Kurpfalz-Neuburg. (Kurfürst Johann Wilhelm.)
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Hacke (nicht 1690, 1790 oder 1792), Frh. für Fr. Ferd. Sittig v. IL, Pfalz-Neuburg. Geh. Rath, Erb - Oberjägermeister und Pfleger zu Constein (d. d.Düsseldorf). Sein Urenkel Joh. Adalbert Freih. v. H. -wurde am 5. 1. 1809 inBayern bei der Freihcrrnklasse imm. W.: Tyr. B. W. III. 16: in S. 2 ab-gewendete, mit den Enden die 4 Schildesecken berührende pfalweis gestellteRegenbogen. II.: 2 dgl. abgeledigt, dazw. aufg. ein Fliegenwedel. (Siebm.Suppl. IV. 13, 2; Tyr. A. W. I. 227).
Alberti, Grf. für Mathaeus, Sebastian, Johann Anton, Nicolaus u. Petrus Gebr.R.-Ritter v. A. zu Venedig, von denen die 3 ersteren d. d. Wien 28. 4. 1694erst von K. Leop. I. den R.-Ritterst. u. A., mit „Edle von", erhalten hatten(d. d. Düsseldorf). Ueber das Wappen ist nur sehr Weniges gesagt, derWortlaut der lateinischen Beschreibung war sehr unklar, so dass ich mirnicht getraute, es danach zu beschreiben, umsomehr als das 1694 verlieheneWp. gänzlich davon abzuweichen scheint; letzteres ist nämlich (ex dipl. cop.):Unter g. Schildhaupt, worin ein von zwei s. Sternen beseit., mit g. Zepter undg.-begr. Schwert bewaffneter, mit der Kaiserkrone zw. den Köpfen gekr.Doppeladler, mit dem Oesterreichischen Stw. (r. mit s. Bk.) als Brustschild,gev. von R. u. B., mit gekr. g. Hz., darin ein auf gr. Bd. wachs, gr. Baum,V4: 4 von den Ecken aus nach der Mitte gehende, dort durch einen grösserens. Ring zusammengehaltene s. Ketten, 73: doppelschw. gekr. s. Löwe. Aufdem Schilde ein gekr. EL mit dem Löwen wachs., welcher hier einen s.-begr.s. Degen schwingt, zw. off. 4£, bds. mit 2 s. Sternen schräg V bei. Fluge.D.: 4 f. — r. s. b. Schildh.: 2 gekr. doppelschw. g. Löwen. An demSchilde hängt unten an kurzer g. Kette ein Orden, welcher den im Schild-haupt dargestellten Adler auferlegt zeigt einem achtspitz. Kreuz.
Borgese, Grf. für Josef B. aus Italien, wie es scheint der Vorfahr der heutigenFürsten B. (d. d. Düsseldorf). W.: Geth. G. B., oben ein gekr. g. Adlermit # Leib, unten ein steh. g. Drache. Gekr. Helm ohne Kleinod, (ex dipl. cop.)
Nisette, X, A. für Michael N., Kurpfälz. Hofgerichts- und Landschreiber (d. d.Düsseldorf). W.: In B. 2 g. Sparren, begl. oben bds. von s. Rose,unten von g. Löwen. Gekr. IL: 4 r. b. wechselnde Strf. D.: b. g. (exdipl. cop.).
Müller von Gnadenegg (auf Gittlberg und Feldmühl), Frh. u. A. (mit obigemPrädikat) für Johann Nicolaus M., Pfalz - Neuburgischen Hof-Kammer-Präsi-denten, Geh. Rath, Landschaftsrath und Pfennigmeister (d. d. Düsseldorf).Die Urenkel wurden bei der Freiherrnklasse am 22. 12. 1810 in Bayern imm.W.: Tyr. B. W. III. 63: Gev. ganz b. Schild; '/4 ; ff- Wassermühlrad von8 Speichen in alterthümlicher Form, 2 /3: einwiirtsgek. g. Löwe. Die Bilderaus I., resp. II. wiederholen sich vor je 5 b. Strf. auf den beiden gekr. Helmenmit b. g. Decken.
Belir, X, ritterm. A. für Joh. Leonhard B., Bischöfl. Augsburg. Hofrath u. Geh.Secretair (d. d. Schloss Bensberg). Derselbe erhielt als Kurpfälz. Rath undFürstl. Augsburg. Wirkl. Hofrath, nebst (Vatersbruder) Joh. Leonhard, F. Augsb.Hofrath, Geh. Sekr., Confer.-Rath und Hof-Ivammerdirector d. d.Wien 20. 2.1727 den R.-Ritterstand, mit „Edler von". W. (1707): Durch schmalen Sehrb.geth. von B. über R., beide Felder damascirt durch kleine s., resp. g. Blumen(Rosen). Oben, stehend auf g.-bequastetem purp. Kissen ein Löwe, gekröntmit Kurhut, legend die 1k. Pranke auf den Schrb., ht. mit der anderen eineg. Edelkrone. Unter dem Schrb., so dass sein Kopf sich gerade unter dergenannten Krone befindet, steht auf gr. Boden ein br. Bär, ht. bei Fuss einkleines b. Schildchen, eingerahmt von 2 gr. Palmzweigen, darin eine goldene3. Aus dem gekr. H. wächst ein gekr. br. Bär mit dem, hier gekr., Schild-chen u. den Palmzweigen. D.: r. s. g. — b. r. g. (Nach Diplom-Wappenbe-schreibung, ohne Zeichnung). Im Dipl. de 1727 steht der Bär auf Drb. DerBär wird durch den Löwen gekrönt. D.: r. s. — b. g., sonst ebenso.
Schiller, X, A. für Lazarus S., Bankier in Amsterdam (d. d. Schloss Bens-berg). W.: Durch 4£ eingebogenen geschmälerten Sparren in 3 Theile ge-
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