Druckschrift 
1 (1881) Anhalt bis Bayern
Entstehung
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160a

Kurpfalz-Neuburg. (Kurfürst Johann Wilhelm.)

theilt, vorn geth. B. G., darin-wachs. oben ein r.-gekleid. Recht-Arm, einens. Ring ht., hinten schwimmt in G. ein s. Fisch auf nat. Wellen; im un-teren, gleichfalls g., Felde stehen 3 Stierkopfe mit den Hörnern im Dreipasszusammengestellt, im Visir, der rechte s., der 1k. r., der untere 44- Auf demungekr. H. 3 4t Strf. D.: fehlen. Der Schild ruht auf der Brust eines 4tAdlers, der ihn mit seinen Klauen unten festhält (ex dipl. cop.).

»O»

12. 7. Gymnich (f Linie), Grf. für Joh. Otto Ludwig v. G., Herrn zu Vischel, Wald,Neurath, Laurenzberg etc., Amtmann zu Wassenberg, Kurpfälz. Geh. Rathund Oberst-Hofmarschall (d. d. Düsseldorf). Derselbe starb im September1719 und erlosch seine Linie und der Grafenstand wieder mit ihm. W.:Das Stw.: in G. ein r. Dornenkreuz. Auf dem gekr. Helme eine Entevor Hahnfederbusch; zwischen Schild und Helm die Grafenkrone. Eine andereLinie des Geschlechts (die Beissel v. G.) erhielt 17. 1. 1816 den Preuss.Grafenstand (cfr. Gritzner, Chronologische Matrikel, S. 79).

,, Leerodt (f Linie), Grf. für Johann Arnold Edmund Frh. v. L. (geb. 1658,+ 20. 4. 1717), Kurpfälz. Geh. Rath, Kämmerer und Amtmann (d. d. Düssel-dorf). Derselbe erhielt mit seinem Bruder Franz Wolfgang Wilhelm und

ihrem Oheim Joh. Arnold Freih. v. L., vom K. Leopold I. auch d. d

den R.-Grf. Die gräfliche Linie ist mit des Erhobenen Söhnen ca. 1730 er-loschen (alias soll er selbst schon 20.4. 1717 die Linie beschlossen haben).W.: Das Stw.: in S. ein doppelschw. 44 Löwe. Auf dem Helm derselbe sitzend.Zwischen Helm und Schild die Grafenkrone. (Den R.-Frh. hatte die Familied. d. Prag 27. 6. 1637 erhalten).

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4. 5. Santini, Grf., mitHoch- und Wolgeboren", für Albert S. aus PaduanischemAdelsgeschlecht., Dr. des hl. Collegii, nebst Gebr. Dominicus, Peter Antoniusund Bernard (d. d. Düsseldorf). W.: Geth.; oben von 44 u - S., unten vonR. u. S. 3 mal schräglinks geth., in jedem der s. Plätze ein schräglinksaufwärts lauf. g. Hirsch. Gekr. H.: zw. off., rt. g. 44) 'Es. s. r. 3 malscbräggeth. A Fluge ein aufg. gr. Eichzweig mit 1 Eichel u. 2 Blättern, anwelchem, das Mundstück links kehrend, ein g.-beschlag. 44 Hifthorn hängt.[Eine andere Familie v. S. in Bayern, aus Lucca stammend, führte folgendesWappen: in B. über 2 aufg. s. Wecken im Schildfuss, eine g.-besaamte r.Rose. H.: die Rose zw. off. b., je mit Wecke bei. Fluge. D.: r. s.]

Kurpfälzisches Reichs-Yicariat *)

(vom 18. 4. bis 22. 12. 171'1).

Kurfürst Johann Willielm von der Pfalzals Reichs-Vicar

in den Landen des Rheins, Schwabens und des Fränkischen Rechts.

1711

' 17. 5. Hettermann, f, Frh. für Johann Heinrich v. II., Kurpfälz Geh. Rath undJülich-Berg. Vice-Kanzler, auch Hofgeriehts-Director des Reichs-Vicariats.W.: fehlt.

20. 5. Seldern (f Linie), Frh. (nicht 7. oder 20. August) für Dominik Friedrich v. S.

(aus einem Rathsgeschlecht zu Landsberg am Lech in Bayern), Pfalz-Neu-burg. ITof-Kammerrath, dann Kais. Agenten am Hofe zu Madrid, nebst seinemHalbbruder Adam (d. d. Düsseldorf). Er erhielt d. d. 9. 1. 1728 auch denBöhm. Freiherrnstand. Mit dem Ur-Enkel des Ersteren, Freiherrn Franzv. S., ist die freiherrliche Linie am 4. 2. 1863 erloschen; diejenige gräfl.Linie, welche 25. 1. 1845 den Oesterr. Grf. erlangte, blüht noch, dagegenist die ältere gräfl. Linie, welche in Person des Karl Florian (Vatergeschwister-kind der beiden Letztgenannten) d. d. 22.6. 1807 den Oesterr. Grafenstanderhielt, erloschen. W. der freiherrl. Linie: In G. auf r. Drb. aufg. ein 44Gemsbock. H.: Derselbe wachsend.

*) Cfr. die Note des Verfassers auf Seite 30.