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2 (1826) L - Z
Entstehung
Seite
VI
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VI V o r b e r i cht.

fe ld zu Wien herausgab, schon 2 Jahre darauf, einen 603 Sei-ten umfassenden Ergänzungs-Band, dem noch l.6 Seiten Berich-tigungen und Zusätze beigefügt sind und wobei doch noch Man-ches unberichtigt und unergänzt geblieben seyn mag. Ueber dievielen Mangel und Fehler, welche das baierische Adelsbuch desHerrn Ritters von Lang haben soll, sind mir mehrere schatzbareBriefe, dem Herrn Verleger pseudonymisch aber sogar ein eignesU.iVI. aus München zugegangen, das hier wohl nicht an unrechterStelle stehen dürfte.Mehrere (heißt es darin) hiesige Freundeder Geschichte des Adels und der Genealogie haben mit Sehnsuchtdem Erscheinen des v. Hellbachischen Adelslexikons entgegen gese-hen, sie mußten aber erstaunen, beim baierischen Adel das v. Lau-nische sogenannte Adelsbuch benutzt zu sehen, ein Buch, welchesziemlich allgemein als ein Repertoir von Unwahrheiten, Erdich-Nungen und Sarkasmen, das man also lieber vernichtet, als aufsneue ins Leben gerufen sehen möchte, anerkannt wird; und solldas in jeder andern Hinsicht geschätzte Werk des von Hell-bachischcn Adelslexikons sich wieder am Werthe heben, denes durch die unglückliche Benutzung dieses Buchs zu ver-lieren bedroht ist, so wäre durch eine geeignete Wendungin der Vorrede des 2ten Theils dieser Mißgriff zu re-stauriren, jedenfalls aber alle weitere Allegate einer solchenunreinen Quelle zu unterlassen, da sonst der Verfasser alsBeförderer eines ausser allem Credit und Achtung stehendenMachwerks erscheinen, und sich in kein vortheilhaftes Lichtstellen würde."

Viele unrichtige Angaben mag dieses Werk haben; daßes aber auch nicht wenig richtige enthält, davon hin ich voll-kommen überzeugt; nicht zu gedenken, daß bei einem sol-chen Werke besonders das Tadeln freilich viel leichter, als dasBessermachen ist. So lange man also kein richtigeres undbesseres Werk der Art hat, muß man dem einzigen doch -wohl folgen.

Daß es bei einem Adelslexikon, welches sich über mehrereReiche erstreckt, der einzelnen Zettel zu Tausenden gebenmuß, und daß von diesen nicht leicht mehrere verloren ge-hen, ist schwer zu verhüten, wie denn dieß' auch bei dem