann Carl Joseph, w. im Jahre 1728 Reichsritter mit Edler von H. v. M. E., 196. Reinhard u. Ningen^Cron. Der k. östreichische Kapitaiulieu- tenant Hans von R. u. N. auf Schmerbach i. Licgnitzischen, erhielt vom Kaiser Leopold I. de» Adel. Sinap, II. 916. Zedler, 31. B. 292. ' Neinhardstotter. Der Inhaber von Lixenried, Ferdinand, wurde vom K. von Baiern den 13ten Februar im Jahre 1820 nobilitirt. R. von Lang, Sup- plcm. 136. Reinhart von Thnrnfcls und Fcrklehn. Der oberöstreichische Negierungsrath ec., Jos. Franz Anton, wurde im Jahre 1797 Freiherr, v. M. E., 91. Neinisch. Der Oberstlieutenant bei d. Quartiermeisterstabe, Ignatz von R., wurde im Jahre 1811 Freiherr, v. M. O-, 79. Neinisch von -Haderbnrg. Der Landrichter der Herrschaft Welsberg und standischer Vicr- tclsvertreter vom Pusterthal, Joseph Franz, wurde im I. 1802 mit von H. geadelt, v. M. E., 420. Ncinisch von Nheinbcrg. Der Nbcrlicutenant Johann Georg, wurde im Jahre 1789 mit dem obigen Zusätze geadelt, von M. E., 419. Neinitz von Ehrenhcims. Der östreichische Hauptmann Johann David, wurde im Jahre Reinkendoerfer — Reisach. 307 1803 mit dem Beiwort von E. nodilitirt. v. M. O., 248. Reiiikendoerfcr ans 1)e- tershagen. Ein pommerisches, im Wvlgastiscben begütertes Geschlecht. Micral, VI. B. 371. Neinking. Ein altes west- phalisches Geschlecht, das seine Vorzüge, (wie Juglcr, Beitr. zur jur. Biogr. V. Th. S. 109. glaubt) nicht gebraucht zu haben scheint, bis Dietrich Ncinking, d. bekannten Rcchtsgel. i. I. 1035 vom K. Ferdinand III. ihn und seine Nachkommen mit d. Vorzügen des Adels wieder begnadigte. Zedler, 31. 329. u. f. Rentiern. Der k. k. Rath und jubilirte Professor der medizinischen Elinik in Wien, w. im Jahre 1818 mit Edler von nobililirt. v. M. O-, 248. Reinsberg , Reinsperg, Rheinsberg, Nhynsb. Derer giebt es in Deutschland verschiedene mit meistens auch verschiedenen Wappen in Baiern, Schwaben, Schlesien u. in Meißen, wo sie schon im I. 1291 vorkommen. Sicbmachcr, I. 55. N. 7. Von Meding, II. 408. Sinap, I. 759. II. 185. Gauhe, I. Th. 1358. Zedler, 31. 344. u. f. Reinsbrunn. Ein erloschenes frankisches, im ehemaligen Ritter-Canton Steigerwald begütertes Geschlecht. Biedermann, St. Tab. 241. Reinstein. Ein frank., zum Theil grafliches Geschlecht, das im ehemaligen Niltercant. Orts Ottenw. begütert gewesen. Salver, 146. Tab. 22. N. 87. 231. und 247. Siebmacher, I. Th. 17. N. 12. II. 107. N. 2. Von Meding, III. N. 663. Biedermann , O. Tab. 16. Neinsrcrir u. Blankenbnrg. Der erste Graf von Reinstein kommt i. I. 1202 vor, stammt von den Grafen von Blankcn- burg, und starb der letzte dieses und des Blankenburg schcn Geschlechts am 9ten Juli im Jahre 1599 aus. Hübncr, III. T. 999. und 1000. P. Jovii, Geschichte dieser Grafen; in einem Auszuge im III. B. d. Sagittarius Thür. Graf- und Herrsch. 274.; und in Klotsch und Grundigs Samml. vermischter Nachr. zur sächs. Gesch. VII. B. 348—375. Avemanns kirchbcrgische Histor., 233. 263. und ff. Hvppenrod, 76 — 78. Gauhe, II. 951. Zedler, 31. B. 3416. Salver, 220. 230. 237. 241. 246. 273. 497. Reinstein u. Taettcnbach. Grafen zu Valley, Freiherren u. Fahnenträger. Kalender d. St. Hubertordcns. V. Meding, III. N. 664. Neinthal. Der Cammcral- Amtsverwalter Scbast. zu Herrnstadt in Schlesien, wurde im I. 17Ü3 in den böhmischen Adelst, erhoben, v. M. E., 421. Reinwaldt von Maldegg. Anton Mrian Leopold, würde im Jahre 1733 mit v. W. nodilitirt. von M. E., 420. Reisach. Diese erhielten im Jahre 1511 vom K. Maximil. I. ein Wappen-, vom K. Karl VI. den 3ten August 1737 ein Freiherrcndiplom, und vom Eh. Karl Theodor am 13tcn August im Jahre 1790 ein Grafcndipl. R. von Lang, 66. u. f. 20 * Zs>8 Reisberger Reisberger von Sturme feld. Der Untcrlieutcn. Carl, wurde im Jahre 1776 mit von St. geadelt, v. M. E., 420. Rcisch. Aus diesem Gcschl erhielt erst Sebastian, dann im Jahre 1663 den 32stcn Juni s. Bruder Johann ein Adelsdipl. In. Baiern sind sie den 26sten April i. Jahre 1785 ausgeschrieben. N. von Lang, 499. Ncisch von Neisehcnfcls. Der Feldkriegscommifsar Franz, wurde im Jahre 1704 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 420. Reifchach. 1) Eine sehr alte freiherrliche Familie in Schwaben, die mit den östreich. Freiherren wohl einerlei Stammes sind, und schon 1019 zu Trier ,c. in Turnieren vorkommen. Lu- eeliu, Llommal. ?. III. Sei- ferts Genealogie adl. Eltern u. Kinder. Spangenbcrg, Adelssp. ?. II. Zedler, XXXI. 369. u. f. Gauhe, I. Th. 1369. Estors Ahnenpr. Tab. I. Siebmachcr, I. Th. 112. N. 6. Bon Me- ding, II. Th. 697. Hartmanns Samml. Bon Schönfeld, Adels- schcmat. I. 166 — 68. — 2) Marquard Rudolph von N., w. im I. 1724 Ritter, v. M. E., S. 91. Nciscncgger aufStephans? kirchen u. Schoenstaedt. Die Inhaberin der beiden Güter St. und Sch., Therese R., geborne Bernclo von Schönreuth, erhielt vom K. von Baiern den 27sten Juli im Jahre 1819 ein Adcls- diplom. R. von Lang, Suppl. 135. — Reisner. Reisenpichler von N)cis? scnbach. Der Kriegs - und Hauptcafscnverwaltcr zu Temes- war, wurde im Jahre 1736 in den Reichs- und crbland. Rit- terstand mit Edler von W. erhoben. v. M. O., 140. Neisenftein. Der Wiener Handgrafenamtsbuchhandl. Direktor, wurde im Jahre 1766 no- bilitirt. von M. O., 243. Rcisewiy. Ein adliches, v. K. Ferdinand II. zum Theil in den Frciherrenst. erhobenes schle- sisches Geschlecht, das aus dem Hause Beliwa abstammt, u. sich von dem im F. Oppcln gelegenen Rittersitze Kadrzin schreibt. Zuerst kommt es im Jahre 1662 in Urkunden vor. Sinap, II. 411 —13. Siebmacher, I. Th. 146. N. 6., der den Namen irrig Neikwitz schreibt, und sie unter den thüringer Adel rechnet. Gauhe, I. Th. 1300. Zedler, XXXI. 389. Von Meding, II. N. 698. Ncisinger. 1) Der östreichische General - Adjutant Johann Gottfried R., wurde im Jahre 1717 Ncichsfrcihcrr. v. M. E>, 91. — 2) Der Feldstückhauptmann , wurde im Jahre 1731 in den böhmischen Adelstand erhoben. v. M. E., 420. Reist)? von Dubniy. Oestreichische Freiherren. B. Schön? selb, Adelsschcmat. I. 223. Reisner. Der Feldmarschall- Lieutenant, Commandeur d. The? resienordens u. Feldartillerie-Divi- sionär in Wien, wurde wegen 48jähriger Dienste im I. 1816 Freiherr, v. M. O., 79. Reiss Reiss von Gisenbcrg. Ein altes markisches Geschlecht. Ein schlesischcs führt Sinap, I. 760. auch an, aber mit dem Beinamen von Schinersdorf. Sicbma- chcr, I. Th. 148. N. 16. Müller, sachs. Annal. 631. Rcisscn auf pcchhofen. Unter Maximilian I. kamen sie nach Baicrn, und wurden d. 6. September im Jahre 1732 als adlich anerkannt und ausgeschrieben. N. von Lang, 600. Rcisscr. Der böhmische Ap- pellationsrath Johann Wenzel, wurde im Jahre 1770 Ritter, von M. E., 196. Rcissrvly. Ein fehles. Geschlecht, das Einige mit den v. Reisewitz verwechseln, das aber von ihm verschieden ist, oder doch ein ganz anderes Wappen hat. Dienemann, 269. N. 48. Von Mcding, II. N. 699. Reist, Reest, Sweerts. Eine aus Brab. stammende schle- sische frcihcrrliche Familie, die i. den ältesten Zeiten (1306) unter die 7 Patrizier-Gcschl. v. Brüssel gehörte. K. Ferdinand III. erhob Johann Franz den 16tcn September im Jahre 1663 in den Freiherrenstand, und d. 22. April 1664 ertheilte er ihm d. Jncolat in Böhmen. Sinap, II. 466 — 69. Gauhe, I. 1361. u. f. Zedler, 41. B. 609. Reitcuau. Die Grafen von R., erhielten im Jahre 1664 die steyerische Landmannsch. Schmutz, III. 364. Reiter von Ncittersfcld. Der Oberlieutenant Anton, w. im Jahre 1792 mit obigem Zusatz geadelt, v. M. E, 420. Reken Z09 Neitter v. Reitenau. Ein steyermarkisches Geschlecht, das auch in der Au genannt wird. R. ist eine Herrschast, welche sie besaßen, und sich davon schrieben. Schmutz, III. 364. Reit; zu Oberrcdwit; und Tiefenbach. Der k. baierische Oberförster Johann Christ. Lo- renz, erhielt den 26stcn December im Jahre 1819 ein Adelsdiplom. R. von Lang, Suppl. 137. Neiyenstcin. Eins der ältesten Häuser im Voigtlande und in der Marggrafsch. Baireutb, v. welchem schon im Jahre 986 einer d. Mcrseburger Turnier beiwohnte. Neues genealog. Handbuch, 1778. I. 166—170. Gauhe, I. Th. 1362. Siebmacher, I. Th. 102. N. 6. Von Me- ding, I. Th. 682. V. Uechtritz, I. Th. 8. Biedermann, V. Tab. 63 — 106. G. Tab. 207—210. Von Hattstcin, I. 436. Nachricht des Geschlechts der v. Nei- tzenstein betr. in Longol. Be- schäft. I. B. 137— 189. 542 — 687. Zedler, XXXI. 412. und folg. Spangenberg, Adelsfp. II. Th. Seiferts adl. E. u. K. — 2) Ein freiherrliches, in Baiern ausgebreitetes altes u. durch ein k. Decret vom 12ten Februar d. Jahres 1769 als freihcrrlich anerkanntes Geschlecht, das v. vorigen verschieden zu seyn scheint. R. von Lang, 216 —18. Reken. Ein Gcschl. der Freien in Pomm., ingleichen kommt auch ein gleichnamiges Geschlecht im Braunsehweigischcn vor, das aber in diesem Herzogth. ausge- Z10 Relkowich — Renner. sterben ist. Micräl, Pommerl. VI. B. 371. Zedler, 31. 443. und f. Luders. Samml. Relkowich v. Bhrendorf. Der Hauptmann des Slavonischen Brooder Regiments, Matthias Anton, wurde im Jahre 1785 mit von E. geadelt, von M. E., 420. Rem, Nehm, Nhem. Eine sonder Zweifel von den augs- burgischcn Patriziern abstammende vor 100 Jahren aber schon unter den Ritter- und stistsmäßi- gcn Adel gerechnete Familie, die schon im Jahre 1325 vorkommt. Bucclin, Zlemmat. U. I. Gauche, I. Th. 1363. Zedler, 31. 633. Nembold. Ein eidliches Geschlecht im Stift Augsburg, das seit dem Jahre 1440 bekannt ist. BuceliN, Zloirim. ?. I. Zedler, XXXI. 637. Gauhe, I. Theil. 1364. Nemchittgett. Ein alt. rhcin- landischcs und schwäbisches Geschlecht, das mit den von Vcn- uingen einerlei Ursprungs ist, und dessen Stammreihe m. Wol- farth, der im Jahre 1165 dem Turniere zu Zürich beiwohnte, angefangen wird. Estors Ahncn- prvbe, 486. und Tab. I. Sieb- macher, I. Th. 127. N. 1. V. Meding, III. N. 665. Zedler, XXXI. 539. und f. Gauhe, I. Th. 1364. Nemich. Die Officiere und Werber, Michael, Felix, Joh., Paptist und Franz Wilhelm, erhielten am Istcn Mai im Jahre 1672 ein Adelsdiplom. R. von Lang, 600. Nemiz. Der Advocat Ant., wurde im Jahre 1782 mit Edler von geadelt, v. M. E., 420. Rom scheid u. Stahelham sen. Der Hauptmann Clemens, wurde im Jahre 1707 in den böhmischen Adelstand mit d. Zusatz und St. geadelt, v. M. E., 421. Remstede. Ein altes nieder- sachsisches Geschlecht, d. in Urkunden schon im I. 1200 und noch im 16tcn Jahrhund, vorkommt. Psefsinger, braunschw. L. Hist. I. Th. Zedler, XXXI. 567. Neimuld von Rcllenbach. Der Besitzer des reichsritterschaft- lichcn Gutes K. am Niederrheüi, Franz Philipp, k. pvhln. und Herzog!, lothringischer Hofadvo- cat, nachher Amtmann d. Herrschaft Wartclstcin, erhielt v., K. Joseph II. den 10ten November im Jabre 1765 das Ritterdipl. R. von Lang, 500. RenedeGodart. Der Hauptmann Matth. R. de G., w. i. Jahre 1810 Ritter, v. M. E., 196. Rcirgerschlagen. Ein aus der Altmark stammendes, aber ausgestorbencs Geschlecht. Von Hagen, Beschreib, des Geschl. von Brunn, 39. V. Meding, III. N. 666. Reimer. 1) Johann Christoph , Handelsmann in Schlesien, wurde i. Jahre 1725 böhmischer Ritter, v. M. E., 196. — 2) Der k. k. Rath Anton, w. im Jahre 1776 geadelt, von M. E., 421. Reimer von und zu Ast mcirdmgeil. Ein schwäbisches Rennow Geschlecht, bei dem das Unter- schcnkcnamt des Stifts Kempt. statt Ch. Sachsens erblich gewesen. Bon Hattstein, III. Sup- plcm. 127. Siebmacher, 1. 116. N. 9. Zedler, XXXI. 604. V. Meding, II. N. 700. Rcnnow. Von diesen ist uns zur Zeit nur ein im Jahre 1746 vorkommender Ritter, Nam. Ni- colai von N. bekannt. V. West- phal, in Non. inecl. 1. 20. N. 79. Nachr. von dem an die Stadt Lübeck im Jahre 1359 verpfändeten Lominio et acl- voeat. Noelen. 1740. I'alz. 6. Von Meding, III. N. 668. Renoir. Jacob, wurde im Jahre 1754 nobilitirt. von M. E., 421. Rensting. Der k. k. Jagerei- Intendant Franz Heinrich, w. im Jahre 1706 Reichsfreiherr, von M. E., 92. Rensperger v. R.^uspcrg und Deprschkowitz, Dirsch- kowiy. Ein alter in Böhmen seßhafter Adel. Sinap, 752. 759. II. Th. 917., welcher sie nicht in Böhmen, sondern in Schlesien begütert angiebt, u. sie auch Reinsperg, Reinspurg und Ne- genspurg schreibt. Gauhe, II. 954. Zedler, XXXI. 624. Renzcnbcrg. Diese besaßen das Gut Scheuern in Steyerm. Schmutz, III. 358. Repchow, Rebkau. Eine sehr alte anhaltische Familie, die sich in Meißen niedergelassen, aus welcher Eiko, Ebko von Repchow im I3ten Jahrhundert den Sachsenspiegel und das Lehnrccht zusammengetragen hat. Gauhe, I. Th. 1366. Zedler, 31. 635. Retem. 311 Eichhorn, die Staats u. Nechts- gesch. II. Th. 279. und ff. Resch von Rchwald. Der Major Matthäus, wurde im I. 1816 mit obigem Zusätze geadelt, von M. O., 249. Röschen. Ein steyermärkisch. Geschlecht. Sicbmacher, III. Th. 80. N. 8. Von Meding, III. N. 669. Resten. Ein bremisches Geschlecht, das scit 1395 .bekannt ist. Mußhard, 440. Zedler, 31. 700. Gauhe, I. Th. 1366. Von Meding, III. N. 670. Rcstlng, Rcstliigcr, R. von Rcstmgen. 1) Ritter u. Besitzer der Herrsch. Weichsclstatt ?c. in Stcyermark. Schmutz, III. 359.— 2) Die Brüder Franz Christoph u. Vikt., w. 1706 mit obig. Zus. nobilitirt. von M. E., 421. — 3) Der Wcrkbezirkscommissär Ignatz Paul R., w. 1800 mit Edler von geadelt, von M. O., S. 249. — 4) Paul Edler von R., Inhaber der Herrschaft Wcichsel- statten und Einod in Steyerm., wurde 1808 Ritter. V.M.E., 196.' Restorff, Reydorff, Ret> trchstorff, Repsdorf. Eine sehr alte brandenburgische u. mc- klenburgische Familie, die schon im I. 926 vorkommt. V. Behr, I.Is»r> VIII. Her. NekIeuburZ. p. 1660. Gauhe, I. Th. 1366. Zedler, 31. B. 825. Siebmacher, V. Th. 153. N. 6. Von Westphalen, IVIon. Ineclit. '1. 4. 'I'ub. 19. N. 19. Von Meding, II. Th. N. 703. Retem. Eine längst ausgestorbene meklenburgische Familie, die schon 1248 vorkommt. Von Meding, II. Th. 701. 312 Rettberg Rcttbcrg. 1) Rettberg, Netberg, Rietberg, Ridberg, das gräfliche Geschlecht, davon wir oben, 326., unter Nitberg das Nöthige bemerkt haben, u. welches mit dem folgenden eidlichen Geschlecht einerlei Abstammung hat. — 2) Ein adliches Gcschl., das im K. Hannover belehnt u. begütert ist. Es leitet seine Abstammung von vorbenannten wcst- phäiischen Grafen und zwar v. Johann von Reetbcrg oder Rct- berg her, der ein Fräulein Maria v. Sünzemann eheligte. Ein Sprößling dieser Ehe soll bald nach der Reformation zur protestantischen Kirche übergegangen seyn und Adel und Güter verloren haben. K. Karl VI., die Abkunft dieser Familie berücksichtigend , erhob den hannövr. Hofrath Johann Heinrich von R. neuerdings in den Reichsadclst. Das Wappen dieses Geschlechts hat sich dem gräflichen sehr ähnlich erhalten. Das Stammschloß Retberg liegt 3 Stunden von Liebstadt. Joh. A. A. Möllers Stammregister der von Nettbcrg. Familie. Lippstadt, 1793. Lüder- sens und meine Samml. M. s. a. die b. vorigen Art. angeführten Schriften. — 3) Ein Obcr- amtmann Heinrich Jonas Rett« berg zu Blumenau und seine eheliche Nachkommen wurden vom K. Franz I. im I. 1764 geadelt. Verzeichn, der in den churhan- növerischen Landen publicirtcnSt. V. C. N. 39. Rettcl, Rctteln, Rödel, R. r>. Schrvanbcrg,Scl?rvanenb. 1) Der Oberamtsrath Sebastian Felir R. von S. in Schlesien, Reuber. wurde im I. 1731 böhm. Freih. v. M. E., 92. — 2) Die Wittwe des Generalsteuercinnehmers R. u. S., Johanna Rosina geb, von Fritsch, w. mit ihrer Tochter, Johanna Franziska 1731 böhmische Freyin. Ders. a. a. O. M. s. a. 466. Schwanberg. Retter. Der Doctor d. Chirurgie Johann Christoph, wurde im Jahre 1767 mit Edler von geadelt, von M. E., 421. Rettersbach. Ein erloschenes Geschlecht im fränkisch. Ritter-Canton Nhün und Werra. Biedermann, R. W. Tab. 4l6. Rettich. Der Forst- u. Obcr- waldmcister Joseph, wurde im I. 1816 mit Edler von geadelt, v. M. O., 249. Rctz, Reetz. Eine schlesische, im Breslauischen begüterte Familie. Ein Dittmar von N. kommt im Jahre 1291, und ein Heinrich 1213 vor. Sinap, II. 919. Zedler, 31. 867. Reycr. Wenzel Adrian Edler von, ..iedcröstreichischer Herr und Landmann, Besitzer der Herrschaft Walckersdorf, und Bankal- Administrations- Assessor, wurde wegen 46jährigcr Dienste im I. 1899 Freiherr, von M. O., 79. Retzow. Eine alte adl. Familie im Mcklenburgischcn, deren Stammhaus gleiches Namens im Amte Werdeilhagen liegt, und von dem Gvmari de Rcdsow im I. 1293 als Zeuge vorkommt. Zedler, XXXI. 863. Gauhe, II. Th. 966. Rcubcv. Der Oberstlieuten., Johann Wilhelm, wurde im I. 1763 geadelt. von M. O.,249. Reurletz 313 Reuricy. Eine ftänk. Familie, welche in dem ehemal. Ritterkanton Orts Baunach begütert ist. Biedermann, B. Tab. g 246a. - Röusner. Aus Ungarn und g Siebenbürgen wendete sich dieses Geschlecht nach Schlesien, und ließ sich in und um Lcmbcrg nieder. Sinap, II. 918. Reuss. 1) Eckenbold Neust v. Jlbenstadt, zwar zu d. graflichen, nachher fürstlichen Hause Reust gehörig, begnügte sich blos mit der Nittcrwürde, und war der Stammvater des adl. und freibcrrlichcn Standes, der sich auch nicht Vogt schrieb. N. gen. Handbuch. Nachtr. 1778. 87 — SV. — 2) Eine ausgestorbene braunschweigische Familie. Lüder- sens Samml. — 3) Der königlich baiecische Kommerzicnrath, I Richard zu Sünzing bei Braunem, erhielt vom Eh. Karl Theodor den Zvstcn Januar im I. 1778 ein Adelsdiplom. N. von i Lang, 601. — 4) Ein bremisches Geschlecht, daS schon längst in dem Lande Kedingen ausgeblüht, und erloschen ist. Basy! R., erhielt mit seinen Vettern, den von Pahlen vom K. Maximilian II. die Erlaubniß d. Wappen ihres Großvaters Otto von Rütow führen zu dürfen. Muß- hard, 443. Von Mcding, II. - N. 707. Reuttor. Der Hof- u. Kammer - Cvmpositcur Georg Carl, wurde im Jahre 1740 in den Reichs- und crbländischen Adelstand erhoben, v. M. O-, 249. Rcvclard. Der Hauptmann Johann Niclas, wurde im I« 18i7 geadelt, v. M. E., 421. Neventlow, Reventlau. Ein aus Ditmarsen entsprossenes holsteinisches und meklenburgisch. Geschlecht, das sich schon i. 12. Jahrhundert in verschiedenen Linien in u. ausser Deutsch!., besond. auch in Dänemark verbreitet hat, wo es den höchsten Gipfel der Ehre erreichte. Der dänische Minister Conrad, wurde im Jahre 1673 vom K. Christian V. in den Grafenstand erhoben. Ange- li, holsteinische Chronik, 206. u. 210. Von Westphalen, IVIonnm. Inoclll. V. 3. '1'ali. 6. Fr. Nost- gaard, Atrium clomus kovent- iovianae. Koppenhagen, auf 2 großen Tabellen. Ambros. Leh- mann, im herrschenden Europa, 392. Zedlcr, XXXI. 892-96. Gauhe, I. 1367 — 71. Siebma- chcr, V. Zusatz N. 2. V. Me- ding, II. N. 706. 473. ^II»L- mein. gonealvFisesies Hauclsi., 1811. 742. und folg. Nevenung. Eine ausgestor- bcne gräfliche Familie, welche im Jahre 1127 schon vorkommt, die aber, nachdem sie das Kloster Neurgark- vor Halle 1230 gestiftet gehabt, ausgestorbcn ist. Ihre Herrschaft hat, wie Hop- pcnrod, S. 79. sagt, am gesalzenen See, in der Herrschaft Mansfcld gelegen, da, wo jetzt Reblingen liegt. Ncrvizkp. Der Gcneralfeld- wachtmcistcr Johann von R., w. im Jahre 1773 Reichsfreiherr. v. M. E., 92. » Reu, Rcgs. Eine der ältesten sächsischen Familien in?Äei- ßen, die zum Theil gräflich ist. S14 Rey — Rheden. Siebmacher, V. 141. N. 3. führt eine auch meißnische Familie mit dem Namen Rex u. einem ganz von dem verschiedenen Wappen auf, was er im I. Th. 16V. N. 13. geliefert, und so wie von Mcding, I. N. 684. beschrieben hat. Zcdler, 31. 1VV4-Z. V. Ucchtritz, diplom. Nachr. (von 166V — 1792. aus verschiedenen Kirchenbüchern.) V. Th. 124 — 136. Rey. Cajctan, wurde im I. 1808 galiziseher Graf, von M. E., 28. — 2) Graf Carl, Besitzer der Herrsch. Mittrowitz in Böhmen, wurde im Jahre 181V östreichischer Graf, von M. E., S. 28. Rcya. Die Brüder, Anton lind Sebastian, wurden im I. 17^6 nobilitirt. v. M. E., 421. Reybisch, Reibisch, Rci- lntzsch, Reypirzsch. Einescble- sische Familie, die mit Scyfricd von R. d. K. Matchiä II. Kam- merrath 1634 erloschen zu seyn scheint. Sinap, II. 921. Zedler, XXXI. 3. Rcyhenburg, Rcichcnburg. Ein stcycrischcs Geschlecht, das wahrscheinlich mit Johann von R. 1611 ausgcstvrben ist. Sieb-- macher, II. Th. 44. N. 9. Von Mcding, I. N. 686. Rcynestorpe. Ein lünebur- gischcs Geschlecht, dcss. Stammsitz gleiches Namens 2 Meilen von Lüneburg liegt. Von Me- ding, III. N. 671. Rcyprccht von Budiilgcn. Ein rheinlandisches und fränkisches, wahrscheinlich erloschenes Geschlecht, dessen Stammrcihe mit dem Jahre 1442 von Humbracht, Tab. 246. angefangen wird. Gau- he, I. 1374. Zedler, 31. 1022. Salvcr, 666. Von Meding, II. 91. 7V8. Reysky r>. Dubenitz. Die Brüder u. Vettern Franz Wenzel, Georg Leopold und Johann Stephan, wurden im I. 1723 böhmische alte Freiherren, von M. E., 92. Nczer. Der Untercommissar des V. U. M. B., wurde im I. 1739 in den Reichs- und crb- landischen Rittcrstand mit Edler von erhoben, von M. O., 14V. Nezo, Retzo, Reyow. 1) Ein brandcnburgisches Geschlecht. Dithmar, 61. N. 14. V. Meding, II. Th. N. 704. — 2) Ein ausgcstorbenes meklcnburgi- schcs Geschlecht, davon Joachim Ernst noch zu Ende des 17tcn Jahrhunderts lebte. Klüver, S. 646. Von Mcding, II. N. 706. Rhadcn, Raden. Ein märkisches und pommcrischcs Geschlecht, das im 16ten Jahrhun- d.rt vorkommt. Vanselo, Heldenregister, 400. Dithmar, 76. 61. N. 13. Klüver, 642. Beehr, 1669. Mußhard, 437. Zedler, 31. 1069. und f. Gauhe, I. 1375. Siebmacher, V. Th. 163. N. 11. Micräl, 619. V. Meding, I. N. 686. Rheden, Nhaedcn, Nhos den, Rhoeden Reden, Nac^ den. Ein sehr alles hinterpom- merischcs und braunschweigisches Geschlecht, das zuerst im Jahre 1184 vorkommt. Spangcnbergs Adelssp. II. Th. Micräl, Vntic^. ?oin. IN6. VI. 371. Gauhe, I. Th. 1376. Zedler, 31. S. 1086 — 93. aus handschristlichen Rhediger — Rheinstein. 315 Nachr. Siebmachcr^I. Th. 183. N. 3. Lüdcrsens Samml. Von Meding, I. Th. N. 687. Rhcdigcr, Rchdiger. Eine alte adliche und sreiherrliche Familie in Schlesien, die von den Patriz. dieses Namens herstammt, und von der Mitte des 16ten Jahrhunderts an vorkommt. Ilo- nolü klrecligeroinin-ma, et in huleaia Ingala, annel Pibiginm in Hilesiogra^Ina Ilencliana re- norata. st. II. e. 8. §. 112. P- SS9. Sinap, I. 76V. II. 433. Gauhe, I. 1376. Zedler, 31.- 1VSZ. und folg. Sicbmacher, I. 63. N. 6. Von Meding, III. N. 672. Rhein, von, zu. Eine rhcin- ländische und frqnkische Familie, welche von Hattstein, I. 6SV. in das Z. versetzt. Gauhe, I. 1379. der ihn nur von Rhein nennt. Rheinbnch. Der östreichische Major, Thomas, wurde i. I. 1804 mit Edler von geadelt, v. M. O., 249. Rhcinberg. Ein altes rhein- landischcs, vom Jahre 1165 — 1615 bekanntes Geschlecht, welches am 24sten Juli des zuletzt gedachten Jahres ausstarb. Bis 1660 lebte zwar noch ein wirkliches Familienglied, d. mit Reinhard von Buscck vermählt war, allein auch dieses starb in dem bemeldeten Jahre. Humbracht, Tab. 172. Von Hattstein, I. 436. und f. Gauhe, I. Theil. 1380. Zedler, 31. B. 1113. Siebmacher, I. Th. 127. N. 9. Von Meding, II. N. 710. Sal- vcr, 636. 679. 646. Rh eiufeldei!, Reiufcld c n. DaS Stammschloß dieser längst > ausgestorbencn graflichen Familie lag mitten im Rhein, welches man den Stein Nheinfeldcn, nahe bei der schwäbisch. Stadt Rhein- felden, nannte. Von ihnen kommt schon einer im Jahre 935 auf dem Turniere zu Magdeb. vor, so wie ein Adalbcrt von R. bereits im Jahre 1070 als Bisch, zu Worms gestorben ist. Luca, Grafensaal. 435. Zedler, 31. S. 1116. Nheittczvafeu. Ihre Stammreihe geht mit Adelheim an, der um das Jahr 670 gelebt hat. V. seinen Nachkommen vermahlte sich Johann III. mit der Wild- gräsin und Erbin von Kyrburg Adelheid in Baiern. Dieses Johanns III. ältester Ur-Ur-Enkel Philipp, wurde Wild- u. Rheingraf in Dann, der jüngste aber W. und Nhcingr. in Kyrburg. Des letztem Linie starb mit Johann Posthumo im Jahre 1669 aus. M. s. a. Solms u. Wildgrafen. Imlrttk, I>otit. proa. IRIa. V. c. 3. p. 397. Hübner, I. Th. Tab. 251. und II. Th. Taf. 458 — 462. neu, Op>. Iwralcl. D. I. p>. 306. Zedler, 56. Band. 927 — 944. Allgemein. gen. Hancllnicki, I. p. 903 — 6. Hartm. Samml. Rhcinl von Grossh«:usen. Sie erhielten im Jahre 1751 einen mit dem Großhauser. Wappen vermehrten Wappenbrief, u. den 17cn Juli im Jahre 1790 vom Churfürsten Karl Theodor ein Edelndiplom. N. v. Lang, 501. und f. Rhoiufteiil. Eine ausgestor- benc fränkische Familie, die im > ehemahligen Nittercanton Otten- 316 Rhetm Ribbesbüttel. wald begütert war. Biedermann, O. Tab. N. 36. Nhctcn. Ein pommerisches Geschlecht im Wolgastischcn, das nach 1476, wo ein Domherr zu Verben gelebt, nicht weiter bekannt ist. Gauhe, I. 1376. Mi- cral, Hulicj. bom. I^ib. VI. S. 370. Zedler, 31. 1136. Rhcy, Rhetius, Rheez. Wann der berühmte Staatsmann Johann Friedrich Rhetz, d. erst auf der Universität Frankfurt an der Oder die Rechte lehrte, nachher aber im Jahre 1682 wirklicher Minister in Berlin wurde, geadelt worden, erhellet weder aus Zedler, 31. B. 1136., noch aus Juglcrs Beitr. zur jur. Lit. .in dessen V. Theil. 11. und ff., seine Biographie steht, noch aus Siebcnkeesens neuem jur. Magazin, I. B. wo 622 — 24. von mir ein Nachtrag befindlich ist. Hoffentlich kann dieses in dem Ergänzungsbande noch angegeben werden. Nhode gen. Rhodus auf Guadcucgg. Aus Pommern stammend, erhielten vom Churf. Karl Theodor den 24sten September im Jahre 17S0 ein Rit- tcrdiplom. N. von Lang, 602. Tyroff, 1. Th. 123. Rhoden, Rodcu. Ein in dem Fürstenthum Lüneburg und in d. Grafschaft Hoya lange bekannt gewesenes Geschlecht, das aber des Adels sich einige Zeit entäußert haben mag, indem K. Joseph II. den 3ten Februar im Jahre 1767 den hergebrachten Adelstand desselben bestätigte. N. Meding, III. N. 673. Sieben- keeß, I. B. 123. Rhoedcn. Ein pommerisches Geschlecht. Micräl, 621. Von Meding, I. N. 688. Rhost von Bisenhard. 1) Eine frankfurtische Familie, die am 2Isten Februar im I. 1777 ausgestorbeu ist. Neues geneal. Handbuch, 1776.11.1777.318. 1778. 366. Nachtr. 169. — 2) Johann Christian, Edler Herr von E., wurde im Jahre 1729 in den Reichsritterstand erhoben, von M. O., 140. — 3) Der Wechsler zu Frankfurt u. kaiscrl. Reichs-Operations - Casse- Einnehmer Christian, wurde im I. 1714 Ncichsrittcr mit Edler von E. von M. E., 196. Nhoyu, Rost, Rohn. Eine schlesische, zu Anfang des 16ten Jahrhunderts bekannte Familie, die wahrscheinlich den Namen v. ihrem in dem Liegnitzischen gelegenen Stammhause Rvye angenommen, sich aber nachher aus dem Hause Dirschwitz geschrieben. Vinap, I. Theil. 767. II. 919. Zedler, 31. 1181. Ribbeck, Ncbbcck. Markischer Adel, dessen Stammhaus ihres Namens in der Mittelmark ohnweit Spandau liegt. > Es ist auch im Mcklenburgischen seßhaft gewesen. Beehr, 1687. Dicne- mann, Nachr. 166. 169. N. 1. Gauhe, I. 1381. und f. welcher, und ihm nach das Zcdlerischc Lexikon, 31. B. 1206. u. f. vermuthet, daß sie von dem nieder- sächsischen Geschlechte der v. Ne- bock abstammen. Von Meding, I. N. 689. Ribbesbüttel. Eine ausgestorbene braunschwcigische Familie, von der von Meding das Niccabonn Richter. 3t7 Wappen nach einem Schild von 1621, der sich zu Essenrode be- ' findet, beschrieben hat. V. Me- ding, I. N. 690. Lüdersens Samml. Riccabona von Reichen- fels. Der Oberstwaldmcistcr ?c. Carl Joseph, mit seinem Vetter Franz Anton, wurden im Jahre 1763 mit von R. geadelt, von M. E., 422. Ricci. Der Rath der Com- merzial - Jntendenz Pasqual R. zu Triest, wurde im I. 1766 geadelt, von M. O., 249. Ricci von Pasqual. Der inncröstrcichische Gubernialrath, wurde im Jahre 1776 Freiherr, von M. O., 80. Richard. 1) Der Reichshofraths-Protonator Johann Ernst, wurde im Jahre 1727 in den Reichsadelstand, und im Jahre ' 1732 in den Reichsritterst. mit Edler von erhoben, v. M. E., 422. und 196. — 2) Die Geheimen Hofräthe des toscanischen Departements zu Wien, Joseph und Dominik von R., wurden im Jahre 1779 Freiherren, von M. E., 92. Richenberg. Ein altes, wahrscheinlich abgestorbenes, im Jahre 1269 im Fuldaischen begütertes Geschlecht. Von Meding, il. N. 711. Richler. Der Oberlieutenant Leopold von R., wurde i. Jahre 1792 Freiherr, v. M. E., 92. Richlcwsksi. Der Domdech. > zu Przemisl, wurde im I. 1791 in den galizischen Adelstand erhoben. von M. E., 422. Richnovskivon Richonov. Böhmische Freiherren, die mit d. von Stosch und Kaunitz einerlei Ursprungs sind, und einerl. Wappen führen. Ihr Stammhaus Richnow liegt im Chrudiner Kreise in Böhmen. Der K. Wenzel erneuerte ihnen den schon seit 1088 zustehenden Freihcrrenstand, worüber das Diplom in Stoschii gen. Hist. lol. 39. steht. Die Familie ist im Jahre 1690 erloschen. Balbin, IVIiseeii. 1)ee. I. 146.6. Gauhe, I. B. 1382. Zedler, 31. 1311. Richorv. Eine niedcrsächsische Familie, welche in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts vorkommt. Ludwig, Ueliq. iVisopN. '14 V. 101. und 110. Pfefsinger, braun- schweiqische Hist. Ii.Th.784. Zedler, XXXI. 1313. Lüdersens Samml. Richter. 1) Der Consul zu Wohlau, Wenzel Ignatz, wurde im Jahre 1729 in den böhmischen Adelstand erhoben, von M. E., 422. — 2) Die Brüder Anton, Concipist der Statthafteren. Böhmen, Joachim, Postmeister zu Ncuhaus, und Johann Jacob, Landesphysicus zu Brieg, wurden im Jahre 1733 in den böhmischen Adelstand erhoben, von M. E., 422. — 3) Der k. östreichische Oberlieutcnant Johann Ferdinand R., wurde im Jahre 1786 geadelt, von M. E., 422. Richter von Bienenthal. Der östreichische Oberste Franz R., wurde im Jahre 1808 mit dem ' Beinamen von B. geadelt, von M. E., 422. Nichter v. Bisenberg. Der östreichische Hauptmann R., wurde im Jahre 1769 mit dem Zusatz v. E. geadelt, von M. E., 422. . Z13 Richter Rickauer. Richter von Fo.lkau. Der Rittmeister Heinrich R., wurde im Jahre 1819 mit d. Bein. v. F. geadelt. v. M. E., 260. Richter von ^>eldenherz. Der bischöflich olmützische Ruth, Franz Joseph von R., wurde i. Jahre 1747 böhmischer Ritter mit dem Zusätze von H. v. M. E., 196. Richter von L.o.ubenhcinr. Der östreichische Major Johann R., wurde im Jahre 1816 mit dem Zunamen von L. geadelt, von M. E., 423. Richter von Rcsand. Der östreichische Oberlicuten., Joseph Carl N., wurde im Jahre 1766 mit dem Zusatz von N. nobili- tirt, und nachdem er Rittmeister geworden, im Jahre 1786 Ritter. v. M. E., 422. und 197. Richter von Richtenburg. Der Landes - Spndicns des Für- stcnthnms Berg, Johann Jacob von R., wurde im Jahre 1736 böhmischer Ritter mit dem Zus. von R. von M. E., 196. Richter von Richterburg. Der inncröstreichische Gubernial- Rath und Bancal-Administrator Franz Taver R., wurde i. Jahre 1788 mit gedachtem Beinamen geadelt, von M. O., 249. Richter v. Richtcrsburg. Wenzel Ignatz R., Negistrator der Statthaltcrei zu Prag, w. im Jahre 1733 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 422. Richter v. Wo.lsbcL. Georg R. von W., wurde i. Jahre 1728 böhmischer Ritter, v. M. E., 196. Richter voir welzenstein. Der Kleinschrciber bei der Land- tafcl in Mahren, Johann Jos. N., wurdx >m Jahre 1744 Rib tcr mit von W. von M. E., 196. Richtern. Der Hoskammer- Buchhaltcr Johann Christoph v. N., wurde im I. 1707 Neichs- ritter mit Edler Herr, von M. E., 197. Richthof. Diese haben eigentlich Pratorius geheißen, und wurden in der Mitte des 17tcn Jahrhunderts in den Adelstand mit d. Namen N. erhoben, auch hatten sie in Schlesien viele Rittergüter. Eine Linie, diezuBartz- dorf, ist im Jahre 1741 v. K. in Preußen in den Frciherrenst. erhoben worden. Gauhc, 11. 966. u. solg. Richthoffen. 1) Ein Freiherr von Nichthoffen, wurde d. 23sten Februar im Jahre 1806 mit der Prinzessin Elisabeth Charlotte Sophia Fricderika v. Holstein Beck, vermahlt, u. hinterließ diese i. I. 1808 als Wittwe. Deß scn Bruder lebte einige Zeit in Sondcrshausen, u. starb daselbst. Supplement-Tafeln zu Hübncrs gcneal. Taf. 2te Lieferung, Tafel 34. — 2) Samuel von R., wurde im Jahre 1736 böhmisch. Freiherr, von M. E., 92. Rlcko.uer. 1) Die Abkömmlinge des blcmi'L clo Ilignioro, (der aus den Niederlanden mit den ligistischcn Truppen i. Jahre 1620 nach Baicrn gekommen, i. der Obcrpfalz Güter erwarb, u. im Jahre 1632 vor dem Feind blieb), erlangten 1681 einen Wap- Nickers bürg Ri'edcl. 319 pcnbrief, nahmen dann den Namen R. an, und erhielten den Zten Februar im Jahre 1761 v. K. Franz 1. ein Adelsdipl. R. von Lang, 602. u. f. — 2) Der k. baicrische Ingenieur-Geograph Max. Joseph befindet sich in einem unsürdcnklichen Adels- bcsitzstande. Ebend. 603. Rickersburg. Besaßen die gleichnamige Beste in Steyerm. Schmutz, 111. 364. Ricklingcn,Rickclingc,Rieck- luigcn, Rielingeir. Alte, im 12ten Jahrhundert vorkommende Dynasten und Herren, von dem an der Laine zwischen Hannover und Neustadt gelegenen Schlosse, das nach Abgang derselben an die Grafen von Roden gekommen, also benannt. Zcdler, 31. 1607. u. f. Rickmejstorpe. Ein halber- städtischcs Geschlecht, das aus- gestorbcn zu seyn scheint, und v. welchem die im Jahre 1492 zu Mainz cdirtc Chronecke der Sassen ein Wappen vom I. 1366 vorstellt, das von Meding, lii. N.-676. kürzlich beschreibt. Ridel. Andreas R., Lehrer der Fcldkriegsbaukunst u. practi- schen Geometrie in der Militär - Acadcmie zu Neustadt, wurde i. Jahre 1773 nobilitirt. von M. ss E., 423. 7lidl von Ridlswald. Der Sccretar bei dem böhmisch. Cvn- cesse der obersten Landesossscicre, Franz Leopold, wurde im Jahre 1758 mit dem Zusätze von R. nobilitirt. von M. O., 260. 2Rdl von Rittclsw«ild. Der Rittmeister Franz N. wurde im Jahre 1782 mit v. R. Ritter. von M. E., 197.. Ridlcr voir Greifenstein. Der Oberstwachtmcistcr Ferdi»., und sein Bruder, der Untersten-, tcnant Johann, wurden i. Jahre 1773 mit dem Beisatz von G. nobilitirt. von M. E., 423. Riebe, Rübe. Eine alte mcklenburgische u. braunschwcig. Familie, die aber im H. Braunschwcig erloschen ist, und aus welcher einer im Jahre 1646 jedoch noch als braunschwcigischcr Rath vorkommt. Spangenbcrgs Adelssp. 11. Th. 266. Gauhe, I. B. 1382. Zcdler, 31. Bd. 1618. Bon Meding, 1. Theil. N. 691. Lüdcrscns Samml. Ricbel v. Lestcrtreu. Der Major Franz Thcodr R., wurde im Jahre 1814 mit dem Beis. von F. geadelt, von M. E., S. 423. Rieben von Riebcnfcld. Der Hoskricgsbi>chhaltungs-Rait- rath Carl Heinrich R., wurde i. Jahre 1793 mit Edler von N. geadelt, von M. O., 260. Rieber von Adelswerth. Der östreichische Major, Anton R., wurde im Jahre 1310 mit dem Beisatz von A. geadelt, v. M. O., 260. Ricdel, Rudel. Ein schle- sisches freiherrlichcs Geschlecht, d. den kaiserlichen Obersten Georg R. von Lvwenstern u. Seyfcrts- dorf zum AnHerrn hat. Sinap, II. 413. Gauhe, II. 1746. Zed- lcr, XXXl. 1630. Ricdel von Nittersfeld. Der östreichische Oberlieutcnant, Joseph R., wurde im I. 1771 S20 Nieder mit dem Beinamen von N. no- bilitirt. v. M. E., 423. Ricdcr. Eine ausgcstorbene anhaltische,Familie, die auch in Meißen Güter gehabt, daraus Wilhelm von R. im I. 1605 den Bischof zu Merscburg befehdete.' Zedler, 31. 1531. .Gauhe, I. 1383. Ricder von Adclswcrth. Der Pontoniers-Major u. Oberstschiffamts-Verwalter, wurde im Jahre 1810 mit dem Beinamen von A. nobilitirt. von M. O., 250. Riedcver Freiherr v.Paar zu Schoenau. Ein altes bai- erischcs Rittergcschlccht, d. schon im Jahre 1186 vorkommt, und aus welchem der Truchseß Georg Siegmund von N. v. Eh. Maximil. Emanuel den 22stcn Februar im I. 1602 ein Freiherrendiplom erhielt. R. v. Lang, 218. Riederer von Ricdthcim, und paar. Ein schwabisches Geschlecht, das vom Jahre 1317 bis gegen das Ende des 17ten Jahrhunderts vorkommt. Buce- lin, ölemmat. 1^. 3. Erus. an Luev. 3. Riedern. Eine fränkische Familie, die ihre Güter zu Niedern u. hatte, und die im I. 1588 mit Alexander» ausstarb. Biedermann, R. W. Taf. 24. Von Hattstein, ill. 414. Niedern v. Goltstein. Ein stiftsfähiges Geschlecht, das vielleicht von vorigem nicht verschieden ist. Salver, 229. 230. 233. 241. Ricdescl, Nicthesel. Eine alte frciherrliche Familie, die ur- - Riedheim. sprünglich am Rhein, besonders in Hessen, ingleichen in Thüringen, hauptsächlich im S. Wei- marischcn begütert ist. Conrad von R., der im Jahre 1165 vorkommt , ist der Altvater Herrmanns, der im Jahre 1269 u. 6 Sühne hatte, davon 3 den Staunn fortpflanzten und verbreiteten. Eine ihrer Hauptlinien ist die der R. von Eiscnliach, welche die Freiherrenwürde und d. Erbmarschallamt um d. Mitte des 15ten Jahrhunderts erlangte. Estor, Ahncnprobe. 481. Hum- bracht, Tab. 114 —117. Von Hattstein, l. 438 — 451. Hel- wigs Genealogie der R. v. Eam- burg, 1631. B. Seiserts Genealogie hochadlicher Eltern u. K. 439. Gleichcnstein, Tab. 67. Neu- sprossendcr Palmbaum, 383°. Biedermann, N. W. Tab. 121 — 139. Gauhe, I. 1383 — 86. Zedler, 31. B. 1533. und folg. Oetters Nachr. von den Herren von R. Tübingen, 1773. Lü- dcrscns Sammlungen. Hartm. Samml. Neue geneal. Nachr., 1773. 170 — 174. Na.chtr. I. Th. 90. Siebmachcr, 1. Theil. 134. N. 1. 135. N. 1. und V. 126. N. 1. Tyroff, .Tab. 64. Spener, 'I'lreor. insi^n. 247. Von Meding, 1. N. 692 — 94. Riedheim, Riedtheim, Riethnim. Eine schon im I. 1080 in Schwaben vorkommende Familie, und zwar auf d. Turnier in Augsburg, so wie auf dem zu Gottingen, wo einer im Jahre 1119 Wappen-König war. Im Jahre 1507 starb Johann von R. als Fürst Abt zu Kemp- tcn. Konrad von R., wurde v. Riedi'ger K. Rudolph II. den 27. Septbr. im Jahre 1690 in den Freiherrenstand erhoben, was auch dem Johann Conrad von R. vom K. Leopold den Uten Juli im I. 1696 wiedcrfuhr. R. v. Lang, 219. Falkenstcin, ^nnal. Xorcl- gav. IV. Nachles. 306. VI. Nachl. 468. Salver, 647. 661. 666. 681. 629. Bürgermeister, schwabischer Adel. Gauhe, I. 1383. Siebmacher, I. Th. 3V. N. 9. Zedler, XXXI. 1637. und folg. Bon Meding, I. Th. 116. N. 1. II. N. 712. Von Hattstein, III. 416—19. Ricdiger. Der schles. Com- merzicnralh Bartholomaus N., w. ^ im Jahre 1736 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E>, 423. Riedl. Der passauische Ge- j Heime-Rath Joseph Adam N., ^ erhielt ein Ritter - und Adelsdiplom vom Churf. Karl Theodor l im Jahre (?) R. von Lang, 603. und s. Riedl zu Ncusat u. Hain- ^ dorf. Der würzburgischc Geh. iRath und Commandant zu Königshöfen, erhielt vom K. Karl -°VII. den 7ten August im Jahre 1742 ein Adelsdiplom. N. von Lang , 604. Riedt vom Ried, Rside. Gehört zum westphalischcn, besonders zu dem miltelrhcinischen Kanton im rheingauer Bezirk, u. kommt schon i. Jahre 1362 vor, so wie in der Cathedra! - Kirche ' zu Mainz mehrere aus diesem Geschlechte Domherren seit dem > Jahre 1490 gewesen sind. Sal- ver, 496. 612. 619. 621. 626. 631. Humbracht, Tab. 62. V. ti. Band. - Riegger. ZZ1 Hattstein, I. 462 — 64. Zedler, 31. 1637. Gauhe, I. Th. 1335. salver, Tab. 16. 620. Schan- nat, Client. Vulcl. p. 141. Siebmacher, I. Th. 191. N. 3. V. Meding, II. N. 713. Riefe!. Der Reichshofrath, Joseph von R>, wurde i. Jahre 1792 Freiherr, v. M. E., 92. Riegclmaitil. Der Jagdjunker Friedrich von R. zu Hanau ersucht die Mitglieder seiner zahlreichen, aber zerstreuten Familie, ihm bei Fertigung seines Stammbaums zu unterstützen. R. A. 1802. N. 34. 414. Riegeil von Alten-Schnee- berg. Siegmund Riegen, ein niederöstreichischer Canzleischreiber, wurde vom K. Rudolph ll.no- bilitirt, mit dem Beinamen von A. S. Zedler, 36. B. 621. Rieger. 1) Joseph Franz N>, wurde im Jahre 1764 mit Edler von nobilitirt. v. M. E., 423. — 2) Der würtembcrgi- sche Regierungsrath Emanucl R., wurde im Jahre 1776 geadelt. Ders. a. a. O. Ricger auf Irlach. Der baierische Kastenverweser ?c., Johann Sebastian, erhielt v. Ch. Karl Theodor den 4ten Juli im Jahre 1792 ein Ritterdipl. R. von Lang, 604. Rieger v. Mannsheimb. Johann Franz R. in Schlesien, wurde im Jahre 1719 in den böhmischen Adelstand mit d. Beinamen von M. erhoben, v. M. E., 423. Riegger. Der Hofrath und Professor des Kirchcnrechts Paul Joseph, wurde im Jahre 1764 Ritter, von M. O-, 140. 21 -?22 Ricmann. Die Oberstlieutenants - Wittwe, Anna Elisabeth R., mit ihrer Tochter Johanna Maria, wurden im Jahre 1728 in den böhmischen Rittcrstand erhoben. von M. E., 197. Riemen. Also haben sich ehedem die von Minnigcroda geschrieben, wie dann dieses Geschlecht nach seinen verschiedenen Rittersitzcn verschiedene Namen angenommen hatte, davon eine Linie den Namen R. beibehielt, aber im Jahre 1376 schon mit Johann Riemen, genannt der Lange, ausgcsiorben 'ist. Letzners dasselische Chronik, 172— 175. Leuckfcld, ^utig. ?c>slclen,. p. 134. Siebmacher, II. Th. 124. N. 6. Von Meding, I. Theil. N. 695. Riemer von, und Ricnn herg. 1) Der Stadtsyndicus Daniel N. zn Breslau, wurde im Jahre 1705 böhmischer Ritter mit obigem Zusätze, v. M. E., 197. — 2) Der Rathsmann Gottfried zu Breslau, w. im Jahre 1712 böhmischer Ritter mit obigem Zusätze, von M. E., 197. Ricneck. Erschienen schon als Grafen bei dem Magdeburg. Turniere im I. 985, waren Burggrafen des h. r. R., starben aber im Jahre 1563 aus, woraus ihre Residenz und d. Amt Lohr Chur Mainz zufiel. Ihre Burg und Zubehörung Ricncck besitzt jetzt das fürstliche Haus Nostitz. Im Jahre 1700 wurden sie v. K. Leopold in den Grafenstand erhoben. Salver, 317. 318. 374. 390. 466. Siebmacher, II. Th. Riesch. 7. N. 2. Von Meding, III. N. 677. Ricper von Rhcinwald. Der östreichische Hauptm. Jos, wurde im Jahre 1820 mit dem Zunamen von R. geadelt, von M. E., 423. Ricppur, Ricnurg, Rep- pur. Eine sehr alte badensche Familie, deren Stammschloß gleiches Namens in der Marggrafschaft Baden gelegen, welche v. 934 —1437 allen 36 Turnieren beigewohnt haben soll. Bürgermeister, vom schwäbischen Adel. 474. Bucelin, Ltemmut. ?. II. ss«I. 260. Eine Stammt, vom Jahre 1561 bis auf die neuesten Zeiten steht in den Beiträgen z. Erört. der Lehre von der Erbfolge der weiblich. Nachkommenschaft im subsidiar. Weiberlehn. Sludtgart, 1800. am Ende. Zed- ler, 31. 1555. Gauhe, I. Th. 1386. Ricra von Rittershcim. Der pcnsionirte General-Major, Carl, wurde im Jahre 1801 in. obigem Zusätze geadelt, von M. E., 424. Riesch. 1) Paul Joseph, Edler Herr von N., Kais. Franz I. Rath, wurde im Jahre 1747 i. den Reichsritterstand, u. Wolfgang Edler Herr von R., der auch Rath desselben Kaisers war, im Jahre 1766 in den Reichs- frcihcrrenstand erhoben, von M. O., 80. und 140. — 2) Der ostreichische Capitainlieutcn., w. im Jahre 1768 geadelt, v. M. O., 250. — Z) Der Freiherr Johann Sicgmund, k. k. Oberst, wurde im Jahre 1793 Graf. v. M. O., 28. Ricmann Riese Riese. 1) Eine hessische Familie, die unter andern auch die Allendorfer Saline seit undenklicher Zeit bis in die Mitte des löten Jahrhunderts besaß, daher sie auch die Salzjunker ge- nannt wurden. Von Ludwig, Gel. Anz. 'I'oiri. il. 246. und tlonsil. Ilalens. D.. II. lud. II. 1659. Winkclmanns Hess. Chronik. 7V. N. genealog. Nachr., 1777. 318. 1778. 366. Nachtr. 159. Zweiter Nachtrag. 18. — 2) Eine steyermarkische Familie, welche 1733 die steperische Landmannschaft erhielt. Schmutz, III. 371. — 3) Der Gutsbesitzer, Matthias Friedrich von N>, w. im Jahre 1817 Ritter, v. M. E., 197. Riesciiberg und Swihovs- kl. Sehr alte böhmische Freiherren und Grafen, die von den beiden gleichnamigen Schlössern, R. und S. d. Namen bekamen. Sie sollen von d. jüngst. Sohn Uladislaus I. K. oder Herzogs in Böhmen herstammcn, und Thcobald (d. eine Tochter des H. Heinrichs deS Bösartigen in Schlesien zu Gemahlin hatte) , der Stammvaterdieses Geschlechts, seyn. Valbin, Llemmat. dessen Ichit. ier. öoli. und dcss. ÜIIs- cell. vegui öobem. Zedler, 31. 1572. Hartmanns Samml. Riescnfcls, Rifenfels. Eine östreichische und steyermark. Familie, die im Jahre 1616 und 1596 Adclsbriefc, und Franz v. R. vom K. Leopold den 12ten September im Jahre 1686 ein Freiherrendiplom erhielt. Hohe- neck, II. 173. R. von Lang, Rimpach. ZZ3 ! 219. und f. Schmutz, III. 372. Von Schönfeld, Adelsschemat. I. 163 — 66. und 224. Gauhe, I. Th. 1338. Zedler, 31. B. S. 1736 — 38. Ricsse. Der Oberst Franz Carl von R., wurde im Jahre 1761 in den Freiherrenstand erhoben, v. M. O., 86. 21icter v. Roruburg. Eine sehr alte, schon im Jahre 1198 zu Nürnberg und sonst bekannte Familie, die von einem edlen Geschlechte der Insel Cypern ent- sproßen, u. in den ersten Krcutz- zügen nach Deutschland gekommen , wo sie sich besonders in Ricth oder Nieß, aber auch im fränkischen Ritterkanton Orts Alt- mühl niedergelassen hat. Biedermann , A. Tab. 69 — 83. O., Supplcm. N. W. Zedler, 31. 1679 — 1686., aus Handschrift!. Nachr. 71 iethaller. Der Hofsecret. der Ministerial-Banco - Deputation, wurde im Jahre 1769 mit Edler von geadelt, v. M. O., 266. Rikowsskcr, Rzikowssker. Ein sehr altes Geschl. in Mahren, das im Jahre 1413 schon vorkommt. Paprocü, Schaupl. des alten Adels in Mahren. V. Pfeiffer, 224. Zedler, XXXI. 1614. Riinailoczy von Rimas nocz. Der ungarische Hofag. Anton von R., und dessen Bruder Jgnaz, wurden im Jahre 1736 Reichsritter mit Edle von R. von M. E., 197. Rnnpach. Ein frank. Geschlecht, das in dem ehemaligen Rittercanton Steigerwald begü- ^ 21 S24 Rinck - Rinkenrade. tert war, aber ausgestvrben ist. Biedermann, St. Tab. 241. Rinck von Baldenstein. Eine frankische und elsaßische Familie. Bon Hattstein, III. 420 — 24. B. Meding, II. N. 714. Rindfleisch. Ein oberlausi- tzischer u. schlesischcr, auch pvhl- nischcr und schweizer Adel, der zum Theil auch den Namen Bu- cretius führte, der aber i. Jahre 1581 mit Andreas B. oder R. Obcrzollcinnehmer zu Brest, aus- gestorben ist. Sie kamen schon in der Mitte des 13ten Jahrh, vor. Grossers lausitzische Merkwürdig!. III. Th. 5V. Sinap, I. 762. II. 322. Zedlcr, 31. 1645. Gauhe, II. Th. 1736. Siebmacher, II. 49. N. 1. Von Meding, II. N. 715. Beitr. z. Gesch. der von Rindfleisch in d. Obcrlausitz, Nachlest 1772. 313. 335. 363. Rindschaid. Steyermarkische Ritter, welche die Herrschaften Schieleiter, Friedberg ec. besaßen. Schmutz, III. 373. Hartmanns Samml. Siebmacher, II. Th. 44. N. 4. Bon Meding, II. N. 716. Rindsmaul. Eine aus Baiern stammende steyermark. Familie, die mit dem Hause San- tizell gleichen Ursprung hat, u. die schon im Jahre 1165 auf d. Turnier zu Zürich vorkommt. Der Freiherr Ferdinand Ehrenreich R. erhielt im Jahre 1728 die Befugniß, das freiherrl. Ney- deggische Wappen zu führen, u. sich Graf von N., Freiherr zu nennen. Zu Anfang des I8ten Jahrhunderts wurde Wolfgang Albrecht in den Grafenstand erhoben. Gauhe, II. Th. 1736. Zedlcr, 31. B. 1651. Hübner, III. T. 333. Von Schvnfeld, Adelsschem. I. 226., enthält die 16ahnige Ahnentafel des Grafen Rudolph von R. von M. E., 28. Schmutz, III. 374. Rindtovf. Ein mark, und rheinisches Geschlecht, das sich auch im Meklenburgischen ausgebreitet haben soll. Schannat, üioeees. 131. Von Hattstein, III. Th. Suppl. 103. Siebmacher, I. 174. N. 12. Gauhe, II. Anhang, 357. Von Meding, II. N. 717. Ringel. Der k. baicr. Geh. Legativnsrath ec., wurde den 19. Mai im Jahre 1808 zum Ritter nominirt, und den 1. Juli 1313 immatriculirt. N. v. Lang, 605. Ringelheim. 1) Ein sehr altes, schon im Jahre 660 vorkommendes, aber abgegangenes grafliches Geschl., desst Stammhaus desselben Namens in Nie- dersachscn, zwischen Goßlar und Lichtcnberg gelegen. Einer ihrer Abkömmlinge (Berthold), wurde Stammvater der Herzoge v. Sa- vvyen. Spangcnberg, Adelssp. I. Th. Hoppenrod, 80. und f. Lucä, Grafens. 464. Bucclin. Zedler, 31. 1674. — 2) Grafen in der Mark Brandenburg. ^uUr. ^n^eli, ^innal. IVIaroti. örancleud. kalz. II. N. 1. Rinkenrade. Ein westpha- lisches Geschlecht. V. N. Kind- linger, Geschichte der Familie v. Rinkenrade, in Weddigens und Mallinkrodts Magazin für West- Phalcn, 1799. I. B. N. 9. Rinkenrod bedeutendsten Gurer, und eine aus 17Frcistühlen bestehende Freigrafschaft besaß, deren Güter n. ihrem Abgang durch Vermahlung mit Gostia von N., dem reichst. Erbfräulein ihrer Zeit, d. Bernhard Bitter gewaltsam entführte, Dietrich von Wolmerstcin aber nachher gcheirathct hatte, auf d. Geschlecht der von W., u. nach deren Ableben, auch durch Vermahlung an die von der Neck kamen. Zwei Stammtafeln in (Kloestcrs) diplomat. Bcitr. zum t. Lchnrecht, II. Th. am Ende, und im Werke selbst, 246. und folg. Rinn«: von Sarenbach. Der Hofrath der k. k. Hofkam- mcr , Johann Baptist R., w. im Jahre 1812 mit dem Beiw. von S. geadelt, von M. E., S. 424. Ripke. Der Oberstschiffamts- Oberstlicutcnant u. Oberbrücken- Hauptmann, Ludwig Rudolph v. R., wurde im Jahre 1764 den I4ten Januar Freiherr, u. steht das Diplom darüber in Leupold, IV. B. 670—71. von M. O., 80. Rippcvda. Eine alte adl., nachher freihcrrliche, aus Ost- frießland stammende, im Stifte Minden, im Brandenburg., auch Thüringischen seßhafte, oder doch bekannte Familie. Gauhs, 1. S. 1391. Zedler, 31. 1726. u. ff. Xiscban v. Modrig. Ein sehr altes mähren.,wahrscheinl. v. 1360 — 1634 bekanntes Geschl. Pfei- — Ritschan. 325 fers Schauplatz des alten Adels in Mähren. Zedler, 1736. Ristorv. Ein stiftisches Geschlecht in Pommern. Micräl, 371. 622. Siebmacher, V. Th. 162. N. 12. Von Meding, II!. N. 678. Zedler, XXXI. Seite 1746. Ritberg, Ridberg, Riet» berg, Retberg. Sehr alte Grafen, deren Grafsch. in West- phalen zwischen dem Lippischen u. Paderbornischen gelegen, aus denen einer, Conrad, im Jahre 1266—1296, und einer gleiches Vornam. 1600 als Bischof von Osnabrück vorkam; sie sind aber im Jahre 1662 ausgestorben, worauf Hessen solche als eine Mannlchn einzog: es wurden aber in der Folge die Ritbcrgi- schen Erbtöchter, dav. die ältere an den Gr. Erich von Hoya, nachher an den Gr. Simon von der Lippe, die jüngere aber an d. Gr. Enno v. Ostfrießl. vermählt wurde, mit dems. bestehen. Hen- nigcs, (?onoal. '1?. IV. p. 406. Jmhof, Xvt. stroo. ?. I. 6. c. 8. u. 13. auch I. 9. o. 9. Hop, pcnrod, 78. und f. Zedler, 31. B. 1676 — 73. Hübner, II. Taf. 430. gouoalvAi- sostes Ranckbuob. 1. Th. 1676 -78. Ritschail, Rziczan. Eins der ältesten Häuser in Böhmen, das schon im Jahre 1227 vorkommt, davon sich auch i. Schlesien, und zwar im F. Bricg ein Zweig niederließ, der aber daselbst auSgcstorben ist. Zedler, 32. V. 2096. Balbin, 8lsm- mat. Gauhe, I. 1396. und f. Luca, fehles. Chron. Riitkenrod. Eine im Münsterischen begüterte Familie, welche zu Steinfurt auf dem Dren und zu Hcesen an der Lippe die Ritschel — Ritz. Ritschel, Ritschl v. -Ho.r^ tenbo .ch. Georg R. v. H., w. zu Anfang des 17ten Jahrhunderts in den Adel- und Freihcr- renstand erhoben. Seine Nachkommen waren meistens Buchdrucker zu Erfurt. K. Karl VI. confirmirte im Jahre 1718 ihren frciherrlichen Namen und Wappen , worüber die Urkunde in d. Nachr. von der Buchdruckcrkimst und Schriftgiesserei, II. Th. 27. und f. steht. Zedler, 31. 1760. und f. Ritter. 1) Der k. baierische Obcrfinanzrath Andreas R>, w. den Istcn März im Jahre 1813 als Ritter nominirt, und d. 22. August 1813 immatriculirt. R. von Lang, 605. — 2) Der augsburgcr Senator, nachh. k. baierische Verwaltungsrath Joh. Ulrich R., wurde vom K. von Baicrn den 26sten Juni 1802 geadelt. Derf. a. a. O. — 3) Auch besaß bei Wolkenstein in Stcycrmark eine Familie dieses Namens mehrere Güter. Schmutz, III. 376. Ritter v. Grünstem. Ein rheinlandisches Geschlecht, daraus der churmainzische Regicrungsr. und Hofgerichtspräsidcnt R. von G. im I. 1674 Freiherr wurde. Jetzt ist d. Familie auch i. Baiern. Von Hattstein, I. 965. u. folg. R. von Lang, 220. Ritter von Ritterberg. 1) Der Assessor der fehles. Steu- cr-Rectifscations-CommissionEon- stantin Aug., wurde im I. 1729 mit dem Beinamen von R. in den böhmischen Adelstand erhoben. von M. E., 424. — 2) Der östreichische Hauptm. Joh. R., wurde im Jahre 1777 mit d. Beisatz v. R. geadelt. Ebend. a. a. O. Ritter von Rittcrcn. Der inncröstreichische Cammeral- Militär- und Bancalfonds - Zahlmeister, Carl Siegmund v. N., w. im Jahre 1733 mit Edler von R. Ritter, v. M. E., 197. Ritter von Nittcrsho.in. Der galizischc Landrath Aloys, wurde im Jahre 1816 mit obigem Beisätze nobilitirt. v. M. E., 424. Ritter v. Ritterstein. Dieses adliche, seit dem I. 1776 freihcrrliche Geschlecht in Mahren, stammt v. Mcmming aus Schwaben, war in der 2. Halste des I6tcn Jahrhunderts in dem dasigcn Rathe gesessen, und hat im Jahre 1651 am 2ten Mai vom K. Karl V. einen Wappcn- bricf, im Jahre 1776 den Illcii December aber vom K. Joseph II. ein Frciherrcndiplom erhalten, das ihm der Oberstlieutenant u. Militär-VerpflegamtsdircctorHie- ronymus Ritter von N. i. Mahren und im Schlcsischcn begütert, erworben hat. von M. E., 93. Neues gencalog. Handb. 1773. 366 — 7. Ritter vonRocddcrsthal. Der II. der Philosophie u. Medizin, Johann Baptist, wurde i. Jahre 1737 in den Reichs - und erbländischcn Nitterstand mit Edler von R. erhoben, v. M. 140. Rittersbnrg. Ritter, welche Lnstbühcl in Steyecmark besaßen. Schmutz, III. 376. Ritz. Ein Jülich und Köl- Nitzerau — Nockhauftn. 327 nisch aufgeschwornes Geschlecht. Robens, II. 347. u. f. Riyerau. Ein erloschenes nicdcrsachsisches, schon im Jahre 1262 vorkommendes Geschlecht. Pfefsingcr, II. Th. 6. B. 8. K. ^ 736. Zedler, 3t. 1854. Rizen. Ein altes zu Glu- son in Hinterpommcrn seßhaftes ^ Geschlecht. Micral, VI. B. 371. Zedler, XXXI. 1872. Rizzoli von Goldenster». Der 11. der Rechte Franz Anton zu Cavalese in Tyrol, wurde im Jahre 1801 mit dem Zusatz von G. nobilitirt. von M. E., S. 424. Röche la, Edle v. Star- kciifclst. Eine ursprüngl. französische Familie, die sich der Religion halber nach Basel, von da nach Brandenburg, und in mehrere t. Lande begeben hat. Aus dieser Familie ist der hes- sencasscl. Generalmajor Samuel im Jahre 1706 in den Ritter- stand mit dem Beinamen v. St. und v. K. Karl VI. im Jahre 1713 in den Reichsfreiherrcnst. erhoben worden. Hörschclmanns Samml. S. 68. bat eine Stammtafel von der Descendenz des i. Jahre 1701 verstorbenen Sam. de la R. bis auf dessen Ur-Ur. Enkel. Rochliy. In Meißen, 6 Meilen von Leipzig liegt eine kleine Stadt dieses Namens, die ihre eignen Grafen gehabt, denen aber die grafliche Würde nicht erblich gewesen zu seyn scheint, indem wenigstens im 13ten Jahrhund., (und zwar 1291) ein Heinrich und ein Otto vorkommen, und schon im Jahre 1143 gelangte die Grafschaft durch K. Conrad III. an Conr. Marggr. v. Meißen. Diplomat. Nachl. v. Obcr- sachscn. V. Th. 163. Gauhe, II. 963. und f. Zedler, 32. B. 180 — 82. Rochonvllle. Der östreichische Oberstlieutenant Ant. Mar- cus von R. , wurde im Jahre 1716 böhmischer Freiherr, von M. E., 93. Rochow, Rockan, nicht Rocko.w. Ein märkisches freiherrliches Geschlecht, d. sich auch in Sachsen und andern Landen verbreitet hat. Schon unt. Heinrich dem Bvgler kamen sie umS Jahr 926 in die Mark Brandenburg, nachdem sie die Wenden daraus vertrieben hatten. Aus diesem Geschlechte ist Moritz August vom K. Ferdinand III. in den Frcihcrrenstand erhoben worden. Mark. Chronik. 37. 176. und ff. Spener, Ilist. iimiK-n. p>. 266. B. Meding, I. N. 696. Gauhe. I. Th. S. 1397 — 99. Zedler, 32. B. 133 —190., aus schriftlichen Geschl. Nachr., besonders aus Laur. Pe- ckensteins Mscpt. IM origiue, anti^uilata, velons ^läclare Im, et inormvoritis laivrlias ^eneiosae Unoliovianae. Dicne- mann, 262. 274. 343. 406. Ge- neal. und Wappen. Siebma- cher, I. 174. N. 2. III. 44. 6. Spener, 0>). Ileralü. Span- genbcrgs Adclsspicg. Sinap, I. 762. II. 414. Eilcrs in Lllroil. Leltio. 266. Rockhallseil. Ein altes sachsisches im Stifte Naumburg u. in Thüringen begütertes Geschl., das schon im Jahre 1073 vor- 328 Roda Rodenhausen. kommt, und war ihr Stammsitz wahrscheinlich in dem scbwarzb. , zwischen Arnstadt und Erfurt gelegenen Dorfe dieses Namens, König, 1. Th. 820 — 29. Estor, Ahnenprobe, 373. Zedler, 32. 20l. Bon Meding, III. N. 679. Gauhe, I. Th. 1400. Roda. Ein ohnfehlbar thüringischer Adel, der in den Jahren 1240, 1303 und 1461 vorkommt, bei Sagittar in d. Gleichen. Gesch. 59. 90. 91. und in Müllers sachs. Annal. 34. Zedler, 32. 206. und folg. Auch in Nördlingen kommt ein Geschlecht dieses Namens vor. Beischlags Beitr. zur nördling. Geschichte. 410. Rodank v. Rodncck. Eine tyroler sreiherrliche Familie, die ihren Stammsitz und Herrschaft Rodneck bei Weilbach gehabt, u. das Erbkämmereramt v. Stifte Brixen besessen hatte. Sie ist gegen das Ende des 15. Jahrhunderts ausgestorben. Brandis, tyroler Ehrenkr. II. Th. Gauhe, I. 1.401. und fast wörtl. daraus im Zedler, 32. 208. Rode. 1) Ein altes gräfliches Geschlecht in Hannover, d. eigentlich Lauenrode geheißen, u. von dem die Gr. Limber und Wunstvrf abstammen sollen. L. dingen, Diss. gen. Irist. cle enmilibus in kciclen, ein Manuscript, das in dessen orig. et Anlig. Hannover. p>. 44. al- lcgirt wurde. Adels d. Alterthümer. II. Th. 568. Zedler, 32. 209. — 2) Ein lüneburg. Geschlecht, dessen Wappen kürzlich beschreibt, von Meding, III. N. 080. Lüdersens Samml. Rodebcvg. Eine cöllnische Familie, die von den fuldaiscben von Rodenbcrg ganz verschieden ist, wenigstens haben beide ganz verschiedene Wappen. V. Meding, II. N. 713. Rodeckhcr v. Rottet. Der vorderöstreichische Negicrungs- u. Cammcrrath ?c. Carl R., wurde im Jahre 1789 mit obig Zus. geadelt, v. M. E., 425. Rodtlli. Anton Qualbert v. N., wurde im Jahre 1773 Ritter. von M. E., 193. Roden, Roten, Rotden. Ein niedersächsisches, mit Asch- win von R. um das I. 148V ausgestorbenes Geschlecht. Wests pbal, IVIon. invclit. 'Vom. IV. sl'al). 19. N. 63. V. Meding, III. N. 681. Grupens Abh. v. Hannover, 375. Zedler, 32. S. 218. Lüdersens Samml. Roden von Hirschenau. Eine östreichische freiherrliche Familie. Von Schönfelds Adcls- schem. I. 160. und f. Rodenbecke. Eine lüncbur- gische, schon im Jahre 1312 in Urkunden vorkommende Familie. Von Meding, II. N. 719. Lüdersens Samml. Rodenberg. Fuldaische Vasallen, die nach 1399 wenigstens als solche nicht weiter vorkommen. Von Meding, III, N. 682. Lüdersens Samml. Rodenhausen, Radenhaus sen. Eine hessische und rheinlandische, ohnweit Gießen seßh. Familie. Von Hattstein, I. B. 457 — 60. III. Supplcm. 129. Siebmacher, I. 138. N. 1. Zedler, 32. 214. Modem — Roeckel. 329 Rodeni von Hieryennu.! Die Brüder Carl, Joseph und Tbaddäus, wurden im I. 1718 böhmische alte Freiherren, v. M. E., 93. Rodenstein, Rotcnstcin. Ein rheiniändischcs altes, v. d. Zoellern von Rosenstein ganz verschiedenes Gcschl., dess. Stamim Haus Roth oder Rodenstein am Ottenwald gelegen. Zuerst kommt im Jahre 1080 Heinrich v. N. vor. Siebmacher, I. Th. 122. Humbracht, Tab. 66. Salver, 485. Won Hattstcin, I. 461 — 64. Gauhe, 1. 1401. Zcdlcr, 32. 213. Rodcrstzky. Der Obcramt- mann zu Scnftcnberg, Franz Johann R., wurde im I. 1754 geadelt, von M. E., 425. Rodestock, Rottstock, Ra- dcstock. Eine ausgestorbene alle meißnische Familie, der. Stammhaus Roltstvck im sachs. Chur- Kreise beim Städtchen Brück gelegen ist; sie kommt in Urkunden zwischen 1298 und 1423 vor, worauf sie bald erloschen zu seyn schemt. Diplomat. Nachlese v. Lbersachsen. 119. Gauhe, 11. 959. Zedler, 32. B. 225. Rodervlt;, Rogcwiy. Eine aus Schlesien stammende ober- lausitzische Familie, von der Michael von R. ein schlcsischcr Ca- vallier im Jahre 1413 auf dem Costnitzcr Concilio mit gewesen war. Sinap, 1. 763. 11. 922. Gauhe, 1. Th. 1402. Zedler, 32. 225. Siebmacher, 1, Theil. 60. 9t. 6. Won Meding, 1. N. 698. Rodi v. Rodisheim. Der Postverwaltcr zu Görz, Johann Baptist von R>, wurde im Jahre 1734 mit Edler von R. Ritter» von M. E.. 198. Rodiczky v. lvcixelburg. Der Major und Theresien- Ordensritter, wurde i. Jahre 1819 mit von W. Freiherr, von M. E., 93. Rodovski, Rodofski von ^»ustirzan. Eins der ältesten böhmischen Geschlechter, d. seit 1380 bekannt ist. Laldin, 8tvm- mal. '1"ll>?. ?-ut. III. Gauhe, >. 1403. 11. 960. Zedler, 32. 234. Rocbel. 1) Ein märkisches Geschlecht, das schon um d. I. 927 daselbst, neuerer Zeit auch in der Niederlausitz bekannt ist. Angcli, märkische Chron. Gros- sers lausitzische Merkw. 111. Th. 50. Gauhe, 1. Th. 1»03. II. Th. 960. Zedler, 32. 247. 1. W. Lerz-eri Uo. cl^ ^euts lioizd. Vit. 1713. in dcsten 81 > omuleus ueackem. Imps. 1744. 8. 372 — 77. — 2) Der Handelsmann Thomas R. zu Breslau, wurde im Jabre 1725 in den böhmischen Adelstand erhoben, von M. E., 425. — 3) Johann Thco- phil von R., wurde im Jahre >733 böhmischer Ritter, von M. E., 193. ^ Rocck von Greifcnbcrg. Sebastian, wurde im I. 1758 mit dem Beinamen von G. no- bilitirt. von M. E., 250. Roeckel. I) Der Regimentsrath Johann Georg Joseph, w. im Jahre 1725 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 425. — 2) Der Negier. Rath Johann Georg Joseph in Landshut, erhielt den 4ten Apr. 330 Roeder — Roemer. im Jahre 1768 vom K. Joseph I. ein Edelndiplom. R. v. Lang, 606. Roeder, Raeder, Rcder. Diesen Namen führen mehrere Familien, die vielleicht alle eines Ursprungs, in dem Wappen auch zum Theil gar nicht verschieden sind. Es gab und giebt ihrer i. Anhaltischcn, Bran- denburgischcn, im Elsaß, Franken , Magdeburg, Oestreich, Preußen , Sachsen, Schlesien, LlM. fingen und im Vvigtlande :c. Äls chcr K. Heinrich der Vogler dem Stammvater derselben Hanuibal Reinhard von R. den Adel gab, überreichte er ihm d. Adclsdiplom in einem goldenen Becher. Die N. in Oestreich erhielten den gräflichen Character. Von Hvhencck, II. 184—193. R. von Lang, 607. Zedlcr, 32. 253. aus schriftlichen Nachrichten. HIIZ. gen. klanclli. I. p. 748 — 60. Sicbmacher, I. Th. 166. N. 1. Von Meding, I. Th. N. 492. Neue gen. Nachr. 1777. 192. und folg. 1773. I. 174. Brückncr . II. Th. 6. St. 66. Vl. St. '69. XI. St. 73. Beckmanns Anhaltische Historie, VII. Th. 261. Bucclin, Slcuv- rnat. ?. II. ?. III. kol. 430. Gauhe, I. Th. 1404. II. 962. Grossers lausitzischc Merkwürdigkeiten. III. Bd. 41. Lpvner, ?. II. Op. Iierulcl. iZ. 676. Trom- ler, Samml. der Hist. v. Voigt- lande. 134. Roeder v. Dirsbnrg. Roe- derer von Tierspcrg schreibt von Hattstein. Ein elsaßischcs Geschlecht, mit dem vielleicht die von Ertingen wegen Gleichheit des Wappcnbildes und die Roc- dercr von Nodcck im Elsaßischcn, wegen Namens-Achnlichkeit einerlei Ursprung haben. Sicbmacher, I. Th. 193. N. 6. Von Meding, III. N. 683. Rödl. Der Advocat Carl Lorcnz zu Eqcr, wurde i. Jahre 1733 böhmischer Ritter, von M. E., 198. Rödlich von Bcrlinein kainpf. Der Obcrlicuten. Daniel, wurde im Jahre 1736 geadelt. von M. E., 426. Roegcr. Der Major Joh. Christoph, wurde i. Jahre 1790 nobilitirt. v. M. O., 260. Röggla von Aehrcnthal. Der Lanogerichlsschrcibcr Anton Valentin zu Kältern, wurde im Jahre 1804 mit obigem Zusätze geadelt, von M. E., 426. Röggln von xnapcnthal. Der tproler Gubcrnial- Sccrctar Joseph, wurde in: Jahre 1803 mit Edler von M. geadelt, von M. E., 426. Rochrschcid. Eine schlcsi- sche Familie, deren Güter i. F. Neissa zu Leipe gelegen sind. Si- nap, II. 926. Zedlcr, XXXII. 278. Roelitz. Ein altes sächsisches, aber ausgestorbencs Geschl., dessen Nittcrsitz das im Weißcnfcl- sischen jenseits der Saale gelegene Rittergut Mark Röhlitz gewesen zu seyn scheint. Sicbmacher, I. Th. 164. N. 9. Von Meding, III. N. 686. Roemcr. 1) Ein voigtlän- disches und meißnisches Geschl., aus dem die Brüder Martin u- Roemer Niclas vom K. Friedrich im I. 147» den 3ten Februar in den Adelstand erhoben wurden, und steht ihr Adclsbrief in des Grasen I. Fr. von Beust, Beitr. zur sachsischen Gesch. I. Th. IS — 24. Knaut, ?ecxlic>m. Nisn. Gauhe, I. B. 1409. Zedler, 32. 34». und s. — 2) Der Rech- nungsrath ?c., Franz Carl, w. im Jahre 1803 mit Edler von nvbilitirt, v. M. O., 25 l. — 3) Der östreichische Hauptmann, Ignatz, wurde.im Jahre 1711 mit seinem Bruder Constantin Neichsrittcr. von M. E>, S. 198. Rocmev v. Diepoldsdorf. Ein nürnbcrgisehes Patrizier-Geschlecht, dessen Stammreihe in Biedermann, N. Taf. N. 19. sich befindet. Römisch. Der Besitzer der Herrschaft Klcinskall in Böhm., Franz Zacharias, wurde i. Jahre 1322 mit Edler von aeadelt. v. M. E., 426. Z^oeinling. Ein pommeri- schcs Geschleä?t. Ranfts genc- alog. Archiv. 1736. 656. Zedler, 32. 446. Roenne. Eine sehr alte Familie, die sich vor mehrcrn Jahrhunderten in Liefland, Curland und Dänemark, besonders aber im H. Bremen verbreitet hat, und davon sich Dietrich von R. in dem Jahre 145» sehr auszeichnete. Mußhard, Pliontm »o- In!. hrcnmLns. wo auch d. Wappen aber nicht ganz richtig beschrieben. Gauhe, 1. Th. 141». II. Th. 963. Zedler, 32. B., 446. Von Meding, II. Th. N. 73». Lüdersens Samml. Roessing. 331 Roennow. Eine holsteinische Familie, die von den Grafen v. Ronnow u. von den v. Roenne wohl zu unterscheiden ist, sie scheint aber, da sie mit den von Ranzow einerlei Wappen hat, aus dieser entsprossen zu seyn, ist aber im Holsteinischen im I. 1559 mit Marquard von N. abgegangen. Spangenbergs Adcls- spiegcl, I!. Th. 253. Gauhe, I. Th. 1410. Zedler, 32. 446. u. folg. Roerig. Johann Jacob, w. im Jahre 1707 böhmischer alter Ritter, von M. E., 198. Noeringen. Ein sehr altes niedersächsisches Geschlecht, das im Jahre 1025 schon vorkommt. Meyers Plcßisch. Urspr. 338. Röschen von Gcroldsho.u- seil. Eine ausgestvrbene fränkische, vorhin im Nittercant. Orts Steigcrwald begüterte Fam. Biedermann, St. Tab. 243 — 45. Rocseler. Friedrich August von Zerbst gebürtig!, wurde I). d. Rechte, nachher aber Officicr, dann geadelt und brachte es so weit, daß er im Jahre 1722 preußischer Generalmajor, und Stadthaltcr von Geldern, u. zugleich Canzlcr der dasigen Regierung, 1737 aber Generallieu- tenant wurde. Zedler, 32. S. 453. Roeslcr. Eine schlesische Familie, welche im 17ten u. 18. Jahrhundert bekannt ist. Sinap, II. 929. Zedler, 32. 467. Roessing, Roesnig. Eine alte halbcrstädtische Familie, die das Erbmarschallamt d. F. Hal- berstadlMatte, u. deren Stammhaus gleiches Namens im Hil- SZ2 Roessler - desheimischen gelegen ist. Gauhe, I. Th. 1411. Zedler, 32. 466. Isturenloeig, Hi8t. clffzl. clei.8ii. I'ulz. 33. N. 16. Albini,-Gr. von Werther», S. 68. Siebmacher, I. Th. 18V. N. 6. Köhler, von Erbhofamt. 47. V. Mebing, I. N. 702. Lüdersens Samml. Noessler. 1) Der Oberein- nehmcr des wiener Versatzamtes, Johann Florian, wurde im I. 17SV den I6ten Mai mit Edler von Ritter. Da dessen Bater auch aus Schlesien war, so ist zu vermuthen, daß er mit der vorgenannten Nößlerischen Familie eines Ursprungs ist. v. M. O., 140. Lcupold, I. Th. 3. B. 571. und folg. — 2) Der Stahlwaaren-Fabricant zu Nir- dvrf in Böhmen, und defs. Neffe Joseph Eman. Fischer, wurden im Jahre 1819 nobilitirt. von M. O., 261. Rösslcr v. Denkfcld. Der Oberstwachtmeister Jacob, wurde im Jahre 1772 mit von D. geadelt. von M. E., 428. Röstl v. Rostelhorcu. Der landschaftliche Obereinnehmer Leo Ferdinand zu Gmünd in Karn- then, wurde im Jahre 1719 m. obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 423. Noetcl v. Reichenau. Eine ehemalige, wahrscheinlich im I. 1661 erloschene scblesische Familie, die mit den von Roetheln, von Schwanenberg, Raetheln v. Hirschberg, und mit d. Raethel und Heunersdorf in Schlesien nicht zu verwechseln ist. Sinap, II. Th. 906. und folg. Gauhe, II. 963. u. f. - Roggau. Roetel v. Reiffeüberg. Eine rheinlandische Familie, die im I4ten und I6ten Jahrhund, vorkommt. Humbracht, Tab. 291. Roethlciir. Der oberste I»- stizrath Friedrich Adam Joseph, wurde den 27stcn Mai i. Jahre 1816 als Ritter des Civil B. 0. der baierischen Krone nomi- nirt, und den 16ten Aug. desselben Jahres immatriculirt. N. von Lang, Suppl. 137. Rogalinsky. Caspar v. R., wurde im Jahre 1787 Rcichsgr. v. M. E., 28. Rogats. Der Pension, östreichische Hauptmann üc., Joh., wurde im Jahre 1816 Freiherr, von M. E., 93. Rogcndorf, Roggcndorf. Diese freiherrliche östrcich., vorher stcycrmarkische Familie, wurde im Jahre 1637 in den Grafenstand erhoben, und nahm das Wappen des ausgestorbenen Geschlechts d. Wildhauscn an, aus welchem eine Tochter des letztern dieses Geschlechts einen von R. gcheirathet hatte. Hübner, III. T. 966. Hartmanns Samml. Zedler, 32. 498—600. Schmutz, III. 379. Wurmbrand, Coll.ge- nsal. Austi-. p. 116. Gauhe, 1. Th. 1412. II. Th. 664. Brandts, tyrol. Ehrenkranzl. N. 44. Rogcnhofcu. Der Hofkam- mersecretar zc., Johann Jacob, erhielt am 2ten Februar im I. 1784 vom Ch. Karl Theod. ein Edelndiplom. R. v. Lang, 607. und f. Roggau. Eine adliche, jetzt gräfliche Familie in den kaiserlichen Erblanden, aus der im I- 1298 einer Heermeister in Liest. Roggenbach — Rohrau. 333 war. M. s. a. Rochow. Lucä, schles. Chron. 1008. Zedler, 32. B. 622. Roggenbaä). Ein rheinlän- discher Adel. Von Hattstein, l. 466. u. f. Gauhe, I. Th. 1412. Seifcrts Genealogie hochadl. E. und K. Roggcnbücke. Ein hinter- pommerisches Geschlecht. Micräl, VI. B. 371. Zedler, XXXII. 623. Register. Wilhelm Joseph, churfürstl. Kammerdiener w., erhielt vom Churf. Karl Theodor den 2Sstcn August im I. 17S0 ein Ritterdiplom. R. v. Lang, 608. Rogoysky v. Rogoschiuck. Ein sehr altes mähren- u. schle- sisches Geschlecht. Paprocii oder Pfeiffer, Sckaupl. d. alten Adels. Gauhe, I. Th. 1414. Sinap, I. 767 — 69. II. S23. Zedler, 32. 626. Rohann. Dieses in Böhmen und Frankr. wohnendeHaus ist von den ehemaligen Herzögen von Bretagne entsprungen, und sind 3 Linien desselben, N. Guemene, R. Soubise und R. Rocbcfort und Montauban in Frankreich, wovon der Prinz Heinrich N. Guemene mit seiner ehelichen Descendenz im Jahre 1803 böhmischer Fürst wurde Goth. genealogischer Hofkalend., 1826. 122. u. f. Masch, 136. von M. E., 6. Rohmann. Der Unterlieutenant Friedrich R., wurde im Jahre 1807 geadelt, v. M. E., 426. Rohr. 1) Eine schles. Familie, die sich eigentl. Rhor schrieb, aus Pohlen stammt, und deren AnHerr im Jahre 1100 als kaiserlicher Hauptmann sich gegen die Türken sehr ausgezeichnet hat. Sinap, I. Th. 763. und f. II. 323—26. Gauhe, I. 1414. Zedler, 32. B. 667. Siebmacher, I. Th. 72. N. 2. V. Meding, I. N. 700. — 2) Eine märkische, pommerische, meklenburgi- sche, braunschweigische u. meißnische, von obiger und folgenden ganz verschiedene Familie, die schon zu Karls des Gr. Zeiten in die Mark gekommen. Im I. 1400 war Otto von Rohr Bischof zu Havelberg. Zu dieser Familie gehört auch d. bekannte Eammeralist, Schriftsteller, Domherr u. Cammerrath Jul. Beruh, von R. zu Merseburg. Gauhe, 1. Th. 1417 und f. u. II. 967. Zedler, 32. B. 669—669. Siebmacher, I. Th. 180. N. 2. Dienemann , 332. N. 2. u. 361. Von Meding , I. N. 699. Behrs Mcklenb. Klüver, mcklenb. Geschlecht. 646. Lenzens historisch. Merkw. Lüdersens Samml. — 3) Eine steyermärkische Familie, von der aber die im Jahre 1381 auf ihrem gleichnamigen Schloß gesessenen als Rebellen vertrieben wurden. Schmutz, III. S. 384. — 4) Sicbmacher, welcher 4 verschiedene von Rohr. Wappen, nämlich im 1. Theil. 72. N. 2., 96. N. 11., 180. N. 2. und im IV. Th. 167. N. 2. gegeben, hat darunter auch eins von einer baien'schen Familie v. Rohr, die ich aber weiter nirg. gefunden habe. Rohrau, Rorau. 1) Eine schlesische Familie, die Sinap in 334 Rohrbach — vl -mograpk. Ich II. 89. für eines Stammes mit den von Rohr halt. Es ist aber ihr Rittcr- sitz Rohrau im Olauischen gelegen, und ist Caspar von R. als Kanzler des H. Conrads I. von Ocls im Jahre 1314 gestorben. Sinap, II. 766. Zcd- ler, 32. 671. — 2) Von Rohrau nennen sich auch die Grafen von Harras. Nohrbach. Ein baicrisches und steyermärkisches Gcschl., dessen Stammhaus gleiches Alam. an der F)lm gelegen, und welches auch vormals die Grafschaft Neuburg in Oestreich an d. Jnn besessen hat. Es zeichnete sich schon im Jahre 934 auf Turnieren aus. Bucclin, Llomirmt. Prcvcnhubers ^unal. 8l)-ron^. Lucä, Grafens. Schmutz, III. 387. Zedlcr, 32. 671—73. Rohrer z»l rvising. Eine im 16ten Jahrhundert erloschene alte Familie, welche das Schl. Rohra Wising besessen hatte. N. Hohcncck, II. Th. 239. Gauhe, II. 970. Rohrschcid. 1) Joh. Georg von 3!., erhielt im Jahre 1702 die Bestätigung des Reichsadcl- standes. von M. E., 426. — 2) Ludwig Edmund von 31., w. im Jahre 1729 böhmischer Ritter. von M. E., 198. Nohrwürtb. Der niedervst- reich. ständische Obereinnehmer, Joseph, wurde am 6tcn Juli i. Jahre 1791 mit Edler von no- bilitirt. Lcupold, I. Th. 672. u. f. mit dem Wappen, von M. O., 272. und f. Rohwcdcl. Eine markbran- denburgische Familie, aus der Rohlingen. Wilhelm von 31. im I. 1731 Johanniter - Ritter war. Dith- mar, 48. 13. N. 38. Gauhe, II. 970. Von Alleding, II. N. 726. Noist von wocrs. Ein auf- geschworncs sülichisches freihcrr- liches Geschlecht. Nobcns, II. 260. und folg. Zcdler, 32. S. 681. 31okoss v. Rosinfcld. Der Arari ilfuhrcn - Arcndator 31., w. im Jahre 1764 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 426. Rolke. Der Major von 31., wurde im Jahre 1760 Freiherr, v. All. O., 80. Roll. Der Oberstlieutenant und Platzcvmmandant Joh. R. zu Eger, wurde im Jahre 1813 Ritter, von M. E., 198. Nolleinann. Der Hofkanz- lci - Sccrerär Ferdinand Gottfr., wurde im Jahre 1738 in den Reichs- und crbländischcn 3!it- terstand erhoben, v. M. O., S. 140. Rollingen, Ralldingen. Ein adliches, seit dem 18. Jahrhundert freiherrlichcs Geschlecht, das im Jülichischen und 3lhcin> landischen seßhaft, deren Stammhaus Raldingen im Zweybrücki- schen, ohnweit der Saar gelegen ist. Johann von R. brachte durch seine Gemahlin eine Erbtochter Neichards von Dann, die Ecbmarschall-Würde des H. Lu- xenburg auf sein Gcschl. Dietrich von 31., war im I. 1693 Domherr an der Metropolitan- kirche zu Mainz. Spener, lli-u. insi^n. p. 617. Humbracht, S. 179. Von Hattstein, I. Theil. 469 — 71. Von Meding, III. Rolsberg — Romnitz. -N. 686. Gauhe, I. 1419. Ro- bens, II. 373. u. f. Zcdlcr, 32. 630. Rolsberg. Sonst Putz und Rolsberg, ein altes östreichisches Geschlecht, dessen Adel in einer kaiserlichen Urkunde vom Lösten August des Jahres 1694 als ein 200jahrigcs anerkannt, und aus dem auf d. Frecherm Max. v. R. im Jahre 1731 die angebohrnc ungarisebe Freihcrrenstandswürde auch für die deutschen Erbstaa- tcn vom K. Joseph II. erstreckt wurde. Leupold, I. B. 3. Th. 673—79. Rolshauscn. Jülich- und Kölnisch, aufgcschworne Ritter. Robens, II. 86—90. Nolshoffcn. Die Brüder d., östreichische Oberste Bertram, der Neichshofrath Franz Jacob, und der Capitular des St. Wimpfcn, wurden im Jahre 1762 Rcichs- sreiherrcn. von M. E., 93. Roman. Eine ursprüngliche französische Familie, aus der Piere de Roman nach Publication des Edicts von Nantes mit Hinterlassung seines Vermögens sich in das Brandenburg, wendete, und der im Jahre 1699 sich mit Marie de Du tan vermählte. Zweiter Nachtr. zu den neuen gencal. Nachr. 1778. 13. und folg. Romain. Franz R., wurde im Jahre 1766 Rcichsritter mit Edler von. v. M. E., 198. Romann. Der Landsaß zu Schernau, Ernst Heinrich, Freiherr von R., baierischer Ritter des Militär-Verdienst-Ordens, dessen Baronat durch Lchiibriese in ^ Baiern bewiesen wurden. N. v. Lang, Supplem. 62. Romanen. Der Bürgermeister Johann N. zu Eschcnbach, erhielt im Jahre 1686 einen Wappenbrief, und der baierische Rath und freising. , auch rcgensburgi- sehe Hof- und Kammerr. Franz R. aber, erhielt vom Eh. Karl Theodor den 26tcn September im Jahre 1790 ein Ritter- und Adelsdiplom. R. von Lang, S. 609. Rombcrg. 1) Eine nieder- rheinländ. Familie. Von Stein, westphalisehe Geschichte, I. Th. S. 132. N. 3. Siebmachcr, I. Th. Tab. 2. N. 4. Von Me- ding, II. Th. N. 727. — 2) Der Handelsmann R. in Brüssel, wurde wegen ausgebreitetem Handel im Jahre 1783 nobili- tirt, und wahrscheinlich derselbe wegen neu angelegter Fabriken aus höchst eigener Bewegung im Jahre 1734 Freiherr, von M. O., 80. und 261. Nomclc, Namcle. Eins der ältesten pommerischen Geschlechter, das das Erbmarschallamt i. Stifte Camin verwaltet hat. Es soll im Jahre 1190 aus dem Braunschweigischen nach Pomm. gekommen seyn. Micral, I>. 6. Rang, Grig. I^om. paA. 292. Gauhe, 1. 1420. Zedler, 32. 731. Romer v. Romern. Der Oberstlieutenant Matthaus Friedrich zu Essegg, wurde im I. 1768 mit dem Beisatz von R. geadelt, v. M. O., 261. Romnitz. Eine alte schle- sische Familie, deren gleichnamiges Stammhaus i. Liegnitzischen Rompichl — Roos. gelegen, wo im Jahre 1606 w. Heinrich von R. lebte. Sinap, I. 769. Zedler, 32. 738. Gau- he, I. 1421. Rompichl in Joseph feld. Der Dvctvr der Rechte u. Landschrannen - Sccrctar Joseph Ant. Nömpichler, wurde im I. 1723 mit Edler von R. geadelt, von M. E., 426. Ronau, Ronaw, Ronov, Rhonnn. Ein schlesischcs, im Jahre 1324 in Urkunden vorkommendes Gcschl., dess. Stammhaus gleiches Namens i. Schweid- nitzischen gelegen, wahrscheinlich aber erloschen ist. Sinap, I. S. 769. Gauhe, 1. 1421. Zedler, 32. 764. Ronchi von Eowenfels. Der oberöstreichische Commerzien- rath und Zoll - Avministrator in Tyrol, Joseph , wurde i. Jahre 1778 mit dem Zusätze v. L. geadelt. v. M. E., 426. Rondech Edler von Dietrich. Zwei von diesem frciherr- lichcn Geschlechte, einen jedoch m. dem ck (Johann Theodor v. N.) im Jahre 1678 zu Wien, und einen (Georg Dietrich Freih. v R.) 1667 als magdeb. Geheim. Rath, führt Zedler, 32. 764. auf. Das Original-Adclsdiplom dieser Familie vom K. Leopold den 2. November 1662, wurde im Beckerischen allgem. Anzeig. 1812. N. 33., 337. für 24 Du- caten im Versorgungs-Comptoir zu Leipzig zu haben, ausgeboten. Gauhe, II. Th. Anh. S. 1737. und Zedler, 32. B. 764. Ronncr von Ehrenwert. Der Bürger zu Rovcreit i. Tyrol, Michael Joseph, wurde im Jahre 1782 mit Edler von E. nobilitirt. v. M. E., 426. Ronnow, Ronov. Eine sehr alte gräfliche Familie aus dem böhmischen Haus Hovora entsprossen, die von einem im Bunslauer Kreise geleg. Schlosse d. Namen R. angenommen. Ja- roslaus nahm im Jahre IM zuerst den Namen R. an. Sein Enkel Smilo war im I. 121S des Königs von Böhmen Otto- car I. Truchseß. Sie führen auch den Beinamen Krzinezki. Joh. K. von R. war Landkämmerer von Böhmen, und hatte des K. Georg von Böhmen Schwester zur Gemahlin. Die letzte des Geschlechts der von Biederstem war an Gr. Johann Albrecht v. R. vermählt, dem v. K. Leopold I. den 6ten Septemb. im Jahre 1676 Wappen und Namen von B. neben dem Seinigen zu führen verstattet wurde. M. s. im I. Band, 138. den Art. Biederstem. Gauhe, I. B. 1422. Zedler, 32. 772 — 74. Pet. Bccklers Howorische Hist, II. Th. Seifcrts Geneal. 221 — 26. F. E. A. Hörschelmanns Nachrichten von der gräfl. Familie der von Nonow u. Biederstem, ein Auszug aus Becklcrs Hist Iiovcirea, len. 1777. 3. Siebmachcr, V. Th. 1. N. 1. Bon Meding, III. N. 687. Ronthal v. Thatenbcrg. De r Obcrlieutcnant Johann R., wurde im Jahre 1821 mit von Th. geadelt, v. M. E., 426. Roos. Andreas v. R., Oberst bei der Artillerie, wurde im I. 1794 Freiherr, v. M. O., 80. Roose — Rose. 337 Roose. Eine aus Flandern stammende niederländische Familie, die auch zum Theil frciherr- lich ist, und mit d. Rose, (Moosen) davon unten Mehrere vorkommen, nicht zu vermengen ist, ob sie schon auch in Liest., Schweden ?c. ebenfalls wie jene wohn- ! hast gewesen sind. Da sie sich auch nach Preußen gewendet, so ! gehört sie mit in dieses A. Lcx. ! Sie kommr schon im I. 1290 >vor. Gauhe, II. 971 — 73. Norbach. Ein östreichisch, u. ! baierisches Geschlecht, dcss. gleich- ^ namigcs Schloß und Dorf an > d. Plbm in Baiern gelegen, v. er- sterm aber nur noch die Ruinen vorhanden sind. Es kommt schon im Jahre 1046 in Urkund. vor. Wig. Hund, II. Th. 266—273. ! Genealogie des Geschlechts der von Norbach in Oestreich. Linz, >1640. 12. Sicbmacher, I. 36. >N. 7. Rornftat, Rounstotter. Ein ! baierisches Geschlecht, welches d. Schloß Trefclstain vorm Wald besessen, auch zu Zant begütert war, und zwischen 1340 —1630 vorkommt. W. Hund, I. 314. und f. Rosa. Eine schlesische, böhmische und mährcnsche Familie, die mit den Rosen in Polen, i Liefland ?c. einerlei Ursprung ge- ! habt haben soll. Ein pohlnisch. Edelmann dieses Namens (3y- rvslaus I.) war im Jahre 1091 Bischof zu Breslau. Gauhe, I. l Th. 1443. und s. Nosnrius von Noscnberg. Der k. östreichische und fürstlich jbriegische Rath, Joh., erlangte ' den Adelstand im 17ten Jahrh, lt. Band. Ob er zu dem von Nosenbcrgi- schen Geschlechte in Mehles, gehört, ist noch ungewiß. Sinap, II. 927. und f. Zedlcr, XXXII. 821. Nosbievski. Der galizische Appellationsrath, wurde i. Jahre 1813 geadelt, v. M. O., 261. Roschmann v. ^öörburg. Der Appellations-Secrctar, Joseph und dessen Brüder, Cassian, Geh. Archivar in Wien, u. Anton Leopold, Gubcrnial-Sccrct. in Tyrvl, wurden im I. 1784 mit von H. geadelt, der letztere aber wurde noch im I. 1820 als jubilirter Kreishauptmann Ritter, v. M. O., 261. u. E., 426. u. 198. Rose, Rosen. 1) Eigcntl. ein lieflandischer, aus Böhmen entsprossener Adel. Christian v. N., Ritter des d. Ordens, kam im Jahre 1343 mit andern Rittern nach Liefland. Der Baron Gustav von N., wurde von dem K. in Schweden im Jahre 1661 in den Grafcnst. erhoben. Spater wurden mehrere aus dieser Familie ihrer Tapferkeit halber berühmt. Gauhe, I. 1426 — 27. Bon Meding, III. N. 688. Zedlcr, 32. V. 876 —831. — 2) Eine freiherrl. Familie a. Flandern stammend, schrieb sich meistens Rosa, und kommt einer Namens Augustin im I. 1630 als Canzler des B. zu Regensburg vor. I7ereetiori cle ton- tes les teures ein Luali. Gauhe, I. 1424. Rose v. Rosenig. Ein schle- sisches Geschlecht, dessen AnHerr der zu Leipzig gcborne Reinhard R. von N. gewesen, und dessen 22 ZZZ Rosenau — Rosenbcrg. Sohn im Jahre 1660 im Duell erstochen worden, auch wahrscheinlich der letzte seines Stammes seyn mag. Gauhc, I. Th. 1424. Zedlcr, 32. 344. Sinap, II. 414— 16. Noseirau. 1) Eine fränkische und thüringische, besonders im Gothaischen begüterteFamilie, aus der schon im Jahre 1374 Einige dem Turniere zu Eßlingcn beigewohnt haben. Sie waren ehedem der Stadt Coburg Münz- mcister, und besaßen das dem frankischen ehemaligen Nittercan- ton Orts Baunach einverl. Nit- gut Oßlau, welches Coburg eingezogen hatte. Das jetzt so schöne herzoglich coburgische Lustschloß dieses Namens war d. Stammsitz dieses Geschlechts gewesen, das vor einigen Wochen mit d. letzten, der auf einem kleinen Gütchen in Sulzenbrück i. Gothaischen wohnte, ausgcstorben ist. Hohns coburgische Chronik. Gau- he, I. 1427. kaslorii brancon. aestiv. Salver, 146. Tab. 14. N. 42. 393. und 462. Zedler, 82. 886. und f. Gruners Beschreib. von Coburg. I. Th. 162. 84. Siebmacher, I. Th. 104. N. 13. Bon Meding, III. N. 689. Gleichenstein, N. 67. Co- burgischer Almenach, 1821, wo auch eine Stammtafel der von Nosenau bcsindl. ist. — 2) Brauschweigische Patrizier. Lüdersens Samml. Rosettbach. Ein altes rhein-j ländisches u. fränkisches Geschl.,' das schon im Jahre 1369 in d. Gr. Erbach vorkommt. Biedermann, B. Tab. 123—131. Hum- bracht, Tab. 67. R. W. I. Berz. 0. Vorrede. Von Hattstcin, I. 473 — 76. Siebmacher, I. Th. 140. N. 6. V. Th. 101. N. 2. 126. N. 2. Salver, 146. Tab. 16. N. 57. 671. 679. 601. 623. 638. 680. 684. 704. Schamiat, (Ilierit. Isulcl. p. 141. V. Meding, III. N. 690. Gauhe, I. 1428. Zedler, 32. 886. Nosettbaum. Der Hammerwerks-Director d. grast. Wrbna- ischen Eisenwerke, Wenzel, wurde im Jahre 1812 mit Edler von geadelt, und im Jahre 1813 Ritter, von M. E., 426. und 198. Rosenbcrg. 1) Ein im I. 1632 ausgcstorbenes fränkisches, ehedem im Rittercanton Ottenw. begütertes Geschlecht. Biedermann, O. Tab. 401—12. Zedler, 32. B. 889. Siebmacher, 1. Th. 100. N. 13. — 2) Ein grafliches, und zum Theil fürstliches Geschlecht in Kärnthen u. Steyermark, das von dem alten italiänischen Hause Orsini abst., den 14ten Mai im Jahre 1634 in den Freiherrenstand, 1643 in den Neichsgrafen - , eine Linie aber im Jahre 1790 in den Reichsfürstcnstand erhoben wurde, welcher nach Abgang der ältern Linie aufdie noch mWien blühende jüngere übergieng. Sicbmacber, I. Th. 8. N. 7. II. Th. 26. N. 7. Schmutz, III. 391. Masch, 136. Von Haltstein, III. 426. und f. Schönfeld, Adelsschcmat. I. 28. Gothaischer genealogischer Hofkal. 1826. 123. und f. Von Meding, III. Th. N. 69. Schotts jur. Wochenbl. I. Jahrg. Lcipz. 1779.) N. 11. Zedler, 51. B. 662. Schannat, Llient. kulcl. x. 141 Nosenbusch — Rosenhagen. ZZ9 Salver, 627. 146. Tab. 19. N. 71. Hartmanns Samml., die über diesen Art. viele und sehr genaue Nachrichten hat. — 3) (Zinc schlesische Familie, die in der Mitte des 17tcn Jahrhund, geadelt worden, nachh. auch frei- herrlich und graflich wurde. Si- uap, II. 193 — 97. und 927. u. folg. Gauhe, I. 1424. a. Ende des Artik. Rosa. — 4) Eine braunschweigische Familie, welche in neuern Zeiten sich d. Reichs- adelstand erworben hat. Lüder- sens Samml. — 6) Der Magistratsrath Maximilian Ignatz, zu Ollmütz, wurde im I. 1758 geadelt, von M. O., 251. Nosenbusch. Ein rheinlandisches, östreichisches und baier. Geschlecht, das auch freiherrlich wurde. Aon Hattstein, I. 477 — 79. Gauhe, I. Th. 1428. II. Th. 1738. Siebmacher, I. Th. 93. N. 3. Bon Meding, III. N. 696. Roscnerantz. Eine sehr alte holsteinische Familie, die sich auch vorzüglich in Dänemark sehr ausgebreitet hat, und aus d. große Staatsminister u. andere Staatsdiener entsprossen sind. Der erste, den man keunt, hieß Erichs. Dieser reiste im Jahre 1325 n. Rom, wo ihn der Pabst mit einem Noscnkrantz beschenkte, d. er in sein Wappen nahm, und sich nun Rosencranz nannte. An- geli, holsteinische Ehron. Gauhe, II. 1739 — 44. Zedlcr, 32. B. 898. und ff. Noscueck ehemals Rosetti. Eine schon im I4ten Jahrhund, zu Ferara blühende Familie, die aber eines Brudermordes halber nach Bergamo geflüchtet, worauf i. Jahre 1367 der Stammvater der Freiherren Rosetti in Crain seßhaft war, u. das Schl. Roscncck baute, wovon s. Nachkommen sich blos Freiherren v. Rvseneck nannten. Aalvasors Ehre des H. Erain. II. Buch, 473. Gauhe, I. 1429. Noseuegg. Andreas von d. Brücken, K. Maxim. II. Arzt, der auch IVIousiour 8ani gen. wurde, nannte sich, nachdem er sein vaterliches Gut zu einem Edelmanns - Sitz vom Kais, erhoben erhielt, von der Zeit an R.. Prevcnhuber, ^nnal. 8t)-- rens. p. 283. Zedler, XXXII. 965. Blos das Wappen derselben findet sich in dem Wappenbuch des Costnitzer Concilii, daraus es von Meding, III. N. 667. beschreibt. Roseufeld. Ein Ursprungs, siebeubürgisches Geschlecht, das erst Zcckely hieß. Michael Z., wurde im Jahre 17.. (Leupold im I. Th. 3. B. 675. und f. weiß das Jahr der Standeserhöhung auch nicht anzugeben), in den Adelstand erhoben, und starb im Jahre 1770. Noscnhageil. Eine thüringische und mcklenburgische Familie, aus der einer Johann, u. seine Tochter Sophia in d. Urkunde vorkommt, mit der er im Jahre 1322 dem Kloster Heus- dvrf eine Huf Landes, die dem Grafen von Kirchberg zu Lehn geht, schenkte, so wie ein Anderer noch 1523 in Meklenb. vorkommt. Avemanns kirchbergische Bcschr. 190. u. Diplomat. 197 Von Meding, 1. Th. N. 701. * 22 Z40 Roscnhayn Rosenhasill. Ein altes eidliches Geschlecht in Schlesien, besonders im Troppauisch., aus dem Johann oder Joachim von., sich im Jahre 1641 mit seiner ansehnlichen Herrschaft d. mäb- riscben Landtafel einverleiben ließ. Das Geschlecht scheint längstens erloschen zu seyn, denn der im Jahre 1668 zu Leipzig auftretende angebliche Freiherr Fricdr. Wilhelm von, war ein Betrüger. Unsch. Nachr. von thcolog. Sachen. IV. 752. Suppl. und theolog. Annal. I'. II. Luca, schles. Chron. 7l8. Grünewalds Gcschlechtsreg. der von R., ein Manuscript. Zedler, 82. 911. ^ Gauhe, I. Th. 1429. Nosenheim. Ein böhmisch. Geschlecht, davon einer noch im Jahre 1737 vorkommt. Zedler, .22. 912. Nosellpttsch. Eine schlesische Familie, die sich aus d. Hause Zauche im F. Glogau schreibt. Sinap, II. 923. Rosenstein. 1) Joh. Seyfried Franz von Rosenstein, w. im Jahre 1710 mit Edler von Ritter, v. M. E.. 199. — 2) R. vorher Frvlich genannt, erhielt am 10ten Februar im I. 1790 ein Edelndiplom vom Eh. Karl Theodor in Baiern. N. v. Lang, 510. Nosenthal. 1) Von diesem Geschlechte kennt man nur die schlesische Dichterin Dorothea Ele- onora von, welche im I. 1641 zu Breslau vermischte Divertissements herausgegeben hat, u. den bekannten Feudistcn, Heinrich v. Rosenthal, der erst in Speier gelebt, zuletzt aber bis an seinen — Ross. im Jahre 1625 erfolgten Tod, Negicrungsrath zu Braunschweig gewesen seyn soll. — 2) Ein steycrmarker Rittergcschl. Schmutz, III. 393. Rosenthall. Franz R. zu Gratz, wurde im I. 1771 Ritter. von M. E., 199. Noscntrettcr von Rosen? schild. Der Oberlieuten. Christian, wurde im Jahre 1770 m. obigem Zusätze geadelt, von M. E., 427. Rosentretter von Rosen? tritt. Der jubilirte böhm. Gu- bernial-Secretär Carl, wurde im Jahre 1813 mit Edler von R. nobilitirt. v. M. O., 252. Rosenzweig. Der Rathsmann zu Brünn, Joh. Anton, wurde im Jahre 1774 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 427. Rosetti voil Noscnhügel. Der Associe des Triestcr Handelshauses BelletiZaccar et Carl Rosetti zu Cairo, wurde i. Jahre 1783 mit Edler von R. geadelt, v. M. E., 428. Rostn dcDorcstl. DerOberst Ignatz Siegmund, wurde i. I. 1760 Freiherr, v. M. O., 81. Roskoschily voil Gfncl- lenburg. Der galizische Landrath Wenzel, wurde im Jahre 1318 mit obig. Zusätze geadelt, von M. O., 232. Ross v. Roscilbach. Der Oberst Johann Carl v., wurde wegen 40jahrigcr Dienste im I. 1786 mit obigem Zusätze zum Freihcrrn erhoben, von M. O., S. 81. Nossv. Lhorllthoml. Der östreichische Hauptlnann Robert Rossach — Rost. «? 541 v. T. , wurde im Jahre 1737 böhmischer Ritter, von M. E., 199. Rossach. Eine frankische im ehemaligen Cantvn Baunach begüterte Familie. Biedermann, B. Tab. 2456. Rossdovf, Nosdorf, Rost dorp. Eine frankische Familie. Albini, Hist. der Gr. von Werthem, 63. Wolfs Gesch. d. Erlen Herren von Rvssd. Göt- tingen, 1812. Siebmacher, II. 71. N. 13. u. V. 262. N. 12. hat 2 etwas , mit einander ähnliche Wappen, davon er aber d. Geschlecht der ersten Nofseorf unter die fränkischen, und das der letzteren Rosdors schreibt, und diese unter die ehrbaren Gcschl. zu Schwäbisch-Hall rechnet. V. Meding, ii. Th. N. 732. Brück- ncr. II. Th. 6. St. 15. u. 17. Nosscttl v. Scailder. Der Commerzicnrath und Handelsm. zu Trieft, wurde im I. 1775 mit Edler von Sc. nobilitirt. v. M. O.. 232. Rosshirth vo»l 21osscnau. Der Oberinspector zu Muncats u., Johann Carl, wurde im I. 1751 in den Ncichsadclst. mit obigem Zusätze erhoben, von M. E., 428. Rosskck. Der östreich. Hauptmann Georg, wurde im Jahre 1797 Freiherr, v. M. E., 93. Rossmanil von Noscnfcld. Johann Baptist, wurde m. obigem Beinamen im Jahre 1755 nobilitirt. v. M. O., 232. > Rossmark v. Treu. Der Major Philipp, wurde i. Jahre 1791 mit von T. geadelt, von M. E., 423. Rossncr v. Noseneck. Der Hauptmann Paul, wurde i. I. 1785 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 428. Rossncr v. Rossenegg. Der östreichische Obcrstlieuten. Joseph von, wurde im Jahre 1811 Frei» Herr., von M. E., 93. Nossorv. Eine alte Familie in der Mark Brandenburg, auS welcher die gelehrte Bencdictine« rin, zuletzt Stifts-Canonissin zu Gandcrsheim, welche um d. I. 960 K. Otto Leben in lateinischen Versen besungen hat, bekannt ist. Gauhe, I. 1412. Zed- ler, 32. 1035. Rossy ii. Roscnau. Der Hauptmann Franz, wurde i. I. 1775 mit obigem Zus. geadelt, v. M. E., 428. Rost. 1) Eins der ältesten und bedeutendsten frciherrl. Geschlechter in Tyrol, das ehedem Pouchcnstein geheißen, da sie aber ihr gleichnamiges Schloß P. an das Stift Brixcn verkauft, und sich in d. Gericht Enncberg auf das Schloß am Rost genannt, gewendet hatten, so nannten sie sich davon von R. Mcinhard, der Allvater dies. Geschl. kommt im Jahre 1300 vor. Bucelin, Llemiriut. ?. I. Brandis, ty- rolcr Ehrenkr. II. 82. Bürgermeister, vom schwäbischen Adel. Zedler, 32. 1045. Gauhe, I. Th. 1430. — 2) Der Freiherr Johann Gaudenz, Geh. Rath, Fcldmarschall-Lieutenant u. Militär-Director in Ober- u. Vor- deröstreich, wurde mit s. Schwester Maria Elisabeth im Jahre 1731 in den Reichsgrafenstand und zwar mit dem Zusätze Gr. 342 Rost Rotenstein. von N. Freiherr zu Buchenstein erhoben, v. M. -O., 28. Rost zu Anhosen. Herren zu Kehlberg und Rothwün- ckcl. Die Brüder Joseph Leop. und Georg Anton, wurden im Jahre"T738 Freiherren mit den Pradicaten zu A. H. zu. K. u. R. v. M. E., 94. Rosteck. Eine mcklenburgischc Familie, die auch u. noch mehr in Schlesien bekannt ist, u. welche Andere jedoch für 2. verschieb dene halten. Sinap, II. 230. Gauhe, I. 1431. Zedlcr, 32. 1064. Rosthorn. Der privilegirtc englische Knopffabrikant, wurde im Jahre 1790 mit Edler von geadelt, v. M. E., 423. Nostken, Rostke. Ein mc- klcnburgischcs und pommerisches adlichcs Geschlecht der Freien. Micral, VI. B. 373.422. Sicb- macher, V. Th. 161. N. 4. Zedlcr, 32. 1067, Bon Meding, II. N. 733. Rostock. Eine schlesische Familie, deren AnHerr ein Schwester-Sohn des im Jahre 1671 verstorbenen B. Sebastian von, zu Breslau, der als er noch Domherr zu Breslau war, vom K. einen Adelsbrief auf sich und seine Schwester-Söhne, erhielt. Sinap, II. 930. Zedler, 32. 1069. Rostorp, Nossdorf, Rosdorf, Nostorf, Rottovp. Eine alte braunschweigische Familie, deren Stammhaus ohnw. der Leina gelegen ist. Wcdckind, bekam vom K. Heinrich I. nebst Ritterorden für sich und seine Familie auch das Thürhütcramt (lanitoi-. ollicnuiu). Meiers pleß. Urspr. Mepbaums Chronik des Kl. Maricnbcrg. 48. Zedlcr, 32. 1066. Gauhe, I. Th. 1431. II. Th. 989. Lüdcrsens Samml. Noswadorv, Roswadorvs- ky. Ignatz, wurde im Jahre 1783 galizischcr Graf, von M. E., 28. Rotberg, ehedem Nopcrg, Ropurg. Eine rhcinlandische und frankische Familie, welche das Erbküchcnmeisteramt des St. Basel seit dem Jahre 1467 besaß , auch sollen sie ehed. Ncichs- erbschenken gewesen seyn. B.Hatt- stein, III. 427. Zedler, XXXII. 1033 — 86. aus Familiendvcum. Gauhe, II. Th. 990. Rotcnhcrg. Eine adl. und frciherrliche Familie in Schlesien und Mahren, die von den Rv- thcnbcrg in Franken u. d. Rvt- tenbcrg in Oestreich wohl zu unterscheiden ist. Hans von, wer im Jahre 1606 Kanzler b. Herzog Albrecht, und Carl I. zu Münsterberg. Sinap, I. 770 — 72. Zedlcr, 32. 1088. Gauhe, I. Th. 1432. Rotenstein, Rodenstcin. 1) Auch Zöllner von Rotenstein, waren ehedem, als die Kaiser d. Zölle an Würzburg geschenkt hatten, Reichs - Ministerialen. Ihr Stammhaus liegt ohnweit Wilt- berg am Haßberg über Schwcin- furt. Salvcr, 229. — 2) Die von ihrem im Allgou gegen Kem- pten gelegenen Stammhause also genannten, sind von jenen ganz verschieden, und zu Anfang des 16. Jahrhunderts erloschen. Salver, 406. Rntermund Rotermund. Eine alte pom- merische Familie im Wollgastisch. Reinhold war im Jahre 1490 Minister beim Herzog Bvgislai X. Micral, VI. Bück. Zedlcr, 32. 1108. und f. Gauhe, I. 1439. Roth. 1) Eine fehles. Familie, von der Christoph im I. 1424 als Bischof zu Lebus vorkommt. Gauhe, I. 1440. Zed- ler, 32. B. 1123. Sinap, I. 774. V. Mcding, I. N. 704. — 2) Eine dergleichen, die d. Beinamen Rotcnhan führt. Sinap, a. a. O. Siebmacher, II. Th. 62. N. 12. Bon Meding, I. N. 70Z. — 3) Eine dergleichen, mit wieder einem andern Wappen. Sinap, a. a. O. B. Meding, I. N. 706. - 4) Eine 4te schlesische Familie mit noch einem andern Wappen. Sinap, a. a. O. Bon Mcding, I. N. 707. — 5) In den ehemaligen Reichsstädten Nürnberg, Rcgcns- burg, Nördlingcn, Wcisenburg, und Ulm kommen adliche und ehrbare Geschlechter dieses,Nam. vor, worüber man M. Praun, Beschreib, d. eidlichen Geschl. in den Reichsstädten, 23. und ihre Wappen in Sicbmacher, I. 209. N. 4. II. 160. N. 7. V. 224. N. 11. 238. N. 9. und 284. N. 1. nachsehen kann. — 6) Eine adliche, zuletzt sreihcrrliche Familie in Schwaben, die das Erb-Unter-Truchsefsenamt i. Kcm- pten besitzt, und die ihren Namen von den jetzigen Ruinen Ober- und Hohen - Roth führt. Heinrich v., war im I. 1245 bäurischer Oberster. Gauhe, I. 1439. Bucelin, Ltommal. ?. ) — Roch. 543 I. Spangcnberg, Adelssp. Zedlcr, XXXII. 1122. Bürgermeister, vom schwabisch. Neichsadel. Siebmacher, I. Th. 114. N. 5. II. 97. N. 1. B.Hattstein.II. Th. 274. Schannat, Client. Vulcl. p. 141. Bon Meding, I. N. 703. Salver, 631. 687. 717.— 7) In Niedcrsachscn kommt im 14tcn Jahrhundert eine adliche Familie vor, die sich wenigstens zum Theil im 30jahrigen Kriege nach Obersachsen wendete, aus welcher ein Albert von, i. Jahr 1390 in nachbcnanntem Adelsbr. genannt wird. Der fürstl. schwarz- burgische Oberausseher und Hos- kammcrrath Friedrich Wilh^ v., erhielt nämlich im Jahre 1738 den 25sten Februar vom Kaiser Karl VI. einen Adelsbricf, in welchem er und seine Nachkommen von neuem in den alten Adelstand erhoben wurden. Das Wappen, das diese schwarzbur- gische, auch im vorigen Jahrh, ausgest. Linie führt, setzt Siebmacher , I. Th. 209. N. 4. unter die Wappen der Ulmer Patrizier, hat aber solches nur von einer andern Seite und schöner gestochen dargestellt im VI. Th. 25. N. 9. Etwas einfacher erscheint daS Wappen auf einer in Handen habenden Siegelzeichnung von 1390. Meine Sammlung. König, II. Th. Taf. 34. — 8) Johann Leopold v., wurde i. Jahre 1705 Reichsritter, v. M. E., 199. — 9) Der östreichische Hauptmann Wilh. Moritz, und seine Brüder Johann Friedrich, Adam Wenzel, Carl Gustav und Sylvius Ferdinand, w. im Jahre 1721 Reichs- u. 1730 . 13. R. u. W. 8nppl. A. Von Hattstein, 111. 428 — 67. Bucclin, 8lo>n- nial. ?. 3. Spangenbergs Adcls- spicgel. II. Th. 190. Gauhe, I. Th. 1438. Zedlcr, 32. 1106. und f. R. von Lang, 66. auch 62. Salver, 257. 268. 476. 496. 664. 668. 668. 692. 694. 696. 732. Neues genealogisches Handb., 1777. 143 — 46. Nachtrag darzu. 90. und f. Hart- nianns Samml. Rother. Der niedcrostreichi- sche Regicrungsrath Paul, wurde im Jahre 1784 mit Edler von geadelt, von M. O., 232. Rothho.ini, rer. DerForstmei- stcr Franz Taver erhielt den 16. April im Jahre 1792 vom Eh. - Rothschild. Karl Theodor von Baiern ein Ritterdiplom. R. von Lang, S. 610. Rothkirch. Eine sehr alte Familie in Schlesien, die v. de» Grafen von Taucr, und diese v. den longobardischcn Königen entsprossen seyn sollen. Ihr gleichnamiges Stammschloß ist im F. Licgnitz gelegen, und verloren 8 dieses Geschlechts bei der in der Nähe desselben im Jahre 1241 gehaltenen großen Schlacht ihr Leben. Sinap, 1. 776 — 78o. II. Th. 932 — 37. Gauhe, I. 1443. Zedlcr, XXXII. 1212. Siebmacher, I. Th. 62. N. 4. Hupels Material, zu einer ehst- ländischen Adelshist. 466. Von Mcding, II. N. 736. Norhkirch u. Drach. Eine Nebenlinie der vorigen, die mit den von Trachschcn durch Vermählungen verbunden ist, wie sie denn auch die Wappen beid. Geschlechter in dem ihrigen vereinigt hat. Neues geneal. Handbuch, 1778. 367. und f. Von Meding, II. N. 766. Rothlcbeii. Ein meißnisches Geschlecht, das unter die Ha- nau- Münzenbergischen Geschlechter gerechnet wurde. Knanths IXaclrom. 661. Müllers sächs. t^nnal. 63. Zedler, XXXII. B. 1216. Gauhe, I. Th. 1444. II. Th. 991. Rothschild. 1) Die Brüder und Wechsler Mayer Amb- schel und Salomon Meyer in Frankfurt am M., wurden im Jahre 1816 wegen Rcaüsirung der englischen Subsidien nobilü tirt. von M. O., 262. — 2) Die Brüder Carl und Jacob, Rothschütz — Rottorf. 347 Wechsler zu Franks, am Main,! wurden im Jahre 1816 ebcnfals nobilitirt. — 3) Die Brüder lind Banquiers Carl Salomon Nathan, Jacob u. Ambschcl v., wurden im Jahre 1822 Freiherren. v. M. E., 94. Rothschny, Rothsäfty. ^ Eine alte meißnische und voigt- ländische Familie. Zedlcr, 32. 1222. und f. Gauhe, I. Th. 1444. Nothwedel. Eine preußische Familie, von welcher jedoch nur einer im Jahre 1741 als Ge- neral-Oberfinanzrath bekannt ist. Ranfts geneal. hist. Nachr. 16. Th. 466. Zedler, 32. 1226. Rotsinann. Ein altadliches hessisches Geschlecht. V. Hatt- stcin, !II. Suppl. 131. Neues ^ genealogisches Handb. 1777. 319. Sicbmacher, 1. 136. N. 12. Rottenbcrg. 1) Der bres- lauische Negierungskanzler Melchior Andreas zu,Neiß, wurde im Jahre 1769' böhmischer alter Freiherr, von M. E. , 94. — 2) Die Erzieher der Erzherzöge Ferdinand und Maximilian, die Brüder Philipp und Christoph, wurden im Jahre 1771 zu Freiherren erhoben, v. M. E., 81. Nottenberger. Mitglieder d. steycrischcn Landmannschaft und Besitzer von Reinthal. Schmutz, III. 407. Rottenhof. Ein altes ad- liches Geschlecht in Niedcrüstr., das seinen Namen von seinem ohnweit Crcmß gelegenen, jetzt den Gr. von Prcysingen gehörigen Stammhause führt. Zedler, 32. 1246. Rotteninann. Ein ausge- storbcnes im Jahre 1168—1363 in Steycrmark vorkommend. Geschlecht. Schmutz, III. 410. Rottcilstacttcr. Der jnbi- lirte Negistrator des Feld- und Hausartillcrie - Hauptzeugamtes, Franz Taver, wurde mit seines Brudes Peters 1V Kindern mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 263. Rotter. Johann Ignatz R., wurde im Jahre 1740 böhmisch. Ritter, von M. E., 199. Rotter v. Roscnschwerdt. Der pcnsionirte Major Clemens, wurde mit obigem Beinamen im Jahre 1812 geadelt, von M. O., 263. Notting. Eine gvslarer Familie, daraus um das I. 1340 46 und 67 einige, und bcsond. Sivcrt, ein berühmter Advocat in Goßlar vorkommt. Heineo- eii 8. H. 8. ja. 370. Zedler, 32. 1249. Rottlchen, Notlcbcn. Ein thüringisches besonders schwarz- burgischcs Geschlecht, das auch im Braunschwcigischen seßhaft ist. .1. ?o. iVliilclener, Vitae Conna- rli Ueirrianni, Ileniiei e> 1<>- >,anrris elell. chrankoftu«. 1744. 4. 1 Bogen. Itj. Liogra^Iua fterlli. Courarli Ilenrioi et sznris rle Hollelw.n. cheunlioli. 1746. 4. 1 Bogen. Lüderscns Samml. Nottma)>r von Rosen- brnnn. Der Maler Johann Michael, wurde im Jahre 1704 mit obigem Zusätze geadelt, von M. E., 429. Rottorf. Ein ausgestorbenes lüneburgischcs Geschlecht. Hären-- 348 Rottwitz — Rozkon. berg, Hi«t. clipl. Lancier?;h.'Pali. 33. N. 16. Von Meding, I. Th. N. 710. Lüdersens Sammlung. Rottwitz. Eine alte böhmische, schlcsische und östreichische Familie, die von den von Rodwitz , Rodewitz u. Rogcwitz wohl verschieden ist, und aus d. Melchior von, im Jahre 1606 starb. In Schlesien, aber nicht in Böhmen soll sie erloschen ftyn. Si- nap, I. 786. II. 938. Gauhe, I. 1446. Zedlcr, 32. B. 1233. Rousktz, Rositz v. Helm. Ein schlesisches Geschlecht, das von 1443—1730 vorkommt. Pa- procktz, 364. Zedlcr, 32. 1336 — 37., aus schriftlichen Nachrichten. Rousseau d'Happaucourt. Der penfionirtc General-Major, wurde im Jahre 1318 Ritter, von M. O., 141. Noutsch. Der Oberlieuten., wurde im Jahre 1777 geadelt, von M. E., 429. Rouvrop. Der k. k. östreichische Oberste, wurde im Jahre 1761 Freiherr, von M. O., 81. Noux. Jacob, Großhändler in Wien, wurde im I. 1790 mit Edler von nobilitirt. Leu- pold, I. Th. 4. B. 677. und f. wo auch ein Auszug des Adcls- diploms und das ertheilte Wappen befindlich, v. M. O., 263. Noy de, von Rönigss Helm. Der Hauptm. u. Bürgermeister zu Wiencrisch-Ncustadt, wurde im Jahre 1196 mit von K. geadelt, von M. E., 496. Rop v. Ruhmberg. Der Oberst Michael, wurde i. Jahre 1811 geadelt, v. M. C., 429. Royer. Der östreich. Haupt- mann Sigismund Bartholom. «. dessen Bruder Johann Niclas, pensionirter Hauplmann, wurden im Jahre 1769 geadelt, v. M. O., 263. Roycr de Troo. 1) Den Brüdern Johann, Joseph und Carl, wurde im Jahre 1704 die Bestätigung des Reichsritterstan- dcs zu Theil, v. M. E., 199 2) Der Oberstlieutenant Freiherr Johann, von einem aus Lothringen rittermäßigen Geschl., wurde im Jahre 1719 in den Reichsgrafenstand erhoben, v. M. L., S. 28. Ropss. Der Cammeral-Zahlmeister Johann Horatius von, wurde im Jahre 1794 Ritter, v. M. E., 199. Nozdvo.zow. Eine sehr alle böhmische und schlcsische grafliche Familie, die von dem jüngsten Bruder des heiligen Adalbert Gr. von Libitz, und Bischofs zu Prag (979—97) herstammt, und den Namen R. von der gleichnamigen Herrschaft, die ihnen vom Ä. Stephan abgetreten worden, im 16 Jahrh, angenommen hat. Sinap, I. S. 219. II. 197. Weingartens Fürstenspiegel. Zedlcr, XXXII. S. 1337. Rozhowsky von Rrutzem buvg. Ein eidliches Geschlecht in Böhmen. Zcdler, XXXII. S. 1388. Rozkon. Ein fürstliches Geschlecht in Böhmen, von dem zur Zeit nur bekannt ist, daß, da es sich dem Herzog Nezamis- lo von Böhmen im Jahre 619 widersetzte, ihm Nase u. Ohren abgeschnitten, auch seiner Würde entsetzt, aus Mittlciden aber wieder in diese eingesetzt worden sey. Lulbin, Nioe. Lobmu. p. III. Zedler, 32. 1388. Rubein. Eine tyroler sehr ölte Familie, die ihr gleichnamiges Stammschloß längst schon nicht mehr besitzt, aber schon im Jahre 1276 in Urkunden vorkommt. Brandis, Ehrenkr. II. Th. 47. Gauhe, 1. 1447. Zedler, 32. 1394. Rubeis, (de Rubels). Auch cm tyroler vom vorigen aber ganz verschiedenes Geschlecht, das im I. 1639 ausgcstvrben ist. Gauhe, l. 1447. Brandis, am a. O. Zedler, 32. B. 1394. Rubcudunst von Ritters. Der Hauplmann Andreas, wurde im Jahre 1793 mit dem obigen Beinamen geadelt, von M. O., 253. Rubinich von Notteufeld. Georg Joseph, erhielt vom K. Franz I. den 12ten Juli im I. 1752 das Nitterdiplom. N. v. Lang, 610. u. folg. v. M. E., 199. Ruccich. Wolfgang Edler v., wurde im Jahre 1789 Freiherr, von M. E., 94. Ruch. Im Brandenburgischen und Breinischen , die in der Mitte des 17tcn Jahrh, vorkommen. Mfsingcr, Hist. des H. Brauns schweig, III. 460. Zedler, 32. 1443. Rudenhcim. Der k. baieri- sche Artillerie-Hauptmann Nico- laus, wurde den 22sten October im Jahre 1310 zum Ritter des, militärischen Maximilian-Joseph-! Ordens nominirt, und den isten! Juli 1813 immatriculirt. R. von Lang, 611. Rudesheim, Nudisheim. Ein rheinlandisches Geschl. Siebmacher, I. Th. 123. N. 1. V. Meding, III. N. 699. Rudizky, Rudezki und Grodlykp. Ein schlesisch. Geschlecht. Sinap, I. 786. Siebmacher, I. Th. 76. N. 12. V. Meding, II. N. 739. Rudolph. 1) Eine thürin-' gische Familie, die vom 14ten Jahrhundert an bekannt, und i. Gothaischen und Weimarischen begütert ist. Gleichcnstein, N. 6. Brückner, III. 9. St. S. 40. 61. 68. — 2) Der Grenadier- Hauptmann Gottlieb, wurde im Jahre 1768 geadelt, v. M. E., 429. Rudolph v. Threnwald. Der k. Richter Wenzel Joseph, wurde im Jahre 1771 mit Edler von E. geadelt, von M. E., 429. Rudolph v. Rudclsheim. Eine mainzer Familie, aus der einer B. zu Brcslau war, welcher im Jahre 1432 starb. Zedler, 32. 1607. Rudolph von Rttdolphss berg. Der östreichische Rittmeister Johann Heinrich, wurde im Jahre 1760 mit obig. Beinamen geadelt, v. M. O., 263. Nudolphi. Matthias von, erhielt im Jahre 1708 die Bestätigung des vom Fürsten zu Eggenberg erhaltenen Adels, v. M. E., 429. Nuoolphiu. Der östreichische Oberste Rudolph v., wurde im Jahre 1718 Reichsfreiherr, von M. E., 94. - i 360 Rudtorfer — Rugnitz. Rudtorfer. Der Wundarzt und Operateur im allgem. Krankenhause in Wien, Franz Tavcr, wurde im Jahre 1809 mit Edler vvn nobilitirt. von M. O., 224. Rudzku, Rutzk'i, Rudiy> kl, N. von Nutz. Ein altes schlesisches Geschlecht. Im Jahre 1240 lebte Wenzel von, Wenz. Adams H. zu Tcsehcn Kanzler. Sinap, It. 339. Zedler, XXXII. 1211. Rlicber v. Nuebcrsburg. 1) Der Hauptmann und There- sicn-Ordcnsritter Heinrich, wurde im Jahre 1812 Freiherr, von M. E., 94. — 2) Der Ober- licutenant Franz, wurde im I. 1813 mit dem obigen Zus. geadelt. von M. E., 429. Rucbner. Der Postamtscon- trolor Johann Michael zu Prag, wurde im Jahre 1724 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 430. Ruedorffer. MünchncrKauf- leute, welche vom K. v. Baicrn den 2tcn Juni im Jahre 1808 ein Edclndiplom erhielten. N. v. Lang, 211. Ruedt auf L.indum. Der Regicrungsrath Johann Florian in Straubingen, jetzt Landrichter zu Landau, erhielt den 12tcn März im Jahre 1786 vom Eh. Karl Theodor von Baicrn ein Edclndiplom. R. v. Lang, S. 611. Nuef. 1) Der Hauptmann, Carl, wurde im Jahre 1732 geadelt. von M. E., 43. — 2) Der Hauptmann Franz, wurde im Jahre 1772 und der Oberlieutenant Carl Johann, wurden im Jahre 1737 geadelt, v. M. E., 430. Nuef aus -Hauuzeudorf. Der k. venerische Major Friedr,, erhielt vom K. von Baiern den 22sten August im Jahre 181K ein Adelseiplom. R. v. Lang, Suppl. 138. Ruepp v. Pfeilberg. Ei» steyc rmärkisches Geschlecht. Bart- schens Wappenb. daraus v. Me- ding, 111. N. 701. Schmutz, 111. 414. Ruepprecht. 1) Der Com- merzienrath und Leinwandhand- lcr , Johann Jacob, erhielt den 23sten September i. Jahre 1808 vom K. von Baiern ein Adels- und Nittcrdiplom. R. v. Lang, 212. — 2) Der Großhändler Michael zu Cadix, w. im Jahre 1792 Rcichsritter mit Edler von. v. M. E., 199. Nuffer. Der Rcgicrungs- u. Consistorialrath Johann Gvttfr., wurde im Jahre 1718 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 430. Rufftn iu und zu Tief feuburg. Der Landrichter u. Bürgermeister Franz zu Mörau in Tprol, und seine Brüder, d. churbaierische Hoskammerrath Johann Baptist und der Wechsler Sebastian, wurden im I. 172V mit obigem Zusätze geadelt, von M. E., 430. Rufin. Franz Tavcr, Kämmerer und Hofrath in München, erhielt den 7ten August im I. 1769 vom K. Joseph II. das Frcihcrrendiplom. N. v. Lang, 221. Rugnitz. Eine freiherrliche, Rüber Nüdi'gkhei'm. 351 rheinlandische Familie. V. Hattstein, II. 261 — 64. Rüber. Waren östreichische Freiherren, welche im 16ten u. 17len Jahrhundert vorkommen. Gauhe, historisches Hcldenlexik. 1384. Zedlcr, 32. 1683. Rückershausen, Nückcrs^ heiin. Eine hessische, in Urk. von 1266 und 1264 vorkommende Familie, welche um das Jahr 1594 ausgcst. ist. Estors Ahnenpr. 'lad. 2. und S. 666. Siebmacher, I. Theil. 143. N. 12. Schannat, Llient. bulcl., 141. Von Meding, II. Th. S. 738. Avemann, kirchberg. Be- schr. 244. Rückingen. Fuldaische Vm fallen, die im Jahre 1343 vorkommen. Schannat, Olimrl. kulll. 141. Von Mcding, I. N. 711. Rüd, Rüden, Nüdt. Eine sehr alte, besonders im Elsaß seßhafte Familie, die sich auch in Baiern, Steyermark, Franken, besonders im chcmal. Nit- tercantvn Orts Ottenwald verbreitet hat, und unter den Tur- niergenosscn in den Turnierbü- chern vorkommt. Vom Heinrich R. des d. Ordens in Preußen Marschall sagt Hartknoch, 229. daß ihn die heidnischen Preußen ihren Gottern geopfert hatten. Die Familie theilte sich in die Linie zu Bvedickleim und Col- lenberg oder Kvlnberg. Hattstein, III. 438. Biedermannn, O. Supplein. Salver, 246. Gauhe, I. 1448. Zedler, 32. 1736. R. von Lang, Supplem. 63. Sieb- machcr, ü. Th. 124. N. 6. V. Mcding , I. TH.N. 712. Schmutz, III. 412. Rüdcshcinl. Eine alte mainzische Familie, deren Stammgut dieses Namens mit einer Herrschaft im Nheingau gelegen, aus der besonders Nudolph, zuletzt Bischof zu Breslan in Schlesien, bekannt ist, welcher im Jahre 1482 verstorben. Dieser u. dessen Familie gehört (obwohl Gauhe, I. Th. 191. und II. Theil, 1746.) zwei verschiedene Gcschl. anzunehmen scheint, sehr wahrscheinlich zu dem Geschlechte der Brömser von R., welches im I. B. 193. ausgestellt worden ist. Nüdigersdorff, Nüdigs- dorff. 1) Eine schlesische Familie, deren glcichnam. Stammschloß nach ihrem Abgange an die von Tielisch gekommen ist. Der letze derselben, Balthasar, sast 166 Jahr alt, zuletzt ganz blind, hat im Jahre 1576 das Geschlecht beschlossen. Gauhe, II.. Th. 933. Sinap, II. 439. Zedlcr, 32. 1742. — 2) Ein meißnisches, von jenem wahrscheinlich verschiedenes, in der Mitte des 16ten Jahrhunderts vorkommendes Geschlecht, dessen Stammhaus Rüdigsdorf im Amte Bor- na ist. Knaut, bnocln. IVIisn. 661. Zedler, a. a. O. Rüdlgkheim, Rüdickheim» Ein altes rheinlandischcs, auch im frankischen Canton Rhön- Werra begütertes und schon seit der ersten Halste des 16. Jahrhunderts bekanntes Geschlecht. Humbracht, Tab. 196. und f. Biedermann, R. W. Tab. Von Hattstein, II. 278. u. f. Gauhe, 1.1443. Schannat, ElieM. kulel. Rüed — Rukawina. x. 141. Siebmachcr, III. Thcil. 123. N. 7. Von Meding, III. N. 700. Zcdler, 32. 1737. Nüed. Eine alte Familie, die Gancrbcn des Schlosses und der Herrschast Nothenbcrg i. 16. Jahrhundert waren. Bon Fak kensscin, ^nnal. I^orclg. 1—6. Thcil. 458. Zedlcr, 32. Thcil. 1743. Nügheim. Ein frank. Geschlecht, das im vormalig. Rit- tercanton Orts Baunach begütert war. Biedermann, B. Tab. 245., Nülke von Czamlitz, Nu- likcn. Eine kärnthncr, aber auch obersächsische Familie, welche sich des Prädicats von nicht bediente. Estvrs Ahncnprobe, 404. Von Meding, II. N. 740. Gauhe, I. 144S. Zcdler, 32. Tb. 1705. Nüscnbach. Ein ausgestorbenes fränkisches, im ehemaligen Nittercanton Orts Gebürg seßhaftes Geschlecht. Salver, 413. Biedermann, G. Tab. 364—66. Rüssenbach. Diese waren Ganerben des Schlosses und der Herrschaft Nothenbcrg. Der erste Namens Pancratz kommt im I. 1491 vor. V. Falkenstein, ^n- iml. IXorclg. p. 458. Zedlcr, 32. Th 1771. Rüste, Rüstow. Eine pom- merische Familie, die aber von dem auch pommcrischen Gcschl. der alten Nistow im H. Camin ganz verschieden ist. Sie kommt im Jahre 1500 zuerst in Urkunden vor, Gauhe, I. 1449. Zedlcr, 32. Theil. 1772. Micräl, 622. Von Meding, II. Th. N. 741. Siebmacher, V. Th. 161. N. 7. I Nüstcl. 1) Der Administra- tivnsrath zu Tcmeswar, u. sein Bruder, Matthias, der Raitosss- cier der Hofkriegs-Buchhaltung, wurden im Jahre 1777 Ritter mit Edler von. v. M. E., 200. — 2) Der Hofrath der Oberst. Ju- stitzstelle und Stephans-Ordens - Ritter, Ignatz, wurde imJ. 1818 mit seinem Neffen und Wahl- sohne Franz, Freiherr, von M. O., 81. Nüttow, Nütow. Ein bremisches Geschlecht, das mit Otto, (nicht Claus, wie Mußhard will) in der 2ten Hälfte d. 16. Jahrhunderts auSgcstorben ist. K. Maximilian II. gab im I. 1571 deren Wappen den Pahlen und Neusten. Von Meding, II. Th. N. 744. Lüderscns Sammlung. Rüxlebcn, Nüchslcben, Nuxlebeii, Nixlobcn. Eine alte thüringische Familie, welche im Jahre 1396 schon in Nord- Hausen vorkommt, in welch. I. Friedrich von R. Schultheiß daselbst gewesen ist. Gauhe, I. 1458. Zcdler, 32. Bd. 2057. Avemann, kirchbcrg. Historie. 78. 121. Lüdersens Samml. Rukawina v. Bopnograd. Dem k. k. östreichischen Öberst- wachtmeister Matthias, belohnte seine in dem im I. 1778 vor- gewcsenen Feldzugc bewiesene Tapferkeit die Kaiserin Maria Theresia im Jahre 1779 mit dem erbländischen Ritterstand, und i. Jahre 1797 wurde er in d. Frei- hcrrcnstand erhoben. Leupold, I. Th. 4. B. 573 — 84., wo auch das ritterliche Wappen, v. M. O>, 141. 94. Rukavina Nukaviuu Dujo v. ^Vli! dowgrad. Dcr Obcrlientcnant N. D., wurde im Jahre 178V mit vvu W. geadelt, von M. E>, 460. Nukurviua vou Liebstadt. Die Brüder Paul und Georg, beide östreichische Hauptleute, w. im Jahre 1761 mit dem Zusatz von L. geadelt, v. M. O., 264. Rulko. Eine steycrmarkische Familie, die im löten Jahrhundert in Stcycrm. begütert war. Schmutz, III. 414. Ruma. Ein altes Gcschl., dessen Stammvater Cuno von, ein Schildknappe, Wedekind v. Rostorf, der sich in dcr Mcrse- burger Schlacht mit noch Einigen so hervorgethan, daß er von dem K. Heinrich dem Vogler geadelt, und von seinem Herrn die Burg Nostorf eingegeben erhalten hat. Das Geschl. starb im Jahre 1380 aus. Meiers pleß-scher Ursprung. 347. und f. Zedler, 32. Th. 1791. und folg. Rumuruuer. Göttting. Patrizier, die Einige für gleichen Herkommens mit den v. Numa hallen. Meiers plcß. Ursprung. 262. Zedler, 32. 1792. Rumlingeu uuf Bevg. Ein frciherrlichcs Geschlecht, dessen Stammgut B. in der Schweiz bei Bern liegt, von dem sie um tcr Eh. Max. III. in baicrische Hofdienste kamen. R. v. Lang, 222. Rummel , Numel. Eine pfälzische freiherrliche Familie, d. von der mecklenburgischen Familie von Numel verschieden ist. Der erste, welcher vorkommt, ist Gregor, welcher im Jahre 1480 11. Wand Rumor. 363 Abt des Klosters Oberzell war. Dcr Freiherr Franz Fcrdin., w. Ncichssürst u. Bischof zu Wien. Er starb im Jahre 1716. Bu- l celin , darni. «aar. 162O. Seiferts Ahnentafeln der v. Hell- dvrf und A. E. u. K. Gauhe, I. 1460. Zedler, 32. B. 1796. Sinap, II. Th. 417. Rummel zu Herrnried. Eine preußische Familie, die n. Franken schon im Anfang des >6ten Jahrhund, gegangen war. Franz Ferdinand, Bischof zu Ti- ma und seine Brüder, erhielten den 17ten September im Jahre 1706 vom K. Joseph das Frei- herrcndiplom. N. v. Lang, 222. Rummcrskirch, Numers? kirch. 1) Ein schlesischcs Geschlecht, das im löten und 17. Jahrhundert meist in k. vstreich. Diensten vorkommt. Sinap, II. 940. Zedler, 32. 1798. und f. Gauhe, II. 993.— 2) Die Brüder, der Hofrath Ignatz Leopold und der Viceburggraf Ferdinand Joachim N., wurden im Jahre 1747 Freiherren, dcr Ritter Johann Bernhard von N. aber im Jahre 1783 Reichssreiherr, und im Jahre 1803 Graf, von M. E., 96. und 28. Rumor. Eine alte holsteinische und schleswigische, schon im 12ten Jahrhundert in Urkunden vorkommende Familie, welche von den von Alfeld abst., und deren AnHerr von s. vielen Rumoren im H. Holstein den Namen erhalten haben soll, aber es kann auch das im Holsteinischen liegende Rittergut Rumor ihm den Namen gegeben haben. Angeli, holsteinische Adelschron. 23 ZZ4 Rumpf — Prauns adl. Europa. 697. Zed- ler, 32. Th. 1800. und f. Rumpf. 1) Ein braunschw. Geschlecht. Lüdersens Samml.— 2) Franz. Ignatz Gr. von R., war in östreichischen Dienst. Ge- ncralfcldwachtmcister. Zedler, 32. 1807. Gauhe, I. Th. 1462. Nuinpler. Friedrich Lcop., stand im Dienst des K. Friedr., und wurde den löten Mai im Jahre 1430 von ihm in den Adelstand erhoben, welche Standeserhöhung K. Leopold im I. 1693 den 17tcn Februar dem Banquier Johann Heinrich in Nürnberg bestätigte. R. v. Lang, 612. Siebenkeeß, I. B. 111. Rumrodt-Herzberg-Alteiu bürg, Roinvod, Nomrodt, Romrad, Romrath. Alte hessische und thüringische Dynasten, Besitzer der Schlösser Rom- rodt, Herzberg und Altenburg bei Alsfeld. Als sie ihre großen Besitzungen nach und nach verloren, sanken sie zum niedern Adel herab. Eine Linie erwarb das Erbtruchsessenamt im Würzburgischen, und war dem Ritterkanton Rhön und Werra in- corpvrirt, ist aber im 17. Jahrhundert erloschen. Der Stamm Altenburg erlosch im I. 1472, und der Herzbergische im Jahre 1360. Spangcnberg, Adelssp. II. Theil. Nommel, Hess. Gesch., II. p. 236. Biedermann, R.W. Tab. 421. und f. Gleichenstein, N.70. Salvcr,473. 637. Brück- ncr, III. Th. 14. St. 240. 243. 243. Gauhe, I. 1464. und f. Winkclmanns Bcschr. v. Hessen, II. Th. 247. Zcdlcr, 32. Th. I Runzler. 1810. und f. Hartm. Sammlung. Nuubccko. Ein abgegangenes Geschlecht im Stifte Halberstadt. Abels d. Altcrth. II. Th. 690. Zedler, 32. Th. 1811. Runga, Runge. Eine alte pommerische, in Meißen, Schlesien u. Bremen, auch i. Braun- schweigischen (wo sie aber auS- starben) seßhafte Familie, die aber verschiedene Wappen hat. Peter von R., hat zu Zeiten H. Bogislaus X. gelebt, und Thomas ist im Jahre 1647 Heer- meister des Johanniter-Ordens z. Sonncnburg gewesen. Micräl, Pommerl. Gryph, Ritterorden. Gauhe, I. Th. 1466. Siebmacher, I. 162. N. 13. II. 48. N. 7. Lüdersens Samml. Sinap, II. 941. Mußhard, Nonum. uolul. Lremens. p. 449» Zedler, 32. Th. 1821. Runkel. Die alten Herren ur Runkel stammen mit d. Gr. von Wcstcrburg, Wied u. Mn- burg von einem Stammvater. Wenks hessische Landesgeschichte. II. Bd. 432. Hübner , II. T. 402. 403. Salvcr, 230. Fischer s. Ysenburg. Runstedc. Vielleicht d. Ron- stet. Ein märkisches Geschlecht. Siebmacher, III. 140. N. 3. Runtschner von Ruhnu beug. Johann Anton, niederöstreichischer Regiecungssecrctar, wurde im Jahre 1787 den 7len December vom K. Joseph mit obigem Beinamen geadelt. Lcu- pold, I. Theil. 4. B. 686., wo auch das Wappen, v. M. O-, 264. Runzler und Runden. Jo- Ruoesch Rusdorf. 366 hann Heinrich von N. und N., wurde im Jahre 1728 böhmischer Ritter, v. M. E., 266. Ruoesch. Der kciiscrl. Rath und Landrichter Matthias, erhielt zwischen 1667 — 1686 ein Adclsdiplom. R. v. Lang, 613. Rttpiu. Die ehemaligen Gr. von der Herrschaft oder vielmehr Grafschaft R. hießen theils Gr. von N. , theils Grafen v. Lindau oder Lindow, von welchen der letzte seines Geschlechts, Wichmann i. Jahre 1624 starb., worauf die ihnen vorher gehörige Stadt, Schlösser und Güter der Chur Brandenburg eröffn, wurden. Mart. Dietrich, (Pr. zu Frankfurt an d. O.) hist. Nachricht von diesen Gr. Frankfurt, 1726. 8. 14. Bogen. Zedler, 32. Th. 1866—64. Rupp. Der Oberlicutenant, Johann Michael R., wurde im Jahre 1786 geadelt, v. M. E., 436. Rupp von Ehrcnstrohm. Der Gutsbesitzer Johann Jgn. in Mahren, wurde im I. 1799 Ritter, von M. E., 266. Ruppa, Rupu. Ein böhmisches freihcrrliches Geschlecht, das im 17tcn Jahrhundert nach der Schlacht auf dem weißen Berge bei Prag sein Vaterland verließ, und sich nach Schlesien wendete, daselbst aber mit der letzten ihres Stammes (Anna Dorothea vcrm. Gr. von Neuß) im Jahre 1676 ausstarb. Gauhe, I. Th. 1466. Sinap, II. 419. Zedler, 32. Th. 1'869. Nuppcrt v. Nobertsburg. Der Oberlieurenant Ignatz N., wurde im Jahre 1819 mit von R. geadelt, v. M. E., 436. Rupprecht. 1) - Der Rcgie- rungs - und Rcntkammerr. Franz von Paula zu Ambcrg, dessen Voreltern im Jahre 1661 einen Wappcnbrief vom K. Nudolph II. erhalten hatten, erhielt den 3tcn August im Jahre 1796 ein Freihcrrendiplom. R. v. Lang, 223. — 2) Der Großhändler Georg Ludwig R., wurde im I. 1796 vom Eh. Karl Theodor v. Baicrn in den Freiherrenst. erhoben , u. dieser d. 26. Juni im Jahre 1798 auf dessen Neffen erstreckt, was bei versäumt. Anmeldung vom K. von Baicrn a. 7tcn März 1814 noch einmal erneuert und bestätigt wurde. 3k. von Lang, 223. Ruprechtsteiu. Ein fränkisches Geschlecht, welches den im nürnberger Amte Hcerspruck gelegenen Rittersitz im 13. Jahrhundert besessen hat. Glücks Beschreibung von Nürnberg. S. 66. Zedler, 32. Th. 1866. Ruscheil, Rutschen. Eine im Stift Münster, im Olden- burgischcn u. in d. Mark Brandenburg seßhafte Familie. Sie ist von d. von Ruschen, cigentl. Rausche in Pommern verschieden. Gauhe, II. 994. Ruschizt'a v. Roseudorf. Der böhmisch-östreichische Hof- kanzlci-Taxator Max. Franz N., wurde im Jahre 1736 in den Reichs - und crbländischcn Nit- terstand mit Edler von 3k. erhoben. von M. O., 141. Rusdorf, Nucsdorff. Eine baierische alte Familie, die schon im Jahre 1293 bekannt war. 23 * ZZ6 Rusetzki — Bucelin, Stenrmat. Gauhe, 1. 1446. II. 995. Zedlcr, 32. S. 1879. Rusetzki. Ein sehr altes Geschlecht in Schlesien, das aus d. Hause Osoria in Pohlcn entsprossen ist. Sinap, I. 737. II. S40. Gauhe, II. Th. 994. Zedlcr, 32. Th. 1831. Ruscyky v. Iwan. Ein böhmisches Geschlecht. Zedler, a. a. Orte. Rufs. Ein steyermark. Geschlecht, das im Jahre 1634 die steyerische Landmannschaft erhielt. Schmutz, III. 418. Rusienbach. Ein rheinlandisches, mit Ernst von R. im Jahre 1528 ausgcstorbcnes Geschlecht. Von Hattstein, II. S. 281. Russig. 1) Eine schlesische Familie, von welcher Einige aus d. ersten Hälfte des 18ten Jahrh, aufführt, und einige Nachr. aus handschriftlichen Gcschlechtsnachr. mittheilt: Zedlcr, 32. Theil. S. 1900. — 2) Der Stcueramts- Buchhaltcr Johann Carl R. in Schlesien, wurde im I. 1736 in den böhmischen Adelstand erhoben, und im Jahre 1739 böhmischer Ritter, von M. E., 431. und 200. — 3) Ein anderer Johann Carl N., wurde im I. 1746 Ritter, v. M. O., 141. Rusio v. Aspernbrand. Der k. k, östreichische Oberst u. Commandant Joseph Ant. , w. im Jahre 1812 mit dem Beisatz von A. Freiherr, v. M. O., 81. Nusiocki. Niklaus R. < w. im Jahre 1800 galizischer Gr. von M. E., 23. Ruzicska. Russwovin, Russwurm, Russwocrinb. Ein in Franken, Thüringen und im Ocstrei- chischcn begütertes und berühmtes Geschlecht, aus dem einer Namens Otto von N. schon im Jahre 1349 vorkommt, und aus d. der Gcncralfcldmarschall Bernhard von N. im Jahre 1605 enthauptet wurde. Da der letzte dieses Geschlechts keine Erben hatte, so adoptirte er s. Enkel, Friedrich Wilhelm und Christian Ernst von Gleichen, welche Adoption K. Karl VI. unter d. 25. Februar des Jahres 1732 (nicht wie im I. B. des A. L. durch einen Druckfehler heißt 1132) bestätigte. Gleichcnstcin, N. 71. Gauhe, I. 1457. Schannat, Client, sinlcl. 141. Zedler, 32. B. 1975. Hönns coburg. Hist. Biedermann, 2. W. Tab. 423. Sicbmacher, I. Th. 144. N. 9. Von Meding, I. N. 713. Hartmanns Samml. M. s. a. d. I. B. 432. u. s. Rutcubcrg. Ein wahrscheinlich ausgestorbenes halberstädtisch. Geschlecht, das in der erstem Hälfte des 15ten Jahrhunderts vorkommt. Abels d. Ältertb., II. Th. 598. Zedler, 32. Th. 1900. Ruth. Kamen von Meißen, wo Albrecht von R. im Jahre 1216 schon in Urkunden aufgeführt wird, nach Böhmen, wurden der Religion halber vertrieben, und gicngcn in d. Oberlausitz. Grossers lausitz. Mcrkw. III. Th. 51. Gauhe, I. 1453. II. 1746. Zedlcr, 82. Th. 1992. Ruzicska. Der Oberstwachtmeister Joseph R., wurde im I. 1762 Freiherr, v. M. E., 96. Ruziczka — Saal. Sö7 Ruziczka v. Rosenwerth. Der böhmische Appellationsrath Joseph Vincenz N., wurde im Jahre 1785 mit von R. geadelt, von M. E., 95. Rpmultovskl von Ror^ my. Ein schlesisches im Für- stenihum Lieschen begütertes sehr altes Geschlecht, das mit d. Gr. von Sobeck und Kornitz einerlei Stammes seyn soll. Sinap, I>. S42. Gauhe, Anhang, 1747. Zedlcr, ?2. B. 2078. Rynach, Rhynach, Nhci^ nach, Reinach. Eine alte ad-- liche, zum Theil srciherrliche Familie am Oberrhcin, die aus d. Schweiz stammt, aus welcher Rudolph I. die in Aergöw gelegene Burg dieses Namens um das I. 830 angebaut hat. Zedlcr, 32. Th. 2079 — 2086. Tkpne. Eine ausgcstvrbene lüncburgische Patrizier - Familie. Büttners Stammr. dies. Patriz. N. 4V. Lüdersens Samml. 2ippplln, Rüpplin von Refftckhon. Ehedem Jonner, gen. Rüplin, ein altes, jetzt frei- herrliches Geschlecht in Tbürgow, das sich aus Oestreich in der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts in die Schweiz wendete. Zedler, 32. Th. 2086. u. f. Rzecziczk)'. Der Dompropst Carl Dvminick R. zu St. Veit in Prag, wurde im I. 173Z böhmischer Ritter, v. M. E., 200. Rzepitzky v. Sudomirz. Ein böhmisches Geschlecht, v. d. aus dem Calencl. 8. .4ciallz. nur 3 Brüder bei dem I. 1737 aufführt: Zedler, 32. Th. 2095. Rzeplinsky von Berczko. Der Kaufmann Franz Heinrich R. zu Troppau, wurde i. Jahre 1717 bvhm. Ritter mit d. Zus. v. B., und nachdem er Commer- zicnrath geworden im I. 1731 böh. Freih. v. M. E., 200. u. 95. Rzewuskp. Der Freih. Ca- simir, wurde im 1.1817 Reichs- graf. von M. O., 28. Rziha von Gachenthal. Johann Ferdinand N., wurde i. Jahre 1758 wegen gcleist. Dienste bei der preußisch. Belagerung v. Prag mit dem Beinamen v. G. nvbilitirt. v. M. O., 254. Rzikovsky v. Dobrziy. Der Rittmeister Johann Wilh. R. von D., wurde im I. 1729 böhmischer Freiher. von M. E., S. 95. S. Ecw.l, Sahl (von ^>eppe> Geschlechts im Jahre 1684 vet» nerhcim). Humbracht,d. Tab. storben ist. In den vorigen Zei» 69. dieses rheinländische Geschl. ten sollen sie sich blos Heppcn, mit dem aa schreibt, fängt ihre heim geschrieben haben. Zedler, Stammreihe mit Werner im I.! 33. B. 14. und f. Gauhe, I. 1019 an, und endet mit Georg Th. 1459. u. 1464. BrandiS, Anton, der als der letzte seines > tyrol. Ehrenkr. II. Th. 338 Saalfeld — Saatfeld, Salfcld, Sa- lcvclt zu westgrussen. Eine thüringische und insbes. schwarz- burgische Familie, deren Güter in Klingen und Westgreußen lagen. Im Jahre 1576 kommt Friedrich von, zuerst in Urknnd. vor. Gauhe, l. Th. 1467. Zcd- ler, 33. B. 886. Hattstein, im Spccial-Rcgister. Schannat, LIi- ent, ?ulcl. Von Meding, lll. N. 706. Herr von Lüntzel verweist auf die im N. A. v. 1801 N. 127., 1744. gethane Anfrage in N. 169. auf seine im Manuscript befindliche genealog. Wappcn-Samml. u. giebt daraus d. Wappcnbeschrcib. v. auch R. A. d. D.18N2. N. 66., 823. Saar. Der Postwagen-Con- trolor Johann Adam, u. sein Bruder Johann Adalbert, wurden im Jahre 1793 nobilitirt. v. M. E., 431. Saba. Der Postmeister Ignatz zu Burkersdorf, wurde im Jahre 1796 mit Edler von nobilitirt. v. M. E., 433. Sabatha von Thomnbre. Der Fcldkriegscommissar, Franz Jacob, wurde im Jahre 1730 nobilitirt. v. M. O., 264. Sabathin von Sabona. Der Advocat Georg in Mahren, wurde im Jahre 1706 im Oc- tobcr bohniischcr Ritter mit dem obiacn Zusätze, v. M. E., 200. Sabbcnscn. Ein niedersachs. Geschlecht, von dem blos ein Siegel kürzlich beschrieben, Gru- pen, in orie;. et anlig. blano- ver. p. 130. und v. Meding, III N. 702. Sabiz von ^aubcnsperg. Matthias, aus Fiuuic, wurde i. Sachsen. Jahre 1726 mit von T. nobilitirt. v. M. E., 431. Saboretti von ^lanns- bürg. Der Buchhalter d. montanistischen Hofbuchhaltung, Franz Ignatz, wurde im Jahre 1813 mit Edler von M. nobilitirt. v. M. O., 264. Sachenkirche, Sachcnkivs Z)e». Ein schlesischcs Geschl. Sinap, 1. Th. 788. Sicbma- chcr, II. Th. 63. N. 10. Von Meding, I. N. 716. Sachcr. Der Staatsgütcr- und Salinen-Administrator Joh. Ncpomuck in Galizien, wurde i. Jahre 1818 Ritter, v. M. L., 141. Sachcr v. Cronfcld. Franz Joseph, wurde im Jahre 1724 mit von C. nobilitirt. von M. E., 431. Sachs von L.cwenhcim. Eine schlesische Familie, welche vom K. Maximilian II. u. Nu-' dolph II. im 16ten Jahrhundert Wappenbriefe erhielt, und aus welcher Erasmus in östreichischen Diensten unter Maximilian zu Wien im Jahre 1673 gestorben ist. Sinap, II. 943. Zcdler, 33. B. 268. Gauhe, Anhang. 1749. Siebmachcr, I. Th. 134. N. 16. Seifcrts hochadl. Stammtafeln, IV. Th. N. 19. Sachse von Nothenbcrg. Der Hauptmann Johann, wurde im Jahre 1772 mit v. 5!. geadelt. von M. E., 431. ' Sachsen. 1) Eine hessische und fuldaische Familie, die im 14ten Jahrh, vorkommt. Schannat , suldaischer Lehnhof, 162. Siebmachcr, I. Th. 134. N. 16. V. Meding, II. Th. N. 746.- Sachsen — Sadlo. ZZ9 2) Eine schlesische Familie. Si- nap, I. 808. Gauhe, Anhang. 1749. — 8) Nürnbergische Patrizier. Siebmacher, II. Theil. 156. N. 13. Sachsen v. der. Ein thüringisches altes Geschlecht, das seine Güter in der Grafschaft Gleichen, zu Molßdorf, Doell- stadt:c. gehabt hat. Jacob von der, der Blinde, der 19 Kinder gehabt, lebte im IZten Jalirh. Gleichcnstcin, N. 72. Sicbma- cher, I. 145. N. 12. V. 299. N. 3. rechnet sie unter die ersten Patrizier. Brückner, I. Th. 4. St. 63. II. 3. St. 10. 20. 27. Sagittar, gleichcnsche Hist. an vielen Orten. (Wcinrichs) Nachr. v. Erf. 1713. 220. und folg. Zedlcr, 33. B. 254. Sachscnhauscn, Sassen- Hausen. Ein rhcinland. Geschlecht, das mit dem v. Praun- heim eines Stammes ist, u. seit dem Ansang des 12ten Jahrh, vorkommt. Humbracht, Tab.261. Gauhe, I. 1459. II. 1750. Zedlcr, 33. 257. Sachssenheim. Ein schwäbisches Geschlecht, d. in d. Mitte des 10ten Jahrhund, vorkommt. Siebmacher, II. Theil. 100. N. 10. Bon Meding, III. N. 705. Bucelin, ?. III. Bürgermeister, Loci, clchl. ecjueste. Vul. I. p. 864. Zedler, 33. B. 258. Gauhe, II. 1751. Sack. 1) Eine in Meißen und Schlesien begüterte Familie, die auch in der Mark, in Mahren, Preußen und Pohlen blüht. Sie beschwor vor der Ritterbank in Liegnitz im Beiseyn des Herzogs ihr angebornes Wappen im Jahre 1528 und kommt zuerst im Jahre 1212 vor.. Sinap, I. 788 — 794. II. 943. Siebmacher, I. 166. N. 4. II. 60. N. 7. Gauhe, I. 1460. u. f. II. 999. Zedler, 33. B. 272—74. Hartknochs Preußen. 450. — 2). Die Brüder, Johann Oswald, Georg Heinrich und Christoph Siegmund, wurden im I. 1724 böhmische Freiherren, v. M. E.< 95. Sack vom. Eine lünebur- ger Patrizier-Familie. Lüdcrseus Samml. Sack von Bohunionny. Siegmund Leopold, wurde den 29sten Juni im Jahre 1648 in den altern Herrenstand erhoben, und der Kreishauptmann, Lcvp. Anton Freiherr von B. zu OU- mütz, wurde den l4ten Octobcr im Jahre 1721 böhmischer Gras, von M. E., 23. Sacken. Der östrcich. Hauptmann Benedikt, wurde i. Jahre 1805 Freiherr, v. M. O., 81.— 2) Der Hauptmann Franz Be- nedict, wurde im Jahre 1782 Ritter, v. M. E., 200. Sackesel oder Garten. Eine abgegangene lüneburgische Familie , deren Wappen aus einem Fcnstcrgemahlde des Klosters Lüne bei Lüncburg vom Jahre 1412 beschreibt: v. Meding, II. Th. N. 746. Sackich von 2c>Iumenfeld. Der Rittmeister Lazarus, wurde im Jahre 1772 mit von B. geadelt. von M. E., 431. Sadlo von Wrazny. Ein adliches Geschlecht in Böhmen, von dem nur im Jahre 1737 2 Brüder bekannt sind, aus d. 360 Saebisch — Sahrer. Lat. 8. ^clalb. Zedler, 33. B. S. 329. Saebisch', Scbisch. Eine zwar ursprünglich blos Patrizier- Familie, die aber vor fast 296 Jahren schon in den Ritterstand in Breslau aufgenommen worden ist, und die zuerst in Urkunden v. 1671 vorkommt. Zed- ler, 36. B. 332. Gauhe, I. 1462. und f. Saechers von Cronthal. Die Brüder Joh. Georg, Franz Joseph und Ignatz Fortunat, wurden im Jahre 1729 mit dem Prädicat von C. Ritter, v. M. E., 200. Säminer. Der Pfleger und Landrichter Maximilian, zu Dob- lach, wurde im Jahre 1729 geadelt. von M. E, 432. Saenze, Saniy. Eine wahrscheinlich erloschene pommer. sehr alte Familie. Micräl, 623. Gauhe, I. 1463. Sicbmachcr, V. Th. 161. N. S. B. Meding, 1l. N. 747. Saernthcim. Ein östreichisches grafliches Geschlecht, wovon einige zwischen 1656 bis 1709 angegeben werden in Zed- ler, 33. B. 483. Safcn, Safner. Ein step- crmarkisches Geschlecht, das von 1 >29—I437vorkommt. Schmutz, sll. 426. Safsig. Eine freiherrl. Familie, der vorhin das gleichnamige Schloß und Städtchen im Erzstift Trier als Stammhaus gehörte-, das aber längst im Besitz der rhcinländischen Familie v. Lcyen ist. Zcdler, 33. B. 615. und f. Saffran, Safran. 1) Ein Rittergeschlecht, das in Böhmen und Steyermark seßhaft ist, und das die ehehin den ausgestorbc- neu Grafen von Spangcnbcrg gehörige Herrschaft besitzt. Zcdler, 33. B. 626. — 2) Lorcnz Ignatz, wurde im Jahre 1711 in den Neichsritterstand aufgenommen, und Franz Anton, erhielt 1739 die Bestätigung desselben. Schmutz, III. 423. v. M. O>, 81. 1-N. und 431. Sagar. Der Kreisphysicus zu Jglau, Michael, wurde im Jahre 1776 mit Edler von no- bilitirt. v. M. E., 432. Sager. Eine stiftisch-pomme- rische Familie, welche d. v. Wedel Afterlehnleute sind. Micräl, 6.23. Siebmacher, V. Th. 161. N. 10. Von Meding, II. N. 748. Gauhe, II. 1762. Zed- ler, 33. B. 576. Sagl v. Ährenreich. Der Pfarrer Johann Easpar, wurde wegen seiner 33jährigcn Secl- sorge ec. im Jahre 1786 mit d. Beisatz von E. nobilitirt. v. M. O., 264. Sahla, Sala. Ein sächsisches Geschlecht, das schon 963 unter die Turniergcnossen mitgerechnet wurde. König, I. Th. 830 — 46. Gauhe/I. 1462. Estors Ahnenpr. 373. Zcdler, 33. V. 601. Sicbmacher, I.TH. 16 t. N. 13. Don Uechtritz, diplomatische Nachr. II. Th. 1Z2 — 36. Nachr. v. 1700—1790., aus d. Schortlebener Kirchenbii- chcrn. Don Meding, III. N. 706. Sahrer von Sahr, Sm her. Ein sächsisches, in Mei- Saingenois — Salbaburg. ßcn seßhaftes Geschlecht, das v. den ehemaligen Grafen dies. Namens in Böhmen abstammt. Ihr Ahnherr Czdich kam mit d. Fürsten Czechus nach Böhmen, seine Söhne Botock und L?ahr fanden in Böhmen das erste Eisen, u. von den Nachkommen d. Sahr baute Stanislaus Zdiarsky de Zdiar d. Schloß Sahr u. schrieb sich Sahr von und zu Sahr. König, I. Th. 846 — 56. Zedler, 33. B. 606. Estors Ahncnpr. 373. Von Mcding, II. Th. 705. Eanhe, I. 1464. und f. Von Uechtritz, dipl. Nachr. II. Theil. 135 — 33., aus verschied. Kirchenbüchern von 1674—1790. Saingenois v. Annecourt. Eine schlesische Familie, die aus den östreichischen Nieder!, in das F. Tcschen gekommen ist. Simon wurde im Jahre 1476 v. K. Friedrich in den Frcihcrrcnst. erhoben. Sinap, II. 421. Gau- hc, I. 1465. Zedler, 33. Bd. 6l5. Saint (St.) Amour. Ein Graf, der sich zu Anfang und bis zur Mitte des 18tcn Jahrhunderts in östreichischen Diensten vom Rittmeister bis z. Generalfeldmarschall -Lieutenant von der Cavallerie sehr hervorgethan hat. Ranfts genealog. Archiv. 1734. 173. Zedler, 33. B. 1783. und f. Saint Andree. Kamen aus Frankreich nach T. und ließen sich im Jahre 1552 im Ritter- canton Ottenwald nieder. Biedermann, O- Tab. 284. u. ff. Neues genealogisches Handbuch, Nachtr. I. Th. 2 — 4. Zedler, 33. B. 1735. Saint-Bnno)>. Der östreb chische Major Desi'r St. E., w. im Jahre 1818 Freiherr, von M. O.. 81. Saint, St. Ignou. Jo- haun Franz Graf von, ist in östreichischen Diensten, zuletzt als Gencralfeldwachtmeistcr berühmt. Ranfts genealog. Archiv. 1733. Zedler, 33. B. 1848. Saintc Nlarie Eglise. In Baiern wurde diese aus Burgund stammende Familie durch d. vorgelegten Zeugnisse als eine alt- adliche Familie anerkannt, und erhielt den 6ten Juni im Jahre 1816 vom König ein Barvnats- Diplvm. R. v. Lang, Suppl. 63. und f. Saiy von Nuhberg. Der Hauptmaun Vincens, wurde im Jahre 1819 mit Edler von N. geadelt, von M. E., 432. Sakcllario. Der Großhändler Georg zu Bukarest, u. seine Brüder, Christoph und Constan- tin, wurden im I. 1819 Freiherren. von M. O., 81. Sala auf Stolberg und Icidendorf. Der nicderöstrei- chische Landrechts-Beisitzer Franz von Sala auf St., wurde i. I. 1753 Freiherr, v. M. E., 95. Salaburg, Salburg, Salaburg. Ein östreichisches Geschlecht, dessen Stammhaus Salburg im Voigtlande liegt, d. seit 1441 den Grafen Rcuß gehört. Die Stammrcihe wird mit Siegmund im Jahre 1400 angefangen. Es ist seit d. Jahre 1608 sreihcrrl. Sicgmunds Friedrichs 6 Söhne wurden den 3. November im Jahre 1665 vom K. Nudolph in den Grafenstarid 362 Salcher — Salisch. erhoben. Bucelin, Ltemmal. ?. 111. lol. 200. Iinlrol, küotit. N. 40. Hoheneck, 'lom. II. I»I. 200. Zedler, 33. B. 637. und 849 — 22., welcher aus einem Geschlecht 2 verschiedene macht. Gauke, I. 1471 — 73. R. von Lang, 67. Salcher von Ehenwald. Der Hauptmann Joseph, wurde im Jahre 1807 mit von E. geadelt. von M. E,, 432. Saldern. Eine in Nicder- sachsen und in der Mark Brandenburg begüterte Familie, deren Stammvater Sieghard de Nvsis gewesen, der 718 mit dem heiligen Bonifaz von Rom nach Deutschland gekommen seyn soll. Pauli, III. Th. 42 —49. Pfef- finger, 1. Th. 194. Behrens, i. Anhang der Stcinbcrg. Geneal. N. 14. 92. u. f. Spangenberg, II. Th. Zedler, 33. B. 860. u. folg. Gauhe, 1. Th. 1446. Lü- dersens Samml. Salgari v. Bhrenkroir. Der Oberstwachtmcister Johann, wurde im Jahre 1777 mit von E. geadelt, v. M. E., 432. Salhansen, Sallhanscn, Sahlhausen, Saalhausen. Eine der ältesten sächsischen und böhmischen Familien, die sich auch in Mähren ausgebreitet, und die schon im Jahre 1237 die freiherrliche Würde vom Kaiser erhielt. A. Hoffmanns Genealogie oder adliche Stammchronik des adlichcn römischen Geschl. d. von Sahlhausen. Dresden, 1634. 1624. I. I. Alphab. 9. B. nebst Gottfr. Const. Freiherrns von Sahlhausen Fortsetz. Dresden, 1662. I. 2. Alph. 13. B. mit K. Enthält auch Sylv. Styrii Ursprung u Herkommen d. Herren von Sahlhausen, und Eh. Fr. von Aschcnfcld continuircnde Genealogie oder adliche Stammchronik v. 1212 — 1622. Ja- noslav, Gr. b. Wcssowccz, ^uu- leela Irislouiea u. ^utu^olugia über etliche Eontsuta der durch C. F. von Aschenfeld in Druck gegebenen Sahlhausischcn Genealogie. Dresden, 1667. I. 1. Alph. 18. B. (leuealoc-la Lalil- Irusioruirr in oomitatu dlacmu«! in Lallnul Nisc. ueAni Lolmm. Doo. II. 1.16. 2. U. 3. IN. 1. Pcckenstein, Ulrs-Nu. Lax. 102. u. f. Knaut, Uuocluom. Nisu. Balbini, Llemmat. p. 38. Si- nap, II. 948. Siebmachcr, I. Th. 122. N. 12. V. Meding, III. N. 707. Gauhe, I. 1467. Zedler, 33. B. 890—892. Salis. Der östrcich. Major Paul, wurde im Jahre 1779 Freiherr, von M. E., 92. Salisch. 1) Ein altes schle- sisches frcihcrrliches adliches und seit dem Jahre 1741 zum Theil gräfliches Geschlecht, dessen altes Stammhaus gleiches Namens i. F. Glogau gelegen, ursprüngl. aber aus Pohlen stammt, wo es Dzialvscier, Dzalvszicr Salischcr geheißen. Nachdem es sich früher in mehrere Linien vertheilt hatte, theilte es sich neuerlich in die grosgabner, stiebendorfcr.nass- adliche und schreibersdorfische Linie. Ihr Stammvater lebte um das Jahr 1140 und bekam v. König von Böhmen die Herrsch. Rogow, von d. Einige s. Nachkommen sich Rogowskcr nannten. Sinap, I. 794 —37. Gauhe, Sallaba — Salm. 363 I. 1470. Zedler, 33. B. 936 — 38. Siebmacher, I. 68. N. 1Z. Von Mcding, ll. Th. N. 749. — 2) Ernst Heinrich S. von Grossgraben, wurde d. 24. März im Jahre 1728 böhmisch. Freiherr, von M. E., 96. Sallaba. Der östreichische Rath und standische Buchhalter in Böhmen, Johann Caspar, wurde im Jahre 1781 mit Edler von geadelt, v. M. O>., 266. Saliern. Ein holsteinisches Geschlecht. Ranfts genealogisch. Archiv v. 1736 und 1738. Zedler, 33. B. 963. und f. Sallgast, Salcgaft. Eine sehr alte schlesische Familie, die im Wohlauischeu begütert, wohl aber erloschen ist. Wahrscheinlich war sie früher in der Nic- derlausitz, wo das Rittergut dieses Namens ihr Stammgut gewesen seyn mag. Sinap, II. 949. Gauhe, II. 1001. Sallwurk von U?enzcl- stein. Der Syndicus d. schwäbisch-östreichischen Stande, Franz Joseph, wurde im Jahre 1768 nobilitirt. v. M. O., 266. Salm. In den ältesten Zeiten Salmo genannt. Einer aus diesem gräflich. Geschlechte wird schon 70 "Jahre vor Christi Geburt angegeben. Im 11. Jahrhundert theilten sich diese Grafen in Ober- und Nieder-Salm. Des erstem Lande kamen bei dessen AuSsterben durch Vermahlung an einen Zweig der Wild- und Rheingrafcn, der d. Namen desselben mit dem seinigen vereinigte, und dessen Nachkommen sich in Salm-Salm u. in Salm Kyrburg abtheilten. Auch die Wild - u. Rhcingrafcn zu Grum- bach, welche den Namen Salm- Horstmar haben, sind mit jenen gleicher Abkunft. Aus dies. Geschlechte wurde Philipp Otto im Jahre 1623 in den ReichSfür- stcnstand erhoben, desssen Linie aber im Jahre 1733 ausstarb. Aus der Linie Salm-Salm, w. Nicolaus Leopold den 14. Jan. im Jahre 1739 und v. der Kyr- burgischcn, Johann Domiuicus Albert und dessen Bruder Philipp Joseph den 21sten Februar 1743 in den Rcichssürstcnstand, die Salm-Horstmar. Linie aber im Jahre 1817 in den preußischen Fürstenstand erhoben. Nie- dcr-Salm hat 1) die Salm-Rei- kerschcidische, 2) die Salm-Nei- ferschcid-Dylische Linie zu Nebenbranchen. Erstere theilte sich wieder in die Krauthcimcr, und in die jüngere Salm-Rciferscheidiscbe, die K. Leopold II. den 9. Oc- tobcr 1790 in den Fürstcnstand erhob. Von der Linie Salm Dyk, erhielt Joseph Franz im Mai 1816 den preußischen Fürstcnstand. Der Reichs- u. Altgraf Franz Wilhelm S. N. erhielt im Jahre 1804 d. Ncichs- fürstenstand mit dem Ucbergaug auf den Erstgebornen, und die Erhebung der Herrschaft Kraut- Heim und Gerlachshcim zu einem Neichsfürstcnthum unter d. Namen F. Krauthcim. Hübncr, I. Tab. 261. und II. T. 460—64. Bucelin, ll'. I. 236. biie. Heus- ueri ^ualllerriata s. aras se- pulcbrales t'amlllae Lalmensis. Ltrasb. 1636. I'. Masch, 146 — 49. Zedler, 33. B. 976 — 938. Von Schönfcld, Adclsch. 564 Salmuth Salza. I. 32—34. Gothaischcr gcneal. Hofkal. 1326. 126 — 29. /III- gemein, ^on. nncl stalistiLolies IIan66. I. Th. 763 — 66. von M. O., 8. und E>, 6. Hart- manns Samml. Salmuth. Der Herzog!, anhaltische Ncgierungs - Präsident, Johann Vollrath Ludwig, wurde im Jahre 1813 Freiherr, von M. O., 82. Salochcr von Gallenstein. Der Arzt und Physicus i. Kram, Franz, wurde im Jahre 1735 geadelt, v. M. E>, 432. Saluzzo. Jacob, Herzog v. Corigliano und St. Mauro, w. im Jahre 1810 . östreichisch. Fürst, von M. E., 6. Salvadori von tvieseni- hoff. Der Director der Kam- mcrgüter im Herzogthum Man- tua Felix, und Jsidor aus Ty- rol, wurden im Jahre 1766 in den Rcichsadelstand mit v. W. erhoben, von M. E., 432. Salvador)^. Valentin, aus Botzen, wurde im Jahre 1766 Reichsfreiherr. v. M. E., 96. Salva)? und Lastro^Forti. Die Brüder Joseph Andreas u. Jacob, wurden im Jahre 1720 Freiherren mit dem Prädicat v. S. und C. F. v. M. E., 96. Salvini von Sonnenthal. Der Handelsmann Joseph Lorenz, wurde im Jahre 1774 mit obigem Zrsatze nobilitirt. von M. E., 432. Salza, Salya, S. und Ästchtenau. 1) Ein schon im 13ten Jahrhundert in d. Obcr- lausitz, auch in Braunschw. und Thüringen bekanntes Geschlecht, von dem behauptet wird, daß die Stadt Langcnsalza ihr Stammsitz gewesen sey. Sie ist auch in Böhmen und Schweden begütert, und zum Theil freiherrlich und gräflich, ^naleela 8a- xon. 1766. N. >9. p. 147. u. Lausitz. Magaz. 1769. 213. Uech- tritz, Geschlechtserz. 1. Th. 10. Taf. und dessen diplom. Nachr. III. 186 —192. Mart. Bohcmi Kriegsmann, in der weitlauftig. Vorrede. Leipzig, 1693. 8. M. Mart. Mylii, Vorrede d. Ster- bckunst. Magdcb. 1596. 4. E. von Gersdorf, Imlm-um nobi- litat. Brcsl. 1656. 4. 3. Bog. Sinap, I. Th. 793. il. Th. 960. Falkenstein, thüringische Chronik. II. Th. 968 — 67. Brückner, l. Th. 3. St. 12 — 14. 9. St. 41. und II. 12. St. 26. Lasp. Ilor- navil Lgues. LIni.. Heinrich, wurde im Jahre 1624 v. K. Friedrich l. in Dänemark z. Ritter gemacht. Zedler, 33. B. 1212. Salzdalcm. Ein braunschw. in der letzten: Halste des 14ten Jahrhunderts ausgcstorbcncs ad- liches Geschlecht, das seine Besitzungen hauptsachlich in d. ohnweit Braunschwcig geleg. Dorfe Salzdahlcm hatte. In Urkund. kommt jedoch blos der Name v. Dalcm vor, daher eine häusige Verwechselung mit dem Namen der Familie von Voigts-Dalcm u. Königsdalem entsteht, die sich auch stets v. Dalcm schrieb. Bon der Familie S. finden sich drei verschiedene Linien vor, die sich besonders durch die Taufnamen unterscheiden. Nach dem Aus- sterbcn des ganzen Geschlechts, wurden die von Bechcldc mit ei- nein großen Theil der Güter jener Familie bclichen. Aus dem von Vechcldischen Familienarchiv. Braunschw. Anzeiger, Jahrgang 1746. 31. St. u. Jahrg. 1766. 77. und 79. St. ^alzgebcr. Der pcnsionirtc Hmptmann Franz, und seine 3. Neffen, Vincenz, Johann Ne- pomuck und Johann Georg, w. im Jahre 1793 mit Edler von geadelt, von M. O., 266. Summern zu Frankeneg. Der Pfleger u. Landrichter Maximilian zu Dvblach in Tprol, erhielt vom K. Karl VI. d. 27. September im Jahre 1729 ein Adelsdiplom. N. v. Lang, 613. Samptlebcn, Sambele- den, Samrlebcn, Sainple- bcu. Eine alte braunschweigi- sche Familie, die mit Daniel v. im Jahre 1687 ausstarb. Die v. Cramm wurden nach ihrem Erlöschen mit dem Stammsitz derselben Samptleben, einem Dorfe bei Schöppenstädt im Braunschw. beliehen. Braunschweig. Anzeig. 1760. St. 87. Mer.ans Topograph. von Braunschwcig, 181. Hastels und Bcges gcogr. statistische Beschr. der F. Wolfenbüt- tel und Blankenb. II. B. (1803. 8.) 134. Siebmacher, I. Th. 183. N. 7. Hagcns Beschreib» des Geschl. der von Dorstadt. 13. Bon Meding, I. Th. N. 717. Lüdcrscns Samml. Sanchez de Aguilar. Der ehemalige Staats - und Finanzrath Niclas, in den Niederlanden, wurde im Jahre 1806 Freiherr. von M. O., 82. Sanchez d'Ortigosav Cie- fuentes. Der Oberstlieutenant Anton, wurde im Jahre 1771 Freiherr, v. M. E., 96. Sanckenstedt. Ein ausgestorbenes lüneburgisches Patri- ziergeschlccht. Büttners Geschl» Reg. der lüneburgischen Patriz» Luders. Samml. Sanct Julian, Gr. von IValsee. Man s. im I. Bd. 623. und folg., und setze noch 366 Sancr — hinzu, daß sie im Jahre 1666 unter den östreichischen Herrcn- stand aufgenommen worden, in- glcichen B. von Hoheneck, Hist. der Herrenst. in Oestreich. II. Th. 196 — 97. Gauhc, I. 711. n. folg. Zedler, 14. B. 1668. Sanct-Nicolo. Der Kam- mcrrath Dominick, wurde im I. 1734 mit Edler von Ritter, v. M. E., 201. Sauct Vincent. Ein rhcin- ländischer Adel. Von Hattstcin, I. 480. So.ndbcck'e von der. Eine bremer Familie, die sich ehedem von Westerbccke geschrieben, den obigen Namen aber von einem von ihr bei dem alten Kloster Österbolz erbauten, und also genannten Schlosse annahm. Hcrr- mann von W. kommt im Jahre 1227 in Urkunden vor. Muß- hard, 'I'liouln. Lreinous. 453 Gauhe, I. B. 1476. Zedler, 33. B. 1960. Luders. Samml. Von Mcding, I. N. 718. Sande. Eine alte brandenburgische Familie, aus welcher der im Jahre 1304 verstorbene Eh. Conrad I. zu Brandenburg seine vierte Gemahlin wählte. Zedler, 33. B. 1962. Gauhe, 1. 1477. Sande von dem. Ein aus- gestorbencs lüneburgisches Patri- ziergeschlccht. Job. Hier. Büttners Stamm-u. Geschlechts - Register der vornehmsten lüncburger Patrizier-Geschlechter. Luders. Sammlung, und meine Samml. gen. Nachrichten. Sande zum, von Sandberg. Anton, wurde d. 30stcn Sandersleben. Mai im Jahre 1718 in d. böhmischen Rittcrstand erhoben. Sanden. Eine preußische Familie, aus welcher ein in damaliger Zeit sehr beliebter Kanzcl- redncr zwischen 1669 —1703 bekannt ist, welcher ein so starkes Prediger-Talent hatte, daß er in einer Woche 14mal, ohne zu temporalisiren, predigen konnte, und der 3 Sohne hatte, welche in allen 3 Facultäten auf einen Tag Dvctorcn wurden. Er verrichtete nebst des Bisch. Ursinns die Krönung des ersten Königs von Preußen. Zedler, 33. Bd. 1963. Sander. Eine schlesische u, oberlausitzische Familie, welcher das Städtchen Reichenbach in d. Oberlausitz sonst gehörte. Christoph von S. war im I. 1667 chursachsischcr Obcrstl. Sinap, II. 960. Grosser, III. 89. Zedler, 33. B. 1967. Sandcriii. Anna Magda- lcna, geborne Pctzoldin, wurde den 13tcn November im Jahre 1691 in den böhmischen Adelst, erhoben. Sanderslcbcn, Santers- lcben. Eine alte sächsische Familie, die von den ehemaligen Grafen von Walbeck abstammen soll, aus welcher ein junger Gr. von W. aus der väterlichen Erdschaft mit dem Schloß u. Rittergut S. (wohl dem im Anhal- tischcn an der Wipper gelegen.) abgefunden worden, davon er dann, da die grafliche Würde damals noch nicht erblich gewesen, den Namen angenommen. K. Karl III. erhob einen aus diesem Geschlecht, Adolph von S., der Sandhagen — Sanfftcl. 367 auch Salingslebcn geschrieben gesunden wird, im Jahre 1032 z. ersten Grasen von Schaumburg. Zcdler, 33. B. 1968. und folg. Gauhc, 1. 1477. II. 1002. Mullers sächsische Annal. 234. 476. 430. 616. Won Ucchtritz, dipl. Beitr. (von 1732 — 1771.) aus dem Qucrfurter Kirckcnb., VII. 29 — 32., wo er sagt, daß ihm zur Zeit noch kein Autor vorgekommen sey, der von ihm etwas erwähnt hatte. Sandhagcn. Ein holsteinisches Geschlecht. Ranfts Archiv. 1733. 670. Zedler, 33. Bd. 1966. Saitdizel/Sandicell, San- tizell. Eins der ältesten baicri- schen u. schwabischen adl., nachher frcihcrrlichcn und gräflichen Geschlechter, das schon im 11. Jahrhundert bekannt war. Im Jahre 1119 war Wolf von S. auf dem Turnier zu Gvttingcn. Wolf Dietrich wurde um das Jahr 1640 Freiherr, und der Freiherr Anton Joseph Maria, damals Hofrath und Pfleger zu Rain, wurde vom Churf. Karl Theodor den 26sten April im Jahre 1790 in den Grafcnstand erhoben. Wig. Hund, II. 274 —280. Gauhe, I. 1478. Zcdler, 33. B. 1974. Durchlaucht. Welt, I. Th. 3. Abtheil. 169. Stellmacher, I. Th. 78. N. 16. Von Meding, III. N. 707. Ty- roff, Tab. 214. Siebenkeeß, III. B. 226. R. von Lang, 67. u. folg. Sandol Ross. Wegen der Verdienste d. Bürgermeist. Jsaac Sandol, wurde dessen Sohn u. Enkel Abraham unter dem Namen S. N. (letzterer hatte die Lucrctia de Roy, die letzte ihres Stammes geheirathet) am 23sten November im Jahre 1764 in d. preußischen Adelstand erhoben. Suiidor von Szlavincza. Der östr. Kämmerer und Hofrath, Anton, Freiherr S. von S., wurde jm Jahre 1788 Graf. v. M. O., 28. Sandravt. Der Nürnberg. Kupferstecher Johannes, wurde vom P. Alexander VI. in den Adelstand erhoben, und mit der Herrschaft della Scala und Fay begnadigt. Zedler, 33. B. 1981. und f. Sttiidrayky. Johann Friedrich von S. auf Ober-Peyle u. Gottlieb Ferdinand auf Langen- Biele, wurden im Jahre 1697 den Uten Februar in den alten böhmischen Herrcnstand als Freiherren erhoben. St'.ndrezkl, Sandrcst'y, So.ildraskp u. Sandrcschutz. Schlcsische Freiherren und Grafen, die aus dem uralten Hause Korwin u. Svkvlowsky abstammen. IV>pre>cul in Zpooulo via- rav. 364. 371. Gauhe, I. S. 1478. Zcdler, 33. B. 1936 — 87. aus schriftlichen Nachricht. Sinap, II. Theil. 422. Dicne- mann, v. Johanniterorden, 339. N. 33. Von Meding, III. N. 709. Sancsk. Freiherren, nachmalige Grafen von Cilli, wurden vom K. Ludwig in den Grafenstand 1339 erhoben. Schmutz, III. 443.^ Saufftel. Der Leibmedicus des Eh. Maximil. Josephs, Johann de Dev, erhielt von dem- Sangerhausen — Sartori. selben den Lösten Februar des Jahres 1772 einen Adelserneuerungsbrief. R. v. L., 514. Sangcrhauscil, Sänger. Ausgestorbcne Herren und Grafen, welche die Grafschaft und Stadt dieses Namens bis 1034 gehabt, wo sie Ludwig d. Bartige von Thüringen überkam. Won diesem bekam sie Magnus Torquatus, H. v. Braunschwcig zur Morgcngabe. Hanno (Hans) von Sangerhauß , cigcntl. ein H. von Braunschwcig, war im Jahre 1261 Land- und Hcer- rneistcr in Liefland. Albini, Historie der Gr. von Werth., 68. Sicbmacher, V. Th. 25. N. 7. Zedler, 33. B. 2006. Tyross, Tab. 249. Von Meding, II. N. 750. Siebcnkecß, II. B. 208. Samy, Saeiizen. Ehed. Saentz, eins der ältesten pom- nierischcn Geschlechter, das seine Güter im Wolgastischen hat, u. aus dem Nicolaus im I. 1373 zuerst vorkommt. Micral, tig. Uoinnrer. V,ili. VI. 'I^Iro- irras. ^nalect. tluateov. in v. 157. Zedler, 33. 2041. Sannig. Ein schlcsisch. Ge- schlecht, das besonders im Bres- lauischen begütert ist. Sinap, I. 805. Zedler, 33. 2046. Santini. Ein baicr. gräfliches Haus. Ranfts gencalog. Archiv. 1735. 579. und geneal. histor. Nachr. 29. Th. 462. und 479. Zedler, 33. 2078. Saporta. Aus Saragossa in Arragvnicn stammend, waren Marquis von Mont-Salier, u. zogen unter Karl VIII. n. Frankreich, Navara, zuletzt nach Bai- exn. R. von Lang, 68. Saraciin v. Beifort. Leon- hard Sicgmund Eajetan S. v. B., wurde im I. 1731 Reichs- gras, von M. E., 29. Saracsevios von Dobor. Der Senator zu Possega, Anton, wurde im Jahre 1785 mit von D. geadelt, v. M. E., 433. Sarckstedt. Ein halberstad- tisches Geschlecht, dess. Stammbaus wohl das gleichnamige im Halbcrstadtischen gelegene Dorf gewesen seyn mag. Im Jahre 1291 kommt Hugo Ritter von S. in Urkunden zuerst vor. Mey- baums Chronik des Kl. Marien- berg, 43. und f. Zedler, 34. B. 74. Sarl. Ritter und Besitzer der Herrsch. Frondsberg in Stey- crmark. Schmutz, III. 44. Sarntheim. Ein grafliches Haus in Tyrol, das in der erstem Halste des 18ten Jahrhunderts noch blühte. Zedler, 34. B. 122. Sarny. Der Kammerdiener K. Kgrls VII. Joh. Alvys Maxim. Joseph Taffin, wurde am 2. October im Jahre 1751 vom Eh. Max. Joseph mit obigem Namen, (einem in d. Niederlanden gelegenen Gute) zum Frecherm ernannt. R. v. Lang, 224. Sartori. 1) Der Oberamtsrath zc., Wilhelm Andreas zu Nellenburg, und seines Vetters Martin Schneiders, ehemaligen Waldmeisters zu Bludcnz und Sonnenberg hinterlassene Erben, erhielten im Jahre 1735 d. Bestätigung des Ritterstandes. von M. E., 201. — 2) Der Stadtraths-Primator u. Wirthschasts- Sartori 669 Jnspcctor, Franz Anton zu Oll- mütz, wurde wegen seiner Verdienste bei der Belagerung von Ollmütz im Jahre 1759 nobili- tirt. von M. O., 255. Sartori von Pesztercze. Der Appellationsrath Adam S. von P., wurde im Jahre 1786 galizischer Ritter, von M. E., 201. Sartori vo»t Sanct Fidel. Der Oberamtsrath ?c., Johann Georg S. zu Burgau, wurde i. Jahre 1764 mit obigem Zusätze in den Reichsadclstand erhoben, von M. E., 433. Sartorius. Der I). der Medizin ?c., Joseph, wurde im I. 1796 mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 255. Sartorius von rviesen> thal. Heinrich Michael, wurde den 11 teti Juni 167V in den böhmischen Adelstand erhoben. Sarwcrden. Diese Grafen stammen mit den Gr. v. Moers, Wied, Nucnar und Limburg von einer Stammrcihe ab. Hübner, II. T. 401. ^ Sassen. Ein ausgestorbenes hessisches Geschlecht. LIw. (lonsilium äs neuIvAlis antiguis t'amiliarunr Hassiae nolziliuirr oi-uonZis , exomplo lainiliao clo Lassen «loclaratuln. diesao, 1729. 4. 2 Bogen. Sassenhofen. Sassenhoven, ein freiherrliches Geschlecht, aus dem eine Linie im Jahre 1732 in den Grafenstand erhoben worden ist. Ranfts genealog. Arch. 1732. Geneal. hist. Nachricht., XIII. Th. 73. Zedler, 34. 175. u. folg. u. Band. Saftrisel, ?aftrissel. Ein sehr altes mahrensches u. pohl- nisches Geschlecht. Sie scheinen ausgcstorbcn zu seyn, wenigstens kommen sie nach dem I. 1449 nicht wieder vor. Johann von S. war im Jahre 1225 Bischof zu Plotzko. Pfeiffers Schauplatz d. alten Adels in Mähren, 172. Zedler, 34. 173. Satlpogeu. Eine sehr alte baierische Familie, deren Stammschloß und Hosmarch gleich. Namens zwischen Straubing und Cham gelegen, und die schon i. Jahre 948 auf dem Turnier zu Costnitz erschienen, auch noch in der letzten Halste des 16. Jahrhunderts vorkommen. W.Hund, 1. Th. 313 -323. Sattinftedt, Setmftedt, Setiustete. Ein thüringisches ausgestvrbenes, in Urkund. zwischen 1209 — 1376 vorkommendes Geschlecht, welches das angeblich von einer Königin von England Namens Reinschweig, um das Jahr 1143 erbaute, jetzt gothaische Dorf Sattelstadt (vormals Satans-Stcdte genannt), besessen hat. 'Dlrurln^ia sa- ora. 101. Brückner, II. Theil. 2. St. 64. 12. St. 21. Sattler. Eine alte schwabische Familie, aus der Johannes von S. die sreihcrrliche Würde erlangte. Johann war zu Ansang d. 16ten Jahrhund. Amtshauptmann zu Aurach. dousii ^nuales Luovioi 1^. 3. p. 433. Gauhc, 1. 1479. Zedler, 34. 201. Satz. Ein im 12—I4ten Jahrhundert in Steyermark be- 24 370 Satzenhoven — Saulheim. gütcrtcs Geschlecht. Schmutz, III. 449. Sayenhoveu. Ein altes bai- erischcs turnicrfähiges, längst srei- hcrrliches Geschlecht, welches d. Kämmerer - Amt zu Rcgensburg hatte. Es kommt von 968 bis jetzt vor. Wig. Hund, II. 281. und f. N. von Lang, 226. Sauer. Der Freiherr Ferdinand, erhielt den Uten März im Jahre 1707 die Bestätigung des Freiherrenstandes, von M. E., 96. Sauer vonRosiakh, Ro-- flach. Da Pancrat. Sauer die Erbtochter des Hauses K. heira- thete, so erhielt dieser u. dessen Geschlecht den Beinamen K., w. den 2ten Mai im Jahre 1630 in den Freiherren-, und darauf den 27stcn August 1668 in den Grafenstand erhoben. Vielleicht ist es ein und dasselbe Geschl. mit d. Sauer von Ankenstcin, welches das Erblandvorschneider- amt in Krain und in der Windischen Mark den 9ten December im Jahre 1672 erhalten hat, wie sie denn auch das Wappen der ausgestorbenen von K>, von Laun, und des Frciherrn von Hoymb erbten. Anton Ferdin. wurde den I4ten Juli im Jahre 1666 nobilitirt. Bucelin, Stein- ruat. ?. III. p. 201. Valvasor, Ehre des H. Crain. 314. Spe- ner, nist, insign. 620. 21. Tab. cap. 73. Sinap, II. 961. Gau- he, II. 1430. Zedler, 34. 310. und 319. Büschings Erdbeschr. III. Th. I. B. 431. der 6tcn Aufl. Schmutz, III. Th. 460. R. von Lang, 68. und f. Siebmacher, III. Th. 89. N. 9. 43. N. 6. IV. Th. 16. N. 6. Von Meding, III. N. 710., 663 — 767. Sauerina, Saurma, Sauw manu. Ein frcihcrrlichcs, zum Theil, und zwar seit dem 18ten Jahrhundert gräfliches Geschlecht in Schlesien, aus welchem Johann Domherr zu Breslau w., wo er im Jahre 1610 starb. Sinap, I. 807. II. 423. Zedler, 34. B. 320—22. Siebmacher, I. Th. 63. N. 2. V. Meding, II. N. 761. Saucrrveiu. Der Oberfac- tor der Frauenthaler Messi'ngfaz briks-Obcrfactorei zu Grätz, Jos. Anton, w. wegen seiner 63jähr. Dienste mit Edl. v. 1797 nobilitirt. von M. O., 266. Saucrzapf. Eine alte bai- erische Familie, die zu Anfang des I4ten Jahrhund, vorkommt. Bucelin, Lteinmat. ?. IV. Zedler, 34. 331. und f. Sauerzapf auf Burggrub. Bartholom., auch in Baicrn, erhielt den 6ten September 1666 vom K. Ferdinand I. ein Adelsdiplom. R. von Lang, 616. Saulgow. Ein altes gräfliches Geschlecht, von dem die Fürsten von Zollern und Hohcn- Zollern abstammen sollen. Zedler, 13. B. 674. und 34. B., 361. Saulheim. Ein rheinländi- sches Geschlecht, dessen verschiedene Familienglieder die Beinamen von ihren Besitzungen annahmen, wie sie in den folgenden Artikeln besonders angeführt stehen. Sie sind aber sämmtlich bis auf die Hund von S. Saulheim — Savageri. 371 ausgestorben. Gauhe, I. Theil. 692. Zedler, 34. B. 361. V. Mcding, II. 66. (7nclenrw, Cacl. cllpl. 'I?. II. ^Z. 472. Hum- bracht, 226. Saulheim Brleuhaupt, oder IL. von S. Von diesen starb der letzte, Caspar, d. 19. September im I. 1639. Hum- bracht, a. a. O. Siebmacher, III. Th. 131. N. 2., wo es irrig Erlenhcidt heißt. Von Mcding, II. N. 764. Saulheim, Hüvth von (Hurt). Noch ein Nebenast d. von S., von dem der letzte, d. Humbracht, a. a. O. aufführt, im Jahre 1661 vorkommt. Von Meding, II. N. 766. Saulheim, Huud von. Außer dem, was im I. B. 699. schon angeführt ist, sehe man noch Gauhe, I. 692. Zedler, 13. B. 1286. 34. B. 361. Sieb- machcr, V. Theil. 362. N. 11. Von Meding, II. N. 764. Saulheim, Rrciss von. Humbracht weiß von diesem Nebenzweig der Saalheim auch nur einen, und zwar ohne Vornamen, der ums Jahr 1366 lebte, anzugeben. Von Meding, II. N. 766. Saulheim, Mohn von. Aus dieser Nebenbranche von Saulheim wird einer im Januar des Jahres 1376 genannt. Von Mcding, II. N. 767. Saulheim, Selten von. Der letzte dieser Linie war Hans Selten von S., der nach dem 16tcn April des Jahres 1676 verstorben ist. Humbracht, am a. O., 226. Von Meding, II. N. 768. Saur zum Schrcycrhoff. Der bambergischc Gesandte, Johann Adam, und sein Bruder, der passauische Gesandte, beide zu Rcgcnsburg, erhielten vom K. Leopold den 14. Jan. im Jahre 1696 ein Freiherren - diplvm. R. v. Lang, 224. Saurau, Sauraw. Ein seit dem I7ten Jahrhund, gräfliches Geschlecht in Stcycrmark, das seit Ferdinand II. Zeiten d. Obersterbmarschall - Amt besessen, nachdem es lange Zeit das Um termarschallamt gehabt hatte. Im Jahre 1176 kommt Arnold von S. vor. Hübner, III. Th. 843 — 45. Bucelin, Ltemni. Cer- ivan. U. II. Imlic>5, Not. oioo. Iinpi. Sinap, II. 199. Von Schönfeld, Adelsschemat. I. 99 — 163. Siebmacher, I. Theil. 36. N. 4. IV. Th. 6. N. 3. Durchl. Welt. Wappenb. III. Th. 347. Spcner, in l4i«t. insi^n. p. 214. Von Mcding, III. N. 711. und 12, Zedler, 34. 422. und folg. Hartmanns Sammlung. ^IIZeinein. c;vn. llanstlz. I. Th. 766 — 61. Hormayrs Archiv, IX. Jahrg. 84. Schmutz, III. 463. und f. Brandts, ty- roler Ehrenkr. N. 47. Sauttcr vou Dcgeuschild. Der Obcrstwachtmeister Johann Balthasar, wurde im I. 1716 mit von D. geadelt, von M. E., 433. Sauvaiguc. Der Director der privilcgittcn bannatisch. Commerz-Compagnie, wurde i. Jahr 1778 mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 266. Savageri. Der Hofkriegs- agcnt Johann Georg und seine * 24 Scwigny Scalvinioni. Schwester Maria Ernestina, w. im Jahre 1752 nobilitirt. von M. E., 433. Savignss. Eine vor der letztem Halste des 18tcn Jahrhunderts u. vielleicht noch in Frankfurt am Main blühende Familie, die auch als Vasallen des Für- sienthums Hanau vorkommen. N. gcnealog. Handbuch, 1776. So.vov. Johanna Maria, aus Tyröl, wurde im I. 1718 nobilitirt. von M. E., 433. Sawkcn, Saucken. Ein altes pommerischcs Geschlecht der Freien. Micral, ^ir1ilol. Uioo. I. 6. o. 10. Hübner, II. T. 332 — ! 388. und im Anh. zu diesem Theil auf den 2 vorletzten Seiten. >schwcders 'Iftmalo. ^rae- tsns. I. 4. »ecl. 310. 14. 16. 13. o. I. Gothaischcr genealog. Hofk. 1325. 130 — 32. Masch, 151 —53. Luca, Grafens. 472 — 89. Bilderbeck, Reichsstaat, neueste Ausg. 1234. Soagnetti v. Stevnberg. Der Lieutenant Joseph zu Trieft, wurde im Jahre 1775 geadelt mit von St. v. M. O., 256. Scalewiy. Eine fehles. Familie, welche im Jahre 1357 in Urkunden, freilich nur einmal in der Person Jeschno von S. bei Sinap und Luca aber nicht vorkommt. N. Ludwig, Uelig. Nse^t. 'Ich VI. 468. 5o. Lornsmo. Gauhe, II. 1754 — 57. Scalicz, Skaliy. Eine abgegangene schlesische Familie, die zwar Sinap und Luca nicht mit anführen, Ludwig aber in Uo- lig. '4'. IV. V. VI. in Urkunden von 1262. 1332.1360. und 1367. 4. verschiedene als Zeugen aufführt. Gauhe, II. S. 1758. Zedler, 34. B. 507. Sco.Ivinloili. Aus Friaul stammend kam der kais. Staats- Scan Minister Hi'eronymus, mit dem F. von Portia im Jahre 1648 „ach Wien, und besaß mit seiner Familie im schlcs. F. Brieg das Gut Wilkau. Den 16ten December im Jahre 1689 wurden diese Ritter in die steyerische Landmannschaft aufgenommen, u. den 26sten Februar des I. 1697 wurde jener Hi'eronymus in den Reichsfreiherrcnst. erhoben. Si- nap, II. 426. Gauhe, I. 1483. Zedlcr, 34. B. 616. Schmutz, III. 4S3. Scavi von Cronhof. Hie- ronymus und Matthaus, Brüder und Doctoren, wurden im Jahre 1761 mit von C. geadelt, v. M. O., 266. Scarlati. Ein freihcrrlichcs Geschlecht in Baiern. Ranfts ge- nealogisch-bistor. Nachr. 29. Th. 467. Zedlcr, 34. B. 663. Schaabncr v. Schöiibaar. Der Arzt Joh. Anton zu Prag, wurde im Jahre 1764 mit Edler von geadelt, von M. E., 433. Schab auf Nebel, und Holzkivchen. Der k. baicrische Hofkammerrath Franz Joseph, erhielt den 21sten April im Jahre 1736 ein Adelsdiplom. R. von Lang, 513. Schabe. Ein hessisches Geschlecht. Schannat, Llieul I'nlcl. p. 162. Siebmacher, I. Theil. 139. N. 11. Bon Meding, I. Th. N. 719. Schabiy von L.oewinfeld. Der östreichische Artillerie-Oberst Heinrich von S., wurde im I. 1819 mit dem Beisatz von L. Freiherr, v. M. E., 32. — Schack. 673 Schach voil Rölligsfeld. Der Kammerprocurator in Vorderöstreich,, Johann Thaddaus, wurde im Jahre 1783 mit Edler v. K. geadelt, v. M. E., 433. Schachmatt«!. Eine schlesi- sche, sächsische und oberlausitzi- sche Familie, die von breslauern Patriziern abstammen soll, aber vor 269 Jahren schon in den oberlausitzischen Ritterstand aufgenommen worden ist. Auch in Preußen und Pohlen, (wo sie Szachmann heißt) ist sie schon seit d. 16ten Jahrhundert begütert. Gauhe, I. Band. 1483. und folg. Sinap, I. Theil. 803. II. Th, 961. 8. Kotlm Lolia- cliasiua in bouorczm lanriliae Zolraclimanulanae. Siebmachcr, II. 61. N. 1. Luca, schlcsische Chron, 862. Estor, Ahnenprvbe. 404. Von Meding, III. N. 713. Zedlcr, 34. B. 682. u. f. Schacht. 1) Eine würtem- bergische Familie. Neues gcncal. Handbuch. 1778. 372. — 2) braunschweigische Patrizier. Lü- dersens Samml. Schachten. Eine alte unterhessische Familie, die das Erb- kammcreramt des Stifts Heese besaß, und aus Churland nach Westphalen, von da aber nach Hessen gekommen ist. Ihre Stammreihe beginnt im Jahre 1366 m. Dietrich von S. Sie ist auch in Braunschweig seßhaft. Zed- ler, 34. B. 693. Gauhe, I. 1484. und f. Lüdcrs. Samml. Schach. Eine alte, zu Anfang des I4ten Jahrhund, vorkommende adliche Familie in Niedersachsen, die sich in Holstein, Pommern, Meklenburg, Brau- Z74 Schack Schaderitz. denburg, in der Lausitz, Dane- ' mark und a. m. Orten verbreitet hat. Ihr Stammherr Jacque soll mit Carl dem Großen aus Frankreich gekommen, auch mit den von Estorp eines Stammes gewesen seyn. Braunschweig, I. Th. 436. Gauhe, I. 1486. u. folg. Spangcnbergs mannsfcldc Chronik. 218. Zedler, 34. B. 696 — 700. Lüdcrscns Samml. die sie unter die ausgestorbenen rechnet. Bon Wcstphalen, No- nuin. ineclit. 'I'. IV. lali. 20. N. 80. Von Behr, I.II». 8. reo. Nelclenl». p. 1662. Siebmacher, III. Th. 164. N. 12. V. Th. 163. N. 7. Micral, 623. Won Mcding, I. N. 720. Schack v. Vvittcnau. Eine alte preußische Familie, die noch jetzt florirt. Zedler, 34. Bd. 701. Gauhe, I. 1486. u. f. Schacky. Der venetianische Kaufmann Sacco, erhielt im I. 1677, als er sich in Scharding niedergelassen hatte, vom Kaiser Leopold ein Adels - und d. bai- erische Geheime - Rath u. Kanzler zu Burghausen, Andreas, am Uten Juni im I. 1690 ein Freiherrendiplom. R. v. Lang, 226. Schad von 5Nittel-26ib brach. Hans Jaccb, ein Ulmcr Patrizier, wurde den 11. Aug. im Jahre 13 .. vom K. Wenzel geadelt. Spater kommt ein adliches und freiherrlichcS Geschlecht in Schwaben, besonders zu Ulm und zu Frankfurt am Main vor, dessen Stammvater Jacob im Jahre 1433 lebte. Es kommt aber auch schon einer des Namens und zwar Berthvld v. S. im Jahre 1099 vor. Buce- lin, Lleminat. ?. I. Burgermeister, vom schwäb. Rcichsadel. Zedler, 34. Bd. 729. N. von Lang, 617. Schade, Schaden. 1) Dieses Namens giebt es adliche Familien im Elsaß, im Stift Münster, Schwaben und Franken, Thüringen, (wo sie schon i. I. 1272 und zwar zu Dollstadt begütert waren), Bremen, Braunschweig und a. a. O. Zedler, 34. B. 724. Biedermann, R. W. I. Verzeichn. Brückner, I>. 3. St. 16. 6. St. 14. Gauhe, I. 1487. Lüdersens Samml. — 2) Die Schaden in Schwaben. — 3) Der Obcrappellationsrath in München, erhielt auf d. Grund eines vom K. Ferdinand II. den 22sten Mai 1649 ertheilt. Adels- Diploms, am 31sten August des Jahres 1806 eine köm'gl. Adcls- Bestatigung. R. von Lang, S. 617. Schade v. L.ciboly. Eine hessische Familie , die schon im Jahre 1331 vorkommt. Schan- nat, Lliont. VulcI. p. 132. Stellmacher, I. Th. 143. N. 9. V. Meding, I. N. 721. Schadenofsky. Eine urspr. pohlnische, nachher schlesische Familie, deren Stammhaus ^avor- sitz in Schlesien war. V. Meding , III. N. 714. Schaderitz. Eine bei Pe- gau in Meißen begütert gewesene Familie. Georg v. S. kommt im Jahre 1617 als chursachsisch. Amtshauptmann zu Beltzig vor. Gauhe, I. 1483. Zedler, 34. Schadewacht B. 727. Knaüt,in IVoclr. Nmu. p. 31."!. Schadewacht. Eine erloschene märkische Familie. Ange- li, ^nnalcs. 37. Schaefcrsfeld. Diese wurden von der K. Maria Theresia" am ölen Juli im Jahre 1767 geadelt. Schmutz, III. 462. Schaffet'. Der Geh. Reichs- hofkanzlist Friedrich von, erhielt im Jahre 1767 die Bestätigung des Rcichsrittcrstandes. von M. E., 201. Schaffet' v. der Mulda, Der General-Major und Brigadier Joseph, wurde im Jahre 1818 mit obigem Zusätze geadelt, von M. O-, 266. Schaell. Der östreich. Ka- pitain Georg Ernst, wurde den 6ten Juni im Jahre 1713 böhmischer Ritter, v. M. E., 201. Schaerdiiigen. Eine baicr. gräfliche Familie, aus der einer imJabre 1048 Bischofzu Würzburg gewesen ist. Zcdlcr, 34. B. 771. Wig. Hund, I. 126 — 30. Schaesbcrg. Eine alte rheinlandische adliche, theils freihcrr- liche und theils gräfliche Familie, die die sonstige Reichshcrr- schaft Kerpcnlummersum im H. Jülich besaß. Humbracht, 126. Taf., die zwar nicht dieses Geschlecht, aber doch Mehrere mit demselben, und den von Dann verwandte Familien darstellt. ^111- Zemein. gen. Ilancllr. I. 762. Zedler, 34. B. 776. Gauhe, I. 1483. und folg. Robens, II. 102 — 108. Siebmacher, IV. Th. 161. N. 4. V. Meding, II. N. 760. — Schaffelitzky. S75 Schaetzl. Freiherren, welche Waldek, Lcmberg und Penthof in Stepermark besaßen. Schmutz, III. 469. Schaf, Schafen. Eine schlcsische Familie, die seit d. Jahre 1424 vorkommt. Siebmacher, I. 64. N. 9. Gauhe, I. 1439. II. 1762. Sinap, I. 808. II. 210. Zedler, 34. B. 731. Von Meding, 1. N. 722. u. 23. Schaf v. Vvcistriy. Eine auch schlcsische im Schwcidm'tzi- schen begüterte Familie, die aus- gestorben zu seyn scheint. Sinap, a. a. O. Gauhe, I. 1489. II. 1762. Zedler, a. a. O. Schaf von Ziebendot'f. Noch eine von jener verschiedene schlcsische Familie, die im Jahre 1701 im Liegnitzischen ausgestorben ist. Sinap, I. 808. Gauhe, I. 1488. und II. 1762. Zedler, a. a. N. Schaff. Samuel, wurde d. 18tcn April im Jahre 1676 in den böhmischen Adelstand erhoben. Schaffavzick' von Thurn- fcld. Der Zeuglicutenant zu Herrmannstadt, Anton, wurde im Jahre 1760 mit dem Beif. von Th. geadelt, von M. O., 266. Schaffbergcr v.Frcyburg. Johann Heinrich, wurde d. 29. Octobcr im Jahre 1699 in den alten Ritterstand erhoben. Schaffeliyky. Ein schwabisches Geschlecht, das ausgcstorb. seyn soll. Estors Ahnenpr. 43. Siebmacher, III. Theil. 107. N. 10. Von Meding, I. Theil. N. 724. 376 Schaffenburg. - Schaffenburg. 1) Eine alte freiherrliche und gräfliche Familie in Oestreich, von welcher Johann Fr. von Sch. vom Jahre 1381 — 87 B. zu Passau gcwe- sen ist. Bucelin, (lmm. sacw. Gauhe, I. 1489. II. 1004. Zcd- ler, 34. Bd. 786. — 2) Joseph und sein Bruder Carl, w. im Jahre 1766 Ritter, v. M. O., 142. Schaffer von Schaffersfeld. Der Hofrichter Johann Änton zu Goß in Steyermark, wurde im Jahre 1767 mit Edler von Ritter, v. M. O-, 142. Schaffgotsch. 1) Vormalß Scoff, Schoff und Schaff, welchen Namen dieses alte, schon i. Jahre 1174 vorkommende Geschlecht nachher in Schaffgoth verwandelte, und dem altern die Silbe Gottsch oder Gvtthard beifügte, was Gottschens Schaff II., eines sehr berühmten Mannes Descendenz that, um sich v. d. übrigen zu unterscheiden. Zuerst wurde Johann Ernst von, den Listen October des Jahres 1668 Freiherr, dann wurde Joh. Wilhelm den 23stcn September im Jahre 1696 in den alten Herrenstand erhoben. Im I. 1674 erhielt die böhmische Linie die Grafen- und Semperfr.-Würde, nachher die nachbcnannten. Sie waren auch in Böhmen, und im 13ten und I4tcn Jahrhundert in Thüringen seßhaft, ävb. 3>al- losii (bastoo Ulrsborg. Lilosi- ao.) Lteillmatograjzbia Leimt?- Lvlsvluana', mit s. Nauscsseo öcbatl'gollsebiavo. I6ps. 1621. 4. Hübner, III. T. 910 — 916. Von Meding, III. N. 716 — Schaffmann. 717. Th. Krausens Nlscellanea gentls Lelmll'i-otsclnauae, oder genealog. Bericht von dem uralten Geschlechte derer Herren v. Schafgotschen. Striegau, 1716. mit K. 4. 30 Bogen. Sinap, I. 130. Spener, 'iffreoi-. In«ign. p. 167. Seifert, Tab. 44 — 46. Siebmacher, I. 61. N. 6. Kühlers Wappenkal. 1761. 100. Seiferts recht aufeinander folg. Ahncnt. N. 33. Gauhe, I. S. 1489 —92. Zedler, 34. Bd. 786 — 800, öligem, genealog. kanclb. I. 763 — 68. — 2) Der Landeshauptmann Christoph Wilhelm, Freiherr von S. zu Liegnitz und sein Bruder, Joh. Ernst, Rath der Appellationskammer zu Prag, ingleichen der von dem verstorbenen Bruder Gottfr. Ferdinand nachgelassene Sohn, Franz Wilhelm, wurden im I. 1703 den löten Deccmb. böhmische Grafen, v. M. E., 29. — 3) Der Geh. Rath zc., Johann Anton Freiherr zu Schweidnitz, wurde im Jahre 1706 in den Neichsgrafcnstand mit dem Titel Semperfrei erhoben, von M. O., 23. — 4) Der Freiherr Christoph Leopold, wurde im I. 1708 Graf mit dem Pradicat Semperfrei. v. M. E., 29. Schaffhütel. Der Obcrlieu- tenant Joseph, wurde im Jahre 1796 geadelt, v. M. E., 434. Schaffmaim. Ein steyer- markisches Geschlecht, das in d. kaiserlichen Erblandcn scßh. war, davon einige sich S. Freiherren von Hemmcrkes schrieben, deren Ahnentafel bis 1723 hinausführt. Von Hattstein, III. Suppl. 132. Schaffolti'nger - und folg. Schmutz, III. 462. Zedlcr, 34. B. 811. Sicbma- cher, V. Th. 64. N. 10. Von Meding, III. N. 718. Schaffoltinger. Ein altes östreichisches Geschlecht, aus welchem Siegmund im Jahre 1455 Stadtrichter zu Steyer war. Pre- vcnhubcrs Auual. Sl^rens. 108. Zcdler, 34. B. 801. Gauhe, II. 1763. Schaffrath. Die Brüder, Johann Gottlieb und Joh. Ba- sil, wurden im I. 1720 Reichs- rittcr. von M. E., 201. Schagen. Eine alte oldenburgische Familie, die im ersten Jahrzehend des 18tcn Jahrhunderts mit Otto Reinhard ausgestorben ist. Zedler, 34. B. 813. Gauhe, I. B. 1492. Schagncti von Thomag- MIN. Die Brüder Franz Joseph. Matthias und Joseph, w. im Jahre 1701 mit dem Zusätze von T. in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 434. Schalenofsky. Ein schlcsi- sches Geschlecht, dessen Stammhaus Savorsitz gewesen ist. von Meding, III. N. 714. Schalcttari von Schönwald. Anton Paul, wurde im Jahre 1754 mit obigem Zusätze geadelt, von M. E., 434. Schall von Bell. Eine ad- liche nun freiherrliche Familie in den Rheinland?», von der eine Linie sich im löten Jahrhundert in Liefland niederließ, und daselbst d. Erblandmarschallamt erlangte. Moscowit, Geschlechts- Calender, 24. Zedlcr, 34. B. 832. Gauhe, I. 1492. - SchaNenfeld. 377 Schall von Falkenforst. Der Generalmajor Georg, w. im Jahre 1815 mit dem Beiwort von F. geadelt, von M. O., 256. Schallek. Diese besaßen die gleichnamige Herrschaft im I4ten und I5ten Jahrhundert in Stey- crmark. Schmutz, III. 464. Schallenberg, Schallcn- burg. Herren, Freiherren und Grafen in Oberöstrcich, deren Stammhaus gleiches Namens in dem Mühlviertel unweit Biederstem in Ruinen liegt. Thomas von S. hat schon im I. 1165 den Thurnieren beigewohnt. Christoph Dietrich war der erste Freiherr, und Christoph Georg, w. nebst seinem ganzen Hause im Jahre 1666 von dem K. Leopold in den Grasenstand erhoben. Von Hohencck, II. Theil. 261 — 89. Zedler, 34. B. 832. Hübncr, III. T. 835 — 37. Bu- celin, (^erinao. 1b III. p>. 22. Brandis, tyroler Ehrenkr. N. 49. Gauhe, I, 1493. Siebmacher, I. Th. 37. N. 4. und V. Th. 10. N. 8., letzteres unter dem verstümmelten Namen Saleburg. 8ponI. nobil. Lromcms. 68. halt sie mit den von Scherf- fenberg für ein und dasselbe Geschlecht. Zcdler, 34. B. 937.— 2) Eine sachscn-laucnburg. Familie. Zedler, a. a. O. Scharffenech. Ein ehemaliges frcihcrrliches Geschlecht, aus welchem einer Namens Conrad von 1202 — 1294 Bischof zu Speicr gewesen ist. Zedler, 34. B. 338. Scharffenstem gen. Pfeil. Der k. baierische Rittmeister zu Landshut, aus Schwaben gebürtig, Ferdinand, erhielt den 13. Juli im Jahre 1746 ein Baro- natsdiplom, und früher (den 29. August 1616) hatte K. Matth. das Familien-Wappen mit dem der von Bencsis vermehrt. R. von Lang, 64. Scharffsoed. Ein baierisch. freiherrliches Geschlecht, aus d. im Jahre 1726 ?c. ein baierisch. Hofkammerraths-Dircctor bekannt ist. Zedler, 34. B. 939. Gauhe, II. 1764. Scharffsoed. Ein altes ober- lausitzischcs Geschlecht, das im 380 Scharnhorst Schauenburg. Jahre 1614 mit Heinrich von, der wegen eines Mordes enthauptet wurde, ausstarb. Carp- zvv, ^ualeot. I'astoi'. Äslavi- en«. V. Th. 362. u. f. Zedler, 34. 939. Gauhe, II. 1764. Scharnhorst. Eine braun- schweigische Familie. Zedler, 34. 946. Lüdersens Samml. Scharowcy von Scharo- wa. Eine alte schlestsche Familie, die ursprünglich in Böhmen und Mahren wohnte, wo sie Ssarowecz von Ssarowa gen. wird. Jacob von S. lebte im Jahre 1693. d'agopncieil 8geo. Norav. s>. 369. Gauhe, I. Th. 1494. Sinap, I. Th. 863. II. 422. Von Meding, I. N. 726. Scharpfenstein. Eine alte eidliche Familie, aus der mehrere zwischen 1194 und 1444 als Domherren vorkommen. Zedler, 34. B. 947. Von Meding, II. N. 763., 609. nimmt an, daß diese mit den von Scharffenstein einerlei sey. Scharschmid von Adlertreu. Der Bancal- Einnehmer :c>, Cajetan, wurde im Jahre 1804 mit Edler von A. nobili- tirt. von M. E., 434. Scharten. Ein altes meißnisches Geschlecht, davon man einige im I6tcn 16tcn u. 17tcn Jahrh, ausgeführt findet. Knauts kroclroiu. iVIrsn. p. 663. Zedler, 34. Bd. 962. Gauhe, I. 1444. II. 1766. Schartsed. Eine baierische Familie, von der im I. 1407 Stephan von, bekannt ist. Bu- celin, Stmumat. ?. IV. Gauhe, I. 1496. Zedler, 34. B. 963. Scharwrch. Eine pohlnische Familie, aus der der in dem i. Zehend des 12ten Jahrhunderts lebende Herr von S., als Unterhändler von Boleslaus in d. Lager K. Heinrichs V. geschickt wurde, den Namen Habdank statt des seinigen annahm. Diesen Namen H. nahmen auch noch einige andere Familien an. M. vergl. I. B. 486. Wöchentlich. Unterhalt. Blatt. (Beil. zum T.) Sondersh. 1826. N. 22., 84. Schascheck v. Mcsthursch. Der Rathsmann Joh. Joseph z. Prag, erhielt im Jahre 1746 die Adelsbcstatigung mit d. Zusatz von M. v. M. E., 434. Schasser von Thonhcim. Der Steuereinnehmer Jos. Tobias zu Botzen, wurde i. Jahre 1738, und der Pfleger Franz Michael in Tyrol im I. 1771 mit dem Beinamen von T. no- bilitirt. von M. E., 436. Schaken. Eine niedcrsachsi- sche Familie, die im Halberstädtischen vormals begütert gewesen ist. Adels d. Alterthümer, ll. Th. 691. Zedler, 34. Bd. 974. Schatte. Der neuburgische Stadtrath und Pflegscommiss. z. Velburg, Edmund Ferdinand, erhielt den Ivten April im Jahre 1783 vom K. Theodor ein Freiherrendiplom. R. von Lang, 226. Schattna. Ein schlesisches Geschlecht, dessen Stammhaus Schattnick gewesen. Von Meding, III. N. 721. Schaucnburg. 1) Einrhein- landischcs, von d. im I. 1640 ausgest. ganz verschiedenes Ge- Schauenfuss schlecht. Von Hattstein, II. 306. und folg. — 2) Hans Reinhard und Christoph v. S., wurden den 31stcn December 1650 in den Freiherrenstand erhoben. Schaueufuss. Diese sind zu Wildenau in Stcycrmark begütert. Schmutz, III. 468. Schauer. Diese besaßen Heg- genbcrg in Stcycrmark. Schmutz, III. 468. Schauer von Schröben- seid. Der Oberstwachtmcister u. Commandant des böhmisch. Re- gicrungs - Departements, wurde im Jahre 1808 mit obigem Zunamen geadelt, v. M. O., 256. Schauiuberg, Schau,u- burg. Da diese mit d. v. Schaumburg , Schaucnburg, Schaumbcrg, Schaunberg, Schawcnburg, ja gar mit den von Schönbcrg oft verwechselt worden sind, so ist es schwer, dieselben ganz gehörig zu unterscheiden. Schauinberg, Schaue»'/ bcrg. Ein uraltes turnicr-, rit- tcr- und stiftsmäßiges, zum ehemaligen Rcichsrittcr-Canton Gebürg und Rhön-Werra gehöriges Geschlecht, aus welchem 2 Cardinale, 3 Reichsfürsten, 5 Dom- dechante und 19 Domherren auf d. Bißthümern Bambcrg, Würzburg und Eichstadt, wo sie mit dem Erbkämmcrcramt des letztgedachten Bißthums belichcn sind, erwählt worden, und von welchem Rudolph, Freiherr v. S. schon am 2ten Turnier im I. S42 zu Nothenburg Antheil nehmen durfte. Veit Ulrich v. S., hatte im Jahre 1566 seine altväterlichen Stammgüter, Tum- — Schaumberg. 381 dorf und Rügheim ?c. dem gesummten Geschlechte von S. als eine Ganerbschaft überlassen, aber zu mehrerer Versicherung d. Unveräußerlichkeit sie dem "Hochstift Würzburg zu Lehn aufgetragen, was dem Kaiser so wohl gefallen, daß er ihr das Prädicat eines Burggrafthums, und dem jedesmaligen Vorstand derselben den Titel eines Burggrafens beilegte. Es hat sich dieses Geschlecht in Franken, Sachsen, in d. Rheinlanden u. im Voigt- lande sehr ausgebreitet, u. blühten 16 Hauptlinien zu gleicher Zeit, davon aber die mehrsten erloschen sind. Nur die vom Karl zu Gereut abstammende Descendenz, die sich durch seine beiden Söhne Georg und Michael wieder in 2 Theile theilte, ist in zwei Nebenlinien noch übrig. Des ältesten Sohnes, Georgs, Abkömmlinge siedelten sich in Baiern an, und bildeten zu Treuen- stcin eine eigene neue, Neuengereut genannte Herrschaft. Ihre Nachkommen sind aber alldort theils gegen das Ende des 17. Jahrhunderts ebenfalls erloschen, theils nach Franken wieder zurückgegangen, und auch da, mit Heinrich Gottfried, Abt des eidlichen Benedictiner-Stiftszu Sieg- burg im Hcrzogthum Bcrg im Jahre 1733 erloschen. Die Nachkommenschaft des Michaels zu Gereut hat 2 Stammväter zahlreicher Nachkommenschaft. Gründlichere und vollständigere Nachrichten, als in nachben. Werken und Schriften, nämlich in: Bü- schings Erdbeschreibung, III. Th. 2. B. 1882. nach der 5. Aufl. 382 Schaumberger Struv, ueueroffn. Archiv. 251. Sicbmacher, I. Th. 100. N. 8. Albini, Hist. der Gr. v. Wer- thcrn, 70. Von Meding, 1. N. 727. II. N. 764. ErusII Vn- ual. 8uov. ?. III. p. 238., der sie unter d. halberstädt. Adel zählt. Schmutz, III. 469. Gauhe, I. 1497., der den Jselin wörtlich ausgeschrieben. Zedler, 34. B. 1025. und folg., welcher, (wie so oft) dem Gauhe nachgeschrieben. Ilistov. inslgn. 537. Von Hattstein, II. 282 — 305. V. I. 8cgzp>I. 68. Biedermann, R. W. Tab. 156 — 169. Dankwerths schlcswig-hol- steinische Landesbeschr. 287. N. genealogisches Handbuch, 1778. 1777 — 81. N. v. Lang, 519. Gruners Beschreib, von Coburg. II. Th. 90. und 91. Hartmanns Samml. zu finden sind, besitzt der Herr Baron von Gudenus zu Thannhausen, durch dessen Gewogenheit der Verfasser dieses A. L. einen sehr schätzbaren Auszug daraus erhalten hat, und welchen hier ganz zu inseriren, der Raum und Plan d. Werks nicht gestattet. Schaumberger. Der inner- östrcich. Geh. Secretär, Amand Ferdinand, wurde im I. 1728 geadelt, von M. E., 435. Schaumburg, Schauenburg, Scharvenbuvg. l)Ein im Jahre 1640 ausgestorbenes gräfliches Geschlecht, das von d. von Sanderslebcn oder Salings- leven seinen Urspr. hat. Adolph' I. wurde vom Bischof zu Minden unter andern niit dem Net- tein-Berge belehnt. Auf diesem erbaute er das zwischen Minden, Spielberg und Lemgo gelegene Schloß Schaumburg, u. wurde darauf im Jahre 1030 vom K. Conrad II. zum Grafen von S. gemacht. Dessen Enkel, Adolph III. bekam im Jahre 1106 vom H. Lothar zu Sachsen die Gr. Holstein, die mit Sch. bis 1281 vereinigt blieb. Otto VI. wer der letzte seines Geschlechts, indem er im Jahre 1640 in seinem 24sten Lebensjahre starb. Hoppcnrod, 81—33. Lucä, Gra- scnsaal. 489 — 554. — 2) Eine adliche Familie in dem Lande ob der Ens auf einem bei Effen- dingcn gelegenen Schlosse dieses Namens, deren Besitzer d. Erbmarschall-Amt in Oestreich und Steycrmark besessen haben, und die sich auch von Julbach (nicht Jlnbach, wie Gauhe will) einem nun zerstörten Schloß in Baiern schrieben, deren Güter an die v. Stahrenberg gekommen. Wigul. Hund, I. 96 — 99. Gauhe, I. 1497. — 3) Eine adl. , nachh. auch gräfliche Familie in Schwab., die auch zuweilen Schauenberg, Schoenburg und Schönberg gefunden wird, und deren Stammschloß in der Grafschaft Pappenheim liegt. Crusius zählt sie zwar nur unter den Stadtadel zu Hall in Schwaben, Burgermeister im Neichsadel rechnet sie unter die ältesten und ansehnlichsten Familien d. freien Reichsadels in Schwaben. Zuerst kommt i Friedrich von Sch. und zwar i. I Jahre 1488 als würtembergisch. ^ Rath vor. Hannibal und Jost ^ Herrmann von S., erhielten im ! 30jährigen Kriege, in welchem t sie sich hervorgethan hatten, den t Schaupel Grafenstand. Leopold von S., der im 17ten Jahrh, in schwarz- burgischen Diensten war, erhielt seinen Adel vom K. Karl Vl. erneuert. Zcdlcr, 3Z. B. 1023. und folg. Gauhe, 1. 1497. n. folg. Cyr. Spangenberg, schaum- burgische Chronik. 1614. f., wo voran eine Tabelle von d. G. I>. VV. LiorlinA, Liss. clo la- milia Comil. Hvlsato-Lcbauni- lmrgiooruin boo saooulc» ex- tineta. Iliutoln, 1639. 4. 6. Bogen. Zedler, 34. Bd. 1020 —23. Schowenburg, Schawcn- berg, in Gcbhard, Ursprung d. Gr. von Sch. in Holstein, hi- storisch-gencalog. Abh. ll. Theil. 172--200. Schuupel vo»l Thalburg. Der östreichische Hauptm., Joseph, wurde im Jahre 1820 m. dem Beinamen von Th. geadelt, von M. O., 267. Schaurfels. Der mahrische Repräsentations- und Kammer- Rath Franz Taver Hyacinth v. S., wurde im Jahre 1760 Ritter. von M. O., 142. Schauroth, ehedem Schau- rod, Schwiurod, Schwur- rad, Schoweurad, Scho- wiirrad,Gchowiirrod, Scho- rrenrat u. Schouinrad. Eine alte thüringische und voigtlandi- sche Familie, welche eine v. denen ist, die das Beiwort von oftmals nicht gebraucht haben. Sie haben in den Jahren 1660 bis 1698 zu Naumburg aufgeschworen. Gleichenstein, N. 77. König, l. Th. 867 —83. Biedermann, R. W. I. Verzeichn. Gauhe, I. Th. 1498. V. Meding, 1. N. 729. Zedler, 34. Schecken. 383 Th. 1031 —34., aus schriftlichen Nachrichten. R. v. Lang, Suppl. 138. Schawensteiu von Vhren- felch. Der Oberste, Thomas Franz Freiherr von S., wurde im Jahre 1739 Rcichsgraf. von M. E. 29. Schawfus. Ein Geschlecht, von dem von Meding blos das Wappen aus einem Siegel von 1466 beschreibt, ohne anzugeben, wo es gelebt hat. Schannat, Client, d'ulcl. p. 162. V. Meding , I. Th. N. 730. Schoben von Cronfeld. 1) Der Hoskammcrrath Johann Peter von, wurde im I. 1739 Reichsritter mit Edler von C. v. M. E., 202. — 2) Der chur- mainzische Geheime - Rath und Hofkammerdirector v. Sch., erhielt vom K. Karl VI. d. Ritter- und der churmainzische Geh. Rath Franz vom K. Joseph II. den 26stcn Februar im I. 1763 den Freiherren-Stand. R. von Lang, Suppl. 66. Gchebischowski. Ein schle- sisches, besonders im Teschnisch. blühendes Geschlecht. Sinap,Il. 963. Zedler, 34. B. 1057. Scheint;. Ein schlesisch. Geschlecht, das im 16ten Jahrhundert vorkommt. Sinap, I. 809. Siebmacher, I. Th. 66. N. 1. Von Meding, 111. N. 722. Schechs v. Pleinfeld. Eine frankische, im vormaligen Rit- tercanton Orts Altmühl seßhafte Familie. Biedermann, A. Tab. 46. Schecken von Rutschez, Raczez. Eine alte fehles. Familie, von welcher im I. 160S 384 Scheckhen fünf Brüder dieser obengenannten anfgeführt werden, welche Bartsch und Culm im Wolaui- schen Fürstcntbume gekauft haben. Sinap, II. 924. Scheckhen. Ein altes stey- crisches^ Rittergeschlecht, das im I4ten Jahrhundert bis zum 16. vorkommt, und v. vorigen ganz verschieden ist. Prcvenhuebers^u- nal. p. 26. Zedler, 34. B. 1068. und folg. Schedel v. Greiffenstcin. Ein vorhin östreichisches, jetzt baicrischcs Geschlecht, aus dem Johann Zacharias am 22. Oc- tober im Jahre 1636 vom K. Ferdinand in den Adelstand erhoben wurde. R. v. Lang, 620. Scheel von L.ochau. Der östreichische Grenadier - Hauptm., Paul Siegmund, wurde im I. 1776 mit dem Beinamen v. L. geadelt, von M. E., 436. Schcer v. Lckonastre. Der östreichische Major Friedrich, w. im Jahre 1813 mit dem Beinamen von L. geadelt, v. M. E., 436. Scheffcr. 1) Der würtem- bergische Geheime 5 Rath D. und Professor der Rechte zu Tübingen, nachher wirklicher Geheim. Rath und Oberhofkanzler?c., w. im Jahre 1737 in den Adelst, erhoben. Zedler, 34. B. 1081.— 2) Christoph, wurde im Jahre 1733 nobilirirt. von M. E., 436. — 3) Der k. baierische Kreisrath, vorher Kanzler in Kai- sersheim, Johann Christoph, erhielt den 24sten Juni im Jahre 1791 ein Edlendiplom vom Gr. von Etzdorf, auch wurde er den 16ten Juni im Jahre 1806 als Scheidlcr. solcher ausgeschrieben. R. von Lang, 620. Scheibler. Der Oberst Carl wurde im Jahre 1814 Freiherr, von M. E., 96. Scheid. Eine alte aus genau herstammende Familie, aus der der marggräflich burgauische Rath und Regent d. Oberlands, nachherige kaiserliche Regimeuts- Ralh und Kanzler zu Grätz in Steycrmark, 1). Johann Georg, vom K. Rudolph in den Frci- herrcnstand erhoben wurde. Bu- celin, Esum. saer. Faust von Aschaffenburg, adl. frankf. Familien. A. von Königsbach, ad- liches Elsaß. Zedler, 34. Bd. 1127. und folg. Scheidungen, Scheidungen. Ein altes thüring. Geschlecht, dessen Stammhaus wahrscheinlich das gleichnamige Dorf in Thüringen am Helmfluß zwischen Nordhausen, und Duderstadt liegt. Es breitete sich auch in Schweden aus, u. führte allda den Baronentitel. Im I. 1444 kam Carl von S. mit bei der Belagerung der Stadt Lü- tzelburg vor. Knauts broclrom. Ni«u. i?. 663. Zedler, 34. B. 1126. Gauhe, II. Th. 1009. Scheid! von Bcncschau. Der östreichische Major Joseph, wurde im Jahre 1807 mit dem Beinamen von B. geadelt, von M. E., 436. Scheidlein. Der Professor des östreichisch. Privatrcchts, Ges vrg in Wien, wurde im Jahre 1816 mit Edler von geadelt, v. M. O., 267. Scheidler. Franz wurde d. Scheidlin - Scheler.' Z86 d. 7ten Juli im I. 1664 alter böhmischer Ritter. Scheidlin. 1) Den Syndi^ cus und Consulentcn von Ra- vcns- und Augsburgs Johann Andreas, erhob K. Joseph I. den 27sten Mai im I. 1706 in den Adelstand, und K. Karl VI. verbesserte dessen Söhnen im I. 1729 den 28stcn April ihr Wappen. N. von Lang, 621. von M. E., 436. — 2) Die Brüder Johann Albrecht, Maximilian, David und Johann Caspar, wurden im Jahre 1729 in den Reichs - und erbländischen Adelstand erhoben. Ebenderselbe a. a. O. Schciderbauer. Der v. u. Phyft'cus im wiener Waisen - u. Findelhause, Leopold, wurde im Jahre 1803 nobilitirt. v. M. O., 267. Schcidt. Freiherren, die in Steyermark mehrere Herrschaften besaßen, und die aus Hagenau im Elsaß stammen. Sie wurden am 2ten Mai im I. 1611 in den Freihcrrcnstand erhoben. Schmutz, ill. 473. Scheifling. Diese besaßen einen gleichnamigen Ort in Steyermark. Schmutz, III. 472. Schelther, Scheiter. Von dieser braunschweigischen u. han- növerischen Familie wurden mir Nachrichten versprochen, sie sind aber bis jetzt noch nicht eingegangen, werden aber hoffentlich noch zum Erganzungs-Band eingehen. Schcle, Scheel, Scheel len. 1) Diesen Namen haben (außer den hierher nicht gehöri- ii. Wand. gen von Schell und Schoell) mehrere Familien in verschiedenen Provinzen, als im Pomme- rischen und Meklcnburgischen. — 2) Das pommcrische Geschlecht, welches das Burggericht in Stettin bereits im Jahre 1321 hatte. Siebmacher, V. Th. 160. N. 1. Von Meding, II. N. 766. — 3) Das westphalische Geschlecht, welches im Osnabrückischen das Schloß Scheelenburg besitzt, u. zum Theil sich davon schrieb. Von ihren 2 Linien ist die altere , die Schcelcnburgcr d. 26. November im Jahre 1774 im Mannsstamm ausgestorben. Genealogische Nachrichten von der adlichcn Familie von Schelc; in den osnabrückischen Unterhaltungen, I. Jahrgang. 1770. 8. St. Zedler, 34. 1064. und f. Gau- he, I. 1499. Neues genealogisches Handbuch, 1777. 326. u. folg. 1773. 373. Siebmacher, I. Th. 187. N. 9. Von Meding, II. N. 766. — 4) Eine braunschweigische adliche Famn lie. Lüderscns Sammlung. — 6) Eine lüneburgische Patrizier- Familie. Büttner, im Anhang zur Genealogie. Von Meding, II. N. 767. Lüdersens Sammlung. Schele von Schelenhof. Eine schlesische Familie, aus der Caspar Carl den 6tcn November im Jahre 1690 in den alten böhmischen Ritterstand erhoben wurde. Sinap, II. 964. Zedler, am a. O. Gauhc, I. Th. 1499. Scheler. Matthias, wurde im I. 1727 nobilitirt. von M. E., 436. 25 386 Schelhass — Schelhass. Ein thüringisches und schwäbisches Geschlecht, aus welchem die Brüder und Rathe Johann Andreas und Ulr. Just. Friedrich vom Kaiser im Jahre 1726 geadelt, und den 13tcn Februar 1732 in d. Nitterstand mit dem Beinamen von Schel- lersheim erhoben w. Zedler, 34. B. 1181. N. von Lang, 621. und folg. Schclhorn. Johann Georg, graflich stadionischcr Consulent:c. in Memmingen, erhielt d. 17ten Mai im Jahre 1764 vom K. Franz 1. ein Adelsdiplom. N. v. Lang, 622. Scheliha, Schelian, Sze? liga. Ein altes schlesisch., böhmisches und pohlnisches Geschl., welches um das Jahr 1283 unter dem pohln. Fürsten Lesco d. Schwarzen geadelt wurde, u. sich auch in Mähren, Böhmen und im Sachs- Gothaischcn vcn breitet hat. Sinap, I. 809. II. 964. Siebmachcr, l. Th. 74. N. 3. Gauhe, I. 1600. Zedler, 34. B. 1182. Von Mes ding, I. N. 611. Schell von Ehrenschild. Der Bürgermeister, Georg zu Schassburg und dessen Bruder, Johann Bartholomaus, vstreich. Unterlicutenant, wurden i. Jahre 1774 mit Edler von Ehrenschild geadelt, v. M. E., 436. Schellart, Schcllardt. Dynasten, Freiherren und Grafen, welche bei den Jülich- Kölln - Klcv- und Bergischen Rittersch. aufgeschworen haben. Zedler, 34. 1183. Robens, ll. 109—116. Gauhe, 1. Th. 1601. Schellenwalde. Schellenbaner. Der Besitzer der Herrschaft Altenburg in Stcyermark, Anton, wurde im Jahre 1794 mit Edler v. Ritter. von M. O., 142. Schellcicherg. Dieses alte, ursprünglich böhmische, nachher schlesische, später auch schwäbische und meißnische, theils frei- herrliche, aber ausgestorbene Geschlecht stammt von einem Böhmen, Namens Viwoy, den die Schwester der Libussa, Krscha, wegen seiner Mannheit u. Stärke im Jahre 726 z. Gemahl nahm. Aus diesem Geschlechte war Bo- do von S. zwischen 1276 — 1232 Domprobst zu Merseburg. Sinap, II. Theil. 428. Zedler, 34. 1188. und f. Siebmacher, I. Th. 110. N. 8. III. Th. 32. i N. 6. Wappenb. des Costnitzer I Concil. Von Meding, III. N. 723. Gauhe, I. T. 1601. II. Th. 1010. R. A. 1803. N. 126. 1686. Burgermeister, vom schwäb. Rcichsadel. 386. Hartmanns Samml., die über dicscs Geschlecht sehr interessante Nachrichten hat. Schclleildorf. Ein sehr altes schlcsisches Geschlecht, das schon vom K. Conrad II. um d. Jahr 1030 in den Freiherrenst. erhoben worden, dessen gleichnamiges Stammhaus im Liegnitzi- , sehen gelegen ist. Sinap, I. Th. 810. II. Th. 429. 966. König, I. Th. 884 — 92. Siebmachcr, I. Th. 166. N. 6. III. Th. 66. N. 1. Von Meding, III. N. 724. Zedler, 34. B. 1190 — 92. Schcllenwalde. Eine schle' fische Familie. Sinap, I. 816 Schellepeper Schellcpeper. Ein ausge- storbencS lüneburgisches Patrizier- Geschlecht. Büttner, Stamm u. Geschlecht dieser Patrizier. Lü- derstns Samml. Schellercr. Der Bürgermeister zu Regenstauf, Georg Joseph, erhielt am 30sten October im Jahre 1731 ein Nitterdipl. Einige seiner Enkel schreiben sich jetzt von S. auf Fischbach Ritter, Andere von S. auf Petten- hos Ritter. N. von Lang, 622. u. Suppl. 138. Schcllersheim. Ein eidliches, nachher freihcrrliches wcst- phalisches Geschlecht in d. Grafschaft Schaumburg. Gauhe, II. Theil. 1766. Zedler, 34. Bd. 1193. und f. Schellhart von Hartem fels. Johann Anton, wurde d. I4tcn November im I. 1614 Freiherr. Schelling. Eine baierische Familie, deren Glieder adliche Staatsdiener im Sulzbachischen waren, und jetzt zu Stadtamhof einer als k. baierischer Hallbeamter sich befindet. R. von Lang, 623. Schelm v. Bergen. Eine rheinländische, schon im Jahre 1102 vorkommende Familie, die sich in die Schelme von Wester- hofen, (einem Stadtchen b. Ha- nau) und von Bergen abtheilte. Humbracht, Tab. 61. Gauhe, I. 1604. Neues genealog. Handbuch, 1777. 146. 1773/ 181. Von Hattstein, III. 439 — 44. Zedler, 34. B. 1198. Schan- nat, (liient. ?u1cl. 162. V. Meding, I. 612. Siebmacher, I. Th. 122. N. 11. Oetters Schenck. Nachr. von dem Hause der von Niedesel. 37. Schelm von IVesterhofen. Eine von der vorgenannten nur abgetheilte Linie, welche bereits im Jahre 1292 ausgestorben ist. Zedler, am a. O. Gauhe, l. 1604. Neues gen. Handbuch, a. d. a. O. Schelm v. Gundclsheim. Eine wahrscheinlich mit d. vorgenannten verwandte Familie, deren Wappen man beschrieben findet in Oetters Nachrichten vom Hause Ricdesel. 37. u. f. Von Meding, I. Th. 613. Schemerl von Eeythem bach. Der Hofbauraths-Direc- tor :c., wurde im Jahre 1811 Ritter von L. von M. O., S. 142- Scheuch, Schenk. Der Familien, die den Amtsnamen S. ohne und mit einem Beiworte, das meistens ihren Rittcrsitz bezeichnet, führen, giebt es in Deutschland , (in der Schweiz auch nicht wenig) eine große Menge, deren Zahl sich über 60 belauft, wenn man nur die, welche Burgermeister, Falkenstein, Jselin, Gauhe ?c. angeben, rechnet. Von den zunächst nachbenannten, als S. von Bcdere, Beienburg, Bichlingsham sen, Dipe, Ebenheim, Russi- berg, Eicbcnberg, Eind? berg, Nodelsberg, Vcithem egg, und Vondorf habe ich zur Zeit nichts weiter, als daß sie zu Nebenlinien der Anderen gehören, gefunden. Nachbenannte sind bekannter, und zwar: 1.) Die ohne einen andern Beinamen: * 25 388 Schenk v. Ahrberg - 1) Die alte markische Familie, die in Brandenburg d. Erzschatzmeisteramt besitzt, und die auch im Magdeburgischen und Mannsfeldischen sich sehr ausgebreitet hat. Gauhes I. 1600.— 2) Eine alte adliche Familie in Schlesien, von der Conrad Senken Sun (Schcnkcns Sohn) im Jahre 1294 in Urkunden vorkommt. Sie schrieb sich zuweilen auch Schenk von Schenkendorf, ist aber von den unten vorkommenden von Schenkendorf ganz verschieden. Sinap, I. 816 —17. Siebmacher, I. Theil. 60. N. 6. Von Meding, 1. N. 734. Horns Handbibl. v. Sachsen. 134. VValtberi Singular. Nagdeb. VII. Th. Spangenberg, Adelsspiegel. I. Th. 361. Bucelin, Steinmat. ?. I. p>. 20. Zedler, 34. B. 12. Gauhe, I. 1606. — 3) Der oberöstreichische Hoskammerrath Franz Joseph, wurde im I. 1764 Rcichs- ritter mit Edler von. von M. E., 202. II.) Mit dem Beinamen ihrer Rittersitze folgende: Schenk von Ahrberg oder Arbe. Nordgauer, die v. 1266 — 1319 vorkommen. Sie waren auch im ehemaligen fränkischen Rittercanton Altmühl begütert. Von Falkenstein, dod. clinlcuu. blordgav. P. 66. 118. 166. Gauhe, li. 1767. Biedermann, A. Tab. 237. Schenk von Altenburg. Auch im Nordgau von 1303 — 1322 vorkommend. Von Fal- kcnstcin, Fittig. blorclg. p. 119. 168. Zedler, 34. B. 1223. Gau-! he, II. 1767. ! Schenk v. Castell. Schenk von Alten - Mur. Nur einer von ihnen kommt in einer Urkunde v. 1373 als Zeuge vor. Von Falkenstein, Cod. di- plour. ^ul. Uordgav. 203. Zedler, 34. B. 1276. Schenk von Anstad. Ein ausgcstorbenes Geschlecht in Ty- rol. Zedler, 34. B. 1246. Schenk v. Apolda. Kommen in dem Jahre 1268— 12S0 vor, und waren eine Seitenlinie der Schenk von Tautenburg. Von Falkenstein, II. 1363. und folg. Schenk von und aus der Au. Ein baierisches Geschlecht, das auch Schenkenaw, auch Flü- gelsperg genannt wird, und das zwischen 1300 und 1426 vorkommt. W. Hund, I. 324 — 27. Zedler, 34. B. 1246. Schenk voir Bratfelden. Eine im Nordgau in der 2ten Halste des I3ten Jahrhunderts vorkommende Familie. V. Fal- kcnstein, Cod. diplom. Fittig. Noodgav. p. 66. 118. 166. Gauhe, II. 1767. Zedler, 34. Bd. 1224. Schenk v. Brisnitz. Bris- nitz, jetzt Frauen-Brießnitz, nicht weit von Naumburg gesessen. Schenk voil Buren, siehe Schenk von L.andeck. Schenk v. Castell. 1) Eine frankische, seit dem 12. Jahrhundert freiherrliche Familie, deren späterhin vernachläßigte Freiherrenwürde im 17ten Jahrhundert vom K. Leopold wieder erneuert wurde. Sie hatte auch das Erbmarschallamt des Hoch- stifts Eichstadt. Bucelin, 8tem- mat. ?. III. Von Hattstein, III. Schenk .v Debertzei! — Schenk v. Gredingen. 389 > 446 — 463. byenei', bist, in- sign. y, 733. 34. Salvcr, 221. Gauhe, I. 1607. Zedler, 34. B. 1247. und folg. Von Me- ding, I. N. 736. — 2) Die Sch. von E. aus Schwab, stammend, eine Nebenlinie der S. v. Dischingen, welche K. Leopold, und zwar die Nepoten des Bischofs Marquard von Eichstädt, nämlich den Domprobst Euchar Freiherren von Schenk und Johann Willibald in den Grafenstand erhob, und ihnen auch d. Schellkling-BcrgischeWappcngab. R. von Lang, 69. und f. Siebmacher, I. 202. N. 2. Schenk v. Dcberyen, Dos birschcn. Diese thüring. Sch. kommen um die I. 1288 1293 1296 und 1307 vor. Ihr Rittersitz war Döbritschen. V. Falkenstein, thüring. Chronik, II. 1369. u. f. Schenk von Dischingen. Diese sind mit den S. von Ca- stell eines Stammes. R. von Lang, 70. Schenk von Dornburg. Stammen von den Schenken v. Tautcnburg und Vargula, und kommen schon als Besitzer von Dornburg zwischen 1287 und 1344 vor. In dem zuletzt gedachten Jahre verkauften d. Brüder Heinrich und Dietrich ihren Antheil den Grafen von Orla- münde, und Schwärzburg. Zus letzt findet man sie 1361. I. S. G. Schwabe, hist. antiq. Nachr. v. d. ehem. Pfaizstadt Dornburg an der Saale. Weimar, 1826. gr. 8. bes. 64. u. ff. V.Falkcnstein, thüring. Chron. 11. 1371. u. f. Schenk von Llcchtingcn, von Dnnftedt und Einersleben. Diese scheinen alle 3 eines Stammes gewesen zu seyn. Sie hatten das Erbschenkenamt im F. Halberstadt, und wahrscheinlich auch das Erbschatzmeisteramt der Mark Brandenburg. Von Praun, campensche Gcschl. Hist. Beil. N. 23. h. 26. Bü- schings Erdbeschr. III. Th. 2. B. 1299. III. Th. 3. B. 316. Siebmacher, I. 176. N. 6., oer sie S. v. Dipen nennt. V. Mes ding, I. N. 736. Lüdersens Samml. Schenk voil Flügelsberg, siehe Schenk v. u. aus d. Aue. Schenk v. Geyern, Gyrn. Diese führen ihren Beinamen v. dem eine Meile von Weisenburg gelegenen Bergschlvsse Geyern, und sind von den Grafen von Geyern ganz verschieden. Sie sind mit den S. von Leutters- hausen und von Roßbcrg einerlei Herkommens, und besonders in den Rhcinlandcn u. in Franken begütert, l 'astoiii brancvn. recliviva. Von Hattstein, II. 303 — 12. Gauhe, I. 1603. Zedler, 34. B. 1260 — 66. R. von Lang, 523. Siebmacher, I. Th. 101. N. 12. Von Mc- ding,1. N. 737. Wibels hist. Nachr. v. diesem Geschlecht, ein Mscpt. Schenk von Gräfenberg, s. Schcncklus. Schenk v- Gredingen. Ein in Franken am Altmühl seßhaft gewesenes Geschlecht, dessen festes Schloß gleiches Namens an den B. von Eichstädt im Jahre 1376 verkauft wurde. V. Fal- kcnstein, CocZ. cbylnni. ^utig. bloiclg. kol. 209. Gauhe, II. 1769. Zedler, 34. B. 1270. 390 Schenk z. Hasselberg Schenk zu Hasselberg. Ein braunsedweigisches Geschlecht. Lü- dersens Samml. Schenk von Hirschlach. Eine fränkische, im Nittercanton an der Altmühl begüterte Familie. Biedermann, A. Tab. 238. Schenk von Hofstedten. Kamen um das Jahr 1298 — zu Anfang des I4tcn Jahrhunderts vor, und haben mit den S. von Geyern einerlei Urspr. Zedler, 34. B. 1270. Gauhe, ll. 1769. Von Falkenstein, Lo- elex. cliplom. Schenk vonRapsersftuhl. Diese sollen der alten Grafen v. Baden Schenken gewesen seyn. M. s. a. Kayserstuhl. Zedler, 1Z. B. 365. und 34. B. 1266. Gauhe. II. 1765. Schenk von Revernburg. Im Jahre 1320 kommt Rudolph Schenk, Herr zu Kevernburg in einem Diplom vor. Von Falkenstein, thüring. Chronick, II. 1373. Schenk von Rlingenburg. Limpurg, Sipf (Schipf), waren einerlei Geschlechts. Oetters Wap- penbclust. VI. St. 5. Schenk von Rorbsdorf. Eine Seitenlinie der S. v. Sa- lick. Sie kommen im I. 1437 und 1501 vor. V. Falkenstein, thüring. Chronik. II. 1371. Schenk von L.andeck. Ein schwabisches Geschlecht, das sich auch S. von Buren und Lan- dcck schrieb. Siebmacher, II. 86. N. 6. Schenk von Landsberg. Eine schon im I4ten Jahrhund freihcrrliche Familie, die in Mei- — Schenk v. Nebra. ßen und in der Lausitz begütert gewesen und noch ist, auch soll sie nach Einiger Behauptung in Thüringen seßhaft gewesen seyn. Zedler, 34. B. 1266. und folg. Nachricht der ältesten Genealogie derselben, in Horns Handbibl. I. Th. 134 — 43. und 151 — 53. Nachricht von ihnen in 0o- sliimtis liloris et ssagmentis. Imsat. XII. Th. 1229 —1245. Gauhe, 1. 1509. und f. Gros- sers lansitz. Merkwürdig?., III. Th. 94. Schenk von Leutersham sen. Ein im Stift Eichstädt seßhaftes Geschlecht, dess. Stammsitz gleiches Namens im Jahre 1397 an den B. zu Eichstädt v. Heinrich S. von L. verkauft wurde. Bucelin, hat Linders- hausen, wie auch Siebmacher, II. Th. 70. N. 11. Gauhe, II. 1768. Biedermann, A. Tab. 239. Von Falkcnstein, Lollex elsslom. antig. Xorclg. p. 232. Zedler, 34. 1267. Schenk von Limpurg, Limburg. Man s. oben 49. dieses 2ten Bandes sub X. 4. Schenk von Lüycnburg. Ein ehemaliges brandenbnrgisches wahrscheinlich ausgestorbenes Geschlecht. Gauhe, II. 1768. Schenk v. Mohlau. Diese sollen zu den S. von Wiede- bach gehören. V. Falkcnstein, thüring. Chronik. II. B. 1371. Zedler, 34. B. 1305. Schenk von Nebra, Ne- bere. Diese thüring. Schenken kommen im Jahre 1352 — 1362 vor. V. Falkenstein, thüring. Chronik. II. 1372. Schenk v. Neind-nf Schenk von Vleindorf, Neindorp, Niendorp. Dieses Geschlecht gehört zu dem von Campen- Jsenbüttelschen u. führet das blankenburgische u. cam- pensche Wappen. Von ihm kommen schon im Jahre 1251 und 1311 ?c. Siegel vor. Es war mit dem brannschweig. Erbschenkenamte bcliehcn, es ist aber am 13ten December im Jahre 1744 in der Person des preußischen Hauptmanns Carl Wilhelm S. von N. erloschen. Köhler, von Erblandhofamtern. 18. V. Praun, Campensche Gcschlechtsgesch. 116. Beil. N. 23. 86. N. 3. Von Meding, I. Th. N. 738. III. N. 669. Schenk von Neydeck, Vly- deck, Nydcghen. Ganz verschieden von den Sch. von Ny- deck, eine baierischc Familie, die mit Georg im Jahre 1504 ausgestorben ist. W. Hund, I. Th. 323. und f. Gauhe, I. 1610. Siebmacher, I. Th. 131. N. 10. der sie unter den rheinlan- dischcn Adel setzt. Zedler, 34. B. 1275. Schenk von Nzcheck oder Nstdeghcn. Eine theils adl., theils frciherrlichc Familie im H. Jülich, die das Erbschenkcnamt besessen hat, und aus dem H. Geldern, wo ihr Stammschloß Nydcghcn unweit Mastricht liegt, stammt. Gauhe, I. 1610. u. f. Zedler, a. a. O. Schenk v. Osterwitz. Ein altes Hcrrengeschlecht in Karn- then, wo es das Erbschcnken- amt besaß, inglcichen in Stey- ermark, wo es schon im Jahre Schenk v. Saleck. 591 1100 vorkommt, aber 1416 ausgestorben ist. Schmutz, III. Th. 474. Hartmanns Samml. Schenk von (Quast, siehe (Quast, Schenk von Reichenech, Rheineck, Rcincck. Ein sehr altes, meistens baierisches Geschlecht, das wahrscheinlich von den von Königstein abstammt, wenigstens führen beide einerlei Wappen. Walther S. von R., lebte 1280 und Friedrich S. v. N. soll als der letzte des Geschlechts um das Jahr 1412 gestorben seyn. I. W. Octters Wappenbclustigungen- VI. St., (Augsburg. 1764. 4) 1 — 17. und die Vorrede zu. dies. 6. St. Siebmacher, II. Th. 64. N. 1. Von Falkenstein, Hirtiq. I^orclg. p. 20V. 212. Gauhe, II. 1763. und folg. Glüchs Beschreib, d. Stadt Nürnberg. 63. Zedler, 34. B. 1267. und folg. Schenk von Aiedt. Eine steyerische Familie, von der einer im Jahre 1462 Pfleger d. Herrschaft Steyer gewesen ist. Pre- venhuebers Hmiial. Ll^rens. p. 113. Zedler, 34. B. 1227. Schenk v. Rossberg. Ein frankisches Geschlecht. Salver, 226. 236. 236. 241. Siebmacher, II. Th. 40. N. 10. Schenk von Saalbach oder Salbach. Machen mit den S. vpn Geyern eine Familie aus. Schenk von Salest. Diese thüringische Schenken kommen v. 1226—1711 vor. Ihr Stammschloß S. liegt an der Saale bei Naumburg, im Jahre 1345 an das Srift zu Naumburg ver- 392 Schenk v. Salza — kaust. Sie gehören zu der Linie der Schenken von Mohlaw und Wiedebach. Falkenstein, thüringische Chronik. II. 1370. Lepsii genealogische Nachrichten von d. Schenken zu Saalbcck, ein Bruchstück einer Geschichte d. Schlosses und der ehemaligen Dynastien dieses Namens. Naumburg, 1800. 8. Schenk von Salza. Ein fuldaisches Geschlecht, wenigstens wird es beim Jahre 1464 aufgeführt von Schrinnat, Lliont. bulst. p. 162. Von Meding, I. N. 740. Schenk v. Salzburg. Nach si chern Urkunden mit dem S. v. Geyern ein und dasselbe Haus. Zedler, 34. B. 1246. Schenk v. Schenkenberg. Ein aus der Swciz stammendes Geschlecht in Tyrol, das im 14. Jahrhundert ausgestorben ist. M. sehe auch unten den Art. Schenkendorf. Brandis, Ehrcnkranzl. I. Th. 89. Gauhe, II. 1768. Schenk v. Schenkendorff. Eine erloschene brandenburg. Familie, di<5 aber von den S. von Schenkendorf in Schlesien ganz verschieden ist, und die nur zwischen 1323 und 1332 vorkommt. Gauhe, II. 1770. Angeli, Chronik. lol. 132. Zedler, 34. B. 1220. und 1277. Schenk v. Schenkensteiit. Diese frciherrl. Familie in Schwaben scheint nach dem Wappen von den Sch. von Castcll abzustammen. Bucelin, btmnmat. b. IV. Zedler, 34. Bd. 1277. Siebmacher, I. Th. 116. N. 3. Gauhe, I. 1611. Biedermann, A. Tab. 240. Schenk zu Schweinsberg. Schenk von Schinldberg, Schnnedburg. Ein rheinlan- disches, östreichisches und hessisches Geschlecht, das im Jahre 1336 schon das Erbschcnkcnamt im Stift Trier hatte. V. Haustein, 1. 482—88. Humbracht, Tab. 167. und f.. Estors Ah- nenpr. 72. Gauhe, I. 1611. u. folg. Zedler, 34. Bd. 1278. Von Schönfeld, Adclsschem. I. 161. u. f. Siebmacher, I. 128. N. 1. Von Meding, II. N. 768. Schenk zu Schrveinsberg, von Schweinsburg u. Her- mannsberg, u. Schw.Hocisi rich, Restrich. Ein hessisches Geschlecht, welches das Erbschen- kenamt im Hessischen besitzt, u. seinen Namen von dem hessisch. Städtchen Schweinsberg hat. V. Lüters, Nachrichten von abstehen Geschlechtern, aus dem Stamm- und Ahncnbuch der von d. Than v. 1397 in Estors Ahncnprobe, 125. Tab. 1. 7. und 8. I. G. Estors Abh. von den Erbschm- ken in Hessen, Schenken zu Schweinsberg, mit 1 Stammtafel; in dessen kleinen Schriften, I. B.'l—74., wo von d. Ursprünge, Namen, Linien, Theilung, Geschlechtsverfassung., Gütern, Wappen, Religion und d. ihm von ihren Hintersassen zu leistenden Diensten. Siebmachcr, I. Th. 134. N. 3. Von Meding, I. N. 741. Von Hatt- stein, I. 489 — 97. und 111. Th. 464. und folg. Biedermann, R. W. Tab. 264—72. Gauhe, I. 1612. Zedler, 34. Bd. 1278. Avcmanns Beschr. von Kirchberg, 246. Schenk v. Sipf — Schenk v. Tautenburg. 393 Schenk von Sipf(Schipf). Waren mit den S. v. Limburg zc. einerlei Geschlechts. Schenk zu Springe. Ein braunschweigisches Geschlecht. Lü- dersens Samml. Schenk von Stain. Von diesen ist blos Georg von St., der im Jahre 1363 vorkommt, aus von Falkenst. Vnnal. IVorcl- g»v. 1 — Vl. S. 301. bekannt. Zedler, 34. B. 127S. Schenk v. Stauffenberg. 1) Eine schwabische Familie, die ehedem das Erbschenkcnamt der H. von Schwaben hatte. Ihr gleichnamiges Stammhaus liegt in der Gr. Zollcrn bei Hechingen, und sie haben sich ausser Schwaben besond. auch in Franken u. Baiern ausgebreitet. Ihr Freiherrcnpradicat ist von 1692 an durch Urkunden her in Bai- crn zurückcrprobt. Biedermann, O. Tab. 167. St. l. Verzeichn. Neues genealogisches Handbuch, 1777. 146. 1778. 182. Von Hattstcin, I. 498 — 600. III. 466 — 68. Bucclin, Ztemlnat. ?. I« (lrusil Vnnal. 8uov. IV III. Stammbuch, Sebast. Sch. von Staufenberg, Domherr zu Bamberg und Würzburg. 1696. Sicbmachcr, I. Th. 116. N. 4. Von Meding, I. N. 742. Zedler, 34. 1279. und f. Gauhe, I. 1613. und f. Salver, 241. R. von L. 227. — 2) Die Grasen dieses Geschlechts führen als ehemalige Ministerialen und Schenken der Hohenstaufen den hohenstausischen Herzogshuth im Wappen, und erhielten vom K. Leopold II. den 15ten August d. Jahres 1791 das Grafcndiplvm. R. von Lang, 70. Schenk von Spdow. Eine obersachsi'sche Familie, von der von Meding, III. N. 726. vermuthet, daß sie mit denen, die in Estors Ahncnprobe, 404. Scy- dau und Sumen, Tubitz ?c. genannt, einerlei sey. Schenk von Spmau, Su? ina. Ganerben, auf dem No- thenberg in der Oberpfalz, und in Franken begütert. Von Fal- kcnstein, 6mnal. Kcmclgav. I — VI. Th. 461. Biedermann, B. Tab. 246 — 248. Zedler, 34. 1280. Siebmachcr, I. Th. 104. N. 11. Sckenk von Tautenburg und Vargula, Varila. Eine thüringische freiherrliche Familie, die von den Erbschenken Thüringens , welche von dem 3 Meilen v. Erfurt gelegenen Schlosse u. Dorfe Vargula benannt wur- den, abstammen. Schenk Rud. von Vargula baute im I. 1232 das Schloß Tautenburg, welches nachher das neue Stammhaus dieses Geschlechts wurde, welches sich in mehreren Landen, meistens aber in Thüringen, auch in Preußen ausbreitete, worauf sich die Schenken von Varila v. dem l4tcn Jahrhundert an nach ihren Besitzungen nannten, und sich so von einander unterschieden, daher es Schenken zu De- bertzen, Dornburg, Kavernburg, Nebra, Pricßnitz und Saalcck gab. Mit Christian, Frcihcrrn von Tautenburg und Tonna erlosch am 3ten August 1640 das Geschlecht der Schenken v. Ton- I na. Barth. Clamorinus, kurzes 394 Schenk v. Trebere - Verzeichniß vom Alter, Abkunft und von vielen Nittcrthaten der Edlen Freiherren auf Tautenb., 1690. 4. 2. Bogen. (?ulzr. Lu- eelini, derin. I'. IV. qz. 73. Horslcder i. Verzeichnisse der thüringischen Schenken, ein Fragment. Ltrnvli oder vielmehr I». Lbjolr. Uriecleriel Hi«tor. zrin- eernaruin Varlla-'banteubnrgl- eoruni. Ion. 1722. 4. 16 Bogen. Falkenstein, thür. Chron. Ii. B. 1364 — 1376. Pcckcn- stcin, Hbeatr. 8axon. I. Th. 280 — 93.. Horns Handbibl. I. Th. 116 — 22. Gauhe, 1.1614. Zcdlcr, 34. B. 1280—83. Vul- pius, Uebersicht der Geschichte der Schenken von Tautenburg, in dessen Journal: Die Vorzeit, u. besonders gedruckt. Schwabe, antiquarische Nachr. von Dornburg. Siebmacher, I. Th. 28. N. 3. III. Th. 44. N. 4. Span- genbcrg, Adclssp. II. 328. V. Meding, I. N. 743. Schenk von Trebere. Thüringische Schenken, die i. Jahre 1262 zu Trebcra, das an der Jlm unterh. Weimar liegt, vors kommen. Von Falkenstein, thüringische Chron. II. 1373. Schenk v. Uttenbach. Ohnweit Roßla lag der Sitz dieser ehemaligen thüringischen Schenken, von denen nur einer i. I. 1366 und zwar ohne Vornamen genannt wird. Le^er, in (^eo- gra^zlr. len. 409. V> Fal- kcnstein, II. 1373. Schenk von Vargula, Vas rila. Eins der ersten thüringischen Schenkengeschlechtcr, von welchem viele andere abstammen, und das vom Anfang des 13ten - Schenk v. Wiedcbach. Jahrhunderts bis zum 16. am häufigsten vorkommt, aber schon in der Mitte des 14ten Jahrh, verließen Einige den Namen A. und schrieben sich von ihren Rit- tersitzen. M. s. auch S. Tautenburg. Hvrtlcdcr, von d. thüringischen Schenken, ein Mscpt,, das Sagittar sehr rühmt. Von Falkcnstcin, thür. Chron. II. B. 1364 — 68. Gauhe, I. 1614. Zedlcr, 34. B. 1280. Schcirk v. N?arbcrg. Von folgenden wohl verschieden. Es kommt aus dieser Familie nur Erckinger S. von W. vor, der im Jahre 1366 seinen Theil der Castellaney, auf dem Schlosse Wartberg an den Bischof von Eichstadt verkaufte. V. Falkcnstcin, (IncI clssoloni.^nllc^.bloril- gav. p. 187. Zedlcr, 34. 1306. Schenk von wartcnberg, Vvavtenburg. Diese sind eines Stammes mit den v. Wald- stcin oder Wallcrstein, haben d. böhmische Erbschenkenamt 1337 erhalten, und sind zu Anfang d. 30jahrigen Kriegs ausgcstorben. 8elilennen kragin. cle Walcl- «lein et Wartenberg. stliqre 122. et Hiplcnnatariuin. Walcl Wart. p. 226. In llobneri inon. Irl«t. Lobenr. I'. I. Sicbma- cher, I. 32. N. 6. Zcdlcr, 34. B. 1306. Von Meding, III. N. 727. Schcirk von lviedebach. Eine meißnische adliche Familie, die von den Sch. von Tautenburg abstammt, wie dieses aus den fast ganz gleichen Wappen hervorgeht. Sie kommen in Urkunden vom I. 1437 vor. Ihr Stammhaus W. liegt im Amte Schenk v. Winterstaedten — Schenckius. S9Z Weißenfcls, eine Meile v. dieser Stadt, und kommt schon im Jahre 1466 Rudolph S. von W. vor, der letzte soll Johann Heinrich S. von W. gewesen seyn, und noch 1722 gelebt ha- den. Uebrigens sind sie eine Nebenlinie d. S. v. Molau. Höns coburgische Chronik, ll. Th. 124. Bon'Falkenstein, thüring. Chronik. kl. Bd. 1371. Gauhe, 1. 1617. Zedlcr, 34. B. 1306. Siebmacher, i. Th. 161. N. 6. Schenk v. rvinterstaedtcn. Eine uralte adliche, jetzt freihcrr- liche Familie in Schwaben und Braunschweig, deren Stammsitz W. bei Bibcrach und Ravcns- burg liegt. Daß dieses Geschl. turniermäßig gewesen, darüber stehen mehrere Zeugnisse in Lü- nigs Neichsarchiv, p. Speo. Eont. III. schon vor dem Jahre 1479 ?c. Bucelin führt ihren Urspr. von den Gr. von Thancm oder Truchsessen von Waldburg her, und giebt Hessv von Th. und W., der 946 verstorben, z. AnHerrn an. Gauhe, I. 1618. II. 1011. und folg. Zedler, 34. B. 1306 — 7. Lüdersens Samml. Estors Ahnenpr., I. Taf. 497. Sicbmacher, 1. Th. 111. N. 6. 8ponor, Hist. insign. p. 664. 26. Kupfert. Bon Medinq, I. Th. 744. Schenckendorff. Eine schle- sische, theils adliche, theils frei- herrliche Familie, die von den v. Schenk, welche in der M.Brandenburg das Erbschatzmcisteramt haben, und sich zu Dipcn mitgeschrieben, entsprossen, ».wahrscheinlich eine andere Nebenlinie der S. ist, als die Schenk von Schenk, die wie oben 392. gedacht, ausgest. sind. Es scheint aber auch diese Familie von S. nach dem Jahre 1730 ausgestorben zu seyn, wenigstens sind sie uns später nicht vorgekommen. N. Lclrirmer, Ich-. 6Ionaster. 1676. Zed- ler, 34. B. 1271. Gauhe, 1. 1520. Schenckius von Grafen- bcrg. Zwei durch Schriften bekannte Aerzte zu Frciburg im Breisgau, Johann und Georg, 396 Schenkel Bater und Sohn, 3.3anal vil. nreclloor. 367. at 69. Zcd- lcr, 34. B. 1274. Schenkel. Der Landsaß u. Rittcrgutsbcs., Johann Samuel Georg, erhielt den 26stcn November i. Jahre 1786 ein Adelsdiplom. R. von Lang, 624. Schepers. Der östreichische Hauptmann, wurde im I. 1791 mit Edler von geadelt, v. M- O., 267. Sch epplitz, Tsch eiplitz, sschepplly. Ein obersachsisch. Geschlecht, das im Jahre 1696 erloschen ist. Albin, Hist. der Gr. von Werthern. 78. Estors Ahnenpr., 404. Bon Meding, II. N. 769. Schcps, Schepseil. Eine schlcsische Familie. Sinap, I. 817. Siebmacher, I. Th. 69. N. 7. V. Meding, II. N. 746. Scherenberg. Waren Reichs- Ministcrialen und Burgmanner des H. Franken auf d. Slosse Zabelstein, mit dem sie v. Hochstift Würzburg bcliehen wurden, führten auch mit den von Zabelstein einerlei Wappen. Gropp, in Nvnuua. sepmlolrr. 81. sagt, das ihr Schloß auf dem Berge Zabelstein, zwischen Obcrschwarz- ach und St. Gangolph gewesen, wo noch die Ueberbleibsel zu sehen. Schon 1298 kommt es in Urkunden vor. Es erlosch am 29stcn April im Jahre 1496 m. Bischof Rudolph II. von Würzburg. Auch war es in Steuer^ mark und zwar in Soelk und Gumpenstein begütert. Salver, 287. 146. Tab. 9. N. 24., 20. N. 76. 236. 240. 316. 334. Siebmacher, II. Th. 73. N. 1. Scherer. V. Meding, III. N. 728. Schmutz III. 476. Schereni. Gabriel, wurde den 7ten April 1656 in d. Grasenstand erhoben. Scheuer. 1) Der Leibarzt der Erzherzogin Elisabeth, Claudius, wurde im I. 1807 Ritter. von M. O-, 142. — 2) Der Professor der Naturgcsch. ?c., Johann Andreas zu 'Wien, und seine Brüder Joseph, k. k. Rath ?c., und Andreas, Obcrst- wachtmcister, wurden im Jahre 1311 Ritter, v. M. O., 142.— 3) Der Guts und Schafwoll- Maschiencn-Gespinst-Fabrik-Besitzer Ferdinand in Böhmen, w. im Jahre 1816 nobilitirt. von M. O-, 267. Scherer v. Brauducrau. Johann de Dco, aus Friedberg abstammend, jetzt Landrichter zu Müllersdorf, erhielt den 7. Juli im Jahre 1792 vom Ch. Karl Theodor ein Ritterdiplvm. R. von Lang, 624. Scherer von Wchstamm. Der pensionirte Major, Johann Wilhelm, wurde im I. 1819 mit dem Beisatze von E. geadelt, von M. E., 436. Schcrer v. Hofstatt. Der Apotheker Franz Joseph Domi- nick zu Botzcn, wurde 1776 mit dem Beinamen von H. geadelt, von M. E., 436. Scherer auf Hohenkreuz- berg. K. Leopold I. erhob diese Familie am 12ten Febr. im I. 1674 in den Adelstand, und der Ch. Karl Theodor verlieh unter dem isten Octobcr 1790 dem Churbaierischen Oberstlieutenant Scherevn — das Baronat. R. v. Lang, Sup- plem. 66. Scheuern. Eine östreichische Familie, von der jedoch nur Johann von, im 17tcn Jahrhundert vorkommt. Gauhe,II. 1770. Scheres genannt sicrit;. Joh. Conrad v. Sch. gen. Z., w. erstlich baireuthischcr Rcgistrator und Archivar, dann Hofrath, dann Geheimer - Nath, darauf i. Jahre 1783 Gchcimcr-Rath und Kanzler in Coburg, endlich G. R. Kanzler und Consistorial-Di- rector in Darmstadt. Hünns cv- burgische Chronik. I. Theil. 63. Scherf. Der fürstl. lippischc Legationsrath, wurde v. d. König von Sachsen vor Kurzem in den Adelstand erhoben. Schcrffcnberg, Schaerf-, fendcrg. 1) Eins der ältesten, aus dem Agilolsingischcn gräflichen in der windischcn Mark im H. Crain herstammendcn Geschl., das Einige von den baierischcn Königen, oder dem königlichen Geschlechte der Agclosinger, Andere von den H. in Franken, und noch Andere ans Bulgarien und Boßnien herleiten. Es besaß auch mehrere Herrschaften i. Stcyermark. Hohcneck, II. 290 — 318. Wurmbrand, (IvIIeot. lamil. ^ustr. p. 143. Hübner, III. T. 903 — 906. Gauhc, I. 1620. II. 1771. Bucelin, 8tem- ruat. ?. 4. I'. 246. Zedler, 34. B. 1320. Schönleben, Ceueal. (ballend. Kpauer, Hist. Insign. x. 624. Brandts, tyrolcr Eh- renkr. N. 60. Henning, 'H. III. ?. I. p. 666. Siebmacher, I. Th. 27. N. 3. Schmutz, III. 466. Hartmanns Samml. Im - Schertling. 397 Taschenbuch von 1826. 106. — 2) Die Frcyin Franziska Eleo- nora mit ihren 4 Söhnen, Johann Leopold, Maximilian Christoph, Johann Joseph, u. Joh. Carl, wurden den 18ten Febr. 1717 in d. böhm. Grafenst. erhoben. von M. E., 29. Schernibech, Schernbech, Schermckc, Scher,nbke. Ein altes ansgcstorbcncs Geschlecht in Niedcrsachsen, dessen Stammh. noch zwischen Oschersleben und Amfurth liegt. Hugo oder Hu- gelt, Edler Herr von S. kommt zwischen 1222 und 1273 vor. Meybaums Chron. des Kl. Ma- ricnberg. 17 — 33. Adels d. u. sächs. Alterth. II. Th. 680. Zedler, 34. B. 1331. Avemann, kirchbergische Beschr. 124. 127. 136. 137. Schcrmeng von Franken, thal. Der Oberlieutenant Carl, wurde im Jahre 1817 mit dem Beinamen von F. geadelt, von M. O., 267. Schertling, Schaertlin, u. Scherte! v. Burtenbach, Burtenbach. Ein fränkisches und schwäbisches Geschlecht, aus dem Sebastian Schertlin, einer der berühmtesten Generale, aus dem Würtcmbcrgischen gebürtig, erst in kaiserliche, dann in hessische Dienste gierig, in die Ungnade des K. siel, nachher französische Dienste nahm, im Jahre 1663 die kaiserliche Gnade mit neuer Bestallung wieder erhielt, und im Jahre 1662 in d. Adelstand erhoben wurde. Salver, 746. Siebmacher, I. Th. 117. N. 3. Von Meding, III. N. 720. Welsers angsb. Chronik. 398 Scherzer — Schicke. 91. Th. 24. seq. Pantalcon, d. Helden, III. Th. 298. Gau- he, I. 1622. Zedler, 34. Bd. 1334—36. R. v. Lang,., 228. Scherzer von Rleininühl. 1) Der Oberst Albrecht Franz, wurde im Jahre 1702 Freiherr, von M. E., 96. — 2) Der Landesadvocat Joseph in Böhmen , wurde im I. 1747 böhmischer alter Ritter, v. M. E., 202. — 3) Der Kammer- u. Hoflehnrechts - Beisitzer, Franz Elias und sein Bruder d. Ober- lieutcnant Joseph, wurden im Jahre 1762 Freiherren, v. M. E., 96. Gchcth von Bohuslaw. Der Gubcrnialrath ?c., Joseph Leopold zu Brunn, wurde i. I. 1747 böhmischer alter Ritter, v. M. E., 202. Sehet; v., Scheyenberg, Schcysenberg. Ein berühim tes, aus Franken sich in die Niederlande wendendes, und dann auch in Westphalen begütert. Geschlecht. Werner von S. blieb im Jahre 1273 unter K. Ru- dolph von Habsburg in einer Schlacht. Butkens ckroph. cle Lialrairl. 8uppl. '9. I. p. 235 — 89. Gauhe, II. Th. 1014. Zedler, 34. B. 1349 — 64. Scheyel von L.orch. Ein rheinlandischer alter Adel, der zwar noch im Jahre 1407 bei der Metropolitankircbc in Mainz, aber weiter nicht vorkommt. Zedler, 34. B. 1349. Scheuer! von Defersdorf. > Kamen aus Lauingen und Gun- ! dclsingen nach Nürnberg. Der kaiserliche Rath, vorher Rector < der U. Wittenberg und Gerichts-« i Präsident zu Leipzig, erhielt v. K. Ferdinand I. den 6. April im Jahre 1640 und vom Kaiser Karl V. den 13ten März 1641 ein Adelsdiplom zu Gastrecht, nachdem beide Kaiser bei ihm logirt hatten. R. v. Lang, 524. und f. Biedermanns N. Tab. 439 — 67., auch I. Verz. d. R. u. W. O. Wills nürnbergische Münzbclust. III. Theil. 106. Tproff , I. Bd. 26. u. f. Siebenkeeß, 1. B. 26. Neues genealogisches Handbuch, 1777. 326 — 32. und 1778. 374. Sch euren. Eine baier. grasliche Familie, die im I. 1030 vorkommt, im Jahre 1669 aber mit Wolfgang Gr. v. S. aus- gcstorben ist. Prevenhueber, 4u- nal. Llzn-. 417. Zedler, 34. B. 1371. Scheside. Der Hofkriegsag. Joseph, wurde im Jahr 1806 mit Edler von geadelt, von M. 0., 263. Scheuer. Eine krainische Familie, die sich vormals Erzjäger- meister genannt, und 1336 bis Ende des 16ten Jahrhund, vorkommt , darf aber nicht mit den Pfalzgrafen und Fürsten v. Scheyer in Baiern, ( den Abkömmlingen der H. v. Baiern) verwechselt werden. Seiserts St. Tafeln der Herren von Prank. Zedler, 34. B. 1374. Gauhe, 1. Th. 1622. Schick von Siegen. Der pensionirte Major Carl, wurde im Jahre 1811 mit obigem Beinamen geadelt, v. M. O., 267. Schicke, Schieck, Schien ckau. 1) Eine sehr alte meißnische Familie, die man aus Jta- Schicker - lien, aus Mähren und aus Böhmen herzuleiten versucht hat, die aber wvhl aus Lothringen stammen mag. Sie ist auch in Schlesien und Thüringen begütert gewesen und sind ihre Güter vom Landgrafen Balthasar im Jahre 1390 zu Weiberlehn gemacht worden. Diplom. Nachtr. v. Sachsen. XI. Theil. 137. König, I. Th. 893 — 908. Knauts ?roclr. Nisn. Diplomat. Nachlese von Sachsen. XI. Th. 137. Zedler, 34. B. 1392 —96. Gauhe, I. 1623., welcher aber vermuthet, daß die schlcsische Familie, die sich Schick geschrieben, mit dieser nickt einerlei sey. Sinap, II. 968. Siebmachcr, I. Th. 160. N. 16. Estvrs Ahncnpr. 376. -B. Meding, II. Th. N. 771.— 2) Edle Herren, welche Fronds- bcrg und Lchnhofen in Steycr- mark besaßen. Schmutz, III. 478. — 3) Der k. Rath ?c., Johann, wurde im Jahre 1793 mit Edler von geadelt, von M. S., 267. Schicker von rtenfcls. Der östreichische Pension. Hauptmann I. Eh., wurde im Jahre 1819 mit dem Zunamen v. O. geadelt, v. M. O., 267. Schickfuss, Schieckfuss. Ein schlesisches Geschlecht, aus dem Johann, der im Jahre 1474 geboren wurde, sich um die Stadt Neumark im Brcslauischen sehr verdient gemacht hat. 'ckabula goneul. cloor. 8, 267. Schihosen. Johann Wilh. von, wurde den 22stcn März im Jahre 1719 in den Freiher- rcnstand erhoben. Schildert von Frainthal. Dcr östreichische Oberstlieutenant Jacob, wurde im Jahre 1818 mit dem Beinamen von F. ge- adelt, von M. O., 263. Schilchcr. Die Brüder Seiles und Matthias Egidius, erster k. baierischer Geheimer - Finanzrath und letzterer Obcrforst- ratl, in München, wurden im Jahre 1809 als Ritter ernannt, und den 26stcn Juni 1813 im- matricnlirt, und erhielten d, 23. Juni 1814 von ihrem Könige ein Diplom darüber. R. von Lang, 626. Schildbcrg. 1) Eine schle- sische freihcrrliche Familie, die v. dem Schloß gleiches Namens i. Wartcnbergischen benannt worden, und von welcher Christoph, , Freiherr von Sch. um den Anfang des 17. Jahrhunderts als der letzte derselben ausstarb. Si- nap, I. 817. Zcdler, 34. Bd. ! 1633. Gauhe, I. 1626. — 2) Eine baierische Familie. Sinap, Gauhe und Zedler, a. angeführt. Orte. Schilden. Die Brüder Jacob Christoph , Heinrich Andreas und Bodo Friedrich, nebst ihrer Schwester, dcr Gemahlin des Geh. Staats s Ministers v. Thu- lcmcicr, wurden den 4ten Mai im Jahre 1733 vom K. Karl n. Band VI. in den Adel- und Ritterst. erhoben, und ist das Geschlecht im Meklcnburgischen und Braunschweigischen begütert. V. Me- ding, III. N. 729. Lüdersens Samml. Schildenfcld. Der kraine- rische Landschafts - Secretar Anton Leopold, wurde im Jahre 1770 mit Edler von Ritter, v. M. E., 202. Schilder. Eine westphäli- sche Familie, aus der Joh. Wilhelm im Jahre 1687 Capitular- herr zu Münster war. Gauhe, ll. 1626. Zcdler, 34. B. 1641. Osnabrückischcr Sliftskal. 1773, Von Meding, l. Zh. N. 749. Schildknccht von Fürth« heiin. Der Major Joh. Con- rad, wurde im Jahre 1820 mit dem Zus. von F. geadelt, von M. E., 436. Schillcnstedt. Eine thüringische Familie, aus der einer, der Hauptmann Dietrich v. S. dem Gr. Adolph von Gleichen im I. 1463 Capcllendorf übergeben hat. Sagittar, Gleichen. Hist. 306. Avcmann, kirchberg. Beschr. 48. Schiller vonL.ichtenburg. .Der Geschäftsträger der ausländischen Steinsalz - Verschleiß - Direktion in Galizien, wurde i. I. 1786 mit dem Beisatz von L. geadelt, von M. E., 436. Schiller v. Schildcnfeldt. Dcr -Postmeister zu Laitsch, Jo^ hann Matthäus in Kram, w. im Jahre 1746 mit obigem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 436. Schilliilg. 1) Diesen Nam. führen verschiedene Familien in nachbenanntcn deutschen Berci- 26 Schilling — Schiltberg. ckcn, ingleichcn in Pohlen, wo die schlesische Familie im Jahre 1643 das Jndigenat erlangte, auch in der Schweiz und in m. Landen. Im N. A. vom Jahre 1804 N. 32., 434., wurde gefragt: ob von den von S. in Mecklenburg und Schlesien jetzt noch Familien-Glieder existirten. Gauhe, I. Theil. 1526—1628. Zedlcr, 34. Bd. 1667. — 2) Von den schlesischcn von Schilling sehe man: Sinap, I. Th. 817. II. Th. 960. Siebmacher, I. Th. 63. N. 13. Von Me- ding, 1. Th. N. 761. R. A. 1804. N. 32., 434. Gauhe, a. a. O. — 3) Eine im Anhalti- schcn im Jahre 1194 in Urkunden vorkommende Familie. Beck- mann, 146. VIl. Tab. L. 264. Gauhe, l. 1626. u. folg. Zed- ler, 34. B. 1667. V. Meding, I. N. 760. — 4) Oberst Heimard Johann von S., wurde im Jahre 1710 NeichSfreihcrr. von M. E., 97. — 6) Der k. k. Kammerer ?c., Raphael von Seh., wurde im Jahre 1772 Reichsfreihcrr. v. M. E., 97. — 6) Auch hat Sicbmachcr in V. 286. N. 3. ein Wappen von einem adlichen hamburgisch. Geschlechte, dessen Wappen von d. 4 andern Wappen, die er von den von S. geliefert, ganz verschieden ist, so wie diese 4 anderen auch selbst verschieden sind. Schilling von Canstadt. Eine schwäbische srcihcrrliche Familie, die schon im Jahre 1119 dem Tournicr zu Göttingen beiwohnte, und den Beinamen so wie das Wappen von d. Stadt Canstadt im H. Würtcmberg, führt. Sie hat auch vormals d. Erbschenkenamt im H. Schwaben besessen, welches H. Con- rad im Jahre 1260 Heinrichen von S. zuerst verliehen, u. K. Maximilian I. 1488, ingleichen Carl V. 1628 als ein auf der von schillingischen Familie ruhendes Recht bestätigte. Georg von S., wurde als Großprior von Malta vom K. Karl V. in den Reichsfürstcnstand erhoben. Gauhe, I. 1627. und f. In N. 26. des R. A. vom I. 17S6 wurde gefragt: ob nach 1628 noch ein von S. das Erbschcn- kenamt besessen habe? Zedlcr, 34. B. 1674. Siebmacher, l. Th. 112. N. 2. Von Meding, l. Th. N. 762. C. F. Schilling von Canstadt, Geschlcchts- Beschr. der Familie von Schilling, mit K. und Stammtafeln. Mannheim, 1812. k. Schilling von L.anstein. Rheinländer, die ihren Namen von dem am Flusse Lahn gelegenen Schlosse Lohn - oder Lahnstein haben, und welche im I. 1600 erloschen seyn sollen. Hum- bracht, Tab. 234. Von Hatt- stein, I. 601. Zedler, 34. Bd. 1666. und folg. V. Meding, l. Th. N. 763. Schilling auf Schillings- Hof. Der Reichsfrei- u. Pan- I nierherr Raphael, Kämmerer, Generalmajor ?c., wurde im I. 1781 in den Reichsgrafcnstand erhoben, von M. O., 28. Schiltbcrg. Diese Familie erhielt im I. 1633 einen Wappenbrief, den 3ten Dec. 1786 in Edclndiplom von dem Gra- en Zcil, und ein fürstlich. Aus- Schilwatzen schreiben darüber unter dem 7. Juni des Jahres 1786. In jenem Diplom wird (aber ohne Beweis und gegen die beiderseitigen Wappen) angegeben, daß sie von den baierischen Marschallen von S. und von dem ins gelobte Land gereisten Kämmerling von S. abstammte. R. v. Lang, 626. und folg. Schilwatzen. Eine alte bai- erischc, schon im Jahre 1166 auf dem 16. Turnier zu Zürich vorkommende Familie, welche i. I. 1484 mit Georg S. ausgcstor- ben ist. W. Hund, I. Th. 323. und folg. Schimmelfenning. Sonst hießen sie Schimmclpcnninck van der Oye, als sie noch in Geldern waren. Eine Linie blieb i. Lande und catholisch, eine aber gicng zur protestantischen Kirche und nach Preußen über. Joh. Christoph und Balthasar, Brüder, erhielten vom K. Ferdinand II. die Bestätigung ihres ange- dornen Adels und Wappens den 16tcn November im I. 1660, und den 6ten Aprils 1660 den Frcihcrrcnstand. Leupold, I. Th. 4. B. 636 — 80. Schimonskp. Ein schlesi- sches, im Neißischen begütertes Geschlecht, das aus Pohlen, wo ihr Stammhaus Schimony liegt, stammt, in Schlesien aber schon im Jahre 1691 vorkommt. Si- nap, I. 819. II. 961. Gauhe, I. Th. 1628. Zedlcr, 34. Bd. 1688. Siebmacher, I. Th. 66. N. 13. Bon Meding, II. N. 774. Schimpf. Der östreichische Major bei dem 2tcn Artillerie - — Schindel. 403 Regiment, Friedrich, soll im 1801 Neichsfreiherr und i. Jahre /^/. 1802 geadelt worden seyn, nach-/ö-^4.<^ H von M. O., 268. und E., 97., 2I welches, wenn nicht 2 vstrcich. Artillerie- Majors mit dem Vor-.^Z^. I namcn Friedrich existircn, ohn-^«^". r> fehlbar unrichtig ist. ^ Schinbnrcn. Ein altes hin- i terpommerisches Geschlecht. Mi- cral, ^>iti

webcr. Friedrich Augustin, wurde den 7ten August im Jahre 1641 geadelt. Schlichte v. Schlichtins> feldcil. Der Landschaftseinnehmer Johann, wurde im Jahre 1722 in den Reichsadelstand IN. obigem Zusätze erhoben, v. M. E.,' 438. Schlichtcgroll. Der konigl. baierische Generalsccrctar der Akademie der Wissenschaften z. München, Friedrich, aus Gotha, w. den 19ten Mai im Jahre 1808 als Ritter des Civil-Vcrdienstor- dens der baierischen Krone ernannt, und den 28stcn April d. Jahres 1813 immatriculirt; er starb den 4ten December 1822. N. von Lang, 624. Schlichtung, Schlichtmgk. Eine sehr alte schlesische, potch nische und früher schweizer Familie , die aber um das Jahr 1308 bei der epdgenoßisch. Bundes- Errichtung aus der Schweiz vertrieben wurde. Samuel von S. und Buchowitz, wurden den 24sten December im I. 1091 in Schlick — Schliebenhcimb. 411 den eilten Herrcnstand erhoben. Spangenberg, ll. Th. lol. 179. Sinap, I. 829. II. 432. Lucä, fehles. Dcnkw. 1843. Zcdler, 36. B. 160 — 162. Gauhe, I. 1536. Sicbmacher, I. Bd. 641 N. 6. V. Mcding, II. N.I785. Schlick, Graf von pasi sann u. Lveisstirchcn. Diese vom K. Siegismund schon 1422 in den Reichsfreihcrrnstand und schon 1432 in d. Grafenst. erhobene Familie soll nach Einigen italiänischen, nach andern fränkischen , und nach noch andern meißnischen Ursprungs seyn. Si- nap, II. 208 — 215. Hübner, III. Th. 670 — 71. Gauhe, I. Th. 1640. V. Schvnfeld, Adcls- schcmat. I. 191—94. Zedler, 36. B. 164 —177. ^HZ. gem. rciiel slatisliseliosliancll,. I. 768. Hartmanns Samml. Siebma- cher, I. 16. N. 6. VI. Th. 12. N. 1. Schilderen von Aachen. Eins der ältesten rheinländischen Geschlechter, das im ersten Ze- hcnd des 12tcn Jahrhund, vorkommt. Humbracht, Taf. 244, Bon Hattstein, I. 606 — 610. Zedler, 36. B. 191. und folg. Gauhe, I. Th. 1647. Salvcr, 603. 616. 631. 609. 633. Siebmacher, I. Th. 126. N. 6. B. Meding, II. N. 786. Schließen, Schliessen, Ger'/ dann, Sliwen, ehedem Sinken. Ein sehr altes, schon im Jahre 996 vorkommendes, in d. sächsischen Ehurkreise, in der M. Brandenburg, in der Lausitz, in Preußen und Pommern begütertes Geschlecht, das in zwei Linien- gräflich ist, nämlich in der Märkischen und Preußischen, davon jene im Jahre 1709 bereits ausgcstorbcn ist. Ihr gleichnamiges Schloß liegt im sächsisch. Ehurkreise. ^cl. a Zclilielieii, (iLnealoZM) vila et oliitu.?. ckol. 1628. 4. M. E. Frcih. von Schliessen, Nachr. von d. pom- mcrischen Geschlechte der v. Sli- win oder Schliefen. 1780. 4. u. verm. und verbessert unter dem Tit. Nachr. von einigen Häusern des Geschlechts derer von Schliessen oder Schlicken. Cafsel, 1734. 6. ggr. Nachricht von d. Hause der von Schrieben Gcr- dauen; in der Wochenschr. für die Noblesse. 1. und 2tes St. Spangcnbcrgs Adelssp., II. Th. 67. Kap. 29. VI. B. 63. Si- nap, I. 914. Peckenstein, 140 — 44. Grossers lansitz. Merkw. III. 66. 11. Kap. 102. Konig, III. 929 — 44. Dithmar, Nachr. von den Herrenm. 48. Nachr. zum n. g. Handb. 99. Zedler, 36. 173—191., aus Handschrift!. Nachrichten. Von Ucchtritz, Gc- schlechtscrz. I. Th. S. 37. Gauhe, 1. Th. 1646. II. Th. 1027. Sicbmachcr, I. Th. 177. 31. 1. Schliebener von Schlie- bcnhcimb. Georg, wurde den 3ten December im I. 1681 in den Adelstand erhoben. Schlieboilheml. Ein altes schlesischcs Geschlecht, das besonders in dem Ncumark-Breslaui- sehcn und im F. Glogau begütert ist. Sinap, II. 969. Zedler, 36. B. 191. Schlickcilheimb. Der Oberamtsrath Georg Friedr. in Schlesien, wurde mit seinem Bruder, dem Obersiscal Samuel Ferdin., 412 Schlieff auch daselbst dcu 23stcn Sept. im Jahre 1704 in den alt. böhmischen Rittcrstand erhoben, v. M. E.. 203. Schlieff von Dricso. Eine pommcrische Familie, die ehedem in Collberg im Nathsstuhl gesessen, welche auch unter den pohl- uischen Reichsadel gerechnet w., und aus der Niclas im Jahre 1635 Domherr zu Collberg war. Chr. Schöttgcn, Altes ».Neues Pommern. IV. Th. 431 — 612. Gauhe, I. Th. 1648. und folg. Zedler, 36. B. 192. u. f. Schlierbach. Eine ausgc- storbene oberöstreichische Familie, in dem sogenannten Traunvier- tel auf ihrem glcichnam. Stammsitze seßhaft, welche mit den von Zelcking einerlei Ursprung hat. Nach dem sin Ansang des I4tcn Jahrhunderts erfolgten Absterben^ des letzten dieses Geschl., Werners von Sch., erbte ihn sein Netter Otto von Zelcking. Prc- venhuebers ^mral. Hohe- ncck, Bcschr. von Oberöstr., II. Th. 368. Zedler, 36. B. 194. und s. Siebmachcr, U. 146. N. 7. III. 176. N. 7. Schlindl von Hirschfcld. Ein in den kaiserlichen Erblanden in der ersten Halste d. 18. Jahrhunderts bekanntes Geschl. Zedler, 36. B. 196. Schlippcnbach. 1) Ein preußisches , märkisches, und pom- merisches Geschlecht, das aus d. Clevischen stammt, und in Urkunden erst im Jahre 1660 vorgekommen ist. Dithmar, S. 44. Grundmann, 26. Gauhe, II. 1029—1036. Vansclo, pomm. Heldcnrcg. 413. und f. Zedler, Schlitz. 36. B. 197. und f. — 2) Christoph Carl, Freiherr, Oberst der schwedischen Garde, wurde den Istcn Juni im Jahre 1664 in den schwedischen Grafenstand erhoben, (siehe auch schweb. Wap- penb. l'ol. 4.) die grafliche Familie ist jetzt auch im Preußischen angesessen. Hupeis Materialien. 1788. 127. Schliffed. Ein halberstädtsi sches Geschlecht, das von dem gleichnamigen, ohnwcit Schep- pcnstädt gelegenen ^schlistedt benannt worden, aber langst aus- gestorbcn ist. Es kommt im I. 1332 zuerst vor. Meybaums Chronik d. Kl. Marienberg. 69. Zedler, 36. B. 199. Lüders. Sammlung. Schilt; gcuailnt Goevz. Von dieser gräflichen Familie ist ^ im I. Th. 439. unter dem Namen Gocrz von Schlitz Einiges angegeben worden, es hatte aber daselbst noch mitbcmerkt werden sollen, daß ihre Stammrcihe mit Otto von Schl. genannt Gvrz im Jahre 1100 anfange, daß das Geschlecht nicht bloß ein frankisches, sondern und hauptsächlich auch ein rheinländischcs, ingleichen, daß eine jüngere Linie dieses Geschlechts die Görz Wrisbcrgische sey, von welcher unten bei dem Artik. Wrisbcrg mehr vorkommen wird. Kurzgefaßte und gründliche Information von d. unmittelbaren rcichs- gräflich. Geschlecht d. v. Sch. g. G. uralten Reichshcrrnstande, u. dessen unmittelbaren Reichsgr. u. Herrsch. F. Rechtsgcnügl. Beweis der dem gr. Hause v. S. g. G. zu standig. Reichsstandsch,, Schlochowcn — Schlotheim. 413 nach Anleit. dcr kurzgefaßten u. gründlichen Jnformat. F. Beide gedruckte Schriften wurden den Schien April im Jahre 1742 d. Z zu Frankfurt a. M. anwefcndcn ! churrhcinischen Gesandtschaft übergeben. Meine gcncalog. Sainm- / lung. Schloä?owcn. Ein pomme- risehes frcihcrrliches Gcschl. Mi- cräl, elentics. bonr. VI., 374. Zedlcr, 36. 206. Schlägel von Rossen seid. Der Priinator Niclas Adalbert zu Braunau in Böhmen, wurde im Jahre 1702 mit dem Zusätze von R. geadelt, v. M. E., 438. Schloissingg. 1) Dcr Hof- kriegssecretär w., Carl, wurde mit seinem Bruder dem Hosrath ?c., Johann Baptist im Jahre 1789 Ritter, v. M. E., 203.— 2) Der Hosrath ?c., Joh. Bäp- tist, wurde im Jahre 1793 in den Frcihcrrenstand erhoben, v. M. O., 83. Schloniag. Eine sächsische, im Amte Dobrilug begüterte Familie, davon einer noch im I. 1720 als wcißenfelsischcr Kammerjunker vorkommt. Gauhe, II. 1036. Schlossbcrg. Eine aus d. Jülichischcn abstammende baieri- sche Familie, davon der k. k. Oberste Franz Casp., Ritter des militärischen Maximil. Josephs- Ordens wurde. R. von Lang, 66. Schlosse! v. Schlossberg. Der baierische Oberlieuten. Franz Michael, erhielt von seinem Könige den 4ten September im I. 1817 ein Adelsdiplvm. R. von Lang, Suppl. 140. Schlossgaengl v. Edlen- bach. Der Obersischmeister und Oberwasseraufseher des Erzhcrz. Oestreich ob der Ens, Leonhard Anton, erhielt vom K. Karl VI. den 10tcn September im Jahre 1733 ein Adelsdiplom. R. von Lang, 629. I. Th. Zauners bivgraph. Nachr. von salzburg. Rechtsgel. 109. Zcdler, 36. B. 210. von M. E., 438. Schlossgaengl Candon v. Edlendach. Dem Oberwasseraufseher und Oberfischmeister Leonhard zu Wels wurde im I. 1781 der Adelstand für seinen adoptirten Schwiegersohn Anton Candon, passauischen Hofkam- mcrrath mit dem Beisatz C. von E. ertheilt, v. M. a. a. O. Schlothciin, Schlotthciin, ehedem Slatheiin.. Ein sehr altes berühmtes thüringisch. Geschlecht, das schon bei K. Lothar oder doch bei K. Ludwig III. d. Erbtruehscssenamt geführt hat, eidliche Basallen gehabt, und von seinem unweit Mühlhauscn gelegenen Marktflecken den Namen erhalten hat. Albini, Hist. dcr Gr. von Werthem. 69. Schan- nat, Client. Vulel. 163. Zeit- fnchsens siollbergische Hist. 370. Gauhe, I. Th. 1660 — 63. Zcdler, 36. B. 226—29. Gleichcn- stein, N. 79. Spangcnberg, 166. Sicbmachcr, V. Th. 139. N. 6. Bon Meding, III. N. 736. Avemann, Beschreib, von Kirchberg. 121. Falkenstein, thüringische Chronik. II. Bd. 1369 —1363. Knauth, CriZ. Leieb- ling. 46. Horns Handbibl. II. Th. 109 —116. König, III. Th. 946 — 66. H. U. von Lingen, 414 Schlotthcim — Schmadel. genealogische und histor. Nachr. von der Familie der Herren von Schlvtheim. 1728. Mscpt. Genealogisch-Historische Beschreibung und Ahnentafeln der von Schl., ein Manuscript, das in verschiedene Abschnitte und Kapitel gebracht, und mit vielen Urkunden und Nachrichten von 977 an, versehen" ist, und welches d..chur- hessische Herr General v. Schlot- Heim zu Eicklingcn bei Celle besitzt. Meine gen. Nachr. Schlottheim. Der Freiherr Friedrich Wilhelm, Oberster der schwarzcnbcrgischen Uhlancn, w. im Jahre 1811 Graf. v. M. O., 29. Schludcrbach. Der landschaftliche Einnehmer Johann Joseph in Krain, wurde im Jahre 1724 nobilitirt. v. M. E., 438. Schluga. Der stand. Ausschußrath Franz Xaver Edler v., in Karnthen, wurde im Jahre 1774 Freiherr, v. M. E., 97. Schlugt auf Rostenfeld. Die Brüder Anton Valentin u. Johann Joseph, wurden im I. 1715 Ritter mit Edler v. von M. E., 203. Schlümbttch- Der Erbach- Fürstenauische Rath Georg Michael, erhielt vom K. Franz den 19tcn August im Jahre 1761 den Adel/und leben dess. Sohne im Baicrischen. N. von Lang, Suppl. 140. Schlüsselbcvg. Ein berühmtes reichsherrliches und grafliches Geschlecht, dem die Rcichsherr- schaft Schlüsfclfeld gehörte, auf dem Nordgau zu beiden Seiten der Nednitz, das schon im I2ten Jahrhundert vorkommt, welches aber im Jahre 1349 schon ausstarb, worauf deren Güter an Bambcrg, Würzburg und Nürnberg gekommen. Die beste Geschichte derselben steht in Oest- rcichcrs Neuen Beitragen z. Geschichte. Jahrg. 1824. I. Heft, gr. 8. V. Falkcnstein, /cutig. ^orclZ. vol. I'. II. 335. Zed- lcr, 35. B. 246. Gauhe, II. Th. 1035. Schlttstclfeld v. Rirchem Slttcubttch. Ein frank. Geschlecht, das erst seine Besitzungen in und um d. kleinen Stadt dieses Namens gehabt hat, und nachher sich zu Nürnberg niederließ. Im Jahre 1497 kommt es zuerst in Urkunden vor. Zcd- ler, 35. B. 250. Biedermanns N.-Tab. 619 — 24. Historische Nachr. vom Urspr. u. Wachsth. der Stadt Nürnberg, 343. und folg. Mcistcrlcins Ilistoo. rer. NoriinI,. E. 16. Siebmachcr, I. 206. N. 8. VI. 22. N. 13. V. Meding, II. N. 787. Schlstttov. Der Hosr. Paul Christoph, wurde im I. 1712 Reichsrittcr mit Edler Herr, von M. E., 203. Schlllttyksi. Der Grcnadier- Hauptmann Anton v. S., wurde im Jahre 1777 Freiherr, von M. E., 97. Schlutt von Ascholdiilg. Der k. baicrische Appellations- gerichts-Advocat Matthaus, in München, erhielt vom K. von Baicrn den 25stcn Marz im I. 1815 den Adel. R. von Lang, 529. Schmadel. Der churfürstl. Rath und Hofgerichtsadvvc. Jo- Schmalensee seph Anton in München, erhielt den 6ten November im I. 1758 vom Gr. Zcil ein pfalzgräfliches Adels- und Nitterdiplom, welchem den l4ten Februar im I. 1762 das bestätigende churfürst- liche Ausschreiben als Edel folgte. R. v. Lang, 530. Schmalei?see. Eine der ältesten pommerischcn Familien, d. im Wvllgastischen ihre Güter besitzt. Micräl, VI. B. 368. Gau- hc, I. Th. 1553. Zedler, 35. B. 280. Sicbmachcr, V. Th. 159. N. 6. Von Meding, II. 31. 738. Schmalz. Der baicr. Rittmeister Johann Heinrich Christ, von S. erhielt den 19ten Juni im Jahre 1817 ein Nitterdiplom vom K. von Baiern. R. von Lang, Supplem. 140. Schmatcrl v. Stcrnfcld. Melchior Ferdinand, wurde den 28sten März im Jahre 1642 v. Kaiser geadelt. Schmayhagen. Eine pom- merische, im Wolgastischcn begüterte Familie, die im 17. Jahrhundert erloschen ist. Micräl, 256. Sicbmachcr, V. 159. 31. 7. Von Meding, III. N. 736. Wakcnrodcrs A. und N. Rügen, 227. Zedler, 35. B. 290. Gau- he, I. Th. 1553. Schmaus. Georg Wolfgang, wurde im Jahre 1759 nobilitirr. von M. O., 258. Schmauser von Eeidcne fels. Der Artillerie - Capital» - Lieutenant, I. S. Schmauser, wurde im Jahre 1792 mit dem Beinamen von L. geadelt, von M. E., 258. I — Schmeling. 416 Schmauss von Livonegg. Der Feldkriegs - Commissär Carl Caspar S., wurde im I. 1762 in den Reichsadelstand mit dein Zusätze von L. erhoben, von 331. E., 439. Schmauch zu pullenrieth. Georg Wvlfgang, Landsaß zn P., erhielt den 27stcn Mai im Jahre 1757 vom Ch. Maximil. Joseph III. ein Adelsdiplom für Baiern, und am 26stcn Mai im Jahre 1759 von der K. Maria Theresia auf die östreichisch. Erblande. R. von Lang, 531. Schmecker, Schmcicker. Ein ehemaliges altes meklcnbur- gischcs Geschlecht, das im 13ten Jahrhundert vorkommt, im 14. Jahrhundert aber die Herrschaft Gnoyen besaß, die sie aber in dcr-Folge verlor, und sich im Amte Güstrow ansessig machte, im 30jährigcn Kriege aber das letzte Familien-Glied an d. Pest verlor. Inclox irvl-il. No^zol. p. 54. Zedler, 35. Bd.' 302. Gauhe, I. Th. 1553. West- plml, iiron. ineel. p. IV. 'IVad. 18. N. 13. 'Illir. 19. 31. 52. Lelir, IA6. 8. neu. ^leolllenli. p. 1583. Von 331eding, I. 31. 758. Schmcich v. Ehrenpreise perg. Eine schlcsische Familie, die auch in der Lausitz ansessig, und v. Jahre 1579 an bekannt ist. Sinap, II. Th. 970. Gauhe, II. Th. 1036. Schmeling, Schmoeling von der. Eine der ältesten ponimcrischcn Familien, d. schon gegen daS Ende des 13. Jahrhunderts in Pommern, auch in Schlesien und Liefland begütert 416 Schmelzern war. Micräl, Anlig. ?om. 526. Dicncmann, 343. N. 51. Sinap, II. 970. Gauhe, I. 1553. Zedler, 35. B. 305. Siebmacher, V. 159. N. 8. V. Me- ding, II. N. 789. Schmelzern von IVild- mannsegg. 1) DerKrcishaupt- mann Norbert Sch. zu Czaslau in Böhmen, wurde im I. 1811 mit von W. Ritter, von M. O., 143. — 2) Der General- Major ?c., Johann S. v. W., wurde im Jahre 1820 Freiherr, von M. E., 97. Schmerling. 1) Ein östreichisches Geschlecht, das in d. 18ten Jahrhundert in Wien bekannt war. Ranfts Archivar, 1736. Dessen genealog. Nachr. 19. Th. Zedler, 35. Bd., S. 318. — 2) Der Hofkammer- Rath ?c., Anton Albert v. Sch. und seine Brüder Leopold u. Joseph, Hauptleute, wurden wegen altadlichcn Herkommens im Jahre 1707 in den Reichsritterstand mit Edler von Ritter, von M. O., 143. — 3) Der Cas- sicr' der Banco- Hauptcafse Joseph und dessen Bruder, Sebastian, wurden im Jahre 1793 mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 258. und f. — 4) Der k. k. Rath ?c., Joseph Edler von Sch., wurde im Jahre 1819 Ritter. von M. O., 143. Schmertziilg. Eine ursprünglich lieflandische Familie, d. aber schon fast über drittchalbhundert Jahre in Meißen geblüht hat. Der verdienstvolle Hannibal Germanus von Sch., wurde v. K. Leopold I. im Jahre 1704 in d. Schmettau. Neichsfreiherrenstand erhoben, erhielt aber erst vom K. Joseph I. daS Diplom darüber im Jahre 1706. Seiferts Beschreib. 113 — 125. König, II. Th. 765—80. Zedler, 35. B. 323—27. Gauhe, 1. Th. 1554. Leipz. Zeit- Extract. 1742. 115. Hübner, genealog. hist. Lex. 1470. Leu- pold, I. Th. 4. B. 393 — 97. Schmesiskall, Schmessgall. Ein sehr altes schlesisches gräfliches Geschlecht, das sich in den Fürstentümern Oppcln, Teschcn und Troppau ausgebreitet hat, und slavischer Herkunft seyn soll. Sinap, II. 215. Gauhe, I. Th. 1555. Zedler, 35. B. 336. Schmettau. Dieses sehr alte und berühmte Geschlecht stammt ursprünglich aus Ungarn, und kam in dem I5tcn Jahrhundert mit dem K. Matthias Corvinus in die Grafschaft Glatz, worauf sich mehrere dieses Geschlechts in Deutschland niederließen, auch d. 3 Brüder Georg, Gottsried und Ernst von Sch., erhielten nebst ihrer Descendenz vom K. Leopold im Jahre 1668 den 28sten September ihren Adel u. Wappen erneuert nnd bestätigt. Im Jahre 1717 wurden sie vom K. Karl VI. in den Herrcnstand d. K. Böhmen mit dem Prädicat Freiherren, u. der General-Fcld- marschall Samuel mit seinen Brüdern und Vettern den 24. Febr. im Jahre 1742 in den Grafenstand erhoben, welchen am 31. Juli desselben Jahres der K. in Preußen seiner Seits agreirte u. bestätigte. Sinap, II. Th. 435. Zedler, 36. B. 337 — 361., wo auch das Freiherren- und Gra- Schmid — Schmid v. Pillenhoftn. 417 fendiplom dies, in IUxtizn»», so wie die Ahnentafel des Gr. Si- gismund mit 16 Ahnen in Kupfer gestochen, beflndl. ist. Gau- he, l. Th. 1655. Zll^om. Aon. Ilm.-II,. II. Th. 769 — 74. — 2) Die Brüder Gottfried Will)., Carl Friedrich u. Johann Gottlob, wurden den 17tcn Februar im Jahre 1717 böhmische Freiherren. von M. E., 98. Schund, Schmidt, Schmied, Schmitt. 1) Derer giebt es unter dem Adel eine große Anzahl. Nur von den Schmidtcn allein hat Sicbmachcr 16, und zwar meistens verschiedene Wappen , ohne die schweizer Familie gerechnet. M. f. d. Wappenb., i. 199. N. 9. II. 47. N. 6. III. 116. N. 12. 127. N. 6. 139. N. 9. IV. 162. N.5.164. N. 7. und 8. 167. N. 10. 172. N. 6. 174. N. 12. V. 110. N. 3. 248. N. 5. 2. 17. N. 7. 24. N. 9. und 48. N. 8.— 2) Eine schlesische Familie. Zedler, 36.' B. 362. Sinap, I. 831. Siebmacher, II. Th. 47. Bon Me- ding, I. N. 759. N. 6. — 3) Im Baierischen, wo 2 mit ver- f schiedenen Wappen. Sinap, II. ' 971. Zedler, a. a. O. — 4) i Der Eriminal - Rath Georg Leo- ? pold in Kärnthen, und dessen Bruder Peter Anton, wurden i. j Jahre 1767 geadelt, v. M. O., 259. — 6) Der Feldwachtmei- stcr Friedrich von S., wurde im ' Jahre 1767 Freiherr, von M. s C., 98. — 6) Der Hofkammer- I Secrctar Amand Laurcnz, erhielt den 20sicn October im I. 1774 s ein pfalzgrafl. zeilisches Adclsdi- > plom, das den 28sten Jan. im n. Band. Jahre 1780 ausgeschrieben wurde. R. von Lang, 534. — 7) Der Oberstwachtmeistcr bei dem De- taschemente der k. h. Leibgarde zu Mailand, Joseph, wurde im Jahre 1776 geadelt, v. M. E., 439. — 8) Der galizische Gu- bernialrath Leopold Friedrich, w. im Jahre 1810 geadelt, v. M. O., 259. Schmid v. Brandeilstein zu tvrschweyer. Der vorder- östreichische Regierungsrath Thad- daus S. von B. zu O., wurde mit seinem Bruder Wilhelm im Jahre 1774 Reichsfreiherr, von M. E., 98. S6)Nlld von Ebcnthall. Der Richter des fürstlichen Frau- cnstiftes zu Sonnenburg, Paul Joseph, wurde im Jahre 1775 mit von E. geadelt, v. M. E., 439. Schmid auf Holzhammer. Der baierische Oberappellations- Gerichtsrath, damals Reg. Adv. Georg Johann in Amberg, erhielt den 6tcn Februar im "Jahre 1796 ein Edclndiplom. N. v. Lang, 533. Schmid von Rochhcim. Niclas in München, erhielt im Jahre 1572 einen Wappenbrief, und Franz Nicol., Feldkricgscom- miffar, erhielt vom Eh. Maxim. Joseph den 23sten August 1745 ein Adels- und Nitterdiplom. R. von Lang, 533. Sch,nid von s)illenhofen. DcrStückobcrhauptmann u. Commandant der Artillerie in Italien, Philipp, wurde mit seinen Brüdern, Andreas und Marquard, im Jahre 1715 mit vön P. geadelt. von M.' E>, 439. 27 418 Schmid Schmid v. IVcsterhofcil xc. Der Ncgierungsrath Joh. Martin in Straubing, wurde d. 9. December im I. 1761 in Baiern als adlich ausgeschrieben. N. von Lang, 633. und f. Sch,nidberg. Ein vormaliges reichsfreies Geschlecht, d. zu dem Nittercanton am Kocher gehört. u. fragt sichs, ob es vielleicht zu einem der Geschl. von Schmidberg(er) oder Schmittbcr- qer gehört, von dem Siebmacher, IV. Th. 164. N. 3. 172. N. 10. V. 70. N. 12. oder V. Zus. 11. N. 6. Wappen darstellt. Neues genealog. Handb. 1778. 184. Schmidburg. Ein rhein- ländischcs Geschl., dcss. Stammvater Geiselbert von Sch. i. I. 1270 starb. Humbracht, Taf. 257. und f. Schmidel. Ein adliches zum Theil freiherrliches, seit d. 16ten Jahrhundert bekanntes Geschlecht in Schlesien, besond. i. Schweid- nitzischen, das sich in Böhmen ausgebreitet hat. Gaube, 1. Th. 1559. II. Th. 1037. Zedler, 35. B. 432. Schmidfeld. Der Oberst Johann von S., wurde im Jahre 1774 Freiherr, v. M. E., 98. Schmidgrabuer von L.u- steucck. 1) Ein böhmisch. Geschlecht , aus welchem wahrscheinlich das folgende stammt. Zedler, 35. 434. — 2) Der Ritter Johann Nepomuck, wurde i. Jahre 1791 Freiherr, von M. O., 84. Schmidinger von Schmu ding. Der Hauptmann, Jva- Schmidt. chim Siegmund, wurde im I. 17 ll in den Rcichsadelstand mit obigem Zusätze erhoben, v. M. E., 439. Schmidliti. 1) Ein östreich. Geschlecht, das mehrere Rechtsgelehrte unter sich gehabt hat. Zedler, 35. Bd. 434. — 2) Der niederöstreichische Regierungs- Rath Joseph Joachim Alexander von S., wurde im Jahre IM den 27sten October böhm. Ritter , und im Jahre 1720 Reichsfreiherr. von M. E., 203. Schmidliu v. L.cbenfcld. Eine schwabische Familie die in der Mitte des 17tcn Jahrhund. vorkommt. Zedler, 25. B. 434. Schmidt, Schmid. ^Freiherren von Hasl und Pürnbach. Tyroff, I. B. 3. A. Siebenkceß, I. B. 56. — 2) Der Hof- u. Hofkriegsagent Johann Heinrich, wurde "im Jahre 1731 in den Neichsadelstand erhoben, und im Jahre 1733 wurde er Reichs - und 1735 den 6ten März böhmischer Ritter mit Edler von. v. M. E., 439. und 203. — 3) Der Oberstwachtmeistcr Heinrich, wurde im Jahre 1789 geadelt, von M. E., 440. Schmidt auf Altenstadt. K. Maximil II. ertheilte im I. 1564 dem im Turkcnkriege sich hervorgethanen Johann Fabricius einen Wappenbrief, K. Rudolph II. nobilitirte im Jahre 1577 dessen Söhne Georg Johann und Johann, welches K. Karl Vl. den 23sten Februar im I. 1713 dessen Nachkommen Johann Georg bestätigte. Biedermanns V. Tab. 60 — 62. N. von Lang, 534. und f. Schmidt v. Bienenstekn Schmidt von Bienenstein. Der k. östreichische Oberlieutcn., Jacob, wurde mit seinen beiden Adoptivkindern Eduard und Ca- roline Hascheck im Jahre 1813 mit dem Beinamen von B. no- bilitirt. von M. O., 269. Schmidt von Bregentz. In Franken. Gauhe, 1. Theil. 1567. Schniidt v. Eisenau. Der pensionirte Hauptmann Franz, wurde im Jahre 1810 mit dem Beinamen von E. geadelt, von M. O-, 269. Schmidt von Eisenfels. Der Hofkriegsbuchhalter, Ferdinand, wurde im Jahre 1766 mit dem Beisatz von E. nobili- tirt. von M. O., 259. Schnridt von Eisenwerth. Im Troppauischen, von welchen nichts anzuführen weiß: Zedler, 36. B. 362. Gauhe, 1. Theil. 1667. Schmidt von u. zu Grei- fenau. Diese erhielten im I. 1636 die steyerische Landmannsch. Schmutz, 111. 494. Schmidt von Hclmburg. Der königliche Richter zu Prag, wurde im Jahre 1763 mit von H. geadelt, von M. E., 440. Schmidt von u. z. Mag?- cnbcrg, auch Mayenburg. Ein seit dem Jahre 1687 adli- ches Geschlecht. Johann Georg von Sch., wurde im I. 1714 in den Reichs- und erblandisch. Ritterstand mit obigen Zusätzen erhoben, von M. O., 143. Leu- pold III. B. 436. R. v. Lang, 632. Schmidt von Phiseldeck. Aus diesem zu Ende des vorigen — Schmidt v. Schw. 419 Jahrhunderts geadelten Geschl., das in Braunschweig, Danem. und Rußland lebt, haben sich einige Schriftsteller recht verdient gemacht. Lüdersens Samml. Schmidt von Rittersfeld. Der östreichische Hauptmann Georg, wurde im Jahre 1819 mit dem Zunamen von R. geadelt, von M. O., 269. Schmidt voit Schmidsech. Im Magdeburgischen kommen i. der Mitte des 17ten Jahrhunderts diese vor. Gauhe, 1. Th. 1667. Zedler, 36. B. 362. Schmidt von Schmiedefeld. Im Briegischen kommen diese in der Mitte des 17ten Jahrhunderts vor. Sinap, II. 972. Zedler, 36. B. 362. Gauhe, 1. Th. 1667. Schmidt von Schmidtfeld. 1) Der Zöllner am Coll- mann in Tyrvl, Joseph, wurde im Jahre 1714 mit dem Zusätze von S. nobilitirt. von M. E., 439. — 2) Der Doctor der Rechte u. Oberamtmann zu St. Blasien, Johann Melchior, w. im Jahre 1720 mit obig. Zusätze nobilitirt. v. M., E., 439. Schmidt v. Schmidtbach. Der k. Oberstlieutenant. . S., wurde im Jahre 1792 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. O., 269. Schmidt von Schmidtberg. In Schwaben. Aedler, 36. Bd. und 362. Gauhe, I. Th. 1667. Schmidt von Schwarzenhorn. Freiherren in Oestreich, die in der Mitte des 17. Jahrhunderts vorkommen. Zedler, 36. * 27 420 Schmidt Schmitterlow. B. 436. Gauhe, I. Th. 1567. Siebmacher, V. Th. 16. N. 1. Schmidt von Silberburg. Der Oeconomic-Haüptmann Maximilian, wurde im Jahre 1816 mit obigem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 440. Schmidt von Ullcubllrg. Adliche in Franken, deren Wappen, jedoch ohne die Provinz, wo sie sind, oder waren, anzugeben, blos mit unter d. Geadelten Sicbmacher, IV. 162. N. 6. aufführt, auch Gauhe, I. Th. 1667 uud Zedler, 36. B. 362. wissen wenig oder gar nichts v. diesem Geschlechte. Schmidt von Wollenstem. Eine schwäbische Familie. Gauhe, -I. Th. 1567. Zedler, 36. B. 362. M. s. a. Wellnsteitt. Schmidt von sabierow. Der obcröstrcichifche Gubernial- Rath Joseph Carl, wurde im Jahre 1794 mit Edler von Z. geadelt, von M. E., 440. Schmidtaucr von Ober- Wulste. Ein oberöstrcichischcs Geschlecht. Der Pfleger von d. kaiserlich. Herrschaft Wildenstein, hatte von Hans Friedrich Freih. von Hoffmann die Herrschaft u. Schloß O. W. gekauft, worauf die östreichische Erbmarschallwürde ruhte, da aber der Verkaufer in des K. Ferdinands Ungnade siel, wurde der Kauf annullirt, doch behielt der Käufer den Beinam. bei. Gauhe, I. Th. 1669. Ho- heneck, II. Th. 371—79. Schmiede! von, auf Nein Hansel. Der Hauptmann Lo- renz von S. auf N., wurde im Jahre 1716 Rcichsrittcr. v. M.! E-, 203. Schmiede!, Schmidel v. Schmiden. 1) Johann Wenzel, Leopold und Johann Anton, wurden den 28sten November im Jahre 1708 böhmische alte Freiherren, v. M. E., 98. — 2) Siegmund S. von S., w. im Jahre 1722 den 22. December böhmischer alter Freiherr, v. M. E., 98. Schmirsttz. Ein schlesi 'sches Geschlecht. Sinap, !. Th. 832. Sicbmacher, II. Th. 63. N. 2. Von Meding, I!. N. 790. Schmistug. Eine münsterische Familie, die im 17ten und 18. Jahrhund, vorkommt. Pses- singers Braunschw. III. Th. Zedler, 36. Band. 463. Lüdersens Samml. Schmithofstu. Franz Jacob, wurde im Jahre 1733 Freiherr. von M. E., 98.? Schmitt. Der Regierungs- Nath in Amberg, nachher Kreis- kanzlci- Dircctor in Regensburg, Philipp, erhielt vom Eh. Karl Theodor den 12tcn December i. Jahre 1786 das Adelsdipl. R. von Lang, 636. Schmitt vou Bistnegg. Der Hauptmann Andreas, w. im Jahre 1817 mit von E. geadelt. v. M. O., 269. u. E., 440. Schmitt von Remmcrzell. Der Capitainlieutenant Andreas, wurde im Jahre 1816 mit dem Beinamen von K. nobilitirt. v. M. O., 269. Schmitterlow. Ein urspr. aus Pommern nach Meklenburg sich wendendes Geschlecht, best. Micräl zwar nicht gedenkt, das aber in Pommern noch blühen, in Mecklenburg aber nicht gnchr Schwitz — vorhanden seyn soll. Von Me- I ding, I. N. 760. Schmilz. Arnold, wurde i. I Jahre 1719 in den Neichsadel- l stand erhoben, v. M. E., 440. Schinoege auf Adelsham ! seu. Der Pflcgsverwescr Franz I Joseph zu Fricdbcrg, erhielt v. j K. Karl VIl. ein Adelsdiplom u. wurde den 29stcn April i. Jahr^ 1746 ausgeschrieben. R. von Lang, 535. Schmoelying i>on ?rvick- loedt. Ein vbcrvstreichisch. Ge- I schlecht, welches im Jahre 1601 ^ d. obervstreichischen Landschafts - Matricul einverleibt wurde. Gau- he, II. Th. 1037. Von Hohen- cck, II. 330. Zedler, 35. Bd. 466. Schmolcke. Eine schlesische Familie, die sich ehemals von Taunenberg, (richtiger Dannen- berg) geschrieben, und die i. I. 1479 zuerst vorkommt. Sinap, I. 832. Zedler, 35. Bd. 469. Siebmacher, I. Th. 172. N. 13. Bon Meding, II. N. 791. Schmoltz. Auch eine schlesische alte Familie, die besonders im Briegischen seßhaft war, und im Jahre 1343 zuerst vorkommt. Sinap, I. 832. II. 973. Gau- he, I. Th. 1560. Zedler, 35. Bd. 470. Siebmacher, I. Th. 72. N. 4. Von Meding, II. N. 792. Schmutterinaz>er v. Asten. Der Oberst Johann Carl, wurde im Jahre 1811 mit von A. Ritter. von M. E., 203. Schnack'enburg. Ein braun- schwcigisches und mecklenburgisch. Geschlecht, welches wenigstens i. Braunschweigischen ausgestorben Schneckenhaus. 4ZI ist. Behr, Her. Neelel. I^ilr. 8. p. 1534. Letzners Dasselsche Chronik. IV. B. K. 15., 166. Siebmacher, II. Theil. 124. N. 13. Von Meding, III. N. 733. Lüdersens Samml. Schnellere;, Sneb., Schnee berg. 1) Ein frankisches Geschlecht u. fuldaische Vasallen.— 2) Eine tyrolcr Familie, d. sich auch Schneeberg u. Schnoeburg schrieb, gegen die Mitte des 16. Jahrhund, aber ausstarb. Schan- nat, (II. ckulcl. p. 152. Siebmacher, I. 203. N. 8. II. Th. 72. N. 5. Von Meding, III. N. 739. — 3) Nachdem das vor> genannte tyrvler Geschlecht ausgestorben war, ernannte der K. Ferdinand I. seinen Geh. Rath und Hofkanzler Johann v. Fernhingen (Andere nennen ihn Christoph Woellinger) zum Freiherrn von Sch. Zedler, 36. B. 521. Siebmacher, II. 41. N. 11. III, 180. N. 6. V. 191. N. 9. Schncblin.Schnebelin. Ei- ne breisgauer Familie, die schon im Jahre 1165 auf dem Züricher Turniersich mit befand. Siebmacher, II. Th. 89. N. 3. rechnet sie unter den schwab. Adel. Bucelin, (Zerrn, saor. zr. 188. Gauhe, I. Th. 1560. Zedler, 35. B. 497. Schneckenhaus, Schnee ckenhaeuser. Ein sehr alres schlcsisches Geschlecht, das sich aus dem im Jagerndorsisrh. liegenden Orte Badewitz schreibt, und zuerst im Jahre 1608 vorkommt. Sinap, 1. 832. II. S. 973. Gauhe, II. Theil. 1038. Zedler, 35. Bd. 512. Siebmacher, I. Th. 72. N. 15. 422 Schneeweiss - Schneewciss. 1) Diese besaßen mehrere Herrschaften in Steyermark, und wurden den 13ten Januar im Jahre 1700 in den Freiherrenstand erhoben. Schmutz, III. 495. — 2) Der Hofkammerrath Franz Joseph, erhielt vom Ch. Karl Theodor von Baiern den I4ten April im I. 17S2 ein Ritter- u. Adels - diplom. R. v. Lang, 636. Schlichen, Schneen. Waren im Calenbergischen begütert, und nannten sich zuweilen auch lateinisch Nix. V. Birken, Spiegel der Ehre des H. Oestreich. 688. Siebmachcr, I. Th. 110. N. 10. Von Meding, III. N. 740. Lüdersens Samml. Schneid. 1) Desiderius S>, k. baierischer Geheimerrath, erhielt den 7ten October im Jahre 1766 als damaliger Hofrath v. Churf. Karl Theodor das Edeln- diplom. R. von Lang, 636.— 2) M. s. auch unten Schneidt. Schneiden. Ueber diese sachsische Familie wurde mit d. Bemerkung, daß im I6ten u. 17. Jahrhundert einer dieses Nam. Amtmann gewesen sey, im R. A. 1806. N. 114. 1339. angefragt, ob noch jetzt dieselbe in Sachsen existirc? Eine Antw. ist wohl nicht erfolgt. Zedlcr, 36. B. 627. erzahlt aus Ludolphs Schaubühne, 4. Th. 341. die i. Jahre 1664 durch einen Obersten von Stauffenbcrg vorgefallene Ermordung des k. Oberst- Wachtmeisters N. von Sch. auf öffentl. Straße zu Prag. Gau- he, II. Th. 1780. Sicbmacher, V. Th. Zus. 17. N. 8. Schneider. Scheidauer von Streitkolben. Der Oberstwachtmeister Joseph Leopold, wurde im Jahre 1770 mit obigem Zusätze geadelt, von M. E., 440. Schneider. 1) Die 3 ältesten Söhne des franz. Raths u. Oberamtmanns Franz Josephs, wurden vom Churf. Karl Theodor den 8tcn März 1783 geadelt, welches der K. v. Baiern am 12ten Mai 1813 auf den in dem ältern Diplom nicht genannten jüngsten Sohn exten- dirte. R. von Lang, 636. und folg. — 2) Der Oberstlicutcn. und Commandant der zweiten Jäger-Division ?c., Carl, wurde im Jahre 1811 Freiherr, v. M. O., 84. Schneider v. Dillenburg. Der Hauptmann Heinrich, w. im Jahre 1821 mit von D. geadelt. von M. E., 441. Schneider v. -Heldenburg. Der Major Magnus, wurde im Jahre 1808 mit von H. geadelt, von M. E., 440. Schneider v. Rcelighcnn. Der Hauptmann Anton, wurde im Jahre 1820 mit von K. geadelt. von M. O., 260. Schneider aufNagelfurst. Der Oberlandes - Rcgicrungsralh ?c., jetziger Geheimer-Nath Franz Zaver, wurde den isten October im Jahre 1790 (wie sämmtliche damalige Reichs - Vicariats- Assessoren in Baiern) vom Ch. Karl Theodor in den Freiherrnst. erhoben. N. von Lang, 230. Schneider Edle v. Rost- ncch. 1) Diese erhielten im Jahre 1797 die stcyerische Land- mannschast. Schmutz, III. Th. Schneider — Schnetter. 423 1497. — 2) Valentin, wurde i. IJahee 1763 Ritter mit Edl. v. Ivon M. E., 264. Schneider v. Schneiden. »Franz, wurde am Uten Scp- I tember im Jahre 1649 in den alten Ritrcrstand erhoben. Schneideren v. Berglasfeld. Der Bürger Joh. Heinrich zu Prag, wurde im Jahre 1702 in den böhmischen Adelst, erhoben, von M. E., 441. Schncidheim. Erst Schneider genannt, aus der Nheinpfalz, erhielt am Isten October im I. 1790 vom Eh. Karl Theodor d. Geh. Taxator, Johann Baptist zu München, ein Ritter- und Edelndiplom. N. v. Lang, 637. Schneide. 1) Diese Familie wird von Siebenkceß ohne t., v. Megerle mit dem t. am Ende geschrieben, und ist an der Mosel, am Rhein und im Nordgau begütert. Ilontlnzim. licht. cli- plom. 'lVevir. 1'. Hl. p. 217. 219. 1031. Sicbcnkecß, I. B. I. Abschn. 66. und f. aus handschriftlichen Nachrichten. — 2) Die Brüder, Heinrich Joseph, Hofrath, Veit Franz, Hof- und inneröstrcichischcr Sccrctar, Gott-, sried Christian, mainzisch. Kammerrath, und Friedrich Ludwig, wurden im Jahre 1742 in den Reichsadclstand erhoben, v. M. E., 441. — 3) Die Brüder Valentin Anton, Canonicus zu Aschaffenburg, Franz Philipp, k. k. Oberstlieutenant und Ludwig Carl, Hauptmann bei Damm- nitz-Infanterie, wurden i. Jahre 1742 in den Reichsadelstand erhoben. von M. C., 441. — 4) Der Ncichsrcsercndar Heinr. Joseph von S., wurde i. Jahre 1743 Rcichsfreiherr. v. M.,E., 98. SZznckl v. Trecbesburg. Der passauischc Hoskammcrrath und Domcapitcl- Commifsar zu Obcrstvckhall in Niederöstr., Joseph, wurde im Jahre 1776 m. von T. geadelt, und im Jahre 1784 Ritter, von M. E., 441. und 204. Schnell. Der oberöstreichische Regierungs-Secretar Jacob, w. im Jahre 1733 geadelt, v. M. E., 441. Schnellen. Ein pommcrisch. Geschlecht, d. besonders i. Stet- tinischcn ansessig war. Micral, 626. VI. B. 374. Sicbmacher, IV. 171. N. 7. V. Theil. 169. N. 9. Von Meding, III. N. 741. Zedler, 36. 664. Schnellcnberg, zuweilen m. dem Beinamen von Schoen- holdhauscn. Ein rheinlandi- schcs und westphalisches Geschl., das nach dem Jahre 1747 erloschen zu seyn scheint. V. Hatt- stein, 11. 316. und f. V. Steinen, II. Th. 1692. Bon Meding , II. N. 762. Schneller. Der Rath ?c., Anton von S., wurde im Jahre 1747 mit Edler von Ritter, von M. E., 204. Schttctlage. Ein westphalisches und braunschweigisches Geschlecht. Die heut, christl. Sou- vcraine in Europa, 773. Siebmacher, l. Th. 190. N. 4. V. Meding, III. N. 742. Lüders. Samml. Schnetter. Der Hofagent, Anton Johann, wurde i. Jahre 424 Schncwerding 1783 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 441. Schncwerding, Schnever- ding. Ein ausgestorbenes lü- ncburgischcs Patrizier - Geschlecht. Büttner, Stamm und Gcschl. der lünebnrgischen Patrizier. Lü- dcrsens Samml. Schnewlin, Schnebelin. Eine schwabische Familie. Salver, 647. Sicbmacher, II. Th. 89. N. 3. Won Meding, III. N. 743. Schnirich. Maria Theresia geborne von Teppcr, Wittwe d. Landcsbestcllten zu Troppau, Fr. Leopold, wurde im Jahre 1733 in Böhmen in den Adelstand erhoben. von M. E., 441. Schnitter. Ein görlitzcr Geschlecht, welches im I. 1636 d. 2ten October vom K. Karl VI. geadelt, und v. K. Ferdinand i. Jahre 1662 den Ivten Juli der Adel von neuem 2 Brüdern bestätigt wurde. Lchch doorliocms. 1. St. p. 10. und 80. Zedlcr, 36. B. 634. u. f. Schnitzcnbaum. Freiherren, welche im Jahre 1601 Saneck i. Stcpermark besaßen. Schmutz, III. 497. Siebmachcr, III. 30. N. 4. Schnorbein, Hof gen. Ein schlcsischcs Geschlecht, das im Brcslauischcn u. Briegischcn wohl begütert war. Sinap, II. 973. Gauhe, I. Th. 1661. Siebmacher, II. 61. N. 4. Schnorss. 1) Johann Bernhard, wurde im Jahre 1719 no- büilirt. v. M. E., 442. >— 2) Der Rath des Fürsten zu St. Gallen, Beatus Anton, wurde — Schoderstädt. im Jahre 1704 geadelt, v. M. E., 441. Schnurbcin. Balthasar, ein Augsburgcr, wurde im I. 1697 vom K. Leopold in den Adelst, ein Enkel der k. pohln. u. chur- sachsische Geh. Kriegsrath Gottfried aber den 10tcn Juli 1741 in den Frciherrenstand crkobcn. Ranfts geneal. hist. Nachr. 34. Th. 973. N. von Lang, 231. Zedlcr, 36. B. 616. Schobcliu. Eine würtcniber- gischc Familie. Sattlers Bcschr. des H. Würtemb. II. Th. 218. Von Meding, III. N. 744. Schobein v. Schobelham sen. Der Major ?c., Carl Friedrich, Edler von S., wurde im Jahre 1819 Ritter mit obigem Zusätze, von M. E., 204. Schober. Eine schles. Familie, die im I. 1688 vorkommt, und welche sich auch im Oestrci- chischen, aber mit verschied. Wappen befindet. Sinap. Gauhe, II. Th. 1038. Schoberg. 1) Eine schlcsi- sche und böhmische Familie, die aber in Schlesien im I. 1713 ausgcstorben ist. Rcdel, schensw. Prag. Sinap, II. Theil. 976. Gauhe, II. Th. 1039. — 2) Die Brüder Johann Michael, Johann Matthias u. Franz Joseph , wurden im Jahre 1712 Freiherren, von M. E., 98. Schoderstädt. Eine nieder- sächsische, im Braunschweigischen wenigstens ausgcstvrbene Familie, die im Jahre 1196 in Urkunden vorkommt. Psefsingers braunschw. lüneburgische Historie, II. Th. 976. Zedlcr, '36. 624. Lüderscns Samml. Schoebel — Schoenau. 425 Schoebel und Rosenfeld. Diese sind im Brcslauischcn und Magdcburgischen wohnhaft, und wurde Georg S. von N. i. I. 1670 den Uten Juni geadelt. Luca, Schlesiens curicuse Merkwürdig?. Zedler, 36. B. 626. Schöfner von Grunthal. Der Hauptmann Joseph, wurde im Jahre 1789 mit von G. ge- adelt, von M. E., 442. Schöllcr. Der Gubcrnial- Rath und Protomcdicus S. zu Gratz, wurde im Jahre 1817 mit Edler von geadelt, v. M. O., 260. Schotter von Schöllern. Der Secrctar und Erpeditor bei dem Münz- und Bergwesen in Steycrmark, Johann Baptist, w. im Jahre 1760 mit obig. Zusätze nobilitirt. v. M. O., 260. Schön. Der Major bei dem General - Quarticrmcisterstabe ?c., Anton, wurde im Jahre 1320 Freiherr, von M. O., 84. Schön von Schöncnfeld. Der Waldförstcr Christ, zu Tc- mcswar, wurde wegen 47jahri- ger Dicnstjahre im Jahre 1766 mit obigem Zusake nobilitirt. v. M. O., 260. Schön von Treuenwerth. Der Oberstlieutenant Mich. S., wurde im Jahre 1819 mit von T. geadelt, von M. O„ 260. Schoena, Schoenaw. Ein altes meißnisches ausgestorbencs Geschleckt, das auch im Voigt- lande seßhaft war. Knauth, Ib o- clrom. l^Iisn. p. 668. Zedler, 36. LZ. 631. Schoenaich. Ein sehr altes ritterliches und sreiherrliches, von den guadischen und ligischcn Rittern hcrstammendes Gcschl., das den 21sten Juli im Jahre 1700 in den Grafenstand, im Jahre 1741 aber in den Fürstcnstand erhoben wurde. In Schlesien u. in der Lausitz hat es sich zuerst, nachher aber auch in and. Landern ausgebreitet. Ihr Stammhaus desselben Namens liegt in der Niederlausitz. Sinap, I. Th. 148. II. 216. Genealog, histor. Nachr. 39. Th. 242. A. Svm- mersbcrg, Lilas, rei'. Looipt. '1'. III. i?. 316. u. ff. Henel, 497. Zedler, 36. B. 631 — 42. Gauhe, l. Th. 1663. Caspars Ilornavii silnarons biero^l^plri- aa, et evergetes cirristianu«, ubi p>raeclora ill. Lesioenuielii- ooum stir^is cleaoia oelabra- vit. ^Ilr-emeln. ZeliouIriAiselies »riicl slatislisebes HanttlmLb. I. 774. Beehr, 1684. Schoennu. 1) Eine alte adliche und zum Theil frciherrli- che Familie in Tyrvl und in der Schweiz, davon die Linie i. Tyrvl schon im Jahre 1366 aus- gcstorben ist, im Jahre 1166 haben sie den Turn, in Zürich beigewohnt. Spangenberg, Adels- spicgel. 1l. Th. Bucclin, Liem- mal. tt. 4. Zedler, 36. Band. 646. — 2) Eine meklcnburg. Familie. Spangenberg u. Zedler, a. a. O. — 3) Eine schlc- sischc, besonders im Schwcidni- tzischcn und Jauerischcn bekannte Familie, die schon im I. 1422 vorkommt. Sinap, I. Th. 833.—> 4) Der Besitzer der Güter Ai- cha :c. in Böhmen, Johann Ritter S., wurde im Jahre 1820 Freiherr, v. M. O., 84. 426 Schönauer Schöilauer von L.ieben^ thnl. Der Mauthamts-Cvntro- lor Franz Sebastian zu Unga- risch-Altenburg, wurde im Jahre 1778 mit von L. nobilitirt. v. M. O., 260. Schoennw. Ein tyrol. Geschlecht. Von Hattstein, I. 519. III. Suppl. 135. Sicbmacher, I. 44. N. 6. Schönbcck. 1) Eins d. ältesten Häuser in der M. Brandenburg, das sich auch in Poh- len ausgebreitet, woselbstcsSzem- beck heißt, und den gräfl. Cha- ractcr führt. Den Urspr. dieses Hauses leitet man von einem Gerlach her, der von Carl dem Großen soll geadelt worden seyn, nachdem er die Sachsen hat überwinden helfen. Das Schloß Schön- bcck in der Uckermark und das Städtchen Schönbcck im Herz. Magdeburg sollen sie erbaut haben. Ocholsich, ?. III. Orli. kol. p>. 203. Gauhe, >. Theil. 1563. II. Th. 1782. Zedler, 35. B. 647. Angcli, ^nnal. 254. Biedermann, G. I. Verzeichn.— 2) Ein pommcrisches Geschlecht, das auch Schoenebecke geschrieben gefunden wird, und wohl eines Ursprungs mit vorigem ist, so wie es fast eincrleiWappen hat. Siebmachcr hat im I. Th. 168. N. 13. und V. Th. 160. N. 5- zwei etwas von einander verschiedene Wappen gegeben, und von Mcding, 1. N. 770. solche beschrieben. Schoenberg. 1) Ehedem auch Schomberg, Schocnenberg, Schocnperch, Schcnberch, Schocm- bcrg, Schocnbcrg, Scvnberg, Schoenberg. . Sconenbcrg,Schoenenburg,Schocs ninburg, Schurnbergk, Schorn- burg, ein sehr altcS Geschlecht, das seinen Ursprung von den v. Bcllmont hat, die i. I. 538 aus der italiänischen Provinz Tuscia oder Toscana sich in Graubünden niedergelassen, darauf sich nach Teutschland mit verdeutschtem Namen Sch. begeben, besonders zuerst nach Hessen. Eine Linie dieses Geschlechts ist im Jahre 1741 in den Grafenstand erhoben worden, und ist deren gräfliches Wappen in von Mcding, U. Th. N. 793. beschrieben. Nachrichten von mehreren schönbcrgischen Familien in verschiedenen Hausern geben: Bud- dei, Allg. historisches Lexik. Art. Schoenberg. Gauhe, I. 1566 — 1620. Zedler, 35. Bd. 650 — 754. hat Gauhe besonders benutzt. Seiferts hochadl. Stammtafeln. 34. Hartmanns Sammlung. — 2) In Baicrn, d. sich ehedem Schönpcrch, auch Schomberg schrieben, eigentlich aber Schaumburg oder Schaumberge waren. W. Hund, I. 137. und folg. Gauhe, 1573. — 3) In Böhmen, wo sie auch Szembo- ra, Schembera genannt wurden, langst aber schon erloschen sind. Lulllllri, hlisooll. rsAui Holle- niiae. i?. 73. bss. Lpitom. Lo- llem. 405. Gauhe, I. 1613. Zedler, 35. B. 720: — 4) In Brandenburg, wo sie unter die altmärkischcn Adlichen gerechnet wurden, von welcher Familie Lo- renz im Jahre 1469 vorkommt, die aber ausgestorben ist. Angcli, märkische Chronik. 232. Gauhe, I. 1572. — 5) Im Herz. Schoenberg. 427 Erain, wo ein Stammsitz gleiches Namens 6 Meilen v. Lay- bach gelegen, worauf schon im Jahre 1264 zwei Brüder, Otto und Arnold vorkommen. Auch diese sind, und zwar im Jahre 1410 ausgestorbcn, und ist ihr Schloß und Herrschaft an die Grafen und F. von Aucrsperg gekommen. Valvasor, Ehre des H. Crain. 146. 91. Gauhe, I. 1671. — 6) In Franken, die auch schon im Jahre 1296 auf dem Turnier in Schwcinsurt erschienen seyn sollen. iVIiinsiei-i do«moAr, j). 1092. Gauhe, I. 1671. — 7) In Hessen am Dienelstrom, wo auch ein Stammschloß gleiches Namens gelegen ist. Winkelmanns Hist. d. Landes. Hess. 1l. Th. Kap. 12. 3133. Zedler, 36. B. 663. — 8) In Mähren, wo sie das Schloß u. Stadtchen dieses Namens a. Fl. Mohrau erbaut haben. Gauhe, I. 1618. — 9) In Meklcn- burg, wo sie d. Rittergut Schön- bcrg im Amte Wredcnhagcn zu ihrem Rittersitz hatten. Inckox Mobilst. IVIkAapnIit. 63. Gauhe, l. Th/1570. — 10) In Meißen und Sachsen überhaupt, wo sie schon um das I. 1175 gelebt, und spater den Nittersitz Roth- und Grün-Schonbcrg erbaut haben, aus der unter andern mehrere Bischöfe u. Staats- diencr entsprossen. Albini, Hist. der Grafen von Werthem. 70. Desselben meißnische Chron. lol. 340. Peckenstein, 'Illrcatv. sux. 64 — 68. Sinap, 1. Th. 162. N. 12. 164. N. 1. Gauhe, I. 1682 —89. Zedler, 36. Bd., 668 — 720. Siebmacher, I. Th. 162. N. 12. und 164. N. 1. In Meklenburg, von Meding, l. N. 764. Joh. Ch. Crusii, Schönbergische Ehrensaule, Gör- litz, 1677. 4. 2 Bogen. H. D. von Schönberg, Alter, Stamm und hergebrachter guter Ruhm des Geschlechts von Schönberg in Meißen. 1679. in König, II. 833 — 1030. M. Dan. Hart- naccius sicng im Jahre 1676 d. Werk der von Sch. an, aber beendigte es nicht, ^6eIIi 8am- irmrtlwni LloAinirr ill. geotiü, LelroenülZi'A. aclnox. kumrnai-- llrani Llo^ii« (?allis cloetor. vi- vor. .Ion. 1690. 12. p. 239 — 268. und ourn notisä. 6!. k^rsn- sii. 12. 4. Bogen, ä. 8oüul- tnii ü.auclalio gontis 8oliuenlz. (Ilrem. 1700. st 2 Bogen. Bon der Fraucnsteinischen Branche dieser Herren; in Bahns Geschichte von Fraucnstein. 36 — 46. I>. iVI. Lagiltarii 8^IoncIov lanri- liae LaiioenIrcirgiealZ. 4.1lenl). 1676. 4. 6. Bogen. Peckenstein, 'Illwutv. «ax. I. Th. 64 — 68. Diplomatar. die Herren v. Schün- bcrg und das Städtchen Wils- dorf betreff, in Schöttgcns und- Kreysigs diplom. und curieusen Nachlese. II. Th. N. 3. 287 — 306. Bon Uechtritz, Gcschlcchts- Erz. I. 66. und folg. Dessen diplomatische Nachrichten, II. S. 139—42. die Linie Noth-Schönberg von 1664—1767. und III. 200—214. König, II. 833 — 1080. und III. 200 — 214. betrifft allein die meißnischen Linien. Wcinart hat im II. Th. der Lit. der sächs. Gesch. 627—- 31. viele kleine Gelegen!). Schriften auf verschiedene Glieder die- 428 Schoenberg — Schoenborn. scr Familie angeführt. Sicbma- chcr, l. Th. 164. N. 1. Von Mcding, I. N. 764. u. ff. Gau- he, I. 1666 — 1620. Dieses ist der stärkste unter allen seinen Artikeln seines Adclslexik. Er hat dabei nicht blos das Manu- script von d. Altenbnrg. Kanzl. Johann Dietrich von S., das er über seine Familie ausgearbeitet hat, sondern auch viele andere Nachrichten benutzt. Zed- ler, 35. Band. 650—754. hat nachher diesen Gauheschen Artik. benutzt, und oft wortlich nachgeschrieben. Seiferts. hochadliche Ähnent. 34. — 11) In Preußen. Gauhe, I. Th. 1617. II. 10L9. — 12) In Natzeburg, wo sie auch ein Schloß u. Stadtchen gleiches Namens erbaut haben, das nach ihrem Abgange die Bischöfe zu Natzeburg zu ihrer Residenz gebrauchten, welches schon in der Mitte des 13. Jahrhunderts geschah. Pct. Bam- brocii, Hist. von Ratzeburg, 146. II. 406. Gauhe, 1. 1570. Zcd- lcr, 35. Bd. 659. — 13) In den Nhcinlanden. Humbracht, N. 211. 212. und 213. Gauhe, I. Th. 1673. Zcdler, 35. Bd. 662 — 69. Siebmachcr, I. Bd. 122. N. 13. 152. II. 104. N. 8. — 14) In Schlesien, wo sie Edle Herren von S. genannt wurden, und ein Schloß und Städtchen ihres Namens erbaut haben, welche beide im I. 1426 von den Hussittcn zerstört wurden. Lucä, schles. Chron. 934. Sinap, I. 834 — 36. Gauhe, I. 14,20. — 15) Im Erzstift Trier, eine Meile von Brunn liegt der Stammsitz, den Pvpo von Schönberg im Jahre 1103 erbaut haben mag, aus welchem Geschlechte auch einer im Jahre 1591 Erzbischof in Trier gewe- sen. Zedler, 35. B. 649. und 662. 668. Gauhe, 1. 1581. Schoenberg v. -Haunrilz. Der sulzbachische Landsaß v/H., Johann Caspar S., erhielt den 4ten Juli im Jahre 1773 vom Ch. Karl Theodor von Baiern mit dem Beinamen von H. ein Adclsdiplom. R. von Lang, S. 537. Schoenberg auf Mescl. Herzoge zu Leinstcr, Grafen v. Schönberg und Mertola, ein rheinländischcs Geschlecht, v. d. Cuno von S., der im I. 1272 starb, Burggraf zu Schönberg oberhalb der Weser und zu Cvch- heim ., war, vielleicht waren sie eines Geschlechts mit den von Schoenberg mit den Schilden. Humbracht, Tab. 212. und f. Siebmacher, I. Theil. 122. 13. Hattstein, I. 520. Von Me- ding, I. N. 765. u. f. Schonberg mit d. Schilden. Dieses Geschlecht, d. ein ganz anderes Wappen führt, als die vorgenannten, scheint jedoch einerlei Ursprung mit den S. v. Wesel zu haben, und Otto Hom- brecht, der im Jahre 1534 gestorben, der letzte dieses Geschl. gewesen zu seyn. Humbracht, 213. Siebmacher, U. Th.» 104. N. 8. Von Mediug, I. Theil. St. 767. Schoenborn. 1) Ein aus d. Westcrwalde stammend, rhcin- ländischcs Geschlecht, aus dem Euchar von Sch. schon i. Jahre Schoenbrunn 1130 als Ritter vorkommt. Die verschiedenen Linien haben verschiedene Wappen. Das rcichs- graflich-schönbornische Hans gehörte zu der fränkischen Grafenbank u. besaß wegen d. Reichsgraf. Wiesentheid, welche sie als eine Herrschaft im Jahre 1701 durch Verheirathung einer hatz- scldischen Erbtochtcr erwarben, u. hatten in d. Herrschaft Rei- chelsberg in Franken zwei Stimmen. Paul Erwin wurde im I. 1663 in den Freiherren-, Melchior mit dem ganzen Geschlechte den 6ten August im Jahre 1701 in den Grafcnstand erhoben, u. erbte von Franz Anton v. Buch- Heim im Jahre 1718 Namen, Wappen und das Erbtruchsesscn- amt in Oestreich. In Mainz waren sie Erbschenkcn, und in Würzburg Oberste Erbtruchsessen. Aus diesem Geschlecht waren 3 Churfürsten und Erzbischöfe zu Mainz, und 3 Bischöfe z. Würzburg entsprossen. Jmhof, blo- tit. proe. I.id. 8. c. 10. Hum- bracht, Tab. 201. u. f. Hohen- eck, II. 382. und f. V. Hatt- stein, I. 611. 618. Hübncr, III. T. 698. I. b. cls Lunnilsa, br. cle in^ignibiis i- ZLis Insignia LoboenIiruZlc« (loclarala. Teutsch.^Ilenb. 1678. I'. I. Vogels schönburg. Stamm- » 430 Schocnburg — register aus dem schönburgischen Archiv, guten blistoriois u. in eigenen Wissenscb. von 930—1663 zusammengetragen, in Kreysigs Bcitr. zur Histor. der sächsischen Lande, III. Theil. 69 — 90. mit einer gen. Beschr. F. L. Anzeige einiger Materialien zur historisch- stat. publicist. Kenntniß d. Hauses Schönburg, in Meißens Museum für die sächsische Geschichte. II. B. 2. St. 143—76. Hühners Genealogie, II. Th. Tafel 653—660. (!. keclelii dol- leclanca. Zedlcr, 35. Bd. 766 — 777. ^IIZ. gen. Hcinclbiicb. I. Th. p. 779—83. Avcmann, 229. Masch, 154. ll. f. Go> thaischcr gcncalog. Hofkal. 1826. 135 — 28. F. Geyers Historie von der schünburgischen Familie, ein Mscpt. ('brist. Lobnojclerl Ltennrm LolivenburA. Mscpt. Schocnburg, Schonend., Schocnenburg. Ein rheinlän- disches Geschlecht, auch mit den drei Kreutzen genannt, d. schon in der zweiten Hälfte des 12ten Jahrhunderts vorkommt, u. dessen letzter Philipp Dietrich im Jahre 1632 gestorben ist. Von Hattstein, I. Theil. 521. Hum- bracht, Tab. 211. Siebmacher, I. Th. 123. N. 3. V. Meding, 1. N. 768. Schocncbeck, sonst Dumüm de. Ein vorlängst ausgestorbenes Geschlecht, das ehedem das Erbsrohnenamt, auch im Jahre 1566 das Erbkammercramt im Bremischen erhalten hat. Köhler, von Erblandhofämtern. 62. und 66. Mußhard, 'Ibeatr. nobil. Lrom. 420. Zedler, 36. Bd. 647. Gauhe, I. 1561. SiebSchönermark. macher, I. Th. 186. N. 10. V. Meding, I. N. 769. Schocnebeckc. Ein pomm« risches, von andern zum sächsischen Adel gerechnetes Geschlecht. Micräl, 526. Siebmachcr, I. 168. N. 13. wo er es z. sächsischen, und V. Th. 160. N. 6., wo er es mit mehrerem Grunde zum pommerischcn Adel rechnet. Von Meding, I. N. 770. Schoeneck. Ein rheinländi- sches, zwischen 1064 und 1540 vorkommendes Geschlecht, v. d. die letzte Margqretha im Jahre 1572 starb, worauf die v. Stein an der Lohn dessen Geschlcchts- Wappcn zu dem ihrigen mitangenommen haben. Es soll auch unter den meißnischen und thüringischen Adel gezählt werden. Humbracht, Taf. 288. Gauhe, I. Th. 1623. Knaut, broclr. blisn. Zedlcr, 35. B. 783. u. folg. Siebmachcr, V. Th. 127. N. 11. Von Meding, I. N. 771. Schönemark. Der Oberstlieutenant ?c., Ludewig von S., wurde im Jahre 1816 Freiherr, von M. O-, 84. Schoeuenberg. Ein mit Gottschalk von S. im 17ten Jahrh, erloschenes meklenburgisches Ge- schlecht. Von Meding, I. N. 772. Schönermark. Eine d. ältesten Familien in der M.Brandenburg , die unter Heinrich dem Vogler im Jahre 926 dahin gekommen, als die Wenden daraus vertrieben waren. Angeli, In Lbron. Narob. Gauhe, II. Th. 1787. Von Hagen, Be- Schoenfeld — schreib, des Geschlechts von Ste- chow. 24. Won Meding, I. N. 639. Schoenfeld, Schonnefeld, Schoenfcldt. 1) Ein sehr altes berühmtes Geschlecht, d. sich in Schlesien, Meißen, in d. Lausitz , Böhmen, Franken, Schwaben und Thüringen verbreitete, und aus welchem der Freiherr Rudolph Wenzel den löten December im Jahre 1673 in den Grafenstand erhoben wurde. Johann Siegfried von Sch., wurde vom K. Joseph im Jahre 1704 in den Reichsgrafcnstand erhoben, und erhielt im Jahre 1710 die Erbtruchsessenwürde d. Hoch- stists Bambcrg. Biedermann G. Tab. 224—27. N. W. I. Verzeichnis,. Uechtritz, I. Th. 14. 84. 90. Taf. König, III. 966 — 94. Von Hattstein, II. Th. 317 —18. Neues gencal. Handbuch, 1778. 376. Glcichenstcin, N. 81. Brückner, III. Th. 7. St. 63. und 71. Albini, Hist. der Grafen von Werthem. 70. Peckenstein, 126. Gauhe, I. Th. 1624 — 27. II. Th. 1061. W. E. Tenzcl, Beschreib, d. Geschl. ein Manuscript. Luca, Grafensaal, II. 632. Zcdler, 36. Bd. 802 — 817. ^IIZem. AenealoA. und stallstiselies Ilandkuclr. I. 783. Siebmachcr, I. Th. 144. N. 1. Von Meding, I. N. 774. Tyross, I. B. 3. Ausg. — 2) Im Mcklenburgischen gab es 2 verschiedene Geschlechter von S., wenigstens haben beide ganz verschiedene Wappen, beide aber gehören unter die abgegangenen Familien. Von Meding, I. Theil. N. 776. und folg. — 3) Der Schönfelder 431 fürstl. schwarzb. rudolstadt. Hofmarschall Johann Friedrich, erwarb im Jahre 1736 das Rittergut Reschwitz. N. v. Lang, 638. — 4) Der Buchdrucker Johann von S. zu Prag, erhielt im Jahre 1787 die Bestätigung seines Adels mit Edler von. v. M. O., 260. Schoenfcld auf Ottiug u. Fünfstctt. Der natürl. Sohn des H. Christians II. v. Zivei- brücken, der k. baierischer Kammerer, Oberste ?c., Friedr. Carl von S., erhielt das Freiherren- Diplom mit Beilegung d. Wappens der von Wendingen am 29stcn Juli im Jahre 1813 anerkannt. R. v. Lang, 231. Schönfelden von Schönfeldern. Der Controlor des Deputicrtenamtes in Böhmen, Leopold Adrian S. von S., w. im Jahre 1708 böhmischer alter Ritter, v. M. E., 204. Schönfcldcr. Die Brüder, Johann Georg, Dechant». Pfarrer zu Fischamend, Johann Moritz , Doctor der Medizin u. Georg Heinrich, Doctor d. Rechte, wurden im Jahre 1739 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 442. Schönfeldcr von Feucrs- fcld. Der Unterlicuten. Anton S., wurde im Jahre 1813 mit Edler von F. nobilitirt. von M. E., 443. Schönfelder von Schön- fcldt. Wilhelm Augustin S., wurde im Jahre 1706 am 31. December böhmischer alter Ritter, und soll sich seit dem 13ten 432 Schoenfels — Schoenkirchen. März i. 1.1703 Schoenfeldcr von Schocnwald schreiben, von M. E., 204. Schoenfels. Eine voigtlän- dische Familie, deren Stamm- . Haus gleiches Namens ohnwcit Zwickau gelegen, aber längst schon nicht mehr in dem Besitz dieser Familie ist. Wilhelm von S. kam im Jahre 14Z6 als Gehülfe von Kuntz von Kauffungen bei dem unvergeßlichen Prinzenraube vor. Gauhe, I. Theil. 1627. Sicbmacher, I. Th. ISO. N. 11. Knaut, Uroclr. IVIisn. Müllers sächs. Vunal. 30. Bon Mcding, 1. N. 777. Zedler, 35. B. 818. Schönherr. Der böhmische Landrath Wenzel S. , wurde im Jahre 1819 mit Edler von geadelt. von M. E., 443. Schöllholz. Der jubilirte Hofkammerrath Franz Christoph S., wurde im Jahre 1790 Ritter mit Edler von. v. M. E., 204. Schocnhueb. Der Hofkriegs- raths-Senior und Kanzlei-Direktor, erhielt vom Churf. Joseph Maximilian III. den 29stcn Juli 1769 ein Frcihcrrendiplom. R. von Lang, 232. Schoeniilg, SZxcmng, Schillingen, Sccningen, Schenighe. Eins der ältesten Geschlechter in Pommern und in der Mark Brandenburg, d. nachdem einige Linien ausgestorbcn, jetzt nur in Hinterpommern und in der Neumark ansehnliche Güter besitzt. Es stammt aus Nie- dersachscn, wo, und zwar im Braunscbweig. die Stadt Schv- ningcn befindlich, deren Gründung sich aus dem lOten Jahrhundert datirt. Der erste dieses Namens, der in Urkunden in Braunschweig vorkommt, ist Jor- danus de S., welcher als Zeuge bei einer Schenkung, die Hcrr- mann von Werbcrg in d. Mitte des 12ten Jahrhund. d. Probst Heinrich von S. machte, angeführt wird. Von Falken, (lo- clox trarlit. Lorbojons. 784. und in Pommern, wo Curt v. Sch. zu H. Batnim I. Zeiten, um das Jahr 1243 großen Neu mens gewesen seyn soll. Zedler, 35. B. 834 — 38. Micräl, VI. Buch. 373. und folg. Gauhe, I. 1628. II. 1052 — 56. Sieb- machcr, V. Th. 160. N. 2. V. Meding, I. Th. N. 778. Hans Wilhelms von Schöning, (königlich preuß. Landrath und Direktor des Züllichauer Kreises). Nähere Nachrichten über dieses Geschlecht, die zum Druck bestimmt sind. Lüdcrscns Samml. Von Hagen, Beschr. d. Geschl. d. v. Uchtcnhagcn. Tab. V. Meine Sammlung. Schoenkirchen. 1) Vormals Schneidcck, Schneibeck, Schneid- pcck und Schnaypcck, ein östreichisches freihcrrliches, zuletzt gräfliches Geschlecht, das im Jahre 1566 vom K. Maximilian II. d. Erbthürhüterstelle von Oestreich erhielt. Zuerst findet man es i. Jahre 1387 in Urkunden. Gauhe, I. Th. 1629. Siebmacher, I. Theil. 33. N. 4. Bucelin, Ltornmul. IV 3. Brandis, ty- roler Ehrcnkr. N. 51. Lponor, Ilist. insißn. jz. 524. Wurm- brand, dollooi. 68. li. 321. Zedler, 35. B. 839. und folg. Schoenleben — Schocnstaett. 433 öhartmanns Samml. Bon Me- ding, II. N. 794. — 2) Der Freiherr Franz Joseph, wurde im Jahre 1716 den 10ten August böhmischrr Graf, von M. C„ 29. Schoenleben. Der k. Oberst Heinrich Pancratius und Sebastian, des römischen Stuhls Pro- tonotar, wurden vom K. Maximilian I. im Jahre 1490 in d. Adelstand erhoben, und stammen ursprünglich aus Ungarn, auch waren einige von ihnen i. Schlesien seßhaft, besonders aber lebten mehrere in und um Frciberg in Sachsen, und waren beim Bergwesen mitangestellt. Gegen die Mitte des 17ten Jahrhund, gab K. Ferdinand III. dem Jo- nas von S. ein vermehrt. Wappen, von dem das freiherrliche verschieden ist, welches der im Jahre 1687 v. K. in Schwed. in den Freiherrcnstand erhobene Johann Bcnedict von S. erhielt. Bon Meding, II. N. 796—97. Beckmanns anhaltische Historie, VII. Th. 268. und folg. Knaut, broelo. Ni«n. Gauhe, I. Th. 1629. II. Th. 1788. Möllers Freibergcr Chron. Zedler, 36. B. 840. und f. Schoeuu von Schoennau. In den kaiserlichen Erblandcn, im Jahre 1737 werden 2 Brüder aus dem dalonst. 8. ^stalb. aufgeführt v. Zedler, 36. Bd. 847. > Schoenuickel. Ein meißnisches Geschlecht. Knaut, Uroclr. NIsn. p. 672. Zedler, 36. B. 846. Schoeuorviy von Uugers- werth u. Adlersloewcn. 1) n. Band. Ein böhmisches Geschlecht, wovon mehrere aus dem dalencl. 8. Velalb. angeführt werden, u. wurde Augustin Ernst den 27. Januar im Jahre 1676 in den alten böhmischen Ritterstand erhoben. Zedler, 36. B. 846. — 2) Der Kreis- Cvmmissar Thad- daus Dismas S. von U. und A., wurde im Jahre 1743 böhmischer Freiherr, von M. E., 98. — 3) Johann Franz S. von U. und A., wurde im Jahre 1766 Freiherr, v. M. E., 99. Schocuowsky v. Schocu- rvicse. Bernhard Lvrenz, wurde den I6ten Februar im I. 1712 in den böhmischen Adelstand erhoben. Schönpflug von Gamb- senberg. 1) Der resign. Rathsmann Ferdinand Ignatz S. von Prag, wurde im Jahre 1722 in den böhmischen Adelstand mit v. G. erhoben, v. M. E., 443.— 2) Der Rath d. Oberstburggra- fcnamtes Anton Carl S. v. G. zu Prag, wurde im I. 1743 böhmischer Ritter, von M. E., 204. Schoenprunn. Eine alte, schon im Jahre 1267 vorkommende Familie, aus der in dem gedachten Jahre Heinrich v. S. Canonicus zu Freising war. Der Oberstwachtmeister Jsaac Heinr. von S., erhielt vom Ch. Mar. Emanuel den 9ten Mai im I. 1699 ein Freiherrcndiplom. R. von Lang, 232. u. f. Schoeustaott auf Buch- wetssdorfu. Rötcnbach. Der churbaierische Rath und adliche Landsasse Johann Andreas aus 28 434 Schoenstain — Scholtz. dem Egerischcn Gebiet stammend, erhielt den 3ten Juni im Jahre 1697 vom K. Leopold ein Freiherrendiplom. R. v. Lang, 232. Schönstem. Vorher Stain genannt, eine baierische Familie, die zwischen 1019 u. 1572 vorkommt. Wig» Hund, II. Theil. 86 n. f., der auch ihr Wappen kürzlich beschreibt. Schoenstet. Diese haben ihren Namen vom Schloß Schönstet, Clinger Gerichts in Baicrn, und waren Erbkammermeister d. Klosters Rott am Uhr». Sie kommen zwischen 1080 u. 1584 vor. W. Hund, I. Th. 329. und folg. Gauhe, I. Th. 1631. Schoenwalde. Dieses Geschlecht hat ehedem Schönfeld geheißen, und sich nach seinem in Schlesien geleg. Gute Schönwalde, (jedoch vor dem Jahre 1313) also benannt. Sinap, I. Th. 836. Siebmacher, I. Th. 66. N. 2. Von Meding, I. N. 779: Schoepffer auf Clarem bvunn, Alarenbrunn. Diese waren von Lana in Tyrol gebürtig, wo sie lange Zeit zuvor erbliche Richter waren, ehe sie im Jahre 1516 ein Wappen u. d. 13. April 1651 v. Erzherzogen Ferdin. Karl einen Adelsbrief erhielten, welchen K. Karl VI. den Brüdern Thomas, Joseph und Ferdinand den I3ten April im Jahre 1728 bestätigte. R. von Lang, 638. v. M. E., I 443. Schoettl von Schinnern. Der Kanzlcidirector ?c., Benedict Anton, und die Söhne seines > Bruders Franz, namentl. Eh- - , renreich, Joseph und Carl, w. ! im Jahre 1796 Ritter mit Ed- - ler von. v. M. O., 243. Schocyen, Schoess. Ein ! UM das Jahr 1620 erloschenes meklenburgisches Geschlecht, davon der letzte, der noch vor dem Jahre 1620 verstorbene Matth. > von S. gewesen. V. Meding, II. N. 799. Schoiber v. Engelstein. Der Ober- und Vorgehcr der Stahl- und Eisengewerkschaft zu Stcper, Johann Jacob, wurde im Jahre 1728 mit von E. no- bilitirt. von M. E., 442, Schoiber von Greiffem stern. Der Eiseuhandler Jgn. S. zu Steyer, wurde i. Jahre 1752 mit von G. nobilitirt. v. M. E.. 442. Schoiber von Schwor bürg. Johann Franz, wurde im Jahre 1726 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 442. Schokescvich. Der Oberlieutenant Marcus, wurde im Jahre 1777 geadelt, v. M. E., 442. Scholev, Scholle)?. Eine niederhess. Familie, deren Stammhaus Malsfeld am Fuldastrohme gelegen, und welche zuerst in hessischen Chroniken im Jahre 1528 vorkommt. Zedler, 35. B. 964. Von Hattstein, III. 474. Gauhe, I. Th. 1631. Schölten. Der russische Hofrath Conrad von S., wurde d. 6ten Mai im Jahre 1736 als böhmischer Freiherr präsentirt. v. M. E., 99. Scholy. 1) Der Hofrichter der königlichen Städte in Böhmen, Georg Ferdinand, u. sein Bruder, Adam Norbert, Dechant Scholtz Schomburg. 435 zu Jungbunzlau, wurde im I. 1726 den 24stcn Juli geadelt, von M. E., 442. — 2) Der Arzt Johann Adam Joseph zu Eger, wurde den 20stcn Juni im Jahre 1726 in den böhmischen Adelstand erhoben, M. E., 442. — 3) Ferdinand S>, wurde im Jahre 1761 den 6ten October böhmischer Ritter, von M. E., 206. Scholtz von L.iebenech. Wilhelm Hieronymus, wurde d. Stcn März im Jahre 16S9 geadelt. Scholtz von Loewenkron. Der Salzvcrsilberer zu Tarno- witz, Martin, wurde den 28sten Mai im Jahre 1706 böhmischer Ritter mit dem Zus. v. L. von M. E., 206. Scholtz von L.oewenstern. Christoph Scholtz Scultetus, im F. Sagan in Schlesien begütert, war erst Landcs-Syndicus, den Asten Mai im I. 1666 ("Gau- he sagt 1648,,) aber Landeshauptmann zu Glogau, und wurde vom K. Ferdinand 111. in den böhmischen Adelstand mit dem Beinamen von L. erhoben. Si- nap, 1l. 976. Gauhe, II. S. 1067. Scholtz von Rosenthal. Eine schlesische Familie, die den Rittersitz Wolffowith genannt in Schlesien besitzt. Sinap, II. Th. 976. Scholtz von Schollenstcrn. Ein nicderlausitzischcs Geschlecht, dessen Güter in der Herrschaft Sorau gelegen. Ihr Stammvater war der berühmte Mathematiker Barthol. Scholtz (Scultetus) Bürgermeister in Görlitz, wegen dessen besonderen Meriten der K. Ferdinand 11., s. Sohn Nathanael mit seiner Nachkommenschaft im Jahre 1626 in d. Reichs - Ritter- und Adelstand mit obigem Pradicat erhoben hat. Grossers lausitzische Merkwürdigkeiten. III. Th. 61. Gauhe, 11. 1066. Scholzius v. Rosenan. Der I). Lorenz Sch. von R., lebte zu Breslau im I. 1662. Zedler, 38. Bd. 982. Gauhe, II. 1067. Schombcrg, zuweilen auch Schoenburg. Am Rhein. K. Ferdinand II. ertheilte ihnen in einem Gnadenbriefe die Comitiv mit dem Rechte zu adeln. Katzners Leben Friedrichs v. Schom- berg. II. Theil. 13. Von Uech- tritz, Geschlechtserz. I. Th. Taf. 28. Schomburg. 1) Diese dürfen nicht mit den schwalu Grafen von Schaumburg, (wie im Zedler, 34. B. 1023. geschehen) vermengt werden, und sind eine holsteinische Familie. Ihr Ahnherr soll Leopold von S. gewesen seyn, der zu Ende des 17. Jahrhunderts in Schwarzburgischen Diensten war, und vom K.Karl VI. ein Adelserneuerungsund Wappen-Vcrmehrungs-Diplom erhalten hat. Gauhe, II. Th. 1788. und f. — 2) Mehrere Domherren dieses Namens kommen im Stifte Hildeshcim im 17ten Jahrhundert vor, sollen aber mit jenen nicht verwandt seyn. Lauensteins Hist. vom Stifte Hildesheim. Gauhe, II. 1788. u. f. * S8 Schorcht — Schott. Scstovcht. Der Grenadier - Hauptmann Johann Christoph, wurde im Jahre 1819 mit Edler von geadelt, von M. O., 260. Schorlommer. Eine alte westphalischc und braunschweigi- sche, zum Theil frciherrl. Familie. Ranfts genealog. Nachr., 37. St. 73. Gauhc, I. Theil. 1632. Zedler, 35. Bd. 1013. Lüdcrsens Samml. Schorn. Der Großhändler Matthias Anton aus Partenkir- chcn gebürtig, erhielt den 4ten Mai im I. 1773 ein Truch- seßischcs pfalzgraflichcs Adclsdi- plom, welches in Baiern den 13ten Januar 1775 ausgeschrieben wurde. N. von Lang, S. 539. Schorndorff. Ein altes würtcmbcrgisches abgestorb. Geschlecht, das im Jahre 1529 zuerst vorkommt. Lewenklau, türkische Chronik. II. Theil. 457. Zedler, 35. B. 1014. Schorrenbuvg. Ein sehr altes adliches zweibrückisch., nachher freiherrliches Geschlecht, das sich ehedem Schorr von Hasell und von Hornbach, auch v. Ha- sel und von Hornbach allein geschrieben hat, und schon im I. 1270 eine turnierfahige Familie war, die 1720 in den Reichs- frciherrenst. erhoben wurde. Gau- he, II. Th. 1790. Zedler, 35. B. 1015 — 1020., aus schriftlichen Geschlechts 5 Urkunden und ^ Nachrichten. Schorsch v. XNarderfold. Der Rathsmann Joseph Baltha- sar, wurde im Jahre 1743 mit von M. nobilitirt, und i. Jahres 1746 böhmischer Ritter, v. M. E,. 443. Schosthall von Pflichten? treu. Der mährische Guber- nial - Secretar Martin Wenzel, wurde im Jahre 1775 mit Edler von P. nobilitirt. von M. E., 443. Schott, Schotte. 1) Eine sehr alte fränkische Familie, die besonders im Coburgischen begütert war, davon einer 996 auf dem Turnier zu Braunschw. vorkommt. Hönns coburg. Chronik. I. Th. 124. Gauhe, I. Theil. 1632. Spangenberg, Adelssp. II. Th. Zedler, 35. Bd. 103l. und ff. Salver, 261. 289. 293. 302. 362. 463. 477. — 2) Der churf. baierische Rath rc., Andreas Bonifaz, der von altem fränkischen Adel abstammen soll, erhielt den I4tcn Juli im Jahre 1696 vom K. Leopold eine Adcls- bestatigung. R. von Laug, 639. Schott von Ho.Ilingcn. Einige aus diesem Gcschl. waren Burggrafen auf dem Rothen- berge in den Jahren 1497 und 1671. Bon Falkenstein, -^ua- leot. IVorclA. Is. I. p. 439. U. ff. Zedler, 35. B. 1043. Schott von Schotten stein. Diese hießen erst blos Schott, und erst im 14ten Jahrhundert S. v. S., als sie das i. Reichs- Ritterort Baunach gelegene Gut Schottenst. aquirirt hatten. Durch Fehden und Prozesse verlohnn sie dieses und mehrere Güter, u. kauften im Coburgischen, Thüringischen und im Boigtlande andere benebst einem Theil d. thüringer Waldes. Aber auch diese giengen verlohnn, und jetzt be- Schottnig - sitzen sie noch ein Gut zu Hoch- maltheim im F. Wallcrstein. Eine Linie nannte sich S. v. S. zu Eichelsdorf. Schon im Jahre 1179 soll einer, Namens Heinrich im Uten Turnier zu Kölln turnicrt haben. Sechs aus diesem Geschlechte waren zwischen 1496 und 1589 Burggrafen ans dem Rotenberg. Schannat, Eli- «ml. 1'uld. 152. Salvcr, 146. Tab. 6. 17. 18. V. Hattstcin, III. 476. und f. 12. Taf. Sicb- niacher, I. Theil. 102. N. 18. VII. Supplem. 28. Taf. Won Meding, 11. Th. N. 798. Ty- roff, 1. B. 93. Ausgabe. Sie- bcnkces, I. B. 224— 26. Schottnig von Finsenfels. Der Werbbezirks-Commissar Johann Baptist zu Großsonntag i. Steyemiark, wurde im I. 1787 mit von Z. nobilitirt. von M. E., 443. Schouppe. Der Gubernial- Nath und Krcishauptmann zu Przcmißl, Vincenz von Sch., w. wegen Abstammung aus einein schon im 16ten Jahrhundert in Frankreich bekannten adlich. Geschlechte im Jahre 1791 in den Reichsritterstand mit Edler von erhoben, von M. O., 143. Schowenbnrg. Ein urspr. schweizer Geschlecht, davon aber auch, und zwar schon im Jahre 1287 zwei, Heinrich und Eberhard als Castrcnsen des Abts z. Fulda vorkommen. Schannat, Elient. knlcl. 152. Siebmacher, II. Th. 50. N. 6. Won Meding, III. N. 745. Schradcr v. Schliestaedt. Mit dem in der Mitte des vo- - Schranken. 437 rigen Jahrhunderts von d. Kaiser geadelten braunschweig s wol- fenbüttclschcn Geheimcn-Rath S. ist dieser Adel schon wieder erloschen. Lüdcrsens Samml. Schräg!. Der landeshaupt- mannschaftliche Rath Johann Joachim in Krain, wurde i. Jahre 1777 mit Edler von geadelt, v. M. E., 443. Schräge!. Der Lieutenant und Hammergewcrke Job. Earl zu Kaiwang in Stcyermark, w. wegen 300jahriger Verdienste s. Familie im Jahre 1791 mit Edler von Ritter, von M. O., S. 144. Schrain von Otterfeld. Der Gencralfeldwachtmeister Jo? hann Georg von S., wurde im Jahre 1726 mit von O. Freih. von M. E., 99. Schranipf, Schrampffen. Ein altes Geschlecht, das zwischen den Jahren 1348 u. 1618 mehrere Güter in Steyerm. besessen hat. Siebmachcr, II. Th. 45. N. 10. Won Meding, II. N. 800. Schmutz, III. 614. Schrank. Der Professor der Akademie der Wissenschaften zu München, Franz de Paula S., wurde den 19ten Mai im Jahre 1808 zum Ritter des Civilver- dicnst-Ordens der baier. Krone ernannt, und den Isten Juni im Jahre 1813 immatriculirt. R. von Lang, 540. Schranken von Fernwitz. Nur im Wappenb. des Costnitz. Concil, hat von Meding, 111^ N. 747. einen einzigen, Niclaus Sch. von Z., und sonst nirgends etwas von diesem Gcschl. finden können. 438 Schrank!)! — Schreber. Schrankhl. Ritter, die im löten Jahrhundert die steyerische Landmannsch. erhielten. Schmutz, III. 614. Schranz. Diese besaßen im löten Jahrhundert viele Güter in Steyermark. Schmutz, III. 614. Schranz v. Voramberg. Der Grenavier-Hauptmann Matthias, wurde wegen 42jahriger Diensijahre im Jahre 1816 mit von V. geadelt, von M. O., 260. Schrapla, Schraplau, Schraplow,ScrapcIau,Stap- law, Schrapclo. Eine adliche, zum Theil grafliche Familie in der Grafschaft Mansseld, wo nicht weit v. Eisleben ihre Herrschaft Schrapla gelegen, welche im Jahre 1206 der B. Ludolff zu Magdeburg zum Stift gekauft hat, die aber der B. Albrecht im Jahre 1368 wieder an den Herrn von S. für 1000 Schock Gülden versetzt hat. Auch kommen im Jahre 1316 zwei als Bischöfe vor, der eine, Gerhard zu Merseburg, der andere zu Magdeburg, der aber 1324 von seinen Stifts - Unterthanen heimlich ermordet wurde. Hop- penrodt, 84. Zcdler, 36. Bd. 1103. und f. Schroff von Ulvershcim. Ein fuldaisches Geschlecht, aus dem Heinrich S. von U. 1360 als suldaischer Burgmann vorkommt. Schannat, LI. dulcl. p. 162. Bon Meding, II. N. 801. Schrattenbach, Schrattin doch, Schrottenbach. Eine freiherrliche, seit dem I. 1649 den 12ten Octobcr grafliche und in einer Linie (die des Gr. Vin- zcnz Josephs, Domprvbsten zu Salzburg und reflgnirtcn Bisch, von Lavant) seit dem I. 1788 rcichsfürstliche Familie, erhielt i. Jahre 1668 das Wappen der ausgcstorbencn Grafen v. Dorr, und wurde mit dem stcyerisch. Erbvorschneideramte beliehen, worüber die Urkunde, so wie ihr Grafcndiplom in des Freih. von Stadl V. Bd. 744—66. abgedruckt steht. Durchl. Welt. III. B. 366. Spener, Ilist. insigu. p. 626. lUad. 22. Hübncr, III. T. 874. Zedler, 36. B. 1274 — 1278. Bartschens Wappenb. I. Th. 26. N. 3. Siebmacher, V. Th. 17. N. 6. 40. N. 3. Von Meding, III. N. 747 — 49. Büsching, III. Th. I. Bd. 398. d. 5ten Auflage. Krcbels Hanob. 1790. 2. Th. 260. ^11- gomoin. gen. Hanüli. I. Theil. 784. von M. E., 6. Schmutz, III. 623. Gauhe, 1.1636. Hartmanns Sammlung. Sinap, II. 216. u. f. Schrautcnbach, von U?efl tclshansen genannt. Eine rhein- ländische Familie, die auch im Hessischen und Nassauisch, seßhaft gewesen, und aus welcher Heinrich von S. als Ritter im I4ten Jahrh, vorkommt. Hum- bracht, Tab. 94. Gauhe, I. 1632. Zcdler, 35. Bd. 1108. Siebmacher, I. 141. N. 6. Schröder. Der prcuß. Ge- heime-Hofrath?c., Leibarzt, Hofpfalzgraf und Professor zu Erlangen, Joh. Christian Daniel, (der den I0ten December im I. 1810 verstorben ist) wurde, als Schreder — Schrenck. 459 er im Jahre 1791 zum Präsidenten der k. Akademie der Naturforscher zu Erlangen ernannt ward, dadurch zugleich mit Edler des li. r. R. von nobilitirt. Schröder. Der Ingenieur- Major Johann, wurde wegen 45jahrigcr Dicnstjahre im Jahre 1799 mit Edler von geadelt, v. M. O., 261. Schreffcl von Adlersfcld. Der Hauptmann Johann Mich., wurde im Jahre 1766 mit von A. geadelt, von M. E., 443. Schreiber zu Schwanen- Haussen. Der oberöstreichische Hofkammcr -Rcgistrator Ant. Ferdinand, wurde im Jahre 1736 geadelt, v. M. E>, 444. Schreibers. Der Doctor d. Medizin, Joseph Ludwig, wurde im Jahre 1810 mit seinem Neffen Carl S. k. k. Rath u. Naturalien - Cabinets - Director Ritter. von M. O., 444. Schreibersdorf. Vom Ober- rhcin kamen diese nach Sachsen und Schlesien, auch in d. Oberlausitz. Sie erhielten vom Kaiser Carl dem Gr. die burggräfliche Würde, da aber die sächsische Linie ihre burggrafliche Würde verkauft hatte, so wollte die andere Linie nicht zugeben, daß sie das vom K. Karl d. Gr. erhaltene Wappen führen dürsten, aber K. Friedrich 1. gab dafür der sachsischen Linie ein verändertes rothes Schild. Einige nehmen, weil die Wappen, welche die Familien , die diesen Namen in Schlesien und Sachsen führten, theils ganz, theils (als das der sächs. und der 2ten schlesischen Familie) einigermaßen verschieden sind, 3 verschiedene Familien an. N. gcnealog. Handb., 1777. 323 — 25. 1778.- 377. Sinap, I. 837. il. 981. Gros- sers lausi'tzische Merkw. Siebma- cher, I. Th. 60. N. 11. u. 12. Müllers sachsische Annalen. Von Meding, II. N. 802 — 4. Angel!, markische Chron. Gauhe, I. 1633. Zcdler, 35. B. 1160. Schreibcz'ss v. Blaucken- feld. Der Obcrlicutcnant Anton Franz, wurde im I. 1763 mit von B. nobilitirt. von M. E., 444. Schreiner. Der Rectisica- tions- und Landesbuchhalter in Böhmen, wurde im Jahre 1747 nobilitirt. von M. E., 435. Schreiten von Schwar- zcnfcld. Der Gütcrbesitzer Ignatz S. von S. in Böhmen, wurde wegen seiner Verdienste um die Oekonomic u. d. Schulwesen im Jahre 1807 mit von S. nobilitirt, und im I. 1816 Ritter, von M. O., 144. und E„ 441. Schrenck. Eine alte, erst thüringische dann bäuerische Familie, die sich theils von ihren Stammsitzen Notzing, theils v. Egmading benennt. JhrenStamm- vater fängt Bucclin mit Triphon S. im Jahre 1209 an, d. landgraflich thüringischer Rath war. Bucelin, bteinmat. Aerm. 'I'. I. Gauhe, I. 1634. 'Spangenbergs Adelssp. Ranft, gencal. hist. Nachr. III. B. Zedler, 35. 1176. Schrcuch a. Nozing. Eine alte Münchner Patrizier-Familie, welche das alte Wjlbrccht. Wap- Schrencken — Schrocken. peil führt, und von der Johann Franz Gottlieb S. vom Churs. Maximilian Emanuel den 22sten September im Jahre 1719 ein Frciherrendiplom erhielt. Siebmacher, I. 87. N. 10. R. von Lang, 233. schrencken, Schrancken. Eine meißnische Familie, welche bei Dresden verschiedene Güter besessen hat, deren erster Name Neichbrodt war. Christian R., churfürstl. Rath und Geheimer- Secretär, wurde um das Jahr 1640 in den Adelstand mit dem Beinamen v. Sch. erhoben. N. IVIiob. 8oliirinevi öe ßente Lossvenokonclork. breib. 1666. 4. 1 Bogen. Zedler, 36. Bd. 1177. Gauhe, I. Th. 1634. Schrentewem. Joh. Nico- laus S., wurde im I. 1776 no- bilitirt. von M. E., 444. Schrepka von Rriegcs- seid. Der Oberlieutcnant Matthias Wenzel S., wurde im I. 1774 mit von K. nobilitirt. von M. E., 444. Schreiber. Der standische Physicus Carl in Niederöstreich, wurde im Jahre 1810 nobilitirt. von M. O., 261. Schreyer v. Bcrgreichenü stein. Andreas S>, wurde im Jahre 1706 alter böhmisch. Ritter mit von B. von M. E., 5. 206. Schreyer von Grünberg. Der Hauptmann ic., Joh. Franz S., wurde im Jahre 1760 mit dem Zus. von G. geadelt, von M. O., 261. Schreyern. Der Ritter- u. Cammer- Güter - Besitzer Johann Christ. Schreyer in der Oberpfalz, erhielt den 23sten September d, Jahres 1698 mit Veränderung seines alten Namens in den zuerst gedachten neuern den Adel. R. von Lang, 640. Schrcyvogel. Der Niedcr- lags - Verwandte und Wechsler Gottsried Christian, wurde mit seinem Bruder Johann Rudolph den litten Februar im I. 1701 böhmischer, u. im Jahre 170S Rcichsrittcr. v. M. E., 206. Schrimpf, Schrimph. Ein östreichisches und fuldaisches Geschlecht, aus dem Heinrich als Burgmann des Abts zu Fulda im I. 1360 vorkommt. Scban- nat, (Iliont. ssulch p. 162. Stellmacher, IV. Th. 162. N. 3. V. Th. 44. N. 11. Von Meding, II. N. 806. Schrimpf v. Berg. Diese schrieben sich oft auch nur von Berg, stammen aus Franken u. waren dem ehemaligen fränkisch. Rittercanton Orts Baunach in- corporirt, und sollen nach Salver im Jahre 1607, (was aber wie von Meding glaubt, wohl 1607 heißen müsse) in d. Person Philipps Sch. von B. aus- gestorben seyn. M. vcrgl. den I. B., 126. d. Art. Berge. Biedermann, B. Tab. 262. Salver, 146. Tab. 20. 363. 462. Siebmacher, I. Th. 103. N. 14. II. Th. 72. N. 8. Von Meding, II. N. 807. Schrockeir. Ein pommerisch. sreiherrlichcs Geschlecht. Micral, 627. VI. Buch. 376. Zedler, 36. B. 1212. Sicbmacher, V. 160. N. 8. Von Meding, II>. N. 760. Schrobt Schrottenberg. 441 Schrobt. Eine cöllnische Familie, die im Jahre 1741 flo- rirte. Zcdler, 35. B. 1213. Schröder. 1) Der Kriegszahlmeister Jacob, wurde im I. 1752 nobilitirt. v. M. E., 444.— 2) Der Oberst Horatius v. S., wurde wegen alten Adels und 29jährigcr Dienste im I. 176S Freiherr, von M. O., 84. — 6) Der Thcresiens-Ordens-Nittcr und Hauptmann Johann Gottfried, wurde im I. 1766 Freiherr. von M. O., 84. — 4) Johann Wilhelm und Carl Friedrich von S., beide Oberstwacht- mcister, wurden im I. 1773 Freiherren, von M. E., 99. Schröder von K-ilienhof. Der Oberst u. Commandant des neubergischen Infanterie-Regim., Wilhelm, wurde im Jahre 1765 mit von L. geadelt, v. M. O., 26l. Schroedersf. Eine urspr. schwedische adliche und freiherr- liche Familie, die sich auch in den H. Curland und Semgallen verbreitet hat, und von dem einer, Ernst Johann lippischer Oberst zu Detmvld im 18. Jahrhundert gewesen. Zweiter Nachtrag zu dem n. geneal. Handb. 1778. 20 — 23. Schröcr von Sternenfels. Der Sccretar d. Schöppcnstuhls zu Breslau, Wilhelm Peter, w. im Jahre 1712 den 9ten Mai böhmischer Ritter mit obig. Zusätze. von M. E., 205. Schröfl von Mansberg. 1) Carl Gottlieb S. von M., wurde im Jahre 1702 Freiherr, von M. E., 99. — 2) Der Landesunterkammercr S. v. M. in Mahren, wurde wegen alt ritterlichen Herkommens u. d. seit Anfang des 16ten Jahrhunderts v. der Familie geleisteten Dienste in den alten erbländischen Freiherrenstand im Jahre 1773 erhoben. von M. O., 84. Schröttel von Schrötten- stein. Johann Joseph Anton, wurde im Jahre 1713 mit Edler von alter Rcichsritter. von M. E., 205. Schroll von Schrollen- berg. Eine böhmische Familie, die nach dem 30jährigen Kriege geadelt, wobei ihr der Beiname von Schrollenberg beigelegt w. Aus dieser Familie wurde der Gutsbesitzer Johann Adam in Böhmen den 10ten März i. I. 1706 böhm. alter Ritter. Gau- he, II. 1058. von M. E., S. 205. Schropp. Der Cornet Christoph Franz, wurde im Jahre 1766 in den Ncichsadelstand erhoben. von M. E., 444. Schrott. Ritter, welche n. Absterben der Familie v. Kindberg deren Wappen erbten. Im Jahre 1486 wurde Jörg Schrott vom K. Maximilian mit Kais. Karl d. Gr. Schwcrdte z. Ritter geschlagen, und Hans Adam, wurde den Uten November im Jahre 1607 in den Frciherrenst. erhoben. Schmutz, III. Th. 522. Siebmacher, III. 8l. N. 4. Schrottenberg, Schrattenberg , Schrattiinberg, Schroettenberger u. Schrat- timperger. Eigentlich Schrottenberg, ein reichssreiherrl. Geschlecht in Franken, das außer der vormaligen fränk. Reichsrit- 442 Schrotzberg Schubert. terschaft, auch der schwäbischen und der am Nheinstrome einverleibt, und im fränkischen Rittcrcanton am Steigcrwald 6, und im Baunachsgrunde 4 Rittergüter besitzt. Es stammt v. Ham- mon von S., den K. Friedrich 1. seiner Tapferkeit halber i. I. 1163 zu Verona z. Ritter schlug. Die ununterbrochene Stammreihe geht von Friedrich, einem salzburgischen Vasallen an, der im Jahre 1322 mit Friedrich dem Schönen in d. Schlacht bei Am- psing in Baiern gefangen wurde, und nach seiner Loslassung jenem nach Oestreich folgte, an d. mährcnschen Grenze die v. ihm genannte Herrschaft gründete, u. nachher unter seine Söhne theilte, die aber zur Hälfte durch Ver- hcirathung an eine von Pottendorf, beim Descendenzmangel des ältesten, u. die and. Hälfte durch Verkauf von dieser Familie wegkam. Der Enkel Friedr. Ulrich siedelte sich im I. 1373 zu Trient in Tyrol an. Mit dessen Ururcnkeln theilte sich das Geschlecht in 2 Linien, davon d. altere in Trient bis 1820 blieb, wo sie mit Vigil Frech, von S. erlosch. Die andere Linie zog nach Lavis und Salurn, und nachher durch Verbindungen mit Fräuleins aus fränkischen Häusern, nach Franken. Aus dieser Linie wurde Wolf Philipp chur- mainzischer Geheimer - Rath im Jahre 1709 den 27sten Septbr. vom K. Joseph I. für sich und sein Geschlecht in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Viel früher (1416) erhielt abgedacht. Ulrich einen Schirm- und Schutzbrief, den K. Ferdinand I. den Urenkeln desselben im I. 166l als einen Adclsbrief gelten ließ. Bucclin, 'IV II., 62. Biedermann, St. Taf. 174—76. Bran- dis, tyrol. Ehrenkränzl. II. Th. 122. Tab. 2. Schannat, Lliout. lustl. 162. Siebmacher, II. Th. 40. Taf. N. 9. Tyroff, I. B. Taf. 149. Sicbenkecß, I. B. 86 — 89. N. von Lang, 234. Bon Meding, II. N. 803. Schmutz, III. 616 — 620. Meine Sammlung. Schrotzberg, Schrecksberg. Eine fränkische, im ehemaligen Rittcrcanton Orts Altmühl begüterte Familie. Biedermann, A. Tab. 241—43. Salver, S. 230. 638. Siebmachcr, II. Th. 72. N. 6., der es Schrotsbcrg und Hattstcin, im Special-Negi- ster Schrotzberg nennt. V. Meding, III. N. 761. Schub. Ein vorlängst aus> gestorbenes fuldaisches Geschlecht, aus dem blos Eonrad im Jahre 1376 als Burgmann des Abts von Fulda vorkommt. Schannat, LIient. bulcl. 162. Von Meding, II. N. 809. Schubert von Rleefeld. Der herzoglich coburgische Geh. Rath Schubert, der bekannte Oe- konomie-Vcrbesserer, wurde vom K. Joseph II. den 7ten Decemb. im Jahre 1784 in den Adelst, erhoben. Von Meding, III. N. 762. Schubert. 1) Eine schlcsi- sche Familie, aus welcher Christoph Leopold d. 2lsten Februar im Jahre 1660 nobilitirt wurde, und aus welcher der Folgende wahrscheinlich abstammt. Sinap, Schubert Schümdiliger. 443 Schuester von Schnein:«» Der Grcnzmauth -Obcreinnehmer in Mähren, Johann Franz, w. im Jahre 1792 .anit obigem Znsatze nobilitirt. v. M. E., S. 444. Schnhay. Der Oberst bei der Artillerie ?c., Franz von S., wurde im Jahre 1798 Freiherr, von M. O., 85. Schuhmanil von Glück- stein. Der Rittmeister Johann Adam S., wurde im I. 1890 mit von G. geadelt, v. M. E., 444. Schulter v. Ehrenthall. Der Domdechant zu Budissin in der Laußnitz, Johann Joseph, wurde im Jahre 1732 mit von E. geadelt und in dems. Jahre Ritter, von M. O., 261. Schnpff. Ehehin Schipphe, Scephe, Scipfe, Schipsc, Scip- se, Sepf. Sipf, Schipfcn ?c. Eine ehedem fränkische Familie, die mit den von Limpurg einerlei Geschlechts gewesen, ist Sie kommt zuerst im Jahre 1234 vor. Zcdler, 35. B. 1354. Schnrcr von Vvaldhcnn. Elias Ignatz, erhielt den 9ten Juli im Jahre 1665 die Adcls- bcstatigung. Schnrnding. Bon einer bai- crischen Familie dieses Namens hat Siebmachcr, I. Th. 89. N. 2. ein Wappen. Vielleicht ist diese mit der oben S. 495. aufgeführten Familie von Schirding oder Schirndingcr ein u. dieselbe. Schürndingcr v. Schnrnding. Heinrich Siegmund S. von S., wurde im Jahre 1717 l. Th. 982. Gauhe, II. Theil. 1959. — Der Kammerrath in Schlesien, Johann Hubert Theodor von S., wurde im Jahre 1719 Rcichssreiherr. von M. E., 99. — 3) Johann Christ. S., wurde im Jahre 1732 Ritter, von M. E., 296. Schubert vonBIaucnfcls. Carl S. von B., erhielt im I. 1717 den 31stcn Mai die Bestätigung des seinem Vater im Jahre 1681 verliehenen böhmischen Mittelstandes, v. M. E., 295. Schubert von Schütterstem. Der Bürger Wenz. Michael zu Prag, wurde im Jahre 1799 mit Edler von S. nobilitirt. von M. E., 444. Schubircz von Chobinie. Ein vor mehreren Jahrhunderten in Mahren schon begütertes Geschlecht, dem im Jahre 1612 v. der Ritterschaft dieses Marggra- fenthums der vollblütige Adel bei offenem Landtage anerkannt wurde, worüber die Urkunde in Lcupold befindlich ist. Der Oberst- Landrichter in Mahren, Franz Julius Ferdinand, wurde i. I. 1713 den 8ten Mai in d. alten böhmischen Herrenstand erhoben. Leupold, I. Theils IV. B. 597 — 694. von M. O., 84. Schneller von Schnelleren zu Schrattenhof. Der obervstrcichische Hofkammerrath, Anton S., wurde im I. 1734 Ritter mit obigen Zusätzen, von M. E., 296. Schnemann. Joh. Georg, wurde den 29stcn Juni im I. 1697 in den Rcichssreihcrrenst. erhoben. den 13ten December böhmischer Freiherr, von M. E., 99. 444 Schüsselfelder Schützt Schüsselfelder v. Rirchcm ssttenbcch. Ein ausgestorbencs nürnbcrgisches Patriziergcschlecht. Biedermanns N. die letzte Tafel. Schüssler. Diese besaßen i. I4ten u. löten Jahrhund, mehrere Güter in Stcyerm. Schmutz, lll. 493. Schütz, 1) Dieses ist auch ein Name, den viele Geschlechter ohne und mit einem and. Beinamen führen, wie aus nachstehendem zu ersehen ist : — 2) Bon der alten, vor 400 Jahren in Hessen, Böhmen, Franken, Sachsen, England :c. weit verbreiteten Familie, Sinold gen. Schütz stammen die meisten der nachbencmnten ab. Gauhe, I. 1636. Zedler, 35. B. 1398 — 1400. aus schriftlichen Nachricht. Lüderscns Samml. — 3) Ein altes Patrizier-Geschlecht v. Mcm- mingcn, dessen Adelsbestätigung der Rath und Bürgermeister Johann zu Memmingcn den 17ten December im Jahre 1751 vom K, Franz l. bestätigt erhielt. R. von Lang, 641. — 4) Der berühmte Jurist Justus Sinold S., fürstlich hessischer Gehcimer-Rath und Canzlcr der U. Gießen, geboren im Jahre 1592 in der Wetterau. Zedler, 35. Band, 1394. — 6) In Meißen und Thüringen, eine alte v. d. nürnbergischen Patriziern abstammende Familie, die ihren Rittersitz Erdmannsdorf (insgemein Etzdorf) bei Chemnitz unter dem Amte Augustusburg gelegen, über 300 Jahre inne hatte. Schon i. I. 1436 am 8ten Februar hatte K. Friedrich III. diesem Geschlechte, besonders den Brüdern Hans u. Ulrich ein adliches Wappen ertheilt, und K. Karl V. ertheilte seinem zu diesem Geschlechte gehörigen Rath und Geheim. Se- crctar Ulrich den löten Februar 1539 den Adel. Gauhe, I. S. 1637. und f. Zedler, 35. Bd. 1384. Siebmacher, V. 141. 12. Meding, I. Theil. N. 783. — 6) In Böhmen. Man s. die Sch. vou L.elpoldshei,u. — 7) In Franken zu Buechcn. Gauhe, II. 1059. Siebmacher, V. 90. N. 9. — 8) In der Lausitz, wo sie das Rittergut Behrs- dorf besessen haben sollen. Grosser, lausitzische Merkw. — 9) Nürnbergische Patrizier. Gauhe, II. 1059. Siebmacher, II. Th. 158. N. 7. — 10) In Oestreich. Carl Friedrich von Sch., wurde im Jahre 1764 Freiherr, von M. E., 99. — 11) Sch. von Orlamünde, die unter die thüringischen Linien mitgehören. Gauhe, I. B. 163. — 12) In den Nheinlanden. Siebmacher, 1.149. N. 7.— 13) In Schles, eins der ältesten Geschlechter dieser Provinz. Die Brüder Caspar Philipp und Ernst Gottlieb, Gutsbesitzer in Schlesien, wurden den 25stcn Octobcr im I. 1709 böhmische Ritter. Sinap, l. 838. II. 982. und f. v. M. E., 206. Siebmacher, II. Th. 48. N. 5. Bon Meding, 1. N. 784. Gauhe, 1. 1637. und II. 1069. — 14) In Thüringen. Diese stammen ebenfalls von d. nürnbergischcn Patriziern ab, sind aber von den in Thüringen zu Wandersleben begüterten Sch. ganz verschieden. Gauhe, I>. 1059. Zedler, 36. B. 1384. u. Schütz v. Adelsberg ^ folg. Siebmachcr, l. 149. N. 7. Von Meding, I. 786. Schütz von Adelsberg, Adlersberg. Diese sind dem Rittervrt Rhön-Werra immatri- culirte Freiherren, die auch im Würtembergischen und b. Kammerger. zu Speycr bekannt waren. Gauhe, I. 1636- Biedermann, R. und W. I. Verzeichn. Schütz von iLytingentbal. In Schwaben. Gauhe, II. Th. 1059. Siebmacher, I. Th. 120. N. 2. Schütz v. ^>olzbausen. 1) Eine alte rheinlandische Familie, die wohl ihren Namen von ihrem in der Wctterau liegenden Rittersitze H. haben mag, davon eine Branche im Stifte Pader- born im Jahre 1430 ausgestorben ist. Ihre Stammrcihe fangt Humbracht mit dem I. 135 l an. Humbracht, Tab. 161. V. Hattstein, I. 522 — 30. Salver, 348. Gauhe, I. 1639. Zed- ler, 35. B. 1411—13. Weingartens Fürstensp. II. Th. 276. Von Meding, I. N. 786. — 2) In Frankfurt a. M. ist ein altes Patrizier - Geschlecht dieses Namens bekannt. Zcdler, a. a. Orte. Schütz v. L-eipoldsheim. Eine böhmische grafliche Familie, die mehrere Güter im Bunz- lauer Kreise hat, und früher schon in der Lausitz u. in Schlesien bekannt gewesen seyn soll. Weingartens Fürstensp. I. Theil. 276. Gauhe, I. 1638. Schütz von Modrzyyky. Der Amtsverwalter Martin M., wurde im Jahre 1702 in den Schlitz v. Schötzky. 445 böhmischen Adelstand mit obigem Zusätze erhoben, von M. E., 381/ Schütz v. Mlosbach. Ein thüringisches, auch in d. Nbcin- landcn und Böhmen seßhaftes Geschlecht, dessen Stammhaus M. bei Neustadt an der Orla liegt. Siebmacher, l. Th. 123. N. 11., der sie aber Schürzen schreibt. Von Meding, III. N. 755. König, III. Tab. Gauhe, I. 1637. Zcdler, 36. Bd. 1413. Schütz von Pansdorf. Ein nicderlausitzisches Geschlecht, das von den schlesischcn Schützen abstammen soll, und dessen Stammsitz gleiches Namens ohn- wcit Cotbus liegt. Sinap, I. Th. 838. II. 982. u. f. Gauhe, I. 1637. Zedler, 35. Bd. 1413. Schütz a. Pfeilstadt. Ein seit dem Jahre 1708 in d. Landtafel der sulzbachischen Stande i. Baiern erscheinendes Geschlecht, dessen Freiherren-Würde durch ununterbrochenen Besitzstand bis z. Jahre 1711 zurück erprobt ist; auch kommt Joh. Heinrich dies. Namens im Jahre 1671 n. als Reichshofrath vor. R. v. Lang, 234. Gauhe, I. 1636. Zedler, 36. B. 1413. Schütz von Rosenrot!). Siebmacher, V. Th. Zus. 24. N. 11., Schütz von Schötzky. Diese stammen von den S. von Lei- poldsheim und wendeten sich n. Ungarn, nachher wieder zurück nach Böhmen, und erhielten die Grafenwürde. Zedler, 35. Bd. 1412. 446 Schütz — Schulenburg. Schutz v. Trambach. Ein rheinlandisches Geschlecht, welches mit den S. von Holzhauscn eines Stammes ist. Gauhe, I. 1637. Siebmachcr, I. Th. 133. N. 13. Zedler, 39. B. 1413. Schütz von Mandcrsle^ beu. In dem jetzt preußischen Ort W. in Thüringen hatten d. Schützen auch ein Gut, (das jetzige von Hcnningische). Sie sind aber von den obigen thüringischen Schützen verschieden. Siebmachcr, I. 149. N. 3. Gauhe, II. 1969. Von Meding, I. N. 786. Schütz auf Zoten. Eine schlesische Familie, die zu Anfang des 18ten Jahrhund, vorkommt, aber von den andern schlesischen Geschlechtern dieses Nam. ganz verschieden ist. Gauhe, II. 1969. und folg. Schukuecht. Der Dechant auf dem Wischchrad, Procop, wurde im Jahre 1761 Ritter, von M. E., 296. Schulcuburg v. d., Schm yleubuvg, Schulemburg, Schul,nburg, Schulcuborck, Schulenborg. Dieses theils adliche, theils freiherrliche, theils gräfliche Geschlecht hat sich in d. M. Brandenb., wo es das Erb- küchcnmeistcramt besitzt, in Chur- jetzt Königreich Sachsen, in dem H. Braunschweig, Magdeburg, im F. Halberstadt, Anhalt, Sachsen-Gotha, Altenburg, in der Niederlausitz und in mehreren andern Landen verbreitet. Es hatte vor Zeiten die Münzgerechtigk., war vom Landgerichte Tangermünde eximirt, und hielt selbst 2mal jahrl. Landgericht zu Apcn- bürg und Betzendorf. Es soll dieses Geschlecht von K. Karl d. Großen in den Adelstand erhoben worden seyn, doch wollen andere, daß sie zur Zeit, als die Wenden aus der Mark vertrieben worden, mit Marggr. Albrecht dem Bar schon als Ritter dahin gekommen seyen. Heinrich von S. wurde im I. 1366 vom K. Karl IV. auf d. Reichstag zu Nürnberg wegen d. vier len Dienste, die er bei Verfertigung der güldenen Bulle geleistet, zum Ritter geschlagen, Aler xandcr von S., Generallicuten., zuletzt Gouverneur zu Stade, v. K. Joseph I. im Jahre 1794 in den Freiherrcnstand erhoben, und der Generalfcldmarschall der Republik Venedig, Freiherr Matthias Johann S. und s. Brüder Daniel Bodo und Friedrich Wilhelm, so wie seine Schwestern, Ehrengard Melosina und Margarethe, Gertrud, wurden i. Jahre 1716 am 23sten October in den Neichsgrafcnstand erhoben. Zedler, 36. B. 1632. v. M. E., 29. braxinei Vita ^.le- xandri LebuIenburZ. - 'Iribus IIbris carmin. illustrata. Vit. 1634. 8. I. Alph. 1 Bog. Verschiedene specielle Familien-Nachrichten findet man verzeichnet in kiistneri Libl. bist, branden- bui -A. ?. I. 748—69. x. II. 146 — 169., auch in Weisens Lit. der sachs. Gesch. II. Theil. 633 — 36. N. Vit. Smalcr, 2. Leichenpr. auf Joach. von Sch. auch vom Urspr. und Ankunft dieses Geschlechts. Alt-Stettin, 1696. 4. 6 und einen halb. B. Schulcnburg Schullcnburg. 447 ^dr. dastonis Oc. de viia ei. vditu Ucicdardt Scdulcndurgii, in gna de origine, progressu et liusa larniliae. krankn!. 16t>1. 4. 6. Bogen und in Undoinan- ni Lollect. Inst. kalacc». IVIared. III. Theil. 296—334. in König, III. Th. 1020 —26. I.. kecken- stein, ^nlaennr 8edu1endurg. kips. 1610. 4. und in König, III. 996— 1043. Dess. 'Idealr. sax. x. 131 — 37. k. 8crasii 8edulend. e.d.genkrnsae-8cdn- lond. ^rvsapiae ex antignis ve- stigiis ninniinentis deductis. Nugd. 1611. 4. 6. Bog. Teutsch. Urspr. des uralten weltberühmt, adlichen Geschlechts der v. Sch. Magdcb. 1611. 4. 6. u. einen halben Bogen, kj. (8srasii)8edu- lendurgiados usgue ad usita- tarn generosas prosa^ziae in al- danr s. seninrem et nigruni si- ve jnniorein pro- ductae ex arcdivis, dslunctor. codieillis, cocnodianis etc. k. II. 4. 6. Bogen. ks. Lcliulen- durgiadvs per generalem aldue proöapiae linearn, guae Lns- sonia dicitur ex geneulogia in Ldpd. a 8ednlendurg collecta etc. id. e. 3 und einen halben Bogen. In tldpd. a 8cdulend. cvllscta etc. id. e. 3 einen halben Bogen, und alle 3 Teutsch, v. Urspr. des uralten Geschl. d. von Schulcnb. Magdeb. 1611. in Colleet. k'Iarcd. k. V. S. 1. u. ff. und dk XII. 1—62. M. Heinsii Leichenpr. W. von Sch. sammt Bericht vom Ursprung u. Aufnahme dieses Geschl. Frankfurt, 1646. 4. 9 Bogen. 1646. 4. 10 Bogen. Von Uechtritz, Ehrengcd. s. verstorben. Gemahlin, mit historischen und geneal. Anmerkung. 1706. I. Seiferts Ahnentafeln. II. THI Waltderl singnlaria klagded. k. XI. dap. 4. Grundmann, 43. Angcli, t^nnal. 246. und ff. Prauns adliches Enropa, §. 769. Hüb? ncr, III. Th. Tab. 996 — 98. Pfcfsinger, Hist. des braunschw. lüneburgischcn Hauses. I. Theil. 613 — 42. Beckmanns anhaltische Hist. III. Th. 996— 1043. Ilarenderg, Hist. -eelcs. Handel sd. p. 1476—78. In Cramers Gr. Kirchenchron. IV. Buch. 66. steht auch eine kleine Stammliste derselben. Gauhe, I. 1639 — 1647. II. 1796— 1806. Zed- ler, 36. B. 7601 — 1636. König, III. Th. 1020. ii. ff. Span? genberg, Adelssp. 'k. II. k. II. (I. 16. p. 196. t^IIg. geneal. Handln I. 784—800. F. Glaf- fey, kurze hist. Beschr. des freiherrlichen und hochadlichen Geschlechts derer von Schulcnburg vor d. Sard. Generalfeldzeugm. Fhr. von Sch. ein Manuscript. Uechtritz, Geschlechtserz. I. Th^ 26. Taf. III. 266. Chr. Go- clen versprach auch eine Gesch. dieses Geschlechts. Der Kammer- Secret. Frcybcrg zu Magdeburg arbeitete im Jahre 1786 an einer Gesch. der adl. Familie von der Schulenburg. Hartmanns Samml. Lüdersens Sammlung. Siebmacher hat 2 ganz verschiedene Wappen, davon er das eine I. Th. 168. N. 10. unter den sachs., d. andere II. 111. N. 11. unter den rheinländ. Adel setzt. Schullenburg. Die Freyinn Anna Ludovica, wurde i. Jahre 443 Schullcr — Schulz. 1722 Reichsgräfin, von M. E., S. 30. Schullcr von Schulleru. Der königliche Richter zu Znaym, Peter, wurde im Jahre 1713 den 4ten Mai in den böhmisch. Adelstand erhoben, von M. E., 444. Schulte, Schölte, Schnitze vou der K.uhe. 1) Eins der ältesten bremischen Geschlechter, das bei d. Erzb. das Erb- küchenmcisteramt des Bißthums Br. besaß, und früher waren sie wahrscheinlich dessen Beamte, Schultheißen ?c., worauf sie ihren alten Namen Lüh oder Lühe in d. Amtsnamen Sch. verwandelten, auch Burgmanncn und Erbherrcn auf Horneburg sich nannten. Zedler, 18. B. 1033. und 36. Bd. 1660. Gauhe, 1. 1647. und f. Mußhard, Seite 460. — 2) Die Schulten oder Schultzen im Stettinischcn, Stol- pischen und in Rügen sind von jenen wahrscheinlich ganz verschieden. Zu ihnen gehörte der schwedische Gcnerallieutenant Valentin, der im Jahre 1723 verstarb. Micräl, VI. Buch. 376. Zedler, an dem zuletzt a. Orte. Gauhe, l. 1648. Siebmachcr, I. Th. 186. N. 12. V. Theil. 160. N. 6. Von Meding, l. N. 780. 781. Köhler, von den Erblandhof. 69. u. f. Lüdersens Samml. Schuldes. Der Hofkammcr- Rechnungs-Commissär und Gerichtsschreiber zu Wolfrathshausen, jetzt Oberaufschlagsbeamter in München, erhielt den 2lstcn Juli im Jahre 1790 vom Churfürst Karl Theodor ein Adcls- und Rittcrdiplom. R. von L., 641. Gchulthciss. Johann Franz, Reichspostmeistcr zu Memmingcn und Dillingen, wurde im Jahre 1730 nobilitirt. v. M. E., 44Z. Schultz. 1) Ein am 3tcn Mai im Jahre 1760 in mannlicher Linie ausgestorbenes, vormals im Sachsen-Laucnburgisch. begütert gewesenes Geschl. Von Meding, 1. N. 782. — 2) Der Ncichstaxator Johann Ferdinand Edler von S., erhielt mit seiner Gattin Maria Anna, geborncn Penkgraf, im Jahre 1788 die Bestätigung des Reichsritterstandes mit Edler Herr, von M. E., 206. — 3) Heinrich, wurde d. 10ten October im Jahre 166V vom Kaiser in den Adelstand erhoben. Schultz vou Gramschütz. Ein schlesisches Geschlecht, aus dem Matthäus Sch. ein gelehrter Pfarrer zur Zeit Luthers, mit dem er correspondirte, bekannt ist, der zuletzt Bischof zu Brandenburg und des Churfürsten vertrautester Rath war. S>- nap, II. 217. 976. Angcli, märkische Chronik. 266. Gauhe, I. Th. 1660. Schultz vou Schultzen- dorf. Andreas, wurde d. 26. Februar im Jahre 1661 in den böhmischen Adelstand erhoben. Schulz vou Eulenburg. Der Hauptmann Joseph, wurde im Jahre 1820 mit von E. geadelt. von M. E., 446. Schulz v. Eeichteuthal. Der Stückhauptmann Joh. S. auf dem Spielberge zu Brünn, Schulz-Morlin Schussmann. wurde im Jahre 1767 mit von L. geadelt, v. M. O., 261. Schulz-Morlin. Dcr Con- tributions- Hauptcassier Caspar, wurde im Jahre 176S mit Edler von nobilitirt. von M. O., S. 261. Schulz von Rothenacker. Der Hauptmann Caspar, wurde im Jahre 1786 mit von N. geadelt. von M. E., 446. Schulz von Sternwald. Der Sappeur-Hauptm., Franz S., wurde im Jahre 1819 mit von St. geadelt, von M. O., 261. Schulz von Strassnitzki. Der westgalizische Gubernialrath, Leopold, wurde im I. 1868 m. obigem Zusätze geadelt, v. M. O., 261. Schumacher. Ein lünebur- gisches, schon im Jahre 1299 bekanntes Patrizier - Geschlecht, welches am 16ten März im I. 1693 mit dem letzten weiblichen Sprossen desselben, der Frau Dorothea S. verheiratheten v. Dö- ring, erlosch. Büttners Genealogie der lüneburgischen adlichen Patrizier. Kkk. 62. Bon Me- ding, III. N. 763. Lüdersens Samml. Schumann. Ein böhmisches sreiherrliches Geschlecht, aus welchem einige aus dem tlalench 8. Hclalb. angegeben. Zedler, 36. 1664. Schumann von Mann- segg. Der Reichshofrathsagent Johann Georg Ignatz, wurde im Jahre 1790 in den Reichs- adelstand mit von M. erhoben, von M. E., 446. Schumm. Der churpfälzi- u. Band sehe Oberamtmann ?c., Johann Georg, wurde mit seinen Brüdern , dem Neichshofagenten Johann Albert und dem Regierungsrathe der Marggrasin von Baden, Johann Adam i. Jahre 1726 in den Neichsadelstand erhoben. von M. E., 446. Schurff. 1) Ein schlestsches Geschlecht, welches aus d. Hause Dobrutky stammt. Dcss. Wappen ist aber von der Beschreib, der folgenden verschieden. Siebmacher, II. Th. 39. N. 3. Von Meding, III. N. 764. — 2) Eine alte freiherrliche Familie in Ty- rol und Steyermark, welche im Jahre 1270 aus Baiern dahin gekommen, die aber auch im 17. und in der erstem Halste d. 18. Jahrhund, noch in Baiern seßhaft war. Brandis, tyrol. Eh- renkr. II. Th. W. Hund, bai- erischcs Stammb.1. 331. Schmutz, III. Th. 326. Gauhe, I. Th. 1661. Zedler, 36. Bd. 1676. Siebmacher hat 2 Wappen, die ganz verschieden sind, davon er das eine, II. Th. 39. N. 3. unter den tyroler, das andere, 66. N. 7. unter den baierischen Adel setzt. Schurfseisen, Schurfs- ep>sen. Eine mit den Schlüssen einerlei Ursprung und ahnliches Wappen führende, am Am- cresee in Baiern seßhafte Familie. W. Hund, I. 331. u. f. Siebmacher, II. 69. N. 12. Schuriuu. Ritter in Nog- gersberg in Steyerm. Schmutz. III. 626. ' Schussmaun vou ^o.ueu- feld. Dcr Oberstwachtmeister, Wilhelm, wurde im I. 1311 29 460 Schustek mit von H. geadelt, von M. O., 261. Schultet. Der Generalfcld- wachtmcister Emanuel von S., wurde im Jahre 1797 Freiherr, von M. O., 85. Schuster. 1) Der Major ?c., Joseph von S., wurde i. Jahre 1810 Freiherr, von M. O., S. 85. — 2) Der Großhandlungs- Dircctor Cassian, wurde im I. 1808 Ritter. V. M. E., 206. Schuster vou Dschenkau. Der höhmische Gubernialsecretär, Johann Matthias, wurde im I. 1798 mit Edler von T. nobili- tirt. von M. E., 445. Schustern- Diese besaßen von 1816 —1820 die Herrschaft Birkenstein in Steyerm. Schmutz, III. 525. Schuybar gen. Mischling. Zu d. obigen 126. schon vorkommenden Artikel Milchlingen Schutzbar ist hier noch hinzu zu setzen, daß es auch ein rheinlän- disches, und besonders in Ober- Hessen begütertes Geschlecht ist. Humbracht, Tab. 140. 141. 161. Bon Hattstein, R. W. 111. 478 — 88. Biedermann, R. W. Tab. 60 — 64. Gauhe, 1. 1652. Zed- lcr, 35. 1711. und f. N. gen Handbuch, 1777.143—50.1778. 187. Schuybvcth von Schutz- werth. Der Landesadvvcat in Böhmen, Ernst Norbert, und s. Bruder Johann Joseph, Rathsmann zu Prag, erhielten im I. 1744 die Bestätigung des Adelstandes. v. M. E., 445. Schwand von Doggenburg. Der Obcrstwachtmeister Schwab. und Unterlieutcnant d. k. k. Trabanten-Leibgarde, Franz Sch., wurde wegen 37jahriger Dienstjahre im Jahre 1813 mit von D. geadelt, v. M. O., 261. Schwab, Schwabe, Schirm ve. Dieses Namens giebt es auch viele Familien, und zwar: I.) In verschiedenen Provinzen. 1) In Baiern , wo sie sich Heelen genannt Schwab schreiben. Siebmacher, I. Th. 95. N. 15. >— 2) In Franken. Siebmacher, III. 130. N. 2. — 3) In Oestreich. Siebmacher, III. Th. 65. N. 1. — 4) In Schlesien, wo sie sich meist Schwa- ven schrieben. Siebmacher, II. 47. N. 7. V. Theil. 72. N. 11. — 5) Zu Hall in Schwaben, wo sie unter den ehrbaren Geschlechtern stehen. Siebma- chcr, V. Th. 258. N. 6. — 6) Zu Nürnberg. Siebmacher, I. Th. 164. N. 1. — 7) Im Mek- lenburgischen, ein Geschlecht, d. Siebmacher, III. Theil. 167. N. 11. unter den preußischen Adel rechnet, und aus welchem im Jahre 1298 Ulrich Sch. d. erste Comthur zu Nemerow gewesen. Bon Meding, II. N. 810. II.) Ohne Beinamen. Schwab. 1) Ein altes aschaf- fenburger Geschlecht, welches am 3ten April im Jahre 1811 vom F. Primas Ritter - und Adelsdiplom erhielt. Seyferts Stammtafeln. III. Th. N. 18. R. von Lang, 542. — 2) Der Großhändler in Wien, und Inhaber der Jndienne - Fabrik zu Gratz, Ignatz Sch., wurde wegen Em- porbringung der Fabriken im I. Schwab — Schwager. 461 1785 mit Edler von geadelt, v. M. O., 262. III.) Mit besonderen Beinamen. Schwab von Chwatliu. Ein böhmisches Geschlecht. Nebels sehensw. Prag. 127. Zedler, 35. B. 1729. Gauhe, II. 1061. Schwab von Lichtenberg. Man s. oben, 41. 5), und ist hier noch zu bemerken, daß Heinrich von L. im Jahre 1296 und Berthold 1338 sich ausgezeichnet haben. Johann von Schwab, welcher im Jahre 1540 Margarethen von Lichtenberg, die letzte ihres Geschl. geheirathet hatte, brachte dadurch deren Güter u. Namen auf sein Geschl. Schön- lebens Ltemmat. I. Th. lit. b,. Gauhe, I. 893. Zedler, 35. B. 1728. Schwab von Nlolsheim. Ein clsaßisches Geschlecht, dessen Wappen Siebmacher, II. Theil. 131. N. 10. liefert. Schwab v. Raigevsdorff. Johann Reinhardt, wurde den 3ten August im Jahre 1645 in den alten Ritterstand erhoben. Schwabel v. Adlerburg. Der Advocat Joseph in Wien, wurde im Jahre 1783 mit von A. nobilitirt. v. M. E., 446. Schwabcnhausen. DerHof- rath u., Johann Niclas, wurde im Jahre 1791 in den Reichs- adclstand erhoben, von M. E., 446. Schwaberger v. Ehren? fels. Der Rittmeister Johann Jacob Sch., wurde Im Jahre 1761 mit v. E. geadelt, v. M. O>, 262. Schwabhauscn. Ein thüringisches, wohl schon zu Ende des 13ten Jahrhunderts erloschenes Geschlecht, aus welch. Ave- mann in der kirchbergisch. Hist. 78. und 179. sog. und im Anhang der Diplomat. 36—41. etliche 20 Familienglieder aus d. Jahren 1279 1282 1283 1283 u. 1291 , meist als Zeugen der gräflich kirchbergischen und glei- chischen Vasallen aufführt. Ohne Zweifel ist das zwischen Ohrdruf und Golha gelegene in d. den F. von Hohenloh gehör. Ober- grafschast Gleichen liegende Dorf dieses Namens, der Stammsitz derselben gewesen. Sagittar, glci- chische Historie. 104. Zedler, 35. 1750. Schwachhelm. 1) Der Hofrath und Resident an der Ottomannischen Pforte, Joseph Peter, wurde im Jahre 1754 in den Neichsadelstand erhoben, v. M. E., 446. — 2) Derselbe und sein Bruder Gabriel Franz, wurden im Jahre 1763 in den Reichs- und östreichischen Freiherrenstand erhoben, v. M. E., 99. — 3) Der königl. baieri- sche Oberste, Friedrich Sch. in München, ursprüngl. ein Schweizer und Franz Daniel, Hofrath des Kardinals von Baiern, erhielten vom K. Maximilian Joseph den 14tcn September im Jahre 1770 ein Freiherrendipl. R. von Lang, 234. Schwäger v. Hohenbruck. 1) Der Hauptmann bei d. Pon- tonier-Corps, Ignatz, wurde im Jahre 1772 mit von H. geadelt, von M. E. , 446. — 2) Der Feldmarschall-Lieutenant ?c., Jo- 29 * 452 Schwuerzel — Schwan. seph S. von H., wurde wegen 62jahriger Dienste im I. 1820 Freiherr, v. M. O-, 85. Schwaerzel, Schwerzcl. Eine alte hessische, am Schwalm- strome begüterte Familie. Zcd- 35. Bd. 1797. Gauhe, I. Th. 1663. Schwärz! v. Rettenberg. Der Einnehmer Johann Andreas in Slavonien, wurde im Jahre 1701 Nut von R. nobilitirt. v. M. O., 262. Schwaiger. 1) Ritter, welche Hosrain in Steyermark besaßen. Schmutz, III. 631. — 2) Der banatische Waldburger :c., Franz, wurde im Jahre 1783 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 262. — 3) Die Brüder Dominicus, baierisch. erster Baurath u. der Secretar Franz Xaver in München, erhielten v. K. Karl Theodor den 2. September im Jahre 1790 ein Adelsund Ritterdiplom. R. v. Lang, 642. Schwaiger. Franz, Edler von, erwarb sich den 16. März im Jahre 1783 die Adelswürde, worüber das kaiserliche Diplom beim Leupold, I. Th. 4. Bd., 606. zu lesen. Schwaigern, Schweigern. Ein erloschenes, im vormaligen frankisch. Rittercanton Orts Bau- nach begütert gewesenes Geschl. Biedermann, B. Tab. 266—67. Siebmacher, II. Th. 74. Von Meding, III. N. 767. Salver, 216. 217. 219. Schwainingen, Schwellungen. Ein frankisches, dem ehemaligen Rittercanton Altmühl incorporirtes Geschlecht. Biedermann, A. Tab. 244. StieberZ Regist. zu den Biedcrmannischen Tabellen, im Vorbericht, 2. eine halbe Folio-Seite. Schwalbach, (zu Nieder- boffhcim.) Zwei rheinländische Geschlechter, davon eins zwisch. 1276 und 1639, wo es mit Melchior Meinhard ausstarb, bekannt war. Diese beiden Geschlechter unterschieden sich durch die von ihren Wappen entlehnten Benennungen: die mit den Ringen und die mit d. Schwalben. M. s. auch Noth v. Burg- Schwalbach. Estors Ahnenprobe. 44. Schannat, Hist. bulch 197. Humbracht, Tab. 269 — 271. Von Hattstein, I. 631 — 34. III. 489. und folg. Gauhe, I. 1663. Von Meding, I. N. 787. und folg. Siebmacher, I. 124. N. 10. II. 88. N. 3., wo er aber ein von dem rheinland. verschiedenes Wappen hat, dieses letztere aber unter die schwabischen Familien rechnet. Schwalb enfeld. Georg Wenzel, wurde den 6ten Jan. im Jahre 1699 in den alten böhmischen Nitterstand erhoben. Schwalenbcrg, Schwa- lemberg. 1) Eine alte grast. Familie, die zuerst im I. 1098 vorkommt. Cyr. Notters Ge- schlechtsbeschr. von den Grafen Schwabcnberg. L. II. drapen, OriZines?^i-montan. et8e!uva- lenIierZio. (ZoettinA. 1740. 4. Zedler, 36. Bd. 1821— 1830. Gauhe, II. 1806. — 2) Eine braunschweigische Patrizier - Familie. Lüdcrsens Samml. Schwan. Dieses theils ad- I liche, theils frciherrliche alte Gc- Schwanberg — schlecht ist in Meklenburg, Pommern, Braunschwcig, Meißen, i. crzgcbürgischen Kreise u. in Böhmen begütert, u. soll s. Stammhaus das Stadtchen dieses Namens im Meklenburgischen gewesen seyn. Es kommt zuerst im Jahre 1203 in Urkund. vor. Micräl, VI. B. 627. Laldin, 'I. IV. Gauhe, I. 1654—56. Siebmacher, V. Th. 160. N. 9. Zedlcr, 35. B. 1840 — 42. V. Meding, II. N. 811. Schwanbrrg. 1) Schwaneberg, Schwanenberg, Schwah- nenberg, Swaneberg, eine frei- herrliche, im 17ten Jahrhundert aber größtentheils erloschene Familie, die sich von dem Bcrg- schloß und Flecken dieses Nam. in Böhmen also genannt hat. Zedlcr, 35. B. 1343. Gauhe, II. 1061. Siebmachcr, I. Th. 31. N. 12. 576. N. 2. IV. 8. N. 2. V. 83. N. 4., welche Wappen aber etwas verschieden sind. Von Meding, I. N. 789. — 2) Der kaiserliche Geheime-Rath Felix Rettel von S. in Schlesien, wurde im Jahre 1734 in d. Reichsfreiherrenstand erhoben, und soll zu der bei 1) gedachten im 17ten Jahrhundert sehr heruntergekommenen Familie gehört haben. Gauhe, II. 1061. Zed- ler, 35. B. 1844. Sinap, II. Th. 435. — 3) Schwanberg an dem Roßeck, lebten im 14tcn Jahrh, in Steyermark. Schmutz, III. 534. Schwanda von Zemschitz. Wenzel S. zu Prag, wurde im Jahre 1767 mit dem Beinamen von Z. nobilitirt. von M. O., 262. Schwanewede. 453 Schwandner. 1) Der Hof- kammerrath Joachim, wurde im Jahre 1738 in den alten Nit- tcrstand erhoben, und präsentirt den 18ten Februar im I. 1739. von M. O., 144. — 2) Der äußere Rath Georg Gotthard in Wien, wurde im Jahre 1754 geadelt, von M. E., 446. — 3) Der Besitzer der Herrschaft Roggendorf, Joseph Gotthard von S., wurde wegen s. ökonomischen Verdienste im I. 1803 Ritter, von M. O., 144. Schwancbeck, Schwanbech. War eins der ältesten deutschen, besonders im Brandenburgischcn, Meklenburgischen, auch in Sachsen begüterten Geschlechter, das von 1468 — 1624, wo es mit Christoph von S. ausgest. ist, vorkommt. Lpener, 1?Im0v. In- sign. TAK. 20. und p. 368. Von Hagen, Beschreib, d. Stadt Teltow. 23. und folg. Siebmacher, I. Th. 168. N. 1. Von Meding, 1. N. 790. Schwaneflügel, Schwas nenfloegel. Unter den Patriziern zu Göttingen kamen diese im I4ten Jahrhundert vor, und haben ihre Nachkommen noch a. dem Eichsfelde schöne Lehngüter. Zedler, 36. B. 1849. Schwanewede. Ein alter böhmischer Adel, dessen gleichnamiges Stammschloß nahe bei Blumenthal gelegen, aber schon im Jahre 1308 in dem Kriege, den die Ritterschaft mit der St. Bremen geführt, zerstört worden. Mußhard, 'VlreaN. Lrem. 485. Lüdcrscns Samml. Zedü lcr, 35. B. 1852. Gauhe, I. 4o4 Schwanitz — Schwartzenholz. Th. 1656. Von Meding, 1. N. 791. Schwanitz. Eine der altes stcn, wohl von den Wenden abstammende lausitzische Familie. Grosscrs lausitzische Merkwürdigkeiten. I. Th. 234. IV. Th. 164. Gauhc, l. 16S7. Zedler, 35. B. 1888. Schwannasini. Der Nic- derlagsvcrwandte Joh. in Wien, wurde im Jahre 1734 mit Edler von Ritter.- v. M. O., 148. und E., Berichtig. S. 9. Schwanner von Schwa- nenfcld. Der Hauptmann Johann Georg, wurde im Jahre 1763 mit obigem Zusatz geadelt, von M. E., 446. Schwanowiy. Eine i. brie- gischen Fürstenth. begüterte alte Familie. Luca, schlcs. curieuse Merkw. I400i Schwanringcn. Reichserb- Feuer-Herrem Johann Lctzners Stammbuch der Edlen v. Schw. und Herren zu Plessc. Mühlhausen, 1687. 4. selten. M. s. a. Schwaneflügel u. Plesse. Zedler, 28. B. 810. Schwarte, Schwarz, Schwartz. 1) Ein östreichisches Geschlecht. Siebmacher, III. 76. N. 4. -— 2) Eins vergleich, daselbst. Siebmacher, V. 55. N. 11. — 3) Noch ein östreichisches Geschlecht. Siebmacher, V. 57. N. 7. — 4) In Franken, die schon 1260 vorkommen. Hönns coburgische Chron. II. Th. 24. — 5) In Hessen, die 1684 vorkommen.— 6) In Westphalen, besonders i. Lippischen, die im Jahre 1413 vorkommen. — 7) Ein ausgestorbenes braunschweigisches Geschlecht. Von Meding, II. N. 821. Lüdersens Sammlung. — 8) In Schlesien und. Thüringen. Siebmacher, II. 51. N. 6. Von Meding, II. N. 312. Sinap, I. 838. und folg. Gauhe, I. 1657. Zedler, 35. B. 1897.- 9) Rothenburgische adliche Geschlechter. Siebmacher, V. 246. N. 6. und 250. N. 8. — 16) Ein kölnisches eidliches Geschl. Siebmacher, V. 306. N. 6. — 11) Joseph Earl Sch., Secret. der ob der Ennischen Regierung, wurde im Jahre 1794 nobili- tirt. von M. O., 262. Schwary v. Harten. Unter die Geadelten weiß sie blos Siebmacher, III. 161. N. 9. zu setzen. Schwartz von «Oberdorf, «Obersdorf. Eine schlcsische u. östreichische Familie. Okolski, 'I. II. 0n6. Ool. p. 292. Sieb- machcr, II. 62. N. 13. Sinap, I. 838. Von Meding, II. N. 813. Schwary von Schwartz enfeld. Der Verwalter der Herrschaft Hauspach in Böhm>, Franz Anton, wurde mit seinem Brudc' Joachim Anton im I. 1710 den 10ten October in den böhmischen Adelstand mit v. S. erhoben, von M. E., 446. Schwaryenbach. Der Freiherr , Siegmund Friedrich Bo- haimb, wurde bei der Krönung K. K. VII. im Jahre 1742 mit Karls des Gr. Schwerdte zum Ritter geschlagen. Ransts gen. historische Nachr. III. Th. 1073. Zedler, 36. B. 1976. Schwartzenholz. Ein sehr altes Geschlecht, das schon zu Schwarhenhorn Zeiten K. Heinr. des Voglers in 5 der Alt-Mark Brandenburg be- " kannt gewesen. Entzels altmärkische Chronik. II. B. 64. Siebmacher, III. 140. N. 7. Zedler, 35. B. 1S90. Schwartzenhorn. Eineschle- sische Familie, die auch schon zu .Heinrichs des Voglers Zeiten vorkommt. Sinap, I. Th. 839. Gauhe. I. 1659. Zedler, 35. B. 1990. Siebmacher, IV. 69. N. 1. Schwartzenstaiu zu Bugl- bürg. Auf Norckhaw gesessen , ein baierisches Geschlecht, das W. Hund, II. 288 —90. von 1300—1536 aufführt. Siebmacher, I. Th. 77. N. 6. Schwaryeuwolff. Eine alte böhmische Familie. Nedels se- hensw. Prag. 127. Zedler, 35. B. 1992. Schwaryhoff, Schwardt- Hof. Einige rechnen dieses Geschlecht zu dem preußischen, Andere zu dem liefländischen Adel. Siebmacher, III. 168. N. 7. zu beiden. Von Meding, II. N. 819. Schwarykopff. 1) Ein sehr altes eidliches Geschlecht in der Altmark, das um das Jahr 919 schon vorkommt. Enzelin, altmärkische Chron. von Orten. Zedler, 35. B. 2002. Siebmacher, I. Th. 174. N. 3. V. 293. N. 4. V. Meding, II. Th. N. 820. — 2) Der k. baier. Ap- pellations-Gerichtsrath, Bcnedict Friedrich Sch., wurde den 25. April im Jahre 1798 vom K. Franz II. geadelt. R. v. Lang, 342. — Schwarz. 456 Schwarykopp, Schwary- köpf. - Ein braunschwcig. Geschlecht, welches vorher Schwarzkopf hieß, und aus welchem der braunschweigisch - wolfcnbüttelsche Geheime-Kammerrath mit Abänderung des Namens den Adel erlangte. Siebmacher, V. Th. 144. N. 12. Von Meding, II. N. 820. Lüderscns Samml. Schwarz auf Artelsho- fen :c. Der baierische Handl. Appellativnsgerichts- Assessor und Großhändler Benedict, zu Nürnberg , erhielt den 30sten November im Jahre 1816 ein Adelsdiplom. N. v. Lang, 141. Schwarz v. Rauffeuberg. Der Hauptmann der Deutschmeister-Infanterie, Johann, wurde im Jahre 1813 mit von R. geadelt. von M. O., 262. Schwarz v. Rothcnburg. In Schwaben, von denen Zedler, 36. B. 1897. sagt, daß sie zweierlei gewesen, und unter d. neuern Adel zu zählen wären. Schwarz von Schwarz- fauln. Der Oberstlicuten. Ellas S., wurde wegen 35 jahrig. Dienste im Jahre 1764 mit von Sch. geadelt, v. M. O., 262. Schwarz von Schwarzwald. Der k. k. Nath w., Ignatz Dommin., wurde im I. 1818 mit Edler von Sch. geadelt. v. M. O., 262. Schwarz von IVeisien- burg. Der Stadrichter zu Hra- disch. Johann Franz, wurde im Jahre 1773 mit v. W. geadelt, von M. E., 206. Schwarz v. rvindshoim. Der Hauptmann Joh. Ehrhard, wurde wegen 42jähriger Dienste 466 Schwarzach Schwarzenberg. im Jahre 1766 mit von W. geadelt. von M. O., 262. Schwarzach zu rvagen- Hausen. Ein rheinlandisch. Geschlecht. Carl Joseph, Freiherr von Sch., wurde von K. Karl VII. im Jahre 1742 mit Karls des Gr. Schwerdt zum Ritter geschlagen. Ranfts Geneal. III. B. 1074. Zedler, 36. B. 1963. Won Hattstein, I. 636. und f. III. Supplem. 136. und folg. Neues genealogisches Handbuch, 1773. 186. Siebmachcr, I. 202. N. 12. V. Th. 180. N. 9. V. Meding, II. N. 814. Schwarzenberg. Dieses östreichische, steyermark. u. böhmische Geschlecht hieß ursprünglich Scinsheim, dessen Stammvater der vom K. Konrad I. im I. 917 z. Tode verurtheilte Schwager K. Siegismund, Namens Erkinger war. Als sie i. Jahre 1420 Schwarzcnberg in Franken erlangten, nannten sie sich Sch. Ein E. wurde im Jahre 1429 zum Freihcrrn von Sch., Adolph 1699 zum Grafen, und sein Enkel Johann Adolph den 14ten Juli 1670 vom K. Leopold in den Rcichsfürstenstand erhoben. Dessen Enkel wurde den 26sten September i. Jahre 1723 Herzog von Krummau in Böhmen, und sein Sohn Joseph Adam Johann Nepomuck, erhielt im Jahre 1746 die Ausdehnung der Fürstenwürde auf die Nachkommen beiderlei Geschl., Karl Philipp aber, der Bruder des regierenden Fürsten, d. 20. April 1814 eine Wappenvermehrung. LucLlini 'I?. II. p. 449. Biedermanns Fürsten, Tab. 86 —99. Salver, 366. 396. 408. 396. 399. 446. 464. Gaulle, I. 1669— 1663. II. 1062-68- Ilist. insigll. jz. 627. 'lab. 22. Siebmacher, I. Th. 16. N. 4. IV. Th. 1. N. 2. Won Meding, II. N. 316 —17. 641 — 46. Hartmanns Sammlung. Lüdersens Samml. Wohl- beglaubte Ausführung, sowohl grast, als auch freiherrl. schwar- zcnbergischen Stammregist. 1659. mit K. I'. Nelob. ^c>. Ua«wrii Irancon. recliviva. (1702. 8.) N. 6. Historisch-genealog. Nachrichten von dem durch!. Hause Schwarzenberg, in Ignatz Köll- manns Volksb. der Aufmerksame. Jahrgang 1814. N. 43. Hübner, I. 269. III. T. 936 — 38. I. II. Huimb, Keliwar^eu- boi'ga glcwlosa cle ortu et ges- lis geutis Lobrvarzienbeig. Ile- gousp. 1708. 8. Schmutz, III. 637 — 38. V. Schönberg, Adels- schcmat. I. 34 — 33. Gothaisch. genealogischer Hofkal. 1826. 138. und folg. Masch, 167—69. R. von Lang, 8. von M. E., 6. und 8. Zedler, 38. B. 1976. Schwarze»lberg, Schwar- zenburg. Eine ehemals reichsfreie Familie am Rhein, die mit den im I. Bd. 366. aufgeführten Flach von Schwarzenburg einerlei Hauptschild hat, u. daher wohl auch mit ihm einerlei Ursprung haben mag. Sie kommt seit dem Jahre 1329 vor, und die letzte des Geschlechts, Ursula, Joh. Warsbergs Gemahlin, starb im Jahre 1591. Humbracht, Tab. 217. Gauhe, I. 407. V. Meding, II. N. 813. Siebmacher, I. 28. 6. Schwarzenfelss Schweiger. 467 Schwarzenfelss. Der vom Grafen Anton Heinr. v. Schwarzburg mit seiner Freundin Offen- ny im Jahre 1604 zu Frankenhausen erzeugte Sohn Johann Heinrich Oberhaupt, nachhcriger gräflich schwarzburgischcr Stallmeister, wurde vom K. Fcrdin. III. unter dem 17ten Juni des Jahres 1641 in den Adelstand erhoben, und ihm der Name Schwarzenfclfi beigelegt. Er ist der Stammvater der Herren v. S. im Altenburgischen, welche die ehemals gräflich Gleichische, nachher v. Nedwitz., dann Wciß- bach., darauf von Feilitzische, nachher von Pustern., weiter v. Riedeselische, endlich von Hüne- fcldische Herrschaft Altenberg im Altenburgischen besitzen. Ahnentafel Wilhelm Gerlach Adolphs von Sch. auf 16 Ahnen. Dcrgl. Ernst Friedrich Philipps auf 32 Ahnen. Bon Uechtritz, diplom. Nachr. von 1645 —1767., aus dem Zeitzcr, Adorfcr, Erlcbacher, Weimar, und Altenburger Kir- chenb. IV. Th. 80 — 83. Zcd- ler, 35. B. 1989. Avcmanns kirchbergische Beschreib. 65 — 57. Gauhe, I. 1663. V. Meding, I. N. 792. Meine Tamml. Schwarzenpachcr v. pill- stein. Der Pvstbeförderer zu Brück an der Muhr, wurde im Jahre 1731 mit von P. nobili- tirt. von M. E., 447. Schwarzenstein Mmn zu. M. s. oben, 153. Mum. Schwaven, Schwave. Ein pommcrisches, schlesisches und dänisches Geschlecht, das zuerst im Jahre 1272 vorkommt. Mi- cräl, 528. Siebmacher, V. Th. 12. N. 11. und 160. N. 10. Von Meding, IN. Th. N. 756. Gauhe, l. 1663. Zedler, 35. B. 2015. Sinap, II. 930. Schweder. Eine ursprüngl. schottländische Familie, die besonders in Pommern lebte, und eine Zeitlang aus Vermögens - Mangel des Adels sich entäußerte. Dem preußischen Gehei- menrath und bekannten Publi- cisten Christian Herrmann Schweder erneuerte K. Karl VI. im Jahre 1724 den Adel s. Vorfahren, und der K. von Preußen bestätigte ihn 1729. Jug- lers Beitr. zur jur. Biographie. V. B. 124. Schweichcl, Schweichlen, Schmeicheln. En sehr altes märkisches und sächsisches Geschlecht, welches schon zu Kaiser Carls des Großen Zeiten bekannt war. Einzels altmärkische Chronik. Müllers sächs. Annal. Zedler, 36. B. 237. Schweickhard. Der Krcis- amts-Practicant in N. O., Alois S., wurde im Jahre 1773 mit Edler von nobilitirt. v. M. E, 447. Schweidig. Eine schlesische Familie, daraus einer im Jahre 1438 Hauptmann zu Wolau war. Sinap, 839. Sicbmachcr, I. Th. 74. N. 11. V. Meding, II. N. 822. Schweiger v. Dürnstein. Der k. k. Rath bei dem geheimen Cabinette, Joseph, wurde wegen 60jähriger Diensijahre im Jahre 1807 mit von D. geadelt, von M. O., 263. Leupold, IV. B. 606. Schweiger — Schweinitz. Schweiger von Lerchen- feld. Die Brüder Franz Joseph und Johann Nepomuk S. von L. auf Glogawitz in Kram, wurden im Jahre 1764 Freiherren. Leupold, IV. B. 606. von M. O. 83. Schrveikhard. 1) Aloys Edler von S., wurde im I. 1781 Ritter, von M. O>., 143. — 2) Der Oberlieutenant Albert Gottlieb S., wurde mit seinem Bruder dem herzoglich würtem- bcrgischen Hauptmann Joh. Jacob i. Jahre 1803 in d. Reichsadelstand erhoben, von M. E., 447. Schwcikofer zis Eggen- dorff u. Eisenbcrg. Der Adjutant der tyroler Landmilitz, Johann Anton und sein Bruder, Caspar Ignatz, wurde i. Jahre 1733 mit dem genannten Zusätze geadelt, von M. E., 447. Schwcinbeck, Schwein- beckhen. Ein steyermärkischcr Adel, der die Herrschaft Weinburg und Luttenberg besaß, und davon einer sich blos Luttenberg schrieb. Schmutz, III. 341. und folg. Siebmacher, III. Th. 77. N. 9. V. Th. 38. N. 4. Von Meding, II. N. 823. Schweiner. Der Rathsmann zu Nauthen in Schlesien, Roman Christian, wurde im Jahre 1716 den l2ten März böhmischer Ritter, v. M. E., 206. Schweinhuber. Der Major Ludewig von S., wurde im Jahre 1778 Freiherr, von M. E., 100. Schwcinichen. Eine schle- sische Familie, aus der im 16. Jahrhundert Hans von Schwei- nichen als ein großer Zecher bekannt ist, der sein Leben in einer Selbstbiographie beschrieben, die H. Professor Büsching in 3 Bandchen herausgegeben, auch seiner 4 Ahnen gedenkt. Der Herr Herausgeber sagt nicht, ob die Familie noch in Schlesien lebt. Es wird mit dem pohl- nischen Geschlechte Swinck, das mit ihm einerlei Wappen hat, für ein und dasselbe Geschlecht gehalten. Münster, (losmvgr. 1.16. III. 1049. Sinap, I. 840 — 46. 11.984. Zcdler ,30. B. 271. Gauhe, I. B. 1663—63. Siebmacher, I. Th. 32. N. 6. Dienemann, 132. N. 14. Von Meding, I. N. 793. Schweinitz, Schwcidniy. (Schwenze, Schwenz.) 1) Eins der ältesten schlesischen und lausitzischen Geschlechter, d. aus Pohlen nach Schlesien gekommen, im Jahre 1683 den 29. April in den Freihcrrenstand, a. 26sten Januar im Jahre 1727 in den böhmischen Freiherrenst., im Jahre 1741 in den preußischen Baronen-, 1731 aber in in den Grafenstand erhoben w. — 2) Eine auch schlcsische Familie, die im Jahre 1361 ausgestorben ist, und sich auch Schwidnitz schrieb. Sinap, II. 987. u. f. Zcdler, 36. B. 274. und folg. Bucelin, ?. III. Lool. 2. 176. Sinap, I. Th. 846 —361.11. Th. 436—44, Lei rwanui?ra- xis Heralcl. w^ütioa. II!. Th. D. v. Schweinitz, Genealogie der von Schweinitz vor der Zeit von Schwenze genannt. Leipzig, 1661. F. I. Alph. 14. B. Gauhe, I. 1663—68. v. M, E>, Schweinitz Schwenckfeld. 469 100. Siebmacher, I. B. 62. N. 6. Zcdler, 36. B. 274 — 283. Bon Meding, I. N. 794. und folg. Schweinitz von, a. Haus- dorff. Johann Siegmund von S. aufH., wurde a. 3. Mai 1724 böhmischer Freiherr, v. M. E., 100. Schweinitz auf Tscheplan. Melchior Friedrich, und Hans Christoph auf T., wurden den 20sten December im I. 1693 in den Freiherrenstand erhoben. Schweinpeckh, Schweins beck zum -Hauff. Ein altes steyerisches Geschlecht, das von 1608 an vorkommt, und ist vies leicht mit den obigen v. Stein- beck ein und dasselbe. Preven- hueber, ^nual. dt^eons. Zed- lcr, 36. B. 283. Schwcinsbcrg. Ein fränkisches, im ehemaligen Rittcrcanton Orts Nhön-Werra begütertes Geschlecht. Biedermann, R. W. Taf. Schweiske. Das prachtige Original des am 22sten December ausgefertigten Adelsbriefs, mit dem K. Leopold dem Daniel Schweiske den Adel ertheilte, d. Konncr auf 600 Rthlr. taxirt haben soll, und d. auf 12 Per- gamentblattcrn geschrieben, in rothen Sammt eingebunden, mit goldgestickten Tafeln und einem silbernen, stark, vergoldet. Wap- pen-Capscl versehen, wurde von einem churs. Major H. v. Ma- zani in N. 43. des R. Anzeigers von 1792. 366. z. Verkauf ausgeboten. Schwcitzer. Johann Jacob Casimir, wurde im I. 1710 mit Edler von nobilitirt. v. M. E., 447. Schweizhard. Der Geheime-Secretar in spanischen Angelegenheiten, Johann Bartholo- maus, wurde wegen 30jähriger Dienste im Jahre 1725 in den Neichsritterstand mit Edler von erhoben, von M. O., 146. Schwcllcr. Matthäus Anton, Wechsclgerichts- Assessor in München, erhielt am 27. Mai im Jahre 1790 ein Edelndiplom. R. von Lang, 643. Schwemlcr. Der Syndicus zu Breslau, Davio, wurde den 8ten Juni im Jahre 1701 böhmischer Ritter, v. M. E., 206. Schwcmmer v. Schwerin mcrsdorff. Der Hof- und Wirthschafts - Controlor d. Biß- thums Breslau, Johann Peter, wurde im Jahre 1726 den 22. Seprcmber mit obigem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 447. Schwcncke, Schwenke. Eine alte adliche Familie im Mün- stcrischen, deren Stammsitz Frie- senburg im Emslande gelegen; es kommt zuerst im I. 1609 vor. Zedler, 36. B. 386. Gau- he, 1. B. 1671. Siebmacker, IV. 176. N. 10. Von Meding, II. N. 824. Schwenckfeld, Schwein ckenfeld, Schwcnckinfeld. Ein ausgestorbenes schlesischcs Geschl., dem das im Schweidnitzisch. gelegene Gut dieses Namens gehört. Es kommt im I. 1332 in Urkunden vor. Lallnm M50. Uolrern. Sinap, I. Th. 861—63. Zedler, 36. B. 386. und folg. Gauhe, I. 1671. Sicbmachcr, 460 Schwendendoerffer I. Th. 60. N. 7. V. Meding, I. N. 796. Schwendendoerffer,Schwen- dendorff. Ein sehr altes sächsisches sreiherrliches Geschlecht, d. «hedem Schwenden, Schwanden gcheisen hat. Es wurde im I. 1631 unter dem K. Ferdin. II. in den freien Rcicbsritterst. aufgenommen , und Bartholomäus Leonhard mit seinen Nachkommen im Jahre 1703 vom Kaiser Leopold in den Stand d. Neichs- Panner- und Freiherren erhoben. Zedler, 36. B. 393—99. Schwender. Der vorderöst- reichischc Appellationsrath Franz Ferdinand, wurde im I. 1797 mit Edler von geadelt, von M. E., 447. Schwendi, Schwend. Eine adliche, nachher sreihcrrliche Familie in Schwaben, die das bei Guttenzell gelegene Schloß dieses Namens erbaute, nachdem sie aus der Schweiz forteilte. Sie kommt schon im Jahre 969 aus den Turnieren vor. Buce- lin, Ltemmal. ?. 3. Bürgermeister, vom schwäbischen Adel. Zedler, 36. B. 399—401. Hartmanns Samml. Gauhe, I. Th. 1670. II. 1068. Siebmacher, I. 25. N. 11. I. 115. N. 2. Schwending. Eine voigt- landische, wahrscheinlich erloschene Familie. Biedermann, V. Tab. 187—97. Schwendler. Vom Großherzog zu Weimar, wurde an dessen den 3ten September u. f. Tage 1826 gefeierten Regierungs- Jubiläo, der Landes-Directions- Präsident, Ritter des Ordens v. weißen Falken, Friedrich Chri- — Schwerin. stian August Sch. zu Weimar mit seinen rechten Nachkommen beiderlei Geschlechts in d. Adelstand der großherzoglichcn Lande erhoben. Schwenpflug von Gann scnbcrg. Ferdinand Ignatz S., wurde den 13ten März im I. 1722 in den böhmischen Adelst, erhoben. Schwcppcrmann. Ein bai- erisches Geschlecht, das mit den Hillmar einerlei Herkommens, u. in Baiern und Franken begütert ist. Salver, 298. Hattstein im Special-Register schreibt Schwäp- permann. Siebmacher, II. 66. N. 6. Von Meding, III. N. 758. Gauhe, II. Th. 1071. Schwerer von schwerem seid. Der k. k. Rath, Salz- versilberer und Tabackverlegcr zu St. Veit in Kärnthen, wurde im Jahre 1768 mit von S. geadelt. von M. E., 447. Schwerin, i) In den ältesten Zeiten Ctzweryn, Czweryn, Sverine, Swerin, Tzweryn u. Zwerin. Ein altes adliches, freiherrliches, und in 2 Linien gräfliches Geschlecht, sämmtlich aus Pommern stammend, das sich dann in Pohlen, Preußen, Schweden, in der Mark Brandenburg, Curland und Meklenburg verbreitete. Die sehr reichen Nachkommen von ihnen sangen sich mit d. Zeiten des Christenthums in Pommern an. Es war so zahlreich, daß es zu Ausgang d. 17ten Jahrhunderts aus 24 Linien bestand. Otto von Sch., der i. Jahre 1535 geboren war, (aus der brandenburgischen Linie stammend) brachte die srcihcrrl. Schwerzell — Würde nebst dem Erbkammcrers amt in der Mark Brandenburg auf seinen Stamm. Sein Sohn Otto wurde Reichsgraf. In Pommern war auch eine grast. Linie, die nebst einigen adlichen d. Erb- küchenmeistcramt besaßen. Die schwedisch. Schwerins waren Barone, und in Curland Erbfan- driche. Ueber dieses Geschlecht hat der ehemalige Pfarrer N. Adelung zu Spanteckou in Vorpommern, eine Geschlechtsfolge der von S. von 1160 an bis auf seine Zeit ausgearbeitet und herausgeben wollen, sie ist aber nicht erschienen. Oholski Ord. ?ol. s. 3. Pfefsinger, braun- schweigische Hist. Gauhe, I. Th. 1672 — 76. II. 1072 — 76. Genealogisches Taschenbuch, 1826. 108. (blos die jetzige Linie zu Wolfshagen in der Mark u. Mek- lenburg.) Joach. Fr. Sprengel, vom Geschlecht derer v. Schwerin , in Meiners und Spittlers Neuem Göttingisch. hist. Magazin, I. B. 3. ist. 1791. Siebmacher, I. 176. N. 13. Dith- mar, 8. 19. Dienemann, 168. N. 10. 183. N. 2. 266. N. 32. 263. N. 17. 348. N. 76. Klüver, 649. Micräl, Pommcrl. I. B. 623. Grundmann, 26. Lolrvvars, Oiss. pr-inochlt. vel. et Laron. ?ornirilver. 6. Buch. 377. Siebmacher, V. 160. N. 12. Sebaftiani von Czastalcn wiy. Der Casseofsicier d. Prager Zahlamts, Aloys, wurde i. Jahre 1810 mit obigem Zusätze geadelt, von M. E., 447. Sebnstiansky. Der Stadtrathsverwandte, Franz zu Oll- mütz, wurde wegen seiner Verdienste bei der Belagerung dieser Festung im Jahre 1768 no- bilitirt. von M. O., 263. Geben, Sebin, Sebsni. Eine im Stift Brixen seßhafte Familie, deren Stammschloß gleiches Namens 2 Meilen v. Briten gelegen, und die im Jahre 1466 ausgestorben ist. Bucelin, 8temmat. p. IV. Schottchens diplomatische Nachl. I. Th. 121. und ff. Zedler, 36. B. 827. Sebenarz von Hcrreirfels. Der Trankstcuercinnehmer Joh. Anton, wurde im Jahre 1737 den 26sten Mai prascntirt und mit von H. nobilitirt. von M E., 448. Sebisch, Sacbisch. Ein altes ehedem Mehlmaus genanntes schlcsisches Geschlecht, das zwar von d. Patriziern i. Brcs- lau abstammt, das aber bereits vor 180 Jahren unter den Rittcrstand aufgenommen ist. Si- nap, I. 864. II. 989. Luca, schlesische Merkw. Europ. Fama, 8. Th. Zedler, 36. B. 832. ?c. Lüdersens Samml. Siebmacher, IV. 174. N. 2. Sebottcndorf, Schotten- dorff, Scibottendorf, Zy- bottendorff, Scitcndovff, Setindorf. Ein altes schlcsisches Geschlecht, das auch in Sachsen, Preußen, Pohlcn und Böhmen begütert ist. Sinap, I. Th. 866. II. Th. 990. Siebmacher, I. Th. 70. N. 4. u. f. V. Th. 74. N. 1. Von Me- ding, III. N. 767. Zedler, 36. B. .840—44. Schmach, Soebriach. Eine alte theils adliche, theils sreiherr- liche Familie in Crain u. stey- ermark, welche die Güter Einöd und Schalleck besaß, und vom Jahre 1301 an bekannt ist. Bu- cclin, Ltoirnnat. ?. 3. Valva- sor, Ehre des H. Crain. Zedler, 36. 846. Gauhe, I. Theil. 1728. Schmutz, IV. Th. 19. Sechsern. Ein ursprünglich böhmisches Geschlecht, aus dem !Ä . W !! i! i UD U U U> W »W kAv k j >1 IW H i'W U 464 Sechter Sedclmayer. der im Jahre 1662 nach Bai- ern gekommene Bartholoma geadelt^ und Anton im I. 1792 in Baicrn ausgeschrieben wurde. R. von Lang, 643. Sechter »on Herrmann- stein. Der Oberst ?c., Johann, wurde wegen Auszeichnung bei der Vertheidigung der Festung Ehrenbreitstcin im Jahre 1797 mit von H. in den Freiherrenst. erhoben, v. M. O.< 86. Seckendorf. Eins der ältesten fränkischen Geschlechter, d. im teutschen Reiche viele Besitzungen, besonders in dem ehemaligen Nittcrcanton Steigern?., Röhn-Werra, Altmühl, Otten- wald und Gebürg, in welchen sie immatriculirt waren, besaßen. Sie waren schon im I. 1042 turnierfahig. Die Aberdarische Hauptlinie erhob K. Joseph I. den 6ten September im Jahre 1706 in den Neichsfreiherren-, K. Karl VI. aber den 2. April im Jahre 1719 in den Grafcn- siand. Die Linie Gutend genannt, erprobte in Baiern ihr Freiherrenprädicat aus dem Grafendiplom jener. Das kleine in dem Amte Langenzell liegende Dorf dieses Namens ist wahrscheinlich ihr Stammhaus. Einige Bruchstücke als Beitr. zur ältern Geschichte d. fränk. adlich. Geschlechts der Freiherren von Seckendorf, im Journal von u. für Franken. III. Bandes 6tes Heft a) 647 — 80. K. (4. a LecIeen6oi'I', Historien cleserip- tio Zent. 8eeleenclorl'. ex eclitis ae manusoriyt. clveuliientis con- Zesta, oujus siotissima eapita excer^sit L. ^desser ex Or. 4u-- nesiii in Iionorein tluj. vgnitio Iiakitae. Siebmacher, I. Theil. 101. Taf. N. 1. V. Th. 242. Taf. N. 3. ist nicht richtig abgebildet. Tyroff, Taf. 68. Sie- benkees, l. B. 83 — 86. Neues genealogisches Handbuch, 1776. 1777. 161 — 63. 1778. 187. Nachtrag. 91 — 99. Gauhe, i. 1682—84. Zedler, 36. Band. 886 —914. Struv, histor. po- lit. Archiv. I. Theil. 266 — 67. Von Hattstcin, II. Th. 319 — 62. Von Falkenstein, -4ntig. h>iorllZl>v. il. Theil. 319 — 62. Biedermanns St. Tab. 99 — 162. Entwurf einer Geschichte des Hauses von Seckendorf, eine bloße Anzeige der Kap., woraus das Werk bestehen soll, in Oet- ters hist. Nachricht, u. in Maders rcichsritterschaftlich. Magaz., III. B. N. 19. Hartmanns Sammlung. Meine Samml. Salver, 238. 246. 248. 266. 478. 668. 676. 686. Dienemann, 167. N. 9. Estors Ahnenpr. Tab. 10. Von Meding, I. N. 798. R. von Lang, 236—38. Sup- plem. 66. v. M. E., 30. Secznjacz v. Heldeilfeld. 1) Der Hauptmann Georg, w. wegen 44jähriger Dienstjahre im Jahre 1769 mit von H. geadelt, v. M. O., 263. — 2) Der Oberstlieutenant und Command. der Temeswarer Bannatisch. Mi- litz ec., Arsenius, wurde im I. 1767 Freiherr, v. M. E., 100. Seddelcr. Der Hof- und Legations-Rath a. russisch. Hofe, Johann, wurde im Jahre 1782 Freiherr, v. M. E., 100. Sedclmayer. 1) Der niederöstreichische Appcllativns- Rath Sedelmayr — Seebach. 466 Joseph, wurde im Jahre 1819 mit Edler von geadelt, von M. O-, 264. — 2) Der königlich baierische Appellations - Gerichts - Raths-Director Carl von S., wurde den 27stcn Mai im I. 1814 als Ritter des Civil- Verdienstordens der baierisch. Krone nominirt, und den 26. Aug. 1814 immatriculirt. R. v. Lang, 644. Sedelmayr. Der churbaier. Hosrath u. äußere Archivar Philipp Jacob, erhielt im I. 1787 ein bischöflich passauisches Adelsdiplom, und gleichwohl wieder ein Adels - und Ritterdiplom a. 16ten Juli im Jahre 1790 vom Churf. Karl Theodor. R. von Lang, 644. Scdlaczek v. Hackenfeld. Der Gubcrnialrath und Staats- guter-Administrator in Mähren, Johann Nepomuck, wurde im Jahre 1818 mit von H. geadelt. von M. O., 264. Sedlizky. Der Starkge- fälls-Pächter in Mahren, Domi- nik Wenzel, wurde im I. 1761 in den böhmischen Adelstand erhoben. von M. E» 448. Scdlniczky von Choltitz. Eine alte adliche, theils freiherrliche, theils grafliche ursprüngl. pohlnische Familie in Oestreich und Schlesien. Einige wollen behaupten, daß sie schon vor 1800 Jahren in Mahren gewohnt habe. Sinap, 11. 218— 23. Von Schönseld, Adelsschc- mat. I. 103. u. 110. 228. Zcd- ler, 36. Bd. 998. Gauhe, I. 1636. Siebmacher, 1. Th. 74. N. 14. Genealog. Taschenbuch, 1826. 109. il. Band. See. Ein uraltes meklcnbur- gifches Geschlecht, das in alten Urkunden zuerst im Jahre 1324 vorkommt, das aber langst aus- gestorben zu seyn scheint, jedoch im Jahre 1636 noch vorkommt. M. s. a. d. f. Artikel Seefried. Von Meding, I. 799. Siebma- chcr, IV. 171. N. 2. V. 67. N. 10. Sccnu. 1) Ein gräfliches Geschlecht in Obcröstreich, davon einige den Beinamen v. Schwar- tzenhorn führen, und seit d. I. 1600 bekannt sind. Gauhe, 1. 1688. Vucclin. V. Hoheneck, II. Th. 392 — 412. Zcdlcr, 36. B. 1011-16. Siebmacher, III. Th. 67. N. 1. — 2) Der Kammerer tc., Johann Friedrich, Freiherr, wurde mit seinem Bruder Johann Ehrenreich, Hofkammer- Nath im Jahre 1707 Reichsgraf. von M. E., 30. 5seebach, Sebach. Einsehr altes thüringisches Geschlecht, v. dem Einige behaupten, daß sie von den vormaligen Grafen von Engern und Brenae wegen der Gleichheit des Wappens entsprungen, und daß Ado v. S. schon vor Carl des G. Zeiten berühmt gewesen sey. Erzh. Ferdinand vergönnte den Isten April i. I. 1693 den von S. ihre ältere verschiedene Wappen zusammen zu setzen und zu führen, und K. Rudolph II. bestätigte den 7ten November im Jahre 1602 ihr Wappen und vermehrte es noch. Brückncr, I. Theil. 3. St. 246. 10. St. 7. 8. 10. 14. 16. 16. 27. 32. 36. 37. 46. 64. 65. 11. Th. XII. St. 4. Salver, 230. 231. Albini, Hist. d. Gr. 466 Seeberger ii. Herren v. Werther«. 70. Sieb- macher, I. Th. 150. N. 3. V. Th. 18. N. 2. Von Meding, 1. N. 801. und f. Gleichenstein, N. 72. Gauhe, I. 1689. Ade- lar Erich, Lokaoliioi-um Histo- via, ein Manuscript. Valvasor, Ehre des H. Crain, 1. 8. c. 665. Hörschelmanns Samml. 59. König, II. Theil. 1081 — 1105. Von Uechtritz, diplvmat. Nachr. (von 1651 — 1788. aus dem Schönwcrder Kirchenb.) III. Th. 215 — 220. Zedler, 36. Band. 1016 —1025. Gccberger, Sebergen. Thüringische , langst ausgestorb. Edelleute, die unseres 'Wissens nur in einer Urkunde von 1338 vorkommen , und wahrscheinlich vormals die Herren von dem jetzt gothaischen, vor kurzem noch schwarzburg -rudolstädtisch. Dorfe dieses Namens waren. Brück- ner, II. Th. 4. St. 16. u. f. SeebuuH. Der Stammvater dieser langst ausgestorb. Familie soll Gero geheißen, z. Zeiten Conrads III. und Friedrichs I. aus Baiern nach Schwaben gekommen, und zum Grafen u. Herrn von S. gemacht worden seyn. Hoppcnrod, 85. u. folg. Wolfs eichsfcldischcs Urkundenb. 18. Seechcr von Secherau. Niclaus Johann, wurde i. Jahre 1703 tiobilitirt. von M. E., 448. Seefeld, Seeveld. 1) In Baiernf ein sreiherrliches Gcschl., das im Jahre 1284 schon bekannt war, aber 1393 ausge-j storben ist. Zedler, 36. Band. 1085. W. Hund, I. 332 —35. j - ' Süefned. Gauhe, I. 1692. Sinap, I. Th. 877. Siebmacher, II. Th. 25. N. 4. Spangenbergs Adelssp. I. Th. II. Bd. 349. Von Me- ding, II. N. 828. — 2) In Oestreich, Erbtruchscssen d. Erzherzöge von Oestreich, die schon im Jahre 1188 in Urkund. vorkommen. Zedler, 36. B. 1034. Ganhe, a. a. Orte. — 3) In Schlesien, von denen im Jahre 1589 Hans Landesältester war, die aber zu Anfang des 18ten Jahrhunderts ausgestorben sind. Zedler, 366. 1033. Gauhe, am a. O. Sinap, I. Th. 877. und folg. Siebmacher, I. Theil. 66. N. 5. Von Meding, II. N. 829. — 4) In der M. Brandenburg. Gauhe und Zedler, a. a. O. Seefried, neuerl. Scefried von Buttenheim. Diese stammen ursprünglich von dem uralten Geschlechte der von See ab, davon der erste zu Anfang des Uten Jahrhunderts als Ritter im Baierischcn vorkommt. Ihre bedeutenden Güter haben sie durch Stiftungen an Klöster früh schon sehr geschwächt, auch waren allein 7 aus dieser Familie Aebte des Kl. zu AnHausen von 1221 — 1376. Otto, Ritter von S. war im Jahre 1365 Kaiser Karls IV. Rath, dessen Namen dieser Kaiser dafür, daß er im Jahre 1365 eine Friedensunterhandlung glücklich zu Stande gebracht hatte, deshalb umänderte, indem er der Sylbe See noch Fried anhieng, worauf er und seine, in Mähren, Kärnthen u. Ungarn verbreitete Linie sich Scefried, die andere Linie aber fort Seeger sich bloß See- nannte. Einer sehr heruntergekommenen Linie ertheilte der K. Karl V.-im I. 1646 ein adliches Wappen, (wodurch sie unter die vornehmen nördlingischen Geschlechter gerechnet wurden). Georg Christian, marggrafl. ansbachischer Geheim, und Landschaftsrath, erhielt vom K. Karl VI. zu Prag am 12tcn August 1723 ein Adclsbestati- gungs- und Erneiierungsdiplom und der baireuthische Kammer- Herr u. mehrerer Güter Besitzer, vom Ch. Karl Theodor den 17. Juli im Jahre 1790 die Frei- herrenwürde. Neues genealogisches- Handb. 1778. 189— 92. R. von Lang, 233. Sieben- keeß, I. B. 201—203. Beischlags Beitr. zur nördling. Gesch. 463 — 460. Tyroff, 266. Taf. Sicbmachcr, V. Th. 236. N. 2. IV. Suppl. 24. Taf. XI. Suppl. 16. Taf. Secgcr von Durrcnbcrg. Der Major vom Gencralstab ?c., Johann Tobias, wurde im I. 1767 mit von D. Freiherr, von M. O., 86. Sccger v. Secgcr z. Sag^ l>nrg. Der Bürgermeister zu Bludenz, .Michael, wurde i. I. 1740 Ritter mit obigen Zusätzen, von M. E., 207. Scehauscn. Ein magdeburgisches ausgestorbenes Geschlecht, welches von 1267—1396 in Urkunden vorkommt, und deren Stammschloß im Magdcburgisch. ohnweit dem Kloster Meyenvorf liegt. Maybaum, Chronik des Kl. Marienborn. 76. u. 89. Zed- ler, 36. B. 1043. Scckivch. Der Hauptmann, Seemann. 467 Johann Adam, wurde im Jahre- 1811 geadelt, v. M. O., 264. Gccl. Ein Münchner Handelshaus, das im Jahre 1631 einen Wappenbrief erhielt. Aus dieser Familie wurde der konigl. baicrischc General-Zoll u. Mauth- Dircctions- Rcchnungs- Commis- sar in München, Joh. Baptist, den 9tcn September im I. 1786 in den Adel- und Rittcrst. erhoben. N. von Lang, 644. See! v. Scclcnöurg. Der Hauptmann Georg wurde i. I. 1813 mit obigem Zusätze geadelt, von M. O., 264. Scclcr. Der ncubuckowcr Ad- ministrations - Amtmann Johann Friedrich, wurde im I. 1821 nobilitirt. von M. E., 448. Sccliger von Seelmgcn. Der Oberst Maximilian, wurde im Jahre 1813 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 448. Secluig von Saulcnfcls. DerWieliczkaer Oberaintmann:c., Anton, wurde im Jahre 1807 mit obigem Zusätze Ritter, von M. E., 207. Scclstraiig. Eine alte schle- sische Familie, die in dem F. Sagan, auch in der Niederlau- sitz begütert, und ursprünglich aus Böhmen ist. Sie kommen schon als böhmische Ritter im ^rihre 1413 auf der Kirchenversammlung zu Costnitz vor. Si- nap, II. 994. Siebmachcr, II. Th. 49. N. 3. Grossers lausitz. Merkw. 3. Th. 62. Zedler, 36. 1184. Gauhe, I. B. 16931 Scomann. Eine baierische, ursprünglich aus Seeland gebürtige Familie. Eine Linie davon wendete sich nach Oestreich, » 30 468 Seenuss — Segnitz. und führte erst den Namen von Mangcrn, baute auch ein Schloß M., so wie 1265 ein Augusti- nerklostcr in Baiern. Im löten Jahrhundert kommen auch Einige in Tyrol von ihnen vor. Brandis, tyroler Ehrenkränzl., 1430. Spener, 0p. IisraI6. p. 629. lad. 22. Zedler, 36. B. 1186. Siebmacher, I. Th. 94. N. 6. V. Th. 16. N. 8. Von Meding, I. N. 802. Seenuss. Freiherren, die in Steyermark mehrere Güter und Gülten besaßen, und das Wappen d. v. Füller erbten. Schmutz, 61. 630. Seessedt, Secstaedt, Seh- stcd, Seeehstaedt Eins der ältesten holstcincr Geschlechter, deren gleichnam. Stammhaus ohnweit Ecklenförde im Holsteinisch, gelegen ist, und das sich in Dänemark sehr ausgebreitet hat, Han- nibal Graf von S. war Schatzmeister und Schwiegersohn König Christian IV. von Dänem., nämlich durch sieine mit Christianen Munck erzeugte Tochter. El- verveld, Holsat. p. 321. Dankwerth, schlcswig. Holstein. I. Th. c. 3. x. 18. II. Th. o. II./ 134. Gauhc, I. Th. 1686. II. 1807. und 1808. Zedler, 36. B. 1204—7. Siebmachcr, V. 149. N. 6. Seethaler von Hoheusee. Der Oberstlieutenant Jacob, w. im Jahre 1770 mit von H. geadelt. von M. E., 448. Gegala. Die Brüder Joh. Anton und Johann Franz aus Verona, wurden im Jahre 1718 Ritter, von M. C., 207. Segalla von Rornfeld. Der tyroler Lieutenant, Joseph Amad. aus Rovercdo, wurde im Jahre 1766 mit dem Zusatz von K. geadelt, v. M. E., 264. Scgebade, Scgebaten. Ein pommerisches Geschlecht auf der Insel Rügen. Wackenrodcrs A. und N. Rügen, 333. Micräl, 630. Gauhe, I. 1693. Sieb- macher, V. Th. 169. N. 1. V. Meding, III. N. 768. Segemann. Ein altes bremisches, im 17ten Jahrhundert ausgestorbenes Geschlecht. Muß- hard, 494. V. Meding, I. N. 803. Segenschmid. Der Hof- u. nicderöstreichische Kammerprocu- rator-Adjunct Dominick, wurde im Jahre 1814 mit Edler von geadelt, von M. E., 448. Seggalla zu lvincklern. Matthäus, wurde i. Jahre 1706 mit zu W. geadelt, von M. E., 448. Segnitz von Schmalfel- den. Eine jetzt baierische Familie zu Schweinfurt, die ehedem dem fränkischen Ritterkanton an der Baunach wegen ihres Antheils am Dorfe Unsin- dcn, incorporirt war. Vom römischen König Maximilian erhielt sie den 27sten Mai im I. 1492 einen Wappenbrief, v. K. Rudolph II. den 29sten November im Jahre 1696 ein Adelsund Wappenverbcfserungs-Dipl. Der Adelsmatrikel des Königr. Baiern wurde sie den 26. Mai (Ritter von Lang sagt den 7.) einverleibt. Bundschuh, Bcschr. d. R. R. in Franken nach ihren sechs Orten. 192. und 227 — Sehe - 23(1. R. von Lang, 646. Siebmacher, IV. Th. 167. N. 5. V. Th. 280. N. 4. Sehe. Martins v. S., Bürgermeisters zu Güstrow 1670, Enkel Ulrich, beschloß im Jahre 1030 dieses Geschlecht. 'Istronr. Hnual. dü^lrvv. Eat. 164. Zedler, 36. B. 1309. Seher s Thoss gen. Geir. 1) Ein eidliches Geschlecht, das frciherrlich wurde, in Pohlen d. Namen Ostrzew führte, und im I4ten Jahrh, zuerst in Schlesien vorkommt. Sinap, I. 878. I. Fr. Fülleborn, geneal. histor. Nachr. von dem freiherrlich. Geschlechte von Seher-Thoß. Bres- lau, 17S6. 1. 10. ggr. Von Meding, III. N. 769. Gauhe, I. 1694. Zedler, 36. B. 1319 — 22. — 2) Der k. östreichische Oberste Johann Christoph, und sein Better Carl Ferdinand, wurden den 10ten December im Jahre 1721 böhmische alte Freiherren. von M. E., 100. — 3) Die Brüder Heinrich Leopold, Christoph Ernst, Earl Conrad, Johann Georg und Joseph Fcr- dinand, wurden den 24stcn Oc- tober im Jahre 1737 böhmische Freiherren, v. M. E., 100. Seiholdsdorff, Sihcls- dorff. Seibelsdorff, Sey? boltsdorff. Eine ansehnlich? sehr alte, zuletzt grafliche baicri- sche Familie, die das Erbtruch- sessenamt im Stifte Frcisingen besaß, und deren Stammhaus gleiches Namens an der Vilß in Baiern liegt, woraus 938 schon Einige auf den Turn, zu Mag- dcb. vorkommen. Bucelin, 8iem- mal. U. 3. W. Hund, II. Th. Seidel. 469 291 — 300. Gauhe, I. 1697- Zcdler, 36. Bd. 1329. und ff. Siebenkecß, I. Bd. 23. u. folg. ^Ilgonz. gsnealogisoli. IIancI6. 1. 'Ich. 811. u. f. Einzin- gcr von, Einzing, baier. Löwe. II. Th. 609. Siebcnkeeß, 1. B. 23 — 26., aus handschriftlichen Nachr. Scibt. Der k. k. Rath?c,, Carl Heinrich zu Prag, wurde im Jahre 1794 Ritter, von M. O., 145. Seichrvaltcv vou 1Valtcr> au. Der Militär-Bcrpflcgsof- sicier Franz, wurde im I. 1797 mit Edler von W. nobilitirt. v. M. O. 264. Seide; und L.andensbevg. Der östreichische Rath u. Oberbeamte der Marggr. Burgau, Franz Ferdinand, erhielt v. Ch. Karl Philipp den 28sten Juni im Jahre 1726 ein Freiherren» Diplom. R. von Lang, 239. Seidel. 1) Eine Familie, die schweizerischen Ursprungs ist, und sich schon im Jahre 1316 in Sachsen, in der Lausitz, in Schlesien, in der Mark Brandenburg und in Kärnthen verbreitete. Ihre verschiedenen Linien führen auch verschied. Wappen ; das der Kärnthner Linie hat Siebmacher, I. Th. 47. N. 2. gegeben, und Sinap, I. 879. II. 997. Dess. OIsnoZrapIi. p. 666. und 964. auch v. Meding, III. N. 770. beschrieben. M. s. a. Gauhe, II. Th. 1310. und Zedler, 36. B. 1399. und folg. Das Wappen der sächs. oder meißnischen sehe man b. Siebmacher, V. Th. 142. N. 1. u. Sinap, a. a. O. Bon Medii^a, 470 Seidenthal — Seidlitz. III. N. 77t. Genealog. Vorstellung , wie die von Seidel in der Lausnitz mit denen in Brandenburg ?c., ein Mscpt. in der Ebnerisch. Bibliothek vorkommt, stat. Lid!. Vol. I. p. 24. Ch. Löwen, Gött. unwandelb. Pro- vidcnz in christlichen Heirathssa- chen. Berlin, 1679. 4, Eine Traurede, in welcher viele dieses Geschlecht betreffende Nachrichten vorkommen. G. G. Küsters Geschichte des adlichen Geschl. der von Seidel, Berlin, 1757. 8. 2. ggr. Scifcrts hochadl. Stammtafeln^ l. Th. N. 16. G. L. von Seidel abgcnöth. Widerlegung einiger der adlichen Familien zum Prajuditz in Druck gebrachter unrichtiger Passagen. Erlangen , 1722. st 1. Bogen. — 2) Georg wurde den 16. Juli im Jahre 1692 in den böhmischen Ritterstand erhoben, — 3) Der Doctor der Rechte u. Ad- vocat in Karnthen, Franz Ignatz, wurde im Jahre 1759 mit Edler von nobilitirt. v. M. O>, 264. Seidenthal. Der Praeti- cant Franz Taver, bei d, Rentamt Freysing, hat den Adelstand bis zu seinem Großvater in Bai- crn zurückerwiescn. R. v. Lang, 645. Seldcwitz, Seydervitz. 1) Eine adlichc, seit dem I. 1732 freiherrliche Familie in Meißen, deren gleichnamiges Stammhaus bei Mühlberg gelegen ist, u. die auch in der Oberiausitz und im Boigtlandc noch zu Ende d. 17. Jahrhund, begütert war, Kuauts streust-, Illisn. Gauhe, I. 1698. Ist 1815. Mer, 36. B. 1464. 5.11geln. Feuealogi.-idi. Ilanckli.» I. Th. 81^4. — 2) DcrNeichs- hofrath August Friedrich, wurde vom K. Karl VI. im I. 1731 zum Frcihcrrn, vom Karl VIl. aber im Jahre 1743 z.' Rcichs- grafen erhoben. Die Grafen - würde wurde den ivten Juli i. Jahre 1775 vom K. Joseph aus den Neffen jenes, den chursachsi- schen Kammerhcrrn und Haupt- mann erstreckt, v. M. E., 161. 30. R. pon Lang, 74. u. f. Scidl. Georg Christoph, w. im Jahre 1729 böhmisch. Ritter, v. M. E., 207. Seid! von Adelstern. Der Oberlieutenant bei dem Militär5 Grenzcordon in Böhmen, Joseph, wurde im Jahre 1816 mit von A. nobilitirt. von M. O., 264. Scidliy, Scydliy. Eine freiherrliche und zum Theil grast. Familie, welche letztere Würde besonders der böhmischen Linie im Jahre 1700 z. Theil wurde. Sie kommt zuerst im 10. Jahrhundert vor. Die böhm, Linie schrieb sich Czeidlitz von Schven- feld. Istckstiin stpit. Lostonr, p. 628. stj. stroeui. 8temrnal. 'st. p. 82. Siebmacher, I. Th. 66» N. 7. V. Th. 38. N. 2. Von Meding, II. N, 836, Gauhe, 1, 1699. IloejZpiiiA, sts jurv insi^n. 0. 9. p, 409. Sinap, I. Th. 880 — 890. Ist Theil. 445—97, M. S. Martini Er- tract aus Paprotzki böhm. Chronik von dem uralten Wappen u. Geschlecht der Freiherren v. Seidlitz» Dresden, 1701. st 2 Bogen. Des uralten adl, Geschl. Geifert Seilern. 471 der von Scidlitz bevollmächtigten Ausschusses und Gcwalttrager- Relativn und Acta wegen D. von ^.Scidlitz u. Schmclwitz und aus was Ursachen die von ihm angenommenen Kinder für keine Seidlitzer zu halten. 1682. 4. 17 Bogen. Knaut, Uruclrom. klisn. Zedler, 36. B. 1463 — 69. — 3) Die Freiherren und Brüder Bogislaus Siegmund, Julius Siegmund, Carl Siegmund und Georg Siegmund, wurden den 8ten August im I. 1736 böhmische Freiherren, von M. E., 100. — 3) Die Brüder Melchior Siegmund und Siegmund Ferdinand, wurden im I. 1701 den 6tcn August in den alten Herrens und 1710 in den böhmischen alten Freihcrrenstand erhoben, von M. E., 101. Geifert von Ronncnfeld. Christoph Franz, wurde im I. 1704 mit von R. in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 448. Seifertiy, Seyfcrtitz. Eins der ältesten sachsischen Geschlechter, welches aus Preußen nach Sachsen kam, aber auch noch z. Theil in Preußen begütert ist. Der Ch. Friedrich August ertheilte als Rcichsvcrwescr d. 3. September im Jahre 1711 dem Georg Hunibald das Frcihcrrens diplvm. Genealogische Nachr., 23. Th. 1068. Gauhe, I. 1700. und f. Zedler, 37. Bd. 761. Von Uechtritz, lll. Th. der di- plomat. Nachr. 221—229. und 230 — 36. Nachrichten v. 1698. bis 1786. aus den Kirchenb. zu Stauche, Wcistrup, .Ahlsdorf u. Glaubitz, wo sie begüterl sind. R. von Lang, 240. Seifried. Der Kastner und Grenzhauptmann, Joseph Elias in Kemnat, nachher Landschasts- Consulent in München, erhielt vom Ch. Karl .Theodor den 4. September im Jahre 1789 ein Adels- und Nitterdiplom. R. v. Lang, 646. Seila von Rcinburg. Jos hann Wenzel, wurde den 16len September im Jahre 1676 in d> Nitterstand erhoben. Seilbiy. Wenige Nachrichten von dieser zum Theil jetzt in Brasilien lebenden Familie, und zwar bloß von den 6 Kindern des ehemaligen chursachs. Amtsschöffen Johann Flcssen von S. (von dem I. 1640—43) giebt aus einer Lcichenpredigt Zedler, 36. Bd. 1632. I). Varnhagen zu Arolsen sucht im A. A. der D. 1819. N. 203., 2169. über diese bei dem Erdbeben in Lissa- bvn verloren gegangenen Nach- richten einige, besonders Georg Andreas von S. betreffende, m. der Offerte, von der jetzig. Familie von S. in Brasilien gern dergleichen auch geben zu wollen. Allgemein. ^enealoZiscli. llunellinosi. I. p. 808, Scilenfeld. Ludwig Simonides wurde den 29sten Juli im Jahre 1706 in den Ritterstand aufgenommen. Seilern (u. Aspang.) Eine grafliche Familie, die aus der Pfalz sich nach Oestreich, Mahren und Sachsen wendete, 1693 in den Freiherren- und 1713 in der Person des Geh. Raths?c. Frcihcrrn Johann Friedrich, und Seinsheim — Selb. seines Vetters des Hpfraths Johann Friedrich, in den Neichs- grafcnstand erhoben wurde, auch das Erblandküchenmeisteramt in Karnthcn, und das Erblandpost- meisteramt in Mantua hatt Gau- he, i. 1703. Genealogisch. Taschenbuch, 1826. 39. Hoheneck, li. 416. Zcdler, 36. Bd. 1637. Bilderbecks Neichsst. neuste Aufl. 76. von M. O., 29. Schmutz, III. 682. Geneal. Taschenbuch, 1826. 110. und f. Settlsheiii!, Geinsshcimb. Dieses fränkische und baierische, seit d. Jahre 1680 freihcrrliche, und seit 1706 zum Theil grafliche Geschlecht, ist einer!. Stammes mit den v. Schwarzenbcrg, von denen es sich im I. 1437 in die Hauptlinien Seinshcim z. Schwarzenbcrg, und in S. zu Seehausen und Hohcnkottcnheim theilte, welche letzere sich wieder in die Nebenlinien zu Sinchin- gcn u. zu Weng abtheilte. Den Maximilian Franz aus der erster» (der Sinchinger) erhob K. Joseph 1. den Isten Decemb. im Jahre 1706 zum Reichsgrafen. Für die Linie Weng erlangte Max. Eberhard den 18ten December 1711 vom K. Karl VI. ebenfalls die Reichsgrasenwürde. Die altere Linie besaß d. Oberst- landkammerer-Amt im H. Franken. Dir Hohenkotrenheimcr Linie starb im Jahre 1691, und die Weissendorfer Nebenlinie zu Anfang des 16ten Jahrhunderts aus. Zcliema genealogm. Zon- tis cls öeinsbsnn et incle oriun- donnrn III. silomil. jn Lclrrvav- ?enI>LiA. ^,er IVio. kittevsttus. Dhne Jahrzahl und Ort. I'. Biedermann, O. Tab. 168 —77. Lneelin, Ltsrnmat. 3. pa«to- rii sioane. lediv. p>. 206. Im- bot', IVot. ?roe. Vib. 6. o. 10. Schwcder, tboatr. pi aelon«. ttib. 4. seet. 37. e. 1. Hübner, III. T. 936. Von Hattstein, 'V. 1. Supplem. 30. Zedler, 36. Bd. 1661 — 64. HII^. AeuealoZiaeb. Hand!). I. Th. 809. Brandis, tyroler Ehrenkranzlcin, N. 62. Salvcr, 242. 247. 336. 344. 369. 391. 697. 736. 749. Gan- he, I. 1703. II. 1814. Seiferts Recht auseinanderfolgende Ahnen, N. 33. Von Mcding, II. N. 830. und folg. Sicbmacher, I. Th. 24. N. 6. öpeneo, Hisst. inziZN. p. 628. R. v. Lang, 72. und folg. von M. E., 30. Hartmanns Samml. Seiscnegg. Ein östreichisch. Rittcrgeschlecht, das zwischen d. Jahren 1284 und 1518 bekannt, hernach aber ausgestorben ist. Pre- venhuebers Vnnal. Lt^ocms. Zcdler, 36. 1668. Seite v. Seltenn. Johann Carl wurde im I. 1709 Neichs- ritter mit Edler von. v. M. E., 207. Sckora von Sekcnbeng. Der Bürger zu Brünn, Thom. Johann, wurde den 3ten Juni im Jahre 1733 in den böhmischen Adelstand mit obig. Zusätze erhoben, und im Jahre 1734 wurde derselbe böhmischer Ritter. von M. E., 449. u. 207. Selb. Ein in den kaiserlichen Erblanden seßhaftes Geschlecht, das im Jahre 1663 d. östreichischen Landschafts - Matric. einverleibt wurde, im I. 1667 den alten Ritterstand, Johann Selbitz — Selig. 473 Gabriel aber den alten Herren - und Frciherrenstand im I. 1670 den 4ten November, und ein anderer den Reichspanner- und Herrenstand im Jahre 1673 erhielt. Der Freiherr Jvh. Carl, und sein Bruder, der niederöstreichische Ncgimcntsrath Johann Anton, w. im I. 1732 in den Reichsgrafenstand erhoben. Leu- pold, I. Th. 4. B. 608—10., wo auch das Grafendiplom eingerückt befindlich ist. Von Ho- hencck, ll. 418. Gauhe, ll. Th. 1076. Zcdler, 36. B. 1633. Selbig, Selbiny, Sclü Witz. Ein fränkisches im Can- ton R. und Werra u. zu Crails- heim, auch in den Rheinlanden seßhaftes Geschlecht, dcss. Manns- stamm Valentin im Jahre 1630 beschlossen hat. Biedermann, R. W. Tab. 426. und ff. V. Falkenstein, Armal. IVorclg. I. VI. 226. Von Hattstcin, III. 491 —93. Siebmacher, I. Th. 104. N. 14. Von Meding, II. N. 336. Selböld. Dieses rheinlan- dischc Geschlecht kam im Jahre 1221 — 1613 vor, wo d. 18. October im Jahre 1613 d. letzte ihres Geschlechts starb, nachdem der männliche Stamm schon am 6ten Februar im I. 1678 mit Heinrich, Vicedom zu Mainz m. Tode abgegangen war. Hum- bracht, Taf. 246. Schannat, Client. I'ulck. p. 162. Sicb- macher, V. Th. 130. N. 7. V. Meding, III. N. 772. Selchorv. Dieses in der Neumark Brandenburg und in Pommern seit dem Anfange des löten Jahrhunderts bekannte Geschlecht, ist auch im Halbcrstadt., Preuß., Braunschweigischcn und Sachsischen seßhaft. Von Ucch- tritz, I. Th. Geschlechts-Erzähl. Taf. 22. Diencmann, Nachr. 346. N. 67. und 419. Ranfts genealog. Nachr., III. Theil. 83. Gauhe, I. Th. 1706. Zcdler, 36. B. 1626. und f. V. Meding, 1. Th. N. 804. Scldcireck. Diese hatten das Reichsküchenmcisteramt, dah. waren sie Reichsdienstmanncr, sie sind aber im löten Jahrhundert ausgestorbcn. Sie hatten einerlei Abstammung mit den Küchenmeistern von Nortcnberg. M. vergleiche, I. Bd. 7106. N. 4. Siebmacher, II. Th. 72. N. 2. Kponer, cklist. msign. ^>. 662. Salver, 146. Tab. 18. 226.- 262. 270. 306. 309. 326. und 664. Von Meding, II. Th. N. 332. Geldern. Eine östreichische Familie, aus welcher der damalige schlcsische Kammerrath, Freiherr Dominik den 7tcn April im Jahre 1728 in den böhmischen Freiherrenst. kam, u. der k. k. Kammerer Carl, Freiherr v. S., im Jahre 1807 Graf wurde, v. M. O-, 86. und 29. Geneal. Taschcnb. 1326. 111. Seid neu. Eine schlesische im Brcslauisch. seßhafte Familie. Si- nap, II. 1003. Zedler, 36. B. 1634. Selig, Salege, Gelege, Seliche und Acleghen. Ein langst ausgestorbencs meklenbur- gisches Geschlecht. Lebe, Her. 474 Scll Semin ati. Neckleriii. 1.16. 8. p. 1588. V. Meding, II. N. 833. Soll. Ein mcklenburg. und fuldaischer Adel. 8o6anm>t, tll. Vulck. p. 152. Siebmachcr, V. Th. 157. N. 5. Von Meding, III. N. 773. Selmbach. Der böhmische Hofagcnt Joseph Nochus, wurde im Jahre 1759 nvbilitirt. von M. O., 26». Sclmniy. Diese meißnische und schwarzhurgische Familie soll ihren Namen von dem im Stift Zeitz gelegenen Gute gleiches Namens erhalten haben, u. im I. 1115 schon vorkommen. Zedler, 36. B- 1713. und f. König, III. Th. 1044^—52. Spangenberg, 207. P. Jovii, Genealogie dieses Geschlechts, 1622., die vom König in vielen'Stücken abweicht, und von welcher Arbeit, die den Tit. Selmnitzische Chronik führt, Herr v. Uechtritz, (1795) sagt, daß sie nur i. Ma- nuscript erschienen sey, aber damals hatte sie 40 Jahre vorher schon G. Chph. Kreysig mit Zusätzen von ihm und einem gewissen R. auch mit einer verbesserten (in den neuesten Zeiten aber nicht ganz genauen) Genealogie in seinen Beitragen zur Historie der Chur- und F. sachs. Lande. II. Th. 76 —121. herausgegeben , auch macht Herr v. Uechtritz, VII. Th. 47. der diplomatischen Nachrichten, zwei Herren von S. zu gräflich schwarz- burgischen Gchcimcn-Räthen und Amtleuten zu Arnstadt. Gleichen- stein, N. 74. Von Uechtritz, a. a. O. 33 — 63. .Siebmacher, I. Th. 159. N. 4. Gauhe, I, Th. 1706. Von Meding, II. N- 834. Seifen, Seelsen. Ein ans- gestorbencs Geschlecht, das unter der Abtei Corvey Güter besaß. Falkens Illüt. Lorliiens. ckssilum. p. 45. Zedler, 36. B. 1720. Seltinann. Der Doctor u. Physicus zu Wels, Franz, w. im Jahre 1308 mit Edler von nvbilitirt. v. M. O., 264. Scltosen. Ein Geschlecht d. Freien in Pommern. Micräl, ^ntig. Uvln. .6. Buch. 277. 530. Siebmacher, V. Th. 159. N. 2. Von Meding, III. N. 774. Selzer. Eine sächsische Familie, die besonders im Gothai- schen wohnt.' Brückner, II. Th. 12. St. 18. mit einer Stammtafel. Hörschclmanns Samml., 60. Neues genealogisch. Handbuch, 1777. 325. 1778. 373. Siebmacher, IV. Theil. 166. N. II. Selzer von Herbistsheim. Der General-Auditor - Lieutenant, Johann Edmund, wurde im I. 1716 Neichsritter. von M. E., 207. Semblrockh von St. Ijn doro n. Burgfelden. Der Stadtschreiber zu Brixen, Michael und sein Bruder Matthias, wurden im Jahre 1786 mit obigen Zufällen nvbilitirt. von M. E„ 449. Scininati von Caprino. Der Dcputirte der Provincial- Congregativn, Peter aus Bergamo, wurde wegen Beförderung des Seidenbaues, der Manufakturen und des Handels i. Jahre Semlin 1817 mit von C. geadelt, von ! M. O-, 266. Semlin. Der Hauptmann, Joseph, wurde wegen seiner Abstammung von den vornehmsten Geschlechtern des persisch. Reichs im Jahre 1759 Freiherr, von ! M. O.. 86. Semmclbecker. Ein ausgc- storbcnes lüneburgischcs Patrizier- Geschlecht. Büttners Stammrcg. der lüncburgischen Patriz. Nmm. i>'nn. Siebmacher, III. Th. 196. N. 7. Lüdcrsens Samml. Seinpach. Eine ursprüngl. schweizerische Familie, deren gleichnamiger Stammort in d. Schweiz gelegen ist, u. die sich in Schlesien, Holland u. s. w. verbreitete. Im A. A. der D. 1819, N. 316. wurde um Nachrichten von dieser Familie gebeten. Sieb- machcr, ll. Th. 137. N. 4. Scmpt u. Ebersperg. Ein uraltes grafliches Geschl. in Stcy- ermark, aus dem Sighard schon um das Jahr 906 das Schloß Eberspcrg am Traunfluß erbaute, welches aber sehr früh ausgcstor- bcn zu seyn scheint. Wig. Hund glaubt schon im I. 1046. Pre- venhuebers ^nnal. Wig. Hund, l. 138— 142. Zedler, 36. B. 1806. Siebmachcr, ll. 9. N. 7. Senden. Ein ausgestorbcnes limcburgisches Patrizier - Geschl. Büttners Stamm - u. Geschleclits- Registcr der lüneburgischen Patrizier. O.o.o. Lüdersens Sammlung. Senff. Der Grenadier-Haupt- maun Lorenz, wurde im Jahre 1727 in den Rcichsadclstand erhoben. von M. E., 449. Senger. 476 Senfft v. ^pjlsach. 1) Eine hessische und sachsische Familie, die seit dem Jahre 1490 bekannt ist. Sciferts Recht auf einander folgende Ahnen. Tab. 49. Zedler, 37. B. 44. und folg. Sicb- macher, I. Th. 89. N. 11., der das Geschlecht unter die baier. versetzet. Von Meding, I. N. 806. — 2) Der baierische Ad- vocat Joseph Friedrich Wilhelm zu Erlangen wies seinen Adel durch ein Attestat des Domstifts Meißen nach, wo diese Familie Carl Bodo S. von P. den 31. Mai 1766 mit 16 Ahnen auf- gcschworen hatte. R. v. Lang, 141. Senfft von Sulburg. In den Cantons Kocher und Otten- wald ansessig, die vorher zu Halle in Schwaben seßhaft gewesen sind. Ehedem hießen sie Sulmeistcr, welchen Namen Walthcr, der i. Jahre 1346 starb, änderte, so wie das Wappen, u. sich Senfft von Sulburg, v. einem jetzt in Ruinen siegenden Schlosse dieses Namens, nannte. Neues genealogisches Handbuch, 1777. 163. 1778. 192. Biedermann, O. Tab. 336. Crusius, ^nrial 8usv. p. II. p. 649. ?. III. zz. 244. Bürgermeister, vom Neichsadel, 202. Gauhe, I. Th. 1706. Zedler, 37, B. 46. Estors Ahnenprobe, 306. II. und Pu6. III. Siebmachcr, I. Th. 116. N. 7. V. Th. 259. N. 7. und 8. Von Meding, I. N, 806. ' Scngcr, 1) Johann Frido- lin Erhard, Hofrath u. Deutschordens-Obervogt zu Blumenfeld, erhielt vom K. Joseph II. den 30stcn Februar im Jahre 1767 476 Senger — Sereni "ein Nittcrdiplom. R. v. Lang, 646. — 2) Der landschaftliche Apotheker zu Klagenfurt, Joseph, wurde im Jahre 1773 mit Edler von nobilitirt. v. M. E., 449. Seitger zu Eschwü und Diespeck. Eine fränkische in d. ehemaligen Ritterkanton Altmühl und Ottcnwald seßhafte Familie. Biedermanns A. T. 96. u. O. Supplem. Seniilgeu. Bloß eines Cun- rats Wappen beschreibt kürzlich nach dem Wappenbuche d. Cost- nitzer Concilii von Meding, III. N. 776. Senitz, Szenrvicz. Eine alte scblesische u. mahrensche Familie, die besonders im Brieg. und Brcslauischcn ansessig ist. Sie kommt schon in Urkunden im Jahre 1238 vor. Sinap, I. 891. II. 1006. Siebmacher, I. Th. 69. N. 16. Gauhe, I. Th. 1707. Von Meding, III. N. 776. Lucä, schlesische curieuse Merkw. 1849. Zedler, 37. B. 66. Seukcnberg. Den berühmten Reichshofrath und vorherigen Professor der Rechte zu Göttin- gen und Gießen, Heinrich Christian, erhob der römische König Franz I. im Jahre 1746 in d. heiligen römischen Reichs Ritterund Freiherrenstand, also nicht, wie v. M. E., 101. sagt 1731, wo er noch nicht einmal Professor in Göttingcn war. Siebmacher, IV. Supplem. Tab. 26, N. 2. "Scnscl. Der gewesene bürgerliche Handelsmann u. äußere Rath in Wien, Martin Joseph, wurde im Jahre 1766 mit Edler von geadelt, von M. L., 266. Sepp von Seppeuburg. Der Gutsbesitzer Gabriel und s. Bruder Stephan Ignatz, Doc- tor der Theologie und Dccan z. Gabelzhoffen im Lande ob der Enns, wurden im Jahre 1714 mit obigem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 449. Seraing. Eine ursprüngl. jülichische und belgische ständische jetzt baierische Familie, v. welcher 2 Brüder, Franz Adolph und Joseph, jener in Moosberg, dieser in Bambcrg als königlich baierische Kämmerer lebten. R. von Lang, 240. Scrbclloni. Der Rittmeister Fabrizius, wurde im Jahre 1736 Ritter, v. M. E., 207. Scrckctl. Ein niedersächsisch, ohnfchlbar erloschenes, wenig bekanntes Geschlecht, von d. nur 2 Brüder im Jahre 1276 als Zeugen vorkommen. Pfeffingers braunschweigische Hist., II. Th. 617. Zedler, 37. B. 342. und folg. Lüdersens Samml. Serdauna. Raimund, w. im Jahre 1774 Freiherr, v. M. O., 86. Seredhicrviez. Der Gutsbesitzer Vincenz in Gallizien, w. im Jahre 1806 geadelt. von M. E., 449. Serein, Szoereni, Ein mäh- rcnsches gräfliches Geschlecht, d. von der gräflichen Familie Zdri- ni oder Senini .verschieden ist, stammt aus Pohlen, und hieß vorher Temnevitus u. soll schon im Jahre 966 bekannt gewesen seyn. Zedler, 37. B. 347-^-66. Serini Severshausen. 477 nach einem Manuscpt. betitelt: Kurze, doch bewahrte Genealogie der hachgrafl. Serenisch. Familie. Gauhc, I. Th. 1708. Scrittl, (Zevini). Grafen, welche die Halste von Nann u. Kranichsfeld in Stcyermark besaßen. Schmutz, lll. 694. Sermage. Grafen, die den Listen März im Jahre 1770 die stcyermark. Landmannsch. erhielten. Schmutz, III. Th. 694. Sermaniu Eine freiherrl. Familie in Steyermark, die im löten Jahrh, vorkommt. -Pre- venhuebers.^urml. Li^i-ens. Zed- ler, 37. B. 397. Scrtrvit. Wahrscheinlich Lü- neburger, von denen nur eine kurze Wappenbcschreibung v. einem Leichenstcin giebt: von Me- ding, III. N. 777. Sery. Der Markvorsteher u. Beisitzer bei dem Lauco publieo zu Nürnberg, Niclas Christoph, wurde wegen seiner Assoncrung bei der inneröstreichischen feinen Eisen- und Stahlfabrik i. Jahre 1772 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 266. R. v. Lang, 646. Sertz v. Ottenshcim. Gottfried, wurde im Jahre 1806 m. von O. nobilitirt. von M. E., 449. Servi. Eine schlcsische freiherrliche, aus dem H. Berg abstammende Familie, welche wenigstens in Schlesien in der erstem Halste des 18ten Jahrhunderts nicht mehr seßhaft gewesen ist. Sinap, II. Th. 446. Gau- he, II. Th. 1076. Scttcle von Blumenburg. Der Hofagent Johann Vincenz, wurde im Jahre 1794 Ritter mit Edler von B. von M. E., 207. Seuffcrt. Der ehemal. würz- burgischc Staatsrath, dann Kommenthur des großhcrzoglich kos- kanischen St. Josephsordens Johann Michael, erhielt den persönlichen Adelstand durch Ritterschlag zum St. Josephsorden d. 20sten März 1803. R. v. Lang, 646. Seuttev zu L.oczen, L.o^ yen. Ein ursprünglich kempti- sches Stadtgeschlecht, welches kaiserliche Wappenbricfe im Jahre 1491 und 1632 erhielt. Kaiser Ferdinand I. erhob es 1>en Isten März im Jahre 1669 in den Adelstand, und 1716 erhielt es das Patriziat in Ulm. R. von Lang, 647. Siebmacher, III. 109. N. 2. V. 282. N. 3. und f. 46. N. 3. Seve. Ein adlichcs Geschl., das Assramhvf in Steyermark besaß. Schmutz, III. 696. Sevcnaer. Eine sehr alte Familie in Geldern, welche den dasigen Ritter -, und Landtagen vor 700 Jahren schon beigewohnt hat, und noch in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts vorkommt. Lucelin, Ltemruat. ?. IV. p. 266. Gaube, II-. 1076. u. f. Scver von Strengenberg. Der Oberlieutenant Joh., wurde im Jahre 1776 mit obig. Zus. nobilitirt. v. Ns. E., 449. Severshausen, Severthu- sen. Eine halberstädtische Familie, die längst erloschen zu seyn scheint. Sie kommt im I. 1273 in Urkunden vor. .Meybaums Chron. des Kl. Marienbcrg. 33. 478 Seyboltstorf Seyssel. Adels d. Alterth., II. Th. 692. Zedler, 37. B. 691. Seyboltstorff. K. Ferdinand III. erhod das Geschlecht den löten Januar im I. 1643 in den Freiherren - und K. Leopold dasselbe in der Person des Bitztums Hans Georg zu Landshut in den Grafenstand. R. v. Lang, 74. Sicbmacher, I. Th. 77. N. 1. Seydel. 1) Georg Christoph, wurde den Uten Mai im Jahre 1729 in den böhmischen Nitter- stand präsentirt. — 2)DerOberst- Hofpostamts-Verwalter Joh. Georg in Wien, wurde wegen ^jähriger Dienstjahre im I. 1773 mit Edler von geadelt, v. M. O., 266. — 3) Der Neichshof- kanzlist Vincenz Jgnaz, wurde mit seiner Gemahlin Maria Barbara geb. von Prosky im Jahre 1790 in den Neichsrittcrst. erhoben. v. M. E., 207. Seydel von Melyk Czcr^ uey. Der Tschaikisten-Cantons- Commandant?c., Ferdinand, w. im Jahre 1793 mit v. M. C. geadelt, v. M. E., 449. Seyerb'ammer von Treu-! enftein. Der Zahlmeister ?c., Joseph, wurde im Jahre 1312 nobilitirt. von M. O., 266. Seyfersdorf, Scifcrsdorf. Ein altes schlesisches Geschlecht, das vorher Siegfriedsdorff geheisten , und zwischen 1340 und 1660 vorkommt. Sinap, II. Th. 1006. Gauhe, I. 1710. Zedler, 37. B. 768. Seyffert. Die Brüder Joseph Philipp und Anton Franz, wurden den löten März im I. 1726 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 450. Seyffertt. Der böhm. Ree präsentations - und Kammerrath, Joseph Philipp, wurde i. Jahre , 1749 böhmischer Ritter, v. U. E., 207. Seyfricd. 1) Der Geheimes östreichische Hofconcipist Jvhami Melchior, wurde im I. 1705 nobilitirt. von M. C., 460. — 2) Der Kanzler Johann Willibald zu Salmannsweiler, erhielt vom K. Joseph II. den 25sten Jan. im Jahre 1731 ein AdclS- und Nitterdiplom. R. von Lang, 647. — 3) Der fürstlich hohcn- lohische Hofrath Joseph, wurde im Jahre 1788 Ritter mit Edler von. von M. E., 203. Seylev. Der K. Leopold st erhob die Brüder Maximil. und Abrah. Scyler mit ihren sämmtlichen Erben und Erbes - Erben in den alten Nitterstand des K. Böhmen, und ließ ihnen unter dem 26sten Januar 1691 das RitterstandSdipl. ausfertigen, dessen Original ein Oberamtsadvoc. Weber zu Budissin in N. 81. des Anzeigers von 1792 z. Verkauf ausbot. Siebmacher, IV. Th. 162. N. 10. Seymanu. Der Oberstlieutenant Franz, wurde im Jahre 1807 geadelt, v. M. O., 266. Seyssel d'Aiy. Ein savoy- isches gräfliches Geschlecht, das seit mehreren Generationen sich nach Deutschland gewendet, und sich jetzt unter dem venerischen Adel befindet. R. von Lang, 75. Liiuon 4mvrial, General, cle I'I^myvio jsrancois. 'I'ast 33. Sey; Sevz von Sevzcnberg. Johann Michael» würde im I. 1767 mit obigem Zusätze nobi- litirt. von M. O., 266. Sezenegg. Der landschaftliche General- Einnehmcramtsver- walter Simon Siegm. in Karn- then, wurde im Jahre 1733 no- bilitirt. von M. E., 460. Shiaskti voir Sternftcin. Ferdinand Joseph wurde d. 10. April im Jahre 1726 in d. böhmischen Adelstand prasentirt. Sibcn. Ein abgegangenes me- klcnburgisches Geschlecht» v. dem Gottfried, welcher noch im Jahre 16S3 lebte, vermuthlich d. letzte war. Von Meding, I. N. 807. Sibcr. Der nicderöstreichischc Negicrungsrath und Obcrpolizei- Kanzlei-Director Franz, wurde i. Jahre 1796 geadelt, v. M. O-, 266. Sibert. Der Hauptmann» Johann, wurde im Jahre 1761 in den Neichsadelstand erhoben, von M. E.» 460. Sicard v. Sicardsburg. Der Artillerie - Hauptzeugamts 5 Registratur Dominik, wurde im Jahre 1820 mit obigem Beinamen geadelt, v. M. O.» 266. Sichert. Der Bürger und Compagnon der Seiden-Fabrik in Nürnberg, Johann Friedrich, erhielt vom K. Karl VI. den 4. April im Jahre 1734 ein Adelsdiplom. R. v. Lang, 648. Sichert vonSichertshoff, (Sichertöhofcn). Der Seiden- Negoziant Johann Jacob z. Rv- vercdo wurde im Jahre 1760 in den Reichsadelstand mit obigem Zusätze erhoben, v. M. E>, Sickingcn. 479 460. Siebmacher, V. Zus. 7. N. 7. Sichelsteiil. Ein altes langst ausgestorbenes Geschl., das nur noch in dem ersten Zehcnd des 12ten Jahrhunderts vorkommt. Falkcns Ilist. C.orli. clipiom. p. 116. 117. Zcdler , 37. B. 893. Sicheren. Der Stadtrich- ter zc., Johann Ncpomuck Georg zu St. Veit in Unterkarn- then, wurde im I. 1788 Ritter. v. M. O., 146. Sicherer. 1) Der Landwai- bel und älteste Oberbeamte des kaiserlichen Landgerichts in Schwaben, Johann Philipp, erhielt v. K. Karl VI. den I9ten Juli im Jahre 1736 ein Adelsdiplvm. R. von Lang, 648. von M. E.» 460. — 2) Der Reichsagent, Heinrich Theodor, wurde i. I. 1806 in den Reichsadelstand erhoben. von M. E., 460. Slchingcil. Eine aus Schwaben stammende rhcinland. srei- herrliche und grafliche Familie in Böhmen, welche die dem berühmten Franz von Sickingen schon vom K. Karl V. zugedachte grafliche Würde erst im Jahre 1773 in seinem Nachkom- men, d. Freiherrn Carl Anton, und noch spater durch die Freiherren Casimir und Ferdinand im Jahre 1790 erhielt. Der Stammsitz dieses freisinnig. Ritters warSickenheim, Sickcnburg, das Schloß worin er d. berühmten Ulrich von Hütten, (da er nirgends sicher war) 2 Jahre erhielt, hieß Ebernburg. Bucelin, 8l>Gauhe, 480 Sickingen-Hohmburg — Sieberg. 1. B. 1710 — 13. II. 1077 — 73. Zedler, 37. B. 938. Salver, 639. 640. 641. 643. 644. 664. 636. 698. 704. 710. 713. 733. Siebmachcr, 1. Th. 122. N. 1. Seyferts Ahnentafeln, N. 37. Von Hattstein, I. Theil. 638. Albini, Hist. der Grafen von Werther». 69. Von Me- ding, II. N. 837. u. 838. N. genealogisches Handbuch, 1777. 164 —'l69. und 1778. 133 — 196. gen. Nancili. I. Th. 816 — 17. Geneal. Taschenb. 1826. 112. und f. Sickingen-Hohmburg. Der Freih. Ferdin. Herrm., wurde im Jahre 1706 Reichssreiherr. von M. E.. 101. Sidau, Seydau, Sydau. Ein obcrsächsisches Geschl. Albini, Hist. der von Werther». 69. Neueren 8. k. 0.1?orri. III. p. 1976. Von Meding, III. N. 778. Sidenitsch. Diese Grafen besaßen mehrere Güter, Gülten, Zehndcn und Bergrechte in Stey- ermark, und erhielten darum d. Sten April im Jahre 1647 die steyerische Landmannsch. Schmutz, IV. 2. Siebcleben, Scbeleben, Sie- beleubcn, Siebenleybin, Se- beIelben,Sybeleben,Sicbelo- eben. Ein thüringisches Geschl., dem das nahe bei Gotha gelegene Dorf, ingleichcn ein Gut zu Friemar und in Günthersleben ein Weingarten, d. Dietr. von S. dem Kl. Georgenthal im Jahre 1383 überlassen hat, gehörte. Sie waren gleichensche Vasallen. Ein Heinrich Setze- phant von S. stiftete im Jahre 1261 mit Conrad de Lina das Nonnenkloster zum heilig. Kreuz vor Gotha. Da nach d. Probst Johann de Scbeleben zu Arn- stadt keiner weiter in Urkunden vorkommt, so scheint das Geschlecht mit diesem ausgestorben zu seyn. Gleichenstein hat N. 76. das Wappen u. ein Stammregister von 1174—1377., welches aber aus den nachbenanm ten Schriften ziemlich vermehrt werden könnte. 8agittaiii Hist. (Zotlwna.p.394. 'I'ent?elii8up- plom. Hist. (Zotb. p. 193. 264. ckburingia saora p. 371. Ivvu Ebron. 8cb>?!w2b. p. 261. ex e6it. 8cboetlj-. u. k^ie^sig. 'I. I. Ebenderselbe, Diplomat. 'I. II. p. 478. Zedler, 37. Bd. 1014. und 40. Bd. 631., welcher aber irrig 2 verschiedene aus einem einzigen Geschlecht macht. Siebclegg. 1) Ein schlcsi- sches Geschlecht, das aus d. Elsaß stammt, und in der Mitte des 17ten Jahrhunderts sich n. Schlesien wendete. Sinap, II. 1003. Gauhe, I. Theil. 1713. Zedler, 37. B. 978. — 2) Der schlesische Gutsbesitzer Joh. Matthias , wurde im Jahre 1726 den 7ten April böhmischer Ritter , und den 17ten Juni pra- sentirt. von M. E., 208. Sieb er. Der Hofrath und "Oberpolizei - Director Franz zu Wien, wurde im I. 1816 Freiherr. von M. O., 86. Sieberg, Spberg. Eine alte, theils adliche, theils srei- herrliche Familie am Rhein, aus welcher Caspar im Jahre 1560 als d. Ordensritter und Comthur zu Marienberg vorkommt. Zedler, Siebert — Tigert. 481 37. B. 1038. Gauhe, I. 1714. Seiferts hochadliche Stammtaf. IV. Theil. N. 21. Siebmacher, II. Tb. 115. N. 13. Siebert von Felsentreu. Der östreichische Rittmeister Joseph in Brunn, wurde im Jahre 1817 mit dem Pradicat von F. geadelt, von M. O., 266. Sicbold. Kaspar Karl S., würzburgischer Hofrath, Professor u. Oberwundarzt im Julius- Spital, erhielt den Isten Octo- ber im Jahre 1801 vom Kaiser Franz II. ein Adelsdiplom, und früher den 13ten September desselben Jahres schon mehrere dieser Familie. R. v. Lang, 543. Suppl. 142. Giedentop von Bitzen. Jo- doc. Edmund, wurde im Jahre 1756 Ritter, v. M. O., 145. Siegersdorf, insgem. Sicrs- dorff. 1) Ein steyermarkisches, gegen Ausgang des I4tcn Jahrhunderts vorkommendes Gcschl., welches das gleichnamige Dorf, ingleichen das Gut Tbuna besaß , und das den 19ten Juni 1637 in den Freiherrenstand erhoben worden ist. Bucelin, Stern- inat. ?. III. Gauhe, I. 1714. II. 1079. Spangenbcrgs Adels- spicgel. II. Th. Zedler, 37. B. 1095. und folg. Schmutz, IV. 4. — 2) Der Hauptmann Joseph, wurde im Jahre 1763 geadelt. von M. E., 450. Siegfeld. Enoch Christian Herrmann wurde den 30. April im Jahre 1717 in den Ritterst. erhoben. Sieghofer. Ein schlesisches aus Baiern stammendes Geschl., das schon im Jahre 1595 frei- ii. Wand. herrlich war. Sinap, I. 222. II. 445. Zedler, 37. 1099. Gauhe, I. 1715. Sieg! vou Archamp. Der Hauptmann Herrmann, wurde im Jahre 1818 mit von A. geadelt. von M. E., 450. Sicgroth, Siegrod. 1)Eine sehr alte fchlesischc und böhmische, auch in Pohlen und Schweden seßhafte Familie, welche im 14. Jahrhundert von Ungarn nach Pohlen, und von da nach Schlesien kam. Lucä, schles. curicuse Merkw. 1849. Zedler, 37. Bd. 1102. Gauhe, I. 1715.11. 1815. Sinap, I. 895—900. Siebmacher, I. Th. 71. N. 14. Von Meding, I. N. 808. — 2) Johann Georg Leopold auf Schla- wickau, wurde den 28stcn Febr. im Jahre 1686 in den Freiherrenstand erhoben. Siekicrzynski. Wenzel, w. im Jahre 1783 galizischer Graf, von M. E., 30. Sielski von L.ubicz. Johann, wurde im Jahre 1791 in den galizischen Adelstand mit v. L. erhoben, von M. E., 450. Sicrakowski. Der Erzbi- schof Wenzel Hieronymus zu Lcm- berg, wurde im Jahre 1775 galizischer Graf. v. M. E., 30. Sigeniy von Sigcnbnrg. Der Hauptmann und Commandant der Garnisons-Artillerie zu Mecheln, Martin Friedrich, w. im Jahre 1778 mit obig. Zus. geadelt, von M. E., 451. Sigert von Sigertstein. Der Arzt Thomas, wurde im Jahre 1791 in den galizischen Adelstand mit obigem Zusätze erhoben. von M. E., 451. 31 Sigk — Simmern. Sigk. Die Brüder Joseph ,md Anton, wurden im Jahre 1736 den I7ten Juni in d. böhmischen Adelstand erhoben, von M. E., 461. Sigler von Sberswald. Der Major und Ritter Heinrich, wurde im Jahre 1816 mit dem Prädicat von E. Freiherr, von M. O., 86. Signio. Die Brüder Franz, Andreas, Johann und Hilarius wurden im Jahre 1792 in den galizischen Adelstand erhoben, v. M. E., 461. Gigora von Eulenstein. Der Bancaleinnehmer Franz Joseph, wurde im Jahre 1793 mit dem Beisatz von E. geadelt, v. M. O., 266. Silbcrberg. Diese besaßen die gleichnamige Herrschaft und kommen zwischen 1682 — 1774 vor. Schmutz, IV. 6. Siebmacher, III. 91. N. 2. Silbcrhorn. Der baierische Appellationsgerichtsrath George erhielt den 21sten Juni im I. 1809 ein Edelndiplom. R. von Lang, 649. Silbcrmann. Der neuber- gische Hosrath Georg Christoph, erhielt den Isten Februar im I. 1640 vom Pfalzgr. Wolfg. Wilhelm zu Neuburg ein Adelsdipl. R. von Lang, 649. u. f. Silbernagl. Der Hammers gewerke Ignatz von S. zu Fer- lach in Karnthen, wurde im I. 1811 Freiherr, von M. O., 86. Sillobod. Der Hauptmann Andreas, wurde im Jahre 1768 geadelt, von M. O., 266. Silverstein, Sylverstein. Eine schlesische freiherrliche Familie , die früher In Böhmen seßhaft war, und die mit Ru- dolph Ferdinand im Jahre 1720 ausgestorben ist. Balbin, Nisc, Hob. Doo. I. bik. 3. Sinap, II. Th. 469. Gauhe, I. 1717. Zedler, 37. B. 1363. u. f. Simborski. Der pohlnische Ritter Michael, wurde im I. 1714 böhmischer Graf, von M. E., 30. Simeani. Der Major Johann Matthias, wurde i. Jahre 1717 in den Reichsadelstand erhoben. von M. E. , 461. Sinnch, Sinnich. Ein nie- dcröstrcichischcs Geschlecht, welches mit Georg Constanlin,Rcichs- Panncr- u. Frcihcrrn, i. Jahre 1714 in den Grafenstand erhoben wurde, und das ehemals über 670 Jahre in Ungarn geblüht hat. Gauhe, I. 1718. Sinnch von Sicgenfcld. Der Hauptmann Simon, wurde im Jahre 1767 mit obig. Zus. geadelt, von M. E., 461. Simisch von Hohcnblum. Der Niederöstreich. Regicrungs- Rath Joseph Carl, wurde i. I. 1791 mit Edler von H. Ritter, von M. O., 146. Simler zn Ebermannsdorf. Diese baierische Familie erhielt am 4ten Mai im Jahre 1789 ein Edelndiplom vom Ch. Karl Theodor. R. von Lang, 660. Simmelmayer von pick- auf. Der Hauptmann Carl, w. im Jahre 1819 mit von P. geadelt. von M. E., 461. Sinnncrn. Eine schles. Familie, welche im Breslauischen im Jahre 1633 begütert, ehedeni Simon — aber in Pommern gewesen ist. Sinap. Gauhe, II. 1080. und folg. Simon von Frcsscnfeld. Der Erzieher Anton, wurde im Jahre 1743 mit von F. nobili- tirt. von M. E., 451. Simon von Lniidenberg. 1) Der Capitain-Lieutenant Sebastian, wurde im Jahre 1784 mit pon L. geadelt, von M. E., 461. — 2) Der Hauptmann, Sebastian, wurde i. Jahre 1786 mit dem Beisatz von L. geadelt, von M. O, 266. Simonides v. Seilenfcld. Ludwig, wurde im Jahre 1706 böhmischer Ritter, von M. E., > 208. Simononntz. 1) Der Oberstlieutenant Johann, wurde i. I. 1792 geadelt, v. M. O. ,266.— 2) Der Kaufmann Jacob z. Czer- novitz, wurde im I. 1818 Ritter. v. M. O., 146. Sincere. Der Fcldmarschall- Lieutenant Claudius, wurde im Jahre 1757 Freiherr, von M. O., 86. Sinching, Siniching. Eine alte baicrische, im Jahre 1165 schon vorkommende, aber langst ausgestorbcne Familie, deren ehemaliges Stammschloß, Dorf und Hofmark an der großen Laber im Tunegau gelegen, und nachher an die von Staust gekommen ist. W. Hund, I., 335. u. folg. Siebmacher, II. Th. 63. N. 14. Sinderstaedt. Ein thüringisches ausgestorbcnes Geschlecht, das aber im Jahre 1564 noch vorkommt, und dessen Stammsitz wohl einer der beiden i. Wei- Sintzenhofen. 433 manschen gelegenen Orte dieses Namens gewesen seyn mag. Zed> ler, 37. 1607. Singer von NIossan. Diese waren dem Rittcrcantvn Rhvn u. Werra incorporirt. Biedermann, Rh. u. W. I. Verzeichn., Singer v. Ws'ffognrsky. 1) Der galizische Fiscaladjunct, Franz, wurde im Jahre 1788 mit dem Pradicat von W. geadelt. von M. E., 452. — 2) Der Fiscal-Adjunct zu Lembcrg, Johann und der Doctor d. Medizin, Ignatz, wurde im Jahre 1794 in den galizischen Adelst, mit von W. erhoben, v. M. E., 452. Sinhuber von Bhrnfels. 1) Der Salzversilberer Ferdin. zu Jglau und dessen Bruder, d. Fahndrich Johann Reinhard, w. im Jahre 1704 mit dem Beisatz von E. nobilitirt. von M. O., 266. — 2) Ferdinand Ignatz, wurde den 20sten Nvvemb. im Jahre 1710 nobilitirt. Sinne Ein fränkisches Geschlecht, das schon im I. 1396 auch als fuldaische Vasallen vorkommt. Von Meding, II. N. 839. Sintzenhofen, Synyen- hofer. Eine ehemalige bäurische Familie, welche schon im Jahre 1165 zu Zürich unter den Turniergenossen gewesen, d. aber mit Pancratius, Domherrn zu Regensburg, (wie Gauhe vermuthet) im Jahre 1548 ausgestorben seyn soll, allein in der Hartmannischen Samml. kommt noch ein Georg im Jahre 1693 vor. Gauhe, II. 1081., welcher auf Wig. Hund verweist, der * 31 484 Sinzendorf aber wohl einen Satzenhoven, (Satzcnhover) aber keinen Sin- tzenhoven hat. Hartm. Sammlung. Siebinacher, I. Th. 80. N. 8. V. Th. 92. N. 8. Sinzendorf. Diese sind mit den Grafen von Zinzendorf und Pottendorf nicht zu verwechseln, beide aber in Oestreich ansessig. Diese stammen aus dem welsischen Geblüt vom H. Heinrich von Niederbaicrn, und besaßen auch Güter in Steyermark. Im Jahre 1611 wurden sie in den Freiherren-, und eine Linie in den Grafenstand erhoben. Dieses Haus erhielt das Neichserb- schatzmeistcramt im Jahre 1663, das Erbschenkenamt 1626, und das Oberstlandvorschneidcr-, Erb- schildtrager- und Kempfrichteramt in Oestreich. Sinap, 1l. 223 — 27. Sicbmacher, I. Th. N. 1. V. Th. 3. N. 3. V. Hoheneck, II. 421 — 69. Beizens durchl. Welt. II. Th. 632. Leupold, 1. Th. IV. B. 613 — 633. Hüb- ncr, II. 623— 27. Masch, 163. Jmhof, IV. ?rc>o. Imp. 7. 11. daleatidualcli (lornit. pric»- rali, rlc: origine gentis Linien- llcirb. Viennao. Gauhe, I. Th. 1719. Zcdler, 37. 1716—1738. Von Meding, II. N. 840. Go- thaischer genealogischer Hofkalen- der. 1826. 136. und f. v. M. O., 8. Schmutz, IV. 9. Brandts, tyroler Ehrenkranzl. N. 63. Hartmanns Samml. Sinzcndorff Ernstbrulin oder Fcnereck. Eine seit 1803 sürstl. Nebenlinie des vorig, grafl,, jetzt sürstl. Geschl. L^enrn-, llisl. insign. p>. 631. und 632. Tab. 22. Siebmacher, V. Th. 3. N. Sittmann. I. und 2. I. Th. 38. N. 14. I. Th. 92. N. 2. Durchl. Welt, II. Th. 411. d. Ausg. v. 1710. Von Meding, II. N. 841. «sinzendovff Ncuburg. Ist ebenfalls eine grafliche Nebenlinie der vorigen, welche am 13. Juli im Jahre 1767 mit Grafen Octaviani, Malrhcscr-Com- thur zu Klein-Oels erloschen ist. Siebmacher, VI. 12. N. 2. V. Meding, II.' N. 842. Siomoruditzky. Ein Musisches Geschlecht. Sinap, I. Th. 900. Sicbmacher, I. Th. 73. N. 12. Von Meding, III. N. 779. Sirk, Zirk. Eine alte rhcin- landische Familie, deren Stammschloß u. Städtchen Sirk an d. Mosel zwischen Trier und Metz gelegen ist. Aus ihr kommt schon im Jahre 1283 ein Bischof zu Utrecht vor, sie scheint aber ganzlich erloschen zu seyn. Salvcr, 267. Gauhe, II. Th. 1722. u. folg. ,Sitsch, Syycn, Sitzen. Ein erloschenes schlesisches Geschlecht, woraus Anna Hedwig die letzte ihres Geschlechts im I. 1626 die Gemahlin Herzogs Johann Christian zu Bricg u. Lig« nitz war. Ihre Kinder hießen v. Lignitz. Sinap, I. 900. «Stellmacher, 1. Th. 63. N. 7. Von Meding, III. N. 780. Gauhe, I. 1723. Luca, fehles. Mcrkw. Zedler, 37. B. 1846., 1860. Sittmann. Ein altes aus den spanischen Niederl. stammendes Geschlecht, aus dem d. wün tembergische Kammerjunker, vorher schwedischer Gencraladjunct u. Oberster, David Nathanacl im Skal — Skrbensky. 48Z Jahre 1714 .zum Freihcrrn er- haben wurde. Zedler, 37. Bd. 1867. Siebmacher, V. Th. 60. N. 1. Skal, Scal. Ein schlesifches Geschlecht, das seine Abkunft v. den Scaligern, vormaligen Fürsten zu Verona herleitet, u. das Gros - Ellgot, von dem es sich auch geschrieben, besessen hat, u. im löten Jahrhundert besonders vorkommt. Sinap, l. 901 — 3. II. 1013. Luca, schles. curicus. Denkw. 1860. Zedler, 38. Bd. 1. Gauhe, I. 1723. V. Me- ding, III. N. 781. Nudolph, in lloralcl. aririos. und Siebmacher, II. 49. N. 6. schreiben den Namen Skoll, letzterer aber im V. Th. 70. 1. Skal. Skal und Gross - Eilgut. 1) Der schlcsische Commerzicn - Rath Johann Franz, wurde im Jahre 1776 Freiherr, von M. E., 101. — 2) Der Gencral- seldwachtmcistcr Johann Ferdin., und sein Brudcrssohn, der Un- terlieutcnant Karl Cletus, wurden im Jahre 1801 Freiherren, von M. E., am a. O. Skarbeck. Ludwig und Johann, wurden im Jahre 1778, und Joseph Bencdict im Jahre 1732 galizische Grafen, v. M. E., 30. u. f. Skell. Der baierische Hofgar- ten-Jntendant Friedrich zu München, wurde den 19ten Mai im Jahre 1808 als Ritter d. Civ. Verdienstordens der b. Krone ernannt, und den 2ten Juli 1813 immatriculirt. R. v. Lang, 660. Skcyde. Der Hofkriegsagent Joseph, wnrde im Jahre 1806 mit Edler von uvbilitirt. von M. E., 462. Skherpiu von bcrfels. Die Brüder und Vettern Friedrich, Johann Andreas, Joseph Augustin und Sicgmund Conrad, wurden im Jahre 1722 mit jenem Zunamen nobilitirt. v. M. C., 462. Skop, Scop. Eine alte schlesische Familie, die im Jahre 1466 zuerst vorkommt. Von einem aus ihr, von dem General- Gouverneur der westindisch. Brasilia». Lande, nachherigcm General- Lieutenant der General-Staaten, hat d. Städtchen Scoppen-oder Scheppenstadt in Amerika seinen Namen erhalten. Sinap, I. Th. 903 — 912. II. Th. 964 — 66. Gauhe, I. Th. 1724. Skorsky. Franz, wurde im Jahre 1791 in den galiz. Adelstand erhoben, v. M. E., 462. Skorzcwskl. Dem Grafen Friedrich, Besitzer der Herrschaft Labischin, ist den 19ten April i. Jahre 1737 der Grafenst. preußischer Seits confirmirt worden. Skrbcwsky. Joh. auf Schönem und Gottschdorf, wurde den 27. Juni im Jahre 1669 Freiherr. ^ Skrbensky, Scribenski, Skerbcnykcr, Sezribenski. Ein sehr altes zum Theil frei- herrliches, zum Theil grafliches Geschlecht in Mahren und Schlesien, das schon zu Anfang des 10ten Jahrhunderts bekannt gewesen ist. Die Brüder u. Vettern Maximilian Erdmann, Maximilian Bernhard, und Gottlieb Ernst S. von Hrzislie a. Schönhoff und Gotschdorss, wurden d. 486 Skrochowsky — Sli'wka. 6ten Mai im Jahre 1694 in d. alten Hcrrenstand erhoben. Eine Linie, die sich auch Norrock schrieb, ist im Jahre 1720 ausgestorbcn, uns deren Güter sind an die Schwester des letzten derselben, die an einen Grafen von Becß vermahlt war, gefallen. Zedler, 38. B. 17. und folg. Siebmacher, I. Th. 73. N. 14. V. 21. N. 5. Skrochowski. Der galizi- sche Kaufmann Johann, wurde im Jahre 1788 in den galizisch. Adelstand erhoben, von M. E., 452. SkronskH. Eine sehr alte schlesischc Familie, die aus dem pohlnisch. Hause Taczala stammt, und schon im Jahre 1347 vorkommt. Sinap, I. 1015. Zedr ler, 33. B. IS. Gauhe, I. Th. 1726. Skronsky aus Budzow. 1) Ein mahrcnsches Geschlecht, das sich bis 1508 Budzowskcr nannte, nachher aber, als in diesem Jahr d. Haus Budzows- ky das Gut Skronskau im F. Oppeln erkaust hatte, soll er u. seine Nachkommen Skronsky genannt worden seyn. Sinap, 1. 912. und folg. Von Meding, Istl. N. 782. — 2) Der Amts- assessor Gustav zu Glogau, w. im Jahre 1730 böhmischer Freiherr. von M. E., 101. — 3) Der Kreisamtsadjunct ?c., Adam zu Beraun, wurde im Jahre 1767 mit seinem Bruder Georg Gustav im Jahre 1767 Freiherr, von M. E., 102. Skrzidlowsb'y. Eine auch sehr alte schlesische Familie, die ebenfalls aus Pohlen stammt, auch dort noch seßhaft ist, und im Jahre 1529 zuerst erwähnt wird. Gauhe, kl. 1032. Sa nap, II. 1016. Zedler, 38. B. S. 20. Skwarczynski. Der gali- zische Appellationsrath Ignatz, wurde im Jahre 1780 galizisch. Ritter, von M. E., '208. Slamti von Freueilstcin. Joseph Anton, wurde im Jahre 1791 mit dem Pradicat von F. Ritter, von M. O., 146. Slavata, Slawata, Schlm rvata. Ein Sohn des v. Böhmen nach Mahren vertriebenen Herzogs Wratislaus von Böhmen, Namens Slavata, war d. Stammvater dieses freiherrlichcn, und im Jahre 1621 in d. Grafenstand erhobenen Geschlechts, das mit dem kaiserlichen Geheimen-Rath Johann Georg Joachim im Jahre 1691, oder wie andere' wollen, mit Joh. Carl, Grafen von S. General d. Ordens der Carmelitcr-Barfüßcr zu Rom im Jahre 1712 ausgestorbcn seyn soll. Ikallun, 4'ub. Ktemmat. k'ioour. p. 18. See- VLichueder, t^nnal. 8tvn. pag. 351. Zedler, 34. Band. 1830 Hübner, III. T. 846—43. Gauhe, I. 1725. Siebmacher, V. 19. N. 6. Hartmanns Sammlung. Slivarich v. -Hcldcnburg. Der Hauptmann M. S., wurde im Jahre 1772 mit dem Beinamen von H. geadelt, v. M. E., 452. Slnvka voil Sliwiy. Der böhmische Landrath Wenzel Daniel, wurde im Jahre 1319 mit Slop — Smolenitz. 487 obigem Zusätze Ritter, von M. E., 203. Slop v. Cadenbcrg. Franz und Anton S. Cittadino z. Tri- ent, »vurden im Jahre 1760 in. dem Beinamen von C. nobili- tirt. von M. O., 266. Sluchter, Slochter. Ein wahrscheinlich langst ausgestorbenes, ehedem im Fuldaischen begütertes Geschlecht. Schannat, Gieut. ?ul, wurde 1. Oc- tober im Jahre 1716 böhmischer Graf, von M. E., 31. Sinctann. Der mahrensche Tranksteucrgefalls-ControlorMat- thias, wurde im Jahre 1790 Ritter, von M. E., 208. Srnetnila von löulcnberg. Der Postmeister, Matthias zu Znapm, wurde im I. 1793 mit Edler von E. nobilitirt. v. M. N., 266. und folg. Smirschiy, Schmirsitz. Eine alte adliche, zuletzt freiherrliche Familie in Böhmen, Mahren und Schlesien, deren Stammschloß und Städtchen dieses Namens im Königsgratzcr Kreise nahe an der Elbe in Böhmen gelegen, u. die von der oben, 420. unter Schmirsitz angegebenen verschieden zu seyn scheint. Sie besaßen spater das Schloß und die Herrschaft Raudnitz, sind aber mit dem Freiherr» Albert Joh. im I. 1613 ausgestorben. lVIisosIl. Lottern. Lee. 2. Lib. 2. ?. III. Gauhe, l. 1726, und folg. Smith, Schmitt. Ein aus dem H. Brabant stammend, eidliches und jetzt freihcrrliches Geschlecht, das um d. Jahr 1641 sich nach Deutschland wendete, was namentlich Carl v. S. gethan, der es in kaiserlichen Diensten bis zum Generalfeldwachtmeister v. der Cavallerie gebracht, und vom K. Ferdinand III. in den Neichsfreiherrenstand aufgenommen wurde. Neues gcneal. Handbuch, 1766. u. 1777. 331. auch 177R 380. Smith von So.lroe. Der Professor Jacob und seine beiden Brüder Thomas und Robert, Hauptleute, wurden im Jahre 1743 böhmische Ritter mit dem Zusätze von B., und die beiden letztern genannt Mac-Gavan v. B. im Jahre 1748 böhm. Frei- hcrrn. von M. E., 203, 102. Smitmer. 1) Der Hosgold- arbeitcr und Juwelier Paul, w im Jahre 1719 in den Rcichs- adelstand erhoben, von M. E., 462. — 2) Der Hof- u. Kam- merjuwelier Franz Michel und s. Bruder, der Wechsler Michael Jacob, wurden im Jahre 1740 in den Reichsadelstand mit Edler von erhoben, v. M. E., a. a. O. — 3) Die Brüder Michael, Franz und Jacob, wurden im Jahre 1740 Reichsritter mit Edle von. v. M. E., 203. Smolo.. Der Generalmajor Joseph, wurde i. I. 1316 Freiherr. von M. E. , 192. Smolemy von Schmolck, Der Kaufmann Simon, wurde 488 Smolianovich im Jahre 1794 mit Edler von Ritter, von M. O., 146. Smolianovich von sets tynia. Der Hauptmann Jvo, wurde im Jahre 1769 mit dem Beinamen von Z. geadelt, von M> E., 452. und folg. Smyra, Sinire. Ein altes ausgestorbencs thüring. Geschlecht, das seinen Namen von dem bei Erfurt gelegenen Dorfe Smire führte. Es kommt in Urkunden zwischen den I. 1280 und 1428 vor. Paulini, ual. Isenao. 39. 111. Avemanns kirchbergische Beschreib. 44. Dessen N. 148. Sobbe. Ein vorlangst ab^ gegangenes märkisches u. wcst- phälisches Gcschl. Berswördt, westphälisches adlich. Stammb. v. I. D. von Steinen edirt, 409. Von Meding, l. N. 809. Sobeck. Der Oberadministrator der Siegelämter, Johann Carl, wurde im Jahre 1765 m. Edler von geadelt, v. M. O., 267. Sobeck' von Rörnit; und Rauthen. 1) Ein sehr altes fchlesischcS, seit dem 27. Novbr. 1635 u. 30. October 1637 freiherrliches, und bald 115 Jahre, gräfliches Geschlecht, das seinen Ursprung von den russisch. Herzögen herleitet. In den ältern Zeiten führte es den Grafcntitel, nannte sich aber blos Gr. von Kornitz, nachher setzte es d. Namen Sobeck, (d. i. auf pohlnisch Sebastian) vor, welches einem dieses Vornamens zu Ehren geschah. Den Gr. Carl Heinrich von S. und K. hat der Kais. Karl VI. im Jahre 1716 d. 10. — Soden. October in des heiligen römisch. Reichs - und böhmischen Grafcn- stand erhoben. Lpener, Histm-, insiAn. s>. 176. Gauhe, I. Th. 1727. Siebmacher, I. Th. 62. N. 9. Von Meding, lll. N. 785. Sinap, l. Th. 417. I!. 227. von M. E., 31. Zedler, 33. B. 146. und f. Sobitschorvskss, Sobit- schorvsker. Eine schlesifche Familie. llistor. Insign. p. 288. Sinap, I. 917. Siebmacher, I. 75. N. 15. V. Meding, N. 786. Sode von, auch von der. Hannövcrische Patrizier, aus d. einer, Joh. Herrmann von S. churmainzischer Rath, Provinzial- Gerichtsassessor, Beisitzer der Ju- ristenfacultät und Professor der Rechte in Erfurt zwischen 1653 und 1702 gewesen. Motschmanns liwl'orck. lit. eoulin.239—44. Lü- dcrsens Samml. Soden. Eine sehr alte frci- herrlicbe und zum Theil gräfl. Familie, welche aus dem Han- növerischcn stammt, und im 12. Jahrhundert das Salzwerk Soden an der Wcrra bei Allendorf, und mehrere adliche Lehen i. K. Hannover besaß, so wie sie auch in der vormaligen Rcichsritterschaft in Franken jetzt noch mehrere Güter besitzt. Schon im Jahre 1265 wurde sie in einer Urkunde eine adliche Familie genannt. In diesem (13ten) Jahrhunderte zog sie sich in die Stadt Hannover, und später auch nach Hildesheim, wo im Jahre 1606 Mauritius von Soden als Domprobst starb. Eine Linie ist seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts in Kran- Soder Sokolow. 489 ken, und seit 1803 auch im K. Hannover ansessig. Im Jahre 1790 den 24sten September w. der bekannte und beliebte Schriftsteller, Freiherr Julius von dem Eh. von Pfalzbaiern im Reichs- vicariate in des h. röm. Reichs- Grafenstand erhoben, der sich zuweilen von seinem am Mayn im Bambergischcn gelegenen Gute auch auf Saffanfarth mit schreibt. K. G. Antons Geschichte der d. Landwirthschast von den ältesten Zeiten bis Ende des 15. Jahrh. III. Th. 536. und folg. Nachtr. zum neuen genealog. Handbuch, 1773. 102. Neues frankfurtisches genealog. Handbuch. 1780. Siebmacher, VII. Suppl. Taf. 13. Siebenkecß, I. B. 80. und folg. N. von Lang, 75. Ty? roff, I. B. 4. Ausg. N. 1. II. B. Taf. 164. Lüdcrsens Sammlung. Meine Samml. aus archivischen Auszügen. Sobcr. Der Amtssecrctair zu Oppcln und Ratibor, Joh. Casp., wurde im Jahre 1737 d. löten Octvber böhmischer Ritter, v. M. E., 203. Soeben, Soejen. Ein bremisches Geschlecht, das bis um das Jahr 1600 mit dem Erb- frohnenamt im Erzstist Bremen bclichen wurde, und das nach Einigen um das Jahr 1500, n. Andern im Jahre 1664 ausgc- storben seyn soll. Mußhard, 497. Von Meding, I. N. 810. Lü- dersens Samml. Sochlcnthal. Ein adlichcs braunschweigisches Geschl, aus dem der im Jahre 1707 den 5. August zu Wien verstarb. Reichshofrath Rudolph Kaspar ein I. zuvor vom Kaiser Joseph I. in den Ncichsfreihcrrenstand erhoben wurde. Zedler, 33. Band. 340. von M. E., 102. Lüder- sens Samml. Soll von u. zu Aich u. Hohnberg. Der tyroler Landmann Johann Baptist Amadäus S. von und zu A. und H., w. im Jahre 1761 Freiherr, v. M. E., 102. Soll von u. zu Teissenegg auf Steinburg. Anton Christoph wurde im I. 1716 Frcih. von M. E., 102. Soeinmering. Der kvm'gl. baicrische Geh. Rath, Samuel Thomas, wurde den 19. Mai im Jahre 1808 als Ritter des Civilverdienstordens der baierisch. Krone ernannt, und den 14tcn Juni 1813 immatriculirt. R. v. Lang, 551. Soctern,Sotern. Ein rheinlandisches, im Jahre 1029 schon bekanntes, später sreihcrrl. Geschlecht. Humbracht, Taf. 68. Gauhe, I. 1723. V. Hattstcin, I. 560. Zedler, 38. Bd. 353. Siebmacher, I. Th. 131. N. 15. Sohier. Eine Nitterfamilie, die in Böhmen wegen ihrer Güter landtagsfähig ist. Redels se? hensw. Prag. 27. Zedler, 38. B. 366. Sokolow, Sokolowsker, Sokolowsky. i) Ein schlcsi- sches Geschlecht, das von den nachbenannten wenigstens d. Wappen nach verschieden ist. llapro- oius inszosoulo Nvrav. Sinap, I. 917. Von Meding, III. N. 783. — 2) Eine zweite schlc- sische Familie. Sinap und von 4St) Solaty Meding, a. a. O. Siebmacher, I. Th. 76. N. 2. «solatp. Der gräflich ley- ische Rath und Oberamtmann, Franz Anton, erhielt den 12ten März im Jahre 1722 vom K. Karl VI. ein Adelsdiplom, welches den 30sten April im Jahre 1769 in Baiern ausgeschrieben wurde. R. von Lang, 66t. Solliliowskp, SolikowS- kv> Eine sehr alte schlcsische u. pohlnische Familie, die i. Jahre 1494 zuerst vorkommt. Gauhe, II. 1086. Sinap, I. 1017. Zed- lcr, 38. 696. Solms. Diese reichsgräfliche, zum Theil fürstl. Famllie stammt aus dem Hause Nassau. Die Linien der Grafen v. Solms sind: Braunfelß, Greifcnstcin, Hangen, Liech, Hohensolms, Solms- Laubach, S. Sonnewald m. S. Karuth, welche letztere sich wieder in S. Rödelsheim, Wilden^ felß und Baruth abtheilt. Will), von S. Braunfelß wurde vom K. Karl VII. den 22stcn Mai 1742, Und die Linie Lioch den 14ten Juli 1792 in d. Fursten- stand erhoben, die Linie Laubach und ihre Nebenlinien Baruth, Rödelsheim und Wildenfelß aber blieben gräflich. Gauhe, II. Th. 1818. Zedlcr,,38. Bd. 601 — 620. Jmhof, ellit. Xioolilor. p. 682— 697. Nittershuß. Lpe- »er, Opus sioralcl. spso. p. 632 34. Pfefsingcr, Merkw. d. 17. Jahrhunderts. Pcckenstein, I. Th. 160 —164. Hoppenrodt, 86. u. folg. Hubner, II. Th. Tab. 390 — 400. Genealog. Beschr. aller jetztl. Rcichsgr. 1722. 8.. 81 — 102. Longolische Beschäft. I. B. Soltau. Franz in Galizien, wurde im I. 1778 Ritter mit Edler v. von M. E., 203. Soltau, Soltowc. Ein längst erloschenes lüneburg. Ge- 627 — 641. Onolzbachische mv- chentl. Nachr. , 1740. 17. St. ^IlALin. genoal. Ilanllb. I. I. p. 817 — 827. Salver, 449. Ave- manns kirchbergische Beschr. 231. 261. 287. Hartmanns Sammlung. Von Meding , II. N. 844 — 48., welcher die v. d. Reichsgrafen Friedrich Ludwig zu S. (wildcnfelßische Linie) ausgearbeiteten Fragmente z. solmisch. Geschichte, und des Raths Knoch Beschreibung des solmisch. Wappens benutzt hat. Masch, 164. und folg. Wenks Hess. Lgndes- gesch. III. B. 133 —163. Go- thaischer genealogischer Hofk. v. 1826. 137. und folg. und 177. u. f. Oll. Alb. Bilgen, Solm. Gcschlcchtsrcgistcr von 700 Jahren her. Frankfurt a. M. (Gießen), 1622. 4. 9 Bogen, auch lat. Imiuilm cunrituin 8vlmon- siurri, couliuua soore S«zptm- ^entis velro auius all Imno no- stiairr aotatour usguo oopolUa ot Iirevibus epiAianrrualibus Irexastiolris oxpcisita. Oiessao, 1621. 4. 9 Bogen. I. Ehrist. Wolfs Beschreib, des Solmischcn H. s. Krosi'gk. Christ. ZcibichS Geneal. Tabellen v. dies. Hause, nebst histor. Erläuterungen. Berlin, Wittenbcrg u. Zerbst. 1709. I'. I. L. Gr. von Solms, Fragmente zur Solmsischcn Geschichte. Leipzig u. Dresden , 1736. Sieb- macher, I. 16. N. 6. II. 106. N. 2. VI. 10. N. 6. Solski. Der Appellationsrath schlecht, aus welchem einer wider Willen d. Pabstes z. Probst des Kl. zu Lüncburg im Jahre 1341 gewählt wurde. Wahrscheinlich war der im Lüneburgi- schen gelegene Ort dieses Na- mens ihr Stammsitz. Pfefsin- ger, Hist. des Hauses Braunschweig. II. Th. 640. Hoppen- rodt, 87. Zedler, 33. 640. von Meding, I. N. 81t. L?iebma- chcr, I. Th. 289. N. 9., wo es unter die hamburgischen Geschl. gerechnet wird. Lüders. Sammlung. Soiner von Sonenschild. Der Oberlieutenant Franz Do- minick, wurde im Jahre 1770 mit obigem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 463. Sommaruga. Der Universal - Cammeral - Hofzahlmeistcr, Emanuel Ignatz, wurde im I. 1792 geadelt, v. M. O., 267. Sonnner. 1) Eine schwarz- burgisch-rudolstadtische adl. Familie. Den schwarzburgisch-rudol- stadtischcn Gcheimenrath Friedrich erhob K. Karl Jahre 1741 in den Adelst, genealogisch. Handb. 1777. 332. 1778. 381. Von Uechtritz, di- plomat. Nachr. (von 1639 — 1777.) aus dem rudolstadt. und obcrpüllnitz. Kirü)enb. VII. 64 — 66. — 2) Der Reichshosrath Ludwig Friedrich, wurde mit s. Gemahlin Dorothea Sophia ge- borncn Wagner im Jahre 1740 in den Rcichsadclstand erhoben, von M. E., 463. Sonnner von Sommers- bürg. Der Nathsmann Friedrich Wilhelm zu Brcslau, w. den I4tcn November im Jahre 1726 böhmischer Ritter mit dem Beinamen von S. von M. C., 209. Soinmerfeld. 1) Eine alte schlesische, ehemals auch in der Obcrlausitz seßhafte Familie, die das Haus Cunncrsdorf daselbst im Jahre 1621 besaß. Lucä, schles. Mcrkw. 1861. Sinap, I. Th. 918. II. 1018. Gauhe, I. Th. 1732. Zedler, 38. B. 697 — 99. Siebmacher, I. Th. 60. N. 14. IV. Th. 173. N. 7. — 2) Daniel, wurde den 24. December im Jahre 1632 in den böhmischen Adelstand erhoben. — 3) Theodor und Kilian wurden den 17tcn Juli im Jahre 1676 auch in denselben Stand erhoben. — 4) Dem Geh. Stifts- Rath Christian Friedrich, wurde am Istcn Octobcr im I. 1786 der Adel vom K. von Preußen consirmirt und rcnovirt. Sommerlat, Sommer- lntte. Ein sehr altes, schon im 13tcn Jahrhundert in Thüringen und im Braunschweigischen in Ansehen gestandenes Geschlecht. König, I. Th. 909 — 920. Zedler, 38. Bd. 703 — 6. Gauhe, I. 1733. Von Meding, I. N. 812. Lüdersens Samml. Sommcrsburg. Christian, wurde den 4ten Mai im Jahre 1669 in den böhmischen Adelst, erhoben. Sommerseburg. Grafen, oft auch Pfalzgrafen genannt, deren ansehnliche Grafschaft im St. Magdeburg gelegen. Schon im Jahre 1020 kommt einer aus ihnen, Erkenbald als Erzbischof zu Mainz vor. Sie sind aber mit Pfalzgr. Albrecht zu S. im Sommb Sonnenmayer. Jahre 1172 ausgestorben. Seine Schwester verkaufte die Herrsch, d. Bischof zu Magdeburg. Hop- penrodt, 37. und folg. Lucä, Grafens. 1105 —12. Somttitz. Eins der ältesten pommerischen, märkischen, u. in Altstettin seßhaften Geschlechter, das im F. Camin das Erbkäm- mercramt besaß. Wokcn, 91. Wanselo, adl. Pommerl. 62. Mi- cräl, 530. Gauhe, I. 1734. Sicb- machcr, V. Th. 159. N. 10. V. Meding, III. N. 789. Zedler, 38. B. 720. Sonftorn. Der Kammergerichts-Assessor Hcrrmann Franz, wurde im Jahre 1730 Reichsritter mit Edler von. von M. E., 209. Sonderndorf. Eine freiherrliche Familie, die sich aus Baiern nach Oestreich begeben, und zu K. Ferdinand I. Zeiten die Herrschast Pernau ob der Ens besessen. 8z?ener, Hislcw. änsign. Unoolin, Ltorurnat. III. Gauhe, I. 1734. Siebmacher, V. Th. 13. N. 7. Sondershauseit. Thüringische Freiherren, welche bis z. Jahre 1324 Schloß und Stadt Sondershausen besaßen, zu der Zeit aber solche um deßhalb verloren haben sollen, weil sie d. K. Ludw. IV. gegen seinen Gegner, den Gegcnkaiser Friedrich von Oestreich beigcstandcn hatten. Ersterer verlieh darauf diese Herrschaft dem Grafen Theodorich v. Hohenstein, der und dess. Nachkommen diesselbe bis 1440 besaßen, nach welcher Zeit, u. nach dem Abgange jener, diese Herrschaft an Vchwarzburg gekommen ist. Zuerst kommt i. Jahre 1144 ein Widago Freiherr S., und ein Melchior noch i. Jahre 1494 in Urkunden vor. Mcn- kcn, 8. U. d. I. 663. Albini, Hist. der Gr. von Werthern. 69. 8piziwr, Hast, insigu. 708. Gauhe, II. 1036. L. Meding, III. N. 790. Sounau, Sonau. Ein östreichisches reichsgräflichcs Gcschl., das zu Anfang des 18ten Jahrhunderts bekannr war. Ranfts gencalog. Nachr., 3. Bd. 219. Zedler, 38. Bd. 742. Siebmacher, III. Th. 31. N. 5. V. 6. N. 3. Soinienberg. 1) Ein schweizerisches Geschlecht, das auch z. t. Reichsadel gehört. V. Hatt- stein, III. Supplem. 138. u. f. Gauhe, I. 1735. Siebmachcr, I. 200. N. 10. — 2) Ein braun- schweigisches Patrizier- Geschlecht. Lüdersens Samml. — 3) Der Gr. Andreas war aus dem damals sreiherrlichen, nachh. reichs- gräflichcn Geschlechte der Truch- scsscn von Waldpurg geboren, und führte den Namen S. von seinem Residenzschlosse u. Grafschaft, die sein Bater von dem Gr. v. Wcrdenberg erkauft hat. Im Jahre 1511 ist der letzte erstochen worden. Zedler, 33. B. 761. Lucä, Grafensaal. 1112— 1118. Sonncnfcls. Der Hofrath und Truchseß Franz Anton, w. im Jahre 1797 in den Reichs- frcihcrrenstand erhoben, v. M. O., 86. Sonneilmaster. Der Hof- Vize-Controlor Franz, wurde im Sonnentag — Soycr. Jahre 1.792 mit Edler von no- bilitirt. v. M. O., 267. Sonnentag. Ein altes Geschlecht, d. im 17. Jahrbund, in Würzburg bekannt war. Durch d. 36jährigen Krieg verlor es sein Vermögen und Familiennachrichten, daher erhielt es im Jahre 1767 vom K. Joseph I. ein Er- ncuerungs - Patent über seinen Adel. Zedler. 38. B. 793. und solg. aus schristl. Nachr. Sieb- machcr, III. B. 196. N. 8. Sonvicis von Sonnen- seid. Der Schützenhauptmann in Tyrol, Joseph Ignatz, wurde im Jahre 1767 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 463. Soothmcistev, Sootmei- ster. Ein in der Mitte des löten Jahrhunderts ausgestorbenes braunschwcigisches Patrizier- Geschlecht. Eigentlich ist d. Name S. ein Ofsicialname einer Magistratsperson der Stadt Lübeck , den aber einer mit Namen Wasmodus im Jahre 1273 mit seinem Namen vertauscht, u. er und sein Geschlecht denselb. zum Geschlechts», gemacht hat. Büttners Stamm- und Geschlechts- Register der braunschweig, lünc- burgischen Patrizier. ?. p>.p. V. Mcding, II. N. 366. Lüdersens Samml. Sorgel von Sorgenthal. Der Capitain-Lieutenant Conrad Aegid, wurde im Jahre 1766 mit obigem Zusätze geadelt, von M.^O., 267. Sorgenthal. Der Hofrath, Truchseß und Dircctor sämmtlicher Aerarial- Fabriken, Conrad Edler von, wurde im I. 1796 Freiherr, v. M. O., 36. Sorgo von Ehrcnhelni. Der Obcrlieutcnant bei Brentano, Bartholomäus, wurde i. I. 1793 mit von E. geadelt, von M. E.. 463. Sorosina - Vidoni. Der Marquis Joseph Anton S. V. zu Cremona, wurde im Jahre 1818 in den östrcich. und erb- ländischen Fürstenstand mit dem Uebergang auf die Erstgeburt erhoben. von M. O-, 8. Sorriot de l'-Hoste. Der General-FeldwachtmeisterAndrcas S. d. l'H. wurde im I. 1810 Freiherr, v. M. E., 162. Sossnovetz von IVlkano- rva. Joseph Johann in Böhmen, wurde im Jahre 1763 in den alten Frciherrenst. erhoben, v. M. O., 86. Souches. Ein ursprünglich französisches gräfliches Geschlecht in Oestreich, das seinen Glanz dem kaiserlichen General Ludwig Natuit, Grafen von S. zu verdanken hat, welchen der Kaiser anfangs den 22. März 1666 zum Freiherr», nachher zum Grafen erhoben hatte. Zedler, 38. Bd. 1666 ^-7. Gauhe, II. 1088. Siebmacher, V. Th. 1. N. 6. Soudaiil v. Niederwerth. Der Generalmajor Jvh., wurde im Jahre 1819 mit von N. geadelt. von M. E., 464. Souhay. Der Oberstlieutenant w., Philipp, wurde im I. 1766 Freiherr, v. M. O., 87. Soupper. Der Oberstlieutenant Franz, wurde im Jahre 1818 geadelt, v. M. O., 267. Sover. 1) Ein baierischcs, nach Ändern östreichisches Ge^ schlecht. Zedler, 33. B. 1046.— 494 Soyer Spanheim. 2) Tobias u. Jacob aus Steuermark abstammend, erhielten v. K. Ferdinand II. im I. 1627 einen Adelsbrkef. R. v. Lang, 66t. Soper von Bm'gsburg u. Edling. Der Oberstlieutenant u. Commandant zu Scmlin, Joh. Carl, wurde im Jahre 1746 böhmischer Freiherr, v. M. E., 162. Spade. Ein jülichisches Geschlecht, dessen Wappen nach ei- ncm^Siegel von 1441 beschreibt Von Meding, III. N. 791. Lü- dersens Samml. Spaen. Alexander v. Sparn, clcvescher Regierungs-Rath, Kammerherr und Landdrost, w. sub clalc, Laxenburg den 26stcn Mai im Jahre 1661 in d. Frci- herrenstand erhoben, welches der Kurfürst von Brandenburg den 4tcn April im Jahre 1662 bestätigte. Dem Freih. v. Sp. zu Bellevue ist am löten August i. Jahre 1764 ein preußisch. Gra- fcndiplom ausgefertigt worden. Spactgens. Ein schlestsches, ursprünglich belgisches Geschlecht, aus welchem der Oberamtsrath Heinrich Gottfried in Schlesien, den 22stcn Februar im Jahre 1716 böhmischer Freiherr wurde. Sinap, II. 449. Zedler, 38. B. 1067. von M. E., 103. Spala, Spaln, Spayl. Ful- daische Vasallen im 16ten Jahrhundert. Schannat, EI. hu!6. 162. Von Meding, III. Th. N. 792. Span. Eine freiherrliche, in Schlesien und Oestreich seßhafte Familie. Adels d. und sachs. Alterth. 3. Th. 772. Souve- rainen von Europa. 491. 762. Zedler, 38. B. 1087. Siebma- eher, V. 39. N. 4. Spangen. Eine ausgcstor- bene thüringische Familie, die noch kurz vor d. 30jahr. Kriege 13 Freihofe in dem ehemaligen Jchtcrhauser, zwischen Arnstadt und Gotha gelegenen Kloster-, jetzt herzoglich gothaijch. Amtsdorfe Thürey gehabt. Brückner, II. Th. 7. St. 62. Spangenbcvg. 1) Eine tric- rische freiherrliche Familie, aus welcher wenigstens Georg Freih. von Sp. im Jahre 1741 tricr. Geh. Rath und Wahlbotschafter bei der Kaiserwahl war. Ob er zu d. schon im Jahre 1289 vorkommenden de Spangenberg gehört, von dem einen als Zeugen Ludwig, Holig. IVI. P. 10. 161. und folg. aussührt, kann man nicht sagen. Zedler, 38. Bd. 1096. und s. Gauhe, II. 1092. Siebmachcr, VII. Suppl. T. 14. N. 7. — 2) Der k. k. Geh. Rath Georg, wuxde im Jahre 1776 Neichsfreiherr. v. M. E>, 103. Spangenstein. Ein ausgestorbenes Rittergeschlecht, das d. Herrschaften Schwanberg, Spangenstein, Massenberg?c. in Step- ermark im 14., 16. und 16ten Jahrhundert besaß. Schmutz, IV. S. 32. Spangher. Joseph Ludwig, wurde im Jahre 1716 nobili- tirt. von M. E., 464. Spanheim, Sponhcim. 1) Pfälzische oder rheinlandische Grafen, welche die in d. Pfalz gelegene Grafschaft dieses Nam. besaßen, von welchen der letzte im Jahre 1437 ohne Descen- Spannocchi-Piccolomini Spaur. 4O6 denz rstarb. Man s. a. Sayn und Witgenstein, 372. Hum- bracht, Tab. 164. Lucä, Gra- fens. 691 — 617. Gauhe, I. Th. 1737. und folg. Siebmacher, II. Th. 12. N. 2. Hübner, II. 669. — 2) Eine adliche Familie auch in der Pfalz, mit dem Beinamen genannt Bacharach, deren Stammrcihe im I. 1379 mit Eberhard von Spanh. ansangt. Siebmacher, I. 127. N. 14. Gauhe, am a. O. Hum- bracht, Tab. 267. Hartmanns Samml. — 3) Eine andere Familie, welche den Vornamen Wolf führt. Man f. unten bei Wolf von S. —. 4) Der im Jahre 1719 verstorbene berühmte preußische Staatsminister Ezcchiel v. S. gehört zu keiner der genannten Familien. Gauhe, a. angef. Orte. Spannocchi-Piecolommi. Der General und Gouverneur v. Livorno w., Franz, wurde i. I. 1819 Freiherr, v. M. E., 193. Spanofski, Spanovski. Eine böhmische, östreichische und schlesische Familie, die im 16ten Jahrhundert den Freiherrenstand erlangte. LaI6in > Lpit. Lolrem. lol. 699. Sinap, II. 192. Gauhe, I. 1738. Sicbmachcr, III. 92. N. 9. "V. 46. N. 7. Spantko. Eine freiberrliche Familie in Böhmen, die a. Schweden dahin gekommen ist. Bal- bin, Lleinruat. 1^. 1. lab. Gauhe. I. 1738. Zedlcr, 33. Bd. 1293. Sparapani von Iscklncn- seid. Der öffentliche Notar zu Sulzbcrg in Tyrol, Michael, wurde im Jahre 1749 mit von I. nobilitirt. v. M. E., 464. Sparr, auch Sparr zum Greifcnborg u. S.z.Trainpe. Eine über 799 Jahre alte märkische Familie, die aus Schweden stammt, und aus welcher d. kaiserliche Generalfeldzcugmeister Georg Ernst vom K. Ferdinand III. im Jahre 1664 in d. Grafenstand erhoben wurde. Diene- mann, 166. N. 4. 172. 268. N. 4. 396. 337. N. 26. 374., wo Genealogie und Wappen. Angcli, mark.sche Chronik. 39. Gauhe, I. 1789. II. 1994 — 99. Zedler, 33. B. 1216. und ff. Neues genealog. Handbuch, 1778. 169. Nachtr. 192. Von Hagen, Bcschr. des Geschlechts der von Uchtenhagen. 43. Sicbmachcr, V. Th. 23. N. 6. V. Meding, II. N. 861. und folg. Mehrere Kpeoialm weist nach Küster, l'. II. 162—64. G. Gensichen versprach der tapferen Helden von Sparer Alterthum herauszugeben, starb aber darüber. Sparwasser. Fuldaische Vasallen, die im Jahre 1489 ausgestorben zu seyn scheinen. Schan- nat, Eliont. ?eil, 464. Spaun. Der Niederöstreich. Landschaftssyndicus 11. Franz Anton, wurde im Jahre 1721 in d. alten Reichsritterstand mit Edler von Ritter, v. M. O., 146. Spaur, Spauer. Ein gräfliches Geschlecht in Tyrol, des- 496 Spaventi — Speckine. sen Stammvater Volkmar von Burgstall in Spauer war, der um die Mitte des I4ten Jahrhunderts lebte, und obigen Namen von dem auf den Nons gelegenen Schlosse Spauer angenommen hat. Es besitzt das Erbschcnken - und Erbpanncr- herrcnamt won Tyrol, und ist eine Linie seit dem 27sten Juni 1637 u. eine seit 1660 graflich. Eine Linie schreibt sich S. von Pflaum, auch S. von P. und Valeur, eine andere S. auf Nog- genburg. Durchl. Welt, I. Th. 3. Abth. 86. Gattcrers Handb. der Geneal. und Heraldik von 1762. Taf. 38. Büschings Erd- beschr. III. Th. I. B. 476. der 6ten Aufl. ^Ilg. Zan. Ilanckd. 1.827— 31. Rcichskammerger. Kal. 1780. N. 1. Hübncr, III. Th. Taf. 867 —62. Brandis, ty- roler Ehrenkranzl. N. 64. Sicb- macher, I. Th. 24. N. 1. 42. N. 6. II1.TH.99.N. 1.101. N.2. Lpe- uer, klist. insign. p. 223. Kre- bels Handb. 1790. II. Th. 261. W. Meding, III. N. 794. Gau- he, I. 1741. und folg. Zedler, 38. B. 1262. und f. R, von Lang, I. Suppl. 26. u. f. Genealogisches Taschenb. d. Grafen. 1326. 114 — 116. Spnvcnti di S. Giorgio. Der Provincial-Mcdicus I). Johann Franz Anton Agapitus, wurde im Jahre 1776 mit obigem Zusätze Ritter. V .M.O., 146. Spechshard, Spessart, Spcchsart, Spekscr. Ein frankisches, im ehemaligen Rittcrcanton Rhön u. Werra, zu Aschen- Hausen ohnweit Kalten-Nordheim, im Weimarischen und Gothaisch. begütertes Geschlecht, das auch beim teutschen Drden aufgeschworen hat. Biedermann, R. W. Tab. 330. und f. auch G-. I. Verz. Nach Siebmacher, III. Th. 128. N. 2. ist dieses von dem, welches Glcichenstcin, N. 82. in Holzschnitt mit einer kleinen genealogischen Tafel giebt, verschieden, auch hat Siebmacher den Beinamen zu Unsleben. Estvr, in der Ahncnpr. Tab. V. und 616. Schannat, tHicmt. 11613. p. 162. Gauhe, I. 1744. und folg. V. Meding, III. N. 797. Specht von Bubenheim. Von diesem im I. B. 198. unter Bubenheim vorkommenden Geschlechte sehe man noch v. Hatt- stein, I. 661 — 64. und Gauhe, I. 1743. Salver, 691. 594. 632. 663. 742. Siebmachex, II. Th. 106. N. 11. Speck. Ein altes, schon im 10ten Jahrhundert unter Kaiser Heinrich d. Vogelsteller bekanntes Geschlecht. Enzels altmärk. Chron. 64. Speckher von Frideneg. Der Bergrichter ?c., Joh. Anton Ernst zu schwatz in Tyrol, w. im Jahre 1734 mit obigem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 464. Speckine, Speckhin, Spe^ ckin. Ein mecklenburgisches und pommerisches, besonders stettinisches Geschlecht, das oft irrig mit den schwedischen und dänischen Freiherren von Speckhan verwechselt worden ist. Micral, 377. 630. Gauhe, I. Th. 1743. Siebmacher, V. Theil. 169. N. 11. Von Meding, III. Th. N. 736. Speckmann Sperer. Speckmann. Der Kammergerichts-Assessor Johann Stcph., wurde im Jahre 1727 den Isten Octobcr böhmischer, und im I. 1732 Ncichsritter mit Edler v. von M. E., 209. Speckner von Pilhofen. Der churbaierische Nath u. Hof- gerichtsadvocat Johann Michael Joseph, erhielt vom Gr. Zeit d. Sten Januar im Jahre 1769 ein pfalzgräflich. Adels-Erneuerungs- und Rittcrdiplom, und den 16. November 1779 das bestätigende churfürstliche Ausschreiben darüber. N. von Lang, 662. Spee. Rcichsgrafen, Neichsfrcih. u. Herren v., die bei der Jülich - Cöln- u. Bcrgischcn Ritterschaft aufgeschworen sind. Sie wurden im Jahre 1739 den 9. Mai in den Grafenstand erhoben, worüber das Grafendiplom bei No- bcns, I. 166 — 69. steht. Spccth genannt Früauff. Eine nassauische, Hess. u. rheinlandische Familie. Von Hatt- stein, III. Suppl. 142. Spangenbergs Adelshist. Bucelin,8t«ziu- mal. ?. 1. Spegke. Ein ausgestorbenes Geschlecht in der Altmark. Ger- kens Fragment. IV. Th. 66. Speidcl. Ein ausgestorbenes steyermarkisches Geschlecht, das Vatcrsdorf, jetzt Licbenau gen., im I6ten Jahrh, besaß. Schmutz, IV. 33. Speidl. Ein ursprüngl. östreichisches Geschlecht, dessen Frei herrenpradicat bis auf d. Großvater des jetzt in baier. Diensten stehenden Gcnsdarmcriclieu- tenants nachgewiesen ist. N. v. Lang, 241. Tyroff, I. Bd. 4. tl. Band Ausg. Siebmacher, Ul. Th. 84. N-5«. -e« rnirqZ ni llosspruT Spcil von sthei,n. Der Secretar der mährischen Staatsgüter-Administration, Joh. Albert, wurde im Jahre 1793 mit Edler von O. Ritter, von M. O., 146. Spengel. Der baier. Oeco- nomicralh des Oberstallmeister- Staabs, Heinrich Ludwig, w. den 27. Mai inr I. 1814 als Ritter des Civil-Verdienstordens der baierischen Krone nominirt, und den 29sten Juni 1814 im- matriculirt. R. von Lang, 662. Spengler. 1) Ein altes schle- sischcs Geschlecht, das seine Abkunft aus Franken hat, u. aus dem in Nürnberg mehrere in Nathsdiensten gestanden haben. Georg war 1183 Schenk bei d. Bischof zu Würzb. Sinap, II. 1022. Zedler. 38. B. 1494. — 2) Georg Matthäus aus Tyrol, erhielt im Jahre 1706 die Bestätigung des Reichsadclstandes. v. M. E., 464. Spengler von L.öwenfeld. Der vorderöstreichische Kammer- Rath Franz Joachim, wurde im Jahre 1734 mit von L. Ritter, von M. E., 209. Spens von Boden. Der Landsasse im Fürstenth. Teschen, Carl, wurde im Jahre 1781 Freiherr, von M. E., 103. Spensberger von rvioros gorskp. Der Beamte der ga- lizischcn Taback- und Sicgelge-. fäll-Dircction, Adam, wurde i. Jahre 1790 mit seinen 8 Brüdern nobilitirt. v. M. E., 464. . Sperer, Specrcr. Ein schle- sisches Geschlecht. Sinap, I. Th. 32 498 Sperer — 919 — 21. II. 1027. Gauhe, I!. 1995. Zedler, 38. Band, 1507. Sperer aufJohndorff v. Sperer. Christian, wurde im Jahre 1707 mit obigem Prädi- cat geadelt, v. M. E., 455. Spergs auf Hnlitis und Reissdorf. Der Geh. Hausarchivs - Adjunct Joseph, wurde im Jahre 1757 mit dem Beinamen auf P. und R. Ritter, v. M. O., 146. Spergser v. Spergs. Der obcröstreichische Regierungssecre- tär Anton Dionys., wurde im Jahre 1732 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 455. Sperl, Sperl von Dos fern. Ein altes böhmisch. Geschlecht, das wegen großer Anhänglichkeit an die Hussiten aus Böhmen vertrieben wurde, und sich nach PfalzsNeuburg wendete. Siebenkceß, I. Band. 100. und folg. Tyroff, I. Band. Taf. 149. Sperling. 1) Ein altes mek- lenburgisches, mit folgend, nicht zu verwechselndes Geschl., aus welchem der General Georg v. König in Schweden in d. Grafenstand erhoben worden, ingleichen wurde derselbe mit seinen Brüdern, Johann Christoph und Johann Rudolf vom K. Leopold am 2ten August im Jahre 1701 in den Ncichsgrafcnstand erhoben. Siebmacher, V. Th. 156. N. 4. Gauhe, I. Theil. 1744. II. Th. 1096. Von Meding, I. N. 813. Dan. Adclslcxik. II. Th. 186. und 187. — 2) Ein sachsisches Geschlecht. Von Meding, a. a. O. Speth. Spcrneck. Ein rheinländi« sches Geschlecht, das jn dem 23. Turnier, im I. 1403 zu Darmstadt, und nach Hund, im Auszug der Geschlechter, von denen welche die letzten Turniere von 1479 — 1487 besucht haben, auch unter diesen mit vorkommt. ?a. «torii ssnuno. loeliv. p. 499. Dö- derlcin, Nachr. von d. Hause her Marsch, von Calatin. 105. Fal- kcnstein, ^nnal. biorckg. Zedler, 33. B. 1214. Sperrversech, Sperberseck. Ein schwabisches Geschlecht, das schon im istcn Zehend des 12. Jahrhunderts bekannt war. Sal- vcr, 645. Bucelin, Ltommut. ?. 3. p. 404. Siebmachcr, I. Th. 111. N. 13. V. Meding, III. N. 796. Bürgermeister vom schwab. Neichsadel. Gauhe, I. 1743. Zedler, 38. B. 1506. Speth. Der Amtsschreiber d. vordcröstrcichischcn Grafsch. Hauenstein , Johann Valentin und sein Bruder Johann Friedrich, wurden im Jahre 1747 nobili- tirt. von M. E., 455. Speth, Spedt, Spett v. Hrilingen. Ein schwab. und braunschwcigisches Geschlecht, d. im 17. Jahrhundert vorkommt. Schannat, (II. bulcl. 152. Siebmacher, I. Th. 110. N. 11., d. es Spctten schreibt. Von Meding, II. N. 853. Lüdersens Samml. Speth, (Spee, Spethen, Spett, Spaeth) vo»r Zrvie? fr.Itett. Eine schwabische Familie, die das Erbtruchscsscnamt i. Würtembergischcn besessen, und schon im Jahre 968 turnierfahig war. Friedrich war von 1307 — Spickere 1320 Bischof in Augsburg. Der großhcrzoglich würzburgische Hof- marsckall Friedrich Adalbert S. von Z. hat seinen Freiherrenst. durch unfürdcnklichen Besitzstand nachgewiesen. Bucelin, mal. ?. I. Salver, 227. 230. 233. 682. 747. Spangenbergs Adelssp. II. Th. R. v. Lang, 66. Zedler, 38. B. 1636. B. Hattstein, III. Suppl. 140. N. genealogisches Handbuch, 1777. 160 u. f. 1773. 198. Siebmacher, 110. N. 11. hat Spetten. Gauhe, I. 1735. Tyroff, I. B. 4. A. Spickere. Ein halberstädtisches, wahrscheinlich erloschenes Geschlecht. Abels Altcrth., II. Th. 692. Zedler, 38. B. 1682. Spieck. Der zuletzt bis zum kaiserlichen General von unten hinaufgestiegene Lucas S>, erlangte den Adel- und Freiherrenstand durch seine Verdienste für sich u. seine Familie, und starb im I. 1664. Gauhe, I. 1747. Spiegel, Spigcl. I.) Ohne Beinamen: — 1) Ein elsaßisches Geschlecht, das wenigstens im Wappen von den nachfolgenden verschieden ist. Siebmacher, II. Th. 126. N. 11. — 2) Ein meißnisches, auch in Schlesien begütertes Geschlecht, aus welchem Henvieus ckiLlus 8pige1 i. Jahre 1262 vorkommt. Schan- nat, t!I. ?u!7./Ä,.8L vn-lsdk '.litt :l, Spielmann. 1) Der Sccre- tar dci dem galizischcn Landrecht, Johann Alvis, wurde im Jahre 1786 in den galizischcn Adelst, erhoben, von M. E., 466. — 2) Der Geheime-Hof- u. Staats- Rescrendär und Schatzmeister des Theresicnordens, Anton, wurde im Jahre 1791 Reichsfreiherr, von M. O., 87. Spicring. Ein niederländisches Geschlecht, das mit d. Husten von den Gr. von Eleve abstammt. Der nachhcrige Pfalz- neuburgische Geheime-Rath zc., wurde vom K. Ferdinand II. d. 23sten März im Jahre 1623 z. Frcihcrrn erhoben. R. v. Lang, 241-. - zlo?)Z> »d / Spies. Ein magdcburgischcs und braunschweigisches Geschlecht, welches vom K. von Baiern d. Isten Februar im Jahre 1814 ein Adclsbestatigungsdlplom mit dem Transmissions-Nccht erhielt. R. von Lang, 663. Spies von Bnllcnhcim, Bullcshcim. Ein jülich-bergisches und cülnisches aufgcschwvr- nes, besonders in der Pfalz seßhaftes Geschlecht, aus dem Johann Franz im Jahre 1742 bei der Krönung des K. Karl VII. zum Ritter des h. N. R. nebst andern geschlagen worden. Rv- bens, II. 366—69. Gauhe, I. 17A7. Zcdler, 38. B. 1641. Spies!) efft. Ein sehr altes, aber ausgestorbenes Geschlecht in Oberöstreich, das vormals unter der Grafschaft Steyer gestanden. Es kommt im Jahre 1108 in Urtundenvor. Prevenhuebers^n- — Spiller. Agl nal. Zt^rons. Zedler, 38. Bd. 1639. Spiessv. Spiessegg. Franz Joseph, wurde im Jahre 1786 mit obigem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 466. Spiller. Ein schlesisches Geschlecht , das ehedem Hauschild geheißen, den Namen S. von dem im F. Jauer geleg. Stamms sitze angenommen hatte, u. daS auch in der Oberlausitz begütert, von den folgenden aber auch schon nach dem Wappen ganz verschieden ist. Ob die Edlen v. S. zu Krippitz im Briegisch. zu dieser Familie gehören, ersieht man aus den nachdem Schriften nicht. Im Liegnitzischcn kommt schon im Jahre 1379 ein Con- rad von S. vor. Sinap, I. Th. 923.11.1024. Luca, schlesische Denkw. 1861. Gauhe, I. 1747. Zcdler, 39. B. 10. u. f. Sieb- machcr, I. Th. 67. N. 13., wo sie aber, so wie im Regist. Spi- ler geschrieben sind. Spiller von Mirterberg. Eine ehemals östreichische, nach» her frankische, zuletzt thüringische alte Familie, deren Geschlechts Letzter jetzt zu Stadt-Jlm lebt. Nachdem Marcus von Spiller im Jahre 1665 Mittcrderg, ein ohnweit der Stadt Schwanen» stadt im Hausviertel in Oberöstreich gelegenes Schloß nebst Rittergut und Stegen von d. auch altadlichen Geschl. Peysen acqui- rirt hatte, nannten sie sich Sp. von M. und Stegen, (bis nach dem Ableben des letzten, um der Religionsbedrückungen willen emi- grirtcn Besitzers, Georg Ludwigs . Sp. von M. und St., indem ÄV2 Spillmann - dessen Nachkommen sich blos Sp. v. Mitterberg schrieben u. schreiben). Sie gehörten unter die Landstande des Rittcrstands Oestreichs ob der Ens, nachh. aber zu den Herzoglich-Sachs-Gotha- ischen u. S. Hildburghausischcn Landstanden, wegen der Rittergüter Oberstadt, Staudach :c> Das Schloß und Gut M. und Zubehör wird in Hagers Geographie und in Hübners großen Geographie eine Herrschaft genannt. Von Hohencck, II. Th. 231. und f. III. Th. 696. Si- nap, I. 922. u. f. Siebmacher, I. Th. 35. N. 5. Tyroff, 1. B. I. Theil. Ausg. 3. In N. 19. des Anzeigers von 1791 wird um Nachrichten von dieser Familie gebeten. Spillinann. Der Oberst- wachtmcister Philipp, wurde im Jahre 1773 geadelt, v. M. E>, 455. Spina. Ehedem de I'Espine eine in D. bekannte, aus den spanischen Nieder!, stammende Familie, die im Jahre 1711 zum Theil vom K. Karl VI. in den Freiherrenstand erhoben wurde, worauf sie sich Freiherren von Grossenhaagen nannten, Colno- (?eueal. vobil. Dominvr. cle . Spina. ein Mscpt. das Zedler, 39. B. 14. aufführt. Siebmamacher, 4. B. 162. N. 7. Spmdler. Ein freiherrliches und grafliches obcröstreichischcs Geschlecht, das seit dem Jahre 1545 in Urkunden vorkommt, u. dessen eine Linie vom K. Ferdinand III. den 8ten Juni 1647 in den östreichischen Herren - u. - Spitzl. vom K. Karl VI. in der Person des LandrathS u. Landcsanwalds in Ober- Ocstrcichisch Freihcrrns Johann Philipp von S. in den Grafenstand im Jahre 1722 er. hoben wurde. Gauhe, I. 1747. Siebmacher, III. Th. 65. N. 7. Zedler, 39. B. 30. v. M. E., 31. Von Mcding, III. N. 799. Von Hoheneck, Beschreibung v. Oberöstrcich. II. 459. 475. Pre- venhuebers Animl. Ktvrens. — 2) Der Hauptmann Johann Joseph von Sp>, wurde im Jahre 1782 Freiherr, v. M. E.. 103. Spinetti. Der Pension. Major Johann, wurde im I. 1818 Ritter, von M. O., 146. Spiring, Spirringk, Spie? ring. Jülich-kölnisch- u. Cle- vische aufgcschworne Frcih., die von Johann IV. Herrn z. Haus- den, mithin von dem Grafen v. KleveTeusterband abstammen. Sie sind auch im Braunschwcigischen begütert. Bucelin, Stemmat. Spangcnbergs Adelssp. II. Th. Gauhe, I. 1749. Zedler, 39. B. 265. Siebmacher, II. Th. 121. N. 8. Lüdersens Saniml. Spittler. Der Obcrstwacht- meister und Festungs-Command., Jacob Friedrich zu Trentschin, wurde im Jahre 1781 Ritter, v. M. E., 209. Spitzer. Ein ausgcstorbenes Nittcrgeschlecht, das sich v. dem untcrsteyerischen Dorfe gleiches Namens im I4ten u. 15. Jahrhundert schrieb. Smutz, IV. Th. 39. Spiyl. Wolfgang Christoph, erhielt im I. 1707 einen Wappenbrief, und der Hofkammcr- Rath Georg Christoph den 18. Spitzt April im Jahre 1723 vom K. Karl VI. einen Adelsbrief. Im Jahre 1766 den Isten Decemb. bekam jener W. Eh. S. für sich u. seine Neffen ein zcilisefl-pfalz- grafliches Adelsdiplom. R. von Lang, 664. Spitzt von Peiyenstcin. Der Unterlieutenant bei der Artillerie, Leopold, wurde i. Jahre 1783 nvbilitirt. v. M. E., 466. Spitznasen. Eine der,ältesten Familien in Thüringen, die schon 1009 in der Wendcnschlacht mit vorkamen. Sie sind besonders in der Grafschaft Gleichen, im Weimarischen, Schwarzburgischen, Hannoverischen und im Magdeburgischen ansessig gewesen , und zum Theil noch seßhaft. Zedler, 59. B. 294. und folg. Gauhe, t. 1760. Siebmacher, t. Theil. 168. N. 12., wo er sie unter den sächs. Adel, im I. Th. 146. N. 9. aber unter den thüringisch, rechnet. Albini, Hist. der Gr. von Werth. Von Mcding, t. Th. N. 817. Sagittar, glcichensche Hist. 20. 366. 433. 444. 447. 471. Brück- ner, t. Th. 3. St. 227. Meine Samml. Spoerck, Spoercke, Spör- cken. Eine jetzt sreiherrliche Familie in dem H. Braunschw. Lüneburg, die ihre Güter ohnweit Zelle hat. Ihre Stammreihe fangt mit Friederico an, der im Jahre 1308 Ritter von dem güldenen Sporn war. Zu Ende des 16. Jahrhund, nahm der Herzog Moritz von Sachs. Lüneburg Catrine von Spörck z. Gemahlin. Den braunschweig, lüneburgischen Geh. Rath Ernst — Spork. 603 Wilhelm von S., erhob Kaiser Karl VI. den 16ten September im Jahre 1717 in den Freiherrenstand. Pfcfsinger, braunschw. lüncburgische Hist. I. Th. 287— 296. Gauhe, 1. 1760. Zedler, 39. B. 212. und folg. V. Me« ding, I. N. 819. LüderscnS Samml. Spolliarovich von Nons- ka. Der Hauptmann Martin, wurde im Jahre 1761 mit dem Beisatz von N. geadelt, v. M. O„ 267. Sponeck. Ein gräflich. Ge« schlecht, das sich ehedem Hcdwi- ger nannte. Der AnHerr desselben war Balthasar von Hed- wiger, der K. Karl V. gegen die Türken diente. Aus diesem Geschlechte vermählte sich im Jahre 1696 Anna Sabina mit Herz. Leopold Eberhard von Würtcm- berg. Im Jahre 1702 ward sie mit ihren Kindern und 3 Brüdern mit dem Namen v. Spo- ncck in den Reichsgrafenstand erhoben, im Jahre 1714 aber wieder geschieden. Sinap, II. 228. Hübncr, ?. IV. Taf. Gauhe, I. Th. 1760. Zedler, 39. Bd. 332. und f. Spor, Spohr. Ein wahrscheinlich ursprünglich meißnisch., jetzt oberlausitzisches Geschl., das schon im Jahre 1198 den meißnischen Landtagen beigewohnt hat. Knauts ?lv6r. Msn. Gauhe, I. Th. 1762. Zedler, 39. Bd. 367. u. f. lalw. Oi-iZ. Laxon. 8. p. 11. Siebmacher, 1. 164. N. 6. Spork. Eine grafliche böhmische Familie, die von d. nie- dersächsischen Geschlechte der von / 5<14 Spreckelftn. — Spocrck abstammt. Der Freih. Johann von S., wurde d. 30. Juni im Jahre 1666 in d. Grasenstand erhoben. Der Gr. Maria Wallpurg von Sp. 16ahnige Ahnentafel giebt von Schönscld im Adelsschcm., 1. 229.'lV1v». ?acl!ot. ?roe. ?. I. 7. o. 12. Bucclin, 8tem- mal. ?. III. L^IIag. II. s>. 1820. Hübner, III. Th. Tab. 817 — 19. und folg. Gauhe, I. 1758. und folg. Zedler, 39. B. 751 55. Biedermann, O. Tab. 146 15'. und St. I. Vcrz. Bergers durchl. Welt. 650. Von Hatt- siein, I. 565—69. Allgemein, gen. Ilanclli. I. I'ir. 832 — 34. von M. E., 31. N. v. Lang, 77. Goth. gen. Hofkal. 1825. 173 — 180. Von Schönfeld, Adelsschem. I. 110—21. Siebmacher, I. Th. 111. N. 7. V. Th. 29. N. 6. Tyroff, I. Bd. 73. Ausg. Salvcr, 526. 546. 561. 590. 598. 663. 671. 718. 723, 732. 746. Stadl. Die Freiherren, nachher Grasen von St. besaßen die gleichnamige Herrschaft Stadel und mehrere andere im 12. und folg. Jahrh. Andreas, wurde v. K. Friedrich IV. zum Ritter geschlagen, und Hans Christoph Gottfried und Hans Andreas d. 26sten April im Jahre 1597 v. Erzh. Ferdinand in den Freiherrenstand erhoben, welches d. K. Rudvlph II. den Isten August i. Jahre 1609 bestätigte. Schmutz, IV. 43. und f. Von Ahnentaf. und einer eigenen Gesch. d. Geschlechts von Stadl, von Leopold Freih. von Stadel sehe m. von Winklcr, biogr. nnd litcr. Nachr. von den Schriftstellern u. Künstlern im H. Stepcrmark. Grätz, 1820. 237. Wurmbrand, Coll. p. 140. Zedler, 39. B. 748. Prevenhueber, ^nnal.Slvi-. 243. Brandts, tyroler Ehrenkr. N. 56. Gauhe, I. 1757. und folg. Studier. Diese erhielten v. Ch. Maximilian Joseph III. das Adelsdiplom. R. v. Lang, 555. Studier von Blumbcrg. Thomas Ignatz St., wurde im Jahre 1736 mit Edler von B. Ritter, von M. E., 210. Studlershuusen zu Eber- hurdsrcith. Der sreisingische Rath und Probstei-Verwalter?c. in Alten-Oetting, wurde v. K. Leopold den I0ten Dccemb. im Jahre 1698 in den Adelst, mit dem neuen Beinamen von E. erhoben. R. v. Lang, 556. Studnikl.- Die Brüder Franz, Anton, Felix und Joseph, wurden im Jahre 1783 , Johann i und Michael im Jahre 1784 u. 6V8 Staebenheber — Staffelstcin. Peter, im Jahre 1783 galizische Grafen, von M. E., 31. Staebenheber, Stebcnhe? der, ehemals Stabenhabev. Ein schwabisches Geschlecht, von dem zuerst Johann im Jahre 13(10 aufgeführt wurde. Buce- lini, Ltemnrat. ?. lii. Gauhe, 1. 1759. und f. Stacdcl. Der löwenst. werth- heimische Hof- und Regierungs- rath Franz Heinrich St., wurde im Jahre 1798 Ritter, v. M. E., 210. Staedtler v. Treuenfeld. Der Doctor und Stadtphysicus zu Egcr, .Christoph St., wurde im Jahre 1795 in den Reichsritterstand mit Edler von T. erhoben. von M. O., 147. Stacgemann. Der Gehei- mc-Staatsrath Friedrich August von St., erlangte den preußisch. Adelstand am I7ten Januar im Jahre 1816. Staeger. 1) Äcr Hofkriegs- agcnt Ignatz, wurde im Jahre 1766 in den Reichsadelstand erhoben. von M. E., 462. — 2) Der 1). der Rechte und Ad- vocat Johann Georg St., wurde im Jahre 1782 mit Edler von nobilitirt. von M, 270. — 3) DcrinneröstrcichischeAppcllations- Rath Johann Georg Edler von St., wurde im Jahre 1701 Ritter. von M. E., 212. — 4) Der .Präsident des niedere streich. Merkantil - und Wechselgerichts, Ritter Johann Georg St., w. im Jahre 1319 Freiherr. Stacgcr vou waldburg. Der Major und Hanscommand. der Hofburg. Wache, Johann, wurde im Jahre 1820 mit von W. geadelt, v. M. O., 270. Staeryhauseil, Stnrtzhnm sott. Eine adlichc, seit d. Mitte des 17ten Jahrhunderts freihcrr- j liche Familie im Stifte Passau. Seiferts Ahnentafeln. Gauhe, i. 1770. Zedlcr, 39. Bd. 861. u. 1266., der zwei verschiedene Familien aus einer macht. Ranft, genealog. Archiv, 1736. 1737. 1738. Sicbmachcr, I. 34. N. 2. und V. Tb. 39. N. 10. welches letzte Wappen dem erstem zur Hälfte gleich, aber als ein östreich. mit dem Namen Startz- hanfer aufführt. Staffel, Stoffel. 1) Ein rhcinlandischcs Geschlecht, von d. Jahre 1080 an bekannt, d. mit dem mainzer Domherrn Philipp Adolph von St. am 12ten December im I. 1783 im Manns? stamm ausgestorben ist. Hum- bracht, Tab. 77. Von Hattstein, l. 570. Siebmachcr, 1. Theil. 127. N. 1. Von Meding, ll. Th. N. 857. Gauhe, 1. 1760. u. folg. Zedler, 40. B. 302.— 2) Ein schwabisches, von jenem ganz verschiedenes Geschlecht, aus dem im Jahre 1197 Ernst von St. als erwählter Turnicrvoigt zu Nürnberg vorkommt. Sieb- macbcr, II. Th. 95. N. 7. Von Meding. II. N. 858. Staffeld. Ganz verschieden von den von Staffel, eine alte meklenburgische Familie, die aus der Mark Brandenburg stammt. Zedler, 39. Bd. 865. Gauhe, I. 1761. Von Meding, II. N. 859. Staffclstem. Eine im Co- burgischen und Schwarzburg-Ru- Stahel — Stahremberg. 609 dolstädtischen, zu Großliebringen im löten Jahrhundert seßhafte Familie. Hönns coburg. Hist., 161. Sagittar, glcichische Hist., 301. Zedler, 39. B. 366. Stahel. Der Oberst Albert, wurde im Jahre 1799 geadelt, von M. E., 456. Stahilberg, Stollberg. Salver sagt, 224. in der Note a), daß diese, welche 8oabinyq in 1r. clo liatr. clom. 8. Xüi- ->ni, 59. mit den fürstlichen u. gräflichen Stolldcrgen nicht verwechselt wissen wollte, doch wohl einerlei Herkommens seyn möchten, theils weil deide einen Hirsch im Wappen führten, theils weil Stahilberg die fränkische Mundart von Stollberg sey. Das im Bauernkriege zerstörte Schloß Stollberg lag auf einem hohen Berge zwischen Oberschwarzach und Gerolzhofcn im Würzburgi- schcn. Stahl, Staal. 1) Eine mcklenburgische Familie, v. welcher uns nicht bekannt ist, ob sie noch in Meklenburg wohnhaft, und ob sie zu den in Curland u. Liefland sich befindenden gehöre, oder nicht. Gauhe, l. Theil., 1762 — Der Gubernialrath u. Kreishauptmann Philipp zu El- bogcn, wurde im Jahre 1799 Ritter, v. M. E., 210. Stahl von Holstein. Ein jülichisch., clevisch., bergisch., kölnisch. u. märkisches aufgeschwor!- nes Geschlecht. Nobens, II. S. 382. Stahr von Stahrburg. Franz Joseph, wurde im Jahre 1767 mit obigem Zusätze geadelt, von M. O., 267. Stahremberg, Stahren- bcrg, Starhenberg, Star-^ herrn^Berg, Starhemberg, Starckenberg. 1) Dieses uralle seit dem 24stcn Juni d. I. 1646 gräfliche und zuletzt fürstliche Geschlecht hat die ehemaligen Grafen, nachmalige Marggrafen, u, endlich Herzöge von Steyer zu seinen Ahnherren, und wird ihr Stammvater Mnulphus^ Fürst in Steycrmark für ihren Stammvater gehalten. Im Jahre 1176 erbauten die Gr. von Steyer d. Schloß Vtahrcnbcrg, und nannten sich seit dem darnach. Der Reichsgraf Gundacker Thomas v. St., erhielt die Erblandmarschalls- Würde des Erzherzogtums Oestreich ob und unter der Ens den 6tcn März im Jahre 1717. Der Minister in den östreich. Niederlanden, Georg Adam Gr. und Herr von St., erhielt am 12ten December im Jahre 1765 für sich, und den jedesmaligen Nachfolger im Majorat nach d. Recht der Erstgeburt die erbländische Reichsfürstenwürde. ?revenb»e- bor 8lLinma1oZi-.taiv.8t^r. Ln- nebol, Decluetion. 1611. Lu- oeliu, 8touamatograpk. ?. II. Iiribok, i^otit. ?roo. imj?. 8. o. 2. §. 15. u Nantiss. N. 20. Bon Hohencck, II. 604 — 91. Hllgsmeio. Genealog. Hanclb. I» Th. 836 — 37. Brandts, tyrol. Ehrenkr. 8^zener, Hist. insign. I. 'I?. 637. Hartmanns Sammlung. Gauhe, I. 1763 — 66. II. 1107 — 8. Von Meding, II. N. 860. Sinap, II. 234—38. Genealogisches Taschcnb., 1826. 149 — 51. Hübncr, III. T. 727 — 733. Schmutz, IV. 45. Zeh'- 610 Stain Stainbeckh. ler, 39. Bd. 1012—37. Bon Schönfeld, Adclsschem. I. 187 — 191. Masch, 167 — 69. Esthnischer gcncal. Hvfkal. 1826. 139. Leupold, IV. Bd. 633 — 679. von M. O., 8. und folg. Siebmacher, I. Tb. 33. N. 1. II. Th. 32. N. 8. — 2) Die Pflegetochter des Geheim. Raths Ernst Ludwig von Elditten auf Wickerau, Anna Maria Stahren- bcrg, wurde .«ulk stuto Berlin d. 17ten September im I. 1787 in den Adelstand erhoben. Stain. Einige halten alle v. Stain und Stein für ein Geschlecht, was aber, wie schon a. den 16 verschiedenen Wappen d. von Stain und Stein b. Siebmacher hervorgeht, nicht richtig ist. 1) Ein rheinländisches und schwäbisches Geschlecht, davon d. nachbenannten, mit Beinamen unterschiedene Geschlechter nur verschiedene Linien ausmachen. V. Hattstein, II. 363 — 406., die also 63 Seiten Stamm- oder vielmehr Ahnentafeln enthalten. Salver, 242. 246. 262. 302. 402. 422. 430. 436. 431. 432. 446. 467. 490. — 2) Der Feld- marschallieutenant Carl Leopold, Freiherr von St., wurde im I. 1779 Neichsgraf. von M. E., S. 31. Stain vom, zu Iettin- gen. Ein schwäbisches Geschl., das wahrscheinlich mit den vor- und nachbenanntcn einerlei Ursprungs ist. Bon Meding, I. N. 822. Siebmacher, I. Theil. III. N. 9. Bon Hattstein, II. Th. 390. Gauhe, I. Th. 1779. her es Stein von I. schreibt. Stain von u. zu Nieder? stoyingcn. Eigentlich v. Stein zu N. Hattstein, II. Th. 368. Von Meding, III. N. 828. Stain vom, zu Rechten? stein. Auch Stein vom z. R., ein schwäbisches Geschlecht, das Siebmacher und R. von Lang Stein schreibt, und aus d. Andreas von St. im Jcchre 1623 in den Freiherrenstand erhoben worden. R. von Lang, 243. sagt, daß auch schon im Jahre 1611, ingleichcn in dem J. 1626 und 1628 einige Linien Freiher- rendiplome erhalten hätten. Joseph Nepomuck, Freiherr v. R. soll nach ebendemselben auch ein Grafen-Diplom erhalten haben, aber ohne männliche Erben verstorben seyn. Bon Hattstein, II. 333. und 366. Gauhe, I. Th. 1779. Siebmacher, IV. Theil. 16. N. 6., wo d. aus d. Wappen der schwäbischen von St. u. aus dem der Dün genannt von St. zusammengesetzte W. befindlich ist. Von Meding, I. Th. N. 824. Staru zum Reichenstcin. Deren Wappen ist mit dem der vorgenannten hinsichtlich des 1. und 4ten Feldes, auch des erst. Helms ganz gleich, im 2ten u. 3ten Felde aber so wie im 2tcn Helm verschieden. Hattstein, II. Th. 382. Von Meding, I. N. 826. Stainbeckh zu Stainbach. Von diesem in der Gegend üver der Ens seßhaften Geschl. ist wenig, u. nur das bekannt, daß solches mit Christoph von St. i. I. 1606 ausgestorben ist. Pre- Stainer Stambuch. 611 venhuebers knnal. 8t)'r. p. 370. Zedler, 39. B. 1V38. Stainer v. Lelsburg. Der Hofsccrctar der vereinigten Hof- kanzlci, Johann St., wurde im Jahre 1813 mit von F. geadelt, von M. O., 267. Stainer von Staincru. Der Einnehmer zu Obcrtraburg in Kärnthen, Christian Hierony- mus, wurde im Jahre 1719 m. obigem Zusätze nobilitirt. von M.' E.. 466. Staiuhauser v. Treuberg. Der salzburgische Hofrath u. 11. Johann Philipp, wurde im I. 1777 in den Neichsadclstand mit von T. erhoben, von M. E., 466. Staiuheil. Der Hauptmann Carl Ludwig, wurde im Jahre 1766 geadelt, v. M. O-, 267^ Stainheim. Eine nordgau- ische Familie, von welcher auch wenig, jedoch dieses bekannt, daß Meiwarth von St., der in der Mitte des I4tcn Jahrhund, lebte, das Recht hatte, aus dem Truchedinger Walde taglich ein, Sonnabends aber 2 Fuder Holz abholen lassen zu können, -dessen er und seine Gemahlin aber sich im Jahre 1364 begaben. V. Falkenstcin, Kanal. blorclA. V. Nachl. tz. 4. 364. Starnleiu. Diese stammen aus dem F. Baireuth und erhielten ein Freiherrendiplom vom König in Baiern den 27. Sept. im I. 1316. R. von Lang, S. 243. Stalcck, Staheleckc, Stab cke. Eine alte grafliche Familie, die das bei Bacharach in d. Unterpfalz gelegene Bergschloß dieses Nalnens besaß , aus d. schon im Jahre 1228 einer im mainzischen Dom-Capitel vorkommt. Zcdler, 39. B. 1040. Stall, auch v. u. z. Stall- manu. Eine von ihrem im H. Bergen gelegenen Rittersitze gleiches Namens benannte Familie. Johann von St. , nachhcriger Canzler in den Stiftern Magde- bürg und Halberstadt nahm im 17ten Jahrhundert den Namen Stallmann an. Beckmanns anhaltische Hist. VII. B. 198. Zed- ler, 39. B. 1048. und 1060. u. folg. Gauhe, I. Th. 1762. u. folg. II. Th. 1109. Stallburg, Stalbcrg, Stail- bcrg. Aus den Rheinlanden wendeten sich diese nach Frankfurt am M., wo sie zu der da- sigen adlichcn Ganerbschaft Alt- Limpurg gelangten. N. geneal. Handbuch', 1776. u. 1777. 333. 1778. 382. Nachtr. 102 — 4. Siebmacher, I. Th. 210. N. 4. Stallenbcrg. Der Jnvali- den-Hauptmann Franz zu Pesth, wurde im Jahre 1761 geadelt, von M. O., 267. Stambach, Stampach, Zambach Rager v. Stambach. Alle diese Benennungen gehören einem und demselb. böhmischen Geschlechte an, obwohl Zedler, 39. B. 1063. u. 1081. zwei verschiedene daraus macht, davon er das eine mit einem b, das andere mit einem p schreibt; auch selbst in diesem Werke, u. zwar im I. Th. 623. sind die K. von St. irrthümlich von diesen St. getrennt. Einige aus dieser Familie sind freiherrlich, andere graflich, wie denn einige S12 Stambke — Stangen. schon im Jahre 162V, andere 1766, wie a. a. O. angegeben ist, in den Grafenstand erhoben wurden. Sie stammen von dem böhmischen und baierischen Geschlechte der von Globen, u. hat sich eine Linie auch in Pohle» und Schlesien verbreitet. Ncdcls sehensw. Prag, 128. Oko>8kv, 0rb. I'ol. Q II. x>. 1V6. Si- nap. II. Th. 1031. Gauhe, I. 176S. Zcdlcr, a. a. O. Stambke. Adam Ernst, anfangs Privatsecretar des Baron Görz, dann Holstein. Staatsrath, wurde im Jahre 1721 in den Adelstand erhoben, im I. 1726 Ritter des St. Alcxand. News- kys Ordens und Geheimer-Nath, fiel aber in Ungnade, und wurde im Jahre 1736 aller Ehrenamter und Würden für verlustig erklärt. Ranfts genealog. histor. Nachr. 10. Th. 720. und folg. Stamm v. Stammsbcrg. Der Obcrlieutenant Adam St., wurde im Jahre 1773 mit obig. Zusätze geadelt, v. M. E., 467. Stammer. Eins der ältesten anhaltischen, braunschweigi- schen und königlich sachsisch. Geschlechter, das schon im I. 1300 vorkommt. Ucchtritz, Gescblechts- Erz. I. Th. 92. Taf. Gauhe, I. 1768. Beckmann, anhaltische Hist. VII. Theil. 272. Ludolss Schaubühne, II. Th. 666. Zed- ler, 39. 1072. Siebmachcr, I. Th. 169. N. 9. Von Meding, I. N. 826. Lüdersens Sammlung. Stampfer. Grafen, welche Oberwilden in Steyermark besaßen, und im Jahre 1715 die steyerische Landmannschaft erhielten. Schmutz. IV. 63. Stampfer, Freiherr von lvalchenberg. Johann Gottlieb und dessen Vetter Johann Leopold, Freiherr v. W., wurden im Jahre 1731 Grafen, v. M. E., 31. Stanchina von Panian- thurn zu L.eiffenburg. Die Brüder Aldobrand Michael, Johann Andreas, Lorcnz Niclas u. Alexander, wurden im I. 1764 Rcichsrittcr mit dem neuen Beinamen von P. zu L. von M. E., 210. Stanckar. Johann Fricdr. Gottlob, See. Lieutenant im preußischen Feldartillerie - Eorps, erhielt den 3tcn October i. Jahre 1738 ein Renovations-Diplom. Stanctti von Falkcnfels. Der Bochnicr Salincn-Obcramts- und Bcrgvcrwaltcr Dionys, w. im Jahre 1816 mit von F. no- bilitirt. v. M. O., 268. Stang. Der Sccrctar der böhmischen Hofkanzlei, Joseph Ignatz, wurde im Jahre 1734 den 27sten October in den böhmischen Adelstand erhoben, von M. E., 457. Stang von Rothcnberg. Der Obcrlieutenant Otto, wurde im Jahre 1774 mit von N. geadelt. von M. E., 467. Stangel. Der Oberstwachtmeister Carl, wurde im I. 1774 geadelt, von M. E., 467. Stangen, Stange. Eine sehr alte in Thüringen, Meißen, Schlesien und im Elsaß begüterte Familie. Ludwig kommt in Urkunden als Burgmann zu Altenburg im Jahre 1240 vor. Stam'slawsky Gleichenstein, N. 33. Sinap, I. Tb. 924—29. II. Th. 1027. König, I. Th. 921 —40. Gau- he, I. 1770. Melissantes, N. I.. II. Knauts iVIisn. r>. 677. Siebmacher, I. Theil. 146. N. 6. 162. N. 6. 161. N. 916. 166. N. 9. Luca, schles. Curicus. Zedler, 39. Bd. 141 -46. Stauislawskp. Der königl. pcchlnische und churf. Kammcrh. und Gcneralpostmeistcr in Pohln. Preußen, Albert Friedrich von Seegut, Grnf von St., wurde im December 1736 in des heil, r. R. Grafenst. erhoben. Seine 2te Gemcihlin war die Pr. Sophie von Holstein Beck. Ranfts Archiv, 1737. 400. Zedler, 39. B. 1182. Stauojevich von Ehren- bcrg. Der Oberlieutenant Moi- ses, wurde im Jahre 1776 mit von E. nobilitirt. von M. E., 467. Stanorvsker von Tschech- titz. Ein altes mahrcnsch. Geschlecht, das zu Anfang des 16. Jahrhunderts bekannt war, dann sich aber nach Pohlcn wendete. Pfeifers Schauplatz des alten Adels in Mahren, 221. Zedler, 39. B. 1190. Stauyt'p. Der Major Joseph, wurde im I. 1818 Ritter, von M. E., 210. Stanzingcr von und zu Güllingstein. Der Radmei- stcr und Vorsteher der Nadmei- sterifchen Comunitat in Vvrdcrn- berg, Franz Joseph, wurde im Jahre 1769 mit von u. zu G. nobilitirt. von M. O., 268. ii. Wand. — Starcke. Z1Z Stapel oder Stopol, Stapeln. Eine alte anhaltische mit Johann von St. im I. 1671 ausgestorbene Familie. Bcckmanns Anh. Hist. VII. Th. 313. Gau- he, I. Th. 1812. Stapf. 1) Der vorderostrei- chische Regicrungs-Rath u. Kanzlei-Dircctor Lazar Vinccnz, w. im Jahre 1773 Freiherr, von M. E>, 103. — 2) Magdalcna, Maria Anna und Maria Euphe- mia, vorderostrcichische Regier.- u. Kammcrraths- Töchter, wurden im Jahre 1797 geadelt, v. M. E., 467. Staphorst, Staffhorsti Eine niedersachsische, besond. lü- neburgische Familie, die im St. Osnabrück und in der Gr. Hoya ihren Sitz gehabt, und ursprünglich aus Bremen, in dess. Naths- stuhl sie schon im Jahre 1330 gewesen sind, seyn soll, wo auch ein Gut dieses Namens gelegen ist. Pfcfsmgcr, Hist. des braun- schwcigischen Hauses, III. Theil. 603. Gauhe, I. 1761. und f. Zedler, 39. B. 1223. und folg. Lüdcrsens Samml. Sicbmachcr, I. Th. 189. N. 16. Von Me- ding, I. N. 821. Stappel. Der Oberst Dietrich Christian, wurde im Jahre 1713 Neichsfreiherr. v. M. E., 103. Starap u. Nagy-Mihali. Der Canonicus zu Ollmütz, Eme- rich Graf von St. und N. M., wurde im Jahre 1779 östreich. Graf, von M. E., 31. und f. Starcke. Johann Christoph, S. Lieutenant b. Glafenappschcn Regiment und dessen Gattin, w. den 27stcn December im Jahre ZZ 614 Starckenberg Statzer. 1738 vom König von Preußen geadelt. Stauckenberg. Ein tyroler adliches, zum Theil sreiherrliches Geschlecht, von welchem Siebmacher, II. Th. 32. N. 10. das frciherrliche, und III. Th. 101. N. 12. das adliche Wappen liefert, die sich nur durch verschiedene Helmkleinodicn von einander unterscheiden. Brandis, ty- rolet Ehrenkranzl. H. C. Hc- ckers Nachr. von der alten Herrschaft Starckenberg, den vormaligen Burggrafen. Altenb. 1741. 4. 3. Bogen. Forts. 1742. 4. 2 Bogen. Avemann, kirchberg. Beschr. 211. Stark von Alzcnberg. Der Major Friedrich, wurde nn Z. 1851 mit von A. geadelt. von M. O., 268. Starorveskkcr. Ein altes mährensches Geschlecht. Pfeifer, Schauplatz des Adels in M., S. 220. Zedlcr, 30. B. 1258. Starschedel, Staarsckier dcl, Stahrschedcl. Ein altes meißnisches Geschlecht, defs. Stammsitz der im Stifte Merse- burg gelegene, gemeiniglich Star- siedel genannte Flecken gewesen, auS dem Heinrich von St. im Jahre 1180, nach Wolfg. Lazii Bericht, in Venedig sich d. Pabst gewaltsam widersetzte, als dieser den K. Friedrich Barbarossa mit Füßen treten wollte. Gau he, I. .1773. König, I. Th. 941—63. Knauth, Orig. Loiclrling., 50. Uechtritz, Geschlechtserz. I. Theil. 24. Taf. Siebmachcr, I. Theil. 160. N. 2. ömgnstaa Leieli- ling, (Irig. 'I'ak. 3. Von Me- ding, III. N. 804. Peckenstein, 'Uliealr. Laxvn. Vogels leipz. Annal. 458. Zcdler, 39- Bd. 1259 — 66. Neumarks neuspross. Palmwald. 259. N. 253. Scn gittar, Gleichen. Hist. 453. Starzcnski. Die Brüder, Matthias und Peter, wurden i. Jahre 1780 galizische Grafen, v. M. E., 32. Starzinsky, Starzrntsky von Ä.iebftein. Eine böhmische Familie, die zu Anfang des 16ten Jahrhunderts bekannt ist, und deren alter Herrenstand im Jahre 1686 erneuert wurde. Sie war auch in Schlesien und Pohlen seßhaft. Bucelin, Stem- mal. H. U. 2. Sinap, I. 929. II. 1623. Gaubc, I. 1775. Zed- ler, 39. B. 1270. Stattcck. Dieses im 13ten, I4tcn und I5ten Jahrhund, in Steycrmark blühende Geschlecht schrieb sich von dem gleichnamigen Schlosse und Dorfe. Durch die letzte ihres Geschlechts, die an Ulrich Gr. v. Montfort vermahlt war, kamen ihre Güter an diesen. Das Marschallamt in Oestreich war diesem ausgc- storbencn Geschlechte verliehen. Schmutz, IV. 60. Stattcger von Aeinsfcld. Der Arzt u. Kreisphysicus Philipp St. zu Marburg, wurde im Jahre 1784 mit Edler von R. nobilitirt. v. M- E., 457. Stattenberg. Diese Familie besaß im 13ten Jahrhundert die gleichnam. Herrsch, in Stehermark. Schmutz, IV. 62. Stayer. Der Stiftungshos- buchhalrer Joseph, wurde im I. 1795 nobilitirt. v. M. O., 268. Stauber — Stnuber. Franz, wurde im Jahre 1741 Ritter mit Edler von. von M. E., 210. Stand. Der Obcrlieutenant Johann, wurde im I. 1779 geadelt. von M. E. , 457. Staudach. 1) Dieses frei- hcrrlichc Geschlecht hat die Land- niannschast in Stcyermark erhalten, daß es aber Güter in diesem Hcrzogthume besessen, ist, wie Schmutz, IV. 62. behauptet, nicht aufzufinden. Andere hingegen behaupten, daß dieses Geschlecht sowohl in Steycrmark als Kärnthcn begütert gewesen sey. iVIegis. llnnal. dar. Bu- celin, dtommat. U. 3. Zedler, 39. B. 1334. Wig. Hund, I. Th. 336 — 33. Gauhe, I. 1775. Siebmacher, II. 43. N. 8» IV. 1S9. N. 6. III. 90. V. N. 7. — 2) Der Landrathsbeisitzer, Joh. Carl, wurde im I. 1766 Freiherr. von M. E., 103. Staudt. Nicolaus Philipp, im innern Rath zu Rothcnburg, erhielt den 26sten Juli i. Jahre. 1700 den Adel vom K. Leopold. R. von Lang, S57. Stauch Ein östreichisch. Geschlecht, das auch im frankischen ehemaligen Rittcrcanton an der Altmühl begütert war. Bicdcr- mann, A. Tab. 97 —100. Von Hattstein, II. Suppl. 66. Hart- nianns Samml. Siebmacher, I. ! 24. N. 11. Stauch v. Thouawstauff. Jetzt Freiherren von Ernfclß, auch Tombstauss, Stauffer. Ihr Stammschloß Thonawstauf, beliebst Mark liegt an der Donau, 2 Meilen von Rcgensburg. W. Stebenhaber. Hund hat im II. Theil. 301 — 309. viele dieses Gcschl. zwischen 1165 u. 1531 aufgeführt, worunter er aber die Stauffer auch mit gerechnet hat. StaUpitz. Eine ursprünglich meißnische, jetzt aber obcrlausitzi- sche Familie. Dietrich von St. reiste im Jahre 1476 mit Herz. Albrecht dem Herzhaften nach d. heiligen Grabe. Spangenbergs Adelssp. II. Th. Zedler, 39. B. 1399. Gauhe, 1. 1776. Siebmacher , I. Th. 151. N. 14. Stavczin-Slcmcnskff. Nicht Stravezin. Wilhelm aus Gali- zien, wurde im Jahre 1779 in den galizischen Grafenstand erhoben. von M. O., 30. Steb. Der Neichshofrath, Johann Jacob, wurde im I. 1779 Neichsritter mit Edler v. v. M. E., 210. Stebcle v. Sillfeld. Der Oberstwachtmcister Franz in Ty- rol, wurde im Jahre 1735 mit. obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 457. ^>tcb enh ab er, S ta eb cuh a? ber, Stacbeuhobcr, Stebcn? Heber/ Stabhaber. Ein altes adliches Geschlecht, das sich ehedem in schwabisch Gemünd im I4tcn Jahrhundert aufhielt/ dort vom Pöbel mit mehreren von Adel vertrieben wurde, und sich bei Ulm, Augsburg, Mcm- mingen und Uberlingen ankaufte. Bucclin, LleMniat. Lousü ^n- nal, I.ib. 5. U. 3. p. 278. und p. 750. Burgermeister, v. unmittelbaren fränkisch. Reichsadel. Zedler, 39. B. 1405. und folg. Siebmacher, II. Th. 93. N. 2. V. Th. 268. N. 1. 616 Stechen« Stedingk. Gtechair, Stechow. Eine märkische und braunschwcigischc, theils adliche, theils freiherrliche Familie, welche im Jahre 326 nach Vertreibung der Wenden nach Brandenburg gekommen ist. Ch. PH. von Hagen, hist. gen. Beschreibung des uralten adlich. Geschlechts der v. Stechow. Berlin , 1764. 4. 2 — 4. und 36. Angeli, markische Chronik. Si- nap, II. 449. Dithmar hat die Gencal. derselben. Diencmann, 168. 173. 348. 426. Gauhe, II. 2418., wo gezweifelt wird, daß die St. tn der Mark und in Schlesien einerlei Geschlechts sind. Zcdler, 39. B. 1403. u. folg. Lüdersens Samml. Sicb- macher, I. Th. 183. N. 15. V. Meding, I. 827. — 2) Christoph von St., wurde i. Jahre 1703 den 12. März böhmischer alter Freiherr, v. M. E., 103. Stecher. Johann Christoph, Geh. Kriegsrath in Magdeburg, wurde den 5ten November i. I. 1764 in den preußischen Adelst, erhoben. Stechinelli von N)icken- bürg. Ludwig, Freiherr St. von W., erhielt den 13ten December im Jahre 1715 d. Freiherrenstand. Stech. Hausig und gemeiniglich St. v. Molkenbröcke, Mol- lenbröckc genannt, ein altes, in dem H. Cleve bis in das 16te Jahrhundert blühendes Geschl., das sich des Beiworts von wenig bediente, und aus dem Johann Christoph Wilhelm, Geh. Legationsrath beim Departement der auswärtigen Angelegenheiten am 2ten August im I. 1776 in den preußischen Adelstand erhoben wurde. I. Ch. W. von Steck, von dem Geschlechtsadel u. Erneuerung des Adels.- Leipzig, 1773. gr. 8. 78—82. Sicb- macher, II. Th. 118. N. 7. setzt es unter den mederrhein. Adel. Stech von LValschcin und Stechhenhoffen. Der oberöst- rcichische Regimcntsadvocat Matthias St., wurde im I. 1702 mit obigen Zusätzen nvbilitirt. v. M. E., 457. Stcdcr, Stcdern. Ein aus- gcstorbenes braunschweigisch. Geschlecht, d. auch im Halberstadtischen bekannt war. Zedler, 39. B. 1434. Lüdersens Samml. Gauhe, I. 1778. Von Meding, I. N. 828. Stedingk. Deren giebt es welche, die ganz verschied. Wappen führen. 1) Eins der ältesten wcstphälischen Geschlechter, aus dem Wilcken St. sich bei einer Belagerung der Stadt Münster schon berühmt machte. Zcdler, 39. B. 1435. — 2) Eine alte pommerischc Familie. Mi- cräl, Antig. boirrnrsr. VI. Th. 377. Zedler, a. a. O. Sieb- machcr, V. 168. N. 6. u. 159. N. 12. mit einiger Verschiedenheit. Zweiter Nachtrag z. neuen genealogischen Handbuch, 23.— 3) Eine oder zwei ausgegangene braunschweigische Familien, die auch einerlei Wappen führten. Mußhard hat in s. Non. IZrem. et Vcwcl. von ihr ein eign. Kap. Zedler, am a. Orte. Lüdersens Samml. Gauhe, I. 1777. — 4) Der Adel und Stiftsmäßigkeit dieses Geschlechts in Baiern ist auf Wiedcraufnahms- Urkun- Siebten Steigentesch. den bis 1711 zurück verwiesen. Wahrscheinlich gehört diese bai- crische Familie zu der obige» alten pomincrischcn. R. v. Lang, 557. Siebten. Ein thüringisches Geschlecht, aus dem einer, Rüdiger von St. im Jahre 1290 in Erfurt vorkommt. Brückncr, sl. 11. St. 67. Zcdler,'39. B. 1434. Steeger Der Rittmeister, Joseph, wurde im Jahre 1792 geadelt, v. M. E., 453. StefencUi v. prcnterhof und ^>ohe»,Nttur. Der Bürger und Kaufmann Franz Anton in Trient, erhielt von der K. Maria Theresia den 14. November 1772 den Adel. R. v. Lang, 557. m M. E., 458. Steffo.nio. Der Patrizier zu Görtz, Nicolo von St. , wurde im Jahre 1766 Freiherr, von M. O., 87. Stegelig. Eine mark. Familie. VValtlier, singnIarraNag^ cleb. - 45. Grundmanns Wers. einer uckermark. Adelsh. Stegen. Ein steyer. Adel, auch war im Jahre 1736 ein löwenstein. werthheim. Gcheimer- Rath dieses Namens bekannt, der wahrscheinlich zu dies. Geschlechte gehört. Prcvenhuebcr, Kanal. 8t,)-rolls. 47. Zcdler, 39. B. 1463. Stcgev von L.adendorff. Eine alte östreichische frciherrlichc Familie, die sich anfanglich St. von Sanct Vito nannte, zuerst im Jahre 1470 in Urkunden, u. noch zu Ende des 17ten Jahrhunderts vorkommt. Bucclin, 8!eni>ua>. U. lll. Zpenvr, lli- »loria insignium. 539. und -'I'nb. 23. Gauhe, I. Th. 1778. Siebmacher, I. Th. 39. N. 9. Zcdler, 39. B. 1468. V. Me- ding, l. N. 829. Stegninnn u. Stein. Gottlieb Ferdinand, Rittergutsbesitzer in Schlesien, wurde am I5ten Ottober 1786 bei der Huldigung in Brcslau mit dem Namen sei; nes Gutes Stein als Zuname, in den preußischen Adelstand erhoben. Stcgnlüllev von Rotten- stein. Der Apotheker zu Preßburg, wurde im Jahre 1779 m. Edler von N. nobilitirt. von M. O., 268. Stegnev. Matthias, wurde im Jahre 1709 in den Neichs- adelstand erhoben, von M. C., 453. Stegncvn. Der k. königl. Rath und Administrator sämmtlicher Depositen-Casscn in Wien, Christian von St., wurde i. I. 1756 Freiherr, v. M. O., 87. Stehno. Der Canonicus z. Brüun, Joseph Joachim, wurde im Jahre 1745 böhmischer Ritter. v. M. E., 210. Steidbevg. Kommt im I. 1451 als abgesetzter Stadthalter des K. Friedrich III. zu Wien, vor. Prcvenhueber, Knrml 8tz-r. 100. Steigentesch. 1) Freiherren, die die Herrschaft Birkenstein in Steyermark im Jahre 1310 besaßen. Schmutz, IV. 64. — 2) Der Beisitzer des Kammergcrichts, Andreas z. Wetz- lar, wurde im Jahre 1788 in den Neichsadelstand erhoben, v. M. E., 458. 618 Steiger Steiger, Diese Nitter besaßen Külbel in Stcycrmark, und erhielten im I. 1Z66 die Land- mannsch. darin. Schmutz, IV, 64. Steiger zu Aulftein. Der Oeconomie- u, Casse-Verwalter Anton David, in der Militär- Akademie zu Neustadt, wurde i. Jahre 1812 mit Edler von A. nybiliti'rt. v. M, O., 263, Steiger zu Baldenburg u. Taal. Gallus St., Land- schreibcr in dem Brcgcnz. Walde, wurde im Jahre 1787 mit dem Meinamen zu B, und T, geadelt. v. M. E., 468, Ritter Yvn Lang, 663. Stein, 1.) Dieses Geschlecht oder doch Einige v. ihnen schrieben sich zuweilen Stain, Steyn, Altenstcin und Stein zum Altenstein , und kommen dergleichen in nachbenannten Landen vor: 1) In. Bremen, welche zu K. Ferdinands II. Zeiten geadelt wurden. Mußhard, Non. no- Inl. Lroni. Gauhe, 1. 1779. — Zedler, 39. B. 1616. — 2) In Crain, auch Stain zuweilen geschrieben , deren Stammh. Stain 6 Meilen von Laybach gelegen ist. Valvasors Ehre des Herz. Erain. ^ Gauhe, I. 1786. Zcd- ler, 39. Bd. 1616, — 3) In Franken, Freiherren, die sich bald Stain, bald Altenstcin schrieben, (m. y, St. von Altenstein) aus denen von . n'i in den würz- burgischen Annalen erzahlt wird, daß er, als- der Bischof Ering 1!, seine Feinde zur Basel ge- la.den, und nach derselben einen nach dem andern herausrufen und enthaupten lassen, der 12tc (ein pdn Stein) sich so gewehrt Stein. habe, daß er dem B. die Nase abgeschnitten, und entflohen sey. Hönns coburgische Chron. 1. Th. 111, Gauhe, I. 1782. und f. Zedler, 39. Bd. 1616. Sicb- machcr, I. 109. N. 1V. — 4) Im Nordgau, ehemalige Freiherren, deren Stammschloß Hip- poltstain mit dem Städtchen dieses Namens am Flusse Roth in der Obcrpfalz gelegen ist. Im vorigen Jahrhundert war es des Pfalzgrafen Johann Friehr. Residenz. Der AnHerr hieß Ekem- brecht Gr. von Byburg, einer v. den 32 Söhnen des berühmten Abo von Abensperg. Von Falkenstein, Antig. ^ooclZuv. U. II. I'ol. 30V. u. f. Gauhe, I. 1783. und folg. Zedler, 39. B. 1616. — 6) In Pommern. Eigentlich Stain, Staine, eins der ältesten Geschlechter in diesem Herzogthume, das besonders auch in dein H. Rügen begütert ist, und von dem Hennike von St, im Jahre 1496 in Urkunden zuerst vorkommt. Sicbma- cher, V. Th. 168. N- 1. Wa- ckenrpders A, und N. Rügen. 228. Micräl, Pommerl, VI. B. 378. Gauhe, I. 1779. Zedler, 39. Bd. 1616. — 6) In den Rhejnlandcn. Diese adliche und freihcrrliche Familie nannte sich auch an der Lahn zu Nassau. Ihre Stammreihe wird im I. 948 mit Egolphon angefangen, von ihnen stammen die Stein- Kallcnfells und die y. Oberstem ab. Eine Nebenlinie scheint sich in den Niederlanden niedergelassen zu haben. Humbracht, Tab. 96. und 96. Von Hattstcin, 1, Th. 671^-78. Gauhe, I. Th. St. v. Altenstein. 1784. und f. Zedler, 39. Bd. 1517. u. f. — 7) In Sachsen. Diese Familie hat mit der in Thüringen einerlei AnHerrn, ihr Stammsitz ist Lausitz a. d. Orla, mit dem Caspar im Jahre 1429 beliehen worden. Konig, I. Th. 964—62. Gauhe, I. 1736. Zed- ler, 39. B. 1617—20. Glci- chcnstein, N. 84. Hörschelmanns Samml. 61. Bon Meding, I. Th. 830. — 8) In Schlesien. In dieser aus dem schwäbischen Geschlechte entsprossenen Familie ist besonders jener aus Oestreich vertriebene, nachherige Bernhardiner-Mönch', ungarischer Kriegsoberster, Geh. Rath, Landvvigt in der Ober- und Niederlausitz, dann Statthalter in Schlesien, (welcher aber die Schlesier, besonders die Breslauer sehr bedrängte), auch sich Wir Georg von St. schrieb, endlich im I. 1490 (oder 1497) starb, bekannt. Großcrs lausitzische Mcrkwürd. 1. Th. 15t. Sinap, li. Th. 101. Carpzov, oberlausitz. Ehrentemp. 5l. Gauhe, I. 1786. Zedlcr, 39. B. 1522. — 9) In Schwaben. Eigentlich Stajn Freiherren, von denen Heinrich im I. 922 v. Bucclin zuerst angeführt wird. Sicbmacher, l. Th. 111. N. 9. Prauns adl. Europ. 729. Seiserts hochadl. Stammtest. I. Th. N. 18. Gauhe, i. 1779 — 82. Zedler, 39. Bd. 1520 — 23. — 10) In Stcyermark haben die von Stein einen Ort Stein bei Fehcring, Klingenstein u. Markts und Stradcn besessen. Schmutz, IV, 65. — 11) In Thüringen. Theils Adl., theils Freiherren, die vormals in Hessen seßhaft gewesen, u. sich zugleich von Barchfcld genannt, nachher aber sich nach Thüringen, und zwar nach Licbcnstein in das Esthnische gewendet, daher sie sich auch S, v. L. genannt haben. Gauhe, 1. 1786. und f. Zedler, 39. Bd. 1623. Siebmacher, l. Th. 140. N. 1. Glcichenstein, N. 84. — 12) Im Boigtlandc. Diese sind mit denen in Thüringen einerlei Abkunft. Biedermann, B. Tab. 266 — 69. II.) Ohne Beinamen sind bekannt: u) Der Dechant zu Frcistadt, David Joseph Casimir und sein Bruder Johann Georg Ferdin., Wiener Stadts u. Landgerichts- Assessor, wurden den 9ten November im Jahre 1702 böhmische Ritter. v. M. E., 210. — 6) Der Rcichshofrath Christoph Heinrich, Freiherr, aus der sächsischen Linie, wurde im I. 1710 vom K. Leopold I. in d. Reichsgrafenstand erhoben, v. M. E., 32. — e) Der Hof- u. Kriegsagent Theodor Conrad, wurde im Jahre 1717 geadelt, v. M. E. , 453. — 0) Die Brüder Friedrich Christian Ludewig und Christian Heinrich, wurden im Jahre 1731 Ncichsfreiherren. v. M. E., 103. — o) Der Oberstlieutenant bei dem Bombardier- Corps, Emcrich, wurde im I. 1810 geadelt, v. M. E., 453.— I) Der Oberst bei der Artillerie ic., Emerich, wurde im Jahre 1816 Freiherr, v. M. O., 87. Stem von Alteilsteitt. Außerdem was von diesem Gcschl. im I. Th. des A. L., 63. kürz- ZLl) Stein v. Brachfeld lich angeführt ist, kann hiernach bemerkt werden, daß ihr zwisch. Römhild und Kodurg gelegenes ehedem bedeutendes Bcrgschloß langst zerstört ist, und daß der brandenburg. bayreuthische Oberforst- und Jagermeister Johann Casi'mir den Uten Februar im Jahre 1696 die Freihcrrenwürdc erhalten habe. Biedermanns Vorrede zu A. B. G. und St. V. Hattstein, UI. Supplcm. 143 — 44. Gauhe, l. Th. 1783. Zed- lcr, 39. B. 1679 — 1611., wo auch S. 1682. eine Stammtafel vom Jahre 938 an bis 1730 U. 1699. eine Ahnentafel d. gos thaischcn Kammerjunkers Gottl. Freiherrn von Stein auf 32 Ahnen, unter denen aber 4 fehlen, befindlich ist. Neues gcnealog. Handbuch, 1777. 161. 1778. 1?. Nachtr. 104. Zweiter Nachtrag, 23. R. von Lang, Supplcm. 68. Hartmanns Sammlung. «teiir von Brachfeld, s. 1) in Thüringen. Stein v. Grosskochberg. Diese stammen aus dem Hause der von St. auf Lausnitz, oder von der sachsischen Linie. Aus dieser kaufte der im Jahre 1731 in den Freiherrenstand erhobene herzoglich sachsische Geh. Rath und designirtc Reichshofrath Friedrich Christian Ludwig von den von Schönfeld die Großkvchbcr- ger Gerichte, wozu außer dem im Gothaischcn in der Nahe v. Rudolstadt gelegenen Dorfe Groskochberg die Dörfer Gautersdorf u. Meckfeld gehören. Ihr Wappen, (2 gegen einander aufgerichtet stehende Löwen in einem — St. auf Ostheim. getheilten Schilde) ist sonach v. den 16 vom Siebmacher dargestellten ganz verschieden. Stein zu Hippoltstcin. M. f. o. in >4) im Nordgau. Steiu von Ichenhausen. Auch Freiherren in Schwaben. Gauhe, I. 1779. Stein von Iettingen, f. Stein von I. Stein v. Rallenfelss. Diese stammen von den Stein an der Lahn. Stein von Lausnitz. M. s. 7) in Sachsen. Stein von Liebenstein, f. 11) inThüriugen. Stein auf Mühlhausen. Ursprünglich aus den Niederlanden , aus welchen der im Jahre 1736 zu Cassel verstorbene schwedische und hessische Gehcimcrath Johann Friedrich Freiherr von St. bekannt ist. Gauhe, 1. 1737 — 39. Zedlcr, 39. Bd. 1627. und f. Stein zu Nordhcim. Diese sind dem Canton Rhün u. Wcr- ra einverleibt. Biedermann, R. und W. 1. Verz. Stein Oberstem. Diesestam- men von den St. an der Lahn, sind aber im Jahre 1663 ausgestorben. Zedlcr, 39. B. 1716. Steinzu Ostheim. Ein fränkisches Geschlecht. M. s. St. v. Sondheim. Schannat, (llient. bulcl. p. 162. 163. Sicbma- chcr, I. Th. 103. N. 4. Von Meding, I. N. 834. Stein auf sts und Nords heim, Rosrieth, Volkers- Hausen, Ruppcrs, lVill- mars, Sands, bers und Untersieke, Berkach, Rops Stein — Steinau. 621 pevshausen, Bahra und Sciliwcitierhattsen. Der vormalige großherzoglich würzburg. Kämmerer Friedrich Georg, und dessen Neffe, der herzoglich mek- lenburgische Kämmerer u. Jagdjunker Dietrich Aug. Carl haben in Baicrn ihr Baronat durch Lehnbriefe nachgewiesen. N. von L. Suppl. 67. und 63. Stein zu Sondhcim. Dieses fränkische Geschlecht scheint mit den von Stein zu Osthcim eines Stammes zu seyn. Schan- uat, (Iliont. VulcI. p. 163. V. Meding, I. N. 834. Stein von Stotzingcn u. Niederftotzingcn, s. Stein von und zu N. Stcinaä),Stainach, Stein- eck, Stcinrnck. 1) Die Landschad von Stainach, s. I. B. 7. und setze noch hinzu: Zedler, XVI. B. 486. — 2) Dieses ehedem schon berühmte ursprünglich meißnische, nachher rhcin- ländische, langst aber ausgestorbene Geschlecht hatte seinen Namen von der Burg St. oder Ncckar-Stcinach unweit Dilsbcrg. 1.am, 37. Stcinbach von Rranig- stein. 1) Carl Maximil., wurde im Jahre 1714 den Uten Juli böhmischer alter Freiherr, v. M. E., 104. — 2) Johann Wenzel, wurde im Jahre 1746 böhmischer Freiherr, von M. E., 104. Steinbeck. Eine sehr alte Familie in Pommern u. Niedersachsen, die besonders im Wol- gastischcn begütert ist. Sie kom? men in Urkunden schon i. Jahre 1303 vor. Micral, ^nti>>. bo>u. VI. B. 378. Zedler, 39. Bd. 1624. Gauhe, I. Theil. 1790. tsiebmacher, V. Th. 168. N. 2. Lüdcrsens Samml. SteinbeitH Stelnbist'Stenl- pissi. Diese besaßen in Steycr- mark die Herrschaften Knochberg an der Raab, Birkseld zc. Sie wurden vom K. Ferdinand II. 9ten Mai im Jahre 1640 in d. Freiherren- und vom K. Leop. I. den 12ten Juni im I. 1676 die Brüder Jörg Christoph und Hans Siegmund in den Gra- scnstand erhoben. Das Falken- mcisteramt erbten sie nach Aussterben der Freiherren v. Eibis- wald. Bucelin,8t«zirnual. Schmutz, IV. 69. Zedler, 39. B. 1633. Gauhe, I. 1743. Siebmachcr, II. Theil. 44. N. 9. Branois, tyroler Ehrenkr. N. 67. Steinberg. 1) Eins d. ältesten nicdcrsachsischcn Geschlechter, das mit den Grafen v. Pyr- mont eines Stammes gewesen, und diesen Namen nur für s Linie verdeutscht hat. Eine nach Schweden sich wendende Linie wurde in den Grafenstand erhoben. C. B. Behrens histor. Beschreibung des hochwohlgcb. Hauses von Steinberg. Wol- fenbüttcl, 1697. 1. 1703. I'. 2. Alph. 7 Bogen, ^clclitiune« U. Verbesserung. Hildesh. 1733. I. 1. Alph. Zedler, 39. B. 1626. und folg. I. LctzncrS Stammbuch d. Geschlechts d. v. Steinberg. Mühlhausen, 1686. 4. Ilonni^os denealoZiae aliguut lamil, noliil. In3aX. 3. 6t. G. L. Kotzcbue, Historie d. v. Steinberg, Mscpt. 3. (ch»lal. bil>l. K»- -5ob. N. 767. 62. Pscssinger, Steinberg Steingen. I. Th. 141—44. IlarondLig, Ilist. «zoollZü. 6an. Hohcnstei», Der Oberamtmann Jnnozenz zu Falkcnstein, wurde im I. 1786 mit von H. geadelt, von M. E., 459. Stcinhofcr v. Felsenstein. Der Rittmeister Johann, wurde im Jahre 1783 mit von F. geadelt. von M. E., 459. Stcinhoff. Johann Will)., wurde den 5ten September im Jahre 1691 in den böhm. Ritterstand erhoben. Steiniger. Der Oberamt- mann Johann zu Wolfsbcrg in Kärnthcn, wurde im I. 1803 nobilitirt. v. M. E., 459. Steiukulleufels. Eine theils freiherrliche, theils adliche Familie am Rhein und in Thüringen, die von den Freiherren von Stein ihren Ursprung hat. Ihr Stammschloß Kallenfelß ist im Rheingau gelegen, und hat Ulrich von Stein um das Jahr 1261 zuerst seinen alten Namen Srcin in Steinkallenfels verwandelt. Man s. a. oben 813. I. B. Humbracht, 91. und 92. Melissantes, N. 43. Gauhe, I. 1794. Zedler, 39. Th. 1692. Sicbmachcr, IV. Supplem. 25. N. 9. Von Hattstein, III. 511 — 18. Stcinkcllcr. 1) Ein alter pommerischer Adel, der noch zu Anfang des 18tcn Jahrhunderts im Baltischen Distrikt Wipken- hagen begütert ist. — 2) Ein schlesischcr, von jenem verschiede- Steinkellner Stelle. 6Z6 ner Adel, welcher im I. 1311 schon dcx schlesischen Ritterschaft einverleibt wurde. Sinap, I. Th. 930. Gauhe, 1.1794. Zedler, 39. B. 1692. Siebmacher, V. Th. 158. N. 3. Steinkellner von Reller- stein. Johann Joseph wurde im Jahre 1751 Ritter mit Edl. von K. von M. E., 211. Stcinkivche. 1) Ein schle- sischcs, in der Gesch. des Herz. Schlesiens bekanntes Geschlecht. Sinap, I. Th. 930. — 2) Von ihrem Nittersitze Steinkirche an der lausitzer Grenze nannten sich die von Ucchtritz mit Weglassung ihres Geschlechtsnamens also. Zed- ler, 39. 1693. Gauhe, 1. Th. 1795. Steinling. Zu Weickenried, eine obcrpfälzischc sehr alte Familie, welche im Jahre 1197 auf dem 12. Turnier zu Nürnberg gewesen. Hartm. Samml. Siebmacher, I. 97. N. 4. Steinmann. Ludwig wurde von dem General Mannstein im Feldzuge gegen die Türken als türkischer Knabe in den Schutz genommen, in der christlich. Religion erzogen, späterhin Ofsicicr im preußischen Heere und als Staabscapitain unter dem Namen von St. am 3ten November im Jahre 1776 in d. Adelstand erhoben. Steinmetz. 1) Ein eichsfel- disches Geschlecht, dessen Adel im I. 1750 erneuert wurde. Theod. von Steinmetz, Urspr. zc. d. .Romers Ußlar ec., hat eine Stammtafel von diesem Geschl. Wolss Urkundenbuch, N. 12. — 2) Der Oberstlieutenant vom Genie- Corps ?c., Niclgsz wurde im I. 1763 Freihern ysiMKk G.lr,^ Stcinsdorf. Eine alte ad- liche, nun freiherxliche Familie, die sich bei den böhmischen Unruhen aus Böhmen in d. Voigt- land, auch hernach nach Schlesien wendete, sie kommt noch in Böhmen im Jahre 1520 vor. Seiscrts Ahnentafel der v. Watz- dors. Sinap, II. 1032. Gauhe, I. 1795. Zcdler, 39. B. 1732. Siebmacher, I. Th. 164. N. 10. R. v. Lang, 658. Stcinwandev von Stein- seid. Die Brüder Anton und Bartholomäus, Kammer - Chirurgen, wurden im Jahre 1764 m. Edler von nobilitirt. von M. O., 269. Stcinwchr. Eins der ältesten pommerischen Geschlechter, das sich in die vor- und hinter- pommerische Linie theilte, beide haben aber verschiedene Wappen. Es kommt zuerst im I. 1321 vor. Micräl, .4nlicz, Uoenmer. VI. B. 378. Zcdler, 39. Bd. 1735. und f. Gauhe, I. 1795. Siebmacher, I. 158. N. 4. Steitz. Der inneröstr. Hofkammerrath Johann Andreas», w. im Jahre 1709 Ritter, von M. E.,^211. Stelle von Stellenflethe. Waren zu Stellenfleth im Lande Kedingen seßhaft, u. ihnen vermehrte K. Leopold im I. 1683 ihr Wappen. Mußhard, 510. und f. Von Meding, III. N. 805. und 6. Lüdersens Sammlung. Stelle znnr Stellerbrook. Vormalige mächtige brcm. Dienst- manner, die auch von ihrem Erb- 626 Stellway - sitze St. von dein Brocke gen. worden, aber im 16ten Jahrhundert ausgestorben sind. Mußhard, 603. V. Mcding, III. N. 807. Lüdcrsens Samml. Stellway v. Carioir. Der Appcllationsrath Joh. in Mahren, wurde im Jahre 1794 mit von C. geadelt, v. M. E., 469. Stelzhannnor. Der galizi- sche Landrechts - Secrctär Paul, wurde im Jahre 1787 in den galizischcn Adelstand erhoben, v. M. E., 469. Stclzl von Ehrenwerth. Der Fortisicationsbau- u. Casern- Verwaltcr Matthias Heinrich in Tyrol, wurde im Jahre 1770 mit von E. nobilitirt. von M. O., 269. Stelzig von Stelzcnfeld. Der Untcrlieutenant Joseph, w. im Jahre 1819 mit obigem Zusätze nobilitirt. v. M. E., 469. Stempel. Ein osnaorücki- sches Geschlecht. I. E. Neimbts geneal. Tabelle der Herrn von Stempel, wie solche aus dem Osnabrückischen hsrstammen, u. wie sich diese Familie in Kur- und Liefland, auch Litthauen, in verschiedenen Branchen u. Hausern ausgebreitet hat, aus zuverlässigen Nachrichten in Urkunden. 1771. l'. Sicbmachcr, I. 133. N. 16. Stendo.l. Ein aüsgestorbe- ncs meklcnburgisches und märkisches Geschlecht, dessen i. Jahre 1481 zuletzt als noch lebend gedacht wurde. Von Meding, III. N. 808. Grundmann, Vers, einer uckcrmärk. Adelshist. Stenfort. Eine alte gräfl. Familie, die zwischen 996 und - Stenglin. 1394 vorkommt, daraus einer Baldnin im Jahre 1346 Bischof zu Paderborn gewesen, u. deren im Stifte Münster an d. Vechte gelegene Grafschaft, nach ihrem Abgange an die Grasen v. Bent- hcim gekommen ist. Hoppen- rodt, 90. u. f. Stonge. Johann Ludwig u. seine Brüder, wurden den 30. Juli im Jahre 1707 als Ad- liche präsentirt. Stengel. 1)c Ein aus dem Hohenzollerischen abstammendes Geschlecht, aus dem der chur- pfalzische Geh. Rath ?c., Franz Joseph i. Jahre 1740 d. Adelsdiplom, und der Geh. Rath zc., Johann Georg zu Mannheim d. 18ten Jan. im Jahre 1788 das Freihcrrendiplom erhielten. Ritter von Lang, 244. und 669. Siebmacher, IV. Th. 174. N. 8.— 2) Die Brüder Johann Ludwig, Leopold Ferdinand und Georg Siegfried, wurden im I. 1702 böhmische Ritter, v. M. E., 211. Stenglin. Ein ursprünglich augsburgisches Patriziergcschlecht, dessen Familien - Nachrichten bis auf das Jahr 1480 gehen, Und dessen Stammvater Ulrich heißt. Unter seiner Descendenz sind mehrere zum Theil sehr verdiente Männer. K. Maximilian erhob das Geschlecht im I. 1613 in den Adelstand und legte ihm ein Wappen bei, das wahrscheinlich dasselbe ist, was Siebmacher im V. Th. Zus. 47. N. 10. unter den kemptischen Patrizier-Gcschl. gegeben hat. Ein Zweig dieser Familie zog in d. nördl. Teutsch, land. Einer daraus, vermuthl. derselbe Philipp Heinrich, königl. Stenstcde dänischer Kammcrherr u. Groß- krcuz des Danobrogs - Ordens, welcher die Voigtei Plüschow im Mcklcnburgischcn kaufte, u. welchen v. M. E., 104. unter den östreichischen Freiherren mit aufführt, tourde, wie mich gründliche Nachr. überzeugen, wahrscheinlich schon vor 1769 v. K. Franz 1. in den Reichsfreiherrn- stand erhoben, mithin nicht erst 17S0, wie Herr von Mcgerle, am a. O- sagt. Vielleicht bin ich so glücklich, über diese Familie noch einige nähere Notizen zu erhalten, als die waren, mit denen ich von einem hochverehrten Gliede derselben aus dem Meklenburgischen erfreut wurde. Stenstede. Ein längst ausgestorbenes bremisches Geschlecht. Mußhard, 619. Von Meding, I. N. 836. Lüdersens Sammlung. Stentzsch. 1) Eine meißnische Familie, die ihr Stammgut dieses Namens in Meißen um das Jahr 1663 hatte, auch im St. Würzen begütertwar. Schottgens Hist. der Stiftsstadt Würzen. 197. 484. 773. Gauhe, I. 1796. Zedler, 39. B. 1843.— 2) Eine schlesische Familie, die ihr gleichnamiges Stammgut im Schwibusischen Kreise um d. I. 1601 besaßen. Luca, schlesische Chronik. Gauhe, a. a. O. Si- nap, I. 930. II. 1033. Siebmacher, ll. Th. 47. N. 16. Zedler, a. a. O. Von Meding, 11. N. 861. Stenzenbcrg. Ein meißnisches Geschlecht, aus dem einer im Jahre 1280 sein Gut Ober- Bobritsch dem großen Hospital Stephan». S27 von Freiberg vermacht hat. Knauth, prnclr. Ni«n. p. 679. Stepancck von Taurorva. Der Dechant auf dem Wische- hrad zu Prag, Thomas, wurde im Jahre 1743 böhmischer Ritter mit von T. v. M. E., 211. Stephaics von Neines- Ded. Der Oberstlieutenant ?c., Franz, wurde im Jahre 1796 mit von N. D. Freiherr, von M. E., 104. Stephan von L.ndwigs- dorff. Der Advocat Peter Philipp zu Schlesien, wurde im I. 1703 in den böhmischen Adelstand mit von L. erhoben, von M. E., 469. Stephan von Schmeltz- dorf. Dieser wurde den 24. Januar im Jahre 1697 in den böhmischen Adelstand erhoben. Stephanacz v.. Stephans- bürg. Der Hauptmann Simon, wurde im Jahre 1818 mit obig. Zusätze geadelt, v. M. E., 469. Stephani. Dem Gehcimcn- Rath und Lchns-Sccrctär Daniel ist der vom Kaiser Leopold im Jahre 1697 ertheilte Adelstand vom König Friedrich 1. v. Preußen «üb ckuto Eolln a. der Spree am 8tcn Scptemb. 1701 bestätigt worden. Stephani von Cronhans. Michael zu Hockenau in Liegnitz, wurde im Jahre 1729 den Isten Mai böhmischer Ritter mit von C. von M. E., 211. Srcphann v. Cronenfcld. Der Reichshof- und Cabinets- Kanzlist Joseph Franz und sein Bruder Franz Wenzel, Appellationsrath in Böhmen, wurden im Jahre 1766 in den Reichs- 628 Stephan»,ing adelstand mit;von C., und Letzterer im Jahre 176? in den östreichischen Adelstand erhoben, v. M. E., 460. Stephnninng. Land- und Burggrafen zu Regensburg, die sich auch Grafen von Rietenburg, Lengfeld, Calmünz u. Rohr geschrieben, v. denen Ruprecht oder Robert, einer von den 32 Söhnen Babo II. Gr. von Abens- bcrg gewesen, und der vom K. Heinrich II. Rietenburg u. Rohr geschenkt bekam. Nach ihrem Äussterben sielen ihre Besitzungen an Baicrn. V. Falkenstein, nordg. Alterth. II. V. 368. und f. Zed- ler, 39. B. 1868. Steprodt. Ein rheinlandi- sches frcihcrrlichcs Geschlecht, d. mit dem H. Nassau fast einerlei Wappen hat, und aus dem im I4tcn Jahrhundert einer Namens Friedrich vorkommt. Hum- bracht, 173- Gauhe, I. 1797. Zedler, 39. B. 1928. V. Mc- ding, I. N. 836. Stcrleck, Sterlege. Franz Ferdinand Adam von St. besitzt den Hof bei Hausmannstetten in Steycrmark. Schmutz, IV. Th. 81. Siebmachcr, II. 46. N. 6. und V. 64. N. 1. Steril, Stcvire. Eine bekannte Buchdrucker - Familie im Meklenburgischen und Lünebur- gischcn, welche von Ferdinand III. den Iltcn December im I. 1646 in den Adelstand erhoben worden ist. Der Gobclinus de Sterne, dessen von Meding, a. a. O. aus d. Manuscpt. abgegangener meklenburgischen Familien bei dem Jahre 1427 als ei- Sternbevg. ncs Rathshcrrns zu Wißmar gedenkt, muß entweder zu einem andern Geschlecht gehören, oder der Adel des Geschlechts von Stern im Jahre 1645 erneuert worden seyn. Zedler, 39. Bd. 1966. Bon Meding, I. N. 837. Lüdersens Samml. Steril und L.egisfcld. Der Assessor des sncl. clal. iriil.rnixt. in Siebenbürgen, Joseph Alc- xius, wurde im Jahre 1780 Freiherr, v. M. E., 104. Stcrnbach. Ein östreichisch, und schlesisches Geschlecht, das aus Tyrol stammt, und dessen Geschlechtsname Wenzi, auch Wenzel war. Franz Andreas, kaiserlicher Rath, erhielt vom K. Leopold den 26sten März im I. 1698 das Freiherren-Diplom. Sinap, II. 450. Gauhe, I. Th. 1802. Zedler, 39. Bd. 1972. und folg. aus schriftlichen Nachrichten. Ritter von Lang, 244. und f. Steruberg. 1) Dieses ursprünglich frankische, seit d. 10. Jahrhunderte geschichtlich bekannte Geschlecht, dessen ehcmal. Stammschloß im Grabfelde, eine Stunde von Königshöfen gelegen, zerstreute sich aus Franken nach Westphalen, n. Böhmen, Mahren, Oestreich, und besonders n. Kärnthcn, wo es sich zugleich von Malatin und Treven schrieb. Es wurde den 3ten Februar im Jahre 1663 in den Reichs- grafcnstand erhoben, und soll von den Grafen von Schwalen- berg abstammen, auch mit diesen einerlei Wappen haben. Ve- stigia virlulis et uotzilit. 8tein- deoZie. leZno Lolreiruao, ckunr Sternberg — Sterndahl. 629 absolut« triennali pkilosapliiae stu8io pkilosopbiam publiae ir> magna aula acacl. 0avol. pro- puguai-uut libri Ilaron. 6e8teen- Ner^. WeuenzsI. etc piaA. 1661. 3 und einen halben Bogen, mit 3 Kupfern in Folio. Martini Illmanni aetas auiea laruiliae Lternlier^ioao. ?ragao, 1693. I. cuin tig. Geschichte derer Helden von Sternen (Stcrnberg) in 2 Theilen ohne J.ahrz. in der Palm. Xtcn Bücherverstcigerung. ba^ii 6. III. p. 1037. Spangenberqs Adclssp. II. Th. 211. Mans- ftldische Chron. 320. Angeli, holsteinische Chron. Alte thüring. Chron. 69. und folg. B. Me- ding, II. N. 862. Steuslof, Stoisloff/Stoiss Iow, Stoyslof. Eine sehr alte mcklenburgische, wohl erloschene, nach Herrn v. Meding auf dem gänzlichen Abgang stehende Familie, welche im Jahre 1619 noch im Amte Ribnitz ei- * 34 632 Steutner Stibitz. nige Güter besessen hat. Gauhe, I. Th. 1304. Zedler, 40. Bd. 466. V. Meding, II. N. 864. Steutner. Johann Samuel Ernst, Präsident der Regierung zu Posen, wurde den 8. April im Jahre 1793 geadelt. Steyer,Steyeru»ark. Grafen, die ihren Ursprung v. dem Herzoge der Gothen, Vinulphro haben, d. im Jahre 412 gelebt hat. Um das Jahr 1072 erhob der Kais. Heinrich IV. den Ottocar zum Marggr., K. Friedrich I. Ottocar V. zum ersten H. in Steyerm., der, da er keine Kinder hatte, nachdem 6 Ottocar das Land hinter einander regiert hatten, solches mit seiner Stande Bewilligung im Jahre 1193 dem H. Leopold von Oestreich, seinem Schwiegervater verkaufte, welcher Kauf vom K. Heinrich VI. bestätiget worden ist. Die ältere Geschichte ist sehr dunkel. I. v. Kalchberg, Die Nachkommen d. Grafen von St. in des Jos. v. Hornmeyers Frhrn. zu Harten- burg Archiv für Gcogr. Hist. Staats - u. Kriegsk. Wien, 1814. V. Jahrg. 9—12. u. in (Ignatz Kollmann). Der Aufmerks, im Jahrg. 1813. N. 64. u. 66. Hartmanns Samml., ein Eat. Sckizma gLuealoZ. Hübncr, I. Th. Tab. 129. Zedler, 39. B. 2087. u.s. Siebmacher, II. 2. N. 6. Steuer. Der Archidiacon der Metropolitankirche zu Prag, Johann Ludwig, wurde d. 22. April im I. 1720 den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 460. Steyg. Eine meißnische Familie, aus der Georg von St. den 22stcu August im I. 1611 vom K. Maximilian I. ein Wappen erhielt, das nach dem Wap- pcnbrief ganz anders gebildet ist, als es Sicbmacher, I. Th. 167. N. 13. darstellt. B. Meding, I. N. 839. Steymüller. Der Hauptmann Joseph, wurde im Jahre 1812 geadelt, v. M. E., 468. Steyrev. Diese hießen vorhin Goldschmid, waren Bürger zu Steyer, wurden nvbilitirt u. lebten im 16ten Jahrhund, auf ihren Landgütern. Prevenhuc- bers ^nnal. 8tyi'öns. giebt 62. weitere Nachricht, so wie ihr Wappen, Zedler, 39. Band, S. 2092. Stibich, Sübich, Stubich, Stubeck, Stubick. Diese besaßen in Steyermark die Herrschaften Spielfeld, Tricbrin :c. zwischen 1189 u. 1636, in welchem letztern Jahre sie in den Freiherren-, und nachher Einige vom K. Leopold in den Grafenstand erhoben wurden. Lucelin, Stemwat. ?. III. Gauhe, I. Th. 1831. Zedler, 40. Bd. 1306. Siebmachcr, II. Th. 43. N. 13. Schmutz, IV. Th. 91. — 2) Die Advocatens-Wittwe Leopoldine Victoria, wurde mit ihrem Sohn Carl Joseph im I. 1721 in den böhmischen Adelstand erhoben. von M. E., 460. Stibitz, Stirvitz, ehedem Stcwitz. Eine schlesische Familie, die schon im Jahre 1241 vorkommt. Sinap, I. 937. II. 1036. Zedler, 40. B. 3. Gauhe, I. B. 1804. u. f. Siebmacher, I. 69. N. 6. Stich — Stich zu Sorgendorf. Franz Anton zu S., wurde im Jahre 1715 Freiherr, v. M. E., 104. Stich v. Steinburg. Der böhmische Kammer- u. Eamme- ral - Administrations - Raitrath, wurde im Jahre 1717 Ncichsrit- ter mit dem Pradicat Edler von Steinberg. v. M. E., 212. Stichauer. Der Pfleger zu Tirschenreut, zuletzt Oberamtm. zu Waldsassen, Franz Joseph Augustin, erhielt den 17tcn December im Jahre 1773 vom Churfürsten Carl Theodor ein Edeln- diplom. R. von Lang, 56 t. Stickcr v. -Äayiningthnl. Der Hoffuttermeister Joseph Philipp, wurde im Jahre 1764 in den Reichsadelstand mit von H. erhoben, v. M. E., 460. Stickhler von Gasscnfcld. Der Landrichter in Tyrol, Dio- nys, wurde im Jahre 1717 mit von G. geadelt, von M. E., 461. Sticklcr von Gassenfeld. Der Rath u. Handelsmann Johann Paul zu Brixcn, u. Franz der Advocat zu Botzen, wurde im Jahre 17.76 mit v. G. no- bilitirt. v. M. E., 461. Sticbar, Stibar v. But- tenhcim. 1) Eine rheinländi- sche und frankische Familie, die auch schon im Jahre 1235 vorkommt, und von welcher mehrere Burggrafen auf dem No- thenberge gewesen. Der Obcrst- erblandküchenmeister Johann Joseph, erhielt im Jahre 1795 neben der Grafenwürde die Erlaubniß sein neu erbautes Schloß, Haußcgg zur Verewigung des Sticbar. Familien-Namens, Stic- Stieglitz. ZZZ bar zu nennen. Von Hattstcin, III. 519 — 22. V. Hohcneck.II. 609 — 613. Von Falkenstein, Vnnal. blorilg. II. 97. VI. Th. 437. Gauhe, I. 1805. Zedler, 40. B. 11. u. f. von M. O., 29. u. f. Biedermann, G. Tab. 228—45. Salvcr, 146. 369. 372. 400. 428. 429. 430. 433. 445. Siebmacher, I. Th. 104. N. 7. Von Meding, II. N. 863. — 2) Die Brüder Joh. Friedrich Sabin, Johann Franz Achatz und Johann Christoph, erhielten im Jahre 1757 die Bestätigung des Rittcrstandcs mit dem Pradicate Herren von St. von M. O., 147. Ders. M. E., 461. Stiebe. Der Reichshofagent Christian Gottlieb, wurde im I. 1786 in den Reichsadelstand erhoben. v. M. E., 461. Stiebig. Carl Joseph von St. aus Mahren, wurde d. 3. Februar im Jahre 1721 nvbili- tirt, und den istcn December i. Jahre 1728 böhmischer Ritter, v. M. E., 212. Stieglcder. Der k. pohln. und churs. wirkliche Geheimerath und vom Jahre 1688 — 1713 gewesener Oberaufseher der Gr. Mansfeld, Gottfr., wurde d. 30. September im Jahre 1725 vom K. Karl VI. in den Adelstand erhoben. Bon Meding, III. N. 809. Stieglitz. Den Gebrüdern Christian Ludwig und Wilhelm Ludwig zu Leipzig und deren Erben ertheilte der K. Joseph II. am 5ten December im I. 1766 den Adelstand. Von Meding, III. N. 810. 634 Stiehl — Stietencron. Stiehl- Eins der ältesten meißnischen und thüringischen Gcschl., das ehedem unter dem Namen der Bcnscnawcr, Picnscnower am Rheinstrohm sich unter dem bai- erischen Adel befand. Rivander, in der Vorrede zur s. thüringischen Chronik. Knauths l'co- Ooow. Nisn. 680. Zedler, 40. B. 38. Gauhe, ll. 1830. Siebmacher, V. Zus, 29. N. 1. Stieler. Caspar, ein Schriftsteller und Docent, der im I. 1032 zu Erfurt geboren und im Jahre 1707 daselbst starb, 2 Jahr vorher aber vom K. Joseph für s. Person geadelt wurde. Motsch- manns buch. Ich. Zedler, 40. 36. und f. Stielfried. Der Baron Johann Joseph, wurde im Jahre 1732 in den Reichsgrafenst. erhoben. v. M. O., 30. ^ticpanorvsky v. Horn. Der Magistrats-Rath zu Prag, wurde im Jahre 1733 mir von H. Ritter, v. M. E., 212. Stier. Johann Georg, w. im Jahre 1724 den 20stcn November in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 401. Sticrle. Der k. baierische Oberste und Stallmeister Martin , wurde als Ritter des Civil- Verdienstordens der baier. Krone den 23stcn November 1816 ernannt, und den 23stcn Deccmb. 18l0 immatriculirt. R. v. Lang, Suppl. 143° - Stiern. Ulrich Friedrich, natürlicher Sohn des Königs Friedrich von Schweden, wurde den 7ten November im Jahre 1781 in den preußischen Freihcrrenst. erhoben. Stichs. Der k. baier. pensi- onirtc Rittmeister, wurde den 1. Juni im Jahre 1807 als Ritter des militärischen Max. Josephs- Prdens nominirt, und den 20. October 1813 immatriculirt. R. vomLang, 601. Stietencron. Ehedem von Stiten, Stitteu, auch Stytcn, ein uraltes meklenburgisches, jetzt (wegen des im F. Calcnbcrg gelegenen Gutes Welse) zur han- nüverischcn Ritterschaft gehöriges Geschlecht, das seinen Namen von den demselben ehedem gehörigen mcklenburgischen Gütern, Groß- und Klein - Stielen sührt. Auch ehedem zu Wißmar, nachher, seit 1380 zu Lübeck seßhaft, waren mehrere aus ihm zu den ersten dasigen Magistratsstellcn gelangt. Unter diesen vertauschte Conrad von Stieben schon i. I. 1380 sein angeborncs Wappen mit d. der Stadt Wißmar. Sein Sohn Nicolaus wurde in die 1379 zu Lübeck gestiftete Jun- kcrgcscllschaft daselbst im Jahre 1428 aufgenommen, und Bürgermeister allda. Eine in Holstein begütert gewesene Linie dieses Geschlechts erlosch mit Hnrt- wich von St. im Jahre 1092. Bon der wißmarischen Linie wendete sich einer nach Erfurt, wo er und seine Nachkommen ebenfalls ansehnliche Ehrenämter erhielten, worunter einer im Dienst d. Ä. Gustav Adolphs das Cürassicr- Rcgimcnt des Neichsmarschalls von Banner commandirte, und seinen alten Familien-Namen in Stietencron umwandelte. Hartwich , (nicht Hermann, wie Gau- he schreibt) studierte auf 6 Uni- Stietka Stimmelmckyer. S36 vcrsitatcn, wurde zuletzt branden- burgischcr Geh. Rath, auch Hg- sitzcr von 4 bedeutenden Gütern im schlcsischcn F. Jagerndorf, und starb im Jahre 1622. Daß dieses mcklenburgische Geschlecht zu Anfang des 17ten Jahrhunderts mit diesem ausgestorben sey, wie der im vorigen Jahre ver- storbcne Herr v. Meding, I. Th. N. 846. behauptete, ist ein kleiner Irrthum, und blos von der schlcsischcn mit demselben erloschenen Linie zu verstehen. Si- nap, ll. Th. 1037. Gauhe,1. 1807. Zcdlcr, 40. B. 210. u. folg. und 1487. Christ. Pelargo, Lebensl. Hartwigs S. bei seinen Funeralicn. 1622. Prauns adl. Europa. 69. Siebmacher, III. 196. N. 8., wo das Wappen d. Stitten unter den Wappen der adlichen Geschlechter der Cirkel - Gesellschaft in Lübeck steht. Von Meding, I. N. 840. Meine aus Familicn-Nachr. erhaltene Sammlung. Stictkn. Der Rittmeister Maximilian, wurde im Jahre 1319 Freiherr, v. M. O., 83. Grifft. Der Staats- und Conferenzrath, erster Leibarzt d. Kaisers ?c., Andreas, wurde im Jahre 1814 Freiherr, v. M. O., S. 88. Stift. Joseph Andreas, w. den 4ten October im I. 1317 in die steyerische Landmannschaft aufgenommen. Schmutz, IV. 92. Stifter von Sturnchcrg. Der Oberstwachtmeister Franz, w. im Jahre 1786 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. E., 461. Stllck'e. Christian Hcrrmann, Bancooirector in Magdeburg u. Dechant des Nicolai-Stifts daselbst, ist am Ztcn December im Jahre 1786 geadelt worden. Stille. Conrad Barthold, Geheimer-Kammcrrath, Hofrent- meistcr, des Post- und Sqlzwe- sens Director, der Domkirche zu Havelberg Decan, wurde vom K. Friedrich lll. von Brandenburg als souveraincr Herzog in Preußen am I4tcn Mai im I. 1690 geadelt. . Stillen. Im Preußischen, besonders in der Mark Brandenburg kommen einige im 17. und 18ten Jahrhundert vor. Die heut. Souvcrain. von Europa., 749, 750. Zedlcr, 40. 91. u. f. Stiller. Ein adlichcs Geschl. in Schlesien, von dem nur einer Namens Alerus 1340 aufgeführt worden ist v. Luca, schles. Chron. 1918. Zedler, 40. 92. Stiller v. Stilbnrg. Der Oberstlieutenant Joseph, wurde im Jahre 1819 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. O., 269. Stillfried. Ein von d. alten böhmischen Herzogen s. Abkunft herleitendes schllsischcs frei- herrliches Geschlecht. In Urkunden kommt zuerst im I. 1472 Georg vor. Leonhard wurde d. 25sten Mai im Jahre 1662 Frei- ' Herr, und den 29sten December im Jahre 1680 in den alten Herrcnstand aufgenommen. Si- nap, ll. 451—64. Zedlcr, 40. 93. Gauhe, l. 1806, Stimmclmayer v. Schiiten. Der Hauplmann Joseph Daniel, wurde iin Jahre 1717 Reichsrittcr mit obigem Zusätze, von M. E., 212. 636 Stimpfel — Stimpfel. Ein schlesischcs Geschlecht. ' Bucclin, dilesivAr. «map, I. 938. Siebmacher, Ist Th. 49. 3^. 9. V. Mcding, III. N. 811. Stingclheim. Der Canoni- cus zu Brcslau, Carl Jvseph, Freiherr^ von St., wurde im I. 1719 böhmischer Freiherr. Si- nap, II. 454—64. v. M. E., 104. Stingelheim auf Schoein berg und Rhürn. Eine alte baicrische Familie, die vormals das Erbkammereramt des Hochstifts Regensburg besaß, und die am I5tcn Februar im I. 1623 ihr Wappen mit dem der erloschenen Familie von Paulsdorf v. K. Ferdinand II. vermehrt erhielt. Der churbaierische Kämmerer erwarb vom Ch. Maximilian Emanuel den 23stcn Juli im Jahre 1698 das Barouat. Zcdler, 40. B. 131. Scifcrts Ahnentaf. der von Nosenbusch. Siebmacher, I. Th. 84. N. 6. V. Theil. 78. N. 9. Von Me- ding, III« 3t. 812. Hartmanns Samml. Gauhe, I. 1806. R. von Lang, Suppl. 68. u. 69. Stipsicz. Der Feldmarschall- Licutcnant w., Joseph von St., wurde im Jahre 1806 Freiherr, von M. O., 88. Stirm. Die Brüder Franz Joseph u. Johann Michael, w. wegen ihres Handelsbetriebes im Jahre 1765 mit Edler von no- bilitirt. v. M. O., 269. Stix v. Sunbcrgcn. Der Kreiscvmmissär in Galizicn, Joseph Romuald, wurde im I. 1791 in den galizischen Adelst. Stockfleth. mit obigem Zusätze erhoben, von M. O., 269. Stiren auf Nrusidl. Ein abgegangenes östreichisches Geschlecht, das die Herrschaft und SchloßTrautmannsdorf geg. 300 Jahre besessen hat. Zcdler, 40. B. 212. Stizitetz. Carl Joseph Deym, wurde als böhmischer Freiherr d. 25stcn November im I. 1739 prasentirt. Stocckart von Bernkopf. Der Hauptmann :c., Joseph St. von B., wurde im Jahre 1805 Freiherr, von M. E., 104. Stock. Ein östreichisches Geschlecht. Neues gcnealog. Handbuch, 1775. 1777. 334. 1773., 384. Stock, Ianson von der. Johann Michael I. v. d. St., kam im Jahre 1670 aus den Niederlanden nach Deutschland, und wurde im Jahre 1676 bai- crischer Hofkammerrath. R. von Lang, 562. Stockar zu Neufarr. Eine alte adliche, aus dem schweizer Kanton Schafhauscn gebürtige, jetzt baierische Familie, welche wahrscheinlich zu der unten folgenden Familie Stuckar gehört. R. von Lang, 561. Stockau. Der Freiherr Georg Adolph, wurde im I. 1312 Graf, von M. E., 32. Stockcin, Stokein. Ein nicdersächsischcs, wahrscheinl. abgegangenes Geschlecht, das zuerst im Jahre 1343 in Urkunden vorkommt. Zcdler, 40. B. 227. Stockfleth. Ein abgegangc- Stockhammer Stockum. nes meklenburgisches Geschlecht. Von Meding, III. N. 813. Stockho.mmcr. 1) Der O. der Philosophie und Medizin, k. k. Nath und Lcibmedicus Franz, wurde im Jahre 1701 Reichsritter mit Edler von. v. M. E., 212. — 2) Der niederöstrcich. Regicrungsrath Franz Edler v. St., erhielt den 6ten August im Jahre 1710 die Bestätigung des Rcichsritterstandes. von M. E., 212. Stockhammer vcmRoscm stein. Der Handelsmann und innere Rathsfreund zu Grießkirchen, in Oestreich ob der Enns, Franz Gottlieb, wurde im Jahre 1769 mit von N. nobilitirr. von M. O., 270. Stockhammer v. Schöm heim u. Grottcnhnrg. Johann Peter Paul Sr. aus Bo- tzcn, wurde im Jahre 1787 mit von S. und G. nobilitirt. von M. E., 461. Stockhammern. 1) Ein in den kaiserlichen Crblanden seßhaftes Geschlecht, aus welchem der Rcichshofralh Johann Anton im Jahre 1734 in d. Frei- herrenst. erhoben wurde. Ranfts Archiv, 1734. 57Z. Zedlcr, 40. 236. — 2) Der k. k. Mundschenk Joseph Edler v. St., w. im Jahre 1777 Graf. v. M. E., S. 32. Stockharn. Eine ausgeston bcne östreichische Familie, die v. den folgenden ganz verschieden ist. Gauhe, 1808. Stockharncr v. Starein. Eine östreichische, spater cobur- gische und Hildburghäusische frei- herrliche Familie, von der zuerst Johann im Jahre 1385 als erzherzoglicher Schenk vorkommt. Bucclin sängr ihre ordentliche Stammreihe mit Nicolaus, der ums I. 1460 lebte, an. Bran- dis, tyrolcr Ehrenkränzl. N. 69. Bucelin, 8totnmat. Ih III. 226. Hönns coburgische Chronik. 29. 106. Gauhe, I. 1803. Zedlcr, 40. B. 237. Neues genealog. Handbuch, 1778. 384. u. f. Stockhanscn. Ein hessisch., hannöverischcs und braunschwei- gisches Geschlecht, das z. Theil die Erbmarschallamts-Würde des StiftS Corvcy hatte, und dessen Stammhaus das an der Ruhr in der Gr. Mark gelegene Schloß dieses Namens gewesen seyn soll. Dittmar wird unter die Acbte von Corvey im Jahre 1203 gezählt. Falkens Hist. dvrl). cli- plom. p. 20. Albini, Hist. der Gr. von Werthem. 70. Von Meding, III. N. 814. Pfcffin- ger, Hist. der H. v. Braunschw. Spangenbergs Adclshist. ?. II. Zcdler, 40. B. 233. u. f. Lü- dersens Samml Gauhe, I. Th. 1803. Siebmacher, I. Th. 140. N. 13. Stockholm. Ein rheinlandisches, im Nassauischen u. Rheingau schon im Jahre 1042 vorkommendes Geschl. Humbracht, Taf. 122. u. f. Von Hattstein, I. —691. Zedler, 40. B. 239. Gauhe, I. 1309. Siebmacher, I. 123. N. 1Z. Stockmmltt. Der Major Johann Heinrich, wurde im Jahre 1761 in den Neichsadclstand erhoben. v. M. E., 462. Stockum. Ein altadliches, aus Eleve abstammendes Geschl., 638 Stockzesch — Stör. dessen Stammhaus gleiches Namens noch im Besitz der Familie ist, u. welchem K. Karl VII. den 4tcn März im Jahre 1743 den Neichsadcl verlieh. R. von Lang, Supplem, 63. Stockzesch von Ä.cidenü bilrg. Der Stückhauptmann, Johann Alovs, wurde i. Jahre 1769 mit von B. geadelt, von M. E., 462. Stocgueler. Der königliche General-Consul zu Lissabon, Franz Zavcr, wurde im Jahre 1732 Freiherr, v. M. O., 83. Stoeckel. Christoph Heinrich, wurde den 27stcn Juni i. Jahre 1674 in den alten bvhm. Nit- terstand erhoben. Stoecken. Ein abgegangenes mcklcnburgisches, nach d. Jahre 1366 nicht mehr vorkommendes Geschlecht. Von Mcding, I. N. 841. Stoeckheim, Stoeckheimb. Ein altes braunschweigisches Geschlecht, das auch in dem Hil- deshcimischen sehr bekannt, und von den vbgcdachten Stockhcim ganz verschieden ist. Im Jahre 1272 kommt Dietrich in Urkunden vor. Gauhc, I. 1863. Zed- ler, 46. Bd. 279. Lüdersens Samml. Stoeckhl von Gcrburg. 1) Die Brüder Dominik und Franz. wurden im Jahre 1763 mit von G. nobilitirt. von M. E., 461. — 2) Der oberöstrci- chischcHvfkammcr-Buchhaltcr Joseph Ignatz, und der Salzamts- Hallschreibcr Abraham, wurden i. Jahre 1729 mit von E. nobilitirt. v. M., am a. O. — 3) Der Hvfrath der obersten Ju- stizstclle, Ignatz Tavcr, wurde im Jahre 1769 mit von G. geadelt. v. M., a. a. O. — 4) Der k. baierischc quicscirte Landrichter , Ignatz Stanislaus zu Landeck, wurde den 23sten August im Jahre 1723 vom K. Carl' VI. mit dem Pradicat von G. in d. Adelstand erhoben. R. von Lang, Supplem. 144. Stöcklern von Gr im holzest. Der 11. d. R. und Johau- niter- Ordcnshofrath Anton Ferdinand Johann zu Heitcrsheim im Brcisgauischen, wurde im I. 1791 mit v. G. geadelt, v. M. r Ziel Stoeffel. Freiherren, deren Stammschloß im Hcgau, zwischen dem Rhein und d. Donau gelegen ist. t >N5ii ^nnul. 8n- av. U. III. li.il,. I. DvdcrleinS grast. Pappenhcim. Hist. I. Th. 78. Siebmachcr, II. Th. 36. Bl. Von Falkenstcin, ^ntig. lVorclg. 'U. ll. p. 167. 266. Pastor, Helinoat. oiro. Vrano. 666. Zed- ler, 46. B. 281. Stöffler. Joh. Friedr. Lud. Aug., Lieutenant des preußischen Husaren-Regiments von Czctt- ritz ist am Uten October im I. 1731 geadelt worden. Stochr. 1) Ein vormaliges meißnisches Geschlecht, das auch zum Gothaischen Adel gehörte. Knauth, t'iorlo. Ni.^n. 686. Zedlcr, 46. B. 233. — 2) Der Bürger und Nechnungsführcr d. Freistadt Fünfkirchen Joh. Georg, wurde im Jahre 1786 nobilitirt. v. M. E., 462. Stör v. Sternschntz. Der markgraflich baden-baden. Hos- kammcrralh Johann Nepomuck, Stoer Stoevei:. 539 wurde im Jahre 1764 Ritter m. Edler von St. v. M. O., 147. Stoer zum Stoernstaiu. Diese haben sich ehedem v. Re- gcnstauf geschrieben, und kommen zwischen 1166 — 1446 vor, sind aber wohl ausgestorben. Ihr Stammsitz lag vor dem Walde auf dem Nordgau in Baicrn. Einige Wappenbüchcr rechnen diese baicrischc Familie unter d. fränkischen Adel. W. Hund. 1. Th. 34t. Störe?. 1) Der Hofrath u. erste Leib- u. Prvtomedicus Anton, wurde wegen seiner Gelehrsamkeit aus allerhöchst eignem Antrieb im Jahre 1775 in den Freiherrcnstand erhoben, von M. I V., 88. — 2) Der Leibmedi- cus d. Erzherzogs Leopold, Großherzogs zu Toskana, Matthaus, wurde auch wegen seiner Gelehrsamkeit aus höchst eigener Bewegung im Jahre 1779 in den Freiherrcnstand erhoben, v. M. N., 88. Stoertenbüttcl. Eine wahrscheinlich ausgestorbene Familie, aus welcher blos Herrmann von St. schon im Jahre 1188 bekannt ist. Pfcfsinger, Hist. des braunschwcig. Hauses, 1. Theil. 66. Zedler, 4l). B. 294. Störzingev. Der Gubernial- Rath Niclas in Tyrol, wurde im Jahre 1765 geadelt, v. M. O., 270. Störzmgcr voir So.lzreiu. DerI). der Medizin Niclas, w. im Jahre 1765 mit obig. Zus. nobilitirt. v. M. E., 463. Stocfstel. Ein schlcsisch. Geschlecht, das mehrere 100 Jahre unter dem Namen «Ltolcttv auf der Insel Corsica bekannt war. Luca, schlef. Denkw. 1853. Si- nap, I. 939 — 42. II. 1038. Zedler, 40. B. 296. u. f. Gau- he, I. 1810. Sicbmachcr, I. Th. 72. N. 14. Stoeterogge, Stoettcro- geil, StotoroggFu. Ein altes vormaliges Patrizier - Geschl. in Lüneburg, wo es schon im Jahre 1317 vorkommt, u. aus dem Zedler, im 40. Band, 300. und 459. wohl irrig 2 verschiedene Geschlechter macht. Büttner, in dem Stamm- und Ge- schlechtsr. der lüncburgischen Familien, der von diesem Geschl. ^2 Linien, die eine mit dem kurzen, die andere mit dem langen Aste unterscheidet, sagt von ihr, daß ihr Wappen verschiedentlich geführt worden sey. K. Karl VI. hat der Familie im Jahre 1719 den Adel bestätigt, und sie mit dem Prädicat Edler v. unter die Ritter des h. r. Reichs aufgenommen. Sie ist i. Jabre 1760 mit Brand David v. St. ausgestorben. Pfcfsingcr, Hist. des Hauses Braunschw. II. Th. 55. Büttners Stamm- u. Geschl. der Patriz. in Lüneburg, Urv —IInu. Lüdersens Sammlung. Bon Meding, II. N. 866. und III. Th. 843. Stoevcn. Eine abgegangene meklcnburgische im Jahre 1445 noch cxistirende Familie, welche von den St., die cigcntl. Steu- ben heißen, und auch Stoeven geschrieben gefunden werden, verschieden zu seyn scheint. Sicb- ^ machcr, V. Th. 149. N. 9., d. ! das Wappen unter die Holstein«'- Stojanich — Stollbcrg. schen sttzt. Von Meding, I. N. 846. .HIch) .4 Stojanich vc Seim. Der General-Major, wurde i. Jahre 4801 mit obig. Zusätze geadelt, von M. E., 462. Stojanowicz. Der Bürgermeister zu Zolkiew, Andreas, w. im Jahre 1789 in den galizisch. Adelstand mit Edler von erhoben. von M. E>, 462. Stojentin, Stoyentin. Ein altes stettinisches Geschlecht, das vor Anfang des I4ten Jahrhunderts schon bekannt war. Mi- cräl, 632. Siebmacher, V. Th. 72. N. S. Von Meding, III. N. 816. Gauhe, I. Th. 1810. Ranfts Archiv, 1734. 673. Zed- ler, 40. B. 306. Stoixner. .Der churfürstlichc Rath und Stadtsyndicus Franz erhielt für sich und seinen Neffen ein zeilischcs pfalzgräflichcs Edelndiplom den istcn September im Jahre 1769, welches d. 6tcn December dcsselb. Jahres ausgeschrieben war. R. von L., 662. Stokcto, Stocketo. Ein altes lüneburgisches Patrizialge- schlecht. Büttners Stamm- und Geschlechtsregister der lüneburg. Patriz. Xxx. Von Meding, III. N. 816. Lüdersens Samml. Stoll von rvcspach. Ein memminger Patrizier - Geschlecht, welchem vom K. Karl VI. den 16ten Juni 1729 der Adelstand mit Beilegung des Namens und Wappens der von W., einem Gute, welches diese Familie kurz zuvor gekauft hatte, bestätigt wurde. R. von Lang, 663. Stollberg, Stolberss. Ein im Preußischen, Sachsen u. im Hessen - Darmstadtischen seßhaftes altes gräfliches Haus, dcss. mittlere Linie St. Gcdcrn i. Jahre 1742 in den Ncichsfürstenstand erhoben wurde, die aber im männlichen Zweig am 6ten Januar 1804 erlosch, und von der ältern Hauptlinie Stollberg Wcr- nigeroda beerbt wurde. Die jetzigen gräflichen Hauptlinien sind die, zu Wernigeroda, zu Stollbcrg und zu Noßla, die seit 1806 unter Preußen - und Hessendarmstädtischer Souvcraini- tät stehen. IVIattb. tlotlii In- el^tae lamlliae Ltolboigio. trag- -mentnm. b,sszs. 1620. 8. Eckhards histor. genealog. Abh. III. Th. 128 — 136. Hübner, II. T. 370 — 376 v. 6ten Jahrh, an. Zeiler, 'HopoZn. l'bui-ing. «üb v. Ltollb. Hittersbus, (leneal. Stollk. Lüstre d. hochgr. Hauses St. jüngere Linie. 104. Genealog. Tab. Nordh. 1727. 4. Bergers Durchl. Welt. II. Th. 476. und f. Hamburgische Ne- marquen, 1706. 373. Jmhofs Xotlt. ?i-oo. ?. I. zr. 6. o. 13. I. A. Zeitfuchsens Stollb. Kirchen- und Stadthistorie. 1717. 4. Sinap, II. 242 — 47. Zedler, 40. B. 360 —67.-Masch, 169. Gothaischer genealog. Hofkalcnd. 1826. 130—86. u. 1826. 189. Lüdersens Samml. Allgemein. Aer> - chennu. Franz Siegmund, w. ! im Jahre 1708 mit obig. Zus. ! Ritter, von M. E., 213. Storcr. Der Bürger und Rathsvcrwandtc zu Eonstanz, Johann Carl Simon, wurde i. I. 1731 nobilitirt. von M. E., 462. Storm. Ein abgegangenes, im Jahre 1442 noch existirendcs Geschlecht. Bon Mcding, 11. N. 866. Storndorf. Eine hessische Familie. Lpensr, 'Ikliooi-. in- siAN. 'IA1i. 20. 8ostannut, (11. Guldens. 162. Sicbmacher, 1. Th. 138. N. 9. Bon Mcding, 111. N. 818. Storpp. Die Wittwe des Vorderöstreich. Regiments - Raths und Ordcnskanzlcrs des St. Jo- hann-Maltheser-Ordens, Namens Maria Franziska, geb. Behr, wurde im Jahre 1714 in den Rcichsadelstand erhoben, von M. E., 462. u. f. Stosch. Eine adliche, frei- herrliche und zum Theil gräfliche Familie, die aus Croatien nach Böhmen, und dann nach Mahren, Schlesien und Pohlcn sich wendete. Im 12ten Jahrhund. hatte sie schon den gräfl. Titel, der aber damals noch nicht erblich war. Sie theilte sich in verschiedene Linien, die, wie folgt, sich durch besondere von ihren Gütern entlehnte Beinamen unterschieden. M. F. von Stosch, Genealogie des gräflichen u. hvch- adlichcn Geschlechts der v. Stosch, nebst Geschlechtstafeln und Kupf. Brcslau und Leipz. 1736. 1'. 2 Theile. 3 Rthlr. 12 ggr. Gau- Stosch — Stotthofen. 643 he, I. 1812— 16. hat den von Stosch sehr benutzt, und eine wcitläuftige Beschreibung v. dem Geschlechte gegeben. Herrmann, Praxis Ireralll. rn^stiea I. 3lli. seot. ult. Dienemann, 258. N. 41. Hcnel, 777. Siebmachcr, I. Th. 57. N. 12. Cunradi, 8ilesia to^ata. 298. I. Scul- teti, Geschlechtsregister der alten Linie der von Stosch. 1637. All- gem. hist. Lexik, in Supplement. Sinap, I. 943 — 54. u. II. Th. 456—64. Zcdler, 40. B. 442 53. Siebmacher, I. Th. 57. N. 12. Von Mcding, 111. Th. N. 819. Stosch. Friedrich Wilhelm, Hosrath und Geh. Staatssekretär, und Wilhelm Heinrich, Hofrath und Geheimer Kämmerer, wurden bei der Krönung am 18. Januar im Jahre 1701 in den preußischen Adelstand erhoben. Die Gebrüder Stosch, Aug. Wilhelm , Doelor rneclieinae, Carl Friedrich, Lieutenant und Adju- tant, u. Gustav Heinrich, Licu- tenant, haben am 30sten Mai 1323 ihren Adel erneuert erhalten. Wilhelm, Lieutenant d. Ca- vallerie, wurde den 18ten April 1811 geadelt, und Ferdinand, Hauptmann, den Istcn September 1815. Ein von S., wurde bei der Huldigung in Breslau am 1. Juli 1798 vom K. Friedrich Wilhelm III. von Preußen zum Grafen erhoben. ^ Stosch von Gor oder Gorau. Eine Linie der von St. in Nicderschlesien, die diesen Beinamen bis zu Ansang d. 17ten Jahrhunderts führte. Zcdler, 40. B. 443. u, s. Stosch nuf Grädiy. Caspar von St. auf G., wurde im Jahre 1701 den 17tcn Januar böhmischer Freiherr, v,, M. E., 105. Stosch von Ro.nnltz. Eine der Linien d. toschisischcn Geschl., die in Oberschlesien, im F. Op- pcln und Troppau seßhaft war, daselbst aber ausgcstorben ist. Si- nap, I. 946. II. 456. V. Me- ding, III. N. 819. Zedler, 15. B. 274. und ff. und 40. Bd. 443. Stosken. Ein Geschlecht der Freien in Pommern. Micral, 379. 532. Von Mediug, III. N. 820. Zedler, 40. B. 454. Stotternhenn, Stuttcvn- heiln, Stotterheim, Stod- derhcun. M. s. a. Stutter- hcim. Eine alte sächsische und thüringische Familie, deren Reichthum unter andern d. Stottcrn- heimischc Gebäude in Erfurt bezeugt. Ihr bei Erfurt gelegenes gleichnamig. Stammschloß wurde im Jahre 1268 von den Erfurtern erobert und zerstört. Cuue- mund von St. soll im I. 964 vom Kaiser Otto I. zum Ritter geschlagen worden seyn. König, II. Th. 1119 — 34. Gleichen- stcin, N, 85. Dithmar, 29. Schannat, Client, kulcl. p. 152. Zedler, 40. Band. i448 — 53. Brückner, I. Th. 1. St. 54. 6. St. 17. II. Th. 11. St. 26. III. Th. 11. St. 2. und 8. Salver, 265. Gauhe, 1. Th. 1835 — 37. Siebmacher, I. Th. 146. N. 14. V. Th. 300. N. 8. Stotthofen. Georg Joseph Adam von St. , wurde den 48. 644 Stotzingen — Strahlendorff. Februar im Jahre 1719 iu den Adelstand erhoben. Stotzingen. Eine alte ad- lichc und sreiherrliche rheinländi- sche und schwabische Familie, deren Stammhaus gleiches Nam. das in der Marggr. Burgau gelegene Schloß u. Städtchen gewesen. Sie kommt im I. 130V zuerst vor, und gegen das Ende des löten Jahrhunderts hat sie den frciherrlichcn Titel angenommen. Bucelin. Von Hattstein, 1. Luppl. 61 —66. Siebmacher, I. Theil. 116. N. 14. Gauhe, I. 1812. V. Meding, III. N. 820. Zcdler, 40. Bd. 461. Stovenorv. Ein rügianisch. Geschlecht. Micräl, 632. I.ib. VI. 379. Von Meding, III. N. 822. Zedler, 40. 461. Strach. Alexander Aloysius wurde den 24sten Februar i. I. 1666 in den böhmischen Adelst, erhoben. Strachrviy , Strackrviy. Ein adliches theils freiherrliches, theils sschlesischcs Geschlecht, das aus Pohlen stammt. Die Brüder Christoph und Maximilian, wurden im Jahre 1730 v. K. Ferdinand II. in den Freiherrenstand erhoben. Carl von St. aus Caminieck in Schlesien, w. den 6ten Juli im Jahre 1793 in den preußischen Grafenstand erhoben. Sinap, Olsnoxr. I. Th. 730 — 66. u. 883. Dessen ruricus schles. D» I. Th. 964. II. 1039. Lucä, schlesisch. Merkw. 1864. und folg. Sicbmacher, I. Th. 63. N. 10. Zcdler, 40. B. 476. Gauhe, I. Th. 1817. Strachwiy und Gabers- dorf. Der Kämmerer, Reg. Rath und Hvfrichter Joh. Christoph zu Ncyss, wurde den 24. Juli im Jahre 1726 böhmischer Freiherr, v. M. E., 106. Stracka, Straka v. Nc- dabilllz. 1) Eine der ältesten gräflichen Familien in Böhmen, aus der Johann im I. 1154 v. K. Ladislaus die Dörfer Wes- czy und Wockzow geschenkt bekam. Weingartens Fürstcnstaat, I. Th. 289. Zedler, 40. Bd. 476. Gauhe, 1. 1813. — 2) Johann Carl und seine Mutter Franziska Sylvia, wurden i. I. 1721 den 6tcn Mai in d. böhmischen alten Freiherrenst. erhoben, im Jahre 1732 den 21sten December, wurde dieser Freiherr böhmischer Graf, von M. E>, 106. und 32. — 3) Wenzel, wurde den 19tcn October i. I. 1738 böhmischer alter Freiherr, von M. E., 106. Straff von Glücksfcld. Der Hauptmann Joseph, wurde im Jahre 1818 mit won G. geadelt. v. M. E., 463. Strahlendorff, Stralen- dorf. Ein altes böhmisches u. meklenburgisches, auch in Sachsen begütertes, zum Theil und zwar seit dem Jahre 1624 freiherrliches, (vom K. Ferdin. II.) dann auch in einer Linie gräfliches Geschlecht, das ehed. auch in Dänemark, und zwar auf d. Insel Fühnen begütertwar. Claus von St. sein AnHerr gieng im 13tcn Jahrhundert mit einem Kreuzzuge in das gelobte Land. Siebmacher, I. Th. 172. N. 2. Von Meding, III. Th. N. 823. Strahlenheim Bucelin, Ltemin. ?. IV. 5. 237. Balbin, 8wmniat. I'ali. Schröders wißmarische Erstlinge. I. St. Gauhe, I. Th. 1818. Zedler, 40^ B. 640. Strahlen!? cininlvasaburg. Der k. schwedische GeneralnGou- vcriicur d. H. Zivcibrücken, Henning Freiherr zu St., wurde v. H. Leopold zu Lothringen und Baar den 20sten Februar i. I. 1720 in den Grafcnstand erhoben. Jetzt ist die Familie in Baicrn. Zedler, 40. B. 642. Gauhe, I. 1820. N. von Lang, Suppl. 27. Straka von Rriegsfeld. Der Hauptmann Fricdr., wurde im Jahre 1801 geadelt, v. M. D., 270. Stralenbcrg, Strahlend., Stralberger, Strolberger. Ein rheinlandisches, zwischen d. I. 1277 und 1691 vorkommendes Geschlecht, das den 29sten Januar im Jahre 1691 mit d. Letzten in demselben ausgestorbcn ist. Es war auch in Frankfurt wohnhaft. Humbracht, Taf. 263. Gauhe, I. 1821. Siebmacher, I. Th. 210. N. 3. II. Th. 102. N. 14. III. Theil. 178. N. 1. Zedler, 40. Bd. 643. V. Me- ding, III. N. 826. Stramberger von Gros- bcrg. Der Proviant-Commissär Johann Michael, wurde im I. 1760 nobilitirt. v. M. O., 270. Strampfer. Der freyresig- nirte Oetting-Spiclbergische Geheime - Legations - Rath, Georg Wilhelm, wurde vom K. Franz II. den I3ten September im I. 1803 in den Freiherrenstand erhoben. 3t. von Lang, 243. ii. Band — Strasoldo. Z46 Strarnscz. Ein mährcnsches, nicht sehr bekanntes Geschlecht. Bon Meding, III. N. 823. Strand!. Der Hauptmann Aloys, wurde im Jahre 1820 mit Edler von geadelt, v. M. O., 270. Stranick von Ropidlna. Ein böhmisches Geschlecht. Zedler, 40. B. 671. Stransky von Strand n. Greiffenfels. Ein adliches Geschlecht in Böhmen, aus welchem Martin Carl vom K. Leopold I. den 4ten Juli im Jahre 1682 in den Ritterstand erhoben, und den Brüdern Johann Jacob und Martin Joseph im Jahre 1734 den 23sten September dieser Ritterstand bestätigt wurde. Zedler, 40. B. 671. v. M. E., 213. R. von Lang, Supplem. 144. Strany. Ein altes brandenburgisches Geschlecht, welches v. den Strantzffky von Stranta u. Greiffenfels in Böhmen wohl zn unterscheiden ist. Gauhe, II. Th. 1113. Strasoldo, Strasaldo. Diese Grafen stammen aus der Gegend v. ?alma nova in Fri- aul, wo ihr Stammschloß gleiches Namens liegt. Einige von ihnen wurden den 4ten Septbr. im Jahre 1664, Andre 1693, 1627, 1671 und 1716 in die stcyerische Ritterschaft aufgenommen. Sie erhielten v. K. Leopold das Erbland-Jägermeistern Amt in der gcfürsteten Grafsch. Görz^ Gauhe, I. Theil. 1822. Schmutz, IV. 99. Siebmacher, III. Th. 24. N. 7. Sinap, II. Z46 Strassen — Strauss. 248. Zedler, 40. B. 675. und folg. Strassen, von der^ Aus der Schweiz stammend, wendeten sich diese nach Sachsen und Oestreich. Christian Straß, wurde Kammergerichtsasscssor zu Speyer, nachher Geheimer-Rath u. Professor der R. zu Frankfurt an d. Oder. Er wurde oft n. Wien, und a. O. gesendet, und stand bei dem K. Karl V., Ferdinand und Maxim. II. in so groß. Ansehen, daß diese ihn nur ihren Vater Straß nannten. Zedler, 40. B. 720 — 22. ' Strassern. 1) Der Besitzer der Herrschast Kottingbrunn in Niedcröstrcich, Joseph, wurde i. Jahre 1787 nobilitirt, und in demselben Jahre Ritter, v. M. 0., 147. u. v. M. E., 463. — 2) Der k. baicrische Hofkammer- Rath, Franz Carl, erhielt vom Karl Theodor den 4ten Juli im Jahre 1792 ein Nitterdiplom. R. von Lang, 563. Strassgang. Diese schrieben sich von dem gleichnamigen stcycrischcn Pfarrdorfe, das sie im 12tcn Jahrhundert schon besaßen. Schmutz, 107. Strattmann,Straatmann. Ursprünglich Dänen, die n. Clcve, , und von da nach Steyermark ' wanderten, und vom K. Leopold l 1. in den Grafenstand erhoben, ! auch den 3vsten December 1683 z in die stcyerische Landmannschaft I aufgenommen wurden. Jmhof, c NvUt. ?rc>L. in Nantis,?. Gauhe, l I. 1822. Schmutz, IV. Th. 107. r Sinap, II. 248. Zedler, 40. c B. 764. e Stvarich. 1) Der Feldmar- schall-Licutenant Gottsried, wurde im Jahre 1808 Freiherr, von M. E., 105. — 2) Der am 13ten Februar 1821 erst fürstl. reußische wirkliche Geheimerath, Kammer - Steuer - und Bergdi- rectvr Joh. Christ., wurde ohne sein Wissen, auf Ansuchen seines Herrns, des F. Reuß, Heinr. 42. jung. Linie, v. K. Franz II. am 27sten Juni 1806 in d. h. r. R.Adelstand mit seinen Nachkommen erhoben. Aus schriftl. Nachr. Strauss. 1) Eins der ältesten pommerischen Geschlechter, welches mit Friedrich im Jahre 1703 auSstarb. Gauhe, I. Th. 1823. Zedler, 40. B. 786. — 2) Der fürstlich anhalt-zcrbstische Vicepräsident zu Jever, Laurenz Tilhard, und feine Erben, wurden vom K. Franz I. den 18ten December im Jahre 1760 in d. h. r. R. Adelstand erhoben, dessen Geschlecht aber in d. männlichen Linie mit Friedr. v. Str., k. prcuß. Refercndär bei der Regierung zu Minden am 31. Oktober 1778 wieder erlosch. Von Mcding, II. N. 867. — 3) Der Hauptmann Joh., wurde wegen 50jähriger Dienstjahre im Jahre 1764 geadelt, v. M. O., 270. — 4) Der churmainzischc Geh. Rath Friedrich Damian, und ein Schwiegersohn d. mainzischen Ministers, wurden nobilitirt, des Letztem Sohn, der churmainzischc Staats-Rath u., Gottlieb Aug. Maximilian aber vom K. Joseph II. den 13. August 1789 in den Freiherrcnst. erhoben. N. von Lang, 246. Strauss — Streit. 647 Supplein. S. 69. — 5) Der Obcrstwachtmeister Carl, wurde im Jahre 1796 mit Edler von geadelt, v. M. O., 270. Strauss von Blumenau. Der Geheime - Reichshvf- Kanzlist Rcmigius, wurde im I. 1762 in den Ncichsadelstand mit von B. erhoben, v. M. E., 463. Streber. Der Gutsbesitzer v. Hirzclbach ?c., Franz Aloys, erhielt den I6tcn November i. I. 1791 ein ctzdorsisches pfalzgräfl. Adelsdiplom, welches der König von Baiern den 23sten Januar im Jahre 1813 bestätigte. R. v. Lang, 663. u. f. Strebl von Strahlfeld. Der Rittmeister bei dem mäh- risch-schlcsischen Militär- Landcs- Gestüt- und Nemontirungs- Departements, wurde im I. 1813 mit Edler von geadelt, von M. O., 271. Strecha. Diese Familie besaß im I2ten Jahrhundert die gleichnamige Burg in Steyerm. Schmutz, IV. 108. Streckerv. Rautenstrauch. Der Magistrats-Rath und wiener Stadt- Banco- Obereinneh- mcr Wilhelm Ignatz, wurde im Jahre 1748 in den Reichsrittcr- stand mit Edler von N. erhoben. v. M. O., 147. Strecr von Strerawicz. Der Nentmeister zu Mieß, Joseph, wurde im Jahre 1743 geadelt, und im Jahre 1748 als Primator zu Mieß böhmisch. Ritter mit dem Beinamen von St. von M. E., 463. und 213. Streicher. Der Gubernial- Nath und Polizei - Directvr Ignatz , wurde im Jahre 1797 geadelt. v. M. O., 271. Streifs von L.aucnstci»t. Eine ursprünglich zwcibrückische, nachher liefländische Familie, die aus dem H. Zweibrückcn nach Liefland zu Anfang des I7ten Jahrhunderts gekommen ist. Gau- he, II. 1117. Strein v. Schwarzenatt. Dieses in Oestreich und später in Steyermark begüterte Geschl. kommt schon im 13ten Jahrhun^ dert vor. Schmutz, IV. uz. Tyross, I. Th. Ausg. 74., wo 2 Strein- und ein Schwarzcn- auisches Wappen besindl. Sic- benkeeß, I. Bd. 341. und folg. Zedler, 40. Bd. 832. u. folg. Lpener, Ilist. insi^n. Ind. Z. 0. 94.'I'ab. 23. Bucelin, Stem- mal. Lorm. I'. III. Siebmacher, I. 24. N. 4. Von Me- ding, I. Th. N. 847. Gauhe, 1. 2431. Hartmanns Samml. Strcinsberg. Der Hof- u. Sternkreuz-Ordens-Secrct. Ludwig Joseph, wurde im I. 1803 mit Edler von geadelt, von M. E., 463. Streit. Eine alte tyrolcr u. eine schles. Familie, die vielleicht nicht mit einander verwandt sind, und zwischen 1330 und 1673 vorkommen. Sinap, I. Th. 966. Gauhe, II. 1118. Streit von Imendingen. Ein altes breisgauisches nachher elsaßisches Geschlecht, dess. Frei- hcrrenprädicat durch Lchnbriese und Patente der alten französischen Regierung erprobt ist. R. von Lang, 246. Streit von Strcitburg, Der Hauptmann Stephan St., 36 * 648 Streitberg — Stremnitzer. wurde im Jahre 1791 mit obig. Zus. geadelt, v. M. E., 463. Streitbcrg. 1) Eins der ältesten fränkischen Geschlechter, das schon im Jahre 1197 auf d. Turnier zu Nürnberg war, und das mit Hans Wilhelm im Jahre 1690 erloschen ist. Es war besonders in dem ehemalig. Rittercanton Gebürg, und in d. Rheinlanden begütert. Biedermann, G. Tab. 367—74. I. S. Fickweiler, Lcichenpr. u. Lebens!. H. W. von Strcitbcrgs, seines Geschlechts d. Letzte. 1690. Bon Hattstein, II. 409. Pa- storii krano. rediv. Gauhe, I. Th. 1824. V. Falkcnstein, rwl. biordA. VI. Th. 460. Sal- vcr, 270. 443. Zedler, 40. B. S10. und f. Hartmanns Sammlung. — 2) Eine in den östreichischen Erblanden und Böhmen seßhafte Familie, aus welcher d. Truchscß, Schatzmeister ?c. Wenzel im Jahre 1728 böhm. Ritter wurde, v. M. E., 213. — 3) Ueber beide Familien erwarte ich für den Supplement!), noch gründliche Nachrichten v. einem verehrten Familienglicde der letztern. Strcitenfcld. Martin Müller, der sich im 30jahr. Kriege sehr ausgezeichnet hatte, wurde vom Kaiser unter dem Namen von St. in den Adelstand erhoben, mit d. aber der Adel wieder ausgestorbcn ist. Sinap, li. Th. 1044. Gauhe, II. 1118. Strcithorst, von d. Ein altes ausgestorbenes braunschwci- gisches, thüringisches, sachsisches und mansfeldischcs Geschl., das schon zu K. Karls des Großen Zeiten in die Altmark gekommen ist. Sicbmacher, I. Theil. 182. N. 2. Von Mcding, III. N. 826. Pfefsingcr, Hist. d. braunschweig. lüneb. Hauses, III. Th. 285. Ncumarks neusprosscnder Palmbaum. 384. Zedler, 40. B. 915. und folg. Gauhe, 1. 1326. Tyroff, I. B. 74. Ausg. Siebcnkceß, 27. aus schriftlichen Nachr. Lüderscns Samml. Strele, Strahle, Strzcla. Eine obcrsächsischc Familie, davon einige im I3tcn und I4tcn Jahrdundert vorkommen. Schött- gens diplom. Nachl. I. Th. 60. V. Th. 161. B. Ludwig, Ue- I!g, Nüopt. I'. I. p. 67. 167. 400. Zedler, 40. B. 927. Grundmanns Bcrs. einer uckcrmärkisch. Adelshist. Gauhe, II. 1115. Strele zu Wellenberg und Stralcnburg. Der Schützcn- Hauptmann und Umgcldeinneh- mcr Joseph Carl zu Chrcnberg in Tprol, wurde im I. 1780 Ritter mit obigen Zusätzen, von M. O., 147. Stremnitzberg-Terglausch- nigg. Johann Anton Edler v., wurde im Jahre 1794 in den Nittcrstand erhoben, und ist er und sein Geschlecht in Steyer- mark begütert. Schmutz, IV. S. 114. Stremnitzer von Streun ttitzbcrg. 1) Besaßen Haus am Bacher u. Nogers in Stey- ermark. Schmutz, IV. 114. — 2) Der Pächter der Herrschaften Luttenberg ?c. in Stcpcrmark, Max. Franz, wurde im I. 1763 mit obigem Zusätze nobilitirt, u. im I. 1766 Ritter, v. M. E., 463. Strenner Stroltz. S49 Strenucr von Felseilho? fen. Joseph Joachim wurde im Jahre 1782 Ritter mit von F. v. M. E., 2,3. Strettwieg. Diese besaßen in Stcycrmark Vasoldsberg und Waasen im loten u. 16. Jahrhundert. Schmutz, IV. 114. Stricksrock von Vvnldrvieü scn. Der Artillerie-Hauptmann Rudolph, wurde im I. 1801 geadelt, v. M. O., 271. Stricfseck. Edl. von Nie- seneck, waren in Steyermark begütert, verkauften aber 1821 ihre Güter an den Gr. Adrian tles Lnkans d'^vernes. Schmutz, IV. 116. Strobecke. Eine ausgestorbene halberstädtische Familie, welcher das gleichnamige im Halberstädtischen gelegene Dorf gehörte. Abcls deutsche Alterthümer. II. Th. 632. Zedler, 40. B. 997. Strobel von Haustatt u. Schrvanenfcld. Der Obcrst- waldamts- und Hauptzollamts- Gegenschreiber zu Primör in Tp- rol, Michael und sein Bruder, der gräflich welspergische Berg- werksverwescr Christoph zu Pcimvr, wurden i. Jahre 1731 mit obigen Zusätzen nobilitirt. von M. E., 464. Strobell von Strobclli. Der Rath des Bischofs v. Passau, Jeremias Ferdinand, wurde im Jahre 1714 in den Rcichs- adelstand mit obigem Zusätze erhoben. v. M. E., 464. Strobl von Stein und Vvisencgg. Der oberöstrcichi- schc Negiments-Advocat u. Land- I richter der Herrschaft Welsperg ! zu Toblach im Pustcrthale, Joh. Jacob, wurde im Jahre 1743 mit obigen Zusätzen geadelt, von M. E.. 464. Strobschntz, Nlisitschcck von Wischkarv, genannt v. St. Johann Friedrich v. Str. auf Gersdorf in der Lausitz adop- tirte den Philipp August Misit- scheck von Wischkaw auf Drch- uow in der Ncumark, welche Adoption vom König von Preußen am 24sten December im I. 1789 dahin bestätigt wurde, daß Namen und Wappen vereinigt wurden. Stroehl. Ehedem Strela genannt, ein ursprünglich schlcsi- sches und lausitzisches Geschlecht, das im Jahre 1768 in Baicrn als ritterlich ausgeschrieben w. Der Regierungskanzler u. Lchn- probst zu Straubing, erhielt den Zten März im Jahre 1763 v. Ch. Maximil. Joseph das Frei- herrcndiplom. N. von Lang, S. 247. Stvogetiyky von Stroge^ tit;. Ein böhmisches Geschlecht, von welchem nur Einige in dem Jahre 1737 vorkommen. Zedler. 40. B. 1009. Stvohl v. Strohleudorf. Johann Mart. Melchior, wurde 1760 mit obigem Zusätze nobilitirt. von M. E., 464. Strohmaycr von Rlee- berg. Der sicbenbürg. Thesau- rariats - Secretär Anton, wurde im Jahre 178, mit von K. geadelt. von M. O., 271. Stvoltz. Der königl. Fiscal in Böhmen, Johann Christian, wurde den I8tcn April im I. 6.50 Strombcck — 1731 böhmischer Ritter, v. M. E., 213. Strombcck, oder wie sich diese Familie vor dem 16. Jahrhundert schrieb, von wtröbkc oder Strobccke, stammt ursprünglich aus dem ehemaligen Hochstifte Halberstadt, «.mögen ihreHaupt- besitzungen in dem Dorfe Stro- beck, und in der Gegend, wo sie noch jetzt Besitzungen hat, gewesen seyn. Schon im 13ten Jahrhundert gewannen sie das Patriciat der damals von den Landcsfürsten unabhängig. Stadt Braunschweig, woselbst Eggeling von St., der Stammvater aller jetzt lebenden Familien? Mitglieder im Jahre 1302 Bürgermeister war. Seit dieser Zeit, bis zu welcher ihr Stammbaum ununterbrochen fortgeführt ist, lebten sie in dieser Stadt im Besitz der mit dem Patriciate verknüpften höchsten Magistraturen, i und erwarben bedeutende Güter im H. Braunschweig-Wolsenbüt? tel, im Lüneburgischen, Calcn- bergischen, Hildesheimisch., Halberstadtischen u. s. w. Obwohl das gedachte Patriciat d. Adel der Familie nicht nachthcilig seyn konnte, so fand sie doch für erforderlich, eine Adclserncuerung sich von dem Kaiser Franz ertheilen zu lassen. Lüders. Sammlung. Stromer p. Reichenbach. Ehedem Reichenbach zu Kammerstein wohnhaft, nachdem aber Gerhard von R. in das Geschl. der Waldstromer sich im Jahre 1206 perheirathet hatte, nahm derselbe den Namen St. oder Stromaycr an, und nachdem Stronsky. Christoph Friedrich Str. v. R. durch Vorlegung glaubwürdiger Urkunden den Freiherrenst. nachgewiesen hatte, wurde er mit s. Brüdern, Vettern, seiner Base und allen ihren Abkömmlingen beiderlei Geschlechts den 3. Juni 1820 in Baiern der Freiherren- Classe einverleibt. R. v. Lang, 564. u. Supplem. 144. Biedermanns N. Tab. 458 — 74. O. Suppl. I. K. S. Kieshaber, chronolog. Verzeichn, derjenigen Herren v. Stromer, welche seit dem 13ten Jahrhundert in der Reichsstadt Nürnberg bis auf gegenwartige Zeit zu Rath giengcn. Nürnberg, 1787. 4. Neues genealogisches Handbuch, 1777. 336. u. 1778. 386. Chronik der R. St. Nürnberg, 139. und folg. und 293. u. s. Zcd- ler, 40. B. 1033. u. f. Siebmacher, I. 206. N. 13. und Vl. 21. N. 4. Stromer auf Pauzing, u. L.eoprcchting. Der k. k. Oberstlieutenant ?c., Joh. Christoph Joseph St. auf P. u. L. zu Schwarzach, wurde mit seinem Bruder Ferdinand Franz, Hoskanzler zu München, d. 20. Juli im Jahre 1709 Reichsfreiherr , welche Standescrhöhung ihnen vom Kaiser Ferdinand lii. schon im Jahre 1693 .versprochen worden war. R. von L., 248. von M. E., 105. Stronsky und Duczow. Gustav St, und B., wurde als böhmischer Freiherr den 24sten December im Jahre 1736 pra- sentirt. Gottsr. Thilon, Geschl. Register des adlichen schlesischen Strott Stryk. S61 Hauses Strvnsky. Bricg, 1702. 6 Bogen. Strott von Schrottenfels. Ephraim St. wurde den 12ten Juli im Jahre 1708 in d. böhmischen Adelstand mit obigem Zusätze erhoben, v. M. E., 464. Stroyi, Strozzi. Aus einem alten adlichcn Geschlechte z. Florenz stammt Peter von St., der in östreichischen Diensten zuletzt als kaiserlicher Generalfeld- Marschall- Lieutenant gestanden, zum Grafen des h. röm. Reichs erhoben, und im I. 1664 gestorben ist. Gauhe, 11. Theil. 1338 — 41. Sicbmacher, III. Th. 24. N. 8. Strube. Eine hanöverische adliche Familie, welche in der Gegend von Hameln angesessen. Lüderscns Samml. Strudel. Der Ingenieur u. k. k. Bildhauer Paul, wurde m. seinem Bruder Dominik, auch Ingenieur im I. 1707 Reichsfreiherr. von M. E., 106. Strudel von Strudcm dorf. Der Präsect der Akademie der Künste zu Wien und k. k. Truchseß Peter, wurde i. I. 1701 mit von St. Reichsfrcih. von M. E., 106. Struensee. Carl Aug. S., kvnigl. preußisch. Geheime-Nath, erhielt als Justizrath in Jaten- dorf den dänischen Adelstand im Jahre 1788 mit dem Beinamen von Carlsbach, welchen Adelst, der König Friedrich Wilhelm II. von Preußen unterm 1. März 1789 bestätigte. Er war ein Bruder des bekannten dänischen unglücklichen Ministers ?c., Joh. Friedrich Struensee, welcher als Geheimer-CabinetS - Secrctär am 30stcn September im I. 1771 in den dänischen Grafenst erhoben wurde. Gvtthilf Christoph. Bancodirector in Elbing , erhielt den preußischen Adelstand a. 26. December im Jahre 1803, begleichen der Polizei-Präsident St. in Cölln im I. 1820. Strunckede. Ein westphälisch., im Johanniter-Orden aufgeschmor- nes frciherrl. Geschlecht. Dith- mar, von den Herrcnmeist. 7. N. 13. Zedler, 40. Bd. 1039. Von Meding, 111. Th. N. 827. Gauhe, l. 1327. Hamelmann, Gy. Zonoal. I. 760. Ranfts genealogische Nachricht. 66. St. 640. Struppi. Vincenz Georg, wurde im Jahre 1779 Freiherr, von M. E., 106. Strutzky, Strytzky. Eine schlesische Familie, welche pohl- nischcn Ursprungs ist, aber wohl nicht mehr slorirt. Im I. 1494 kommt sie schon als frciherrlich vor. Lucä, schlesische Chronik. 1636. Zedler, 40. Bd. 1094. Sinap, 11. 464. Gauhe, 1. Th. 1827. Siebmachcr, V. Th. 73. N. 10. Struve. Aus dem Magde- burgischcn, eine neue adl. Familie, deren Mitglieder in russisch. Diensten diplomatische Posten in Deutschland bekleiden. Tyroff, I. B. 81. und folg. Taf. 14. Siebenkeeß, I. B. 81. Stryk. Der fürstl. ölßnisch. bernstädt. Rcgierungsrath, Friedrich , wurde vom K. Karl VI. im Jahre 1717 den I6ten Mai in den böhmischen Adelstand erhoben. von M. E., 464. 662 Strytzky Stubenbcrg. Strvgky, Striyki, Strys- kc> Ein brüttdenburgisches Geschleckt, das von den vorgedach- ten Strytzky oder Strutzky ganz verschieden ist. Florin St. kommt im Jahre 163g als Commandant in Freiberg vor. Zcdler, 40. Band. 1137. Gauhe, I. 1827. (ttzNAMd. Strzela, Strzela v. Ro- ckiy. Ein schlesisches, in den Hausern Rockitz und Otmut im Opclischen um das Jahr 1612 seßhaftes Geschlecht. Sinap, I. S67. Gauhe. I. Theil. 1823. Siebmacher, I. Th. 74. N. 4. Won Meding, III. N. 828. Strzibersky von Silber- borg. Der Oberstlieuten. Joh. Franz, wurde im Jahre 1779 mit obigem Prädicate geadelt, von M. E., 464. und f. Strzietcz. Joh. Felix Deym St., wurde als alter Freiherr d. 10ten Juni 1733 präscntirt. Strziy. Der Freiherr Wenzel Ignatz Deym, wurde d. 10. September im Jahre 1730 als Graf prasentirt. Stuben. Ein schon 1100 bekanntes schwabisch., zuletzt frei- herrliches Geschlecht, das Einige irrig Stubenberg nennen. Bu- celin, ?. 3. Burgermeister, v. schwabischen Adel. Zedler, 40. B. 1166. Gauhe, I. 1829. V. Hattstein, III. 623. u. f. Sieb- machcr, I. 117. N. 11. Stubenberg. Eins der ältesten und machtigsten steycrmar- kischen Geschlechter, dess. Stammsitz gleiches Namens zwischen -Prück u. Hartberg gelegen. Man fängt die Stammrcihe derselben von« Jahre 1000 mit Wulsing I. an. Sie theilten sich schon im I3ten Jahrhundert in zwei Hauptlinien, in die Wurmbergische, und in die Kapfenberg'- sche; erstere ist in der andern Hälfte des 17tcn Jahrhunderts ausgcstorben. Spater theilte sie sich in die evangelische oder sachsische, vormals östreichische, und in die catholiscke oder steyermär- kische Linie. Erstere ist am 30. September im Jahre 1771 in mannlicher Linie mit dem churs. Cabinets- und Conferenz-Minister Wilhelm August, Gr. von Stubenberg ausgeftorben. Mehrere Glieder dieses graflich. Geschlechts schrieben sich nur von Stubenberg. Auch begleitete d. Geschlecht schon sehr lange das steyerm. Erbschenkenamt. Leu- niges, ^beatr. geueal. 'I?. III. Hiltorsbns, vp. geneal. in 2 Tafeln. Luoebn, bboininat. ?. III. p. 229. Imbol', Xotit. Iboo. iinp. in Nantlss. Spangenbergs Adelsspieg. Hormeyers Archiv. IX. Jahrg. 33. ddlloct. ^usto. bist, gouoal. p. I, sog. kpenor, Listor. insi^n. bib. I. eap. 87. Hübner, III. Theil. Taf. 716— 19. Brandis, ty- roler Ehrenkr. N. 60. Gauhe, I. Th. 1829. und f. Zedler, 40. B. 1167—76. I. Seiferts genealogische Beschr. der Gr. und Herren von Stubenbcrg. Re- gensb. 1703. F. tVlIg. genoal. Hanclbuob, 1. Th. 846 — 49. Genealog. Taschenb. 1826. 41. und folg. 1826. 113. und f. Siebmacher, I. 23. N. 6. und 30. N. 3. Von Meding, II. Th. N. 863. Schmutz, IV. 113 —130. aus archiv. Nachrichten; Stubcnrauch es ist dieß die weitläuftigste Adcls- geschichte, die er in seinem Lexiken für Steyermark vorgetragen hat. Hartmanns Samml. sehr gründl. Nachr. Stubeurauch. 1) Maximilian Johann Nepomuck ?lnton, und Johann Aloys, erhielten d. Stcn Januar im I. 1766 vom Grafen Zcil ein pfalzgräfl. Edcln- diplom. R. von Lang, 566. — 2) Der churf. Hofkammcr-Rath, Franz Taver, erhielt den Ktcn November im Jahre 17S8 vom Gr. von Zeil ein pfalzgräfliches Adclsdiplvm, das am 8. April im Jahre 1766 anerkannt und ausgeschrieben wurde. R. v. L., 666. — 3) Der Reichshofägent Johann Michael, wurde im I. 1789 in den Reichsadelstand erhoben. von M. E., 466. Stubcnvoll. Ein frciherr- liches niederostreichisches u. stey- crmärkisches Geschlecht, das sich aber bei der Reformation nach Sachsen wendete. Hörschelmanns Samml. 62. Dessen gcncalog. Adelshist. I. Th. 139—144. N. genealogisches Handbuch, 1777. 336. 1778. 388. Siebmacher, III. Th. 49. N. 6. und SS. N. 4. 2 etwas verschiedene Wappen. Stuber. Der damalige Hof- und Bücher-Censurrath, jetziger königl. baierischer Appellations- Gerichtsrath in München, Joseph Ignatz, erhielt das Ritterund Adclsdiplvm v. Ch. Karl Theodor den 27sten Juli 1792. R. von Lang, 667. Stuchowe, Stochow. Eine alte sächsische, wahrscheinlich erloschene im I4tcn Jahrh, blos — Stübel. 6Z3 vorkommende Familie. Zedler, 40. B. 1179. Schöttgens dipl. Nachl. 292. Stuchs vouTrautmauus-- dorf. Diese waren in Steyermark im 13. und 14tcn Jahrhundert begütert, und schrieben sich theils von Götzendorf und Trautmannsdorf u. M. s. a. Trautmannsdorf. Schmutz, IV. 132. Stuckar, Stockar» Eine schweizer Familie, die mit dem Capitan Johann Jacob in die Pfalz kam , wo derselbe Hofkanzler des Ch. Carl Ludwigs wurde. M. s. oben, 636. Stv- ckar. Bucelin, Ltemiuai^r. 'I'. IV. Gauhe, I. 1331. 'Siebmacher, IV. 130. N. 12., hat mehrere Beinamen. Studuiy, Studuic. Ein schlesisches, später sachs. gothai- sches Geschlecht, das sich auch in Böhmen u. Mähren verbreitet hat. Im Jahre 1306 wurden 3 Brüder von St. v. König Wcnzeslaus in Böhmen zu Rittern geschlagen. Siebmacher, I. Th. 67. N. 16. schreibt es unrichtig Stüdnitz. Lucä, schle- sische Chron. Sinap, I. 967— 64. Gauhe, I. Th. 1831 — 33. V. Meding, III. N. 830. Zedler, 40. Bd. 1266 — 61. Pfeifers Schauplatz des alten und neuen Adels in Mähren. 216. Hörschelmanns Samml. 63. Stuflcr. Der Canonicus d. brünner Domstifts ,c., Wenzel, wurde im Jahre 1806 Ritter, v. M. O., 148. Stübel. Gottfried u. Heinrich , Rudolph, wurde d. istcn 6Z4 Stück Stüver. Oktober im Jahre 1700 in den böhmischen Adelstand erhoben. Stück. Eins der abgegangenen mcklcnburgischcn Geschlechter, das in der 2ten Halste des I5ten Jahrhunderts nicht mehr vorkommt. Von Mcding, I. Th. N. 651. und Ist. N. 829. Stücker vou Vvaperhof. Der Obcrlieutenant Ferdinand, wurde im Jahre 1810 geadelt, nnd im Jahre 1812 als Major Ritter, von M. E., 465. und 213. Stümcr. Felix Friedr. Johann, Lieutenant im preußischen Husaren-Regiment von Werner, wurde am 8ten November im Jahre 1770 geadelt. Stürck, Stürgkh, Stürg. Diese adliche, nachher freiherrli- che, endlich grast. Familie wanderte aus Baiern nach Stcyer- mark, kaufte im Jahre 1532 d. Herrschaft Plankenwert v. Freih. von Sonneck, und brachte durch Vermahlung die Herrschaft Vo- gelsbcrg an sich. Sie wurden im Jahre 1703 Landmänner in Karnthen, Görz, Krain, Ober- und Unteröstreich, in Tyrol, Ungarn und Böhmen. Vom K. Ferdinand erhielten sie die Bewilligung, das Wappen der von Plankenwcrth zu führen, im I. 1638 den i9tcn Mai ein Freiherren- und erneuertes Wappen- Diplom, ferner im Jahre 1771 (v. M. E. sagt 1715) vom K. Karl VI., und zwar der Geh. Rath und östreichische Hofkanz- ler Georg Christoph, mit seinem Bruder Franz Bernhard d. Rcichsgrafen-Würde, und ersterer im Jahre 1721 die große Comitiv. Auch hatten sie das Obersterbland - Vorschneidcramt i. H. Karnthen, u. d. Erblandstäbel- meisteramt der gefürst. Grafschaft Görz. Gauhe, I. 1833. Zedler, 40. B. 1336. Schmutz, IV. Theil. 144. ^Ilg. .u«zn. stansth. I Th. 849. Genealogisches Taschcnb., 1826. 119. v. M. E., 32. Stürmer. 1) Der k. baier. Ober - Polizeirath Johann Baptist, wurde den 7tcn April als Ritter des Civil-Verdienstordens der baieriscdcn Krone nvminirt, und den 25sten Juni 1314 im- matriculirt. R. von Lang, S. 567. — 2) Der Hofrath der Geheimen-Hof- u. Ttaatskanz- lei, Ignatz, wurde im I. 1801 Ritter, und wohl ebenders. damalige Jntcrnuntius und bevollmächtigte Minister der ottoman- nischen Pforte ?c., im I. 1813 Freiherr, v. M. O-, 143. und S. 88. Stürmer zu U>,ternessels bach. Eine fränkische u. baie- rische Familie, deren Adel bis auf 1531 zurück erwiesen ist. M. s. a. Neustettcr. R. von Lang, 567. Tyroff, I. B. I. Th. 36. nnd 100. Ausg. Siebenkeeß, I. B. 370 — 380. Stürzcr. Diese Münchner erhielten im Jahre 1590 einen Wappenbricf vom K. Rudolph, aber vom Cburf. Carl Theodor den 28. Juli 1792 einen Adels- brjcf. R. von Lang, 563. Stüver. Ein ausgestorbenes lüncburgisches Patrizier-Geschlecht. Büttners Stamm- und Geschlcchtsr. dcrs. V. Lü- derscns Samml. Stulingm — Stunnberg. Stulingcn, Stulingen. Landgrasen zu St. und Grafen zu Lupfen, schrieben sich auch zuweilen Grafen zu Lupfen und Landgrafen zu Stulingen, welches Geschlecht mit Heinrich im Jahre 1532 erloschen ist. Hübner, II. Th. S. 558. , der ihre Stammreihc mit dem Anfang d. I4ten Jahrhunderts mit Conrad Gr. von Lupfen anfangt, und mit dein letzten des Geschlechts endet. Stumm. Ein aus pohlnisch- Prcußen stammendes, jetzt baier. Geschlecht, das im Zweibrücki- schcn und im Amte Kreuznach einen großen Betrieb von Eisenwerken gestiftet, und am 1. Januar im Jahre 1815 vom König von Baiern ein Freiherrcn- diplom erhalten hat. R. v. L., 248. Stunyperg. Ehed. Stumpf von Stumpfsberg, ein altes bai- erisches, auch rheinlandisch. Geschlecht, von dem mehrere in d. Jahren 1165 und 1429 aufgeführt werden, von W. Hund, I. Th. 341 —43. Stupan von Bhrcnstcin. Erhielten den 29sten November im Jahre 1749 die stcyerische Landmannschaft, und d. Staats- Rath ?c., Anton Maria St. v. E., wurde im I. 1765 Freiherr. Schmutz, IV. 143. v. M. O., S. 88. Stuppart von L.oewen- thal. Ein in den kaiserlichen Erblanden seßhaftes Geschlecht, daraus Peter St. den 15. März im Jahre 1677 in den alt. Nit- tcrstand erhoben wurde. Zedler, 40. B. 1373. Stuppel von Liebenfctd. 1) Der böhmische Gubernial- Buchhaltcr Ignatz Anton St., wurde im Jahre 1770 mit dem Beisatz von L. geadelt, v. M. O., 271. — 2) Der Hofbau- amtsschrcibcr und Eontrolor zu Prag, Johann Ludwig, wurde im Jahre 1793 mit von L. no- bilitirt. v. M. E., 465. Stur, Sture. Eine ehemalige sehr alte holsteinische ad- liche, nachher freiherrliche Familie, die sich nach Schweden wendete, und dort zur graflichen Würde, hohen Staatsamtern u. in nahe Bewandtfchaft mit d. ko- nigl. Hause kam. Gauhe, II. 1122. Augeli, holsteinische Adclschron. Siebmacher, V. Theil. 149. N. 10. Sturm. Der Geh. Rath, Johann Sicgmund S>, u. dess. Bruder, der fürstl. hessische Capital! Friedrich S., erhielten v. Kurs. Friedrich III. v. Brandenburg clalo Cölin an d. Spree, am I5tcn September 1699, ein Ancrkcnnungsdiplom ihres vom Kaiser verliehenen Adelstandes. Sturm. Der Oberste und Commandant Joseph St., wurde im Jahre 1783 Freiherr, v. M. O., 89. Sturm genannt Faust v. Sturm. M. s. im I. Band, unter Faust von St. und setze noch hinzu: Gauhe, I. 1833. Sturm von Hirschfcld. Der Bürger zu Prag, Martin Johann St., wurde im I. 1746 mit von H. nobilitirt. von M. E., 465. Sturmbcrg. Ein ausgestorbenes Rittergcschlecht, das die ZZ6 Sturmfeder gleichnamige Beste und Herrsch; in Steyermark besaß, die nach dem Tode des letzten männlichen Familien-Gliedes» dessen an Andreas Hofner verheirathete Schwester, Schulden halber, an ihres Bruders Stiefsvhn v. Ratmannsdorf abtrat. Schmutz, IV. 144 — 46. Sturmfedcr von Hppem ivciler. Ein rheinländ., schon im I. 976 vorkommendes Geschlecht. Humbracht, Taf. 84. V. Hattstein, I. 692—94. Zed- ler, 40. B. 1432. u. f. Gauhe, I. Theil. 1834. Siebmacher, I. Th. 123. N. 8. V. Meding, I. Th. N. 843. Sturnns v. Starenfeld, nach von M. E., Staunfeld. Der königliche Richter zu Oll- mütz, Franz Ignatz, wurde im Jahre 1702 den 3ten Mai in den böhmischen Adelstand erhoben. von M. E., 466. Stutterhcim. 1) Daniel Gottfried Wilhelm von St., w. im Jahre 1784 Reichsfrciherr. von M. E., 106. — 2) Der Feldmarschall-Lieutenant?c., Joseph von St., wurde im Jahre 1819 mit seinem Bruder Joh. Franz Freiherr, v. M. E., 106. Vielleicht beide zu den v. Stot- ternheim gehörig? Strvoli» v. Goldenster»«, Awolle u. Goldstern, Srvols- kst. Ein schlesisches freiherrlich. Geschlecht, das v. d. beiden in Mahren gelegen. Gütern Zwoln und Goldstein den Namen hat. Matthäus St. war im Jahre 1306 b. König Wenzel in großem Ansehen, und Joh. Thomas St. und G., wurde i. I. Suchaneck. 1670 unter die böhmischen Freiherren aufgenommen. Lucä, schle- sische Merkw. 1732. Sinap, I. 966. ll. 466. Balbini, IVlisr. IZoiiem. Oec. 2. und I.. l. Zed- ler, 40. 1468. Strvolinsky. Eine schlcsi- sche Familie, die ihren Ursprung aus Pohlen hat, und schon im Jahre 1430 in Schlesien bekannt, gewesen ist. Ihr Wappen ist mit dem der Danewitz völlig einerlei. Sinap, I. 965. II. 1060. Lucä, schlcs. Merkw. 1869. Zed- ler, 40. B. 1458. V. Meding, I. N. 162. Stwrtnik. Der Generalfelds Wachtmeister Augustin von St., wurde im Jahre 1814 Freiherr, von M. E., 106. Stynrpel. Der Hauptmann Johann St., wurde im Jahre 1793 geadelt, v. M. E., 466. Styrunr, s. Lampurg Sty. Zu dem oben 49. »üb 3. angeführten Schriften kann noch nachgetragen werden: Zedler, 40. B. 1481—86. Stytzing. Ein Geschl. 'aus der Mark Brandenburg. Dicne- manns Nachr. 168. 180. 265. 289. 333. 357. Siebmacher, III. 141. N. 4. Suardi. Der Jntendenzrath Carl Ludwig von S. zu Trieft, und dessen geistlicher Bruder Julius Philipp, wurden im Jahre 1774 Grafen, v. M. O., 30. Subota v. Rrtopen. Der östreichische Oberlieutenant Schu- punie von R., wurde im Jahre 1768 geadelt, v. M. E., 466. Suchaneck von Suchans k'opf. Der östreichische Major Wilhelm Vincenz, wurde im I. Suchodolski — Suhm. 667 182V mit obigem Beinamen geadelt. von M. E., 466. Suchodolski. Eine alte schlcsische Familie, die aus Poh- len abstammt. Sie nannte sich nach ihrem Stammsitz zuweilen auch S. von Walislawitz, zuw. auch Waltersdorff. Adalb. von S., wurde im I. 1800 Graf. Sinap, li. Th. 1060. Gauhe, II. Th. 1130. v. M. E., 32. Suchy von weisseufeld. Der Rittmeister des Beschelldc- Departements, Wenzel, wurde im Jahre 1804 mit dem Beisatz von W. geadelt, von M. O., 271. Suckert von Suchheim. Der Oberlieutcnant Samuel S., wurde im Jahre 1782 mit obig. Zusätze geadelt, v. M. E., 466. Suckorv, Succorv, Su-- kowcn. In der Neumark und in Hintcrpommern ist dieses Geschlecht seßhaft gewesen. Joach. von S. findet man in dem Co- mitat des Herzogs in Pommern im Jahre 1630 auf d. Reichstag zu Augsburg aufgezeichnet. Zu Anfang des 17ten Jahrhunderts wurden sie frciherrlich. Mi- cräl, ^ntig. I^onnvei-. It.. 379. Zedler, 40. Bd. 1719. Gauhe, I. 1338. Siebmacher, V. 168. N. 6. Suden Der Oberste Georg von S., wurde im Jahre 1810 Freiherr, v. M. E., 106. Suderseu, Sürseu. Ein altes mit dem Erbschenkenamt i. Calcnbergischen belichen gewesenes Geschlecht, welches wenigst, schon im Jahre 1614 in mannlicher Linie erloschen ist. (liu- pen, OeiA. üanov. 61. V. Meding, I. N. 860. Lüdersens Samw^K Z,omrsaz-T nr Suenne de. Christoph Caspar d. S. , wurde den 24. December im Jahre 1700 in den Nitterstand erhoben. Sueterode, Suetrodc. Ein niedersächsisches Geschlecht, dessen Stammschloß gleiches Namens nach Absterben des Geschlechts an dessen Lehnherren, die Herren von Plc»e heimge- fallcn ist. Man findet zuerst Arnold von S., welcher im Jahre 949 verstorben ist, aufgezeichnet. Meiers pless. Ürspr. 268. und 343. Zedler, 40. B. 1762. Suhm, Szuhm, Zuhmen, Zso.uhm, Zsuhm oder Zaum. Der Insel und dem F. Rügen gehört ursprünglich diese sehr alte adliche Familie an, die sich spater nach Dänemark, Schweden, Pohlen und Holland ausbreitete. Micral erwähnt ihrer zuerst im Jahre 1314, sie soll aber schon seit dem 9ten Jahrhundert bekannt seyn. K. Christian von Dänemark vermehrte im Jahre 1683 ihr Wappen. Micräl.pom- mcrische Chronik. 649. Wacken- roderS a. und n. Rügen. 227. Kurzes Verzeichniß des Herkommens, Alterthums und anderer Merkwürdigkeiten des Suhmisch. Geschlechts; einManuscript. Möllers historische und genealogische Nachrichten von dem uralten ad- lichcn Geschlecht der von Zaum oder Suhm. Flensburg, 1776. 4. Zedler, 40. B. 1793 — 96. Gauhe, i. Th. 2242. Sicbma- cher, V. Th. 107. N. 12. Bon Meding, 1. N. 998. 668 Sülzen Sülzeil. Ein ausgestorbenes lüncburgisches Patrizier-Geschlecht. Büttners Stamm- und Gcschl. Register der L. a. P. 2. n. Lüdersens Samml. Sünhuebcr von Ehre,» fels. Der Salzversilbcrcr Ferdinand Ignatz S. zu Jglau, w. im Jahre 1710 in den böhmisch. Adelstand mit dem Beinamen v. E. erhoben, v. M. E., 466. Surre, L.e. Dem fürstl. oet- tingisch. wallcrsteinischen Hof- u. Kammcrrath, Johann Wilhelm le S., wurde am Lösten Januar im Jahre 1820 der bisher geführte Adelstand bestätiget, und ihm und seinen Nachkommen v. neuem verliehen. R. v. Lang, Suppl. 14ö. Surs. Ernst von S., wurde den 9lcn Februar im I. 1645 m den Grafenst. erhoben. Süss von Rhcüchausen. Der Obcrlieutcnant Friedrich S. wurde im Jahre 1815 mit dem Beisatz von R. geadelt, v. M. E., 466. SüjVcnhcim. Diese Ritter besaßen im löten Jahrhund, die gleichnamige Herrschaft. Schmutz, IV. 154. Süyel v. Mergentheim. Ein erloschenes fränkisches Geschlecht, das seine Hohenloh zu Lehn gehende Güter an d. Tauber hatte, und meistens zu Bal- bach ohnweitMergenthcim wohnte. Im Jahre 1543 kommt Caspar S. von M. als Domherr zu Würzburg vor. Biedermann, Ö. Tab. 418. Salvcr, 395. Von Hattstein, 1l. Suppl. 68—71. Zedlcr, 4l. Bd. 168. Siebma- Sulow. chcr, II. Theil. 74. N. g. Von Meding, II. N. 870. Slllkowsky, Solkovskp, SollikowöbH. Ein altes schle- sischcs und pohlnisches Haus, das von den von Lcstwitz aus dem Geschlechte der v. Schlaube entsprossen seyn soll, wie dann Hans von Lcstwitz aus dieser Familie zuerst den Zunamen S. von seinem Stammsitz Sulkow angenommen hat. Alexander Joseph von S., wurde im Jahre 1733 Ncichsgraf. Ders. wurde im Jahre 1752 böhmisch. Reichst fürst mit dem Uebergang auf d. Erstgebornen, u. seine freie Sta»- dcsherrschaft Bielitz in Schlesien wurde zu einem Fürstenth. erhoben , im Jahre 1754 aber die Ausdehnung des Fürstenstandes auf alle seine Descendenten erstreckt, und sein Fürstcnthum in ein Hcrzogth. verwandelt. Auch wurden die Brüder des vorgedachten Fürsten A. I., die Grafen August, Alexander, Franz, Anton und Casimir, und ihre Schwestern Johanna, (vermahlte Sapieha), Josepha, (vermahlte Potocky), Petrvnilla u. Theresia mit ihrer Descendenz im Jahre 1754 Ncichsfürsten. Gauhe, I. B. 1839. Zedlcr, 41. B. 179. Bon Slosch, auf der 73. Ahnentafel zu dem hist. genealogischen Werke, Fol. 118. v. M. E.. 1. 6. u. 33. Goth. geneal. Hvfkalcnd. 1826. 140. Masch, 170. Man s. a. 33. a. a. O. Lcstwitz. Sulow. Eine alte schlesische, aus Pohlen stammende Familie, aus welcher die Brüder Cvnrad und Wolhard ihren Antheil und Sulzbach Erbe zu Sulow an H. Conrad I. von Ocls im I. 1357 verkauft haben. Sinap, I. Theil. 967. II. Th. 1050. Gauhe, II. Th. 1131. Sulybach, Sulzbach, Sulz- pach. 1) Diese Grafen haben mit den Gr. von Castel einerlei Stammvater. Der erste Graf zu Sulzbach hießGcbhard, und der letzte Gebhard V., welcher 1220 an der Pest starb, worauf seine Grafschaft an Baiern siel. Wig. Hund, I. Th. 143 — 46. Hüb- ncr, II. T. 580. Luca, Gra- fcus, 641 — 48. V. Falkenstein, billig. hfoicl«. l. II. p. 293. Der prüfenden Gesellschaft in Halle Schriften. I. Theil. 689. Siebmacher, II. 11. N. 6. Gauhe, II. 1131. Zedlcr, 41. Bd. 224 — 26. — 2) Bon ihnen sind die Pfalzgrafcn v. S. wohl zu unterscheiden, deren Geschlecht und Genealogie in die Gesch. u. Gcncal. des K. Baiern gehört. Zcdler, 41. B. 226. Sulz. Diese schwäb. Grafen , die von der Stadt Sulz an der würtembergisch. Grenze ihren Namen haben, hatten ihre Grafschaft am Bodensee, am Ende d. Schwarzwaldes. Der erste Al- wig von S. kommt 910 vor, und der letzte Graf Johann Ludwig, im Jahre 1687, in welchem er am 2lstcn August starb. Von diesem Geschlechte war seit 1146 oder 1147, allezeit der älteste des h. r. >N. Erbhosrichter zu Notwcil. In Steyermark besaßen sie auch im 13. u. 14. Jahrhundert den Sulzhos. Nach ihrem Absterben kam ihre Grafschaft durch Vermahlung der älSulzfeld. ZZ9 testen Tochter des letzten Grafen , mit dem Fürsten v. Schwar- zcnberg an diese, welche sich daher auch noch Grafen v. Sulz schreiben. Hübner, II. T. 494. Spener, Ilist. insign. p. 584. 712. 'lab. 32. Gauhe, I. 1339. Zedler, 41. Bd. 220. Sicbma- cher, I. Th. 16. N. 3. VI. 12. N. 3. Schmutz, IV. 149. V. Meding, I!. N. 869. Sulzberger v. Sulzberg. Benediet S. wurde im I. 1731 mit obigem Beinamen nobilitirt. v. M, E., 466. Sulzburg, Sulzberg. Grafen u. Herren, die ihr Stammschloß gleiches Namens a. Sulzfluß in d. Oberpfalz gehabt, die aber nach Anfang des 14. Jahrhunderts abgestorben sind, und hat des letztern Schwester Mar- garetha ihrem Gemahl Werner von Wolfstcin diese Grafschaft zugebracht. Gauhe, I. 1841. II. 1133. Siebmacher, I. 82. N. 15. II. 25. N. 1. W. Hund, II. Th. 377 — 79. Sulzer. Ein altes adliches augsburgisches Patrizier - Geschl. Siebmacher, VI. 19. 10. Sulzer v. wart. Ein win- terthurisches Stadtgeschlecht, daraus einer, Johann Heinrich, k. baierischer Salzhandlungs - Com- mifsar und Ritter des Civ. V. Ordens, den Istcn December im Jahre 1814 ein Freiherrendipl. erhielt. R. von Lang, 243. Sulzfeld. Alte Grafen im Bißthum Speier, die aber schon im Jahre 1820 mit Eonrad abgestorben' sind, und ihre ganzen Besitzungen Speier vermacht haben. Gauhe, I. 1841,II. 434. 660 Sumerau — Sunstenau. Sumerau. Der Hofkam- mcr-Rath ?c., Anton Theodor, wurde im Jahre 1746 in den Reichs- und crblandischen Frei- hcrrenstand erhoben, und d. vor- dervstreichische Regicrungs- und Kammerpräsident, Anton Thad- daus Freiherr v. S., erhielt die Ausdehnung des Freiherrenstan- des auf seines Bruders Kinder, Joseph, Maria und Anna, im Jahre 1765. von M. O., 89. u. E-, 166. Summerer. Der Legations- Concipist Martin Bernhard, w. im Jahre 1779 geadelt, v. M. O., 272. Suudal)!. Johann Erich S. aus Schweden, kam nach Zwei- brücken, und sein Sohn Christian Friedrich, wurde baierischer Major und geadelt, v. M. O., 669. Suudhuusien. Sehr wahrscheinlich haben diese thür. Edelleute das eine halbe Stunde v. Gotha gelegene Dorf Sundhausen besessen, welches nachbenann- tcm Lesser nicht bekannt gewesen zu seyn scheint. Daß schon im Jahre 1169 zwei Brüder, An- selm und Huck von S. vorkommen, ersieht man aus nachbenannten Schriften. Lesser meint, daß diese Herren v. dem Sundhausen bei Nordhauscn hcrstam- men, ohne jedoch andere Meiü nungen verwerfen zu wollen. Brück ner, I. Th. 3. St. 239. II. Th. 3. St. 62. Fr. Ch. Lessers historische Nachr. von dem ausge- storbcnen adlichen Geschlechte der H. von S. im Amte Heringen. Nordhausen, 1762. 4. Siebmacher, I. 147. N. 12., wo das Wappen mit dem der v. Wangenheim sehr viel Achnliches hat. Sunegh, Szuilssogh, Son- »cg. Ein srcihcrrlichcs u. gräfliches obcrschlcsisches und cärn- thensches Geschlecht, das aus Ungarn kam, wo es auch noch Besitzungen hat. Sinap, II. Th. 249/ Zedler, 41. 281. Gauhe, I. Th. 1841. Sunneborn, Smmeburn, Sonnehorn, Scmueburn. Ein thüringisches Gcschl., welches das 2 u. eine halbe Stunde von Gotha gelegene Dorf dieses Namens ehedem besessen hat, u. aus dem zuerst ein Böppo von S. im I. 1147, nachher noch einige, u. endlich Herrmann III. von S. im I. 1366 als Probst d. Kl. Kapellcndorf in Urkunden vorkommt. Sagittar, Hi»t. dotli. p. 139. Avemann, Kirchberg. Hist. 43. 'I'Iuiringia «a- ora. p. 132. Brückner, III. Th. 16'. St. 26. Z. 2. Sunneg v. Icsscrniy. Der Freiherr Julius S. von I., w. den 16ten Mai im Jahre 1671 Graf. Vielleicht gehört er zu dem obigen Geschlecht der von Sunegh. Sunnenberch, Sumien- brech, «unnenbergh, Sumu berch, Sunberch. Ein altes östreichisches Geschlecht, das zwischen 1261 und 1324 vorkommt. Prevenhuebers ^nnal. st^rons p. 412. Zedler, 41. B. 287. Sunstenau v. Schurzem thal. Der Oberstwachtmcister, Heinrich, wurde im I. 1787 mit dem Beisatz von S. geadelt, v» M. E., 466. Sunthaim SmithalM. Eine schwabische Familie. Siebmacher, I. Th. 116. N. 8. Bon Meding, III. ! N. 332. Supunchich v. Hnberkorn. ^)cr Capitanlieutenant Joh. S., wurde im Jahre 1320 mit dem Beinamen von H. nobilitirt. v. M. E., 466. Suplikay v. Vitcz. Die Brüder und pcnsionirte Majore Stephan nnd Damian, wurden im Jahre 1810 mit von B. geadelt. v. M. O., 272. Suppliubilvg, Supplcn? bürg, Supplingenb., lingenborg, in den alt. Zeiten Schrvepplcuburg, Schu^ cpprlonburg. Grafen, die vor ' K. Karls des G. Zeiten schon uitter die vornehmsten sächsischen Geschlechter gezahlt wurden, nach Andern v. den Herren v. Qucr- furt abstammen sollen. Ihr gleichnamiges Stammschloß lag im H. Brannschwcig, zwischen Helin- städt und Äönigsluttcr, welches im Jahre 1050 von Gebhard II. Herrn von Qucrsurt erbaut worden seyn soll, und er den Namen davon angenommen haben. . Der jüngste seiner Söhne, Luder, bestieg den kaiserl. Thron, unter dem Namen Lothar II., u. schenkte das Schloß mit etlichen Gütern, Dorfschaftcn und Mühlen den Tempelherren im Jahre 1130. Als aber diese im Jahre 1339 ganzlich ausgerottet wurden, ist diese Comthurei an den Johannitcrorden gelangt. Beck- manns Bcschr. des Johanniteror- dens. 173. nnd f. 267. und f. und im Anhang, 63. und folg. Pfefsingers Hist. der braunschw. u. Band. — Suter. Zsil H. 1. Th. 27- Adels d. und sächs. Alkcrth. II. Th. 672. Lucä, Greifens. 1126—38. Zedler, 41. B. 372 — 376. Lüdcrscns Sammlung. Sieomacher, III. Th. 16. N. 1. Surborch. Baicrische Grafen, und ehemalige Ministcria- lien des Stifts Salzburg, kommen aber nur zwischen stl48— 1266 vor, um welche Zeit sie erloschen zu seyn scheinen. W. Hund, II. Th. 147. Siebmacher, I. Th. 10. N. 9. Surgcnstcii,, Surgenstein, Slrgeir,stein, Hyrgeilstem. Ein altes schwäbisches, zu dem ehemaligen Reichs - Nittercanton am Kocher gehöriges, vvrh. reichsfreies Geschlecht, das ein gleichnamiges Schloß in Schwaben erbaut hat, und seit dem Jahre 1363 als freiherrlich vorkommt. Der Stammhaus-Inhaber war auch Erbmarschall des Fürstbischofs zu Costnitz oder Constanz. Burgcmeistcr, vom schwäbischen Neichsadel. 248. Spangenbergs Adelssp. II. Th. Bucelin, III. Th. 179. Bon Hattstein, III. Th. 494 — 604. Gauhc, I. Th. 1722. Salver, 666. 634. N. gencalog. Handb., 1778. 208. und f. Siebmacher, I. 116. N. 2. Von Meding, II. N. 843. R. von ^ang, 249. Surmont. Ludwig v. S., wurde im I. 1704 Rcichsritter mit Edler von. von M. E., 213. Sutcr. Den Stiefsühnen des Oberstlieuten. von Jürgas, ßarl Wilhem von Sutcr, Ärcnd Ludwig, Friedrich Wilhelm u. Ernst Eugen, wurde am 30sten März 36 362 Sutner — im Jahre 1766 vom König von Preußen der Adel rcnovirt. Sutner. Der königl. bai'cr. Obersinanzrath ic., Joh. Georg St., erhielt als innerer Stadt- Rath in München das Adelsdi^ plom vom Eh. Karl Theodor d. 27stcn Februar im I. 1787. N. von Lang, 669. Sutor. Dieses baier. Geschlecht erhielt im Jahre 1666 ein Wappen - und der k. baier. Rcgicrungsrath rc. in Eichstadt, Franz Zaver vom Churf. Karl Theodor den 7ten Juli 1792 ein Adels- und Nittcrdiplom. N. v. Lang, 669. Sutter. Der Gütcradmini- stratvr Joseph Carl, wurde im Jahre 1766 Reichsrittcr mit Edler von. Siebmacher, 111. 67. N. 12. v. M. E., 214. Suttner. Der 1). der Welt- wcißheit u.Arzneigclahrthcit Matthias, wurde den 29sten Mai im Jahre 1716 böhmischer Ritter. von M. E., 214. Swabsberg, Schwabsb., Schwabsperg. Eine schwabische Familie, die lange Zeit das Erbtruchseßamt des Stifts El- wang geführt hat, und die noch in der 2ten Hälfte d. 16. Jahrhunderts vorkommt. Döderleins hist. Nachr. I. Th. 144. Zedler, 41. B. 496. Swanberg, Schwamberg. Eine alte böhmische Familie, die mit den von Rosenberg eines Geschlechts, und von diesen herkommen soll, auch einerei W.! mit denselben hat. Zuerst kommt Jarosolaus von S. im I. 1866 vor, welcher bei K. Karl IV. in einer der ersten Stellen stand, Swoboda. und Gottlob von S. war i. I. 1370 Obcrster-Kammcrer des K. Böhmen. Hartmanns Samml., die bis 1489 gehen. Swarowa. Eine vornehme böhmische Familie, welche das oberste Erbthürhüthcramt u. das Rittergut Malonitz besitzt, und ist vielleicht mit der nicht böhmischen Familie Scharowetz von Scharowa oder Ssarowa in Böhmen, Mahren und Schlesien ein und dasselbe Geschlecht. Gauhe, II. 1134. SwcrtS, (Schwery) und Spork Fuhr. v. Reist. Außer dem, was oben 309. bei Reist von diesem sehr alten Geschlechte, dessen eigentl. Stammvater von Reist» der erstere aber durch Adoption entstanden, gesagt, ist hier noch Folgendes nachzutun gen. Aus ihm wurde nämlich der Freiherr Franz den 16. December im Jahre 1718 böhmisch. Graf. Allgemein, genealagi» 5oüos Hamlli. I. I'Ii. 360. Genealogisches Taschcnb. der Gr. 1826. 119. Swerts von L.andas. Zu Wcinhcim, sind dem Ritttcrort Ottcnwald einverleibt. Biedermann, O. Suppl. Swistclnlcki. Der Kaufm. Michael zu Komarno, wurde im Jahre 1793 in den galiz. Adelstand erhoben, v. M. E>, 466. Swrten van. Der kais. k. Leib- und Protomcdicus Gerh., wurde im I. 1763 Freiherr, v. M. E., 106. Swoboda. Der Stückhauptmann Martin Macari, wurde im I. 1769 nobilitirt. v. M. E., 466. Swoboda -- Szaniawski. Swobodu v. Eisenfels. Der Bienenthaler Eisenhammer- werks-Jnspector ?c., Thomas Ignatz, wurde im Jahre 1799 mit dem Beisatz v. E. nobilitirt. v. M. E., 466. Swoboda v. u. zu Raü sertreu. Der Oberamtmcinn, Wenzel Jgnaz zu Zbirow in Böhmen, wurde im Jahre 1785 mit Edler von und zu K. geadelt, v. M. E., 466. Swogetinsky. Der Rittmeister Anton S., wurde im Jahre 1320 mit Edler von geadelt, v. M. O., 272. Syberg, Siberg. Ein auf- geschwornes niederrheinisches und westphälisches Geschlecht. Von Steinen, westphälische. Gesch. I. Th. Tab. 2. N. 2. Robens, 1. 182 —196. Siebmacher, II. Th. 115. N. 13. V. Meding, III. N. 832. Syberg zu Simmern. Der vormalige churcöllnische Kämmerer, wirkliche Geh. Rath ?c., Ni- claus Günther v. S. zu S., w. den Uten Juni im Jahre 1819 als Freiherr immatriculirt. R. v. Lang, 70. Syberz. Der k. k. Rath u. Hossecretär Edmund Gottfried, wurde im Jahre 1723 Reichsritter mit Edler von. von M. E., 214. Svbilsky, Sibilsky, Sie- bilsry, Frhr. von lvolfs- berg. Ein ursprünglich pohlni- sches Geschlecht, aus welch, der Generalmajor Johann Paul S. im Octobcr 1738 vom K. Karl VI. mit dem Titel eines Freih. von Wolfsberg in den Reichs- 563 freiherrenstand erhoben wurde. Zedler. 41. B. 633. Svdow, Sidow, Sidos wen. In Pohlen, Zydo und Zidovsky genannt, eine markische und pommerische Familie, davon eine Linie S. v. Schönfeld, und eine S. von Blumenberg sich nennt. Aus dies. Geschlecht war Albrecht von S. im I. 1454 Weihbischof im Stifte Camin. Micrälii Pommerland. VI. B. 630. Dittmar v. Joh. Orden die Ahnentafel Aegid Ehrenreichs von S. 55—67. Gau- he, I. 1713. Dan. Bünting, Leichenpr. und Lebensl. der Elisabeth geb. und verm. von S. 1622. 4. Siebmachcr, III. Th. 155. N. 7. V. Th. 159. N. 4. Dienemann, 163. N. 2. 255. N. 26. 333. N. 9. Von Me- ding, III. N. 834. Zedler, 37. B. 972. Schwarz, pommerische Lehnshist. 1260. Küstner hat m Access. ?. II. 157. u. f. mehrere Lpeoialia. Sznnou von Ehreukron. Der Buchhalter Christian Florian in Schlesien, wurde im I. 1704 in den böhmischen Adelst, mit dem Beisatz von E. erhoben. v. M. E., 466. Symonzn von Vitezvar. Der östr. Rittmeister Joseph S. von V., wurde im Jahre 1804 Freiherr, von M. O., 89. Syrakowsker v. perkow. Ein altes mährensches Geschl., das zuerst 1530 vorkommt. Pfeifers Schaupl. des alten Adels in Mähren. 153. Zedler, 41. B. 1052. u. f. Szauiawöki. StaniSlauZSt. * 35 Szarkoczy Taboröky. wurde im I. 1800 galiz. Graf, v. M. E., 33. Szarkoczy. Der Großhändler Paul und s. Bruder Georg, Sccrctar der Tabak-Dircclion, wurde im I. 1793 mit Edl. v. geadelt, v. M. E., 466. u. f. Szechenyi. Oestreich. Grafen, ^welche noch die Beinamen de Sarvary Filso-Videck führen. Des k. k. Kammerers ?c., Gr. Ludwig Maria u. Aloys v. S. de S. F. V. Kinder, Geschwister, Vaters Geschwister, Groß- eltcrn, Großvaters Geschwister u. Großeltern sind angegeben in v. Schonfeld, Adelsschem. I. 121 — 23. Geneal. Taschenb. 1826. 120. Szekrenyessi. Der Obcrlieu- tcnant Peter, wurde im Jahre 1770 geadelt, v.. M. E., 467. Szelepheny. Stephan Koo- ditz Pohroncz,' Joh. u. Andreas Jokay Porronez, wurden d. 18. Mai 1686 in den alten Ritterst. erhoben. Sz entdeck. Ist seit d. 17. Januar 1816 prcuß. Graf. Szendrey v.Carlshulden. Der k. k. Rath ic. in Siebenbürgen, wurde im I. 1732 mit dem Pradicat von C. Nitter. v. M. E., 214. Szirmai. Diese adl., nachher freiherrl., endlich grast. Familie schrieb sich erst Desoessy de Czerneck, als sie Grafen wurden, Szirmai de Szirmai. V. Schönfeld, I. 230. Szkrebensky. Ein alt. schle- sischcs Geschlecht im F. Teschen, von dem einige in den Freiher- renst. erhoben sind. Lucä, schle- sische Merkw. 1856. Zcdler, 4t. B. 1251. Szoldrski. Victor von S. auf Czcmpin in Südprcuß., w. am 5. Juni 1798 bei d. Huldig, in Königsberg in den preußisch. Grafenst. erhoben. Szudenich von Szuden- chich. Der vstreicb. Hauptmann, wurde im I. 1772 mit obigem Beif. nobilitirt. v. M. E., 467. Szryszowsky. Der galiz. Gütcrpächter Joseph S., wurde im I. 1816 nobilitirt. von M. O., 148. Sztarchich. Der Hauptm. Adam Michael S., wurde im I. 1769 geadelt, v. M. E., 467. ^aaffe, Taff. Aus d. königlich irrlandischen Gcschl. stammende Grafen, welche den 16. Januar im Jahre 1821 d. stcy- erische Landmannschaft erhielten. Sinap, II. 250. Schmntz, IV. 156. Gauhe, I. 1846. Tabor. Eine schlesische Familie. Sinap, l. 967. Siebmacher, I. Th. 50. N. 14. Von Meding, II. N. 871. Taborovicz von Sonneiu bcrg. Der Rittmeister Gabriel T., wurde im Jahre 1777 mit von S. geadelt, v. M. E., 467. Taborsky. Johann Tobias Tcthi T. wurde den 7. Mai 1723 in den böhmischen Adelstand, und den 12ten September im Jahre 1724 in den böhmischen Ritter- stand erhoben, v. M. E., 467. und 214. Tachi. Freiherren v. Stat- tenbcrg, erhielten den 2. April 1S56 die stcyer. Landmannschaft. Schmutz, IV. 156. Taddeil. Ein pommerischcs freiherrliches Geschlecht. Micräl, altes Pommerl. 633. Anlief. ?om- mer. VI. B. 379. Siebmachcr, V. Th. 168. N. 8. und folg. Von Mcding, N. 86 l. und s. Zcdler, 41. B. 1361. Tadcr, Tho.der. Eine sehr alte schlesische Familie, die mit den von Niesemcuschel einerlei Ursprung hat. Sie soll ihren Namen im Jahre 1241 nach einer Schlacht, die bei Liegnitz mit d. Tartaren gehalten wurde, angenommen haben. Luca, schles. curieuse Merkw. 1866. Sinap, I. 967. II. 103Z. Siebmachcr, I. Th. 67. N. 16. Zedler, 41. B. 1363. Von Mcding, I. N. 863. Gauhe, I. 1843. Taenyl Fuhr, von Trat;- berg. Ein tyrolisch., jetzt schwäbisches und rheinlandischcs frei- herrliches Geschlecht, dessen eidliches Wappen der K. Maximilian am Isten Februar i. Jahre 1602 vermehrte. Sie sind in Baiern als freiherrlich anerkannt, ihre Diplome aber sind verloren gegangen. Von Hattstein, II. Th. 414. und f. Siebmachcr, III. Th. 102. N. 3. N. v. L., 260. und f. V. Meding, III. N. 838. Tasch. Der Landmilizhaupt- - Taizon. 666 mann in Tyrol, Joseph Joach. T., wurde mit seinen Brüdern, d. Auditor Johann Christoph, und Christoph Anton, im Jahre 1728 geadelt, v. M. E., 468. Tasser. Der II. d. R. Johann Georg T., wurde i. Jahre 1731 mit Edler v. nobilitirt. v. M. O., 272. Taettcnbach, Tettcnbach, ehedem Tabclken, Taettenbe- cken. Ritter dieses Namens kommen schon im Jahre 1280 vör, Freiherren und Grafen im 17ten Jahrhundert. Sie stammen aus Griechenland, waren lange in Dalmatien und Croatien, endlich in Deutsch!., besonders in Bai- crn, Oestreich, Steyermark -c. seßhaft, und versahen d. Land- jagermeisteramt in Baiern. Hübner, III. T. 861 — 856. Von Hattstein, III. 626 — 634. Zedler, 41. 1382 — 91. Gauhe, I. 1843 — 46. Siebmachcr, V. 10. N. 6. Sinap, II. 251. Hartmanns Samml. Tauber von Tiemendorf. Der Hauptmann Friedrich T., wurde im Jahre 1814 mit von T. geadelt, v. M. E., 467. Taubncr. Gottlob Ferdin. T., wurde den Uten April im Jahre 1731 als böhmischer Ritter präsentirt. v. M. E., 214. Taeuffeubach. Der Rath und Fiskal des Oberamts Neustadt ?c., Jacob Franz, erhielt den 31sten Juli. 1790 vom Ch. Karl Theodor von Baiern ein Ritter- und Adclsdiplom. R. v. Lang, 670. u. Suppl. 146. Taizon. Der Obcrstlieuten. Franz Ä., wurde im I. 1813 Ritter, v. M. E., 214. 666 .... Talaezko. Leopold Felix T.'z wurde im Jahre 1702 böhmisch! Graf. v. M. E., 33. Talckenberg. Eine schleA sche Familie, die im Jaucrischesi Fürstenthume begütert war, mA welche wahrscheinlich ausgestoG ben ist. Sinap führt Christoph von T. im Jahre 1490 zuerss an, und glaubt, daß sie v. bey von Aldenberg, mit denen sie auch gleiches Wappen hatten, nicht verschieden wären, was p. Meding bezweifelt. Luca, schlc- sische Merkw. 1887. Sinap, II. 969. Gauhe, I. 1847. Zedler, 4l. B. 1555. Siebmacher, II. Th. 47. N. 3. Von Meding, II. Th. 872. TaUafus von Schatzberg. Der Hauptmann Johann Georg T., wurde im Jahre 1759 mit von Sch. geadelt, von M. O., 272. Tallmann. Der Hoskrieqs- rath und Resident bei der Ottomannischen Pforte, Leop. Edler von T., erhielt im Jahre 1735 den Freiherrenstand, v. M. O., S. 89. Talmbcrg, Tallnberg. Ein freiherrliches böhmisches Gcschl., das aus Sclavonien n. Böhm. gekommen ist. Herrmann u. Johann von T. standen km Uten Jahrhundert in Böhmen in großem Ansehen. Weingartens Für- ftensp. I. Theil. 135. Balbini, kpitom. Loliem. p. 248. Pa- proci, 8peerilum Norav. Sinap, II. 471. Nebels sehensw. Prag, 144. 147. 160. Zedler, 41. B. 1591. Gauhe, I. 1847. Tamfelder. Ein schlcsischcs Geschlecht. Sinap, I. 969. Siebmacher. I. Th. 73. N. 15. V, Meding, II. N. 873. Tannn, 1) Johann v Constantin, wurde den 8. November im Jahre 1681 in den ! alten Ritterstand erhoben.2) Der mährensche Tribunal-Assessor Wenzel Franz Joseph, Freiherr von T., wurde den 3vsten Juni im Jahre 1691 böhmisch., und im Jahre 1702 alter böhmischer Freiherr, -von M E., ausgestorbene thüringische, besonders im Gothaischen, Weimar» schen, auch zu Mühlberg begüterte Familie. Die Stammtafel fangt Gleichcnstcin, S. 86. im Jahre 1542 mit Wolfs von T. auf Aspach an. M. Wagner, von dem alten Geschl. der Tan- gel, in dessen Historie v. Eiliger v. Höhnst. Jena, 1532. V. Meding, III. N. 835. Siebmacher, I. Th. 148. N- 8. Gauhe, I. Theil. 1368. Ncuspross Palmbaum. 233. und 394. Zedler. 43. B. 411. Tann, Tanne, Thanne v. der, zu der Tann. Eine sehr alte, theils adliche, theils freiherrliche fränkische Familie, die den vormaligen Nittercant. Rhön und Werra incorporirt, auch im Braunschweigisch. seßhaft war, und deren gleichnamiges Stammhaus ohnsern Fulda gelegen ist. Schon im I. 1232 war einer aus dieser Familie, (Conrad) Bischof zu Speicr. Der Reichshofrath von d. T. wurde im Jahre 1704 Freiherr, kok- ström, Llrron. Wulokemscl.p. 223 — 26. Untersuchung, was Tanu — Tanner. S67 >n d. h. r. R. Adelslexik. von der srci'herrl. TanNischen Fami- !lie enthalten; in frank, ^otis IX. Theil. N. 6. 660 — 67. Biedermann, R. und W. 81— 83. Bescheidene Anmerk. darüber; ebend. XV. Th. 204 — 19. Bon Hattstein, l. 696 — 99. III. 636—38. Schan- nat, fuldaischer Lchnhof. 169 — 71. Bucelin, Stommat. Frankische ^cta. XV. Samml. 204. und f. Wcinrichs henncbcrgisch. Kirchen - und Schulen - Staat. 604 —14. Tyroff, 226. Neues genealogisches Handb. 1778. 209 — 211. Jägers Briefe über die hohe Rhön in Franken, II. Th. 11 — 16. Gauhe. I. 1848 — 61. Zedler, 41. B. 1700 — 1707. Avcmanns kirchberg. Beschreib. 244. Gleichenstcin, N. 88, R. von Lang, Supplcm. 70. und f. und S. 146. Salver, 246. 262. 268. 273. 326. 363. 377. 392. 404. 483. 493. 498. Lüdersens Samml. Sieb- machcr, I. 102. N. 11. II. 80. N. 2. 106. N. 12. V. 71. N. 6. (schlcsisch). Bon Meding, I. N. 866. u. f. Tann u. IVinterstaedten. Ein altes, schon im 8tcn Jahrhundert bekanntes schwab. Ges schlecht, aus dem die Gr., Truch- sessen von Waldpurg und" die Grafen von Althan entsprossen. Münster., E.vslr>0j?. I^ilz. V. a. 231. Zedler. 41. Bd. 1730. Hartmanns Samml. Tannberg, Tannenherg. 1) Ein altes schwäbisches adli ches, nachher sreiberrliches Ge schlecht, dessen Stammhaus gleiches Namens im Stifte Passau gelegen ist. Georg v. T., wurde vom K. Leopold den 14ten Juli im Jahre 1692 in den Frcihcr- renstand erhoben. Siboth von T. hat schon im Jahre 1124 gelebt. Bon Hoheneck, II. 617i Wig. Hund, baicr. Stammb. II. Th. 309—314. Bucelin, Stern- rnat. ?. IV. Gauhe, I. 1862. II. 1136. Zedler, 41. B. 1710. Siebmacher , I. 26. N. 6. III. N.2. Salver, 216.226. 223.— 2) Der obcröstreichische Hofkammerrath Joseph Anton Ignatz, Freiherr von T., wurde mit seiner Mutter Elisabeth, Helena ge- borncn Freiin von Rissenfelss, u. seinen Schwestern Josepha, Maria Helena, Maria Anna und Mgria Elisbcth im Jahre 1737 in den Grafenstand erhoben, v. M. E., 33. — 3) Anton Leu- tcr von T., wurde in den böhmischen Adelstand den 19, Mai 1726, und Franz Wenzel Leut- ter von T. den 12. Mai 1726 präsentirt. Tannenroda, Tannroda. Ein längst ausgestorbenes frei- herrliches Geschlecht, dess. Stammsitz gleiches Namens zwisch. Kra- nichfcld und Berka im Großher- zdgthum Weimar liegt. Mangold und Conrad v. T. kommen in Urkundrn im I. 1314 und Conrad von T. als der letzte dieses Geschlechts im I. 1433 vor. Müllers Forts, d. Staats- cabincts, 1. Th. 8. Kap. N. 3. 380-382. Gauhe, 1. 1136 — 38. Zedler, 41. B. 1729. Ave- manns kirchberg. Beschr. 169. 220. Tanner von Reichersdorf. Hans T. erhob K. Rudolph II. Tannh.ausen — Tartarotti. den i?teir Ostobcr im I. 1696 m den Adelstand. ^ Der Oberst Johann Adam T. v. R., wurde mit seinen Brüdern Nicolaus u. Stephan im Jahre 1703 Reichs- rittcr mit Edle Herren, und am I6ten August 1710 Freiherr. L. Mcding, i. N. 864. u. 6S. v. M. E., 214. stLailithnusen, Tanhauson, Th^nhauseu. Eine sreiherrl., und theils grafliche Familie in Steyermark und im Salzburgs scheu, wohin sie aus Tprol sich wendeten. Nichold von T. lebte um das Jahr 131V. Wahrscheinlich ist sie erloschen, denn d. für sie neugcgründcte Erblandjager- meistcramt in Steyermark, kam an die Grafen von Dietrichstcin, und das ihnen auch vormals zustehende .Erbtruchsesscnamt, an d. gräfliche, jetzt fürstliche Haus Leinberg. Warum die Grafen v. Stadion den Beinamen von T. führen, ist Herrn von Meding und mir nicht bekannt. Bucc- lin, klemmat. ?. 3. Lpener, Ifllst. iusiAn. p. 413. Gauhc, I. 1869. Zcdlcr, 43. B. 413. Schmutz, IV. Wo. 180., Sicb- macher, I. Th. 22. N. 11. 86. N. 14. Bon Meding, III. N. 836. u. f. Tnmzsteiir gonanntFleischr mann. Der churmainz. Hofgerichtsrath Joachim Franz, erhielt die Nitterwürde mit dem Pradicat von T. g. F. vom K. Franz I., besage des Diploms vom 7ten April 1764. R. von L., Suppl. 146. Tanto, Taiitow. Eine märkische Familie, deren Stamm- gut gleiches Namens an der pommerischen Grenze gelegen, aber ihnen nicht mehr gehört. Bon diesem Geschlecht ist Johannes v. T. im Jahre 1330 Bürgermeister zu Prcntzlau gewesen. Grundmann, 63. Zedler, 41. Band. ,739. Tnpp von Tappenburg. Die Direktorial - Registratur^ - Adjunctens Wittwe Jvscpha T, wurde mit ihren Kindern im I. 1797 ipit von T. nobililirt. v. M. E., 467. Tarmen. E^n Geschlecht d. Freien in Pommern. Micral, Anlig, Sommer. 633. VI. B. 379. Siebmachcr, V. Th. 168. N. 10. Bon Meding, III. N. 839. Tavnan. Ein schlcsisch., im Oelßnischen seßhaftes Geschlecht, das aus der pohlnischcn Fauw lie der Lelwicr stammt. Sinap, I. 969. Olsirogo. I. Theil. 889. und in den Anmerkungen, 31. Siebmachcr, II. 48. N. 3. hat Tarnaw genannt Kucschmalz. B. Mcding, II. N. 874. To.rncwiy. Ein nach dem Jahre 1621 ausgcstorb. mcklcn- burgisches Geschlecht. B. Mcding, II. N. 876. Tnrnow. Ein langst erloschenes mcklenburgischcs Gcschl. das zwischen Güstrvw und Bil- tzow seinen gleichnamig. Stamm- sih gehabt hat. B. Meding, II. N. 876. Tarnowski. Der Graf Amor Johann erhielt im Jahre 1786 die Bestätigung des galizischen Grafenstandcs. v. M. E., 33. Tartarottr voir Erchoiu borg. Der Schloß - Cancellicre zu Rovcredo, Friedrich T., w. Tasch — Taubenheim. im I. 1743 mit v. E. geadelt, von M. E., 467. Lasch von Lorveuhorn. Der k. k. Ingenieur Johann T., wurde im Jahre 1777 mit von L. nobilitirt. v. M. O„ 272. Tase. Ein schlesischcs Geschlecht. Sinap, 1. 97V. Sieb- machcr, I. 74. N. 12. V. Me- ding, I. N. 866. Lassara. Der Hofsccretär der Geh. Hof - und Staatskanzelley, Andreas T., wurde i. I. 1300 mit Edler von nodilitirt. von M. O., 272. Lasser. Der Doctor d. N. Franz T., erhielt im I. 1731 die Bestätigung des Adelstandes mit Edler v. v. M. E., 463. Tafso. Anton Albert T., w. in den böhmischen Hcrrcnst. den 6ten Juli im Jahre 1699 erhoben. Er stammt aus Parma und seine Descendenz ist im F. Oppcln begütert. Sinap, 11. 269. Gauhe, I. 1863. Lastuugeu, Dastuugen. Ein frankisches und cichsfcldisch., auch braunschweigischcs Geschl., aus welchem der kaiserl. Geh. Rath, Freiherr von T., der, zu Wien im Jahre 1718 verstorben, bekannt ist. Zedler, 42. B. 129. Biedermann, N. und W. I. Verzeichn. Theodor von Steinmetz, Ursprung des Rom. Ußlar :c., hat ein Stammrcgi- sier von diesem Geschl. Wolfs Urkundenbuch. S. 18. Lüdcrsens Samml. Sicbinachcr, 111. 130. N.^11. Tattenbach. K. Ferdinand 111. erhob die Brüder Wolf Friedrich und Gotlhard im I. 1637 den 8ten Juni in den Grafenst., und vermehrte ihr Wappen mit dem der Trempache. Sciferts Genealogie adlicher Eltern und Kinder. Ritter von Lang, 78. und folg. Tatteupeckhcu. Ein steyer- markisches Geschlecht, das wahrscheinlich abgegangen ist. Bart- schens W. Siebmacher, 11. Th. 46. N. 6. Das Zedlcrischc Lexikon halt sie im 41. B. 1391. mit den von Taettenbach für ein und dasselbe Geschlecht. Von Meding, 111. N. 840. Lattonutz v. Grünberg. Der Hauptmann Johann T., w. im Jahre 1773 mit von G. geadelt. v. M. E., 468. Laube. 1) Ein sehr altes srcihcrrlichcs,. nachher grafliches Geschlecht in Meißen, das seinen Ursprung aus Licfland hat, aus dem Johann Georg nebst seinen Vatersbrüdern v. K. Ferdin. III. im Jahre 1638 in den Reichs - Edlen- Panncr- und Freiherren - stand erhoben wurde. Simons culcnburgische Chron., II. Theil. 396. König, 11. 1136 — 1166. Carpzov, Ehrentcmpel d. Obcr- lausitz. 66. Gauhe, 1. 1863. II. 1138. Knauths Uroclr. I^Iisn. 630. und f. Zedler, 42. Bd. 171 — 77. Lüdcrsens u. Hartmanns Samml. — 2) Der n. östreichische Regicrungsrath Friedrich Wilhelm T., wurde im I. 1777 mit Edler von geadelt, v. M. E., 463. Tauben anckern. Peter de Cacases von T., wurde den 1. Juli im Jahre 1701 in d. böhmischen Adelstand erhoben. Taubcnheüu, Daubcuh. ! Eins der ältesten Geschlechter in 670 Tauber Tauffkirchen, Meißen, Schlesien, Preußen u. Braunschweig, das ehedem in Meißen zwei gleichnamige Stammsitze hatte, davon einer im Amte Meißen, und einer bei Rochlitz gelegen ist. Haupold von T., war im Jahre 1429 des Chur- prinzen von Sachsen Hofmeister. Albini, Hist. d. Gr. von Werthem. 71. Siebmachcr, I. Tb. 63. N. S. 143. N. 10. 151. N. 11. Von Mcding, I. N. 859. LüderscnS Samml. S>- nap, I. Th. 971. Knauts ?ro- cliom. Vlisn. 582. Hartknoch, 451. Allgcm. histor. Lexik, unter d. A. Gauhe, I. 1856. u. f. Hönns cobnrg. Hist. 1. Th. 61. II. Th. 154. Schöttgens und Kreysigs diplomat. Nachlese. IV. Th. 692. und f. Zedler, 42. B. 193. Tauber von Taubcnberg. Der Hanptmann Johann Mich. T. wurde im Jahre 1772 mit von T. geadelt, v. M. E., 468. Tauber v. Taubcnfurth. Franz Erdmann T. von T., w. im Jahre 1747 böhmischer Freiherr. v. M. E., 106. Tauber von Taubenfeld. Balthasar T. von T., wurde d. Lösten November im I. 1701 in den böhmischen Adelstand erhoben. Tauchriy. Ein schlesischcs Geschlecht. Sinap, 972. Siebmacher, 1. Th. 68. (richtiger 61. N. 10). Von Meding, Ili. N. 841. Taucbsdorf. Ein ursprünglich frankisches, nachher schlesi- sches Geschlecht, das im I5ten Jahrhundert wahrscheinlich erloschen ist. Bucelin nennt eSDauchs- dorss. Siebmachcr, II. Th. 70. N. 7. Sinap, I. 972. Von Mcding, III. N. 842. Tauenzien, Taucntzicn v. IVittcnberg. Der berühmte preußische General Friedrich Bo- gisl. Emanucl Gr. von T., w. vom König von Preußen wegen der Einnahme von Torgau und Erstürmung von Wittenberg in den Grafenstand mit dem Beinamen von Wittenberg erhoben, und starb den 20sten Febr. im Jahre 1824. Sein Vater war der ebenfalls sehr bekannte tapfere Vertheidiger von Breslau. ! Tauffkirchen. Im 10. Jahrhundert kam Bilibald Bonaven- tura aus Verona nach Teutschland, und erhielt wegen seiner Tapferkeit den Adel. Von den 3 Hauptlinien bekamen die beiden ersten (Engclburg und Katzenberg) im Jahre 1639, u. die 3te Phcn, im Jahre 1667 die Frciherrenwürde. Am 19. Apr. im Jahre 1684 erhob der Kais. Leopold die Vettern Wolf Joseph, Geh. Rath und Hvfraths- Präsident, und den Hofrath u. Pfleger Hans Wolf Frhrn. von T. in den Grafenstand. Eine Linie, die sich T. und Hochen- rain schrieb, ist im 17tcn Jahr? hundert ausgestorben. Seiferts Genealogie adlicher Eltern und Kinder. Bucelin, Lteuimat. ?. IV. p. 273. u. f. Imliot', IVot. ?roo. Imp. 1.18. 7. o. 3. Hüb- ner, III. Theil. Taf. 927—31. W. Hund, II. Th. 314 — 16. Gauhe, I. Bd. 1857. Zedler, 42. B. 369 — 74. R. von L., 79 — 81. Siebmachcr, I. 73. Taulow — Teck. N. 10. II. S4. N. 5. II. 97. N. 7., drei verschiedene Wappen. Taulorv von Rosenthal. I) Theodor Anton Rosenthal, böhmischer Hofkanzlei - Secrctär,' wurde im Jahre 1749 mit T. von R. geadelt, von M. E^, 427. — 2) Der Hofsecretär Joseph T. von R., wurde mit seinem Bruder, dem mährischen Gubernialrath Ignatz, im Jahre 1780 Ritter mit Edler v. von M. E., 214. Laupudel, Taubadel, Dau? padel. Ein meißnisches Geschl., das sich auch in Schlesien aus-' gebreitet hat. Ihre Stammsitze waren einer in Jena, d. andere im Altenburgiscken. Sinap, I. Th. 971. II. Th. 1055. Gauhe, I. 1857. II. 1841. Zedlcr, 42. B. 393 — 96. König, I. Th. 963 — 71. Siebmacher, I. Th. 157. N. 4. Von Meding, I. N. 857. Tausch v. Rlöckclsthuru. Der Salzamtsrath ?c. zu Hall in Tyrol, Joseph Anton T., w. wegen 50jähriger Dienstjahre im Jahre 1775 mit von K. geadelt, v. M. O., 272. Tautphaeus aufSchlacht? egg vou Trugcnhofeu. Diese waren seit 1714 adliche Reichs- ritter und aus ihnen wurden d. churpfalzischen Gcheimenr. Franz Gottsried' Jacobs von T. Söhne, Johann Nepomuck Jacob u. Johann Jacob Joseph, vom Eh. Karl Theodor von Baiern den 4tcn Juli im Jahre 1792 mit einem Freiherrendipl. begnadigt. R. von Lang, 251. Tautphoeus. Von vorigen verschieden, ein bäurischer, besonders in Aschaffenburg seßhafter Adel, welcher den 26. April im Jahre 1817 vom König in Baiern ein BaronatSdiplom erhielt. R. v. Lang, 72. Tautscher von Straußen? eck. Diese erhielten am 18ten Januar im I. 1605 die steycri- sche Landmannschaft. Schmutz, IV. 161. Taxberg. Eine obcröstrcich. Familie, von der Georg v. T. der noch 1407 vorkommt, wahr? scheinlich der letzte seines Geschl. gewesen ist. Von Hoheneck, I. 652. Gauhe, II. 1139. Tape de Gopcke. Eine ursprünglich brabanter, seit 1651 freiherrliche Familie, aus der d. Marquis von Wemmel Freiherr von T. kaiserlicher Generalmajor und Commandant zu C)latz im Jahre 1709 gewesen, b'eree- tion Lucä, Grafens. 204. tk. f. Eckhards Ickanoia. Orient. 'I'. II. I. Llrrstplr. Litlnnar, l)i«s. Ili- stoiia Öomitalns l'eistsrdant. ?rankof. acl Viaelr. 1716, wo S. 14. auch eine genealog. Tabelle von diesen Grafen steht. Zedlcr, 42. B. 1426. u. f. Teleki. Der Graf Ladislaus T. wurde im I. 1767 Reichsgraf. v. M. E., 33. Tompis. Der Rectisicativns- Buchhalter Mathias Valent. T., wurde im Jahre 1726 in den böhmisch. Adelstand erhoben, u. am IStcn Febr. 1727 präsentirt. v. M. E., 468. Temriy. Ein altes oberlau- sitzisches Geschleckt. Im Jahre 1592 kommen Caspar u. Hans von T. als Beisitzer an der Ehrentafel in d. Markgrafth. Ober- lausitz vor. Carpzov, neueröffn. Ehrentemp. I. Th. 162. und f. 174. Zedler, 42. 821. Tenczm. Diese fehles. Grafen sollen von den von Starza oder Topor herstammen, und einerlei Geschlechts mit den von Paczensky seyn. Sie wurden v. dem K. Ferdinand I. den 11. April im Jahre 1661 in den Grafcnstand erhoben. Okolsk^ 'I. III. p. 23. Gauhe, I. 1859. Sinap, I. 973. und f. II. 251 — 56. Bon Meding, I. Theil. N. 859. Leng. Der passauische Gc- Heime-Rath :c., Matthias erhielt den 17ten Juli im Jahre 1788 ein Adels- und Ritterdipl. N. von Lang, 671. Tengelot von Vcttelin. Diese wurden den Uten Februar im I. 1662 in d. böhm. Ritterstand erhoben. Tenno.gcl, Tongnagcl. Eine ursprünglich gcldernsche 'Familie, aus der einer im Jahre 1614 churbaicrischer Rath u. Hofmeister gewesen. Gauhe, II. 1140. Siebmachcr, II. Th. 116. N. 4. III. Th. 132. N. 12. V. Theil. 212. N. H Teinieborg. Graf Albert, gemeiniglich Apitz, auch Apollo- nius genannt, war Landgr. Albrechts des Unartigen in Thüringen natürlicher Sohn, den er mit seiner Nebcngcmahlin, Ku- nigunde von Eisenberg erzeugt hatte. Siegm. von Birken, sachs. Heldensaal. Von Feller, 1713. I. Th. 220. u. ff. Tcpling. Ein ursprünglich pommerischcs im Meklenburgisch. begütertes Geschlecht, das mit d. k. schwedischen Rittmeister Franz Heinrich von T. im I. 1686 ausgcstorben ist. Von Meding, I. St. 860. Tepper. Der Kanzlei-Direktor d. Obcrsthosmeisters, Fürsten von Lichtenstein, Andr. Augustin T., wurde im I. 1721 den 4ten August in d. böhm. Adelst, erhoben, v. M. E., 469. Tcpscr von Tepsern. Der niederöstreichische Negimentsrath, Jacob Daniel T., wurde im F. 1707 mit Edler von T. geadelt, v. M. E., 469. Tcrglo.uschiligg v. Strem- nitzberg. Der Advocat Joh. Anton T. zu Gratz, wurde im Jahre 1794 mit Edler von'St. nobilitirt. v. M. N., 148. Z74 Terlago Terlago. In alten Urkunden auch Trilac, Trilago, Tri- laca rc., stammt aus dem südlichen Theil Tyrols, wo unweit Tridcnt das Stammschloß gleiches Namens liegt. Die älteste Kunde von ihnen reicht bis in das Jahr 1124, wo Adelpron- dius von T. als Mitzeuge in eis ner Urkunde aufgeführt wird. Anton und Paul T., der sich Ta- barellus T. nannte, u. der Stifter einer eigenen Linie war, w. vom K. Sigismund den S. Apr. 1432 in den Adelstand erhoben. Alexander Fürst Bischof v. Tri- dent, aus dem pohlnischen Geschlechte der Herzoge von Mas- sovicn, verlieh den 17ten Octo- ber im Jahre 1433 dem Anton T., s. Bruder Johannes Contus und ihren Verwandten ?anlu« lliolus labarellus zu den von demselben vom K. Sigismund erhaltenen Wappen zur Belohnung ihrer treuen Dienste, einen Theil des eigenen Familienwappens. Die Königin Anna von Ungarn und Böhmen, (K. Ferdinands I. Gemahlin) ertheilte dem Paul von T. im I. 1546 den Grafentitel. Peter von T., wurde vom K. Ferdinand II. in den Grafenstand des h. röm. R. erhoben, worüber das Diplom vom 7ten.Juli 1636 aus Linz datirt ist. blvtiöio 8torioo-ori- tiolis clolla (stiiesa 61 l'rento Lonelli. 1761. Vol. II. p. 382. Vol. III. p. 306. Geneal. Ta- schenb. der G. von 1826. 121. Meine Samml., die Auszüge aus den von dem Herrn Grafen Aloys Terlago zu Wien mitgetheilten gründl. Nachr. enthält. Terlicher v. Terlichskron. Der Proviant- Administrator Jv- bann Jacob T. zu Sziget und Fünfkirchen, wurde im I. 1707 mit von T. nobilitirt. von M. E., 469. Lermo. Eine alte, z. rheinischen Ritterschaft ehedem gerechnete Familie, die neuerer Zeit in der Niederlausitz seßhaft ist. Melchior von T. war im Jahre 1659 Comthur des deutsch. Ordens zu Weissenburg. Müllers sächsische Annalen. Seite 292. Zedler, 42. B. 1048. Gauhe, I. 1860. Lcroni. Der spanisch-östreichische Consul zu Venedig, Thomas T., wurde im Jahr? 1713 geadelt, v. M. E., 469. Tersch. Der Kaufm. Franz von T. zu Mährisch-Schönbcrg, wurde im Jahre 1806 Ritter, v. M. E., 214. Lersich. Der Hauptmann Marian Tersich wurde im Jahre 1759 geadelt, von M. O., 272. Tersztenjack von Schlehenberg. Der Hauptm. Joh. T., wurde im Jahree 1769 mit von S. geadelt, von M. E., 469. Tertiis. Die Brüder Joh. und Georg T. erhielten im I. 1707 die Bestätigung des Adelstandes. v. M. E., 469. Terzka von ü.ippa. Eine alte freiherrliche, zuletzt gräfliche Familie in Böhmen, welche von 1426 — 1634 vorkommt, nach welchem Jahre sie bald ausgestorben ist. Gauhe, I. Th. S. 1361. Teschner — Teltauer. 675 Tesckner v. Althoff. Die Gebrüder Georg u. Samuel T., wurden d. Istcn Juni im Jahre 1666 in den böhmischen Adelst, erhoben. Tesmar. Eine pommer. Familie. Micräl, Hntiq. ?omm. I.ib. VI. p. 380. Zedler, 42. B. 1201. Siebmacher, V. Th. 171. N. 1. Tessen, ehedem Tetzen. Eins der ältesten pommerischen Geschlechter, davon auch eine in Schweden befindliche Linie graflich, und einer in dieser Linie Reichsmarschall dieses Reichs im Jahre 1717 war. Karst T. war zu Ausgang des I4ten Jahrh, bei dem K. Erich l. in Schweden u. Dänemark Kanzler. Dieses Geschlecht ist von dem der Tessin in Hinterpommern ganz verschieden. Ganhe, I. 1861. u. folg. Micräl, Pommerl. I.. 6. 379. Antic^. Uom. y. 633. Zedler, 42. B. 1192. Siebmacher, V. Th. 163. N. 11. V. Meding, II. Th. N. 877. Tessihn, Tesfin. t) Ein pommerisches Geschlecht, das im Wolgastischen begütert ist, auch in Schweden sich verbreitet hat. Micräl, ^ntig. ?c>m. 6. B. 379. und f. Gauhe, II. Th. 1141. Zedler, 42. B. 1196. Siebma^ cher, V. Th. 168. N. 12. V. Meding, II. N. 873. — 2) Ein anderes pommerisches, auch me- klenburgisches, im Wappen von jenem, so wie beide von d. der von Dessin in Meklenburg (M. s. I. Th. 271.) verschiedenes Geschlecht, das schon im I. 1341 vorkommt, aber mit August Friedrich , (wann? ist uns nicht bekannt) ausgestorben ist. Micräl, 633. Von Meding, II. N. 879. Testa. Der Sprach-Secret. und östreichische Dollmetschcr der Oltomannischen Pforte, Barthol. T., wurde im Jahre 1782 no- bililirt, und als nachherig. Hofrath im Jahre 1803 in v. Frci- herrenstand erhoben, v. M. O., 148. 89. Tetmayer von przerwa. Der tarnower Landrechts - Sccre- tär Stanislaus und seine Brüder Adalbert und Alexander T., wurden im Jahre 1794 in den galizischen Adelstand mit d. Zusätze von P. erhoben, von M. E., 469. Tettau, Tettarv. Ein altes böhmisches Geschlecht, v. mit den Grafen von Kinsky einerlei Ursprung hat, und in Preußen, Meißen, Schlesien, im Voigt- lande u. a. Landen, a. in Böhmen viele hundert Jahre im Herrenstand seßhaft war. Lallnn, freiem. Ltemmat. ?Z. cä, schlcs. Chron. Knauts ?roä. Nisn. y. 1482. Von Hattstein, II. Supplem. 72. Sinap, I. 974. König, III. Th. 1063-7 1106. Gauhe, I. 1682. II. 1142 — 46. Zedler, 42. B. 1474 — 98. Siebmacher, I. 164. N. 3. Tyross, Tab. 69° Siebenkeeß, I. B. 27 — 30. Tettauer. Ein altes Geschl., das sich in Böhmen, Mahren u. Schlesien ausgebreitet hat, und das zwischen 1438 und 1666 in Urkunden vorkommt. Pfeifers Schaupl. des Adels in Mahren, 127. und ff. Zedler, 42. Bd. 1499. 676 Tettenborn — Teufel. Tettenborn. Eine niedersächsische Familie, deren gleichnamiges Stammhaus in der Grafsch. Hohenstein gelegen ist. Ihre Genealogie wird mjt dem Ritter Berold um das Jahr 1284 angefangen. Hokstorin. Llrrou. VValok erweck. paA. 223 — 26. I^euclilelck, ^utig. Walleenriecl. p, 333. Muckrarcki'istliealr. b!ol>. Lrern. 618. Siebmacher, I. Th. 148. N. 1. Von Meding, III. N. 344. Sagittar, Hist. der G.r. von Gleichen. 445. Zedler, 42. B. 1501. Gauhe, I. 1364. Lüdersens Samml. Tettenborn auf Thürn- thcnning. Eine alte adlichc Familie in der preußischen Grafschaft Hohenstein, aus welcher d. k. baicrische Kammerer den Adel durch ein Attestat der adl. Gan- erbcn des Busecker Thals i. Bai- erischen nachgewiesen hat. Wahrscheinlich ist es eine Seitenlinie der vorgenannten. R. v. Lang, Samml. 146. Tettenlebcn. Eine stiftsmä- ßige Familie, aus welcher i. 16. Jahrhundert Einige in d. Hochstistern zu Mainz, Magdeburg u. Hildesheim waren. Ilelvvrolr, LIeiwIr. nobil. eoeles. IVIogunt. lob. K. ist. NvAuut. I'. II. Zedler, 42. B. 1502. Tetzler. Johann Ernst T.,> wurde den Istcn März i. Jahre! 1697 in den alten bühm. Ritterstand erhoben. Teuber von Steinfeld. Der östreichische Hauptm. Andreas T., wurde im Jahre 1758 mit dem Beinamen von St. geadelt. v. M. O., 272. Teuber von Taubenfcldt. Der Gutsbesitzer Balthasar T., wurde im Jahre 1701 in den böhmischen Adelstand mit d. Zusatz von T. erhoben. v. M. E., 469. Teuchern. Ein ostthüringisches oder osterländisches Gcschl., welches zu Zeiten Gr. Wiprechts von Groisch vorkommt. Knauth, strockrom. Nisn. p. 583. Sieb- macher, I. Th. 161. N. 3. Zedler, 42. B. 1535. Tcuerwo.nger. Eine stcyer- märkische Familie. Conrad von T. kommt, schon in Urkunden i. Jahre 1308 vor. Prevenhueber, .^nual. 8t)'v. 53. Zedler, 42. B. 1656. u. f. Teufel, Teuvel. Bis hierher sind uns verschiedene Teufel unter dem Adel und zwar zwei ohne, und 6 mit Beinamen vorgekommen. l.) olme Beinamen: 1) Die, deren Wappen aus einem Epitaph des Abts v. Haselhorst in der Klosterkirche zu St. Michael in Lüneburg, von Meding, I. N. 861. beschreibt, welches Wappen von den 7 verschieden ist, welche Sicbmachcr, I. Th. 22. N. 4. 42. N. 14. 94. N. 15. 96. N. 9. II. 157. N. 14. III. 123. N. 7. u. IV. Th. 179. 6. dargestellt hat, davon er das Iste für ein Wappen freiherrlicher, das 2te für tyroler, das 3. 4. n. 6. baicr., das 5te für Nürnberg. Patrizier-, und das 7te für ein Wappen einer ungenannten teufelschen Familie angiebt. — 2) Eine fränkische Familie, deren letzter Hans T. im Jahre 1451 verstorben, und in dem Kl. Ebcrach neben Teufel — seiner Mutter beerdigt ist, daher das Sprichwort: der Teufel n. seine Mutter liegen im Kl. Ebe- räch. Histor. Nachr. 263. Zed- lcr, 42. B. 1626. Teufel vou Bübel. Ein bäurisches Geschlecht, dess. Wappen beim Siebmacher, I. 94. N. 15. befindlich, und das von d. der Pichcl, die eben dieser, IU. S. 123. N. 7. auch unter den baicrischen Adel rechnet, doch sehr verschieden ist, ob es schon in einigen Stücken' mit demselben übereinkommt. Teufel vou Guudersdorf. Eine alte, vom K. Maximilian II. in den Reichsfreihcrrenst. erhobene Familie, welche in Oestreich und Sachsen sich verbreitet, und nach Lazius von den T. v. Parkcnsee abstammen soll, welchem letztem Angeben aber Spcner widerspricht. Wolf T. war 940 schon unter dem H. Berthold in Baiern Hauptmann. Ihr altes Wappen wurde mit d. des ausgcstorbcncn Geschlechts v. Maellinger vom K. Ferdinand I. im Jahre 1647 mit einer kleinen Veränderung vermehrt. Die letzte des Geschlechts, Maria Elisabeth, Otto Christophs Frhrn. T. von G. Tochter, und G. L. v. Zungendorfs Gemahlin starb d. 27. Februar im Jahre 1698. Tabula Georg Teufels, Freih., Kinder und 32 Ahnen, ^gedruckt i. F.) Bucclin, bilonttiat. l^.III. ^.235. Valvasors Ehre des H. Crain, lab. 16. 463. Prevenhuebcrs ^>m. 8tvr. p. 186. Carpzop, grünende Gebeine. II. Th. 497. 8pLner, Ilisl. Insign. p. 646. Tal). 23. Gauhe, I. 1866. ll. ii. Band. Teuffenbach. 677^ folg. Zedler, 42. Bd. 1627 -- 29. Siebmachcr, l. 22. N. 4. Bon Mcding, l. N. 607. und III. Th. 832. Hartmanns und meine Samml. Teufel v. Hichcl. Ein bai- erisches Geschlecht, das wie bei T. von Bübcl gedacht, von diesen T. von B. doch wohl sehr verschieden seyn mag» .Teuffel vou Hirebeiifee, Birch'cufcc. Eine sehr alte Familie in der Oberpfalz, die zuerst im Jahre 1490 vorkommt. Bucelin. Gauhe, I. 1866. Gs- nealog. Archiv. 1738. 776. Zedler, 42. B. 1630. «viebmacher, I. Th. 96. N. 9. V. Meding, I. N. 862. Teuffel vou Feilberg und Strciteuuu. Johann David T. von Z., erhielt im I. 1701 den Istcn September die Bestätigung des böhmischen Adelstandes mit dem Zus. von Z. u. St. von M. E., 469. Teuffcubach vou uud zu. Auch Tieffenbach, Düefenbach, eins der ansehnlichsten, seit dem Jahre 1637 freihcrrlichcn Hauser in Oestreich, das aus Step!- ermark dahin gekommen, u. schon im Jahre 1200 vorkommt. Sie besaßen den gleichnamigen Rit- tersitz Maaß und mehrere andere. Spencr, llist. Irwi^m. I,. I. o. 97. Luoeliu, Kloinmat. ?. III. Siebmacher, I. Th. 23. N. 12. B. Meding, II. N. 831. Brandts, tyroler Ehrenkranz. R. 61. Zedler, 42. Band. 1644—49. Gauhe, I. Th. 1866. und folg. II. Theil. 1164. Prevcnhuebcr, lluual. Sl^r ons. p. 377. Schmutze 37 578 Teuffenpach Teyburg. 7V. Th. 172. und. folg. Hartmanns Samml. Tcuffcnpacl) zu NInyrho- ston. Die Einige, als Lpenm-, in nist. insiAn. ^z. Z47. Teuf- fcnbach schreiben, und von den T. mit dem b. für einerlei halten, was aber wohl, wie wenigstens aus der Verschiedenheit der BZappen erhellet, nicht seyn mag. K. Ferdinand 1.^ erhob eine Linie dieses stcycrmark. Geschlechts, die im Oestrcichischen zu Hay- derstorf im Wiener Walde sich ansessi'g machte, in den Freiher- rcnstand. Spener, am a. Orte. Tab. 23. Sicbmacher, I. Th. 22. N. 1. Von Meding, II. N. 882. Tcutleben, Teutleyb. Diese thüringische Familie, deren gleichnamiger Stammsitz im H. Go- tha an der Landstraße, obnfern Waltershausen liegt, u. die die Burgmannschaft auf dem gothai- schcn Schlöffe Tcnneberg besaß, soll von den Grafen von Orla- mündc abstammen, und kommen in Urkunden seit 1086 vor. Der letzte seines Gcschl., d. Oberst- lieutenant Wilh. Christoph, starb im Jahre 1712. Auf seinen Vater hat der Pfarrer Dufft eine Leichenprcdigt gehalten, welcher einiger Familien Nachrichten beigefügt sind, und die im Jahre 1776 zu Meiningen in 4. gedruckt wurde. Bcckmanns anhaltische Hist. V. Th. 481 — 83. Gleichenstcin, N. 87. Knauth, Oriz;. Leielrl. 43. Brückner, I. Th. 3. St. 264. 267. 262. 272. 801. 17. 11. St. 70. 7. St.! 17. 18. II. Th. 6. St. 33. 40.! UI. Th. 14. St. 211. kakri-! oü OriA. 8ax. I'ol. 84. Zedler, 42. B. 1667. Gauhe, I. Th. 1867. und f. Büsching, 3. Th. 2. Bd. 2961. n. d. 6ten Aufl. Siebmacher, I. 148. N. 3. Me- lissantes, N. 46. V. Meding, III. N. 846. Gallettk, Gesch. und Beschr. des H. Goth. III. Th. 111 — 12. Tcutscheubach v. Ehren- vuh. Der Hauptmann Siegfried T., wurde im Jahre 1806 mit dem Beinamen von E. no- bilitirt. v. M. E., 470. Teuttcnhofen, Tcute»ihoft fen. Schon im 13ten Jahrh, waren diese Neicksritter, u. ihr gleichnamiges Stammschloß ist zwischen München und Dachau gelegen. Aber im I4ten Jahrhundert emigrirten sie schon aus Baiern, und wendeten sich nach Tyrvl; eine Linie gieng von da im 16ten Jahrhundert n. Carn- then. Sie sind im Jahre 1720 völlig ausgestorben. Zedler, 42. B. 1662. u. f. aus schriftl. Nachrichten. Siebmacher, lll. 102. N. 1. Tcxtor. Der böhmische Re- prasentations- und Kammerrath, Franz Ignatz T., wurde 1749 Ritter, von M. E., 214. u. f. Siebmacher, III. Theil. 189. N. 12., der das Wappen unter die schweizer Adel setzt. Teyber. Der Hofsecret. Friedrich T., wurde im Jahre 1820 mit Edler von nobilitirt. von M. O.. 273. Teyburg oder Reyburg. Paul Albrecht T. oder R., w. den 30sten November im Jahre 1666 in den böhmischen neuen Ritterstand erhoben. Teyrzowsky - i Teyrzowsky Lrhr. von Einsicdcl. Ein böhmisch, frei- herrliches Geschlecht, das zwi/ Ischen 1698 und 1744 gesunden ^wird, wahrscheinlich aber eine Nebenlinie der von Einsiede! ist. Geneal. hist. Nachr. VI. Band. 141. Heutige Svuver. in Europa. 620. Zedler, 48. B. 324. Teyssnger v. Tielenbourg. Der Stückhauptmann Joh. Ad. T., wurde im Jahre 1759 mit v. T. geadelt, v. M. O., 273. Thal. Ein braunschweigisch. Geschlecht. Siebmachcr, I. Th. 18t. N. 9. Bon Meding, I. N. 864. Lüdersens Samml. Thalberg. Dieses Geschl. besaß die gleichnamige Herrschaft in Steyermark im 12. Jahrh. Mit ihnen sind die Dahlberge, die in den altern Urkunden zuweilen auch Thalenberg gefunden werden, nicht zu verwechseln. Schmutz, IV. 176. Thaler. Der Landrath zu Frciburg, Joseph T., wurde im Jahre 1811 geadelt, von M. E., 470. Thalhammer von u. zu Dhalcgg. Der k. k. Rath u. tyroler Landmann Franz Th. v. und zu Th., wurde im I. 1702 Freiherr, von M. E., 107. Thalheimb. Der k. k. Jageramts - Secretar Franz Andr. von Th., wurde im Jahre 1716 Reichsritter mit Edler von. von M. E., 215. Thallmann. Der Kammcr- Compositcur Daniel Franz T. u. sein Bruder, der Landesadvocat in Mahren, Caspar Leopold, Thanraedel. 679 wurde im Jahre 1710 in den Reichsadelstand, und der letzte den 4ten Februar im I. 1711 in den böhmischen Adelstand erhoben. von M. E., 470. Thalwenzel. Daniel Ignatz, wurde den 26sten Octvber j,n I. 1707 in den böhmischen Adelst., und den 3len August 1727 als Assessor des Zaudengerichts zu Glvgau in den böhmischen Ritterstand erhoben, v. M. E., 470. und 215. Thamanini v. Remina. Der Gewerke im italiänisch. Ty« rol, Johann Th. von K., wurde wegen seiner Verdienste um die Emporbringung des Bergbaues im Jahre 1779 Freiherr, v. M. O., 89. Thun. Ein ansgestorbenes Nittergeschlecht, das im I4ten Jahrhundert die gleichnam. Herrschaft in Steyerm. besaß. Schmutz, IV. 179. Thanbcrger. Diese Ritter erhielten mit Erasmus von Th. im Jahre 1572 die steyer. Landmannschaft- Schmutz, IV.' 179. Thanhauser. Der Districts- Director Carl Th. in Galizien, wurde im Jahre 1777 Ritter, von M. E., 215. Thanner, Tanner. Ein baireuther freiherrl. Geschlecht, das 1703 unter die frank. Nit- tersch. aufgenommen wurde. Gau- he, I. 1850. und f. Zedler, 43. B. 412. Thanraedel (Tannrädel). Ein salzburgisches und obersach- > sisches Geschlecht, das sich in d. Oestreichische zog, und im 16. Jahrhundert den sreihrrrlich. Ti- 37 * Tharoulle — Theobald. ^ tel erhielt. Bucclin, 8toinmat. p. III. Gleichenstcin. König, II. Th. 1135 — 66. Gauhe, II. Th. Zedler, 43. Th. 414. Spener, KI- stovia inüigr». p. 574. Tab. 24. Siebmacher, I. Th. 21. N. 6. V. Mcding, III. N. 346. Hart- manns Samml. Tharoulle. Eine sehr alte lüttichische Familie, deren gleichnamiges Stammhaus in d. Stift Lüttich gelegen, und die sich auch in Oberschlesicn u. Mähren verbreitet hat. Erasmus von Th. kaufte sich im Jahre 1583 in diesen letztem Landern an. Si- nap, II. 472 — 74. Gauhe, II. 1151. Zedlcr, 43. Band. 424. Siebmacher, V. Zusatz. S. N. 6. Thauer, Tauer aus ckoliu. Ein schlcsisches Geschl., von welchem die von Rothkirch ihren Ursprung haben sollen, die aber doch verschiedene Wappen fuhren. Ihr Hauptsitz W. liegt i. Herrenstadt-Wolauischen. Si- nap führt es zuerst im I. 1664 auf. Siebmacher, I. Th. 63. N. 16. Sinap, I. 972. u. 775. II. Lucä, schles. curicuse Merkwürdig?. 1857. Bon Meding, III. N. 843. Zedler, 43. Bd. 441. und folg. Gauhe, I. S. 1856. Theurer von Gallenstein. Der Hammergewerke Thaddäus Th. zu Grätz, wurde im Jahre 1796 mit Edler von G. Ritter, von M. E., 215. Thavonat von Thavon. 1) Der ungarische Kammcrrath, Johann Michael Th. von Th., wurde im Jahre 1726 Freiherr, von M. E., 90. — 2) Ulrich Albert Th. von Th., wurde i. Jahre 1747 Reichsfrcihcrr. von M. E., 107. — 3) Thomas Anton Th. von Th., wurde wegen 500jähriger Verdienste seiner Familie im Jahre 1772 in den alten Frei- und Panier-Herren- stand erhoben, v. M. O., 90. Theer. Der Handelsmann und Besitzer d. Herrschaft Wild- schitz in Böhmen, Joh. Franz Th., wurde i. Jahre 1794 Freiherr. Siebmacher, III. 22. N. 3. v. M. E., 107. Theimer von Rctheim. Der Oberstwachtmeister Franz Joseph T., wurde im Jahre 1775 mir von R. geadelt, v. M. E., 470. Theler, Thaeler. Ein altes meißnisches, auch in der Oberlausitz begütertes Geschlecht. Das hohe Alterthum dieses Geschlechts erhellet daraus, daß im Jahre 1093 die Edlen Herren Conrad, Thilemann ?c. schon berühmte Ritter waren. König, III. Th. 1107—14. Moller, 'Ibe- atr. dlvvn. 332. ^nnal. lli-oll». x. 62. Gauhe, I. 1870. und f. Zedler, 43. Bd. 596— 600. Siebmacher, I. Th. 160. N. 10. Bon Meding, II. N. 884. Theugen. Ein graflich. Geschlecht, das mit den von Ncl- lenburg u. Beringen einerlei Abstammung hat, und im I. 15h2 ausstarb. Hübner, II. 493. Zedler, 23. B. 1681. und f. u. 43. B. 642. Siebmacher, II. Th. 21. N. 12. Theobuld. Der k. baierische Oberste Carl Th., wurde am 16. Juli im Jahre 1814 als Ritter des militärischen Max. Josephs- Theodi — Thieni. 68 t Ordens ernannt, und den A6. März im Jahre 1816 immatri- culirt. N. von Lang, 67. Theodi von Rossi. Anton T., wurde im Jahre 1767 in d. Reichsadelstand mir von N. erhoben. von M. E., 476. Thercr von Thernheiinb. Der Arzt Laurenz Franz T. in Schlesien, wurde den 6tcn Juni im Jahre 1702 in den böhmischen Adelstand mit von T. erhoben. von M. E., 470. Thermo. Der Landesältcste ,'m Calauischen Kreise d. Marggr. Niederlausitz, wurde im I. 1806 in den Reichspanner- Freiherrenstand erhoben. Thenmern von Neckers- feld. Der Generalfeldwachtmei- ster Joseph Th., wurde i. Jahre 1817 mit von N. geadelt, von M. O., 273. Thibonst. Eine ursprünglich französische, darauf schwedische, endlich haierische Familie, aus welcher der k. baierische General- Major Franz Jacob von Th., nachdem seine Gcschlechtsurkun- den verloren gegangen waren, ein neues bqierisches Freiherren- Diplom vom Eh. Karl Theodor den 13ten Juni 1786 erhielt. R. von Lang, 2627, Thielau, Thilaw, Thi- lau. Ein schlesisches, auch braun- schweigisches Geschlecht, das im F. Liegnitz begütert ist. Georg Th. soll zu Ausgang des 16ten Jahrhunderts den Adel auf sein Geschl. gebracht haben. Ranfts genealogische Nachr. 6. B. 1743. 09. Gauhe, I. 1871. Zcdlcr, 43. B. 1416. aus handschriftlichen Nachr. Sinap, I. 976. V. Mcding, 11. N. 886. Lüdersens Samml. Thielemaml. Der berühmte zuletzt preußische General T., welcher erst, in sächsische, dann in französische, endlich in preußische Dienste trat, und am 10. September 1824 in seinem 69. Lebensjahre starb, wurde vom K. von Sachsen den . . 18 . . in den Freiherrenst. erhoben. Con- vcrs. Lex. Thiclisch Rudgersdorff. Johann Friedrich Th. in Böhmen, wurde den 23sten November im Jahre 1665 mit jenem Beinamen von R. geadelt, und ein von Th. und Nüttgersdyrff, wurde den 30sten Oktober im Jahre 1680 in den böhmischen Adelstand erhoben. Thiepoko. Andreas Th., w. im Jahre 1766 in den Reichsadelstand erhoben, von M. E.» 471. Thierbach. Eine märkische Familie, aus welcher Nicol. von T. von 1437 — 1469 Heermeister des Johannitcrordcns in der Mark Brandend, gewesen. Gauhe , 1. 1880. und f. Grpphius vom geistlichen und weltl. Rit- tcrord. 48. Zedler, 43. B. S. 1389. Thiercck von Ballen auf Rebcnfels u. Wranyck. Der churfürstlich baierische Hofrath w. Constantin Martin Joseph Th., erhielt vom Karl Theodor d. 30. März im Jahre 1790 ein Ritter - und Adels-Diplom. R. v. Lang, 571. u. f. Thierri de Vaux. Der Ingenieur-Major u.. T. d. V., w. Thoma. Thodendorp, Thodentor- p>e. Lüneburger, deren verschiedene Wappen und zwar nach d. ersten Schreibart im I4ten und nach der 2tcn im 13ten Jahrhundert vorkommen. Von Mc- ding, I. Th. N. 867. u. 68. u. III. Th. 832. Lüdersens Sammlung. Thodo. Eine ausgestorbcne lüncburgische Patrizier - Familie. Büttners Stamm- und Geschl. Nreg. der lüneb. Patriz. Anh. N. 29. LüdersenS Samml. Thoillic)> de Theilliers. Der Hofkammerrath Paul Martin Th. dc Th., wurde im I. 1701 Freiherr, v. M. E., 107. Tholdingshausen. V. diesen war einer im Jahre 1562 Landconthur des t. Ordens und Statthalter der Ballei Thüringen. Gauhe, I. 662. Thom. 1) Ein Geschlecht, aus dem der gothaische Minister von Th. im Jahre 1736 bei der Vermahlung des Prinzen Wal- lis mit der goth. Prinzess. sich sehr verdient gemacht hat. Ranft, gcncal. Archiv. 1736. 292. Zed- ler, 43.1491. — 2) Der Großhändler Andreas Gvttlieb Th., wurde im Jahre 1789 Ritter, von M. E., 215. Thoin v. Moselthal. Der Rittmeister Wenzel Th., wurde im Jahre 1804 mit v. M. geadelt. von M. E., 471. Thoma zu Trcvcscn u. Gemünd. Der Verpflcgsvcr- waltcr Adam Joseph zu Eschcn- bach rc., erhielt den 277 Juni im Jahre 1775 vom Marimil. Joseph III. ein Adclsdiplom. R. von Lang, 572. im Jahre 1792 Freiherr, v. M. E., 107. Thill von Thielen. Der Rittmeister Johann Th., wurde im Jahre 1758 mit v. Th. geadelt. von M. O., 273. Thilo von Thielau und Steinbcrg. Der lutherische Rektor des Gymnasiums zu Brieg, Gottfried Th., wurde den 30. April im Jahre 17i9 "böhmischer Ritter mit von Th. nnd St. v. M. E., 215. Thun. Der Hofkriegsconci- pist Johann Carl Th., wurde i. Jahre 1732 in den Ncichsadel- stand erhoben, von M. E., 471. Thim von werthenfcld u. Etigelschein. Der Bürgermeister zu Arnau in Böhmen, Jacob TH7, wurde im I. 1758 mit von W. und E. nobilitirk. von M. O., 273. Thimbling v. L.ervcnbcrg. Johann T., wurde den 6. März im Jahre 1659 in den böhmischen Adelstand erhoben. Thin von Thinnfeld. Anton Balthasar untr Joseph Ferdinand, wurden mit ihrem Geschlechte im Jahre 1731 in den Adel-, und 1767 den 1. Juni mit dem Prädicat Edler von in den Nitterst. erhoben. Schmutz, IV. 182. von M. E., 471. Thobisch von Dobischau. Der Secretär der böhmisch. Hofkanzlei, Johann Th. und sein Bruder Maximilian, Rathsmann zu Caaden, wurden im I. 1734 in den böhmischen Adelstand mit von D. erhoben, und d. 27stcn Octobcr präsentirt. von M. E., 471. Thomo.gnim. Matth. Th. in Böhmen, wurde den 1. December im Jabre 16kl) geadelt, und der schlesisebe Gutsbesitzer Johann Joseph Th., wurde den 22stcn December im Jahre 1737 böhmischer Freiherr, v. M. E., 107. Thomann. Der Großhändler Johann Michael Th., wurde im Jabre 1806 mit Edler von nobilitirt. v. M. E., 471. Thomann von Gergsfeld. Der Hammcrgcwerke in Krain, Johann Th., wurde im Jahre 1776 mit von G. geadelt, von M. E., 471. Thomas von u. zu Gru enrvald. Johann Baptist Th., wurde im Jahre 1710 mit von und zu G. nobilitirt. von M. E., 471. Lhomastni von Henckem stein. Joseph Anton Th. aus Trient, wurde im Jahre 1720 Reichsritter mit von H. v. M. E., 216, Thomastns. Der Rittmeister August Bencdict Emanucl Th. zu Leipzig, wurde vom K. Joseph II. den IZten April im Jahre 1776 mit seinen Erben in den Adelstand erhoben. V. Me- ding, II. N. 886. Thomazoll. Joseph Th., wurde im Jahre 1767 in den Reichsadelstand erhoben, v. M. E., 471. Thommendorss, Tommem dorsf. Eine schlesische Familie, die von den edlen Patriziern in Schweidnitz herstammt, u. aus welcher Nicolaus T. im Jahre 1482 gestorben ist. Siebmacher, II. Th. 61. N. 6. V. Mcding, II. N. 887. Thomstorff, Dompsdorf. Eine mcklenburg. Familie. Im Jahre 1682 starb zu Bremen Franz v. D. als der letzte Com- thur des liefländischen Ordens daselbst. Zedler, 43. Bd. 1664. Gauhe, I. 1874. V. Meding, II. N. 888. Thoiny. Der Oberkriegs- Commissär Franz Joseph v. Th., wurde im Jahre 1763 in den Reichsritterstand mit Edler von erhoben, v. M. O., 149. Thon. Eine sehr alte fränkische und thüringische Familie, die ihren Adel wohl niedergelegt hat, im Jahre 1271 aber noch den Nheinzoll zu Gcrmersheim besaß, und welcher den jetzt noch lebenden 6 Brüdern, (dem Geh. Rath und Kanzler T., d. Rath T., beiden zu Eisenach, d. Sa- linen-Director T. in Schwäbisch- Hall, dem Justitzrath in Ilmenau und dem nachbcnannt. Freiherr» T. von Dittmer) das in dem vormaligen Rittcrcant.Rhon- Werra, jetzt im Würzburgischen gelegene, ehehin Neichsrittergut, die Wcimarschmidte, als Lehn zugesprochen ist. Aus brieflichen Nachrichten. Thon von Dittmer. Der vorgcdachte Freiherr Carl Christian Thon auf Etterzhausen u. Pettendorf, Banquier in Negens- burg, wurde zugleich mit seinem Schwiegervater, dem churpfälz. Hofkammcrrath und Hofbanquier G. F. Dittmer, und mit seinem Schwager, dem Banquier Friedrich von Mantay v. K. Franz II. am 26sten November im I. 684 Thonhausen - 1S00 unter- dem Namen Thon von Dittmcr in den Freiherren- Stand erhöhen. R. von Lang, 512. u. ThoiihiNtscil. Ein grafliches Geschlecht im Erzstist Salzburg, darin eZ das.Truchsesscnamt erblich hatte. Zedler, 43. Bd. S. 1667. Thonselm, Thonsev. Der Ritter und Edler Franz Wilh. von Th., k. k. Rath u. Obcr- kriegscommissär in Mahren, erhielt den-Lösten April im Jahre 1704 die Bestätigung des böhmischen alten Nitterstandes, im Jahre 1703 wurde er Freiherr, und im Jahre 1710 am Uten April erhielt er die Bestätigung als solcher, von M. E., 216. und 107. Thor, Thorcr. Aus Tyrol, wo sie Clanienthor bei Zirl, nicht weit von Jnsprug besaßen, und schon im Jahre 1166 vorkommen. Sie schrieben sich theils Th. von Jrinspurch, theils zum Hornstain, theils zu Eyraspurg. W. Hund, II. Theil. 326 — 36. Siebmacher, I. Th. 79. N. 8. Tboren. Der Dircctorial- Hofrath und Geh. Referendar, Theodor Th., wurde im Jahre 1756 Ritter, von M. O., 194. Thorirtou. Der Wcrkführcr der pottcndvrfer Spinnfabrik n. Eigenthümer einer Stahl-Feilcn- ?c. Fabrik, Johann Th., wurde im Jahre 1312 wegen seines Kunstflcißes nobilitirt. von M. O., 273. Thorrvart. Der Hofsecrctär des k. k. Obcrstkanimcreramts, Johann Baptist, wurde im I. 1793 geadelt, v. M. O., 273. — Thümmcl. Thossen. Ein altes thüringisches, meißnisches, fränkisches und voigtländisches Gesch., welches schon im Jahre 1143 vorkommt. Erläutertes Voigtl. II. Th. 133. Gauhc, I. Theil. S. 1876. Thugut. Der Hosrath, Jn- ternuntius und bevollmächtigter Minister an der vttomannischen Pforte, wurde im Jahre 1771 Freiherr aus höchst eigener Bewegung. v. M. O., 90. ' Thümcir, (Thiement,Theus nrcii). Ein altes anhalt., sächsisches und märkisches Geschl., aus dem im Jahre 1627 Veit von Th. zum Heermeister in der Mark erwählt worden ist. Bcck- manns anhaltische Historie. VII. Th. 277. König, I. Th. 972 — 979. Eilers Beltziger Chron. 279 — 281. neue Auflage. 621. und folg. Dithmar, 66. Dras- scr, Linon. Lax. j). 611. Gauhc, I. 1876. und f. Zedler, 43. Bd. 1803 —7. Angcli, märkis sche Chron. Thlunmcl. Eine sehr alte meißnische und sachs-goth. Familie, die aus Pohlcn stammt, u. dort Timmclowski oder Tim- mclofsky geheißen haben soll. Im Jahre 1370 lebte Johann von Th. als Stallmeister K. Ludwigs in Pohlen, dessen Sohne sich n. Sachsen wendeten. Konig, I. Th. 980 — 87. Histor. Lcx. leitet dieses Geschlecht von den Pohlni- schen der Timmclovski her, dem aber Gauhe, widerspricht. Gau- he, I. Th. 1876. Buddei, allgemein. histor. Lexik. N. Ucch- tritz, diplom. Nachr. (von 1690 —1773. aus d. Schönfelder Kir- Thüna — Thüngcn. 686 chcnbüchcrn.) VII. 71—73. Zed- lcr, 43. B. 1807. Siebmachcr, I. Th. 156. N. 8. Von Me- ding, II. N. 889. Thüna, Düna, Dhun. K. Otto 1. schlug Friedrich von Th. schon im Jahre 961 z. Ritter. Dieses Geschlecht ist in d. Kanton Gebürg u. Steigcrwald, auch im Voigtland u. Sachsen, ingleichen in den Rheiulanden U.Thüringen, besonders zu Molsdorf begütert gewesen und zum Theil noch. Seifcrts Genealog. 460. Dessen Genealogie adlich. Eltern und Kinder. König, II>. Th. 1115 — 25. V. Hattstein, II. 416. und folg. Gleichenstein, N. 90. Biedermann, St. Tab. 274 — 80. und A. Supplcm. Salver, 523. Zweiter Nachtr. zum neuen genealogischen Handbuch, 24. Gauhe, I. Th. 1377. Zedler, 43. Bd. 1812 — 1316. Beckmanns anhaltische Historie, V. B. Brückner, I. Th. 4. St. 62. 67. 68. 73. Von Meding, II. Th. N. 391. Von Ucchtritz, diplom. Nachr. II. Th. 143 — 153., wo Nachr. von d. Jahre 1642 — 87. aus den Kirchenbüchern zu Sehlcttwein befindlich. Thüne, Thucue. Ein pom- mcrisches, von nachfolgend, wes nigstens dem Wappen nach ganz verschiedenes Geschlecht. Thüuefeld zu Urseusollen. Der Landsaß Johann Jacob Michael T. zu U. in der Oberpfalz, wurde auf den Grund des vom K. Max. II. den 4ten Novemb. im Jahre 1570 der Familie ertheilten Freihcrrcndiploms d. 18. April im Jahre 1746 in Baiern ausgeschrieben. R. v. Lang, S- 253. Thüneu, Thonen, Thies neu, Türen. Eine der ältesten holsteiner Familien. Johann von Th. kommt zuerst in Urkunden im Jahre 1392 vor. Zedler, 43. B. 1826. Angeli, Holstein. Adelschron. 232. Gauhe, I. Th. 1871. und f. Siebma- chcr, V. Th. 149. N. 12. Heinrich Lackmann, ausfülirl. Beschr. dieses Geschlechts, ein Mscpt. Daniel Ecker, genealvg. Beschr. von dem Geschlecht der Thünen in Holstein. 1670. st Thünfeld. Der inneröstreich. Gubernialrath Ferdinand Joseph von Th., wurde im Jahre 1767 mit Edler Herr Ritter, von M. O., 149. Thüngen. Ehedem Tungen- de, eine sehr alte fränkische Familie, die im Stift Würzburg das Untcrtruchsefsenamt besessen, und ihr gleichnamiges Stammschloß im Hcnnebcrgischen hatte. Beim Bucclin kommt zuerst Cun- rad von Tungcnden im I. 1149 vor. Der h. würtcmberg. Kammerpräsident Adam Herrmann, wurde vom K. Joseph I. den 21stcn Mai im Jahre 1706 in den Freihcrrenstand, und d. Felds marschall, Freiherr Johann Carl, im Jahre 1703 den 23. November vom K. Leopold in,d. Gra- fcnstand erhoben. Der ganzen Familie ertheilte K. Joseph II. am 23stcn März im I. 1768 ein Baronatsdiplom, und a. 17. März im Jahre 1816 wurde sie in Baicrn immatriculirt. Beckmanns anhaltische Hist. VII. Th. 277. König, I. Th. 972 — 79. 686 Thüngfeld Thum. Eilers beltziger Chronik, 279 — 81. Neue Aufl. 521 — 22. Bu- celin, IV. Th. 281. Gleichenstein, 94. Biedermann, R. W. Tab. 194 — 211. u. Ottenwald, Suppl. Zweiter Nachtrag zum Handbuch, 1778. 512. und f. Bon Hattstein, II. 420 — 446. Gauhe, I. Th. 1878. u. folg. Zedler, 43. Band. 1816—1340. R. von Lang, 73. von M. E., 33. Sicbmacher, I. 100. N. 2. Tyroff, I. Tab. 2. Siebenkeeß, I. B. 61. und f. Pfefsinger, braunschweig. Historie, II. und III. B. Salvcr, 233. und an vielen andern Stellen. Hartmanns Samml. Thüngfeld. Ein erloschenes, im vormaligen Rittercant. Steigerwald incorporirtcs Geschlecht. Biedermann, St. Taf. 246 — 50. Salver, 225. 242. 247. Thürheim, Thicrhcim. Eine sehr alte Familie, welche Hübncr mit Aribon, der 833 gelebt, angefangen hat. Sie ist in Schwaben und Oestreich be- gütert, wurde im Jahre 1625 vom K. Ferdinand II. (nicht im- Jahre 1766, wie im genealog. Taschenbuch v. 1826, 125. steht), in den Freiherren- und vom K. Leopold I. im Jahre 1666 am 30sten October in den Grafenst. erhoben, und ihr Wappen mit d. nußdorsischen vermehrt, auch ist dieselbe im Jahre 1627 unter die Hrrrenstande in Oestr. auf- genommen w. Bucelin, Ltomlrmt 'V. III. k. 337. Jmhof, ?rocer. Nantiss. 3!. 32. V. Hoheneck, II. Th. 639 — 62. Gauhe, I. Theil. 1879—81. Zedler, 43. B. 1847— 1855. von M. E., 81. und f. Hübncr, III. Theil, Tab. 899 — 901. N. v. Lang, 81. öligem, geneal. I4nniI6. I. 1"Ii. p. 851—54. Geneal. Ta- scbenb. der Grafen, 1826. 125. und folg. Thürudl. Ein altes sächsisches , nachher steyermärk. Geschlecht. Johann Friede., wurde den 23sten April im I. 1665 in den Reichsfrciherrenstand erhoben. Schmutz, IV. 183. und folg. Thullmcyer, Thulmeycr, Tulmcz'er. 1) Der vormalige Heidelberger Professor der Geschichte und Bcredtsamkeit, nach- herige dänische, dann Weimar., auch nassaustche Nath, zuletzt Hervordische Kanzler, - wurde v. Kaiser (wann habe ich noch nicht gefunden) in den Adelstand mit Veränderung s. Namens Thul- may in Thulmeycr, erhoben. Jug- lers Beitr. zur jurist. gel. Hist. III. Th. 126. — 2) Der aus Münden gebürtige, zuletzt zum preuß. Geheimen - Rath , auch Staats- und Cabincts- Minister erhobene Wilh. Heinr. (auchThul- mayer genannt) wurde iin December 1728 mit allen seinen ehe- ligen Nachk. geadelt. Ranfts genealogisches Archiv. Supplem. I. zu 1732. Geneal. hist. Nachr. II. B. 385. und folg. Europ. Fama, 27. Bd. 531. Zedler, 43. B. 1913. und f. auch noch einmal unter Tulmeier im 45. B. 1774. Thum, Thumb v. Neuburg. Eine schwäbische, fränkische und rheinlandische Familie, deren Glieder Erbmarschällc d. H. Würtemberg waren. Sie sollen Thuma — Thune. 687 von den Schenk v. Wiuterstaedt abstimmen. K. Karl IV. erhob die Brüder Schweiger und Hugo im I. 1362 zu Edlen, nachher wurde das Geschlecht auch in den Freiherrenstand erhoben. Von Hattstein, II. 419. Sci- serls Ahnentaf. Weinarts Ulme- lia. 9. Zedler, 43. B. 1916. Siebmacher, I. Th. 116. N. 4. Von Meding, I. N. 869. Gau- he, I. 1881. und f. Thuma von L.erchenthal. Franz Emanuel Th., wurde im Jahre 1744 mit von L. nobili- tirt. von M. O., 273. Thumbperger. Ein steyer- markisches Geschlecht. V. Meding, I. N. 870. Thuinshorn, Thomashirn, Thunlshlrn,Thon»ser ,Thums ser. Eine alte thüringische und voigtlandische, schon im Jahre 1322 vorkommende Familie. Glci- chenstcin, N. 90. König, I. Th. 988 — 98. Biedermann, R. W. I. Verzeichnis Melissantes, N. 1>XI. Gauhe, I. 1882. Zedler, 43. B. 1916—7923. Siebmacher, I. Th. 168. N. 9. Von Meding, I. N. 871. Thun, auch Thun v. -Hos heilstem. 1) Thonno, Tonna, Taun. Ein ursprünglich italiäs nisches, nach Andern schweizerisches Geschlecht, das im Jahre 1000, nach Andern 383 zuerst im Oestrcichisch. vorkommt, auch in Tyrvl und Baierischen begütert war. Sie besaßen mehrere Erzamter, besonders d. Erbschen- kenamt der Hochstiftcr Trient u. Briren.' K. Ferdinand erhob sie den 24sten August im I. 1629 in den Grafenstand. Der Stainm- vater aller heutigen Grasen von T. ist Jacob, dessen Ur-Ur-Ur- Enkel Johann Sigismund der erste Graf war. Die steper. Lands Mannschaft erhielten sie schon d. Sten Februar im Jahre 1622, uud in der salzburgischen Landmannschaftstafel ist das Geschl. schon im Jahre 1706 als graflich eingetragen» Bucelin, 8tem- mal. ?. III. Brandis, tproler Ehrenkr. Gauhe, 1. 1382 — 84. Leupold, I. Th. 3. B. 680 — 703., wo auch das Grafendipl. eingedruckt steht. N. von Lang, 32. und folg, Geneal. Taschenbuch der d. gr. Hauser. 1826. 43. und 1826. 122. und folg. Amancki ssi'iocleni'els Llorici»» cknmusdomitum sto'Istrun. ?ra- z-a, 1699. Inclex nolnl. IVIo- »apolit. jz. 62. Hübner, III. T. 712 — 714. Siebmacher, I. Th. 93. N. 6. II. Th. 40. N. 4. Von Meding, III. N. 847. und f. Schmutz, IV. 186. Zcds ler, 43. Bd. 1960 — 60. R. v. Lang, 3. öligem. Zen. Hanclli. I. Th. 866 — 63. Hartmanns Samml. — 2) Eine adliche Familie in Meklenburg u. Schwes disch-Vorpommern, aus welcher Johann von Th., der 1604—8. Bischof zu Schwerin war, entsprossen ist. Micral, 634. In- clex noli. IVlöAajZvIil. p. 62. Gauhe, I. 1884. Zedler, 43. Bd. 1960. Siebmacher, V. Th. 171. N. 2. Von Meding, II. N. 890. Thune. Eine im 16. Jahrhundert ausgesiorbene adliche lü- neburgiscke Familie zu Thunhausen bei Wiesen an der Nhe, 688 Thunstacken .— Thurn. schon im Jahre 1276 vorkommt, und die eine Branche der von Wittorf gewesen seyn soll. S. Lenz, Abhandlung von den ehemaligen Herren von Thune, in dem Braunschw. Anz. 1764. N. 33. I. F. Pfefsinger, histor. Bericht, v. den Herren v. Thune und Zahrenhausen, in C. L. Bilderbecks Samml. ungedr. Urkunden. I. Th. N. 4. Dcss. Hist. des H. Braunschw. I. Th. 143. II. Th. 617. Bon Meding, II. Th. N. 8S2. Lüdersens Sammlung. Thunstacken. Ein ausgestor- ibenes braunschweigisches Geschl. Lüdersens Samml. Thurn, Tassts u. Valsast stna. So viel man auch in einer'großen Anzahl Schriften über dieses adliche, frcihcrrliche gräfliche und fürstliche Gesch. Nachrichten findet, so ist doch noch in der altern Genealogie dersel-. den viel Dunkel. Sicher scheint Nachstehendes zu seyn. Nmidert ar N. blaclr. Lrüssel, 1769. 11. Alph. 11. Bogen, in III. Foliant. Der Verf. war königl. Herold zu Luxemburg, starb aber über der Arbeit, doch gab es d. Verleger, der sich vom Fürsten Lamoral v. Taxis die genealog. Tabellen darzu erbeten hatte, vollständig mit diesen Tabellen und schonen Portraits heraus. W. Hund. II. Th. 342 —S0. Von der denen Freiherren von Th. zu V. bei dem Hochstift Eonstanz erschwerten Adelsprobe sind die Schriften im I. Th. der Deduct. Bibl. 397. und im lli. Th. 1252—54. angegeben. Mo- sers verm. Nachrichten v. reichs- rittcrs. Sachen, S. St. N. 5. Gguhe, der 1835 —1892. von diesem- Gcschl. Nachricht giebt, und den Hauptinhalt des Fla- chischcn Werks anzeigt. Hühner, I. Th. 332. III. Th. 767 —773. XV. Suppl. 103. Ty- roff, I. B. 75.107. A. Schmutz, IV. 183. Masch, 171 — 73. üllg. Aon. Kauclli. l. Th. 858 — 866. Von Hattstein, III. S. 144. und f. und Suppl. 21 — 23. Sinap, II. Th. 255 — 59., Gothaischer geneal. Hoskal. 1826. 145. Hartmanns Samml. Biedermanns Fürsten. Tab. 105— 110. Siebmacher, I. T. 18. N. 3. — 2) Der baieri'sche Kam- mcrherr und Hofrath, Philipp Wilhelm Freiherr von Th. und T., wurde den 20sten April im Jahre 1701 in den Grafenstand erhoben. R. v. Lang, 63. S. 83. — 3) Das vom K. Karl VI. 1720 mit dem Privilegio d. Nichfgebrauchs ertheilte Grafen- Diplom wurde auf eine Bestätigung und Erläuterung K. Josephs II. vom 26. April 1786 von sämmtlichen Nachkommen d. Fidel Anton Th. und Valsassina geltend gemacht. R. v. Lang, S. 84. Thurn-Hofer u. Valsassina. Eine alte gräfliche Familie, die mit obigen einerlei Ursprung hat, auch die gräfliche Würde, und zwar schon im I. 1530 erhielt. Geneal. Taschenbuch der Gr. 1826. 123 — 25. Schönfelds Adclsfchem. I. 232. Thurnfcls u. Fenklcheu. Der oberöstreichische Regierungsrath und tyrolische landsckaftl. General-Referent Joseph Franz Anton Nheinhard Th. und 'F., wurde wegen rühmlichen Betragens bei eingetretener Feindesgc- fahr im Jahre 1797 Freiherr aus höchst eigenem Antrieb, v. M. O., 90. Thurzo. Diese stammen aus Ungarn, früher aus der Tarta- rey und sollen nach von Som- mersperg in 8. k. Sich«. D. III. 303. mit den Grafen v. Henkel in Schlesien eines Ursprungs seyn. Von Meding, III. Theil. 832. sagt aber, daß er darüber keinen Beweiß ^gefunden habe. Eine Linie wurde in den Grafenstand erhoben, eine andere wohnt in Oberungarn, und lebt S90 Thym — Tierberg im adlichen Stand. Einer aus diesem Geschl., Johannes lebte im Jabre 1460, und dess. Sohn war Bischof in Breslau. Har>- c^ii 8>1vs. rnlli^. tlap. 12. paZ. 386, paprocii 8^, 473. und 217. Tomcjnn v. Adlcrshcim. Der ungarische Edelmann und Postmeister Thomas T. zu Pa- kacz im Bannate, wurde im I. 1769 in den Rcichsadelstand mit Edler von A., im Jahre 1770 aber in den Reichs- und erblaiu dischcn Ritterstand erhoben, von M. O., 279. u. 274. Tomesdorf. Eine uckermär- kische Familie, welche in der ersten Hafte des 17ten Jahrh, ausgestorben ist. Im I. 1407 war Mechtilde von T. Aebtissin im Kloster Boyzcnburg Diese Familie ist von den mcklcnburg. Tommendorf — Torgow. Thomsdorf verschieden. Grundmann , 63. Zedler, 44. B. 1172. Dommendorf. Eine schweid- nitzcr Patrizier-Familie, die im I. 1621 zuerst vorkommt. Lucä, schles. curieuse Mcrkw. 917. Zedler, 44. B. 1177. Sinap,11.930. Toinschiy von Tcnnau. Der Wechsel - Negoziant Franz Earl zu Laibach, wurde im I. 1739 mit obigem Zusätze nobili- tirt. von M. E., 473. Loirdeur. Der k. königl. Lcibchirurg Johann Edler v. T., wurde den 27stcn Juli im I. 1708 böhmischer alter Ritter, v. M. E., 217. Donclli. Die Brüder Ber- nardin Joseph, Franz Anton, Jsidor und Evarist, erhielten im Jahre 1782 die Bestätigung des Adelstandes, von M. E., 473. Donna, Thonna, Tuns na, Thuna Mit des letzten Herrn von Tonna Tochter soll der Gr. Sigismund von Gleichen im Jahre 1403 die im Go- thaischcn gelegene Herrsch. Tonne, crheirathet haben, dem aber Brückner widerspricht. Der erste Herr v. Tonna (Tunna) kommt in Urkunden im I. 1230 vor.! Ein Gras Erwin von Tonna, der im Jahre 1172 vorkommt, war ein Graf von Gleichen, d. Grafen - Tonna, Burg - Tonna, (welche nahe bei jenem liegt) aber den Edelleuten von Tonna gehörte. Brückner, 1. Theil. 8. St. 42 — 43. 111. Th. 4. St. 64. Zedler, 44. B. 212. Toppau, Douppau. Eine der ältesten meißnischen Familien, die aus Böhmen, wo auch ihr Stammsitz Tuppau gewesen, im löten Jahrhundert nach Meißen gekommen ist. Knaut, Urockr. Msn. Gauh'e, 11. Th. 1174. u. f. Toppel, Topel. Ein östreichisches, im 14tcn und 16. Jahrhundert vorkommendes, wahrscheinlich ausgestorbenes Geschl. Prevenhueber, 8i)-r. pag. 421. Zedler, 44. B. 1281. Toppertzer von Todten- seid. Der Hauptmann Paul, wurde im Jahre 1796 mit obigem Zusätze geadelt, v. M. O., 274. Torck. Auch Thovich und flämisch Torchhe, eine z. Theil freiherrliche Familie, die viel alter als die Kreutzzüge ist; und im Münstcrischen, Holländischen, Jülich - Märk- u. Braunschweigischen ansessig ist, von welcher einer, Namens Friedrich Will?. Baron, im Jahre 1734 Nber- schout von Mastrich war. Zedler, 44. B. 1296. Robens, 11. Th. 142—49. Lüders. Samml. Torgo.u, Torgn, Ein meißnisches sehr altes Geschlecht, d. von der Stadt Torgau, die damals nur ein Dorf gewesen, seinen Namen erhalten hat. Es ist mit Leuthold und Johann um das J^ 1348 abgestorben, worauf Stadt und Herrschaft an die Marggr. Friedrich u. Dietz- mann v. Meißen gelangte. Ch. Schöttgens Hist. der Herrn von Torgau, in Samml. zur sächs. Gesch. XII. Theil. 176-229. LelrlaeZel, 'Dr. cke eella veteri. x. 39. et p. 137. Peckenstein, Diiealr. Lax. D. 11. p. 60. Gauhe, II. 1846. Torgow. Ein erloschenes braunschweigisches Geschl. Von Meding, 11. N, 894. Lüdersens S. 38 * 596 Tornaco Torunco. Theodor Wilhelm und Arnold Franz, k. k. Oberst, wurde im Jahre 1738 Neichs- freihcrr. von M. E., 108. Tortttt)'. Eine alte wcstphä- lische und brannschwcigische Familie, deren Stammsitz Torneyen- Behle in Wcstphalen war, und die wenigstens im Braunfchwei- gischen abgegangen ist. Gauhe, I. Th. 1S01. Zedler, 44. Bd. 1368. Bon Meding, 1. Th. N. 876. Lüdersens isamml. Tornorven, Toriio.u, Tors uo, Tornow, Toruovsky. Ein stettinischcr und stiftischcr Adel in Pommern, der auch in Pohlen begütert ist. Auch in Mcklenburg waren sie im Jahre 1466 ansessi'g. Micral, ^niig. Lom. VI. B. 338. Altes Pom- merl. 634. Zedler, 44. B. S. 1366. Leim, Lrim. 8. nee. Ne- ekieub. 1668. Siebmacher, V. Tlst 171. N. 6. Bon Meding, II. Th. N.896. Gauhe, II. 1176. Torre della. Der Oberlieu- tcnant u. Fabriksinhaber zu St. Johann Philipp Ferrari, wurde wegen Beförderung des Fabrikwesens und der Landwirthschaft 1817 nobilitirt. v. M. O., 276. Torre della von Thurm borg u. Stevuhof. DcrDvc- tor und niederöstreichische Dica- stcrial-'Advocat Johann, dann Carl Aloys, I). der Medizin rc., wurden im I. 1787 mit obigen Zusätzen nobilitirt. v.M.O., 276. Torriv. Dornftcin. Der Artillerie-Oberst Franz, w. 1817 mit v. D. geadelt, v. M. E., 473. ^ Tortilowiy v.Vatocki, auch i v. Batocki allein. Eine litthauische u.ostpreuß. Familie, aus d. Johann j 1612, ein Pfarrer zu Ncuhoffi.Ost- preuß. dcn ÄiamcnT. angenommen hat, u. aus welcher d. L. der R. u. Justitzcommissär, Besitzer mehrerer Güter in Ostpreuß., B. zu Königsberg, v. K- in Preußen a. 9. Juni 1821 der Adel mit d. alten Geschl. Namen T. v. B. u. mit d. in der Familie fortgeführten Wappen erneuert worden ist. Meine Samml. Tcuh vou Lmbensfeld. Der Oberstwachtmcister Johann , w. im Jahre 1803 mit von L. geadelt. von M. E., 473. Tottlebeii/Tottelcbcu. Ein altes sächsisches und schwarzburs gisches Geschlecht, das im Jahre 1660 schon in großem Ansehen stand. Sagittar, gleichen. Hist. 390. Gauhe, II. 1174. Zedler, 44. Bd. 1636. Uechtritz, Geschlcchtserzähl. I. Th. 93. Taf. Hünns coburg. Chrvn. II. Th. 364. Toustaint vou Archtberg. Der Hauptmann Franz, wurde im Jahre 1816 mit von L. geadelt. von M. E-, 473., ToufHuiits. Der Gchcime- Finanzrath Franz Joseph, wurde im Jahre 1741 böhmischer, und im Jahre 1747 mit seinen Brüdern Leopold und Felix Jvo, Neichsfreihcrr. v. M. E., 103. Tousso.intS v. Bourgeois. Der Feldmarschall - Lieutenant und Dircctor der Ingenieur- Akademie :c., T. von B., wurde 1811 Freiherr, von M. E., 108. Trach. M. s. im I. B. unter Drach, 293. setze aber noch hinzu: Sinap, I. 930. und f. II. 476. Gauhe, II. 1438. und folg. Zedler, 44. B. 1796. u. folg. Siebmacher, II. Th. 62. N. 6. B. Meding, II. N. 896. Trach - Trach und Bürkau von. 1) Carl Joseph, wurde im I. 1764 Freiherr, von M. E., S, 168. — 2) Carl Edler Herr, wurde den ödsten Octobcr im Jahre 168d Freiherr, und Joh. Heinrich, Carl Friedrich u. Georg Heinrich, den 28stcn Sept. im Jahre 1699 in d. böhmisch, alten Hcrrcnstand erhoben. Vielleicht gehört dieser und jener sul, 1. zu obigen T. Trachcilderg. Ein schlesi- sches, wohl erloschenes Gcschl., das von den von Trach abstammen soll. Gauhe, I. 1902. Zcd- lcr, 44. B. 1799. Sinap, I. Th. 981. Träger von Roemginbcrg. Der Rathsmann zu Königgrätz Johann Ludwig, wurde den 8. Octobcr im Jahre 1715 mit v. K. in den böhmischen Adelstand erhoben, von M. E., 473. Traiba v. K.örvc»schrvert. Der Rittmeister Joseph, wurde im Jahre 1304 mit von L. geadelt. v. M. O., 275. Train. Der quittirte k. bai- erische Hauptmann Nicolaus Joseph, wurde den 4sten August i. Jahre 1814 als Adlicher imma- triculirt. N. von Lang, Sup- plem. 146. Tralorv. 1) Eine abgegangene meklenburgische Familie. V. Meding, I. N. 877. — 2) Ein lübcckisches Geschlecht. Von Me- Meding, a. a. O. Trainp. Eine pommer. Familie, von welcher Adam Friedrich als Generallieutenant in dänischen Diensten stand, und , am 4len März im Jahre 1704 vom Kaiser Leopold in d. ReichS- Trapp. ^6V7 grafenstand erhoben wurde. Seinen Bruderssohn Phil. Dettlof, Gcneneral-Major der Cavallerie, erhob Kaiser Carl VI. am loten März im Jahre 1736 in d. Grafenstand, und unter König Christian VI. von Dänemark."wurde er den 26stcn Juli im I. 1743 als dänischer Graf anerkannt. Trampe, Tramp, Tram- peil. Eine alte pommer., auch braunschw., zuletzt gräfl. Familie, die besonders i. Wolgast, begütert, 1273 schon vorkommt, und sich auch in Däncm. ausgebreitet har. Micräl, Pommerl. Höh. VI. 380. Gauhe, I. Th. 1903.11.1864. Zedler, 44. B. 1960. und f. Sicbmachcr, V. Th. 171. N. 6. V. Meding, II. N. 897. Trangttillini von Jagen- berg. Franz, wurde im Jahre 1715 mit dem Prädicate von N»nte vermtieo, deutsch V. Ja- gcnberg, Ritter, v. M. E., 217. Trapp, Trappeil. 1) Diese Ritter, welche nachher Freiherren und Grafen wurden, besaßen die nachher Trappenburg u. zulctztTrautenburg genannte Herrschaft Leutschach in Stcyermark, wendeten sich aber im I. 1460 nach Tprol. Sie halren das Erblandhofmeisteramt schon vor 1567 in Tyrol bekleidet, und v. ihnen schrieben sich einige. Tr. zu Pisein und Churburg von ihren an sich gebrachten Gütern dieser Namen. Bucelin, Stemm, e. I. Gauhe, I. 1904. Zedler, 45. B. 14. Siebmacher, I. Th. 44. N. 3. 111, Th. 98. N. 7. IV. 179. N. 3. Von Meding, II. R. 899. — 2) Von einer Z98 ^ Trapp — andern tproler Familie, welche die Beinamen von Pisein lind Churburg nicht führt, findet sich ein Wappen beim Siebmachcr, III. Th. öS. N. 6. — 3) Der Generalmajor und Commandeur des Leopold-Ordens, Werner, wurde im Jahre 1813 Freiherr, von M. O., 90. - (!. rapp von Ehrenschild. Die chnrtrierischcn Hauptleute, Wilhelm und Johann, wurden im Jahre 1786 mit von E. geadelt. von M. O., 276. Trattcr. Der Wechsler Franz in Linz, wurde im Jahre 1734 uobilitirt. von M. E., 473. Tro.ttner. Der Hofbuchhändler und Hofbuchdrncker Johann Thomas, wurde im Jahre 1764 in den Reichsrittcrstand mit Edler von erhoben, v. M. O., S. 160. Treuenfels. Johann Leop. Hedt. , wurde den 27sten Juli im Jahre 1736 in den böhmischen Adelstand erhoben. Trenn. Der Oberst u. Commandant des Mezöhegyesser Gestüts, Jacob, wurde im Jahre 1820 geadelt, von M. O., S. 276. Traun, de Trune, de Trnne v. Abensbcrg. Dieses sehr alte Geschlecht hat d. Erb- pannicramt in Oestreich und die Aussicht und Gerichtsbarkeit über alle in den östreichischen Landen wohnende Klempner. Ihr Stammvater hieß Wolfram, und kam schon im 10tcn Jahrhund. vor. Ernst von T., Landmarschall u. Landes-Obcrster in Oestreich unter der Ens, seine Brüder Hans Christoph und Ehrenreich, dann Trauschwitz. deren Vetter Otto Max u. Johann Wilhelm, und ihre sämmtlichen Schwestern erhob K. Ferdinand III. den I6ten August in, Jahre 1663 in den Neichsgra- senstand, und ertheilte ihnen die Erlaubniß, sich Grafen v. Adens- perg und Traun zu schreiben. Spener, IIi«t. i»«i!-n. p. 648. Tab. 24. Von Meding, II. N. 899. .^ilZemeiir. geireulogiseli. Ilancllruelr. I. Th. 870. Won Schönfeld, Adclsschcm. I. 194. Man sehe auch oben im I. Th. 60. Siebmachcr, VI. 12. N. 6. I. 20. N. 9. Zedler, 46. B. 218 — 36. Gauhe, II. S. 1804. Trauner. Ein baicr. Adel, der im 16tcn und I7ten Jahrh, vorkommt. Prcvenhuebcrs rln- nal. Zieren«. ^i. 266. 332. Zedler , 45. 237. Wig. Hund, II. Th. 338 — 41. Siebmachcr, I. 79. N. 3. V. 63. N. 9. Traupir;. Waren schon im Jahre 1670 Mitglieder der stey- crischcn Landmannschaft und besaßen auch vorher das Gut Al- gersdorf bei Ecrcnberg. Schmutz, IV. 266. Siebmacher, I. Th. 161. N. 7. Von Meding, II. 31. 900. Traurnicht. Ein ausgestor- benes halberstädtisches Geschlecht. Budäi halbcrstädtisches Stamm - und Lehn-Register. Zedler, 4ö. B. 246. Trauschwiy, Drauschwig. Von der Familie von Draschwitz verschieden. Man sehe im I. B. 296. a. et l>. und außer d. daselbst angeführten Gauhe, noch denselben im I. Th. 343. u. S. 1906. Trautcnberg — Trauten!)erg. 1) Ein aus Böhmen ursprünglich stammendes Geschlecht, das seit den ältesten Zeiten das Stammhaus Traute- nau nebst vielen Gütern daselbst besitzt. Im Jahre 1006 hat Albrecht v. T. das Städtchen Trau- tenau gebaut. Außer in Böhmen ist es auch noch jetzt in der Pfalz und im Voigtlande begütert. Biedermann, V. Tab. 193 — 201. Neues gencalog. Handbuch , 1777. 339. 1778. 389. Siebmacher, I. Th. 89. N. 12. Won Meding, I. N. 878. — 2) Franz Heinrich Ernst, wurde im Jahre 1793 Freiherr, v. M. E., 109. Trautcnbcrger von Trautenberg. Eine in den kaiserlichen Erblandcn seßhafte Familie. Zcdler, 46. Bd. 266. Gauhe, II. 1173. Trautenburg von d. Genannt Beycrn. Ee.r halbcrstäd- tisches Geschlecht. Halberstädtischer Stiftskalender. 1764. Von Meding, I. N. 879. Trantinannsdorff, Trautt- nianftorff. Eine ursprünglich tyroler alte Familie, aus wclchcr Hcctor schon im Jahre 1260 im teutschen Orden vorkommt. K. Ferdinand II. erhob den Sieg- mund Friedrich, Hans David u. Maxim, den Isten December im Jahre 1620 in den Grafen-, u. K. Ferdinand-III. im I. >1664 in den Reichsgrafen-, K. Franz aber einen Zweig (den d. Kämmerers, Gehcimenraths, Staatsund Konferenz-Ministers Ferdin. Reichsgrasen v. T.) im Decemb. 1804 nach dem Rechte der Erstgeburt in den böhmischen ReichS- Trautmannsdorff. 699 fürstcnstand. Auch erhielten sie nach Absterben der von Mers- berg das Erbhvfmeistcramt. Außer ihrer gleichnamigen Herrsch, in Steyermark besitzen sie noch mehrere Herrschaften und Güter. Durch Dorothecn Castellato, der letzten ihres Stammes, eine vermählte Trautmannsdorf, erhielten sie das Wappen dieser Grasen, so wie auch das Wappen der Hoelzel. Von Hoheneck, II. S. 720. und folg. Hammerschmidt, (Iloria stragae. p>. 730. 8pe- nor, beralcl. II. o. 101. Imbol, bloiit. broc. Gauhe, II. 1179 — 86. Zedler, 46. B. 267—270. Siebmachcr, I. Th. 20. N. 3. V. Th. 10. N. 2. VI. Th. 12. N. 6. Brandis, tyroler Ehrenkränzl. 94. Das Fa- bier-Geschlecht der Trautmanns- dorfer, aus des Freiherr» von Stadel stcyerisch. Ehrcnsp. durch Ritter von Kalchbcrg mitgetheilt in Hormeyers Frhrn. von Hor- tenburgs Archiv für Geograph. ?c., VIII. Jahrg. 322—26. Harrmanns Samml. ^Ilgom. gou. Ilauclb. I.'Ib. 873—75. Sci- fcrts Recht auf einander folgende Ahnen. Sinap, II. Theil. 264. Gothaischcr genealog. Hofkalend. 1826. 142. und folg. Schmutz, IV. 203. und folg. Eonvcrsat. Lexik. X. Bd. Von Schönfeld, Adelsschcm. I. 38 — 41. Masch, 174—76. Der sogenannte Kampfbrief K. Ludwigs von 1336 über d. ältern Adel derselben v. den Frauenbergern steht in Müllers Reichstags - Thcatr. Vorstell. S. 104. und in Drümmcls Lvrp. log. . 2l4. Dö- derlcins Nachr. von dem alten Hanse der M. v. Ealatin. (lag. II. §. 19. blot. o. x. 94. Zedler, 46. S. 610. Treunstein, Trcwenstain. Ein langst erloschenes Geschl., das die in Steuermark gelegene Herrschaft dieses Namens besaß, die nachher in den Besitz der v. Stubenberg kam, welche solche an die Freiherren von Thanhau- sen verkauften. Schmutz, IV. 213. und folg. Treutler v. Traubenberg. Die Brüder Franz Carl u. Ant. Aloys, wurden 1804 mit obig. Zusätze nobilitirt. v. M. E., 474. Treven. Diese sollen ein gleichnamiges Gut bei Marburg in Steyermark besessen haben, und kommen darin von 1168 — 1180 vor. Schmutz, IV. S. 214. Triangi zu Lsttsch und Madernburg. Der vberöstrci- chische Regierungsrath und tyro- ler Landmann, Franz Hierony- mus, wurde im I. 1781 Freiherr. von M. E., 109. Siebmacher, IV. 182. N. 3. Tribolet. Der k. baierische Capitain der Schweizer Garde Jean Jacques T. aus Ncufchatel gebürtig, erhielt den 8ten Oktober im Jahre 1693 ein Adcls- diplom. R. von Lang, 673. Trieben. Ein erloschenes stey- ermarkisches Geschlecht, das im 12tcn Jahrhundert einen gleichnamigen Markt besaß. Schmuh, IV. 216. Triebeneck — Trockau. 663 Triebeneck. Diese Freiherren besaßen die gleichnamige u. die schwarzeustcinische Herrsch. Eras- mus von T., wurde den Listen Mai im Jahre 1616 in d. Frei- hcrrcnstand erhoben. Schmutz, IV. 216. und s. Siebmachcr, I. 49. N. 12. Triebenfeld. Am 14. November im Jahre 17S3 ist dem Kriegs - u. Forstrath Peter Friedrich T. zu Krotoszyn der Adel erneuert und bestätigt worden. Tricntner. Im I4tcn und I5tcn Jahrhundert besaßen sie die Herrschaft Lind, den Thurn zu Niederpuchs und andere Guter um Puchs. Schmutz, IV. 216. Triller. Zwei Brüder, Ab', kömmlinge Georg Schmidts, dessen Name in Triller verwandelt wurde, weil er den sächsischen Prinzenräubcr Kunz von Kau- sungen nach seinem Ausdrucke mit dem Schirbaum weidlich getrillt hatte, erhob K. Rudolph a. 28. Januar im Jahre 1592 in den Adelstand und gab ihm ein auf jene That sich beziehendes Wappen, welches in Vnsszii blagio XauHunAensi in Kupfer gestochen zu sehen. Trimberg. Ein altes, zm erst im Jahre 1137 in Urkunden vorkommendes, aber im I. 1376 schon ausgestorbenes gräfliches Geschlecht, das seinen ursprünglichen Sitz in Weringau an der linken Seite der fränkischen Saale gehabt hat. Zedler, 45. Bd. 776. Siebmacher, IN. 129. N. 2. Biedermann, R. W. Tab. 442. B. Salvcr, S. 2V8. 221. 406. I. A. v. Schul- tes, diplomat. Gesch. d. Neichs- dynasten v. Trimberg, mit XVII. Beilagen in s. Neuen diplomat. Bcitr. zur fränkischen u. sächsischen Gesch. I. Th. Bayreuth, 1792. gr. 8. 1—70. Trippenbnch. Ein in den kaiserlichen Erblandcn u. in Böhmen seßhaftes ritterliches Geschl., woraus der Forstmeister zu Po- diebrad , Dominik und sein Bruder Franz, Kammerfouricr im Jahre 1705 die Bestätigung des alten Reichsritterstandes erhielten. Rcdels schensw. Prag. S. 128. Zedler, 45. Bd. 369. von M. E., 217. Trivn. Der aus Italien gebürtige Hofrath Johann As- kan T., wurde im Jahre 1722 in Baiern geadelt, und der k. baicrische Kriegsminister ?c., den 3ten December im Jahre 1816 in den Grafenstand erhoben, u. am 7ten desselben Monats im- matriculirt. R. von Lang, 574. und Suppl. 28. Trnkn von Eschcndorf. Der Postmeister zu Snyatin, w. im Jahre 1786 galizischer Ritter mit von E. von M. E., 217. Trochle. Ein lüneburgisches wahrscheinlich ausgcstorbeneS Geschlecht. Blos nach einem Siegel von 1312 und einer Kirchenfahne beschreibt kürzt, ihr Wappen. B. Meding, III. N. 857. Trocknn, Grosstrockau. Ein fränkisches, im ehemalig. Can- ton Gcbürg immatriculiries reichs- freiherrliches Geschlecht. Biedermann, G. Tab. 98 —106. Zedler, 11. B. 1038. 604 Troeltsch - Troeltsch. Eine baicr. seit dem Jahre 1764 eidliche Familie, aus welcher der R. Bicar. Hvfgcr. Assessor vom Cburf. Karl Theodor den Isten October im Jahre 1799 ein Frcihcrrcndipl. für sich, seine Brüder u. Bettern erhielt. R. von Lang, S. 264. Beischlags Beitr. z. nörd- lingischcn Geschichte. 446 — 607. Trondlin voir Grciffeiu egg. Der vordcrvstreich. Salz- Contrahent Johann Adam T., wurde im Jahre 1707 mit von G. nobilitirt. von M. E.» S. 476. Trohe. Eine gegen d. Mitte des 17ten Jahrhunderts mit Philipp Heinrich ausgestorbcne rheinische reichsfrcihcrrliche Familie, die schon im Jahre 1264 bekannt war. Bon Hattstcin und Siebmachcr rechnen sie unter die hessischen Familien. Humbracht, Tab. 226. Gauhe, 1. 1911. Zcd- ler, 46. B. 2066. Siebmacher, I. Th. 136. N. 6. Von Mc- ding, I. N. 881. Troilo v. Rofrcdo, (Roc voredo). Eine sehr alte schlc- sische Familie, die aus Tyrol im l4ten Jahrhundert schon nach Schlesien gekommen, und sich noch von ihrem alten daselbst gelegenen Rittersitz R. nennt. Si- nap, II. 1066. Gauhe, I. 1911. II. 1869. Zedlcr, 45. Bd. S. 1079. u. f. Troilo von Troiburg, Rovorcdo u. Iscia. Der oberostreichische Hof-Kammerrath und Salzmayr zu Hall in Tyrol, Carl Joseph T., wurde im Jahre 1746 Freiherr, von M. E., 109-. - Troschke. Troiseu auf U?clsa. Eine ausgestorbcne meißnische Familie, die ihre Besitzungen im Amte Tvrgau hatte. Knauths ITode. ^li.^n. 684. Zedler, 46. Bd. 1081. Troja und Moutprcis. Besaßen die Herrsch.. M. u. waren Erbschenkcn des Patriarchen zu Aquileja im 13ten und 14. Jahrhundert. Schmutz, IV. S. 221. Troje, Tro)?e von der Woldendurg, rvoldcubcrg. Ein sehr altes pommerisch. Geschlecht, und eins von den 12 Vierherrcn, welche man jahrlich in den Fürstenthümcrn Sachsens erwählt hat. Benno von T. soll um das Jahr 996 Bischof der Sachsen gewesen seyn. Micräl, Änlich. ?omer. Tom. VI. pag. 381. Zedlcr, 46. B. 1078. u. 1228. und folg. Gauhe, I. S. 1917. und II. 1189. Trojcr v. Tro)>erspcrg. Johann Baptist T., wurde im Jahre 1718 mit von T. nobilitirt. von M. E., 474. Trostl. Der Hauptm. Gustav Michael und sein Bruder Franz Zaver, Polizei-Commissär wurden im Jahre 1738 in den Reichsadelstand erhoben, und d. erstere im Jahre 1793-Ritter. v. M. E., 274. und 218. Troschkc, Truschke, Droscht d'e, Droscke. Ein märkisches und schlesisches Geschlecht, das im I. B. 298. irrig unter Drose ausgeführt ist. Außer dem daselbst Angeführten ist hier noch Folgendes nachzutragen. Sein Freiherrenstand wurde den 18ten Troschke — Troyer. 606 Marz im Jahre 1797 vom K. von Preußen rcnovirt. Zedler. 7. Bd. 1476. I. G. Möllers genealog. Nachr. von dem hoch- adlichcn Geschlechte d. v. Troschke. Crossen, 1711; ein Mscpt. Bon Meding, III. N. 868. Troschke i>. 2voscinverth. Siegmund Friedlich T. u. R., wurde im Jahre 1724 böhmisch. Freiherr mit von R. von M. E., 109. Trost. Eine ausgest. meklcn- burgisehe Familie, deren Wappen mit dem der von Hunger viel Achnlichkeit hat, und die nach 1606 wenigstens uns in Urkunden nicht vorgekommen ist. Von Meding, I. N. 901. Trotha, Trote, Trott, Trott«'., Trotte. 1) Aus die-- ser Familie machen Einige, als Gauhe am a. V. zwei verschiedene, indem sie die zwei erstern Benennungen der anhaltisch, u.- magdcburgischen, die 3 letztern aber der hessischen Familie geben. Es erhellt aber theils aus d. Gleichheit der Wappen, theils aus der Gcsammtbclehnung des ganzen in Anhalt, Magdeburg, Ehursachsen, Hessen und Ucker- mark verbreiteten Geschlechts, n. aus dem Familien- Verein vom Jahre 1687, daß alle zu einem Geschlechte geh.örcn, wie Grundmann schon in der Vorrede zu seiner uckcrmärkischen Adelshistorie N. 8. bemerkt. In ältern Zeiten werden sie auch Drat, Dradt geschrieben gefunden, welchen Namen aber Wolfgung im Jahre 1362 auf dem Turnier zu Bambcrg zuletzt geführt hüben soll. Dreyhaupt, II. 219. N. 118. Uechtritz, Geschlechts-Erz. I. Th. 76. Tab. Beckmanns A. H. VII. Th. 278 — 280. II. S. 964. Höpping, clo in-nA- niunr. .437. Wappen. Siebmacher, l. 170. N. 13. Steinmetz, Ursprung des röm. Ußlar w., wo^ ein Stammregister des Geschl. Zedler, 46. Bd. S. 1208 — 16. Hartmanns Samml. Gauhe, I. 1912—46. Lüdersens Sammlung. — 2) Der Kammer-Gerichts- Beisitzer Adolph von T., wurde im Jahre 1778 Reichs - freihcrr. von M. E., 109. — 3) Der Oberlieutcnant Earl von T., wurde im I. 1811 Ritter, von M. E., 218. Trottn, Troth«i, genannt Tuenden. Eine meißnische Familie, welche ihren Beinamen v. einem'festen, in Letten unweit Riga gelegenen Rittersitz führt, uno von der wir eben so wenig als Gauhe, I. 1916. sagen können, ob sie zu einer der vorgenannten mitgehört, oder nicht. Knauth, Urollovm. Nissn. Gauhe, a. a. O. Hartmanns Sammlung. Trosscr. Eine grast., aus Luxemburg stammende tyrolcr u. östreichische sehr alte Familie, deren Stammvater im I. 1268 gelebt, und dessen Abkömmling, der kaiserliche Gehcimcrath Ey- riacus um das Jahr 1660 die freiherrliche, dessen Sohn Franz Ant. aber die grast. Würde auf s. Geschlecht brachte. Bucelin,8le>ri- mal. U. IV. Brandis, tprolcr Ehrenkranz. II. Th. Gauhe, I. Th. 1916. Zedler, 46. B. S. 1229. Gcncal. Handb. 44. Genealog. Taschenb. der Grafen, 606 s Troyff 1826. 128. u. f. Siebmacher, 0. Th. 39. N. 7. Troyff. Eine freiherrl. Familie, welche aus dem Hcrzog- thum Jülich stammt, und wovon ein Zweig dermalen im Kö-! nigreich Würtemb. ansessig, übrigens in Meißen auch begütert ist. Seine ununterbrochene Stammreihe fängt mit Ernst von T. an, der im Jahre 1497 auf seinem Ritterguts Glitschen in Meißen starb. Das Geschlecht zahlt unter seine Ahnherren den churs. Oberstallmcister Hans von T., welcher bei dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen in großem Ansehen stand, u. Hans Ernst von T., sächs Kammerdi- rector, der sich durch seine Gelehrsamkeit besonders auszeichnete. König, I. Theil. 999. Knauths kroclr. ülian. Honns coburgi- sche Chronik, ll. Th. 164. Gauhe, 1. 1917. und f. Zedler, 46. B. 1236. Ranfts genealogische Nachr. IV. Bd. 266. Müllers sachsische Annalen. 480. Von Uechtritz, diplom. Nachr. II. Th. 164—160. (vom Jahre 1634— 64.) Von Mcding, I. N. 882. Meine Samml. Truchseff. Diesen Namen setzen verschiedene Familien, die ein Truchscssenamt bei ihren Landesherren führten , ihren Geschl. Namen vor, ja Einige, zum B. die Truchscssen bei den Marg- grafcn zu Meißen, ließen ihren Familien-Namen fahren, und behielten blos den eigentlichen Amtsnamen bei. Gauhe, I. S. 1918., so wie auch Zedler, 46. Band. S. 1246. bemerkt, daß man deren in die 40 zähle, da- - Truchseff. von aber die meisten ausgestor- bcn sind. Außer einigen Schweizer Familien, von deren Familien - Gliedern auch etliche in Tcutschland lebten, z. B. von d. > Tr. zu Diescnhofcn , Kyburg, Rheinfeldcn, Wolhausen, deren Wappen Siebmacher, I. 196. N. 11. S. 197. N. 7. II. Th. 87. N. 3. S. 140. N. 11. gegeben, giebt es: 1) In Baiern, Tr. von Eggenmühl und Gronsbcrq, s. d. A. — 2) In Franken, von Baldcrsheim, Henncbcrg, Holenstein, Jnfeld, Kemnattcn, Pommcrsfelden, Ricneck, Wetz- hauscn, Wildburg- Stetten. — 3) Im Mcißnischep, von Bor- na und Wellerswalde. — 4) In Oestreich, v. Goetzrsdorf. — 6) In Schwaben, von Diescnhofcn, Hcimerdingen, Hoesingen, Kühlenthal, Reinseiden, Ringingen, besonders im Würtemberg. von Stetten. — 6) In Steycr- mark, von Emerbcrg. — 7) In Zollern, die Truchs. von Siegmaringen. Truchseff vou Balders^ heim. Eine Familie, die in d. vormaligen fränkischen Rittercan- ton Ottcnwald begütert war. Salver, 433. Biedermann, O. Tab. 420. und s. Siebmacher, I. S. 102. N. 7. Truchseff v. Borua. Eine meißnische Familie, die um das Jahr 1200 vorkommt. Historie der Tr. von B. von 1200 — 1287. in Kreysigs Beitr. z. Historie der sächs. Lande. III. Th. 66 — 69. Zedler, 46. B. 1247. und folg. Horns sächs. Hand- bibl. I. Th. 109—129. Knauth ?roclr» Man. p>. 684. Gauhe, Truchsess v. Bumersfeldbn I. 1919. Peckenstein, Tlregtr., Saxon. p. 12V. . i . Truchsess von Bumerss feldcn, s. T. v. ^poinmcrs^ seiden. Truchsess von Diesseicho- fcn, Dlsenhovcn. Ursprünge lich aus der Schweiz, aber auch in Schwaben seßhaft, und sind eigentlich eine Nebenlinie d. schwäbischen Truchscsscn. Bucclin,8tem- wat. I-. I V. 57. Zedler, 46. B. Seite 7. 124. Siebmacher, II. Th. 87. N. 3. Truchsess v. Eggenmühl. Ein baicrischcs Geschlecht. Siebmacher, II. Th. 55. N. 14. Truchsess von Vimerbcrg, Emersberg. Ein ausgestorbenes Geschlecht, das in Steyer- mark das Erbtruchsessenamt hatte, und aus dem Friedrich Tr. von E. im Jahre 1441 Erzbischos z. Salzburg war. Spangcnbergs Adclssp. I. Thi 206. Spencr, Hi«t. iiwign. p. 35V. V. der Veranlassung ihres Adels in N. 74. des Freimüthigen v. Jahre 1317. 296. Von Meding, 1. N. 883. Siebmachcr, II. Tb. 44. N. 3. Zedler, »5. Bd. S. 1249. Meine Samml. Truchsess von Goeycrss dorsf. Ein östreichisches, wahrscheinlich ausgcstorbencs Gcschl. Zedler, 46. B. 1249. Truchsess v. Gronsperg. Ein baierischcs Geschlecht, nach Siebmacher, II. 67. N. 11. aber Wig. Hund hat dasselbe nicht. Truchsess von Heimertinü gen. Ein altes schwabisch. Geschlecht. Zedler, 12. B. 1133. und f. 45. B. 126V. — Tr. v. Kühlenthal. 607 Truchsess von Hennebcrg. Diese sollen im Jahre 1643 nach Hattstein ausgestorbcn, und doch im I8ten Jahrhundert ein Veit Ulrich noch coburgischer Hofmar- schall gewesen seyn. Darüber fragt Müller im A. A. der D. 1821. 3479. an, und S. 3711. wird darauf geantwortet v. V. swahrschrinlich Vuspius.) Biedermann, B. Tab. 262. u. f. Hoenns coburgischc Hist. I. Th. 96. 254. Von Haustein, II. 447 — 60. Schannat, Elient. VulcI. 168. Siebmachcr, I. Th. 1V2. N. 15. Salvcr, 406. 624. 53. Von Meding, I. N. 884. Zedler, 46. B. 1260. Truchsess von Hoefiugen, Hcfingen. Eine adlichc Familie in Schwaben, die schon 969 zu Mersedurg, 1165 zu Zürch, 1311 zu Ravcnsburg turnirt haben soll. Gauhe, I. 1920. Bu- cclin, Stemmat. ?. IV. Zedler, 456. 1256. Siebmachcr, I. Th. 116. N. 9. Truchsess von Holcnstein. Eine fränkische Familie, deren Wappen von der auch fränkischen Familie der T. von Bal- dersheim verschieden ist. Siebmacher, II. Th. 8V. N. 7. Truchsess v. Iufeld. In Franken, wahrscheinlich ausgestorbcn, aus der Hans Tr. von I. bei Ch. Joh. Friedrichs Gefangenschaft im Felde am 24. April 1647 mit war. Hönns coburgische Histor. II. Th. 159. 272. und 300. Zedler, 46. B. 1247. und 1260. Truchsess von Rülenthal. Eine schwabische Familie. Siebmacher, II. 84. N. 3. 608 Truchscss v. Kemnaten Truchscss von Rcinnaten. Man s. den I. Band d. A. L. 644. und noch Zedler, 15. B. 432. auch 45. B. 1251. Truchscss von pommcr- feldcn, Bomersseldcn, Bus inersfcldcn. Ein im I. 1710 mit Friedrich Ernst ausgestorbenes frankisches altes, schon im 13tcn Jahrhundert vorkommendes Geschlecht. llel^ioii, bllimxch. nobil. eaol. Nog. 5oanuis Her. Noguut. 'I. II. P. 334. und f. Hönns coburg. Hist. II. Th. 97. Bon Falkenstcin, ^mral, I^ouc!- j-av. IV. Nachl. 335. Pastorii d'canoon. rocliv. Salver, 323. 360. 363. 397. Ritters evang. Denkm. der St. Franks, a. M. 41. und s. Doderlcins histor. Nachr. v. d. M. von Calatin, 369. Von Hattstein, il. Th. 451—53. Biedermann, St. Tab. 251 — 57. Zedler, 45. B. S. 1251. und s. Gauhe, I. 1921. Siebmachcr, I. Th. 101. N. 5. Bon Meding, I. N. 885. Truchscss von Ahcinfcls den. Eine schwäbische Familie, aus welcher einer im I. 1676 als d. Ordenscomthur zu Frankfurt am M. lebte. Zedler, 45. B. 1252. Gauhe, I. B. 1819. Ich'Klisii Lliron. La.-sil. p. 396. Tyroff, II. Ausg. 131. Truchscss v. Ricneck. Eine frankische Familie, deren Wappen von den andern der Tr. in Franken auch verschieden ist. Siebmacher, II. Th. 72. N. 4. Truchscss von Ringingen. Eine schwäbische Familie. Siebmacher, kl. 100. N. 1. Truchsessvon Schlotheim, s. Schlo Heim. — Tr. v. Wetzhausen. Truchscss v. Sydau. Von einem im Churkrcise gelegenen Rittcrgnte also genannt! Gauhe, I. 1919. u. f. Zedler, 45. S. 1247. Truchscss von Sigmarms gen. Eine alte abgestorbene Familie im F. Zollern. Zedler, 45. B. 1252. Siebmachcr, 11. Th. 96. N. 11. Truchscss von Stcttcn. Eine schwäbische Familie. Zedler, 45. Bi 1252. Siebmacher, II. S. 86. N. 1. ' Truchscss von Maldburg s. Malddurg. Truchscss v. Mcllcrswals de, MilderStvalde. Ein nieiß- nisches Geschlecht, aus d. Ernst von W. im Jahre 968 auf dem Turnier zu Merseburg erschien. Peckenstein, Tiieal. 3ax6n. 110. Horns sächs. Handb. 150. Gauhe, I. 1919. Zedler, 45. Bd. 1247 — 52. Estors Ahncnpr. 406., wo er dieses Geschlecht Tr. von Born u. W. nennt. Schan- nat, lllieot. Fulcl. p. 163. Ru- dolphi , Ilcnalcl. ouiios. 178. Siebmacher, 1. 161. N. 1. Bon Meding, 1. N. 886. Truchscss von Metzhaus scn. Ein sreiherrliches, z. Theil gräfliches Geschlecht in Franken, das auch in Baicrn und ehedem im Gothaischen seßhaft gewesen, seinen Stammsitz gleiches Namens eine Stunde v. Schwcin- furt hat, und das schon in der erstem Hälfte des 13ten Jahrhunderts vorkommt, und aus d. einer, Martin, im Jahre 1477 Großmeister des t. Ordens war. In Barern ist der Freiherrcnst. durch Lehnbriefe nachgewiesen. Bie- Truchsesf — Trügleben. 609 dermann, B. Tab. 164 — 209. G. Borrede N. W. u. O. Sup- hlcm. Bon Hattstcin, II. 483 — 499., und Lupplem, revis. 1'. I. 66. u. f. Bucelin, Ltom- mal. U. I. p>. 260.> Gryphii, vom Ritterorden, 86. Adels d. und s. Altcrth. III. Theil. 773. Schannat, (llieut. b'nlcl. p. 168. Gleichenstein, N. 93., welcher ein von den beiden beim Siebmacher und von Meding gegebenen und beschriebenen Wappen ganz verschiedenes, seiner kurzen v. 1334—1664. gehenden Stammtafel vorgesetzt hat. Gauhe, I. 1922. und folg. Zcdler, 65. B. 1446 — 43. Siebmachcr, I. Th. 101. N. 10. IV. Th. 6. N. 6. V. Th. 28. -N. 4. Bon Meding, I. Th. N. 387. und 88. Tyroff, II. 134. 196. R. von Lang, Suppl. 73. u. 74. Sal- vcr, 263. 266. 277. 286. 287. 296. 298. 323. 332. 379. 387. 429. 443. Sinap, II. 266. u. folg. Truchsess von wildburg- stettcn, s. wildburgsletten. Truchsess v. Wildeck, s. Wildeck. Truchsess v. wildenheit, s. wildenheit. Truchsess v. Wolfeck. Ist eine Linie der Tr. v. Waldpurg. Zedler, 62. B. 1447. u. f. 1456. und ff. Truchsess von ?eil. Eine Linie des Gr. von Waldpurg, s. d. A. Waldburg. Truhendingen, -Hohen- drucndingcn, -Hohen Tru- Hedingen, Hohen- Drudin- gen, Hohen-Trudingen. Ein im Jahre 1408 ausgestorbenes u. Wand. gräfliches Haus, dessen Stammhaus das ohnwcit der Wernitz im Ricß gelcg. Schloß u. Zubehör gleiches Namens gewesen, und schon im 9ten Jahrhundert vorkommt. 1. Irr. (Ii-iinoni Ui-. eis dornlllbus ritz Truiienclin- gen, Ducum üleraniae üaero- clidus. (Ivl)ui-A, 1766. 4. et in Opusc. Vol. I. Lucä, Gra- sens. 1010. u. ff. V. Falkenstein, nordgauische Alterth. II. Th. S. 340. und ff. Dess. (Io6. elipl. I>IorclA. U. ^nalecla IVordgav. Prevcnhucber, Unnal. 8t)-r. 417. Zedler, 46. B. 1261—63. Gauhe, II. 1192. Trüber von Stcinfeld. Der Hauptmann Andreas T., wurde im Jahre 176^ mit von St. geadelt, v. M. E., 476. Trückel. Der Oberstlieutenant Ferdinand von T., wurde im Jahre 1776 Freiherr, v. M. E., 109. Trüebeneckh. Ein sicyermar- kisches Geschlecht, das im 17ten Jahrhundert ausgestorben ist, u. welches das gleichnamige «schloß (nicht aber das Stadtchen) besessen hat. Zedler, 46. B. 1264. Sicl»nacher> I. Th. 49. N. 12. Von Meding, III. N. 869. Trüglcben, Trugeleben. Ein ausgestorbenes thüringisches Geschl., welches das eine Stunde von Gotha gelegene Dorf gleiches Namens besessen haben mag, und woraus Wichmann de Trugeleben im Jahre 1271, und Heinrich von Trugeleben im I. 1327 in Urkunden vorkommt. Brückner, II. Th. 8. St. 69. u. folg. 39 61« Trümbach — Tschaburschnigg. Trüinbach. Eine sehr alte fränkische Familie, die sich in ältern Zeiten Trübenbach, Drum- bach und Trücmbach genannt, davon der erste Hartard von T. in Urkunden i. Jahre 1336 vorkommt. Sie gehörte ehedem z. Reichsadel in Buchen, und spater zur vormaligen Neichsrittcr- schaft Rhön- Werra in Franken. Ihr Stammschloß gleiches Namens liegt nahe bei Wehrda in Ruinen. Biedermann, R. W. Tab. 350. Neues genealogisches Handbuch, 1778. 213. N. Hatt- stein, III. Supplem. 146. b. et e. Siebwacher, I. 103. N. 13. Trüppenbach. Die Brüder Dominicas und Franz von T., wurden den 7ten October im I. 1706 in den böhmischen Nitter- stand erhoben. Trüyschlcr, Trütschler. Ein altes meißnisches Geschlecht, das den Beinamen von oder z. Falkenstein führte, einem Schloße das es besaß. Zuerst kommt Conrad T. in einer Urkunde v. Jahre 1305 vor. Hönns cobur- gische Hist. II. Th. 153. Sinap, II. Th. 1067. Schöttgens diplomatische Nachl. der Hist. v. Obersachsen. 9— 12. Th. Gau- he, I. Th. 1923. und s. Zed- ler, 46. B. 1271 —73. Siebmacher, I. 164. N. 2. Trützschlcr v. Bichelbcrg. Eine voigtlandische Familie, welche von der vorigen im Wappen verschieden, auf Stein und Leimitz bei Zwickau gesessen, im Jahre 1632 aber ausgestorben ist, worauf ihre Güter an die Grasen von Schönburg gefallen sind. Zedler, a. a. O. Nachr. von den Trützschlcrn v. Eichelberg zu Stein, in Klotzschens u. Grundigs Samml. zur sachsisch. Gesch. , I. Th. 277. und folg. C. G. G. kleine Nachlese und Anmerk. zu der Geschichte des Geschlechts der Trützschler v. Eichelberg, besonders aber Hilde- brands von Tr.; ebend. II. Th. 364. Trunkh v. Gucttcnberg. Der Stadtrichter zu Wien, Johann Laurenz T. von G., erhielt im Jahre 1708 die Bestätigung des Adelstandes, von M. E., 475. Truppach. Ein frankisches ausgestorbenes Geschlecht, d. ehedem in den vormaligen Ritter- Cant. Gcbürg begütert war. Biedermann, G. Tab. 375 — 76. Von Hattstcin, II. Suppl. 73. und folg. Siebmachcr, I. 103. N. 13. Truzettel v. Vvicscnfeld. Der Rittmeister der ersten Arci- eren-Leibgarde, Wilhelm T., w. im Jahre 1819 mit von W. ge> adelt, von M. O., 276. Trzinski von Trczince. ^ Eine alte schlcsische Familie, die aus Pohlen stammt. OkolZki, Orb. Pol. T'. 3. Sinap, I. 982. II. Th. 1068. Gauhe, II. Th. 1194. Zedler, 45. Bd. S. 1358. Siebmacher, I. Th. 74. N. 7. Lschabcliyki. Ein graflich. Geschlecht, davon einer im I. 1710 kaiserlicher Kämmerer war. Geneal. jetztleb. Haupter D. 2. Th. 366. Zedler, 45. Bd. S. 1359. Tschaburschnigg. Die Brü- Tschammer — Tschcrny. 611 der Ts., wurden im Jahre 1716 nobilitirt. von M. E., 476. Tschannncr. Diese sollen v. dem von Bibersteinischen Gcschl. abstammen, und sind von sehr altem Adel. Ihr Rittcrsitz mag das im oberstrclitzer Kreise gelegene Gut T. oder Zschammer gewesen seyn. Sie kommen i. I. 1431 vor. Eine Linie schreibt sich T. u. Osten; aus dieser wurden die Bettern Ernst u. Heinrich Oßwald den 8ten Juli im Jahre 1726 Freiherren, n. als solche den 2ten September desselben Jahres prasentirt. Sinap, 1. Th. S83—98. II. Th. 1069 — 71. Beckmanns anhalt. Historie. Vli. Th. Tab. d. Gauhe, I. 1924. Zcdler, 46. Th. 1360 — 65. von M. E., 109. Sieb- machcr, I. Th. 50. N. 6. Von Meding, III. N. 860. Tschclo, Czclo von Czie- chonny. Eine schlcsische, sich auch Mleschker nennende Familie, die aus Mahren gekommen. Heinrich Ts. kommt schon i. I. 1484 vor. Paprocii 8peo. Uo- rav. t. 226. 403. Luca, schles. curieus. Merkw. 1857. und f. Gauhe, I. 1926. Siebmacher, I. 75. N. 3. Zcdler, 45. B. 1369. u. f. Sinap, I. 990. Tschepe. Ein schlesisch. Geschlecht, das besonders im F. Oelß begütert ist, und aus dem der Gutsbesitzer Dav. T. mit seinem Bruder Johann Heinr. im I. 1702 den 16ten März böhmischer Ritter mit dem Beinamen v. Weidenbach wurde. Sinap, I. 990. Dcss. OI.. II. Von Meding, III. N. 862. Schmutz, IV. 225. Gauhe, II. 1194. Prcvenhueber, ^nual. Lt^rens. 337. 345. und 47. Zcdler, 46. B. 1371—72. Valvasor, Ehre des H. Krain. II. B. Hartmanns Samml. Tschcrinng von Gudenitz, Chudeniy. Ein uraltes böhmisches, aus königlich. Stamme entsprossenes Geschlecht, das mit den von Schwichow und Nie- senberg eines Herkommens ist. Johann Carl von T., wurde d. 12ten Januar im Jahre 1662 böhmischer Freiherr, und Tcheo- bald Protiaca von T. den 28. October im Jahre 1660 ebenfalls Freiherr, und früher schon den 23sten Juni im I. 1644 Hcrr- mann T. von Th. Graf. Hartmanns Samml. Tscherny Ein schlesisch. Geschlecht. Joachim von Tscherny lebte im Jahre 1567. Gauhe, II. 1195. Sinap, I. 992. und folg. Sicbmacher, I. Th. 63. * 39 612 Tscherny — N> IS. Von Meding, III. N.> 863- Tscherny von Bdelinnth. Der Criminalrath zu Bcraun, Jacob T., wurde wegen seiner Magistrats-Dienste ?c. im Jahre 1797 mit von E. Ritter, v. M. N.. 160. Tschesch, Tz eschen, Tsche- schow. Ein sehr altes schlesi- .sches, böhmisches und niederlau- sitzisches Geschlecht, aus d. Con- rad de Tscheschow im I. 1321 in liegnitzischcn Urkunden vorü kommt. Balthasar und Caspar von T. besaßen im Jahre 1478 die Herrschaft Ämtitz bei Guben, und wurden wegen gebrochenem Landfrieden in die Acht erklärt. Luca, schles. Denkw. 609. Gau- he, 1. 1926. und f. Zedler, 46. B. 1374. Sinap, I. 991. II. 1071. Siebmacher, I. Th. 69. N. 2. Von Meding, III. N. 864. Tscheterrvang, sctterwang. Ein schlesisches Geschlecht, das im Jahre 1366 zuerst vorkommt. Sinap, I. 993. II. Theil. 671. Zedler, 61. Bd. 871. Siebma- cher, I. Theil. 60. N. 8. Von Meding, III. N- 866. Tscheterwiy. Ein schlesisch. Adel. Sinap, I. 993. Siebmacher, I. Th. 62. N. 11. Von Meding, III. N. 866. Tschetschke. Ein schlesisches Geschlecht. Sinap,!. 993. Siebmacher, Seite 48. N. 16. Von Meding, III. N. 867. Tschey, Tschoetscken. Ein schlesischer Adel, der schon i. I. 1692 in mannlichen Familien- Gliedern erloschen ist. Brandis, tyrol. Ehrenkr. II. Th. 97. Si- Tschirnhaus. nap, I. 993. Siebmacher, III. 98. N. S. Von Meding, III. N. 868. Tschctzwitz. Ein schlesisches, von den von Tscheschwitz auch im Wappen sehr verschieden. Geschlecht. Sinap, I. 994. Siebmacher, II. 49. N. 13. Von Meding, III. N. 869. Tschiaska v. Sternstem. Der Physicus und königl. Richter Ferdinand Joseph zu Kö.n'g- gratz, wurde im Jahre 1734 in den böhmischen Adelstand mit v. St. erhoben, v. M. E., 476. Tschiderer v. Gleiffheim. 1) Der Landschafts- Sccretar, Hans T. in Tyrol, erhielt vom K. Ferdinand II. den 9. April im Jahre 1633 ein AdelSdipl. R. von Lang, 674. Siebmacher, IV. Th. 182. N. 1. — 2) Der tyrvlische Landmann Joseph Ignatz Anton T. von G., wurde im Jahre 1734 in den Rcichs- und erbländischen Freiherrenstand erhoben, von M. O., 91. Lschirnhaus, Tschirnhauü scn. Ein adliches, freiherrlich., und grafliches Geschl. in Schlesien, Oberlausnitz u. Böhmen, allwo es, wie Sinap sagt, seinen Ursprung im Jahre 667 genommen haben soll, dem Gauhe aber widerspricht. Zu Anfang d. 17ten Jahrhunderts wurde es in den Freiherrenstand erhoben, und der Freiherr Siegmund Ts. wurde den 29stcn Mai im I. 1721 böhmischer Graf. Sinap, l. Th. 994. II. Th. 264. Siebmacher, I. Th. 60. N. 3. IV. Th. 10. N. 9. Spcner, l'Imor. m«ißn. Von Meding, III. N. 870. Lucä, schles. Merkwürd. Tschirsch Zucher. 613 1658. Gauhe, 1. 1328 — 31. Zedler, 46. B. 1378 — 84. von M. E., 34. Tschirsch r>. Siegstätten. Der Districts-Director Franz Joseph T., wurde im Jahre 1778 mit von S. Ritter, v. M. E., 218. Tschirsky, TscherSke, Tschers - ky. Eins der ältesten schlesischcn und böhmischen Geschlechter, das aus Pohlen stammt. In Schlesien soll es im Jahre 1607 sich ansessig gemacht haben. Sinap, I. 1000. II. 1075. Luca, schle- sische Merkw. Pfeifer, Schaupl. d. alten Adels in Mahren. Zed- ler, 45. B. 1386. Gauhe, I. 1931. Sicbmacher, V. Th. 75. N. 1. Von Meding, II. Th. N. S02. Tschischwiy, Tschischüt;, Tschoeschwiy , Tschotwiy, Tschuschwiy u. Tschosswitz. Eine sehr alte schlcs. Familie, die sich unter Zacho in Böhmen, nachher in Meißen, endlich in Schlesien niedergelassen, und in Sachsen ihr Stammhaus gleich. Namens im Stifte Merseburg hatte. Sinap, I. 100l. II. S. 1076. Sicbmacher, I. Th. 61. N. 13. Von Meding, III. N. 871. Gauhe, I. 1933. Zedler, 46. B. 1387. Tschoffcn. Der bürgerliche Handelsmann Engelbert T. in Wien,, wurde wegen Errichtung einer Knopf- ?c. Fabrik i. Jahre 1789 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 276. Tschoggl von Ruhethal. Der Cammeral - Verwalter der Staatsherrschast Seitz u. Eigen thümer der Herrschaft Sanegg in Steyermark, Joseph Anton Tsch., wurde im Jahre 1816 mit Edler von R. nobilitirt. v. M. O., 276. Tschnegg v. pichlheimb, Gi nunburg u. Mayenfeldt. Der Gutsbesitzer in Tyrol, w. im Jahre 1705 Reichs- u. im Jahre 1724 östreichischer Ritter mit Edler von. von M. E., S. 218. Tschusi. Der Stadtschreiber zu Brunegg, Johann Joseph, wurde im Jahre 1737 nobilitirt. von M. E., 475. Tubeuf. Eine aus d. Nvr- mandie stammende Familie, welche daselbst ihr gleichnamiges Stammgut, die Baronie T., hat. Ihr Freiherrenstand ist in Baiern bis zum Jahre 1751 zurück erwiesen. R. von Lang, 74. Tücher v. Simmclsdorf. Ein sehr altes seit 1140 bekanntes nürnbergischcs adlichcs Patrizier-Geschlecht, das die Bestäl tigung der Freiherrenwürde, vom K. in Baiern den 16ten April im Jahre 1815 erhielt. Biedermanns N. Tab. 493 — 526. R. und W. Supplcm. Tyroff. I. T. 2. Neues genealog. Handbuch , 1777. 340—42. besond. aber 1778. 217 — 20. Nachtr. 104 — 6. Siebmacher, I. 205. N. 10. VI. 21. N. 11. Zedler, 46. B. 1421. und folg. Wills nürnbergische Münzbelust., III. 162. IV. 79. 270. Siebenkeeß, I. Bd. 13. Heft. 23—25. N. von Lang, 253. Suppl. 74. u. folg. I. G. Tuchcrs summarsi sche Deduction von dem Alterthum , Turnier - Stiftsmaßigkcit, auch Reichs-Jmmedictat d. Ge- / 614 Tuchs — Tünzel. schlechts dcr Tucher von S. und Wintcrstein ic. Schwabach, 1764. Ivl. Tuchs v. Todtenfels. Die Brüder Andreas Sebastian und Franz Sebastian Martin, wurden den 18ten Januar im Jahre 1709 in den böhmischen Adelst, erhoben. Tuchsen. Eine Familie, welche jetzt im Preußischen lebt, u. mit Johann Ludwig v. T., Major der Infanterie am 6. Octo- ber 1731 den dänischen Adelst, erhielt. Dän. Ad. Lexik. II. Th. S. 228. Tuchsen. Der Major der schlesischen Artillerie-Brigade, w. den 14ten März im I. 1816 in den preußischen Adelstand erhoben. Tübingen. Seit dem Jahre 1000 gab es Pfalzgrafcn zu Tübingen, deren Stammvater Adal- bert hieß. Sein Abkömmt. Gottfried II. war der letzte Pfalzgraf, der mit Genehmigung s. Brm ders Wilhelms im Jahre 1342 Tübingen an den Gr. Ulrich IX. von Würtemberg verkaufte, von welcher Zeit an sie nur d. gräflichen Titel führten, bis dessen Nachkommen Georg Eberhard d. Sten Juli 1631 als der letzte f. Geschlechts starb. Herwig 'Ilie- atrum. gen. Zpener, Op. !>e- 1'alcl. p. II. 1. 2. e. 66. Hüb- ner, II. Th. 499. u. 600. Lu- cä, Grafcns. 676. Zedlcr, 45. B. 1622 —24. Wenks Hessische Laiidesgcsch. III. B. 242 — 76. Siebmacher, I. Th. 60. N. 12. Tüfserer. Diese besaßen die gleichnamige Herrschaft in Stey- ermark im 14. Jahrh. Schmutz, IV. 231. Tülsncr. Der darmstädtische Rath und Professor dcr Rechte zu Marburg, Gregor T. aus Leipzig, wurde vom K. Ferdinand III. im Jahre 1644 in d. Rcichsadclstand erhoben. Tümpling, Thümpling, Tnnpling. Eine alte thüring. Familie, deren gleichnam. Stammhaus bei Camburg gelegen, und aus dcr schon einer im I. 1319 Namens Albert verstorben ist. A. Fr. Glassei, ^.litiguitates 'Ibimplinginnae, oder Ehrensäule des Hauses Tümpling. 1716. 4. 3 Bogen. Sagittar, gleichensche Historie, 182. Gauhc, I. 1899. und folg. Zcdler, 46. B. S. 1619. und f. Von Meding, II. N. 903., welcher bemerkt, daß er das Wappen in kemcm Wappenbuche angetroffen, und nirgends beschrieben gefunden habe. Von Ucchtritz, V. Th. 137 — 216., wo eine Beschreibung des Wappens vorausgeschickt ist. Hart- manns Samml. Tüntzcl zu Vevnitzko. Böhmische Freiherren, die auch in dcr Niederlausitz seßhaft waren. Heinrich, Freiherr von T. war im Jahre 1640 böhmisch. Statthalter in der Niederlansitz. G>os- sers lausitzische Merkw. III. Th. 19. Gauhe, I. 1937. u. folg. Zedler, 46. B. 1626. Tüi'.zel von Tunzenhnm seil. Eine zu den vorig, nicht gehörige Familie, aus welcher der bekannte Rcchtsgclehrte,Pfalzgraf, zuletzt sächsische-Geheime- Rath um das I. 1646 stammt. I Gauhe, I. Th> 1938. Müllers Türck — sächsische Annalen, 318. Zedler, 45. B. 1626. Siebmacher, V. Th. 143. N. 7. rechnet das Geschlecht unter die Meißnischen. Türck, Türke. 1) In Jü- lich, Cleve und Geldern, wo sie nach dasiger Mundart Torken heißen. Spangcnberg, Adelsspicg. II. Th. Gauhe, I. 1933. Zedler, 45. B. 1629. — 2) Im Braunschweig. Lüdcrsens Sammlung. — 3) In Karnthen, die in ihrem Wappen einen Türken führen, weshalb Einige glauben, daß ihr Stammvater ein Türke gewesen sey, Andere, daß er einen Türken erlegt habe. Gauhe, am a. O. Zedler, a. a. Orte, 1626. Siebmachcr, V. Th. 61. N. 10. — 4) In Schlesien, wo sie im Licgnitzischen begütert sind. Sinap, II. 1079. Gauhe, a. a. O. Zedler, am a. O., S. 1627. — 5) In Schwaben, wo sie von ihrem Riltcrsitz sich T. von Namstcin genannt, und wovon einer, Carl Friedrich im Jahre 1703 noch lebte. Gauhe und Zedler, a. a. O. Türck v. Rroschwitz. Die sachsische Handbibl. S. 616. sagt, daß K. der Stammname sey, welchem aber d. Zedlcrische Ler., 45. B. 1717. u. f. widerspricht. K. Karl V. hat Christoph T. v. K., den churmainzischen, nachh. chursacbsischen Staatsminister in den Adelstand erhoben. Sein Epitaph steht zu Leipzig, wo er im Jahre 1547 verstorben ist. Gauhe, I. Th. 1933 — 36. Türckheim AU Altdorf rc. Dieses nach Sicbenkeeß, II. B. 55. und ff. bei dem ehemaligen Reichsritter-Cantvn Ortenau im- Türckheim. 61o s matriculirte ansehnliche Geschl. > stammt aus Elsaß. Seine ältere Geschichte ist bis in die Mitte des I5ten Jahrhunderts um deshalb dunkel, weil mehrere abließe Familien dieses Namens im Elsaß und angrenzenden Landen sich fanden. Eins dieser Geschl. ist die berühmte grafliche u. früher freiherrliche Familie, die sich meist mit einem D schreibt, das her auch S. 301. im Isten Th. dieses A. L. sie schon vorkommt, und über die mir noch einige - schriftliche Nachrichten für den «upplcmentband versprochen worden sind. Im Siebenkeeß wird am a. O. auch noch einer and. Familie dieses Namens i. Nber- elsaß gedacht, die dort auch schon im 12ten und 13ten Jahrhund, vorkommt, vermuthlich den Namen von einem Burglehn in d. vbcrelsaßischen Stadt TürckhPin führt, u. sich zuweilen auch Tü- ringhcim schreibt. Diese, besonders in und um Straßb. wohnende, durch Großhandel sich hebende Familie, erhielt im Jahre 1352 ein Adclserneucrungs, u. Wappen - Bermchrungs - Diplom. Ein Nachkömmling derselb., Johann IV. bekam im I. 1707 vom K. Joseph I. die Freiherren-Würde; früher u. zwar im Jahre 1247 kommt ein Conrad von T. als erwählter, aber in demselben Jahre auch verstorbener Bischof von Worms vor. Ein Wechsler, Johann von T. zu Straßburg, wurde im Jahre - 1782, und der Geheime- auch Staatsrath Ludwig von T., im Jahre 1801 Freiherr. Das im Tyroff, II. B. Taf. 131. gesto- 616 Türkail — Tundorf. chene und in? Siebenkccß, 67. beschrieben befindliche Wappen d. von T. hat r dem jetzig, gräflichen Wappen der Grafen von Dürckheim-Montmartin auch nicht die geringste Ähnlichkeit. Das beim Sicbinacher l. 123. N. 11. stehende ist in der Hauptfigur d. Schilds d. letzter«', ahnlich. Hunn bracht, Tab. Ichfi. Von Hatt- stein, I. Th. 349. ll. Theil. 2. Jchtcrsheim, elsaßische Chronik, I. 17. Gauhe, I. Theil. 1936. Zcdler, 46. Th. 1707. und f. Estors Ahnenpr. 103. Türkail v. Türkenthal. Der Capitänlieutcnant, Joseph T., wurde im Jahre 17S8 nn'k von T. geadelt, von M. E., 476. Türler. Der Obcrstwacht- mcister Hieronpinus T., wurde im Jahre 1774 geadelt, von M. E., 476. Tütticheroda, Tutchenro- de. Thüringer von Adel, die besonders im 16ten Jahrh, als schwarzburgische Vasallen vorkoin- men, und deren Güter beim Absterben des letzten Sprößlings, Hans Friedrichs von T. im I. 1676 am 24sten März als eröffnete Lehen an die Häuser Schwarzburg und Stollberg sielen; auch kam damals die ihnen zu Anfang des I6ten Jahrhunderts verpfändete Rothenburg wieder an Schwarzburg. Hessens Gesch. von Rothenburg, S. 24. und 61. Note 33 — 97. Akten, diesen Heimfall betreffend, bc- finden sich im fürstl. schwarzb. rudolst. Archiv. Tulondorp. Ein abgegangenes meklcnburgisches Geschl. Von Mcding, lll. N. 872. Tullcstete, (Tulstcdc, Tüll- stet, Tulllstetc, Doellstcdt). Eine thüringische Familie, welche daS 2 Stunden von Langensalz, im H. Gotha gelegene Dorf, Döllstadt ehedein besessen, und die zwischen 1208—1371 in Urkunden vorkommt. Brückner, I. Th. 7. St. 41. ll. Th. 3. St. 11. Zedlcr, 46. B. 1734. und folg. Tumberger. Sie besaßen d. Herrschaften Stcrmoll und Königsberg in Steycrmark im 16. Jahrhundert. Schinutz, IV. S. 232. Tumlirz. Der Hauptmann Adam Franz Anton Emanuel, wurde im Jahre 1767 geadelt, von M. O., 276. Tunuucr. Diese besaßen d. Thunauerhof bei Schacrmberg i. I4ten Jahrhundert. Schmutz,IV. 232. Tunstcl, Tunkl. Eine alte schlesische Familie, die im Lieg- nitzischen begütert, und nachher auch in den kaiserlichen Erblanden und in Böhmen sich niedergelassen hat, und die im I. 1480 in den Freiherrcnst. erhoben wurde. Balbin, Niso. Lo- Imm. Sinap, l. 1003. Redels sehensw. Prag. 129. Gauhe, 1. 1337. und folg. Zedler, 46. B. 1804. 1829. Tundorf. Freiherren in Franken, sind nicht, wie Einige wollen , Burggr. d. Stadt Schwcin- surt gewesen. Ihr Stammschloß dieses Namens liegt 5 Stunden von dieser Stadt, kam aber an die von Mvßbach. Schon im Tungede — Tuzzi. 617 Anfang des 12ten Jahrhunderts war einer aus diesem Geschl. Bischof zu Würzburg. Salver, 197. 203. Tllilgcde. Eine thüringische Familie, die 1303 —1438 vorkommt, und die von dem drei Stunden von Gotha und zwei von Langcnsalza, im Gothaischen gelegenen, lange schon den von Wangcnhcim gehörigen Dorfe Tüngeda, Tungidi, oder dieses Dorf von ibr wahrscheinlich den Namen erhalten hat. Schöttgens diplomat. Nachl. III. Bd. 314. und folg. Zedler, 46. Bd. S. 1809. Tuincchodsksi. Eine böhmische Familie, die wegen ihrer Güter auf den Landtagen mit zu erscheinen berechtigt ist. Nebels schensw. Prag. 123. Tuntlev voir Treuittfeld. Franz T., wurde wegen der in dcm siebenjährigen Kriege begleiteten FührungS - Commissärs - Stelle im Jahre 1760 mit von T. nvdilitirt. v. M. O., 276. Turatl. Der Oberstlieuten. Joseph T., wurde im I. 1768 geadelt, von M. O., 276. Turba. Ein böhmisch. Geschlecht, aus dem der 1). d. R., Professor und Rektor der Universität zu Prag, Johann Heinrich T., im Jahre 1701 z. böhmischen Ritter erhoben, aber erst den 12tcn Octobcr 1736 präsen- tirt wurde. Redels sehenswert!). Prag. 123. Zedler, 46. B. S. 1341. v. M. E., 218. Tuvczc, Tnroczi, rocz. Diese Freiherren und z. Theil Grafen stammen aus Ungarn, und erhielten am Lösten Januar i. Jahre 1614 die stey- erische Landmannschaft. Zedler, 46. B. 1967. Schmutz, IV. S. 233. Tuvtcltaub v. Thuritau. Joseph Leopold T., Religions- Commissar in Karnthen u. Landrichter der Herrschaft Ortenburg, wurde mit seinem Bruder Anton, dem Wiener Münzamts- Casseofficier im Jahre 1763 mit von Th. geadelt, von M. O., 277. Tuvszky. Der Major Gregor T., wurde im Jahre 1818 Ritter, von M. E., 218. Tutcleibe, (Tüttleben). ^Alte, ohnfchlbar langst ausgc- storbene Edelleute dieses Namens haben sich von dem gleichnamig. 2 Stunden von Gotha in diesem Herzogthum gelegenen Dorfe genannt, oder diesem den Namen gegeben, kommen aber nur zwischen 1162 und 1339 in Urkunden vor. Brückner, III. Th. 9. St. 79. Tutelsted, ( Tittelstedt, Totilstcte). Da sich in d. I. 1285 — 1396 in Thüring. Tü- telstcte, Tutilstcde, Titclstcde, Tittelstete unter dcm Adel finden , im Gothaischen aber ein Dorf Töttelstedt, und im Erfurtischen Gebiet ein Tittelstedt liegt, so ist ungewiß, von welch, diese thüringischen Edelleute d. Namen bekommen, oder welchem sie den Namen von sich gegeben haben. Brückner, III. Th. 6. St. 72. Tuzgl von Ä.ak. Der standische Eassicr zu Gürz, Michael T., wurde im Jahre 1778 mit von L. Ritter, von M. E., S. 213. 618 Twardawa —> Tzschirn. TwardnuxL Ein schlesisches Geschlecht. Smap, I. S. 1603. Siebmacher, II. 62. N. 2. Lwersky de Campo. Wenzel Florian T. d. C., wurde den löten April im Jahre 1662 in den böhm. Adelstand erhoben. Trvickel. Ein freiherrl. Geschlecht im Paderborn. u. Münsterischen, welches um das Jahr 1726 u. f. vorkommt. Gauhe, I. 1938. Zedler, 46. B. 2137. Siebmacher, V. Zus. 37. N. 11. setzt sie unter die burgundischen Wappen. Trvistelberc. Ein im 13ten Jahrhundert blühendes thüringisches Geschlecht, das in der Gr. Gleichen bekannt war. Sagit- tar, 83. Zedler, 46. Bd. S. 2139. Tybem. Diese besaßen in Steyermark im l4ten und 16. Jahrhundert Guteneck, Mohrenberg, Obermarburg ?c. u. wurden im Jahre 1462 in d. Land- mannsch. aufgenommen Schmutz, IV. 235. Prevenhucber, ^nn. 419. Zedler, 46. B. S. 2146. Tyszka. Dem Landrath u. Besitzer des adlichen Gutes Ko- wahlen in Preußen, Christ. T. ist nebst seinen 6 Brüdern wegen des seinen Vorfahren i. I. 1669 ertheilten pohlnisch. Adels am 10. August im I. 1764 v. König von Preußen der Adel erneuert und consirmirt worden. Tyszka. Dem Krcisdeputir- ten T. auf Weischnuren in Ostpreußen ist der Adel vom König von Preußen den 10tcn April i. 'Jahre 1810 erneuert worden. Tznrstaedt,Tzerstaed. Eine lüncburgische Patrizier - Familie, die im Jahre 1388 vorkommt. Pfefsinger, Hist. des braunschw. H. I. Th. 236. Gauhe, II. S. 1204. Büttners Stamm- und Geschlechtsregistcr, IIIilili. und liii. Lüdersens Samml. Tzerschke. Ein schlesisches Geschlecht, das im Schweidnitzcr Fürstcnthum begütert ist. Lucä, Chron. von Schles. 1868. Tziwunti. Ein schlesisches Geschlecht, welches im Oelsnisch. Fürstenthume anscssig ist. Luca, Chron. von O. und N. Schles. 1869. Sinap, OIsnoZra^Ir, S. 923. Lzschaschttit;. Ein altes sächsisches Geschlecht, das in d. Eu- lenburger und Deutscher Pflege begütert war, und davon Heinrich von T. im Jahre 1493 gestorben ist. Knauts prockr-. p. 636. Zedler, 45. B. 2237. und f. Gauhe, II. 1204. Lzschcplitz. Im Weißenfel- sischen zu Tbomscn und Nößeln ehedem seßhaft. Wolf Georg kommt unter dem Gefolge des Churfürsten Johann Georg I. d. 27sten Marz im Jahre 1614 b. der Zusammenkunft der Hauser Sachsen, Brandenburg u. Hessen vor. Knauts ?roclr. Nisn. p. 636. Zedler, 46. Bd. 2233. und folg. Tzschirn, Tschirn, Zschirn. Ein altes meißnisch. Geschlecht, das ehedem Lungwitz und andere Güter besaß, und mit dem im I. Bd. 266. aufgeführten von Czirn .einerlei Stammes seyn mag. Ubtli — Uckermann. 619 Peter Enst von T. kommt im Jahre 1614 als sachsischer Rittmeister vor. Knaut, ?ro6row. Hbeli, Ubelli v. Siegburg. 1) Ein böhmisches Geschlecht, zu^ dem die nachfolgenden gehören. Zedler, 46. B. 823. — 2) Der Noerkriegs- Commissar in Böhmen, Lidonius Wenzel U., wurde im Jahre 1765 Reichs- u. den Ltcn Januar im Jahre 1766 böhmischer alter Ritter mit Edler von S. v. M. E., 2!8. — 3) Daniel Leopold U., wurde d. Sten November im Jahre 1723 böhmischer alter Ritter mit von S. und präscntirt den 23. Febr. 1724. von M. E., 219. — 4). Der Lieutenant Ignatz U., wurde im Jahre 1736 böhmisch, alter Ritter mit von S. und prasentirt den 12ten Januar im Jahre 1737. v. M. E., 219.— 5) Der Kreisamtsadjunct zu Jung- bunzlau, Ignatz U. von S., w. im Jahre 1772 Freiherr, v. M. O., 91. Ubeskcii. Ein altes im Stct- tinischen begütertes pommerischcs Geschlecht, dessen Familienglieder Aftervasallen von den von Bor- cken sind. Schon im I. 1312 ließt man diesen Namen in den stettinischen Privilegien. Micral, Ilixt. Uom. 1.ilz. VI. 382. Gau- he, II. 1266. Zedler, 46. Bd. 837. Siebmacher, V. S. 171. N. 11. Nisn. S. 585. Gauhe, II. Th. Seite 1196. Zedler, 45. Band. S. 2296. Uchtenhagen, ehedem Uch^ tenhain, Uchtenhcn. Ein ursprünglich pommerischeS, schon i. Jahre 1256 in Urkunden vorkommendes Geschlecht, das im Brandcnburgischen große Güter, und unter diesen auch die Stadt Freyenwalde besaß; es ist aber schon im Jahre 1618 mit Hans von U. ausgestorbcn. Bon Me- ding, I. N. 889. Th. PH. von Hagen, genealogisch, histor. Beschreib. d. eidlichen nunmehr aus- gestorbencn Geschlechts derer von Uchtcnhagen, welche die Stadt Freyenwalde -c.; aus Urkunden u. glaubwürdigen Nachrichten zusammengetragen und mit Anmerkungen begleitet. Berlin, 1784. gr. 4. Grundmann, 43. Zedler, 46. 848. und f. Ucbtlander. Der preußische Major U., würde im I. 1728 geadelt. Uckcn. Eine Holstein. Familie. Angeli, markische Chronik. Sicbmacher, V. 152. N. 1. Uckermann. Eine freihcrrl. Familie im Schwarzb. Sonders- hausischen, welcher das zwischen Sondcrshauscn und Frankenhausen gelegene, vormals wurmbsche Rittergut u. Dorf Bardeleben als ein Schwarzb. Sonderst). Lehn gehört, das eins der schönsten 620 Uder und größten von Thüringen ist. Hörschelmanns verm. Samml. gr. fr. und adl. Wappen. 26 — 28. mit d. W. im Holzschnitt. Udep, Uderm Ein thüringisches Geschlecht. Friedr., ein berühmter Nechtsgelchrter, braun- schweigischer Rath und Vicccanz- ler, nachher stollbcrgischer Rath, Amtshauptmann ?c., wurde zu Anfang des 17ten Jahrhunderts geadelt. Gauhe, I. 1941. Zcd^ lcr, 46. 830. Lüderscns Sammlung. Von Meding, II. Th. N. 904. Uechtritz, Uictritz, Uctritz. Dieses Geschlecht ist vandalischer Herkunft, und kam aus Böhm. nach Deutschland, besonders n. Sachsen, es ist aber auch in d. Oberlausnitz und Schlesien begütert. Oobnerachtet ihre Geschlechts- Urkunden größtcntheils in ihrem alten Stammhaus Schwerdta d. Listen April im I. 1527 durch eine Feuersbrunst vernichtet worden, so weiß man doch aus den TInmrI. I,i»nl)an., daß im Jahre 1301 Johann v. U., beigcnannt von der Steinkirche, ein Edler Ritter, der Stadt Lauban als Bürgermeister vorstand. Ernst Conrad Leopold von U., wurde den Uten Juni im I. 1727 böhmischer Freiherr. Hörschelmanns Samml. 64. Dess. gen. Adelshist. I. Th. 37 — 52. Si- nap, I. Th. 1004—8. II. Th. 1079. Alte Nachr. von diesem Geschl., im Laus. Magazin, 1773. 136 —42. 151 — 56. 187 — 90. 296. 362. 1774. 38. 1781. 194. 1783. 86. 1785. S. 377. Brückner, III. Th. 2. St. 5 — 7. Neues gcncalog. Handbuch - Uffel. 177?. 342. 1778. 391. Nachtr. 171. Gauhe, I. B. 1953. Neumark ncusprosscnd. Palmb. 277. Luca, schles. curieus. Mcrkw. S. 1859. Knaut, Uroclrom. IVIisn. >?, 535. Carpzov, Ehrentcmp. d. Ob. L. Zcdler, 48. B. S. 857 — 369. R. von Lang, S. 575. von M. E., 110. König, III. 1142 — 58. Von Uechtritz, Geschlcchtserz. I. Th. Taf. 1 — 3. Dessen diplomatische Nachr. I. 171 — 199. und VI. 112 - 120. Siebmachcr, I. Theil. 69. N. 5. Von Meding, I. N. 893. Uellcbeir, Ulleibcn. Ein thüringisches Geschlecht, dessen Stammhaus d. eine halbe Stunde von Gotha gelegene gothaische Dorf dieses Namens gewesen, u. von dem Mehrere in d. Jahre 1293 —1354 vorkommen. Brückner, I. 1. 3. 49. II. N. 22. III. Th. 4. St. 6. und 7. Ucye, Uye. Ein mit Caspar von U. zu Anfang des 16. Jahrhunderts erloschenes Geschl., welches schon im Jahre 1247 das braunschweigische Erbkam- mereramt besaß. Von Meding, I. N. 898. Lüderscns Sammlung. Uffcl, ffeln. Ein uraltes ursprünglich hessisches, und seit dem Anfang des 15. Jahrhunderts auch sachsisches, nachher auch braunschwei'gisches, Geschlecht, das zum Theil auch, u. zwar in der Mitte des 17ten Jahrhunderts freiherrlich wurde. Sein Gcschlcchtsrcgister geht v. 1559 mit Heinrich von Uffcl an, und steht in d. Gr. v. Beusts Beitragen z. sächs. Gesch. 2. St. 42 — 52. M. s. a. König, II. Uffel - Th. 1187., wo auch eine Ahnentafel und S. 1190. die Stammtafel befindlich ist. Ihr Stammhaus Ost- oder Burg - Uffeln liegt eine Meile von Cassel. Gauhe, I. 1963 — 66. und 1962. Zed- ler, 48. Bd. 418 — 23. Xu- chenlzeolcov, ^uual. Ua«s. doil. V. u. 83. seq. V. Meding, I. Theil. N. 891. II. Theil. N. 906. 906. III. N. 874. Von Uechtritz, Geschlechtserz. I. Th. 20. 71. Neichsanzciger, 1803. N. 80. Siebmacher, I. Theil. 136. N. 5. Uffel zu Ahlen. Eine im Stifte Münster seßhafte Patrizier-Familie, welche von vorigen wohl verschieden ist. Gauhe, I. 1964. Uffeln. 1) Ein von vorigen ganz verschiedenes, obschon im Wappen einigermaßen übereinstimmendes Geschlecht, dessen üblicher Stammvater der Justitz- Nath Hcrrmann Johann Christ. Uffelmann zu Stade war, der mit seiner Frau u. ehcliger Descendenz am Listen Juni im I. 1707 in den Adelstand erhoben wurde. Mußhard, Brcm. und Werdensch. Ritter-Saal. S. 626. Zedler, 48. B. 424. Gauhe, I. 1966. Von Meding, I. Th. N. 892. — 2) Das Wappen eines ausgestorbenen westphälischen Geschlechts dieses Namens beschreibt kürzlich von Meding, II. N. 906. und bemerkt dabei, daß das Stammhaus dieses Geschl. gleiches Namens im H. West- phalcn gelegen, durch Hcirath an die von Hatzfeld in der Mitte des 16tcn Jahrhund, gekommen sey, so wie er auch in N. 906. Uhlfeld. 621 noch ein drittes Wappen dieses Namens aus einem Stammbaum beschreibt» Uffcn.bach. Eine frankfurter Familie, welche der dasig. uralten Gesellschaft Frauenstein einverleibt ist. Zedler, 43. B. S. 426. Neues gen. Handb. 1776. 1777. 342. 1778. 391. Nachtr. 171. Siebmacher, IV. Th. 136. N. 11. Uffliug s. evffliug. Eine böhmische freiherrliche Familie, aus welcher der Freiherr Johann von U. als böhmischer Geheim. Rath und Reichskanzler im I. 1537 vorkommt. Gauhe, I. S. 1966. Zedler, 48. B. 470. Uga-rd, Ugavte. Diese Grasen erhielten am 13ten Novemb. im Jahre 1807 die stcyer. Landmannschaft, und sind in Mahren, Böhmen und Oestreich seßhaft. Schon im Jahre 1713 war der Kammerer, Freih. Ernst Franz U,, böhm. Graf. Schmutz, IV. 237. Zedler, 48. B. 476. Von Schönseld. Adelsschcmat. I. 123 — 26. Genealog. Handbuch, 46. von M. E., 34. Geneal. Taschenb. d. Grafen, 1826. S. 129. u. f. Ugast. Franz Dominic. U., wurde den 29sten Mai 1713 in den böhmischen Grafenstand erhoben. Uhl. Joseph U., wurde im Jahre 1791 Ritter, v. M. E., 219.^, ffiic .650t Uhlfeld, Ulcfeld. Ein uraltes ursprünglich dänisches Geschlecht, welches in Dänemark schon im I3ten Jahrhund, unter dem Namen Ulfvitz sehr bekannt war, welcher Name im 14tcn 622 Uhrendorff Uixkühl. Jahrh. in jenen neuen verändert wurde. Cornisitz von U., dänischer Minister, welcher sich mit K. Christian IV. mit dcss. 2ten GemahlinKicrstenMunch(Munk), erzeugten Tochter vermählte, w. den 7ten August im I. 1661 v. K. Ferdinand III. in den deutschen Grafenstand erhoben. Anton Cornisitz brachte das böhm. Erbsilbcrkämmerer-Amt auf sein Geschlecht im I. 1743. Gauhe, I. 1956. II. 1877. Zcdlcr, 49. B. 707—19. Leupold, I. Th. 4. B. 704 —719. Schmutz, IV. 237. Von Meding, II. N. S08. u. f. Uhrendorff. Eine elsaßische, aber auch in Böhmen u. Hessen seßhafte Familie, welche aber in der 2ten Hälfte des 17. Jahrhunderts ausgestorben ist. Sei- ferts Stammtafel d. Geschlechts. 1729. Gauhe, II. 1391. und folg. Uibelaggcr, Ucblagger. Johann Nicvlaus, Landrichter zu Braunau, erhielt vom Ch. Karl Theodor am 29stcn April im I. 1792 ein Adels- und Ritterdi- plvm. N. von Lang, 675. v. M. E., 476. sagt 1795. Uibelaggcr auf U?asbach. Der k. baierische Landrichter in Obernberg ?c., Johann Nepom., wurde im Jahre 1792 geadelt, und erhielt vom K. in Baicrn den I9tcn Januar im I. 1815 das Freiherrendiplom. R. von Lang, 255. Uiberacker, UebcraLcr v. Sicghartftein. Eine baierische Familie, welche den 14. Sept. im Jahre 1711 mit dem Pra- dicate von S. freiherrlich, im Jahre 1688 aber z. Theil gräflich wurde, in«.'m der K. Leopold den Wolfgang Abraham, aber 1669 Ch. Johann Wilh. von der Pfalz den Salzburgisch. Kämmerer Wvlfgang Donnnic. und seinen Bruder, den Obersten Wolfgang Siegmund in den Grafenstand erhob. Gauhe, I. 1956. R. von Lang, 87. Siebmacher, I. 94. N. 3. Ulblherr von Guttheim. Johann Chrysostomus wurde im Jahre 1710 mit von G. nvbili- tirt. von M. E., 476. Uitterodt, Utciiroda. Eins der ältesten rheinländisch., fränkischen, sachsischen und gothaisch. Geschlechter, aus d. zuerst Siegbert von U. im Jahre 996 auf dem Turnier zu Braunschw. vorkommt. Gleichenstein, N. 100. Biedermann, O. Tab. 328. V. Hattstein, I. Th. 609. Geneal. Nachr. 62. Th. 159. Scckendorf, UI-5t. Imtlr. Sagittar, Gleich. Hist. 346. 356. Neumarks neusprossender Palmbaum S. 386. 406. Zedler, 51. Bd. 1215- 1218. Allgcm. hist. Lex. Art. Gauhe, 1. 2006. Siebmacher, III. 139. N. 2. Brückncr, I. Th. 2. St. 161. 175. 176. 9. St. 67. 10. St. 73. 11. St. 42. 44. 46. II. Th. 3. St. 40. 4. St. 32. 10. St. 66. 73. III. Th. 4. St. 6. Uixkühl, Uxkül. Eine der ältesten liefländischcn, zum Theil gräflichen Familien, welche auch im Königreich Wurtemberg seßhaft ist. Gauhe, II. Th. 1229. und folg. Siebmacher, III. 163. N. 9. v Ujesdezker UlmU Ujesdezker v. dlloraschiy. Ein mährcnsches »nd böhmisches, seit dem Jahre 1634 bekanntes Geschlecht. Pfeifers Schauplatz des alten Adels in Mahren. S. 223. Zedlcr, 43. B. 1186. Ujhazy von Ehrcnhaus. Der Oberstlieutenant Georg U, in dem tyrnauer Militär - Jnvo- lidenhause, wurde wegen 66jäh- riger Dicnstjahre im Jahre 1797 geadelt, von M. O., 277. Ukernianir. Ein altes pom- merischcs Geschlecht im Stctti- nischen. Micräl, ^ntig. Uvm. Ind. VI. p. 332. Alles Pom- merl. 63. Zedler, 49. B. 482. Meine Samml. V. Meding, II. N. 907. Ulasto. Der Rath d. k. k. Commission in der oberüstrcichischen Wallachey, wurde im I. 1733 Freiherr, von M. E., 11V. Ulfcld. Eine dänische Familie, welche K. Ferdinand III. 1641 in den RcichSgrasenstand erhob. Ulina-Ulinski. Der gali- zische Appellations-Präsident Augustin von U. U., wurde im I. 1779 galizischcr Graf, von M. E., 34. Ullcrich v. Adelstcin. Der Hauptmann Franz Joseph U., wurde im Jahre 1782 mit von A. Ritter, v. M. E., 219. Ullersberg. Der Magistrats- Rath zu Prag, Cornelius Johann U., wurde im Jahre 1761 in den böhmischen Adelst, erhoben. von M. E., 476. Ullersdorff, Ulbersdorf, Glbersdorf. Ein schlesisches, glatzisches und mährensches Geschlecht, dessen gleichnam. Schloß i. Glatzisch., seine andern Güter aber im Schwcidnitzischen liegen. Sie gehören zur Ritterschaft der Quaden u. Ligier. Spcner, 0». Iiepalcl. U. I. p>. 292. Lueelin, Ltommat. ?. II. 2V. Sinap, I. 1008. II. 1086. Lucä.schle- sische Denkw. 1869. Zedler, 49. B. 733-. 36. Siebmacher, I. Th. 59. N. 6. Gauhe, I. S. 1976. Von Meding, I. Th. N. 894. Ullrich von Ullrichtsthal. Der Kreiscommissär Franz U., wurde im Jahre 1798 in den galizischen Adelstand erhoben, v. M. E., 476. Ulm, auch Ulnr zu Er- bach. 1) Ein schwäb., schweizerisches , zum Theil freihcrrlich. Gejchlecht, welches sich erst Er- bishofen nannte, nachdem aber im Jahre 1140 einer von ihnen vom Kaiser als Neichsvoigt nach Ulm gesetzt worden war, so nahmen sie den Namen dies. Stadt an. Otto von Ulm wurde im Jahre 1820 von dem K. Ru- dolph von .Habsburg zum Ritter geschlagen, Hans Ludwig von U. brachte zu Anfang des >7ten Jahrhunderts die freiherrl. Würde auf sein Geschlecht. — 2) Der Freiherr Adam Joseph Ignatz, U., Kämmerer und Landvogt zu Burgau, wurde mit seinem Bruder Johann Franz, Domherrn zu Eichstädt im I. 1726 Reichsgraf. von M. E., 34. Bon Hattstein, I. 600. und f. III. Supplcm. 147 —161. Siebmacher, I. 199. N. 2. 116. N. 16. nennt es U. zu Wangen. Lu- colin, Ltemmat. p. I. Frehers 624 Ulmenstem — Underreiner. sl'beatr. erucl. Bürgermeister v. schwab. Rcichsadel. 243. Gauhe, I. 1976. und folg. Zedler, 49. 766 — 68. Tyroff, 112. Ulmenstcin. Ein schwäbisch. Geschl., das in d. el?cm. unmittclb. Rilterorte am Kocher seßhaft ist. Zedler, 49. B. 760. Ulnier. Daniel U>, wurde d. 26stcn Januar im Jahre 1669 in den böhmischen Adelstand erhoben. Ulner oder Eulner von Dieburg. Ein rheinlandisches, schon im Jahre 1239 vorkommendes Geschlecht. Zedler, VII. 8^6. Humbracht, Tab. 162. u. ff. Biedermann, O. Tab. 262. Hatt- stein, l. 602 — 6. Siebmacher,!. 106. N.l. V. Meding, II. N. 910. Ulrich von Ulrici. Der Concipist bei dem königl. Amt zu Glatz, Johann Warmund U., wurde im Jahre 1701 in den Neichsadelstand mit von U. erhoben, und sein Ncichsadcl am I6tcn Dec. im Jahre 1706 bestätigt. von M. E., 476. Ulshagen. Ein meklenbur- gischcs und pommcrisches Geschl., das im Jahre 1246 schon vors kommt, das anfangs Krabe oder Lrabbe geheißen haben soll, und das sich später von dem Nittcr- sttze dieses Namens genannt haben mag. InUox nobil. IVIe^a- jool. p. 66. Gauhe, I. 1216. Ulstnger. Ein thüringisches, im I6ten Jahrhundert bekanntes Geschlecht. Müllers sachs. Annal. 34. Zedler, 49. B. 870. Ulstcdt. Ein thüringisch., im 12tcn Jahrhundert vorkommen- ^ des Geschlecht. Es ist davon > Conrad de U. dadurch bekannt < geworden, daß er ansehnl. Gü- , ter den Benedictincrn zu Saal- . selb, mit Einwilligung der Grasen von Schwarzburg, dem sie zu Lehn gehörten, schenkte, worüber das Diplom bei Schamcl vom Kl. Saalseld 163. ohne .Datum steht. Zedler, 49. Bd. 871. Unibach. Ein hessisch. Geschlecht, das im Jahre 1239 in Urkunden schon vorkommt. Ku- chenbccker, ^nnal. Ila55. Cc>II. 4. p. 262. Zedler, 49. B. 949. Umgeldcr, Ungelder von Dciffcnhauscn. Eine pfalzbai- erische und schwäbische frciherr- liche früher Ulmer Patrizier-Familie, aus der Johann U. im Jahre 1272 zuerst als Stifter des Carmeliter-Klosters zu Eß- lingen vorkommt. Bucelin, 8tem- mat. p. I. Von Hattstein, III. 638—641. Gauhe, I. Th. S. 1977. Zedler, 49. B. S. 974. Siebmacher, I. Th. 209. N. 8. und lll. Th. 112. N. 7., welche beide Wappen von einander etwas verschieden sind, und von denen von Meding, II. Th. N. 911. nur das 2te aufführt. Umhöfer von Frankens löw. Der Hauptmann Niclas U., wurde im Jahre 1817 mit von F. geadelt, von M. O-, S. 277. Unbilde, eigcntl. v. Bilde. Ein schlesisches Geschlecht. He- nel, 770. Sinap, II. Th. S. 1089. Zedler, 49. B. 1139. u. Suppl. Art. Bilde. Underreiner. Der oberöst- reich. Landschasts-Beamte Matthias Christoph U. v. Meysung, erhielt im Jahre 1708 die Adels- Undorffer Ungnad. 6M Bestätigung mit Weglassung des Prädicats M., und Annahme d. Namens U. v. M. E., 476. Undorffor. Der Major Carl U., wurde im Jahre 1773 geadelt. von M. E., 476. Uncrtl. Eine srcihcrrl. Familie in Baiern. Zedler, 43. B. 1280. Unfricd. Ein uraltes schle- sisches und markisches Geschlecht, das sich nach Brandenburg gewendet hat. Einer von ihnen schenkte sein Gut Bohnendorf d. Kirche zu Sagan mit Vorbehalt des Schultheißgerichts, daher d. Name Scultetus auf seine Abkömmlinge übergegangen, die sich dann Scultetus von U. hießen, und kommt Conrad Scult. von U. im Jahre 1324 zuerst vor. Der Geheime - Kammerrath S. von U., erhielt am 24stcn November im Jahre 1673 Rcnov. und Consirmation seines Adels vom röm. deutschen Kaiser, und die kurfürstlich brandenburgische Bestätigung am ILten Juli im I. 1693. Sinap, I. 1009. II. 1089. k^eiv. litsrar. dernr. 1706. 97. Zedler, 49. Bd. 1289 — 91. Gauhe, I. 1650. Ungar v. Raab. Ein böhmisches Geschlecht, aus dem im Jahre 1737 Franz Leopold böhmischer alter Ritter mit d. Beinamen von R. den 6ten März im Jahre 1737 prasentirt, und Johann U. von R., Theresicns- Ordensrittcr und Hauptmann im Jahre 1764 Freiherr wurde. Zedl ler, 49. B. 1381. v. M. O., 91. u. E., 219. Ungar, Unger v. IVall- born, Edler von Ritters- II. Band. bürg. Die Brüder Ernst Ignatz und Christian Ferdinand Ü., wurden im Jahre 1701 böhmische Ritter, und der Erstere den 5tcn November im Jahre 1708 mit von W. und Edler v. R. alter Ritter, v. M. E., 219. Unger. 1) Eine braunschw. adliche Familie, deren Ahnherr der braunschweigische Geheime- Justitz-Rath Johann Friedr. v. Unger war, welcher per Uipl. (Nies. Uu llute» 8. Januar 1776 geadelt wurde. Braunschweig. Änz. v. Jahre 1776. Freiherr von Wolsframitz. Verzeichniß. —^ 2) Der Stabschirurg Franz Carl U., wurde im Jahre 1780 no- bilitirt. von M. C., 476. Unger von Ä.öwenberg. Der mahrische Camcr'al- und Kriegszahlamts - Cassier, Franz Anton U., wurde im I. 1794 mit Edler von L. nobilitirt. von M. E., 477. Unger v. Sternberg. M. sehe oben bei Sternberg. Ungerathen. Ein schlesisch. Geschlecht, welches im Jauerisch. Fürstenthume seßhaft ist. ,Sieb- machcr, I. Theil. 70. N. 2. III. Th. 67. N. 5. Luca, curieus. Schlcs. 976. Sinap, I. 1010. II. 1083. Spener, 0ja. Her. Ungnad v. LVeisenwolf» Erst hieß dieses seit dem Jahre 1646 reichsgräfliche, ursprüngl. frankische Geschlecht W., als aber die Frau des unruhigen Turpi- nus von Scachenstcin unter Ulrich H. v. Kärnthen, dem Heinrich III. von W. diente, diesen für ihren Gemahl um Gnade mehrmalen gebeten, u. daher d. 40 Unold — Unterberger. Wort Ungnade ausgesprochen hatte, nannte man diesen W. U. u. W>, welcher Name der Familie verblieb, bis David U. und W. 1646 Reichsgraf, und von ihm der alte Name W. wieder allein angenommen wurde. Früher schon im Jahre 1462 schrieb sich Johann U. von W., Kaiser Friedrichs III. Kammermeister, dem dieser das Schloß Sonncck zu Lehn gegeben hatte, auch Freiherr von S. Sie kamen aus Franken nach Kärnthen u. nach Oestreich. Seit dem I4ten Januar des Jahres 1668 hatten sie das Obersterbland-Hofmeister- amt in Oestreich ob der Ens. Auch sind sie Erbschenkcn des Stifts Passau. Frankenberg, eu- rop. Herold, I. Th. 1713. Zcd- ler, 49. B. 1560 — 1557. Val- vasor, Ehre des H. Erain, 1. II. p. 346. und 461. Sagittar, gleich. Hist. 426. Spener, U1- -tor. inaigu. p>. 545. 'chab. 24. Prcvenhueber, 4nnal. p. 341. 347. 249. 250. 256. 253. Jmhof, NcNit. ?rc>o. Imp. chil). VII. c. 17. Von Hoheneck, II. Th. 766 — 782. Calini PIm- atrurn Aentis VVeissenvvoik, 1675. Hübner sagt, er habe es nicht zu sehen bekommen. .411- gemein. Zeneal. Handln I. I'ki. 897. und folg. Gauhe, I. 2031 —84. Hübner, III. T. 667 — 69. Brandts, tyroler Ehrenkr. N. 64. M. Dressers Chronik d. ^Geschlechts. Leipzig, 1602. Dmchl. Welt, II. Th. 491. VI. Th. 12. Siebmacher, I. Theil. 20. N. 7. VI. Th. 12. N. 10. Von Meding, III. N. 875. Genealog. Taschenbuch der Grafen. 1826. 136. Hartmanns Sammlung. Unold. Der Senator Joh. Jacob in Memmingen, erhielt». Ch. Maxim. Joseph III. d. 14. September im Jahre 1745 ein Adelsdiplom. N. von Lang, S. 376. Unruh, Unrug. Eine übliche, theils sreiherrl. theils grast liehe Familie, die zuerst, und zwar schon im Jahre 1109, in Pohlen, dann in Böhmen und in der Lausitz, (1304) in Schlesien 11401) und in der Mark Brandenburg, 1657 zuletzt in Sachsen vorkommt. Der Oberste Johann Wilhelm wurde den I4tcn Januar im Jahre 1719 böhmischer alter Freiherr, und d. Geheime-Rath Christoph Freiherr von U. im Jahre 1745 in den Grasenstand erhoben. Sinap, I. Th. 1010. II. Th. 1090 — 92. Dessen chlsnograplr. Sicbma- cher, I. TH. 65. N. 6. 89. N. 6. 166. N. 14. V. Meding, III. N. 876. Grossers lausitz. Merkwürdig?. Niesieslci Xoro- na ?ol8icü. IV. Th. Zedlcr, 49. B. 1947— 1967. Gauhe, I. Th. 1977 — 79. II. 1218.- 22. Luca, schles. cur. Denkw. v. M. C., 110. Unfertig von Rciffenfels. Der Verpflegs- Rechnungsführer beim Prinz Zweybrücker Dragoner-Regiment, wurde im Jahre 1777 mit von R. nobilitirt. v. M. E., 477. Unterberger. Der General- Major ?c., Leopold U., wurde im Jahre 1794 Freiherr, v. M. E.. 110. I Unterrichter von Rcchtcnr thal. Im Jahre 1676 erhielt die Familie einen Wappenbricf, und der östreichische Reg. Advo- i cat und Viertelsvcrtreter Christ. Valentin U. an der Etsch, den' s 27stcn November im Jahre 1732 ^ einen Adclsbrief mit dem Beinamen von R. R. v. Lang, 67v. von M. E., 477. Unrschoffsky v. L.öwettt stninni. Der Rechnungsfüh- ^ rende Rittmeister beim Blancken- stein. Husarenregiment, wurde i. Jahre 1796 mit. Edler von L. geadelt, von M. O., 277. Unvcrfaehrt. Eine alte Halberstadtische Familie, die sich d. Pradicats v. nicht bediente. Der K. Karl V. ertheilte im Jahre 1644 dem Brandenburg. Kanzler Matthias, und der K. Leopold am I4tcn Februar im I. 1699 dem churbrandenburgischen Minister und Kanzler Joachim Martin U. d. Adelstand, welche letztere Standeserhühung d. Ch. von Brandenburg am 13. Scp- ^ tcmber desselben Jahres bestätigte. Gauhe, II. 1212. Kühne Samm- « lung. Unverzagt. Eine frciherr- liche, nachher grafliche Famili'e ! in Oestreich und Steyerm., welche wahrscheinlich von Wolf U. l herstammt, der K. Maximilians ! II. Hofkanzler war. Ferdinand . Ignatz, k. Kämmerer ic., wurde im Jahre 1714 in den Grafen - und im I. 1746 in d. Reichsgrafenstand erhoben. Gauhe, I. 1979. Zcdler, 49. B. 2461. ! Schmutz, IV. 242. v. M. E., 34. Siebmachcr, I. Th. S. 33. N. 8. 6L7 Unwerth, Unwerdt. Eine frciherrliche schlesische, auch in Böhmen begüterte Familie, die irrig mit der auch schlcs. Familie Unwürde verwechselt wird. Im Jahre 1440 werden sie zuerst erwähnt. Der Freiherr Ignatz U., wurde im Jahre 1764 Gras. ^>inap, I. 1013. II. Th. 1092. Gauhe, I. 1979. Luca, schles. curieus. Merkw. 1860. Zedler, 49. 2499. und folg. von M. E., 34. Sicbmacher, I. Th. 63. N. 7. Von Meding, I. Th. N. 896. Unwürde. Eine alte schlesische aus der Oberlausnitz stammende Familie, wo ihr gleichnamiger Stammsitz gelegen, u. die von den bon Unwerth ganz verschieden ist. Im I. 1413 kommt zuerst Friedrich U. als Minister Herzogs Ludwigs zu Brieg vor. Sinap, I. Th. 1013. und folg. II. 1093. Gauhe, I. 1979. Zedler, 49. Bd. 2660. u. f. Von Meding, I. N. 896. Unwürch. Johann Carl v. U., wurde im Jahre 1702 böhmischer alter Freiherr, von M. E., 110. , Upplcgghcr. Ein ausgestor- beues lüneburgischcs Patrizier- Geschlecht. Büttner, Anh. IV. Lüderscns Samml. Urnch. Carl Wilhelm Mayer, Lieutenant vom Füselicr- Bataillon von Ernest, wurde mit Beilegung des Namens von U. ant 3ten März' im Jahre 1791 in den preuß. Adelst, erhoben. Uranianin. Der zenggische Landfähndrich Lucas U., wurde im Jahre 1728 Retchsrittcr mit Edler von. v. M. E., 219. 40 * Unterrichter '— Uranianm. 623 Urban Urschenbeck. Urbn». Der Unterlieutcnant Franz U., wurde im I. 1318 »obilitirt. von M. E., 477. Urbair von Schwabcnau. Aer mährische Appellationsrath, Franz U. , wurde im I. 1808 mit von S. geadelt, v. M. O., 160. Uvbann v. Steinhaufen. Matthaus Ignatz U., wurde im Jahre 1734 in den böhmischen Adelstand mit von St. erhoben, von M. E,, 477. Urbich. Der Reichshofrath Johann Christoph U., wurde im Jahre 1706 Reichssteiherr. von M. E.. 110. Urden. Ein ausgcstorbenes lüncburgisches Patrizier - Geschl. Büttner, Anhang. bi. Lüdersens Samml. Urcndorff. Eine alte böhmische Familie, die aus Elsaß stammt, und deren Stammreihe mit Adam U. im Jahre 1366 beginnt. Herzogs clsaß. Chron. 274. Seiserts Stammtaf. von der Familie, 1724. welche von der k. Geh. Hoskanzlei revidirt und approbirt worden seyn soll. Gauhe, II. 1226. u. f. Anhang. 1891. Urff, Urf. Ein hessisch. Geschlecht, dessen Stammschloß in Unterhessen am Schwalmstrohme gelegen ist. Sie werden zuerst im Jahre 1476 erwähnt. Siebmacher, I. Th. 140. N. 7. V. Meding, III. N. 877. Königs Adelssi Gauhe, I. 1997. Zed- lcr, 60. B. 1628. Urlaub. Der Hauptmann bei dem churs. Chevauxleg. Regim. Prinz Weimar, Heinrich Ludw. Urlaub, wurde im Jahre 1790 in den Neichsadelstand unter d. chursächsischen Neichsvicariatc erhoben. Graf von Beust, sächs. Staatsanz. Heft 1. Tyroff, II. B. Taf. 180. Urli. Der Oberstlieutenant Heinrich Matthias U. mit seinen 3 Vettern, Joseph Franz, Johann Adam und Gotthard U>, wurden im Jahre 1726 geadelt, von M. O., 277. Uvsbach. Fuldaische, schon im Jahre 1346 vorkommende Vasallen. Schannat, (II. bustl. 177. Von Meding, II. Th. N. 912. Urschenbeck, Ursenbcck, Ursenpeck. Ein graflich. Geschlecht, das erst in Baiern, dann seit dem Jahre 1460 in Steyer- mark begütert, zwar mit Christoph David I. Grafen von U. im Jahre 1636 ausstarb, aber in der Nachkommenschaft des v. Christoph David II. mit kaiserlicher Einwilligung im I. 1698 adoptirten Franz Christoph Ferdinand Gr. von Massini, seiner Schwester-Sohn, unter dem Namen von U. und M. noch blüht, und das Erbstäbelmeistcramt seit dem Jahre 1679 i. Steyer. besitzt. Uebrigens waren Friedrich und Philipp von U. schon im Jahre 1166 zu Zürich auf dem I0ten Turnier. Die sreiherrliche Würde erhielten sie im I. 1606, und 1632 den Uten Februar d. Grafcnwürde. Ein Auszug aus dem Grafendiplom nebst d. Wappen in Kupfer steht in Zedler, 61. B. 619 — 26. Wurmbrand, Lollec-t. Aen. bist. paA. 323. Iwbof, Notit. Uvoo. Im^IVIau- tis«. p. 334. Lucolin, Ltem- Ursel — Ursini. 629 mal. !>. III. Gauhe, I. Th. S. 1999. Zedlcr, 61. Bd. 616 — 630. Spcner, Tab. 24. 667. Bartschens W. B. Siebmacher, I. Th. 79. N. 6. IV. 6. u. 6. Wig. Hunds baierisch. Stammb. 346. V. Mcding, III. N. 873. Hartmanns Samml. Ursel und -Hobocke. Eine rheinlänvische, nachher brabanter Familie, deren Stammgut das gleichnamige im Mainzischen gelegene Städtchen gewesen seyn soll, und welches vom K. Ferdinand III. im Jahre 1638 den Reichsfreiherrenstand erhalten hat. Gryphii vom Ritter- Orden. 82. I/ereetion cl. 11. Luca, Grafens. 83. Schles. I Chron. 1430. Hencl, öilesiogr. ox ecllt. I'IIii^erl 110. Weingarten, östrcich. Fürstcnspiegel. . Sinap, II. 193. Siebmacher, -> V. Th. 9. N. 2. 630 Ursins — Utenhöfen. Urfins. Ein lütticher vornehmes Geschlecht, welches vom K. Leopold im Jahre 1679 in des h. rom. Reichs - Ritterstand erhoben worden ist. Gauhe, II. 1223. Ursprung. Der breslauer fürstbischoflichc Kammcrrath Franz U., wurde.im Jahre 1797 in d. Reichs - und im Jahre 1793 in den östreichischen Adelstand erhoben. von M. E., 477. Usnwus. Ein böhmisch. Geschlecht. Albertus Kcudl v. U., war im Jahrs 1522 Unterkam- inercr in Böhmen. Ncdcls sc- hensw. Prag. 177. Zedler, 51. 893. Uftdom, Usdom, Use- dum, UseLhuinb. Eine sehr alte pommerische Familie, welche von der gleichnamigen Insel in der Ostsee bei Borpommern den Namen führt. Micral, Pommer- land. 6. B. 383. Wackenroder, A. und N. Rügen. 318. Gauhe, I. 2003. Zedler, 61. Bd. 854. u. folg. Siebmacher, V. Th. 169. N. 4. Useilderg. Eine alte adl., zuletzt freihcrrliche Familie, deren Stammsitz gleiches Namens unweit Baden und dem Nhcine gelegen ist, die aber im I. 1662 ,nit Friedrich Richhard ausstarb. Gauhe, II. TH-. 1228. Uslur, U-eslar. Eine nic- dersachsische, besonders hannövr., braunschwcigische, hessische und cichsfeldische Familie, aus welcher Herrmann und Ernst im I. .1232 in einem gandersheimischcn Lchnbricfe vorkommen. Leuckfeld, Aullg. ?oelcloirs. p. 3. Pfef- stngcr, Hist. des braunschweigisch. Hauses. III. Th. 276. Gauhe, 1.2003—6. Zedler, 61. Bd. 870 — 74. Scifcrts Genealog. 466. Hciscrs ^ntiguit. Uersr- IrnZLrocl. p. 221 — 62. Harcn- berg, illst. ocwle«. dauclersh. p. 1636. M. Eh. Spechtens us- larischcs Stammbuch u. Geschl. Register der hochadlich. altstam- migen Junker von Ußlar. Hildes- hcim, 1636. 4. Dessen Lcichen- pred. auf die Gebrüder Tilo u. Albrecht, ebend. Th. v. Steinmetz, Leben und Thaten d. Herren von Usslar, nebst degen Beschreibung der Ritterschaft, des Eichsfeldcs. Göttingen, 1701.1. Von Meding, I. Th. N. 890. Müller, im A. A. d.^D. 1320. N. 168. Lüdersens Sammlung. Zu Fricdbcrg aufgeschw. Stamme bäum. Mehrere Nachrichten erwarte ich noch von einem verehrten Mitgl. dieses Geschlechts. Ussigheim, UssoniHeim, Usseueckhcim. 1) Ein schlesi- schcs sich in 2 Linien theilendes Geschlecht, davon jede ihr eignes Wappen hatte. — 2) Ein im fränkischen ehemaligen Rittcrcanton Rhön-Werra cbedem begütertes, aber ausgcstvrbenes Geschlecht. Nach Salver waren sie mit den von Roscnbcrg eines Stammes. Biedermann, R. W. Tab. 423. und f. Salver, 224. 226. 229. 230. 367. 627. Siebmacher, II. Th. 79. N. 3. Bon Meding, III. N. 879. Utenhofcu, Utenhoveu, Utteichoveu. Eine in Thüringen, Boigtlandc, in der Niedcr- lausitz und in Franken seßhafte Familie, ans welcher man zuerst einen Lchnbrief des Landgrafen Uthinann — Vachiery. 651 Friedrichs von Thüringen v. I. 1328 findet, worin ein Johann von U. vorkommt. Er steht in Schöttgens diplom. Nachl. der Hist. v. Obersachs. Xl. Th. S. 131. und f. M. s. a. (Hönns) coburg. Hist. I. Th. 64. Gauhe, I. 2006. Zedler, 61. B. 1209 —11. Sicbmacher, II. 77. N. 1. III. Th. 129. N. 9. Von Me- ding, I. N. 897. Uthmam». Von dieser sich in 2 Linien theilenden, in Schle-- sien, in der Lausitz, Meißen, Cleve, u. besonders auch in Frankreich sich sehr ausgebreiteten Familie hat jede ihr besond. Wappen. Die eine dieser beiden Linien heißt Uthmann u. Rathen, die andere U. u. Schmolz. Im Jahre 1611 verliehen die Herz. Karl und Albrecht zu Oelß der Hedwig, Christophs v. U. Tochter, Thombrockendorfs Wittwe, und ihren Töchtern die Lehn ihres Vaters. Schickfus, I. 206. Weingartens Fürstenspiegel. He- nels LilesioAvapIr. 6. 8. p. 764. Sinap, I. 1016. u. 1016. II. 1096. Gauhe, I. 2006. Zedler, 13. B. 996. 61. Bd. 1011 1013. Lucä, schlcs. Merkw. S. 1860. Sicbmacher, I. Th. 63. N. 3. Von Meding, III. N. 880. u. f. Utsch, Utscher. Kommen in Steyermark im ISten und I4ten Jahrhundert vor. Schmutz, IV. 247. Utsch v. Gillenbach. Der Major Franz U., wurde inr I. 1816 mit von G. geadelt, von M. E., 477. Uttenheim. Eins der ältesten unterclsaßischcn, würzburgi- schen und mainzischen Geschlechter, das im Straßburgischen im Jahre 1266 wohnhaft war. Herzogs Elsaßische Chron. I. Bd. Salver, 634. Sicbmacher, I. Th. 194. N. 9. Von Meding, III. N. 882. Gauhe, II. Zedler, 61. B. 1208. u. f. Uttensbersi. Eine thüring. Familie, die nn 16. Jahrhund, bekannt ist. Sagittar, gleichen. Hist. 161. Zedler, 61. B. 1214. Uttweiil, Ostwoy. Eineschle? fische Familie, die im 16. Jahrhund. bekannt war. Lucä,schle- sische curieus. Merkwürd. 1828. Sinap, II. Th. 862. Zedler, 61. B. 1220. Utzberge. Ein erfurter Patrizier-Geschlecht, das in Sala- monsborn seßhaft war. Gleichenstein, N. 101. Siebmacher, V. Th. 299. N. 4. Uyschneider. Joseph U., w. den 19ten Mai im Jahre 1808 als Ritter des Civil-Verdienstordens der baierischen Krone nos minirt, und d. 3. April 1813 immatriculirt. N. v Lang, 676. B. Rachievz?. Die Brüder Karl! Lcibmcdinis, u. der Staabsober- Ferdinand, Cajctan,churbaicrisch. !richter V., wurden den 4. Sep« 6D Vaelhausen — tcmber 1701 vom K. Leopold I. in den Adel- und Ritterst. erhoben., im Jahre 1722 aber erst ausgeschrieben.' N. von Lang, 676. u. f. Vaclhansen, Vcelhusen. Ein längst erloschenes westfälisches Geschlecht, das auch im Braunschweigischen begütert gewesen, u. soll das Erbmarschallamt zu Coroey schon im Jahre 815 besessen haben. Lctzners cor- veiische Chronik. 141. Dess. das- sclische Chron. 167. Zedler, 46. B. 928. Falkens Entw. einer Hist. diplom. Gesch. von Corvci. 104. Siebmacher, II. Th. 123. N. 11. V. Meding, I. N. 899. Lüdersens Samml. Vagöte. Eine pommer. Familie, deren Glieder Aftervasal- lcn von den von Wedel waren. Micräl, ^nlic,. Vl. B. S. 331. Zedler, 46. B. 96. Vnhrendorff. Ein westphä- lisches und braunschweigisch. Geschlecht. Siebmacher, I. Theil. 188. N. 4. Von Meding, 11. N. 913. Lüdersens Samml. Vttihiilgcil. Grafen, die im Würtcmbergischen im Jahre 1346 ausgestorben sind, worauf ihre Stadt und Amt gleiches Namens an Würtemberg siel. (lrnsins, Lniml. 3uov. 1-. 3. o. 4. 11. 3. Zedler, 46. 110. u. f. Salver, 199. Hartmanns Samml. Das da de Also Eserna? ton. Der Oberlieuten. Walentin V., wurde im Jahre 1708 mit de A. C. nobilitirt. v. M. E., 477. Valchcnbcvg, Dalchcin pcrg. Ein östreichisch, im 13. Jahrhundert bekanntes Geschlecht, Valkcnburg. von dem von Ludwig in '1?. IV. 32. u. ff. mehrere aufführt. Zedler. 46. B. 152. Valcke zu Rokcl u. L.ahr. Eine rheinländische Familie, von welcher Friedrich Jobst Ludolph im Jahre 1719 als der letzte d. männlichen Stammes starb. V. Hattstein, II. 600 — 2. Sicbmas eher, 1. Th. 189. N. 6. Von Meding, II. N. 914. Valentsit von Treneirfeld. Der Rathsmann zu Olmütz, Johann V., wurde im Jahre 17S9 mit von T. nobilitirt. von M. 0., 277. Valentiir von Trenenfcld. Der Vorsteher des chirurgischen' Gremiums zu Wien u. Examinator Johann Franz V., wurde im Jahre 1794 mit Edler von T. nobilitirt. von M. E., S 177. Valentitti von Weinfeld. Der Gcrichtsschreiber zu Callia- no in Tyrol, Johann Paul V., wurde im Jahre 1760 nobilitirt. von M. O-, 277. Valengi. Der Sanitätsrath ?c., Franz Michael V. in Mahs ren, wurde im Jahre 1778 mit Edler von geadelt, v. M. E., 477. Vale^/ Valloy, Phallay. Grafen in Baicrn, deren Grafschaft oberhalb Ayblingcn lag. Der letzte seines Geschlechts, Gr. Eonrad, starb im Jahre 1233 und wurde mit Helm u. Schild begraben, worauf die Herrschaft an Baiern siel. Zschokkc, baier. Gcschl. I. B. 466. W. Hund, 1. Th. 160. u. f. Valkenburg. Eine chemal. vornehme, zuletzt gräfliche Fami- Varell. 633 lie am Rhein, aus welcher einer, Engelbert, von 1261—1275 Etz- bischof und Churfürst zu Cüln gewesen, von welch. Hübner, Hist. Pvlit. VII. Th. 746 — 51. und Gauhe, I. Th. 1S38. II. 1203 — 5. nachzusehen sind. Vallcggia. Andreas V. aus Verona, wurde im Jahre 171S in den Reichsadelstand erhoben, von M. E., 473. Valmerano. Diese Grafen erhielten im Jahre 1603 die stey- erische Landmannschaft und sind in Venedig seßhaft. Schmutz, IV. 247. Zedlcr, 466. 411. Valvasor. Ursprünglich aus Bergamascv wanderten diese Freiherren im 16tcn Jahrhund, nach Crain und besonders im I. 1550 dahin, und nachher nach Stcycr- mark. Im Jahre 1026 war schon einer, Guido aus diesem Geschlechte Erzbischof zu Mailand. Valvasors Ehre des H. Krain. Ind. 9. 106. Gauhe, I. Th. 1939. u. f. Zcdler, 46. B. 449. u. f. Schmutz, 4. B. 449. und ff. VanderstadtS. Der Untcr- lieutcnant Anton Joseph V., w. im Jahre 1785 nobilitirt. von M. E., 473. Vangcrorv, Vangerowe. 1) Ein pommerischcr Adel, der im Stcttinischen und Halbcrstäds tischen seßhaft ist. — 2) Der Regierungspräsident zu Magdeburg wurde den 6ten Juli 1793 geadelt. Micral, 536. Vntig, VI. B. 381. Sicbmacher, V. Th. 171. N. 8. Zcdler, 46. 515. Won Meding, III. N. 833. Vaiiueti, Ue ei IN. Villano- >a uel inoulein Innnl^e, deutsch von und in Neudvrf von Loem- benberg. Joseph V. ic., wurde im Jahre 1721 Ritter, v. M. E., 219. Vanrc, Fahnern. Von d. im Gothaischcn gelegenen Schloße dieses Namens, das jetzt den Herren von Seebach gehört, also genannt; sie nannten sich Pan- nierherren und Cammerer von d. Landgrafschaft Thüringen. Man sehe den I. Bd. d. U. L. unter Caemmcrer von Fahner u. setze noch hinzu, daß Gauhe dieses Geschlecht unter 2 verschiedenen Artikeln, I. S. 229. u. II. Th. 1205. aufführt; auch ist Galletti Gesch. u. Beschr. d. H. Gotha, IV. Th. 167. und f. von ihnen noch nachzusehen. Varchmiil, Varchmine. Ein pommcrisches uraltes Geschlecht im Stifte Camin seßhaft, aus dem der erste Sivart oder Siegfried, der zu des H. Suantibvri III. Zeiten in großem Ansehen stand. Siebmacher, V. Th. 171. N. 10. Micral, 536. VI. Bd. 382. N. gencalog. Handbuch, 1776. 1777. 343. 1778. 391. und folg. Von Meding, III. N. 884. Zedlcr, 46. B. 657. Varell, Varel. Eine srei- herrliche ehemals ostfricßlandische, nachher baicrische, frankische und oldcnb. Familie, deren Stamm- ffchloß gleiches Namens im Ol- dcnburgischen gelegen ist. Im I. 1481 den 16. Februar soll zwar der letzte seines Geschlechts gestorben seyn, aber eben im Ol- dcnburgischen lebten doch noch weit später, und leben vielleicht noch Herren v. Varell. Bieder- mann, G. Tab. 246—49. Neu- ^ 634 mark, ncuspross. Palmbanm, S. 381. N. 652. Zedler, 46. Bd. 661. Gauhe, 1. 1S40. Varena. Die Ritler v. V., erhielten mit Joseph Edler von W. am 4tcn April im I. 1811 die stcper. Landmannsch. Schmutz, IV. 248. Varga von Ryrat - Rut. Der Rittmeister Johann V., rv. im Jahre 1774 mit von K. geadelt. von M. E., 478. Vavgin, Bcrgien. Ein pom- mcrischer Adel, aus d. die Brüder Johann Vargin n. Andreas, II. und Professor der Theologie zu Dorpat dieses Geschlecht der Freien in den Ruf gebracht haben. Gauhe, 1. 1940. und f. Micral, 636. VI. 382. Sicb- machcr, V. 171. N. 9. V. Me- ding, III. N. 886. Zedler, 46. B. 693. Varicouvt. Die Brüder Carl Theodor Franz Lambcrt, Franz Lambcrt Maria, und Friedrich Maria Prosper, erhielten d. 30. März im Jahre 1808 von dem Fürsten Primas das Baronar, und den 12tcn August im Jahre 1817 erstreckte der K. v. Baiern dasselbe auch auf die Person ihres Vaters, des primatisch. Gc- heimcnraths Lamberts V. N. v. Lang, Suppl. 76. u. f. Varnbach u. IVels. Diesen Namen führten ehedem die machtigen Grafen von Pütten, welche Schutzherrcn des baicri- schcn Bencdictiner - Klosters im Bisthum Passau gewesen. Uebri- gens findet sich noch im Jahre 1661 ein Graf Gustav Adolph von Varnbach. Prevcnhuebers Anual. Lt^/rens. S. 396. Ncu- Vasold. marks ncusprossend. Palmbaum. 409. Zedler, 46. 628. und im Suppl. Varssfelde, vielleicht Vors- seid. Eine Halberstadtische Familie, deren Stammhaus d. Städtchen gleiches Namens i. Braun- schwcigischcn ist. Buddäi, halberstädtisches Stamm- u. Lehnreg. 1619. Adels d. Alterth. II. Th. 693. Zedler, 46. B. 647. Vo.scl. Der braunschweigische Amtsrath Eberhard Anton V., Besitzer eines Schriftsassenguts zu Lehndorf bei Braunschweig, w. mit s. Nachkommen, laut Dipl. cl. <1. Wien d. 10tcn August 1767 in den Rcichsadelstand erhoben. Das Original des Adclsdiploms befindet sich nebst andern Nachrichten in der von Wvsramitzisch. Samml. Auch die Lüdersens. Samml. hat Notitzen v. dieser Familie. Das Wappen steht b. Siebmacher im IX. Suppl, Tab. 30. N. 3. Vasold, Vasolt, Fasold, Fasolt. Eine alte thüringische, sächsische, besonders gothaische u. fränkische Familie, aus welcher Ulrich genannt Vasolt im Jahre 1316 dem Grafen Bcrthold von Hennebcrg eine Summe Geldes darlieh, und dafür das Vogtey- Recht in Pfaffenhausen zu Lehn erhielt, welche Urkunde, bencbst einer kleinen Stammtafel, worauf Einige von Vasolde aus d. 14. und I6tcn Jahrhund, vorkommen, in Glcichenstein, N. 96. steht. Brückner, II. Th. 3. St. 16. 27. 40. III. Th. 4. St. 71. Siebmacher, V. 100. N. 10., wo das der fränkischen, u. S. 139. N. 6. das Wappen d. thu- Varena Vasoldsberg — Becsei. C6Z ringer Linie anzutreffen ist. Ob > der im I. Tb. 351. aufgeführte Fasolt zu dieser Familie gehört, ist uns noch nicht bekannt. Vasoldsberg. Diese besaßen die gleichnamige Herrschaft, wie auch Königsberg und So- cherbcrg im 14ten u. 15. Jahrhundert, und hießen eigentlich Brunner, schrieben sich aber, nachdem sie die Herrschaft V. erlangt hatten, B. von V. Sehmuk, IV. 249. Man s. 1. Band, S. 197. Vasserol. Johann u. David von V. in der Schweiz, w. den 28stcn Juni im I. 1720 in den preußischen Freiherrenst. erhoben. Vassimo,!. Cachedem'cr von V. aus Lothringen, erhielt den 23sten März im Jahre 1704 v. K. Ludwig XIV. die freihcrrliche Würde. Sein Enkel Ant. Paul Ludwig ist baierischer Hauptm., und in d. baicrisch. Adelsmatrikel am 4ten Juli 1818 imma- triculirt. R. v. Lang, 76. Vastorp. Ein lüncburgisch. Geschlecht. Von Mcding vermuthet (II. Th. N. 915.) aus dem Gleichklang der Namen u. aus der auffallenden Wappen - Achn- lichkeit, daß diese und die von Watzdorsische Familie eines Stammes gewesen. Lüdcrsens Sammlung. Vaterweis. Die Schwestern Erncstina Augusta Louise von Hopfgartcn, geborne V. u. Johanna Fricderika Wilhelmina V., wurden von Chursachscn, als Rcichsvic. im Jahre 1790 geadelt. Gr. v. Bcust, s. Staats- Anzcigcn. I. Heft. Vo.ulr, de. Der Major ?e., Carl de V., wurde im I. 1820 Freiherr, v. M. E., 110. Vochelde, vormals Vecheld, Vechelt, Vcchtclt, Vochtelde, Vccl)tllde. Ein altes braun- schweigisches adliches Geschlecht, das höchst wahrscheinlich im 13. Jahrhundert seinen ohnw. Braunschweig gelegenen Stammsitz verließ, um bei den damaligen unruhigen Zeiten, theils d. Schutz der Stadt zu genießen, theils auch von den Bürgern in die Stadt, um sie zu schützen, gerufen wurde. Am Frohnleich- namstage des Jahres 1388 w. Herrmann von V. v. H. Friedrich von Rraunschweig auf d. Schlachtfelde v. Winsen an der Aller zum Ritter geschlagen, da er durch seine Tapferkeit nicht wenig zur-Erkämpfung des Sieges beigetragen hat. K. Sigis- mund erhob im I. 1437 Herrmann von Vechelds Sohn für sich und seine Nachkomme» in des h. r. R. Nitterstand, und bestätigte das von der Familie langst geführte Wappen. Leibnitz, 3. II. briaiiLvio. 'V. III. s?. 67ß. Rechtmeyers braunschw. Chronik. 670. Nibbnatvrch, Beschreib, d. St. Braunschw. S. 72. und 87. Vcnturlni, Umriß d. braunschw. Gesch. N. 81. Aus handschriftlichen Nachr. Vechtol. Ein braunschweig. Patriziats -Geschlecht, davon einer im Jahre 1571 zum Bürgermeister in Lübeck erwählt w. biova, litarai-. umriü IZallb. 1700. 157. Zedlcr, 46. 902. Vecsei do -Hainaosbeö. 1) Otstrcichische Freiherren. Die Ah- .. 636 Veddern — Velasco. ncntafel von «Liegbert, Freiherrn von V. de H. mit 16 Ahnen steht in Schönbergs Adelsschem. I. 234. — 2) Der Generalfeldwachtmeister ?c., Freiherr August V. de H. wurde im I. 1314 in den Grafenstand erhoben, v. M. O„ 30. Veddern. Eine halberstädtische ausgcstorbene Familie. W. Buddäi Halberstadt. Stamm- u. Lehnreg. Adels deutchse u. sächs. Alterth. 2. Th. 693. Zedlcr, 46. B. 924. Vega.. Der Major?c., Georg V., wurde im Jahre 1800 Freiherr, v. M. O.» 91. Vegcsach. Eine liefland. Familie, die in der Gr. Oldenburg einen gleichnamigen Ort besessen, auch in Brandenburg begütert, aber im Jahre 1709 da ausgestorben ist, und mit d. lieflandi- schen einerlei Wappen hatte. Zed- ler, 46. B. S. 940 — 43., aus schriftlichen Nachrichten, duoalli- K.LK. p. 22. Vchlen, Velon. Ein adli- ches, freihcrrliches und z. Theil gräfliches Geschlecht in Wesipha- len, dessen Ahnherr unter Kais. Karl d. G. nach Westphalen gekommen seyn soll. K. Ferdinand III. hat den Alexander II. Edlen Herrn v. B. in d. R. Grafcnst. erhoben. Zcdler, 46. B. 961 — 65. Hübner, II. Tab. 447. Jm- hof, I'. I. Ichh. 9. c. 14. Spencr, Ilist. inKign. 1^. I. c. 69. §. 20. Frankenb. europäischer Herold. I. Th. 683. Schweder, ?rütizns. Ichh. 6: Koot. 18. e. 6. Gauhe, I. 1941. Siebmacher, I. Theil. 191. N. 10. V. Th. 14. N. 13. Dürchl. Welt. II. Th. 769. Trier. Wappenb. 68. Von Meding, II. N. 916. Veigl von Rriegslohn. Der Oberst Valentin V. v. K , wurde im Jahre 1814 mit dem Beinamen von K. geadelt, von M. O., 277. Vcilwitz. Ein meißn. Geschlecht, das seinen Rittersitz in Eulbach ?c. hat. Knauls Ill-o- clioni. Nisn. p. 636. Zedler, 46. B. 1006. Veit. Eine alte sächs. Famü lie, die zu Ramßla im 16ten Jahrhundert ihren Nittersitz gehabt. Zedlcr, 46. Bd. 1010. Veitch. Die Brüder, Joseph, Landschaftsbuchhaltcr in Tyrol, Jsack, Arzt ic. zu Hall, dann Johann Baptist, Doctor d. R. und Vicesiscal zu Botzen, wurden im Jahre 1710 mit von u. zu nobilitirt. v. M. E., 473. Veit!) v. Schittlersberg. Der Hauptmann Ignatz David V., wurde im Jahre 1774 mit dem Beinamen von S. geadelt. Dieser Beiname wurde ihm um deshalb beigelegt, weil es der Familien - Name seiner Mutter gewesen, die die letzte ihres Geschlechts war. Lcupold, I. Th. 4. B. 720 — 21. von M. O., 278. — 2) Der Fcldkricgsconn missär Ignatz V., wurde im I. 1774 mit von S. nobilitirt. v. M. E.. 478. Veitschcr, (vormals Voits scher). Ein steyermärkisch., im I4ten und 15ten Jahrh, begütertes Geschlecht. Schmutz, IV. 266. Velasco. Anton Moritz Con- rad, k. baicr. Cadet, und Ludw. Lvrcnz Ant., angeblich aus Spa- Velbrück — Velss. 637 nien abstammend, erhielten in Baiern das Anerkenntniß ihres Adels, jedoch nur für ihre Person. R. von Lang, Supplem. 147. Velbrück, genanntAdenbrug- gen. Eine freiherrliche u. theils gräfliche Familie, die in d. Bergischen Ritterschaft aufgeschwo- rcn hat. Gauhc, I. Th. 1943. Robens I. 308—314. Zedlcr, 46. 1063. Siebmachcr, ll. S. 114. N. 6. und unter N. 16. ein and. Wappen der Velbruck gen. Meirl. Velden. Eine alte rheinlan- dische, geldern. und baier. Fa-^ milie. Gauhe, l. Theil. 1943. Falkens Entw. einer I4ist. Cor- bej. cliploni. zz. 36. Zedler, 46. 1034. Veldcnz. Eine alte im 16. Jahrhundert ausgestorbcne gräft liehe Familie, deren Grafschaft durch Vermahlung der Tochter des letzten Gr. (Friedrichs) von V. mit dem Pfalzgrafen Steph. zu Simmern, an diesen kam. G. Eh. Croll, Vorles. von dem 2ten Geschlechte der Gr. v. Vels denz aus dem Hause der Herren von Geroldseck in der Ortcnau, in Histoe. 0! comruenl. ^eacl. el'Zot. 'ckbeocioi-. Ualal. Vol. IV. N. 12. Hübner, ll. Tab. 483. Jmhof, blotit. Uroo. Imp. Zedler, 46. B. 1034—38. Siebmachcr, II. Th. 17. N. 4. Velder. Die Brüder Peter Paul und Franz Bartholomäus, wurden im Jahre 1713 nvbili- tirt. von M. E., 478. Vcldkirch. Eine sehr alte gräfliche östreichische Familie, die von d. Gr. Ulrich von Montfort^ im 12. Jahrh, abstammen soll; doch soll es früher schon Grafen dieses Namens gegeben haben. Nün5tori Cosm. 141,. 6. e. 190. p. 200. Fuggers Spiegel der Ehre, 141,. III. 0. 9. 364. Lncä, Grafensaal. 686 — 91. Zedler, 46. B. 1039—44. Siebmachcr, II. 12. N. 4. Velkher. Der Doctor der R., Gottfried Erasmus V., w. im Jahre 1733 nobilitirt. von M. E., 478. Vcllberg, Velbcrg. Ein ausgestorbenes, im Nordgauisch. seßhaftes Geschlecht. Wolf von V. war noch im Jahre 1636 Obervoigt zu Crailshcim. Fal- kcnstein, Vnaleot. bivrclAav. III. Nachl. 224. Zedler, 46. Bd. 1062. und f. Siebmacher, II. 74. N. 2. Biederm., O. Tab. 426. Velmede. Zwei ritterbürtige Geschlechter in der Grafschaft Mark, die beide im löten oder 16ten Jahrhundert ^usgestorben sind, und 2 verschiedene Wappen geführt haben. Von Steinen, westphäl. Gesch. II. Theil. 942. Tab. 22. N. 8. Tab. 27. N. 1. und 3. Tab. 39. N. 3. Von Meding, II. N. 917. und 913. Veisern. Johann Franz Carl, Kanzlei- und Cafse-Director des Fürsten von Lichtenstein, wurde den 27sten October im I. 1737 in den böhmischen Adel- u. im Jahre 1743 in den böhmischen Ritterstand erhoben, v. M. E., 219. und 273. Velss, Wels, Felss, Voelss. Ein freiherrliches tproler Geschl., dessen Stammsitz gleiches Nam. 2, Meilen von Bozzen gelegen 638 .Velstcde ist. Zu ihm gehört Friedrich, d. im Jahre 1131 als ein tapferer Ritter aufgeführt wird. Zedlcr, 46. 1076. Gauhc, I. S. 1943. Sicbmachcr, III. 44. N. 1. und 10. N, 5. Velstcde. Ein Halberstadtisch. Gcschl. Buddäi Stamm- u.Lchnr. Adels d. u. f. Alterthümer. II. Th. 693. Zedlcr, 46. B. 1076. Velstcin. Eine niedersachsi- sche, auch im Oldcnburgischen seßhafte, noch im Jahre 1662 vorkommende Familie. Winkels manns oldcnburgische Chronik, 447. Zedlcr, 46. B. 1076. Velstoum. Ein pommerisch. freihcrrliches Geschlecht. Micräl, ^ntic>. svw. VI. B. 382. Zed- ler, 46. B. 1077. Siebmacher, V. Th. 171. N. 12. Veiten. 1) Ein sachs. Geschlecht, das schon zu K. Karls des Großen Zeiten bekannt ist. Enzclts altmarkiscbe Chronik. 61. Zcdler, 46. B. 1078. — 2) Johann Friedrich V., Rittmeister i. preußischen Husaren - Negimentc von Eben, wurde den 21. Oc- tober 1786 geadelt. Veltheiin, ehed. auch Felts heim. Ein sehr altes adliches, oft auch, aber irrig, freiherrlich., vormals grästiches Geschl., das in Sacbsen, im H. Magdeburg, F. Halbcrstadt, im Lüneburgisch,, Wölfcnbüttelischen und Hannoverischen mehrere Güter besessen, das Erbschcnkenamt im Hildcs- heimischen, und das Kämmerers Amt im Braunschweigischen gehabt hat. Es theilt sich in die weise und schwarze Linie. Der königl. großbrittanische u. chur- braunschwcig. Berghauptmann, - Veltheim. August Ferdinand von W. herzoglich braunschwcigischcr Erbkü- chcnmeister, wurde den 6. Juli 1798 in den preußischen Graftn- stand erhoben. Pfefferkorn, Hist. d. H. Braunschw. I. Th. 60g. Pfefsingcrs I. Th. 606— 630. Ditmar, N. 6. Seiferts Ahnen- taf. III. Th. Knauts snorlioni. Nisn. 686. Adels d. u. s. Alterth. Gauhe, I. 1944. Zcdler, 46. Bd. 1078 — 83. Won Falkenstein, Vntiig. Xorcl^av. 's. II. 324, II. tV I>lvlteuii IXatei- 6a Zenealogiev 6Ist. cloill.Velt- Irowlon. lawilia per «aec. XI. XII. XIII. et XIV. clljzlvmatum prvhatissimorumguechistoeieo- eurrr Irüe elesoripta. HelwLt., 1727. 4. C. B. Behrens hist. Beschr. des Hauses von Steinberg, in den Beil. N. 16. 106 — 110. Nachtrag zum gencal. Handb. 106 —111. Köhler, v. Erblandhofamtern. 17. und folg. Siebmacher, I. Th. 167. N. 3. und V. Th. 207. N. 3., welche beide Wappendarstcllungen 'einander ziemlich ahnlich sind, letztere aber unter die schweizerischen gerechnet wird. Von Meding, I. N. 900. Ilarcmlmrg, IlisUoi'. di^I. tlanclorahizm. 'sah. 36. N. 1. 'Ilroate. no6!I. (I. s. ?. II. Beitr. zur Geschlechtsh. der Herren von Veltheim; in den hannovrischen Beitr. 1762. N. 4. 6. 6. Sam. Lenz, von dem ehemaligen Grafenstande der Herren von V., ebend. 1766. N. 38. und 99. Anmerk. von dem Wappen der H. von V., ebend. 1766. N. 6. Nachrichten und Ahnentafeln von einzelnen Individuen dieses Geschlechts finden Venck — Verbeck. sich in mehreren Leichenpredigten auf diese. II. IVleibom, 6. Zlenimatogr. 102. Luca, Grafen-Saal. 692 — 99. Liussiu« cle innnast. Ferni. n. 274. Ilerrm. Vonliacti (üliru- nicnn ein «sx muneii aetalibus. s. i. Hamburg. Bibl. Ilistor. Lont. III. 71. u. s. Verlet von L.öwcngreiff. Der k. k. Rath er., wurde im Jahre 1766 in den Reichsadelstand mit v. L. erhoben, von M. E., 479. Vcrmotti v. Vermersfcld. DcrTruchseß, Bcrgrath?c., zu Lay- bach, wurde im I. 1817 Freiherr. v. M. O., 91. u. f. Verner. Der Kreishauptm. Johann Adam von V. zu Jg- lau, wurde im Jahre 1764 Ritter, und 1767 Freiherr, v. M. O., 160. u. 92. Vernholz von Vernrvcld. Der Hauptmann Christoph V., wurde mit dem Beinamen von B. Freiherr, v. M. O., 92. Vcvnier. Ein frciherrliches böhmisches Geschlecht, das aus Italien gekommen. Zedler, 47. Bd. 1366. Schmutz, IV. 268. Tyroff, 40. Ausg. Gauhc, II. 1203. Siebmacher, IV. Theil. 14. N. 1. Veronesc. Der niedcröstrcich. Regierungsrath Joseph Jacob V., N. Wand wurde im Jahre 1769 Ritter, von M. O., 161. Vervi delln Bositi genannt Rülbcvg auf Gansheinr u. Berg- Johann Maria Aleran- der Äscan, königl. baier. Kämmerer, Oberst ?c., wurde den 26. Octobcr im I. 1816 als Graf in Baiern immatriculirt. N. v. Lang, Suppl. 28. Versen oder Fersen. Zu d. im I. B. d. A. L. 368. vorkommenden Art. kann hier noch nachgetragen werden, daß Cvnrad von V. schon im Jahre 1304 herzoglich pommerischer Rath gewesen, und daß nachbeuannte Schriften hier noch anzuführen sind: Micral, ^ntig. I'nnr. VI. B. 382. Zedler, 47. B. 1788. und folg. Gauhe, 1. Th. 1962. Siebmacher, V. Th. 169. N. 1. Verwceser von Iveescns thal. Georg Andreas V., w. im Jahre 1720 mit v. W. uo- bilitirt. von M. E., 479. Vescovi. Der oberöstreichische Hofkammerrath Vigil v. B., wurde im Jahre 1708 Freiherr, von M. E., 110. Vescovis. Stephan V. aus dem italiänischen Departcm. der obern Etsch stammend, erhielt auf den Grund eines ältern Diploms vom Jahre 1683 v. K. Leopold den I4ten April 1664 die Adclsbestätigung. R. v. L., 677. Vespa. Der Leibmedic. Joseph V-, wurde im Jahre 1793 geadelt, und als k. k. Rath im Jahre 1802 Freiherr, von M. O., 278. und 92. Vest. Der Leibarzt der Erzherzogin Mang Anna u. Pro- 41 tomedicus zu Klagensurt, Lau- renz Chrysant V., wurde 1737 geadelt, v. M. E>, 479. Vestenberg. Ein fränkisches Rittergeschlecht. Man findet die V. unter den Turniergenossen in den ältesten Zeiten von 942 an; sie starben zu Ende des 17tcn Jahrhunderts aus. M. s. auch im I. Th. 358. Festenberg. Biedermann, St. Tab. 258 — 64. Zedler, 48. Bd. 319. Siebmacher, 1. Th. 101. N. 9. Salver, 277. und 348. Hartmanns Samml. Vestenburg. Diese waren im 12ten Jahrhundert Besitzer des gleichnamigen Schlosses in Steyermark. Schmutz, IV. 259. Siebmacher, III. Th. 67. N. 1. Vetcrani. Eine aus Italien stammende, im I. 1736 ausgestorbene östreichische sehr reiche gräfliche Familie. Gauhe, I. Th. 1963. Zedler, 48. Th. S. 357—59. Vetter von Burgle. Die Freiherren V. von B., wurden den Isten Februar im I. 1655 Grafen. Vetter v. d. L.ilien. Ein freiherrliches und gräfliches Geschlecht in Schlesien, welches die im F. Oppeln gelegene Herrsch. Miestitz. und in Untersteyer die Herrschaft Veistritz besitzt. Es wurde im Jahre 1587 in die steyerische Landmannschast aufgenommen, aber im I. 1653 in d. Grafenstand erhoben. Sinap, I. 267. Gauhe, I. 1953. Zedler, 48. B. 374. Siebmacher, I. Th. 92. N. 3- (wo es aber irrig Gilgen heißt) u. lV. Th. 5. N. 2. Schmutz, IV. 259. ! Vetter von L.i!ienberg. Der Ritter V. von L., General- Major und Thercsien-Ordensritter, der im Jahre 1813 Graf wurde, gehört wahrscheinlich zu einer Linie dieses Geschlechts, v. M. E., 35. Vetterani Malle,ltheim. Außer dem, was oben S. 87. unter Mallcndeim angegeben, setze man noch hinzu: daß es ein altes östreichisches jetzt noch blühendes gräfliches Geschlecht sey. Genealog. Taschenb. der Grasen. 1826. 130. Veyer von Geispizlieim. M. s. im I. Th. d. A. L.' 359. im F. und setze noch hinzu: daß diese B. oder F. eine Linie der S. 414. stehenden v. Gei- spitzheim sind, im Jahre 1211 zuerst vorkommen, aber, wie am a. O. gedacht, 1620 ausgestor- den sind. Im I. Th. sind am a. O. mehrere Wappen der F. oder V. aus dem Siebmacher angegeben, das der von Geispitz- heim aber nicht, was bei demselben im II. Th. 106. unter N. 14. vorkommt, wo er das Ge- schl. Geisspiczheim schreibt. Zedler hat im 48. Bd. 392. ein rheinländisches Geschlecht d. V. mit einem tz und S. 408. ein schwäb. mit einem bloßen z in der Mitte. Ersteres soll eine Linie der von Geispitzheim seyn. Die Wappen beider sind aber wenig, die der andern von F. oder V. aber, besonders die der Nürnberger sehr verschieden. Man vergleiche Siebmacher, I. 115. N. 5. II. 106. N. 4. II. 164. N. 9. V. 117. N. 6. Tyroff, I. B. 28. A. Siebenkeeß, I. B. Vetzer - S. 16. u. von Mcding, II. N. 266. Vcger von Gckenhausen. Eine nördlingische Familie, die mit den obigen V. oder Fetzer wohl gar nicht verwandt seyn mag, wenigstens hat sie ein v. diesen ganz verschiedenes Wappen. Beischlags Beitr. z. nörd- ling. Gesch. 603. Siebmacher, I. lI6. N. 6. Verlier von Blumenberg. Der Doctor und Physi'cus zu Brunn, Valentin Anton V., w. den lsten August im I. 1728 mit von B. nobilitirt, und im Jahre 1733 als böhm. Ritter d. löten Dccemb. präsentirt. von M. E., 479. Viatis. 1) Ein schles. Geschlecht, d. auch in Franken begütert war, zuerst aber im I. 1629 in Schlesien vorkommt. Si- nap, II. 1084. und f. Gauhe, II. Th. 1211. Zedler, 48. B. 660. Tyroff, I. B. 66. — 2) Ein ehemaliges nürnbergisches gerichtsfähiges Geschlecht, dessen Adelsbesi'tzstand bis auf d. Jahr 1638 zurückgewiesen worden ist. R. von Lang, 347. Siebmacher, II. Th. 164. N. 12. Vicari. Der Oberamtsrath s und Landschreiber zu Hohenberg, Johann Jacob von V., wurde im Jahre 1777 Ritter, v. M. E., 220. Vichter Frhr. v. Grub. Ei n s reiherrl. Geschlecht in Oestreich. Zedler, 48. B. 867. Viczay de Hedervar und L.oss. Oestreichische Grafen u. Freiherren. V. Schönfcld, Adels- schemat. I. 236. Vieregg. 543 Vidovich v. Goritzberg. Die Brüder Georg u. Basilius, Kaufleute zu Altgradisca in Slavonien, wurden im Jahre 1796 mit Edler von G. nobilitirt. v. M. O„ 273. Vicbahn. 1) Johann Heinrich V., Oberappellationsgerichts- assessor, Erbgesessener in Hohl und zu Mühlenfels in d. Grafschaft Mark, wurde den 24sten Januar im Jahre 1728 geadelt. Von Steinen, westphal. Gesch. II. Th. — 2) Franz Moritz v. V., k. preuß. Viceprasident zc>, vorher Advocat, starb im Jahre 1731. Europ. Fam. 322. Th. 829. Zedler, 48. Bd. 1042. Tyroff, II. B. Taf. 239. Viebig. Bernhard Christian Ferdinand von V., Assessor der Kammer in Breslau, wurde den I6ten October im Jahre 1786 geadelt. Viecht. Ein altes steycrmar- kisches Geschlecht. Prcvenhuebek, Armal. 364. Zedler, 48. Bd. 1043. Vielroggen, Valerogge> Velroggen. Ein in der Prieg- nitz begütertes, aber ausgestorbe? nes Geschlecht, das mit den von Wartenberg ganz einerlei Wappen hat. Von Hagen Beschr. des adlichen Geschl. der Brunn. Beil. 6. Von Meding, III. N. 887. Vieregg, Viereck, Vier? egk. Eine seit dem I. 1449 meklenburgische, markische, bai- erische und pommerische Familie, welche das Erbmarschallamt des Bisthums Schwerin besaß. Die Brüder Ferdinand Joseph, Maximilian Joseph Heinrich u. 41 * 644 Viernberg Georg Florian Erasmus, Sohne des Kämmerers und Tranchicr- meisters am baierischcn und kvll- nischcn Hofe, wurden im Jahre 1692 den 10ten Decemb. in d. Freiherrcnstand, Helena Elisab. von L. am 6ren September im Jahre 1703 in den dän. Grafenstand, der dänische Kammerherr Friedrich Ludwig von V. d. 28sten März im Jahre 1776 in Dänemark nationalisirt, der Con- ferenzminister, Oberstallmeister, Landvoigt ?c. aber den 1. März im Jahre 1790 vom Ch. Karl Theodor in den Grafenstand erhoben. Auch haben sie im Me- klenburgischen das Erbmarschallamt besessen. Klüver, S. 654. Dienemann, Nachr. 341. 391. Micräl, tlniig. 1^. VI. p. 382. Gauhe, I. 1959. Zedler, 48. B. 1146—49. R. von L., 87. und f. Dänisches Adclsler. II. Th. 351. Tyroff, II. Bd. Taf. 223. Lüdersens Sammlung. Viernberg. Ein im loten u. 14. Jahrh. in Deutschl. bekanntes Geschlecht. Zedler, 48. B. 1161. Vierrad cn, Vierrade, Vieraden. Eine gräfliche Familie, welche sich Gr. zu Hohenstein, Herren zu Mcrraden geschrieben, und deren Grafschaft nach ihrem im Jahre 1609 erfolgten Aussterben an Brandenburg Schwebt heimgefallen ist. Spangenbergs Adelsspiegel. Zedler, 48. Bd. 1162. Viertler von rveydach. Der niederöstreichische Landschafts- Rentmeister, Johann Thaddäus ^ Vieselbach. V., wurde im Jahre 1783 in d. Reichsadelstand mit Edler von W. erhoben, von M. E., S. 479. Vieselbach, Viselbcche, IVesclbeche. Daß in Thüring. eine Grafschaft dieses Namens gewesen, zu der 18 Dorfschaften v. Falkenstein gerechnet werden, ist bekannt, aber da sich in Urkunden keine Grafen d. Namens gefunden, so laugneten Mehrere und besonders Dominicus in s. Erfurt, II. Th. 244. deren Existenz eben so wie die der Grafen von Tonndorf u. Mühlberg, von welchen letztern jedoch das Gegentheil dargethan werden kann u. zum Theil geschehen ist. Freilich wird nur ein Graf v. Wc- selbeche im Jahre 1234 in einigen erfurter Chroniken aufgeführt, von welchem Andere behaupten, daß dies ein Graf von Gleichen gewesen, der damals das Schloß Viselbach besessen, und sich davon geschrieben habe. Siebmacher, hat in II. 22. N. 3. ein Wappen von den Grafen v. V., das ein Schild und auf dessen Helm einen Adler hat, u. dies ist dasselbe, was auch im Falkenstein, a. a. O., 921. im Holzschnitt steht; es bleiben aber hierbei noch manche Zweifel über seine Aechtheit übrig, so wie die Frage: wer war Wachmund de Viselbeche, welcher in einer glei- chenschen Urkunde vom I. 1259 beim Sagittar a. a. O. S. 85. vorkommt. Sagittar, gleich. Hist. S. 49. Zedler, 48. Bd. 1819. Von Falkenstein, thüring. Chron. II. Bd. 915. Mein Archiv für Gleichen. I. B. 187. Vietzen Vietzen. Ein ausgestorbeneS meklenburgisches Geschlecht, welches in Urkunden noch i. Jahre 1412 vorkommt. Von Meding, I. N. 901. Vigili von Creutzenberg. Die Brüder Peter Anton und Franz V., wurden im I. 1712 in d. Reichsadelstand mit v. W. erhoben, v. M. E., 479. Vignet. Der Landesadvocat in Böhmen, und Secretär bei dem Prager Mercantil-u. Wechselgericht, Johann V., wurde im Jahre 1793 mit Edler von no- bilitirt. v. M. O., 278. Vigny. Der Oberst im preuß. Ingenieur-Corps, Grafd'Heintze, hatte einen Sohn und eine Tochter außer der Ehe erzeugt. Beide wurden durch ein Patent vom 18tcn November 1788 vom K. von Preußen legitimirt und zugleich unter dem Namen v. V. in den Adelstand erhoben. Vilana-Pcrlas. Der kön. spanische Universal - Expeditions - Staatssekretär Don Raimund V. P., wurde im Jahre 1725 vom K. Karl VI. in den Grafenstand erhoben, von M. O., 31. Villanders u. pradel. Ein alter tyrolischcr Adel, der schon im Jahre 650 als rittermaßig aufgeführt wurde und die gleichnamige Herrschaft V. besaß, nachher die Herrschaft Pradel an sich brachte, die aber auch schon im Jahre 1488 an die von Sparen- berg kam. Brandis, tyrol. Eh- renkränzl. II. Th. 102. Bucelin, dteirrmat. ?. II. Siebmacher, II. Th. 40. N. 15. Gauhe, I. 1962. Zedler, 48. Bd. 1293. Von Meding, II!. N. 888. Binck. Villani, Vilant. Eine böhmische freihecrliche, aus Italien stammende Familie, deren Stammvater im Jahre 1181, Ugolin V. di Pilonico Bürgermeister zu Perugia war. Carl V., wurde den I0tcn Januar im I. 1649 in den Freiherrenstand erhoben. Balbin, 'ladill. Lotrem. gen. Spangenbergs Adelssp. II. Th. 218. Gauhe, I. Th. 1963. Zedler, 48. B. 1363. Villendovf. Ein tyrolcr Geschlecht. Brandis, tyroler Eh- renkränzl. N. 63. Villers gen. Masbourg. Eine alte luxemburgische Familie, die jetzt in der Pfalz und Baden ansessig ist. Tyröff, 55. Neues genealogisches Handbuch, 1777. 344. und folg. u. 1773. 392. Villingev. Diese Freiherren erhielten den 4tcn März im I. 1619 die steycrische Landmannschaft. Schmutz, IV. 263. Vincenti. Der Hofkammerrath Karl Jacob N., nachher Hofkriegsrat!) in München, der aus Italien stammt, erhielt Adels - nnd Ritterdiplom (?) in Baicrn. R. von Lang, 678. Vincenz. Die Brüder, Johann , Ulrich und Lucius Ru- dolph von V., wurden im Jahre 1726 Freiherren, von M. E., 110. Vincherotti von weiden- schlag. Der Protokollistens-Ad, junct des Hofkriegsraths Valentin V., wurde im Jahre 1788 mit Edler von W. nobilitirt. v. M. O., 278. Vinck. Ein nicdersachs und ! westphälischeS Geschlecht. Schan- 646 Viliecke —- Virmond. not, dlierU.. knick. ZZ. schreibt ihn unrichtig Finck von Alden- burg. Siebmacher, I. Th. 187. N. 14. schreibt ihn hier auch unrichtig Finck, im III. Th. 133. N- 11. richtig, aber es sind auch zwei ganz verschiedene Wappen. Zedler, 48. B. 1656. V. Me- ding, II. N. 920. Lüdersens Samml. Vinecke, FineLen. Dieses abgegangene pommerische u. mc- klenburgische Geschlecht ist schon im I. Th. 861. unter F. gedacht, es hatte aber dort auch mit dem V. angegeben, und dabei mitbemerkt werden können, daß es zuerst i. Jahre 1449 vorkomme. Zedler, 48. B. 1696. Vinsterlohe, Vinsterloe, Finsterlohe. Ein fränkisch. Geschlecht, das dem ehcmal. Rittcrcanton an der Altmühl incor- porirt, und darin begütert war. Salver, 276. 317. Biedermann, A. Tab. 246 — 6V. Siebmacher, II. Th. 76. N. 14. Salver, S. 146. Tab. 6. N. 16. 604. 430. S60. Von Meding, III. N. 889. Vinterslebcn, Vintirslci- bin. Ein thüringisches im 14. Jahrhundert bekanntes Geschlecht. Sagittar, gleichensche Hist. 92. Zedler, 48. B. 1614. Vintler v. Plaey, Platsch. Freiherren zu Rungelstcin in Ty- rol, Patrizier zu Botzen, die an der Vintl im Pusterthale ehedem gewohnt, aber schon im Jahre 1192 zu Botzen seßhaft gewesen sind. Niclas Vintler, herzoglich östreichischer Rath und Statthalter, auch Landeshauptmann an der Etsch, erhielt im I. 1393 einen in Lünigs Reichsarchiv abgedruckt stehenden Adelsbricf. Zedler, 43. B. 1630. Spcner,Hi- storia. insi^n. p. 373. Bucelin, Ltsininat. Gauhe, I. Th. 1964. und f. Siebmacher, I. Th. 42. N. II. Von Meding, I. Th. N. 902. Vintlo. Ein lüneburgisches Patrizier-Geschlecht, das langst ausgestorben ist. Büttners Stamm- und Geschlechtsreg. der lüneburg. Patriz. Anh. N. 30. Lüdersens Samml. Vinzelbergen, Vinzelberg. Ein sächsisches Geschlecht, das schon zu K. Karl des G. Zeiten bekannt war. Enzcls altmark. Ehron. 61. Zedler, 48. B. S. 1642. Violant. Der Handelsmann in Wien, Franz V., wurde im Jahre 1766 Reichsritter mit Edler von. von M. E., 220. Vippach. Ein thüringisches und schlesisches Geschlecht, dem der Flecken Markvippach d. Namen gegeben haben mag. Siebold von V. kommt schon im Jahre 1389 in den Jchtcrshau- ser Klosterbriefen als Zeuge vor. Gleichenstein, N. 96. Sinap, II. Th. 1086. Zedler, 48. B. 1689. und folg. Sagittar, gleichensche Hist. 61. Gauhe, I. Th. 1966. u. folg. Viebmacher, I. 149. N. 10. und im II. Th. 22. N. 2., welche aber beide ganz verschieden, und d. letztere unter die gräflichen gesetzt ist. Virmond, Viermund. Eine alte, in Niederteutschland, Ungarn u. Siebenbürgen sehr ausgebreitete Familie, welche zwar schon im Jahre 1664 vom K. Leopold I. die Grafenwürde er- Vischberg Vittinghofen. 647 halten hatte, deren sie sich aber viel erst spater bediente. Die Freiherren Ambros Franz, Friedrich Christian und Damian Hugo, Feldmarschallicutcnant, wurden im Jahre 1706 in d. Neichs- grafenstand erhoben, v. M. E., S. 36. Spangenbergs Adels- spieg. II. 261. Seiftrts Genealogie eidlicher Eltern und Kinder. Nobens, II. S. 76 — 84. Zedler, 48. Bd. S. 1771—-73. Gauhe, I. Th. 1966.'und folg. Sicbmacher, I. Th. 136. N. 1. führt das andere Wappen unter den hessischen mit auf. Das gräfliche Wappen der von Vir- mont hat Siebmacher, II. Th. 15. N. 6. Vischberg. Ein thüringisch, gräfliches Geschlecht, das im 14. Jahrhundert in Thüring. bekannt war. Sagittar, Gleichen. 98. Zedler, 48. B. 1800. Vischer. 1) Unter d. nachbenannten befinden sich vielleicht auch einige, die mit den im I. Bd. 363. ausgeführten Fischern von gleicher Herkunft sind, denn in den vorigen Zeiten schrieb man F. für V. und V. für F. Sieb-1 machcr hat unter F. acht und unter B. sechs verschied. Wappen der von F. und V. ohne Beinamen. — 2) Diese Freiherren besaßen Maßweg in Stey- ermark. Schmutz, IV. S. 265. Wischerische Ahnent., gedruckt. — 3) Der Sccrctär des Fürsten Joseph Johann Adam Lichtenstein, wurde im Jahre 1729 in den Reichsadelstand erhoben, v. M. E., 480. Vischer von Trcuenburg. Johann Jaeob V., würtemberg. Oberjustitzrath, und dessen Sohn wurde der alte Adel von Karl VII. erneuert. Zedler, 43. B. 1801. und f. Vischer von u. zu Visch- heim. Der Salzamtsrath und Hauptcassier zu Hall in Tyrol, Franz Thaddäus V., wurde im Jahre 1775 mit von und zu V. geadelt, v. M. O., 278. Vischt'ule. Ein altes, im Jahre 1570 völlig erloschenes lü- neburgisches Patriciat- Geschlecht. Büttners Geneal. des lüneburg. Patrizier - Geschlechts. X k, le k. N. 53. Von Meding, III. N. 890. Lüdcrsens Samml. Vischl. Ein steyermärkischcs Geschlecht. Siebmacher, III. Th. 82. N. 11. Von Meding, III. N. 891. Vitali von L.öldenfeld. Johann Baptist V., wurde im Jahre 1710 in den Neichsritter- stand mit Edler von L. erhoben, von M. O., 151. Vittinghofen, Vittings? Hosen, Vietinghof, Vit- tingshof, Fitinghof. Eine sehr alte ursprünglich chur- und liefländische Familie, die sich in Wcstphalen, Preußen, Pohlen, Schweden, Sachsen u. Mcklcm bürg verbreitete, auch meistens in den beiden zuletzt genannten Landen ausgenommen, den Beisatz genannt Schell, Scheel oder Schull führte. Einige v. ihnen sind auch, und zwar einer 1680, ein anderer 1734, und zwar letzterer vom K. in Dänemark in den Freiherrenstand erhoben worden. In Curland heißt diese Familie Vietinghoff gen. Scheelen und findet sich schon vor 1634 648 Vittovich — in dein curland. Nitterbacksbuche verzeichnet. In Schweden wurde im Jahre 1634 Johann v. Fi- tinghoff unter N. 220. auf dem Nitterhause Hi Stockholm intro- ducirt,' und Eric von F. d. 21. December im Jahre 1719 baro- uisirt, I.l> im I. 1720 suli iXro. 172. unter die Frihcrras intro- ducirt. V. Skiermanns Matrikel tc. die Wappen dies, schweb. Branche stehen in Ccdercrona u. Earlshiold. Estors Ahnenprob. 406. ibiieslei I4nrona?oloniea. I. .kii. Loiiattön, 3.nnal. ?a- clcrliorn. p. 2. kni. 83. kinautli, .Ich-ocli'. Nisn. 586. Gauhe, I. Th. 1967. II. Th. 1213. 1888. Zedlcr, 49. B. 378. und folg. Luca, Grafens. 5l2. Von Uech- nitz, diplom. Nacbr. I. Th. 200 — 208. VII. Th. 76 — 80. Rochens, I. Th. 372 —77. Vittovich v. N?uthe»ifold. Der Unterlientenant Georg V., wurde im Jahre 1786 mit von W. nobilitirt. von M. E>, S. 480. Vitzdmit, Viythum, Victz^ thum, Viythumb, Vitzttltii, Vicedoni. Eins der ältesten .Pauser in Thüringen, Sachsen, Oberlausitz, Böhmen u. a. O. Sie sollen von den Vicedominis benannt worden seyn, welche n. Abgang der alten Könige in Thüringen, statt der Kaiser die Regierung geführt hatten. Schon in dem 13ten Jahrhundert theilten sie sich in die apoldische u. in die cckstädtische Linie. Die erstere starb mit Anton Friedrich im Jahre 1631 aus. Friedrich V. von Eckstadt, k. pohln. und churf. Geheimer-Rath, Cabinets? Vitzenhagen. Minister, wurde im Jahre 1711 den 18tsn Juli von seinem König , als damaliger Reichsvicar in den Grascnstand erhoben. In Baiern ist das Geschlecht d. 12. Mai im Jahre 1813 auch im- matriculirt worden. N. von L., Suppl. 23. Falkcnstein, (loch cichlom. änlich, stioi clgav. p.158. Dessen thüring. Ehron. II. Bd. II. Th, 932. Knauth, 14 och-. Uisnons. 636. u. f. kocieen- stein, 'Vliealr. 8ux. I.iTH. 299 — 301. Jmhvf, IVotil. ?roeer. Imp. 31. Hönns coburg. Hist. II. B. 103. 111. 159. Schvtt- gens diplomat. Nackl. der Hist. von Obers. 3. Th. 458. 9. Tb. 96. II. Theil. 145. Gauhe, I. 1968—74. II. Theil. 1213- 15. Sinap, Olsnograph. I. Th. 603. Sagittar, gleichen. Hist. Zedler, 49. B. 412 —22. Albini , Hist. der Gr. von Werthem. 71. iVI. Lrvsseri 14'. cke Insig- nil). Vil'^tlrumianis. doerl. 1711. k. 7. Bogen, Vll^eru. Zenea- loZiscires klencll». I. 876. U. folg. Thüringische Vaterlandskunde, Jahrg. 1801. 3. St. S. 34. Jahrg. 1802. 12. St. S. 190. Jahrg. 1803. 8. St. 130 — 132. 1. W. Lergerl VIt!-- tlunniornnr Ilistcn ia., ein Ma- nuscpt. Siebmacher, I. Th. S. 146. N. 3- und 164. N. 6. Genealog. Taschcnb. der Graf. 1826, 130. und f. V. Meding, I. Th. N. 905. und 6. Lüden ' sens und Hartmanns Sammi lung. Viyenhagcil. Eine alte ausgestorbene mannsfeldische Familie, die auch im Anhaltischcn u. Halberstadtischen begütert war. Vitzthumb — Zuletzt kommt Thilo von V. im Jahre 1624 vor. Adels d. Al- tcrth. II. Th. 698. Ncumarks neuspross. Palmb. 240. Gauhe I. Th. 1976. Zedlcr. 49. Th. 491. Beckmanns anhalt. Hist. VII. Th. Tab. C. V. Meding, I. N. 993. Lüdersens Sammlung. Vitzthumb v. Dornhcim. Diese wurden am 7ten Juni im Jahre 1679 in den Freiherrcnst. erhoben. Viviaui von Neuhaus- fcld. Der Doctor der Rechte, Franz Anton V. , wurde im I. 1390 in den Rcichsadelst. mit von N. erhoben, von M. E., 480. Vlachovicz. Die Brüder Peter, Paul, Nicolaus, Demctrius und Simon, wurden im Jahre 1794 in den galizischcn Adelst, erhoben, v. M. E., 430. Vlock, Vlok. Ein schlesisch. aus Böhmen stammendes Ge> schlecht, das schon im I. 1298, neuerlich aber nicht weiter vorkommt. Sinap, I. 1009. Ludwig , Ilelig. IVIsopt. VI. B. S. 377. 381. 382. 490. Zedlcr, 49. B. 766. Vockerodt. Eine preußische Familie. Ranfts geneal. Archiv. 1734. 686. Zedler, 60. B. 74. Boegler. Ein schlesisch. Geschlecht. Bucclin, Spener, Siebmacher, I. 64. N. 11. Sinap, I. 1014. Zedler, 60. B. S. 90. Bon Meding, II. N. 923. Voehliu von Illertissen, Disscu, Frickcnhausen und Voehliu. Ein schwäbisches u. östreichisches Geschlecht, das mit den augsburgischen Patriziern die- Voelderndorf. 649 ses Namens einerlei Ursprung hat, und aus dem Heinrich V. von F. als Ritter des h. Grabes im Jahre 1360 vorkommt, u. Hans Cvnrad V. v. F. kaiserlicher Rath und Oberster im Jahre 1417 Frei- und Panncr:- Herr, auch Pfalzgr. wurde. Seine Comitiv und zwar die große, gieng, wie gewöhnlich', auf den Erstgebornen der Familie über. Bucelin, Ltomruat. ?. I. Allgemein. hist. Lcx. Burgermeister, vom schwab. Ritterorden. Zedler, 60. Bd. 90 — 97. Von Hatt- stein, III. 642—660. Siebmacher, I. Th. 24. N. 6. Gauhe, I. 1980. Bon Meding, III. N. 893. Völckening. Der braunschw. General - Major Jobst Eberhard Völckening, wurde per- I)i^I. Laos, clo clato 12. Dec. 1730 geadelt. Diese Familie ist mit dessen Sohne, dem Geh. Etatsrathe Anton Ulrich von V. den 21stcn November im I. 1774 wieder ausgestorben. Freih. von Wolfframitz Verzeichniß w. Voelderndorf, Feldern, dorf, Foeldcrndorf, Vels lerndorf und Pölterndorf. Eine adliche, neuerlich freiherrliche Familie in Franken, die aus Oestreich dahin gekommen ist, u. ihr Stammhaus bei Molk am Fluß Bilach gelegen hatte. Johann Adam von B., erhielt im Jahre 1684 den I0ten Juli ein Freiherrendiplom für sich u. seine Erben, das im Zedler, 60. B. 126—132. steht. Diese Linie der von B. schreibt sich mit > dem Zusätze: und Waradein, z. ^ Unterschied der andern Linie, die 63l) Voelker zum Unterstein genannt wird. Bucelin, Ltemmat. ?. III. S. 244. Hönns coburgische Chronik, I. Th. 106. Seiferts Genealogie führt sie von 1341 — 4717 auf. Wurmbrand, (lol- leot. Aoueul. ^ustr. p. 18. Gau- he, I. Th. 402. und folg. Zed- ler, am a. O. 126 —134., aus schriftlichen Nachrichten. Biedermann, A. Tab. 156— 66. R. von Lang, 263. Tyroff, I. B. 40. Ausg. Hartmanns Sammlung. Voelker. 1) Adliche Patrizier in Frankfurt am Main. Siebmacher, I. Theil. 210. N. 10. Tyroff, I. Bd. 66. Ausg. N. 4. — 2) Ein frankisch. Adel. Siebmacher, V. 101. N. 12. — 3) Ein rothcnburgisches adliches Geschlecht. Siebmacher, V. Th. 243. N. 2. V. Zus. 19. N. 11. in welchem letztern ein zwar gleiches dem Rothenburg. dargestellt, solches Wappen aber unter die Ritter und Adliche, ohne weitere Angabe gesetzt worden ist. — 4) Der braunschwcigische Oberst Caspar Völker, wurde v. Kaiser den 17ten April im I. 1706 in den Reichsadelstand erhoben. Diese Familie besaß die Rittergüter Dcttum u. Schep- pau im Wolfcnbüttelschen. Es ist mit dem Cammerjunker Jobst Anton von V. den 29. Januar im I. 1796 ausgestorben. Freiherr!. von Wolfframitz, Verzeichn niß rc. Voelkern. Die Ritter von V. besaßen Plankenwart in Stey- ermark. Schmutz, IV. S. 272. Zedler, 60. B. 93. Sinap, II. 1093. - Vogel. Voelkers. Der churhannövr. Lieutenant Johann Dietrich Völkers, wurde per Vipl. Lues, lle 16ten Januar 1780 nebst seinen ehel. Nachkommen in d. Neichs- adelstand erhoben. Verzeichniß d. in d. churhannövr. Landen pub- licirten St. V. C. N. 66. Voelkershauseir. 1) Ein in der erstem Halste des 18ten Jahrhunderts ausgestorbenes Geschlecht in Hessen, wo auch ihr Stammhaus gleiches Namens gewesen , und war aus ihr 133» Bertold von V. der 46ste Abt des Stifts Hersfeld. Biedermann, R. W. Tab. 424. Sal- vcr, 314. Schannat, suldaisch. Lehnhof, 177. 180. Gauhe, I. 1981. Von Meding, III. N. 896. — 2) Eine Hennebergische Familie, welche das an d. salz- ungischcn Grenze gelegene Dorf dieses Namens besessen hat. Wein- richs henncberg. Kirch. u. Schm len-Staat. 446. Zedler, 60. Th. 122. Vogel. 1) Eine thüringische, besonders gothaische, aber ausgestorbene Familie. Heinrich V. lebte im Jahre 1644. Gleichenstein, N. 97. Estors Ahnenpr. 406. Gauhe, I. Th. 1931. V. Meding, II. N. 921. — 2) Eine schlesische Familie. Henel, 776. Sinap, II. 477. u. folg. 1093. Zedler, 60. 173. Gauhe, a. a. O. — 3) Der Ncichshof- rathsagent Johann Niclas von V., erhielt im Jahre 1728 die Bestätigung des Reichsadelstandes. von M. E., 480. Vogel. Johann Wilh. Bar- tholom. V., Licut. und Adjud. im Feldartillerie-Corps und seine Bogel — Bogt. 66! Brüder, Samuel Friedrich, ehemaliger Lieutenant und August Göttlich V., russischer Rittmeister, wurden am 2ten October im Jahre 1736 vom K. von Preußen geadelt. Vogel von Adlersberg. Der Hauptmann Carl Eugen V., wurde im Jahre 1778 mit von A. geadelt, von M. E., 480. Vogel von Barthorff. Der Haupkmann Johann Carl Franz V. u. sein Bruder Lothar Franz, wurden im Jahre 1712 in den Reichsadelstand mit von B. erhoben. von M. E., 480. Vogel v. Friescichof. Der Associer des Wcchselhauscs Fries ot Coivs? , Johann Michael V., wurde im Jahre 1789 mit dem Zusatz von F. Neichssteiherr. v. M. Ö., 92, Vogel von Vogclsberg. Der Landcssecretar Adelbcrt V., wurde im Jahre 1785 mit Edler von V. geadelt, v. M. O., 279. Vogelgesang, Vogelsang. Eine mcklenburgische und pom- merische Familie. luclex vobil. Nogapol. p. 64. Niorül, tig. ?omer. VI. B. 382. Gau- he, I. 1981. Zedler, 60. Bd. 206. Sicbmacher, V. Th. 163. 12. Behr in bil>r. 8. kor. IV!e- cklonb. za. 1688. Von Me- ding, II. N. 922. Vogelhubcr. Der Advocat Joseph V., wurde im I. 1816 mit Edler von geadelt, von M. O., 279. Vogelsang. Der Halberstadtische Regierungsrath V., dessen Vater als Oberst in Hess. Diensten bereits ein kursachsisches Vi- cariatsadelsdipl. erhalten hatte, w. den 8. October im I. 1741 in den preußischen Adelstand erhoben. Vogelsang. Der Oberst u., Ludwig von V., wurde im I. 1793 Freiherr, von M. E., S. 110. Siebmacher, III. Th. 67. N. 3. Vogl. 1) Joseph Anton V., wurde im Jahre 1768 Ritter, v. M. E., 220. — 2) Der Geh. Staatsraths-Sccretär Joh. Anton V., wurde im Jahre 1777 mit Edler von geadelt, v. M. O., 279. — 3) Der Hauptm. Christian V., wurde im Jahre 1807 geadelt, von M. O. , S. 279. Vogl zu Hart und Mohrenfeld. Der l). und Kreisarzt Anton Joseph V. im Pu- sterthale, wurde im Jahre 1781 mit dem Beisatz Edler zu H. u. M. nvbilitirt. von M. E., S. 480. Vogt, Borgt, Voit,Voith. Diesen Namen führen mehrere Familien in Teutschland, u. zwar I.) Ohne Beinamen: 1) Eine östreichische Familie. Siebmacher, I. 40. N. 13. — 2) Eine andere östreichische Familie. Ebenders. V. 46. N. 9.— 3) Eine windshcimische Familie. Ders. V. 272. N. 6. — 4) Eine nürnbergisch^Familie. Ebcn- diescr, I. 212. N. 4. — 6) Eine adliche hannoverische Familie von welcher folgende Stan- deserhcbungcn bekannt sind: a) Die Gebrüder Voigt, namentlich der Oberappellations-Rath Gerh. Ludwig, der Amtmann zu Friedland, Jobst Ludolph, der Amt- 662 Vogt. mann zu Mariengarten, Joh. Friedrich, der Geh. Secrct. zu Osnabrück, Conrad Wilhelm, d. Amtsschreiber zu Neuhaus, Anton Christoph, und der Amts- schrciber zu Wildeshausen, Friedrich Julius Voigt, wurden mit ihren ebeligen Nachkommen und ihren beiden Schwestern, Justine und Margarethe Voigt, Cano- uissinncn zu Marienwcrder per Vipl. Caes. vom 30. December 1770 in den Neichsadelstand erhoben. k) Der Oberappellations- Rath Jobst Adolph und seine eheligen Nachkommen, auch dessen Schwester Maria Anna V., Canonissin zu Marienwerder, wurden per Dipl. Cues. d. 30. December 1776 in den Reichsadelstand erhoben, o) Der Ober- Amtmann Otto Philipp Ludwig Voigt zu Harste, wurde per Dipl. Ciuzz. mit seinen eheligen Descendenten in den Reichadcl- stand den 30sten December 1776 erhoben, cl) Desgl. der Geh. Canzlei- Secretar Johann Eberhard August und der Kammer - Secretar, Jacob Friedr. Voigt zu Hannover per Dipl. tlaes. cle clato 30. December 1776 geadelt. Verz. d. in den churhan- növrischcn L. publ. St. V., C. N. 55. 56. 67. und 68. — 6) Der Freiherr Carl Gustav von V., erhiclr den böhmischen Herrenstand den 18ten Januar im Jahre 1694. — 7) Der königlich baierische oberste Bcrgrath ic., Ignatz Voith, erhielt d. 15. April im Jahre 1792 vom Ch. Karl Theodor ein Adels- und Nitterdiplom. R. von Lang, S. 57S. II.) Mit folgenden Beina- I ' Vogt von Berg, Perg. Nach Siebcnkeeß l. B. 112. sollen sie mit den von Voit von Voitenberg einerlei «Stammes seyn; es sind aber die beim Siebma- cher, II. Th. 69. N. 7. IV. Th. 186. N. 11. und 188. N. 1. befind!, einander ziemlich ahnlich. Wappen von den aus Urkunden von Siebenkeeß beschriebenen 2, dem adlichen und dem freiheitlichen Voitenbergischen Wappen ganz verschieden. Die Herrsch, der Vögte v. Berg lag in Niederöstreich, grenzte an Neuburg u. das Marchfeld, es umgab Molk. Der Hauptsitz Perga war bei Mölk und weil der östreich. Herzog die Eigenthümer dies. Schlosses zu erblichen Unter-Schutzvög- ten dieser Abtey ernannte, bekamen sie davon den Beinamen d. Vögte oder Advocaten. Der älteste dieses Geschlechts, welcher mit Zuverlässigkeit angegeben werden kann, ist Rudolph v. Perge, ein Edelherr, der mit s> Sohne Walchun zwischen 1056 —1075 in Mölk wohnte. Mit Otto starb nach 1231 dies Geschlecht aus. L. A. Gebhardi's geneal. Gesch. der erbl. Reichsst. B. 3. 259. und s. Vogt von Castel u. tenfels. Eine schwab., schle- sische und schweizer Familie, deren Nebenlinien d. von Letter- berg, de Scala, Neckcrburg, Schachen, Perg zc. Bucelin, LtaMm. p. IV. 299. Sinap, II. Th. 478. Gauhe, I. Theil. Seite 1932. Zedler, 50. Bd. 292. Vogt v. E. — Vogt von Ehrenzeil. Der Oberlieutenaut Johann V., w. im Jahre 1766 mit dem Zusatz von E. geadelt, von M. E., 480. Vogt von Elspe. Ein rheinlandisches Geschlecht, davon einer, Heinrich als niilos aclvo- catus in Elspe im Jahre 1297 lebte. Noch im löten Jahrhundert kommen Einige von diesem Geschlechte vor. V. Hattstein, I. Th. 607. V. Steinen, westfälische Gesch. 1909. Tab. 16. N. 2. Von Meding, 1. Th. N. 909. Vogt von Feuerbach. M. s. a. Waiss von Fcuerb. Vogt von Fronhausen. Ein altes hessisches Geschlecht, das im Jahre 1668 vorkommt. Sinap, II. 478. Gauhe, I. Th. 1982. Zedler, 60. Band. 296. Estors Ahnenprobe, 123. Siebmacher, I. Th. 137. N. 9. Von Meding, I. N. 907. Vogt v. Fundingen. Ein altes Geschl. in Baicrn. Gauhe, I. Th. 1982. Siebmacher, I. Th. 94. N. 10. Sinap, II. 477. u. folg. Zedler, 60. B. 296., Vogt v. Gcbersried. Bei ihrer der Religion halber geschehenen Auswanderung gaben sie den Adelstand auf, allein der Landsaß Leonhard Anton V. zu Gcbersried, erhielt den 14. November im Jahre 1764 v. Eh. Maximilian Joseph ein Adels - Erncuerungsdiplom. R. v. L., 678. Vogt von Hunoldstein. Ein frciherrliches rheinlandisches Geschlecht, das schon im Uten Jahrhundert vorkommt. V. Hatt- Vogt v. R.. 653 stein, I. Th. 608. Humbracht, Tab. 88. und folg. Luca, schle- sische cur. Merkw. 82. Sinap, II. 478. Zedler, 60. B. 293. und folg. Gauhe, I. S. 1982. Hörschelmanns Samml. 67. V. Meding, I. Theil. N. 908. III. Th. 333. Nachtrag zum gcneal. Handbuch. 111—13. Salvcr, 639. 602. Vogt von L.iebenau. M. s. oben, S. 43. a. und 6. Vogt von Prassberg. M. s. oben S. 266. unter Prasberg und setze noch hinzu, daß sie im Jahre 1478 vorkommen, benebst Gauhe, I.' Th. 1984. Zedler, 60. Bd. 302. Burgermeister v. schwab. Adel. 432. Von Meding, 1. N. 639. Vogt von Prassberg u. Summerow, s. Prass. Vogt v. Repninund. Ein rheinlandisches Geschlecht. Siebmacher, II. 103. N. 6. Vogt von Rhetz u. Roes nrg. Eine neue braunschwcig. Familie, die jetzt zu Minden wohnt. Lüdersens Samml. Vogt v. Nincck, Rieneck, Rcinech. Ein sehr altes frank. Geschlecht, aus dem schon Go- tzo u. Johann im Jahre 134S vorkommen. Im Jahre 1697 d. 27. October erhob der K. Leopold den Freiherr» Karl Friedr. V. von R. und sein Geschlecht in den Grafenstand nach d. R. der Erstgeburt. Sinap, II. S. 478. Zedler, 60. B. 301. Gauhe, I. Theil. 1933. Schannat, cüient. bulä. p. 177. Von Hattstein, II. Th. 603. Durchl. Welt, IV. Bd. I. Theil. 430. Siebmacher, I. Th. 103. N. 12. 664 Vogt v. S. — Vogt v. W. Struvs neu eröffn, hist. u. po- lit. Archiv. V. Th. 266. Von Meding, I. Th. N. 910. und III. T. 833., wo er aber die Erhebung in den Grafenstand in das Jahr 1700 setzt. N. von Lang, 88. Biedermann, G. Tab. 293 — 99. und I. Verzeichn. R. und W. I. Verz. St. I. Verz. Salver, 268. 266. 433. 487. 496. 641. 642. 663. 569. 603. 611. Vogt v. Salzburg. Ein altes stifts- und turniermaßiges Haus, das von alten Zeiten her in dem ehemaligen frank. Nit- terkanton Rhön-Werra immatri- culirt war, und dessen Stammhaus das Gut und alte Burg bei Neustadt an der Saale in Franken ist, welche jetzt die Lochnerische Familie von und zu Hüttenbach besitzt. Schon im Jahre 1206 findet man sie, und nachher mehrere in altern Urkunden, die aus den Schulteßisch. Schriften, Siebenkeeß am a. O. anzeigt. Die evangelische Linie w. im Jahre 1718 in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Dithmar, von den Herrenmeist. des I. Ord. 13. N. 40. Schannat, fuldaisch. Lehnhof, 177. Siebmachcr, I. Th. 107. N. 3. II. Suppl. 18. Taf. Von Meding, I. Th. N. 911. Hartmanns Samml. Sab ver, 146. 288. 309. 360. 362. 631. 641. 662. 667. Tab. III. N. 9. Von dem Stammhause, Herkommen und Genealogie der V. von S. finden sich mehrere Nachrichten in den Uffenheimi- scheu Nebenstunden. II. B. 673 — 88. Siebenkeeß, I. B. 380 — 366. Tyroff, I. Bd. I. Th. Ausg. 40. Sinap, II. Th. 478. Neues genealogisches Handbuch. 1777. 168—171. 1778. 220- 23. Gleichenstein, N. 99. Leichenrede ?c. auf Valentin V. v. S. Hildburgh. 1722. enthalt mehrere Nachrichten von diesem Geschlechte. Biedermann, R. W. Tab. 72 — 83. Von Haustein, II. 609 — 16. Taf. 6. Zedler, 60. B. 301. und f. N. v. L., 268. Vogt voil Sacgervitz. In Schlesien, eine freiherrliche Familie. Gauhe, I. Th. 1983. Sinap, II. 479. Vogt de Scala, s. V. v. Castell:c. Vogt von Schachen, s. V. von Castell. Vogt von Sterbecz. Der Artillerie-Oberlicutenant Johann von V., wurde im Jahre 1791 mit von St. Freiherr, von M. E., 111. Vogt von Voithenberg zu Herzogau. Ein altadli- ches und rittermaßiges Geschlecht in Baiern, welches der Churf. Carl Theodor von Pfalzbaiern am 31sten Januar 1787 in den Neichsfreiherrenstand erhoben hat. Das alte adliche Wappen sowohl, als das frciherrliche, ist von Siebenkeeß l. B., 112 — 114. kürzlich beschrieben u. beide im Tyroff, und zwar ersteres auf der 1l4ten und letzteres auf der 134sten Taf. in Kupfer geliefert. M. f. o. V. von Berg. R. von Lang, 679. Vogt von Wartenfels, s. V. von Castell. Vogt von Wendelstein, f. unten Wendelstein. Vogt — Vogt v. y?icrand, tvier- rant, auch Wierant, Vögten genannt. Ein östreichisches Geschlecht, dessen Stammrcihe Bu- celin mit Georg aus der Schweiz im Jahre 1360 anfangt, und sie bis zu Anfang des 17. Jahrhunderts fortführt. Bucelin, 1>. IV. p. 391. Sicbmacher, 1. Th. 40. N. 13. V. Th. 46. N. 9. Sinap, II. 477. Gauhe, I. Th. 1986. Zedler, 60. Bd. S. 303. III.) Daß übrigens Sieb- machcr, I. 202. N. 1. und III. 174., sieben verschiedene Wappen von schweizer V., größtentheils mit Beinamen , in Kupfer gegeben hat, u. unter welchen keine der vorgenannten Familien vorkommt, möchte hier noch zu bemerken seyn. Vogtberg. Der Postverwal- ter zu Görz, Johann Seyfried von V., wurde im Jahre 1766 Freiherr, von M. E>, 92. Siebmacher, V. Th. 60. N. 4. Vohburg, Voburg, Voch- bürg. Diese im Jahre 1212 ausgestorbenen Grafen schrieben sich auch Gr. von Halss, ingleichen von Chamb u. waren machtige Grafen in Baiern, auf dem Nordgau u. im Voigtlande. Sie sollen nach Raynerus (dem Andere widersprechen) auch Burggrafen von Nürnberg gewesen seyn. Nach Hennings Meinung stammen sie von den Marggrasen von Baiern, und mithin auch v. Karl dem Großen her. Spangenbergs Adelsspieg. I. Th. 16. Von Falkenstein, ^ntig. et irre- Voigtdalem. 666 morab. XorclAa?. II. Nachlese, 100. und ff. W. Hund, I. Th. 148 —160. Luca, Grafens. S. 1133 — 1146. Zedler, 60. B. 304— 16., wo auch eine kleine Stammtafel derselben, oder der Grafen von Cham, 311. befindlich ist. Siebmacher, II. S. 8. N. 4. Vohenstein. Ein schwäbisches Geschlecht. K. I. Sey- fert, Erläuterte vohcnst. Stammtafel und so w. Wetzlar, 1776. F. Von Hattstcin, II. Th. 76. Suppl. Siebmacher, I. Theil, 116. N. 6. Von Meding, III. N. 892. Vohttsdorf. Diese besaßen in Steyermark die gleichnamige Herrschaft im Judenburger Kreise im 13ten Jahrhundert, bis mit Rudvlph von V. um das Jahr 141» das Geschl. erlosch. Schmutz, IV. 269. Vohsbckemann, Hebke- mann. Ein ditmarsenisch. Geschlecht, das im 16ten Jahrhundert vorkommt. A. Viethens Beschreibung des Landes Ditmars. 43. Zedler, 60. B. 317. Voigtdalem. Ein braun- schweigisches ausgestorbenes übliches Geschlecht, dessen Name das vor mehreren Jahren eingegangene braunschweigische Amt Voigtsdalem führte. Die Familie besaß die Dörfer Groß- und Klein-Dahlem und das wüste Honstedt als erbliche Vogtey, so wie auch einige Zeit die Vogtey über die Stadt Braunschweig. Nach dem Aussterben derer von Wenden, und mit Johann von Wenden giengen im Jahre 1696 die Güter in das landesherrliche 666 VolgtS - Eigenthum über. Braunschweig. Anzeigen, 1747. 31. St. 1760. 87. Hasset und Berge, II. 74. Merian, 190. Voigts. 1) Der Oberappellationsrath Johann Just. V. zu Celle, wurde nebst seiner Descendenz den 9ten October 1740 in den Reichsadelstand erhoben. Verzeichnis! der in den Churs. public. St. V. C. N. 26. — 2) Der Oberamtmann zu Calen- berg, Arnold Just. Voigts, w. den Iltcn Juni im Jahre 1749 in den Reichsadelstand mit seinen Nachkommen erhoben. Verzeichn. ?c. C. N. 30. Siebmacher, Supplem. IX. Tab. 30. N. 10. ^ ^ '>-" ' öN' Voitsperg, Voitsbcvg. Im Fuldaischen kommt blos 1309 einer dieses auch steyermarkischen Geschlechts und dessen Wappen vor beim Schannat im Fuldaischen Lehnhof. 177. im Schmutz, IV. 272. und von Meding, IN. Th. N. 894. Volani von Compasala. Der Arzt zu Rovcredo, Adam V., wurde im Jahre 1766 mit von C. geadelt, von M. E., S. 481. VolLersnm, Volchersen, Volckerssen, Volckersem. Ein medersächsisches Geschlecht. Zed- ler, 60. B. 387. und f. Lüder- sens Samml. Volckerstorff, Volckersü dorf. Ein östreichisches freiherrliches Geschlecht, das des Hauses Oestreich Erbfahndrich war, aber schon im Jahre 1616 aus- gcstorben ist. Es kommt schon im Jahre 1142 vor, und sein Stammschloß hat gleichen Na- Volckrah. men mit ihm. Von Hattstein, ll. Suppl. 76. Von Hoheneck, >1. 764. Siebmachcr, I. Theil, 27. N. 4. Bucelin, Lleinmui, 1^. III. 8p>eiior, Hi«l. InsiAn. I,. I. o. 97. p. 376. Tab. 14. Zedler, 60. B. 388. Von Meding, II. N. 924. Hartmamis Samml. Gauhe, I. 1966. Volckmann. Johann V., Landrath im Herzogth. Hinterpommern und Fürstenthum Camin, wurde den 18ten Januar im Jahre 1701 in den prcuß. Adelstand erhoben. Volckommcn von Ehvem bevg. Der Registrator bei dem Oberst-Bcrgmeisteramt in Karn- then, wurde im Jahre 1168 mit Edler von E. nobilitirt. v. M. E., 481. Volckral), Volkrn, Vol- hra. Ein altes ausgestorbenes östreichisches Geschlecht, v. dem Friedrich V. im Jahre 1366 zu Pach vorkommt. K. Ferdinand 1. verlieh ihm im Jahre 1626 das Wappen des ausgestorbenen Geschlechts der von Missendorf oder Missindorf mit dem Rechte mit blauem (wie von Meding angiebt, Gauhe und Zedler aber sagen rothen) Wachse zu sie- geln. Sie wurden im Jahre 1666 in den Herren- und bald darauf in den Grafenstand erhv5 den, ingleichen mit dem Ober- sten-Erb - Land - Falkenmeisteramte in Oestreich unter der Enns belichtn. Ehedem führten sie den Namen von Dornach. Brandis, tyrolcr Ehrenkranzl. N. 64. Hühner, III. Th. 722. Siebmachcr, I. Th. 38. N. 3. Spcner, Taf. 24. Hoheneck, II. 336 — 749. Voldenschcren Wurm brand, Lull. i-en. ^u/ilr. Bon Mcding, 111. N. 396. Si- nap, ll. 268. Gauhe, l. Th. 1986. Bucelin, Lerm. III. Zedler, 69. B. 492. u. ff. Boldcnscheren. Ein ausge.- storbcnes sächsisches Geschlecht, d. sich zu K. Heinrichs I. Zeiten in der Altmark an der Elbe niederließ. Enzels altmärkische Chron. S. 64. Volgstaedt, Volgstedt, Volgftett, Volkstedt, Volk- stetto, Volkcstetc, Volcstct u. Lollistet. Eine alte thüringische Familie, davon einer, Johann von V. im Jahre 1396 in Urkunden zuerst vorkommt. Wahrscheinlich war das alte, vor seiner, kurz vor der Reformation erfolgten Ausbeulung des jetzigen rudolstadtischen Dorfes Volkstcdt, das früher weiterhin nach Süden zu gestanden hatte, der Uebcr- schwemmung halber aber fortgc; baut wurde, ihr alter, vielleicht, von ihnen erbauter Stammsitz. Besonders waren sie schon im 14. Jahrhundert gleichische Vasallen, und hatten ihre Güter in Güntherslebcii, Wcchmar und Wandcrsleben, spater in Lotzen- sömmern, Wormstadt ?c.; auch erhielten sie im Jahre 1544 von Ehursachsen das ehemalige zwischen Weimar und Erfurt gelegene Kloster Wallichcn für 7934 fl., u. besaßen Hohen- zi. Klcin- Melsen ic. Melissantes, XblX. Bon Hattstein, I. Th. Suppl. 38. Gauhe, I. 1985. Hönns coburgische Hift. 68. Gleichcn- stcin, N. 93. Sagittar, 19. 29. 92. 93. 95. 97. 98. 191. 104. 126. 459. und 4/1. KnauthS il. Band. ^ Vollbracht. 657 Urullrotu. lVIisn. p...638. Siebmacher, I. Th. S. 145. N. 4. schreibt irrig Volstedt. Zedler, 50. B. 413. Volkammev vou Rn'chcn- Sittenbach. Ein ursprünglich neumarkischcs, nachher nürnvcr- gisches Patrizier-Geschlecht. In der Neumark waren sie eidliche Reichsmautner. K. Sigismund hatte dem Berthold von V. ein Wappen im Jahre 1433 ertheilt, K. Leopold aber dem Göttlich von W. dasselbe den 30. Sept. 1696 mit einer goldenen Kröne vermehrt. Biedermann, N. T. 327—44. u. O. Suppl. Wills nürnbergische Münzbel. II. Th. 326. Neues geneal. Handbuch, 1777. 344. u. 1778. 398. R. von Lang, 689. und Supplem. 148. Siebmacher, I. 205. N. 8. 11. 164. N. 4. und VI. 22. Tyroff, I. B. 229. hat 3 verschiedene Wappen. Siebenkecß, I. B. 30 — 32. Volland. Der Nicderlags- Verwandts Lorenz V. zu Wien, wurde im Jahre 1708 nobilitirt. von M. O-, 279. Volland von Vollandsech. Eine rheinische Familie, die meist zu Navensberg seßhaft war, u. aus welcher Heinrich V. zuerst 1390 vorkommt. Bucelin, 8te>n- nrat. Zedler, 69. B. 417. Vollbracht. 1) Ein adliches Geschlecht in Schlesien, welches das im F. Liegnitz gelegene Gut Koisskau besitzt. Sinap, I. S. 19l>. II. 1093. Wahrensdorf, Liegnitz. Mcrkw. I. Theil. 143. Gauhe, II. 1225. Zedler, 50. B. 466.— 2) Der RegierungS- ! Rath Johann Anton Philipp zu 668 Bollenspiet Licgnitz, wurde den 11. März im Jahre 1707 böhmischer Ritter. von M. E., 229. Vollenspiet. Ein ausgcstor- benes westphälisches Geschlecht. Von Steinen, I. Th. Tab. 18. N. 4. Von Meding, l. Th. N. 912. Vollgnüd. 1) Eine fehlest- schc Familie, die sich in östrcich. Diensten besonders um d. Jahr 1612 sehr verdient gemacht hat. Sinap, It 1016. II. 1094. Dess. (Zlsvo^raplr. 894. Zedler, 60. B. 474. — 2) Heinrich V. erhielt den 12tcn October 1698 den alten Ritterstand. Vollmar. Ein schlesisch., im Jägcrndorfischen seßhaftes, vorher in Würtemberg wohnendes Geschlecht, welches mir nur erst von dem I. 1607 in Urkunden vorgekommen ist. Lucä, schlcs. Chron. 761. und 1296. Sinap, I. 1016. Ganbe, I. 1986. und folg. Zedler, 60. B. 603. und folg. Vollmar von Bernshos fort. Ein hessisches Geschlecht. Gauhe, I. 1987. Vollmar Frhr. v. Rieden. Vielleicht aus der vorgenannten Familie entsprossen, stieg Jsaack V., ein Sohn des zu Tübingen im Jahre 1661 verstorbenen, bekannten Rechtsgclehrten Melch.,! vom Advocatcn zum Reichshof- Nath, nachher zum Geh. Rath, endlich zum kaiserlich östreichisch. Staatsminister, wurde geadelt», bald darauf in den Freiherrenst. mit dem Beinamen von Rieden erhoben. Gauhe, I. 1987 — 1993. Zedler, 60. Band. 612 — 19. - Volöpach. Vollmar auf Veltheim. Die -Sühne des baierischen Geheimen - Secretars Heinrich V., erhielten den 3ten Septemb. im Jahre 1790 Adels - und Ritter- diplom. N. von Lang, 681. Volnrersteitt, Volmestein, Volmestene. Dieses Geschlecht, dessen gleichnamiger Stammsitz in der Grafschaft Mark gelegen ist, gehört zu dem hohen Adel in Westphalen. Skizze dieser Familie in Steincns wcstphälischec Geschichte. XXII. St 166. Ni- col. Kielinger, Geschichte der Familie und Herrschaft von Vvl- mestein; Ein Beitrag zur Geschichte des Bauern- und Lehn- wescns und, der Staatsverfass. Osnabrück, 1801. II. Bände. 8. 2. Nthlr. 4. ggr. Ein wichtige? Werk, dem jedoch die Stammtafeln fehlen. Die ersten 29. §H.d. I. B. standen früher in d. Jahrgangen 1797. 98. und 99. d. Magazins für Westphalen. N. A. d. Bibl. 78. Bds. I. St. 154 —167. Kösters diplomat. Beitr. zum t. Lehnrecht. II. Th. 247. und folg. Volmgreuse. Ein meklen- burgisches ausgestorbenes Geschl., von dem das Wappen aus des Ritters Johann V. Siegel von 1339 von Meding, I. N. 913. beschreibt. Volskorven. Ein pommeri- sches Geschlecht. Micral, äntig. llom. VI. Buch. 383. Zedler, 60. 663. Volspach. Ein stcycr. Geschlecht, d. Aftervasallen d. Gr. von Struer war. Prevenhueber, 364. Zedler, 60. 668. Borau Vorster. 659 Volustus von Ivolzheim. Der niedcröstrcichische Landschafts- Akademie-Director Anselm Gottfried V., wurde im Jahre 1719 mit Edler von W. Ritter, von M. E., 220. Voran. Diese besaßen wahrscheinlich einst das gleichnamige Stift und Herrschaft in Stcycr- mark. Schmutz, IV. Theil. S. 278. Vorbringer. Der Landrath Franz V. in Mähren, wurde im Jahre 1808 Ritter, v. M. E., 220. Vorburg, Vorburger. Ein rheinländisches Geschlecht, dessen gleichnamiges Schloß zu Obern- Urna bei Nefals schon im Jahre 1196 bei der Familie war. Siebmacher, III. 186. N. 3. u. V. 89. N. 2. der die Wappen unter die frankischen und schweizerischen rechnet. Seifert, Tab. 62. Humbracht, Tabelle 146. Gauhe, I. 1993. und ff. Zed- ler, 60. B. Vorchheim, Forchheim. Ein sächsisches, bei Crimitschau seßhaftes Geschlecht. Hans v. Vorchh. kommt im Jahre 1396 schon vor. Schöttgens diplom. Nachl. d. H. v. O. Sachsen. 3. B. 216. Zedler, 60. B. Seite 78l. Vorchtel, Voerchtel. Ein nürnbergisches Geschlecht, welches K. Heinr. VI. in d. Adelst, erhoben, und das vor 230 I. aus- gcstorben ist. Zedler, 60. Bd. 78l. Siebmacher, II. S. 167. N. 3. Vorckelebeu. Ein Halberstadtisches ausgcstorbenes Geschl. Adels d. Alterth. II. Th. 693. Zedler, 60. B. 782. Vorgicselsmann. Ein altes ditmarsisches Geschlecht. Vie- thens Beschr. des Landes Dit- marsen. 48. Zedler, 60. Bd. 306. Vorig v. Hochhaus. Ein in den kaiserlichen Erblanden seßhaftes Geschlecht, aus dem der Landrath in Oestreich ob der Enns, Johann Earl V. v. H. im Jahre 1737 in den Reichs - und erbländijchen Freiherrenstand erhoben wurde. Hoheneck, II. Th. 762. 862. Zedler, 60. B. 886. von M. O., 92. der Vor- rig schreibt. Vorkene. Ein fränkisch, und Hess, im I4tcn Jahrh, bekanntes Geschlecht. Kuchenbecker, ^rinal. Hassiao. 6oII. 4. p. 360. Zedler. 60. 883. Vorneiy. Ein schlesisch. Geschlecht. Balthasar V. war im Jahre 1670 der freyen Standesherrschaft Wartenverg Landeshauptmann. Sinap, II. 1094. Zedler, 60. B. 1068. Vorst von der. Eine niederländische Familie, die in der Mich, und köllnischen Rittersch. aufgeschworen, im Jahre 1663 freiherrlich wurde, und die Herrschaft Loenbecke in Brabant besessen hat. Gauhe, I. 1994. u. folg. Zedler, 60. Band. 1241. Butkens Tropb. cke Lvabant. 'V. II. p. 367. Suppl. I'. Ih p. 110. b,'eveot. clo toutes les torros cku Lrabant. Robens I. 289-300. Vorster. Eine im 17. Jahrhundert .vorkommende östreichische Familie. Zedler, 60. 1288. 42 * 66(1 Vorster Borsten ZUM Gtniu. Ein im löten Jahrhundert bekanntes steyermärkisches Geschlecht. Pre- venhnebers /inual. Lt^rens. p. 186. Zedler, 50. B. 1289. Voss. Eigentlich Fuchs, was nach pommerischer Mundart Vos, oder Boss lautet. Eine besonders im H. Meklenburg, Pommern, Preußen, Braunschweig und Dänemark begüterte Familie, von welcher im Jahre 1376 Gcbhard aus Pommern n. Franken gezogen, und allda Statthalter geworden ist, und v. der eine Linie vom K. von Preußen in den Grafcnstand erhoben w. Micräl, Pommerl. II!. B. 431. VZ. B. 460. Gauhe. I. 1995. und f. Zedler, 50. Bd. 1378. Allgemein, gonealog. Uanclb. I. Ib. 877. Lüdersens Sammlung. Siebmachcr, 1. 187. N. 4. V. 153. N. 10. Genealog. Taschenb. der Grafen, 1826. S. 131. Boss. Friedrich Wilh. V., Negierungsrath und dess. Bruder, der Hoffiscal Ludolph Friedrich V. in Stcndal, sind mittelst Diploms vom 20. Novbr. 1786 in den preußischen Adelst, erhoben worden. Bossberg, Vossberger. Eine pommerische, im Stettinisch, begüterte Familie. Micral, lüg. ?om. b.ib> VI. p. 383. Zedler, 50. B. 1377. u. 1385. Gauhe, I. 1996. Siebmachcr, V. 169. N. 3. Voswinckel. Ein westfälisches Geschlecht, von dem von Steinen in der westfälischen Geschichte zweifelhaft ist, I. Th.. 1010. ob er es in die Gegend Vrinlö. um Jserlohn, .oder in das H. Engern setzen soll. Eben dieser führt am a. O. 2 Siegel (auf Tab. 10. N. 7. und 11.) an, davon das letzte ohngefahr vom Jahre 1373 ist. Von Meding, II. N. 925. Voxillu von dvüstennu. Joseph V. zu Pedena in der Grafschaft Mitterburg, wurde im Jahre 1762 mit von W. geadelt. von M. O.» 279. Vrenke. Ein ausgestorbenes braunschweigischcs Gcschl. Lüdersens Samml. Vrints von Berberich zu Treuenfeld. Ein altes stists- maßiges Geschlecht, d. aus Spanien und aus den Niederlanden, wohin cS durch die hausigen Kriege gekommen, stammt. Seit dem löten Jahrhundert befand es' sich schon in Bremen, wo der jedesmalige Cbcf der Familie die kaiserliche Rcsidentur, u. die Reichsoberpostmeistcr - Stelle versah, auch bedeutende Güter im Oldenburgischen und in den Niederlanden besaß. In mehreren adlichen Stiftern, als in Segovia, Gent, Hildeshcim, Witmarschen, Soest, Lübeck und Würzdurg, wurden sie ausges nommen, und seit vielen Generationen sind beinahe alle Glieder Ehren - Ritter des Malteserordens. Im Jahre 1664 wurde dem Johann Baptist von V. Trcuenfeld in Brabant der alte Adel des Geschlechts vom K. Leopold I. bestätigt, u. er in die deutsche Reichsrittersch. aufgenommen. Dessen Enkel Thco- bald. Georg von B. T., Reichs hofrath, Minister-Resident und Vukassovich — Wabiensky. 661 Oberpostmeister in Bremen, w. im Jahre 1744 vom 'K. Karl VII. in den Ncichsfreiherrenstand erhoben. Die jetzige Generation theilt sich in die 2 Linien, Ber- bcrich und Treucnfeld. Die altere wird mit d. Reichsfreiherrn Alexander von V. B. k. k. öst- reich. wirklich. Kammerer, Großkreuz mehrerer Orden, fürstlich thurn- und taxisch. Geh. Rath und General - Postdirector erlöschen. Vom K. Joseph II. w. ihm im Jahre 1787 den 24sten Februar die Erlaubniß ertheilt, sich als Schwiegersohn d. Ober- pvstmeistcrs Freiherrns von Ber- bcrich (mit welchem diese Familie ausstarb), Namen u. Wappen dem Scinigen beizufügen. Der Bruder desselben pflanzte mit dessen 4 Söhnen die jüngere oder Treuenfcldcr Linie zu Frankfurt, Brüssel, Florenz u. Darmstadt fort. Nachrichten von diesem Geschlechte finden sich außer in den Archiven des kaiserlichen Kammereramtcs und der obgc- nanntcn Stifter noch in nach- benanntcn Schriften: Ilistnir cle leißc 146. II. lidor Acimal. I. L. H. toi. 141. Mscpt. Isne- aloZ. «los tämllles nosilk5 clo la Lelgigue. R. von Lang, 26V. Das alte Wappen mit 16 Ahnen befindet sich auf einem in der Kirche zu St. Jacob zu Lile stehenden Monumente von 1662 und..mit einer Ahnentafel in d. V. Supplementbande zum Siebmacher. Vuknssovich. Philipp V., der Jüngere, wurde im Jahre 172V, u. die Brüder Peter Georg Philipp und Anton, mit ihrem Vetter Vincenz im I. 1714 Ritter, auch wurde der Oberstlieutenant Philipp von V. im Jahre 1788 Freiherr, von M. O-, 92. und E., 220. Vullerath, Lrhr. v. Ende, Der kaiserliche Oberste Christian V., Frhr. von E., erhielt i. I. 1706 die Bestätigung d. Reichs- frciherrcnstandes. von M. C'., 111 Vulpius. Der Kammergerichts-Beisitzer Georg Ludw. V., wurde im Jahre 1732 in den Reichsadelstand erhoben, v. M. C., 481. W. Im Jahre 1737 w. selsberg in Steycrmark im 13. ein k. Commissar W. wegen ei- und 14ten Jahrhundert, und ist nes neuen Tarifs in Antwerpen es noch nicht entschieden, ob sie in den Ncichsfreiherrenstand er- zu dem rheinlandischen Geschl. hoben. Ranfts Archiv, 1737. der v. Wasen gehören. Schmutz, 647. Zedler, 62. B. 6. IV. 233. IVnaseir Diese besaßen das IVabiensky. Die Edl. von gleichnamige Schloß und Va- Lessel nannten sich im I. 1496 662 Wabst — Wachtendonk. ^ v. dem Gute Wabnltz im Oels- nischen W., auf pohlnisch also. Sinap, I. 1017. Zedler, 17. B. Art. Lcssel. 484. u. 62. B. S. 98. Wabst von Lcidcnfeld. Der Protomedicus bei der k. k. Armee, Christian Franz Taver W., wurde im Jahre 1760 mit v. L. Ritter, v. M. O., 161. wacck von Ossik. Die Gattin des Niederöstreich. Landraths Frcih. v. Serdagna, w. im Jahre 1793 mit dem Beinamen O. in den Rcichadelstand erhoben, von M. E., 481. wachcildorff. Der Oberstlieutenant Johann Matshias v. W., erhielt im Jahre 1746 die Bestätigung des Reichsadelstandes. von M. E., 481. Siebmacher, II. 104. N. 14. Wochenheim. Ein uraltes rheinländisches, schon im Jahre 1209 vorkommendes Geschlecht, das von den Bonn v. Wachem heim, wie im I. B. 166. schon bemerkt worden, verschieden ist. Humbracht, Tab. 171. V. Hatt- stein, I. 610. und f. Zedler, 62. B. 137. Gauhe, II. 2007. Siebmachcr, II. Theil. 109. N. 16. Von Mcding, I. Th. N. 914. wacholt, wachholter, wacholy. Eine schwäbische, meklenburgische und stettin. Familie, aus welcher Reimer von W. um das Jahr 1220 bei dem Herzog Bogislaus II. Rath war. Siebmacher, V. Th. 169. N. 6. Micräl, 639. ^ntig. ?orn. VI. B. 384. Zedler, 62. B. 182. Gauhe, I. 2007. V. Meding, III. N. 897. wachorvsky. Eine schlcsische im Opelnschen Fürstcnthume seßhafte Familie. ilorielr 8ile«!o»l-. ren. x. 776. Sinap, II. Theil. 1094. Zedler, 62. B. 197. Wachschlager. Eine preußische Familie, die sich auch in Schweden ausgebreitet hat, und im Jahre 1431 schon in Urkunden vorkommt. Hartknochs Preußen, 447. Gauhe. II. Th. S. 1229. wachsmann u. Treppe!«. Der Bürgermeister Andreas Joseph W. zu Namslau in Schlesien, wurde im Jahre 1736 unter dem Namen von W. u. T. in den böhmischen Adelstand erhoben, und den 18ten März im Jahre 1736 präscntirt. v. M. E., 48t. Wachtel. Ein schlefisch. Geschlecht, aus dem Heinrich von W. im Jahre 1683 vorkommt. Sinap, I. 1017. Siebmachcr, I. Th. 64. N. 12. Gauhe, I. Th. 2007. und f. V. Meding, I. Th. N. 916. — 2) Christoph W., fürstlich estcrhazischer Hofrath, wurde im Jahre 1737 in den Reichsadelstand erhoben, von M. E., 481. wachtendonk, wachten- dunk. Ein in Jülich, Köln, Münster, Clevc u. Geldern auf- geschworner Adel, dessen Stammfitz die kleine in d. span. Geldern gelegene Stadt dieses Namens ist. Bucelin, 6erm. «acr. l>. I. p. 20. ?. II. p. 167. Gauhe, I. 2008. Zedler, 62. B. 342 — 46. Gryphius vom Ritterorden. 47. Robens II. S. 216—227. Siebmachcr, IV. Th. Wachter — Wackerbard. 663 14. N. 9. und II. Theil. 116. N. 6. Wachter von wachtein bürg. Der Feldartilleriemajor, Anton W., wurde im I. 1760 mit von W. geadelt, von M. O., 279. Wachtmeister. Der Oberstlieutenant Freiherr von W. in Schwedisch-Pommern, erhielt d. 17ten Januar im Jahre 1816 den preußischen Grafenst. Hans von W-, wurde den 8ten April im Jahre 166l schwed. Freiherr, Hans von W. auf Jo- hannshuus am idten December im Jahre 1637 und Axel von W. zu Malsacker am 17. Juni 1693 schwedischer Gras. Letztere Linie ist erloschen. Wackeniy, wakenitz. Ein altes wolgastisches Geschl. Mi- cräl, 540. ^ntig. ?om. VI. B. 384. Siebmacher, V. Th. 169. N. 7. Gauhe, I. 2009. Zcd- ler, 62. B. 1091. V. Meding, III. N. 898. Wacker. Johann Karl Be- nedict Wacker in Gröba, Ritten gutsbesitzer, wurde im I. 1792 von dem Churf. von Sachsen, als Neichsvicar in den Reichsadelstand erhoben. Gr. v. Beust, sächs. Staatsanz. Heft I. Wackerbard, richtiger als wackerbardt, Wackerbartt, wackerbahrt, wackcrbart, und später WackerbartH. Eine der ältesten und vornehmsten Familien Deutschlands, die ihren Hauptsitz auf dem Stammgute Kogel im H. Sachs. Lauenburg, eine Stunde von Ratzeburg seit undenklichen Zeiten Haltes auch mit den beiden Kaiserhöfen und dem königl. preußischen Hause anverwandt ist. Sie stammt aus Meklenburg u. hat sich in Nieder- und Obersachsen sehr verbreitet. Zuerst findet sich im Jahre 1261 Mar- quard Conrads v. W. Sohn, als Domherr zu Ratzeburg. Den berühmten königlich pohlnischen und chursächsischen Staatsminister und Generalfeldmarschall August Christoph erhob der Kaiser Joseph I. im Jahre 1703 in den Grafenstand. Worauf es sich daher gründet, wenn der Herr Graf August Joseph Lud-^ wig sagt: Im I. 1810 nahm er (eben dieser) den Grafcntitcl seiner Vorfahren, die ihn seit 300 I- geführt, wiederum öffentl. an, das wird vielleicht in der versprochenen vollständigen Lebensbeschreibung von und über ihn eben so aufgeklärt erscheinen, als dessen etwas sehr starke Forderung von mehr als 100 Millionen Louisd'or an d. Hers zogthum Laucnburg und Hannover. HenmAS.-i (Zeneal. all- gnot. lamil. uobil. II. 782 — 801.' Pfeffingers Hist. d. braunschweig. lüneburgischen Hauses, II. Th. 782 — 801. Westphalen, Nonum. ineelit. 'I?. IV. Z?ab. 20. N. 82. Gauhe, I. Th. 2009 — 14. Zcdlcr, 62. B. 366 — 86. Siebmacher, I. Th. 166. N. 12. wo, und im Register die Ueberschr. irrig Wackerbrodt heißt. V. Th. 167. N. 1., wo es auch nicht richtig Wackerbarthen überschrieben, und unter die mecklenburgischen Wappen gesetzt ist. Von Meding, II. N. 926., welcher bemerkt, daß er das gräfl. 664 Wackcrbart Wackcnbarthische Wappen aus Mangel der Kenntniß vor jetzo nicht beschreiben können. Es hat aber solches schon früher, Geifert, und daraus Zedler im 42. B. 370. beschrieben. Flüchtige Schilderungen des Gr. v. Wal- tcrbarts. 1320. I. 2 Bogen mit dem Brustbild des Gr. I. A. L.' von Wackerbart, im Holzschnitt. Lüdersens Samml. IVackcrbaut-Salmour. Da der im vorig. Art. gedachte Ge- ueralfeldmarfchall Gr. von W. mit seiner Gemahlin Catharina HZalbiani, einer verwittwet. Mar- gnisin von Salmour keine Kinder erzeugt hatte, und deren in ihrer ersten Ehe erzeugter Sohn Joseph Anton Gabalcon an Kindesstatt also angenommen, daß er seinen Geschlechtsnamcn neben demselben führen solle, so entstand dadurch eine andere Familie, die sich W. S., früher Salmour Gamaleon nannte. Gau- he, I. Th. 2013. Zedler, 62. B. 1086. Leben und Thaten des Gr. August Christoph S. Wackerbart. Eisenach, 1738. II. L. mit K. tvach'erhagcii. Bernh. Friedrich W., fürstlich Anhalt-dessau- ischer Obcrhofnicistcr, wurde am 12ten Juli im Jahre 1734 in den Neichsadelstand, George August Christian W., preuß. Geh. Kricgsrath und Landrentmeister in Halberstadt, am 13ten Octo- ber 1763 in den preußisch. Adelstand erhoben. Tvaei'orslebcn. Ein magdeburgisches Geschlecht, dcss. gleichnamiges Stammhaus ohnweit Mavienborn gelegen ist, u. aus Wadschett. dem Wasmoth von W. im I. 1341 als Burgmann zu Soni- merschenburg vorkommt. May- baum, Cbron. des Kl. Maricn- born. 77. und folg. Desselben Chronik des Kl. Maricnbcrg. 41. Adels d. und f. Alterth. II. Th. 693. Zedler , 62. B. 386. / Macherziel. Diese besaßen ein Gut zu Leutschach, das jetzt Trautenburg heißt,, in Steyer- mark im l4ten und 16. Jahrh. Schmutz. IV. 290. rvaoquaitt Geozellcs. Der Fcldmarschall-Lieutenant ec., Johann Peter Theodor v. W. G., wurde im Jahre 1310 Freiherr, von M. E., 111. IDadc. Ein aus Italien stammendes westphalischcs Geschlecht, von welchem behauptet werden will, daß es in Rom schon vor Christi Geburt unter dem Namen Sura (eine Wade) bekannt, und noch im Großhcrzogth. Florenz florire, im 16ten Jahrhundert aber sich in die deutschen Niederlande begeben, und dxn Namen W. angenommen haben soll. Gauhe, II. 1230. und f. aus erhaltenen schriftlichen Nachrichten. IVadewltz. Ein schlesisches in Merzdorf im Neißischcn seßhaftes Geschlecht. Sinap, II. 1096. Zedler, 62. B. 403. 4vadl. Der fürstlich lichten- stcinische Kanzlei-Director Franz Joseph W., wurde im I. 1743 in den böhmischen Adelstand erhoben. von M. E., 482. Tvadschell. Der Hauptmann Heinrich W., wurde im Jahre 1769 geadelt, von M. E., S. 482. rvttgener. Der Cornet Carl Heinrich W., wurde im Jahre 1733 in den Rcichsadelstand erhoben. von M. E., 482. NIngenhofcn.Balthas. Ernst, Johann Valentin und Conrad, wurden den 20stcn Februar im Jahre 1719 in den bvhm. Nit- tcrstand erhoben. IVagenlehner v. Rriegss feld. Der Hauptmann Franz W., wurde im Jahre 1758 mit von K. geadelt, von M. O., 280. tvagcnsberg. Ein edles frei- herrliches und gräfliches Geschl. in Karnthen und Steycrmark. Der Stammvater hieß Andreas Wagen von Wagensberg, und lebte im Jahre 1460. Dieses Geschlecht hat schon in den ältesten Zeiten den Rittcrstand geführt, und sich blos Wagen genannt, bis es das Schloß Wagensberg in Untcrkrain erbauet, und den Namen davon angenommen. Es besaß auch sehr viele Orte und Güter in Steycrmark und das Erbmarschallamt im H. Karnthen und erhielt das Wappen der Pausacher u. Pöt- schachcr. Aus ihm wurde Johann Siegmund im Jahre 1639 in den Frciherrenstand und sein Sohn Nudolph dann, wahrscheinlich schon im Jahre 1659 und nicht 1759, wie im geneal. Taschenb. der Grafen. 1826. S. 131. steht, in den Grafenst. erhoben. Dieser starb im Jahre 1679. Schönleben, kelrenaal. I. Valvasor, Ehre des Herz. Kram. Gulers von Weineck, llliaotia. 214. Gauhe, I. S. 2015. Von Hattstcin im Spe- Wacchtcr. Der Landrichter Heinrich Erdmann Wilhelm zu Grafcnberg, erhielt vom K. v. Baiern den 13tcn Decbr. 1819 ein Adelsdiplom. R. v. Lang, Suppl. 149. 4Vncss. Die Brüder Franz Earl und Johann Florian, w. im I. 1794 geadelt, v. M. O., 278. Maffenbevg. 1) Ein in Oestreich und Schlesien bekanntes Geschlecht, das im 17. Jahrh, den freihcrrlichen Character schon gehabt, und die Herrschast Müd- ling, wovon sich auch einige der nachfolgenden geschrieben. Sinap, II. 268. — 2) Der k. königl. Rath zc., Ferdinand Franz von W. , wurde mit seinen Brüdern dem Rittmeister Johann Ludwig und Carl Joseph im I. 1702 Freiherr, von M. E., 111. — 3) Der Krcishauptmann Franz Freiherr von W. zu Znaym, w. im Jahre 1749 böhmisch. Freiherr. von M. E., 111. — 4) Der Freiherr Johann Ludwig v. W., wurde im Jahre 1718 den 15ten December böhm. Graf. v. M. E., 35. — 6) Der Kreishauptmann Freiherr Franz von W., wurde im Jahre 1777 böhmischer Graf, von M. E., 35. lvngnthey nuf Ehrcilbü- chcl. Der landschaftliche Schra- nenadvocat zc., Franz Christoph, dann Joh. Georg W., Hauptmann zu Briebin und Novi, w. im Jahre 1730 mit auf E. geadelt. von M. E., 482. tvngemami. Der Arzt Ludwig W., wurde 1738 nobilimt. von M. E., 482. K66 Waggi — cialregister. Knauth, ?ro6i-«zm. Nisn. 638. Zcdler, 62. B. S. 627—,30. Hübner, III. Theil. 890. Schmutz, IV. 292. Bü- sching, Erdbeschr. III. Theil. I. Bd. 413. nach der 6ten Aufl. Won Meding, II. N. 927. 7111- gemein. geneal. Hanclbueli. I. Th. 877. Siebmacher, III. 28. N. 3. waggi. Ein freiherrl. iGe- schlecht in Böhmen. Zedler, 62. B. 637. Wagner. 1) Eine preußische adliche Familie, die auch zum polnischen Adel gehört. Nieski, Liorona ?o1«ba, IV. Theil. — 2) Der freie Bürger zu Dux in Böhmen, Johann Christoph W., wurde wegen seiner im Kriege mit Lebensgefahr geleist. Dienste im Jahre 1762 geadelt, v. M. O., 280. — 3) Der Hauptmann und Platz-Lieutenant Bal- thasar W. zu Arad, wurde im Jahre 1766 geadelt, von M. E., 483. — 4) Der chursach- sische Geheime-Finanzrath , 11o. Andreas Wagner, 8en. zu Dresden, wurde im Jahre 1790 von dem Churfürsten zu Sachsen als Neichsvicar in den Neichsadelst. erhoben. Gr. von Beust, sächsisch. St. A. Heft I. — 6) Der Obereinnehmer des wiener stadtischen Oberkammeramts, Joseph W., wurde im Jahre 1792 no- bilitirt. von M. O-, 280. — 6) Der würzburgi sche Geheime - Staatsrath, wurde als Ritter d. Civilverdienstordens der baierisch. Krone und des toscanischen St. Josephs-Ordens am 28sten August 1814 nominirt, und den Wagner. 12ten März 1816 immatriculirt. N. von Lang, 682. Wagner von Ankerburg. Matthias Vinccnz, erhielt im I. 1791 die Bestätigung d. Reichs- adclstanves. von M. E., Seite 433. Wagner v. Wagenburg. 1) Der Secretär des niedcröst- reichischen Statthalters, Grafen von Windischgrätz, Eberh. Friedrich W., wurde im I. 1747 Reichsrittcr mit Edler von W. von M. E., 221. — 2) Der Siegelamts-OberadministratorJo5 hann Christoph von W., wurde im Jahre 1766 mit dem Zusatz von W. Ritter, von M. O., 161. Wagner von wagenau. Der lichtensteinische Rath zuTrop- pau, Johann Heinrich W., w. im Jahre 1726 böhm. Ritter mit von W., und präsentirt den 24sten Octobcr 1726. von M. E., 221. Wagner von Wagendorf, i Der Magistratsrath Franz W. in Wien, wurde im I. 1793 mit von W. geadelt, von M. O., 280. Wagner von wagenhos fen. Balthasar Ernst und seines Bruders hinterlassene Söhne, Johann Walentin und Conrad, wurden im Jahre 1719 böhmische Ritter mit von W. v. M. E., 221. — 2) Der Oberberciter d. niederöstreichischen Landschaftsaca- dcmie, Ernst Emanuel W. von W., erhielt im Jahre 1737 die Bestätigung des Rcichsadclstan? des. von M. E., 482. Wagner Wagner v. Wagensfeld. Joseph Anton, der Wirthschafts- beamte des Bischofs v. Ollmütz, wurde im Jahre 1743 mit von W. nobilitirt, und als Obers amtmann in Mahren im Jahre 1762 böhmischer Ritter, v. M. E., 482. und 221. Wagner von Wagnern. Der Doctor der Philosophie u. Medizin, Peter Siegmund W., wurde im Jahre 1733 mit von W. in den Neichsadelstand erhoben. von M. E., 482. Wahl. Dieses Namens, der Waehlen, Wähler, Wallen und Waller giebt es in Deutschland auch gar verschiedene Familien, und zwar: 1) Das grafl. Haus in Baiern und Böhmen, wo deren Güter im Jahre 1714 für 100000 fl. an den Fürsten von Lichtenstein verkauft wurden. Früher war das Geschlecht blos ad- lich; Joachim Christian v. W. aber wurde vom K. Ferdinand II. in den Grafcnstand erhoben. Sinap, II. 480. Winkclmanns oldenburgische Chrvn. 33. Gau- he, I. 2015. Zedler, 32. Bd. 722. — 2) In der M. Brandenburg, wo sie eigentlich Wallen u. Waehlen geschrieben wurden. Siebmacher, I. Th. 178. N. 8. Gauhe, a. a.'O. Zedler, 62. Bd. 722. — 3) In Franken, v. d. wenigstens Siebmacher, V. Th. S0. N. 2. ein von jenen verschiedenes Wappen giebt. — 4) Von diesen ist wahrscheinlich das Geschl. verschieden, dessen Wappen v. Mes ding I. N. 916. aus einem har- bingischen Epitaph von 1698 zu - Waiay. 667 Oldenburg kürzlich beschreibt, wenigstens ist dieses Wappen von den 2 vom Siebmacher gegebenen Wappen ganz verschieden. Wahl von Rothcnhofen. Eine schlesische Familie. Gauhe, l. Th. 2016. Zedler, 62. Bd. 723. Sinap, II. Th. 431. Wahlen genannt Jurgas. Ein altes, im Brandenburgischen begütertes Geschlecht, von dem eine Stammtafel zu finden: in Diencmann, 266. N. 27. und 290. Von Meding, II. Th. N. 923. wahler zu Azelberg und . wnlchcn^ heimb. Der Bürgermeister Johann Franz W. v. W. zu Oll- mütz, erhielt im Jahre 1709 d. 26. August die Bestätigung des Ncichsadelstandcs. von M. E., 483. ^ ^ walck. Der neuburg. Reg. Secretär ?c., erhielt vbm Churf. Karl Theodor von Baiern am 7ten Juli 1792 ein Edclndipl. N. von Lang, 683. Wald. Ein im Stift Passau begütertes, wahrscheinl. aus- gcstorbencs Geschlecht, das in Baiern zwischen 1187 und 1306 vorkommt. W. Hund, I. Th. 347. u. f. waldall, Waldow, Walde. 1) Ein stettinischcs und märkisches Geschlecht, aus welchem nach der Meinung v. Medings, III. N. 907. die 2., in, Jahre 1737 und 1762 zu Johanniter- Ritter geschlagene v. W. stammen, deren Ahnherren aus dem Hause Königswalde gewesen. Dienemann, 186. N. 13. und 261. N. 6. Sicbmacher, V. Theil. 169. N. 6. Micräl, 640. Von Meding, III. N. 907. Bucelin, st. IV. 306. Lrans in k>axvn. last. VI. c. 44. Angeli, markische Chron. 168. Zedler, 62. B. 1202. und f. Gauhe, I. S. 2019.— 2) Aus Sachsen. Schottgens diplomat. Nachl. II. Tb. 127. Von Meding, III. Th. N. 900. — 3) Ein baierisch. Geschlecht, das ausgestvrben seyn soll. Diese schrieben sich auch die Walthurner, und kommen v. 1221 — 1639 vor. Spangcn- berg und Sinap, 1. 1018. sagen , es sey im Jahre 1640 aus- gcstorbcn. W. Hund, I. Theil. 360 — 64. Gauhe, I. 2019. Siebmacher, II. Th. 63. N. 8. wo der Name Pleystein noch beisteht. Von Meding, III. N. 902. Zedler, 62. B. 1210. — 4) Ein schlesisches und gräfliches Geschlecht. Siebmacher, II. Th. 61. N. 11. V. Th. 22. N. 4. Von Meding, III. N. 904. Sinap, I. 1018 — 21. — 6) EinS dergleichen. Sinap, I. 1916. Siebmacher, II. Th. 61. N. 16. Von Meding, Ist. Th. N. 906. Gauhe, I. 2020. — 6) Noch eins dergleichen. Sinap, I. S. 1018. Von Meding, istl. N. 904. Sicbmacher, II. 63. N. 8. Zedler, 62. Bd. 1209. und ff. — 7) Ein viertes schlcsisch. Geschlecht. Micräl, 640. Si- 670 Waldau — Waldburg. nap, I. 1019. Siebmacher, II. 61. N. 11. V. Th. 22. N. 4. Von Meding, III. N. 903. — 3) Ein fränkisches, wahrscheinlich erloschenes Geschlecht. Siebmacher, II. Th. 76. N. 2. Gauhe, I. 2019. Von Meding, III. N. 901. Zedler, 62. Band. 1210. Spangenbergs Mannsf. Chronik, 160. Luca, Grafensaal. 1144. Sinap, I. 1018. II. 1096. Dessen Olsnograph. Beehr, I. o. 1689. Zedler, 62. B. 1202 — II. Erläutertes Preußen, ?. 22. z>. 676. Angeli, dkroii. Narcb. 168. Beckmanns Johanniteror- den. 172. 273. 278. 280. He- nel, 8ilesioAi-. o. 7. p. 96. rvaldau von Mulz, s. I. Th. 163. unter Mulz. Vvaldauf von Ivalden- slein. Der Salzabgeber zu Hall, Franz W. von W., erhielt im Jahre 1786 die Bestätigung des Neichsadelstandes. von M. E., 483. Vvaldbott. Zu dem, was im I. B. 106. unter Bassenheim gesagt ist, muß hier noch nachstehendes nachgetragen werden: Waltbot, Walpot, W. v. Bassenheim, B. von W., diese sind alter fränkischer, deutscher Herkunft, ihr Name aber scheint v. einem Hof- oder Ehrenamt eines Gcwaltbotens, (eines mit Macht bevollmächtigten Botens) entstanden zu seyn. Nachdem sie Carl Martel aus ihrer Grafsch. Harlebeck vertrieben hatte, ließen sie sich in Deutschland, 1 und eine halbe Meile von Coblenz nieder, und bauten das Schloß Bassenheim, (Passcnheim). Im Jahre 1190 war Heinrich von W. der erste deutsche Hochmeister, und im Jahre 1638 wurden sie vom K. Ferdinand III. in den Freiherrenstand erhoben, welche Standeserhöhung K. Leopold I. im Jahre 1664 bestätigte. Den Franz Emmerich Wilhelm , churmainzischen Geheim. Rath, erhob K. Karl VI. am 16ten December im Jahre 1722 in den Grafenstand. Im Jahre 1764 erhielten sie vom deutsch. Orden das Privilegium, daß je- derzeit der Stammälteste ein d. Ordens-Erbrilter seyn solle. Gauhe, I. 2027-30. Zedler, 62. B. 14Z7. und ff. Neues gen. Handb. 1777. 171. u. f. und 1778. 226. Nachtr. 121. R. v. Lang, 89. Robens, II. 64 — 76. Siebmacher, VI. Th. 14. N. 14. Vvaldburg. I) Einige Schriftsteller haben dieses altdynastische Haus bis in das 4te Jahrhundert hinaus aufführen wollen, was aber wenigstens nicht zu beweisen ist. Wahrscheinlicher ist, daß ein Herzog Rumelius von Schwaben im 7ten Jahrhundert das Schloß dieses Namens gebaut, einem seiner Diener Gerhard geschenkt, und ihn zu seinem Truchseß ernannt habe. Dessen Abkömmlinge nannten sich Grafen zu Thann und Truch- sesse zu W., weiterhin nicht mehr Grafen, sondern blos Freiherren zu W. Bei Erwerbung d. Grafschaft Sonnenbcrg nahmen sie den gräflichen Titel wieder an, legten ihn aber nach Verlust derselben nochmals ab. Im Jahre 1626 erhielten sie vom K. Karl V. z. Belohnung der im Bauern- Waldburg Waldeck. 671 kriege geleisteten Dienste die Prärogativ, sich Reichs-Erbtruchscsse zu nennen, und 3 Jahre darauf vom Erztruchseß Churfürst Ludwig von der Pfalz die Anwartschaft auf das damals den von Scldeneck noch zustehende Erbamt, das sie auch nachher bis zur Auflösung des d. Reichs begleiteten. Im Jahre 1628 erhob K. Ferdinand II. Einige wieder in den Grafcnstand, und ihre reichsstandischcn Besitzungen zur Neichsgrafschaft. Später d. löten März im I. 1686 wurde Wolfgang Christian Freiherr v. T. g. W., churbrandenburgischer Generalmajor ?c., mit seiner Gemahlin Sidonia Katharina Freiin von Nauthern, nebst d. Obersten Johann Heinrich u. Oberst- lieutcn. Friedrich von T. g. W. in den Reichsgrafenstand erhoben. Franz II. aber machte im Jahre 1808 den Listen März die'Häupter der 3 schwäbischen Linien (von Woffegg, Zeil-Zeil und Zeil-Wurzach) zu Reichs- sürsten, u. ihre gestimmt. Neichs- herrschaften zum Rcichsfürsten- thum. Der K. Friedrich von Würtcmberg verlieh dies. Hause im jedesmaligen Senior V. Erbreichs - Ober-Hofmeisteramt als Thronlehn. Jmhof, Notil. ?roo. Imp>. Hartknochs Preußen, S. 450. I.. J. Nanisch, Abh. v. dem den erlauchten Grafen von W. im h. r. R. zustehend. Erb- truchsessenamt und Titel, dessen Ursprung und Rechten. Königsberg, 1721. 4. Sciferts Genealogie der Gr. 208. Hübner, II. Th. Tab. 507 — 515. Gau- he, I. 1921. und f. Zedle», 52. Bd. 1447—1463. Dienemann, 184. 379. Von Hatt- stein, II. 456 — 482. Salver, 439. 476. 493. 495. 561. M. von Pappenheini, Chronik der Truchsesse von Waldvurg von ihrem Ursprung bis auf K. Ma- ximil. II.; mit einer Kupsertaf. und einer genealogischen Tabelle, herausgegeben v. Köberln. Meiningen , 1777. k. Masch, 177. Gothaischer genealog. Hvfkalend. 1825. 143 — 48. Verzeichniß d. Truchsesse, Grafen und Herren zu Thann u. Waldburg, sammt ihren Gemahlinnen, so viel man deren in alten Chroniken, Stiftern, Klöstern und andern Orten in brieflichen Urkunden in Erfahrung bekommen ?c.; ein Manuscript, das in dem Uffen- bach. Catal. u. III. 423. angegeben ist. Hartmanns Samml. Spener, Op. treialcl. Uars «pioc. 500. Siebmacher, I. 19. N. 9. (wo er sie Waltburg nennt) V. Th. 5. N. 5. und VI. Th. 12. N. 7. Auch führt er im II. Th. 83. N. 14. ein noch einfacheres Wappen, als das I. 19. 9. angegebene an. Allgemein. j-snealogiseUes Haridlz. I. 'I'ti. p. 878 — 80. Ivaldeck. Eine alte adliche böhmische Familie, deren Stammschloß dieses Namens bei Hra- deck im Prachenser-Kreise gelegen, welche v. Einigen für eine Seitenlinie der ehemaligen Freiherren von Hasenburg gehalten wird, u. die im Husfiten Kriege aus Böhmen nach Thüringen u. ins Voigtland sich begeben, zu welcher nach Gauhens Vermuthung der voigtland. Superint. 672 Waldeck Waldcnburg. v. von W. gehört, welcher 3 Rittergüter besaß. Gauhe, lt. 1234. und f. IVaidcck von Arneburg. Eine altmarkische Familie, welch? schon im I. Bd. 76. aufgeführt ist, u. v. der ihr hier noch bemerkt zu werden verdient, daß sie in der brandenburgcr Mundart Woldcch genannt werde. M. s. Gauhe, l. Th. 2022. Zedler, 62. Th. 1268. Dicncmanns Nachrichten. 343. 41. Siebmacher, V. Th. 146. N. 3. rvaldeck- Bois, Bors v. U?aldcck. M. s. im I. Band, 166. Boos und setze noch hinzu: Zedler, IV. B. 1168. Waldcck genannt Sancck u. Üben. Ein rhcinlandisches Geschlecht, dessen Genealogie Hum- bracht, Taf. 222. mit dem Ritter Emmerich, Marschall v. W. .im Jahre 948. anfangt, u. bis 1663, wo der letzte starb, fortführt. Sie waren Erbmarschälle des Erzstists Mainz. Gauhe, I. Th. 2021. Zedler, 6. B. 48. im Art. Cilley und 62. B., S. 1269. Sicbmacher, II. Th. S. 104. N. 6. Waldecker v. Rcinpt. Ein altes reichsfreies rheinland. Geschlecht, dessen Stammreihe zu Anfang des l6ten Jahrhunderts anfangt. Humbracht, Taf. 163. Bon Hattstein, I. 614—17. Gauhe, I. 202. Zedler, 62. B. 1268. Sicbmacher, V. Th. S. 127. N. 9. Waiden von Mankschiy. Eine Nebenlinie der von Moldau (Waldow). Sie ist nicht zu verwechseln mit den schlesi- schen von Mankschitz, obschon die W. von M. auch in Schlesien seßhaft sind. Sinap, 1019. aus einem Mscpt. Sicbmacher, II. Th. 61. N. 13/ Von Me- ding, III. N. 906. Waidenburg. 1) Eine meißnische alte freiherrliche Familie, welche von dem jetzt d. iHause Schönburg gehörigen, an der Mulda gelegenen Städtchen den Namen führte, aber mit Ausgang des 16ten Jahrhunderts ausgestorben ist. Knautö ?rvcli. iVIisn. 310. Gauhe, I. 2022. und f. Zedler, 62. Bd. 1307. Nachrichten von ihnen in Krey- sigs Beitr. zur Hist. der sachs. Lande, l. Th. 24 — 36., wo er sie Waldenberg nennt. V. Me- ding, II. N. 930. Sicbmacher, II. Th. 116. N. 6. Albini, Historie der Gr. von Werthem, 71. —> 2) Die natürl. Kin-^ der des Prinzen August Ferdinand von Preußen, Eoelina u. Eduard, so wie ihre Mutter, ge- borne Wichmann, wurden den 28sten September im I. 1810 unter diesen Namen vom König von Preußen geadelt. Waldcnburg gen. Schen- ckern, Schenkherr. Eine im Jahre 1793 am löten Juni mit dem trierischen Geheimen -Rath und Kammerherrn Karl Fricdr. Caspar Damian asisgejiorbcne rhcinlandische sreiherrliche'' Fgmi- lie, die vermuthlich aus d. Jü- lichischen stammt, u. davon uns Gcracd als der erste, im Jahre 1496 vorgekommen ist. Humbracht, Tab. 63. 72. 77. u. 241. hla>z^ji lulii, Nvnliuiiiguo Co- mit. etc. clunal. 1?. III. s173l. f.) x. 71. 78. 79. 97. 98. 101. Waldcnsels - 105. 111. 112. 236. V. Hatt, stein, 1. 613 — 20. Zedler, 62. B. 1308. Von Mcding, I. N. 919., welcher die Löwen, die dieses Geschlecht als Schildhal- ker führte, nicht mit angiebt. W. von Preuschen und meine Samml. rvaldenfels, rvallonfels. Eine zum Theil frciherrl. rhein- ländische, frankische und voigt- landische Familie, die im Jahre 1019 schon turnicrfähig war, u. ehedem das Amt Lichtenberg besaß. Ihr Stammschloß gleiches Namens liegt 4 Stunden von Cronach. Biedermann, G. Tab. 26 — 77. Cammcrgerichts-Kalender, 1780. Tyroff, I. Bd. 62. Von Hattstein, II. 631 — 40. Sicbmacher, I. Th. 104. N. 9. V. Mcding, I. Th. N. 920. Angeli, mark. Chron. S. 232. Sagittar, gleich. Historie, 231. Hönns coburg. Hist. S. 61. Zedler, 62. B. 163— 39. Gauhe. I. Th. 2033. V. Falkenstein, Amaalcot. Hl, 112. M. s. a. Redels schensw. Prag. 128. Gauhe, II. Theil. 1260. Zcdlcr, 62. B. 1436. - U?aIdreichzurEhre»tpovth. Balthasar W. von Zodlach in Tyrol, wurde im Jahre 1734 mit W. zu E. nobilitirt. von M. E.. 483. Lvcldschttcher von Frey- eilburg. Johann Baptist W. und sein Sohn Johann Steph. im Dienste des Fürstbischofs v. Brixen, wurden im I. 1714 in den Reichsadclstand mit von F. erhoben, v. M. E., 483. rvaldstein, rvallenstcin. 1) Ein altes böhmisches Geschl., das von den von Wartenberg abstammt. Zdencko I., Herr v. Ralsko, baute sich in Böhmen das Schloß Waldstein, nahm davon den Zunamen an, und starb im Jahre 1236. Seine Nachkommen verbreiteten sich in Böhmen, wo sie, eigentlich der Aelteste des Geschlechts, auch d. Obersterb- Vorschneideramt hatten, und in Mahren. Aus ihm entsproß vorzüglich Albrecht Wenzel Eusebius, Herzog v. Friedland und Sagan, kaiserl. Generalissimus, der vom K. Ferdinand II. in den Grafen-, im Jahre 1628 in den Reichsfür- stenftand erhoben, 1634 aber v. dem Jrrländer Deveroux und s. Hcllebardiercrn ermordet wurde. Aus diesem Geschlechte sind auch der Geheime-Nath, Kämmerer und Obersterbvorschneider in Böhmen, Graf Joseph Georg, und Vinzenz Graf von Wallenstein, Waldstein. 676 die im Jahre 1768-den Namen der ausgestorbenen Herren von Wartenberg, welche Abkömm- Wge M - von^RaDkv, gewesen, als ihrer ersten Stammelten,, u. die Vereinigung ihres.Wapp^s mit dem von WüHcnbergischen erhielten, die Benennung Grafen von Waldstein und Herren von Wartcnberg annahmen. loh. 'I'allneri 8. I. ^mphitheaUmin gIoi-iac8^eolacuIisI_,L0n. Waicl- slcinlon. acloruat. Uraga, 1661. si Siebmacher, V. Th. 4. N. 3. eine sehr fehlerhafte Wappen- Darstellung. VI. Th. 4. N. 3. Lalhiui 'IsahuIIau. 8teminat. regoi Loksm. Ucaga, 1678. f. Irnhot, lVotit. Unoe. Imh. 7. c. 19. Spener, 664. Tab. 24. Sinap, I. 223. II. 269. Hübncr, III. Th. 679 — 682. Pfeiffers Schauplatz des ehemal. alten Adels in Mahren. S. 74. Von Meding, III. N. 903. Lu- cä, schlesische Denkw. Geneal. Taschenb. der Grafen. 1826. S. 132 — 34. Gauhe, I. 2030 — 33. Zedlcr, 62. Bd. 1607 — 1661. Allgemein. genealogisch. Ilanclhuch. I. 'I'h. 882— 36. von M. O., 31. Hartmanns Samml. — 2) In Steyermark kommen im 12. 13. 14. u. 16. Jahrhundert von Waldst. vor, welche mit den vorigen wahrscheinlich in Verwandtschaft gestanden. Schmutz, IV. 302. u. folg. —^ 3) Eine in Unterhessen am Schwalmstrome betrachtlich begüterte Familie, deren Stammhaus gleiches Namens, zwischen HerSseld und Schwarzenborn liegt, welche aber ausgestorben ist. Sie soll in den 43 * 676 Waldstromer - ältesten Zeiten den Grafenstand geführt haben. Kuchenbecker, 5 na- lect. Hass. C»0. P. 127. Coll. 5. p. 1. c»II. 6. p. 563. Gauhe, 1. Th. 2023. Siebmachcr, I. Th. 134. N. 6. Sagittar, glei- chenschc Hist. 357. Zedler, 52. B. 1343. und s. V. Meding, I. N. 924. Waldstromer, Wald stroe- mer, WaldstroMeyer,Wald- strommer v. Reichelsdorff. Eins der turnicrmäßigen nürn- bcrgischen Geschlechter, das früher Strohmeyer hieß, aber seinen "Namen änderte, rveil es das Forstmeisteramt in den Reichsforsten zu Nürnberg erblich erlangte. dessen Belehnung Kaiser Karl IV. im Jahre 1364 d. 17. September erneuerte. Karl V. erneuerte den isten Juni im I. 1551 s. Wappen, u. das nürn- bergischc Patriziat nahm es den ,5ten April 1729 in sich auf. Biedermanns N. Tab. 645 — 52. Wills nürnbergische Münz- bclust. l. Theil. 179. Würfels Nachtr. zu der Nürnberg. Stadt- und Adelsgesch. I. B. 41. Gauhe, II. 1895. Tyroff, I. Bd. 62 — 64. Tab. 3. Sicbenkeeß, I. B. 62. Zedler, 52. Bd. S. 1561 — 1566. N. von Lang, 585. Neues geneal. Handbuch. 1777. 347. und f. 2778. 394. Siebmacher, l. Th. 108. N. 6. II. Th. 155. N. 2. VI. Th. 23. N. 1. waldthurn. Ein baierisches Geschlecht. Hartmanns Sammlung. Siebmacher, ll. Th. 63. N. ^13. Walhofcn. Ein schlcsischcs Geschlecht. Sinap, II. 1097. Wallenrod. Walkan v. Adler». Jvh. Adalbcrt W. von A., wurde im Jahre 1701 böhm. alter Freih. von M. E., 112. wallascheck v. Walberg. Der Rittmeister Johann Georg, wurde mit seines Bruders Sohn Thevbald im Jahre 1758 mit von W. geadelt, von M. O., 280. walle. Ein zu Ende des I6ten, oder Anfang des 16ten Jahrhunderts auSgestorb. braun- schweigifches und bremisches Geschlecht, das mit den von Groe- peling einerlei Ursprung hat, wie wenigstens aus der Ähnlichkeit der Wappen zu schließen ist. Mushard, 531. Von Meding, I. N. 923. Lüdersens Sammlung. Wallede, Wallebe. Ein langst ausgestorbcnes hildeshci- misches gräfliches Geschlecht, aus dem Herrmann von W. im I. 1146 Subdiacvnus im hohen St. zu Hildeshcim war. Zedler, 52. B. 1631. Wallenrod, wallenrodt, waldcnrod, wallenrodt. Eine reichsfreic fränkische Familie, die sich auch in Preußen an» sessig machte. Georg von W. war zu Ende des. Ivten Jahrhunderts am Hofe des K. Otto II. Eonrad Tieber v. W. war im Jahre 1390 Hochmeister des d. Ordens in Preußen, u. nahm deswegen den fürstlichen Titel an. In der Mitte des 17ten Jahrhunderts wurden sie Freiherren, und darauf der preußische Oberrath und Obermarschall des Königreichs Preußen, Christoph von W.j bei der preußisch. Waker Königskrönung am 18. Januar im Jahre 1701 in den Grafcn- stand erhoben. Mit s. Sohne erlosch diese gräfl. Linie. Biedermann, V. Tab. 246 — 66. Von Falkenstein, ^nal. I4oi-clg. II. Nachlese. 266. u. doch ch- plom. p. 442. Ebend. dkrnn. Lokrvakaaens. Ljienor, Ilist. insigu. Ich ^en. p. 296. Wig. Hund, II. Th. 167. Pastor im Anhang seiner branonn. recliv. p. 602. Im kok, IVotit. ?i-oo. Imp. diki 2. o. 8. Salvcr, 367. und 144. Gauhe, I. S. 2034. II. Th. 1261. und folg. Zedler, 62. Band. 1639—1646. V. Meding, III. N. 909. Sieb- macher, I. Th. 102. N. 6. S. 104. N. 12. rvallcr zum rvildthurm. Eine baierische Familie, welche zwischen 1166 und 1648 vorkommt, die aber in der Mitte des I6ten Jahrhunderts ausge- storbcn ist. Wig. Hund, 364 — 66. rvallersdorf. Lotharius, Freiherr von W. zu Molsberg, w. im Jahre 1742 bei der Krönung Karl VII. mit dem Schwcrdt K. Karls des Großen zum Ritter des h. r. Reichs geschlagen. Zedler, 62. B. 1649. -Sicbmacher, III. 114. N. 6. Tvnllhnusen genannt Rirch- berg. Der Bischof Conrad II. zu Meißen, aus dem gräflichen Hause Kirchbcrg, der im Jahre 1378 (von Meding sagt wohl irrig 1376) verstarb, schrieb sich W. zu K, welchen Beinamen W. der B. wohl nur von der Pfalzstadt W. oder aus einem andern »och unbekannten Grunde WalliS. 677 angenommen hat. Avemanns vollst- Beschreibung von Kirchberg. S- 169. und folg. V. M^ing, I. N. 926. rvallhoffen. Georg Matthias von W>, erhielt im Jahre 1709 am 14ten Februar die Bestätigung des Reichsadelstandes, von M. E., 484. wallich v. rvallensperg. Michael W., wurde im Jahre 1722 mit von W. nobilitirt. v. M. E.. 484. rvallis. 1) Eine gräfl. Familie in Schlesien, die aus Schottland entsprossen seyn soll, und zwar aus dem Haufe Carignan oder Carickmain, von dem sie noch d. freiherrlichen Titel führt, und die im 30jährigen Kriege nach Deutschland gekommen seyn soll. Aus diesem Geschlechte w. der Kämmerer und Oberste Georg Olivier W., Freih. von C. und dessen 2 Brüder Franz und Johann Hugo im Jahre 1706 in den böhmischen Grafenstand mit der Benennung Graf von W. und Freiherr von C. erhoben. Gauhe, I. 2039. v. M. O., 31. Genealog. Taschenb. d. Gr., 1826. 134. — 2) Eine andere schlesische Familie, von der Sinap, II. 1097. einen Johann Franz Ernst u. einen Wilhelm Max. im I. 1676 aufführt , von vorigen aber kein Wort sagt. — 3) Der Freiherr und Oberst Franz Wenzel W., wurde im I. 1724 Reichsgraf, und im Jahre 1736 als Feldmarschall-Lieutenant östreich. Graf, von M. C., 36. — 4) Der Patrizier, Freiherr W., dessen Bruder Robert, und ihre 678 Wallmenich Vettern Eduard, Philipp und Olivier, wurden im I. 1767 m den Grafenstand erhoben, von M. O., 31. — 6) Die Grafen erhielten den 27stcn April im Jahre 1818 die steyer. Landmannschaft, und sind jetzt derer mehrere in kaiserlich östreichischen Diensten. Schmutz, IV. 303. Genealog. Handb. 46. Tvallmcnich. Der churtrier. Hof- und Reg. Rath, nachher Geheimerrath und Kabinets- Referendar W., erhielt vom Kaiser Joseph den I4ten Mai 1783 ein Adelsdiplom. N. v. Lang, 686. Uvallpach zu Schwanen- feld. Der Pfandhausamtmann Christoph W., erhielt den 12ten Mai 16S2 vom K. Leopold ein AdelSdiplom. R. von Lang, S. 636. IVallvavc. Gerhard Cornelius W., Oberstlieutenant vom Ingenieur-Corps und sein Vetter Friedrich Wilhelm W., aus Holland gebürtigt, wurden den Uten October im Jahre 1724 in den preußischen Adelst, erhoben. George W., wurde d. 22. Juni im Jahre 1689 u. Heinrich W. am 30sten August 1720 in den schwedischen Adelst, erhoben. Mallsee, Malsee, IVald- fee, Maclzse. Eine ehemalige schwabische, sich unter K. Ru- dolph i. nach Oestreich wendende, und daselbst und in Stcyermark an die 60 Schlösser und Herrschaften besitzende sreiherrl. Familie, die auch das Erbmarschall- amt in Oestreich an sich gebracht. Eine Linie hat auch das Erb- - Wallwitz. kammcreramt besessen, und sich davon Kämmerer von Walsee genannt. Sie starb im Jahre >483 mit Reinprecht von W. aus, worauf Ober-Walsee mit Barbara von W., Gemahlin des Grafen v. Schaumberg an diese Grasen gekommen. Bei Buce- lin, an dem unten angeführten Orte ist eine Stammtafel derer von W. bis zu ihrem Abgang zu finden. Jetzt führt d. grast. Geschlecht St. Julian den Titel der Gr. von W. M. s. auch I. B. S. 623. Bucelin, Stemmen. III. p. 360. Spangenbergs Adelss. V. Hoheneck, II. Theil. Lucä, schlesische cur. Merkw. 108. Prevenhuebcr, ^u- nal. St^-i-. Gauhe, I. S. 2033. Zcdler, 62. Bd. 1796. Wappenbuch des Costm'tzcr Concilii. Siebmacher, II. Th. 92. N. 13. V.TH. 14.N.6. V. Meding,III. N. 899. und S. 846. M. vergleiche a. I. N. 139., welcher bemerkt, daß Berg S. 78. die Erbtruchscssen von Walsee unter die 4 Erbtruchsessen des Reichs, und S. 83. die Walsee unter die 4 edlen Knechte zu Oestreich zahlt. Schmutz, IV. Theil. S. 304. Mallstabe. Daß diese Familie zu der von Schulenburgi- schen gehöre, zeigt König, III. 1000. Gerkcn, Üiplomatar. I. 290. MalluscheL von Mallfeld. Der Unterlieutenant Johann W., wurde im Jahre 1811 mit von W. nobilitirt. von M. E., S. 434. Mallwiy, rvalwiy, Mal- biy, Malwigk, Malwick. Walmerode Ein sehr altes, seit 1324 bekanntes adlichcs und seit 1762 reichsgrafliches Geschl. in Sachs., Anhalt und Schlesien seßhaft. Knauths ?rocli-om. Nisn. 589. Sinap, II. 1097. u. f. Zcdler, 62. B. 1883— 91. Beckmanns Anhaltische Hist. VIl. Th. 232. und folg. Tab. 6. König, II. Th. 1193—1203. Siebmacher, l. Th. 161. N. 2. u. V. Theil. 71. N. 1. Von Meding, I. N. 928. Allgemein. gen. Ilanclb. I. p. 887. Stamm- und Geburtslinie des uralten adlichen Geschlechts der von Wallwib v. Jahre 1367 — 1624. Zerbst, 1624. F. rvalmevode. Ein grafliches böhmisches Geschlecht, das von den von Walderode ganz verschieden ist. Ncdels sehcnsw. Prag. 122. Zedler, 62. Bd. 1724. Siebmacher, III. Th. 49. N. 3. walmoden, rvallmoden, Lvallwoden, Gimbor». Ein nicdersachsisches sehr altes adlichcs, seit 1783 grafliches Geschlecht, das von einem griechischen Edelmann, Theodulo abstammen soll, der um das Jahr 993 mit dem Bischof St. Bern- wardo zu Hildesheim in diese Gegend gekommen, und im 11. Jahrh, das gleichnamige Schloß erbaut haben soll. Nachdem dieses Geschlecht die dem fürstlichen Hause Schwarzenberg damals gehörige Herrschaft Gimborn abgekauft hatte, nahmen sie d. Namen G. als Beinamen an. C. B. Behrens, hist. Beschreibung des Hauses von Stcinbcrg, in den Beil. R. 16. M. Georg — Walser. 679 Thym, des adlich. Helden The- del von W. der unversehrten tapfern Thaten viel hübsche Gesch. Wolffenb. 1663. 8. Gauhe, I. Th. 2037. Stamm der Herren von W. in Appen6. der Beschreib. des Hauses von Steinberg. Pfefsinger, Historie des Hauses Braunschw. II. Th. S. 163. 162. Siebmacher, I. Th. 186. N. 1. Lüdersens Sammlung. Von Meding, I. N. 926. II. N. 936. 7,euclekeltl, An- ti. 137. 140. Zedler, 62. Bd. 1726 — 27. Allgemein, geneal. Ilanrlbueli. I. ^It>. 886. Genealogisches Taschenb. der Grafen. 1826. 136. Neues genealogisch. Handbuch, 1773. Nachtrag. 117 — 21. walrabe, Tvallrabe. Eine pfälzische Familie, die schon im Jahre 1362 vorkommt. Döder- lein, Nachr. von dem uralten Hause der Marschalle Calatin. 367. Zedler, 62. Band. 1706. Schannat, (llient. lmlch p. 181. Siebmacher, V. Th. 83. N. 10. Von Meding, II. N. 936. Walsegg, TValseck. Ein altes östreichisches Geschlecht, d. mit den von Welczeck nicht, zu verwechseln, und aus dem der Hofkammerrath Franz Anton erster Freiherr, und der Oberst - Wachtmeister, Johann Carl im Jahre 1717 Neichsgraf wurde. Gauhe, I. 2038. Zedler, 52. B. 1796. von M. O., 31. u. E., 31. rvalser von Syrenburg. Johann Baptist W., erhielt v.. K. Leopold am 28sten August im 6L0 Walsleben — Jahre 1661 ein Adelsdipl., welches, nachdem er baicr. Oberster geworden, im Jahre 1695 auch in Baiern ausgeschrieben worden ist. R. von Lang, S. HH6. ^ j walslebcn. Ehedem Walschlaff, eins der ältesten pomme- rischen Geschlechter, d. im Wolgastischen seine Güter besaß. Es kam im Jahre 1244 aus Mek- lenburq nach Pommern. Mi- cräl, ^niig. VI. B. 334. 64V. IVest^Iml, monnm. in- eclit. '1'. IV. 'I>ul>. 18. 9?- 4. Buddai histor. Lexik. Gauhe, I. 2038. Sicbmacher, V. Th. S. 169. N. 8. Zedler, 62. B. S. 1800. Bon Meding, I. Th. N. S27. Walspech. Georg Richter W., wurde den litten Juli im Jahre 1730 in den böhmischen Adelstand erhoben. walssdorff. Eine ehemalige voigtländische Familie. Fabian von W. kommt im Jahre 1604 vor. Zedler, 62, B. 1801. . Waltend erg. Ernst Gottlieb Lucius von W., wurde d. 22. Juni .im I. 1727 in d. Adelstand, und den 3ten Juni 1736 in den Ritterstand präsentirt. Walter. I) Der k. baier. Medizinalrath Philipp.Franz, Professor in Landshut, wurde den 19ten Mai im Jahre 1808 als Ritter des Civil-Verdienstordens der baierischcn Krone npminirt, Und den 28sten Juni 1813 im- matriculjrt. R, von Lang, S. 680. — 2) Der k. b, Truch- seß Sebastian W. zu München, erhielt ein Adelsbestatigungsdi- plom den 10ten November im Waltersdorf. I. 1816. N. von Lang, Sup- plem. 149. — 3) Joh. Walter, wurde den 13ten Aug. in, Jahre 1699 in den böhmischen Adelstand erhoben. Walter von Aland. 1) Der Oberstwachtmeister, Meinh. Anton W., wurde im I. 1732 geadelt, von M. E.» 484. — 2) Der Rcichshofagent Heinrich Joseph W., wurde im I. 1733 mit Edler von A. geadelt, von M. E., 486. Walter von Feldmanns- dorff. Die Brüder Jacob Anton und Joseph W., Gutsbesitzer in Tyrol, wurden im Jahre 1712 in den Reichsadelst. mit von F. erhoben, von M. E., 484. Walter v. ^»erbstenburg. Der vberöstreichische Steuereinnehmer Franz W., erhielt im Jahre 1701 die Uebertragung s. Adels auf seinen Schwestersohn Johann Baptist Wommcrsei mit Weglassung seines Namens W. von M. E>, 434. Walter von Pfeilsberg. Der Oberstlieutenant d. Ingen. Corps, Joh. Constant. W., wurde im Jahre 1769 mit Edler von P. geadelt, v. M. O., 280. Walters v. Ehreinvald. Der Bürgermeister zu Hirschberg, Joh. Christoph W., wurde den 6ten November im Jahre 1708 in den böhmischen Adelst, mit von E. erhoben, von M. E., 436. wultersdorf, walders- dorf, walterstorff. Eine nie- derlausitzische Familie, deren gleichnamiges Stammschloß nahe bei Luckau gelegen. Busso von W., Walterskirch Walther. 681 kommt in verschiedenen Urkunden des I4ten Jahrhund. vor. Gauhe, I. Th. 2039. Aedler, 62. B. 1806. walterskirch von Wolfs- thal. Hundsheini ?c., erhielten am 7ten Juni im Jahre 1680 die stcyer. Landmannsch. Schmutz, IV. 206. Walthauscn, walhusen, waldhausen. 1) Eine irrig von Estvr, in der Ahnenprobe, S. 516. unh folg. für ausge- storbcn gehaltene, aus Schwaben stammende Familie, die im Braun- schweigischen, Hannoverischen u. auf dem Eichsfclde ansessig war. Von ihr , die auch zu Lindau ein Rittergut besitzt, ist Justus Walthausen im I. 1641 Rath und Kanzler zu Hannover, geadelt worden. Er erwarb und wurde begnadigt mit den eidlichen Gütern, Großen- Münzet, Licthe ?c., die seine noch blühende Descendenz aber nicht mehr besitzt. Manecke, Biogr. Skizzen tt-, S. 39. Hannöv. Staatska- lend. 1826. Salver, 219. Hör- schelmanns Tamml. 68. Dessen genealog. Adelshist. I. Th. 1 — 10. Wolfs eichsfeldisch. Urkunden!). 21. Neues geneal. Handbuch, 1777. 348. 1778. 307. Siebmacher, II. Theil. 19 l. N. 9. — 2) Da der vorgenannte Rath W. erst im Jahre 1641 geadelt worden ist, so kann er zu dem Geschlechte dieses Namens, aus dem Hans von W. im Jahre 1476 — 77 Heer- meister in Liefland gewesen seyn soll, wie Hübners polit. Hist. 4. Theil. 306., NeumarkS neu- sprosscnd. Palmb. 271. und daraus Zedler, 62. B. 1363. anführen, nicht gehört haben. Walther. 1) Eine Familie in Franken. Zedler, 62. 1809. Gauhe, I. 2039. Siebmach.er, V. Th. 111. N. 3. — 2) In der Stadt Augsburg. Zedler, am a. O. Äaube, am a. O. Siebmacher, I. Theil. 208. N. 6.-3) Zu Breslau, in Schlesien besonders, die sich z. Theil von Croneck schrieben. Gauhe, I. Th. 289. und 2039. Sinap, II. 1097. Zedler. 62. Bd. S. 1809. u. folg. Curt Ehrenreich von Muschwitz, Andenken Caspars Wilh. von Walther und Chronegk, 1717. F. — 4). In Holstein, die sich nach Dänemark wendeten, und dort in großem Ansehen standen. Gauhe, am a. O. — 6) Im Wür- tembergischcn, die sich von W. und Sbitschin auf Miluchwitz schrieben. Gauhe, am a. Orte. Sinap, (llsnogo. I. Th. 606. Zedler, 62. Bd. 1810. — 6) Anton Balthasar W., schlesischec Gutsbesitzer, wurde vom König Friedrich It. von Preußen den 13ten September im I. 1743 nobilitirt. — 7) Johann Gottlob Walther. Rittergutsbesitzer zu Torischke in der Niederlausitz, ehemals Bürgermeister zu Pri-, bus, wurde im Jahre 1792 v. dem Churf. von Sachsen als Reichsvicar in den Neichsadel- stand erhoben. Gr. von Beust, sächs. Staatsanz. Heft I. Walther von Ricsenburg. Diese Ritter erhielten am 9ten Mai 1664 die steyerische Landmannschaft. Schmutz, IV. S. 306. 682 Walther — Walther von Waldberg. Von diesen ist mir bis jetzt blos Johann Daniel als ein in k, pvhlnischen und chursachs. Diensten angestellt gewesener Kricgs- rath in d. Jahre 1745 bekannt. Zedler, 52. B. 1809. Walther von Waldenau. Der östreichische Generalfeldwachtmeister W. von W., wurde im Jahre 1760 Freiherr, von M. O., 92. walther von waltpach. Eine kärnthncr Familie. Zedler, 52. B. 1869. Siebmachcr, IV. 191. Sl. 12. walther von watters- iviel. Eine freiherrliche östreichische Familie, die zu Ende d. 14. Jahrhund, aus der Schweiz vertrieben wurde, deren Genealogie Bucelin im Jahre 1350 anfangt. Zu Anfang des 17ten Jahrhunderts erlangten sie die freiherrliche Wurde, und d. 13. Januar 1614 u. 1640 die Landmannschaft in Steyermark. Bucelin, dlewrual, U.III. Gauhe .l. 2061. Zedler, 53. Band. 829. Schinutz, IV. 30. Siebmacher, V. Th. 61. N. 1. wambold von Umstadt, Umstaett. Eins der ältesten rheinländischen Geschlechter, das sich auch in der Mark Brandenburg ausbreitete. Den Beinamen U. führt dieses Geschlecht seit 1306, wo es ein bedeutendes Mannlehn in der Stadt Umstadt von Churpfalz und Hessen- Darmstadt acquirirte. Aus dieser Familie war Ansclm Casimir von 1629 —1646 auf dem heil. Stuhl zu Mainz als Erzbischof und Churfürst, und Heim. Frie- Wandersleben. brich, churmainzischer HofkriegS- Rath, wurde am 6ten Mai im Jahre 1664 in den Freiherrenst. erhoben. R. von Lang, Sup- plem. S. 77. und folg. Knaut, Orig. Loioblillgior. 44. König, l. Th. 1006 — 16. Biedermann, O. Tab. 32. Humbracht, Tab. 177. 178. Gauhe, I. Th. S. 2041. u. f. Höpping, 6e fürs insiZuiuiv. Siebmacher, I. S. 123. N. 10. Von Hattstcin, I. 645. Salver, 746. Zedler, 52. B. 1892 — 98. Wanczura von Rzehnitz. Anton W. von R., wurde im Jahre 1731 böhmischer Freiherr, der Landrechtsbeisitzer u. Hauptmann, im Jahre 1746 böhmischer alter Freiherr, und der k. k. Rath, Joseph Joachim W. von R. im Jahre 1757 böhm. Ritter, v. M. O., 161. u. E., 112. wanczura von Rzchniy von Brachfeld. Der Freiherr Joseph, k. k. Kämmerer u. Major, erhielt als Erbe der Herrschast Chotiebarz in Böhmen, im Jahre 1310 den Beinamen Ritter von B. von M. E., S. 112. wander von Grümvald. Der k. k. Rath und böhmische Straßenbau-Director, W. von G., wurde im Jahre 1818 Ritter. von M. O., 151. wanderslebcn, wandes- leyben. Ein thüringisches Geschlecht, das wahrscheinlich in d. jetzt preußischen Dorfe dies. Namens begütert gewesen, aber langst erloschen ist; auch kommt nur Heinrich von W. im Jahre 1272, und Bcrtold von W. im Wandrath Wangenheim. 633 Jahre 2333 vor. Sagittar, Hi- »lvr. Volt,, 76. Brückner, It. Th. 1. St. 23. und 43. rvaudrath. Der Großhändler Joseph Matthias W., wurde im Jahre 1794 mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 281. IVandvitsch. Ein aus Poh- lcn stammendes Geschlecht, das von den von Nowina hcrstammt. Man s. a. Lcstwitz oben S. 33. Sinap, 686. Siebmacher, 1. Th. 64. N. 9. Von Meding, III. 910. Tvallcnberg. Ein abgegangenes mcklenburgjsches Geschleckt, das in der erstem Halste d. 14. Jahrhunderts noch vorkommt. V. Meding, I. N. 930. Uvaitgelin, N>anglin. Eine alte meklenburgische Familie, welche auch ihr gleichnamiges Stammhaus in Schlesien hat. Heinrich von W. besaß schon im Jahre 1417 die bischöfliche Würde zu Schwerin. Zedler, 62. Band. 1974. und folg. Pfefsinger, Historie des H. Braunschwcig. lll. 161. Siebmacher, V. Th. 163. N. 6. Ganhc, I. Theil. 2043. V. Meding, l. N. 931. IVangen. 1) Grafen von Wangen. Das Schloß Wangen liegt in der Gegend von Bol- zano. Das dazu gehörende Gebieth war ein Reichslehn. Der Graf Albrecht Wangen starb im Jahre 1274, worauf d. Herzog Meinhard von Kärnthen einen Theil seiner Rcichslehen an sich zog, und sie mit Tyrol vereinigte. Gcbhardi, 6. c. p. 636. B. 3. — 2) Edle von Wangen, Wa'nga. Diese besaßen ausser d. Gütern im Gebiete Wangen auch das graubündtnerische Schloß Reams, welches sie im Jahre 1256 dem Bischof Heinrich von Chur verkauften. Al- bcro lebte im Jahre 1293 mit Agnes, Grafen Bertholds von Eschenlochs Tochter, in d. Ehe. Mit der Grafin von Moßburg erlosch das Geschlecht der edlen von Wangen, allein im Jahre 1470 wurde der Name erneuert, weil das Geschlecht der Hüter ihn damals annahm. Gebhardi, I. a. B. 3. p. 637—639. Wappen und Stammt, ebendaselbst, auch '1s. It. N. 20. Siebmacher, Th. I. 42. N. 6. Wailgenheim. Eins der ältesten Hauser in Thüringen, besonders im Gothaischen, d. nach Binhardt schon 460 aus Ungarn nach Thüringen gekommen seyn soll. Im Gothaischen hat es außer seinem Stammhause gleiches Namens bedeutende Güter und Gerichte zu Großen-Behrin- gen, Ocsterbchringen, Sonncborn, Winterstein, Wvlfis ?c., ingleichen im Frankischen, Nicderrhei- nischen und a. Land, mehr ansehnliche Besitzungen. Schon im Jahre 1067 wurde Ludwig von W. mit Wangcnheim, Brüheim, Ebcrstadt und Tüngcda beliehen. Knauls Uroetrom. btisn. p. 639. und folg. Glcichenstein, Tab. 102. Binhardts thüring. Chronik in der Vorede, c. 2—cl. Schannat, fuld. Lehnhof. 181. 133 — 86. Von Hattstein, II. Th. Supplem. 73. und f. Ty- roff, t. 39. A. frciherrl. Biedermann, R. und W. I. Verzeichnis Gallctti, Geschichte des H. Gotha. Ilt. Th. 119 — 163. 684 Waniczeck Von Medsngß-I.>N'.932. Gau- he, I. 2943 —46. Zedler, 62. B. 1979. Albini, Historie der Gr. von WÄArn. 72. Sicb- wacher, I. 127. N. 12. u. 148. N. 5. Brückner, 1. Th. I. St. 48. 2. St. 133. u. 134. 3. St. 223. und 223. 10. St. 72. 73. 82. 86. 11. Sr. 61. und folg. III. Th. 2. St. 3. und f. 10. St. 31. Lüdersens Samml. IVaniczeL. Joseph W., liechtensteinischer Rath und Landrechts-Secretar zu Troppau, w. im Jahre 1801 Ritter, v. M. E., 222. rvansleben, Watidsleben, Wandisleuben, Vanezleven, Wauzleben, Wanzelcue u. Wanzleve. 1) Ein sehr altes ehemals magdeburgisches Geschl., das seinen Namen von d. gleichnamigen Schloß (Amthause) u. Stadtchen hat, und schon 1378 mit Busone von M. ausgestorben ist. Maibaum, Chron. des Kl. Marienborn. 74. AbelS d. und s. Alterthümer. II. Th. S. ' 693. Zedler, 52. B. 2000. u. folg. Schöttgens diplom. Nachlese. X. Th. 318. Pfcfslngers G. des B. Hauses. I. 266. — 2) Ein braunschrvcigisches Patrizier-Geschlecht. Lüdersens S. Ivapinski von Hieliak. Der Kaufmann Andreas W. zu Jaroslaw, wurde im I. 1794 mit von P. in den gallizischen Adelstand erhoben, von M. E., 486. rvappensteiner. Der k. k. Rath ?c., Matthaus W., wurde im Jahre 1701 geadelt, v. M. E., 486. -7 Warburg. Waradi von Theiuberg. Der Rittmeister vom Fuhrwesen, Franz W., wurde im I. 1820 nrit Edler von T. geadelt, von M. O., 231. Warbeck. Eine ehemalige schwäbische Familie, aus der Veit von W. chursachsisch. Vi- cekanzler und Geheimer - Rath !bei dem Eh. Johann Friedrich lzu Altenburg bekannt ist. Gau- he, II. 1266. u. 66. Warberge, Wcrberge. Dieses wolfenbüttelsche Edle Herren.- Geschlecht wird oft mit den Grafen von Wartbcrg verwechselt, irrig auch für ein gräfliches ausgegeben, und ist mit Heinrich Julius im I. 1664 im mannlichen, 1680 aber auch im weiblichen Geschlechte ausgcstorben. Lenz, von den edlen Herren von Warberg, in den hannoverischen gel. Anz. vom Jahre 1761. 37. St. und in Schotts juristischem Wochenblatt. IV. Jahrg. oder Magazin für Nechtsgel. u. Geschichte. I. B. N. 7. 262. u. ff. Prauns adl. Europa, 676. Gry- phius, vom Ritterorden. S. 43. Von Falkcnstcin, (lod. diplom. ^lltig. Xordg. p. 60. Zedler, 62. B. 2094 — 97. Hoppen- rod , 99. Gauhc, I. Th. 2046. II. 1266. Von Meding, III. N. 911. Lüdersens Samml. Warburg, Warborg. Ein meklenburgisches und sächsisches Geschlecht, das besonders im Stargardischen im 17tcn Jahrhundert begütert war. Zedler, 62. B. 2093. Lebr, hub. 8. rer. IVIek. 1. p. 1673- Pritz- buer, Index, t'amil. ^leblenb. N. 163. Gauhc, I. 2046. Siebv Warendorf wacher, I. Th. 170. N. 4. V. Meding, III. N. 912. Warendorf, Wahrendorp, vahrcntorf. Ein wcstphalisch.- Geschlecht, das im Stifte Bremen ansessig war, und zu der adlichen Cirkel-Gesellschaft gehörte. Ecke von W. war schon ich. Fahre 1122 zu Lübeck im Rath. Prauns adliches Europa. II. Theil. 61 —63. Gauhe, I. Th. 2046. Zedler, 22. B. S. 2122. und f. Warga.'- Der Rittmeister, Franz W., wudde im I. 1816 geadelt. von M. E., 485. Warkotsch, Warkotzsch, Warkosch. Eine sehr alte z. Theil freiherrliche schlesische Familie, die aus Ungarn abstammen soll. Zuerst wird aus ihr Nicolaus W. angeführt, der bei dem Ritterrechte, welches 1603 zu Frankenstein gehalten wurde, Beisitzer war. Im Jahre 1734 wurde der Hauptmann Carl Ferdinand von W. böhmischer Freiherr, und den 12ten Januar im Jahre 1735 präsentirt. Bucelin, ZF I. Sinap, I. Th. 1021. II. 1098. Olsnogi-. II. Th. 321. Henel, 8il. renov. c. 8. p. 756. Lucä, schief. Chron. 703. Gauhe, I. Th. 2046. u. f. Zedler» 62. B. 2126 — 29. SiebMa- chcr, I. 56. N. 5. v. M. E., 112. Bon Meding, II. Th. N. 937. - Warle. Ein braunfchweig. im I5ten Jahrhundert ausgestor- bencs edles Geschlecht. Braunschweig. Anz. 1745. Stück. 29. Lenz, in den br. Anz. 1756. Sl. 79. führt Mitglieder dieser I Familie bis zum I.- 1427 -an. Warner» 68Z Die von Warle waren in der Gegend des Elcks sehr begütert. Bode, Beiträge zu der ältern Geographie und Topographie eines Theils des jetzigen Herzog-- ihums Braunschw. Braunschwei- gisches Magazin, I. 1823. St. 21. Lüdersens Samml. Warlorvsky u. Warlow. Ein schlesisches Geschlecht, aus dem Hause Schimshove im Op- pelischen Fürstenth. Wilhelm v. W., war im Jahre 1642. kaiserlicher Oberster. Luea, schles. Chronik. 1862. Henel, Zilem» renov. Gauhe, II. Th. 1266. Zedler, 62. B. 2130. Meding, II. N. 938. Sinap, I. 1022. Warmestorp, Wurnrs- dorf s. Warmsdorf. 1) Ein adliches Geschlecht, aus d. im Jahre 1307 u. 1311 zu Bretz welche vorkommen. Schöttgens diplomatische Nachlese. 10. Th. 309. und 316. Zedler, 52. B. 2137. — 2) Nicht Wurmsdorf, wie Einige irrig, zum B. auch das Europ. geneal. Handbuch vom Jahre 1800 angege- -vcn. So hieß die zur Gräfin dieses Namens im Jahre 1700 erhobene Gemahlin des F. August Ludwigs von Anhalt-Koe- then, eine geborne von Wüthe- nau. Warmuth von Schlacht- fcld. Der östreichische Rittmeister W., wurde im Jahre 1810 mit dem Beinamen von S. geadelt. von M. O., 281. Warner. Eine ausgestorbene Familie > in Bremen u. Braunschweig, welche von einem schottischen Geschl. hergeleitet wird, davon sich- einer im Jahre 1226 686 Warnhauser nach Liefland begab, um wider die Ungläubigen zu streiten, dessen Nachkommen sich dann in Bremen niederließen. Vielleicht ist der den 8ten April im Jahre 1716 verstorbene Johann Warner der Letzte des Geschlechts. Mußhards 'Illreatu. nod, Lr-em. N. 634. Gauhe, I. Th. 2047. Zedler, 62. S. 2134. Lüdersens Samml. Von Meding, I. N. 933. Tvarichauser, Warnhausi ster. Diese Ritter besaßen We- tzelsdorf ?c. in Steyermark, in dessen Landmannschaft sie 1768 aufgenommen, und Leop. Christoph W. mit Edler von Ritter wurde. Schmutz, IV. 310. v. M. E., 222. TVavttin. Ein angebl. ausgestorbenes pommerisches Geschl. Micräl, 460. Siebmacher, V. Th. 169. N. 9. Von Meding, II. N. 939. Warnow, Warnovi. Ein abgegangenes meklenburgisch. Geschlecht, aus welchem noch Tem- mo de W. im I. 1341 lebte. Siebmacher, I. Th. 176. N. 6l Won Meding, I. N. 934. Warnsdorf, Warnjst>orff. Eine sächsische, niedcrlausitzische, und schlesische Familie, die zu der schlesischen Ritterschaft der Quadcn u. Ligier gerechnet wird. Siebmacher, 1. Th. 166. N. 8. Won Meding, I. N. 936. Genealogie der Herren v. Warnsdorf aus dem Hause Tauchritz in Oberlausitz. Nachl. 1766. 216. 1767. 6. 26. 98 — 101. Carp- zovs Ehrentemp. der O. Lausitz. 1. Th. 167. 163. II. Theil. 60. Bucelin, (lerrri. ?. 4. x. 26. Warsberg. Lucä, schles. Chrvn. 1862. Gauhe, I. 2048. und folg. Henel, 8i1e«. I'snov. o. 3. 767. Zedler, 62. B. 2162 — 66. Sinap, I. Th. 1023. II. Th. 1099. rvalmshagen. Johann Georg Friedrich u. Dorothea Charlotte W., Geschwister, wurden den 29sten October im I. 1740 geadelt. Warnftadt, Wavnstedt. Ein meklenburgisches Geschlecht. Berold von W. kommt 1642 vor. Lenzcns Urkunden. S. 938. Westphal, man. Ineck. I'. IV. 'Hab. 13. N. 3. Von Hagen , Beschr. der Herren von Hagen. 37. und folg. Wehr, I-ib. 8. i-er. Neklenb. p. 1674. Gauhe, I. Th. 2049. Siebmacher, I. 176. N. 9. Von Meding, III. N. 913. Ncumarks neusprvf- sender Palmbaum...274. Zedler, 62. B. 2166. Warsbcrg, Warspevg, Warsburg. Ein altes freiherrliches rheinlandischcs u. preußisches Geschlecht, das schon im Jahre 1299 vorkommt, wo einer aus ihm zum Churfürsten zu Trier erhoben wurde. Durch weibliche Succession ist die Burggrafschaft Ncyiicck an dieses Geschlecht gekommen. Humbracht, Tab. 76. Von Hattstein, I. S. 661 — 66. Gauhe, I. 249. II. 1893. Zedler, 62. B. 2171. u. folg. Salver, 710. Siebmacher, I. Th. 131. N. 1. u. V. Th. 176. N. 2. und 4. Das am letzten Ort dargestellte unter die Wappen des preußisch. Adels gerechnete Wappen ist den am ersten abgedruckten fast ganz gleich, aber von Meding, II. N. 940. Warsing -? führt den Siebmacher gar nicht mit an. rvarsing. Heinrich Ludwig W., preußischer Hof- und Kammergerichts-Rath, wurde d. 6. December 178k geadelt. Wart von der Wart. Ein baierisches Geschlecht, aus dem Siegfried von der W. im Jahre 896 schon auf dem Turnier zu Braunschweig vorkommt. Siebmacher, I. Th. 77. N. 3. Bon Meding, III. N. 316. Warta. Ob das adliche Geschlecht, davon Hugo de W. im Jahre 1222 u. Rudolph de W., der 1360 als Zeuge in von Ludwigs Heilig. IVIscpt. vorkommt, zu der schweizer Familie gehöre, aus welcher Rudolph von W. war, der im Jahre 1308 den K. Albrecht umgebracht hat, ist zur Zeit noch nicht entschieden. Zedler, 62. B. 2305. V. Meding, III. 914. Wartenberg, Wertenberg. Bei diesem Geschlechte entstehen bei der Verschiedenheit der Meinung der Schriftsteller und deren wahrscheinliche Verwechselung des einen mit d. andern manche Zweifel, und für jetzt kann darüber nur Nachstehendes hier aufgeführt werden: 1) Die Grafen W. genannt Kolb von W., von den im I. Th. 684. nachzusehen, und hier noch zu bemerken ist, daß das baierische Geschlecht W. Roth in einem Zweig den Namen Wallenstein, Wül- lenstein, im andern Kolb von Wartenberg geführt, ihr Stammschloß am Wasgau bei Kaiserslautern liegt, und im I. 1707 eineReichsgraffchaft geworden sey, Wartenberg. 637 ingleichen daßHübner, Tab. 484. irrig angebe, daß Johann Casi- mir II. im Jahre 1704 in den Grafenstand erhoben worden sey, da er doch, wie S. 684. im I. Bd. d. Werks schon gesagt, den 26sten October 1699 in diesen Stand erhoben worden. M. f. a. im 1. Bd. S. 634. Kolbe v. W. Volumen M-. gellt. in guo babeutur bistoria et orl- gine« 8. Lomituru a War- tellderg, et Dlssert. pvlit. cls elraraotere praestarrtiss. pur- purati. t^mst. 1710. 8. 11 Bogen. Sinap, II. 269. Genealogie der wartend. Fam. Fabri, Staatskanzlei, XIII. Theil. 798. I. Seiferts Beschreib, aller jetzt leb. Grafen. 109. ^Ilgellleill. geu. KalllUr. I. I'b. 888. A. A. d. D. 1322. N. 236. und 347. Zedler, 62. B. 2336 — 2344. R. von Lang, 91. Gau-- he, I. 2064. Auch hat Grundmann in der uckermark. Adels- hist. unter den ausgestorb. uckermark. Geschlechtern die Warten- bergc mit aufgeführt. — 2) Frie- drike Henriette Kolb von Wartenberg, vermahlte Gräfin von Hardenberg, wurde durch ein Diplom sub ckato Berlin den 19tcn September 1786 z. Gräfin erhoben. — 3) Baierische Grafen, die Söhne des zweiten Prinzen Ferdinand Alberts V. von Baicrn, die dieser mit der Maria Pettenbeck, der Tochter eines Hofbedientcn erzeugt hatte. Zedler, 62. B. 2342. Gauhe. I. 2060 — 63. Hübner, II. Th. Tab. 136. ^Ilgellleill, geneal. Hanclli. I. Theil. 883. — 4) Die von W. in Westphalen, die 68S Wartensleben. auch Warteberg, Wertsberg und Wartberg genannt roird, u. deren Stammhaus Wartenburg bei Padcrborn bereits 1010 an dieses Stift geschenkt worden seyn soll. Zcdler, 62. B. 2331. — 6) Die von W. in Böhmen, -welche schon vor 600 I. Freiherren gewesen, auch das Erb- schenkcnamt besessen, und die v. einem im Bunzlauischen Kreise liegenden Schlosse dieses Namens den Namen angenommen Haben, welche Familie vorher Ralsko geheisen, und aus der die Grafen Waldstcin oder Wollenstem entsprossen sind. Zedler, am a. O. 2333 — 36. Gauhc, I. 2063 — 64. Sinap, 269 — 71. Hartmanns Sammlung.— 6) Ein in der Briegnitz begütertes Geschlecht, das von d. Grasen und Herren von Wartenberg in der Schweiz, Westphalen, Böhmen, Baiern und am Rhein ganz verschieden ist. Sein Wappen ist mit dem der ausgestorbe- Aen Grafen von Bielroggen ganz gleich. Zu welchen von diesen Familien diejenigen Freiherren u, Adliche ursprünglich gehören, wegen welcher in dem A. A. der D. 1822. in N. 236. u. 347. angefragt u. geantwortet wurde, wird Andern zu untersuchen überlassen. Die Wappen der v. W. welche beim Siebmacher, I. Th. 32. N. 6. II. 63. N. 10. 70. N. 6. und III. Th. 39. N. 8. sieben, sind von den, welche v. Meding, III. N. 916—913. beschreibt, ganz verschieden. Wartenslebcn. Eine sehr alte Familie, die aus der Gras- ! schast Schaumburg nach Rieden > sachsen und in die Mark Brandenburg gekommen, und die mit den von Bartenslebcn einerlei Ursprung hat. Früher und bis zur Witte des 13ten Jahrhund, hieß diese freihcrrliche und zum Theil gräfliche Familie Bartenslebcn. Christian, Freiherr von W., holländischer Oberster, m. vom K. Leopold im Jahre 1668 in der reichsfreiherrlichen Würde bestätigt, und der Freiherr Alexander Herrmann vom K. Joseph I. den 29sten März 1706 in den Grafenstand mit der Be- fugniß erhoben, daß sein ältester Sohn Carl Sophron Philipp, der -sich mit der letzten Gräfin und Erbin von Flodrop, oder Flodroff, (nicht Flodorf, wie im I. B. des A. L. 369. verdruckt ist) vermählte, u. dessen Nachkommen sich Grafen v. Flodroff- Wartenslcben schreiben durften. Der Graf Carl Frie» brich W., Kämmerer und sein Vetter Carl Philipp Christ., erhielten im Jahre 1746 die Bestätigung des Reichsgrafenstandes. Allgemein, genealogmoliez I. Th. 839 — 897. Dieth- mar, 33. 68. und 64. Genealogie und Wappen. Sciferts Genealogie hochadlicher Eltern u. Kinder, 467. Genealog. Archivar, 1734. 17. und 43. Von Steinen, III. Th. 990. Winkelmanns hessische Historie, 336. Gauhe, I. Th. 2067. II. Theil. 1266 — 69. Adels d. und s. Alterth. II. Th. 614. Zcdler, 62. B. 2367—2393., aus schriftlichen Nachrichten. Von Meding, I. N. 936. II. N. 941. und ff. v. M. E., 36. Brügge- Warza maniiö Beschr. von Pommern, 1. Th. II. Hauptst. 179. Dienemann , 260. N. 4. Warza. Ein thüringisches Geschlecht, das in dem 1 Stunde v. Gotha entfernten Dorfe gleiches Namens Besitzungen hatte, und darin schon einer im Jahre 1109 mit dem Namen Bruman oder Burmann de Warza vorkommt. Später kommen noch Einige in den Jahren 1272, 1278, 1311, und 1342 aus diesem Geschlechte vor. Brückner, II. Th. I. St. 42. u. f. in der Note. WarzenogSw. Ein schle- sisches Geschlecht, das im I4ten Jahrhundert vorkommt. Sinap, II. Th. 1100. Zedler, 62. Bd. 2432. Wasaburg, Wasenburg. Ein grafliches Geschlecht in Bremen, Oldenburg u. Braunschw., das von dem natürlichen Sohne K. Gustav Adolphs, Gustav Gustavs-Son, welcher d. erste Gr. von WasabUrg, (einer Stadt in Licfland) genannt wurde, herstammt. Hübner, I. Taf. 92. IV. 1326. Gauhe, 1. Th. S. 20Z8. und f. Zedler, 53. Bd. 2. u. f. Waseit. 1) Scheint mit dem ausgegangenen rheinländisch. Geschlechte der von Weiler eins u. dasselbe zu seyn, und sind die Wappen beider wenig verschieden. Eberhard von W. war im Jahre 1470 in Mainz bei der MctrapolitankircheDomherr. Ihre. Erlöschung ist im 17ten Jahrhundert erfolgt. M. s. a. oben die Waascn. Humbracht, 223. Prcvenhueber, ^un. Ll)»-. 364. u. Band Wasserburg. 68s Zedler, 63. B. 41. Estors Ah- nenpr. 76. und 397. 467. Von, Meding, III. N. 919. — 2) Ein baierisches Geschlecht dieses Namens, auch Massen, führt W. Hund in dem Jahre 1170 —' 1260 auf. Wig. Hund, I. Th. 366. Wasener. Der k. königliche Gesandte und Minister, Jgnaz W., wurde im I. 1760 Reichö- und böhm. Freiherr, v. M. E.. S. 112. Wasmar. Ein sehr altes bremisches Geschlecht, das vom Jahre 924 an bekannt ist, und das sich aus Bremen nach Holstein und Verben gewendet hat. Spangenberg, Chronik. P. I. p. 111. und 116. Zedler, 63. B. 48 — 60. A. Viethens Beschr. u. Gesch. des Landes Dithmar- sen. 33. Waspock. Ein schlesisch. Geschlecht, das auch zum Theil in Nürnberg gelebt hat. Sinap, II. Th. 1097. Zedler, 62. B. S. 1800. Wasserberg. Diese besaßen die gleichnamige Herrschaft in Steyermark im I3ten und I4ten Jahrhundert. Schmutz, IV. S. 312. Wasserburg und Rlingen- berg. Die ehemaligen Herren und Grafen der Stadt dies. Namens in Oberbaiern, kamen zwischen 1010 und 1166 vor. Graf Conrad, der letzte seines Geschl. setzte seinen Schwester-Sohn, d. H. Otto von Baiern zum Erben ein. In N. 46, des A. A. der D. 1824. wird von M. (?) gefragt, .ob es wahr sey, daß es kein älteres Wappen, als das 44 Wassermann — Watzdorf. dieser Gr. zu St. Emnieran in l von W., der »Ms Jabr i r Negensburg vor 1010 gäbe ? > lebte , uns vorgekommm ist. V? Siebmacher, II. 6. N, 12^ und 86. N. 3., die aber von einander sehr verschieden sind. Hund, I. Th. 161 —1Z6. Zedler, 63. S. 626. und f. Wassermann. Stcyermar- kische Ritter, welche den 2ten April im Jahre 1663 die Landmannschaft in diesem H. erhielten. Schmutz, IV. 313. Wasserreich. Der Primator zu Brünn, Franz Julius W., wurde im Jahre 1739 geadelt, und den I4ten Februar 174V prasentirt. von M. E., 486. Wassmuth. 1) Der Bürger zu Prag, Johann Georg W., wurde im Jahre 1713 in den böhmischen Adelstand, im Jahre 1719 den 18tcn Februar aber in den böhmischen Ritterst. erhoben. von M. E., 486. und 222. — 2) Johann Wössmuth! ler, 63. Bd. 833. Sonderbare Meding, I. N7 937. Watterich v. Watterichs- bürg. Der Hauptmann Joseph W., wurde im Jahre 181V mit dem Beinamen von W. geadelt, von M. O., 281. Watzdorf, Watzelsdorf, Wachsdorff, Baydorf, Bast sendorf, Wetzcndorf, Ba- tensdorf, Äettensdorff, Wedessendorf , Baycndorff, Waaydorf, Watssdorf, Way- dorf. Eins der allerältesten, im Boigtlande, Meißen, Thüringen, Sachsen, Schwarzburg, Mannsfeld, Stollberg und in den reu- ßischen Landen begütertes Geschlecht, das im Jahre 1719 z. Theil in den Grafenstand erhoben worden ist. Dieses Geschl. war schon im Jahre 1137 im Schwarzburgischen seßhaft. Zed- wurde den IVtcn März im I 1713 in den böhmischen Adelst, erhoben. — 3) Der böhmische Appellationsrath Johann Wenzel, wurde im Jahre 1767 Freiherr^ von M. O., 93 Willkühr und Ordnung dieses Geschlechts ci. 6. Leipzig d. 16. März 1626. in 3V. h. H. in v. Schönbergs Nachr. Vol. IV. 496 — 618. Vollr. von Watz- >dorf, bis auf 1630 erstreckter Massina von Wassneg. Stammbaum dieses Geschlechts Der Erzpriester und Propst zu Zwickau, 163V. in Kupfer ge- Fricsach in Kärnthen, Franz Jv seph W., wurde 1713 mit von W. geadelt, von M. E., S. 486. Watlct. Die Brüder, der Hauptmann Wilhelm von W., und der Capitainlieutenant Ludwig von W., wurden im Jahre 1778 Freiherren, von M. E., 112. Wättcnheim. Eine suldaische stochcn von G. Herrmann. Sci- fcrts recht auf einander folgende Ahnen der von Watzdorf. Negensburg, 1712. F. (?e. 6uil. l^ircbmaier, k'r'. cie antiguitate gentis Wnt^clorLae. Vit. 1728. 1. 1 Bogen. Dessen histor. ge- nealog. heraldische Beschreibung des hochadlichen und gräflichen Geschlechts, ein Mscpt. Gleichenstein, N. 103. Chr. Heinr. Familie, woraus blos Heinrich von Watzdorf, Geschichte seines Watzesch — Weber. 691 Gcschl., ein Mscpt. dessen Küster, ^ooe«8. I'. 1. 163. gedenkt- Leben der Grafen von Flemming, Vitzthum und Watzdorf. Naum- burg, 1732. 4. Gauhe, I. Th. 2661 — 66. Knauts ^rocllom. Nisn. p>. 660. Königs Adels- hist. I. Th. 74—1064. Siebmacher, 1. 164. N. 11. Von Meding, l. N. 938. und 39. tvayesch. Der Rittmeister Nicolaus W., wurde im Jahre 1814 mit dem Beinamen von W. geadelt, von M. O., 281. Wnyl. Der General-Major Joseph W., wurde im I. 1813 geadelt, von M. E., 486. Wayckarth von Finken- thal. Johann Christian W., wurde im Jahre 1818 mit von Z. Ritter, von M. E., 222. Wnyna. Der Großhändler Joseph W. in Wien, wurde im Jahre 1817 mit Edler von no- bilitirt. von M. O., 281. Weber. 1) Diese Ritter erhielten den 9ten April im Jahre 1647 die steyerische Landmannschaft. Schmutz, IV. 314. Siebmacher, V. Theil. 66. N. 3. — 2) Der Burggerichts - Verwalter Weber in Schierolbeim,, wurde den 19ten November im Jahre 1671 vom Kaiser geadelt, web ches der Kurs, von Brandenburg Friedrich Wilhelm am 8. März im Jahre 1676 bestätigte. — 3) Die Brüder, Johann Jacob, Fiscal zu Königsberg in Tyrol, und Joseph Anton, Wechsel-Gerichtsbeisitzer zu Laibach, erhielten im Jahre ^1731 die Bestätigung des ReiDadclstandes. von M. E., 486. — 4) Der Hofkriegsrath Augustin Thomas, Edler von W., wurde im I. 1763 Freiherr, von M. D., 93. — 6) Der k. baierische Vicepräsi- dent des Appellationsqerichts in Amberg, wurde Ritter den 19. Mai im Jahre 1808, und im- matriculirt den 27ten Mai im Jahre 1813. R. von Lang, S. 587. — 6) Der k. baier. Major Christian W., erhielt vom König von Baiern den I9ten Juni 1818 ein Baronatsdiplom, und wurde immatriculirt d. 23. Juni 1818. Ritter von Lang, Suppl. 78.— 7) Ein Gesch., das Schannat in LI. kulcl. S. 181. unter die fuldaischen Vasallen seit 1719, und Siebmacher ihr Wappen im l. Th. 39. N. 11. unter die östreichischen rechnet, ^ von Meding ab er^4I.' Nr 94». kürzlich beschreibt. Vielleicht ist es dasselbe, was unter Weeber 3 unten vorkommt. Weber von Bellershenn. Der Hauptmann Philipp W., wurde im Jahre 1806 mit von B. geadelt, von M. O., 231. Weber v. Nürnberg. Der Doctor der Medizin, Joh. Carl und seine Brüder Ignatz Joseph und Johann Friedrich, wurden im Jahre 1731 Ritter mit Edle von F. von M. O., 161. Weber von Rittersdorf. Johann W., Banquier zu Lub- lin, wurde wegen Beförderung des galizischen Activhandels im Jahre 1806 in den galizischen Ritterstand erhoben, v. M. O.. 162. Weber v. Treue,ifeld. Der Hauptmann Joseph W., wurde im Jahre 1767 mit von T. geadelt. von M. O., 281. 44 * KS2 Weber — Wechmar. Weber von Weberau. Johann Nepomuck, ständisch. Buchhalter in Klagenfurth, wurde im Jahre 1819 mit Edler von W. geadelt, von M. O., 281. Weber von Webersfcld. Der Oberlieutenant Johann Georg W., wurde im Jahre 1786 mit von W. nobilitirt. von M. E., 486. Weber von Werdenau. Der Hofkammcrrath, Augustin Friedrich W.> wurde im Jahre 1719 in den Rcichsritterst. mit von W. erhoben, von M. O., 161. Webersberg. Diese Grafen besaßen in Steyermark Wachseneck und mehrere Güter. Zu diesem Geschlecht gehört wahrscheinlich der Freiherr, welcher im I. 1703 Graf wurde. Schmub, IV. 314. von M. E., 36. Wcbersk)?. Balthasar W., erhielt den 6tcn März 1661 den bvhm. Adelstand. Weberstett. Ein thüringisches Geschlecht, das seinen Namen von dem bei Langensalza gelegenen Dorfe hat, oder diesem den seinigen gegeben haben > mag. Auch hatte es ein Schloß bei Wicsenfeld, das es an diel von Haustein im I. 1380 ver- l kaufte, und den Isten September 1404 von d. v. Frimar 4 Hufen zu Kirchheiligen dafür erkaufte. Schannat, suld. Lehnhof. 295. Wolfs polit. Gesch. des Eichsfeldes, 63. Wech von Schrofenbcrg. Johann Conrad Wech v. Schro- sen, Rath und Bürgermeister zu Costanz, wurde im Jahre 173S mit dem Zusatz von S. Freiherr, von M. E, 112. Wechmar, Wegwar. Ein adliches altes, nachher auch frei- hcrrlieheS Geschlecht in Sachsen und Franken, das schon 1019 ^ turnicrfähig gewesen ist. Sein > Stammhaus gleiches Namens ist , in der zum H. Gotha gehörigen Obcrgrafschast Gleichen gelegen, und durch Verheirathung einer ^ Tochter aus diesem Hause (Ca- . tharina) an einen von Bcrga . (Christoph von B.) im 16tc» Jahrhundert gekommen. Lange sind sie auch schon in Franken, besonders in Roßdorf begütert. ^ Irrig ist es, wenn Gauhe sagt, daß diese W. von den Pein v. W. in Schlesien wohl zu unterscheiden wären, denn, wie schon oben, S. 214. bemerkt worden, besaßen letztere nur auf kurze Zeit ein Mannlehngut in dem bemcldeten Dorfe Wechmar. In diesem, und zum Theil in Fric- mar, auch im Gothaischcn, kommen sie in den Jahren 1266 — 1371 in Urkunden vor. Man s. Brückner, 1. Th. l. St. 67. 6. St. 20. II. Th. 2. St. 8. 4teS St. 19. 11. St. 28. III. Th. S. St. 26. 27. und die nachfolgenden Schriften. Biedermann, R. u. W. Tab. 321. V. Tab. 10. Tyroff, das freiherrliche W° I. B. 62. Ausg. Melissantes, N. b,V1. Estors Ahnenprobc, 300. Von Hattstein, III. Th. 551 — 56. Kuchenbecker, ^nnal. Hass. Loll. V. p. 50. Schannat, dll" ant. kulci. p>. 131. Motschmanns I5rt'. lit. III. Samml. 318. Von Meding, II. N. 944. P -I5lyrii hranc»n. reckiv. p. 502. Gau- Wechsler .— Wedel. 6S3 He, I. Th. 2065. Horschelmanns Samml. St. und Ahnent. 69. Zcdlcr, 63. B. 927. Gleichcn- stein, N. 5. Salvcr, 217. 220. 225. 226. 227. 229. 230. 236. 236. 261. Wechsler. Hans Wechsler, wurde den 23sten Februar im Jahre 1619 in den Freiherren-- stand erhoben, und schon im 14. Jahrhundert besaßen sie verschiedene Güter in Stcyerm. Schmutz, IV. 315. Siebmacher, II. Th. 46. N. 6. Wechsler gen. Colaus. Ursprünglich Tyroler, besaßen in Steyermark die Herrsch. Weinburg, und die letzte ihres Geschlechts, Maria Anna, mit Hans Christoph Freiherrn von Prank vermählt, starb 1586. Schmutz, IV. 316. Weckher von Rosencckh. Der mahrische Appellationsrath, Carl W., wurde im Jahre 1303 mit Edler von N. geadelt, von M. O., 281. Wedderkop. Ein holsteinisches Geschlecht, welches seinen lange geführten Adel niedergelegt, bis dem berühmten holsteinischen Staatsminister Magnus v. W. im Jahre 1683 derselbe v. Ä. Leopold I. wieder erneuert wurde. Psefsinger, III. Th. 682. 999. Zedler, 53. B. 1732. Gauhe, II. 1273. Weddermoden. Ein abgegangenes meklenburgisches Geschlecht. Das Wappen, dessen sich Cord W. im Jahre 1423 bediente, beschreibt kürzlich von Meding, I. Th, N. 940. Weddig. Der churhannöve- rische Obnst Friedrich W., w. in des h. r. Reichs Adelst, erhoben, und das Diplom d. 13. Oktober 1736 publicirt. Ver- zeichniß der in den churhannöve- rischcn Landen Public. St. N. C. N. 19. Hannoverisch. Staats- kal. 1825. Anh. 37. Wedecken, Wicken. Ein bremisches, wahrscheinlich ausgestorbenes, jedoch noch im Jahre 1660 vorkommendes Geschlecht. Mußhard, 665. Zedler, 65. R. 1692. Bon Meding, II. Th. N. 945. Wedel, Weddel, Wedcll, Wetl. Ein sehr altes in der Mark Brandenburg, Holstein, Braunschweig, Pommern, Franken, Pohlen und Dänemark begütertes frcihcrrliches und zum Theil gräfliches Geschlecht, von dem in Dänemark blos der älteste Sohn Graf, die andern Freiherren seyn sollen, und daS nach Angeli im Jahre 926 nach Vertreibung der Wenden in die Mark gekommen seyn soll. Wilhelm Friedrich W., wurde mit dem Zunamen von Wedelsburg den 10ten December im Jahre 1672, Gustav Wilhelm, welcher mit münsterischen Hülfstruppen, in dänische Dienste als-General- Major im I. 1684 kam, beide in den dänischen Grafenstand erhoben. Letzterer bekam Jarlsberg zur Lehn. Erhard Freiherr von W. hatte eine Gräfin Friis von Friiscnburg zur Gattin, erhielt mit ihr die Grafschaft dies. Namens und am löten April im Jahre 1743 den dänisch. Freiherrenstand mit Zulegung des friisischen Wappens. Dänisches Adelslexikon, II. Th. 343. An- Wedel Wederve. ton Franz W., königl. preußisch. Kammerherr, Geheimer- Kriegs - Rath und Hofrichter, Ehrenmitglied der ostfrießischen Regierung, wurde den Listen Januar im Jahre 1776 in den preußischen Grafenstand erhoben; ingleichen der Oberjägermeister von W. in Schlesien, am 6ten Juli im I. 1793. N? edel-Paris«». Carl Friedrich von W. auf Hanseberg, späterhin Landrath ans Greifcn- berg in der Uckermark, erhielt 1806 die Erlaubniß, Namen u. Wappen des ausgcstorbenen Geschlechts von Parlow dem seinigen beizufügen. Diese in verschiedenen Landen verbreiteten Familien mögen wenigstens nach d. Wappen zu urtheilen, nicht einerlei Stammes seyn. Zedler, 63. B. 1794 —1802. Siebma- cher, I. 177.N. 13. u. V. Th. 169. N. 10. V. 101.N.3. Angeli, märk. Chron. Abels d. und s. Altcrth. III. Th. 774. Pfeffin- gers H. des H. Braunschw. III. Th. 262. und 639. König, I. Th. 660 — 63. und 684.11. Th. 297. Lüdersens Samml. Mi- cräl, 640. III. B. Kap. 36. Si- nap, I. Th. 1026. Leuber bei Menken, 1998. Hübner, Tab. 1300. Gauhe, I. 2066 — 2070. Gerten, Diplomat. I'. I. 69. 130. 136. Pommerische Lchns- hist. Behr, 1689. Grundmann, 28. Dienemann, 269. u. 308. N. 44. Von Meding, III. N. 920. 1. 8. DcrlvA, Di«s. clc ßente cle Wcclel autic;uo zu- rlicio leuclali contra sudvasal- Inm od scloniam scuclo pri- vanclum. 8eäini. 1738. Derselbe hat über dieses Lehngericht eine eigene Abhandlung versprochen. (Weidlichs Gesch. jetztlebender Nechtsgel. I. 363.) Das Alter, Ruhm und Ansehen dieses Geschlechts; ein Mscpt. Tvedelbusch. Ein ursprünglich pommcrischcs, nachher meißnisches Geschlecht, welches mit Johann Christoph (nicht Detloff) den 23sten März 1674 ausgc- storben ist. Knauts proclrom. Nisn. p. 690. Gauhe, I. 2070. Zedler. 63. B. 1826. Vvedelsted. Eine alte pommerische Familie. Gauhe, I. S. 2070. Micräl, Pommerl. VI. B. 386. Zedler, 63. B. 1828. Siebmachcr, V. Th. 169. N. 11. Von Meding, II. N. 946. Vvedemeyer. Eine braun schwcigische und eichsfeldische Fa milie. Wolfs eichsfeldisches Ur kundenbuch. 21. Lüdersens Sammlung. Tvedera, rvidera. Ein sächsisches, wahrscheinlich ausgestorbenes Geschlecht, aus welchem Conrad de W. im Jahre 1398 als Domherr in Meißen, Würzen und Zeitz vorkommt. Von Meding, II. N. 947. Tvederde, Wederden, Wedt derde. Ein magdeburgisches altes Geschlecht, das erloschen zu seyn scheint. Gerhard von W. kommt in Urkunden schon 1267 vor. Pfessinger, braunschwcig. Hist. I. Th. 683. und f. Walthers 8lugulalia Nagclclz. VI. Th. 28. VII. Th. 102. Schött- gens diplom. Nachl. d. H. O. S. 10. Theil. 304. 317. 319. Zedler, 53. B. 1829. Wedlingen. -— Wehrkamp. 696 Wedlingen. Johann Georg W., wurde den I6ten Mai im Jahre 1702 in den alten Reichsritterstand erhoben. Werber. Eine ausgestorbene adliche, zuletzt sreiherrliche Familie, die sich Weeber schrieb, die Herrschaft Petronell in Nieder- vstreich lange Zeit besaß, u. die mit Johann Baptist, Freih. v. W. in der Mitte des 17. Jahrhunderts ausgestorben ist. Gau- he, II. Th. 1274. und folg. — 2) Die Brüder Johann Jacob und Joseph Anton, erhielten im Jahre 1731 die Bestätigung des Adelstandes, v. M. E., 486.— 3) Der Registratur - Director d. k. k. Obersthofmeisteramtes, und Truchsess-Huissier, wurde im I. 1822 mit Edler von geadelt, v. M. E., 486. Weeber von lLhrenzrveig. Der tarnower Landrath Vincenz W., wurde im Jahre 1811 mit von E. geadelt, von M. O., 281. Weede. Eine schlesische im I4ten Jahrhundert vorkommende Familie. Sinap, II. 1100. Zed- ler, 63. B. 1837. Wegeleben. Ein niedersächsisches , im l4ten Jahrh, vorkommendes, aber längst ausgestorbenes Geschlecht. Meybaum, v. Kl. Marienberg. 53. und f. Zedler, 53. B. 1889. Weger. 1) Johann Jacob von W., wurde den 20. Juni im Jahre 1728 böhmischer Ritter. von M. E., 222. — 2) Der Hofrath Johann Jacob W. wurde den 21sten October 1729 in den preußischen Adelstand erhoben. Wegner. Die Brüder Henning und Christoph W. zu Königsberg in Preußen, haben den 14ten März im Jahre 1636 v. K. in Pohlen ein Adelsdiplom erhalten. Wehlen. Eine alte meißnische Familie, deren gleichnamiges Stammhaus an der Elbe, ohnweit Königstein gelegen ist. Ist vielleicht dasselbe Geschlecht, das Estor in der A. P. 406. Wehlau nennt, und zum obersächsischen Adel rechnet. König, I. Th. 744. II. Theil. 581. 668. Gauhe, I. 2072. Genealogisch. Archiv. 1733. 323. 1734. 234. 1738. 44. Glafey, Geschichte Sachs. 891. Zedler, 63. Bd. 1983. Von Meding, III. N. 921., der das Wappen blos aus einem angeschwornen Stammb. kennt. Wehn v. Lsslienfeld. Philipp W., Hauptmann bei der Stockerauer Militär - Commission, wurde im Jahre 1786 mit von L. geadelt, von M. O., 281. Wehner. 1) Ein ursprünglich meißnisches Geschlecht, das sich nach Schlesien wendete, und auch in Franken seßhaft gewesen seyn soll. Siebmacher, V. Th. 97. N. 7. Sinap. II. S. 1100. Zedler, 53. B. 1986 — 2) Der Handelsmann, Andreas W. zu Breslau, wurde im I. 1706 den 23. Sept. böhmischer Ritter, von M. E., 222. Wehrkamp. Eine alte aus Burgund stammende Familie, die sich, als Burgund an Frankreich kam, in das d. Reich wendete, und vom Kaiser in des heil. r. Reichs Freiherren- und Ritter- 696 „ Wehrt — Stand schoben wurde. N. gen. Handbuch, 1777. 360. und f. 1778. 399. u. f. Wehrl v. L-iechtenreerth. Der Oberstlieutenant Paul W., wurde iw Jahre 1731 mit von L. geadelt. , von M. E., 486. Wehrn. 1) Ein ausgestor- bencs, ehedem in dem frankisch. Ritter-Canton Rhön-Werra begütertes Geschlecht. Biedermann, R. W. Tab. 426. — 2) Ein hessisches und fuldaisches Geschl. Schannat, (ll. bulö. 131. Siebmacher, l. Th. 138. N. 6. V. Meding, II. Th. N. 660. Wehscn. Blos das Wappen dieses Geschlechts beschreibt nach einem Stammbaum v. Meding, II. N. 960. tvehsemg, Vcsenig, We- senigk, Wesnrg, Ves»»iä). Ein^altcr meißnischer Adel, dessen Stammhaus gleiches Namens sich im Amte Torgau befindet. Es kommt schon im Jahre 1260 vor. Angcli, mark. Chron. S. 132. Estors A. Pr. 406. Gau- he, II. Th. 1209. V. Meding, II. N. 960. Zedler, 66. Bd. 782. Weiblingen. Eine schwäbische und fuldaische Familie, aus welcher blos Rndolph im Jahre 1628. vorkommt. Schannat, ful- daischer Lehnhof. 131. Siebmacher, II. Th. 93. N. 6. Von Meding, I. Th. N. 662. Weichs an der Glan, ehedem Wichsa. Auch Weichser, ebenfalls ein altes baierisch. Ge- schlecht, das zwischen 1200 und 1683 daselbst vorkommt, wenigstens nach W. Hund, II. Th. 366 — 61. Weichselburg. Weichs von u. zn Weix. Ein freiherrlichcs rheinlandisches, östreichisches, westphai., braim- schweigisches und baierisch. Geschlecht, dessen Stammhaus nahe bei Regensburg liegt. Es ist d. 2ten April im Jahre 1623 vom K. Ferdinand II. in den Freiherrenstand erhoben worden, worüber den 9ten August 1623 ein Ausschreiben des Churfürst. Maximilians I. ergieng. Es besitzt das Erbkammercramt im Stifte Freisingen, in welcher G.gend es etliche hundert Jahr gewohnt hat. Bucelin, (Zerrn, saer. et pro!'. ?. II. Von Hohencck, II. 760. und ff. Im Hofs iOlotit. prooer. Imp. Von Hattstein, III. Th. 667 — 69. Siebmacher, I. Th. 79. N. 4. Von Steinen, west- phal. Gesch. II. 696. Sciferts Ahnent. Neues gen. Handbuch, 1777. 349. und folg. 1778. S. 393. Robens, II. 231 —291. Gauhe, I. 2072. Von Meding, III. N. 922. Zedler, 64. Bd. 206 —10. N. von Lang, 262. Hartmanns Samml. Lüdcrsens Samml. Weichselburg. Ein altes, vorhin gräfliches, nachher wieder ritterliches Geschlecht, welches d. gleichnamige Schloß in Unter- Krain u. mehrere Güter in Stey- ermark besessen hat, das aber mit Carl Friedrich von W. im I. 1631 ausgestorben ist. Die Stadt und Herrschaft dieses Namens hat es vielleicht nie besessen, wenigstens besaßen sie im Jahre 1468 die Grafen v. Cyl- ly, darauf das Haus Oestreich und im Jahre 1649 ein gewisser Florien Schorf, im 17. Jahr- Weiclsser — Weidebach. 697 hundert aber kam sie an das aucrsbergische Haus. Valvasors Ehre des H. Crain. XI. B S. 628. Prcvenhucbcrs 4vnal. 8l^- uen.^. 267. Zedler, 64. 211. und folg. Schmutz, IV.. 317. Wcichscr vo» Traubling. Im Tunckgau und v. Ramspaur, ein altes längst ausgestorbencs baierisches Geschlecht, das 968 auf dem 4ten Turnier mit vorkam. Wig. Hund, I. Th. 369. und folg. rveickavdt, Weickart, Weick^ hart. 1) Ein sehr altes schle- sisches und meißnisches Geschl. Knaut, Uroclioin. Nisn. paA. 59». Henöl, 8) los. ^z. 649. Siebmacher, I. B. 161. N. 7. Sinap, II. 1190. u. folg. Zed- ler, 64. 213. — 2) Heinrich Erdmann W., wurde den 9ten Octvbcr 1674 in den böhmischen Adelst, erhoben. Weickersheim, Wickers- heim, Wighardcsheim, Wig- harthesem. Ein alter mit dem Hause Hohenloh einerlei Urspr. habender, nur im 12ten Jahrhundert noch vorkommender frankischer Adel, nach dessen Aussterben Schloß uild Stadt W. an der Tauber an ihre genannten Blutsverwandten durch Erbrecht gedieh. Da mir bis jetzt kein Siegel/Wappen oder sonst eine Nachricht von diesem Geschlecht vorgekommen, woraus sich ergäbe, daß es mit einem oder d. andern der unten bei Wickers- hcim vorkommenden clsaßischen Familien ein und dieselbe sey, so kann ich bis jetzt darüber nichts bestimmtes sagen. Wiebels Hohenloh. Kirchen- u. Reformations- Gcschichte. I. B. Borbericht. 26- und folg. V. Pistorii WcskcrS- heimische Chronik; ein Manu- script. WeickmannaufGroetschen- reut. Gottfried W., wahrscheinlich aus einem Ulmer-Geschlccht, erhielt von Karl ^V. den 26sten December 16 . . einen Adelsbr., und die Bestätigung des 1469 erhaltenen Wappenbriefs. Ritter von Lang, 687. Weida, Weg'da, Wz?da, Wcidenscs, Barones. Ehemalige Besitzer der im Oster- landc gelegenen kleinen Stadt dieses Namens, von dem Heinrich Edler Herr von W. uu I. 1149 vorkommt, der letzte aber 1632 starb. Zcdler, 64. Band. 224. Fr. Majcr, Chronik des fürstlichen Hauses der Reußen. Leipzig, 1811. gr. 3. Seite 19 — 30. Weide von der. 1) Eine alte, in einer Linie ausgcstorbene pommerische und brandenburgische Familie. Nicolaus v. W. kommt in einer Urkunde vom I. 1316 vor. Gauhe, I. Th. 2973. u. folg. Zedlcr, 64. Bd. 236. — 2) Eine mcklenburgische Familie, früher auch Weida genannt, d. in der Mitte deS 17ten Jahrhunderts mit des Jürgen von d. W. Enkelin, Elisabeth vermählte von Winterfeld ausgestorben ist. Siebmacher, V. Th. 97. N. 9, Von Meding, I. N. 662. Weidcbach, Weidcnbach, Wedenbach. Eine thüringische alte, zu Gattcrstedt seßhafte Familie, die vom l4ten Jahrhundert an bekannt ist. König, I. Th. 167. 292. 423- und 730. 698 Weideck Weigl. II. Theil. 164. 544. und 1109. Gauhe, I. Th. 2074. Zedler, 54. B. 238. Wcideck. Ein steyermärkisches Geschlecht, das im I4ten, löten und 16. Jahrh, mehrere Güter in Steyermark besaß. Schmutz, IV. 318. Weiden. Ein frankisches ad- liches und sreihcrrliches Geschl. Von Hattstein, 111.560 — 67. Siebmachcr, V. 97. N. 9. Weidenberg, Weydenberg. Ein altes im 14ten Jahrhundert vorkommendes, wahrscheinl. aber erloschenes fränkisches Geschlecht. Hönns coburgische Hist. II. Th. 81. und folg. Siebmacher, II. 80. N. 13. Weidcnholz. Eine oberöstreichische Familie, welche das an dem Fluß Aschach geleg. Schloß dieses Namens erbaut hat. Sie scheint in der letztern Hälfte des 13ten Jahrhunderts ausgestorben, und ihre Herrschaft an ihre Af- terlchnherren von Stahrenberg heimqefallen zu seyn. Hoheneck, I. Th. 545. Zedler, 64. Th. 243. Weidensee, Wicdensee. Eine alte thüringische, halberstädtische und braunschweigische Familie, die zuletzt in Wechmar, Gräfen- tonna und Radersdorf Güter befaß, in der 2ten Hälfte des 17. Jahrhunderts aber mit Friedrich von W. ausstarb. Schon im I. 1258 verkauften Hugo und Johann von W. dem Kl. Volken- roda 13 Hufen Land, nebst einer Mühle an und vor Bollstedt für 154 Mark löthigen Silbers. Brück- ner, I. Th. 3. St. 239. Adels sächs. Alterthümer. II. 698. König, I. 1051. III. 761. Gauhe, I. 2130. Zedler, 65. B. 1896. Sagittar, gleichensche Hist. 20. 399. 445. 426. Wcidinger. Joh. Franz W., wurde im Jahre 1721 in den Neichsritterstand mit Edler von erhoben, von M. O., 152. Weidlinger von Rictens- borg. Diese wurden den 8tcn Octobcr im Jahre 1654 in den böhmischen alten Ritterstand erhöhen. Weignnd. Der k. baierische Rittmeister Joseph W>, wurde den 3ten September im Jahre 1809 zum Ritter ernannt, und den 2ten Juli 1813 immatricu- lirt. N. von Lang, 687. tveigel. Franz Anton W., privilegirter Großhändler u. Inhaber der Jndienne - Fabrik zu Grätz, wurde im Jahre 1786 mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 282. Vveigel von Blauenstein. Der Hauptmann Anton W., w. im Jahre 1777 mit von B. geadelt. von M. E., 486. Weigeld. Der Oberlieuten. Johann Aegyd W., wurde im Jahre 1733 nobilitirt. von M. E., 486. Weiger von Weigesfeld. Eine schlesische Familie, die unter K. Rudolph II. vorkommt. Henel, Silos. (!. 7. 62. Zedler, 64. Th. 331. Sinap, I. 1101. Weigl von L.öwenwarth. 1) Der Oberstwachtmeister Joseph W., wurde im Jahre 1803 mit von L. geadelt, v. M. O., 232. — 2) Joseph W. v. L., General- Feldwachtmeister ?c., w. Weigler Weilheim. 699 im I. 1814 Freiherr, v. M. O.. 93. Wciglcr. Leonhard v. W., hofkricgsräthlichcr u»o ungarisch. Hofrath ?c., wurde im I. 1702 aus höchst eigener Bewegung in den Freiherrenst. erhoben, von M. O., 93. Weigner. Der Naitossicicr der Staatshauptbuchhaltung, Siegmund W., wurde im I. 1796 nobilitirt. von M. E., 486. Weigsdorff. Ein schlesi'sches Geschlecht, das besonders im H. Sagan begütert war. Der letzte war Friedrich von W., der im Jahre 1620 von Räubern seiner großen Schätze wegen in seinem eigenen Hause ermordet wurde. Hcnel, Zilo«. renov. I. Theil. 1026. Sinap, I. 1026. Siebmacher, I. Th. 72. N. 6. Von Meding, III. N. 923. Zedlcr, 64. B. 331. und f. Weilt'.nd vo»r Freyberg, W. Frcibergcr. Der natürliche mit Cathariuen von Freyberg heimlich erzeugte Sohn Ludwigs des Bärtigen in Baiern. AUg. Chronik. VI. B. 266. Zed- ler, 64. B. 337. u. f. Weiler, Weyler. 1) Eine rheinländische und fränkische Familie, die ihre Güter am Spes- sart hatte, aber mit Jodok Philipp, Statthalter zu Mainz den 8ten Februar im Jahre 1666 ausgestorben ist. Spener, 'IIw- oria. insiZn. 164. Von Hatt- stein, 11. Th. 641—44. Biedermann, O. Tab. 26 — 36. Salver, 624. Humbracht, Tab. 223. Gauhe, I. Theil. 2074. Zedler, 64. B. 347. und folg. Siebmacher, I. Th. 131. N. 6. Von Meding, III. N. 924.— 2) Das schwäb. Geschlecht, das von dem vorigen im Wappen sehr verschieden ist. Salver, S. 624. 631. 634. Siebmacher, 11. Th. 100. N. 6. Bon Meding, III. N. 926. Hartmanns Sammlung. Zedler, 64. Bd. 348. — 3) Die Jülichische Familie, welche die Edelknechte von Weiler genannt wurden, viele Güter besaßen, in der Folge aber zum Theil den Adelstand haben fahren lassen. Zedler, 64. B. S. 347. und folg.— 4) Ernst W., General der brandenburgisch. Ar« tilleric, ist ums Jahr 1690 in den Neichsadelstand erhoben worden, welches Kurs. Friedrich 111. cle clato Potsdam den 13. Oktober 1691 bestätigte. — 5) Arnold W., Kriegsrath und Postmeister in Wesel, Besitzer der im Clcveschen im Amte Lijmers be- legencn adlichen Güter Eyl Poel- wyk und Leemkuhl, wurde den 31sten Januar im Jahre 1787 geadelt. — 6) Der churpfälzi- sche Staatsrath und Refercndär, wurde im Jahre 1746 geadelt, und der jetzige Stamma'lteste u. sein Bruder Franz Joseph, erhielten vom Eh. Karl Theodor den 12ten September 1790 ein Freiherrcndiplom. R. v. Lang, 263. — 7) Der Director der Studien-Anstalt, Cajetan W. in München, wurde den 19ten Mai 1808 zum Ritter ernannt, und den 2ten Juli 1813 imma- triculirt. R. v. Lang, 688. weilheim. Ein baierisches altes Geschlecht, aus dem sich mehrere ins Kloster Wefsisprun» begaben, u. ihre Güter zu Forchs 700 Weillev — Weinbrenncr. heim, Parthankirchen :c., schon in der 2tcn Hälfte d. 12. Jahr» Hunderts dem Kloster gaben. Es' ist um das Jahr 1331 ausge- storbest^^iM^wa^u Plire^ ZßK sehr ansehnlich, hatte auch etliche v. Adel zu Dienstmannen. W. Hund, I. Th. 367. ch'l-m WeiUer vo»r Weisslerchc. Der Hauptmann Joh. W., w- im Jahre 1776 mit von W. geadelt. von M. E., 436. weimann. Dem Cleve-mär- kischcn Canzler Daniel W., ist unterm loten April 1661 eine chursürstlich brandenburgische Be- stangung seines Adelstandes zu Theil geworden. Weimar, ehedem wimmere. Alte mit den babeuber- gischen Grafen einen Stammvater habende, langst ausgestorbene Grafen in Thüringen, u. Gau- grafcn auf dem Eichsfelde; dort hatten sie Weimar, und hier 2 Gaue, den Helmen- und den Altgau. Von ihnen ist besonders der sogenannte große Wilhelm von Weimar bekannt, dem die Stadt W. im 10. Jahrh, gehörte, der in Urkunden Lomes cle DburinAia. 'Ikurin^iorum potentissimus ete. genannt wird, und 963 starb. Sein Sohn u. Enkel hießen ebenfalls Wilhelm. Nach ihrem Abgang kam bekanntlich Weimar an die Grafen v. Orlamünde, die ohnedem kaiserliche Statthalter damalcn in Thüringen waren, und nach deren Aussterbcn an die Landgrafen von Thüringen und s. w. Daß es in Thüringen auch Edelleute von Weimar, (de Wmar) um das Jahr 1309 gegeben, ersieht man aus Urkunden v. I. -1316. M. s. Avemanns Beschreibung von Kirchberg. 77. u. dessen Urkundenb. 66. Zedler, 66. B- 1219. und ff. Wolfs polit. Gesch. des Eichsfcldes. S. 19. u. f. Weinbnch. Ein ehed. am Rhein sich aufhaltendes Geschl., aus dem der schwäbische Kreis- Directorialsecretär Georg Adam W., der zuletzt würzburg. Hofkammerrath und Amtskcller zu Prosclrheim war, vom Eh. Maxim. Joseph den 16ten September im Jahre 1746 ein Adelsund Rittcrdiplom, sein Sohn Wilhelm Joseph, churbaier. Re- gierungs-, zuletzt wirklich. Geheimer-Nath aber den 11. September 1790 ein Freiherren-Diplom erhielt. Siebenkecß, I. B. I. Abschn. 36H. .Md s. N. von Lang, 263. und-688. Weinbergen. Maximilian v. W., wurde den 6ten December 1706. in den böhmisch. Ritterst. erhoben. Weinberger. Der Mauthbe- amte zu Auerbach ec., wurde d. 19ten März im Jahre 1819 z. Adlichen ernannt, und den 24. Mai im Jahre 1819 immatricu- lirt. N. von Lang, Supplem. 160. Weinbrcnner. 1) Joseph W., Niederlags - Verwandter in Wien, wurde wegen Aufnahme der rauhen Waarenhandlung u. gemachten Mauthvorschlagen im Jahre 1768 mit Edler v. nobis lilirt. von M. O', 282. — 2) Joseph Edler von W., niedcröst- rcichischcr Negierungsratb, wurde Weindler - Weinrich» , 701 im Jahre 1796 in den Reichs? freiherrenstand erhoben, von Mi O., 93. — 3) Der Hauprmann Franz W., wurde im I. 1820 mit Edler von geadelt, v. M. E., 486. , Weindler auf Schvenbi- chel. Der quitt, k. baicr. Lieutenant ?c., Franz Joseph W., erhielt vom Kl von Baiern den 29sten November im I. 1819 ein AdelSdiplom. R. v. Lang, Supplem. 150. Wcincck, Wpncck. 1) Eine sehr alte tprvler Familie, deren Stammhaus gleiches Namens ein vortreffliches Bcrgschloß vom H. von Karnthcn und Grafen von Tyrol im Jahre 1290 oder 1291 zerstört wurde. Bucelin, (7er- man. sacr. ei pro!. Zedlcr,64. B. 687 — 91. - 2) Eine sich auch Weinegk schreibende, in der dortigen Volkssprache Gravicck ausgesprochene Faisiilie, welche das Schloß und Herrschaft dieses Namens in Crain bis zu ihrem in der Mitte des 14. Jahrhunderts erfolgten Aussterben besessen hat. Valvasor, Ehre des H. Crain, il. Buch, 631. und folg. Bayl, hist. kn't. Wörterb. IV. Th. 37. Zedlcr, 64. Th. 692. Weinerth von Weinbergen. Der Feuerwerker bei der Feldartillcrie, wurde im Jahre 1763 mit von W. nobilitirt. v. M. E., 437. Weingart. Der Feldkriegs- Concipist, Adam Ortwein W., wurde im Jahre 1718 in den Neichsadclsiand erhoben, v. M. E., 487. Weingarten. Ein in den kaiserlichen Erblandcu im 17ten und.18ten Jahrhundert bekann- tcs Geschlecht, aus dem Johann Jacob von W.,^dex^vieles in Ili^t. u. lurici. geschrieben, den 29sten April 1682 in tcn böhmischen alten Nittcrstand erhoben wurde. Zcdler, 53. V.^746. Weingarten v. Purglau. Leopold v. W., Neprasenta'tions- und Kammcrrqth in Böhmen, wurde im Jahre 1767 mit von P. Ritter, v. M. Oc, 162. weingartner. Anton W., niederöstreichischer Negierungsrath und Hauptmünzmeister, wurde im Jahre 1817 mit Edler von geadelt, von M. O>, 282. weinhardt. 1) Der Hauptmann Franz Taver W., wurde im Jahre 1770 geadelt, von M. O., 282. — 2) Der Ritter- czutsbesitzer Joh. Georg in Ch. Sachsen, wurde im Jahre 1792 unter dem sächsischen Reichsvi- cariate in den Adelstand erhoben. Gr. von Beust, sächs. Staats- anz. I. Heft. Weintiopf. Anton W., Geheimer - Hausarchivs - Ofsicialrath ic., wurde im Jahre 1796 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 282. Weinling. Der Landrath, Johann W. zu Lublin, wurde im Jahre 1800 geadelt, v. M.' O., 282. Weinmann. Der Oberbereiter der spanischen Schule, Johann Georg W>, wurde im I. 1784 nobilitirt. von M. E., 487. Weinrich. Der k. baierische Generalmajor und Commandant 702 Weinsberg Weiss. zu Jngolstadt, erhielt vom K. Franz ein Adclsdiplom den 13. Juni 1813. R. v. Lang, Sup- plcm. 160. Wei»rsberg, weinsperg. Eine der ältesten fränkischen und rheinländischen freiherrlichen Familien, die mit Conrad von W. im Jahre 1616 ausgcstorbcn ist. Ihre ordentliche Stammreihe gebt mit Engelhard von W. an, welcher zu Ende des 12ten Jahrhunderts gelebt, obschon viel früher und zwar schon im I. 942 ein Johann von W. dem Turnier zu Rotenburg beigewohnt hat. Sie sollen mit Conrad III. nach T. gekommen seyn, v. den Herzogen zu Spoleto abstammen, und von diesem die Stadt dieses Namens geschenkt bekommen haben. Ch. E. Hanßcl- manns Genealogie der Herren von Weinsberg, ein Mscpt. in den Händen des Herrn Hofr. Zapss in Augsburg. Von Me- ding, III. N. 926. Vergl. II. Th. 683. Salver, 285. 146. Tab. 21. N. 82. 326. Siebma- cher, II. 12. N. 7. Spener, Rist. InüiZn. 513. 514. 525. Zedler, 64. B. 913— 16. Weirach. Der Gutsbesitzer Christian W., wurde im Jahre 1702 nobilitirt. von M. E., S. 487. Weischenfeld. Eine abgegangene fränkische in dem ehemaligen Rittercanton Gebürg in- corporirt gewesene Familie. Biedermann, G. Tab. 386. weise. 1) Eine sächsische, im Stifte Merscburg seßhafte Familie. Zuerst kennt man Clc- menz W. als Domherrn zu Naum- burg im Jahre 1423. Gauhe, I. 2080. Zedler, 64. B. 1056. und folg. — 2) Ein churbran- denburgischcr Geh. Kammerrath Weise erhielt zu Ende des 18. Jahrhunderts den Neichsadclst Weisensee, wizense, wiz- zcnse. Ein altes thüringisches Geschlecht, das zu Anfang des I4ten Jahrhunderts vorkommt, u. von d. auch die thüringische, oben S. 693. genannte Fami- milie von Weidensee ganz verschieden ist. Zedler, 64. Bd. 1394. Sagittar, gleichen. Hiß. 96. 99. 100. weisin auf welzin und Malow. Eine alte mcklenbur- gische Familie, deren gleichnamiges Stammhaus im H. Mcklen- burg gelegen ist. Gauhe, I. S. 2081. Zedler, 64. B. 1182. weiskirch. Der Reichshofrath Franz Joseph W., wurde im Jahre 1781 Ncichsritter mit Edler von. von M. E., 222. weiskircher. Diese besaßen den gleichnamigen Markt in Obcr- steycr im 12. Jahrh. Schmutz, IV. 331. weiskopf. Ein altes schles sisches Geschlecht, d. im Anfang des 16ten Jahrhund, vorkommt. Sinap, II. 1102. Zedler, 64. B. 1429. weiss. 1) Von den Müf- ling, genannt Weiss sehe man oben, S. 146. — 2) Ritter v. Sternsee, erhielten im I. 1735 die fteyerische Landmannschaft. Schmutz, IV. 326. — 3) Der vorderöstreichische Secreteriatsac- cessist Franz Joseph W., wurde im Jahre. 1736 nobilitirt. von M. E., 437. — 4) Joh. Chri- Weiss von F. — Weiss v. W. 70Z stvph W., Fcldkriegscommissar in Krain, wurde im Jahre 1763 mit Edler von nobilitirt. v. M. O-, 282. — 6) Joseph Gabriel W., Hofrath und Cabinetssecre- tar des Herzogs Carl von Lothringen, wurde im Jahre 1766 Ritter, v. M. O., 162. — 6) Der Cornet des von gvckingisch. Husarenregiments, David Heinrich W., wurde den I6ten Octo- ber im Jahre 1789 in d. preußischen Adelstand erhoben. Wappen, 2 kreuzweis gelegte Schwerd- ter und 3 Schwane. — 7) Johann Jacob W., Commerzicn- und Admiralitats-Rath, Besitzer der Güter Plauen u. Leissienen in Preußen, erhielt den preußischen Adelstand mittelst Diploms vom 21. Januar 1790. Wappen, ein Löwe und eine Lilie.— 8) Die hinterlassenen Söhne des Kammercommisstons- Rath Weiss, Johann Jatoch., Heinrich, Karl August Ludwig unh Karl Friedrich Maximilian Weiß, wurden im Jahre 1790 von dem Churfürsten zu Sachsen als Neichs- vicar in den Reichsadelstand erhoben. Gr. von Beust, sächsische Staatsanz. I. Heft. — 9) Der k. b. Appellationsgerichtsrath und Ritter des Civil-Verdienst- Ordens der b. Krone, wurde d. 26sten August im Jahre 1811 als Ritter nominirt und d. 4ten Juni 1817 immatriculirt. R. v. Lang, Supplcm. 160. — 10) Der Lieutenant Gottfried W., w. im Jahre 1816 mit von W. nobilitirt. von M. O., 283. weiss von Finken»». Der Oberst Joseph W., wurde im I. 1806 mit von F. geadelt, von M. O., 283. Weissr>. L.ilicnbHrg. Matthaus Thomas W., Militärver-- pflegSossicier und Rechnungsführer des Kremsirer Hauptmagazins, wurde im Jahre 1792 mit von L. Ritter, von M. O., S. 162. Weiss v. Schlangenfarth. Der Bürgermeister zu Altbreisach, Johann Georg W., wurde im Jahre 1742 mit von S. nobilitirt. von M. E., 487. Weiss». Sternsec. Die Brüder Matthaus u. Joh. Jac. W., w. im Jahre 1706 mit von W. u. St. nobilitirt. von M. E., S. 487. Weiss von weiss. Michael W., Rittergutsbesitzer in Preußen, erhielt am 22sten September im Jahre 1706 ein preußisches Adelserncuerungsdiplom. Weiss von weissenbach. Ferdinand W., I). der Chirurgie und Medizin, wurde im Jahre 1794 in den Reichsadelstand mit von W. erhoben, von M. O., 282. Weiss von Wcissenberg. Joseph W., Beamter bei der in Sachen des cloni ßratuiti aufgestellten Commission, wurde im Jahre 1780 mit Edler von W. nobilitirt. von M. E., 487. Weiss von Wcissenfeld. Der Oberlicutenant Christ. W., wurde im Jahre 1770 mit von W. geadelt, von M. E., 487. Weiss v. Weissenfeis. Ein schlcsischcs Geschlecht. Georg W. von W. war im Jahre 1634 bei H. Heinrich Wenzel zu Oels Rath. 704 Weiss — Weissenbcrg. Sinap, II^nIHSZi« und I. 708. U. 626. Gauhe, 0. S. 1276. Zedler, 64. Bd. 1466. Hartknochs erläutertes Preußen. Th. 22. S. 699. Weiss von Weissenheim. Der O'oerlicutenant Simon W., wurde im Jahre 1806 mit von W. nobilitirt. von M. E., 487. Weiss von Weissenstevn. Der Hauptmann Wenzel W., w. im Jahre 1763 geadelt, v. M. O., 282. Welssdorf. Eines der ältesten schisischcn Geschlechter. Sinap, II. 110l. Zedler, 64. S. 1246. Siebmacher, I. S. 61. N. 1. Wcisse. Der ?. baier. pens. Oberste Caspar Joseph W., erhielt vom K. in Baiern d. 12. April 1816 einAdelsbestätigungs- Diplom. N. von Lang, Seite 689. Weisscggcr von Weisscn- eck. Der Professor zu Frcyburg, Johann Maria W., wurde im Jahre 1804 mit von W. nobilitirt. von M. E>, 488. Weissenbo.ch, Weissbach ehemals Wittenbach. 1) Eine sehr alte schlesische, mährensche, auch in Sachsen sich verbreitete Familie, welche vom Kaiser Maximilian I. nach Abgang der v. Meldingen des h. röm. Reichs Erbritterstand erhalten hat. Ihr Stammschloß Weisenbach liegt im Schönburgischen an d. meißnischen Grenze. Johann Bernhard von W., russischer General, ein gcdorner Schlesier, wurde v. K. Karl VI. den 18ten Februar im Jahre 1730 in den Grafen-- stand erhoben. I-aur. Wilbel- p»j,Lärmen «Iv Iia^AenIo. 1632. 4. 2. Bogen. V. König, gen. histor. Beschreib, der Adelsgesch. der von Weißbach, 5e>I. 7 Bogen. Dessen III. TH.210. Knauih Lriginos Keic-Iiliuz, p. 66. Sinap, II. Theil. 481. und 1101. Hoppenrodt hat in der .Borrede zu seinem Stammbuche, das er 2 Rittern aus d. Gcschl. dedicirtc, die Genealogie d. Gcschl. auf 5 Foliö-Seiten dargestellt. Gauhe, I. Th. 2076 —79. Zedler, 64. Bd. 12—42. Peckenstein,'I7w- atr. Laxvn. I. Th. 111 — 113. Vucelin, III. Th. 2. Abschn. S. 206. Hönns coburg. Hist. II« Th. 163. Schöttgens diplom. Nachlese. III. Th. 54. IV. Th. 694. X. Th. 266 — 276. 363. XI. Th. 64. von M. E., 36. Siebmacher, I. Th. 161. N. 10. Von Meding, I. Th. N. 943. Hartmanns Samml. — 2) Ob diejenigen Wciscnbach, Wcißbach, die sich von Weisenbach bei Wollenstem schreiben, oder die, welche sich v. den 2 gleichnamig. Dörfern im Raabthale in Steyermark nannten, zu den vorgenannten gehören, ist ungewiß. Schmutz, IV. Th. 327. — 3) Ein baier. Geschlecht, das sich auch Wis- pcckhen, Weispach und Wispek- hen schrieb, und ehedem Winkler geheißen haben soll. Es ruhte auf ihm die Erbkämmererwürde v. Stifte Salzburg, es ist aber im Jahre 1674 mit Georg Hec- tor von W. ausgestorben.' Wig. Hund, I. Th. 374. Siebmacher, I. Th. Weissenbcrg. 1) Ritter, welche die steyerischc Landmannschaft den I6ten April im Jahre 1696 Welssenborn Weisspriach. 706 erhielten. Schmutze IV. Seisir 328. — 2) Ein schlesisch. Geschlecht , das nur in dem Jahre 1390 vorkommt. Sinap, II. S. 1102. Dessen Olsnvgr. II. Th. 313. Luca, fehles, cur. Denk^ würdigk. 1109. Zcdler, 34. B. 1294. Costnitzer Wappenb. B2 Mcding, der III. N. 927. das Wappen nach dem Schild Hansens von W. kürzlich beschreibt, sagt: sonst habe ich weder den Namen (?) noch das Wappen gesustK>ieuzssnsu?'tmyle. Eine ausgestorbene böhmische und schlesische Familie, die unter andern Herrschaften auch die an der meißnischen Grenze gelegene Stadt Commo- tau besessen, und schon v. K. Wladislaus d. srciherrlich. Cha- racter erhalten hat, welchen K. Ferdin. I. 1537 bestätigte. Lal- bin, 8teiumat. 'I'ak. I'. 74. U. ff. Sinap, I. Th. 1038. Gauhe, I. 2084. und folg. Weitra, Wcitraff). Ein altes östreichisches Geschlecht, das mit den alten abgestorbenen Marggrafen und Herz, von Oestreich, bambergischen Stammes durch d. Kriegsheld Azo verwandt gewesen , und das von 1150 —1301 vorkommt. Prevenhueber, ^n- rml. Lt^rens. 372. Zedler, 54. B. 1479. Weittenau auf Schoncn- hofen u. Troschau. Auf den Grund eines kaiserlichen Adelsbriefs von 1772, erhielt der äu- sere Rath und Kaufmann den 13ten October 1760 vom Eh. Maximilian Joseph ein Frciher- rendiplom. R. v. Lang, 264. Weittenhiller Welenie. 707 weittenhiller. Der Großhändlee zu Lapbach, Joseph W., wurde im Jahre 1789 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 438. Wcittingen. Eine schwäbische Familie, die wahrscheinlich ausgestorbcn, und aus welcher Johann Kraft von W. im I. 1679 vorkommt. Sicbmachcr, I. Th. 116. N. 7. V. Meding, II. N. 963. wcitzcnbcck. Anton W., kai- serlichcrProviant-Commisiar, nach- hcrigcr Hofkammcrrath, wurde vom Eh. Karl Theodor in Bai- crn am 20sten Januar 1778, u. der königlich baierische quicsci- rende Rath ?c., Franz Joseph, von demselben den löten Juli 1792 nobilitirt. N. von Lang, 689 und folg. Weland, Czindalsky gen. Ein adlichcs Geschlecht in Schlesien , d. ans Pohlen gekommen. In Schlesien kommt Heinr. Cz. im I. 1647 vor. Sicbmachcr, I. 72. N. 7. Sinap, I. 323. II. 673. Zedlcr, 64. B. 1608. Welbrach. Sind einerlei Ursprungs mit den von Diedenho- sen, und in dem frank, ehemaligen Nittcrcanton Altmühl begütert. Biedermann, A. Tab. 181. Welchhausen. 1) Ein Geschlecht, das Sinap, II. 93. N. 8. Welhausen schreibt und es z. schwabischen Adel rechnet. Von Meding, II. N. 964. — 2) Eine im Magdeburgischen und in der Gr. Barby auf Groß-Noscnburg gesessene Familie. Balthasar von W., war vom Herzog Johann Ernst zu Eisenach im I. 1696 nach Steier zur Abholung seines Vaters Leiche geschickt. Gauhe, 1. 2086. König, I. Th. 106. 308. II. 1181. und 1209. Zed- ler, 64. B. 1620. Welch. Der chursachs. Hof- rath und Kreißamtmann Karl Maximilian von W. zu Meißen, wurde im Jahre 1786 in den Neichsadel-, und 1792 mit dem Privileg!» des ohnnachtheiligen Nichtgebrauchs vom Churfürsten von Sachsen, als Reichsvicar in den Rcichsfreihcrrenstand erhoben. Gr. von Bcust, sächs. Staatsanz. I. Hest. Weiden. Eine der ältesten adlichen u. freiherrlichen schwäbischen Familien, die das Erb- mundschcnkenamt im St. Augsb. besaß, und die schon 930 als adlich bekannt war. Bucelin, (?. I,. 3. 8ect. 4. Eap. 70. Letzners dasselische Chron. 162. Zedlcr. 64. Bd. 1628. Lüdersens Samml. Siebmacher, II. Theil. 123. N. 2. Von Meding, II. N. 966. Welenie, Pateck oder Freitag von Welenie. Ein böhmisches und mährensches Geschl., das sich in Böhmen auch Tsche- pirow schreibt. Pfeifers Schau- 45 * 708 Well Wellwart. platz d. a. A. in Mähren. 245. Zedler, 54. B. 1625. WeU. 1) Der Apotheker in Wien, Johann Jacob W., w. Im Jahre 1774 nobilitirt. von M. E., 489. — 2) Der Apotheker Joseph W. in Wien, w. im Jahre 1311 mit Edler von nobilitirt. v. M. O., 283. Welleuberck. Ein schlesischcS Geschlecht, das im 16. Jahrhuns dert bekannt war. Henel, 8i- les. 0. 7. 676. Sicbmacher, l. 198. N. 10. Sinap, II. S. 1102. Zedler, 54. 1642. IVellcndorf von Meilen/ schlag. Der Obcrlieutcn. Ernst Friedrich W., wurde im Jahre 1820 mit W. geadelt, v. M. E., 488. Meilenstein, Schmidt v. Johann Schmidt, mit dem Bu- celin die Stammreihc dies, schwäbischen Geschlechts im I. 1489 anfängt, hatte unter mehreren Enkeln einen, Namens Hcinr., welcher Ursulen Reutin v. Wel^ lenflein, die letzte ihres Gcschl. heirathete, und nachher d. Namen Wellenstein annahm. Im Jahre 1646 wurden sie in die kyroler Landmatrikel aufgenommen; der nicderöstreichische Regierungsrath Arsenius Franz v. W., wurde mit seinem Vetter Gallus Heinrich im I. 1704 in den Freiherren - und Anton Valentin W. im Jahre 1720 in den Grafenstand erhoben. Bu- celin, Ltemiriat. I'. IV. Brandts. tyroler Ehrenkränzl. II. Th. 124. Gauhe, I. 2086. Zedler, 64. B. 1643—46. v. M. O., 32. und E., 113. Man s. a. oben S. 420. unter Schmidt von W. Melling. Ein rheinländisches und braunschweigisches Gcschl., > zu dem wahrscheinlich sowohl d. schwedische General Moritz Gr. von W. gehört, welcher im I. 1727 gestorben, als auch der nafsau-saarbrückische Kammerjunker Johann Philipp, der nachher k. baier. Polizciofficiant in Baicrn wurde, und den Adelsbesitzstand bis zum Jahre 1572 nachgewiesen hat. Auch im Holsteinischen mag dieses Geschlecht seßhaft gewesen seyn, wenigstens lebte eine Oberhöfmeisterin der regierenden Herzogin von Holstein in der ersten Hälfte des 13ten Jahrhunderts alldvrt. Pfef- singcrs Hist. von Braunschweig. II. Th. 966. und folg. Gauhe, II. Th. 1899. Zedler, 64. Bd. 1630. R. von Lang, Supplem. 150. Sicbmacher hat im V. Th. 116. N. 7. das Wappen d. W. unter die schwäbischen gesetzt. rvcllsch von dvcllchenau. ^ Ignatz W., Commerzienrath u. Bancal-Administrator in Mahren, wurde im Jahre 1769 mit von W. nobilitirt, und 1760 Ritter, von M. O., 283. und >162. > . . dvellwart, Woellwarth. Ein altes freiherrliches Geschlecht in Schwaben und Franken, das besonders im Anspachischen begütert ist, u. das K. Karl V. von allen westphälischen und auslandischen Gerichten befreit hat; auch schon früher, nämlich im Jahre 1374 kommt Conrad als Tur- niervoigt zu Eßlingen vor. Von Hattstein, III. Theil. Taf. 668. Wellt) — Welser. 709 Gauhe, I. Th. 2159. Zcdler, 53. Bd. 49. Biedermann, A. Tabelle 129 — 43. Urkunden, welche diese Familie betreffen, stehen in Maders R. R. Magazin, VIII. B. N. 10. N. von Lang, 270. Hartmanns Sammlung. Sicbmachcr, I. Th. 115. N. 13. Bon Meding, II. Th. N. 956. In N. 208. des R. A. von 1795 wurde gefragt, ob es noch früher Spuren von dieser Familie gäbe, als von 1122. und in N. 254. geantwortet, daß ein Rayner (Reinhard) von W. auf dem costnitzer Turnier 948 vorkomme. Ilvelly v. Salhausen. Ein schlesiscbcs Geschlecht, das im löten Jahrh, vorkommt. Hcncl, Zilosia. 398. Conradi, l?il. tc>A. Sinap, II. 1103. u. d. Olsno^r. I. Th. 963. Zedler, 33. Bd. 890. und 54. V. 1586. Vvclmerode. Johann Reinhard von W., wurde den I5ten August im I. 1682 böhmischer Graf. Vveliny. Ein altes sächsisches Geschlecht, das im 15tcn u. 16. Jahrhundert vorkommt. Sagit- tar, gleichen. Hist. 200. Schött- gcns diplomat. Nackl. 10. Th. 269. Zedler, 54. Bd. 1591. Vvelos. Ein stcycrischcs Geschlecht, das im Ansang d. 12. Jahrhunderts vorkommt. Prc- vcnhueber, 5nual. Ltvrons. S. 364. Zxdler, 54. Bdl 1591. Vvels, Welser, Wclzer, Wcltzer. Diese Familiennamen sind oft verwechselt, oft auch aus einem derselben 2 verschiedene gemacht worden. IVels. Ritter, welche Ober- lorcnzen in Steyermark besaßen, und 1709 in die freyer. Landmannschaft aufgenommen wurden. Schmutz, IV. 339. Ivelsbcrg Reittenau. Diese Grafen, . welche wahrscheinl. zu den ersten der vorgenannten gehören, erhielten im Jahre 1791 den 29sten Februar die steyerk sehe Landmannschaft. Schmutz, IV. 339. Ivclsdorf. Diese besaßen die gleichnamige Herrschast in Steyermark. Schmutz, IV. 341. IVelscr. Ein altes turnier- und stiftsmäßiges schwäbisches u. fränkisches Geschlecht, welches zu seinem Ahnherrn, den berühmten General Belisar annimmt, welcher auch aus Deutschland entsprossen war. Nach d. Jahre 1074 kommt es unter d. Patriziern zu Augsburg vor. Im Jahre 1196 wurde Philipp W. vom K. Heinrich VI. in d. Ritterstand erhoben. Zu Karls V. Zeiten war diese Familie in Augsburg so reich, daß sie nebst den Fuggcrn dem Kaiser 12 Tonnen Goldes vorstrecken konnte, und nebst dem einige Kriegs - Schiffe in Spanien ausrüstete. Philippine W. brachte ihr Geschlecht auch in großes Ansehen, indem sie 1550 Erzherzog Ferdinand zur Gemahlin nahm. Der ulmische Proviantherr Maximilian Christoph erhielt vom K. Karl den 29sten April 1713 ein Freiherrendiplom. Auf d. Grund übergebener deutscher Ordcnsur- kundcn von 1368 wurde dieses Geschlecht in Baiern als freiherrlich anerkannt, und den 13ten 710 Welscrsheim Juli 1819 immatriculirt. Die baicrische Linie schreibt sich W. zu Neuenhof u. Bccrbach. Biedermann , N. Tab. 663 — 70. I. Fr. Roths Bcitr. zur Geschichte des Welserischen Geschl., Nürnberg, 1732. Dessen kurzgefaßte Geschichte dieses Geschl., I. Versuch, ebend. 1733. II. Versuch 1784. 4. Gaube, I. 2087. Zedler, 64. B. 1613—31. Bürgermeister, vom schwab. Reichsadel. 369. R. von Lang, S. 266. 687. und Suppl. S. 79. Philippe (soll Philippinc heißen) ^Welserin, eine Geschichte aus d. löten Jahrhundert. Berlin, 1797. 8. 264. Seite, ein Roman, bei d. sich jedoch gegen die Geschichte kein erheblicher Anstoß findet. Siebmacher hat 4 verschiedene Wappen, nämlich I. Th. 26. N. 10. das der W. von Zinnenbcrg, I. Th. 207. N. 3. augsburg. Patrizier, IV. Th. 194. N. 9. W. von Rietheim, VI. Th. 18. N. 1. noch ein augsburgischcs, und VI. 22. N. 12. das der W. v. Neucnhof zu Nürnberg. Vvclscrsheim. Ein östreichisches grafliches Geschlecht, das von d. vorhergehenden abstammt, indem die Enkel Sebastian Wel- scrs vom K. Ferdinand III. im Jahre 1661 den 27sten Februar die freiherrliche Würde mit dem Beinamen v. W.'erhielten. Einer von diesen, Siegmund Friedrich, wurde mit seinen Vettern den 29sten März im I. 1719 in den Neichsgrafenstand erhoben. Gauhe, I. 2083. Zedler, 64. B. 1631. und f. Schmutz, IV. 341. von M. E., 36. Welspevg, Wclsberg/Wclls- Weltewitz. perg. 1) Ein in den kaiserlichen Erblanden bekanntes, von Karl V. 1632, und Ferdinand 1639 in den Freiherren- v. K. Leopold I. im Jahre 1693 aber in den Grafcnstand erhobenes Geschlecht, das im Jahre 1140 aus Florenz nach Tyrol gekommen, wo auch das Schloß und die Herrschaft dieses Namens gelegen, so wie es auch daselbst das Obersterbstäbel- u. Obcrst- crb- Küchelamt, in Brixen aber das Erbmarschallamt besitzt. Bu- celin, 8>emlirat. ?. III. Von Hohencck, II. Th. 796. Wurmbrand, Eoll. Zen. .4uslr. poZ. 131. Brandis, tyrol. Ehrenkr. N. 66. Gauhe, I. Th. 2088. und folg. Zedler, 64. 1633 — 37. Siebmacher, I. Th. 26. N. 2. u. V. Th. 19. N. 7. Hartmanns Samml. — 2) Ein bai- erisches Geschlecht, das v. Me- ding, III. N. 929. mit den vorstehenden für eins zuhalten scheint. Siebmacher, I. Th. 92. N. 6. rveltewit; , Vveldcwty, Wildewiy, dvcltwiy,, ehedem auch Vveltkervltz, Vvily5 kwit?, rviltzschwitz, IVilisch- kcwly, wiynny. Eine sehr alte meißnische Familie, deren Stammschloß gleiches Namens ohnwcit Eulcnburg gelegen gewesen seyn soll. In Urkunden kommt Tylo von W. im Jahre 1267 vor. König, I. Th. S. 1017 — Z3. Christ. Schöttgen, alte Nachrichten von dc von W. in dessen diplomat. Nachl. von Obersachsen. I. Th. 109 —126. Ganhe, I. Theil. 2036. und II. Th. 1276 — 78. Zedler, 66. B. 869 — 77. Weltz rvely, IVelz. 1) Ein in den kaiserlichen Erblanden schon im Jahre 1240 tapferes Geschl., das im löten Jahrhundert srei- hcrrlich und im 17ten Jahrhundert graflich wurde, auch besaß es das Erblandstäbclmeisteramt in Kärnthcn, und Ober- u. Unter-Welz, von denen es, oder diese von ihm den Namen erhielten. Scisert, Tab. 64. Hübner, III. T. 820 — 824. Biedermanns Grafen. I. Th. Tab. 1306 — 147. Zedler, 64. Bd. 1861—87. Jmhof, IVvt. proo. Imp. p>. 676. U. IN Nantiss. IV. 24. Hist. insiZn. 662. Bon Hoheneck, II. 802 — 8. Wurmbrand, LoIIeot. ^en. 8ustr. p. 78. 493. Gaubc, I. Th. 2089. Schmutz., IV. 341. Döderleins hist. Nachr. von den M. von Calatin. 403. Hartc manns Samml. Siebmacher hat von diesen 3 Wappen, davon das eine ohne Beinamen i>. frei- herrliche, III. Th. 41. N. 2., d. 2te auch sreiherrliche mit dem Beinamen von Spiegclseld, I. Th. 34. N. 2. das auch von Meding, I. N. 946. beschreibt, und das mit dem Beinamen v. Eberstein, welches keine Mittcl- schildc hat, I. Th. 46. N. 8.— 2) Andreas Anton W., Landes- Directionsrath, erhielt ein von ihm unausgelöstgeblicbenesAdcls- und Rittcrdiplom vom Churfürsten Karl Theodor den 8.1. Juli 1787, welches der König d. 13. April 1813 bestätigte. R. von Lang, 691. — 3) Der Sindi- cus zu Lindau, Thomas, erhielt am 24sten März im I. 1768 vom K. Karl VI. ein Adelsdi? - Wenckh. 711 plom. N. v. Lang, 691. Siebmacher, V. Th. 270. N. 4. — 4) Joseph Anton, Hosagent in Unterthans-Sachen, wurde im Jahre 1793 mit Edler von nobilitirt. von M. O, 233. Weltzien, Welyin. Eine alte meklenburgische Familie, die im Amte Goldberg begütert, auch in Vorpommern ansessig ist. Zuerst kommt Matthias W. 1438 als Domprobst zu Güstrow vor. Gauhe, I. Th. 2091. König, III. 1147. Zcdler, 64. Bd. S. 1892. Ho Wostplral, IVIonnm. inedit. 'I. I V. 'IAH. 18. N 14. VonBehr,I-id. 8. rei'.IVI, wurde im Jahre 1768 mit von St. nobilitirt, und im Jahre 1769 Ritter, von M. O., 162. und E, 283. Wclyl von Wellenheim. Leopold W., Staats - u. Con- ferenzraths - Concipist ?c., wurde im Jahre 1803 nobilitirt. von M. O., 283. Wembdingen, Wemdiin gen, Wendingetl. Ein längst erloschenes Geschlecht, das noch im Jahre 1684 vorkommt. Dü- derlcin, Calatin, 156. Zedler, 64. Bd. 1901. W. Hund, II. Th. 361 — 64. Gauhe, II. Th. 1273. Siebmacher, I. Th. 78. N. 14. Wenckh von Wenckheim. Der inncröstreichische Regierungskanzler Johann Joseph Augustin W., wurde im Jahre 1748 mit Edler Herr von W. Ritter, von M. E., 223. 71L Wcnckheim — Wenden» Weiuckheim. Ein fränkisches G eschlecht. 'Sicbmachcr, I. 'ÄH.! 101. N. 13. Von Meding, >11. Th. N. 963. Wenckstern. Ein uraltes, schon zu K. Karls des Großen Zeiten vorkommendes brandcnbur- gisches und lünebnrgisches Ge-^ schlecht, von dem sich 2 verschiedene Wappen finden, wie denn auch vM beding, am a. Orte glaubt, daß ein zweites Gcschl.' dieses Namens, wo aber, ist nicht angegeben, existire. Sieb- wacher, 1. Th. S. 177. N. 14. Kccheolv, Dnoat. Inmed. Va1>. Von Mcding, 1. N. 947. und folg. und III. Th. 835. Enzels altmärk. Chronik, 61. Zedler, 64. B. 1976. Lüdersens Sammlung. » i.,> ^ Wond, v. d. Wende. 1) Eine sehr alte adliche, seit K. Rudolphs 11. Zeiten freihcrrli- chc, auch in dem Jahre 1719 zum Theil gräfliche Familie in Westphalcn, die von den Wenden, mit denen sie im 6. Jahrhundert nach Westphalen gekommen, den Namen erhalten, und sich in Braunschweig ausgebreitet, wie sie denn auch in der Stadt Lcmgo eine eigene Gasse und Thor gehabt hat, welches Sclaves - Pfvrt genannt wurde, wo ihre Garten gelegen waren. Die Mutter d. Erzbischofs Bal- duinus, aus dieser Familie, der im Jahre 1441 als Erzbischof zu Bremen starb, war eine Herzogin von Braunschwcig. Ihre ordentliche Stammreihe des Geschlechts geht mit dem Ritter Heinrich von W. im 13. Jahrhundert an. Ob sie mit den nachfolgenden einerlei Ursprungs rind Stammes sind, kann nicht bestimmt werden. Psefsingcrs braunschweigische Gesch. 1. Th. 203. 334. II. Theil. 13. Von Hohcneck, II. Th. 813. Sei- ferts hochadliche Eltern und K. 410. Gauhe, 1. Tb. 2092. Sieb? machcr, 1. 182. N. 1. u. 188. N. 9. 1. Supplem. 11. N. 3. Sagittar, 189. König, I. Hih. 546. II.' Th. 71. III. 10. 430. Zedler, 54. B. 1977 —82. Sie- bcnkecß, I. B. 209. Tyroff, I. B. 80. Ausg. Lüdersens Sammlung. wenden. Der Secrctär der Statthalterci in Böhmen , Adolph Wenzel W., wurde den Uten Juli im Jahre 1723 in d. böhmischen Adelstand erhoben, von M. E., 488. IVendclstein. 1) Eine fränkische ausgcstorbene Familie, deren Stammsitz gleiches Namens der im Anspachischcn Gebiet gelegene Marktflecken, 2 Meilen v. Nürnberg lag, kommt von 1338 —1718, wo der letzte Christoph Hieron. Voigt von W. gestorben, vor. Zedler, 54. B. 2000. Siebmacher, VI. Theil. 23. N. 3. — 2) Ein anderes Wappen, als das ist, was Siebmachcr, a. a. O. von den Voit v. W. geliefert hat, kommt bei ihm zwei Mal vor, nämlich IV. Th. S. 193. N. 3. und V. Theil. 213. N. 6., davon er das erstere nur geadelt, das 2te steyerische kam k.Kammergericht überschrieben hat. Tvendcn. 1) Ein altes am 13ten März im Jahre 1595 mit Johann von Wenden ausgcstor- bencs, schon im I. 1145 vor- Wendepfaffe — Wendt. 713 kommendes braunschweigisch. Gel- schlecht, dem von d. H. Will), und Friedrich von Braunschweig im Jahre 1468 das Erbschen- kcnamt, auf den Aussterbefall d. Geschlechts der von Neindorff versprochen war, das aber eher als dieses erlosch. Genealogische Nachrichten von der Familie von W., wie auch von einigen andern Familien in den braunschw. Anzeigen. 1769. N. 60. N. A. Noltcn, genealogische Nachlese von dem ausgcstorbcncn adlichen Geschlechte der von W., ebcnd. N. 87. S. Lenz, von der Er- löschung, dieses Geschlechts, ebd. 1760. N. 63. Nachricht v. den ehemaligen Schlössern Wenden u. Voigtsdahlem, wie auch d. Familie dieses Namens, ebendas. 1747. N. 31. II. Noidomü Lon. ^nlignit. Woiiclan^i^ I'a- iniüae. I^Ieo^t. 4. Lalal. L!6I. üloibvm. 1^. II. p. 79. N. 606. Köhler v. Erblandhofamt. 18. u. folg. Sicbmachcr, I. Th. 181. N. 3. V. Meding, I. N. 949. Mcibaums (Ilircin. Hitleislr. 'I?. III. L. H. d. p. 366. 437. Dessen Chron. des Klosters Maricn- born. 88 — 90. 96. und 100. Dessen Chron. des Kl. Marienberg. 66. 66. 67. u. 69. Adels s. und d. Altcrth. II. Th. 676. Pfefsingcr, Historie des Hauses Braunschw. I. Theil. 131. 203. 334. 621. Gauhe, I. S. 2092. Zedler, 64. B. 2026. Lüderscns und Hartmanns Sammlung. — 2) Eine jetzt in Pommern angesessene Familie, welche mit Matthaus W. am 14ten Januar 1699 vom Kaiser Leopold geadelt wurde. wendepfaffe. Ein fränkisches Geschlecht, von dem 1300 einer mit Namen Heinrich vorkommt. Schannat, III. 1nr!cl. p. 131. Bon Meding, I. N. 960. wcndcsscn. Ein meklenbur- gisches und sächsisches Geschlecht, das aus dem Haloerstadt. Für- stenthumc stammt. Andr. Ernst von W., war in der Mitte des 17tcn Jahrhunderts Domherr zu Mcrscburg. Abels d. u. s. Altcrth. II. Th. 694. König, I. Th. 10. II. Th. 668. III. Th. 1161. Mcklcnb. Mscpt. Von Meding, III. N. 930. Gauhe, I. 2093. Zedler, 64. B. Seite 2049. wondlingen. Ein böhmisch, und schlesisches Geschlecht, aus d. der Rath des böhmisch. Burg- grasenamtcs Johann Georg von W. im Jahre 1702 die Bestätigung des alten böhmischen Rit- tcrstandcs erhielt. Rcdcls sehenswert!). Prag. 123. Sinap, II. Th. 1103. Zedler, 64. B. S. 2069. von M. E., 223. wcndorff. Der Primator zu Gaya in Mahren, Edmund Anton W., wurde den 20. Februar im Jahre 1721 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 488. wendschuck. Jacob W., w. den 20sten Februar im I. 1666 in den böhmischen Adelstand, u. den 30sten Januar im I. 1669 in den Nitterstand erhoben. wendt. 1) Match, v. W., Baurath und Bürgermeister zu Stargard in Pommern, wurde den 12. Dcccmbrr im I. 1701 geadelt. — 2) Der k. baicr. 714 Wendt Wenhuusen. Gcheime-Hofrath, Direktor d. klinischen Instituts zu Erlangen, Fricdr. W., wurde d. 27. Mai im Jahre 1814 zum Ritter ernannt, und den ISten August im Jahre 1814 immatriculirt. R. von Lang, 691. und s. — 3) Der k. baier. Appellations- Rath Christian Ernst W., wurde den ISten Mai 1318 als Üblicher immatriculirt. R. v. Lang, Suppl. 151. wendt vonlvendtenthcl. Der Geheime - Reichshofkanzlist, Joseph Anton W., wurde im Jahre 1763 in den Ncichsadcl- stand erhoben, von M. E., S. 438. IVendt von u. aufWend- Hausen, Giminerich u. Ro- thcnkirchen. Der Generalfeldwachtmeister Johann Adam Freiherr von W. G. und R., wurde im I. 1715 Graf, wahrscheinlich gehört derselbe zu dem oben gedachten Geschlechte Wcnd. v. M. E., 36. rvcnge von der XVenge. Won der Menge, v. der Weyn- ghe, ursprünglich Vclthuse, und gab es W. von Velthuß, Gru- thes Lanstrop, Seringhovcn, Sto- ckum, Dieck und giebt noch lebende Freiherren W. zu Berck in Niedersachsen. Sicbmachcr, I. 190. N. 3. Robens, II. S. 264—259. Von Hattstein, II. 551. Zedlcr, 65. Bd. 4. Lüder- scns Samml. Vvengeler. Ein meißnijches in d. Ämte Mühlbcrg gegüter- tes Geschlecht. Knauts k'rocli-. Nisn. p. 698. Zedler, 55. 4. IVenger. 1) Die Brüder Emauuel Franz und Jos. Ema- nucl Clemens, wurden den 13. September im Jahre 1788 vom Ch. Karl Theodor in den Adelstand erhoben. R. von Lang, 592. — 2) Michael Wengcr, erhielt nebst 2 Brüdern »üb s. Wien den 26stcn Juni 1664 d. ungerischcn Adelstand durch cm Diplom in lateinischer Sprache. Iveuger von wlesenburg. Der Großhändler Joseph Matthias W. zu Hall in Tyrol, w. im Jahre 1737 mit Edler von W. nobilitirt. von M. E., S. 488. IVenghen. Ein freiherrliches niederrheinisches Geschl. Zedler, 55. Bd. 5. wengiersky, Xvengersky, (nicht wingerski, wie Hencl, 8iles. 641. sagt). Ein pohlni- schcs Geschlecht, das aber nach Schlesien gekommen, und in d. Freiherren - und Grafenst., zwar in den erster» Gabriel den 31. Mai 1656, und in letztern Carl Gabriel am 31sten Septbr. im Jahre 1714 erhoben worden ist, wovon die srciherrliche Linie einige Güter in Ratibor besitzt. Luca, schles. cur. Denkw. 372. 876. Sinap, II. 482. 1103. Gauhe, II. Th. 1251. Zedler, 55. B. 6. u. f. rvcngkheinr. Die Brüder Johann Baptist , Joseph u. Franz Xaver, Edle von W., wurden i. Jahre 1776 Freiherren, v. M. E., 113. Lvenhauscn, rveudhuseu. 1) Ein srcihcrrliches Geschlecht, das im Meklenburgischen u. Anhaltischen begütert ist. Stellmacher, V. Th. 8. N. 1. W. Mc- ding, III. N. 931. — 2) Der Wenin — Wentzky. 716 braunschweigische Kanzler, Probst, auf dessen Geschlecht der Ritter- sitz W. im 15ten Jahrhundert, wo die von W. auSstarben, gedieh , und das sich von da an P. von W. nannte, wurde vom K. Leopold 1. aus eigner Bewegung am 25stcn März im Jahre 1631 nebst Frau und Tochter geadelt. Gauhe, II. 1278. — 3) Der braunschweigische lüncbur- gische Premier- Minister Philipp Ludcwig, auch aus der Famillie der P. von W., wurde vom K. Leopold im Jahre 1683 mit allen seinen Erben in den Adelst, erhoben. Zedler, 64. B. 205(1 — 63. Gauhe, am a. O. Lü- dcrscns Samml. Iveilin. Joseph W., fürstlich bathyanischcr Rath ?c., w. im Jahre 1793 mit Edler von geadelt, von M. O., 234. Lvenk v. Vveiikhemr. In Steycrmark seßhaft, aus welchem wahrscheinlich der Freiherr Joseph W., Fcldmarschall-Lieutenant w., der im Jahre 1802 Graf wurde, ingleichen der oben S. 715. unter Wenckh vorkommende, vielleicht auch der vorgedachte Wcngkhcim ist. v. M. O-, 32. Schmutz, IV. 343. Vvense von der. Ein lü- neburgisches Geschlecht, dessen Stammschloß gleiches Namens diesseits der Aller in Ruinen liegt, aber über 700 Jahre von ihnen besessen worden ist. Pfefsingers braunschw. Hist. II. 357. Gauhe, I. 2094. König, I. Theil. 158. 1025. 1031. 1033. II. S. 326. 419. 1104. III. 750. 878. 909. 917. 1008. Lüdersens S. Zedler, 55. B. 17. u. f. Sicb- machcr, I. Theil. 184. N. 15. Dienemann, 254. N. 23. Von Meding, I. N. 952. tvenser. Der Advocat Joseph Carl W. zu Botz'cn, wurde im Jahre 1764 nobilitirt. von M. E., 439. Vvensin. Ein Holstein. Geschlecht, dessen gleichnam. Stammschloß im Amte Segeberg gelegen, das 1332 zuerst vorkommt. Angcli, holsteinische Adelschrvn. 236. Gauhe, I, Th. 2094. u. folg. Zedler, 55. B. 18. u. 19. Siebmachcr, III. 153. N. 7. LVeiltcropp, Weiiiitcropp, Ivcilterupp. Ein nicdersachfi- sches Geschlecht. König, I. Th. 882. Zedler, 55. B. 22. Iventzel. Der Major des Feldartillerie - Corps, Friedrich W., wurde den 20sten April im Jahre 1769 vom K. von Preußen, Friedrich II. geadelt. 1vei!yt''p-, Vvcuztss'. Eine der ältesten Familien in Schlesien, die bedeutende Besitzungen im Strelitz-Briegischcn hatte, u. sich vorhin in 13 Linien theilte. Sie kommt seit 1476 vor, u. soll von den von Bibcrstein abstammen , daher auch einerlei Wappen mit ihnen haben. Siebmachcr, I. Th. 73. N. 5. Si- nap, I. 1026. und folg. II. Th. 1103 — 6. Hencl, dilos. rcmov. C. 8. p. 760. Lucä, schlcsische Denkwürdigkeiten. 1418. 1780 — 82. Zedler, 55. B. 58 — 64. Pauli, III. Theil. 191 — 236. Von Meding, III. N. 932. Gauhe, I. 2095. und f. Nachrichten von der adlichen Familie von Wenzky. gr. 8. Breslaus 1803. - 716 Wenz — Wcrdenberg. IVevz v. Niedcrlanstcin. Ein unmittelbar rheinländischcs, schon im Jahre 1350 vorkommendes Geschlecht. Humbracht, Tab. 151. Gauhe, I. 2095. Zedler^ 6S^K. 64. Won Me- ding, 1. N. 052. ijiiV VVc»rzel von Uffenberg. Ferdinand W>, Hauptmann rc., wurde im Jahre 1817 mit von U. geadelt, von M. O., 234. wenzell v. Wenzelli. Der Wechsler Philipp W., wurde im Jahre 1715 mit von W. Ritter. von M. E., 223. Wcnzick. Ein mährisch., aus Pohlcn stammendes Geschlecht, das im Jahre 1436 zuerst vorkommt. Pfeifers Schaupl. des Adels in Mahren. 04. Zedler, 65. B. 64. rvenzl von Wallenfeld. Der Hofsecrctär der Gencral-Cas- sendirection, Christian, und dessen Brüder, Johann Heinrich, Joseph, Franz Joseph u. Alexander, wurden im Jahre 1765 mit dem Zusatz von W. geadelt, und in demselben Jahre Ritter, von M. O>, 278. und 150. IVerbergShauscil, Werbe- richshausen. Ein fränkisches Geschlecht, das im Jahre 1450 auch im Fuldaischen vorkommt. Schannat, (11. bnlcl. p. 181. Sicbmacher, V. Th. 88. N. 4. Won Meding, II. N. 959. Werkmeister. Der Obcr- appcllationsrath Heinrich Ludc- wig Werckmeistcr zu Celle, w. mit seiner Descendenz per Di- plom. Cae8. <1o 30. December 1777 in den Neichsadelstand erhoben. Werzcichniß der in den churhannvvcrischen Landen pub- licirten St. V. C. N. 54. Werdarv genannt Nodung. Ein schon im Jahre 1450 unter den fuldaischen Wasallen vorkommendes Geschlecht. Siedmacher, I. Th. 136. N. 3. Von Meding, II. N. 960. Werde, Werda. Eine hessische, auch in Schlesien seßhafte Familie, die ausgestorben zu seyn scheint, aber im Jahre 1311 u. 1340 noch in Schlesien vorkommt. Sicbmacher, I. Theil. 36. Sinap, 1. 1028. Gauhe, I. 2096. und f. Zedler, 65. B. 245. Werden. Eine braunschwci- gische Familie, die im Jahre 1609 vorkommt. Gauhe, 1. S. 2097. Zedler, 55. Band, S. 245. Werdenau, auch Wernau, Wernaw, Werdnan. Eins der ältestem schwäbischen Geschh, daS zum Theil freiherrlich war, und zu Ausgang des 17. Jahrhunderts erlosch. Es kam im Jahre 1165 zuerst vor. Buce- lin, davm. sagn. r. Spangenbergs Adelssp. il. Th. Sal- vcr, 651. Gauhe, 1. Theil S. 2100. Biedermanns Fürstens., 13. N. 72. Zedler, 65. Bd. 432 — 36. Siebmacher, 1. Th. 110. N. 6. Von Meding, II. 655. Biedermann, R. W. Tab. 426. Won Hattstcin, 111. Sup- plem. 154 — 58. Werdeilberg. 1) Eine ursprünglich schweizerische Familie, welche auch in «Schwaben und Franken seßhaft, mit den Grafen von Montfort einerlei Herkunft hat, und aus den Pfalz- Werdenburg — Werder. 717 grasen in Hohen- Rhätien von Rhotenfahn entsprossen, aber mit dem Grasen Christoph im Jahre 1634 ausgestorben ist. Durch die werdenbcrgische, an den Grafen Friedrich von Für- sienberg vermählte Erbtochtcr Anna , gicngen Güter und Wappen an das Fürstenbergischc Geschlecht über. Hennings utr. lom. III. p. I. c. 8. und I .il>. II. o. 5K. N. 1. Salver, 413. Gryphii Entw. N. Orden. 46. Siebmacher, II. Th. 12. N. 1. Zedler, 9. B. 2261. und 66. B. 266 — 62. Spener, Tab. 29. 624. Triers Wap- penb. 403. Lucä, Grafen. S. 710 — 26. Spangenbergs Adcls- spieg. Meding, III. N. 933. 'i'üoiiucl)- kelat. Iri«t. polit. cle Comit. Wercleuk. Bürgermeister G. S. 220. u. 242. Pre- venhuebcr, 6uual. 8l^rer>s. — 2) W. auch Verdcnbcrg, eine gräfliche östreichische Familie, die vor mehr als 100 Jahren in d. Grafcnstand erhoben worden ist. Von Hoheneck> II. 731. Gauhe, I. Th. 1949^ und f. Zedler,66. Bd. 62. und f. Vverdenburg. Christoph Ignatz von W. und sein Bruder Joseph Ludwig, wurden im I. 1706 Freiherren, von M. O., S. 93. tverdcnsleben. Ein mit d. von Wartensleben wegen d.Aehn- lichkeit der Wappen sowohl, als wegen den Namen leicht zu verwechselndes, aber von ihm sowohl als den halberstädtischen v. Werdesleben wahrscheinlich auch ganz verschiedenes Geschlecht. B. Meding, I. N. 963. Gauhe, II. 1269. ' tMzttimrm mS Tverdenstciil. Eins der al- leraltesten schwäbischen u. rhcin- ländischen Geschlechter, dcss. gleichnamiges Stammschloß in dem Stifte Kcmpten liegt, wo es auch das Erbkämmereramt in diesem Stift besaß. Es soll im Jahre 600 den heiligen Martin aus Schottland n. Deutschland begleitet haben. Der erste, der in diesem Geschlecht vorkommt, heißt Rutzmann von W., welcher sich unter K. Otto d. Großen in einer Hunnen-Schlacht auszeichnete. Hildebrand v. W., welcher im Jahre 1643 gestorben, wurde vom K. Maximilian II. zum Ritter geschlagen. Von Hattstein, I. 666. Zedler, 66. 263 —71. Bucelin, (lerman. 5am-. et prc>l'. Siebmacher, I. Th. 111. N. 3. V. Meding, II. N. 962. Vverder, de Insula. 1) Ein altes grafliches Geschl., das von den Grafen von Wolden- burg herstammt, schon im 9ten Jahrhundert bekannt gewesen, zu Ende des 13ten Jahrhund, aber ausgestorben ist, und das also so wie die fünf folgenden, mit den neuern gräflich werthernsch. Geschlechtern in keiner verwandtschaftlichen Verbindung gestanden hat. Es war nahe bei d. Stadt Hildesheim seßhaft. Eine Linie begab sich nach Braunschweig. Albini', Hist. der Grafen von Werthern, 2. Note a. V. Meding, I. Theil. N. 964. Bcck- manns Hist. d. F. Anhalt. VII. Th. Kap. 2. 236. Zedler, 66. B. 323. und f. Lauensteins di- 718 Werdesleben — Werkamp. plom. Hist. des B. Hilhesheim. II. Th. 58. — 2) Eine sächsische, besonders im Meißnischen begüterte Familie, die wahrscheinlich von der vorgenannten abstammt. König, I. Th. 1024. II. Th. 72. 85. 11S8. III. Th. 14. 76. 272. Gauhe, I. Theil. 2097. Zedler, 65. 322 —30. Albin, 2. Note Ii. Abels d. und sachsische Alterthümer. 575. Siebmacher, I. Th. 168. N. 11. Estors Ahncnprobe, 387. Nützliche Samml. 1765. S. 1456. Won Meding, I. N. 955. — 3) Noch ein sächsisches, besonders im Mcrscburgischen seßhaftes Geschlecht, aus welchem Johannes im Jahre 1463 Bischof zu Mcrscbnrg war. Es hatte in Merseburg eine Vorstadt, die jetzt der Neumarkt heißt, die sie aber im Jahre 1184 an den B. von Merseburg verkaufte. Diese Worstadt war vormals ein Dorf, Werder genannt, so wie d. dort befindliche Vorwerk Werder heißt. Brotuffs mcrscburgische Chronik. 98. Albini, am a. O. der sie mit dem vorgenannten für ein und dasselbe halt. V. Meding, I. N. 956. — 4) Ein anderes ausgcstorbenes braunschweigisches Geschlecht, das mit dem sächsischen und mit dem der Wcrtter aus der lübecker Zirkelgesellschast fast einerlei Wappen und wahrscheinlich einerleiAbstammung hat. Siebmacher, I. Th. 168. N. 11. III. Th. 197.- N. 7. u. V. Th. 144. N. 2. Von Meding, I. N. 660. — 5) Ein brandenburgisches Geschlecht. Albini, am a. O. 2. uvta ä. V. Meding, I. N. 957. — 6) In Schlesien in der Gr. Glatz, wo sie sich Werder und Schlcnz nannten , welchen letztem Namen sie von ihrem Stammsitze angenommen haben. Von ihnen kommt zuerst Christoph von W. u. S. 1620 in Urkunden vor. Sinax, II. 1106. Gauhe, I. Th. S. .2099. Zedler, 55. Band, S. 335. lverdeslcbcn. Ein Halber- städtisches Geschlecht, das aber nicht mehr in Halberstadt angetroffen wird. AbclS d. und s. Altcrth. II. Theil. 594. Zedler, 56. B. 336. lverdun. Eine ostfrießländis sehe Familie, deren Stammsitz gleiches Namens am Ufer des t. Meeres bei Ehscns gelegen. Sie stammt von der ersten Familie der Häuptlinge zu Godcns, der Boynck ab, von denen man eine eigene Stammtafel hat, die von 1340 anhebt. Im Jahre 1662 ist sie ausgestorben, worauf deren Güter durch eine an einen Freiherr» von Kessel in West- phalcn verheirathcte Tochter an diese Familie kamen. Gauhe, I. 2100. Zedler, 65. 342. Ulcreiiko. Anton W>, wurde im Jahre 1783 in den galizisch. Freiherrenstand erhoben, v. M. O-, 93. IVerixhasz. Der Rittmeister Georg W., wurde im Jahre 1790 geadelt, von M. E., S. 489. IVerkamp s. Irmtraut i. I. B. 620. und f. Wcrklein Werndle. 719 U?er klein. 1) Der Untcr- lieutenant bei den Ciccancrn, Stephan W>, wurde im Jahre 1793 nobilitirt. von M. E., 489. — 2) Der Oberstlieutenant Joseph Edler von W., wurde im Jahre 1820 Freiherr, von M. E., S. 113. Wevla,Werle. 1) Ein ausgestorbenes gräfliches Geschlecht in Wcstphalen. Abcls d. u. s. Altcrth. l!. Th. 576. Zedler. 55. B. 379. Hoppenrod, 100. G. C. Erollius, von den Gras, von Werla in Wcstphalen, und ihrer Verwandtschaft mit d. Sa- lisch-Kaiserl. Hause in Hist. , wurde im Jahre 1811 mit Edler von geadelt, von M. O., 284. — 9) Der Kreishauptmann Franz W. zu Brück an der Muhr, wurde im I. 1811 geadelt, v. M. E., 489. Lverner auf Bothcudovf. Christian W. auf B., wurde den Lösten September im I. 1727 Werner ^ Werpe. 721 böhmischer Ritter, von M. E., 223. rvcr»ier «ruf Grafenricch. Johann Thomas W. zu Cotie- minitz in Böhmen, wurde im I. 1718 mit von W. auf G. no- bilitirt. von M. E., 439. IVcrncrodc. Blos aus der vvn dem Epitaph des am Uten April 1675 verstorbenen Dom- scholastcrs v. Cachedenier entlehnten Wappenbeschreibung des verstorbenen von. Mcding, II. N. 964. bekannt. Lüderscns San>ni'/ lung. ^ Ulernhardt. Der Oberst, Paul von W., wurde im Jahre 1818 Freiherr, v. M. E., 113. Ulcrichcr. Johann Baltha- sar W., vorher Prof. der Ma- thesis, dann der Rechte zu Wit- len'oerg, Ordinär, der Juristen- facultat daselbst^ und k. pohln. und churs. Hvfi'." endlich Reichs- hofrath, wurde vom K. Karl VI. im I. 1731 in d. Rcichs- srcihcrrenstand erhoben. Zcdlcr, 55. Bd. 483. Ivcrmcke. Johann Friedr. W., Oberstlieutenant in churbran- denburgischcn Diensten, wurde d. Listen Mai im Jahre 1688 v. K. geadelt, welches der Churf. Friedrich III. von Brandenburg den ILtcn August im I. 1691 bestätigte. lvermgerode. Ein sehr altes ausgestorbencs gräflich. Geschlecht , dessen Grafschaft am Harz gelegen, setzt dem Hause Stollberg gehört. Sein Gcschl. stammt von den alten Satrapen aus Sachsen und den Gr. von Rhcinstcin, welche letztere daselbst gewohnt haben. Durch die Toch- il. Band. ter des letzten dieses. Geschlechts Heinrich, kam diese Gr. an Botho von Stollberg ihren Gemabl 1429. I. L. L. Gebhardi, Geschichte des Grafen von Wcrni- gcrode aus d. Unianischcn Ge- schl. Sie füllt das ganze isie St. des II. Bds. der Samml. eingedruckter Urkunden und anderer zur Erlauter. der niedersächs. Gesch. und Altcrth. geh. Nachr. 1754. Spcner, Hist. Uilz. III. Lax. 59. 19. Albini, Hiff. der Gr. v. Werthem 71. Span- gcnbergs sächs. Chron. Eap. 55. tlucä, Grascnsaal, 726 — 32. Mcpbaunis Chron. des Klosters Marienborn, 64. Dessen Chron. des Kl. Maricnberg. 37. Ebcn- dcsscn Liroon. kiecl. u. III. p. 369. Pfefsingers braunschwcig. Hist. I. Th. 211. 212. u. 611. . Walthers sing. Klügelei). IV. Th. 16. 16. 24. u. f. Adels Samml. ungedr. Chronik. 366. König, I. Th. 575. II. 798. III. 449 — 44. Schöttgens diplom. Nachlese d. H. v.O. 6. B. 34. und 36. VII. B. 497. IX. 684. Von Mcding, II. N. 965. Zed- ler, 65. B. 497 — 691. Hop- penrvd, 199. IVernsdorf. Ein schlesi'sches Geschlecht, d. von d. v. Warns- dorf wohl zu unterscheiden ist. Sinap, II. 1197. Zedler, 65. B. 612. VVerpe. Ein braunschweigi- sches und sächsisches Geschlecht, das im Jahre 1291 vorkommt. Pfefsingers braunschweig. Hist., II. Th. 419. König, II. Theil. 636. III. 444. und 624. Ludcr- sens Samml. 46 722 Werpup — Werthcim. Wcrpnp, Werpop. Eine alte lippische, braunschweigische, hannoverische und laucnburgische Familie, von der zuerst Johann von W., Drost zu Pünneberg (-j- 1676) in der Mitte des 16. Jahrhunderts vorkommt. Sie ist in dem 6ten Zehcnd des löten Jahrhunderts (zwischen 1766 — verflossene Jahrhundert die Herrschaft Krervichsfeld, und erhielten am 6ten Mai im I. 1634 die stcyerische Landmannschaft. Vielleicht gehören die oben 717. aufgeführten v. Werdcnburg auch zu diesem Geschlecht? Schmutz, IV. 346. werth, Wccrth. 1) Joh. 57V 'wo der letzte dieses Geschl. von W., kaiserl. und baicrischer in Italien verunglückte, in der General der Cavallerie, wurde männlichen Linie erloschen. Pfes- singers Historie des braunschw. lüneburgischen Hauses, II. S. 14. Gauhc, I. Th. 2101. Lü- derscns Sammlung. Zedler,66. Bd. 646. Winkelmanns Briefe. Wersabe. Eine bremische, braunschweigische und Hess. Familie, die schon im Jahre 1248 vorkommt. Mußhards bremisch, und verdcn. Rittersaal. 34. 172. 639. Gauhe, I. Th. 2101. Zed- vom K. Ferdinand II. in den Freihcrrenstand erhoben. Er starb auf seiner Herrschaft Brauneck in Böhmen ini I. 1662. Gauhe, II. 1283—86. Zcdler ,63. B. 184. und folg. 66. B. S. 683 — 86. Siebmacher, IV. Th. 12. N. 1. — 2) Christoph W., Rcichssiscal in Italien, wurde im Jahre 1723 den 13tcn Mai in den Neichsrittcrstand mit Edler von erhoben. Leupold, I. ler, 66. B. 661 — 63. König, Th. IV. Bd. 734. und ff., wo I. Th. 392. 689. II. Th. 87. auch S. 73. das Wavpen be- 378. 778. und 1164. III. Th. sindlich, das bis ans die Ver- 436. 444. 1163. 1207. Sieb- Mehrung mit dem Mittelschild machcr, I. Th. 137. N. 13. V. und dem 3ten Helm dem frei- Meding, I. N. 961. Lüdersens herrlichen fast ganz gleich ist, d. Samml Wersav von Lorbeer-- fchwcrt. Joseph W. , wurde im Jahre 1820 mit von L. no- bilitirt. von M. E., 489. Werfen von der. Eine lü- neburgischc adliche Patrizier-Familie. Büttners Stamm und Gesch. der adlichcn Patrizier in Lüncburg. N. 66. Wcrtemn. Michael Joseph von W., wurde den 19. Mai im Jahre 1700 in den böhmischen Freiherrenstand erhoben. Wertenburg. Diese Freiherren besaßen fast durch das ganze Siebmacher, IV. Th. 12. N. 1. gegeben hat. v. M. O., 163.— 3) Gabriel Abraham, wurde im Jahre 1762 mit Edler von no- bilitirt, und im Jahre 1763 Ritter mit Edler Herr. v. M. E., 223. und 489. werthdorff, Werttorf. Ein rhcinlandischcs Geschl., das auch unter dem fuldaischen Adel im I. 1630 vorkommt. Schan- nat, Client, küilcl. 663. Siebmacher, III. Th. 131. N. 7. V. Mcding, II. N. 966. Werthenn. Ein schon im Jahre 933 bekanntes Geschlecht, Werthenpreis aus dem der erste gewisse Graf, Popo, im I. 1300 vorkommt, dessen Abkömmling in der 8tcn Generation, Michael V. im I» 1666 den I4tcn April als der Letzte seines Geschlechts starb. Seiner Gemahlin, (Catharincns Grafin v. Stollberg) Schwester Anna, vermahlte sich an Ludwig Grafen v. Löwenstcin, an welche die Grafschaft W. durch Erbrecht übcrgieng. Man vergleiche oben S. 06. und f. den Art. Löwenstein, I. G. Gönne, einige Verbesserungen des Geschlechtsregi- stcrs der alten Grafen v. Wert- Heim in Biedermanns Tabellen, in den erlangischcn gel. Anzeigen, 1749. N. 17. Zedler, 19. B. 241. 66. B. S. 690 — 96. Biedermanns Grafen, Tab. 176 — 77. Dessen Fürsten. S. 3. Hübncr, II. Tab. 366. Burgcrm. G. n. N. Saal. 72. 166. 229. Bucelin, Eerm. saov. et >)vot. Salvcr, 222. 229. 233. 236. 247. 261. 267. 260. 261. 266. Hönus coburgische Hist. I. Bd. 49. II. 91. Hübner, polit. Historie. 7. Th. S. 173. Sagit- tar, gleichen. Hist. 184. 361. Von Falkenstcin, ^nnal. IVoi-ck- ^av. p. 224. kitterslausü 'Hab. gen. paA. 92. Vastovii Vrau- von. reck. p. 173. König, I. Th. 892. III. Th. 271. Lucä, Grafens. 732—748. Hartmam Nische Samml. Werthenpreis. Carl Ant. von W., erhielt im Jahre 1747 die Erlaubniß, sich von Mayer- hofcn und W. schreiben zu dürfen. von M. E., 490. Wertheril. Ehedem Wertc- den, Wertede, auch zuweilen Wer- — Werther«. 7Z3 der, aber von d. oben S. 717. aufgeführten ganz verschieden. Dies ses herrliche, fmherlljche, und zum Theil gräfliche Geschlecht hat in Sachsen, besonders in Thüringen mehrere Herrschaften und Güter, als Weichlingen, Werthern, Frohndorf, Wiche, Brücken, Neunheilingen, Kroppen, Kleiudallhausen ?c. Ihr ehemaliges ohnfern dem Harzwalde gelegenes Stammschloß Werthern soll K. Karl der Große einem gewissen Ottobald geschenkt, und ihn zu einem Herrn von W. ernannt haben. Hcrrmann v. W., (der Wachsame) erhielt im Jahre 1086 vom K. Heinrich IV. das Reichs- Erb-Kammer-Thürhüter- Amt mit ansehnlichen Gütern, als ein unmittelbares Reichslehn für sich und sein Geschlecht, wobei auch das Wappen vermehrt wurde. Dem Freiherrn Johann von W., dem Gerechten, both K. Maximilian I. im I. 1609 und dem Freiherr» Philipp dem Klugen, K. Maximil. II. und Rudolph II. die Grafenwürde an, beide aber schlugen sie aus. Der sächs. wirkliche Geheime - Rath Georg, wurde den 12ten August im Jahre 1702 vom K. Lcop. I. in den Reichsgrafenstand mit dem Pradicat Hoch- und Wohl- geboren erhoben, und s. Wappen dabei vermehrt, was auch dem Georg Wilhelm am 20sten Februar 1706 vom K. Joseph I. zu Theil wurde. Eiue preußische Anerkennung dieses Gra- fenstanbes erfolgte rücksichtlich jenes am 6ten März im J. 1703. Nachrichten über dieses Geschl. finden sich: I. In gedruckten 46 * 724 Werthes —- Werthheimber. Schriften, und zwar in Pccken- steins 'I'i'eatr-. sax. I. Th. S. 296—98. I. M. Kutters Lleirr- iriatvlonia Worlkiol iuna, oder Geschlechtsregister der Gr. und Freiherren von Werthcrn. Erf. F. S. Reinhardts Stammbaum der uralt, d. h. r. R. Herren von Werthern, von Ausgang d. 8tcn Jahrhunderts bis auf das Jahr 1615. Ohne Druckort 1615. in F. Wieder aufgelegt 1709. F. I. F. Bcssers b^eamis poren- nitat. Dietsrieo Woitliero cke- oreta. bip!>. 1659. f. Knauts prvclrom. iVtisn. 592. Imbok, Z^utit. ?r-oe, 234. — 3) Lazar, pfälzi- Wertich Wessenberg. 726 scher und baicrischer Hoffactor, wurde im Jahre 1796 mit Edler von W. nobilitirt. von M. O., 234. Wertich v. Adelfeld. Der Oberst Johann W., wurde im Jahre 1817 mit v. A. geadelt, von M. E., 490. Wertich von Wertenfcld. Caspar Ignatz, Artillerie-Stückhauptmann, wurde im I. 1760 mit von W. geadelt, von M. 0., 284. Wertzoll, Werzall. 1) Franz W. , wurde im Jahre 1734 mit Edler von in den Neichsritterst. erhoben, von M. O., 153. — 2) DerTabakgefälls-Vicebuchhal- ter Carl Franz W., wurde im 1. 1735 mit Edler von Ritter, von M. E., 223. weschiez. Ein schlcs. Geschlecht, das sich vom gleichnamigen, im Oppelnschen Fürsten- thumc gelegenen Dorse benennt, und welches im I. 1352 vorkommt. Sinap, 1. 1023. Zed- ler, 55. Bd. 732. wese, wehse. Eine sächsische und schlesische Familie, die im Jahre 1560 sich zuerst findet, und v. der Sinap behauptet, daß sie mit den v. Wiese eines Stammes wäre, d. aber Gauhe widerspricht, u. annimmt, daß die v. Wese in Meißen v. diesen abstamme, und beide des eidlichen Prädicats von sich nicht bedient hätten. Gauhe, l. S. 2110. Zcdlcr, 55. B. 734. weselau. Christoph W., fürstlich osnabrückischer Hof- u. Canz- lei-Rath, wurde den 19. Juli im Jahre 1687 in des h. rvm. Reichs Adelstand erhoben. Wesenbeck. Eine alte bra- bantische Familie, die in der M. Brandenburg begütert war, und aus der Matthäus vom K. Maximilian ll. die Bestätigung des alten adlichen Geschlechts durch ein Ausschreiben vom 16. April 1571 erhielt. Dessen Enkel, auch Matthäus, erlangte vom Kaiser Ferdinand III. im Jahre 1660 ein abermaliges Adelserneuerungsund Privilegien-Verbesserungsdi- plom, d. im Jahre 1652 ein 4. auf 2 Bogen gedruckt ist. E. I. A. Zeiz, hist. und geneal. Nachrichten von dem aus Brabant, im 16ten Jahrhundert nach T. gekommenen altadlichen Gcschl. der von Wesenbeck. Frankfurt a. d. O. 1751. 4. 8 Bogen, senbeeoii llapimnn. b,chs. 1685. lloeppinA, ckesurczmsign. König, I. 780. Zcdlcr, 65. "Bd. 769. Siebmacher, V. Zus. 7. N. 8. wesetzky. Ein böhm., 1738 bekanntes Geschlecht. Redcls se- hcnsw. Prag. 128. Zcdlcr, 55. B. 806. wcsisely. Der Dechant auf dem Wischchrad, wurde im I. 1772 Ritter, von M. E., 223. wessenberg. Ein ursprünglich elsaßisches, von Einigen unter den schweizer Adel gerechnetes Geschlecht, welches den frei- herrlichen Charactcr W. Ambrin- gen und den Namen A. durch die Vermählung Ruprechts Fl»5 rians Frcih. von W. mit Ca- tharinen von A. angenommen hat. Es kommt schon im I. 1213 vor. M. s. a. in I. B. 67. Im- bot', I^ot. piocer. imp. I-ib. 3. o. 18. Gauhe, I. 2111. Zed^- ler, 65. B. 829 — 31. V. Hatt- 726 Westarp — Westerhagen. stein, II. Th. 662 —66. Salver, 46. Tab. 67. und S. 623. Luca, schlcs. Dcnkw. 264. 724. 1899. König, III. 303. 766. Hörschelmanns Samml. S. 70. Siebmacher, I. Th. 197. ?!. 1. Von Meding, III. N. 936. und folg. Westarp. Die in der Ehe des Prinzen Franz Friedrich Joseph zu Anhalt Bcrnburg Hoym und Schaumburg mit Earolinc Amalie Westarp erzeugten Kinder, Ludwig Friedrich Victor, Carl Victor Adolph und Marie Caroline Adelheid, sind am 18. April 1811 unter dem Namen W. in den preußischen Grafcn- stand erhoben. Wcstdorff. Loh. Westarpff, preußischer Kriegs- Commissarius, wurde -nid ciain Eöln an der Spree den 18ten Januar 1707 unter dem Namen v. Wcstdorff geadelt. Western v. Westcrshermb. Der Hof- und Fcldkriegssecrctar Franz Leopold W., wurde 1709 Rcichsrittcr niit Edler Herr von W. von M. E., 223. "zlesten. Ein ausgestorbencs uiedersachsisches Geschlecht, dcss. Glieder rittermaßige Dienstman- ucr der Kirche zu Verben waren, und daS im Jahre 1219 schon vorkommt. Mußhards bremisch. und verden. R. Saal. S. 662. Zedler, 66. B. 840. Lü- dcrsens Samml. Westenrieder. Der k. bai- erische gcistl. Rath, Canonicus des ausgelosten Fraueustifts zu München, und Secrctar der hi- stor. Klasse der Akademie der Wissenschaften ebendaselbst, Lo- renz, wurde dcn'19ten Mai in, Jahre 1808 als Ritter des Civ. Verdienstordens der baier. Krone nominirt, und den 1. Juli im Jahre 1813 immatriculirt. R. v. Lang, 692. und f. Wcstcnscc. Ein ausgestorbenes holsteinisches Geschlecht, dessen Wappen aus einem Siegel von 1320 von Meding, III. N. 937. beschreibt. Dankwcrth.dln c>- niaa llulsal. lud. I. Lap. III. p. 21, kipc-nar, ck'Ireor. iiwign. p. 246. Westerbnrg. Diese alten Frei- hrn. u. Grafen stammen mit d. Grafen von Runkel, Wicd und Bscnburg von einem Stammvater, u. ist ihr gleichnam. Schloß, Stadt und Flecken in der Wetteren, gelegen. M. s. a. diese Artikel. Senkenbcrgs schlüßliche Einreden, die Gr. Lciningcn betreffend. 'Hab. II. a NaI). II. d. Hornbcrgs und Kochs beurkundete Nachr. von der Commcnde Schissenbcrg. II. Th. Krcmer, Oi ig. k4ass. N. I. p. 266. Wenks Hess. Landcsgcsch. I. Bd. 476. Zedler, 66. B. 849. und folg. Hübner, II. Theil. 402. Stellmacher, II. Th. 23. N. 1. Von Meding, III. N. 938. Westerhagen, Wcsternha- gen, Westhagen. Ein cicbs- feldisches, braunschweig., sachsen- gothaisches und hcssencassclifches Geschlecht, dessen Stammreihe mit Thilo de Jndagine im I. 1066 angefangen wird, der um diese Zeit das, ohnweit dem Westerwald gelegene Schloß Westerbnrg erbaut hat. Sein Sohn gleiches Namens, der eines Duells halber flüchtig wurde, ver- Westerhausen — Westernach. 727 ließ sein Schloß und baute auf dem Eichsfclde das Schloß We- sterhagen, wornach er sich nun nannte. Brückner, I. Theil. 6. St. 43. Wolfs eichsfcldisches Urkundenb. N. 16. Dess. polit. Gesch. d. Eichsfeldes. 62. Siebmacher, I. Theil. 146. N. 10. Glcichcnstein, N. 6. Theod. v. Steinmetz, Urspr. ?c. des Römers v. Ußlar, hat ein Stamm- rcgister von d. Geschl. Gauhe, 1. Th. 2111. Sagittar, gleich. Hist. 88. Zcdler, 66. B. 862. und folg. und S. 893. Lüdcr- sens Samml. pvesterhauseu. Friede. W., Kapitain im Klingsporn. Grenadier-Bataillon, wurde vom K. Friedrich Wilhelm von Preußen den 29sten September 1786 geadelt. Ivcstcrhof, Lvesterhofen, dVcsterhove. Eine niedersach- sische uralte, schon unter Kaiser Karl dem Großen vorkommende Familie, die im Fürstenth. Göt- tingen bedeutend begütert gewesen, im Jahre 1369 aber schon erloschen ist. (M. s. jedoch oben, Oldershausen S. 187.) s.onck- jelck, Zeitig. Llaulronkmig. in den angehangenen gcncal. Tabellen der von Harzhvrn, Gr. von Dudcroda, Wcsterhofcn u. Ol- dcrshausen. Spangenb. Adels- spiegcl. II. Th. 212. Meiers preußisch. Urspr. und Denkwürdig?. 151. 163. Valiee, Eocl. Iraclit. Eorlio). 'Vub. 9. Gauhe, I. 2113. Zedler. 66. Bd. 860 — 63. Lüdersens Samml. N?cstorholdt, Westerholt. Eine alte wcstphälische freiherr- lichc Fannlic, deren Stammhaus gleiches Namens in der Herrschaft Best - Necklinghausen gelegen. Im Jahre 1640 kommt Bernhard von W. als Abt zu Jburg bei Osnabrück vor. Der churcöllnische Kammcrherr und sürstl. thurn- und toxische Geh. Rath w., erhielt vom Eh. Karl Theodor von Baiern den 22sten September 1790 ein Grafendiplom. Hörschclmanns Samml. 72. Allgemein, hist. Lcx. Sei- scrts Genealogie adl. Eltern u. Kinder. Gauhe, I. Th. 2112. Sicbmacher, 1. 184. N. 1. König, 1U. 436. Winkelmanns ol- dcnburg. Chron. 118. Zcdler, 66. Bd. 863. R. bon Lang, S. 92. dvcstornach zu Crouburg. Eins der ansehnlichsten schwabischen u. rheinlandisehen Geschl., welches das Erbmarschallamt im Stifte Augsburg besaß. Seit d. Jahre 1166 kommt es bei den Turnieren vor. Joh. Eustach v. W., wurde im Jahre 1626 zum Hochteutschmcister in Preußen erwählt und war der Zahl nach der 4te. Der nachhcrige kaiserl. und baicr. Kammerer und Erb- marschall des Hochstists Augsburg, erhielt den 26. Juni im Jahre 1693 vom K. Leopold ein Frciherrendiplom. Jmhof, I^otit. Urcio. imp. 1.16. 3. c. 18. Bu- celin, ?. IV. Gryphii, v. Ritterorden. 86. Von Hattstein, 111. 569. Gauhe, 1. 2113. Zedler, 66. B. 869 — 73. R. v. L., 266. und folg. Siebmachcr, I. 110. N. 14. V. Th. 29. N. 6. Schannat, tsiient. siulcl. p. 181. Von Meding, I. N. 963. Si- nap, II. Th. 432. u. f. 728 Westernacher - Westernachor von Grosa. Eine r'iuic der vorgenannten, dic im Rheinlande begütert ist. Stellmacher, I. 128. N. 14. ^ .^1 westersietten, Westerstact- teil. Eins dcr ältesten adlichen und frechenlichcn Geschlechter, d. schon im 10ten Jahrhnnd. vorkommt. Ans ihm wurde Joh. Christoph von W. Fürstbischof zu Eichstadt und Ellwangen. Er starb im Jahre 1637. Döder- leins hist. Zchchr. von d. Marschall. von Calatin. Von Fal- kcnstein, ^unul. Xcwclc-. 1. p. 243. 303. Ganhe, 1. 2114. Zcdler, 66. B. 874. Jmhof, IVotii. Ichcio. iinp. 1.16. VI!. o. 7. p. 132. Pfefsinger, Merkw. des 17ten Jahrh. 430. Biedermanns Fürsten. 19. Von Mc- ding, II. N. 967. Siebmacher, I. Th. 116. N. 6. wostbausen. Ein ausgegangenes thüringisches Geschl., das sich von dem eine u. eine halbe Stunde von Gotha gelegenen Dorfe dieses Namens schrieb, u. aus dem in den Jahren 1267 u. 1284 ein Kristani von W. vorkommt. Brückner, III. Th. 3. St. 36. westheimer. Ein schlesisches Geschlecht, das im Breslanischen ansessig war. Hencl, LilesivAu. 776. Sinap, II. Th. 1107. Westhoffen, wosthoff.weff hoven. 1) Ein in der Grafschaft Hanau- Lichtcnberg seßhaftes, um das I. 1436 mit Heim rieh von W. ausgestorbenes-Geschlecht. Uebrigcns sollen noch 14 adliche Geschlechter oder Linien bekannt gewesen seyn, dic den Beinamen von Wcsth. ge- - Westphalcn. führt, die aber alle ausgestorbcn sind. Zcdler, 65. Bd. 906. — 2) Eine in Danzig zu Ende d. 17tcn Jahrhunderts ansessige Fa- milie, von welcher Jacob im I. 1669 vom röm. deutsch Kaiser geadelt wurde. westhov, Westhoff. Willich W., eines Predigers Sohn auf einem lübeckischen Dorfe, w. Rector der Schnle zu Herlov in Seeland, ließ sich vom K.Matthias im Jahre 1613 in den Adelstand, u. zugleich zum (lo- IULS ?alatinri8 erheben. ' Zedler, 66. B. 907 — 9. Wcstorf, Wedesdorf, Wi- desdorf. Ein im Jahre 1567 mit Heinrich von W., Stiftshauptmann zu Gernrode ausgcs storbcnes Geschlecht. Adels d. und s. Alterth. II. 694. Zedler, 66. B. 931. westpho.lcn. 1) Diese alten Grafen, spater Herren, Freiherren , neuerer Zeit wieder Gra- fen, sollen von Herrmann Bic- lung, oder Billing, Herzog in Sachsen abstammen. Des Letzter» Vater, auch B. von Stubeckes- hvrn, war ein vornehmer Lünc- burger von Adel, und seine Stammlinie erlosch mit dem Ur- Ur-Enkel des erstem, Magnus H von Sachsen im I. 1106. Hübner, I. Taf. 160. Sie werden spater unter die alten rheinischen und meißnischen Geschlcchier gerechnet. Schon in der Mitte d. 13ten Jahrhunderts kommt Andreas als Land- und Heermci- ster des Schwerdordcns in Licf- land vor. Der Geheimcrath u. k. k. bevollmächtigte Minister zu Trier, Cöln, u. im westphalischen Westrell Wettin. 729 Kreise, Clemens August v. W. zu Fürstcnberg, wurde im I. 1792 Reichsgraf. Pfefsingers Hist. des braunschweig, Hüneburg. Hauses, III. Th. 329. Spangenbergs Adelsspiegel., II. Bd. Gryphii, vom Ritterord. S. 83. König, I. Theil. 13. Winkelmanns oldcnburg. Chronik. 184. Gauhe, I. Th. 2114 — 21. mit 23 Noten. Zedler, ZZ. B. S. 962. .^Ilx-omein. z^en. Iluncld. I. Th. 898. und folg. von M. E., 36. Geneal. Taschcnb. der Grafen. 1826. 137. Lüdersens Samml. Siebmachcr, I. Theil. 133. N. 16. 170. N. 11. 190. N. 8. und V. Th. 129. N. 6., welche 4 Wappen einigermaßen verschieden sind. — 2) Westfälische Patrizier dieses Namens. Lüdersens Samml. — 3) Der Geheime 5 Secretar des Herzogs Ferdinand zu Braun- schweig und Lüneburg, Christian Heinrich Philipp Westfalen, nachhcriger herzogt, braunschwei- gischcr Landdrost und Ritter des Dannebrog-Ordens, Besitzer des adlichen Guts Borunn im Wol- fcnbüttelschen, wurde im Jahre 4764 in d. Reichsrittcrstand erhoben. Den Söhnen desselben, Johann Ludwig von W., Unter- prafcct zu Salzwedcl, Georg Heinrich von W. zu Braunschweig und dem Capitain A. H. C. v. W., wurde unter dem 6ten November 1812 von dem König v. Westfalen ein Patcntbricf ertheilt, wodurch denselben d. Titel Ritter bestätigt wurde. Gesetz- Bulletin des Königr. Westfalen. 1812. N.39. 341. Siebmachcr , Supplcm. XI. Tab. 17. N. 9. Frhr. von Wvlframitz. Samml. — 4) Dem verabschiedeten Major W. auf Wenzlvw im Storkowschen Kreise, wurde bei der Huldigung zu Berlin, am 6ten Juli 1798 der Adelst, ertheilt. Weskrcll. Der Schloßhauptmann u. Kammer- Direktor W. in Stralsund, wurde am 17ten Januar im I. 1816 v. K. von Preußen geadelt. Wcstrem zum Gutackcr. Ein westfälisches stiftsmäßiges Geschlecht, davon schon im I. 1337 Lobbo von W. im Münsterischen vorkommt, von dessen 3 Linien nur noch die älteste z. Gutacker blüht. Neues geneal. Handbuch, 1777. 357. und f. und 1778. 406. und f. Wetke. Thomas W., erhielt den Adel den Isten Juli 1678 vom K. Leopold I. Wettbcrg, Wctberghe. Ein ausgcstorbcnes niederstichst altes Geschlecht, daraus 1407 einer als Zeuge vorkommt. König, III. Th. 76. 237. 916. Zedler, 66. 1026. Siebmacher, IV. 194. N. 2. Wetter, Wettern. Eine sachsische Familie, aus welcher Herrmann im Jahre 1364 als'Dechant in der Stephanskirche zu Mainz vorkommt. König, III. Th. 776. Zedler, 66. Bd. S. 1041. Wettin. 1) Ein von den Grasen von Wettin, deren Grafschaft die Wiege der Marggrafen von Meißen ist, ganz 'verschiedenes adliches ausgestorbenes Geschlecht im mindenschen, aus dem einer, Namens Otto v. W. Weydenhaus. im Jabre 1367 Bischof zu Minden wurde.' König , III. 1139. Zedler, 66. Bd. 1034. — 2) Wettin, Herren aus d. Winkel. Eine der Hauptlinicn des Geschlechts a. d. Winkel, deren Stammvater 1446 das Schloß und Gut W. im Erzstift Magdeburg an sich gebracht hat. S. den A. Winkel. Zedler, 67. Th. 840. Wetzel von Mavsilien. Ein uraltes eidliches, nachh. frei- herrliches , ursprüngl. elsaßisches, besonders straßburgischcs Geschl., das auch in Wien, wo einer Reichshofrath gewesen, Franks, am M., im Badenschen u. Bai- rrn seßhaft war, und z. Theil noch ist. Schon um das Jahr 1220 nahm es den Beinamen von M. an, nachdem zuvor einige den Vornamen Marsilius geführt hatten. Als Wctzel kommen sie schon im I. 1040 vor. König, I. Th. 678. Bucelin, Ooriu. saar. et yiol. Estvrs Ah- ncnpr. 397. Zedler, 66. Bd. 1433. 1446. Sicbmacher, I. Th. 192. N. 2. und III. 162. N. 1. Gauhe, I. 212Z. V. Mcding, II. N. 963. und III. Theil. N. 939. wetzel v. Carbon. Den Beinamen von C. nahm dieses wetterauische, über 100 Jahre d. unmittelbaren Riechsrittcrsch. am obern und mittlern Rheinstrome einverleibtes, mit vorgenannten ohnfchlbar verwandtes Geschlecht nach Absterben der von C. an, als es vom K. mit dem Heim- gefallenen Reichslchn desselb. belehnt wurde,, und aus welchem die Großmutter des gegenwärtigen Stammherrn die letzte Tochter jener Familie war. Sieben- keeß, I. Bd. 76 — 77. Tyroff, I. B. 76. Weylar v. Plankcnstcrn. Der Hvsagent Carl Abrah. W., wurde im Jahre 1777 in den Ncichsfreiherrcnstand mit d. Beinamen von P. erhoben, v. M. O., 93. wcvcld. Der Generalmajor > Anton W., erhielt den 16. Sep- ! tcmber im Jahre 1644 vom K. ! Ferdinand III. ein Frciherrendi- plom. R. v. Lang, 267. Siebmacher, V. Th. 23. N. 8. Wevelickhofen, Wesilicki Höfen. Eine alte niederländische und rheinlandische Familie, auS welcher Florentius zwischen 1364 —1378 als Bischof zu Münster vorkommt. Gauhe, II. Th. S. 1287. wevcrlingen, Weberlinge, Wefcrling. Ein ausgestorbcnes braunschwcigischcS Geschlecht, dessen Stammschloß u. Stadt einige Meilen von Wolfenbüttel gelegen, und das im I. 1323 zuerst vorkommt. Pfcfsinger, I. 229. 628. Walthcrs Lingul. I>IuZcIc!k>. V. Th. 12. Gauhe, II. 1287. Zedler, 63. B. 1846. bei Weferling, und 66. B. S. 1138. Lüdcrsens Samml. Hil- deshcimische Hist. II. Th. 107. Wcwcra von Weitcnberg. Johann W., der Premier-Rittmeister bei dem Militär-Fuhrwesen-Corps, wurde im I. 1818 mit von W. geadelt. von M. O., 284. weydenhaus von Nlav- gaburg. Der Obcrlieutenant Martin W., wurde im -J. 1319 Meyer mit von M. nobilitirt. von M. E., 490. Wcyer oder Wegev. Ein wenigstens im Mcklenburgisehcn ausgcstorbenes Geschlecht. Mi- cral, 643. Siebmacher, II. Th. N. 437. Von Meding, III. 3t. 940. Meyer n. Weygcr. Ein stet- tinischer Adel, der im I. 1337 vorkommt. Zcdicr, 66. 1174. Gauhe, I. 2124. 3)ticräl, Ju- lig. Vom. VI. 386. Siebmcü! eher, V. Tb. 169. N. 12. Von Meding, II. 3t. 437. III. N. 941. Wcygcl von Weygclsperg. Der Doctor der R., Joseph Anton W., wurde im Jahre 1722 mit von W. nobilitirt. von M. E., 490. Weyhe, Wiche. Ehedem Kemnad genannt, schrieben sich in den ältern Zeiten auch Wcy- ge, und so lange sie das Gut Böhme im Lüncburgischeu besaßen, auch W. auf Böhme. Sie gehören unter die ältesten braun- schwcigisch- lüncburgischen Familien, und wenn es auch nicht bewiesen ist, daß Dothard ihr Stammvater, im 10tcn Jahrhundert auf einem Turniere vom K. Heinrich I. zum Ritter geschlagen worden, so ist doch gewiß, daß einer aus diesem Geschlecht, Engelbert im 14. Jahrhundert als B. zu Osnabrück vorkommt. Pfefsinger, braun- schweigisch-lüneburgisehe Historie, II. Th. 233. Juglcrs Beitr. z. jur. Biographie. II. Theil. 223^ Mußhard, 662. Siebmachcr, I. Th. 3t. 11., der sie unter den markischen Adel rechnet. Von - Weyhers. 731 Meding, I. Th. 3t. 964. und folg., der verschiedene Wappen derselben beschreibt. Gauhe, I. 2126. und folg. König, I. S. 1009. II. 299. III. 304. Sagit- tar, gleichen. Hist. 149. Zedler, 66. Bd. 1184 — 91. Lüderscns Samml. Weiher, Weiher. 1) Ein fränkisches Geschlecht. Nudolphi, lloealcl. oue. Sicbmacher, I. Th. 109. N. 14. V. 3Itcding, III. 3t. 943. — 2) Ein stetti- nischcs Geschlecht, das im Jahre 1234 schon bekannt ist. Micräl, Pommcrl. VI. Bd. 387. Siebmacher, V. Theil. 168. 3t. 2. Gauhe, I. Th. 2126. II. Theil. 1902. Von Meding, III. 944. Grundmanns uckermark. Adclsh. 27. König, I. 683. und 689. Zedler, 65. 1199. Wcyher u. Nimptsch. Johann Heinrich, Freiherr v. W., preußischer Geheimer- Obersinanz- Kriegs- und Domainenrath, Unst versal-Erbe seiner Großtanten Josephe, und Franzisca, Freisinnen von Nimptsch, wurde durch ein Diplom vom 31sten August des Jahres 1806 ^erstattet, 3tamen und Wappen des freiherrl. Geschlechts Nimptsch dem sinnigen hinzuzufügen. Weyhers, Weycrs. Ein im Würzburgischcn oft vorkommendes Geschlecht, das auch zu d. rhcinlandischcn und Hess. Adel gerechnet" wird, und wahrscheim lieh mit den von Ebersberg genannt Wsyers, ingleichen Ebersberg genannt Wcyers u. Leyen einerlei Abstammung hat. Nachdem Giso von Ebersberg und s. Bruder, .nebst mehrerenAdlichcn 732 Weyhrother Wichert. den Abt Berthold von Fulda am Altare erdolcht hatten, daraus aber 1274 gerädert wurden, so mußte der im Geschlechte übriggebliebene, zum Andenken jenes Verbrechens den Namen E. in den v. Wcyers umandern. Das drey Stunden von Fulda, auf einem steilen Rbönberge in Ruinen liegende Schloß Ebersberg ist das Stammhaus dieses Geschlechts, und das am Fuße dieses Berges gelegene, jetzt baicr. Dorf Weyers sein Eigenthum gewesen. Jägers Briefe über die hohe Nhvn Frankens. I. Th. S. 12V. Von Meding, III. N. 942. Siebmachcr, I. Th. 1V2. N. 9. I. Th. 142. N. 13. Spangen- bcrgs Adelssp. II. Th. V. Bd. K. 30. 217. II. B. Kap. 46. 260. Döderleins Calatin, S. 380. Hönns coburgische Chronik, II. B. 102. Gauhe, I. S. 2126. und f. Zedlcr, 65. Bd. 1201 — 1203. Salver, S. 276. 307. 371. 423. Man s. a. im I. B. 307. unter Ebersberg. Weyhrother. Der k. königliche Oberbeeiter Adam v. W., wurde im Jahre 1736 Ncichs- rittcr mit Edler von. von M. E., 224. Weylcr. Ein rheinländisches und frankisches, dem ehemaligen Rittcrcanton Odenwald incorpo- rirtes Geschlecht, das zwischen 1313—1668 vorkommt. Siebmacher, I. Th. 106. N. 14. II. 86. N. 7. Spener, 'Hbevr. In- Isgn. p. 160. Von Meding, III. N. 946. Wcylingev. Ein steyermar- kisches Geschlecht, das Siebmachcr III. Th. 82. N. 10. Vci- linger schreibt, II. Theil. 44. N. 14. aber dasselbe Geschlecht wie oben. Von Meding, II. N. 969. Weyrach. Ein schlesisches, besonders im Liegnitzischen seßhaftes Geschlecht, ans d. Christian den 20sten Juli im Jahre 1702 in den böhmischen Adelstand, den 9ten Juli 1727 aber in den böhmischen Ritterst. erhoben wurde. Sinap, I. Theil. 1028. II. Th. 1107. Gauhe, II. Th. 1287. von M. E., 224. We)?skng. Ein abgegangenes meklenburgischcs Geschlecht. V. Meding, II. N. 970. Wellenberg. Adalb. Wenzel, wurde in den böhmischen Adelstand den Uten Juli 1723 präscntirt. Wcywoda von Strohnn bcrg. Der Primator d. Altstadt Prag, Johann'Wenzel W., wurde im Jahre 1746 mit von St. nobilitirt. v. M. E., 490. Wibmer. Manin W., 11. der M. und Physicus zu Grätz, wurde im Jahre 1769 mit Edler v. nobilitirt. v. M. O.,286. Wichert. Andreas W., chur- brandenburgischer Hof- und Le- gativnsrath, wurde snb cl. CöUn an der Spree den 21sten Febr. im Jahre 1667 vom Kurs. Friedrich Wilhelm geadelt, erhielt auch unterm 30. August 1686 zu Wien ein kaiserliches Adelsdiplom in lateinischer Sprache. Friedrich Wilhelm August Nud., Premier-Lieutenant im Prittwi- tzischcn Husaren-Regiment, und Christian Ludwig, Kriegsrath u. Bürgermeister, Gebrüder Wichert, erhielten den I9tcn Oetober im Wichmannshausen — Wickede. 733 I. 1804 den preußischen Adelst, erneuert. , Wichmnmishauseil. Eine sächsische Familie, von der Georg Gabriel, sächsischer Kammer- und Bergrath, welcher im I. 1720 starb, im 17. Jahrhund, nvbilitirt wurde. R. Fr. von Wichmannshausen, Denk- und Thränenmahl seines Vaters I. G. von W., k. pohln. u. churs. Geh. K. Raths ?c. 1750. I'. Zcd- ler, 66. Bd. 1676. u. folg. aus schriftlichen Nachr. Wichmanstorff, Wichmam skorp. Ein uckermärk. Geschl., das seit dem Jahre 1320 vorkommt, aber 1630 ausgestorben ist. Grundmann, 64. Wichsenstcln. Ein fränkisches, im Rittercanton Gebürg incorporirtes Geschlecht, davon auch einer im I. 1668 Domherr a. der Mctropolitankirche zu Mainz gewesen ist. Biedermann, G. Tab. 377 — 80. Von Meding, III. N. 946. Salvcr, 146. Tab. 16. N. 61. Tab. 20. N. 76. u. S. 269. 402. 403. 423. 429. Siebmachcr, I. Th. 103. N. 11. Zedler, 66. B. 1680. Wichtenbcck. Blos eine Wappenbeschreibung, ohne Angabe d. Vaterlandes dieses Geschlechts giebt von Meding, II. Th. N. 971. Wicka Gr. von Wickburg u. Rcinegg. 1) Ein altes ursprünglich lothringisches, nachher schweizerisches Geschlecht, das d. tyrolischen Ritterstand einverleibt worden, und aus dem der k. oberöstreichische Kammerrath Johann Franz mit dem Pradicat von Wickburg und Neinegg im Jahre 1683 in den Grafenstand erhoben wurde. Allgem. histor. Lexik. Zedler, 66. B. 1687. — 2) Der K. Leopold ertheilte den Brüdern Ferdinand Carl, östr. Hofkammerrath und Siegmund Franz, Domherr in Basel, den 30. Novbr. 1696 die Grafenwürde. R. von Lang, 93. rvickede, rvykede, rvick- hende. Stammen aus der Grasschaft Mark in Wcstphalcn, sind auf Turnieren und in Nitterstu- ben aufgenommen, in Stifter aufgeschworen, und erbten nach Absterben der von Asseln die Burg und Güter zu Asseln, nahe bei Wickede, nicht weit von Cölln. Daher führten sie auch deren Wappen und Namen, im 14. Jahrh, sie ihr angeb. Wapp. (wie es im Siebmacher, II. Theil. 121. N. 10. unter den niederrheini- schcn steht) und nahmen einen Adler in das Schild mit auf. In Urkunden kommt zuerst im Jahre 1226 Eberhard von W. als Zeuge vor, Peter de W. im im Jahre 1243 als Castellan, oder Burgmann v. Schloß Mark, im Jahre 1461 ein Eberhard v. W. mit seiner Gemahlin Lyse v. der Neck, im Jahre 1446 Die- derich von W., Stulhcrr der 9 Vehmstüle der Freigrafschaft Brü? uinghauscn. Schon im Jahre 1073 ließen sie sich nebst vielen andern Edelleuten in Dortmund nieder. Diese veränderten schon ihr Wappen, und führten einen geschachten Balken. Bei ihnen kehrten die K. Karl IV. (1377) und Siegmund (1429) ein, da sie z. Generalcapitel der Vehme nach Dortmund reisten, Eine Wickcnburg — Wider. Linie starb im Jahre 1640 mit Simon von W., der in kaiserlichen Diensten stand, aus. In Licfland existirtcn einige Nachkommen davon. Zu Anfang des I4ten Jahrhunderts ließ sichHcrr- mann von W. aus der Grafschaft Mark in Lübeck nieder, wo er im Jahre 1367 Bürgermeister wurde. Von ihm stammt Joh. von W., Ritter und Comtur d. des Schwcrd - Ordens zu Reval in Liefland. Nach der im Jahre 1Z62 erfolgten Auflösung des Ordens, gicng er nach Lübeck u. wurde Admiral der lübcck. Flotte im Kriege gegen die Schweden. Von ihm stammen alle noch leibende von W. ab, welche sich in Mecklenburg, Sachsen und Poh- len ausgebreitet haben. Im letztem Königreiche, war einer im vorigen Jahrhundert pohln. Sta- rvst. Johann von Barsvord, westphal. Stammb. Von Steinen, westphal. Gesch. II. Theil. Ltangolckl. ^irnal. Liv. Wo^t- plral. Chronik von Dortmund. Brauns adlichcs Europa. Kap. 12. S. 48. Zedler, 65. B. S. 1633. und f. Meine Samml. aus erhaltenen Familien-Nachrichten. Wickenburg. Ein schlcsisches freiherrliches Geschlecht? aus d. Freiherr Anton W. im Jahre 1813 Graf wurde. Sinap, II. 483. Gauhe, II. 1238. Zedler, 66. 16S3. v. M. E., 36. Wickerhauser. Anton W., Obereinn. der Universal-Staats schuldencasse, wurde im Jahre 1812 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 286. Wickersheim. Ein uutcrel- saßisches Geschlecht, das auch in Deutschland seßhaft, und nach Einigen aus Franken herstammcn soll, und das schon im I. 1212 vorkommt. Herzogs Ciwomoa ^6sat. VI. B. 28. u. f. Zedler, 66. B. 1637 — 99. Sicb- macher, I. B. 194. N. 10. und III. 160. N. 6. Beide Wappen sind aber verschieden, ob sie gleich beide unter die elsaßisch. Waps pen gesetzt sind. M. s. o. S. ' . Weickersheim. a, Wcida, Weide. dieses Namens führt m 66. B. S. 1739. u. auf, worunter einer, Hein- von W. schon im I. 1246 Landmcistcr in Preußen gewesen ist. Widder. Der k. baicrische Finanzrefercndar, wurde d. 19. Mai im Jahre 1808 als Ritter des Civil-Verdienstordens der b. Krone nominirt, und den 28sten Juni 1813 immatriculirt. R. v. Lang, 693. Widck von wicdcnschciil. Der Unterlieutenant Leopold W., wurde im Jahre 1820 nobilitirt. von M. E., 490. 4vider. Diese stammen aus dem Oestreichischcn, und erhielt Christoph W. von der Au, dessen Vorfahren sich schon in kaiserlichen Diensten hervorgethan, vom K. Rudolph II. mit seinen 4 Brüdern und dessen Nachkommen am 27sten October im I. 1612 den Adelstand u. die Freiheit mit rothem Wachse zu siegeln. Unter den Abkömmlingen der letztem wurde einer, der östreichische Hauptmann Wilhelm am Widern 19tcn August 1771 in den Frci- hcrrenstand erhoben. Mit dem Ururenkel des Christophs v. W., dem schwarzb. sondershaus. Hofmarschall Johann Samuel von W., scheint aber die adl. Linie erloschen zu seyn, ob auch die frcihcrrliche, ist unbekannt. N. genealogisches Handbuch, 1773. 406. und folg. Tyroff, I. 31. Ausg. N. 2. das der freihcrrli- lichcn Linie steht auf 62. Tafeln, N. 4. ist um 2 Helme vermehrt, und sieht in jenem ein fortschreitender Widder in rothem, in diesem ein aufspringender Widder in blauem Felde. Siebmacherhat ausser zwei Wappen v. schweizer Adel, der sich W. von Pfefin- gen schreibt, und ausser d. östreichischen und schwarzburgischcn, 111. Th. 49. N. 10. stehenden, noch im V. Th. 82. N. Z. eins, das von diesem ziemlich verschieden ist. rvidern, Wieder». 1) Zcd- lcr macht im 66. B. 1793. und 67. Bd. 1818. aus einem Geschlechte 2 verschiedene, davon er das erstere mit 2 t, d. letzte Widern und Miedern schreibt.— 2) Ein mahrisches Geschl. des Namens, das sich auch Komas und Wydri schrieb und im I. 1493 vorkommt. Sinap, II. S. 1103. Zcdlcr, 66. B. 1793. Tviderolt. Ein auf dem Eichsfelde ehedem begütert. Grafen-Geschlecht, daraus einer sein ganzes. Eigenthum in Pholes- brunncn, worunter Wolf Bollenborn bei Deune verstehen zu können meint, verschenkt haben soll, wem aber ist nirgends bemerkt. liBirlmrch surrnua'Ira-j Wldmann. 735 clit. Vuicl. N. 86. in Schannat, 291. Wolfs polit. Gesch. des Eichsfeldes. 74. h. 46. IVidcrwald. Dismas W., Besitzer des Landgutes Pernau bei Wels in Oestreich ob der Enns, wurde im I. 1811 no- bilitirt, von M. O., 286. Widitz vo» Vidichhaszi. Michael W., galizischcr Land- rcchts- Nathsprotocollist, wurde im Jahre 1789 galizischer Ritter »rit von B. von M. E., S. 224. Nlidlac? oder Gablenz von Galwitz, ein schlesisches Geschl. von slavischer Abkunft, das im F. Oppeln in den erstern Jahr- zehcnden des 18ten Jahrh, vorkommt. Sinap, II. Th. 1108. Zedler, 66. B. S. 1823. rvidmnnil, tviedcmanrl. Dieses Namens giebt es verschiedene Familien in Deutsch!, und Böhmen, als: 1) In Oestreich, von der Siebmacher, 111. Th. 69. N. 2. ein Wappen hat, das wahrscheinlich auch d. folgenden angehört. — 2) In Böhmen, aus welcher Johann Michael von W. Post- und Forti- fications- Zahlmeister zu Egcr i. Jahre 1712 den 22sten Octobcr böhmischer alter Ritter, der böhmische Hofrath Johann Anton, Freiherr, und im Jahre 1731 böhmischer alter Freiherr, a. 17. Mai des folgenden Jahres aber erst prasentirt wurde. Diese Freiherren erhielten im Jahre 1731 die steyer. Landmannsch. Gauhe, 11. 1902. Zedler, 65. Bd. S. 1823. und 1868 — 70. v. M. O., 94. E., 113. und S. 224. Schmutz, IV. 363. — 3) In 736 Wi'dmanu Widtmaißer. Franken, aus dem cin Freiherr im Jahre 1746 k. Minister bei der frank. Krcisvcrsammlnng zu Nürnberg gewesen. Zedlcr, 56. B. 1368. Siebmacher, V. Th. 107. N. 6. — 4) In Meißen, wo sie Trachenau bei Borna besessen haben. Knauts Uioclrom. Nisn. 1590. Siebmachcr, III. Th. 153. N. 8. Zedlcr. 55. B. 1863. König, I. 655. II. Th. 6. III. Theil. 155. — 5) In Schlesien, wo 1604 Balthasar W. als herzoglich münstcrbergi- schcr Rath u. Kanzler vorkommt. Sinap, II. Th. 1110. Gauhe, I. 2129. Zedler, 55- Bd. S. 1369. — 6) In Schwaben, von dem Siebmacher 2 oder eigentlich 3 verschiedene Wappen giebt,. nämlich im I. Th. 120. N. 15., das er W. von Mic- ringen überschreibt, dann im III. Th. 110. N. 7. und III. N. 12. — 7) Außerdem hat Siebmachcr im V. Th. 225. N. 8. ein rcgcnsburgischcs Patriziergc- schlecht, S. 248. N. 6. ein ro- thenburgisches, S. 238. N. 10. und 241. N. 12. zwei nvrdlin- gische vornehme Geschlechtswap- chen. — 8) In Venedig, die aber auch aus Deutscht, stammen, und welche, als die Grafen von Ortcnburg aus dem Hause Salamanca ausgcstvrben waren, die Grasschaft Ortcnburg erhielten. Zedler, 48. B. 1034. 65. Bd. 1870. Bon Meding, II. Th. N. 619. — 3) Joseph W. Landrath zu Lcmberg, und sein Bruder Anton, Directorial- Hofconcipist, wurden im Jahre 1732 in den galizischen Adelst, erhoben, von M. E., 430. auf Unterstem- buch. Ginen Wappcnbricf erhielt das Geschlecht im I. 1580. Der fürstlich lobkowitzischc Lbcr- amtsrath u. Amtsrichter zu Neustadt, Johann Simon, erhielt den 24sten September im Jahre 1790 vom Karl Theodor cin Edelndiplom. N. von Lang, S. 593. rvidmassv v. Widinayrs- seid. Franz Anton W., Doc- tor der N. u. Advocat in Kärn- thcn, wurde im Jahre 1762 nv- bilitirt. von M. O-, 285. rvidiner. Nach einem Ma- nuscript, das diese Familie besitzt, glaubt sie eine ostrogotho- amalische Abkunft erproben zu können. Der Hofrath Johann Willibald Jacob erhielt den 24. Februar im I. 1761 cin Frei- hcrrcndiplom, und die Verbesserung des ostrogotho-amalischcn Wappens. R. von Lang, S. 268. UZidnmann aufRappcrs- zell. Der Eh. Marimil. Ema- nuel erhob im Jahre 1693 seinen Kammerdirector Joh. Friedrich W. in den Adel-, u. dessen Sohn Friedrich Cajetan, Ne- gicrungsrath in Ambcrg den 1. Marz 1761 in den Freiherrenst. N. von Lang, 268. lvidpach. Eist im Jahre 1546 vorkommendes böhmisches und steycrisches Geschlecht. Pre- vcnhuebers Xnnal. Lt^r. 264. Zedler, 55. B. 1831. Widtmaisicv von Weiten- NU. Sebastian W. , Universal-Bancalitats- Cammcral-Ligui- dations-Buchhalter, wurde im Jahre 1731 in den Reichs- und Wiebeking — Wiedersberg. 737 erblandischen Adelstand mit von W. erhoben, v. M. O., 286. Wiebeking. Der k. baieri- sche Geheimerath, Generaldirec- tor des Brücken s und Straßenbaues, Carl Friedr., »v. d. 19. Mai 1803 als Ritter nominirt, u.den 19ten Mai 1813 immatriculirt. R. v. Lang, 694. Wiedc, ehedem Wida, Weis da u. Weda. Diese Grafen hatten mit den von Sarwerden, Stoers, Nucnar und Limburg einerlei Stammvater. Des letzten der alten Grafen Wied, Johannes, Tochter u. Erbin, Ana- stasia vermählte sich an Theodorich, Herrn zu Runkel, deren Sohn der erste Graf aus dem Hause Runkel war. In der Folge stiftete Gr. Friedrich durch seine beiden Söhne die beiden noch blühenden Linien, Wied- Runkel, die 1791, und Neu- Wicd, welche im I. 1784 fürstlich wurde. Hübner, II. Th. 401. 402. Jmhof, Xotit. Isi-oo. käb. IX. o. 19. Gothaischer genealogischer Hofkal. 1826. 162. Masch, 181. Dödcrleins Nachrichten von Calatin. 276. Zcd- ler, 66. 1841 — 69. Sicbma- cher, I. 16. N. 10. VI. S. 14. N. 16. Wiedebach, Wiedenbnch. Eine lausitzische Familie, die sich auch in Schlesien und Meißen verbreitet, und die unter die alten Ritter der Quaden und Ly- gier gesetzt wird. Ein Zweig in Schlesien benannte sich nach seinen Gütern Zwippendorf und Gablenz. Sinap, I. 1029. Dessen Olsnogr. I. 896. Gauhe, I. 2128. Grossers lausitz. Merk- li. Band würd. Schottgens diplomatische Nachlese. III. Theil. 463. 471. 473. Zedler, 66. B. 1860 — 69. Siebmacher, I. 67. N. 2. und 161. N. 11. hat zwei verschiedene Wappen; jenes steht unter dem schlesischen, dieses unter dem meißnischen Adel. Wiedekind. Christian Ludwig W., Lieutenant im preußischen Feldartillerie-Corps, wurde den 20sten November 1736 geadelt. Wieder. Der Capitainlieute- nant Wilhelm W., wurde im I. 1731 böhmischer alter Freiherr, von M. E., 113. Wiederhold von Weidem hoven. Eine angeblich vor 400 Jahren schon in Holstein bekannte und spater in Schwaben und Oestreich seßhafte Familie, die den 3ten Juli im-J. 1637 vom K. mit Vermehrung ihres Wappens in den Neichsrittcrst., und mit dem Rechte, sich von, oder im Weidenhoven zu schreiben, erhoben worden ist- Gauhe , II. Th. 1239. und f. aus einem ihm zugeschickten lat. Ma- nuscript über dieses Geschlecht. Wiedersberg, Wicdersbers ger von Wiedersperg. Eine voigtländische Familie, deren gleichnamiges Slammhaus bei Hof ge- , legen, die sich auch in Böhmen ausgebreitet, und deren Stammreihe sich vom Ausgange d. 16. Jahrhunderts anfangt. Aus ihr wurde Johann Franz W. von W. im I. 1760 Freiherr. König, II. 191. III. 612. Balbin 8toiinn. I'. II. 2130. und II. henswürd. Wiedersheim Wienncr. 66. B. S. 94. rviedcrsheim, Vviederss ho.yn. Eine braunschweigische, aucb im Holsteinischen seßhafte Familie. Beckmanns anhaltische Historie. IV. 134. Zedler, 66. Bd. 2188. Lüdersens Sammlung. rviedmann. Samuel Gottfried W., Erbhcrr auf Nosenbach lici Schweidnitz, erhielt am 16. October 1787 den preußischen Adelstand. Vvicglcbcn, tvigelekben. Von dem z. H. Gotha gehörigen, und von dessen Residenz Z Stunden entfernten Dorfe wurden thüring. Edelleute genannt, davon Mehrere in dem gothai- schcu Sradtrathe im 14. Jahrhundert, früher auch, als 1261 in Urkunden, nach 1407 aber keine weiter vorkommen. Brück- ner, II. Th. 7. St. S. 74. rviehe. Eine sächsische, zum Theil gräfliche Familie, die zu Anfang des 13ten Jahrhunderts schon bekannt ist. Sagittar, gleichen. Hist. 68. Zedler, 66. B. S. 18. rvi-laiid, Wielandt. 1) Von einem baierischen Geschlechte dieses Namens hat Siebmachcr II. 68. N. 9. ein Wappen, so wie im V. Th. 122. N. 2. von einem schwäbischen Geschlecht, d. aber Wielanden überschrieben, mit jenem jedoch bis auf die Helmkleinodien einerlei ist. Wahrscheinlich gehören die folgenden zu diesem Geschlecht. — 2) Der Oberstlieutenant Georg v. W., wurde im Jahre 1810 Freiherr, v. M. O., 94. — 3) Johann Heinrich W., Bürgermeister d. Eidgenössischen Freistandcs Basel, wurde im Jahre 1816 Freiherr, von M. E., 113. . wieland v. Bhrenkampf. Der Unterlieutenant Johann W., wurde im Jahre 1816 mit von E. nobilitirt. von M. E., 490. tvieler. Hans Jacob, wurde den 24sten März im I. 1670 in den böhmischen Adelstand erhoben. IVielhorski. Michael W., wurde im Jahre 1787 galizischer Graf, von M. E., 36. Ivicllinger von der Au. Ein altes oberöstreichisches Geschlecht, das von der Mitte des 16ten Jahrhund, an vorkommt. Von Hohcncck, T. II. 813. und 862. Prevenhuebers Hnnal.dt)'- ven«. p. 249. und 377. Zedler, 66. B. 28. rvjelopolsky. Der Graf Jgnaz, erhielt im Jahre 1788 die Bestätigung des galiz. Gras fenstandcs. von M. E., 36. Lviemcr von rviemerss berg. Anton Sebastian W., wurde im Jahre 1709 böhmisch. Ritter mit von W. v. M. E., S. 224. Vvienner. Ein altes stcyerl- sches Geschlecht, das seit dem Jahre 1409 vorkommt. Prevenhuebers Unnal. Lt^rens. S. 87. Zedler, 66. Bd. 607. Siebmachcr setzt im III. Th. 74. N. 8. das Wappen unter die östreichischen. Wienner v. Sonncnfels. Alois W., Magister der orientalischen Sprachen, wurde im I. 1746 mit von S. geadelt, von M. C., 490. Wientzek — wienyek v. rvienzkowss ky. Martin W., Secrctär der schlesischen Regierung, wurde im Jahre 1728 böhmischer Ritter mit von W., und prascntirt den 7tcn Juli desselben Jahres, von M. E.. 224. lvicrzchlinsky. Ein schle- sisches, seit dem Jahre 1663 bekanntes aus Pohlen stammendes Geschlecht. Okolski, 'I. I. U. 43. Sinap, II. 1110. Zedler, 66. 6l6. IViese. Ein meißnisches und lausitzisches sehr altes Geschlecht, das unter den alten schlesischen Rittern der Quadcn und Lygier mit vorkommt. Sie sollen aus Brabant nach Sachsen und von da n. Schlesien gekommen seyn. Schon im Jahre 1269 wurde ! Wyse de Waugotho (W. von Wangten, wie sich einige W. Andere W. von Gyrsperg und noch andere W. von Wiesenburg nach den von ihnen erbauten Schlössern schrieben, aber von d. folgenden von Wiesenbnrg wenigstens den Wappen nach ganz verschieden sind) vom Herz. Bo- lcslaus Calvus in einer Urkunde von 1269 ein nrile« approba- tu« genannt. Im Jahre 1718 wurde Carl Siegmund von W. vom K. Karl VI. in den Frci- herrenstand erhoben. Siebmacher, 1. Th. 60. N. 10. Sinap, I. 1029. 1031. II. 1110. Gau- he, I. 2131. Von Mcding, III. N. 947. Knauts Uooclr. Nisn. 693. König, I. 611. II. 944. Zedler, 66. B. 624 - 29. tviefenbach. Ein, oder vielmehr nach der Verschiedenheit d. Wappen 2 verschiedene Geschl., Wiesenhüter. 739 davon das eine Siebmacher, II. Th. 92. N. 12. unter d. schwäbischen Adel rechnet, vom andern aber im IV. Th. 192. N.. 10. so wenig als von Meding, dessen Vaterland gewußt hat. M. s. a. Konig, I. 718. III. Theil. 40. Gauhe hat gar kein Wie- senbachischcs Geschlecht und Zedler, 66. B. 641. auch nur wenige Zeilen. Wiescnberg, Wiesenburg, Wisenburg, Wizcnbcrg. Eine sehlesische Familie, aus welcher Pcregrinus von W. im Jahre 1227 das Leben des H. Heinrichs des Bärtigen zu Licgnitz in Brcslau durch 'sein eigenes ge> . rettet hat, als ihn im Bade st- ^ M tzend der pommer. Herzog Sven- topulck überfallen hat. Siebma- chcr, III. 94. N. 1. Okolski, ?. III. 1^ 302. Sinap, I. S. 1032. dessen OI«lloZo. 86. Lu- ca, cur. Denkw. 881. u. 126V. Gauhe, I. Th. 2132. König, I. 718. Zedler, 66. Bd. 644 — 46. Wiesenfeld. Joachim Friedrich Megelin, Oberstlieutenant der königlich pohlnischen Leibgarde, wurde den 22sten Oktober 1672 vom Kurs. v. Brandenburg in den Adelstand erhoben mit dem Namen M. von Wicscnfeld. Wicsenfclden. Ein ausgestorbenes Geschlecht, das ehedem in dem vormaligen frank. Rit- tercanton Orts Rhön-Werra in- corporirt war. Biedermann, R. W. Tab. 431. B. Wiescnhüter,Wicscnhüten. Eine auch zuweilen Wiesenhütten geschrieben gefundene Fami- 47 * 740 Wiesenhüter lie, die jedoch, ob sie gleich auch wie die nachfolgenden sich in d. stepermarkischen Landmannschast, welche diese Wiescnhüttcr d. 23. November im Jahre 1746 erlangten, befinden, von der nur gedachten verschied, zu seyn scheint. Aus dieser erhielt der Sohn eines reichen Kaufmanns zu Frankfurt u. Schwiegersohn d. Staats- secretärs Frciherrns von Bartenstein zu Wien um das I. 1743 die Freiherrenwürde. Zedler, 66. B. 663. Schmutz, IV. B. S. 367. Nachtrag zum genealogi- Handbuch, II. Theil. 172. i>. Nachtrag. S. 26. von M C., S. 113. Wiesenhüter von Wiesen', hüten. Der k. baierische Rath Johann Friedrich W., wurde im Jahre 1728 in den Neichsadcl- stand mit von W. erhoben, von M. E., 491. Wiesenhütten. Diese Familie stammt aus den östreichischen Staaten, wo sie die Herrschaft Ebreichsdorf besaß, auch zu d. Landstanden des Herzogthums Stcyermark gehörte. Sie bestand frühcrhin aus einigen Branchen; sie sind aber bis auf eine, welche in der Wetterau, im Rheingau, u. bei Frankfurt am Main pos- sessionirt ist, ausgestorbcn. Wörtlich mitgetheilt erhalten von einem verehrten Familiengliede dieses Geschlechts. Wiesensteig. Ein schlesisches Geschlecht. Sinap, II. S. 1112. Zedler, 66. B. 667. Wiesenthal. Eine schlesische im 17ten Jahrhundert vorkommende Familie. Sinap, II. S. 1112. Zedler, 66. B. 682. Wiesner. dviescnthall. Der fürstlich auersbergische Rentmeistcr Mart. Wiesner, wurde mit dem Pra- dicat von W. zu Laybach unter dem 31sten December des Jahrs 1694 von dem Fürsten v. Au- ersberg in den Adelst, erhoben. dviesonthau, Wiesenbau, Wisenthau. Eine frank., im Nittercanton Gebürg begüterte,- auch rhcinländische schon im I. 1299 vorkommende Familie, die mit Ernst von W., dem letzten der Hauptlinie, im Jahre 1613 ausstarb. Ihrgleichnam.Stammhaus gieng dem bamberget Lehnhof zur Lehn. Biedermann» G. Tab. 269 — 63. V. Hattstcin, 11. 667— 66. Zedler, 66. B. 682. und f. Falkcnstcins Schwabach. 26. und 79. Salver, S. 233. 363. 404. 442. 499. Bürgermeisters Grafen- und Ritters. 223. König, III. S. 199. 229. 630. Hönns coburgische Hist. II. 38. Wiesor. Caspar W., Zkegel- Manipulations - Entrepreneur in Theresienstadt, wurde im Jahre 1784 mit Edler von nobilitirt. von M. E., 491. rviesiolowst'i. Andr. W., wurde im Jahre 1780 galizischer Graf, von M. E., 37. Lviesner von Wiesenbcrg. Elias W. von W., wurde den lllcn September im I. 1649 in den alten böhmischen Ritter- stand erhoben. Lvicsncr v. Wicsengvund. Johann Ferdinand W. von W., wurde den 20sten August im I. 1669 in den böhmischen Nitter- stanb, und den 23sten Juni im Wiesselt - Jahre 1664 in den alten böhm. Nitterstand erhoben. IVicssclt. Die Wittwe des quitt, churhannövcrischcn Haupt- manns W. H. Eh. v. W. geb. Freiin von Podewils, erhielt d. 17ten März im Jahre 1773 v. K. Joseph II. ein Adelsdiplom. R. von Lang, Suppb. 151. Messer von Wisenhofen. Urban W. , Anwald und Land- gerichtsschrciber zu Tauffers in Tprol, wurde im Jahre 1715 in den Rcichsadclstand mit von W. erhoben, von M. E., S. 491. Wiessner von Ä.erche»n schwnng. 1) Der Nathsmann zu Ollmütz, Augustin Joseph W., wurde im Jahre 1760 mit von L. geadelt, von M. O., 237. — 2) Franz Ignatz W>, Nathsmann und Stadtanwald zu Hradisch, wurde im Jahre 1777 mit von L. nobilitirt. v. M. E., 491. Messnick, Wiesnic, Wicsch^ nick, Wieznickl). Eins der ältesten böhmischen, theils adli- chen, theils freiherrlichen, theils gräflichen Geschlechter, das im Jahre 1403 schon bekannt war, und aus dem Wenzel Rudolph W. den 22sten Januar im I. 1658 böhmischer Freiherr, Franz Bernhard aber am Ivtcn Juli 1697 Graf wurde. Balbin, 8tam- nmt. ?. III. Nedels sehcnsw. Prag. 122. Ganhe, I. 2133. und folg., wo er ihn Wicsnich, u. II. Th. 1290., wo er Wiesch- nick schreibt. Zedlcr, 56. 590. und folg. Wietcvsheim, Mttersheim, Weitershcim. Eine ursprünglich elsaßische Familie, die sich Wilcmder. 741 zu K. Rudolph II. Zeiten im Schaumburgischen ausgebreitet u. ihren Adel erneuert bekommen hat. Zuerst kommt Johann von W. im Jahre 1523 als Probst zu Selz vor. Bucelin, (lermau. sacr. II. Th. 273. Beckmanns anhaltische Hist. 1. Th. 1035—. 42. Gauhe, I. Th. 2151. Zedlcr, 67. B. 1821. Mgesrode de Grabowe. Ein holsteinisches Geschlecht, davon nur ein Siegel von 1311 in dem Archiv von Kopenhagen, kennt von Mcding, III. N. 940. Mk. Der Hauptmann Carl Rudolph und sein Bruder Johann Joachim W., Herzogs, mc- klenb. schwerinischer Hofrath, w. im Jahre 1764 nobilitirt. von M. E., 491. Mklmsky. Ein schlesisches Geschlecht, das im 15. und 16. Jahrhundert vorkommt. Sinap, I. 1033. Zedler, 56. B. 663. Wikyrs. Ein schlesisch. Geschlecht, das im I. 1503 vorkommt. Sinap, I. 1033. Zed- ler, 56. B. 664. Wilnmowski Frhr. von Skockzow. Johann Leopold von W., Freiherr v. S., wurde den 2ten September im Jahre 1733 als böhmischer Frcih. prä- sentirt. Wilandev v. L.a>idsburg. Die 6 Brüder, der Hauptmann Johann Paul, der Oberlieuten. Franz Joseph und die Untcrlicu- tcnants Joseph, Carl Georg u. Jgnaz Johann, wurden im I. 1790 mit von L. geadelt, v. M. E., 479. und O., 285. 742 Wilandesdorf — Wildberg. Wilandesdorf. Ein 1220 vorkommendes meißnisches Geschlecht, das wahrscheinlich aus? gcstorbcn ist. Schöttgens diplomatische Nachlese, l. Th. 291. Horns Lipl. zu Hani'. ill. N. 64. p. 346. Zedler, 66. Bd. 664. Wilbrechtrode. Ein fulda- ischcr Adel zu Brachfeld, der jedoch nur in dem Jahre 1310, 1341, 1346 und in der Mitte des I6tcn Jahrhund, vorkommt. König, I. Th. 1066. Zedler. 66. Th. 763. Schannat, ful- daischcr Lehnhof. 131. V.-Mc- ding, III. N. 961. Wilczeck, Wclczeck, Welseck, Wclseeg, Wclseke, Wely- eck. l) Ein ursprüngl. pohl- uischcs Geschlecht, das sich in Pommern, Schlesien und Böhmen verbreitet hat. Aus ihm kommen Einige schon im Jahre 1221 als Grafen vor. Nicolaus war im Jahre 1239 Woiwode zu Sendvmir u. das ganze Geschlecht besaß die Standesherrsch. Losslau in Schlesien, und ist theils freiherrlich , theils gräflich. Johann von W., wurde den 8. November im Jahre 1666 böhmischer Freiherr, der Feldmarschall Heinrich Wilhelm Freiherr von W. aber im Jahre 1713, (nach dem genealogischen Taschenbuch der "Grafen von 1826, S. 138. im I. 1714) Reichsund 1729 bvhm. Graf. Okolski, I. 410. 496. II. 216. Sinap, 169. II. 272. Paprocii, dpea. Norav. p. 228. Siebmacher, I. 29. Gauhe, I. 2134. Henel, dile.siogi'. reuov. E. 8. 636. Zedler,"66. B. 669—677. M- gornein. geueal. llaneld. I. Th> 900. von M. E., 37. — 2) Matthias W. erhielt durch ein Diplom cle clato Berlin d. 10. October 1769 die Erneuerung u. Bestätigung seines Adelstandes. Er besaß späterhin die freie Minderherrschaft Loslau in Schlesien. Unterm 29sten März 1787, w, er nebst seiner Ehegcnossin Dorothea von Kuffka in den preußischen Freiherrcnstand erhoben. Wild. Der kaiserliche General W., wurde v. K. Karl VI. geadelt. Gauhe, II. 2136. Zedler , 66. B. 633. Wildau. Andreas W., w. den 6ten März im Jahre 1661 in den böhmischen Adelstand erhoben. Wildau von Kündeuwiese. Eine schlesische, im Teschnischen seßhafte Familie, die im Jahre 1723 vorkommt. Sinap, II. S. 1112. Zedler, 66. L. 699. Wildbcrg, Wildburg, Wilt- bcrg. 1) Ein uraltes gräfliches Geschlecht in Franken, das aber mit Conrad von W. im Jahre 1299 schon ausgestorben ist. V. Falkenstein, EvU. clchl. Anllg. blorclg. p. 48. Hönns coburgi- sche Hist. I. S. 103. 266. II. Th. 23. und 33. Pfefsingcrs Hist. des Hauses Braunschweig. I. 789. Zedler, 66. Bd. 760. Gauhe, 1. 2136. Salver, S. 224. — 2) Ein rheinländisches Geschlecht, dessen Stammsitz gleiches Namens aus dem Hunds- rück im Walde Sahn, zwischen Crcutznach und Simmcrn gelegen ist, davon eine Branche im Jahre 1604 ausstarb. Der erste in diesem Geschlecht kommt im Wildburg Jahre 1266 vor. Humbracht, Tab. 74. und 76. Von Hatt- stein, I. 667 — 62. Zcdler, 66. B. 761. Gauhe, l. 2136. — 3) In Schlesien, Holstein und Mcklenburg sind ehed. auch Wild- berge gewesen, davon die letztem beiden Linien im 17ten Jahrh., die ersteren aber noch eher erloschen sind. Zedlcr, 66. B. S. 762. Gauhe, I. 2136. Sinap, 1. 1034. II. 1116. — 4) Si- gismuud Adam W., Rittmeister des preuß. von Bellingisch. Husaren-Regiments, wurde wegen seines im Gefecht bei Gabel bewiesenen Muthes am 9. August im Jahre 1773 vom König von Preußen geadelt. Wildburg. 1) Jvh. Paul von W., Bergwerks- Inhaber zu Nagyag, wurde im Jahre 1769 Reichsritter mit Edler von. von M. E., 224. — 2) Rirter, die in Steycrmark die Herrschast Pfannberg besaßen, und im I. 1770 die Landmannschaft erhielten. Schmutz, IV. 360. — 3) Der Truchscß und Hauptgewerke einiger Goldgruben in Siebenbürgen , Philipp Rcichsrittcr v. W., wurde im Jahre 1806 Freiherr. von M. E., 114. Wildburgstetten, Wilburg) ftettcn. Truchsesse, ein ausge- storbeucs Geschlecht in Franken, aus dem Raban der 46ste Fürst- Bischof von Eichstadt ?c. war. Von Falkenstein, docl. eliplom. llntig. bilorclg. zz. 234. Biedermanns Fürsten. 13. Zedler, 66. B. 667. und f. Wilde, Wilden. Eine alte meißnische Familie, die im I. 1396 zuerst vorkommt. König, Wildenbruch. 743 I. Theil. 967. und 1036-42- III. 668. Gauhe, I. 2136. Zed- ler, 66. B. 763 — 66. Wildeck, Wuldt, u. Tünch- sess von W. Ein elsaßischer u. baicrischer Adel, der im Jahre 1320 auch schon in d. Schweiz vorkam. Zedler, 66. Bd. 774. Salver, 620. 631. Sicbmacher, II. Th. 64. N. 6. Wildeck gen. Seyffert. Der Beinamen S. ist nur ein inen oder acheetivum, weiches in den altern Zeiten die v. W. nicht geführt haben. Wilden. Ein schon zu Anfang des 16ten Jahrhund, erloschenes meklenburgischcs Gcschl. Von Meding, I. N. 966. Wildenauzu Crocbliy. Eine baierische, aus Seeland durch die Fluth vertriebene Familie, aus welcher Johann van W., gen. Kastner auf Schürnjtz seinen Adel den 6ten November 1683 vom K. Leopold bestätigt, u. d. Großvater Franz Kaspar, obcrpsälzi- schcr Landsaß, von dem Churs. Karl Albert den Isten März im Jahre 1736 den Freiherrenstand erhielt. R. von Lang, 268. Wildenberg und Schoen neckh. Ein uraltes stiftsfähiges Geschlecht in Bqicrn, auch Ebran von W. genannt. Hund, II. B. 64 — 69. Sicbmacher, I. Th. 78. N.6. Gauhe, I. 1198. Zedler, 66. B. 808. Wildeichruch. Friedr. Wilhelm W., Fähndrich beim Isten Bataillon der preußischen Garde, natürlicher Sohn des Marggrc» fen Heinr. Friedrich von Brandenburg-Schwebt, wurde am 12. Januar im Jahre 1776 in den 744 Wildenfclss — Wildenstein. Preußischen Adelstand erhoben; ferner Ludwig und Bianca W., natürliche Kinder des bei Saalfeld gebliebenen Prinzen Ludw. von Preußen, am 4. April im I. 1810. rvildenfelss.^ Eine der ältesten , schon 1119 vorkommenden baicrischcn, fränkischen, besonders meißnischen Familien, deren gleichnamiger Stammsitz und Herrschaft an der Mulde gelegen, u. nach ihrem im Jahre 1693 (v. Meding, II. N. 972 sagt 1600) ^ mit Anarch Friedrichs Tode erfolgten Abgange an die Grafen von Solms gekommen. Döder- Ileins historische Nachr. von den von Calatin. 198. Zedlcr, 66. B. 816 —13. Löbers Hist. v. 'Nonneburg, 1110 — 37. M, Eh. C. K. Hist. der Herrschaft Wil- denfcls und der davon benannten Herren, Mscpt. Spencr, Hist. Irisign. p. 634. Knauts kroclr. IVIIsn. 290. Gauhe, I. 2137. Siebmacher, I. Th. 31. N. 6. II. Th. 26. N. 7. König, 1. 887. 891. II. 6. u. 477. III. 110. 707. 710. 1211. Pe- ckenstein, 'llreati-. 8axc>n. I. T. 321. und f. Schöttgens diplomatische Nachlese, d, H. v. O. III. Th. 468. 473. V. Th. 89. 109. X. 199. Wig. Hund, I. 371. IVildenheit. Truchscsse zu W., eine nicdcisächsische u. sach- sencoburgischc Familie. Hönns co- burg. Gesch. II. Th. 313. u. f. Zedler, 66. B. 820. Ivildcnsee. Eigcntl. Wallersee und nur corrupt Wilden- see, ein ehedem zwischen der Saale und dem Harz, da wo die Eibe mit der Mulde sich vereinigt, auf einem Schlosse wohnende Familie. Von d. Schlosse sind noch Rudera zu sehen. En- zels altmärk. Chronik, 27. Zedlcr, 66. Bd. 823. Sie hatten seit dem 12tcn und folg. Jahr> hundert bedeutende Besitzungen in Stcyermark. Einige Zeit hindurch und zwar um das Jahr 1470 nannten sie sich von Su- neck, nachher aber wieder von W. Die Familie wurde d. 13. März im Jahre 1649 in den Freiherren-, und den 23sten November im I. 1673 in d. Gra- fenst. erhoben. Schmutz, IV. S. 660. u. f. wildcitstein, Wlldenstam. 1) Ein altes adliches, nachher freiherrliches und später, im I. 1678 zum Theil gräfliches Geschlecht, das in Baiern, Oestreich, Pfalz, Schlesien, Franken, Stcyermark, in den Rheinländer!, auch Braunschweig ?c. seßhaft gewesen und zum Theil noch ist. Es begleitet seit dem Jahre 1717 das Erblandkämme« reramt in Stcyermark. Bucelin, (7amm- lung. — 2) Carl Christoph v. W., wurde im Jahre 1720 den 6tcn August böhmischer Freiherr, von M. E., 114. — 3) Der Major Johann Christoph v. W., wurde im Jahre 1728 böhmischer Ritter, und prasentirt den litten Mai 1729. von M. E., 224. — 4) Der k. k. Hauptmann Martin Joseph W. , w. den 6ten Juni im Jahre 1817 als Freiherr immatriculirt. R. v. Lang, Suppl. 80. Lvildcilwartt, Ivildenü wartcr. Diese haben ihren Namen von der am Chiembsec gelegenen, ihnen vormals gehörigen Herrschaft dieses Namens. Friedrich von W. kommt im Jahre 1166 auf dem Turnier zu Zürich vor. Der letzte dieses Namens starb im Jahre 1492, und liegt zu Schcpern begraben. W. Hund, I. Th. 370. und folg. Siebma- chcr, II. 69. N. 13. IVildgrafon. Ein sehr altes gräfliches Haus, welches bedeutende Güter, dies und jenseits der Saar im Ardenncr Walde besitzt. Der erste Wildgraf, Dieterich, war ein Sohn Otto des. Gr. zu Wittelsbach in Baicrn. Dieses Geschlecht wurde im l4ten Jahrhundert mit den Nheingrafen durch Vermahlung verwandt, worauf es sich Wild- und Nheingrafen v. Daun schrieb. Mehrere seiner Linien sind aus- gcstorben, als die kyrburgische im Jahre 1683, die fürstliche im Jahre 1738 und folg. Jmhof, I^otit. Im>z. Ittb. V. c. 3. I?. 397. Hübner, I. Th. Tab. 261. II. Tab. 468 — 463. Pfef- singers Mcrkw. des 16. Jahrh. Spener, Op. Iwralcl. sl?. I. p. 306. Zedler, 66. B. S. 927 — 940. ^IlAomein. genealoA. llanclli. I. Th. 903—6. Siebmacher, 1.14. N. 8. C. I. Kremer, Geschichte d. wild- u. rheinzräfl. Hauses, aus Urkunden, II. Bd. Manheim, 1769. k. 2 Rhlr. Ivildhaus. Diese besaßen die gleichnamige Herrschaft u. mehrere Güter in Steyermark. Die letzte ihres Geschlechts, Margm retha, war mit Casp. von Nvi gendorf vermahlt, an welchen d. Wappen der von W. übcrgieng. Schmutz, IV. 362. Ivlldlilgvinttuev. Eine östreichische Familie, die 1362 und 1420 vorkommt. Prcvenhuebers ^nnal. stiren«. 419. Zedler, 66. B. 913. rvildon. Diese besaßen die gleichnamige Herrschaft u. Schloß in Steyermark, nebst mehreren Herrschaften und Gütern. Sie kommen zwischen 1120 u. 1314, wo der letzte ihres Stammes Ulrich starb, vor. Schmutz, IV. 366. Ivildprechtrodti, Lvilds prcchterode, Lvildprechtros dc. Ein altes hennebcrgisch. Geschlecht, das im 10tcn Jahrhun- 746 Wildlingen dert vorkommt. Wcinrichs hen- nebcrgische Kirchen- und Schu- lenst. S. 37. 107. Zedler, 66. B. 919. Brückner, III. Th.lv. St. S. 99. Wilduugeu, Wildiugeu. Eine ursprünglich hessische Familie, die auch in dem ehemaligen fränkischen Riltercant. Rhön und Werra,- im Fuldaisch., Mei- uungischen, Eisenachischen und Baierischen Besitzungen hatte, u. zum Theil noch hat, auch freiherrlich ist. Bis zum I. 1610 bekleideten sie das Erbtruchsessen- amt in Hessen, womit Burchard W. bestehen war. Dieser starb ohne mannl. Nachkommen. Bürgermeisters Grafen- u.N.Saal. S. 73. Zedler, 66. Bd. 913. Biedermann, R. u. W. I. Ver- zeichniß. Neues geneal. Handb. 1777. 172—74. und 1778. S. 226. und folg. Siebmacher hat 2 Wappen von diesem Geschl., das eine im I. Th. 140. N. 10. ist das, was auch Tyroff, I. B. 73. hat, und Siebenkeeß, I. Th. 73. beschreibt das andere im I. Th. 134. N. 4. ist von dem erstem verschieden, und hat die 2 Hackmesser im Schilde, die an der erstem Stelle auf d. Helm stehen. R. von Lang, Suppl. S. 80. Wilfersdorfer. Ein mit Max. Freiherrn von W. im I. 1697 ausgcstorbenes steyer. ritterliches Geschlecht, das mehrere Herrschaften in Steyermark besaß. Schmutz, IV. 366. u. f. Siebmachcr, IV. Theil. S. 16. N. 9. Wilhelm von -Helmburg. Johann W., Hofsecretär der k. — Wilke. k. Hofkammer, wurde im Jahre 1817 mit v. H. nvbilitirt. von M. O., 286. Wilhelm von Wilhelmis. Die Brüder W., wurden 1709 mit von W. nvbilitirt. v. M. E., 491. Wilhelmsdorf, Wilherms- dorf. Ein fränkisches, schon im Jahre 1666 mit Wolf von W. ausgestorbencs Geschl., das zuerst 1124 vorkommt, u. dessen Stammsitz gleiches Namens in dem baireuthischen Amte Neustadt Emskirchcn gelegen ist. I. Ch. Wibels hist. Beschr. v. W. Nürnberg, 1742. 3. Seite 20. Zedler, 66. B. 1696—98. Gau- he, II. 1292. Biedermann, A. Tab. 262 — 64. Siebmacher, II. 72. N. 1. Will)elmsperg. Ein stey- erisches, im Jahre 1108 vorkommendes Geschlecht. Preven- huebcrs elrunal. Lt^i-ens. )?ag. 364. Zedler, 66. B. 1699. Wilhelms? v. Willenstcin. Der Obcrstwachtmcister Carl W,, wurde im Jahre 1791 geadelt, von M. E., 491. Wilimorvsky vonLuchten- burg. Adam W., Registrator und Expcditor der böhm. Kammerbuchhaltung , wurde am 4ten Juli im Jahre 1733 in d. böhmischen Adelstand mit v. L. erhoben. von M. E., 492. Wilkail. Eine schlesische Familie, daraus einer schon im I. 1334 als Domherr vorkommt. Sinap, I. 1034. Zedler, 56. B. 1663. Wilke. Ein altes sachsisches, braunschweigisches und schwarz- burgisches Geschlecht, aus dem Will schon einer im Jahre 1266 Land- voigt im Lande zu Göttingen gewesen ist. Spangenbergs manns- feldische Chronik, dap.269. Dessen Avelssp. II. Th. 710. König, I. Th. 166. III. S. 1181. 1182. 1184. Gauhe, I. Tbeil. 2139. Zedler, 66. Bd. 1663. I. Ch. Cirschkans, Entw. eines hist. chron. Verzeichn, des hohen Hauses S. albert. Linie. Hof- Kriegs- n. Civil-Staat, II. Th. 238. Dresdner polit. Anzeigen. 1763. N. 29. Art. 6. V. Uech- tritz, Geschlechtserz. I. Th. Taf. 18. Dessen diplomat. Nachr. v. 1663—1786., aus d. wolkrams- hauss- dreitzisch-ammcihayn,» und torgauischen Kirchenb. II. Th. 161 —67. Will. Der Prafect im F. Aschaffenburg, wurde den 24sten August im Jahre 1814 als Ritter des Civil-Verdienstordens d. baierischcn Krone nominirt, und den 12ten März 1319 immatri- culirt. N. von Lang, Supplem. 161. Willamowitz. Den 3 Gebrüdern Hugo Fricdr. Erdmann, Heinrich Ottocar Hans Theodor Erdmann u. Arnold Eugen Theodor Heinrich Tello von Willa- mowitz, Schwesterenkcl des Feldmarschalls v. Möllendorf, wurde sul> clalo Berlin, den 4. Mai 1816 die Erlaubniß ertheilt, sich W. v. Möllendorf zu nennen, auch 4ue beiden Wappen vereinigt führen zu dürfen. Willaume von Willaum» schein. Der Oberlicuten. Franz W., wurde im Jahre 1319 mit von W. nobilitirt. von M. E., 492. Willich. 747 Willemer. Johann Jacob W., ehemaliger frankfurter Senator, wurde wegen seiner Anhänglichkeit an Oestreich im I. 1816 geadelt, von M. O., S. 286. willcnbevger von Willen» berg. Bartholomäus und Joachim, wurden wegen ihrer Ver» dienste vom K. Rudolph II. im Jahre 1609 in den Adelst, erhoben, u. steht der Auszug aus ihren Adclsbriefcn in Zedler, 67. Bd. 121. und folg. Der letzte Stammhalter, Samuel Friedrich von W., ein berühmter Rechts» lehrcr zu Frankfurt an d. Oder, und zuletzt Jnspector des Gym- nasii auch Lehrer d. Rechte und Geschichte zu Danzig, starb im Jahre 1748. Es ist sonderbar, daß kein biographischer juristisch. Schriftsteller dessen Adel erwähnt. Sinap, II. 1113. Vl-mogr. I. 963. II. 112. 369. 8.1-r/Wi!- IsnIrsrZ, Ichlz. sing. 6s chrr. nl- timi Asntis suas; in Prälat. Zedler, 67. B. 121 — 30. Willenson. Ein ursprüngl. englisches Geschlecht, das aber lange schon in der Grafschaft Mark und Westphalen begütert ist. N. gen. Handb. 1777. 369. u. 1778. 407. Willer. Ein schlefisches, bc» sonders im Breslauischen seßhaftes Geschlecht. Hencl, 8IIesioAl-. 756. Sinap, II. 1114. Zedler, 67. B. 204. Willich. Der O. A. Rath, nachheriger Vicepräses des chur-c braunschweigisch-lüneburgisch. O. A. G. zu Celle, Georg Will). Willich, wurde mit seiner ehcli» gen Descendenz vom K. Franz 748 Williez I. am Listen März 1766 in d. Neichsadelstand erhoben. Verz. der in den churhannover. Landen public. St. V. C. N. 42. Won Meding,III. N 962. Siebmacher, Suppl. XI. Tab. 17. N. 11. Lüderscns Samml. Ty- roff, II. Tab. 136. N. 2. Williez. Eine Ursprung!, los thringische Familie, die jetzt auch im Baierischen lebt, und aus welcher der k. baier. Major Johann Baptist den 7tcn September 1790 ein Freiherrendipl. erhielt. N. von Lang, 269. Willmannsdorf. Ein altes baierischcs Geschlecht, das v. den Willinsdorf und Willmarsdorf ganz verschieden ist, und schon 1166 auf dem Turnier zu Zürich vorkam. Gauhe, II. Th. 1292. u. f. Willmar von Wildcnberg. Der Platz-Major zu Brunn, Joseph W., wurde im Jahre 1769 mit von W. geadelt, von M. E., 492. Willmersdorf. Ein brans dcnburgisches Geschlecht, das v. dem erloschenen auch fränkischen Geschlecht Wilhclmsdorf verschieden ist. Es ist bei den hohen Stiftern zu Halberstadt, Brandenburg u. in dem Johanniter- ordcn aufgcschworen. Th. PH v. Hagen, historisch, genealog. Beschreib. derer von Willmarsdorf. Berlin, 1766. 4. Zedler, 66. Bd. 1698. 67. Bd. 331. Von Meding, I. N. 967. Willmovski o. Wilcmovss ki. Eine freiherrliche Familie im F. Teschcn in Schlesien, die dahin aus Pohlen gekommen. FrüW-lschke. her, ehe sie d. gleichnamige Rittergut W. an sich gebracht hatten, hießen sie Skoczowsky. Okols- ki, D. II. p>. 114. Siebmacher, I. Theil. 76. Sinap, II. 1114. Gauhe, I. 2140. Zedler, 67. B. 304. und f. Willinsdorff, Witteinsdorf. Ein pommerisches, preußisches u. schlesisches Geschlecht, das seit dem Jahre 1647 vorkommt. Sinap, I. 1034. 'Gauhe, II. S. 1293. Zedler, 67. B. 79. Siebmacher, III. Th. 166. N. 8. Willnau, (Wilnowe). Eine im Nassau-Usingischen seßhafte gräfliche Familie, daraus auch schon in der letzten Halste des 13tcn Jahrhunderts Einige als Domherren an der Mcttopoli- tankirche zu Mainz vorkommen. Zedler, 57. Th. 334. Salver, 224. 229. 230. Siebmacher, II. Th. 7. N. 8. Meusels Beitr. zur Erweiter, der Geschichtsk. II. Th. N. 6. Wilmanns von Wildem krön. Der Oberst Georg W., wurde im Jahre 1822 mit von W. geadelt, von M. E., 492. Wilmerstorf. Ein ausgestorbenes uckermarkisches Geschl., das nach d. Jahre 1375 zwei Rittersitze in dem gleichnamigen in der Uckcrmark gelegenen Orte gehabt hat. Grundmanns ucker- märk. Adelshist. 66. Zedler, 67. B. 313. u. f. Wilschke. Ein adliches Geschlecht in Schlesien. Rüdiger v. Wilschke, welcher im 14. Jahrhundert als Hofmarschall d. Hers zogin Agnes zu Schweidnitz vorkommt, soll nicht zu diesem Geschlecht, sondern zu d. v. Wild- Wilster Winancko. 749 bcrg gehören, und sich blos auf Welschke geschrieben haben. Si- nap, I. 1034. . Wilster. Eine sachsische Familie, aus welcher der k. pohl- nische u. chursachsische Generalmajor Johann von W. v. 1736 — 46 bekannt ist. Genealogisch. Archiv. 1736. 676. Gcneal. historische Nachr. III. B. S. 366. VII. Bd. 284. VIII. Bd. 228. Zedler, 67. B. 362. wilstock. Eine uckermarki- sche Familie. Grundmanns Vers, einer uckermark. Adelsb. rvilthcimb u. Tootting. Der Führungscommissar Johann Wolfgang Leopold von W. und T., erhielt im Jahre 1718 die Bestätigung des Reichsadels, im Jahre 1733 den bühm. Adel, und der Oberstwachtmcister Johann Joseph W. u. T., wurde im Jahre 1768 Ritter, v. M. E., 224. u. 492. Ivimmer. 1) Diese Ritter erhielten am 23sten November im Jahre 1746 die steyer. Landmannschaft. Schmutz, IV. S. 368. — 2) Der Rechtsbcflis- sene Leopold W. , wurde im I. 1746 nobilitirt. von M. C., S. 492. — 3) Der Oberstlieutenant ?c., Jacob von W. , wurde wegen besorgter Armee-Verpflegung im Jahre 1801 in d. erb- landischen, und in demselben I. auch in den Reichspanner- und Frciherrenstand erhoben, von M. O., 94. — 4) Franz Anton W., inneröstreichischer Gubernial- Se- crctär, wurde im Jahre 1806 nobilitirt. von M. E., 492. — 6) Franz W., Obcrverpflegs- Verwalter, wurde im I. 1813 mit Edler von nobilitirt. v. M. E.,.492. V IVimmer von Wnpach. Johann Baptist W., Hofkammerrath w>, wurde im Jahre 1716 Reichsritter mit Edler Herr von E. von M. E., 224. rvinunev von ivimmer-! seid. Der Hauptmann Peter, wurde im Jahre 1773 mit von W. geadelt, von M. E., 492. IVnnmcr von Wimmerss borg. Ein schlcsischcs Geschlecht, das erst in dem 18ten Jahrhundert bekannt ist. Sinap, II. S. 1116. Zedler, 67. 377. rvimmersberg. 1) Anton Sebastian von W., wurde den 31stcn Mai im Jahre 1704 in den böhmischen Mittelstand erhoben. — 2) Die Brüder Anton Joseph, Joh. Christoph, LazarMichael u. Emanuel Ferdinand, w. im I. 1761 Freiherren, von M. O., S. 94. IVtinpfcn. Ein aus Elsaß nach T. wanderndes, jetzt in Böhmen, Oestreich und Steycr- mark begütertes Haus, d. durch den Freiherrn Carl Franz Eduard im Jahre 1797 rcichsgrafl. wurde, und wegen seiner Güter in Steyermark den 27stcn April im Jahre 1819 die steyer. Landmannschaft erhielt. Allgemein» jzenealogisclies Han8I>. I. P'Ii. 906. Schmutz, IV. 363. Neues genealogisches Handbuch, 1777. 369. 1778. 408. Schvnfelds Adelsschcm. I. 236. v. M. E., S. 37. rvlttCttcko, ZVynanck'e V. iVcrttcirsteiir. Eine schlesische Ritterstands - Familie, die im Neißischen und Schweidnitzischen 750 Wincler Windisch. noch im löten Jahrhundert begütert war. Stanislaus W. v. W., wurde den Lösten Januar im Jahre 1554, nach Andern im Jahre 1564 in den böhmischen Adelstand erhoben. Sinap, II. Theil. 1115. Gauhe, II. 1293. Sicbmacher, V. 70. N. 7. rvmcler. Ein schlesisch. Ge- schlecht. Zedler, 67. Bd. S. 482. iVmcler. Ein altes seit d. Jahre 1340 vorkommendes, und 1551 mit Wilhelm v. W. aus- gesiorbcncs östreichisches Geschl. Zedler, 57. B. 481. IVinclev v. Ivinckelsberg. Johann Michael Adam W., der Obcrcinnehmer zu Rothenmann in Obcrsteyermark, wurde im Jahre 1738 mit von W. nobi- litirt. von M. E., 493. rvincler von Lviucklern. Wilhelm Friedrich W., Doctor der Rechte, wurde im I. 1720 mit Edler von W. Ritter, von M. E., 225. wincop. Der Hauptmann Ernst W., wurde im I. 1717 Neichsfreiherr. von M. E., S. 114. Ivindbergen, Vogcdig- inunne, Vodiemnnne, Voig- dlmann. Eine alte dithmar- sche sehr bedeutende Familie, aus welcher die von Neventlau und Walstorper ihren Ursprung erhalten haben. Mcthens Beschr. des Landes Dithmars. 23. und 67. Zedler, 57. Bd. S. 656 — 63. IVindcn. Ein mit Wenzel von W. im Jahre 1491 ausge- storbencs steyerischcs Geschlecht, ^ das zwischen 1367 und d. genannten I. vorkommt.. Schmutz, IV. 369. König, 1. T. S. 216. ' Zedler , 67. B. 691. Ivindeilttu. Diese besaßen im 15ten Jahrhundert die gleichnamige Herrschaft in Steyer- mark. Schmutz, IV. S. 369. u. folg. IViilderer. Eine zu Anfang des 15ten Jahrhunderts abgestorbene oberösireichische alte Familie, deren gleichnam. Stammschloß im Marchlande auf einem hohen Felsen liegt. Durch die letzte an Colomann von Erien- thal vcrheirathcte Tochter kamen deren Güter auf diesen. Bon Hvheneck, I. Th. 436. Gauhe, II. Th. 1293. und f. Ivindfurth. M. s. im I. Theil S. 392. u. füge hier hin- zu, daß dieses frank. Geschlecht zum Theil auch grast, sey. Zedler, IX. B. S. 2193. und 57. B. 696. U?lttdheim. Eine frankische Familie, deren Burg bei Bam- berg lag, und daraus Ludwig v. W. Bischof zu Vamberg dem Kloster Ebcrach sein gleichnamiges Dorf und Schloß schenkte. Vielleicht sind aus diesem Geschlechte die beiden bekannten Gelehrten, Christian Ernst u. Franz Heinrich Friedrich von W. zu Helmstädt u. Göttingen? Grop- pius, Colloot. Lei'iph. Wir- ceh. p. 139. Zedler, 57. B. 708. und f. IVindisch. 1) Ein oberpfal- zisches, den 2ten März im I. 1300 vom K. Albrecht I. in den Adelstand erhobenes Geschlecht. Zedler, 57. B. 714 — 18., aus d. Mscpt. Abstammung d. freien Windischgraetz — Winkel 76i Neichsritter von W., so dermalen in der Oderpfalz seßhaft. — 2) Johann Göttlich W., Staabs- Capitain des v. Ploetzschen Infanterie- Regiments, wurde d. 10. Juli 1769 in den preuß. Adelstand erhoben. rvindischgracy. Diese kom- men zuerst im I4ten Jahrhund, als Adliche vor, wurden aber bald darauf Besitzer der Herr« schaften Thal, Waldstcin rc. zu Anfang des 16ten Jahrhunderts Ritter und Mitglieder der steye- rischen Landmannschaft, dann im Jahre 1657 Freiherren, 1682 Grasen, endlich durch den Grafen Alfred von W. den 24. Mai 1804 Reichsfürstcn mit d. Uebcr- gang auf den Erstgebornen, erhielten auch die Erhebung der Rcichsherrschaft Eglofs zu einem Reichsfürstenthum, im I. 1822 aber die Ausdehnung des Für- stcnstandes auf die Nachkommen jenes Fürsten-Wurde-Erwerbers und seines Bruders. Sie stammen von M. Ulrich vom Kärn- then aus dem Geschlechte der Grafen von Weimar ab. Das Erblandstallmcisteramt in Stcyer- mark haben sie seit dem Jahre 1566. Bucelin, (-errn. 8tsm- rnat. ?. III. IV. 255. Imdok, IVotit. ?rc>o. Imp. 1?. VIII. c:ap. 12. Prevenhuebers ^nnal. rens. p>c»A. 250 — 56. Spencr, Hist. insiA. jz. 568. lad. 25. Hübncr, III. Th. Tab. 723 — 26. König, III. Th. 611. Sicb- macher, I. Th. 20. N. 6. Biedermanns Grafen, 1. Th. 141. und folg. Pfefsi'ngers Geschichte des Hauses Braunschweig'. III. Th. 126. 143. und f. Dessen Mcrkw. des 17. Jahrhunderts, 260. Gauhe, II. 1294 — 96. Seifcrts adliche E. und Kinder. Zedler, 67. B. 720—732. V. Wurmbrand, dolleot. Zizn. Inst. s>. 74. 239. 298. ^IIZ. Zeneal. Humid. I. 'Id. 412. und 907. von M. E., S. 6. Masch, S. 182. Schmutz, IV. 372. und folg. Von Schvnfeld, Adels- schem. I. Th. 41 — 43. Goth. gcneal. Hofkalcnder. 1826. 153. Hochgrafl. Windischgratz- vettlng. Stammverwandtschaft, 4 Bogen in F. ohne Angabe des Verfassers, Orts und Jahrs, mit einer in Kupfer gestochenen und mit 64 kleinen Wappen versehenen Ahnentafel. Hartmanns Sammlung. Von Medinq, II. N. 977. lviudolt, Winolt, W)?n- nold. Ein altes, schon im I. 1410 vorkommendes Geschlecht, das einige zum hessischen, andere zum hannoverischen Adel rechnen. Estors Ahncnpr. 398. Spener, Nist, insign. lad. 20. Siebmacher, I. Th. 135. N. 11. V. Meding, II. N. 977. Schan- nat, Llient. k'ulst. 181. tvindrich v. Windberg. Franz^ Joseph Thaddaus W., churpsalzischer Rath ?c., wurde im Jahre 1792 geadelt mit Edler von W. v. M. O., 286. Vvlngersky. Der Freiherr Carl Gabriel W., wurde im I. 1714 böhmischer Graf, von M. E., 37. Vviukel aus dem. Eine in Meißen, Anhaltischen, Fränkischen und Magdeburgischen begüterte Familie, die von d. von Grossig herstammt. Karl von 752 Winkelburg Winkelmann. Grossig ließ diesen Namen fahren und nannte sich zuerst aus dem Winkel, welches zu Anfang des I4ten Jahrhunderts geschah. Ihre 2 Hauptlinien sind die Wettin- und die Schierauische, und ihr Wappen ist mit dem der v. Koehlcr übereinstimmend. Gau- hc, I. 2140 — 42. Zcdlcr, 67. Th. 840—46. Biedermanns N. n. W. Tab. 166. N. 16. 167. 268. Siebmacher, I. Th. 169. N. 6. Veckmanns A. H. VII. Th. 298. Königs gencal. hist. Beschreib, der von Winkel, lol. 4 Bogen. Tyroff, I. B. 103. Siebenkeeß, I. Th. 103. Winkelburg, Winklburg. Der Hauptmann Friedrich von W., wurde den 12ten Juli 1718 böhmischer Ritter, von M. E., 224. Winkelhausen. Eine adl., sreiherrliche und gräfliche Familie in der Pfalz, die mit dem. Gr. Carl Franz ausgestorben ist. Da Anna Maria Freifrau von W. sich mit dem Freiherrn von Loe zu Wissen vermahlte, und ein Familien-Pactum dahin errichtet wurde, daß deren Descendenz den Namen und Wappen dieser Grafen annehmen sollte, wenn deren mannlicher Stamm anssterbcn würde, so nahmen bei deren erfolgtem Aussterbcn diese Freiherren den Namen Gr. von W. an. Robcns, II. 38 — 43. Gauhe, I. Th. 2143. Zcdlcr, 67. B. 460. Siebmacher, II. Th. 120. N. 12. Winkel!)ofen. 1) Ein sehr altes tyrolcr adliches, jetzt frei- herrliches Geschlecht, das sich als die Ungarn Deutschland verwüsteten, nach Augsburg gewendet, und sich daselbst bis 1023 aufgehalten hat. Nachher hat Ernst von W. das glcichnam. Stammschloß auf den Alpen wieder aufgebaut. Der erste Freih. kommt im Jahre 1707 vor. Bucelin, Stemmat. u. III. Brandis, ty- roler Ehrenkr. Allgem. histor. Lexik. I V. Th. Gauhe, I. Th. 2142. Sinap, II. 1116. Zed- ler, 67. Bd. 461 — 63. — 2) Eine schlesische Familie, die im Fürstenthum Oppeln seßhaft ist, wo ihr Stammhaus Rogau gelegen. Sinap, II. 1116. Gauhe, I. Th. 2142. Winkclhofenzu Bngloess, Rrakoffel von seidenstem. Franz Joachim W., erhielt vom K. Karl VI. den 20sten Juni 1717 ein Freiherren-Diplom. 31. von Lang, S. 269. v. M. E., 114. Winkclhofcr v. Winckels- burg. Matthias W., Feldar- tillerie-Stückhauptmann, wurde im Jahre 1761 mit v. W. geadelt. von M. O., 286. Winkelmann. 1) Ein ursprünglich gcldernsches Geschl., das zuerst im Jahre 1396 vorkommt, und aus dem Einige sich nach Deutschland wendeten: so war einer Abt in Fulda, auch im Mainzischen, Hohenlohischen und Mciningischen hielten sich mehrere aus. Allgem. historisch. Lexik. Gauhe, I. 2143. Zcdlcr 67. Bd. 464 — 66. — 2) Eine voigtlandische und sächsische Familie, die seit 1630 vorkommt. Gauhe und Zedler, a. a. Orte. König, II. 600. und 2186. — 3) Johann Winkelmann ward v. Winkhler Winkler. 763 Kaiser Ferdinand I. im Jahre 1668 unter dem Namen v. Ha- senthal geadelt, und mit einem Wappen und Kleinod begnadigt. Dieser Adel wurde vom Kaiser Nudolpl) II. cle clato Prag den 22sten September 1600, auch auf dessen Brüder und Vettern Wolffen, auch die Winckelmanne genannt, cxtcndirt. Wolss Winkelmann von Hascnthal u. seine Brüder Christian, Wolss Ernst und Friedrich, erhielten v. Kais. Ferdinand II. sud cl. Wien, d. I2tcn Mai im I. 162Z enriKr- inativnem nodilitatis, auch die Erlaubniß, sich von dem ihnen gehörenden Ritterguts Mechlich- grün, die Winkelmanne zu Mecb- lichgrün zu nennen u. zu schreiben. Des Namens v. Hascnthal ist in diesem neuern Adelsdiplom nicht gedacht, er scheint also aufgegeben zu seyn. König, II. 600. und 1186. Gauhe, I. 2143. Zcdler, 67. Bd. 466. Freih. von Wolframitz, Zusätze und Nachtrage zu v. Medings Nachr. von adlichen Wappen. B. 3. N. 32. 33. u. andern Nachrichten aus vidimirten Abschriften des Adelsdiploms. — 4) Christian Friedrich W. , Rittmeister des Wintcrfeld'schen Regiments, wurde am I4tcn Januar 1721 in den preußischen Adelst, erhoben. — 6) Christian Ludwig W., Kriegs- und Doma- nen-Kammerdirector in Pommern, erhielt vom K. Friedrich Will), von Preußen den 12ten December 1786 ein Adclsdiplom. — 6) Joh. Michael Joseph Franz W., erhielt susi clato Berlin d. rr. Band. 13ten November 1782 d. preußischen Adelstand. winkhler. Philipp Carl W., Hofrath und Oberamtmann zn Baldern, erhielt vom K. Joseph II. den 17tcn Mai 1773 ein Adelsdiplom. R. von Lang, S. 694. winkl. Eine östreich. frei- herrliche Familie, daraus einer im Jahre 1380 als Bischof in Passau verstorben ist. Gauhe,!. 2142. Zedlcr, 67. B. 481. winklcr, winckler. ^Dieses Namens giebt es unter dein Adel auch viele, obgleich Gauhe nur eine einzige Familie in seinem Adelslcxikon hat, und von Meding in seinen 3 Theilen nicht ein einziges Wappen beschreibt, des Siebmacher Werk hingegen deren 10 verschiedene, (ein bürgerliches mitgerechnet), in seinen 6 Theilen, und noch 4 in den Supplementen geliefert hat, als 2 verschiedene meißnische, I. Theil. 161. N. 14. III. Th. 138. N. 6. zwei östreichische M. Th. 69. N. 4. V. Th. 47. N. 6. ein stcyermarkischcs, V. Th. 68. N. 4. ein Bieberachifches V. Theil. 278. N. 6. ein augsburg. Pa- trizicr-W. II. 163. N. 12., ein nürnbergischcs Patrizier-W., II. Th. 163. N. 7. und ein (geadeltes) nach d. Vaterland nicht genanntes, in dem Supplemcnt- bande aber noch 4 geliefert hat. Siebenkecß I. Bd. 169. — 2) Die in Steyermark besaßen die Herrschaften Hainfeld u. Thann, kommen zwischen 1322 u. 1661 vor, wo verletzte, Wilhelm, am 2ten November starb, und die 48 754 Winkler a. D. Herrschaft Hainfeld an die von Zwickl übcrgieng, da die letzte dieses Namens in der 2. Ehe einen aus diesem Geschlechte ge- heirathet hatte. Bucclin, Lei- inan. 8t«zinmat. p. III. jz. 266. Biedermanns Grafen, I. Theil. Tab. 132. Zedler, 67. Bd. S. 481. Schmutz, IV. 374. Siebmacher, V. Th. 68. N. 4. — 3) Ein frankisches frciherrliches Geschlecht. Allgcm. hist. Lexik. Zedler, 67. B. 481. — 4) Ein Adclsdiplom erhielt Georg Wink- lcr im Jahre 1660, u. der Bürgermeister in Leipzig u. Appcl- lationsgerichtsrath zu Drestcn, erhielt den 6ten April im Jahre 1781 diesen Adel bestätigt. R. von Lang, 696. — 6) Ein schlcsischcs Geschlecht, aus dem Johann W. im I. 1692 vorkommt, der Franziskaner gewesen, und nachher aber zur protestantischen Kirche übergegangen war. Sinap. Gauhe, h Th. 2142. Zedler, 67. B. 482. u. 626. — 6) Die preußisch. Ca- pitaine, Gebrüder Friedrich, Jo-i hann Aloys Winklcr zu Neiße, sind vom K. von Preußen im September 1824 in den Adelst, erhoben worden. wiukler auf Doebliy u. Sturz. Eine meißnische Familie. Siebmachcr, III. Th. 138. N. 6. Siebenkeeß, I. Bd. S. 169. lvinkler von Doelitz. Georg W. und dessen Sohne Beneblet, Andreas Heinrich und Paul, wurden unter dem Namen Winkler von Dölitz v. K. Ferdinand II!. den 26. November im I. 1660 geadelt. Demi — Winkler v. S. Carl Gottfried W. erneuerte u. bestätigte König Friedrich II. v. Preußen den Adel am 30. April 1766. IVinklev von Hahuefeld. Eine sächsische.Familie. König, I. Th. 24. 391. 400. 791. 1088. II. 1091. III. 277. Zedler, 67. B. 482. rvinkler von Heinfeld. Eine fränkische Familie. Biedermann, G. Taf. 166. Siebenkeeß, I. B. 169. winklev v. Mohrenfels. Eine fränkische, im ehemaligen Rittercanton Altmühl und Vtci- gcrwald begüterte Familie, aus der schon im Jahre 1166 Utz, (Ulrich) von W. den sogenannten Edelmannshof ohnwcitForch- hcim besaß. Biedermann, A. Tab. 161—66. und N. S. 13. Siebmacher, II. Th. 163. N. 7. III. Supplcm. Tafel 17. Siebenkeeß, I. B. 169—173. Gauhe, I. 2142. N. genealogisches Handbuch , 1777. S. 174 — 76. 1778.228— 30. winkler zu Platsch. Siebenkeeß gedenkt im I. B. 169. mit Bezug auf Leupold, I. Th. 282. blos einer 1761 mit Ferdinand Enzcnberg vermählten Wittwe, Ursula von W. und d. Wappens der Familie, wie es beim Siebmacher, VIII. Suppl. 30. Tafel, und beim Tyroff, I. Theil auf der Zlsten Ausgabe steht. Wiukler v. Solnnt;. Ein altes thüringisches Geschl. Biedermanns A. Taf. 92. Sieb- machcr, I. Theil. 161. N. 14. Siebenkeeß, I. B. 169. Winkler — Winnighusen. wiuklor v. Stcruholmb. Bernhard W., Ncctor des briegi- schcn Gymnasiums, wurde ini Jahre 1735 in den böhmischen Adelstand erhoben, und den 22. Juni d. Jahres prasentirt. von M. E., 493. Minklcr zu Steyev. Eine fränkische, im ehemaligen Nittcr- canton Altmühl begüterte, aber langst ausgestorbene Familie. Biedermann, A. T. 191. Siebmacher, III. Th. 59. N. 3. Sie- benkecß, I. B. 169. wiilklcr von Streitforth. Von diesen haben blos die Wappen Siebmacher, II. Supplcm. 32. Th. VII. Supplem. 17 Taf. und Tyroff, I. Th. 31. Tafel. Siebenkecß, I. B. 169. sagt v. ihnen und von noch 7 andern Familien, die d. Namen Winkler geführt, daß er zur Zeit von allen diesen keine weitere Nachricht gefunden habe. U?iiikler zu rvlukcl. Bie- berachische Edelleute. Stellmacher, V. Th. 278. Taf. N. 6. Siebenkecß, a. a. O. rvinkler vou VUinkclstcin. 1) Oestreichcr, davon ein Poet, Matthias, im Jahre 1620, und ein Hauptmann desselben Namens im Jahre 1578 vorkommt. Prcvcnhücber, ^nnal. Ht^re««. 296. Zedler, 57. B. 695. Gau- he, I. S. 2142. — 2) Martin W., erster Physicus zu Jmispruck, wurde im Jahre 1776 mit von W. nobilitirt. von M. E., S. 493. winkler vou Miitkleru. Job. Anton W., fürstl. schwar- zenbcrgischer Eisenobcrverwcser in Steycrmark, wurde im I. 1766 mit Edler von W. Ritter, von M. O., 153. wittklcvii. Eine steyermarki- sche Familie, die aber daselbst wohl ausgestorbcn, wie dieses zu vermuthen, weil Schmutz,IV. 375. nur den als Schriftsteller bekannten Dechant Johann Baptist von W. anführt. Wiiiklcrsberg. Der k. k. Rath Anton W., wurde den 7. Marz im Jahre 1721 böhmischer alter Ritter, von M. E., 225. IViilklhofer vou Donnu? fcld. Lorcnz W., Oberlieuten. und Cascriien-Vcrwaltcr zu Ebers» dorf nächst Wien, wurde im I. 1797 mit von D. geadelt, von M. O., 286. Winucuberg, rviuuciu bürg, Iviuueberg, rviueü berg, IVuuuinberg. Ein langst ausgestorbenes altes niederrheini- schcs und frankisches adlichcs, u. zum Theil frciherrliches Geschl. Es kommen schon Glieder dieses Geschlechts im Jahre 924 auf dem Turnier zu Rothenburg und 1557 als Freiherren vor. Dödcrlcins Nachr. von d. M. v. Calatin. 256. Biedermanns Grafen, I. Th. Tab. 102. und 177. Pastorius, 603. Zedler, 57. B. 847. u. f. Hartmanns Samml. winuighuseu, Weuighu- son. Ein hannövcrisches und braunschweigischcs Geschl., das von dem in dem Amte Kalen- berg gelegenen gleichnam. Dorfe seinen Namen führt. Zuerst kommt in einer beim Zedler stehenden Urkunde vom Jahre 1256 ein Cvnrad von W. vor. Zedler, 48 * 766 Winnungen Winter. 57. B. 337. Lüdcrsens Sammlung. Wlinluitgen. Ein im Für- stenthum Halberstadt, auch im Hessischen begütertes und seßhaftes Geschlecht. Herr von Lün- zcl verwcißt auf die in N. 169. des Reichsanzeigers von 1801. S. 2276. rücksichtlich der in N. 127. desselben Anzeigers gethane Anfrage über dieses Geschlecht auf d.v. Boineburg. Erbbegräbniß und auf die Ahnentafel der von Boineburg, die in den Stiftern Fulda, Worms, Halberstadt u. Kempten eingereicht worden sind. Won Hattstcin, III. Th. 651. U?i»s, auch rvinsen. 1) Ein altes pommcrischcs Geschl., aus dem die Brüder, beide II. der Rechte, Georg und Niclas im Jahre 1631 von dem Kais. Ferdinand II. ihren alten Adel bestätigt, und sogleich die Co- mitiv, am Isten Juni desselben Jahres auch ein Frciherrcndi- plom erhielten. Micräl, ^utig. pomoo. paZ. 387. Zedler, 67. Band, 860. Gauhc, It. Th. 1296. — 2) Das lüneburgischc adliche Patriziergeschlccht scheint ' von den vorgenannten verschieden zu seyn. Büttner, N. iu.iu.iu. Lüdersens Samml. rvtnshaim. Diese erhielten vom K. Rudolph II. den 6ten December im Jahre 1681 ein Adelsdiplom. rvinter. 1) Dieses Namens giebt es auch sehr viele Familien, denn es kommen derselben in nachbenannten Landen vor: a) In der Mark Brandend., wo ein Ast der pommerisch. Linie im Anfang des I6ten Jahrhunderts geblüht hat, und wo sich besonders im Jahre 1407 ein Henning v. W. befand. Ans geli, märkische Chronik. Zedler, 67. B. 960. und f. 6) Im Fuldaischcn, s. Winter zu Kirchheim. c) Im Hessischen, wo ein Ges schlecht ohne Beinamen, aus d. einer, (Philipp W.) im I. 1701 auch fuldaischcr Vasall war, u. eins mit d. Beinamen zu Fronkirchen vorkommt, s. W. zu Frvnkirchen. Zedler, 67. Band. 961. Schannat, fuld. Lehnhof, 181. Siebmacher, I. Th. 137. N. 7. Won Meding, 11t. N. 963. ct) In Pommern, wohin sie aus Preußen gekommen, u. aus dem einer im Jahre 1611 Bürgermeister zu Treptow gewesen ist. Micräl, altes Pommerland, IV. 49. Gauhe, I. Th. 2143. Zedler, 67. B. 960. o) Am Rhein, die W. von Güldcnborn, Bromstkirchcn, He- dcshcim, Rudershcim, s. d. Ars tikel. Zedler, a. a. O. k) In Schlesien die v. Sternfeld s. d. Art. Zedler, 57. Bd. 961. g) In Stcyermark, wo sie Wiedcrdries zu^ besaßen. Schmutz. IV. Th. 370. 2) Ohne Beinamen. а) Johann Franz W., Bergrath, Bcrgrichter und Oberbergamts- Director in Steyerm., w. wegen 60jähriger Dienstjahre im Jahre 1797 mit Edler von geadelt. von M. O., 286. б) Der k. baierische Hofrath und Leibchirurg, wurde den 19. Mai im Jahre 1808 als Ritter Winter des Civil-Verdienstordens der b. Krone nominirt, und den Lösten Juni 1813 immatriculirt. R. v. Lang, 696. c) Der königlich baier. Kapellmeister und Ritter des Civ. Verdienstordens der baicr. Krone, wurde den LLsten März im I. 1814 nominirt, und den 30sten Juni 1814 immatriculirt. R. v. Lang, 696. 3) Mit Beinamen. Wiutcr zu Bromstt'irchen. Ein rheinländisches Geschlecht. Von Hattstcin, 1. 667. Wiutcr auf Ettcukofen. Diese erhielten im Jahre 1663 einen Adclsbricf, und der Rittmeister Ferdinand Maria W. v. Ch. Karl Theodor zu Pfalzbai- crn ein Bestätigungs- und Rit- tcrdiplom. R. v. Lang, S. 696. Winter zu Froakivchcu. Auch ein hessisches Geschecht, d. vielleicht mit den W. zu Kirch- hcim eines Stammes ist. Zcd- ler, an dem vorhin angef. Orte. Winter von Güldcnborn. Eine rheinländ. Familie. Sieb- machcr, IV. Th. 196. N. 2. u. V. 126. N. 1. Zedler, 67. 961. Winterv. ^edcshcinl. Eine rheinl. Familie. Sicbmachcr, II. 10. N. 2. Zedler, 57. B. 961. Winter zu Rirchheim. Ein fuldaisches Geschlecht, von dem ich mit Herrn v. Mcding noch sagen muß, daß wir nicht entscheiden können, ob diese W. v. K. mit den von Kirchheim, (m. s. im I. Band, S. 659.) eines Stammes sind. Schannat, ful- daischcr Lehnhof. 181. Sicbmacher, I. Th. 137. N. 7. Von Meding, III. N. 953. - Winterfeld. 757 Winter von Rudcshcun. Eine rheinländischc Familie, wovon einer im Jahre 1393 Domherr an der Metropolitankirche zu Mainz gewesen ist. Zedler, 19. B. 2444. und 57. Bd. S. 961. Winter von Stcrnfeld. Freiherren, die nach Einigen aus Pommern, nach Andern aus d. Mark Brandenburg stammen ; es behauptet aber Gauhe, daß schon im Jahre 4666 Heinrich W., Freiherr von St. der Stammvater aller W. gewesen sey. Si- nap, II. 483. Luca, schlesische Chronik, 1423.1429.1738. Gau- he, I. Th. 2144. Winter von Winterstein. Im Zedler kann von diesem Geschlecht nur einer, Hans von Winterstein, aber nicht angegeben werden, zu welchem Geschl. oder Linie er gehört. Zedler, 67. B. 962. Winterbach-Schauenburg. Das alte rothcnburgische Raths- geschlccht bekam im Jahre 1600 einen Wappenbrief, u. d. Bürgermeister Johann Bernhard erhielt vom K. Leopold den 13ten Januar im Jahre 1695 einen Adclsbricf mit Zugabe des Namens Schauenburg, eines ihm verwandten, und 1594 ausgc- storbenen elsaßischen adlichcn Geschlechts, das sich Schaucnburg- Winterbach geschrieben. R. von Lang, 597. Siebmacher, V. Th. 243. N. 10. Wiutcrfeld. Eine sehr alte adliche, theils sreiherrl., theils grafliche Familie, die sich ausser in Dänemark und in d. Nhein- landen, wo sie vom K- Karx 768 Wintert Wintertau. VI. am Lösten September 1719h in den Grafenstand erbobcn w., noch in nachbenanntcn deutschen Landen verbreitet hat, nämlich: 1) In der Mark Brandenburg, wohin sie mit andern Geschlechtern um das Jahr 927, unter K. Heinrich d. Vogler, nach d. daraus vertriebenen Wenden, gekommen, und die ehedem ihr «Stammhaus gleiches Namens in der Altmark hatten, das sie aber schon im Jahre 1313 nicht mehr besaßen. Aus ihr erhielt Helmut!) Otto, Obcrhofmarschall, Ritter des Danebrog-Ordens a. Lösten Mai im Jahre 1671 den dänischen Freiherrenstand. Er starb ohne männliche Erben und ist das Wappen in die Familie der Grafen Holt' übergegangen, von welcher ein Zweig Namen und Wappen dem scinigcn hinzugefügt hat. Dänisches Adels? lexikon, 1. Th. 244. u. II. Th. 366. Bucclin, darin. saor. ot prost Siebmacher, I.N. 7. 177. Angeli, märkische Chronik, 39. Grundmanns uckermark. Adelsh. 27 — 267. vielfältig. Enzels alt- märkische Chronik. S. 66. Gau- he, 1. 2144. Zedler, 67. Bd. 979. und folg. — 2) In Holstein, wo sie auch im 17. Jahrhundert bekannt waren, woraus sich Anna Dorothea v. W. Mit dem H. Ludwig Carl Franzha- gcn von Holstein am 29. December 1705 vermählte. Hüb- uer, I. Th. Taf. 219. Zedler, 67. Bd. 982. — 3) In Pommern. Gegen Ausgang des 12. Jahrhunderts verbreitete sich d. Geschlecht zu Zeiten Casimirs daselbst. Siebmacher, V. Theil. 163. N. 3. Micräl, Pommerl. B. III. 212. VI. 386. Fittig.' ?om. 643. Gauhe, I. >2145. Zedler, 67. B. 931. — 4) In Preußen, wo sie in der Istcn Hälfte des 17tcn Jahrhunderts ansessig waren. Zedler, 67. B. 932. — 5) In Schlesien, wo sie im F. Crossen zu Anfang deS löten Jahrhunderts ansessig waren. Lucä, ftblesische Curios. 1183. Gauhe, I. 2146. u. f. Sinap, 1. 1036. II. 1116. He- nel, Zilesiogr. C. 7. S. 748. Zedler, 67. Bd. 981. Man s. noch vom ganzen Geschl. Pauli, I. Th. 133 — 208. Klüver, S. 668. Gauhe, I. 2144. II. S. 1297. louolnrni Winterl'olclil ?arpangenbergs mansfeld. Chron. Siebmacher, I. 17. N. 8. Lüdersens Samml. Büntingsbraun- schweigische Chronik. I. Theil, S. 36. winzingerode, Wiutzke- rode, Viutzkerode. Eine sehr alte eichsfeldische und braunschw. Familie, aus der Heinrich von W. im I. 1430 Hauptmann in Erfurt war. Gauhe, I. 2146. König, III. 219. 1184. 1186. Spangenbergs Chron. Theodor von Steinmetz, Ursprung des Römers Ußlar ?c. hat eine Stammtafel d. Geschlechts. Lüdersens Samml. Sagittar, gleich. Hist. 2088. Hönns coburg. Historie. II. Th. 169. Mußbard, brcm. und verden. Ritters. 126. Zedler, 67. Bd. 1039. Wolfs Ur- kundenbuch und Abh. über den eichsfeldischen Adel. 21. Sieo- macher, I. Th. 181. N. 12. wiplar, wyplar, wipps ler. Eine sehr alte vberschlesi- sche Familie, die im I. 1409 ,c. vorkommt. Sinap, I. 1036. II. 1116. Gauhe, I. Th. 2146. Zedler, 67. B. 1048. wiplar v. u. z. Uschiy. Der Landrechtsbeisitzer, Franz Carl W. von und zu U. zu Op- pcln und Ratibor, wurde im Jahre 1730 böhmischer Freiherr, und ist wahrscheinlich aus obigem Geschlechte, von M. E>, S. 114. - wipperman,!. Unter diesem Namen führen zwar Nach- bcnannte ein adlichcs Geschlecht unter dem braunschwcig. Adel auf, nach sichern Nachr. aber " lebt zwar eine Familie dieses Na« 760 Wippra — Wische mens jetzt im Braunschweigischen, aber ohne Adel, u. gehört wahrscheinlich zu der, welche durch Kricgsdrangsale gesunken, ihren Adel niedergelegt, u. sich nachher zuerst in Pommern niedergelassen hat. Bucelin, II. 46. Zedler, 67. B. 1096. Siebmacher, I. Th. Seite 136. N. 16. Lüdersens Samml. wippra, wipra, wipe- va, wippera, wippere, wipfcre. Ein langst ausgestor- Ibcnes Geschlecht, dem ehed. die Grafschaft dieses Namens in Thüringen gehörte, nach ihrem Absterben aber im Jahre 1440 an die Edlen Herren von Querfurt gekommen ist. Sie kommen im Jahre 1147 zuerst vor. Adels sachsische Alterth., 661. Schame- lii Bcschr. des K. Roßlebcn, S. 49. Zedler, 67. B. 1062. und folg. Hoppenrod, 104. Wirbst)?, Wirsewinsky, Wirbiskp. Ein schlesisches Ge-> schlecht. Sinap, 1. 1036. Sieb-' wacher, V. Th. 76. N. 3. Wirker von Wo.ckcrfcld. Der Unterlieutenant Matthias W., wurde im Jahre 1806 mit von W. nobilitirt. von M. E., S. 493. Wirncburg. Ein altes eidliches und zum Theil gräfliches Geschlecht, das dadurch, daß es sich zwei Mal mit Grafinnen v. Solms und Gr. von Falkenstein vermahlte, das Schloß Falkcn- stein u. mehrere Güter erlangte. Zeibichs genealog. Tab. d. graflichen Hauses zu Solms, 2. u. 14. Zedler, 67. B. 1086. wirsberg, Wirschberg, Würsberg, Wierssberg. Das gleichnamige Stammschloß dieses uralten adlichcn frankischen Geschlechts liegt 2 Stunden von Ciilmbach, seine andern Besitzungen lagen im Kanton Gebürg. Friedrich von W., wurde im I. 1668 Bischof v. Würzburg, u. mit Philipp Christoph von W. ist am 13ten Januar im Jahre 1637 dieses Geschlecht erloschen. Hönns cvburgischc Hist. II. Th. 97. Bon Hattstcin, III./Sup- plcm. 161. Biedermann, G. Tab. 381 — 84. Dessen Fürstens. 12. und 64. Salver, S. 399. 440. 460. 462. 479. 497. Siebma- chcr, 1. Th. 104. N. 1. Zedler, 67. B. 1087 — 89. Beschreib, des Klosters Himmelskron. (1739. 4.) 20. Wirschick. Caspar W., w. den 17ten April im Jahre 1649 in den böhmischen Adelstand erhoben. Wirth. Die Brüder Michael Gottfried und Georg Friedrich W., wurden im Jahre 1710 in den Reichsadelstand erhoben, v. M. E., 493. Wirth von Weydenberg. Der Rittmeister Johann Georg von W., wurde im Jahre 1740 Rcichsritter mit Edler von W. von M. E., 226. wisch v. der Wisch. Eine von der gräflichen Familie von W. in der Gr. Zütphen verschiedene adliche Familie im Herz. Holstein, die mit d. von Pog- wisch und von Wolff einerlei Ursprung und Wappen.hat, und kommt zuerst Günzel v. d. W. im Jahre 1606 vor, der von Pvhlen in der Schlacht von Le- bus erschlagen wurde. B. Me- Wisch - Witgenstein. 761 ding, 1. Th. N. 968. Gauhe, 1. 2147. Wisch voil dem Wisch. Ein bremisches und braunschwei- gisches Geschlecht, das von den von Nicndorff, (Nindorp) abstammen soll, und im I. 1248 schon in der brcm. Ritterschaft vorkommt, aber im 17ten Jahrhundert ausgestorben ist. Angeli, holsteinische Adelschr. 93 — 96. Spangcnbergs Adclssp. II. Th. Gauhe, I. 2143. Mußhard, bremischer und verden. Ritters. S. 89. und an mehreren Stellen, auch im Supplem. 3. Zedler, 67. Bd. 1263 — 67. Von Me- ding, 1. N. 969. Lüdcrsens Sammlung. wischttig. Adam Ladislaus W., wurde den 19tcn März im Jahre 1649 in den böhm. Frei- hcrrenst. erhoben. Wisend, Wisent. Ein östreichisches Geschlecht, aus d. Joachim W. im Jahre 1669 als ein Landcsmitglied aufgenommen wurde. Von Hoheneck, I. 266. Zedler, 67. B. 1273. Siebmacher, V. Th. 47. N. 6. wiseneder von Wicsem seid. Julius Franz W., landschaftlicher Kriegssecretar in Krain, und sein Bruder Joseph Anton, Schloßhauptmann in der ?. k. Favorite, wurde im Jahre 1737 mit Edler v. W. geadelt, von M. O., 286. wiser, wicsev. Eine erst östreichische, dann pfalzische Familie , welche im Jahre 1699 in den Adelstand erhoben worden ist. Im Jahre 1577 hat Kaiser Rudolph diesen Adel bestätigt u. das Wappen verbessert. Gottfried von W., pfälz. Geheimer - Rath, wurde vom K. Leopold im Jahre 1699 in den Frciher- renstand, Franz Melchior v. W. aber von demselben Kaiser am 26stcn Juli im Jahre 1792 in den Grascnstand erhoben. Gauhe, l. 2148. und folg. Zedler, 67. Bd. 1274—77. R. v. L., Supplem. 29. Siebmacher, III. Theil. 63. N. 6. V. 68. N. 6. wo aber zwei verschiedene Wappen stehen. wiser von Wiseilhofcil. Urban W., Landgerichtsschreibcr zu Taufers in Tyrol, wurde im Jahre 1716 mit von W. nobi- litirt. von M. E., 493. wissilgcr. Der Hofkastner, Franz Taver W., erhielt v. Eh. Maximil. Joseph III. den I4ten December 1779 ein Adelsdiplom. N. von Lang, 698. wisser von Aichberg. Georg W., wurde im Jahre 1716 in den Rcichsadclstand mit von A. erhoben, v. M. E., 493. wissinainl. August Friedr. Hcrrmann W., Besitzer der Rittergüter Morrin, Putzernin, in Pommern, späterhin Domprobst des Stifts zu Cvllberg, wurde den 27 April im I. 1787 in d. preußischen Adelstand erhoben. wissmiler. Joseph Carl W., Proviantverwalter in O. Ocstr., wurde im Jahre 1762 nobilitirt. von M. E., 493. witeck von Salzberg. Der Salzlieferant Joseph W. in Böhmen , wurde im Jahre 1746 mit von S. nobilitirt. von M. E., 494. Wltgcilsteiit. Die oben S. 372. bei Sayn stehende Behaup- 762 Witha Witte. tung, daß auch die Grafen von Spanhcim und Witgcnstcin von einem Stammvater abstammten, ist unrichtig. Denn der daselbst aufgeführte Friedrich Graf von Nassau war der Stammvater d. Grasen von Sayn, welchen Ort dieser Graf im Sten Jahrhundert baute. Der letzte der Grafen v. S,, Heinrich II. starb im Jahre 1246 ohne Erben; seine Schwester Adelheit, mit Gr. Johann von Spanheim vermahlt, brachte diesem dessen Besitzungen zu. Ein Abkömmling dieser Vermahlten, Salentin, der im I. 1366 ?c. lebte, vermählte sich mit Elisabeth von Witgcnstcin, des letztern Grafen Friedrichs von W. Tochter. Nach dem Erloschen einer ältern Linie erwarb im I. 1606 die Jüngere beide Grafschaften und theilte sich im I. 1607 in 3 Linien: 1) in die zu Berleburg, welche aus einem fürstlichen und zwei graflichen Zweigen besteht. 2) In die zu Witgcnstein - Sayn und 3) in die zu S. Witgenstein 5 Hohen- stcin. Die erstere erhielt im I. 17S2, die-zweite bald darauf die Reichsfürstenwürde. Uebrigens ist noch zu bemerken, daß K. Karl der Große, als er die Grenze um Battenberg regulirte, den alten Grafen von Witgenstein auf die Grenze setzte, und ihm B. gab, daher sich die Gr. v. W. um das Jahr 1277 auch Gr. von W. und B. nannten. Zed? ler, 67. B. 1882. u. f. Wcnks hessische Landesgcsch. III. Theil. S. 91 — 132. Goth. Hofkal., 1826. 133. Siebmacher, 1. Th. 16. N. 9. VI. Th. 10. N. 3. Hübner, II. Theil. Tab. 332 — 88. Vvitha v. Aerzorvi. Nicl. Alisch von Z., wurde den 12ten Juni im Jahre 1646 in d. böhmischen Freiherren stand erhoben. Witsche v. Weeschey. Der Hauptmann Christian Heinrich W., wurde im Jahre 1780 mit von W. geadelt, von M. E., 494. witstenckcn. Ein sehr altes märkisches Geschlecht, von dem sich Einige im Jahre 927 schon in K. Heinrichs Armee befanden, als er Brandenburg eroberte. Enzcls altmärkische Chronik. 66. Zedler, 67. Bd. S. 1680. witstock. Ein ausgestorbcncs uckermarktsches Geschlecht, ans dem einer Wedige von W. auf seinem Gut dieses Namens im Jahre 1376 gewohnt hat. Grundmanns Vers, einer uckermarkisch. Adelshist. 66. Zedler, 57. Bd. 1600. witstruck. Ein in d. Grafschaft Rupin seßhaftes Gcschl., das noch im Jahre 1726 zu Cantow lebte. Dietrich, histor. Nachr. von den Gr. zu Lindvw und Nupin, 16. Zedler, 67. B. 1600. Witte. 1) Der Ahnherr dieses, noch im Königteiche Ham nover blühenden adlichen Geschlechts, war der hannoverische Geheimerath und Vicckanzler Otto Johann von Witte, rvelcher kurz vor seinem, den Uten Oc- tobcr im Jahre 1677 erfolgten Tode in den Reichsadclst. war erhoben worden. Spickers Beschreibung der Stadt Hannover, Mitten — Wittenburg. 763 495. Manecke, biograph. Skizzen ?c. 42. — 2) Der Rittmeister ciuf Falkcnwalde, Ztdjntant deS Feldmarschalls, Grasen von Kalkreuth, wurde am 8. Januar im I. 1816 in den preuß. Adelstand erhoben. Witte», Wittiug, Witkc». 1) Ein rhcinlandisches, böhmisches und märkisches, freiherrli- chcs und nachher grafliches Geschlecht, aus welchem Heinrich v. W. im Jahre 1519 als Abt zu Maucrsmünster vorkommt,«, der Freiherr Rudolph Christoph im I. .1708 Neichsgraf wurde, ohne Erben im I. 1736 starb, und seinen Skiefsohn Franz Rei- irnld, Grafen von Andler zum Erben einsetzte, mit der Bedingung, Namen und Wappen der Grafen v. W. zu führen. Gau- hc. I. Theil. 2150. II. T. S. 1905. Zedler, 57. Bd. 1685. von M. E., 37. Siebmacher hat 3 ganz verschiedene Wappen v. den von W., ein bäurisches im I. Th. 99. N. 12., ein nieder- rheinisches im II. Th. 117. N. 9., und ein pommcrisches im V. Th. 168. N. 4. — 2) Ein nie- dcrsachsisches Geschlecht, das sich in Wcstphalen, Chur- u. Liefland ausgebreitet hat, und vielleicht mit dem vorgenannten Geschlechte eines Ursprungs ist. Mi- cral, VI. B. des Alten Pommer- landes. Ausg. 1631. 545. und Ausg. 1733. 283 nennt dieWit- tcn ein Geschlecht der Freien all- dvrt, und S. 387. nennt er sie ein stcttinischcs Geschlecht; Letz- ner aber rechnet sie in seiner corveyischen Chronik, 1590. Kap. 16. unter die allerältesten Geschlechter des dortigen Stifts. Siebmacher, a. a. O. Spener, 11i- storla insi^n. kneolini 8tem- mal. Zedler, 57. B. 1686. u. folg. Witteilbaah zlun Ratte» ». Turnstei» von Buchen- dach. Ein altes adlichcs schweizer Geschlecht. Nach der Reformation blieb eine Linie catholisch, lebte im Breisgau und Vorarlberg, und wurde vom K. Maximilian im Jahre 1511 in den Adelstand erhoben. Die protestantische Linie zog sich n. Bern und Leiden. Johann Sebastian, Hofkammcrrath zu Jnspruck, w. im Jahre 1615 den 17. April in den Freiherrenstand erhoben. N. von Lang, 270. Wittenberg. Eine alte nic- dcrsächsische Familie, die sich auch in Schweden und Dancm. ausgebreitet hat, wo sie auch den graflichen Charactcr hat. In Nie- dersachscn kommt sie zuerst im Jahre 1356 vor. Gauhe, II. 1293 —1301. Lüdersens Sammlung. Siebmacher, V. Th. 144. N. 5. Witteudurg. Ferd. Wilh. von W. in Kurland, wurde im Jahre 1731 vom Kais. Joseph II. zum Reichsfreihcrrn erhoben. Nach dem Altonaschen Merkur 1790, MonatDeccmbcr S. 2678. ist derselbe wegen ausgezeichneter Tapferkeit von der Kaiserin Ca- tharina von Rußland zum Ritter d. Alexander-Newsky-Ordens ernannt, in den Fürstcnstand erhoben und zum Fürsten v. Je- remetta dergestalt eingesetzt, daß die Succession auf seine mannliche Erben, oder in deren Er- 764 Wittenburg — mangclung, auf seine Brüder übergeht. Letztere, v. denen einer Lieutenant in östreich. Diensten, der andere Cornet in schwedisch. Diensten, wurden zu Grafen v. Tannen erhoben. Ivittenburg. Samuel Wilhelm und August Ludwig W., preuß. Lieuten. im Gablenzschcn Infanterie-Regiment, wurden a. 27. Deccmb. 1773 in d. preuß. Adelstand erhoben. Ivittcndorf. Einaufgcschwor- nes jülichischcs Geschlecht. No- bens, II. 262. u. f. rvittenfeld. Ein schlesischcs Geschlecht. Sinap, II. 1118. Siebmacher, V. Th. 73. Zed- ler, 67. Bd. 1809. rvittenhofcr von Mitten- bürg. Christian W., Militar- Wcrpflegsverwaltcr, wurde i. I. 1791 mit von W. nobilitirt. v. M. E., 494. IVittenhorst. Eine clevische freihcrrl. Familie, deren Stammhaus die freie Herrschaft dieses Namens nahe am Rhein gelegen ist. Adels d. und s. Alterthümer. III. Th. 776. Gauhc, I. 2161. Zedler, 67. Bd. S. 1810. Pfefsingcr, Merkwürdig?, des 17. Jahrh. 180. Siebmacher, II. Th. 116. N. 2. Ivittern, Witter, Withern, Witherda, Witterde, Wider- the, Wicerde, Withende, Wittirde, Witterne. Ein thüringisches Geschlecht, dess. Stammhaus unfehlbar das 1 Stunde v. Erfurt gelegene Dorf gleiches Namens gewesen, das aber nachher Wundcrslcben, Mühlbcrg.Dic- tcndorf, Saufeld u. a. in. O. besaß, schon 1143 vorkommt, und jetzt Wittmannsdorf. in Baicrn seßhaft ist. Gauhe, 1.2160. Gleichenstein, N. 107. Hvrschclmanns Sammlung, 73. Uechtritz, I. Th. Geschl. Erzähl. Taf. 31. Sagittar, 20. und a. vielen andern Stellen. Zedler, 67. Th. 1813—1820. Man s. jedoch oben, S. 736. bei Wider. R. von Lang, Supplem. 162. Siebmacher, I. Th. 147. N. 6. Lvittgcns von Streitten- au. Der Rittmeister Ant. W., wurde im Jahre 1780 mit von St. geadelt, von M. E., 494. rvitthcimb und Tettiilg. Johann Wvlfgang Leopold von W>, wurde den 23stcn December 1783 als böhmischer Adlicher prasentirt. IVittich von Strcitfeld. Der Gutsbesitzer Carl W. von St. in Mahren, wurde 1809 Ritter, von M. E., 226. IVittick, Witick. Ein aus- gestorbcnes lüneburgischcs Patri- zicrgcschlecht. Büttner, I>I.n. n.u. Lüdersens Samml. IVittig voil Wittigshcilil. Ein schle'sisches Geschlecht, aus dem Johann von W. als K. Maxim. I. Gehcimerrath bekannt ist. liiasc» in Istioanias. 147. Istonol, LilosivAr. 7. p. 639. Sinap, II. 1118. Zedler, 67. B. 1908. vvittmaim. Der Wirthschaftsrath Anton W>, wurde im I. 1810 mit Edler v. geadelt, von M. O., 287. Wittmamlsdorf, Ivit- inaililsdorf, Wietmaiitts- dorf. Ein im Brandcnburgi- schcn und Preußischen im 16tcn Jahrhundert schon auSgcstvrbenes Wittmar — Witzleben. 765 Geschlecht. König, II. S. 325. Zedlcr, 57. B. 1913. Ivittmar. Ein altes bremisches und braunscbwcigisches Geschlecht, das im Jahre 1416 zc. vorkommt. Mußhards brem. u. verdcn. Ritters. 98. 232. 273. 657. Lüdersens Samml. Zed- lcr, 67. B. 1663. Vvlttorp, Wittorpc, Witü torf. Eine lüncburgische und Holstein. Familie, deren Stamme gut 1 Meile von Lüneburg gelegen und von der schon 1066 einige in Lüneburg, im Holsteinischen aber im I4ten Jahrhundert vorkommen. Auch in Böhmen und in Bremen haben sie sich verbreitet. Angeli, historische Adelschronik. 239. Nebels sehcnsw. Prag. 124. Gauhe, I. Th. 2152. Pfeffingers Hist. 1. Th. 470. II. 605. III. 207. u. 465. König, I. 416. III. 678. Zedlcr, 67.'Bd. 1916 — 1936. Lüdersens Samml. Siebmachcr, III. Th. 163. N. 6. u. V. Th. 152. N. 3., wo zwei verschiedene Wappen, ein anderes unter Wiktors, und ein anderes unter Wittorp steht, beide aber als holsteinische aufgeführt werden. Nstttstadt, Wittstacdtgcn, gen. Hagenbach. Eine fränkische, im vormaligen Rittcrkan- ton Rhön-Werra begütert gewesene , aber ausgestorbcne Familie. Biedermann, N. W. Tab. 434. und O. Suppl. V. Me- ding, III. N. 966. Salver, 664. Siebmacher , II. Th. 74. N. 8. IVitzendorf. Ein lünebur- gisches, auch zur lübeckischcn Zirkelgcscllschaft gehöriges Geschl., aus dem Johann von W. vom Pabst Nicol. V. zum Rathshcrrn in Lüneburg eingesetzt wurde. Der alte Adel dieses Geschlechts w. vom K. Ferdinand III. am 6ten September 1639 von neuem bestätigt. Büttners Genealogie d. lüneburg. adl. Geschl. Siebmacher, I. Th. 173. N. 7. Gauhe, I. 2154. und f. Mußhard, brem. und vcrden. R. S. 129. Winkelmanns Oldenb. Chronik. 510. 511. 633. 646. 686. Pfef- Hist. des braunschw. lüneburgi- schen Hauses. II. Th. 8. 62. III. 473. Zedlcr, 67. B. 1992. Lüdersens Samml. ^ Wiyenstoiil, siehe Wüyen- stein. Freiherren im Herzogth. Crain, wo sie das Schloß und Herrschaft Lübeck besaßen, aus denen blos ein Schriftsteller Namens Franz und sein Bruder Johann Baptist als k. Hauptm., um das Jahr 1670 vorkommt. Valvasor, Ehre des H. Crain, VI. Bd. 369. 366. Gauhe, I. 2165. Zedler, 69. Bd. 1425. König, I. Th. 392. Witzkow, Wiykowcy, Wieg- korv. Eine alte eidliche, seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts frcihcrrliche Familie in Mähren, wo auch ihr gleichnamiges Stammschloß gelegen, u. die zuerst im Jahre 1185 vorkommt. Aus ihr war Wilhelm von W. im Jahre 1666 Bis Hof zu Olmütz. Balbin, 'lab. Stem- mal. b. II. Gauhe, I. 2128. Zedler, 67. B. 2001. Pfeifers Schaupl. des a. Adels in M. S. 196. Witzlebo», Wizeles'bcn. Eine der ältesten Familien, die schon zu K. Heinrichs des Voglers Zei- ten in Thüringen und Meißen in großem Ansehen gestanden. Das in der Oberherrschaft des F. Schwarzburg-Svndershausen unweit Arnstadt gelegene Dorf dieses Namens ist das Stammhaus dieses Geschlechts, welches Fritz von W. um das I. 1186 erbaut hat. K. Friedrich III. hat am 4ten Juli im Jahre 1471 das Wappen des Claus u. Con- rads von W. nicht nur verändert, und den Helm mit einem schwarzen gekrönten Adlerhals mit 6 Fähnlein vermehrt, sondern auch Heinrichen v. Witzleben mit seinen 2 Söhnen verstattet, sich Ritter zu schreiben, die Einkünfte vom Jungfrauen- Kloster zu Arnstadt als Aeltestcr zu genießen, und d. Krcutz tragen^ zu dürfen, wie darüber der zwischen d. Grafen v. Schwarzburg zu Arnstadt und d. v. W. errichtete, und auf dem licbcn- stciner Obern-Schlosse wenigstens noch im Jahre 1748 verwahrt, aufbewahrte Vergleich d. Mehrere besagen soll. Jetzt ist die Familie in Sachsen, Preußen u. noch im Schwarzburgischen begütert und seßhaft. Schamclii Supplem. und Anh. zu d. Historie des Benediktiner- Klosters Posau bei Zcitz, 66. und folg., wo L. (?. Haltausii Wilxlcchi- aua ex 6. Lagillarii Hist. dlicli. Nscpt. welches ein Auszug derjenigen Personen aus dies. Geschlechte ist, die Sagittar aufführt, und die in dessen gedruckten Hist. der Grafen von Gleichen. S. IS. 61. 76. 103. 116. 139. 143. 166. 169. 163. 188. 202. 245. 261. 276. 334. 336. 338. u. 370. vorkommen. Glei- chcnstein, 108., wo 6 Stammtafeln befindlich. König, I. Th. 1043.—1069. und viele einzelne Stammtafeln in allen 3 Theilen. Imliiioii Orig. 8axou. p. 709. 712. 768. Gauhe, I. S. 2166. und folg. Zedlcr, 67. B. 2006 — 2031., wo auch 2 Urkunden, (von 1384 und 1426) eingerückt sind. Schöttgens di- plomat. Nachlese, III. Th. 468. Knauls Uroclrom. Vlisu. 694. Salver, 247. In Brückncr, in allen 3 Theilen, in vielen Stelleu, indem sie im Gvthaischen vormals besonders an vielen Orten begütert waren.' Von Haustein, l. Th. 667 — 69. Biedermanns Gr., I. Th. Tab. 113. Dessen R. W. Taf. 353 — 67. Llrr. Uocleirstein, Nouinrieut. Ltoinmalis vt Iiorioris Wilxlo- Iriacü. I^ip«. 1613. 4. 3 Bogen. Von Ucchtritz, Gcschlcchtscrzahl. I. Th. 61. Taf. Dessen diplo- mat. Nachr. lll. Th. 236 — 39. aus den Kirchenbüchern zu Woll- merstedt von 1676 — 90. u. IV. Th. 84 — 89., aus den Kirchenbüchern zu Warteuburg v. 1702 — 1784. Ahnenprobe des H. Alex, von Witzlebcn im 9. 10. und Uten St. der Wochenschr. für die Noblesse. Hürschelmanns Samml. 74. Sicbmacher, 1.166. N. 3., wo nur das alte Wappen , das vermehrte hat er nicht. Mlacboivsb'p v. tvlachos witz. Ein altes abgegangenes mährenfches Geschlecht, d. 1420 zuerst vorkommt. Pfeifers Schauplatz des alt. Adels in Mähren. 220. Zcdler, 67. B. 2041. rvlaschmie. Einausgcstorbc- Wlatawsky Wocher. 767 ncs mahrensches Geschlecht. Die v. Janskvwsky, ein uraltes Her- rcnstandsgeschlecht schrieben sich auch von W. Jene kommen zuerst im Jahre 1232 vor. Pfeifer, a. a. O. 129. Zedler, 67. B. 2042. Wlatawsky, Wltawsk'p von Llkannschwerdt. Eine Ritterfamilie in Böhmen, aus der unfehlbar der Kreishauptm. Franz Ulrich W. von M. ist, welcher am löten April im I. 1716 böhmischer Ritter wurde. Redcl, a. a. O. Zedler, 67. B. 2046. von Mc E., 226. Wlk, (WIker) u. Ronech- lum)'. Ein schlesischcs abgegangenes Geschlecht, das zuerst im Jahre 1634 unter K. Ferdinand in Böhmen vorkommt. Sinap, I. Tb. 1037. II. 1118. Zedler, 67. B. 2044. Wlko.iiown. Ein böhmisches, erst im Jahre 1737 bekanntes Geschlecht. Ncdcls sehenswerth. Prag. 123. Zedler, 67. Band. 2044. Wobeck, Wopke, Waubc- cke, Woybecke, Waupke. Ein ausgcstorbencs adliches Geschlecht. Das unweit Schöningen i. Braun - schweig!scheu gelegene Dorf Wo- bcck war der Skammort dieser Familie, die im Jahre 1643 mit Valentin v. W. ausstarb. Braun- schweigischcr Anzeiger. Jahrgang 1761. 92. St. Hasset, kurze Beschreib, des F. Wolfenb. und Blankenb. II. Th. 66. Lüdersens Samml. Wobersil0w,Wopcrsch»low, Wopersnow. Eine mcklenbur- gische im Jahre 1782 ausgcstor- bene Familie, die auch im Braunschweigischen, im Hildesheimischcn und in Pommern begütert war. Pfcfsingers Hist. des braunschw. lüneburgischcn Hauses. Micral, 646. UI. 276. 286. V. West- phalen, in irion. inecl. ch. IV. 'chab. 20. N. 86. Siebmachcr, V. Th. 168. N. 10. Gauhcns I. Th. 2167. Zedler, 68. Bd. 3. Lüdersens Sammlung. Von Meding, II!. N. 967. Wobcsev, Wobbescv, Wob- ser. Ein ursprünglich pvmmeri- sches sehr altes, nachher auch schlesischcs Geschlecht. Es kommt schon im Jahre 1270 vor. Gau- he, I. Th. 2168. Siebmacher, V. Ich. 72. u. 168. N. 6. Hart- knochs Preußen, lol. 331. Sinap, II. 1118. König, I. Th. 688. T. III. 666. Micral, B. VI. 383. Grundmanns uckermar- kische Adelshist. 303. Zedler, 68. B. 3. IVobiteczk)?. Eine freiherrliche Familie in Böhmen, die im Jahre 1480. vorkommt. Gauhe, I. Th. 2168. Zedler, 68. Bd. 6. Balbin, tab. stemirint. U. II. vvocbnu. Ein thüringisches Geschlecht, das langst ausgcstor- ben ist, Und von dem nur einer mit dem Vornamen Wittich im Jahre 1322 vorkommt, der dem Kloster St. Michael in Jena 40 Acker Holz zu Wochau für 20 Mark verkaufte. Avcmanns kirch- berg. Beschr. 81. u. 191. Diplom. N. 72. IVocher. Ludwig Anton v. W., Gencralfcldwachtmeister und Hofkriegsrath, wurde im Jahre 1769 Freiherr, von M. E., S. 114. 768 Wodgmann — Woclgersfeld. U?odgniann voll Auen. Franz Wilhelm von Auen, w. den löten Februar im I. 1736 in den alten böhmischen Ritterstand erhoben. Vvodniansky von rvildü feld. Wenzel W. v. W. aus Böhmen, wurde im I. 1742 Reichsritter mit Edler von. von M. E., 225. 1V ob er. 1) Ein oberöstrei- chisches Geschlecht, das mit den von Weeber nicht zu verwechseln ist. Johann Adam Wüber, des heiligen römischen Reichs Ritter, wurde den löten Januar 1692 in Oberöstrcich zum Landmann angenommen, nachdem er das Schloß Hagenbcrg an sich gebracht hatte. Bon Hoheneck, 6. 832. Gaube, II. Theil. 1274. Zcdler, 63. B. 26. — 2) Der Edle Herr Augustin Thomas W., Hofrath und Hofkriegsrath, w. im Jahre 1763 Freiherr, v. M. E., 114. IVocdLke, Vvoticke. Ein ab tcs pommcrisches Geschlecht, das in den Jahren 1762 und 1764 bei dem Johanniterordcn aufge- schworcn war. Der Ritter Matthaus W. war im Jahre 1242 Rath b. H. Wratislaw. Pauli, V. Th. 267—70. V. Meding, III. N. 968. Dicncmann, 263. N. 19. 336. N. 17. Siebmacher, V. Th. 168. N. 9. Angel!, holsteinische Chron. 240. Micral, 646. Gauhe, I. Theil. 2181. Zedlcr, 68. B. 29. Lvöhrliir v. Wöhrburg. Andreas W. zu Kaufbeycrn, erhielt vom K. Leopold den 16. August im Jahre 1681 ein ungarisches Adelsdiplom. R. von Lang, 698. Siebmacher, V. Th. Zusatz 23. N. 1. Ivoclckcr. Jacob W., Rittergutsbesitzer zu Licbschütz im Neustädtcr Kreise, wurde 1792 von dem Churf. zu Sachsen als Rcichsvicar in den Reichsadelst. erhoben. Chr. von Beust, sächs. Staatsanz. rvoclckcrn,Woclcker. Diese Familie soll früher v. Wolkers- dorf, von einem Gute dieses Namens in Oestreich also benannt worden seyn. Marquard v. W. kommt schon im I. 1297 vor. Johann von Wolkersdorf nahm die lutherische Religion an, u. w. deßhalb von seiner Familie so verfolgt, daß er den Namen Wölker annahm, und Pfarrer zu Hcreldsbcrg wurde. Den Eon- sulent Lazarus W. in Nürnberg erhob der K. Karl VI. am 18. Januar 1728 in den Adelstand. Wills Geschlechtsreg. der nürn- bcrgischen adlichen Familien v. Praun, Wölkcrn, und Schlau- dcrsbach. Altors 1772.1. Zcdler, 68. B. 32. R. von Lang, S. 699. Neues gcncalog, Handb. 1777. 360. und f. 1778. 409. Nachtr. 174. Siebcnkeeß, I. V. 127—136. Sicbmacher, I. Th. 213. N. 16. und I. Supplcm. Taf. 12. Tyroff, I. Band. 26. Ausg. Wölffittg. Der Oberstwachtmeister Ludwig Vurkhard v. W., wurde im Jahre 1763 Reichs- rittcr mit Edler von. von M. E., 226. Woclgersfeld. Peter Teren- tius W., wurde den 9ten April im I. 1727 in den böhm. Ritterstand erhoben. Woellan woellam. Diese besaßen im löten Jahrh, das gleichnamige Schloß in Steyermark. Schmutz, jj, wöllncr. Johann Christian W., Gcheimerfinanzrath u. Di- rcctor des Bauwesens, (späterhin Minister), wurde den 20. Oktober im Jahre 1786 in d. preußischen Adelstand erhoben. Er starb ohne Kinder. wölpo, Welpe. Eist aus- gestorbenes gräfliches niedcrsäch- sischcs Geschlecht, das die ehemalige Grasschaft seines Namens im Herzogthum Calenberg inne hatte. Es war eins v. den Geschlechtern, von denen die alten Sachsen ihre 12 Vierherrcn wählten. Der erste Graf v. W. war ein Gefährde Heinrichs des Löwen. Im I. 1280 war Bernhard W. Bischof von Magdeburg, und ist dieser der Letzte, welcher vorkommt. Die Grafschaft dieses Namens kam durch Vermahlung der Gräfin Hilda, als der letzten Erbtochtcr an Albert V., Grafen zu Ascanicn u. Ballenstadt, von da im Jahre 1436 an das herzogliche Haus Braunschweig. Luca, Fürstens. 349. Dessen Grafens. 61. Hop-, pcnrodt, L9. und folg. Zedler, 68. Th. 60. Lauensteins Hildesheim. II. Th. 43. König, ll. 63. Mußhards brem. und vordem R. S., 61. Lüdcrscns S. Siebmacher, III. Th. 17. N. 1. wörmdle vom Adclsfried. Joseph W., Scharfschützenhaupr- mann zu Sonneburg, wurde im Jahre 1763 mit von A. geadelt, von M. E., 496. II. Band. Wohlfartshausen. 769 woerz v. Spremgrmsiein. 1) Elias W>, 'Bürgermeister u. Vicrtelscommissar des Oberinsss) thals in Tyrvl, wurde im Jahre 1/09 in den Rcichsadelstand mit von S. erhoben., von M. E., 496. — 2) Michael W., Bürger u. Handelsmann zu Trient, wurde im Jahre 1777 in den Ncichsadelsiand mit von S. erhoben. von M. E., 496. wog au. Ursprünglich ein Patriziergeschlccht aus Hall in Sachsen, aus welchem der fürstlich kemptensche Hof- und Leib- medicus Johann David den 4. Januar 1763 vom K. Franz I. ein Adelsdiplom erhielt. R. v. Lang, 699. und f. wogmrm. Wenzel Freiherr v. Wognin-Koteck, wurde den 13. Mai im Jahre 1723 in d. böhmischen Adelstand erhoben. Wogstadt. Ein schles. Geschlecht , von dem die Henel v. Henenfeld abstammen. Sinap, II. 1118. wohlfarth. Die Brüder, Joseph, Adrian, Christian und Johann, wurden nebst d. Rait- rath der Bancohofbuchhaltung, Sebastian W. im Jahre 1794 geadelt, von M. O., 287. wohlfartshausem, Wohh farthshausem, Wollfarts, Wolfratshausem, insgemein Wolfcrtshausem. Eine langst ausgestorbene grafliche Familie, deren Grafschaft in Öberbaiern lag. Sie ist eigentlich eine Seitenlinie der Grafen v. Andechs. Die Söhne Arnulphs Gr. von A., Otto und Berchtold bildeten zu Anfang des Uten Jahrhunderts die beiden Linien, Ersterer 49 770 Wohlgemuth — Woite. die Wohlfartshauser, und Letzterer die Diessenische. Die Erstere erlosch mit Heinrich, der vor Mailand im Jahre 1153 blieb, in dem gedachten Jahre, wo s. Besitzungen wieder an die Grafen von Andechs sielen. B. Falkenstein, .4utig. Xorclgav. '1. II. 331. Spangenbergs Adels- hist. I-ib. X. c. 16. Brandis tyrolcr Ehrenkranzl. I. Th. 103. Luca, Graf. 676. Wig. Hund, I. Th. 24. und f. Zedler, 58. B. 112— 125., wo auch einige kleine Stammtafeln. Wohlgemuth. Eine v. K. von Preußen am 6ten Juni im Jahre 1798 in den Adelstand erhobene Familie. - Wohlgemuth vou Greift feuthal. Der Hauptm. Ernst Leopold W., wurde im I. 1768 mit von G. geadelt, von M. O., 287. Wohlgemuth von Malburg. Der Hofsecretar bei der obersten Justizstclle, Franz Andreas W., wurde im I. 1816 mit Edler von M. geadelt, und im Jahre 1819 Freiherr, v. M. E., 494. Wohlleben. Stephan W., Magistratsrath und Stadtober- und Unterkammerer zu Wien,w. im Jahre 1801 mit Edler von geadelt, von M. O., 287. wohften. Ein meklenburgk- sches Geschlecht, das in d. Mitte des 16ten Jahrhunderts mit Jl- sabe von W., die um das Jahr 1550 an Kaspar von Weltziehn verheirathet war, ausstarb. Bon Meding, I. N. 971. Woze, Woycn. Ein pom- mcrisches Geschl., das ein Zweig der Familie von Stojentin ist. Es hat sich auch in Holstein ausgebreitet. Angcli, holst. Chron. 240. Gauhe, I. T. 2181. König, I. Th. 683. 01. 655. 556. Micral, B. VI. 383. 532. 546. Siebmachcr, V. Th. 152. N. 4. 168. N. 8. Von Meding, III. N. 969. Zedler, 59. B. 591. Wojeniy von Wogenick, Wogcnsskcr von W. Einmäh- rensches Geschl. Pfeifers Schauplatz des alten Adels in Mähren. 214. Zedler, 58. Bd. S. 275. Woisk)>, Woyski/Witzky, Wuiske. Ein schlesisches Geschl., eine Linie des pohlnischcn Geschlechts derWieniawa oderPcrsz- ten, aus welchem Gregor und Stenzel W. im I. 1525 schon einen Theil ihrer Besitzungen in Schlesien verkauften. Okolski, 0rd. ?o1. I'. III. ,z. 298. Si- nap, I. 1037. II. 1118. und f. Henel, Silosiogr. Siebmacher, II. Th. 52. N. 8. Luca, schles. Curios. 730. und 1863. Von Meding, III. N. 960. Gauhe, II. Th. 1302. Zedler, 58. Bd. 275—77. gg. B. 488. Woisluwski. Ein sehr altes schlesisches Geschlecht, das aus dem pohlnischcn Hause Na- lecz abstammt, obschon die Wappen dieser beiden Hauser bisse- riren. Okolski, 0ob. ?ol. P. II. x. 267. Sinap, I. 1039. II. 1119. Siebmacher, III. Th. 92. N. 10. Zedler, 58. Th. S. 277. V. Meding, III. N. 961. Woite. 1) Ein hinterpom- merisches Geschlecht. Siebmacher, V. Th. 163. N. 7. Micral, 545. — 2) Ein pommcri- Woitmole schcs Geschlecht, das von jenem vielleicht nicht verschieden ist. Ein I Carl von W. kommt im Jahre. 1400 vor. Ob er aber zu diesem oder jenem Geschlechte gc- Hort, kann ich so wenig, als v. Meding, lll. N. 962. 63. entscheiden. Micräl, a. a. O. Woitmole, Wcytmille, Weytmul, WeitmiÜ, Wem Mühle, Weitmuller, Weyds inüller, auch früher Rrabis ner u. R. von Weitmühl. Ein schlesischcs, böhmisches, mäh- rcnsches und meißnisches Geschl., das vom K. Wladislav den freiherrlichen Character und v. K. Ferdinand l. im Jahre 1637 solchen bestätigt erhielt. Es müßte eine sehr ausgebreitete Familie seyn, wenn das von Okolski, Hagccii böhm. Chronik S. 238. und A. Erzählte, daß im Jahre 1081 eine aus diesem Geschlechte 9 Kinder auf ein Mal geboren habe, Wahrheit, nicht Dichtung wäre. Es ist in der 2. Hälfte des 16tcn Jahrhunderts ausges storben. Okolski, 0r6. kol. 'I'. I. p. 611. Xnan lb, ?r oclrom. ZVIi-m. 692. Sinap, l. 1038. Gauhe, I. 2034. u. s. Siebmacher, lll. Th. 42. N. 10. nennt es Wcytmaul. Pfeifers Schaupl. von Mähren. S. 132. Zedler, 68. Th. 278—82. V. Meding, III. N. 964. Preven- huebers ^nnal. Ltz'r. ^z. 121. Wokalitsch. Ritter vonPo- nikl und Rottenthurn, welche d. Istcn März im Jahre 1662 die steyerischc Landmannschaft erhielten. Schmutz, IV. . . Wokaun von Woknnnius. Peter Tobias W., wurde im I. Woldenberg. 771 1763 mit von W. Ritter, von I M. E., 226. Wokrzal. Der Dechant zu Gurnicn, Joseph W., wurde im I. 1818 Ritter, von M. E., 226. Woknrkavon Plietenhcld. Der Wisniczer Criminalrichter, Bincenz W., wurde im I. 1792 in den galizischen Adelstand erhoben. von M. E., 494. Wolbrandshausen. Eine cichsfeldische erloschene Familie. Wolfs eichsfeldisches Urkundcnb. S. 19. Wolch'au. Ein sächsisches Geschlecht, von welchem, außer dem was v. einigen meist weiblichen Familiengliedern Konig in seinen 3 Theilen der Adelshist. an 18 verschiedenen Stellen angiebt, zur Zeit nichts bekannt ist. Zedler, 68. Bd. 308. und folg. Wolden. Eins der ältesten pommcrischen Geschlechter, das noch im I7ten Jahrhundert das halbe Städtchen Becrwolde nebst andern Gütern besaß. Bertmann von W. war einer von denen von Adel, die im Jahre 1460 der Stadt Stettin wegen Star- gard Krieg ankündigten. Grundmanns uckermärkische Adelshist., 90. Micräl, Pommcrl. VI. B. 383. Gauhe, I. Th. 2169. Zedler, 68. B. 481. u. f. Siebmacher, V. Th. 163. N. 6. V. Meding, II, Th. N. 973. Woldenberg, Woldenbro? cke. Ein altes gräfliches langst erloschenes, in vielen Linien verbreitetes Geschlecht, dessen Grafschaft im Stift Hildesheim zwischen den alten Grafsch. Peine, 49 * 772 Woldensen — Wolf. Ringelheim und Winzenbuxg gelegen, das aber auch im Braun- schwcigischcn u. Bremischen mehrere Güter gehabt, und d. mit den Gr. von Stoltenbrocke einerlei Stammes gewesen zu seyn scheint. Es stammen nach Mei- bom 8. k. 6. T". III. 358. u. 369., die Gr. von der Insel, (Werder) Woldenstein, Wolden- brocke, die Edl. von Wimmelstein, (Wimmelsen) v. ihm ab. Der Letzte war der Bischof Otto von Hildeshcim, mit dem 1335 am 22stcn August das Geschlecht ausstarb, woraufauch seine ganze Grafschaft an dieses Bisthum kam. Behrens a. a. O. will behaupten, daß Gr. Gerhard von W. bis 1383 gelebt habe. Lüron. Walüonr. pag. 31l). Hawel- wann, Ltwon. vlclenbni'A. p. 6V. Lg. ein kamiliis ernortuis. Lid. I. 81. und folg., wo auch ein Stammbaum. Behrens La- tal. praep>o»it. catüsclr. eccles. Hilcleslr., 29. wo auch eine verbesserte genealog. Stammtaf. befindlich ist. Bunting, Llwon. Lrunsv. et Hilclesü. p>. 6O6. Lu- cä, Gr. Saal. 1145 — 1156. Ltirou. Hilclesü. 'L. I. 8eiipt. Lrnnsv. p. 759. Falkens Entwürfe einer Hist. Lorli. üssi>I. 117. Pfeffingers Hist. des H. Braunschweig. 1. Th. 121. Lauensteins hildesh. Kirchen - u. Reform. Hist. I. Th. 99. und ff. Dess. diplom. Hist. des Bisth. Hildesh. II. Th. 42. Siebmacher, III. 32. N. 2. Enzels altmark. Chron. 43. Zedler, 53. B. 483 — 487. Gauhe, II. S. 1302. und folg. Hoppenrod, 104. Spener, Ilist. Insign.Lch. 2. e. 9. §. 26. woldensen. Ein noch vor K. Karls des Gr. Zeiten in der Mark bekanntes Geschlecht. En- zels altmark. Chron. 61. Zedler, 58. B. 490. woldenshusen. Bruningv. W. kommt im Jahre 1303 unter Herz. Alberts Regierung in Braunschweig vor. Pfeffingers I. Th. 427. Zedler, 58. B. S. 490. Woldenstein. Grafen im 12ten und 13ten Jahrhund., Abkömmlinge der Gr. von Wolden- berg, welche das gleichnamige Schloß und die dazu gehörigen Besitzungen an der Netta, an das Winzenburgische grenzend besessen haben. Adels sachs. Al- terth. II. Th. 580. Zedler, 58. B. 491. Siebmacher, III. Th. 32. N. 3. woldrzich von Ehren- freund. Ferdinand W., Professor des Kirchenrechts und der Rechtspraxis zu Prag, wurde im Jahre 1795 mit von E. nobili- tirt. von M. E., 494. wolezinsky. Die Brüder Matthias und Simon Franz v. W., wurden den Listen Januar 1653 in den böhm. Freiherrenst. erhoben. Wolf, Wolff, Wollff, Wollf. Außer den von W. in Schweden, in der Schweiz, Groß- brittanien und in Petersburg, giebt es in nachbenannten Landen verschiedene Geschlechter dieses Namens. Siebmacher hat v. ihnen 15 Wappen, in denen meistens ein ganzer oder halber Wolf. 776 Wolf im Schilde, und auf dem Helme steht. Da diese bald mit einem einfachen, bald mit einem doppelten f, und bald mit einem, bald mit zwei l geschrieben gefunden werden, so hat man zur Erleichterung des Aufsuchens und Aufsindens, alle hier nach alphabetischer Ordnung, mit einem einfachen f und l hier auf einander folgen lassen. Gauhe, I. 2160-66. Zedler, 68. B. 624. und folg. 1) In Baiern, a) Die W. von Nabeck, f. unten. 6) Der k. baierischcRittmeister der öaiclo cku dorps ?c., Jacob, wurde d. ISten August im Jahre 1813 als Ritter nominirt, und den 12ten November 1814 immatrü culirt. R. vdn Lang, 600. a) Der k. baicrische Salinenrath Joseph Ludwig W., wurde d. 12. Octobcr 18l6 nominirt, und d. 22sten November dessclb. Jahrs immatriculirt. Derselbe a. a. O. ck) Der k. baicrische Kreiskriegs- commissar Franz Xaver Christoph von W. zu Oettingen im Nieß.? Derselbe, 601. Siebmachcr hat im V. Th. 81. N. 11. ein Wappen von einem baierischen Geschlechte, d. den Beinamen Schoer- gern hat. 2) In Brandenburg. Eine alte adliche Familie, welche im I. 926 in die Mark Brandenburg gekommen, nachdem die Wenden daraus vertrieben worden. Sie schrieb sich meistens Wolffen oder Wulffen. Angeli, mark. Chron.! Spangenbergs Adelsspiegel. En- zels altmark. Chron. 67. Gauhe, I. 2162. Zedler, 68. Bd. 633. u. f. 3) In Braunschweig. Ein aus- gcstorbenes Geschlecht. Lüdersens Samml. 4) In Bremen. Kamen um das Jahr 3324 zuerst in Bremen und Westphalen vor, sollen aber im Jahre 1480 ausgestor- ben seyn. Mußhards brcm. u. verden. Rittersaal. 669. Gauhe, I. Th. 2160. Zedler, 68. Bd. 636. V. Meding, II. N. 980. 6) In Franken. Nach Gauhe, I. 2160. sollen 2 Geschlechter in diesem Kreise gewesen seyn, von denen er aber keine Nachricht geben konnte. Auch hat Siebmachcr, I. 106. N. 4. u. II. Th. 73. N. 14. zwei verschiedene Wappen. 6) In Halle. Der berühmte Philosoph ChristianWolf (Wolfs), preußischer Geheimerrath, Kanzler der Univers, und Professor in Halle, erhielt den 10ten September im Jahre 1746 V .Churfürsten von Baiern ein Rcichs- frcihcrren-Diplom, welches in Zedler, 68. B. 626 — 631. steht. 7) In Holstein. Auch de Wulfe genannt, ein sehr altes Geschl., das sich nach Schweden verbreitet, und das mit den v. Wisch und von Pogwitz einerlei Urspr. haben soll, indem alle 3 einerlei Wappen haben. Gauhe, I. S. 2160. Zedler, 68. B. 624. u. 632. 8) In Magdeburg, wo sie sich in den ältesten Zeiten niederließen, und von denen Einige sich nach Sachsen wendeten. Im H. Magdeburg kamen sie 1186 schon vor. Gauhe, I. 2169. Zedler, 68. 634. und f. Mcy- 774 Wolf. baums Chron. des Jungst. Kl. Marienborn. 108. 9) In Meklcnburg-Schwerin. Auch Wulfe, woraus der meklcnburg. schwerin. Gehcimerath und Premier-Minister des Herz. Carl Leopolds bekannt ist. Zed- ler, 63. B. 633. 10) In Oestr. a) DcrRathsm. Georg W. in Brcslau, w. im Jahre 1706 böhmischer Ritter, von M. E., 226. 6) Johann Georg W.^ wurde den 3. September im Jahre 1706 in den böhmischen Ritterstand erhoben, c) Der Postdirector Joh. Franz W., wurde im I. 1760 Reichsritter mit Edler von. von M. E., 226. cl) Der krainerische Landrath Joseph Ferdinand W., wurde im Jahre 1774 Ritter, v. M. E., 226. e) Der Reichs- Hofkanzlei-Registratvr Niclas W., wurde im Jahre 1806 in den Reichsadelstand erhoben, v. M. E., 494. 1) Der Oberlieutenant Anton, wurde wegen seiner in der Schlacht von Aspern erhaltenen Wunden, wegen der den Kranken und Verwundeten geleisteten Unterstützung, und wegen seiner Verdienste um das Schulwesen, auf seinem Gute Warnsdorf in Böhmen im I. 1818 geadelt, von M. E., 288. 11) In der Pfalz. M. s. die Wolf von Spanheim und W. von Todtcnwarth. Gauhe, 1. S. 2160. 12) In Pommern, u. zwar im Wolgastischen, die schon im Jahre 926 in die Mark gekom- mien sind. Micral, Pommerl., VI. B. 389. und 647. Gauhe, I. Th. 2160. V. Mcding, II. N. 979. 13) In Preußen. M. s. o. Brandenburg, Halle und Magdeburg. Paul Benedict Philipp Leonhard Wolfs auf Haselbcrg, Frankenfelde?c., und defs. Bruder George Adolph Wilhelm W. auf Mögelin, wurden d. 20sten October im Jahre 1786 in den preußischen Adelstand erhoben. 14) Am Rhein. W. v. Met- ternich, s. d. Art. 16) In Sachsen, a) Eine in diesem Churfürstenthume, jetzigen Königreiche, vor vielen Jahrh, seßhafte Familie. Zedlcr, 68. B. 626. d) Der Lieutenant beim chursachs. Artilleriecorps, Christian August Wolf, wurde im Jahre 1790 von dem Churfürsten zu Sachsen als Reichsvicar in den Rcichsadelstand erhoben. Gr. von Beust, sachs. St. A. Heft 1. 16) In Schlesien, a) Die W» von Münsterberg, s. d. Art. d) Die W. von Unchristen, s. den Art. e) Die W. von Wolfsburg, f. d. Art. cl) Ohne Beinamen, dahin die gehören, die aus Schweden dahin kamen, u. darin seit dem Jahre 1486 vorkommen , inglcichen Siegmund Adam Baron von W., welcher 1747 den 22. Septemb. Rcichs- frciherr wurde. Sinap, II. Th. 1120. Gauhe, I. Theil. 2161. Zedler, 68. Bd. 626. und 632. Hupcls Materialien, 1733. 631. Siebmacher, I. 70. N. 1. e) Ein preußisches Adels - und Ritterdiplom ist unterm 27sten Marz 1743 dem Johann Christoph W. in Schlesien, dessen Vorfahren Wolff — Wolff gen. Metternich. 775 bereits im Jahre 1663 v. Kaiser Maximilian geadelt sind, ertheilt worden. 17) In Schwaben. Die W. von Hcuchlingen. Siebmachcr, 1. 12V. N. 6. Die W. von Wolfsthal, s. den Artikel. 18) In Steyermark. Ein ausgestorbenes Rittergeschlecht, das im 14. und 16. Jahrh. Lüdeck in Steyermark besaß. Schmutz, IV. 387. 19) In Thüringen. S. die W. von Guettcnberg und Todten- wart. 20) In Tyrol, wo sie aber langst abgegangen sind. Brandts, tyroler Ehrenkranzl. II. Th. 110. Zedler, 63. B. 626. 21) In Westph., auch Wulff, ein langst ausgestorbcnes Geschl., das sich um das Jahr 1330 aus Wcstphalcn nach Bremen gewendet, aber um das Jahr 1480 erloschen seyn muß. Zedler, 63. B. 636. Gauhe, I. 2160. V. Meding, I. N. 980. wolff von Ehrenburg. Die Brüder Johann Jacob und Franz Anton, ersterer Vicedirec- tor der Kattunfabrik zu Schwe? chat, Letzterer Beamter b. Hauptmautamte zu Gratz, wurden im Jahre 1764 mit Edler von E. nobilitirt. von M. O., 288. wolff von Guettcnberg, Guttenbcrg , Gudenberg. Ein altes thüringisches Geschlecht, das im 17. Jahrh, in Seebach u. Henningsleben, auch in Hessen Güter besaß, jetzt in mehreren Landen verbreitet ist, u. von dem die Wolf v. Metternich abstammen. Humbracht, Tab. 132. Zedler, 63. 876. und folg., der aus den W. von Gucttenbcrg und Guttenbcrg 2 verschiedene Geschlechter macht. Siebmacher, I. Th. 140. N. 6. Bon Meding, II. N. 981. wolssv.Rarsbach> Rars- pach, Carsbach. Dieses frans kische und hessendarmstadtt Geschlecht, soll von den von Lüddinghausen abstammen. Schon im Jahre 1660 gehörte es zu den fuldaischen Lehnleuten. Schan- nat, (II. iulcl. p. 181. Siebmacher, I. Theil. 106. N. 14. V. Th. Zus. 30. N. 9. Biedermann, R. und W. I. Verzeichn. V. Meding, II. N. 982. Hartmanns Samml. wolff von L.ebmanssegg. Der PostHalter zu Störzingcn, Johann Carl und der Bürgermeister Severin zu Meran, w. im Jahre 1731 mit obigem Zusätze geadelt, von M. E., 496. wolff, wulff gen. L.ud- dinghauscn u. L.. genannt W. Ein zu Arnsberg und Halberstadt aufgeschwornes westpha- lisches Geschlecht, das schon im Jahre 1253 vorkommt. Von Steinen, westphalische Geschichte, I. Th. 943. 'lab. 16. N. 3. u. 'lab. 19. N. 1. Von Meding, II. N. 983. Wolff gen. Metternich, Freiherr, von Gracht. Nach Gauhe und A. sollen diese W. mit den von M. nicht zu verwechseln seyn; es stammen aber diese W. allerdings von den v. M. ab. Der Mannsstamm kommt von den W. v. Guttenbcrg her, und stammen von Arndts W. v. G. jüngst. Sohne diese W. ab, dessen Sohn Godart W. v. G. Wolff v. M. Wolff v. T. die Metternichl'sche ErbtochterSy- billa heirathete, den Namen Met- ternich annahm und jenen (Gut? tenberg) fahren ließ. Als nun Hicronymus, der von 1619 — 1692 gelebt, Catharinen von Buschfeld, Erbin zur Gracht u. Forst geheirathet, haben dessen Nachkommen die Gracht mit zu ihren Namen aufgenommen. Sie sind bei der Jülich-, Kölln- u. bergischcn Ritterschaft aufgcschwo- rcn. Jmhos, I^olit. ?roo. Imp. Durchl. Welt, I. Th. 3. Abth. 73. Humbracht, Tab. 132. Gau- he. 1. Th. 2163 — 66. Zedler, 20. B. 1392. und 68. B. S. 1233 — 36. Biedermanns Fürsten, Tab. 88. Von Steinen, westphalische Gesch. II. Th. 660. Mobens, l. Th.378—386. Siebmacher, I. Theil. 190. N. 14. Von Meding, ll. Th. N. 984. Neues genealogisches Handbuch, 1777. 361. und f. 1778. 410 — 12. Nachtr. 126. u. f. Nlolff v. Minebuvg. Der östreichische Hauptmann Cajetan W., wurde im Jahre 1820 mit jenem Beinamen geadelt, von M. E., 494. Wolff von Muilfterberg. Eine schlesische Familie, die eine Nebenlinie der von Münsterberg aus dem Hause Mechau ist, die zuerst im I. 1683 vorkommt. Im Olauisch-Brügischen, nicht wie im l. Th. 161. steht, Ober- lautzischen F. liegen ihre Güter, und darunter ihnen auch d. Gut Wilk, was auf Pohlnisch ein Wolf heißt, gehört, weshalb sich diese Münsterberg, Wolf v. M. schreiben. Zedler, 22. Bd. S. 460. Wolff von Nabcck. Eine baierischc Familie. Gauhe, I. 2160. Schannat, Llionl. ?ulcl. p. 181. Sicbmachcr, ll. Th. 66. N. 6. Sinap, I. 1040. Zedler, 68. B. 1236. V. Meding, II. N. 986. Wolff v. Rosentho.l. George Ferdinand W. von 3!., w. den 6ten April 1691 in d. böhmischen Adelstand erhoben. Wolff v. Spanhcim. Ein altes rhcinlandisches Geschlecht, das im Jahre 1434 u. f. vorkommt. Humbracht, Taf. 164. Sicbmachcr, I. Th. 129. N. 3. Von Hattstcin, I. 670 —73. V. Meding. II. N. 936. Wolff von Steineck. Der Oberste u. Fuhrwesen-Commandant Johann W. in Wien, w. im Jahre 1811 mit dem Pra- dicat von St. geadelt, von M. O. 287. WolffvonThal, s. Wolfs- thal. Wolff von Todteinvarth, «Lodtcward. Eine thüringische besonders ehedem im Gothaischen und Chursächsischcn florircnde Familie. Ihr Stammvater Eberhard Wolf, war hcnnebergischer Amtmann zu Schleusingen, brachte im Jahre 1542 das im Walde zwischen Meiningen und Salzungen gelegene Forstschloß Tod- tenwarth in dem Hennebergischen an sich, und nahm davon für sich und seine Familie diesen Beinamen an. Gleichenstcin. Gauhe, 1. B. 1900. und f. Allgemeiner Anzeiger der Deutschen. 1817. N. 33., 341 — 47. Von den eigenen Vorrechten dieser Familie. Wahrendorfs Liegnitzcr Wolff Wolfelde. 777 Merkw. I. Th. 242. Zedler, 44. B. 829. Siebmacher, V. Th. 213. N. 12. Wolff v. Unchristen. Ein schlesisches, aus Wcstph., nach Andern aus der Mark Brandenburg kommendes Geschlecht, das sich von seinem' auch so genannten Stammsitz schreibt. Im Jahre 1664 4c. kommen sie vor. Luca, schles. cur. Dcnkw. Sinap, l. 1040. II. 1120. Zedler, 68. B. 1327. Siebmacher, I. Th. 70. N. 1. V. Mcding, II. N. 987. Wolf v. Wolfenfeld. Der Tuchhandler Adam Joseph W. in Wien, wurde im I. 1764 mit dem Zusatz von W. nobili- tirt. von M. O., 287. Wolf v. Wolfenthal. Der niederöstrcichische standische Liquidator Martin W., wurde im I. 1794 mit Edler von W. nobili- tirt. von M. O., 287. wolff von Wolffeuburg. Der Hofrath beimHofkricgsrathe, Leopold, wurde im Jahre 1819 mit dem Zusatz von W. geadelt, von M. O-, 288. wolff v. Wolsinau, Wob feuau. 1) Anton Lconh. W., östreichischer Hauptmann, u. der Oberlicutenant Johann Paul, erhielten im Jahre 1767 d. Adel mit dem Beinamen v. W. Sie sind auch in Steyermark begütert. von M. O., 287. Schmutz, IV. 38. — 2) Der ehemalige Associe des Schulerischen Wcch- selhauses, wurde im Jahre 1784 mit dem Beisatz von W. nobi- litirt. von M. E., 494. Wolf v. Wolfsberg. Anton W., kaiserlicher Oberster, w. im Jahre 1313 mit dem Beinamen von W. geadelt, v. M. O. 287. Wolff von Wolfsburg, s. d. Art. Wolffsburg. Wolf v. Wolfsfcls. Der Oeconom Franz W., wurde im Jahre 1769 mit von W. nobi- litirt. von M. E., 494. Wolf v. Wolfsthal. Der Kaufmann Franz Anton W., wurde im Jahre 1783 galizischer Ritter mit dem Beinamen von W. von M. E., 226. wolfarth. Sebastian W., Raitrath der Staatshauptbuchhaltung in Vancalibus, u. seine Brüder Joseph Adrian, u. Christian Johann, wurden im Jahre 1794 mit Edler von geadelt, v. M. E., 496. Wolfart!) v. Weisseueg. Franz Anton W., Bestandinhaber der Herrschaft Greifeneck in Steyer, wurde im Jahre 1766 Ritter, und erhielt den 20. August im Jahre 1767 die steper. Landmannschaft. Schmutz, IV. 386. von M. O., 163. wolfau, wolfsaucr. Besaßen in Steyermark die Herr? schasten Rohr, Wildau, Klvch im Kapfcnstcin im 14ten und 16ten Jahrhundert. Schmutz, IV. 386. wolfclde, Wolffeld. Eine bremische und braunschweigische Familie, die mit den Wolf in Westphalen einerlei Stammes zu seyn scheint. Sie zogen mit mehreren rittermaßigen Familien n. Liefland im Jahre 1200 gegen die Ungläubigen. Mußhard, bremischer und verden R. S., 660. Zedler, 63. B. 801. Gauhe, I. 778 Wolfenbüttel — Wolfram. Th. 2165. Lüdersens Sammlung. wolfenbüttel. Eine braun- schwcigische, wahrscheinlich aus- gestorbene Familie, davon im Jahre 1243 Einige als Edle Herren vorkommen. Pfeffinger, I. Th. 110. S. Lenz, histor. Abh. von den Edlen Herren v. W. in den hannoverischen gel. Anz. 1752. N. 41. Rehtmeiers braunschweigische Chronik, 601. Scheid, acl Nosev. p. 4. segg. Wolferom. Der Artillerien Hauptmann Anton W., wurde im Jahre 1817 mit Edler von geadelt, von M. O>, 288. Wolfersdorf, Wolffersn dorf, ehed.Wilsdorf, Weilsdorf, Weildorf u. Wülffsn dorf. Eins der ältesten, zum - Theil auch gräflichen Häuser in Meißen und Schwarzburg, ingleichen in der Lausitz, u. Schlesien, und kommt schon Einer aus demselben im Jahre 932 vor. Der königlich pohlnische u. chur- sächsische Obcrhofjägermeister :c., wurde unter dem Vicariat vom K. von P. und Ch. von Sachsen im Jahre 1741 in d. Gra- scnstand erhoben'. Sinap, I. Th. 1040.11.1120. Pcckenstein,'I'Ire- atr. sax. 327 — 32. Knauts krocliom. IVIisn. 594. dri- ein. LoiolrlinA. p. 57. Allgem. histor. Lexik. IV. Th. und Forts. II. Th. Grossers lausitz. Merkwürdig?. Lucä, curieus. Denkwürdig?. 1803. Grundmanns ucker- mark. Adclshist. 247. Gauhe, I. Th. 2165 — 68. Zedler, 58. B. 849 — 57. Konig, III. Th. 1169 — 72. u. a. O. V. Ucch- tritz , Geschlechtserz. I. Th. Taf. 58. und dessen diplomat. Nachr. aus den Kirchenbüchern zu God- dula vom Jahre 1633—91. im IV. Theil. 90. und f. ingleichcn aus den Kirchenbüchern zu Endschütz , Wolfcrsdorf u. Moscn, von 1654 — 72. im VI. Theil. 121—26. Siebmacher, 1. Th. 151. N. 6. Wolfsingcr v. Wolfsbach und Ploskorvitz. Ein böhmisches Geschlecht. Redels schcns- würdiges Prag. 128. Zedler, 58. B. 1268. Gauhe, II. Th. S. 1304. Wolfgcil von Hoffstaedt. Der Landescommissär Joh. Carl in Schlesien, wurde im Jahre 1762 mit Edler von H. geadelt, und im Jahre 1766 als inner- östreichiscker Gubernial-Secretär Ritter, von M. N., 1553. und 288. Wolfrad. Eine sehr alte pommerische und rügensche Familie, aus welcher der westphä- lische Staatsminister von W. v. K. von Westphalen in d. Grasenstand erhoben wurde, jetzt aber zu Berga auf der Insel Rügen privatisirt, u. keine männlichen Nachkommen hat. Wolfram, Wolffram, Wolffram u. Wolffranny. Der kaiserliche Hauptmann Hans Gideon W., Erbgesessener zu Wolfframitzkirch in Mähren, w. vom K. Rudolph II. laut Diplom vom 2lsten März 1587 mit seinen eheligen Nachkommen in den Reichsadclstand erhoben, und demselben das bis dahin geführte Wappen, von neuem vcr- > liehen. Siebmacher, III. Theil. ! Taf. 96. N. 4. Der Doctor der Wolframsdorf — Wolfsburg. 779 Rechte, Carl Johann Gottlieb von W. zu Braunschweig, w. durch das Diplom vom 4. September 1798 in des heil. röm. Reichs Nittcrstand mit d. Prä- dicat Edler v. Wolfframitz nebst seiner ehelichen Descendenz erhoben. Goth. gel. Zeit. 1800. 9. St., 72. Derselbe und dessen Vetter Joseph Hans Gideon N. Ritter v. Wolframs Wrcssely auf Gros-Wcsscly, wurden mit ihren eheligen Nachkommen d. 9. December 1803 in den Freiher- rcnstand erhoben, u. das Wapp. mit einem drittenHclme, d. Reichsadler auf einer Krone sitzend vermehrt. Tyroff, II. B. 3. Th. Tab. 213. N. 4. Meusels gel. T. des 19. Jahrh. 4. B. 271. und folg. Die Freiherren von W. und Wessely sind mit den vorgenannten I. H. G. v. W. und W. am 18ten Juni 1804 wieder ausgestorbcn. Neichsanz. 1804. N. 179. iVolfrainsdovf, Wolff- rainsdorf. 1) Eine nach Pe- ckenstein ursprünglich baier., nach Gauhe aber meißnische Familie, aus der schon im Jahre 934 Heintze von W. als Oberster bei der Schlacht von Merseburg vorkommt. Ihr gleichnamiges Schloß liegt bei Dohna. Joh. Georg, königlich pohlnischer und chursächsischer Kammerherr nahm die Grafcnwürde an. Bucelin, Lteimmat. Siebmacher, I. Th. iZl. N. 5., setzt sie unter die meißnischen Edelleute. Csi. (?. Leli^var^ii ?allkA^vIc:us cliotus H. Wollki amscloilio. 1702. I. Von Ucchtritz, Geschlcchtserz. I. Th. 66. Taf. Peckenstcin,'Ilre- atv. 8ax. I. Theil. 333—39. Biedermanns Grafen. Tab. 99. Sinap, II. Th. 434. König, I. Th. 1070 — 1090. Gauhe, 2168 — 71. SpangenbcrgsAdels- spieg. II. Th. 245. Zedler, 58. B. 1239 — 1254. Knauts ?io- (Ii-om. IVIisu. 595. Hartmanns Samml. — 2) Will)., Lieuten. der Artillerie und Johann Heinrich , Negiments-Quarticrmeister, Gebr. Herrmann, Stiefsohne d. Generalmajors von W., wurden mit diesem Namen am 26. Februar 1737 vom K. v. Preußen geadelt. Vvolfsbcrg. 1) Häuser v. W. kommt beim Zedler, XII. B. 393. vor. — 2) Einen königl. bremisch - schwedischen Gesandten in Hamburg, ohne Vornamen, führt Zedler', 58. B. 1272. aus dem Pfefsinger, III. Th. Seite 102. an. ivolfsberger. Seit d. 13. Jahrhundert besaßen diese in Bai- crn und in mehreren Landen verschiedene Orte und Güter, so wie auch den gleichnamigen Ort im Graben in Steyerm. Siebs macher, II. Th.54. N.4. Schmutz, IV. Th. 389. Vvolfsburg, Wolffsburg. 1) Ein schlesisches Geschlecht, d. von den Wolf zu Todtenwarth abstammt, und im Jahre 1485 zuerst vorkommt. Vinap, I. Th. 1040. II. Th. 1121. 440. Dessen ()Isnoc;r. 311. 896. Gauhe, I. 2161. Zedler, 53. B. 127^ — 76. — 2) Gottfried v. W., wurde den 4ten März im Jahre 1669 in den böhm. Rittcrstand erhoben. 780 Wolfskehl Wolfskehl, Wolfskcel, Wolffskehl. Eine alte reichs- sreiherrliche Familie am Rhein, in Hessen, Franken und Sachsen , deren Stammhaus gleiches Namens dei Darmstadt gelegen, und kam schon im Jahre 1225 einer Namens Otto als des Bischofs Hcrrmann Minister zu Würzburg vor. Sie haben einerlei Ursprung mit d. v. Grambach. In Baiern ist ihr Baro- uat durch Lehnbriefe constatirt. Spangenbcrgs Adelssp., II. Th. 220. 573. Humbracht, Tab. 200. Von Hattstein, III. Th. Gau- he, I. Th. 2171. Zedler.58. B. 1296 — 93. 19. Bd. 2363. u. 2444. Biedermanns Fürstenhaus, I. Th. 10. N. 50. Dcss. Grafen. Tab. 115. 169. 170 — 71. Dessen R. W. I. Vcrzeich. und dessen O. Suppl. Falkenstein, Chron. von Schwabach, 28. 50. N.von Lang, Suppl. 81. König, I. 879. u. 1015. II. 272. III. 164. 188. Salver, 230. 236. 237. 242. 245. 308. 653. 676. Seifcrts Genealogie adl. Eltern u. K. Siebmacher, I. 100. N. 15. und V. 266. N. 6., ein ganz anderes Wappen. Wolfstaller. Ein im Jahre 1474 mit Thomas ausgestorbc- nes Geschlecht, das den Morserhof außer Gratz besaß, u. deren Wappen an die Windischgrätzer übcrgieng. Nach Schmutz, IV. 391. scheinen sie das Ehrenwört- chen von nicht geführt zu haben. Wolfstein, Wolffftein. Ein adliches und sreiherrliches, auch reichsgrafliches im Jahre 1740 erloschenes Geschlecht in d. Pfalz, Wolfsthal. j das seinen Namen v. d. Schloß ! W. in Baiern hat. Es besaß auch das Schloß und Herrschast Sulzburg in der Oberpfalz, u. ihr AnHerr Empört v. Sulzburg kommt im Jahre 1080 vor. Der Erste, der sich von Wolfstcin schrieb, hieß Conrad und lebte im 13ten Jahrhundert. Albrecht V. wurde vom K. Carl V. den I5ten Mai im Jahre 1625 mit seinem Geschlecht in den Freiherren - und Albrecht Friedrich vom K. Leopold den 9ten Juli 167Z in den Grafenstand erhoben. I. 1). Rioetrlerl Ulstvria gonealo- Aloa clvrninorurn et eomitum cle Woll'stoin, e. ÜA. Vranlrol. et lups. 1728. 4. drittehalb Alphabete. 1. Thlr. 8. ggr. M. G. Zehelein, Anmerkung über Einiges aus der Geschichte der Herren und nachmaligen Grafen von Wolfstein, in Mcusels Literatur für das Jahr 1784. Hüb- ncr, II. T. 621. und f. Jm- hof, IVotit. ?roe. Imgz. V,. 8. e. 13. gz. 62. Biedermanns Fürsten, I. Th. Tab. 4. Desselben Grafen, I. Theil. Tab. 17. 27. 45. 94. 116. 124. Bürgermeister, Grafen- und Ritters. 223. Döderlein, Calatin, 94. Wig. Hund, II. Th. 369—377. Gau- he, I. 2172. und f. Zedler, 53. B. 1316— 1323. Hartmanns Samml., in welcher über dieses Geschlecht viele alte Nachrichten und Abschriften von Epitaphien von 1259 an, und einen Auszug aus einem von einem Hrn. von W. selbst gefertigten ausführlichen Stammbuche vorkommt. Wolfsthnl. Eine alte schwabische und frankische ausgestorb. Wolfurt Wolkenstein. 781 Familie, deren Stammschloß gleiches Namens unweit Gemünd liegt, und im frankischen Nit- tercanton Steigerwald begütert war. Früher nannten sie sich Wolf von Thal. Einer von ihnen ist schon im Jahre 1210 als Ritter verstorben. K. Maximilian schlug im Jahre 1606 Balthasar von W. zum Ritter des goldenen Vließes, und K. Leopold erhob im Jahre 1663 bei der Krönung Jvh. Wolf z. Freiherrn, und dessen Sohn, d. k. Reichshofrath Ludwig Siegmund wurde Graf. Siebmacher, I. Th. 103. N. 10. Zcdler, 68. 1323 — 26. Biedermann, St. Tab. 266. und f. Gauhe, 1. Th. 2166. Wolfurt. Ein schwabisches Geschlecht, dessen Stammschloß gleiches Namens bei Bregenz gelegen. Im Jahre 1279 kommt Conrad v. W. als Abt zu Pfae- vcrs vor. Zedler, 68. B. 1327. Bucelin, (-eoua. saei-. Gauhe, I. 2173. wolkensberg. Diese Freiherren erhielten am 3. October 1738 die steyer. Landmannschaft. Schmutz, IV. 391. wolkenstein. 1) Ein sehr altes tyrolisches Grasengeschlecht, das vorher Billander geheißen. Die Grafen besitzen das Erb- landstallmeister - und Norschnei- deramt in Tyrol. Nudolph von Villander zu Pradel kaufte im Jahre 1291 oder 92 den Edlen Maulrappen ihr altes Felsenschloß ab, welches man, da es fast immer mit Wolken umgeben war, Wolkcnstein nannte. Randold v. j Billanders, Nudolphs Sohn, der Stammvater der jetzigen Grafen von W., schrieb sich in den erstem Zehcnden des I4ten Jahrhunderts zuerst von Wolkenstein. Durch Verheirathung Franz Christophs Freiherrn von W. mit einer Gräfin von Eberstein erhielten die Grafen von W. einen Theil der Grasschaft E. u. nahmen das ebcrsteinische Wappen in das ihrige mit auf. Die altere ihrer Lüsten, die trostburgi- sche, erhielt schon vom K. Ferdinand III., die jüngere, die Rodneckische, aber erst im 18. Jahrhundert die Grafenwürde. Bucelin, (-mm. saora. linlrols 1Xc>- tit. krocsr. Frankcnb. europ. Herold, I. Th. 719. Pfefsinger, Merkw. d. I7ten Jahrhunderts, 719. Burgermeisters Grafens., 223. Gauhe, 1. 2173. und f. Zedler, 68. B. 390—401. Si- nap, 11. Th. 273. Prevenhue- ber, ^niral. Lt^rens. zz. 166. 168. 210. 212. 376. Hartm. Samml., in welcher eine kleine (?enoa1. des Geschlechts befindlich ist. Brandis, tyroler Eh- renkränzl. 76. Siebmacher, 1. Th. 26. N. 1. VI. 12. N. 1. Triers Einl. z. Wappcnk., S. 641. Durchl. Welt, 2. Theil. 498. Hübner, 111. Th. 683 — 88. Spener, Hist. Insi^n. p. 669. Tab. 26. Genealog. Taschen!). 1826. 140. Von Me- ding, III. N. 366. — 2) Die in den Jahren 1138 —1209. in Stcyermark vorkommenden von W., welche die gleichnam. Beste im Ennsthale besaßen, sind wahrscheinlich von-jenen verschieden. Schmutz, IV. 394. 782 Wolkopf — Wolter. Wolköpf. Johann Heinrich W., Lieutenant bei d. chursach- sachsischen Zetzschwitzischcn Cüras- sicr-Ncgimente, wurde im Jahre 1790 unter dem Vicariate von Sachsen in den Adelstand erhoben. Gr. von Beust, sächsisch. Staatsanz. I. Heft. Woller voil Wollcrsfeld. 1) Johann Alois W., wurde im Jahre 1710 Rcichsrittcr mit Edler von W. — 2) Der k. k. Rath u. Stadtanwald zu Wien, Jacob Joseph W., wurde 1764 Neichsritter mit Edler von W., von M. E., 226. Woller von Wollersthal. Der Hofagcnt Ignatz Joseph W., wurde im Jahre 1783 mit Edler von W. nobilitirt. v. M. E., 496. Wollin. Ein uckcrmarkischcs Geschlecht, welches ausgestorbcn ist. Scheritke von W. kommt schon im I. 1376. vor. Grundmann, 66/ Zedler, 63. Band. 1410. Wollowicz. Anton v. Wol- lowicz, ehemaliger Castellan von Meresz, neuostprcußisch. Vasall, wurde den 6. Juni 1798 preuß. Graf. Wollschcck. Ehrenrcich W., der niedcröstreichische Regierungsrath und Staatsgüter-Administrator, wurde im Jah'e 1789 Ritter, von M. O., 166. Wolmershausen, Woll marshausen. Ein frankisches und rheinländisches, zuletzt frei- herrliches Geschlecht, welches im Jahre 1236 auf dem Turnier zu Würzburg erschienen ist, u. den 16. August 1708 mit Christoph Albrecht v. W. ausgcstorben ist. Ihr gleichnamiges Stammhaus liegt im Amte Crailsheim. Gau- hc, 1. 2174. Von Hattstciu, II. Th. 671 — 76. Biedermanns Grafen, l. Th. Tab. 116. 171. und O. Tab. 429. u. ff. König, 111. TH..499. 680. Siedmacher, l. Th. 103. N. 6. Sa- gittar, gleich. Hist. 431. Struvs Archiv, 1. Th. 271. Zedler, 68. Bd. 1448. Salver, 386. 398. Von Meding, l. Th. 672. Wolmersredt, Wolincrste- de. Ein corveyisches u. brau»- schwcigischcs sehr altes Geschlecht, das im Jahre 1244 vorkommt. Falken, Entwürfe einer lli«i. Corve^ons. cliplom. 46. Zedler, 68. Bd. 1461. Siebmacher, II. Theil. 124. N. 4. Lüdcrsens Samml. Wolnp. Der Oberstlieuten. ?c., Johann von W., wurde im Jahre 1820 Freiherr, von M. O. 94. Wolski. Joseph v. W. auf Scibvrze im Jnowraclawschen Kreise, erhielt am 6ten Juni im I. 1798 den preuß. Grafenstand. Wolstorp. Ein ausgestorbenes braunschweigisches Geschlecht, dessen Stammhaus gleiches Namens bei Helmstadt liegt. Im Jahre 1286 kommt Ritter Dietrich von W. vor. Meybaums Eh. Marienberg. 37. 38. 46. Zedler, 68. B. 1476. Lüdersens Samml. Wolter. Der Oberstwachtmeister Arnold von W., wurde im I. 1780 Freiherr, von M. E., 114. Wolter von Lsebenfeld. Wurde den 27sten Dccemb. im Woltingeroda Woperschnoven. 785 I. 1656 in den böhm. Adelstand erhoben. Woltingeroda, woldin- gerode. Edle Herren, zuletzt Grafen in Niedersachsen, deren Stammvater Woltingius im Anfange des 10ten Jahrhund, das gleichnamige Schloß, eine Meile von Goßlar zu seinem Stammsitz erbaute, aus welchem, nachdem der Letzte, Graf Hoycr v. W. ohne mannliche Erben verstorben, ein Cisterzienser Kloster im I4ten Jahrhundert gemacht worden. Lauensteins Hist. von Hildcshcim. ll. Th. 263. Gau- he, II. Th..1394^. Siebmacher, III. 23. N. 4. wolzogen, wollzogen. Diese sind mit Johann W. aus Tyrol gegen das Ende des 16. Jahrhunderts nach Oestreich, u. von da nach Franken, Schlesien, spater auch nach Obcrsachs. gekommen. Hans Christoph i., welcher im Jahre 1567 nebst d. kaiserlichen Bevollmächtigten zum Friedensschluß in die Türkei geschickt wurde, wo er 7 Jahre blieb, vollkommen türkisch lernte, und in dieser Sprache die Friedensunterhandlungen in einem großen Quartband sehr reinlich und accurar beschreiben ließ, erhielt nach seiner Rückkehr am 7ten Februar im I. 1607 vom K. Rudolph d. Neichsfreiherren- stand. In diesem Gcschl. kommen zwei gelehrte Theologen vor, davon einer, Johann Ludwig, ein Sociniane» war, von dem viele Schriften öffentlich bekannt wurden. Gauhe, I. Th. 2175 — 2177. Hanfts gencal. und histor. Nachr. von den freiherrl. Wollzogen, hohen Anvcrwandt- schaftcn. Mciningen, 1720. F. M. Meinrichs Wollzogenische Geschlechtshistorie, 1718. ein Manuskript. Seifert, Tab. 61. Si- nap, II. Th. 484 — 86. Biedermann, R. und W. I. Verzeichn. Siebmacher, I. 38. N. 5. steht das adliche, III. 35. N. 1. und IV. 13. N. 8. das freiherrliche Wappen. Lura, schles. Curiositat. 1740. Zedler, 68. B. 14S9—1507. wonsflcth, Wonsflet. Eine alte, wahrscheinlich erloschene holsteinische Familie. Gauhe, I. 2177. Siebmacher, V. Theil. 152. N. 2. wonsheim. Ein altes, im Jahre 1250 zuerst vorkommendes rheinlandisches Geschlecht, das auch sreiherrlich, und aus welchem Johann Berthold im I. 1622 vom K. Ferdinand II. in d. Reichsgrafenstand erhoben w., dieser setzte aber seinen Stamm nicht fort. Humbracht, 78. V. Hattstein, I. Theil. 674. und f. Biedermanns Grafen, I. Theil. Tab. 102. und 105. Gauhe, I. 2177. Zedler, 68. B. 1514. Salver, 606. 611. Von Me- ding, III. N. 966. Wopaterni. Der Hauptmann Thomas W., wurde im Jahre 1808 geadelt, v. M. O., 288. woperschnoven. Ein altes pommcrisches Geschlecht., d. im Belgardischen Burggerichte begütert war. Micral, 6nt. mer. VI. Bd. 389. König, I. Th. 634. Zedler, 58. B. 1566. Siebmacher, V. Theil. S. 168. N. 10. LvopplNg, Woppinger. Eine sehr alte schon im Jahre 1026 vorkommende reichsritterliche Familie in Baiern, wo auch ihr gleichnamiges Stammschloß liegt. Sie wendete sich dann nach Oestreich, wo sie in Oberöstrcich den 16tcn Januar im I. 1633 in die Landmannschaft aufgenommen, und in der Mitte des 17ten Jahrhund, frei- herrlich wurde. Bucelin, deom. sacw. et ;,ool'. Von Hohcneck, II. Th. 835. Allgem. hist. Lex. IV. Gauhc, I. Th 2178., der zwei verschiedene Geschlechter annimmt, was aber wohl irrig ist. II. 1304. und f. Zcdler, 68. B. 1566—68. Siedmacher, III. Th. 31. N. 2. und V. Th. 7. N. 2. w o raczinsky. Augustin Norbert W., wurde den iSten No^ vember im Jahre 1695 in den böhmischen alten Herrenstand erhoben. Lvoratziczky, Wovatzic- ky, Freiherr von Babienitz, Pabiniy, Pabiemcz. Aus diesem Geschlechte, dess. Stammsitz Pabiemcz im I. 803 erbaut, noch in der ersten Hälfte des 18ten Jahrhunderts in Ruinen zu sehen gewesen, wurden die Brüder Franz Helfried, Adal- bcrt und Leopold den 21. August im Jahre 1704 und Earl W., Freiherr v. P., Kreishauptmann im Bechiner Kreise in Böhmen, im Jahre 1726 böhmische Grafen, und präsentirt den 23. März im Jahre 1727, auch w. der Oberstlieutenant Anton W., Freiherr von P. im I. 1733 Graf. M. Ad. Franke v. Fran- kenstcin, (ein Jesuit) Szmtagwa Iiistcu Ico-genaalvAiaum, clovi-. In et ;wc>goLssn üoirins dorrn- tuiri VVoiae^Ia^tcioi»in cl«z 6ieuie^. Ich-nga, 1708. si 4. Alph. oec. 16. 1716. ouin bu- i-alipmnenis . 6. ^ Gauhe, 2181. 2) Eine frank., im Rittercanton Nhön und Werra 50 786 Woydt Wrangel. begüterte Familie. Biedermann, R. und W. I. Verzeichn. Woydt. Christian Heinrich W., wurde im Jahre 1803 in den Rcichsadelstand erhoben. Woykovsky u. Pobororv. Ein schlesisches Geschlecht, das seinen Ursprung aus Pohlen hat, aus dem der schlesische Kammer- Concipist und nachherige Kammerburggraf David W. im I. 1713 in den Neichsadel- und 1716 den 20stcn Mai in den böhmischen Mittelstand mit dem Beinamen v. P. erhoben wurde. Henel, LilosioZr. c. 6. 711. Sinap, II. Th. 1l22. Zedler, 69. B. ÜS2. von M. E., 226. und 496. Woyna. Franz W., Vice^ kanzler der galizischen Hofkanzlei, wurde im Jahre 1800 gali- zischer Graf. v. M. E., 37. Woynarowicz von Zu- rnrvsky. Simon W., wurde im Jahre 1791 in den galizisch. Adelstand erhoben, v. M. E., 496. Woyrisch, Woyers. Eine alte schlesische Familie, die sich aus dem Hause Logau im Glo- gauischen schreibt, und im 16. Jahrhundert vorkommt. Nach Sinap soll sie von den Weyhers, oder Weyers in Franken herkommen, welchem aber Gauhe widerspricht. Sinap, 1. Theil. 1042. II. 1122. Siebmacher, V. Th. 70. N. 10. Gauhe, I. S. 2181. und f. Zedler,. 69. Bd. 233. Woyssler. Ein schlesisch. Geschlecht im Breslauischcn. Henel, 776. Sinap, II. Theil. 1119. Zedler, 69. B. 694. Woytichowsky. Ein schlesisches Geschlecht, das im Jahre 1617 vorkommt. Sinap, 01s- ?. I. 701. E. schlesische Curios. T. II. 1123. Zedler, 69. B. 694. Wozstrorve. Ein sehr altes braunschweigisches Gcschl., das im Jahre 1226 schon vorkommt. Pfefsingers Hist. des braunschw. lüncburgischen Hauses. II. Th. 27. Zedler, 69. 601. Wrampe, Wro.mpen. Ein halbcrstädtisches und braunschw. Geschlecht, das im Jahre 1616 im St. Halbcrstadt noch war. Pfefsingers Hist. des braunschw. lüneb. H. III. 276. Zedler, 69. B. 602. Lüdersens Samml. Wrangel. Eine ursprünglich liefländische, schwedische, pomme- rische, braunschwcigische ».preußische Familie, davon Hans u. Herrmann W. auf Ludenhof d. 8ten October im Jahre 1663, Hcrrmann W. auf Lindenberg, (dessen Nachkommen sich auch n. Preußen gewendet) den 21.Marz 1664 und Reihhold W. aufAdi- nal den 28sten October 1680 schwedische Freiherren, Carl Gu- stapch W. auf Salmitz den 26. Marz 1661, Dietrich W., aus der Linie zu Adinal, den I7ten Juni 1693 schwedische Grafen wurden. Beide Linien sind als graflich wieder erloschen. Anton Baron von W>, wurde im December des Jahres 1747 schwedischer Baron, nachdem schon im Jahre 1709 den 6ten Januar Fabian Freiherr von W. vom K. Karl III. von Spanien und nachmaligen Kaiser in d. Grafenstand erhoben. Butkens Iro- Wransky — Wrbna. 787 ylräes 80 Lrabant, 8upplem. 'st. I. p. 423. Luca, cur. Dcnk- würdigk. 1011. Hönns cobur- gische Gesch. II. Th. 299. 302. 326. 323. Pfefsinger, III. Th. 197. Gauhe, II. Th. 1903 — 16. Zedler, S9. Bd. 603-19. Lüdersens Samml. wransky, Wraminsky, Wranitzki. Eine aus Pohlen herstammende mährische u. schlc- sische Familie. Im Jahre 1368 kommt Paschek v. W. als Canz- lcr des Herzogs Conrad zu Oels vor. Sinap, I. Th. 1043. II. Th. 1123. Luca, schlesische cu^ rieuse Denkw. 703. 1863. Gauhe, I. 2132. Zedler, 69. Bd. 619. Wratislaw von Lllitro^ nütz. 1) Ein böhmisches Geschlecht, auf dess. Aeltcsten das 6te der 10 böhmischen Erbhof- ämter, das d. Erbküchcnmcistcrs, hastet. Es stammt vom Herzog Wratislaus II., der im I. 1036 König von Böhmen war, ab. Leeluotiv AenealvAiea lainiliae 8. R. d. dowituirr cle Wialis- larv, eis Uitrorvits ex sciiytv- ribus Lolreurieis. Nedels ses hensw. Prag. 122. 486. Hübner, II. Tb. Taf. 607. Zedler, 69. B. 626 — 644. Gauhe, I. 2182—87. — 2) Die Grafen Johann Wenzel, Wenzel Ignatz, Georg Bernhard, Franz Jgnaz, Wenzel Adalbcrt und Franz Carl, aus dem genannten Geschlechte, wurden im I. 1701 den 28sten Juli Neichsgrafcn, der 2te von diesen in demselben Jahre auch böhmischer Grast, der 3te und 4te aber erhielt im I. 1706 am 7ten Januar die Bestätigung des Reichsgrafenstandes. von M. E., 37. u. f. — 3) Die Brüder Johann Joseph und Franz Carl W. von M. u. Schönfeldt, wurden im I. 174t Grafen mit dem Pradicat von M. und S. Ebend. 38. Wrazda von Rumwald, (V.ünwald). Ein böhmisches, im Jahre 1626 vorkommendes Geschlecht, aus dem Joh. Ne- pvmuck Wenzel, Rath und Vi- celandrichter bei der Landtafel in Böhmen mit seinen Bettern, Johann Nepomuck, Carl, Joseph und Dvminik W., vom Kaiser im Jahre 1769 in den alten Freiherrenstand erhoben wurden. Redels sehenswürd. Prag, 128. Gauhe, II. Th. 1306. Zedler, 69. Band. 646. von M. O., S. 94. wrazfeld von Siegem- feld. Der Hauptmann Joseph W., wurde im Jahre 1814 mit von S. geadelt, von M. E., 496. Wrbna, Wirbm, Wün ben, böhmisch Vrbna von Lreudenthal. Eins der ältesten gräflichen Häuser in Schlesien, Böhmen und Mahren, dessen Stammschloß Würben im F. Schweidnitz gelegen. Sein Ahnherr Werboslaus kommt im I. 895 vor. Mit Gr. Rudolph erhielt es den 18ten Juni im I. 1807 die steycrifche Landmannschaft. Sie entäußerten sich der gräflichen Würde im 14. Jahrhundert, bis K. Ferdinand II. im Jahre 1642 ihnen diese wieder erneuerte. Früher (1628) erhielten sie von ihm in einer güldenen Bulle manche andere Be- S0 * 788 Wrbsky — Wrede. gnadigungen u. Freiheiten. Bu- celin, (lemn. Ltemmat. III. p. 267. Laibin, in Lteinm. 'Lab. Lzzenor-, Hist. insign. p. 667. Taf. 26. Sinap, I. 162. II. 220. Weingartens Fürsten- spicg. I. Th. 186. Ganhe, b 2188. — 2130. Zedler, 69. B. 816 — 26. Allgemeines histor. Lexik. IV. Th. und Fortsetzung. Pfeifers Schaupb des A. vow Mahren. 63. und f. Biedermanns Grafen, 1. Theil. 126. Hübner, III. Th. Tab. 947 — 960. AIlAern. AenealvZ. blanil- bucb. I. Th. y. 307. u. folg. Schmutz, IV. 406. V. Schönfeld, Adelsschem. I. 237. Genealogisches Taschcnb. der Graf. 1826. 141. und f. Siebmacher, III. Th. 21. N. 3. 36. N. 11. Von Meding, II. N. 976. wrbsky, Wirbski, nicht Wirtsky oder Wirbisky, wie im Hcncl, 641. 770. und in Siebmacher, Th. V. 76. N. 3. stehet. Eine alte, z. Theil frei- herrliche Familie, welche in des Freiherrn von Abschatz Bardenliede zu der alten schles. Ritterschaft der Quaden und Ligier gesetzt wird. In Paprop heißen sie W. von Wrby. Dieser Paprop leitet ihren Ursprung v. dem pohlnischen Hause Lis oder Bzura her, von dessen AnHerren einer im Jahre 1186 Bischof zu Cracau war. Ihre Nachkommen vertheilten sich dann in mehrere Lander, unter welchen die Wrbsky sind. Im Jahre 1607 lebte Johann W. als Landesgerichts-Beisitzer der Fürstenthüü ' mcr Oppeln und Ratibor. Sinap, I. Th. 1036. II. Th. 1117. . Gauhe, I. Th. 2134. Zedler, 69. 646 — 47. Wrchotitzky. Ein böhmisches Geschlecht. Redels sehcnswürd. Prag, 123. Zedler, 69. B. S. 646. wrede, Wredeit, Vredcn, Vredc. Eine niedersachsische, hessiche, frankische, östreichische und baierische Familie, deren Stammhaus Wrede 2 Stunden von Kölln siegt, und aus der Friedrich von W. als Ritter im Jahre 1274 zuerst vorkommt. Auch in Schweden besaßen sie d. Baronat und die Grafenwürdc, indem der K. von Schweden d. 18ten August im I. 1663 Caspar und Carl W. in den Freiherren-, den Ivten December im Jahre 1687 aber in den Gra- scnstand erhoben hat. Der berühmte Feldmarschall Karl Phis lipp, wurde vom K. von Baiern im Jahre 1814 in d. Fürstenstand erhoben und den 3ten Mai im I. 1819 immatriculirt. Prauns adliches Europa, 476. Winkclmanns oldenburg. Chron. 137. Grundmanns uckermarki- sche Adclshist. 262. Mußhard, brem. und verden. Ritters. 119. 121. 123. Pfefsinger, II. 136. III. Th. 270. Meybaum, Chronik von Marienbcrg. 34. König, II. 174. und f. Gauhe, I. 1396. und f. Zedler, 69. Bd. 648—61. Biedermann, O. Tab. 192. und 96. 49. N. W. Tab. 492. 236. 349. Von Hattstein, I. Th. 101. III. Th. Anh. 84. Neues genealog. Handb. 1778. Nachtr. 26. R. v. L., Suppl. 16. Masch, 183. Gothaischer Hofkalcnder, 1826. 164. Sieb- Wreich — Wrisberg. 789 macher, II. Th. N. 1. 13. und IV. Suppl. 29. Taf. Tyroff, I. B. Taf. 212. Siebenkeeß, I. B. 294 — 6. LIrron ^morial Aen. cle 1'IZlnp. Irano. unter d. üaron. u. Tab. 6. Nlreich, Wrechen,Wrech, Wveichcn. Ein altes pommeri- schcs Geschlecht, das im Jahre 1408 vorkommt, und mehrmals im Johanniterorden aufgeschworen ist, aus dem der k. preußische Kammerhcrr Friedrich Wilh. bei der Huldigung zu Berlin d. 2ten Octobcr im Jahre 1786 in den Grafenstand erhoben wurde. Er starb ohne Kinder zu hinterlassen. Dithmar, 10. N. 27. Diencmann vom Johannitcr-Or- den. 268. N. 43., 343. N. 60. Siebmachcr, V. Theil. 168. N. II. Gauhe, I. Th. 2190. und folg. Micral, Band. VI. 389. 646. König, II. 167. 174. III. 19. 218. lvrcstrcde. Ein braunschwei- gisches Geschlecht, das im I. 1200 vorkommt, aber langst erloschen ist. Pfefsinger, I. Th. 897. Mußhards brem. u. ver- den. Rittersaal. 214. 218. 220. 317—19. 339. 384. 661. Zed- ler, 69. Bd. 669. V. Meding, II. N. 977. Lüdersens Sammlung. Lv riechen. Der Justitzrath und Besitzer des Ritterguts Roman in Pommern, Steobanus von W., wurde den 10ten Juli 1803 geadelt. ^ rvrisberg, Wrissberg, ehedem Würsberg, Wirsch- berg, Wirssbcrg n. Wirs- berg. Eine hildesheimische und braunschweigische ausgestorb. Familie, die mit der auch ausgestorbenen Familie v. Wirsberg, Wirschberg oder Würsberg gleiche Abstammung hat. Der Ritter Ernst v. W. kam mit d. Psalz- grafcn Godehard von Scheycrn, der zum Bischof zu Hildesheim ernannt wurde, unter mehreren von Adel im Jahre 1023 nach Baiern. Dessen Familie verbreitete sich in diesem damaligen Hcrzogthum, acquirirte auch bedeutende Güter und brachte von Zeit zu Zeit ausgezeichnete Manner hervor. Unter diesen war besonders der königl. großbrittan. und churbr. Staatsminister und 0. A. G. Präsident Rudolph Johann Freiherr von W., von dem der K. Friedrich Wilhelm von Preußen am 7ten Juni d. 1. 1723 schrieb, „daß, wenn „dieser in Neligionssachcn so sehr „erfahrne Mann, desgleichen vielleicht in ganz Tcutschland nicht „zu finden sey, von d. Reichslage zurückberufen werden würde, „das ganze evangelische Neli- „gionswcsen seinen besten De- „fensor verlieren würde." Durch seinen Vater, Christoph von W., churcölln. wirklich. Geheimenrath w., erhielt das Geschlecht vom K. Karl VI. im Jahre 1712 die Frciherrenwürde, u. sein ursprüngliches Wappen mit zwei Rehböcken als Schildhalter vermehrt. Mit ihm starb dieses Geschlecht im I. 1764 aus. Der Gemahl seiner Nichte, (Bruders- Tochter) , Graf- Carl Friedrich Schlitz, genannt Görtz, erhielt vom K. Karl VI. 1737 die Erlaubniß, Namen und Wappen der von W. dem seinigen beisü- Wrobelwicz — Wrtby. gen zu dürfen, worauf die von diesem herkommende Branche sich Gr. von Schlitz genannt Goerz- Wrisberg, oder kürzer Gr. Gocrz- Wrisberg schreiben. I. D. Wek- ker, hochverdient, immerwähr. Wrißberg. Ehrengedächtniß. Hil- deshcim. 1733. F. Gedächtniß Christophs von W. durch I. I. Losium. Hildesh. 1742. F. Pfef- singer, I. Theil. 644 — 62. III. Th. 786 — 96. Behrens histor. Beschreibung des Hauses Stein- bcrg, in d. Beil. N. 17. Adels deutsche und s. Alterthümer, i>I. Th. 776. Gauhe, 1. Tb. 2191 — 93. II. Th. 1307. Zedler, 69. B. 667—76. Siebmacher, I. Th. 184. N. 14. Von. Me- ding, I. Th. N. 978. Freiherren von Wolframitz. Verzeichnis Lüdersens und meine Samml., aus mehreren interessanten von einem hochverehrten Gönner mitgetheilt erhaltenen Nachrichten. N)rol?clrmcz. Ein schlesisch. Geschlecht, das im Jahre 1606 vorkommt. Sinap, II. 1123. Zedler, 69. B. 679. lvrochen. Ein schlesisches Geschlecht. Sinap, II. Theil. 1123. Zedler, 69. B. 679. rvrschowiy, Wrschorvetz, Wreschwiy, Wcrscwiy, Wer- sowit;, Wcrschowitz, Wer- schowey, Verschowitz, Se- kerka. Eine böhmische gräfliche Familie, die mit der freiherrlich. Wrzesowitz. nicht (wie von Gau- hen geschehen), verwechselt werden darf, aus Kroatien im I. 644 schon mit dem ersten Herzog Czechus, ihrem nahen Verwandten gekommen, also nicht aus England, wie Okolski an- gicbt. Sie hat mit Libbussas Bewilligung im Jahre 722 den Stammsitz Wrsch gebaut. Von diesem Geschlechte prophezeihcte die K. Libbussa, daß ihre Nachkommen viele Noth mit ihm haben würden, was auch eingetroffen, da es seines Ursprungs halber nach der böhmisch. Krone strebte. Wilhelm Gottfried von W. Sekcrka in Sedezicz aus Böhmen, erhielt den 19. Octo- ber im Jahre 1717 ein preußisches Grafendiplom. Lucä,Für- stens. 1288 — 1301. Balbini, 'I'ali. gsnoal. U. II. Dessen I'ssss- tome reu. Lolmm. p. 186 — 244. Sinap, I. 811. und II. Th. 274. Gauhe, I. Th. 2102. Zedler, 69. B. 631 — 86. rvrsewinsky, Wirsewins- ky, Wirsblilsky, oder nach Henel Wirsibiilsstsi. Eine schle- sische Familie, die man zu den Rittern der Quaden und Ligier rechnet. Sinap, I. 1036. II. 1117. Gauhe, I. 2194. Lucä, schles. Dcnkw. 1141. Zedler, 69. B. 686. rvrssowitz. Jaroslaw W., erhielt den 3lstcn März im I. 1666 den böhmischen Grasenst., und ist vielleicht zu dem Geschl. der von Wrschowitz oder zu den von Wrzesowitz gehörig. IVrtby. Ein altes Geschl. aus Böhmen, welches im 13ten Jahrhundert von den Grafen v. Guttenstein abstammen soll; bis nach Anfang des I7ten Jahrhunderts führte es nur d. Herrenstand, bis Secyma W. den gräflichen Titel wieder annahm, der auch zugleich nach Hübncr Oberster - Kämmerer in Böhmen Wrzesowitz — Wülvekroge. 791 war. Nach Zedler soll dieses Geschlecht seit dem Jahre 1723 das Obrist-Erbschatzmeisteramt in Böhmen besitzen. Hübner, 91. T. 946. 674. 675. 677. König, 91. Th. 218. Gauhe, I. Th. 2143. Nedcls sehenswürd. Prag, 110. 122. 144. 160. Zedler, 59. B. 685 — 89. Wrzesowiy, Wrzcsowey. Ein böhmisches freiherrlich. Geschlecht, das mit den Gr. von Wrschowetz nicht zu verwechseln, und dem Töplitz in Böhmen vor Zeiten gehörte. Im I. 1526 war Jacob W. Unterkammerer des K. Böhmen. Sinap, 9. 275. Nedcls sehensw. Prag, 124. 155. 177. 180. Zedler, 59. 689. Wtorkowsk)>. Ein schlesi- sches Geschlecht, aus welchem Barbara W., des sürstl. Stifts Trebnitz im Oelsnischen Aeblis- sin war. Sinap, 01snogr. 'I. II. 632. II. T. 1123. Zedler, 59. B. 691. Wucherer. Ein stcperisches und karnthncr Geschl., d. schon im Jahre 1350 vorkommt, und den 21sten Februar im Jahre 1661 die Landmannschaft in Körnchen erhielt. Ob der Reichshof- rath Heinrich Bernhard v. W., der im Jahre 1726 Reichsritter mit. Edler von und im I. 1734 Reichssreiherr mit dem Beinamen von Huldenfcld wurde, zu diesem Geschlecht gehört, ist noch nicht mit Gewißheit zu behaupten. Zedler, 59. B. 948. von M. E., 114. u. 226. wucherpfeuig von L.ip- tingen. Der Hauptmann Andreas W., wurde im I. 1810 mit von L. geadelt, v. M. E., 496. Wulfen, Wülven. Ein altes wcstphalisches Geschlecht, v. dem im Jahre 1534 Gerlach v. W. einer von den 12 Richtern unter den Anabaptisten zu Münster war. .Zedler, 59. B. 735. Lüdcrscns Samml. wülffrodu. Ein obersachs. Geschl., welches auch im Braunschweig. seßhaft, aber allda ausgestorben ist. König, 19. Th. 273. Zedler. 59. B. 794. Lü- dersens Samml. wülkeuiy, Wulckuiy, Wilck- nitz. Eine alte adliche, neuerlich zum Theil grafliche Familie im Anhaltischen, deren gleichnamiges Stammhaus im Für- stenth. Anhalt gelegen , u. die schon im Jahre 1165 vorkommt. Der k. preußische Kammcrherr, Geh. Kriegsrath und Hofmarschall bei der Mutter der Königin, Leop. August von W., wurde im I. 1743 den 6ten November in d. preußischen Grafenstand erhoben. Er starb ohne Hinterlassung von männlichen Erben. Beckmanns A. H. VII. Th. 300—4. Gauhe, I. 2194. Zedler, 69. Bd. 781 —85. 'Sjebmacher, I. Th. 181. N. 13., wo es unter den braunschw. Adel gesetzt ist. Wülserbütele. Ein braun- schweigisches Geschlecht, das im Jahre L154 vorkommt. Pfefsin- ger, Th. 9. 156. Zedler, 59. B. 1428. wülvekroge. Ein schlesi- sches Geschlecht, von dem man blos ein Siegel von 1384, und ein spateres Wappen aus dem Mscpt. abgegangener meklcnbur- 792 Wünter gischcr Familien aufgeführt findet. Sinap, 1043. Siebma- chsr, I. Th. 69. N. 4. Von Meding, III. N. 963. Wünter. Diefe Ritter erhielten am 23sten Jan. im Jahre 1652 die steyer. Landmannschaft. Schmutz, IV. 413. Würben. Georg Stephan u. Bernhard v. W., erhielten die Approbation ihres schon 1652 aus der Reichscanzlci erhaltenen Grafcnstandes den 6. December 1662. würdig. Ein schlesisches Geschlecht, das im Jahre 1504 vorkommt. Sinap, II. T. 1124. Zedler, 69. B 823. würden. Ein bremisch. Geschlecht, davon Jacob von W. im Jahre 1337 vorkommt. Muß- hards brem. und verden. R. S. 163. 180. Zedler, 69. B. 862. Lüdersens Samml. Würsten r>. Z^nutenberg. Heinrich Joseph W. v. N., w. den 18ten Mai im Jahre 1711 in den böhmischen Adelstand erhoben. würstl v. Reichenbach. Der Capitainlieutenant, Johann Adam W., wurde im I. 1761 mit von R. geadelt, v. M. O., 238. würz, Würg, Wirz, Würz tt. Burg. 1) Zwei aus der Schweiz stammende Ritter, welche auf Befehl K. Karls d. G. ein zwischen Cölln u. Ackcn gelegenes Raubschloß eingenommen, erhielten den Namen „Wür zu Burg." Ihre Nachkommen looß- ten um den Besitz dieser Burg, u. theilten den Namen in Würz und Burg. Die, welche d. letz- Würzbuvg. tcren Namen erhielten, wurden Besitzer dieser Burg; da aber im Jahre 1663 ihre Linie ausstarb, siel Burg und Name der Linie Würz zu, welche aber im Jahre 1689 die Burg verkaufte, und 3 Jahre darauf sich in Schlesien ansessig machte. Zu welcher Zeit sie in den Freiherrenstand erhoben wuroen, war auch Si- napcn unbekannt, aber d. Freiherr Johann Wilhelm von W. und B., Oberamrsrath in Schlesien, erhielt im Jahre 1702 die Bestätigung des alten Frciherren- standes. Henel, Lilesiograpb. reuov. dap. 8. p. 637. und (I. 10. p. 920. Sinap, I. 216. II. 486. Spcncr, 0p. bsralcl. ?. I. 167. Allgem. hist. Lexik, und Forts. Gauhe, I. 2195. II. 1308. Zedler, 69. Bd. 1233. Siebmacher, I. Th. 199. N. 4. N. Meding, III. N. 970. u. s. von M. E., 116. — 2) Ob Wilhelm von W., welcher den 17ten April im I. 1694 böhmischer Ritter wurde, zu d. vorgenannten gehört, kann ich nicht bestimmen. Würzburg. Ein fränkisches, rheinländisches und thüringisches Geschlecht, das in Thüringen zu Großschwabhauß im Jahre 1308 ein den Gr. von Gleichen zu Lehn gehendes Gut verkaufte. Es hatte auch mehrere glcichische Lehen; im Jahre 1359 aber erkaufte Conrad von W. Ro- thenkirchen und Pressig. Das Freihcrrcnprädicat ist durch die Aufschwörungs-Urkunden bis über 1688 in Baiern zurückerwiescn worden. Biedermann, G. Tab. 273— 84. Von Meding, III. Würzburger — Wulschen. 7V3 N. 972. König, i. 183. und an m. St. Biedermanns Fürsten, I. Th. 4. Dess. Grafen, I. Th. 2112. Salver, S. 660. 437. Siebmachcr, 1. Th. 106. N.11. Gauhe., 1.2196. V.Haustein, II. 676—?9. Hönns co- burgische Chron. I. Th. 48. N. genealogisches Handbuch. 1777. 176. und f. 1778. 230. Sagit- tar, gleich. Hist. 94. 322. Zed- ler, 69. B. 1400 — 3. R. von Lang, 271. Würzburger. Diese Ritter erhielten am 4tcn Septemb. im Jahre 1664 die freyer. Landmannschaft. Schmutz, IV. S. 416. wüstow, Wusiow. Ein pommcrisches Geschlecht, das d. Erbschenkenamt in diesem Lande besaß. Im Jahre 1310 hat Johann von W. an d. Hofe Herzogs Otto I. in großem Ansehen gestanden, und zu Ende d. 16. Jahrhunderts haben sie einen Theil des Stadtgerichts in Stettin inne gehabt. Micral, III. Bd. 332. 406. Bd. VI. 389. Gauhe, I. 2197. Zedler, 69. 1408. Siebmacher, V. Theil. 168. N. 12. wüst v. Waldkirch. Der Oberlieutenant Johann W., w. im Jahre 1821 mit von W. no- bilitirt. von M. E., 497. wüstenhoff, Wüstenho- fen. Ein pommcrisches, bran- dcnburgisches und magdeburgisches Geschlecht, das im I6ten Jahrhundert vorkommt. Micral, gedenkt desselben nicht. Gauhe, I. 2197. König, III. 724. Zedler, 69. 1414. und folg. Siebmacher, III. 166. N. 4. hat ein ganz anderes Wappen als von Meding,^III. N. 973. beschreibt. wulffeil. Eine preußische, baierische und Halberstadt. Familie, deren Freihcrren-Pradicat in Baiern bis auf den Urgroßvater des ehemaligen fürstl. passaui- schen Oberstallmeisters Friedrich Leopolds in München erwiesen ist. Wahrscheinlich ist das dieselbe Familie, von welcher von Meding, I. N. 979. sagt, daß sie unter den holsteincr Adel gehöre, und mit den v. Pogwisch und Wisch einerlei Wappen habe. Siebmachcr hat im I. B., 68. N. 2. ein Wappen, das er unter die sachsischen setzt. Muß- hard, 669. 'Sinap, I. 1039. II. 1119. Biedermann, G. und St. R. von Lang, 272. Tv- roff, 39. Ausg. N. 4. Siebcn- kceß, I. B. 74. und f. wullerslcbcn. Leuthols v. W., war im Jahre 1401 unter denen, welche von den Gr. von Schwarzburg ernannt wurden, eine Erb-Verbrüderung zu Stande zu bringen. Müllers sachs. Annalen, S. 1. Zedler, 69. Bd. 1433 wulscheu, Wülschcu. 1) Ein altes sachsisches Geschlecht, das zu K. Heinrichs Zeiten sich in die Gegend um das römische Schloß Varinuna an der Elbe, das dieser Kaiser befestigt und Werben genannt, niedergelassen hat. Enzels altmark. Chronik. 6. und 64. Zedler, 69. B. S. 1434. — 2) Ein ausgestorbenes lüneburgisches Patrizier-Geschlecht. Büttners Stamm- u. Geschlechtsreg. U.r.v. r. Lüder- sens Samml. Wulzke — Wunschwitz. Wulzke. Ein ausgestorbenes Geschlecht in der Altmark. Ger- kens Diplomat, vetust. IVlarob. 'I. I. Wunder v. Wunderberg. Michael W., Fcldkriegssccretär zc., wurde im Jahre 1819 mit Edler von W. geadelt, von M. O., 239. Wunderbaldinger. Franz W., Besitzer des Gutes Halß in Böhmen, wurde wegen Cultur des Bodens im I. 1819 mit von W. geadelt, von M. O., 284. Wunderer. 1) Ein Ursprungs lich elsaßisches, nachher zu Frankfurt am Main in der adl. Ganerbschaft Altlimpurg besindl. Geschlecht. Neues genealog. Handbuch, 1777. 363. und 1778. S. 176. u. f. — 2) Diese Ritter erhielten mit Balthasar den 26. Januar im Jahre 1633 die stey- erische Landmannschaft. Schmutz, IV. 412. Wundschütz. Matthias von W., wurde den 6ten Mai im I. 1661 in d. böhm. alten Ritterstand erhoben. Wunncnstein. Ein würtem- bergisches Geschlecht, aus dem Wolf von W. im I4tcn Jahrhundert den Grasen Eberhard v. Würtemberg den Greincr viele Jahre befehdet. Burgermeister, Grafen- u. R. S. 66« 71. Zed- ler, 69. B. 2200. Wunnerstcdten. Ein altes Geschlecht in der Altmark. En- tzels altmarkischc Chron. 98. Zed- ler, 59. B. 2201. Wunschheim von L.iliens thal. Der Advocat Wenzel W., wurde wegen Vertheidigung der Rechte der Krone Böhmens im Jahre 1797 mit von L. nobili- tirt. von M. O., 163. Wunschwitz. Ein sehr altes freiherrliches, in Böhmen u. in der Niederlausitz seßhaftes, v. den Wenden abstammendes Geschlecht, dessen gleichnamiges v. ihm im 7ten Jahrhundert erbautes Stammhaus in Meißen liegt. Ihre ordentliche Stammreihe fangt im Jahre 1490 mit Gewißheit an. Sie hatten sonst 17 Herrschaften und Güter in Böhmen u. 6 in Mahren, auch 3 in der Oberpfalz. Matthias Gottfried von W., welcher die Stadt und Herrschaft Ronsperg und Wasserau in Böhmen ?c. besaß, auch an den Ort, wo d. heilige Johannes von Nepomuck von der Brücke herabgestürzt w., eine prächtige medallene 20 Centner schwere, und 4 Ellen hohe Statüe desselben im Jahre 1683 errichten ließ, wurde v. K. Leopold I. den 29sten August im Jahre 1676 in den böhmischen Freiherrenstand mit seiner Descendenz erhoben. Imkot', tit. ?rooLl-. Imp. in ülantiss. p. 492. Redels Prag an versch. Orten. (?. Dan. D. L. cie Wunsobvvit? Nernorlao Zenea- logico-beralclioae, guibns oba- rissiinor. snor. iilieror. Laron. cle W. postiernas aliquot ge- nsrationes et ailinitates etc. 1727. und in seinem Ta- selbuch betitelt: 'Dabulae tarn xeueal. (juam pi-oZonologioae ill. b. k. 6e W. etc. Kurze doch eigentl. Nachr. von der Ankunft, Fortpflanz, und gegenwärt. Zu- Wunster » Wuris. 795 stand des Gcschl. der Freiherren von W. Wien, 1741. 12. nebst der Continuat. accurater Univer- sal-Stammbaum des Geschl. der von W. 1'. in Patentform, wobei 2 kleine Kupfer. Genealog. Deduction der 16 Ahnenherern, Joh. Ant. Cajetans Frhr. von W. auf 1 Patent - Foliobogen. Joh. Seifert, neue florir. hoher Haupt, kurze hist. geneal. Beschreibung. Regensb. 1711. 12. 181. 192. 198. 199. 200 — 234. Dess. Stammtafeln. 1721. ?. I. lit. vv. ?. III. lit. ^v. König, III. Th. 121. und a. m. 0. Lselins Lexik. Bas. 1729. 1. II. Th. lit. Ii. 693. IV. litr. p. 119. Supplcm. ?. II. S. 1124. 25. und 38. Neue AuSg. III. Th. 541. und 1059. VI. Th. 1135. 1136. 1212. 1221. Forts, des all. hist. Lexic. lit. W. p. 1398. lit. II. p. 648. Albin, meißn. Chron. Tit. II. 155. Knaut, I-rnclrom. Nisn. p. 353. 487. 500. 516. 626. Carpzov, oberlaus. Ehrcntcmp., II. und 56. 57. :c. M. Gros- scrs oberlaus. Merkw. B. 3. K. 10. §. 4. 42. Gauhe, I. S. 2198. Zedler, 59^ B. 2208 — 2230. Scböttgens u. Kreysigs Nachlese. VII. 473. M. F. v. Stosch, Geneal. der v. Stosch. 1736. F. Vorrede auf fünf Seiten. rvunstcr. Der Gutsbesitzer Johann Jacob in Schlesien, w. im Jahre 1791 in den Neichs- adelstand erhoben, von M. E., 496. Ivunftorf, Wunstorpke, Wuusdorf, Wuufterpeu. Ein ausgestorbenes gräfliches Geschl., welches ein groß"s Stück Land an der Leine, und die braun- schweigische kleine Stadt und Schloß dieses Namens im Für- stcnthum Calcnbcrg besaß. Es kommt zuerst im Jahre 933, u. zuletzt 1553, wo der Letzte starb, vor. Früher, und schon im I. 1446 hatte Gr. Julius d. Bischof Magnus zu Hildesheim die Gr. W. verkauft. ?. I^seri Ilistcuia dcimit. Wunstorpiens. >ZX clsizloniat. aliisguo nronn- montis Hcle clignis maxiinam jzarloin iueclilis contexta. Holm- slaclt. 1726. 49 u. einen viertel Bogen, nebst einer geneal. Tabelle. Bucelin, (leriu. saor. 1>. III. p. 128. Adels d. und s. Alterth. II. Th. 677. 662. Pfcf. fingers .hist. des braunschweig, lüncburgischcn Hauses, I. Theil. 468. 474. 488. 648. Falkens Entw. einer Hist. Cordeiens. cliplomat. p. 42. Luca, Gras fens. 783. Lauensteins Hildes- hcsheim. II. Th. 42. Entzels mark. Chron. 43. König, II. Th. 67. Hübner, II. Tab. 4311 Zedler, 69. V. 2230—32. Siebmacher, III. 21. N. 1. Hop- penrod, 106. Lüdcrsens Sammlung. IVuiltsch. Eine schles. Familie , die zu den Rittern der Quaden und Lygier gehört. Si- nap, II. Th. 1123. Zedler, 69. B. 2232. lvurff. Der Oberlieutenant Carl W., wurde im I. 1785 nobilitirt. von M. O>, 239. IVuris. Ein schlesisch. Geschlecht, welches im Jahre 1530 vorkommt. Sinap, 1043. Sieb- macher, I. Th. 69. N. 4. Von 796 Wurm Wurmbrand. Meding, 111. N. 369. Zedler, 60. B^ 16. Wurm, Wurmb, Worm. Ein thüringisches, besond.schwarz- burg., auch im Braunschweigi- schcn, Würzburgischen und Hessischen begütertes Geschlecht, d. schon 1220 vorkommt, und gegen 60 Ritter- und Stammgru ter gehabt haben soll. Erst schrieben sie sich Worm, nachh. Wurm, seit dem 17tcn Jahrhund, aber Wurmb. Die von W. in Franken , welche hohcnlvhischc Lehnleute waren, schrieben sich W. von Gunzenhausen, es ist aber nicht gewiß, ob sie mit diesem Geschlecht in Verbindung stehen. Sciferts Tab. 64. 474. Geneal. und Ahnent. Biedermann, O. Tab. 305 — 320. König, 111. Th. 1176 — 1212. Leuckfclds Stammtafel, in dessen 6ml,ic>uit. b'oelclons. 166., auf 6 Tabellen, welche der Geheimcrath u. weißenfelsische Hofmarschall Georg Ludwig von W. selbst ausgearbeitet hat. Zedler, 60. B. 26 — 64. Gauhe, 1. B. 2139 — 2200. Sicbmacher, 111. 21. N. 3. 35. N. 11. Lüderscns Samml. Hübner, III. Theil. Tab. 786. in der T. der Herren von Werthern. Sagittar, Gleichen, 199.236.301.305. 306. 308. 320. 328. und 471. Schöttgcns diplomat. Nachlese. 1. Th. 15. Von Uechtritz, diplomat. Nachr. II. Theil. 167 Siebmachcr, 1. Th. 144. N. 11 Brückner, III. Th. 4. St. 62. wurmb von ?inck. Nachdem der Domprobst ec. zu Mer- seburg, Neichard Gottlieb von Zink mit dem Konferenzministcr Fr. Ludw. von W. am 6ten Februar 1780 ein paoium suo- oossovlllin dahin geschlossen, daß Ecsterm, der 2te Sohn des Letztem in einem errichteten Fidei- commiss succediren, und d. Namen W. von Z. führen soll, so führte dieser in der Folge beide Namen, und das beiden sachsischen Geschl. zustehende Wappen. Von Meding, 1. Theil. N. 981. Zedler, 62. Band. 837. Von Uechtritz, diplomat. Nachr. von 1741 — 77., aus d. Kirchenb. zu Gattcrstädt, VII. 32. u. folg. wurmbrand, wurim prand und Stuppach. Ein gräfliches in Oestreich begütertes Geschlecht, welches von d. ehemaligen Herren von Wurmberg aus Nicdersteyermark seinen Ursprung herleitet. Ihr Stammvater Poppo Stuppach, (ein Name eines Stammschlosses, nach dem sie sich nannten) lebte 1100 und 1130. Im Jahre 1682 wurde das ganze Geschlecht in den Herren- und Grafenstand, 1701 aber in den Reichsgrafenstand erhoben. In Steyermark erhielten sie d. Oberste Erb-Ku- chel- und Stabelmeisteramt. Johann Wilh. Gr. v. Wurmbrand, Lolioma gsuoalvgioum clomi- noruru Eomilum cla Wurm- braucl, 1702. 2 große R. Foliobogen gedruckt. Bergcrs durch- laucht. Welt. II. Th. 169. Wurmbrand, Lolleot. geuizal. Iiistor. 41. 320. Hübner, II. Taf. 634 — 37. Tab. 335. 398. 403. 677. 632. Anhang, 470. III. Taf. 711. 726. 856. 906. 363. Bucelin, doriu. Ltonuuat. ?. Wurmfeer - III. p. 260. Gauhe, I. Theil. S. 2200 — 2202. Biedermann, Grafen, I. Th. Taf. 88. 160. Sinap, II. 281. Spener, Op>. Iieialci. ?. II. 670. Imliol, IVo- lil. pioc. Imp. ?. II. p. 72. Zedlcr. 60. 72 — 88. Schmutz, IV. 416. Von Schönfeld, Adels- schemat, l. Th. 126. u. 238. ^11^. ALireal. Hancllz. I. Theil. 909 — 913. Genealogisches Ta- schcnb. 1826. 142—44. Siebmacher, III. 36. N. 12. Wurmsecr. Die Hauptleute und Brüder W., wurden im I. 1789 mit Edle von geadelt, v. M. E., 496. Wurmser. Ein eigentlich elsaßisches Geschlecht, welchem v. Meding, I. N. 982. den Beinamen von Vcndcrheim beifügt, das aber mit dem Wurmser elsaßischen Geschlecht, das Siebmacher, I. Th. 195. N. 6. und König, a. a. O. gegeben haben, ein und dasselbe ist. Es breitete sich zu Anfang des 17ten Jahrhunderts in Schwaben aus. Bu- celin fangt mit dem Jahre 1303 ihre Stammreihe an. In Stcy- crmark haben Grafen von W. im Jahre 1813 die steycr. Land- mannschaft erlangt. Gauhe, I. 2200. Zcdler, 60. Bd. 94 — 99. König, I. Theil. 676. III. 710. Schmutz, IV. Th. 416. l Wurst von Rautheubcrg. Heinrich Joseph W., fürstlich dietrichstein. Wirthschafts-Haupt- mann, wurde den 18ten Mai im Jahre 1712 in den böhmischen Adelstand erhoben, v. M. E., 496. Wurster von Rveuzberg. Wustrow. 797 Der bekannte Nürnberg. Wechsler, wurde im Jahre 1746 vom K. Franz I. in den Ritterstand, und dessen Sohn, Georg Eras- mus den 8ten Juni im Jahre 1766 in den Freiherrcnstand erhoben. Neues gcnealog. Handbuch , 1777. 363. und 1773. 417. R. von Lang, 272. würth v. Mackan, Frei- Herr von Creuy u. ^>err von Wurth. Johann Christian W. von W., wurde im I. 1727 böhmischer alter Freiherr mit dem Pradicat Freiherr von C. und Herr zu W. v. M. E., 114. u. f. wurz v. Ehrenfcld. Der k. k. Stückjunker, wurde im I. 1762 mit v. E. nobilitirt. von M. E., 497. Wurzer. Der k. k. Hoffuttermeister Joseph Friedrich von W., wurde im Jahre 1723 in den Reichsrittcrstand mit Edler von erhoben, v. M. O., 163. wuschletitsch. Der Generalfeldwachtmeister Matthias von W., wurde im I. 1734 Freiherr, von M. E., 116. Wustrow. Ein ausgestor- bcncs braunschwcigisches Geschl., das auch in der Ückermark aiu sessig gewesen, u. dess. Stammhaus gleiches Namens im Jahre 1671 als ein machtiges Amt zu Zelle geschlagen worden ist. Im Jahre 1616 ist der Letzte dieses Geschlechts mit Michael Victor bei der Belagerung von Braunschweig erschossen worden. Pfcf- finger, II. Th. 466. Gauhe, I. Th. 2198. Lüdersens Sammlung. Grundmanns uckermarki- sche Adelshist. 41. u. SS. Muß- 793 Wutgenau — Wylich. hards bremischer und verd. Ritters. 241. König, II. 433. u. an m. O. Enzels altmarkische Chron. Zedler macht im 69sten Theil, 1418. und 60. Th. 488. zwei verschiedene Geschl. aus diesem einzigen. Vvutgenau, Wutginau, Wuttgeimu. Eine schles. Familie, die besonders im Oelsni- schen begütert ist. Der erste, welcher nobilitirt wurde, war Gottfried Ernst W., Leibmedicus des H. von Würtcmbcrg Oelß. Nachher wurden sie Freiherren, besonders war Gottfried Ernst ein berühmter kaiserlicher General. Zedler, 60. B. 607 — 18. Sinap, I. 1043. II. 1124. Ois- nosraplr. I. 301. Gauhe, II. Th. 1309. V. Meding, I. Th. N. 383. VVuchenau, Wutcilau, Wuttenow. Eine sehr alte Familie in der Mark, im An- haltischcn und Preußischen, die im Jahre 1377 zuerst mit Henning von W. in Urkunden vorkommt. Wilhelmine Agnes von W., wurde, als sich der Fürst August Ludwig von Anhalt-Kö- then mit ihr vermahlte, vom K. Karl VI. den I8tcn November 1721, nachdem sie unter dem I3ten October d. Jahres bereits baronisirt worden, in d. Reichsgrafenstand mit dem Pradicate Reichsgrasin von Warmsdorf erhoben, worüber das Diplom in lateinischer Sprache in Lenzens Beckmann, Lupplem. p. 913. soq. und in Pürter, über Miß- heirathen t. Fürsten und Grasen, 266 — 68. befindlich. Bcck- manns anhaltische Historie. VII. Th. Tab. D. Sicbmacher, I. Th. 178. N. 9. hat irrig Wu- lcnau. Von Meding, I. N. 982. Osw. von Ende, Leichenpr. und Personalien Elisabeth geborncn von Wuthenau, vermahlte von Naskeu. 1621. 4. König, I. 303. II. 668. III. 666. Gauhc, I. 2203. Sinap, II. Th. 1124. Zedler, 60. 604—7. B. Uech- tritz, diplvm. Nachr. von 1702 — 1791. aus verschiedenen Kirchenbüchern im VII. Theil. 81 — 87. Vvuttenhofer von Wüt- tcnburg. Der Vcrpflegsver- walter Christian W., wurde im Jahre 1732 mit von W. nobilitirt. von M. O., 289. rvuttoriil von Gauden- tcnthurn. Joseph W., Bürger und Rath in Botzcn, wurde im Jahre 1768 in den Reichs- qdelstand mit von G. erhoben, von M. E., 497. Vvuttkp von Wuttgeno.u. Christoph W. von W., wurde den 10ten August im I. 1673 in den böhmischen Adelstand er-, hoben. Wpler. Ein fuldaischer Adel, der im Jahre 1346 bei d. dortigen Lchnhof vorkommt. Schan- nat, fuldaischer Lehnhof, 181. Siebmacher, IV. Th. 197. N. 9. Bon Meding, III. N. 374. Vvylich. 1) Der Name dieses Geschlechts kommt unter den altteutschen celtischen und scandi- navischen am allerverschiedensten vor, als Walach, Walack, Wcy- lich, Wylach, Wyllach, Wy- laich, Wylacko, Wylaken, Wpl- lech, ByUich, Wilikc, Bylich u. Bylich. Die verschiedenen Linien Wylich --- -kylander. 799 desselben sind: a) W. Rosaw. b) W. Huet-Lottum. o) Pröp- sting-Winnenthal. c!) Bernsau. e) Winncnthal. k) Kervenheim. Die W. zu Menge führen das Wappen wie die von Eynattcn, deren Geschlechtsname oft dem der Wylach und Bylach vorgesetzt gefunden wird. — 2) Ein westphalisches Geschlecht, das vorher Steenhuis geheißen, bis einer dieses Geschlechts gegen die Mitte des I4ten Jahrhund, eine Tochter Heinrichs von Wylackcn heirathete, seinen Geschlcchtsna- men fahren ließ, u. den dieser annahm, woraus nachher der Name Wylich entstanden. Dith- mar, 12. N. 34. Von Steinen, westphal. Gesch. I. Th. Tab. 2. N. 1. 661. Siebmacher/ II. Theil. 114. N. 4. Lüdersens Samml. Von Meding, III. Th. S76. rvylich u. L.ottum. Das clevische Geschlecht, das oben unter Lottum, 72. schon aufgeführt ist, von d. aber hier noch nachstehendes zu bemerken ist. Der Name Lottum ist durch VermähSylander. Der Professor Wilhelm T. in Heidelberg, der im Jahre 1660 und f. lebte, ist der Stammvater dieses Geschlechts, aus welchem Karl August, Kriegs- Proviant-u. Käsern-Verwalter zu lung einer Erbtochter dies. Hauses jenem beigefügt worden. Einige von ihnen waren Erbhofmeister, Andere Erbkämmerer d. H. Eleve. Von Steinen, 691. 696. Dienemann, 338. 376. N. 28. Von Meding, III. N. 976. Hübner, Th. II. T. 403. Anz. z. 336. Bd. III. T. 956. und f. Zedler, 60. B. 635. Genealogisches Taschenb. der Grafen. 1326. 79 — 31. Robens, II. 292 — 309. rvyscyky v. Hohenbaum. Andreas Renatus W. , wurde d. 2. October im Jahre 1691 mit dem Prädicat von H. in den böhmischen Ritterst. erhoben. N))?soczkl (rvysocky). Ein schlesisches Geschlecht, das im Troppauischen im Jahre 1593 Güter besessen hat. Okolski, l'. I. x. 169. Sinap, II. Theil. 1124. und f. Zedler, 60. Bd. 647. wyszynski. Andreas W., wurde im Jahre 1782 galizischer Graf, von M. E., 116. 4- Neuburg, den 4ten Juli im I. 1792 v. Churfürsten Karl Theodor ein Nitter - und Adelsdiplom erhielt. R. von Lang, S. 601. 800 Zabiele. B ^lelin. Der k. baier. Obcrsi- vanzrath Julius V>, wurde als Ritter des Civil-Verdienstordens der baierischen Krone den 27sten Mai im Jahre 1814 nominirt, und den 30stenAugust 1814im- matriculirt. R. von Lang, S. 602. Zscilberg. Nach dem Unterschiede der Wappen, nämlich dessen, von dem von Meding, t. N. 885. das, des am 4tcn Januar 1370 verstorbenen Bischofs zu Meißen, Johannes, kürzlich beschreibt, und d. gräflich Mnbergischen, (Jsenburg.) muß dieses Geschlecht von dem gräflichen ganz verschieden seyn. Z?rsch, Ursch. Eine seit dem Jahre 16S0 frciherrliche, u. seit 1732 den löten Juni gräfliche Familie, aus welcher der Geheimerath und Administrator von Schleisheim, Johann Ne- pomuck U. im besagten Jahre die Grafenwürde vom Churfürsten Karl Theodor erlangte. Zcd- ler, 51. Bd. 512. Gauhe, II. 715. R. von Lang, 34. A Aaass von Wiesenfeld. Ludwig 3., k. k. Rath und Tabak- gefällsHofcommissar. in Mähren, wurde im I. 1779 mit Edler von W. geadelt, v. M. O., 289. Zabel, Zabell. 1) Ein aus- gcstorbenes ehemaliges halbcr- stadkisches Geschlecht. V. West- phal, Nori. nrociit. N. IV. Pob. 19. N. 59. Von Meding, III. N. 377. Adels d. und sachs. Altcrth. U. Th. 594. Zedlcr, 60. B. 987. — 2) Ein lünc- burgisches Patriziergeschl. Büttner, Anhang. N. 34. Lüdcr- sens Samml. Zabeltitz, Zobeltitz. Ein altes schlcsischcs, meißnisches u. oberlausi'tzisches Geschlecht, das zur Ritterschaft der Quaden u. Ligier gehört. Im Jahre 1447 kommen sie unter dem Namen Gebrüder Zobel vor. Sinap, I. Th. 1043. II. Th. und im Anhang. 1125. Siebmacher, I. Th. 163. N. 1. V. Meding, III. N. 378. Luca, schles. Merkwürdig?. 1020. Stosch, Genealogie der von Stosch. II. Th. 67—363. König, I. Th. 46. und an m. Orte II. 78. und III. 383. Gauhe, I. 2203. Zed- ler, 60. 387—332. Zabiedorvitz. Ein böhmisches Geschlecht. Sinap, II. T. 530. Zedler, 60. B. 334. Aabielc-Zabielski. Peter, Zabinsky Zacher. 801 Edler von Z. Z., jubilirter ?lp- pcllationsrath, wurde im Jahre 1808 galizischer Graf, von M. E., 38. Zabinsk)'. Ein schlesisches Geschlecht, das im I. 1303 vorkommt. Sinap, I. Th. 1044. Zedler, 60. B. 994. Zabkorv, Zabka. Ein schlesisches Geschlecht, das in der Mitte des 16tcn Jahrhund, vorkommt. Sinap, I. Th. 1076. II. Th. 223. 397. Zedler, 60. B. 994. Zabletzky von Tuloschütz. Eine alte böhmische Familie, aus welcher Anton Raphael C. von T. den 7ten August im Jahre 1719 alter böhm. Ritter wurde. Gauhe, ll. Tb. 1327. schreibt ihn Zaltctsky. v. M. E., 227. Zabuesnig. Aus Kärnthen abstammend. Der Proviant- u. Monturlicferant der k. Armee in Italien, erhielt mit seinen Brüdern vom K. Karl VI. den 10. Juli 1716 ein Adelsdiplom. R. von Lang, 602. Zach. 1) Zach, Zacch, Zech, ohne Beinamen und mit dem Beinamen Loebcning, Lobming, Trybach, werden v. nachbenannten Schriftstellern meistens als verschiedene Geschlechter angcgc- den, sie mögen aber wohl alle ursprünglich eines Stammes seyn. Sie waren schon im 16. Jahrhundert der stcycrmärkisch. Land- mannschaft einverleibt, und die Z. von Trybach auch 1676 in die tyroler Landmatrikel aufgenommen worden, und wurden durch Georg Joseph Albrecht im Jahre 1746 in den Reichsfrei- hcrrenstand, vom K. Joseph II. it. Band. aber in den Grafenstand erhoben. Ursprünglich sollen sie aus Ungarn stammen, wie denn auch Divnys von Z. im Jahre 1440 Cardinal u. Primas in Ungarn gewesen ist. Brandis, tyroler Ehrenkranzl. Hübner, III. Th. Taf. 966. Gauhe, I. Th. 2210. Bucelin, Ltommata, ?. III. 260. König, I. Th. 621—27. Zedler, 61. B. 269—71. Sieb- machcr, II. Th. 43. N. 14. III. Th. 84. Von Meding, III. N. 979. Alle diese schreiben Z. v. Locbenig, aber Schmutz, IV. Th. 418. Z. von Lobming. R. von Lang, 94. — 2) Anton von Z., Gcncralquartiermeister?c>, w. mit seinem Bruder dem Oberstlieutenant Franz von Z. im I. 1801 Freiherr, v. M. E., 96. Zach von Hartenstein. 1) Der Postofsiciant Joseph von Z., wurde im Jahre 1766 mit von H. nobilitirt. von M. O., 239. — 2) Joh. Franz, auch Postofficicr daselbst, und seine Schwester, Maria Josephs, w. im I. 1764 mit v. H. geadelt. Dcrs. a. a. O. ^Zacha. 1) Gottl. Ferd. Z., Secondlieutenant im prcuß. Husaren-Regiment von Köhler, w. den 3ten Februar im I. 1803 geadelt. — 2) Der Justizrath Christoph Z. zu Schncidemühl, wurde den 2lsten April 1790 vom K. von Preußen geadelt. Zacher von Sonnciistein. Joseph Z., Oberpostamts-Contro- lor in Oestreich ob der Enns u. Postmeister zu Wels, wurde im Jahre 1760 mit v. S. nobilitirt. von M. O., 289. 51 80-? Zackl — Zackl. Freiherren, die in Stey- ermark begütert waren, u. zwischen 1434 und 1630 vorkommen. Schmutz, IV. 418. Fadubsky v. Schöuthal. Ein böhmisches Geschlecht. Re- dels sehenswürdiges Prag, 123. Zedler, 60. B. 1046. Gauhe, II. Th. 1327. Zaeckel zu Fridau. Ein schlesisches Geschlecht, das im 16. Jahrhundert vorkommt. Hübners Taf. 690. 716. 732. 876. Si- uap, II. 236. Siebmacher, III. Th. 28. N. 6. schreibt es Zaekhel von Ridau. Zedler, 60. Bd. 1047. Zaehringen. Diese Herzog!. Familie stammt von den alten Herzögen, Grafen und Landgrafen von Elsaß, aus dem Geschlechte der Grafen von Habsburg, und der erste, der den Titel H. von Z. mit K. Heinrich III. Genehmigung von dem von ihm im Breisgau erbauten Schlosse dieses Namens annahm, hieß Berthold. Sein ältester Sohn gleiches Namens führte d. Stamm fort, der im Jahre 1280 erlosch. Die großen Besitzungen dieses Hauses in Schwaben und in d. Schweiz kamen z. Theil an d. das Reich, theils wurden sie unter die Schwestern des letztern Herzogs Bertholt» V. getheilt, wodurch die diesen zugefallenen Güter in Schwaben in d. Folge an Würtemberg und die in der Schweiz an das Habsburgische, nachmals ans Oestreich. Haus kamen. Der Enkel des erster» H. von Z., Herrmanns, heira- thete Judith, die Erbin v. Baden, u. nannte sich zuerst MargZahora. graf von Baden und Hochberg. Bucelin, Ktemmat. s. et iZiot'. 1. I. ?, III. p. 61. Lucä, Für- stens. 113. und f. Zedler, 60. Th. 1113—1119. Hübner, I. Th. Taf. 228. II. Theil. 448. 439. 490. 'Tablettes geuealo- gigues cles illustr. rnaisons lies liucs cle Taeringen, et (irarxls Lucs cle kacle. 8. Oarmst. He^er et ft,. 1810. 1 Rthlr. 4 ggr. Supplement-Tafeln zu Hübners genealog. Tab. 6te Lieft. Kopenhagen, 1824. Tab. 116. Hartmanns Sammlung. Zagelauer von Zalheimb. Raimund Sebastian Z., äußerer Rath und Bürger in Wien, w. im Jahre 1719 mit von Z. geadelt. von M. E>, 497. Zagitek v. Rehlfcld. Der Major Johann 3., wurde im I. 1818 mit voi. K. geadelt, von M. E., 497. Zagrczek. Ein schlesisch. Geschlecht. Paproc ill Speeule mo- i-av. 447. sagt, daß die Z. aus dem Hause Hoschczialkowiz abstammen. Sinap, II. T. 1126. Zedler, 60. B. 1139. Zahlhas. Johann Z., niederöstreichischer Ncgierungssecre- tär, wurde im I. 1789 Ritter, von M. E., 227. Zahlheim. Franz Carl von Z., Schlüsselamtmann zu Krems, erhielt im Jahre 1769 die Bestätigung seines Adels mit Edler von. von M. O., 289. Zahora v. Lerchor. Johann Z., Bürger und Handelsmann zu Prag, wurde im I. 1743 mit von L. nobilitirt. v. M. E., 497. Zahorsky Zahorskz» v. Glücksfeld. Johann Z. , Magistratsrath zu Königgrätz, wurde im I. 1735 mit von G. geadelt, v. M. E., 497. Zahradka, Zahradeck, Sahradcck. Eine böhmische, bei den im 17ten Jahrhund, in Böhmen entstandenen Unruhen, daraus sich weg, u. nach Schlesien wendende Familie, deren gleichnamiges Stammschloß Zah- radka, das auf Böhmisch ein Gärtchen, oder Zahradeck, das ein Garten heißt, im Moldauer Kreise gelegen ist. Sinap, 1. 843. 1044. ll. 486. Redcls sehenswürd. Prag, 123. Gauhe, I. 2204. und f. Zedler, 60. B. 1407 — 9. Zahrenhauscn, Zaren- Hausen. Eine besonders zu Tro- bel, unweit Schasset bei Rote- burg im Stifte Werden seßhaft gewesene Familie. Mußhard,8u^- plom. Älorinm. uob. Lrem. ei Vercleu., Gauhe, I. 2205. berichtigt Lüdersens Samml. Zaihcr von Sonnenstein. Joseph Z. von S., Kreisadjunct im Traunviertel in Oestreich ob der Enns, wurde im I. 1765 Ritter, von M. O., 154. Zaillncr von Zaillenthal. Joseph Carl Z., wurde im I. 1755 mit von 3. nobilitirt. von M. O., 230. Zaiskam v. Zaisigkheim. Ein rheinländischcs und schwabisches Geschlecht, das im I4ten, I5ten und 16ten Jahrhund, vorkommt, und den Isten März im Jahre 1604 mit Wilhelm Christoph ausstarb. Humbracht, Taf. 267. Von Hattstein, I. 676. Zambelli. und folg. Siebmacher, l. Bd. 118. N. 13. und 130. N. 8. Von Meding, I. N. 986. Zakrewsky, Zakrzows- ky. Ein schlesisches, aus Poh- lcn stammendes und darin noch sehr ansehnliches Geschlecht, aus der Familie Trzaska oder Bkala, mit der es einerlei Wappen hat. Noicbo clo lamilia 'I'^uslca, tlomos cle Liala. 1091. Okvlski', 'k?. I. 329. 472. 351. '1?. II. 331. I'. III. p. 243. Sinap, II. 1126. Zedler, 60. B. 1420. Zaluschiykp von Rosenthal. Matthias Joh. Z., Einnehmer bei dem Dcputirtcnamte zu Prag, wurde den 22. April im Jahre 1710 mit von N. in den böhmischen Adelstand erhoben. von M. E., 477. Zalusöie. Der Graf Jgnaz, erhielt im Jahre 1776 die Bestätigung des Grafenstandes, v. M. E., 38. Zambaiti von Carbene. Die Brüder Franz Alban und Ferdinand Bernardin, dann ihre Schwestern, Lucretia Ursula, Margarets,« Susanna und Claudia Theresia, wurden im I. 1713 mit von C. nobilitirt. von M. E., 498. Zambarda. Franz Z., Hofzahlmeister und Reichsherold, w. im Jahre 1749 in den Reichsadelstand erhoben, von M. E., 438. Zambelli v. Bibensheim. Der Rittmeister Joseph Z., w. im I. 1820 mit v. LZ. geadelt, von M. E., 438. Zambelli von Pallajerhof. Jacob Z., Bürger zu Trient, w. wurde im Jahre 1773 Reichs- 61 * «04 Zamikal rittcr mit Edler von E. von M. E., 227. Zamikal von Schlüsscls- feld. Georg Johann Z., Platzlieutenant zu Cainmorn, wurde im Jahre 1757 mit v. S. geadelt. von M. O., 290. Zainosc-Zamoyski. 1)Die Brüder Johann Jacob und Andreas Z. Z., wurden im Jahre 1780 galizische Grafen, v. M. E-, 33. — 2) Der Ritter Sta- nislaus von Z., wurde im Jahre 1820 galizischer Graf, von M. E., 38. Zanchy v. Catto u. Lie- chenberg. Der Rcichsritter Z. von C. und L., jubilirtcr triester Zahlmeister und k. k. Rath, w. im Jahre 1794 Freiherr, von M. O., 96. Zandl von L.ichtenberg> Der Rittmeister Johann Z., w. im Jahre 1770 mit von L. geadelt. von M. E., 498. Zandt. Der baierischen Ritterschaft langst einverleibt, und ihr Baronat durch Lehnbriefe erwiesen, wurden sie den 1. Oktober im Jahre 1818 immatricu- lirt. R. von Lang, Supplem. 81. Siebmacher, I. 36. N. 13. I. 130. N. 2., weicher es aber unter die Rheinlandischen setzt. Zangen u. (vbcrlanstein. Ein schles. Geschlecht in Bres- lau, aus dem Johann Christoph Georg, Rathsmann daselbst, d. löten Mai im Jahre 1674 in den Ritterstand erhoben wurde. Sinap, I. Th. 478. 970.1045. Zedler, 60. B. 1551. Zaninetti. Marinus Joseph Z., Doctor und Physicus zu Trient, wurde im Jahre 1760 in den Reichsadelstand erhoben« von M. E., 498. Zanken. Ein pommerisches Geschlecht der sogenannten Freien. Micral, 547. Siebmacher, V. Th. 167. N. 2. Bon Meding, III. 980. Zedler, 60. B. 1640. Zant. Diese Familie stammt aus dem Trierischen. Bon da wandte sie sich ins Oestreichische, welches Land sie aber auch wegen der Religion wieder verlassen mußte. Martin von Zant kam um das Jahr 1690 nach Durlach, wo er als Kanzler starb. Jacob Chr. von Z. war Baden- Durlachischer Kammerrath und königl. dan. Agent am Ober- rheinkrcise, seit 1689. Freih. von Wolframitz, Zusätze ?c. B. I. N. 133. Zant von Merl, Zandt, Zandter. Von dieser, wahrscheinlich zur vorstehenden gehörigen rheinland. Familie kommt zuerst Philipp Z. von M. als Erbvogt zu Merla und Ham im Jahre 1753 vor. Einige schrieben sich auch Z. von M. zu Li- singen. Daß sie mit Ant. Heinrich im Trierischen im I. 1697 ausgcstorben, wie Estor behauptet, ist wenigstens nicht v. ganzen Geschlechte wahr. Humbracht, Taf. 197. und folg. V. Hatt- stein, 679 — 82. und Supplem. revi». 38. Bucelin, 166. Sinap, II. Th. 817. Gauhe, I. 2206. Zedler, 60. Bd. 1613. Estors Ahnenpr. 492. Tab. I. Siebmacher, I. Th. 129. N. 14. und V. Th. 211. N. 11., beide Wappen sind in soweit ganz überein, daß auf dem Schilde 3 und auf dem Helme ein Löwe Zanthier — Zarzycki. 806 sich befindet, nur wenden sich die erstem, die er Zandten überschreibt, von der rechten z. linken, die letztern aber, die Zand- tcr von Mcrle überschrieben sind, v. der linken zur rechten Hund. Von Meding, I. N. 987. Fanthier. Eine sächsische, besonders anhaltlsche Familie, von welcher Tilemann von Z. zuerst um das Jahr 1402 bei d. Kirche zu Dessau als Geistlicher, und 1474 Caspar und Andreas als anhaltische Vasallen vorkommen. Beckmanns anhalt. Historie, VII. Th. 304. König, II. Th. 1204 — 14. Pauli, V. Th. 279 — 86. Von Uechtritz, diplomatische Nachr. (von 1696 — 1778, aus den Salzfurthcr, Königssclder u. Mutzschner Kirchcnb.) III. 240— 43. V. Meding, III. N. 981. Allgem. hist. Lex. Sinap, I. Th. 436. Carpzovs Ehrcntcmp. der Oberlaus. II. Th. 186. Gau- he, I. Th. 2206. u. s. Zedler, 60. Bd. 1604. u. f. Zamvisk)'. Die Gebrüder Z., wurden im I. 1779 Grafen, v. M. O-, 32. Aapcheitdorff. Ein abgegan^ genes meklenburgisches Geschlecht, das, da es mit den von Normann einerlei Wappen hat, auch mit solchen einerlei Urspr. gewesen zu seyn scheint. Es mag im ersten Zehend des 16ten Jahrhunderts ausgestorben seyn. Claus Z. lebte noch im Jahre 1406. Von Meding, III. N. 982. Zarbskeit. Ein hinterpom- merisches Geschl. Micral, 647. Von Meding, III. N. 983. Zedler, 60. B. 1646. snrebski. Joseph Z., wurde im Jahre 1804 in den galizi- zischen Adelstand erhoben, von M. E., 498. Zv.rembo. Ein fehles, und böhmisches Geschlecht, das ursprünglich aus Pohlen stammt, und in diesem K. schon im I. 1040 vorkommt. Sinap, I. 67. 1046. und f. II. Th. 282. und folg. Von Meding, III. N. 984. Hübner, III. Tab. 923. Zedler, 60. B. 1647. Zarnowe». Ein stettinisches Geschlecht. Micral. B. VI. 339. König, I. Th. 66. Zedler, 60. B. 1668. Zarubci. Böhmische Freiherren, welche den 26sten Januar im Jahre 1729 die steyer. Landmannschaft erhielten. Franz Carl, wurde mit Johann Adam, Freiherrn von Z. den 20sten Januar 1696 in den Freiherrenstand erhoben. Seiferts Genealogie eidlicher Eltern u. Kinder. Schmutz, IV. 419. Gauhe, I. Th. 2207. und II. 1327. und f. Hübner, III. Th. Tab. 619. 672. Sinap, 201. II. Theil. 302. 366. Redels schenswürd. Prag. 122. Zedler, 60. B. 1662. Zaruba von, Orozobn. ' Der Sccond-Rittmeister Johann Z., wurde im Jahre 1777 mit von Z. geadelt, von M. E., 498. Zavuschly. Ein böhmisches Geschlecht. Sinap, II. T. 863. Zedler, 60. B. 1664. Zarzycki. Der Advocat zu Lemberg, Johann Z., wurde im Jahre 1792 in den galizischcn Adelstand erhoben, von M. E,, 498. 806 Zaschnitz Zaschniy, Zaschwig. Eine meißnische, zu Anfang des 16. Jahrhunderts schon sehr bekannte Familie. Gauhe, I. 2208. König, 111. Th. 1213 — 19. Allgemein. hist. Lexik, in der Forts. Aedler, 61. B. 3 — 6. Schött- gens diplom. Nachl. zur sachsischen Gesch. lll. Th. 629. Siebmacher, I. Th. 161. N. 13. Zastcrzisell, Zastrzizl v. TNorkowsky. Eins der ältesten mährischen Geschlechter, das einige mahrische Geschichtschreiber, wahrscheinlich, weil in seinem Wappen eine Lilie mit vorkommt, für französischen Urspr. halten. Von Meding, II. N. 989. Hartmanns Samml. Zastrow. Eins der ältesten Geschlechter in Pommern, das auch in der Mark, dann auch in Thüringen zu Cannewurf in der Mitte des 17ten Jahrhund, seßhaft war. Zuerst kommt Claus von 3. zu H. Bogislai III. Zeiten vor. Micräl, altes Pommcr- land, 390. Allgemein, historisches Lexikon. Gauhe, I. Th. 2208. und f. A. C. Vansclo, Geschichte derselb. Stargart, 4. u. einen halben Bogen. Zedler, 61. B. 16. Schannat, LIient. Iwlcl. p. 191. Siebmacher, V. Th. 167. N. 6. V. Meding, I. N. 988. Lüdersens Sammlung. Zatetszky v.Aoberswald. Der Oberst Anton Z., wurde im Jahre 1818 mit von R. geadelt, von M. E., 498. Zaudiel von Schulheim. Jgnaz Z., Magistratsrath zu Oll- mütz, wurde im I. 1778 mit von S. geadelt, v. M. O-, 290. Zauwing. Zauditz. Ein Geschlecht in der Nicderlausnitz, das zuerst im Jahre 1577 vorkommt. Sinap, II. Th. 763. 1126. Stoschens Genealogie des Geschlechts derer von Stosch, II. Th. 67. 77.96. 109. 319. 323. Zedler, 61. B. 179. Zauner. 1) Johann Baptist Z., Bandagist der Josephinischcn Militär-Akademie in Wien und der gesammten Armee, wurde im Jahre 1792 mit Edler von nobilitirt. — 2) Franz Z. Hof- statuar und Director der Bild- Hauer-Classe an der Akademie zu Wien, wurde im I. 1808 nobilitirt. von M. O., 290. Zauner von Sorgenfcls. Der Rittmeister Johann Gottfried Z., wurde im Jahre 1730 mit von S. geadelt, v. M. E., 498. Zaunried, Zaunriden zu Güteneckh. Ein baier., schon im Jahre 1272 vorkommendes Geschlecht, dessen Letzter, Namens Georg, im Jahre 1612 verstarb. jW. Hund, I. Theil. 374. Siebmacber, II. Th. 66. N. 1. Zaunschliffer von Sterns feld. Ursprünglich aus Schweden. Der hohenlohsbardensteini- sehe Oberamtmann und Husa- ren-Escadrons-Chef, Karl Z., erhielt vom K. Franz I. den 13. October im I. 1764 ein Adelsdiplom. R. von Lang, 603. Neues gen. Handb. 1777. 364. u. 1778. 414. Zauwing. Ein halberstädtisches, größtentheils ausgestorbenes Geschlecht. Adels d. u. s. Zawacky — Zdellarovich. 807 Alterthümer. II. Th. 594. Zedler, 61. B. 197. Zawacky. Ein ansehnliches Geschlecht, das v. dem frciherr- lichen Geschlechte der von Kurzbach abstammt, und im Jahre 1200 vom Rhein, wo es die grafliche Würde führte, n. Schlesien gekommen, und daselbst im Jahre 1618 ausgestorben, jedoch in Pohlen noch sehr zahlreich ist. Zedler, 15. Band. 2179. unter Kurzbach, und 61. B. 197. Zawisch. Eine ritterliche Familie im Böhmcn. Redels sc- henswürd. Prag. 123. Zedler, 61. B. 199. ZaworaoderSchawan. Ein schlesisches Geschlecht, aus welchem Waldka von Z. schon ums Jahr 1337 unter dem Herzog Conrad I. in Schlesien lebte. Sinap, 1. 1038. Zedler, 61. B. 201. Zazel von Bieletin. Andreas Z. von B., wurde v. K. Ferdinand II. am 18ten Octob. 1655 in den böhm. Adel- und Ritterst. erhoben. Zberkmulu. Ein schlesisches Geschlecht, welches das Wappen des Hauses Kussawa führt. Okols- > ki, Orlz. ?vl. X. I. 614. Sinap, II. Th. 1127. Zedler, 61. B. 229. Zbiluto, Sbiluto. Also werden die Grafen von Tenczin genannt. Zedler, 42. Bd. 847. und 61. Bd. 230. Sinap, II. Th. 251. Zboinski. Franz Xaver von Z. auf Kikol in Neuostprcußen, erhielt am 5ten Juni im Jahre 1798 den preußischen Grafenstand. Zborow-Zborowsky. Maximilian Z. Z., wurde im Jahre 1792 galizischer Graf, von M. E., 38. Zbynko Bcrka von Dube. Einer dieses Geschlechts wurde im Jahxe 1590 Erzbischof zu Prag. Nebels sehenswürd. Prag. 265. Zedler, 61. B. 234. Zbynko, Zbinko von Ha? scnburg. Ein böhmisches Geschlecht,'das sich v. H. nannte. Einer davon wurde im I. 1403 Bischof zu Prag. Redels sehenswürd. Prag. 263. Zedler, 61. B. 234. Zdaniy. Ein schlesisches Geschlecht. Die Burggrafen und Grafen von Dohna, und die v. Ratold führten auch diesen Namen als Beinamen, u. d. Wappen der Letztem stimmt auch mit dem der Erstem überein. Sinap, II. Th. 1127. Zedler, 61. Bd. 236. Zdanskie von Iastrizl. ^ Ein ausgcstorbencs schlesisch. Geschlecht, woraus im Jahre 1523 Johann von Z. noch vorkommt. Sinap, II. 1127. Zedler, 67. B. 236. Siebmacher, III. 93. N. 6. Zdarsc von Chobotitz. Ein seit dem Jahre 1593 ausgestor- bencs mährisches Geschlecht. Bar- tholomaus kommt zuerst im I. 1486 vor. Paprocius. Sinap, I. Th. 1046. II. T. 1127. Zedler, 61. B. 236. Zdellarovich v. Feldstern. Der Oberst Samuel Z., wurde im Jahre 1762 mit von F. geadelt. von M. O., 290. 808 Zdetin —- Zebo. Zdetin, Stetin, Zaubker oder SNbker. Ein sehr altes mährisches Geschlecht, das sich auch iy Pohlen und and. Landen verbreitet hat. Im I. 1307 starb Johann Subky von Z. Pfeifers Schauplatz des ehemaligen alten Adels in Mahren. 177. Sinap, II. 174. Zedler, 61. Th. 238. und f. Fdiarski von Zdiar, ehedem Zdicch. Ein böhm. gräfliches Geschlecht, dessen Stamnn schloß Zdiar oder Svra,,im satzer Kreise gelegen, und von d. die meißner Sahrcr oder Sahr abstammen. Balbin fangt ihre Stammtafel mit Johann'Simi- kuski von Z. oder S., der sich gegen die Hussitcn tapfer bewiesen, an. Franz Adam, Graf von Z. soll das Geschlecht beschlossen haben. Seine Herrschaften in Böhmen sielen seiner Schwester Maria Catharina, die sich an Gr. Johann Hartwig v. Nostitz und Reueck vermahlte, zu. Sinap, II. 64. 126. 160. 240. und 1127. Hübncr, II. Taf. 643. III. Theil. Taf. 673. 674. 920. 967. König, I. Th. 646. und 846. Gauhc, I. Th. 2209. Zedler, 61. Bd. 239. Allgem. histvr. Lexik, von Stosch. Genealogie der von Stosch. I. Theil. 36. II. 11. u. 9. Zdiarsky von Sternfeld. Ein böhmisches Geschlecht, daS vom vorigen verschieden zu seyn scheint. Gauhe, Zedler, am a. Orte. Zdiarskp von Rormat- schon? - Stcrnfcld. Der bai- erische Hofkanzlei-Taxator Wenzel Maximilian Z. von K., w. im Jahre 1708 böhmischer alter Ritter mit von. St. von M. E., 227. sdreschizky, Zdrcschicz, oder sdicschigk)?.. Ein adliches, seit dem Jahre 1604 bekanntes Geschlecht in Schlesien, das mit den von Dresky einerlei Stammes zu seyn scheint. Zedler, 61. B. 246. u. f. Zdrowskp. Ein schlesischcs Geschlecht, aus einem alten Stamm in Großpohlen, welches zu dem Hause Okscha gerechnet wird. Okolski, 0rl). Pol. 'p. II. p. 342. Sinap, II. 1126. Zedler, 61. B. 246. Zcbingcr. Ein steyermarki- sches Gcschl., welches die Herrschaft Kirchberg am Wald und Reitenau besaß , und schon im Jahre 996 vorkommt. Aus dem Bartschen Wappcnb. beschreibt d. W. von Meding, III. N. 986. Siebmachcr, III. Th. 77. N. 8. Schmutz, IV. 420. Bucelin, denn?, ktemmal. '!> III. 261. Hübncrs Tabellen, II. Th. Tab. 636. III. Th. Tab. 962. Zedler, 61. B. 268. Zebo von Brachfeld. Anton Joseph Z., wurde wegen Wiedererhebung des in Verfall gekommenen Gutes Chotieworz in Böhmen :c. im Jahre 1760 mit von B. Ritter, v. M. O., 164. Zebo von Braitenan. Der Tuchlicferant Joseph Jgnaz Z., wurde im Jahre 1731 mit von B. in den böhmischen Adelstand erhoben und den 29sten November desselben Jahres prascntirt, im Jahre 1741 aber böhmischer Zebro Ritter, von M. E., 227. und 493. Zebro von wachenburg. Wenzel Carl Z., Oberstlieutenant bei dem Gencral-Quartiermeister- stabc, wurde im I. 17S8 mit von W. Ritter, und als Generalmajor im I. 1735 Freiherr, von M. E., 227. u. 115. Zech. 1) Bernhard Z., ein gcborncr Wcimaraner, der Sohn eines Tuchmachers, der sich v. gothaischcn Regierungssecretar, bis zum Staatsminister in Dresden erhoben und mehreres geschrieben hat, wurde vom Kais. Karl VI. mit seiner Descendenz zu Anfang des 18tcn Jahrhunderts in des h. r. Reichs Edl. Herren - und Ritterstand erhoben. Sein Sohn gleiches Vornamens, k. pohlnischer u. chur- sachsischcr Geheimcrrath, u. Präsident des Reichsvicariarsgerichts, wahrend des nach K. Karls VI. und VII. Tode eintretenden Zwischenreichs, wurde vom K. Karl VI. in den Reichsfrcihcrrenstand, und von seinem Könige, als damaligem Reichsvicar im Jahre 1745 mit seiner Nachkommenschaft in den Grasenstand erhos den. Gauhe, I. 2209. Zcdler, 61. B. 262 — 69. König, III. Th. 91. Allgem. hist. Lexikon. IV. Th. Siebenkecß, neues jur. Magaz. I. B. 532 — 37. — 3) Georg Albrecht von Zech, man s. oben, 801. Zach. — 3) Joseph Michael Claudius Z., Kam- merdirector und Schatzmeister d. Herzogs Clemens, wurde vom Gr. Zeil im Jahre 1746 geadelt, und erhielt den 27. September im Jahre 1790 vom Ch. Karl Zechplin. 809 Theodor ein Bestatigungs- und Ritterdiplom. N. vsn Lang, S. 603. — 4) Die Linie der von Z. auf Hart und auf Deybach, wurde vom K. Leopold I. den 12ten Marz im Jahre 1677 in den Freiherrenstand erhoben. R. von Lang, 273. und Supplem. 82. — 5) Philipp Eberhard, ein Würtcmbergcr, zuletzt Con- sistorialprasident, Visitator der Universität Tübingen, wurde im Jahre 1750 vom K. Franz in des h. r. Reichs altedeln Panner- und Freiherrcnstand erhoben. Siebenkecß, neues jurist. Magaz. I. B. 537—41. Zech von Zeheirdfcld. Daniel Z., k. k. Rath ic>, wurde im Jahre 1733 Neichsritter mit Edler von Z. v. M. E., 227. Zcchnu. Eine alte mcißnn sche Familie. Ihr Stammhaus Zechau liegt im Altenburgischen. Wilhelm von Z. lebte ums Jahr 1414. König, I. Th. 312. 674. 928. II. Th. 276. 592. III. Th. 148. und mehrere. Gauhe, I. Th. 2211. Zedler, 61. B. 276. Sicbmacher, I. 156. N. 14. Zech in erster v. Rheinan. Theophil von Z., Gcncralfcld- wachtmeister, Brigadier?c., wurde im Jahre 1810 Freiherr mit v. R. von M. O., 95. Zechner von Danowrtz. Matthaus Ant. Z., Obcrstwacht- mcistcr der Artillerie und Commandant des Temeswarer Artillerie-Districts, wurde im Jahre 1773 mit von D. geadelt, von M. E., 499. Zechplin. Ein schlesisch. Geschlecht im Oppelischcn. Luca, 810 Zedlitz — schles. cur. Denkw. 702. Zedler, 61. B. 296. Zedlly, Zcddlitz, Zcddes liy, Zcdtlitz, Zetliy, Czeds liy. Eine vbersachsische, schle- sische, voigtlandische und böhmische Familie, die von d. Sorben-Wenden stammt, und zuerst in Meißen im Jahre 1216 vors kommt. In Franken war aber auch schon im Jahre 1000 einer aus ihr Commandant d. Festung Plafsenburg; ja im Jahre 938 haben schon Einige aus diesem Geschl. den Turnieren in Mer- seburg beigewohnt. Aus ihr wurde einer am Listen Octobcr des Jahres 1608, und einer am 1. März 1670 vom K. Nudolph 0. in den Freiherren- und Georg Gottlieb, Friedrich u. Carl Siegmund den 8ten Juni 1735 böhmische Freiherren. Conrad Göttlich von Z. auf Hartmannsdorf, und Caspar Otto auf Hohenlie- benthal, wurden den 6ten No-' vemder im Jahre 1741 preußische Freiherren. DerFreiherrDa- vid Sicgismund v. Z. aus Paulwitz aber wurde am 7ten November 1741 vom K. von Preußen in den Grafenstand erhoben, was dem verstorbenen Herrn v. Meding, III. N. 986—88. unbekannt gewesen. Geschlechtshist. in Georg Wyllers Vorrede zur Leichcnpr. über Frau von Mühlheim, F. von Z. Wittwe. Gor- litz, 1674. 6. Bogen. Seiferts Genealogie adlicher Eltern und Kinder. Krausens Vorrede zur Schafgotschischen Genealogie, 5. und folg. Seiferts Bcschr. 183. 215. 1711 — 12. 198— 234. Dcss. Genealogie, 476. Sinap, Zeehender. I. Th. 1046. 1048. II. Theil. 486. und folg. Siebmacher, I. Th. 71. N. 13.. Von Mcding, III. N. 986. 87. und 88. König, I. 216. und a. m. St. II. 360. und f. III. 282. und ff. Gauhe, I. Theil. 2211—13. Hübner, II. Taf. 346. III. Taf. 910. 12 — 16. 941 — 42. 945. 985. Grundmanns Vers, einer uckermärk. Adelshist. 123. Von Stosck, Genealogie des Geschl. von Stosch, I. Th. 58. und ff. II. 20. und f. III. 117. und a. a. O. Luca, schles. Denkwürd. 121. und ff. Prevcnhuebers 4m- nol. 8t^r. 246. und 260. Zedler, 61. B. 312—358. ^11- ^einöln. genealvAiselies IZancl- I»ue!i, I. Th. 918. von M. E., 115. ZcdlitzsTrutschler. Julius T. von Falkenstein, wurde mit Beilegung des graflich von Zed- litzischen Namens und Wappens den 18ten Januar 1810 in den preußischen Grafenst. erhoben. Zcdmorayky, Zcdmorad, Scdmorad. Ein altes ober- schlefisches freiherrlichcs Geschl., woraus im Jahre 1484 Nico- laus Z. am Hofe Herzogs Casi- mir zu Teschen war. Paproc, speoul. 226. Sinap, II. Th. 445. Zedler, 61, B. 358. Zee von. Ein meklenburgi- sches Geschlecht, das zu Damc- chow seinen Sitz hat. Schröders Wißmar. Erstling. 174. Zedler, 61. B. 360. Zechender von Rucherss dorff. Johann Chrisostomus Z., wurde den 31stcn Januar im I. 1661 in den böhmischen Adelstand erhoben. Zegotha - Zcgotha. Eine alte schlesi- sche Familie, die sich auch in Mähren und Pohlen verbreitet, von den von Kitlitz abstammen, und mit den Freiherren v. Czi- gan einerlei Stammes seyn, auch Kizschkcrgeheißcn haben soll. Gau- he, I. 2213. und solg. Papro- cii, Lpoo. Nvr. Zehe von Inxtheim. Nach Verschiedenheit der Wappen dieser Familie und der von Jaxt- heim zu urtheilen, waren beide verschiedene Familien, und die Erster» Franken oder Schwaben. M. s. auch im I. Band, 607. den Art. Jaxthcim. Salver, 311. Von Meding, 111. N. 989. Zchentcr. 1) Eine gräfliche Familie in Schlesien, die ihren Ursprung in Oestreich hat, und mit d. nachfolgenden wahrscheinlich einerlei Stammes gewesen ist. Siebmachcr, I. Th. 41. N. I. V. Th. 42. N. 12. Sinap, II. Th. 333. 286. Gauhe, 1. 2216. Lucä, schles. Denkwürd. 1163. 2099. Zedlcr, 61. Bd. 469. u. folg. — 2) Aus Böhmen abstammend. Der Rcgie- rungsadvocat in Amberg u. Land- saß von Obcrlauterhosen, Georg Matthias, erhielt den 26. September im Jahre 1799 v. Eh. Karl Theodor ein Adels- und Ritterdiplom. N. von Lang, 604. Zehenter von Zehentgrub. Ein schlesisches, nachher östreich. und in Steyermark seßhaftes Geschlecht, das vom K. Karl V. als adlich und rittcrmäßig bestätigt, und von dem Joh. Ferdinand den I sten April im Jahre 1680 in den Grafenstand erho- Zehmen. 811 ben wurde. Der Freiherr Ferdinand Z. von Z., wurde im I. 1719 Gras. Gauhe, 1. 2216. und folg. Siebmacher, 1. 41. N. 1. III. 110. N. 2. von M. E., 38. Zehmen, Lzemen. 1) Ein sehr altes chursächsischcs, sachsen- gothaisches, fränkisches u. rhein- ländisches Geschlecht, das sich auch in Ungarn, Pohlen und Preußen ausgebreitet hat. Schon im Jahre 1003 kommt deren Stammherr unter Heinrich II. vor, der ihn, da er seine Feinde bezähmt, den Namen Zehmen gegeben haben soll. Ihre Stammtafel fängt sich in ordentlicher Reihe mit dem Jahre 1291 an. Der vorletzte Bischof von Eich- ftatt war Johann Anton von Zehmen. Knauts Urocll-. Ni«n. p. 697. Enzels altmärk. Chronik. 6. 61. Beckmanns anhalti- schc Hist. V. Theil. II. 7. 299. III. 604. Hönns coburg. Hist. 1. Th. 67. II. Th. 185. u. f. Seifcrts Beschreib. 215 — 221. Gleichenstein, N. 9. König, I. Th. 1091. II. Th. 129. u. III. Th. 63. Gauhe, I. 2114. und folg. Zedlcr, 61. B. 468—9l. Von Hattstcin, II. Th. 679. V» Uechtritz, diplomat. Nachr. (von 1693 —1766.) aus den bergai- schen u. Markerdorfer Kirchenb. VII. Th. 88. R. von Lang, 604. Siebmachcr, I. Th. 160. N. 8. Von Meding, I. N. 990. — 2) Carl Z., Rittmeister und Commandant des in- nervstreichischen Beschall- u. Ne- montirungs-Departements, wurde im Jahre 1793 mit Edler von geadelt, von M. O-, 290. 812 Zehring — Zeitsch. Zehring. Ein halberstädti- scheS, wahrscheinlich abgestorben nes Geschlecht. Abels d. und s. Altcrth. II. Th. 595. Zedler, 61. B. 519. Zeidlev, Zcitlev. 1) Eine meißnische Familie. König, I. Th. 948. II. Tb. 353. 513. III. Theil. 75. 155. 164. Knauts kroclr. Nisn. p. 598. Gauhe, I. Th. 2216. und f. Zedler, 61. 660. — 2) Der Oberst Pro- cop Z., wurde im Jahre 1816 geadelt, von M. E., 499. Zeidler von Roscnfeld. Heinrich Z., lembergcr Landrechts- Secrctär, wurde im I. 1789 mit von R. in den galizischen Adelstand erhoben, von M. E., 499. Zeidlorn. Ein ausgcstorbe- nes gräfliches Geschlecht auf d. Nordgau, dessen Stammhaus gleiches Namens bei Negensburq gelegen. Der Letzte scheint Babo, Gr. von Z., der im Jahre 1050 starb, gewesen zu seyn. Wig. Hund, I. 155. V. Falkenstein, ^.nlig. blooclAav. II. Th. 346. Zedler, 61. Bd. 689. Siebmacher, II. 11. N. 7. Zeilberg. Eine schlesische Familie, davon Einige im Jahre 1723 :c. vorkommen. Sinap, II. 811. 1128. Zedler, 61. Band. 704. Zeiler von Zeilhcim. Franz Niclas Z., wurde im I. 1765 mit von Z. geadelt, von M. E., S. 499. Zeiller, nicht Zciler. Der Hofrath, vorher Professor der Rechte zu Wien, Franz Alois Z., einer der ersten Rcchtsgc- lehrtcn der östreichischen Monarchie, wurde im Jahre 1797 in den Adelstand mit Edler v. erhoben , und den 29sten April im Jahre 1813 mit der steyerischen Landmannschaft beehrt. Schmutz, IV. 422. von M. O., 290. Zeilner vonStreisfenbcrg, Andreas Wilhelm, wurde den 6ten Mai im Jahre 1647 geadelt. Zeissberg, Zeisberg, Czcis- bcrg, Zeiskenberg. Ein altes schlesisches Geschlecht. Im Jahre 1363 war Nicolaus von Z. Burggraf zu Steinau. Sinap, I. Th. 1074. Luca, fehles, curieuse Denkw. 1179. Zedler, 61. B. 723. Zeisssker. Ein schlesisches Geschlecht im Breslauischcn. He- nel, 775. Sinap, II. Th. 1128. Zedler, 61. B. 724. Zeitsch, Zeutsch, Zeuzsch, Zeigsch, Zoitsch. Eine thüringische, meißnische und sächsische Familie, aus welcher im I. 1229 Heinrich von Z. als des d. Ordens Spittlcr in Preußen vorkommt. Im A. A. der D. 1819. N. 69. wurde gefragt: ob von der Familie von Z., aus welcher die Großmutter der -K. Catharina II. v. Rußland, Gemahlin des F. Joh. Ludwig v. Anhalt-Zerbst gewesen, noch ein Zweig blühe, es ist aber nicht darauf geantwortet worden. Dieser F. vermählte sich mit ihr im Jahre 1637 und sie gebar ihm 5 Söhne u. 2. Töchter. Sie selbst wurde am 7ten Januar im I. 1698 in den Reichsfürstenstand erhoben, starb aber 16 Monate darauf am 17. Mar 1699. Gauhe, I. Th. 2217. und f. Hüb- Zelenka ner, I. Tab. 239. Zedler, 61. B> 888. und f. Siebmachcr, I. Th. 143. N. 9. Möllers Denkwürdig!. 211. Zeleuka vonStorchenfeld. Der Krcissecrctär Jgnaz Z., w. im Jahre 1766 mit von St. Ritter, von M. E., 227. Zelensky. Franz, Edler v. Z., wurde im Jahre 1891 gali- zischer Graf, von M. E., 33. Zelelzky. Eine schlessiche Familie , welche sich aus d. Hause Podzcnitz im Troppauisch. schreibt. Sinap, II. Theil. 1116. 1123. Zedler, 61. B. 1131. Zelking, s. Zaltcr. ZelcklNg, Zelckhing, Zelkhing. Eine zu Ansang des 18ten Jahrhunderts ausgestorbcne, seit dem Anfange des 16tcn Jahrhunderts freiheitliche Familie im Oestrcichischcn, die von dem am Ende des 12. Jahrhunderts lebenden Ottomar .von Schlierbach am Rhein, wo auch deren gleichnamig. Stammschloß liegt, herstammt. Den Namen Z. nahmen sie vom Schloß und Herrschaft Z. in Unterüst- reich an. Bucelin, Stommat. 'I. I. ?. III. Gauhe, I. 2218. Spener, Hist. Insign. p. 673. Tab. 26. Prevenhuebers 7rn- nal. Llz-rens. 129. 379. Si- nap, II. Th. 236. 292. Hübner, II. Th. Taf. 666. III. T. 679. und m. Zedlcr, 61. Bd. 1933 — 33. Von Mcding, II. N. 999. Hartmanns Sammlung. Siebmacher, 1. Th. 29. N. 8. Zeller von L.cubersdorf. Eine schon im 17ten Jahrhundert freiheitliche Familie inBai- crn, Schwaben und Oestreich, — Zelst. 81Z deren ordentliche Stammrcihe mit Georg, der im Jahre 1422 gelebt hat, anfangt. Bucelin, Lok-- man. Ltemmat. ?. III. p. 263. Seiferts Ahnent. derv. Mcmming. Gauhe, I. Th. 2218. Sinap, II. Th. 432. Hübner, III. Th. T. 763. Pfefsingcr, Hist. des H. Braunschw. III. Th. 786. Prevenhuebers ^unal. Llz-i-ens. 217. 218. 371. 373. Zedlcr, 61. B. 1994. u. f. Sicbmacher, III. 113. N. 7. oeller v. Zcllcnberg. Simon Z., Lcibchirurg u. Geburtshelfer im allgemeinen Krankenhaus, wurde im Jahre 1892 mit Edler von Z. geadelt, von M.^O., 291. ?elll>»ger von sellenbcrg. Joseph Matth.,w. 1798 mit v. Z. nobilitirt. von M. E., 499. Zelliin. Die Brüder Adam u. Dcmeter Constantin Z., griechische Kaufleute, mit ihren Neffen, wurden wegen Handel und innländischer Industrie im Jahre 1796 mit Edler von nobilitirt. von M. O., 291. Zelst. Der Kaiser Leopold I. erhob sülz clato Wien, den 23. Januar 1666 die Gemalin des Grafen Ernst Wilhelm zu Bent- heim - Tecklcnburg u. Steinfurt, Gertraud von, wahrschcinl. van Zelst, Tochter Hartgcrs v. Zelst, Richters zu Zclhelm in d. Grafschaft Zütphen, in den Reichs- grafenstand. Ob nun gleich in dem Grafendiplome von einem uralt-anererbten „und bisher geführten Wappen" gesprochen wird, u. man daher dafür halten sollte, daß Gertraud von Z. aus einem altadlichen Geschlechte entspros- 814 Zencer — Zentner. sen sey, so behauptet doch Pütter tin seinem Werke über Miß- heirathen, 161.), daß sie nur von bürgerlicher Herkunft gewesen sey. Ihre Söhne wurden als Grafen anerkannt, und kamen zur Succession. Das Grafendiplom s. ap. 4>siniZ, Cool. It. Forts. 3. paZ. 10. u. f. Pütter, I. o. paZ. 151 —156. Zedler, 61. B. 1166 — 72. und im Sup- plem. B. im Art. Bentheim. ZencerSenccr vonMar- qunrtorviy. Ein sehr altes ausgcstvrbenes schlcsischcs, im F. Troppau begütertes Geschl., das schon im Jahre 1238 vorkommt. Pfeifers Schaupl. des a. Adels in Mahren. 249. u. f. Zedler, 61. B. 1213—17. Zcncker. Der Hofrath Joh. Bernhard Z. , wurde im Jahre 1764 Ritter, v. M. E., 227. Zcndroni v. Gardclhoff. Die Brüder u. Vettern Simon, Franz und Nicolaus, wurden im Jahre 1715 mit dem Zusatz von G. geadelt, v. M. E., 498. Zencggcn von Scharfem stein. Hans und Andra, wurden für sich und ihre Nachkommen am 13ten Januar im I. 1677 vom Herzog Karl in den Adelstand, und den 7ten Juni 1626 in den Ritterstand mit d. Pradicat von Scharfenstein erhoben. Schmutz, IV. 425. Siebmacher, III. Th. 87. N. 3. Zeuge. Ein altes, im Thüringischen seit dem Jahre 1490 vorkommendes Geschlecht, d. zu Westpreußen und in der Herrschaft Lohra Obergebra, Wolfer- schwende u. a. a.O. im Schwarzburg. begütert war. Bucelin, Stemmul. 1'. IV. p. 322. König, III. Th. 1220 — 26. Allgemein, hist. Lexik. IV. Th. und Forts. Gleichcnstein, N. 110. Hübner, III. Th. Tab. 790. Abels preußisch. geograph. Anh., der Rittersaal genannt, 72. Sagittar, gleich. Hist. 149. Gauhe, I. 2219. und II. 1330. Zedler, 61. B. 1236 — 39. Seiferts Ah- nent. 477. Lüdcrsens Sammlung. Brückner, III. Theil. 10. St. 4. 17. und 26. Zenger. Eine alte baicrische und preußische Familie, die schon im I. 1300 vorkommt. Bucelin, Cerman. stemmut. IV. 322. Hund, II. Th. 380 — 98. Beh- rens, Beschreib, der Herren von Steinberg. Anhang. 70. Abels preuß. geogr. Anh. Ritters. 13. König, I. 462. Hübner, II. Tab. 667. 673. III. Th. 899. 697. 968. Siebmacher, I. 77. N. 10. III. 120. N. 6.. welches Letztere aber Z. zum Thanstein von Eoellnbach überschrieben ist. Zenr zum Douhauss. Georg und Caspar Anton von Z., wurde den 26sten März 1706 in den alten Nitterst. erhoben. Zcni von Zeneck. Der Hofagent Carl Z. in Wien, wurde im Jahre 1762 in den Reichsadelstand mit von Z. erhoben, von M. E. , 499. Siebmacher, Suppl. X. Tab. 33. N. 8. ZenozumDannhnus. Georg Z. zum D., wurde mit seinem Vetter Caspar Anton im Jahre 1706 böhmischer alter Ritter. von M. E., 228. Zentner. Der k. baierische Staatsminister und Reichsrath, Georg Friedrich, erhielt vom K. Zepelin — Zermckow. 815 von Baiern den 17ten October 1819 ein Baronars-Diplom. R. von Lang, Suppl. 82. Zepelin, Zeplin. Ein altes meklenburgisches und pommeri- schcs Geschlecht, das im Jahre 1308 schon vorkommt, und mit den von Bützow eines Ursprungs ist. Gauhc, I. 2220. König, lil. Th. 556. Micral. Vl. B. 390. Zedler, 61. L. 1345. Siebmacher, V. Theil, 157. N. 6. Won Meding, I. Th. N. 991. Zcpharovich. Daniel, k. k. Rath n., wurde im I. 1782 Ritter, von M. O., 154. Zephyris. Der Hofrath?c., Johann Georg Z., wurde im I. 1787 Freiherr, von M. O., 95. Zeppenfcld. Theodor Melchior Z., Hof- und Feldkriegs- Sccretar zu Neapel, wurde im Jahre 1721 nobilitirt. von M. O., 291. Zepper. Ein ehemaliges hal- berstädlisches Geschlecht. Adels d. und s. Alterth. II. Th. 595. Zedler, 61. B. 1358. Zerboni di Sposetti. Der Rittmeister Bernard Z. di Sp., wurde im Jahre 1819 Ritter, v. M. E., 228. Zerbft, Zerwist, ehedem Tserwist, Tserewist, Scer- «ist, Czerwist, Zscherewist, Cherewist, Ccrwist u. Cer^- vest. Ein sehr altes anhaltisches und schlesisches Geschlecht, das von der Stadt dieses Namens den seinigcn erhalten haben soll, weil es ansehnliche Güter in «derselben besessen hat. Der älteste unbezweifclte Ahnherr ist Richard 1., Herr zu Zerbst, der in der Mitte des 12. Jahrhunderts geboren war. Beck- manns anhaltische Hist. III. Th. II. Bd. o. l. §. io. und 19. VII. Th. 307— 12. Behrens Beschreib, der Herren v. Steinberg, 478. Scifert, 43. Si- nap, I. Th. 1081. II. Th. S. 1033. Siebmacher, I. Th. 168. N. 4. Adels deutsche u. sachsi- Alterth. II. Th. 577. V. Meding, III. N. 990. Gauhe, I. Th. 2220. Zedler, 61. Band. 1602—34., wobei ein sehr gründliches Manuscript, die Historie der Herren von Z. fast ganz eingerückt ist, wonach auch Bcck- mann in Verschied, berichtigt werden kann. Zerdahelly von Nittras Zerdahclly. Z. von N. Z. St. Stephans-Ordens-Ritter, ungarischer Statthalter«- Rath und Administrator der Obergespans-- würde im Gra.ier Comitate, w. im Jahre 1802 Graf, von M. O., 32. Zern, Zera, Zermund, Zermunde. Ein sehr altes markisches Geschlecht, von welchem die im I3ten Jahrhundert ausgestorbenen Grafen von Oster- burg und Altenhauß entsprossen seyn sollen. Enzelt, in der alt- markischen Chronik. 1055 — 68. Hennings, ?. II. I'. IV. 222. Angcli, mark. Chron. 27. König, II. Th. 66. Behrens, Beschreib. der von Stcinberg. 41. Zedler, 61. Th. 1654 — 56. Zermckorv. Ein altes in d. Uckermark ansessig gewesenes, u. darin erloschenes Geschlecht, das aber doch in der Grasschaft Rup- pin noch blühen soll. V. Meding, III. Th. N. 991. Grund- 816 Zernyn - manns Vers, einer a. uckermark. Adelshistorie. 66. 68. 269. 266. Dietrich, von den Gr. zu Lin- dow und Rupin, 16. AbelS preuß. geogr. Anh. Ritters. Beck- manns anhalt. Hist. VII. 229. Zedler, 61. Bd. S. 1671. und folg. Zernsstt. Ein abgegangenes mcklenburgischcs Geschlecht, dessen Letzter wahrscheinlich der im Jahre 1489 noch am Leben gewesene Roloff von Z. war. Von Meding, I. N. 992. Zerrentin., Ein ausgcstor- benes uckermarkisches Geschlecht, dessen Stammhaus gleiches Namens in der Uckermark liegt. Hcrr- mann Z. kommt im I.. 1376 vor. Grnndmanns Vers. einer uckermarklschen ?ldelshistoric. 66. Zedler, 61. B. 1682. Zeusen, Zerschen. Ein altes niedersachsischcs und westphali- sches Geschlecht, dessen Güter in der. Grafschaft Schaumburg liegen. Es ist auch in Schlesien seßhaft, und seit der Mitte des 16. Jahrhunderts bekannt. Konig, I. Th. 238. 829. II. Th. 88. 110. III. Theil. 113. 446. 612. 638. Sagittar, gleichen. Hist. 467. Gauhe, I. B. 2220. II. 1330. Zedler, 61. B. 1692. Mußhards brcm. und vcrd. R. S. 403. Siebmacher, 1. Th. 180. N. 10. Tyroff, Taf. 249. Siebenkeeß, I. B. 206. und f. Lüdersens Samml. . Zevzog. Der Herzogs, sachs. coburgische Landrath und Besitzer der im K. Baiern befindlichen Landgüter Nairitz u. Zeulm- rieth, erhielt den Ivten May Zessner. 1816 ein Adelsdipl. R. von L., 162. Zeschttn, Zcschow, Czc- schaw. Eine früher schlesische, nachher meißnische, auch mahrische Familie. Zu dieser gehören die 2 Schwestern, die als Nonnen mit der Catharina v. Borg , Luthers nachmaligen Ehegattin und noch andern Convcntu- alinncn des Klosters Uimptsch an der Mulda, unweit Grimma, durch Hülfe eines Rathsherrns und Bürgers aus Torgau, aus diesem Kloster entwichen, zu Lu- thern nach Wittenberg geflüchtet, und dessen Lehre angenommen haben. Von diesem Geschlechte sind ausser den im I. Bd. 256. unter Czcschaw angeführten, noch nachbenannte nachzusehen. Knauts ich-ocln. kli-m. 6L8. Sinap, I. 303. und folg. Gauhe, I. Th. 2221. Zedler, 61. B. 1760 — 62. König, 1. Th. 663. 462. III. Th. 492. Zesol. Ein ehemaliges hal- bcrstädtisches Geschlecht. Adels d. und s. Altert!,. II. Th. 696. Zedler, 61. B. 1764. Zcsingcr. Ein preuß. Geschlecht. Adels preuß. gcograph. Anh. 13. Zedler, 61. Bd. S. 1771. Zessner von Spiycnberg. Ein böhmisches Geschlecht, aus dem Georg Ulrich Z. v. S. den 28sten September im I. 1708 die Bestätigung d. alten Reichsritterstandes , und Johann Joseph im Jahre 1768 den Frei- herrcnstand erhielt. Redels sehenswürdiges Prag. 128. Zedler, 61. Bd. 1773. v. M. E., 116. und 223.- Zesterfleth Zcftcufletl), Sestevflcth, Tzc-- sterstcth, Scesiffleth. Eine alte seit dem Anfang des 12. Jahrhunderts im Bremischen seßhafte Familie, die ehedem in Dänemark war, und die sich Griesen nannte, welcher Name sich nach u. nach verlohr, da sie ein Schloß und Kirche zu Seßfleth erbaute, (was jetzt durch Wasser verwüstet in Ruinen liegt), und den Namen Z. annahm. Mußhards brcm. und verden. Ritters. 560. König, II. 412. 778. III. 436. 1259. Gauhe, I. Theil. 2222. Zcdlcr, 61. B. 1774—79. B. Meding, I. Th. N. 993. Lüder- sens Samml. Zctltti. Die Brüder Adam und Dcmeter Konstantin, mit ihrem Neffen, griechische Kaufleute , wurden im Jahre 1795 mit Edler von geadelt, von M. 0., 291. Zetvitz, Zettriy, Czetritz, Czettcrus. M. s. im I. Th. 255. unter Czettritz, und kann hier noch bemerkt werden, daß sie nach andrer Meinung, (als Sinap ist) aus Böhmen stammen, zu den alten Quaden und Ligiern gehören, im 10ten Jahrhundert wider die Römer zwischen Münster u. Bielefeld rühmlichst gefochten, im Jahre 1230 zuerst nach Schlesien gekommen, und im Jahre 1725 vom Kaiser Karl VI. in den Frciherrenstand erhoben worden sind. M. s. a. Zedler, 61. B. 1815—36., welcher genealogische Nachr. von d. uralten adlichcn Geschlechte der von Z. in Schlesien, ein Manuskript benutzt hat. Siebmacher, 1. Th. 60. N. 6. it. Band. — Zettwitz. 817 Zetschger. Ritter von und zu Waldcck, besaßen Anderburg, die Besten Reichenöurg ?c. in Steycrmark, worin sie den 22. Februar im I. 1611 die Landmannschaft erhielten. Schmutz, IV. 427. Sicbmacher, V. Th. 61. N. 4. Hübner, III. Taf. 909. Zedler, 61. B. 1735. Zctti von GüilS. Der Major Anton Z., wurde im Jahre 1812 mit von G. geadelt, von M. E., 409. Zettwih, Zcdtwiy, Zoit- wly, Zcbty. Eine frankische, böhmische und voigtlandische Familie, die im Jahre 1119 zuerst vorkommt, und mit den v. Fei- litsch 200 Jahre hindurch einerlei Wappen geführt hat, bis sich die Z. ein anderes geben ließen. Ihr Stammhaus gleiches Namens liegt bei Hof im Voigt- lande. Biedermanns Grafen. T. 115.120122. Dess. V. Tab. 202 —9. Pastorii brauoon. rediv. im Anh. d. Ritters, v. Franken. 504. Gauhe, I. 2224. Hübner, II. Taf. 519. III. T. 941. Zedler, 61. B. 1837 — 1864. Von Hattstcin, Suppl. revis. p. 23. Adels preuß. Geogr. Anh. 18. Hönns coburgische Hist. Th. II. 153. Von Falkenstein, Himal. Nord- 5-av. Nachlese. IV. 322. Nebels sehensw. Prag. 123. Döder- lein, von Calatin, 206. 254. Hockers Heilbronn. Antiq. Z Abbild. 54. Bürgermeisters Grafen- und Ritters. 223. lun- kii Wscell. III. p. 128. 268. 274. 289.290. 301. 303.. Kotlm dlj?l. II. 52. 54. 105. 146. Sinap, II. 1032. König, I. II. 62 818 Zehken — Zich. III. an verschiedenen O. Sieb- machcr, I. Th. 106. N. 6. N. genealogisches Handbuch, 1778. 414. und 16. und I. Nachtrag, 177. Von Meding, I. Th. N. S89. Hartmanns und meine Samml. Zcyken. Ein altes pommcri- sches Geschlecht der Freien. Mi- cral, IV. B. 390. Zcdler, 61. 1864. Siebmachcr, V. Th. 167. N. 8. Zetzlitz. Ein sehr altes weit ausgebreitetes schlesisches, meißnisches und böhmisches Geschl., das am Isten März 1610 in d. Freiherrenstand, und den 20sten Februar 1604 in die steyerische Landmannschaft aufgenommen w. Auch wurde einer von ihnen im Jahre 1741 , als der K. von Preußen zu Breslau die niedcr- schlesische Huldigung annahm, in den Grafcnst. erhoben. Schmutz, IV. 427. -Zcdler, 61. Bd. 312 — 68. Zeyschwitz, Zeschwitz,Tschesch- witz, Cetschwitz. Eine in Sachsen, Schlesien und in d. Oberlausitz begüterte Familie. Sinap, II. 1073. 1076. und a. m. O., der sie mit Tschiswitz für einerlei halt, dem aber Gauhe, I. 2221. widerspricht. Zedlcr, 61. B. 1786. und f. Von Uechtritz, diplomatische Nachr. (von 1624 —1740. Grösstes lausitz. Merkwürdig?. III. Th. 23. 33 — 61. Zhorskx. Ein böhmisches Geschlecht, aus dem Franz Bene- dict von Z. im Jahre 1736 in den alten böhmischen Nittcrstand erhoben wurde. Zcdler, 62. Th. 393. Zhorsky von Cronbcrg. Franz Z. von C., wurde den 3. August im Jahre 1726 in den böhmischen Adelstand erhoben, u. den 28stcn October präsentirt. Zhorsky von Zhorcze, Zhovze. Franz Z., wurde den 30stcn April 1727 in den böhmischen Adelstand mit von Z., und 1736 als Rath des Oberstburggrafenamtes zu Prag in d. böhmischen alten Ritterstand erhoben. von M. E., 228. und 600. Zedler, 62. B. 393. Ziabka, Zabka von L-im- berg. Ein litthauischcs u. mahrisches Geschlecht. Pfeifers Schauplatz des alten Adels in Mahren. 134. Zedler, 62. Band. 401. Ziakavec, Ziakawey, Za- kawecz, Zakawccz. Ein altes böhmisches Geschlecht. Ihre Stammreihe geht mit Johann von Z. zu Ende des 16. Iahn Hunderts an. Balbini, Lteruuaat. I>. II. Gauhe, I. Th. 2224. Rcdels sehenswürdiges Prag, 128. Hübners genealogische Tabellen, III. Th. T. 676. Zedler, 62. B. 401. Zialansky von Bargen. Emanuel Z., Major bei d. Fuhrwesen, wurde im Jahre 1821 mit Edler von B. geadelt, von M. E., 600. Ziampach v. pottenstcin. Ein mahrisches Geschlecht, aus dem im Jahre 1306 Conrad Z. v. Pottenstein bekannt ist. Pfeifers Schauplatz des alten Adels in Mahren. 126. Sinap, I. Th. 1076. II. Th. 238. Zedlcr, 62. B. 403. Zich von Rosenfeld. Der Ziegenberg. 819 Postmeister.zu Sobotka, Joseph Zieh, wurde im Jahre 1766 mit von R. nobilitirt. v. M. E., 600. Zichor. Ein preußisches, in der Grafschaft Ruppin begütertes Geschlecht. Adels preuß. ge- ograph. Anh. d. R. S., 44. Dietrichs hist. Nachr. von den Gr. von Lindow und Nuppin, 16. Zedlcr. 62. 422. Zichhusen. Mehrere Nachrichten, als die aus dem Manuskript abgegangener mcklcnburgi- scher Familien entlehnte Beschreibung des Wappens, einem Siegel Heinrichs von Z. vom Jahre 1396 finde ich, sagt v. Mcding, III. N. 994. in diesem Manuskript nicht, aber auch ich habe noch nirgends anderswo etwas von ihr erforschen können. Zichlinsky. Ein schles. Geschlecht. Sinap, I. 1013. Zed- ler, 62. 422. Zichy, (Zitsi, Cziczy) de Vusonykeö. Ein grafliches östreichisches, ungarisches und böhmisches, aus der Tartarei stammendes Geschlecht, das seit dem Jahre 1210 blüht. Zedler, 62. Band, 1696. Seiferts hochadl. Stammt. 111. Th. N. 24. Von Schönselds Adelsschemat. 1 Th. 132—38. Genealogisches Ta- schenb. der Grafen. 1826. 144. — 48. Zido, Zydo, Zydovski. Ein Zweig der von Sydow, die oben, 663. vorkommen, der an der schlcsischen Grenze in Groß- pohlen seßhaft war, und von d. Nicol. Z. Bischof von Naturien und Abt von Mogiclno im I. 1560 verstorben ist. Okolski, Oik>. ?ol. ?. II. Gauhe, II. 1331. Ziebulcka, Zybülka, Zwie? bult'a. Ein schlesisches Gcschl., das im Jahre 1661 zuerst vorkommt. In Mahren waren sie auch seßhaft, und führten mit den Psarowsky einerlei Wappen. Okvlskp, 0rl). ?ol. II. 611. Sinap, I. 1080. II. Th. Siebmacher, I. 73. N. 1. Von Meding, III. N. 996. Zedlcr, 64. B. 1764—70. Luca, schle- sische Chron. 703. Gauhe, II. Th. 1331. Zicckcr. Eine priegnitz. Familie. Von Hagen, Beschreib, der Stadt Tcltow, 26. Von Meding, I. Th. N. 994. Ziegelaucr von Blumen? thal. Johann Anton Z., Landwehrhauptmann und Stadtapotheker zu Brunecken im Pustcr- thal, erhielt vom K. Franz II. den Isten Oktober im I. 1805 ein Adclsdiplom, in welchem d. ältere fürstlich bischöfl. brirische Diplom von 1801 bestätigt w. R. von Lang, 606. v. M. E., 600. Ziegclhkim. Ein altes schlesisches Geschlecht. Dietrich von Z. war im Gefolge Herzogs Alt bcrts des Herzhaften zu Sachsen im Jahre 1476 nach dem heiligen Grabe gereist. Sinap, I. 76. II. 1183. Gauhe, I. Th. 2228. König, I. Th. 136. 161. 167. II. T. 370. III. Th. 829. 1176. Siebmacher, I. Tb. 60. N. 7. Zedlcr, 62. B. 464. Zjegenbrrg, Zicgcbcvg. 1) Ein sehr altes ausgestvrben. frankisches Geschlecht, das s. Stammhaus zu Ziegenberg im Anspa- 52 * 820 Ziegenhayn --- Ziegler. chischen hatte. Ein im Jahre 1034 verstorbener Herrmann v. Z. kommt zuerst von diesem Geschlechte vor. Letzncrs Stammbuch oder Chronik deS Geschl. von Berlebsch. Kuchenbeckers Hna- lect. Hassiao. dolloct. VII. 186. Zedler, 62. B. 490. — 2) Eine braunschweigische noch blühende Familie. Lüdersens S. Ziegenhayn, auch Ziegenheim u. Ziegenhagen. Ein bereits im iSten Jahrh, ausgestorbenes grafliches Geschl. in Niederhessen , wo ihr Stammschloß zwischen Homburg und Neustadt am Schwalmfluß vom Gr. Friedrich erbaut worden ist. Dieser war der 3te Sohn von Ludwig Friedr. IV. d. Eisernen, L. zu Hessen u. Thüringen, der das Stück in Hessen bekam, welches hernach die Grafschaft Ziegenhayn genannt wurde. Sie waren fuld. A0?ooati, (Schutzvogte). Von Falkcnstcin, thüringische Chron. II. Theil. 642. Luca, Grafens. 798—808. Gau- he, II. Th. 1332. Kuchenbccker, ^naleot. Hassiao. Lolloot. 1^. I. II. III. IV. V. VI. VII. IX. XI. und a. a. O. Beckmanns Fürsten, I. Th. Tab. 47. Sagit- tar, gleich. Hist. 138. 16. Bürgermeisters Grafen- und N. S. 140. Zcdler, 62. Bd. 606 — II. Hübner, I. Th. Taf. 166. und a. a. Orte. Wcnks hessische Landesgesch. Siebmacher, II. Th. 20. N. 6. Ziegenhirt. Friedrich Theodor Köpkc, wurde unter dem Namen von Z. im I. 1303 in den Reichsadelstand erhoben. Ziegenhorn. Dem Geheim. Justiz- und preußischen Tribunalrath Christoph Georg v. Z., wurde am 10tcn April 1764 der Adel erneuert. Zieger. Andreas Maximilian Z., ehemaliger Hauptmann, Auditor u. böhmischer Appellationsrath, wurde im I. 1764 Ritter. von M. O., 164. Ziegler, Ziegeler, Zigler. 1) Dieses Namens giebt es auch gar verschiedene, die oft mit einander vermengt werden, u. hat Siebmacher allein 14 ohne Beinamen, meist ganz verschiedene Wappen, worunter 3 schweizer, I. 201. N. 4., 203. N. 1. V. Th. 178. 11., ein frankisches, V. 107. N. 8., ein meißnisches, das eigentlich das der Z. von Kliphausen ist, zwei erfurter Patrizier. V. Th. 299. N. 6. 30l. II., zwei blos mit der Ueberschrift: geadelt. IV. 199. N. 12. und 201. N. 12.— 2) Die von Z. im Meißnischen, S. Go- thaischen, im Schwarzburgischen und auf dem Eichsfelde, schreiben sich neuerer Zeit Ziegeler, stammen aus der Grasschaft Stollberg am Harz, haben ihren Stammsitz Ziegclrode int Mans- fcldischen gehabt» und theilten sich in die fünf Hauptlinien, in die zum Barenkopf, in die Kroneburger, in die Jngersleber, in die Rebenstockische, und in die Faßische Linie. Schon vor K. Rudolph I., des Habsburger Zeiten kommen sie in Erfurt vor, wo sie mit andern thüringischen Adlichen, welche das Regiment daselbst damals führten, der zerrütteten Stadt eine Zi'egler neue Negierungsform gaben. In der letztern Hälfte des 13. Jahrhunderts kommt ein Z. vor, welcher der Maricnstiftskirche daselbst ein Legat bestimmte. Gleichem stein, N. 111., wo 6 Stammtafeln befindlich sind. Siebmacher, V. 299. N. 6. Dieser hat S. 301. in demselben Th. unter N. 11. noch ein Wappen v. einer Patrizierfamilie in Erfurt, das aber von dem vorgenannten ganz verschieden ist. Zedler, 62. B. 543—54. Gauhe, I. 2228. Brückncr, II. Theil. 6. St. 29. 11. St. 87. — 3) Die Brüder Johann Jacob, Alexander, Christoph und Heinrich, erhielten im Jahre 1717 die Bestätigung des Neichsadelst. von M. E., 600. — 4) Hieronymus Z., äußerer Rath in Wien, wurde wegen Handel mit innländischcn Fabrikswaarcn in das Ausland, dann 6jähriger uncntgeldl. Verwaltung der Armen-Bürgerlade, im I. 1796 mit Edler von ge5 adelt, von M. O., 291. Ziegler auf Bürgen. Der k. baierische Hofrath und Landgutsbesitzer Thaddäus, erhielt v. K. in Baiern den 29sten November 1819 ein Adclsdiplom. R. von Lang, >suppl. 152. Zicgler und Rliph aussen. 1) Eine meißnische, schief, und oberlausitzische Familie, welche d. Beinamen von einem bei Meißen gelegenen Gute Kliphausen angenommen, wie sie dann dieses und mehrere Güter durch den freyberger Bergbau erworben haben. Im Jahre 1329 kommt ihr Ahnherr Wyrand, Rathsherr in Drcsten vor. W. E. Ten- Zielberg. 821 zels Beschreib, des Gcschl. der von Z. u. Kl., vermehrt von F. von K. in G. Chr. Kreysigs Nachlese von Obersachsen, betitelt: Beitr. zur Hist. der chur- und fürstl. Lande. 1754. i. Th. 35. und ff. Von Uechtritz, diplomatische Nachr. III. 244 — 270. Siebmacher, I. 161. N. 15. Sinap, I. 1081. II. 1138. Sagittar, 33. und an m. O. Von Meding, II. Theil. 991. Carpzovs Ehrentemp. der Oberlausitz. 1. Th. 173. Peckenstein, 'I'Ireati-. Lax. 82. Gauhe, I. 2225. Adelsholzers Adelstand, 48. Knaut, 598. Hübncr, III. Th. T. 945. Zedler, 62. 546 — 49. Ziegler auf Schoenstett u. Stephanskirchen. Der königlich baierische Lieutenant Franz Xaver Z., erhielt vom König v. Baiern den 27sten Juni 1819 ein Adelsdipl. N. von L., Sup- plcm. 152. Ziegler von Zicgeleck. Ein östreichisches Geschlecht, das ein von den andern ganz verschiedenes Wappen führt. Siebmacher, V. Th. 63. N. 12. Zieglern vonTittliiig- Der Kaufmann Georg Z. in München, und seine Söhne, erhielten am 27sten April des Jahres 6622 ein Adelsdipl. N. von L., 105. und f. Zielberg, Ziehlberg. Ein ursprünglich aus dem H. Geldern stammendes Geschlecht, das zum corveischcn Lehnhof gehörte, und dessen Güter in der Stadt Hoexter, ingleichen zu Brackel im Paderbvrnischen liegen. Zedler, 62. B. 623. Falkens Ent- 822 Zieletzky — würfe einer Hist. Louv. ckiplom. p. 46. Tyroff, III. Bd. 249. Ausg. Siebenkceß, I. B. 211. und folg. Lüdersens S. 3iclcyk)7 von Potscheiny. 1) Die Brüder Johann Ferdinand, Canonicus zu Ollmütz, u. Maximilian Franz, Landrechtsbeisitzer in Mahren, wurden im Jahre 1706 den 13. Juli böhmische alte Freiherren, von M. E., 116. — 2) Johann Wenzel Z. von P., Beisitzer des bi- schöfl. ollmützer Lchenrcchts, w. im Jahre 1736 böhmischer alter Freiherr, und im Jahre 1760 Graf, von M. E., S. 38. und 116. Ziemetitz, Ziemoyky. Ein altes schlesisches Geschlecht im Fürstenthume Teschen, das seine Abkunft von dem alten Hause Starykon in Pohlen herleitet. Zu Ende des löten Jahrhund, war Daniel Z. Landcshauptm. im F. Teschen. Okolski, 111. Sinap, II. Th. 1138. Gauhe, II. Th. 1332. Zedler, 62. Bd. 634. Ziemketldorf, Tzznneckeu- dorf. Ein ausgestorbcnes ucker- markisches Geschlecht. Joh. v. Tz., von welchem im Zedler eine Urkunde vorhanden, lebte im I. 1330. Grundmanns uckcrmark. Adelshistorie. 66. Zedler, 62. B. 636. Zienast von Hardy. Der Oberst Johann Georg Z., wurde im Jahre 1807 mit von H. geadelt. von M. E., 600. Zicrcnfold. Diese besaßen in Stcyermark mehrere Güter und wurde aus ihnen Franz Leopold Z., inncrüstrcichischer Hofkammcr- Zierotin. Nath und Kammergraf in Ei- scnerzt im Jahre 1709, so wie Leopold Maria Edler von Z. v. K. Joseph den 21stcn April im Jahre 1737 in den Frciherrenst. erhoben. Schmutz, IV. 431. von M. E.. 116. Zicrnfeld. Der Kreishauptmann zu Cilly, Balthasar Z., wurde im Jahre 1322 mit Edler von geadelt, von M. E., 600.' Zievilfcld auf Stiebichho- fen u. Friedhofen. Leopold Maria Z. auf St. u. F., wurde im Jahre 1787 Freiherr. Vielleicht zu Zierenseld gehörig, v. M. E., 116. Zierotin, Zirotin, Zero- tin. Eine ursprüngliche adliche, dann freihcrrliche, und seit dem Jahre 1703 gräfliche Familie in Böhmen, Mahren und Schlesien, die das Erbkammercramt in Mahren besitzt. Es stammt dieses Geschlecht väterlicher Seits vom H. Wlodimir 1. von Rußland, (ch1006) und mütterlicher Seits von einer griechischen kaiserlichen Prinzessin ab. Die böhmische Linie heißt Plichta, Plich- ten, die Schlesische ist ein Ast der Mährischen, aus welcher der Freiherr Johann Joachim, Kämmerer und Landrechtsbcisitzer in Mähren im Jahre 1706 in den Reichs- und im Jahre 1711 d. 17ten August in den böhmischen Grafenstand erhoben wurde. Der Graf Johann Ludwig von Z., erhielt im Jahre 1740 durch ein den 3ten April präsentirtes Re- script die Erlaubniß, sich und seine Nachkommen Gr. von Z., Freiherren von Lilgcnau nennen Zierowsky zu dürfen. Ahnentafel der Maria Caroline, Gr. von Zierotin, in von Schonfelds Adelsfchcm. f. 139. und f. auch, 239. Bal- bin, IVIisosII. I.I6. I. I). 2. U. 4. Loliem. Doo. I,ili. II. U. II. 4. Bucelin, darin. Ltonnuat. ?. IV. y. 329. Grossers lausitzische Merkw. Sicbmacher, II. 37. N. 4. Allgemein, hist. Lexik. Sinap, I. 1674. und II. 286. kayroeii 8yec.nl. Noraviae. Lu- cä, Dcnkw. 698. 140. 1406. 1424. 1462. 1724. Gauhe, I. 2229. und folg. und II. 1917. Prevcnhuebers ^nnal. 8t)-rcns. 337. Pfeifers Schauplatz des alten mahrischen Adels. 82. und a. O. Hübncr, II. Tab. 346. III. T. 671. und. a. m. Ort. Stvsch Gencal. der Gesch. der von Stosch, 1. Th. 43. II. 3. König, II. Th. 191. und 360. Biedermanns Grafen, I. Theil. 127. Zedler, 62. 1664 — 63. Genealogisches Taschenbuch der Grafen, 1826. 148. u. f. Hartmanns Samml. in welcher sich mehrere u. weitläuftige Stammtafeln , bencbst einem 14 Bogen starken Manuscript befinden, das betitelt ist: Urologuium cle orlAine et astvenln gentis Äe- rolinue in Lolisniiana et iVIora- viaua. Von Meding, III. N. 992. von M. E., 39. Zierowsky von Zierowa. Ein adliches, theils freiherrlichcs Geschlecht in Schlesien, das von den Grafen von Bielin oder von Broszkau abstammen soll. Ihr Stammhaus ist Zierowa in dem Großstrelitzischen Kreise im Für- stcnth. Oppeln. Sie stammen aus Pohlcn, gicngen dann nach — Zievl. 825 I Ungarn, und kamen um d. I. 1100 nach Schlesien. Den 30. December im Jahre 1682 wurde Joseph Christoph Z. von Z. mit seinen Nachkommen in den böhmischen Freiherrenstand erhoben. Sinap, I. 1097. II. 496. u. an a. O. Siebmacher, II. 38. He- nel, Lilesingr. ren. day. 8. p. 637. day. 12. y. 1159. V. Stosch, Genealogie der von St. II. Th. 201. Luca, fehles. Dcnk- würdigk. Wahrcndorfs liegnitz. Merkw. I. Th. 140. Hübncr, III. Th. 987. Gauhe, I. Theil. 2231. Zedler, 62. Band. 660 — 63. Zicrwurz v. Eisenblum. Lorenz Z., Oberst und Commandant der ärarialischen Fcuergc- wchrfabrik, wurde wegen 60jäh- riger Dienstjahre im Jahre 1816 mit von E. geadelt, v. M. O., 291. Ziethen, Zicten. Eine alte brandenburgischc und braunschw. Familie. TZon ihr findet man zuerst Berndt von Z., der im I. 1346 von den Städten Berlin und Cölln, die den Probst Ni- claus zu Bernau öffentlich hinrichten ließen, an den Pabst mit der Bitte gesendet wurde, sie v. dem 10jährigen Bann- los zu sprechen. Gauhe, I. Th. 2231. Pfeifers Schauplatz des a. Adels in Mähren. 243. Zedler, 62. B. 673. Zievl, Zivel, Zievell. Diese stammen von dem von Dauni- schen Geschlechte ab, was aus der Aehnlichkcit der Wappen, u. der Aehnlichkcit der Namen hervorgeht, indem die eine Linie d. daunischen Geschlechts den Bei- Ziezelsken Zimburg. sah Zevcl führte. Sie gehörten auch zum rheinlandischen Adel, und sind freiherrlich. Siebmacher, II. Th. 112. N. 11. Von Meding, 111. N. 998. V. Hatt- stein, 1. 633. Zedlcr, 62. Bd. 674. M. f. a. I. B. 263, Ziezelsken. Ein altes Geschlecht der Freien in Pommern. Micräl, VI. B- 390. Zedlcr, 62. B. 674. Siebmacher, V. Th. 167. N. 9. Zigeiner von Blumendorf. 1) Der Geheime Neichshofkanz- list Joseph Z., wurde im Jahre 1763 in den Reichsadelst. mit von B. erhoben, von M. E., 600. Siebmacher, Suppl. XI. Tab. 18. N. 12. — 2) Die Brüder Franz, erster Legations- Kanzlist in Paris, Leopold, Sprache knabe an der ottomann. Pforte, und Jgnaz, im Dienste des Bischofs und Fürsten zu Passau, wurden im Jahre 1770 mit von B. geadelt, von M. O., 291. Zigesar, Zigascr, Ziege- für, Ziegcser, Ziesar. Eine alte meißnische, auch braunschw., aus Brandenburg stammende Familie, deren Stammschloß noch vor dem 13tcn Jahrhundert in der kleinen Stadt Zigesar in der Mittelmark Brandenburg vorkommt. Angeli, märkische Chronik, 187. Gauhc, I. Th. 2225. Knauts ?rvl1ionr. Nisu. 698. Mußhards brem. und verden. R. S. 670. 671. König, I. Th. 287. II. Th. 160. 462 III. Th. 604. 606. 723. Grundmanns Versuch einer uckermärk. Adelschronik. 108. Zcdler, 62. Bd. 686—87. Hörschelmaims Sammlung, 76. Lüderscns Sammlung. Ziggan. Joseph v. Z., Major bei der Ockonomic-Hauptcommission :c.., wurde im Jahre 1796 Freiherr, v. M. O., 96. Zikan. Ein böhmisches Geschlecht, welches auf den Landtagen mit erscheint. Redcl, 128. Zedlcr, 62. B. 693. Ziliy, Siiicz. Ein sehr altes Gejchlecht in Schlesien, aus welchem Apeczko von S. im I. 1292 vorkommt. Sinap, 1. T. 1087. Zcdler, 62. B. 697. Zillcrberg. Der salzburgische Hofrath u. Landschaftskanzler , Sebastian Z. , erhielt d. 6. März im Jahre 1686 ein Adelsdiplom. R. von Lang, 606. Tyroff, Tab. 226. Zilling. Eine alte braun- schwcigische Familie, die so viel ich weiß, zuerst im Jahre 1222 vorkommt. Leuckfeld, Meybom. Chron. des Marienbergcr Klosters. 16. Avemanns kirchbergi- sche Beschreib. 115. Lüversens Samml. Zimbern, Cimbern. Eine im 16ten Jahrhundert ausgestorbene srcihcrrliche, nachher gräfliche Familie, die im Jahre 930 schon vorkommt, da Friedrich v. Z. einer der Deputirten war, den der K. Heinrich 1. an die Wenden abschickte. Bucelin, (?orm. Ztommat. ?. IV. p. 321. Meiers plcss. Urspr. 7. Hartmanns Samml. Hübner, II. Tab. 481. 504. 608. 611. 684. Lucä, Für- stcns. 1264. Zedlcr, 62. Band. 706 — 8. Dessen Grafens. 808. Zimburg vou Rcincrcz. Der Capitänlieutenant Joh. Z., Zimmer! Zindt. 825 wurde im Jahre 1319 mit Edler vvn N. geadelt, v. M. E., 600. Zimmerl. Johann Michael, k. k. Rath u. Referent des nie- dcröstreichischen Mercantil- und W/chselgerichts, wurde im Jahre 1801 mit Edler von geadelt, v. M. E., 600. Zinnnerl von Schncefeld. Simon Thaddäus Joseph Z., königlicher Richter zu Ollmütz, wurde wegen seiner Auszeichnung bei der Ollmützer Belagerung im Jahre 1763 mit dem Beinamen v. S. geadelt, v. M. E. ,292. Ziminermann. 1) Eine schle- sische Familie, die im I. 1636 vorkommt. Gauhc, II. Th. 1333. Zcdler, 62. 724 — 26. Siebma- chcr, III. Th. 92. N. 12. Ty- roff, Tab. 237.— 2) Der Gutsbesitzer Christoph Adam Z., w. im Jahre 1710 den 27. Januar böhmischer Ritter, von M. E., 228. — 3) Der Oberstlieutenant Georg von Z., erhielt im Jahre 1733 die Bestätigung d. Reichsadelstandes, vvn M. E., 600. — 4) Georg Friedr. Z., Staabsrittmeister des preußischen Husarenregiments von Eben, w. am I6ten December 1736 geadelt. — 6) Der berühmte, im Jahre 1816 verstorbene Arzt, Ritter, Hoftath und Professor zu Braunschwcig, Eberh. August Wilhelm Z., wurde den 19. Februar im Jahre 1796 in den Rcichsadelstand erhoben. Braun- schweigischer Anz. vom I. 1796. Frcih. v, Woissramitz. Verzeich- niß. Lüdersens S. Ziinincvmnnn von Ehren- Hansen. Johann Cajetan, obcr- östreichischer Gubernial - Secretar und Haupttaxator, wurde im I. 1788 mit von E. nobilitirt. von M. E., 601. Zimmern, Zimmer, Simmern, Simmcr. Eine pom- merische, schlesische, meißnische und hessische Familie, die aus Pommern stammen soll, im 16. Jahrhundert zuerst vorkommt u. zum Theil ftciherrlich ist. Sie scheint mit der 482. u. f. stehenden Familie von Simmern eines Ursprungs zu seyn. König, l. II. III. auf verschiedenen Tafeln. Gauhe,Ib 1081. Schvtt- gens diplomatische Nachlese der Historie von Obersachs. .V. Th. 83. Siebmachcr, I. Th. 161. N. 12. III. 171. N. 6. Zcdler, 62. B. 764. u. f. Sinap, 1012. Salver, 211. Zincken. Dem Oberstlieutenant der Artillerie, wurde den 6ten April im Jahre 1804 ein preußisches Adelsdipl. ertheilt. Zincsi. Der Wechsler Johann Franz in Wien, wurde im Jahre 1716 Ritter, v. M. C., 228. Zindt von Rentziilgen, Znndt. Eine sreiherrliche, im Jahre 1460 zuerst vorkommende Familie in Schwaben, aus wel- chcr der churf. Kammerer, Hofrath w., Hans Conrad Z. den 6ten Mai im Jahre 1686 vom Churfürsten Maximilian Emanuel in den Freiherrenstand erhoben wurde. Bucclin, dlemmui. U. I. x. 347. Von Hattstein, III. Suppl. 162. Burgermeister v. schwäbischen Adel. Gauhc, I. Th. 2232. R. von Lang, 276. Zed- lcr, 6?. B. 862— 67. 896 Zingel — Zillgel. 1) Ein altes wahrscheinlich ausgcstorbenes Patriziergeschlecht, das in Nürnberg im Jahre 1436 im Rathsbuche zuerst vorkommt. Hist. Nachr. von Nürnberg. 218. Zedler, 62. B. 863. Siebmacher, kl. Th. 76. N. 4. 168. N. 8. — 2) Ein preußisches Geschl. Adels preuß. gcogr. Anh. der Ritter. 18. Zedler, a. a. O. Zingvis von u. zum Frey- cnthurm. Dominik von und zum F., Geheimcrrath und oberöstreichischer Kammerpräsident, w. im I. 1708 Freiherr, von M. E., 116. Zinke. Die Brüder Johann Michael und Anton Alexander, wurden im Jahre 1804 in den galiz. Adelst, erhoben, von M. C., 601. Zinne. Ein pommerischcs Geschlecht, das schon im Jahre 1609 mit Tidens von der Z. ausgcstorben ist. Micräl, kV. B. 27. Zedler, 62. B. 941. Zinneberg, Zinncnbcrg. Ein freiherrliches, unter dem alten tyrolcr Landschaftsstand bekanntes Geschlecht. Brandts, ty- roler Adler. Hübner, III. Th. T. 928. Zedler, 62. B. 941. Gauhe, I. 2232. Zinneburg, (Zinn von) Zinnenburg. Ein schles. Geschlecht , das in der Mitte des 17tcn Jahrhunderts vorkommt, aber mit dem in Tyrol in keiner Verwandtschaft steht. Aus ihm wurden die Brüder Ferdinand, Platzoberstwachtmeistcr zu Hradisch, und Carl, im Jahre 1777 Freiherren. Hcnel, 776. Zinzcndorf. Sinap, T. II. 1139. Ebcndess. Olsuogi-. I. Th. 386. Gauhe, I. Th. 2232. Zedler, 62. Bd. 941. von M. E., 116. Zinnendorf. Zu Berlin unterm 8ten October des I. 1768 erhielten die Gebrüder EUenbcr- gcr, von denen der eine, Jvh. Wilhelm, Generalchirurgus der preußischen Armee war, die Erlaubniß, den Namen ihres Erblassers Kellner von Zinnendorf zu führen. Ziuncr. Ein obcrpfälzisches, östreichisches und schlesisches Geschlecht. Sinap, II. Th. 11-39. Sicbmacher, III. Th. 136. V. Th. 47. N. 11. Zedler, 62. B. 946. Ziuuer von Zinnern. Der Hofkriegsconcipist Ignatz Z., w. im Jahre 1716 mit von Z. no- bilitirt. von M. C., 601. Zinnow. Carl August Ludwig Alexander und August Wilhelm Heinrich Leopold, Gebrüder Z., Stiessöhne des Lieut. v. d. Marwitz, wurden zu Berlin den 6ten November 1736 geadelt. » Zinzcndorf und Pottendorf. Eine erst adliche, dann freiherrliche, nachher zum Theil reichsgrafliche östreichische catho- lische, und meißnische lutherische Familie, die nicht mit d. Grafen Sintzendorf zu verwechseln, und die seit dem Jahre 1616 das oberste Erblandjagermeister- amt in Oestreich besitzt. Ihr gleichnamiges Stammhaus liegt in Unteröstreich, das sie schon zu K. Rudolhhs I. Zeiten besessen hat. sie, und zwar Albrecht, Johann Wilhelm, Fcrdi- Zipperer Zirkler. 827 nand Maxim. Erasmus 11. Sieg- mund Ernst, erhielten im Jahre 1662 d. rcichsgräflichcn Charac- tcr. Der erste kommt im Jahre 1044 vvr. Auch in Steycrmark hatten sie Besitzungen, besonders Judcnburg, inglcichcn in Mahren und Ungarn. Der aus diesem Geschlechte berühmte Bischof der mährischen Brüder war im Jahre 1700 zu Dresden geboren. Bucelin, Dorman. 8aoi-. Lpenor, Op. Irovalcl. Triers Wapp. Feistel. Ausgab. 66. Pre- venhuebcrs Annal. 8t)-r. p. 79. 114. 413. 418. 419. Wurm- brands Lolleot. Fsn. Iil8t. p. 14. 302. Abels d. und s. Al- tcrth. U. Th. 677. PfefsingerS Merkw. des 17ten Jahrhunderts 87. 260.730. Biedermanns Grafen. I. Tab. 46. 136. 160. König, I. 622. 727. UI. 331. 943. Sinap, II. Th. 290-93. Hübners gcnealog. Tabell. III. Th. 737 — 40. Tast und verbessert auf der Istcn und 2ten Seite vor dem Anhang zum 3. Theil. Fr. Eh. Aug. Hasse, biograph. Skizzen des Generals Fr. A. Gr. und H. von Zinzendvrf u. Pottendorf, nebst einer genealogisch. Taf. dieses Geschlechts, in der Stamm- und Rangliste der sachsischen Armee. Dresden, 1806. lZalealii kualcli, (ein im Jahre 1673 verstorbener berühmter Historiker), Da ori^üre ZLNtis Sin- sinllortianao; von diesem Pro- duct sagt Hübncr, 66l., daß er es nickt gesehen, sondern nur in einem Katalog angezeigt gefunden hatte. Gauhe, I. 2232 — 36. Zedler, 62. B. 1126— 1261. Hartmanns Sammlung. Leupold, I. Th. 3. Bd. 737 — 764. Siebmacher, I. Th. 23. N. 4. V. Th. 16. N. 2. Von Meding, II. N. 992. III. N. 996. ^II^sm. ^sneal. Iloncld. I. Th. 919 — 21. Brandis, ty- roler Ehrenkränzl. 70. Schmutz, IV. 432. Zipperer von Schachens stein. Der Hauptmann Alvys Z., wurde im Jahre 1811 mit von S. geadelt, von M. O., 292. Zipplingen, Zipflingcn. Ein schwäbisches Geschlecht, dess. gleichnamiges Stammhaus auch in Schwaben liegt. Heinrich von Z. war schon im Jahre 1226 Bischof zu Eichstädt. Siebmacher, II. Th. 99. N. 3. Sal- vcr, 347. Von Meding, III. N. 997. Biedermann, gencalog. Fürsten!), im Fränkischen. C. p. 16. Falkenstcins thüring. Chron. I. Th. 343. 346. Ebcnd. .4na- loota I^vrcl^uv. I. N. 69. IV. Nachl. 306. Bürgermeisters Grasen- und Ritters. 242. Zedler, 62. B. 1632. Ziptke. Ein altes schlesisches Geschlecht, das im Jahre 1413 vorkommt. Sinap, II. Th. 1140. Zedler, 62. B. 1737. Zirchaw, Zirchnu, Zir- chow, snrchaw. Ein schlesisches und pommerisches Gcschl., aus welchem im Jahre 1666 Hans von Zürch vorkommt. Sinap, I. 1082. Von Meding, I. N. 996. Gauhe, I. 2236. Zedler, 63. B. 1. 631. Siebmacher, I. Th. 69. N. 10. Zirkler von Stnrmdorf. Der Rittmeister Joseph Z., w. 828 Znoym. im Jahre 1811 mit von St. geadelt. von M. O.. 292. Zirn, Zschirn, Czirn. Dieses schon in dem Jahre 1200 vorkommende Geschlecht wird auch Zschirn und Zirn geschrieben, u. fetze man zu den S. 256. im I. Bd. angeführten Schriften noch hinzu: Gauhe, II. 1333. und Sinap, I. Th. 1083. und folg. Siebmacher, I. Th. 63. N. 2. Zirnsdorf. Eine fehles. Familie. Sinap, II. Theil. 1140. Gauhe. II. Th. 1335. Zedler, 62. B. 1563. Zischk. Der Lieutenant Johann Maximilian Z., wurde im Jahre 1735 Reichs- und im I. 1747 böhmischer Ritter, v. M. E., 228. Zischka von Troznau. Johann Maximilian Z., fürstl. lich- tensteinischer Wirthschaftsrath, w. im Jahre 1735 in den Reichsadelstand mit von T. erhoben, v. M. E.. 501. Ziska, Zistska, Ziscka, Zisa, oder nach dem eigentlichen Ge- schlechtsnamcnTrocznowa. Johann von T., war ein berühmter Husittengcneral in Böhmen im I5ten Jahrhundert, und bekam den Namen Z., was böhmisch einäugig heißt, weil er ein Auge verlohr, und sich selbst also unterschrieb. Balbin, Lpil. rar. Lolrerri. Ind. 4. o, 6. y. 431. I-. 4. o. 9. p. 455. 465. Zedler, 62. B. 1565—82. Gaus he, II. Th. 1918. Ziskabcrg. Der Grenadier David Kraucl erhielt für seine Tapferkeit bei der Erstürmung von Prag - am 17ten October d. Jahres 1744 den preuß. Adelst, mit jener Benennung. Zitschts von Znoriza. Der böhmische Appellationsrath Joh. Carl Z. v. Z., wurde im Jahre 1708 böhmischer Ritter. Zedler, 62. Band. 1595. von M. E., 228. Zitschy v. Zrrvriyky. Johann Carl erhielt den 30. August 1708 d. böhmischen Ritterstand. Zitslhy. Ein böhm. ritterliches Geschlecht, das aus den Zischy aus Ungarn entsprossen zu seyn scheint. Redels Prag. 123. Zedler, 62. B. 1596. Ziyrvitz, Zchzervitz, Zizs rviz, Ziyewiy, Zrttrviy, Ziyes wiy, Cicerviz. Eine alte poms merische Familie, die später im Meklenburgischen und in Schlesien seßhaft war. Ihr Stammhaus gleiches Namens liegt im stolpischen Kreise Pommerns. Sie kommt daselbst im Jahre 1500 vor. Abels preußisch, geograph. Anh. Rittersaal. 18. 34. 38. Gauhe, I. Th. 2236 — 33. Sinap, II. 1141. König, I. Th. 668. 683. 684. 689. Falkens Entw. einer nist. Cord, cliyl. 118. Micräl, Pommerl. VI. B. 390. 548. Siebmacher, V. Th. 72. N. 4. 167. N. 10. Zedler, 62. B. 1847 — 50. Von Me- ding, III. N. 993. Zirvny v. L.ilienhof. Adal- bert Paul Z., zu Prag geboren, in Pohlen in graflich liscollun. '1'. III. p. 277. Dödcrleins Ca- latin, 363. 416. Hübncr, II. Tab. 622. 624. Luca, schlcsi- sche Denkw. 724. 1901. Bon Falkenstein, ^ual. iVurclg. ?. I. 98. 226. 363. Zedler, 63. B. 66. und f. Zocgc, Czoegcn, Szocge ^ItNNtcuffcl genannt. Eigentlich eine Linie der Mantcuffel, die, als sie aus Pommern sich nach Lief- Kur- und Ehstland begaben, sich Z., sonst M. genannt, nannten. Zedler, 63. B. 71. 19. Bd. 1103. Gauhe, II. 1134. und folg. Hupcl, 1783. 306. Man vergleiche auch die oben bei Manteufel angeführten Schriften. Zoehrcrn. Der inneröstrci- chische Hofkammerr. Franz Bernhard Z., wurde den 26stcn Mai im Jahre 1699 in den Adelst, erhoben, und den 20. Novcmb. 1716 in die steyerische Landmannschaft ausgenommen. Sie kamen aus Oestreich ins Steycrmarki- sche. Schmutz, IV. 433. und folg. Zöllcr v. Lerchensec. Der Hauptmann Johann Georg Z., wurde im Jahre 1781 mit von L. geadelt, von M. E., 601. Zozenowcn. Ein altes pom- merisches Geschl. Siebmacher, V. 167. N. II. Micral, VI.Bd. 390. Zedler, 63. B. 149. Zoffany. Der Mahler Johann Z., wurde im Jahre 1776 nobilitirt. v. M. E., 601. Zoffeln von Eichtenk'ron. 1) Eine schlesische Familie, aus welcher Johann Georg Ferdinand den 20stcn Februar 1693 in den böhmischen Adelstand erhoben, und der Regicrungsrath Anton Jgnaz am 28sten August im Jahre 1726 böhmischer Ritter wurde, und zwar Letzterer mit dem Beisatz von Lichtencron. Sinap, II. Th. 1142. Zedler, 63. Band. 161. von M. E., S. 23. — 2) Die Brüder Johann Joseph und Ferdinand, w. den 21sten Juli 1728 böhmische Ritter, von M. E., 228. Zoglowski. Marianne, natürliche Tochter des Grafen Anton von Gaschin, wurde den 7. September 1789 vom König v. Preußen geadelt. Zois, Zocs, Zoyss von Edelstein. 1) Der Handelsmann Michael Angelus Z. zu Laybach, wurde im Jahre 1739 mit von E. nobilitirt. von M» E., 601. — 2) Der Commer- zien-Consessualrath in Kram, w. wegen Aufnahme der inneröstreichischen Bergwerke und d. Kommerzes im Jahre 1760 Freiherr, von M. O., 96. — 3) Bcr- nardin Z., wurde im Jahre 1773 mit von E. Ritter, von M. E., 228. Zolchow, Tzolchow. Ein Zollcnstein — Zollner. 831 ausgestorbcnes uckermärkisch. Geschlecht, dessen Stammhaus gleiches Namens ohnweit Prenzlau liegt. Johann von Tzolchow, war im Jahre 1330 Bürgermeister zu Prenzlau. Grundmanns Versuch einer uckcrmärk. Adels- hist. 56. Zedlcr, 03. B. 157. Zollcnstein. Ein schlcs. Geschlecht. Sinap, sl. 1142. Zed- Zotter. ' 1) Aus Deutsch-Lothringen abstammend. K. Leopold ertheilte dieser Familie im Jahre 1674 ein Frcihcrrendipl., das aber verlohren gegangen ist. N. von Lang, 270. u. s.— 2) Patrizier in Memmingen seit d. Jahre 1697, erhielten 1066 ein neues Diplom, so wie Johann Ulrich und Georg Wilhelm den 21. November 1722 ein Adcls- diplom von Karl VI. Sie sollen von den Marschallen gen. Zoller abstammen. R. v. Lang, 306. Siebmacher, V. Th. 268. N. 11. — 3) Michael Z., Tuchlaubenverwandter zu Wien und sein Vetter, der Lieutenant Jacob Z., wurden im Jahre 1721 nvbilitirt. von M. O., 232. — 4) Der Advocat Johann Z. in Wien, wurde im Jahre 1752 nvbilitirt. von M. E., 501. Zollickoför, Zollickhofev, Zollikofer. Eine alte ursprüngliche schweizer Familie, die sich auch in Schlesien und zu Wien, ingleichcn in Costnitz verbreitet hat und im Jahre 907 schon vorkommt. Als Patrizier zu Costnitz erscheinen sie im I. 1365 zuerst. Bucelin, Omm. «am-, et ponl. IV. Th» 308. Sinap, I. 1085. II. 371. lind 1142. Gauhe, I. 2239. König, 1.TH. 1012. Siebmacher, I. 201. N. 15. 102. N. 14. III. 179. N. 12. Zcdler, 63. B. 282—34. Zollitsch. Ein böhm. Geschlecht, aus dem Nudolph Leopold den 12ten December 1691 in den böhmischen Ritterst. erhoben wurde. Nedcls sehcns- würdiges Prag. 128. Zedler, 63. B. 296. Zollmaml v. Zollerndorf. Wolsgang Z., böhmischer Guber- nial-Secretar, wurde im Jahre 1813 mit von Z. Ritter, von M. E,, 229. Zollner, Zolner u. Zocll- ncr. Dieses Namens sind auch mehrere adl. Familien in Deutschland bekannt, und zwar meistens mit Beinamen, nämlich: I.) In Oestreich und Steycr- mark, eine adliche, dann freiherrliche, nachher gräfliche Familie, die sich zuweilen auch Z. Freiherren von Meisenberg, Maisem berg und Masscnbcrg geschrieben haben. Spangcnbergs Adelssp. II. Th. 221. Gauhe, I. 2239. Allgemein, histor. Lexikon. Hübner, III. Th. Taf. 739. 844. 830. 374. Prevenhuebers nal. kt^rans. p>. 112. 123. Zcdler, 63. Th. 299—301. Schmutz, IV. Th. 439. und folg. Sied- machcr, II. Th. 44. N. 2. II.) In Franken, und zwar: 1) Die Z. von Brand. M. s. in d. f. Art. — 2) Die Z. v. Friesenhausen. — 3) Die Z. von Hallburg. — 4) Die Z. von Nvtcnstcin. — 5) Die Z. von Walchcnfelder. — 6) Ein nürnbergischcs Patriziergeschlecht. Siebmacher, II. Th. 158. N. 5. 832 Zollner v. B. das von dem folgenden ganz verschieden, ganz aber dasselbe ist, was er im I. Th. 107. N. 12. und V. Theil. 100. N. 7. unter der Rubrik Z. von dem Brand bezeichnet. — 7) Ein nürnbergisches ehrbares Geschlecht, dessen Wappen, wie vorhin gedacht, von dem der nürnberger Patrizier ganz verschieden ist, wie denn dieses, so wie alle andere, die er von den Z. hat, auch von dem der schweizerischen Zollner abweichet, das er im III. Th. 180. N. 8. beibringt. Zöllner von Birkcnfeld. Diese haben mit den Z. von Nothcnfeld fast einerlei Wappen und wahrscheinlich sind sie eine Nebenlinie derselben. Salver, S. 303. Von Meding, II. N. 333. Tyrvff, 184. Zöllner v. Brandt ufnr, (auf dem). Eine sränk. Familie, die in dem ehemal. Rit- tercanton Orts Gebürg begütert war, und ihren Namen von d. vom K. Karl IV. im I. 1364 mit vielen Freiheiten und Vorrechten privilegirten Hof zum Brandt, der in der Residenzstadt Bamberg liegt, erhalten hat. Heinrich Z., der im Jahre 1260 schon bekannt ist, war der Stammvater dieses Geschlechts. Historische Nachr. von Nürnberg, 133. König, U. Th. 742. Siebmacher, I. 107. N. 12. V. Theil. 100. N. 7. Hvnns coburgische Chron. I. Th. 66. V. Meding, II. N. 334. Biedermann, G. Tab. 286 — 32. Zedler, 63. Zöllner von Friesenhau- fen, s. 3. von Rothenstein. — Zollner v. R. Zöllner v. der Hallburg. Eine uralte fränkische u. rhcin- landische Familie, die im Jahre 1640 mit Johann Friedrich Z. i von der H. - ausgestorbcn seyn soll, wie vom Haltstejn u. Estvr behauptet worden, dem aber von Meding, II. N. 334. widerspricht, u. glaubt, daß diese Erlöschung des Geschlechts vor dem 2lstcn März 1631 geschehen seyn müsse. Mit dem Z. von Brandt stand dieses Geschlecht in gar keiner Verwandtschaft. Ihr Stammschloß H. lag eine halbe Stunde von Volkach auf einem Berge. Im Jahre 1080 kam schon einer aus ihr bei dem Turniere zu Augsburg vor, aber der ordentliche Stammherr dieser Z., war Hans Z. von der H., der Schwarze genannt^ welcher dem Würzburger Turnier im I. 1236 beiwohnte. Nachricht von Nürnberg. 133. Jungens Niscellan. 'I'. III. zu 366. 367. 372. König, I. Th. 83. 100. II. Th. 473. 480. 723. III. Th. 1126. 1170. Estors Ahnenprobe. 302. Von Haustein^. II. Th. 684 — 87. Zedler, 63. B. 310—22. Siebmacher, I. Th. 101. N. 6. Zollner von Massenberg, Maysenberg, Maisenberg. Man sehe oben bei Zollcr I. 1). Zollner von RotHenskein, Notcnssein auf Friesenhaus fen, Äirkenfeld, lvalchen- fc!d rc. Ein vorlängst ausge- storbeneö Geschlecht, das sich bald ohne, bald mit den genannten Beinamen nannte, und das mit seinen Gütern dem ehemal. fränkischen Rittercant. des Orts Bau- nach incorporirt war. Mit den Zollner Z. von Brand und Z. v. Halls bürg stehen sie in keiner Verwandtschaft. Ihr Stammherr, Otto von R. kommt im Jahre 1280 vor. Ehe die Zölle an Würzburg kamen, verwalteten sie das kaiserliche Zollamt. Nachricht v. Nürnberg, 199. Hönns coburgische Hist. I. Th. 269. II. Th. 92. und 97. Allgemeines historisches Lexikon. Siebmacher, II. Th. 79. N. 2. V. Th. 27. N. 2. Salver, 303. Not. c. Gryphii, vom geistl. und wcltl. Ritterorden. 83. Matth. Wai- ßelii, preuß. Chronik, 126 d. Biedermann, B. Tab. 266. Ty- roff, 184. Zedler, 63. B. 322 — 331. Zöllner v. lvalchenfcld. Diese sind mit den von Nothen- stein eines Ursprunges. Zedler, 63. B. 322. Zopf. Der Feldmarschalllieutenant ?c., Johann Z., wurde im Jahre 1800 Freiherr, von M. E., 116. Zopowski. Ein schles. Geschlecht. Nach Pacroc. Speoul. ruorav. 447. gehört es zu den schles. Familien im Troppauisch. Fürstenthum vom Jahre 1593. Sinap, II. 1142. Zedler, 63. Bd. 483. Zprone, Zbrone, Sprohs nc, Sprone. Ein ausgestvr- benes anhaltischcs Geschl., das schon im Jahre 1182 vorkommt, und im löten Jahrhund. erloschen ist. Beckmanns anhaltische Hist. VI. 117. 439. 446. Schöttgens diplomat. Nachlese der Historie von Obersachs. X. Th. 314. Zedler, 63. B. 666. Zora, (böhmisch Sova) Eine il. Band Zorn. 8ZZ sächsische und schles,sche Familie, die im Jahre 1396 zuerst vorkommt. Schöttgens Nachl. 10. Th. 217. Sinap, II. 617. Zedler, 63. B. 496. Zorawinsker. Ein mährisches und russisches Geschlecht. Pfeifer, Schauplatz des alten Adels in Mähren. 96. Zedler, 63. Th. 496. Zorn. 1) Eine ursprüngl. meistens elsaßische Familie, die jedoch auch hie und da in Deutschland, als in Sachsen, in der Pfalz ,c. sich verbreitet hat. Sie führt nach ihren verschiedenen Besitzungen und Branchen verschiedene Beinamen, als Brack, Lappzorn von Boulach, Schul- theß-Zorn, Weis-Z. von Tun- zenheim, Riepel-Zorn, Jungk- Zorn, Bannfclls Zorn, Z. gen. Schoeneck, gen. Lebcnsaft, (Lebs- safft), Zorn zum Ried, Z. z. Epsich, Z. genannt Hiltcbrandt. Jost von Z., wurde im Jahre 1486 bei der kaiserlichen Krön, zu Aachen zum Ritter geschlas gen, nachher hat ein Ast den freiherrlichen Character erhalten. Jungs Niscellan. Herzogs Cliro- niea Vlsat. VI. B/298. 'Hom. III. 277. 283. Gauhe, I. Th. 2249. und folg. Bürgermeisters Gr. und N. S. 167. Sinap, I. 673. II. 726. König, III. 1160. Zedler, 63., 636 — 46. Siebmacher hat im III. Theil. Taf. 143 — 46. von den v. Z. 32. nur in den Hclmkleinvdien verschiedene Wappen. — 2) Johann Melchior Z., Stadtfähndr. in Wien, wurde im I. 1723 in den Ncichsadelstand erhoben, von M. E-, 601. 63 Zorn — Zschüschen. Zorn von Boulach, Bu; lach. Eine niederclsaßische und straßburgische Familie, aus der Friedrich von Z. schon auf dem Turnier zu Wvrms im Jahre 1209 vorkommt. V. Hattstcin, II. 533. Zcdlcr, 63. B. 641. Gauhe, I. 224. Siebmacher, I. Th. 192. N. 13. III. Th. 143. N. 1. V. Meding, II. Theil. N. 997. Zorn zu Mildenheiin. 1) Der Advocat Ignatz Leopold Z. in Krain, wurde im I. 1733 mit dem Zusatz von M. geadelt, von M. E., 602. — 2) Franz Z von M., wurde im I. 1770 Ritter, von M. C., 229. Zorn v. Plobsheim. Eine elsaßische Familie, aus der mehrere Stättemeistcr zu Straßburg gewesen. Sie werden für die Hauptlinie gehalten. Von Hatt- stcin, III. 591. und f. Gauhe, I. Th. 2241. Von Meding, II. N. 998. Siebmachcr, I. Th. 192. N. 12. überschreibt d. Wappen die Zorncn-Lappcn. Herzog in der clsaß. Chronik heißt sie die Lappen sZornen. Zorzi. Der Scidennegoziant Peter Z., wurde im I. 1793 mit Edler von geadelt, v. M. O-, 292. Zorzi v. Adlcrthttl. Anton Z., Doctor der Rechte zu Trient, wurde im Jahre 1766 in den Rcichsadclstand erhoben, von M. E., 502. Zorzini v. Pcgg. Aloys Z>, Handelsmann und Assessor bei dem Magistrate zu Görz, w. im Jahre 1791 mit Edler von P. nobilitirt. v. M. E., 502. Zozskowsky. Ludwig Z., wurde den 2tcn März im Jahre 1727 als böhmischer Ritter prä> scntirt. Zschaderiy, Schaderitz. Eine alte meißnische Familie, die mit den oben, 374. angeführten Schaderitz wohl eine und dieselbe seyn mag. Der Ritter Dietrich von Z. kommt im I. 1371 in einer Urkunde, nach d. Jahre 1587 aber meines Wissens keiner wieder vor. Gauhe, I. Th. 1483. und 2242. Knaut, Uroclroiri» IVIisri. Zschcnlohn u. Lüchteneck. Ein tyrolisches grafliches Geschl., Besitzer der Grafschaft Partenkirchen oder Wcrdenfels, die der letzte dieses Geschlechts d. Hoch- stiste Freisingen im Jahre 1294 verkaufte. Stammtafel u. Wappen bei Gebhardi, Band 3. p. 648 — 553, auch ilz. 'lad. II. N. 23. Siebmacher, II. Theil. 'IAIz. 10. Zschock. 1) Der Oberstlieutenant Christian Gottlieb Z., w. im Jahre 1738 Neichsritter mit Edler von. von M. E., 229.— 2) Dem preußischen Gcheimen- Obersinanzrath Johann Heinrich Z., von einer aus Ungarn stammenden Familie, wurde am 1. Februar im I. 1787 der Adel v. König von Preußen erneuert und bestätigt. Zschüschen. Hans Wilhelm Ferdinand und Adolph Heinrich, Gebrüder Zsch., ersterer Hauptmann und letzterer Prem. Lieutenant bei Zanth. Infanterie, wurden im Jahre 1792 unter dem chursächsischen Ncichsvicariate in d. Neichsadelstand erhoben. Gr. Ztscheplin — von Beust, sachs. Staatsanz., H. I. Ztscheplin. Ein schlesisches Geschlecht. Lucä, schles. curieuse Denkw. 1366. Zedler, 63. B. 763. Zuanua. I) Ein freiherrliches Geschlecht in Schlesien, welches im Jahre 1722 das Jnco- lat daselbst erhielt. Sinap, ll. 493. Zedler. 63. 772. — 2) Ein baicrisches Geschl. von Zu- ana, das aus ungarischem Adel entsprossen seyn soll. G. Christoph Melch. de Zuanna starb zu Arnstadt im I. 1716 als Stadt- syndicus u. Stadtschreibcr. Ihr Wappen hat Siebmacher, V. T. Zus. Tab. 60. N. 6. Zubrzi uud L.ipka. Der Freiherr Ferdinand Custos Z. u. L., wurde den 28sten Febr. im Jahre 1726 böhmischer Graf, und den l4tcn April desselben Jahres als solcher prasentirt. v. M. E., 39. Zuchelli Trcssa. Nicolaus Gotthard Z. T. aus Tricnt, w. im Jahre 1769 in den Reichsadelstand erhoben, von M. E., 602. Sicbmacher, Suppl. X. Tab. 33. N. 11. Zucker v. Thamfeld. Wenzel Joseph Z. von T., wurde d. 23sten September im I. 1712 böhmischer alter Freiherr, und in demselben Jahre den 16ten December Graf, von M. E., 39. U. 116. Zucber von Nordheim. Franz Z., jubilirtcr Tabak- und Siegelgefällen- Administrator, w. im Jahre 1820 mit Edler von N. nobilitirt. v. M. O., 292. Zufrass. Ein frankisch. Ge- Zürcher. 835 > schlecht, das auch im Fuldai- I schen begütert war, u. zu Anfang des 16ten Jahrhund, vorkommt. Schannat, suldaischer Lebnhof, 191. Siebmachcr, II. Th. 78. N. 11. Von Meding, III. N. 999. Biedermann, B. Tab. 229. u. 243. Zedler, 63. B. 1116. Zugoschewskp. Ein urspr. pohln. Geschl. in Mahren, das von d. Gr. v. Gora abstammt. Pfeifers Schaupl. in Mahren, 211. Zedler, 63. B. 1236. Zühlen, Zülcn. Ein altes meklenb. und braunschw. Geschl., das 1349 vorkommt, aber um das I. 1740 mit d. königl. pohl- nischen und churs. Generalllieut. Friedrich von Z. abgegangen ist. Zedler, 63. B. 1272. Westphal, lnomiui. ineü. '1?. IV. 'Vali. 19. N. 40. V. Meding, l. Th. N. 999. Lüdersens Samml. Züllich v. Zülbohrn. Der Hauptmann Joh., w. 1736 mit von Z. geadelt, v. M. E., 602. Zülluhard, Zilnho.rd. Eins der ältesten schwab. Geschl., woraus Bernhard v. Z. schon 996 mit turnirte. Biedermann, O. Tab. 39. B. Taf. 81. u. Grafen. Taf. 169. Von Hattstein, II. Suppl. 87. Bucelin, öerm. 8tom. IV. 319. Gauhe, I. 2243. Zülow. Ein altes meklenb. Geschl., das schon 1394vorkommr. Zedler, 63. B. 1330. Siebmacher, V. Th. 166. N. 2. Von Meding, I. N. 1000. Zürchaucr. Joh. Georg Z., wurde im I. 1769 mit Edler von geadelt, v. M. O., 292. Zürcherv. Bürcko.. Der Bürger Franz Jos. 3. zu Bludenz.w. 1716 m. v. B. nobilit. v.M.E-,603. 63 * 836 Zunger — Zunger v. Hoheusiegcu. 1) Der galizische Gubernialrath, Ludwig Franz Z., w. im I. 1300 in den galiz. Adelst, mit v. H. erhoben. — 2) Carl Z., der galizische Fiscaladjunct, w. 1806 auch mit obigem Zusatz nobili- tirt. von M. E., 602. Zuuggo v. Cappriu. Der k. k. Rath Siegmund Jgn. Z. v. C. erhielt 1708 die Bestätig, des Adelst, v. M. E., 602. Zur. Der Auditor-Lieuten., wurde im I. 1792 geadelt, von M. E., 602. Zurhcim. Sie sind als Freiherren zu Würzburg ausgeschworen. Salver, 708. 739. N. von Lang, Suppl. 84. Zu Rhein. Oben, 316. sind zwar schon von, zu Rhein, nach von Hattstcin aufgeführt. Dieser rechnet sie aber unter den elsaßischen Adel, daraus auch Heinrich Ignatz Professus des Stifts Fulda gewesen. Dos Wappen ist mit den Zu Nhin in d. Schweiz fast ganz übereinstimmend. Sieb- machcr, I. Th. 197. N. 11. B» Meding, II. Th. N. 999. Zurwcsteu. Die Wittwe des churmainz. Hof- und würzburg. Consistvrialraths geb. de Battis, erhielt den 28. Nov. 1796 ein Adelsdipl. N. von Lang, 607. Zusner v. Zusneregg. Ein carnthcnsches u. frank. Geschl. das 1662 vorkommt. Biedermann, A. Taf. 30. Zedler, 64. B. 770. Zus'leu v. Nycvclt. Stammen aus den Niederlanden. Eine j jüngere Linie ist graflich. Durch ein k. baier. Dipl. v. 29. Aug. 1816 sind sie in Baiern als Freih. anerkannt. R. von L., 274. Zweiffel. Zwack. Der ehemalige chur- pfalzbaicr. Hohenschulkastncr Simon Z. in Jngolstadt, erhielt d. 7. Juli 1792 ein Adelsdipl. R. von Lang, 607. Zwackh auf Holzhausen. Der churf. Rath Philipp Z., erhielt vom K. in Baiern d. 26. Januar 1809 ein Adels- und Nitterdipl. R. von L., 607. Zwanziger. Der Regier. R. Joh. Michael Z. in Kastell, erhielt vom K. Joseph II. den 6. April 1784 ein Adelsdipl. R. von Lang, 608. Zwecke. Ein schlesi u. bran? denburgisches Geschlecht. Hans von Z. kommt 1680 als der erste vor. Henel, Liiesiogr. 641. Sinap, I. Theil. 120. 663. II. 1143. Zedler, 64. 1010. u. f. Zwehl. Der churmainz. Geh. Rath Joh., wurde v. K. Ferdin. II. den 6ten Juni 1633 geadelt. R. von Lang, Suppl 162. u. f. Zweidorf, Zwcydorff. Ein 1670 ausgest. braunschw. Patri- ziergeschl. Zedler,. 64. B. 1317. Siebmacher, I. Th. 180. N. 11. hat durch einen Druckfehler Zwy- dorn. Lüdersens S. Zweiffei, Zwifel, Zweyfel, Zwsffflcn. 1) Zwiesel, Zweyfelt. Ritter, Herren und Freiherren, die auch bei der ehemal. Reichsritterschaft am Rhein aufgeschwo- rcn, und besonders im Bergisch., auch im Coburgischen seßh. waren. König, II. Th. 1163. III. Th. 304. Beckmanns anhalt. Hifl. III. 691. Biedermann, R. und W. I. Verz. Zedler, 64. B. 1063. Nobens, I. Th. 363—371. Sieb- machcr, II. Th. 107. N. 10. u. 121. N. 1., welche beide Wap- Zwenhoff — Zweeybrücken. 837 peil aber von einander verschieden sind. Robens Beschreib, und Abbild, der Wappen, welche in d. churcülln. ritterb. Collegiv zu Bonn ic. aufgeschworen sind. II. Samml. 43. Kupferst. N. 33. — 2) Philipp Z., wurde v. Kurs, v. Brandenburg ain 26sten Juli 1671 der Adel renovirt. Zwenhoff. Paul Michael, k. k. Rath und Leibmcdicus, wurde 1752 Ritter, v. M. E., 229. Zweilner von wallstadr. Der Oberlieutenant Christoph Z., wurde im I. 1776 mit v. W. geadelt, von M. E., 603. Zwercnz. DcrHofkriegssecre- tar Franz Tavcr Z>, wurde im I. 1786 mit Edler v. nobilitirt. von M. O., 292. Zwerger. Den Kanzler der U. Wien erhob der K. Ferdin. den 25. Juli 1625 in d. Adelst., und Niclas Z., Forstmeister zu Burgau und seine Brudcrssöhne Johann Georg, Oberamtswaldmeister in Tyrol, dann Johann Martin, Pfannhausvcrwaltcr zu Hall, wurden den 24sten Juni im Jahre 1737 vom K. Karl VI. in den Reichsadelstand erhoben, und erhielten im Jahre 1738 die Bestätigung des schon im I. 1625 erhaltenen östreichischen Adelstandes mit von und zu. R. von Lang, 608. v. M. E., 503. Zwepbruckcn. Die aus der ungleichen Ehe. erzeugten Söhne des H. Christian II. von Z., namentlich Christian und Wilhelm, wurden erst Grafen v. Forbach genannt, erhielten aber am 31. Januar 1792 v. Haus Zw. die Erlaubniß, sich künftig Freiherren von iZweibrücken schreiben zu dürfen. R. v. L-, 2?5. u. Suppl. 7. Zwepbrück'en, Bitsch Hchs senftcin, Zweibrücken. 1) Ein grafliches Geschlecht, das 1570 im männlichen Geschlechte ausst., worauf Bitsch und Ochscnhausen an den Gemahl der Tochter des letztern Grafen Philipp V. von HanaurLichtcnbcrg kam, das übrige an Hanau siel. Ein Graf Wecker zu Z. turnirtc 938 zu Magdcb. Hofmann, Geneal. der Pfalzgr. b. Rhein. Hübner, I. Tab. 142. II. Th. 403. 437. 470. 452. 690. III. Th. 798. IV. 1155. 1320. 1321. 1322. Biedermanns Graf. I. Th. Taf. 12. u. 16. Lucä, Fürstens. Zcd- ler, 64. B. 1257 — 74. — 2) Eine fränkische, im chemal. Can- ton an der Altmühl begüterte Familie. Biedermann, A. Tab. 122. 123. 125. 127. 131. und l46. Zedler, 64. 1209. u. f. — 3) Ein rheinländ. Geschl., das sich auch Balwein von Z. schrieb. Man s. d. I. B. 93. Zweymen, Zweymav, Zwe- inar, Zweyu, Zweyna. Ein sächs. im Stifte Merseburg seßhaftes Geschlecht, dessen gleichnamiges Stammhaus in dem mer- scburger Amtsbezirk Schkeuditz liegt. Vom Heinrich von Z. ist ein lateinischer Brief v. I. 1283 vorhanden, worin er des Fürsten Schreiber genannt wird. All- gem. hist. Lexik. Gauhe, I. Th. 2343. Horns Handbihl. 535. König in allen drei Theilen an verschiedenen O. Knauts?ro6i-. Nisn. 699. ' Schöttgens dipl. Nachl. 5. Th. 163. Siebmacher, I. Tb. 160. N. 5. Von Me- 838 Zwickel — Zysterstorf. ding, II. N. 1000. Zedler, 64. B. 1434. und f. Zwickel. Ein steycrmarkisches Geschlecht, das auch im Ocstrci- chischcn begütert, auch frciherr- lich war, und woraus Bartho? lomaus Z. 1490 zuerst vorkommt. Georg Bartholomaus Frcih. von Z., wurde v. Kaiser z. Grafen unter dem Namen Khiefsls erhoben. Bartschens W. B. Siebmacher, II. Th. 43. N. 16. V. Th. 31. N. 6. Von Meding, III. N. 1000. Bucelin, dorw. Llewinat. ?. III. 263. Hübner, II. Tab. 627. 636. Thi III. Tab. 886. Gauhe, I. 2244. Zedler, 64. B. 1602. Schmutz, IV. B. 443. Awillach von Ehrcnstrcit. Der Hauptmann Jacob Z., w. im Jahre 1798 mit Edler von E. geadelt, von M. E., 603. Awirbi. Joh. Joseph von Z., Graf, wurde 1742 den 12. Februar bei der Krönung K. Karls VII. mit dem Schwerdte K. Karls d. G. zum Ritter des h. r. Reichs geschlagen. Zedler, 64. Th. 1721. Zwolkoffsky. Ein altes schle- sisches Geschlecht, aus dem Ni- colaus 3. im Jahre 1486 Beisitzer des zu Oelssen unter Hm zog Conrad dem Weißen gehaltenen Nitterrechts war. Sinap, I. Th. 1092. Zedler, 64. Bd. 1766. Zychlinski v. Zichlm. Eine schlesische Familie, die aus dem alten Geschl. Zuchlinski in Poh- len aus dem berühmten Hause Szeliga herstammt, u. zu Ausgang des 17tcn Jahrhund, ans Großpohlen nach Schlesien kam. Sinap, I. Th. 1013. II. Theil, 947. 1143. Gauhe, I. Theil. 2244. .und folg. Zedler, 64. B. 1771. Zysterstorf. Eine gegen das Ende des I3ten Jahrhund, vorkommende Familie, davon Otto Bruder von d. d. Hause zu derselben Zeit gewesen. Ludwigs llolig. Ntwyl. 1°. IV. 73. u. f. Zedler, 64. Th. 1733. u. folg. Remissiv-Artikel. (von L. bis Z.) Lach s. Lah Lachen s. Schliderer Lackenau f. Lackcnbauer Ladenberg s. Slop Ladendorf f. Steger Ladrvn s. Lodron Laemschitz s. Lembschitz Lagiska f. Orlick Lagusius s. Hassenoehrl Laher s. Lah Lahra s. Lohra Laimbcckhoven s. Laimbeckhover Lairbach s. Lehrbach Lak s. Tuzzi Lampricht s. Lamprecht Landas s. Swerts Landau s. Hackelberg Landcck f. Schenk von Castell Landcnberg s. Breitens und Ho? hen?Landenberg Landensberg s. Seid« Landcsscn s. Landass Landes-Stoll s. Froehlig Landre^y s. Cypres Landsbcrg s. Campen — — Landtsperg — Schenk Landsburg s. Vilander, Wilan- der Landscron s. Quad Landsee s. Dietrich Landsper s. Landsberg Landspcrgcr s. Lansperger Laneck s. Landcck Lang s. Lange Langau s. in Lange Lange u. Langenheim — von Langenhof Langenau s. Lang Langendorf f. Czastolar Langendorfs f. Lange, Langer Langenfeld s. Gross und Langer — — Kirland — — Popovich Langcnhcimb f. Lange Langenhof f. Lange Langcnthall f. Langen', Lutterodi, Langenmantel Langenwerth f. Lange Langleghe f. Langelingen Langlcn f. Langelingcn Langliebenstcin f. Longo Langreder f. Lancredere Langsdorf f. Langcndorff Lankgwitz f. Lcnkowitz Lankredere f. Lancredere Lannenthal f. Merzich Lanoy f. Lannoy Lanstein f. Schilling Lanzenheim f. Kaclcr Lappen f. Zorn von Plobsheim. Lasata f. Lassota Laschan f. Rechinie Laser f. Lasscr Lasperg s. Lasberg Lassaga f. Paradies Lassel f. Lessel La Tour f. Pellati Latschburg f. Stolz Laubenberg f. Pappus, Lauben Laubcnheim f. Richter Lauberzell f. Jcnisch Lauenstein f. Münzer, Streifs Lauenthal f. Laumann Lauer f. Lauen Lauf f. Geyer 840 Laufenstein — Lethenau. Lausenflein s. Laufensteincrn Launa s. Hork Laurcnburg s. Locner Lauro s. Laur Lausnitz s. Stein Lautcrbach s. Hund Lauterberg s. Lutterberg Lauzau s. Levezan Lauzow s. Lowzow Lavernay s. Broquard Laziska s. Orlick Lcbbn s. Labbune Leben s. Egger Lebenberg s. Strele Lebenfcld f. Schmilin Lcbensfeld f. Toth Lebmannssegg s. Wolff Lebüne s. Labbun Lechfeld s. Lechner Lechsmund s. Lechsgemünd Lederberg s. Lcderwasch Ledermayer s. Portenschlager Ledske f. Chorinsky Lee s. Lockhart Leerath s. Leenrodt Leefsken s. Lehsten Leest s. Lehsten Leewenrodt s. Leonrodt Leffge s. Lesken Legcndorf s. Lehndorf Legisfeld s. Stern Legoth s. Lhotsky Lehendorf s. Lehndorf Lehensberg s. Lechner Lehenshovcn s. Matheser Lehenstein s. Wcrndl Leiberich s. Mack Leibnitz s. Lcipnitz und Leubnitz — Polheiin Leibolz s. Schade Leichtenkirch s. Hueber Leichtcnthal s. Schulz Leidcnburg s. Stockzesch Lcidcnfeld s. Wabst Lcidenfels siehe Schmauscr, Pfle« gcr Leidentbal s. Steinberg Leiffenburg s. Stanchina Leiningen s. Laymingcn Leiningers. Leining Leininger f. Leiningen ' Leinzell f. Lange Lcipolt s. Lcupolti Leipoltshcim f. Schütz von Leipolz f. Leubclti Leister s. Leysscr Leisten s. Lehsten Lcitcnau s. Leitner Lcitenegg f. Ranter Leitenfeld f. Leitsch Leiterv der zu Behrn s. Bern Lembach f. Leimbach und Lim- bach Lenardis f. Lcnard Lengsfeld f. Boineburg Lcnzenburg f. Lacnzenburg Leonardsberg f. Gresti I Leopard f. Leward Leopoltski f. Postel Lcoprechting f. Stromer und Lebrcchting Lerchenau f. Managetta Lcrchcnfeld f. Schweiger Lerchenfclder f. Lerchenfeld Lerchenheim f. Lobgcsang Lcrchenschwung f. Wiessner Lerchensee f. Zocller Lerchcnstamm f. Lerch Lerchenthal f. Meninger, Thuma Lercher f. Zahora Lersheim f. Knesevich Leschke f. Lcschitz, Leschkau Lesscl f. Lafsel Lcstlau f. Lasset Lessmen f. Lessmann Lessota f. Lassota Lesswitz f. Lestwist Letcwitz f. Litwitz Lethenau f. Leth LeLschka — Lilienborn. 841 Letschka s. Leschkau Lctta s. Avemann Lcubersdorf s. Zeller Leubolds s. Leipolts Lcuprachting s. Leubrcchting Leutershausen s. Peusser, Schenk Lcuthenbach s. Diwisch Leutroin s. Leutrum Leuttenbach s. Leutenpeckh Leuzov s. Levizow Lcvin s. Levinsky Lcvissow s. Levizow Lcwald s. Reesch Lewenberg s. Thimbling Lewenheim s. Sachs Leweurvth s. Goctz Lewensfeld s. Demelli Lewenthal s. Pasconi Lcwesdorff s. Lcwersdorf Lewetzow s. Levetzow Lewicki s. Rcgala Lewin s. Lewinsky Ley s. Neuhof Leycnstein s. Leyendeker Leymbach s. Lcimbach Lcythenbach s. Schemerl L'Hoste s. Sorriot Lhotka f. Lhotsky Liaurema s. Liaukama Libenau s. Liebcntanz Libin s. Paczowsky Lichanowsky s. Lichnowsky Lichtbcrg s. Toussaint Lichtenau s. Paucr, Salza Lichtenberg s. Zandl Lichtcnburg s. Lichtenberg, Schiller und Wilimowsky Lichtcncron s. Zoffeln Lichtcncck s. Zschenlohn Lichtenegg s. Ecker von Kaepsin- gen Lichtenfeld s. Lcdcrer, Luxetich Lichtenheim s. Lichtstock Lichtenhoff s. Nuck, Petz Lichtenkron s. Zoffeln Lichtcnow s. Lichtenau Lichten steg s. Tuxeder Lichtenstein s. Liechtenstein Lichtenthurn s. Aschauer Licka s. Scalich Lickowitz s. Neckheimb Lidelow s. Liedlau Lidcrscron s. Lieberer Licbenau s. Libenaw, Liebenow, Liebentanz und Voigt. Liebenberg s. Liebmann Licbendorf s. Liebe Liebeneck s. Liebe, Ludwig, Scholtz Liebcnfeld s. Stuppel, Wolter Liebenfels siehe Fclicctti, Liebe, Lanzen Licbcnhausen s. Liebhaus Liebenlwfen s. Liebert Liebenstein s. Lieblein, Raber, Longo, Stein Liebcnthal f. Liebthaler, Schoen- auer Liebenthall s. Hallcr Liebinsfeld s. Kostka Liebstadt s. Rukavina Liebstein f. Starzinsky Licchtenberg f. Blick, Lichtenberg, Zandel Liechtenfels s. Hommel, Peith- ner Liechtenheim s. Liechtstock Liechtenstein f. Podstazky > Liechtenwcrth f. Wehrl Liegnitz f. Lignitz Liegnitzberg f. Brunetz Liepe f. Lippe Lietighof f. Plunder Lietzcn f. Lyzen, Lützen Ligotzky f. Lhotsky Lilien s. Abele, du Lys, Vetter Lilienau f. Limbeck Lilienbach f. Lill Lilienberg f. Abele, Formachcr, Vetter, Schlegcnberg Lilicnborn f. Hilgartner 842 Lilienbrunn Lilienbrunn s. Adler Lilienburg s. Gülich, Weiss, Miller Lilienegg s. Lilgcnaw Lilienseld st Hantke, Hulewicz, Wehn Lilienhei'm s. Nauccker Lilienhof s. Schroeder u. Ziwny Lilienkron s. Bitte! Lilienstein f. Falke Lilienstern s. Paschal Lilienthal s. Dietrich >— Krametz — Leister — Wunschheim Lilienwald s. Prokopp Lilleburg s. Nowack Lillingau st Lilgenau Limbach st Mant Limbcrg st Lcmbcrg, Ziabka Limmingen st Bcrghe von dem Limonet st Benoist Limpurg st Schenk vonLimpurg, Styrum Linari st Lynar Lindebruch st Lindenbroch Lindaro st Lazarich Lindau st Annich Lindeck st Lindau Lindelar st Linhar Linden st Linde, Linder Lindenberg st Simon Lindenbrand st Lunz Lindenbuchel st Rainer Lindenfeld st Pfleger und Pux- baum Lindenfels st Mosbach Lindenheim st Dlbrecht, Locher, Katzer Lindenheimb s. Henrichs Lindenhoven st Prüeschenk Lindenkron st Tiegel Lindcnthal st Lindemayer, Lin- gauer, Linder Lindenwald st Czetsch — Lochingen. Lindenwiese st Wildau Lindesheim st Lindemann Lin'oow st Brand von Lindau, Lindau Lindsay st Grciff Lindum st Rucdt Lindstetten st Lindstaedt Lindt st Lindau Linienstreit st Pacher Liniensturm st Gaertner Linken st Linck Linnenbrocke st Lindenbroch Linsen s.Lins Linfingburg st Linsing Linsingspurg st Lemmen Lintcnburg st Latterer Linthal st Gramont Lionaster. st Scheer Lipka st Zubrzi Lipna st Nauss Lippa st Leipe , Terzka Lippach st Limpacher Lipperade st Lipperode Liptingen st Wucherpfennig Lisberg st Münster Lissa st Listen Lissau st Lyssau Lisskirchen st Liesskirchen Listen f. List Liszow st Lissow Littersfeld st Hollenga Littitz f. Fleissner Livonegg st Schmauss Littwitz st Lütwitz Litzcnraide s. Lutzcrode Lobdaburg st Lobdeburg Lobenfels st Limbcck Lobensiein s. Hofer, Maison, Purtschcr Lobming st Zach Lobschü'tz st Lüschwitz Loch st Ramlstcin Lochau f. Scheel Locher st Honrichs Lochingcn st Lochinger Lochwart Luchsenfeld. 843 Lochwart s. Marschall Lodron s. Ladron Loebcl s. Loeben Loebcnheim s. Ranzenberger Loeboning s. Zach Loeldenfeld s. Vitali Loembcnberg s. Vannetti Lvcnbccke s. Borst Loeschwitz s. Leschwitz Loewcnart s. Mizka Loewciibach s. Allasy Loewenberg s. Gagg — — Kassel, Leo — — Ungcr, Gottiva Loewenbrunn s. Hartmann Loewenburg s. Münch v. Mün- chenstcin — — Pupeczek Loeweneck s. Lauer Loewencichen s. Mandelli Loewenfeld s. Gerardi, Kratoch- wille, Spengler, Kibling, Schleif, Krauss, Müller, Marcekich Loewenfels s. Hofmann, Loewenfeld, Naso, Ronchi Loewengreiff f. Jerschinovitsch — — Petsch — — Wertet Loewenhauss s. Hotowets, Podi- win Loewenheim s. Ostoick, Scultetus Loewenhelm s. Dreyer und Ludwig Loewcnherz s. Hruby Loewenhof s. Gencich Loewenhorn s. Tasch Loewenkreutz s. Mattl Loewenkron s. Scholtz Loewenmuth s. Leo Loewenpreiss s. -Preyffmayer Loewenrath s. Lecnrodt Loewenrodt s. Leonrodt Loewensprung s. Loellhocftl Loewensburg f. Raupcnstrauch Locwensfcld f. Kharner Loewenschwcrdt s. Mayer und Traiba Locwenstamm s. Untschoffsky Locwenstern s. Borzati, Loew, Scholtz Loewenstreu s. Potrazilli Loewcnthal f. Kunrad, Stuppart Loewenthall f. Hubner Loewentreu f. Aigner Loewcnwarth f. Weigl Loewinfcld f. Schabitz Lohaucn f. Gaden Lohma f. Lohmen Lohnbach f. Fachbach Lohr f. Marschall Lohs f. Lofs Loiffling f. Poissi L'Olivier f. Olivier Lombcck f. Vorst Loo f. Loew Loguet f. Locquet Lorbccrschwert f. Wersay Lorberau f. Gasteiger, Lorber, Lorch f. Hilch, Schetzel Los, Loos f. Duras Losenau f. Losi Loshausen s. Lüder Losinthal s. Losi Lofs s. Viczay Lothe s. Borni Lottiersdorsf s. Lottien Lottinski s. Droschke Lottitz s. Lütticz Lottum s. Wylich Lotzen s. Seutter Loucha s. Laucha Louzow s. Lowzow Loverberg s. Bencdictis Lovestein s. Loewenstein Loycha s. Laucha Lubenitz s. Lubicz Lubicz s. Sielsky Lubschütz s. Lubicz Lucewitz s. Lüschwitz Luchsenfeld s^ Luchs 844 Luchsenstein - Luchsenstei'n s. Hartl, Luchs Lurowitz s. Luckowien Ludelsheimb s. Lüde! Ludinghausen s. Wolff Ludriano s. Camozzi Ludwigsdorf siehe Frankenberg, Kaczi, Stephan Lübenau s. Liebenau Lübschütz s. Lüschwitz Lücke s. Lücke Lüg s. Rammelstein Lühe s. Schulte Lünen s. Mohr Lüstcnow s. Linstow Lützelburg s. Luxcnburg Lützcnburg s. Schenk Lützenwick^s. Lynker Lützlgnad s. Laichardi'nger Luna s. Lunen Lupen s. Luppnitz Luseck s. Lausccker Lusteneqq s. Schmidtgraebner Luttitz s. Lottitz Luttwitz s. Litwitz u. Lütticz Lutzenkirchcn s. Luz Lutzenrath s. Lutzerode Luve s. Marschall Lyboskes s. Lubowsky Lynsingen s. Linsingen Lysznio s. Damo Lyth s. Lith Maasburg s. Mascheck Maasfeld s. Pfeiffer Maarsfcld s. Maresch Mac-Gavan s. Smith Machenhcimer s. Maughenhcimer Mack s. Leiberich Mackau s. Würth Madelon s. Brucil Maderspach s. Mudersbach Maechselrain s. Maxelrain Maennichl s. Maennich Maerzfeld s. Hayeck Maerzthal s. Maerz Maetzbcrg s. Menzel Mavienberg. Magdenau s. Magdich Magnus f. Axleben Magras s. Ramponi Mahlburg s. Wohlgemut!) Mahlenstein s. Mahlern Maiern s. Meycrn Maindorf s. Licbelrau Maknzeck s. Eck Mainzfeld s. Jllich. Malabayla f. Canal Malburg s. Wohlgcmuth Mallcntheim f. Beterani Malowetz s. Kosorz Malowitz f. Milowitz Malschem f. Steckh Mandelstein f. Mandel Manfort f. Manfroni Mankschitz f. Waiden Mannberg f. Chimani > Mannfels f. Hassmann Mannsbach f. Mann Mannsburg s. Laboretti Mannsegg f. Schumann Mannsfcld s. Colloredo Mannsheimb s. Nieger Mannsperg f. Schrocfl Mannstein f. Manhardt Mannstorf f. Schmiedtpauer. Mansberg s. Kempf Manschwerdt f. Wlatawsky Manr f. Limpach Manteufel f. Zoege Mantey s. Dittmer Marchand s. Marschand Marchenstein f. Altenburger Marchfeld f. Murmann Marchi f. Marco Marchthal s. Marek Marcin s. Marchin Marckenstein f. Altenburg Marderfeld f. Schorsch Marek f. Marchall Marenholte f. Marchin Margaburg f. Wcydenhaus Margan s. Lupis Maria-Hülf — Meyersbach. 846 Maria-Hülf s. Prigl Marienberg s. Egger Maricnborn s. Münzer Marienfcls s. Egger Marienfried s. Eggcrn Mariensee s. Mantz Markvvich s. Ahanasi'cvi'ch Markowitz s. Arioli Marquard v. Grünenberg siehe Grünenbcrg Marquartowitz s. Zencer Marsfeld f. Kotting, Marcsch Marsi'licn f. Wetzel Marken s. Margaritten Marteny s. Haas Martin St. s. Ferrari Martinsberg s. Martin Martinsbrunn f. Gentili Martinskirch f. Moser Martio s. Malfatis Marzin f. Morzin Masanizowske f. Lhotsky Masbach s. Maspach Masbourg s. Villcrs Maslowsky f. Maslaw Massa f. Brasaola Mafsonendorf f. Angelini Matern f. Adlerfeld Matsch s. Maetsch Matzner s. Heritcs Mauchenheimer s. Machenheimer Maur s. Premier Maxen f. Max Mayenberg s. Schmid Mayenburg s. Schmidt Mayenseld s. Maykammer — — Niedermann — — Mayer Mayenthal s. May — — Roeggla Mayeregg s. Mayer Mayerhofen s. Tcuffcnbach, Wertenpreis Mayern s. Mayer Mayernfeld s. Ledermayr Mayersbach s. Mayer Mayersberg s. Mayer u. Mayern Mayersfeld s. Mayer Mayrsfelsen s. Mayer Mechle s. Mecheln Mcdcrn s. Meder Medgyes s. Mednyansky Meerheersheim f. Meerher Meggau s. Meckau Mehdum f. Mehden Mehrenhül f. Neydccker Meichselrain s. Macxelrain Mcinersheim f. Meincrsen Meissenthal f. Neumann Meldegg s. Reichlin Melgk f. Seydel Melzer f. Fricdberg Mengersheim f. Mengcrssen Mengo f. Balycka Menk f. Mckarski Menningen s. Menninger Mensfeld s. Mende Mentzelsberg f. Mentzel Merecey s. Capri Merheimb s. Meerhcimb Merkenreich s. Pantelich Merkersdorf f. Parchwitz Merl f. Zant Merno s. Radieucig Mcrslnc s. Noth Mcrtz f. Spruner Mertzele f. Marssel Mertzhoffcn s. Marinelli Mesihursch f. Schafcheck Mestri f. Del Mestri Metsch f. Kbevenhüller Metternich s. Wolff Mctzendorf f. Jurisich Metzker s. Collar Metzrode s. Metzrad Meuter f. Maurer Mex f. Mechs von Porc Meyersbach s. Mayer Meysenbuch — Moroldingen. Meysenbuch s. Meiscnbuch Mcyssi'ng s. Undercincr Michlensdorf s. Millcr Milbitz s. Milwitz Milchling s. Schutzbar Mildenbcrg s. Benigni Mildenheim s. Zorn Mildenstein s. Jtz Milewsky s. Milkuschitz Milldorf f. Müllner Millenburg s. Postrechowsky Millersheim s. Hauptvozel Millovsky s. Millatinovich Miloslawitz s. Meloslaw -Miltowsky s. Milkuschitz Mincburg s. Wolf Minenberg s. Hartl Minenfeld f. Fritsch, Mattausch Minensturm f. Felix Mininkenberg f. Hcllminger Mirowitz f. Radkowitz Mirskoftn f. Peyer Mitten feld f. Miretzky" Miryevo f. Jancovics Misitscheck f. Strobschütz Mistelbeckhcn f. Mistelbach Mitrowitz f. Wratislaw Mittelbiberach f. Schad Mitterberg f. Spiller Mitternburg f. Mitterpacher Mloszowa s. Florkiewicz Modosch f. Gyuritschko Modrach f. Mudrach Modritz f. Nischan Modrzytzky f. Schütz Moench von Rosenberg, Münch, Moeneke. f. Hellen von der Moennechow f. Münshow Moenster f. Monster Moerkenstein f. Moerk Moerle f. Moerlau Moerungcn f. Moeringen Moerwang s. Hanold Mvettert s. Müther Moetticht f. Mettich Mohlau f. Schenk Mohlen f. Mochten Mohn f. Saulheim Mvhrberg f. Mohr Mohrenbach f. Cutto Mohrensels f. Winkler Mohrenfelt f. Mauritzio u. Vogel Mohrcnthal f. Bonit Mohrnburg f. Mcnhatt Mohruück f. Praunsmandel Moldberg f. Fegerl Molinowka f. Foitzig Mollarburg f. Concr Mollcrstein f. Moller Mollisbcrg f. Molsberg Molshcim f. Schwab Moltzan f. Maltzan Monachus de Rosenberg siehe Münch Monboesche f. Maubeuge Mvncelli f. Freydenegg Monck si Munck Monden f. Monau Mondsseld f. Hoffmann Mont du s. Du Mont Mvntbach f. Bohl Montebaldo f. Montanary Monte Campo f. Pcsselln Monte-Chiaro f. Gioanni Montecreto f. Csorich Montenville f. Maffart Monteplancta f. Bertolini Montevenatico s. Tranquillini Montioye f. Frobcrg Monzano f. Loote Moos s. Lacnser Morafchitz f. Ujesdezker Morawezina f. Moschewsky More f. Mulbaum Morecci f. Zoochi Mvregg f. Declara Morkvwsky f. Zasterzissel Moroldingen s. Meroldingen Mosbach — Nemel. 847 Mosbach s. Schütz Moselthal s. Thom Moscrn s. Moser Mospach s. Maspach Mossau s. Singer Mossberg f. Moser und Mossa- ner Mossdorff s. Vergcr Mossegg s. Aichholtzer Mossenau s. Mosser Mostar s. Nicollich Mosthal s. Moesl Mosthall s. Kuschland Motschelnitz s. Mutschelnitz Moylecken s. Moiliken Mudschidler s. Modschidler Muhlrain s. Goldrainer Muhlwerth s Müller Mühlbach s. Mülich Mühlburg s. Müllner Mühlcncron s. Müller Mühlfcld s. Megerle Mühlfcld s. Kippo Mühlhausen s. Mehlführer, Stein Mühlhcim s. Mumb Mühlingen s. Buol Mühlwcrth s. Müller Mülldorf s. Müllner Müllegg s. Müller Müllenburg s. Müller Müllenfeld s. Müller Müllenheim s. Loesch Müllenkampf s. Müller Müllenstein s. Müller Müller s. Moerl Müllersheim s. Luzenberger Münchenstein s. Münch Münsterberg s. Wolfs Münsterfeld f. Brochtrup Münstersheim f. Reiche! Münzburg f. Kramer Mulda von d. f. Horr, Schaef- fer Mulingen f. Mühlingen Mullendorf f. Moellendorf Müllersheim f. Mvlnar Mum f. Schwarzenstein Mundbracd f. Mondtbradt Mundbrotel — Murau f. Lichtenstein Murthal f. Mosinger Muscata f. Muschow Muschin f. Mosch Musel f. Mosel Mussipont s. Bussicr Muthenberg s. Kopp Mutbfeld s. Nichte Nabcck f. Wolff Naeglheim s. Naeglost Nagelfürst s. Schneider Nago s. Bonetti Nagy-Mihali s. Staray Nagy-Rakow s. Nakowsky Nahrmann s. Normann Naht, van, von der Naht siehe Dcrnath Naidenstcin s. Winkelhofen Nanburg s. Giuliani Nase s. Naso Nassadel s. Nassengriff Naumann s. Neumann Nebelongus s. Nibelungus Ncbere s. Schenk Ncbra — Neckarsfeld s. Müller Neckersberg s. Andl Ncckersbruck s. Kaeuflein Ncckcrsfcld s. Theumern Ncdabylitz s. Stracka Ncditz s. Nedetzky Ncdoma s. Nedomansky Ncdorost s. Eckhler Negelsfürst s. Franck Neiberg s. Brusch Neindorf f. Schenk Nekarsfeld f. Müller Nellenbcrg f. Ncll Nemes-Ded f. Stephaics Nemet f. Magyary 848 Nemischl — Nemischl siehe Mitrowitz, Mi- trowsky Nempsi s. Nimptsch Ncndorpe s. Neindorf Neo-Domo s. Poda Nesselfeld s. Koprziwa Neubau s. Baltcrn Neubengreiz s. Hochenrain Neuberg s. Gcmrich Neuburg s. Thnm Neudorf f. Lvembenberg, Vanatti Neuenar f. Nuenar Neuenfeld f. Novack Ncuersheim f. Neumaim Neuftld f. Monari, Platner Neugradisca f. Milljevich Neuhaeuscl f. Schmiede! Neuhauss f. Poda Neuhausfcld f. Niviani Neuhof f. Ley Neukirchen f. Kirchner Neumann f. Thum Neun f. Necordin Ncupurg f. Ncuperg Neustein f. Novak, Nouack Neuster» f. Harasiewi^z Neuthal f. Mardschlegcr Neuwall f. Leidcsdorser Newenstein f. Newen Neydegg f. Nindsmaul, Schenk Neyssenfels f. Neyss Nibeschütz f. Niebclschütz Nickfcld f. Nick Nicklsberg f. Nick! Nicolo f. St. Nicolo Niderburg f. Nidcrl Niederlanstein f. Wenz Nicdernsels f. Maycrhofer Niederstotzing f. Stain Niedcrwerth f. Soudain Niemand f. Niemitz Niemysky f. Niemye Nicnar f. Nuenar Niendorp f. Schenk Nicnkirchen f. Neukirchen j Odrowonz. Niessbach f. Niess Nissen f. Neyffcn Niksich f. Raikovich Nilkheim f. Mcrgenbaum Nimptsch f. Weyher Nippenberg f. Bissingcn Nitschko f. Litschko Nitta f. Demcter Nittra f. Zerdahclly Nix f. Schnellen Rodungen f. Werdow Nollenburg f. Nellenburg Nollendorf f. Moose Nontigny f. Tilli Nordcck f. Nabenau Nordcnfels f. Boehnlich, Franz Nordheim f. Zueber, Stein Nossberg f. Noss Novska f. Spolliarovich Nozing f. Schrenk Nürnberg f. Münzer Nuitz f. Nütz Nüssin f. Rossen Nützin — Nydeghen f. Schenk Nyeteck f. Schenk Nyevclt f. Zieylcn Nvmitz f. Niniptfch Nytschütz f. Ncidschütz Nptz zu Wartenburg f. Nütz Oberdorf f. Schwartz Obercck f. Krammer Obereich f. Mannsdorf Oberfels f. Skherpin Oberland f. Oberlaender Obcrlanstein f. Zangen Oberndorf f. Marschall Obernschoenfeld f. Mulz Oberstein f. Stein Oberwaldsee s. Schmidtauer Obitetz s. Obitctzky Ochscnfeld s. Bvsio Ockcnhausen s. Vetzer Oderfeld s. Gyrgy u. Heinrich Odrowonz f. Aügustinowicz Oeden — Pansdorf. 849 Oeden s. Capler Oedcnbcrg s. Geringer Oeder s. Oecdt Oellersberg s. Oeller Ocls s. Nimbtsch Oertelsburg s. Jensch Oertingen s. Haas Oesterreicher s. Dumreicher Oettinghauftn s. Brunn Offeln s. Uffel Offenberg st Pronath Offling s. Uffling Ohaym s. Pabst Ohlau s. Ohle O-Kelly s. Mac-Neven Olbersdorff s. Ullcrsdorff Olbramowictz s. Czeika Oldersheim s. Oldersum Olejowo s. Kreczanowicz Oleszkow st Eichhorn Olmenfeld s. Bonatotzky Opitz s. Langenwerth Oppendorf s. Marschall Oppenweider s. Sturmfeder Ornheimb s. Or Oroscheny s. Bohdanowicz Orozoba s. Zarruba Orschweyer st Schmid Orsini s. Ursini Ortenberg st Graff Ortenburg s. Ortenberg Ortcnfels s. Schicker Ortenstein s. Hassenmüller Ortigosay Ciefuentes s. Sanchez Ossel st Assel Ossik s. Wacek Ostein s. Dalberg Osten s. Tschammer Osterberg st Pasqualati Osternau s. Poppo Osterwitz st Schenk Ostheim st Marschall, Speil, Stein Ostoja s. Lachowkckr Ostraberg st Kressing ii. Band. > Ostrachsfeld st Dick l Ostrosacz st Osztoich Ostwoy s. Uttwein Ottenbach st Johannot Ottenburg st Maczack Otteushcim st Scrtz, Guglleith- ner, Otto Ottenthal st Ottcnthaler Ottenthall st Otto Otterburck st Otto Otterftld st Schräm Ottilienfcld st Otto Ottvbach st Pfefferkorn Ottweiler st Linxwciler l Oumünde st Schoenebeck ! Ouvelacker st Oyelacker Owstin st Augstin Paar st Niederer Pabienitz st Woratziczky Pabinitz — Paburg st Pagatsch Pache st Pucher Pachsleben st Paxlaff Pacifico st Ginzl Pack s. Boigk Paeuzing st Stromer Pain s. Pein Pajen st Le-Payen Paitzfeld st Patzelt Pakosd st Deaki Palbith st Payr Palenz st Spergs Palkley st Palkle Pallajerhof st Zambelll Palmberg st Müllig Palmenkron st Pfeiffer Palmfels st Palm, Pock Palmgarten st Palmerl Palmstein st Mach Panckhenau st Panckhl Panckvwa f. Petzebor Pangrazio st Pangratz Panianthurn st Stanchina Panki st Pankowski Pansdorf st Schütz Z4 8S0 Pappilla — Pilhofen. Papilla s. Dimich Papius s. Pape Pappenheim s. Marschall Par s. Paar Paradeyser s. Paradiess Parkentin s. Parchendin Parsenow s. Parso Partenfeld s. Vartholotti Pasccka s. Passetzky Pasqual s. Ricci Passaun s. Schick Passel s. Raesewitz Passenhcim s. Waldbott Passow s. Parsow Pateck s. Wilenie Paugger f. Kager Pauli s. Di Pauli Pechhosen s. Reissen Peckenstein s. Possinger Pedemonte s. Givanni Peeck s. Pieck Peerenthal s. PernaL Pegg s. Zorzini Pequihen s. Laverngne Peick s. Pieck Peinnenbach s. Pogatschnigg Peintnern s. Hafner Peissenauw s. Peisser Peitzenstein s. Spitzl Pelcken s. Pclcka Peltenzweig s. Pezller Penig s. Huber Penzenstein s. Penzeneter Penzke s. Penzig Pcrburg s. Mayer Perchentin s. Parchendin Perdal s. Marschall Perenthal s. Pleschnigg Peretsdorf s. Ravichio Perg s. Du Mont u. Perger Pergenstein s. Perdacher Perglas s. Perger Perkow s. Syrakowsker Perlas s. Villana Perlbach s. Birelly Pernauer s. Pernau Pernbcrg s. Werloschnigg Perney s. Pernau Pcrsius s. Lonsdorff Pcschwitz s. Haeckhl Pesselli s. Pesseln Pesztercze f. Sartori Petersfeld s. Petropoliag Petschensdorf s. Petsch Peyern s. Mayer Peyersberg s. Peyer Peyersfeld ss Peyerl Pfalzen s. Moerl Pfalzgraf f. Palsgraaf Pfauenthal s. Pavich Pfeiffersberg s. Pfeiffer Pfeil s. Scharffenstein Pfcilberg s. Ruepp Pfeilheim s. Cfassarister Pfeilsberg s. Walter Pfcilstadt s. Schütz Psinzing s. Psinzig Pflaum s. Spaucr Pflaumenseld s. Pfraumer Pflichtentreu s. Schosthall Pfungen s. Steiner Phalley s. Valey Philippsberg s. Philipp u. Phi- lippovich Philippsthal s. Balich Philipsburg s. Philippovich Phiseldeck s. Schmidt Piazza s. Platz Piberstein s. Piber Piccolomini s. Spanocchi Pichel s. Teufel Pichlegg s. Pichler Pichlheimb s. Tschuegg Pichlsdorf s. Pittersfeld Pickauf s. Simmelmayer Pickelsheim s. Spiegel Pieliak s. Wapinsky Piersch s. Pürscher Pikenkampf s. Güttler Pilhofen s. Speckner Pillenhofen Pnxenhausen. 851 Pillenhofen s. Schmid Pillersdorf s. Piller Pillstein s. Schwarzcnpachcr Pilsach s. Senfft Pilsenheim s. Pilz Pindo s. Nicolidcs Pintersfcld s. Pinter Piqueseiche s. Marschand Pirckensee s. Teuffel Pirkenau s. Pirkcr Pirutzky s. Purutzey Pistorius f. Pistoris Pittersfeld (Pietersfeld) s.Pitlerle Pixenhausen s. Lama Plaechelsfeld s. Piaechel Plaetz s. Vintlcr Plankenfeld s. Plank Plankenfels s. Berwarth Plankenstein f. Horak, Räuber Plankenstern f. Wetzlar Platsch st Vintler Plattcnfeld s. Plattner Plauzhoffen s. Plauz Pleinfcld s. Schechs Plenckhen s. Hoverd Pletz s. Ploctz Plichta s. Pflichten u. Zierotin Plictcnheld s. Wokurka Plobsheim s. Zorn Plumenberg s. Oliva Plumenfeld s. Florantin Poborow s. Woykovsky Podiebracius s. Podiebrath Podkammer s. Putrkammer Podpusch s. Kulhaneck Podwein s. Pottwein Poeckstcin s. Gschwind Poeltenberg s. Poelt Poelterndorff s. Voelderndorf Poesberg s. Poesteregg Poest f. Nutz Pog s. Poigk Pogarell s. Pogrell Pogosdam s. Grazka Pohlenfeld s. Kurofsky Poll s. -Mechs Pollenburg s. Pohl Pollcnitz s. Poelnitz Pollingen s. Meyer Pollini s. Pollin Pooc s. Mechs Polsnitz s. Dachs Pommerfelden s. Truchsess Pompo s. Poppo Poppenbruch s. Poppenburg Poppenhcim s. Popp Poricz s. Jovannovich Porodin s. Anders Portenschlag-Ledermayer s. Por- tcnschlager Poscrtve s. Drasenovich Pvstclwitz s. Possadowsky Poster s. Peuster, Puster Potschenitz s. Zieletzky Pottenstein s. Ziampach Pournay s. Burich Powisch s. Pogwisch Poya s. Albcrtis Poybach s. Künstler Pradel s. Villanders Praedlsheim s. Praedl Praetorius s. Richthof Prager s. Prag Praitenau s. Portico Prandau s. Hillcbrand Prandner s. Willeprand Praunfels s. Praun Prazma s. Praschma Prebendowsky s. Prcbendow Premerstcin s. Premerau Premerhos s. Stefenelü Pressberg s. Woigt Prctsdorf s. Navichio Preunhauen s. Preyhafen Preyscnthal s. Menzinger Priel s. Prielmayer Prilingen s. Spcth Princius s. Prinz Prinzendorf s. Schindler Prixenhausen s. Lama 64 * 862 Proluzzo — Proluzzo s. Picrucci Promnitzau s. Promnitz Prosskvu s. Proskau Prugghaimb s. Prugger Prun s. Praun Prunnerstcin s. Prunncr Prussinowitz s. Podstatzky Przerwa s. Tetmayer Przichowitz s. Przichowsky Pteny s. Lhotsky Puchholz s. Neumann Pudewels s. Podewils Pueche s. Puche Puechenegg s. Hafner Pühel s. Puhel Puige s. Peuger Pürck s. Pyrck Pürglau s. Weingarten Pürkenkain s. Pürtzl Pullenrieth s. Schmauss Purg s. Purger Puschenthal s. Bouchard, Pusch Puster s. Peuster Putkahelmetz s. Kruxa Putlitz s. Gans Quast s. Schenk Quastenberg s. Quasta Quederburg s. Queder Quelfenburg s. Prohaska Quell in Brunn s. Kaltenbrun- ner Quellcnbach s. Mayer Quentin s. Ghislain Querheim s. Quernheim Quernforth s. Querfurt Quintenbach f. Pidol Quizau f. Quitzow Quotz f. Quos Raab f. Ungar Raabenbach f. Raab Raabenstein s. Gasteiger — — Prokop Rabenau s. Nordeck Rabenfels s. Rabenseifner Rabensburg s. Prenner Raveneck. Rabstein f. Proeopp Rada f. Raday Radenhausen f. Rodenhausen Radestock f. Rodestock Radetz f. Radetzky Radicz f. Radeczky Radock f. Nadotzki Radonich f. Attanasievich Radoss f. Radivoy Radwan f. Dobrusky Raichersdorff f. Schwab Raimsfeld f. Frühbauer Rainburg f. Prcxmaerer Raitzenschlag f. Peuger Rajowa f. Pachta Rall f. Christani Ralldingen f. Rollingen Namele f. Rvmele Ramhofen f. Ramhoffsky Raner f. Rann Nangstein f. Rengkl Ransoff s. Gervasi Ranno s. Coreth Rapperszell s. Widnmann Raschke s. Rassow Rassburg s. Arbesser Nasse s. Natho St. Rasteren s. Raster Rathcnburg s. Rathgeber Nathschitzburg s. Huschka Ratibor s. Radiborski Ratschcz s. Schecken Rattnaw s. Rathenow Raubenbach s. Raab Rauchenbühl s. Rauchenbichler Rauchenzell s. Pappus Räuden s. Cleo Rauenheim s. Raab Nauffenberg s. Schwarz Nausenbach s. Rauss Rautenstrauch s. Strecker Rauthen s. Sobeck Rauthenberg s. Wurst Raven s. Rab Raveneck s. Müller Ravcneck — Rhynsberg. 853 Raveneck s. Marschall Ravenheim s. Raab Ravensberg s. Menz Razboj s. Rebrovick Nebbcck s. Nibbeck Rebkau s. Rebchow Nechberg s. Marschall Rechtcnberg s. Ambras Nechtenburg s. Lefcvre Rechtcnfeld s. Hcllriegcl Rcchtenstein s. Stain Rechtcnthall s. Unterrichter Nedenthal s. Eder Recst s. Reist Regensberg s. Neumann Negcnthal s. Regner Rehfeld s. Lveser Nehinfeld s. Reesch Rehnaberg s. Gvldscheider Rehwald s. Rcsch Reichau s. Reiche Reichclsdorf s. Waldstromer Reichelsheimb s. Reicht Reichcnau s. Casper, Roctel Rcichcnbach s. Naimbaczy, Stromer, Würstl Reichenburg s. Reyhenburg Reichencck s. Schcnck Reichenfeldt s. Hermanin, Mo- teyl Reichenfcls s. Riccabona Reichenstein s. Müller, Reich, Stain Rcichersdorf s. Tanner Reichhcim s. Mayer Reiffenberg s. Roetel Reiffcnfcls s. Unscitig Rcigcnfeld s. Reichard Neilsberg s. Fritzen Reinach s. Nhynach Reinburg s. Seila Rcincrtshofcn s. Laemble Reinerz s. Zimburg Reinseiden s. Popp Reinheim s. Klumpp Rcinmund s. Voigt Rcinsburg s. Modschidler Reinsfcld s Statteger Reischenfels s. Neisch Ncissdorff s. Spergs Reist s. Swerts Rcitersfeld s. Obleczka und Reiter Reittenau s. Welsberg Renckcn s. Raenckl Nennfeld s. Meng Rcnstcin s. Fuchs Repsdorf s. Restorf Nesand s. Richter Retheim s. Theimcr Retschin s. Natschin Rettenberg s. Schwaerzl Rettichstorff s. Restorf Retzburg s. Peterhaeusel Reuschcnbcrg s. Rauschenberg Reuterburg s. Melcher Reyburg s. Teyburg Rcyffenstein und Arberg siehe Poegl Neyhofen s. Pachta Rcysgi s. Raysky Rezarger s. Schwichow Rhaden s. Rade Rhcinau s. Zechmeister Rheinbcrg s. Reinisch Rheineck s. Schenk Rhcinfeld s. Myrbach Nhcinfelden s. Truchsess Nheinhartstein s. Kolbenschlag Rheinhausen s. Süfs Nhcinthal s. Christ Rheinwald s. Nieper Rheneck s. Reineck Rhctius s. Rhetz, Rhein, Voigt Rhoden s. Nheden Rhodus s. Rhode Rhoenburg s. Brennfleck Rhümburg s. Przepisky Rhynach s. Reinach Rhynsberg s. Reinsberg , .> 854 Ribikove — Roninge. Ribikove s. Rebkau Richonow s. Nichnovski Michtenburg s. Richter Richterburg s. Richter Richthof s. Praetorius Ridelswald s. Ridl Riebenfcld s. Rieben Riedele s. Tolentius Rieden s. Vollmar Nicdenbach s. Pilbach Riedenwarth s. Pilbach Riedhofen s. Guggenbcrger Riebt s. Schenk Ricdthcim s. Niederer Ricmberg s. Riemer Riencck s. Truchscss-, Voigt Rieselbach si Fischer Riefenburg s. Grimmer, Wal- thcr Rictensberg s. Weidlinger Rieux du s. Du Rieux Rimanocz s. Rimanoczi Rindbcrg s. Mair Ringcncron s. Reinhard Ringimfeld s. Rehtand Ringingcn s. Truchsess Rio s. Dell-Rio Rio del s. Giannattasio Nipikow f. Rebchow Risimbach s. Nigroni Nitopeck s. Subota Rittelswald s. Ridl Rittcren s. Ritter Ritterfelden s. Prisling Ritters f. Nubcndunst Nittersberg si Prantel, Ritter Rittcrsburg s. Ungar Rittersdorf f. Weber Nittersfeld s. Koeberlein Rittcrsfcld s. Kollmann, Ko- perczanovich-Riedel Rittersfeld s. Schmidt Rittcrshain s. Ritter Rittershausen s. Kranabit Nittersheim s. Riera Rittcrshofcn s. Dorfmcister Nitterskirchen s. Kirchcnbetter Nittcrspurg f. Koebcrl Nittersschild f. Pietsch, Pletsch Nitterstcin s. Boleslawsky — Ritter Rittcrsthal f. Gircsch Ritterwald s. Wotapeck Ritz s. Ncetz Rio-Alpen f. Maretich Robcrtsburg f. Nuppert Robeswald s. Zatctzky Nockillniaz s. Wostromirski Rockitz f. Strzela Rodisheim f. Rodi Rodneck s. Nodank Roedcn f. Spiegel Noeddersthal s. Ritter Noeslerstamm s. Fischer Roesnig s. Roessing Röstelhoven s. Noestl Noctenbach s. Schocnstactt Roez s. Gatterburg Nofredo s. Troilo Nogewitz s. Rodcwitz Nogoschinck f. Rogoysky Rohlsbcrg f. Butz, Poest Rohr s. Csivich Nohrbach f. Malfatti, Roth Nohrenbach f. Malfatti Nohrheim f. Rerrich Rohrimthal f. Rehrl Rohrweg s. Bacrtl Roithberg s. Hoerncr Rollsdorf f. Junker Rolsbcrg f. Putz Romel s. Ramel Romendorf f. Gregoriis Römern s. Romer , , Romvlkwitz f. Petschwi'tz Romrath s. Rumrodt Romrod — Romstetter s. Rornstatt Roninge und Rotenburg siehe Raning Ronnenfeldt -- Roytgen. L65 Ronnenfeldt s. Scifcrt Nonow s. Endsmann Nonscnhart s. Raupar Roperg s. Notberg Ropnrg s. Rotberg Roscnau s. Lizi, Nosshirth, Ros- sy, Scholzius Roscnbach s. Benaglio — Rechthaber — Ross Rosenbcrg s. Mnnich, Orsi'ni, Raidhaupt, Rosarius, Ursini Rosenbrunn s. Rottmayr Rosenbüchl s. Naegerl Rosenburg s. Call, Gross, Klotz Rosendorf s. Nuschizka Roseneckh s. Goetterstorf, Weckher Nosencck s. Rossner Rosencgg s. Mikhollitsch Rosencgg s. Gilm Rosenfeld s. Bozy, Moser, Ma- thiess, Pawlowsky, Zcidlcr, Zich, Schoebel.Czisarcz, Heyssi ler, Panss u. Rossmann Nosenfels s. Jeralla Nosenhauss s. Haeusslcr Rosenhayn s. FrischdalK) Nosenheim s. Gaertner, Hchn, Kcssler, Tilscher Rosenhof s. Ramponi, Raglo- vich Roscnhügel s. Rosetti Rosenig s. Rose Rosenkron s. Kirchcysscn Nosenroth s. Schütz Noscnschild s. Rosentreter Rosenschwerd s. Notter Rosenstein s. Haeckhl, Neupauer — Stockhamer Rosenthal siehe Kritsch, Poehr, Scholtzi, Taulow, Wolfs, Za- luschitzky Rosentritt s. Roftntrctter Rosenwald s. Poppe, Quiclon Rosenwcrth s. Troschke — Nuziczka Roscnzweig s. Lcykauff Rosetti s. Roseneck Rositz s. Nousitz Rosolc s. Dordi Nosvletto s. Dordi Rossberg s. Schlenk Rossenegg s. Rossner Rossenfeld s. Frcckmann, Grum« holtz und Schloegel Nossenwaldt s. Knabe Rossi s. Theodi Rossinfeld s. Rokoss Rostelhoren s. Roestel Rostenfeld s. Schlug» Rostneck f. Schneider Roswadowsky s. Roswad» Rotenbach s. Lcutkirchen Rotenfeld s. Battistig Notcnhofen s. Wahl Rotfahn s. Dobrusky Rothenacker s. Schulz Rothenberg s. Sachse u. Stang Rothenburg s. Schwarz Röthenhahn s. Noth Rothenhausen s. Redl Rothenkrcuz s. Feronce Rothenstcin s. Probizer Rothenwald s. Lischka, Zollner Rothwünckl s. Rost Rotschocnbcrg s. Paar Rottcck s. Rodeckher Rottenfeld s. Rubinich Nottenl?aag s. Schindler Rottenstcin s. Stcgmüller Rottcnthurn s. Klaempfl Notterheim s. Marischler Rotto-Fredo s. Bernklau Rottorp s. Nvstorp Rotzenhausen s. Ratzenhausen Rover s. Campi Rovoredo s. Troilo Roytgen s. Lcefgen 856 Rozmital — Santo. Nozmital s. Locrve Nozye s. Krolikiewicz Ruchcrsdorff s. Zeehender Nudclsheim s. Rudolph Rudesheim f. Winter Nudgersdorf s. Thielisch Nuditzker s. Pogorsker Nuditzky s. Rudzky Rudnitz s. Morawitzky Nudolphsberg s. Rudolph Ruebersburg s. Rucber Ruhbcrg s. Saitz Ruhethal s. Tschoggl Ruhgrafen s. Raugrafen Ruhmberg s. Roy, Nuntschner Ruhmfeld s. Chromy Ruickershcim f. Nuickershausen Ruidigsdorff f. Nüdigersdorff Rühmburg f. Przepisky Runden f. Runzler Rui'sch f. Naupoll Ruistow f. Nuiste Rüxlebcn f. Ruixleben Rulicken f. Rülke Rummerstein s. Hoffmann Nusbach s. Maurich Russfclden f. Dittmayer Rustcnbcrg f. Beczich Rustenfeld f. Fritz Rutenberg f. Rautenberg Rutkowski f. Chlibkiewicz Rudz f. Rudzky Ruyschen f. Nuschin Rzehnitz f. Wanczura Rzeplinsky f. Beretzko Rziczan siehe Nowack und Ritschan RzikowMr f. Nikowssker Saackhen s. Waiickhl Saaldach f. Schenk Sabona s. Sabathin Sabelfeld f. Borojevich Sabionetta f. Quastalla Sachsengrün f. Kfeller Sayille f. Marziani Sacken f. Osten Sacgewitz f. Voigt Safncr f. Safen Sagburg f. Seger Sahr f. von Sahrer Sahradeck f. Zahradka Sailenberg f. Stabile Saint-Martin siehe Ferrari-Mar-! tin Saint Quentin f. Chislain Saisac f. Laboriette ' Sala s. Grofsa Saleck f. Schenk Salcge s. Selig Salevelt f. Salfeld Salfcld f. Macula Salhaufen f. Welly Gallenstein f. Salocher Salza f. Schenk Salzburg s. Schenk, Voigt Salzbcrg f. Witeck Salzheim f. Baecker Salzrein f. Stoerzinger Samögy f. Danes Sanbergen f. Stix Sancta-Angelo s. Gervasi Sanct-Anna f. Spreng Sancta-Catharina f. Oliari Sancta-Giorgio f. Battisti und - Jost Sanct-Fidel f. Sartori Sanct-Jsidoro f. Lembtrockh Sandberg s. Sande zum Sande f. Zum Zande Sandetzwehr f. Krauff Sandrasky f. Sanderzky Sandreschütz f. Sandrezkr Sancck f. Waldeck Sanger f. Sangerhausen Sangusko f. Czartorysky Sanitz s. Saenze Santa Cruce f. Ceschi Santo zu Stachclbcrg siehe Ni- colo Sarenbach Sarenbach s. Ninna Scissenhausen s. Sachsenhausen Saucken s. Sawkcn Saulenfcls s. Secling Saurmann s. Sauerma Sbiluto s. Zbiluto Scala s. Voigt Scala-Mo'nde s. Malfattis Scalae-Monde — Scander s. Rosetti Sceningen s. Schoeningen Sccrwist s. Zerbst Schachen s. Voigt Schachenstein s. Zippcrer Schaderitz s. Zschaderitz Schaerdingburg s. Dietherich Schaffenburg s. Schaper Schaffersfeld s. Schaffer Schallenburg s. Schallcnberg Schaplau s. Hcrtel u. Schaplo Schapunic s. Subota Scharfenfeld s. Mischtiack Scharfenfels s. Scharff Scharffenbach s. Popowsky Scharowa s. Scharcrvetz Schatzberg s. Tallafus Schauenbcrg s. Schaumberg Schaumburg — Schaman s. Zawowa Scheibenhof s. Froschmair Schelenhof s. Schele Schelgcngraben s. Nesslingen Schenk s. Krünhuber Schenkenbcrg s. Schenk Schenkenstein — Schenkherr s. Waldenburg Scherersperg f. Bassa Schermke s. Schermbeck Scherneck f. Marschall Scherz s. Stertz Schctzenberg s. Schetz Schieckau s. Schicke Schifensee s. Schifner Schihoffen s. Schipkho Schildbach f. Dirnbeck Schmidtfeld. 867 Schildenfeldt s. Schiller Schildfeld s. Jagsche Schillingshoff s. Schilling Schilten s. Stimmelmayer Schinnern s. Schocttl Schipf s. Schenk Schirnding s. Schirndinger Schirow s. Schir Schittcrsberg s. Schitler Schittlcrsberg s. Veit Schitzenau s. Prenschitz Schivizhoffen s. Schiviz Schlachtfeld s. Warmuth Schlandersbcrg siehe Schlandcn- berg Schlangenfeld s. Mickasinovich Schlangenfurth s. Weiss Schlchenberg s. Tcrsztcnjack Schlehenrieth s. Schlercth Schleinitzky s. Schleinitz Schlichtenthall s. Kohlfeld Schlichtinsfclden s. Schlichte Schliebenheimb s. Schlicbener Schliebitz s. Schlewitz Schliestaedt f. Schrader Schlinitzky s. Schleinitz Schlissclthal s. Plappert Schloesselsmarkht s. Kaiblin Schlossberg s. Schlosse! Schlucg f. Scheffer Schlüsselberg s. Hoheneck Schlüsselfeld f. Zamikal Schmahlfelden s. Segnitz Schmeicker s. Schmccker Schmelsdorf s. Stephan Schmidberg s. Schenk Schmiden f. Schmidcl Schmidcnthall s. Freyschlag Schmidfcld f. Schmidt Schmiding s. Schmidinger Schmidseck s. Schmidt Schmidt s. Wellenstein Schmidtbach s. Schmidt Schmidtberg ^ — Schmidtfeld s. Nikiesich Schmolk — Schwarzenstein. Schmolk s. Smolenitz Schneckenhacustr s. Schnecken- Hauff Schneefeld s. Bley, Zimmer! Schneidau s. Schneider Schneider s. Sartori Schobclbausen s. Schobeln Schoellenbach s. Oelhafen Schoellern s. Schoeller Schoenakcn s. Montag Schocnau s. Schocnn Schoenbaar s. Schaadncr Schoenbach s. Docder Schoenbcrg s. Springer, Stin- gelchcim Schoenburg s. Schoenenburg Schoenegg s. Raumschüsscl Schocncnfcld s. Schocn Schoenfeld s. Schoenfelder, Ot- ting Schoenfelder» s. Schocnfelden Schocnheim s. Stockhammer Schoenholdhauscn s. Schnellen- derg Schoenkirchner s. Grundey Scboenstatt s. Milchlingen Schornstein s. Nagel Schocnstctten s. Schleich Schoenthal s. Zadubsky Schoenwald s. Schalcttari, Raad Schocnwct f. Heiter Schoenwiefs s. Schoenowsky Schocpfcndrunn s. Drexler Schoerncckh s. Wildenberg Schocss s. Schoctzen Schoetzky s. Schütz Schollcnstcrn s. Scholtz Schölte f. Schulte Schottcnstein f. Schott Schotnovsky s. Screta Schrancken f. Schrcnckcn Schrapelo s. Schrapla Schrattenberg s. Schottenberg Schrattenhoff s. Schneller Schreckenstein s. Roth Schrecksbcrg s. Schotzbcrg Schrenkendvrf s. Reichbrod Schreyerhoff s. Saur Schrocckenfeld s. Schauer Schroettenberger s. Schrottenbcrg Schrocttcnstein f. Schrocttel Schrofenberg f. Wech Schrollcnberg s. Schroll Schrottenbach s. Schrattenbach Schrottenfcls f. Stott Schuean s. Schueftcr Schnellern s. Schneller Schnrnding s. Schürndingcr Schüttelsberg s. Hilbert Schütz s. Modrzytzky Schützcnan f. Prcnnschütz Schützcnthal s. Snnstenau Schulheim s. Zaudicl Schnllern s. Schuller Schulmbnrg s. Schulenburg Schultze s. Schulte Schultzendorf f. Schultz Schütterstem s. Schubert Schutzbar f. Milchlingen Schutzwcrth s. Schutzbrcth Schuylenburg s. Schulenburg Schwaben«» s. Urban Schwabsdorff Schwobsdorff Schwanburg s. Schoiber Schwanenberg s. Rettcln Schwanenfeld siehe Schwanner, Strobel Schwanenfloegel siehe Schwaneflügel Schwancnhausen s. Schreiber Schwarz s. Schwarte Schwarzenau f. Strein Schwarzcnbcrg s. Lambe Schwarzcnburg siehe Schwarzenberg Schwarzenfeld s. Nosi, Schreiber, Schwartz, Schwertz Schwarzenfels s. Briegcr Schwarzenhorn s. Schmidt Schwarzenstein s. Profinowitz Schwarzerden Schwarzerden s. Pech Schwarzsaeuln s. Schwarz Schwarzwald s. Schwarz Schwarzwaldau s. Czcttritz Schweidnitz s. Schweinitz Schwcinsburg f. Schenk Schwcmmersdorff siehe Schwcm- ^ mer Schwenckinfeld s. Schwenckfcld Schwcnd s. Schwendi Schwcndendorf s. Schwenden-- dverfcr Schwenze s. Schweinitz Schwcpplcnburg siehe Supplin^ bürg Schwerefeld s. Schwerer Schwcrenkampf s. Friederich Schwicholte f. Schwichelt Schwingenfeld siehe Scbwingen- schlegl Schwinrod s. Schauroth ^ Schyniugen f. Schoening Sclopisk s. Mladota Scrapclau f. Schrapla Scultetus von Unfried siehe Un- fried Sdetin s. Zdetin Sebernthal s. Mumclter Sebin s. Sebcn Seckenberg s. Linz, Sekora Scckerau f. Dyckmann Scdmorat s. Zedmoratzky See s. Fischer Secbegg s. Jener Seebcrg s. Hennigar Seechcrau s. Sccchcr Sceck s. Eger Sccfcls s. Casparto Seeland! s. Scolla Seelenburg s. Secl Seelingen s. Sceliger Secthal s. Pourze Secwies s. Frank Scgcbaten s. Segcbade Scgebmg s. Meyer Sieghartstein. 8Z9 Segnitz s. Schmalfelden Seibottcndorf s. Scbvttendorf Scidewitz s. Pistoris Seier s. Scher-Thoss Seilcnfeld s. Simonidcs Seitcndorf s. Sebottendorf Seilern s. Scitcr Sekcnberg s. Sekora Sekerka s. Wrschowitz Selbnitz s. Sclbitz Selin s. Stojanich Selten s. Saulhciin Scltcnhof s. Kublang ' Sendling s. Packenrcit Senftcnbcrg s. Parisch Scnzcr s. Zencer Scppenburg s. Sepp Serdanga s. Wacck Scrravalle s. Marcantelly Servinsky s. Gyurkovich Sesterflcth s. Zcsterflcth Seteinstcte s. Sattinstedt Setindorf s. Sebottendorf Seuselitz f. Pistoris Severthuscn f. Sevcrshausen Scydau f. Sidau Seyffcrt f. Wildeck Seyzenbcrg f. Scyz Sicardsburg f. Sicard Sichartshvff f. Sichart Sichelburg f. Garapich Sidow f. Sydow Siebolsdorff f. Sciboldsdorf Sicdbrückburg f. Forifch Siegburg f. Ubelli Siegen f. Schick Sicgendorf f. Jovich Siegcnfeld f. Simich Sicgcnthal f. Bcrsina Siegenwald f. Koschin Siegersburg s. Kamper Siegesfeld f. Beierweck l Siegfeld f. Hermann - Sieghartstein s. Uiberacker 860 Siegimfeld Stabenhaber. Siegimfeld s. Wrazfeld Siegsstaettcn s. Tschirsch Siersdorff s. Siegersdorf Sigcnburg f. Sigenitz Sigertstein f. Tigert Sigmaringen f. Truchsess Silbcrberg f. Strzibersky Silberburg f. Schmidt Silbcrgrund s. Mallinarich Silbernagcl f. Huebmcrshoffcn Silicz f. Zilitz Sillfeld f. Stebele SimmelSdorf f. Tucher Simmern s. Langwerdt, Zimmern Simssdorf f. Stoltz Singcnfeld f. Kail Sinnich f. Simmich Sipf f. Schenk Skerbentzker f. Skrbensky Skoczow f. Wilamowski Slatheim f. Schlotheim Sleida f. Schleiden Sliwitz f. Sliwka Slochter f. Sluchter Sobitschowskcr f. Sobitschows Soejen f. Soeben Soestfleth f. Zesterfleth Sokol f. Boballich Sokolacz f. Bossichevich Sokolowsker f. Sokolow Sokolowsky — Solikowsky s. Sollinowsky Svllikowsky f. Sulkowsky Sollinau f. Lourich Solmitz f. Winkler Soltowe f. Soltau Sommersberg f. Baertl Sommerseburg s. Tidericus Sondcrndorf f. Schifer Sondheim f. Stein Sonenschild s. Somer Sonnberg f. Heindl Sonnebvrn f. Sunneborn' Sonnegg siehe Mohr, Sun- negk Sonnenberg siehe Comini, Del Rio, Mayer, Morell Sonnenburg f. Kunich Sonncnfeld s. Baussart, Son- vicis Sonnenfcls s. Kesselcr u. Wicn- ner Sonnenhof f. Maistrelli Sonnenstein f. Zacher, Zaiherr Sonnenthal s. Frely, Manfroni und Salvini Soranea s. Melolupi Sorgendorf f. Stich Sorgcnfcls' f. Zauner Sorgenthal f. Soergel Sotern f. Soetern Soudyn f. Palsgraaf Spaln f. Spcla Spanheim f. Wolff Spannochi f. Lelio Spayl f. Spala Spee f. Speth Spekser f. Spechshard Spendre f. Marschall Spergs f. Spergser Spermannsfeld f. Mairhauser Spessart f. Spechshardt Spiegelbcrg f. Mondbradt Spicglfeld f. Matz Spiessegg f. Spiess Spitzenberg f. Zcssncr Spitznass f. Sputznass Spon f. Campi Sponheim f. Spanheim Sporck f. Swcrts Sposetti f. Zerboni Sprengenstein f. Woerz Sprengheim f. Spreng Sprone f. Aprone Spurkenburg f. Nassau Ssctnovsky f. Screta Staarfeld f. Spatscheck Stabenhaber s. Staebenheber Stabhabev Stabhaber s. Stebenhaber Stachelberg f. Sanct-Nicolo Stachelhausen s. Remscheid Stackeleck s. Stachel Stadhoff s. Egloff Stadian s. Stadion Staebcnhober s. Stebenhaber Staffhorst s. Staphorst Stahelhausen s. Remscheid Stahlberg s. Ligthowler Stahlenberg s. Lutz Stahrburg s. Staar Stailberg s. Stallburg Stain s. Schenk, Vorster Stainbach s. Stainbeckh Stainbcrg f. Rauscher Stainern s. Stainer Staiuhoff s. Marzani Stalberg s. Stallburg Stalcke s. Stalcck Stallmann s. Stoll Stambach s. Kager Stamora s. Malcni'cza Stammsberg s. Stamm Stannfeld f. Sturnus Staplaw s. Schrapla Starein s. Stockharner Starenfeld s. Stahrcmberg Starkenfels s. la Röche Starnfeld s. Weltzl Starzhausen s. Mayer, Staerz- hausen Staufenberg s. Schenk Stebenhebcr s. Stebenhaber Steckenhoffen s. Stcckh Steffaneo s. Carnca Steilenburg s. Kaisergruber Stein s. Strobl, Locsch, Stegmann Steinach s. Landschad Steinau s. Kameniczeck Steinbcrg s. Brosy, Petreani, Engelhard, Steiner u. Thilo Steinbiss s. Skeinbeiss Steinbronn s. Rcinach — Sternhof. 861 Steinbrunn s. Gironcvli Steinburg siehe Hubert, Soell, Stich Stcineck s. Wolf, Stcinach Steinern s. Steiner Steinfcld s. Steinwander, Tcu- ber, Trüber Steinfels s. Maenoel, Mendel Steinfurth s. Loewe Steinhaufen siehe Hinderer, Ur- bann Steinhoff f. Dreyhann Steinloewen f. Porcziczeinsky Steinruck f. Steinach, Steinau Stcinrüd f. Steinau Steinthal f. Juvanschitsch Stellenflethe f. Stelle Stellerbrock f. Stelle Stelzenfeld f. Stelzig Stenfvrt f. Steinfort Stephaning f. Münster Stepbansburg f. Stephanacz Sterbecz f. Boith Sterlege f. Sterleck Sternau f. Bresslcr Sternbaum f. Lotz Sternberg f. Scagnetti, Unger Gternburg f. Brendel Stcrndrey f. Koteck Sterncck f. Bartsch, Daublesky Sternegg f. Günther Sternenfels f. Schroer Stcrnenheimb f. Winckler Sternfeld f. Blodig, Dal-Lago, Dossen, Hirsch, Jnama, Krie- gclstein, Lagodal, Palckcr, Peint- ner, Pfaundler, Pipier, Raith, Schmaterl, Thomantschger, Winter, Zaunschliffcr, Zdi- arzky Sternfels f. Desimon Stcrnheim f. Braun, Till Sternhein f. Domascheck Sternhof f. Torre, della Sternhof f. Kolarzick 862 Stcrnkranz Sturmthal. WW Stcrnkranz s. Paul Stcrnschild s. Buchtn Stcrnschütz s. Stoehr Sternsee s. Weiss Sternstem s. Hcntschel, Schias- ka, Tschiaska Sternstrahl s. Himmel Stcrnthal f. Cremsicr Sternwald s. Schulz Stetten s. Truchsess Stettenberg s. Prueschenk Steun s. Dietrich Stcwitz s. Stibitz Steyer s. Winkler Steyermark s. Steyer Stiegenberg s. Malfattis Stilburg s. Stiller Gtiten f. Stietencron Stochow s. Stuchowe Stockar s. Stuckar Gtocrchcr s. Lorbcr Stoernstain s. Stoer Stoffel s. Staffel Stoisloff s. Steuslof Stollberg s. Stahilbcrg Stvllhoffen s. Birlen Stolzenbcrg f. Mayer Stolzenhcimb s. Kretschmer Stopel s. Stapel Storchenau s. Storchmann Storchcnfeld s. Zelenka Storofeld s. Potturicza Stoteroggen s. Stoeterogge Stotzingen s. Stein Strahlfcld s. Strebe! Stralbcrger s. Stralenberg Stralenburg s. Strele Strancka s. Gtransky Straffnitzki f. Schulz Strauseneck s. Tautscher Straussenberg s. Gcerhardt Strausscnfcld s. Micklich Straussenhcim s. Lautzky Strecruwicz s. Strcer Strehlenau s. Niembsch Strciffenberg s. Zeilncr Strcitbcrg s. Oclawalski Strcitburg s. Streit Strcitenau s. Fischer, Tcuffcl Streitcnfeld s. Müller Strcitfeld s. Stcrzinger, Wit- tich Streitforth s. Winkler Streitkolbcn s. Schncidauer Streittcnau s. Wittgens Streittenberg s. Javankovich Streittenfeld s. Feigel, Hebenstreit Stremnitzberg s. Stremnitzcr u. Terglauschnigg Strcngenbcrg s. Scvcr Strobelli s. Strvbell Stroemmcnfeld s. Müller Strohlendorf s. Strohl Strohmberg s. Wcywoda Strolbergcr s. Stralenberg Strudendorf s. Strudel Strunzberg s. Marschall Stryska s. Strytzky Strytzky s. Strutzky Strzcla s. Strele Strzitecz s. Deyin Stubcck s. Stibick Stubich s. Stibich Stnckimscld s. Koeck Stülenfcls s. Auerwek Stülingcn s. Stulingcn Stützcnau s. Gunsbcrg Stumb s. Schidcnhofen Stumm s. Stomm Stuppach s. Wurmbrand Sturmberg s. Banich, Stifter Sturmbrand s. Storch Sturmbruck s. Bogdan Sturmdorf s. Zirkler Sturmfeld s. Kollhoffer u. Rcis- bergcr Sturmfort s- Koehler Sturmhag f. Trautweiller Sturmthal s. Müller Stutternheim — Thatenlohn. 863 Stutternheim s. Stotternheim Stpten s. Stictencron Suchankops s. Suchaneck Suche s. Nabenhaupt Suchheim s. Suckert Suckowen s. Suckow Sudomirz s. Rzepitzky Sübich s. Stibich Surfen s. Sudcrsen Süssenberg s. Basselr Sulburg s. Scnfft Sulzberg s. Dreyhann, Lorengo Sulzbcrqer, Sulzburq Suma s. Schenk Summerow s. Prasberg Sundermühlen s. Nehem Sunnenbrech s. Sunnenberg Sussenbrunn s. Dupaix Srverts s. Reist Swihovski s. Ricsenberg Swolsky s. Stwolin Sydau s. Truchsess Sydow s. Schenk Symau s. Schenk Synzenhofcr s. Sinzenhofen Syrenburg s. Walser Syrgenstein s. Surgenstein Sytzen s. Sitsch Szekcly s. Mailath Szeliga s. Schcliha Szent-Gaorgy s. Horvath Szentkiraly s. Pletrich Szenwicz s. Senitz Sziecsing s. Atanduch Szlavnicza s. Sanbor Szocge s. Zoege Szoereni s. Scrcni Szudenchich s. Szudenich Gzunyogh f. Sunegh Tabelken s. Taettenbach Taettenbach f. Reinstein Tacttenbeckcn s. Taettenbach Tallheim s. Poegler Taltitz s. Tiesel Tandcrn s. Lippert Tannenwald s. Steindl Tappe s. Almesloe Tappenburg s. Tapp Tassis s. Thurn Tassul s. Pilati Taubenankher s. LacasseS Taubenbcrg s. Gottlob, Mader- nini Taubenseldt s. Tauber Taubenfurth — Taubensberg s. Sabiz Tauffersbach s. Battistig Taulow s. Rosenthal Taurowa s. Stcpaneck Tautenburg s. Schenk Taxis s. Bordogna, Thum Techwitz s. Dcchwitz Teichwitz s. Techwitz Teissencgg s. Soell Temerin f. Sczcesen Tcnnau s. Tomschitz Terlaghoff s. Marchion Terlichscron s. Terlicher Teschcnberg s. Kluger Teschenthal s. Kastner Tessenberg s. Bittet Testerband s. Teusterbant Teuscher s. Haymann Tcutleyb s. Teutleben Tctzcn s. Testen Thaal s. Steiger Thal s. Wolff Thalburg s. Schaupel Thalegg s. Thalhammer Thalheim s. Metz Thamfeld s. Zuker Thangel s. Tangcl Thanhausen s. Tanhausen Thannberg s. Dony Thannenbcrg s. Leuter Tannenbüchel s. Gazzolettr Thassul f. Pilati Thatenberg s. Nonthal > Thatenlohn s. Mayr 864 Thavon — Traubenstein. Thavon s. Thavonat Theilliers s. Thoilliey Theinberg s. Waradi Thereschau s. Korschensky Thernheimb s. Therer Theumcn f. Thümen Thiarro s. Oliarr Thielen s. Thill Thiemcnt s. Thümen Thierenburg s. Thierberg Thiesfcld s. Malfattis Thilau s. Thilo Thinnfcld s. Thinn Thomagnini s. Schagnetti Thomasbruck s. Marschall Thomashirn s. Thumshorn Thomser — — Thonawstauff s. Staust Thonheimb s. Schasser Thonn s. Thun Thonsern s. Podstazky Thorcr s. Thor Thorntoun s. Rost Thoss s. Scher Thoumbre s. Sabatha Thuenc s. Thüne Thürberg s. Pizzini Thürnberg s. della Torre u. Ne- gelsbergcr Thumser s. Thumshorn Thumshirn — — Thuna s. Tonna Thurmfcld s. Lueger Thurn s. Mamuca u. Payr Thurnau s. Turteltaub Thurnfeld s. Schastarzich Thurn fels s. Rcinhart Thurnhof s. Baertl, Landaw Thurnhub s. Dreer Thurnstein s. Auckenthaller Tichebech s. Pfeil Tiefengruben s. Del-Nio Tiefensce s. Fischer Tieffenau s. Goeldin, Henel Tieffenburg s. Rüstn Tielenburg f. Tensi'nger Tiemendorf st Taeuber Tierburg st Tierberg Tiersper f. Rocdcr Ticschewsky st Tiessowsky Tigersburg st Titlbach i Tigrenbaerg st Kotlakovich Tirnowitz s. Piati c> Tirfchtcnberg st Hepperger Tittelsberg'st. Redange Tittling st Zieglern Titzen st Titius Titzenhoffcr st Titz Todtenfeld st Toppertzer Todtenfels f. Fuchs Todtenwarth st Wolf Toctting st Wiltheim Togarol st Moscon Toldo st Togalari Tonna st Thun Tonncfeld st Tognana Tvpor st Morawitzki ^ Topphcrr st Tocpsern Topplitza st Rakittievich Toppolschan s. Mabuschka Torey st Ollin Topresil s. Derosin Tornau st Tornowen Tornosky s. Tornowen Torringer st Toering Toth-Prona st Pronay Totilstete s. Tutelsted Touppau st Toppau Tour de la st Pellati Topfe de la st Naupoll Trach s. Rothkirch ^ Trachenheim s. Leander jt Trambach s. Schütz Tratzberg s. Jlfung, Pappius, Taenzl Traubenberg s. Rausch, Treuk ler Traubenburg s. Dietmann Traubenfeld s. Kurz Traubenstein -- , Traubenthal — Uchtenhen. Traubenthal s. Kuczera Traubling s. Weichscr Trauburg s. Polka Trauenfeld s. Michalini Trauenfels s. Hedl u. Mcrker Trauenhofen s. Brunetti Traucnstein s. Fachner Trauustein s. Dudkiewicz Trautcnburg s. Bossel Trautmannsdorf s. Stuchs Trauwitz s. Wcisshaubt Trcbcre s. Schenk Trebespurg s. Schneckl Trebia della s. Olivier Trebinya s. Liubibratich Trcmbinski s. Bibcrstcin Treppeln s. Wachsmann Treu s. Rossmark Treuberg si Steinhäuser, Noß- mark Treuenfeld siehe Acton, Gobes, Grumath, Haschka, Immer, Kridel, Lenck, Staedler, Walentini, Weber Treuenstein s. Seyerkammer Treuenwald s. Dobraucr Trcuenwerth s. Echoen Treuheim s. Di-Pauli Treuinfeld s. Tunkler Treumuth s. Tochtermann Treustadt s. Mathis Treuthal s. Dampieri Tres s. Conci Trcssa s. Zuckelli Treyden s. Trotta Treyeofeld s. Kerschbaum Trevesen s. Thoma Triebelfcld s. Dworzak Trifurte s. Trefurt Trinkenfcld s. Mamula Troeber s. Marschall Troestenberg s. Ticssowsky Trviburg s. Troilo Tronhof s. Scari Troo s. Royer ir. Band. Troskowitz s. Brechler Troyersperg s. Trojer Troznau s. Zischka Trugenhofen s. Tautphacus Truna s. Traun Truschke s. Troschke Trutschler s. Zedlitz Trybach s. Zach Trzcbomislitz s Dubsky Tschechtitz s. Stanowsker Tscheiplitz s. Schepplitz Tschelo s. Mleschkcr Tsenkau s. Schuster Tserclaes s. Tilli Tscrcwist s. Zerbst Tschernhaus s. Tschirnhaus Tschervenibel s. Tschernembcl Tscheschow s. Tschesch Tschcschwitz s. Zetzschwitz Tschoeschwitz s. Tschischwltz Tschoetscken s. Tschetz Türkcnthal s. Turkail Tüttleben s. Tuteleibe Tuleschütz s. Zeblabky Tunzenhausen s. Tünzel Turbia s. Krzystallo Turnau s. Foertsch Turnelle s. Du-Boys Turnstein s. Obich Turoczi s. Turcze Turri s. Gaudcnto Turri s. Mamuca Tussaint s. Bourgeois Tutchenroda s. Zütticheroda Tuzingen s. Tichtl Tynvar s. Handl Tzemen s. Zehmen Tzerine s. Schwerin Tzerstacd s. Tzarstacdt Tzestcrfleth s. Zesterflcth Tzolchow s. Zolchow Tzymeckendorf s. Ziemkendorf. Üben f. Müdeck Uchtenhen csiAlchtenhagen 866 Uchterhain — Vogelsang. Uchterhain s. Uchtcnhagen Uctritz s. Uechtritz Udern s. Uder Uffelmann s. Uffcl Uffenberg s. Wenzel Uhdcr s. Uder Ulinsky s. Ulina Ulleiben s. Uelleben Ullenburg s. Schmidt Ullerstein s. Hollowatsch Ullrichsthal s. Ullrich Ulmen s. Mühl Ulrici s. Pharamond u. Ulrich Ulvershcim s. Schrass Umstadt s. Wambold Umstaett — Unchristen s. Wolff Ungerschütz s. Berchtold Ungerswerth s. Schoenowitz Unrug s. Unruh Unternesselbcich s. Stürmer Untersteinbach s. Widmann Urbach s. Beckers Ursch s. Yrsch Ursensollen s. Thünefeld Ursin von Roscnberg siehe Rosenberg Uschitz s. Wiplar Ussencckheim s. Ussigheiin Ussitzka s. Brodanovich Utenroda s. Uettcrot Utlede s. Purrick Utscher s. Utsch Uttenbach s. Schenk Utze s. Uetze Uy-Szekely s. Bozogany Wahrentorf s. Warendorf Walerogge s. Vielroggen Valeur s. Spauer Valmond s. Cailloux Valsassina s. Thurn und Thurn- hofcr Valtrat s. Waldershauftn Valvasore f. Hufnagel Vanezleven s. Wansleben Vargula s. Schenk Varkony s. Amad e Basonykeö s. Zichy Vattclin s. Tengelot Vaux de s. Thierri Vechcnbach s. Fechenbach Vechcnstein s. Laenser Vechtildc s. Vechelde Velroggen s. Viclroggen Velthcim s. Wollmar Verce s. Fornasari Vcrger s. Kenzinger Vergey f. Begontine Vergien s. Vargin Vermersfeld s. Vermatti Wernwald f. Vernholz Verschowitz s. Wrschowitz Vesenich f. Wehsenig Vesnich — Veteran! f. Mallendein Bettes s. Kochoniesdy Vezzanhof s. Foglia Viard s. de Viard Viccdom s. Vitzduin Vicherod s. Crakow Vidichhaszi s. Wivitz Vignadella s. Chenino Vilseck s. Moser Villanova s. Vannetti Villarsburg s. Burgermeister Vintirslcibin s. Vintersleben Vinzkerode s. Winzingerode Vionna s. Dufour Virnenburg f. Manderscheid Vischheim f. Bischer Viselbeche s. Vieselbach Viszokna s. Papp Vitez s. Suplikatz Vitezvar s. Symonyi Vochburg s. Vohburg Vodiemanne s. Windbergen Vocrchtel s. Vorchtel Vogedigmanne s. Windbergen Vogelsang f. Vogelgesang Vogelsberg Vogelsbcrg s. Vogel Vogt s. Prasbcrg Voigdimann s. Windbergen Voit s. Vogt Voithcnberg s. Vogt Voitschcr s. Veitscher Vollandseck s. Volland Volmestene s. Volmerstein Volshcim s. Bem Voramberg s. Schranz Vorburgcr s. Vorburg Vornholl s. Nagel Vorsfeld s. Varssfeldi Vorst s. Lombeck Worwaltcm s. Menrad Vossberger s. Vossberg Vrbna s. Wrbna Vredcn s. Vroede, Wrcd, Wrce- de, Wreden Vrcntze s. Naitz >» Wachenburg s. Zebro Wachholter s. Wacholt Wachsdorf s. Watzdorf Wachtcnburg s. Wachter Wachtendunk s. Wachtendonk Wackerfeld s. Wirker Wackerstein s. Vequel Wacknitz f. Lanken Waclzse f. Wallsee Waderfcld s. Benesch Waellenburg s. Lanius Waerin s. Wahren Waffcnthal s. Hampel Wafscntrcu s. Hahne Waffenwald s. Baeumel ^ Wagburg s. Maurus Wagenau s. Wagner Wagenburg — Wagendorf — Wagenhausen f. Schwarzach Wagenhofen s. Wagner Wagensfeld — Wagersbach s. Ganster Wagnern s. Wagner Wahlcnburg s. Jüttner - Wallenstein. 867 Waia s. Waiay Waickhl s. Saakbcn Waiczenova s. Michma Waidburg s. Leyter Waidcnau f. Jaegcr Waitzenfcld f. Anst Walberg f. Wallaschcck Walbitz s. Wallwitz Walbke f. Walbeck Walchenberg s. Stampfer Walckenfeld s. Zollner Walchenheimb s. Walchowsky Wald s. Mohr Waldau s. Mulz — Waldow Waldbach s. Watzesch Waldberg s. Walther Waldburg f. Stocger, Truchsess Walde s. Waldau Waldegg f. Reinwald? Waldenau s. Walther Waldenrod s. Wallenrod Waldenstein f. Waldauf Waldgrueß s. Corety Waldericus s. Watershausen Wald heim s. Schürer Waldhenau s. Waldherr Waldhof s. Kohout Waldkirch s. Wüst Waldstaetten s. Hayeck Waldstromeyer s. Waldstromer Waldwiesen s. Strickstrock Walhusen s. Walthauscn Wallborn f. Ungar Wallbrunn s. Walbronn Wallcbe s. Wallede^ Wallenbcrg s. Ducius Wallenburg s. Eberl, Ducius Wallcndorf s. Walderdorf Wallenfeld f. Wenzl Wallenfels s. Waldenfels Wallensee s.Bicnefeld Wallensperg f. Wallich Wallenstein s. Schindler, Walt» stein 66 ^ 868 Wallersheim — Weiss. Wallcrshcim s. Rasar Wallesaky s. Karaiczay Wallcsdurg s. Destalles Wallcss s. Nicolich Wallfcld s. Walluschcck Wallishoscn s. Pietsch Wallmerodt s. Buwinckhausen Wallstadt s. Zwenncr Wallstern f. Heilberg Wallwodcn s. Walmoden Walsee s. St. Julian, Walczse Walspeck s. Richter Walterau f. Leichwalter Waltcrsperg s. Hoefferer Walterstorff s. Waltcrsdorf Waltmann s. Grünfeld Waldpach s. Walther Waltratshausen s. Waldershau- sen Walwigk s. Wallwitz Wandelsheim s. Mayer Wandcrslebcn f. Schütz Wandesleyben s. Wandcrsleben Wandisleuben f. Wansleben Weinzeleue s. Wansleben Warberg s. Schenk Warlow s. Warlowsky Warnovi s. Warnow Warsburg s. Warsberg Warskosch s. Warkotsch Wart s. Sulzer Wartenberg s. Piringer, Schenk, Waldstein Wartenfels f. Vogt Wartensee s. Plarcr Warttenburg s. Polhaimb, Schenk Wasabürg s. Strahlenheim Wascnburg s. Wasaburg Dn'sserberg s. Martini Wassnegg s. Wassnig Wattcrichsburg s. Wattcrich Watters s. Bellvutte Watterswiel s. Walther Wattes s. Du-Boys Watzelsdvrf s. Watzdorf Watzenhofcn s. Michna Waubecke s. Wobeck Waupke s. Wobcck Wayerhof s. Stucker Weberau s. Weber Webersfeld s. Weber Wechmar s. Pein Wcckbecker s. Sternfeld Wccschcy s. Witsche Weda s. Wiede Wedele s. Lüneberg Wedenbach s. Weidebach Wedesdorf s. Westorf Wedcssendorf s. Watzdorf Wcegleitcn s. Maegerl Wcers s. Roist Weerth s. Werth Weesenthal s. Verweeser Weferling s. Weverlingen Weger s. Weyer Wehrburg s. Degenhart Weichselburg s. Milutinvvich Weickl s. Vequel Weida s. Wida Weide — Wcidenbach s. Tschcpe» Weidcnhcimb s. Korp Weidenhoven s. Wieberhold Wcidcnschlag s. Vinchcrotti Weidenthal s. Barthel u. Gem- berly Weidcnwerg s. Fronmiller Weigesfeld s. Weiger Weildorf s. Wolfersdorf Wellenschlag s. Wellendvrf Weiler s. Wcyler Weillerthal s. Polwell Weilsdorf s. Wolfersdorf Weinbergen s. Wimcrth Weinfeld s. Birti, Fioreschi, Va« lentini We inf elden s. Kornfail Weisenfeld s. Arndt, Suchy u. Weiss Weiss s. Muffling Weissbach — Weissbach s. Weissenbach Weisscnau s. Haradauer Weissenbach s. Weiss, Ncisen- büchlcr Weissenberg s. Kunitz, Probitzer und Weiss Weissenbnrg s. Hoeger, Panen- ka u. Schwarz Weisseneck s. Wcisseggcr Wesssenegg siehe Egger, Wohl- sarth Weisscnfels s. Bylansky, Weiss Weisscnhcim s. Weiss Weissenpalm s. Weissencckcr Wcisscnstcin s. Nothaft, Weissmann Wcissenstern s. Weiss Weissenwolf s. Ungnade Wcisshaupt s. Tranwitz Weissigk s. Weissig Weissker — Weisskirchen s. Schlick Wcisslerchc s. Weiller Weistritz s. Schaf Wcitelshausen siehe Schrauten- bach » Weitenau s. Widtmaisscr Weitenbcrg s. Wewcra Weitenfeld s. Moschatics Weitersheim s. Wietershcim Weitmiller s. Woitmole Weitmühl — Wcitoltshausen s. Weitclshausen Weitrach s. Weitra Weittenthal s. Klcinpauer Weitzenhofcn s. Mkchna Weix s. Weichs Weixelbnrg s. Rodiczky Weldershusen s. Weldershausen Wclezeck s. Wilczeck Wellberger s. Buchholz Wcllchenau s. Wellsch Wellcnburg s. Gulat Wellenhcim s. Welzl Wellenschlag s. Wellendorf Wertheimstcin. 869 Meilenstein s. Schmidt Wcller von Molsdorf s. Mols- dorf < Mellerswalde s. Truchsess Welles s. Nicolich Wellschcnau s. Wellsch Welpe s. Woclpe Wels s. Velss Welschlcben s. Pletz Welscck f. Wilczeck Welseeg s. Wiliczcck Weiser s. Wels Wcltkewitz s. Weltcwilz Welzcnstcin s. Richter Wenckhcim s. Wcnckh Wendelstein s. Vogt Wcndhuscn s. Wcndhaufcn Wendtenthal s. Wcndt Wendthausen s. Wendt Weng s. Railh Wcnighansen s. Winnighusen Wenterupp s. Wentcrvpp Wentzelsberg s. Cunibcrt Wenzelli s. Wentzcll Wcnzelstein s. Sallwürk Werberge s. Warbergc Werberichshausen s. Werbergs- hauscn Wcrda s. Werde Werdenau s. Weber Werdern s. Bartcls Wcrffenstein s. Buttulo Werle s. Werla Wcrminchusen s. Werminkhau- sen Wernau s. Werdenau Wcrnberg s. Nvthaf Werpop s. Wcrpnp Wcrsewitz s. Wrschowitz . ^ Wcrsowitz s. Wrschowitz Wertenau s. Pfleger Wertenberg s. Wartenberg Wertenfeld s. Werttich Wcrthheim s. Nissel Werthcimstein s. Werthesinbw Werthenfcld s. Thim und Op- pelt Wcrttenegg s. Eybergcr Werttenstem s. Winancko Wcspach s. Stoll Wcsselbeche s. Vieselbach Wessnig s. Wehsenig Wesstze s. Popel Westcrhofen s. Morandel Westerhofen siehe Oldershausen, Schelm, Schim'd Wcsthagen s. Westerhagen Westersheimb s. Wetstein Westheim s. Langeinantel Wetbcrghe s. Wettbcrg Well s. Wedele Wettern s. Wetter Wctzhausen s. Truchsess Weukersthal s. Fischer Weydach s. Viertler Weydenberg s. Wirth Wcydenfeld s. Philipp« Weycrhof s. Stücker Weyersbusch s. Langcndorf Wcygclsperg s. Weygel Weyger s. Weyer Weyhers s. Ebersberg Wepler s. Weiler Wcysenburg s. Panenka Weytmille s. Woitmole Wicerde s. Wittern Wichmanstorp siehe Wichmann storff Wichsa s. Weichs Wickburg s. Wicka Wickenburg s. Stcchinell« Wickende s. Wickede Wickersheim s. Wcickexsheim Wickin s. Wedecken Wida s. Wieda Widern s. Weder« Widesdorf s. Westorf Widmayrsfeld s. Widinayr Widowgrad s. Rukavina Widrzi's. Astfeld Wiedebach si. Schenk Wiedemann s. Widmann - Wiedensee s. Weidensce Wicdenshein s. Wideck Wiedersberger s. Wicdersberg Wiederthe s. Wittern Wiche s. Weyhe Wiemersbcrg s. Wiemer Wienzkowsky s. Wientzecki Wierand s. Vogt Wierssberg s. Wirsberg Wierzbowieck s. Ochochi Wieschnick f. Wiessnick Wiesenbach s. Crasbeck Wiesenberg s. Wiesner Wiesenfeld s. Neupauer, Tru- zettel, Wicseneder Wiesenfels s. Dcprez Wicsengrund s. Wiesner, Zaas Wiesenhoff s. Salvadori Wiesenhuten s. Wiesenhüter Wiesenthal s. Merkel, Sarto- rius, Schleichors Wieznick s. Wiessnick Wigeleiben s. Wicgleben Wighardesheim s. Weikcrsheiin Wilcknisch s. Wickenitz Wildau s. Teimar Wildburg s. Pletzger, Wildberg Wildburgstetten siehe Wildburg- fteten Wildeck s. Essingen Wilden s. Wilde Wildenberg s. Lindheimer, Will- mar Wildenburg f. Leutner Wildenfeld s. Langer Wildenkron s. Wilmans Wildenstain s. Wildenstein Wildenwartcr s. Wildenwartt Wilderswalde f. Truchscss Wildcwitz s. Wcltewitz Wildfeld s. Wodniansky Wildsels s. Maper Wildingen s. Wildlingen Wildmannsegg Wildmannsegg f. Schmelzern Wildthurm s. Waller Wiler s. Wcylcr Wilhelmis s. Wilhelm Wilischkcwitz ss Weltewitz , Wilkeritz s. Schlangenfeld Willamowsky s. Skocowsky Willaumschein s. Willaume Willemsdorf s. Willmsdorff Willenberg s. Willenberger Willenstein s. Wilhelmy Willcrsdorf s. .hoermann Wilnowe s. Willnau Wilsdorf s. Wolfersdorf Wiltzschwitz s. Weltewitz Wimberg s. Koehler Wimmare s. Weimar Wimmerfcld s. Wimmer Wimmersberg — Winckelsberg s. Winckler Winckelsburg s. Winckelhofcr Wincklern s. Seggalla, Winckler Windberg s. Windrich Windsheim s. Schwarz Winkelstein s. Winkler Winnenburg s. Winnenberg Winolt s. Windolt Winsen s. Wins Winterberg s. Melowitz Winterstaedten s. Schenk Winterstein s. Winter u. Thau Wintzkerode s. Winzingerode Wiorogosky s. Spensberger Wipera s. Wippra Wipfere s. Wippra Wirbisky s. Wirbsky Wirbm s. Wrbna Wirsbinsky s. Wrsewinsky Wirschberg s. Wirsberg Wirschbcrg s. Wrisbcrg Wirsewinskp s. Wirbsky Wirsibrisky s. Wrsewinsky Wirthheim s. Nissel Wirtski s. Slrbsky Wirz s. Wurz — Woldenburg. 871 Wischerat s. Lockhart Wischkaw s. Strobschütz Wisenegg s. Strobl Wiscnhofen s. Wicsser, Wiser Wisenthein f. Call Wising s. Rohrer Wissen s. Loe Wissenbach s. Neisenpichler Witgenstein s. Sayn Withende s. Witter Witherda s. Wittern Witken s. Mitten Wittenau s. Schack Wittenbach s. Wcissenbach Wittenbcrg s. Tauenzien Wittenburg s. Wittcnhofer Witterde s. Wittern Witterne s. Witter Wittigshcim s. Wittig Witting s. Mitten ^ Wittinowcss s. Dubsky Wittorf s. Wittorp Wittstaedtgcn s. Wittstadt - Witzki s. Woisky Witzkowetz s. Witzkow Witzwitz s. Weltewitz Wizcnberg s. Wiesenberg Wizensee s. Weisensco Wlachowitz s. Wlachowsky Wlkanowa s> Sossnovez Wlker s. Wlk Wobser s. Wobeser Woehrburg s. Woehrlkn Woerbis s. Worbis Wogenick s. Wojenitz Wogcnsker s. Wojemtz Wognin s. Choteck Wogny s. Dostaal Wohnsiedl s. Plaszer Woitmole s. Weitmühle Wokaunius s. Wokaun Wolckensperg s. Oblackh Woldenberg s. Troje Woldenbrocke s. Woldenberg Woldenburg s. Troje 872 Wolfaucr - Wyneck. Wolfaner s. Wolfau Wolsbcrg s. Lenk und Wolf Wvlftck s. Truchsess Wolfenau s. Wolf Wolfenfeld s. Wolf Wolfcnthal — Wolffcn s. Luden Wolffenburg s. Wolff ÄLolffershausen s. Wohlfarths- hauscn Wolframitz s. Wolfram Wolsratshauscn s. Wohlfarts^ Hausen Wvlfsbach s. Wolfsinger Wolfsbcrg s. Lenk, Sybilski Wolfsbruck s. Drcwcs Wolfsfcld s. Gajdler Wolfsfcls s. Wolf Wolfsthal s. Wolf, Walterskirch Wolfswarfcn s. Honrichs Wolgersfeld s. Trentini Wollersfeld s. Woller Wollersthal s. Woller Wollfarts s. Wohlfartshausen Wollsbach s. Paur Wolmarshauscn s. Wolmershau- sen Woltenfeld s. Wolf Wolzheim s. Volusius Wommerscy s. Walter Woperschow s. Wobersnow Wopke s. Wobcck Woppinger s. Wopping Woratzicki s. Woratschitzki Worliczne s. Worell Worm s. Wurm Wormstorff s. Wormsdorff Worschheym s. Worschin Woschtitz s. Lichnovsky Wostromierz s. Wostromirsky Wostrow s. Morawetz Wostrowa s. Fleissner Wostrowitz s. Fleissner Wo ticke s. Woedtke Woybecke s. Wobeck Woyda s. Woyde Woyen s. Woie Woyers s. Woyrisch Wraminsky s. Wransky Wranitzky s. Wransky Wrazny s. Sadlo Würben s. Wrbna Wrech s. Wreich Wrechen — Wrschowetz s. Wrfchowitz Wrfchowitz f. Wrfchowitz Wrzesowetz f. Wrzcsowitz Wschehrd f. Schlcchta Wülffsdorf s. Wolfcrsdorf Wülschen s. Wulfchatt Würsbcrg s. Wrisberg Würthcnthal s. Kaufmann Wüstenau s. Voxilla Wüstromirsky s. Wostromirski Wüthcnfeld s. Vittovich Wüttenburg s. Wuttenhofer Wützenstcin s. Witzenstein Wukowina s. Dodassovich Wulcknitz s Wülkenitz Wuldt s. Wildcck Wulcr s. Wcyler Wulffen s. Luden Wundcnfcld s. Nowey Wundenheim s. Bigony Wunderberg s. Wunder Wundercgg s. Elsasser Wuninberg s. Winnenberg Wunsterpen s. Wunstorf Wunstorpke s. Wunstorf Wurmb s. Wurm Wurmsdorf s. Warmestorp Wussow s. Wüssow Wutginau s. Wutgenan Wuthenfeld s. Littovich Wuthwehr s. Mederer Wuttgenau s. Wuttky Wyda s. Weida Wylich s. Lottum Wynancke s. Winancko Wyneck s. Weineck Wysocky Wysocky s. Wysoczki Wyssogursky s. Singer Zaar s. Mayer Zabiclsky s. Zabiele Zabierow s. Schmidt Zabka s. Zabkow, Ziabka Zabod s. Buttassovics Zaech v. Loebening s. Zach, Lob- ming Zaf ads ky s. Jcnick Zahradeck s. Zahradka Zaillcnthal s. Zaillncr Zaisigkheim s. Zaiskam Zakavecz s. Ziakavec Zaklika s. Müller Zakrzowsky s. Zakrzewky Zalheimb s. Zagelauer Zambach s. Stambach Zandter s. Zant Zangenbcrg s. Ganahl Zaschwitz s. Zaschnitz Zastrissel s. Sastrisel Zastrzizl s. Zasterzisell Zaubker s. Zdedin Zatzietkz s. Matthaides Zavorziez s. Screta Zawisius s. Znoym Zay von Zayngrocz siehe Kollo- nitz Aborowsky s. Zborow Zdiar s. Zdiarski Zdiech — Zdieschisky f. Zdreschizky Zdreschicz s. Zdreschitzky Zebitz s. Zettwitz Zebo s. Braitenau Zebratsch s. Marklowsky Zcdmorad s. Zedmoratsky Zehendfeld s. Zech Zehentgrub s. Zehentncr Zehenthal s. Lurzer Zeil s. Truchsess Zeilberg s. Teuffel Zeileisen s. Miessl Band lt. — Zinck. 873 Zeilheim s. Zciler Zeinau s. Nicod Zeiskenberg s. Zeisberg Zeleghin s. Selig Zellenbcrg s. Zeller, Zellmger Zellhausen s. Aignee Zellnere s. Zollner Zellthal s. Barion Zemschitz s. Schwanda Zeneck s. Zeni Zennenberg s. Braitenbera Zeplin s. Zepelin Zera s. Zern Zerini s. Serini Zermund s. Zern Zernwitz s. Schranken Zerotin s. Zieroten Zertin s. Goertz Zcrwist s. Zerbst Zerzcwi s. Witha Zeschow s. Zeschau Zeschwitz s. Zetzschwitz Zcttcrwang s. Tseterwang Zettritz s. Czettritz Zettynia s. Smolianvvich Zeutsch s. Zeitsch Zcvel s. Daun Zhorcze s. Zhorsky Ziakawetz s. Ziakavee Zibzowitz s. Zitzwitz Zichlin s. Zychlinskr Zich von Loebenig s. Zach Ziebendorf s. Schaf Zieg'eberg s. Ziegenberg Ziegelcck s. Ziegler Ziegeler s. Ziegler Ziegenhagen s. Ziegenhayn Ziemetzky s. Ziemetitz Zieritz s. Schcrcs Ziernfcld s. Anrcitter und Kalli- nich Zierotin s. Zerotin Zierowa s. Zierowsky Zievel s. Zivel Zinck s. Wurmb von Zinck 56 874 Zinkenthal — Zydovski. Zinkenthal s. Wayckarth Zinnenburg s. Zinn Zinnern s. Zinner Zinsenfels s. Scholtnig Zipflingen s. Zipplingen Zirchow s. Zirchaw Zirk s. Sirk Zisa s. Ziska Zitsi s. Zichi Zitzewitz s. Zibzewitz Znaymwerth s. Prakisch Znoriza s. Zitschts Zobeltitz s. Zabeltitz Zoellner s. Zollner Zoes s. Zois Zvitsch s. Zeisch Zoitwitz s. Zettwitz Zollerndorf s. Zollmann Zollheim s. Lasser Zornberg s. Czornberg Zoten ss Schütz Zrzawcho s. Lapaczeck Zsauhm s. Suhm Zscherewist s. Zcrbst Zschirn s. Zirn Zuhmen s, Suhm Zuillnhard s. Zilnhard Zülbohrn s. Züllich Zulta s. Zelking Zum s. Suhm Zum-Sande s. Sande zum Zungenberg s. Czungenberg Zurawsky s. Woyuarowicz Zusneregg s. Zusner Zuylenstcin s. Nassau Zweibrücken s. Macheimer Zwemar s. Zweymen Zwendendorf s. Fontano Zweyfeld s. Zweiffel Zwcymar s. Zweymen Zweyn s. Zweymenn Zweyna s. Zweymen Zwickloedt f. Schmaeltzing Zwiebulka s. Ziebulcka Zwiefalten s. Speth Zwifel s. Zweifell Zwolle s. Stwolin Zwritzky s. Zitschy Zwyfflen s. Zweifel Zybottendorf s. Sebottendorf Zydovski s. Zldo