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1 (1881) Anhalt bis Bayern
Entstehung
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Kurpfalzbayern [Reichsvicariat]. (Kurfürst Carl Theodor.)

zu Ledenbnrg (falsch bei Tyr. B. W. XVI. 14) ist in Allem wie das derzu Langelage, nur im II. und III. Felde statt des Wappens von Oer, das vonGrothaus: in S. ein schrägrechter 44 Steg (unten) mit 6 Lätzen, durch-gehend und auf dem III. Helme statt des Oer'schen, das Grothaus'sche Kleinod,nämlich auf 4t s. Wulste ein mit dem Stege wie in II. /\ bei. off. s. Flug.Decken fehlen.

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27. 6. Orsay, Grf., unter diesem Namen, für Pierre Gaspard Marie Grimaud-Bevil,Chevalier, seigneur (comte) d'Orsay, eh. Kgl. Französ. Generalpostmeister,welcher nach der Französ. Revolution sich in Deutschland niedergelassenhatte. W.: Gev., mit Mittelschild, welches (mit siebenzackiger g. Kronemit r. Mütze und Knopf darauf) gekrönt, gespalten, vorn von R. und S.,hinten von 4t und S. senkrecht gerautet und belegt ist mit b. Hz., darinein oben von steig, s. Mond zw. 2 blnv. gestellten g. Sternen, unten von aufnat. Wellen schwimm, nat. Fisch begleiteten g. Bk. Der Rückschild enthältin I. einen g.-bescheinten 4t Doppeladler in G., Feld II. ist 4t mit g. Schild-haupt, Feld III. s. mit r. Bk., Feld IV. gesp., vorn g. mit b. Bk., hinten b.mit rt. von steig, g. Mond, links von g. Stern begl. ausgeriss. s. Baum.Grfkr. mit 4 H. (No. III. ungekr.) II. L: g. Stern zw. gl'. Palm- und gr.Lorbeerzweig, IT. II.: der Doppeladler, H. III.: auf g.-bequast. r. Kissen dieden Mittelschild deckende Krone, IL IV.: zw. off. wie Feld III. bezeichu.Fluge ein mit g. Lilien besäeter b. Pfaurumpf. D.: b. g. 44 g- 44 g- b. (mit g. Lilien besäet) und r. Devise: (in 4t Lapidarschrift auf s.Bande)Gloria quo caelum que vocant". Um das Ganze ein aus Erlaucht-krone herabwall. hermelingefütt., purpurner Mantel, gebunden mit b. Bändern,daran g. Quasten. (Die Wappenbeschreib, im grfl. Taschenbuch pro 1875ist nicht diplommässig.)

Bretfeld, Frh. für Franz Joseph, Ritter v. B., Gonsistorial-Kanzler des Erzbis-thums Prag, dessen Urgrossvater Michael d. d. Prag 20. 3. 1641 vom Hof-pfalzgrafen Horsteinski von Ilorstein den Adel und dessen Grossvater SeverinJohann d. d. Wien 18. 3. 1695, mitv. B.", den R.-R. erhalten hatte.Obiger Franz Joseph hatte auch am 18. 6. 1770 den Böhm. Ritterstand er-langt und wurde am 17. 11. 1807, mit dem Präd.v. Cronenburg", in denOesterr. Freiherrnstand erhoben. W. (1792): Gev. B. R., mit s. ITz., daring.-bescheinter 44 Doppeladler; '/» : g- Schrb., bei. mit 3 aufg. b. Lilien, 3 /s:gesenkter s. Anker. Frhkr. mit 2 gekr. H. H. I.: 3 Strf. g. s. r., H.II.: der Anker. D.: b. g. r. s. Schildh.: 2. s. Einhörner auf gr. Rasen,(ex dipl. cop.)

,. ,, Prielmayr von Priel (zu Hienhard, Tobl und Rohr), Ren. und Best, (ausgeschr.

eod. dato, vollz. 28. 11. ejd.) des ihrem Vorfahren Corbinian P. v. P. ( ge-adelt. 15. 7. 1685 cfr. 3. 5. 1692), angeblich 1694 von K. Leopold erth.R.-Frh. für Franz Ferd. Joh. Fh. P. v. P. und Vetter Joh. Nep. FranzXaver Ignaz Anton Aloys Sigmund Hieronymus von Koriolone Fh. P. v. P.,sowie der gesammten Nachkommenschaft Corbinian's P. v. P. (geb. c. 1644,f 1700). Am 9. 11. 1812 wurde die Familie bei der Freiherrnkl. in Bayernimm. W.: Tyr. B. W. III. 83, wie nach dem R.-A.-Diplom, das Schwamm-holz des Ankers aber an die Sparrenschenkel stossend, der rechte Flug desHelmes s. b., der linke 44 g- geth.

., Aufsclinaiter, Edle von HUbenburg, A., mit ob. Präd., für Joh. Baptist undFranz Joh., Gebr. A., Grosshändler in Bötzen (Kais. Bestät. a. 1794). Zweiandere Brüder dieses Namens: Ignaz Anton und Joseph Valentin, auch zuBötzen, hatten am 16.4. 1787 den R.-A., mitv. II." erhalten. (W. Siebm.Suppl. XII. 3) W. (1792): Gev. G. B.; '/*: vorwärtsgek. wachs. Mann in44 Jacke, Hosen und Kremphut, über der rt, Schulter ein nat. Beil (Schneideaufwärts) tragend, a /ä : auf gr. Bd. eine Burg mit einem bedachten zw.2 gezinnten Tlhirmen. Gekr. Tl.: der Mann wachs, zw. 2 in der Mdg. mitje 3 Strf. (g. 44 g.) best., g. 44 übergetheilt. Büffelhörnern.

Brannrasch, R. und A., mitEdler von", für Franz de Paula B., Königl.

IIof-Agenten zu Wien. Derselbe erhielt d. d. 18. 6. 1793 auch vom Kaiserein R.-Ritter-Diplom mit demselben Wappen, (Siebm. Suppl. XI. 20):W. (1792): Geth.; oben Doppeladler verw. Tct. im g. 44 gesp. Felde, untenin B. ein schreit, g. Löwe. 2 gekr. H. H. I.: der Doppeladler (im