Kurpfalzbayern [Reichsvieariat]. (Kurfürst, Carl Theodor.)
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Lk. einen Stern. Grfkr. mit 3 gekr. Tl., statt der Decken: Wappenmantel.Schildh.: 2 r.-gekr. g. Löwen.
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23. fi. Rittmann, x, A. für .loh. Albert Ludwig R., Kurpfalzb. Ehegerichtsrath. DessenUrgrossonkel miitterl. Seits war der d. d. 23. 6. 1700 in den R.-A. erhobenePhilipp v. Hecht, sein Grossonkel: der am 27. 4. 1729 darin bestät. (aus-gedehnte!) Philipp Reinhold v. Hecht, (cfr. auch Kurpfalz 20. 4. 1773.)W.: In B. ein galloppir. s. Ross. Aus dem II. wächst ein geharn. Ritter, in derRt. einen Pfeil stossbereit, ht. D.: b. s. (ex dipl. cop.)
25. 6. Ott, Vollziehung der Ausschreibung der Frh.-An. von 30. 3. 1791.
27. 6. Fiiniberg, Grf., unter diesem Namen, für Joseph, R.-Ritter und Edlen Webervon Fürnberg, stammend aus einer, in Person des Joh. Carl, Dr. phil. etmed., Ignatz Joseph Friedrich und Johann Carl Friedrich, Gebr. Weber, d.d. Laxenburg 5. 6. 1731 in den R.-R. und Adel, mit „Edle von", erhobenenGeschlechte. W. (1792): Gev. G. 44, b- H z -, darin auf hohem gr. Berge,von dem sich ein s. Bach herabschlängelt, eine nat. Burg; V«: '/a gekr. 4t 1Doppeladler am Spalt, 2 /a: gebog. Arm, der Oberarm in stähl. Harnisch mitg. Lüwenkopfverzierung am Schultergelenk, der Unterarm nackt, mit umge-schlag. s. Hemd, ht. in der Faust aufrecht ein von 2 gr. kranzförmig gebog.Lorbeerzweigen umrahmtes g.-begr. Schwert. Grfkr. mit 4 gekr. H. II. 1.und IV.: off. 44 Flug, IL IL: gr. Baum auf gr. Hügel, H. Iii.: die Bilderdes Hz. Schildh.: 2 widerseh. halsgekrönte g.-bewehrte s. Greifen mit auf-geschwungenem Doppelschweif, steh, auf g. Arabeske. Decken fehlen. DasGanze umgiebt ein mantelförmig aufgespanntes nat. Löwenfell, an dem obender Kopf, bds. die Pranken, unten der Schweif sichtbar ist. (ex dipl. cop.)
„ ,, Lippe-F.alkeiilluclit, „alter" Grf., unter diesem Namen, für Elisab. ChristineGräfin von Falkenflucht, vermählte Gräfin zur Lippe-Biesterfeld, geb. Kellner,nebst ihrer Descendenz. Dieselbe war d. d. München 19. 8. 1790 zur Frei-frau und d. d. München 26. 9. 1790 bereits zur Gräfin Falkenflucht erhobenworden. Bemerkt wird, dass ein Reichshofräthliches Erkenntniss vom 19. 10.1786 ihren Kindern die Fühlung des, unter stillschweigender Genehmigungdes Hauses Lippe, gebrauchten Namens „Lippe" untersagt hatte und derselbe erstin obigem Diplom wieder verliehen ward. W. (1792): halbgesp. und geth.von S. R. und G„ oben vorn eine g.-besaamte r. Rose, hinten ein s. Stern,unten ein nat. flugb. Falke. Grfkr. ohne Helme, (ex dipl. cop.)
„ „ Münster, Grf. für Ludwig Friedrich Dietrich Wilhelm, Herrn zu Langelage undLohe, Freih. v. Oer, Fürstb. Osnabrück'schen Hofmarschall, Georg WernerAug. Dietrich, Erbmarschall des Hochstifts Herford, Kurtrier. Kämm, undGeh. Rath, und Ernst, Friedrich Herbert, Herrn zu Landegg und Brüchen,Gebr., Freih. v. M., stamm, aus uraltem Niedersächsischen Geschlecht. DesErsteren Sohn Georg wurde am 25. 3. 1813 bei der Grafenkl. imm. und derGrf. in Mecklenburg-Schwerin am 16.3. 1793, in Hannover am 11. 6. 1793anerkannt. Von diesen drei Brüdern, welche obiges Diplom gemeinsam,jeder aber ein verschiedenes Wappen erhielt, stiftete Ersterer die Linie zuLangelage, der zweite, Georg, die zu Lantlegg, der dritte, Ernst, die zuLedenburg. a) Das Wappen der gräfl. Linie zu Langelage bringt Tyr.B. W. I. 81 richtig, nämlich: Gev., mit r. g. geth. Hz. (Stw. von M.); 74:Geth. G. 44, unten 3 s.-besaamte r. Rosen (wegen Rünen), 2 /s: in G. einvon B. über S. der Länge nach gespickelter Schrb. (wegen Oer). Grfkr. mit3 gekr. II. H. I.: 6 44 Fähnlein, je mit einer der Rosen (zu Rünen), H.IL: 2 Bffh., r. g. geth. (zum Stw.), H. IIT.: off. Flug mit dem Schrb. .Decken fehlen. Schildh.: 2 geharn. Ritter, mit der inneren Hand die Krone,mit der äusseren g.-befrz. s! Standarten, je bei. mit r. g. geth. Schildchen,ht. b) Das Wappen der Linie zu Landegg (falsch bei Tyr. B. W. XVI.13) ist ein durch Spaltung und 2 Theilungen in 6 Felder geth. Schild, mitHz. (Stw.), I. und IV.: geth. g. 44, nnten die Rosen. II. und V.: (Oer), III.:In B. ein vorwärtsgek. Turnierhelm mit s. g. r. Wulst, darauf drei (2. 1.)Fähnlein g. s. r. (wegen Schade), IV.: gesp. s. 44, vorn r. Bk., hinten 2gekreuzte und gestürzte g.-begr. s. Schwerter (wegen ?). Grfkr. mit 5 II. —II. I. (rechts): die 6 44 Fähnchen mit der Rose, II. II.: Oer, H. III.: ■/..Stw., II. IV.: die Schwerter, II. V. (s. g. r.-bewulstet): 6 Fähnlein, g. s. r.— r. s. g. Decken fehlen. Schildh.: wie oben, c) Das Wappen der Linie