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1 (1881) Anhalt bis Bayern
Entstehung
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Herzogthum Bayern. (Herzog Wilhelm V.)

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20. 5. Zeller, f, Edelmannsfreiheit auf etlichen Gütern zu Wasserburg für Jacob Z.

und Gattin. Wahrscheinlich dessen Vater Konrad Z., Rentmeister zu Lands-hut hatte 1526 am Montag nach St. Ulrich von den Herzogen Wilh. undLudwig v. Bayern alle Hofmarksgerechtigkeit auf dem Dorfe Bernau (GerichtsMoosburg), sowie den Rieden und Einöden zu Ob.- und Nied.-Beham, Schill-hof und Heltersberg, mit aller Stift, Vogteigiilt, Hofmiirchlichen Freiheit und'Scharwerk verliehen erhalten (cfr. 25. 1. 1607 die Freiung des Geschlechts).

24. 7. Mug'genthal, Edelmannsfreiheit auf 5 Sölden zu Krälling (Gerichts Starnberg)für Erhard v. Muggenthal (cfr. 16. 3. 1627, 10. 7. 1693 und die Adels-matrikel sub 13. 12. 1840).

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17. 2. Lerclienfelder, Edelmannsfreiheit für Caspar L. (cfr. 29. 7. 1557.)

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26. 1. Zierer, f, Edelmannsfreiheit auf etlichen Gütern im Gericht Maurkirchen für

Wilhelm Z. Derselbe hatte als Herz. Bayer. Kammerdiener bereits d. d. Wien,24. 9. 1571 den R.-A. nebst Wpb. erhalten. W.: Von B. über S. schräglks.geth., darin ein aufg., aus Rachen u. Ohren Flammen werfender ungehörntervon G. über R. schräglks. geth. (heraldischer) Panther. Gekr. H.: derselbe(golden) wachs. D.: b. g. r. s. (ex dipl. cop.).

5. 5. Ligsalz, f, Edelmannsfreiheit auf den Gütern zu Ascholding (Gerichts Wolferts-hausen) für Andreas L. (cfr. 9. 3. 1583, 2. 3. 1596, 13. 4. 1601 u. 22. 7.1696).

11. 6. Abdacker, f, nochm. Gnadenbrief, betr. die Edelmannsfreiheit für den sub 14.12. 1583 Erwähnten.

27. 7. Neuburger, f, Edelmannsfreiheit für Christoph N. (1593 F. Bayer. Rath und

Mautner zu Passau). W.: schräggeth. von B. u. S., oben klimmender g.Greif, unten 2 s. Pfäle. gekr. Stech-H.: Greif wachs. D.: r. s. b. g. so das Wappen nach dem seinem Vater Georg N. d. d. 17. 8. 1564 vonK. Ferd. I. verl. Wappenbriefe. Dagegen hatte er selbst bereits d. d. Prag22. März 1581 (als F. Passauischer Rath) den rittermäss. R.- u. erbld. Adelv. Kaiser mit folg. Wappen (Siebm. IV. 133 No. 12) erlangt: Gesp. vorn G.^ 5 mal schräggeth., hinten das W. de 1564. Der Greif hier aufrecht.H.: offen, sonst wie oben (cfr. 17. 3. 1681 u. 29. 1. 1739).

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Mand (e )l, Wappenbrief für Michael M. (dessen Nachk. erhielten d. d. 7. 2. 1623den R.-A. und andere d. d. Wien 17. 12. 1629 den R.-A. als M. v. Dieton-hoffen (cfr. 22. 10. 1654 u. 2. 3. 1742).

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4. 4. Kastell, Edelmannsfreiheit auf s. Gütern zu Pöringen für Joh. Jacob von K.,nicht bekannt, aus welcher Familie d. N.

7. 8. Barth, Edelmannsfreiheit auf den Gütern zu Rheinthal, lebenslänglich für Os-wald B. (cfr. 1596 . ., 24. 12. 1609, 11. 1. 1757 u. 26. 5. 1762, sowie auch26. 4. 1771). Von Diplomen kamen folgende in die Familie: 1) Wappen-besserung von K. Karl V. d. d. Esslingen 18. 1. 1525 (der Helm wurde ge-krönt, der Rock des Mannsrumpfes auf dem Helme mit 3 g. Knöpfen besetzt);2) von demselben Kaiser d. d. 17. 9. 1526 ertheilt, ist halbverbrannt, sodass nur der Anfang, die Namen der Beliehenen und der Schluss leserlichist, nicht aber, welchen Inhalt das Diplom hat; 3) gleichfalls von K. Karl V.,d. d. 31. 12. 1526 ertheilt, verleiht die Wappenbesserung de 1525 an dieGevettern Achatius, Andreas, Antonius u. Gabrieldie Bart"; 4) mit demselben

*) Preuen, f, Edelmannsfreiheit für Sebastian P. und Sohn Pangraz. Die Familiehiess richtiger Preu v. Findelstein. Ihr Stammhaus war Findelstein bei Deggendorf,wo sie in ältester Zeit als Bürger sassen. Sie besassen ausser F. auch die Azelburg undden Hönhart zu Straubing, Schönstatt und Stefanskirchen bei Wasserburg. Das Geschlechterlosch am 2. 22. 1747 mit Michael Wilh. v. P. zu Strasskirchen und Findelstein, Bisch.Freising'schem Rath und Kamincrdirektor. - W.: in R. ein gebog. Frauenarm mit s.Unter- u. g.-gestp. Oberärmel, einen s. Fisch mit g. Siegelring im Maule quer haltend.Gekr. H.: wie der Schild bezeichneter Flügel. D.: r. s.