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1 (1881) Anhalt bis Bayern
Entstehung
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15.a Herzogthum Bayern. (Herzog Wilhelm V.)

I5§®

2. 5. Pruner, f, Edelmannsfreiheit auf s. Gütern für Hieronymus P., Landschaftskanzler.

Wahrscheinlich derselbe hatte d. d. Regensburg 29. 7. 1546 v. Kaiser einenWappenbrief erhalten. W.: (1546). In # ein Viereck, g. Brunnen, oben u.unten mit Leisten mit s.Angeln", daraus wachs. 12end. Hirsch. Letztererwächst auch aus dem ungekr. Stechhelm mit 4t 1 g. Decken, (ex dipl. cop.)

3. 11. Vieliliauser (Viechhauser, Vieheuser), f, Edelmannsfreiheit auf das Dorf Nieder-

lauterbach für Dr. j. utr. Sigm. P. Derselbe hatte als F. Bayr. Rath d. d.Augsburg 18. 5. 1566 für. s. Person das kleine Palatinat, (ohne Wappenbrief-recht) und d. d. Augsburg 29. 6. 1582 (als Kais. Geh. Rath und lteichs-Hof-Vizekanzler) dasselbe auf Wappenbriefertheilung, nebst anderen Rechtenfür s. Person, ausgedehnt erhalten. Er starb 1587 ohne männliche Erben,muss jedoch vorher den R.-A. erlangt haben, da d. d. Wien 20. 9. 1626seinVerwandter"Konrad V., Ii. Poln. Hofdiener, die Adelsbestät. und Ueber-tragung des (s. Verwandten Sigmund V. verlieh.) R.-A. und Wappens, sowieauch d. d. Warschau 30. 12. 1638 darauf hin den Polnischen Adel (als:Fihauser") erhielt. W.: (1626 u. 1638) Gev. 44 G., 1 ln auf r. Stubbensitz, flugb. g. Rebhuhn, 2 /3: 3 r. Kugeln. Gekr. II.: Bilder aus I. zw. 2 44g. geth. Bffh., im Gold mit den 3 (2. 1) Kugeln bei. D.: 4t g- r - g-(ex dipl. cop.)

*) 1583

9. 3. Legsalz (Ligsalz), f, Edelmannsfreiheit für Georg L. auf etlichen Gütern des Ge-richts Starnberg, Dachau, Erding und Wolfertshausen (cfr. 5. 5. 1588, 2. 3.1596, 13. 4. 1601 u. 22. 7. 1696.)

Abdacker, f, Edelmannsfreiheit f. s. Güter auf Lebenszeit für Dr. Florentin A.(cfr. 11. 6. 1588). Ursprung und Wappen unbekannt.

Obernburger, f, Edelmannsfreiheit für Peter 0. Derselbe war wahrscheinlichein Nachkomme jenes Peter 0., Kais. Kanzleischreibers (geb. aus der StadtObernburg), nat. Sohnes eines aus der alten Familie d. N., welcher mit demWappen seines Vaters d. d. Brüssel 18. 6. 1555 den rittermäss. R.-A., Le-gitimation und die rechtliche Erbnachfolge, ferner durch ein zweites Diplomde eodem: die Rothwachsfreiheit u. a. Rechte, und durch ein drittes d. d.Brüssel 24. 10. 1555 die kleinere Pfalzgrafenwürde (bestätigt nachmals d. d.Augsburg 2. 5. 1566) vom Kaiser erlangt hatte. Ferner war ihm, nebst Bru-der Paul, Kais. Sekretär, d. d. Brüssel 30. 6. 1556 ein abermaliges Diplommit der Bestätigung des Namens ertheilt worden und wurde d. d. Gent 25.8. 1556 das Adelsdiplom auch auf ihren dritten Bruder Johann ausgedehnt.W.: (1555) in R. eine gekr. s. korynthisehe Säule mit g. Capital und Fusszwischen 2, sie mit 3 Füssen ht. g. Greifen. Der r. g.-bewulst. und gekr.Helm trägt einen wachs, g. Greif, dessen r. Flügel mit der Säule belegt ist.D.: r. g. (ex dipl. cop.)

Wagnerseck, f, Edelmannsfreiheit für Wilhelm W. (Ursprung ? W. ?)

Tannberg, f, Ausschr. der ihm mit Brüdern und Vettern Georg, Wolfg., Achazund Hans Georg d. d. Wien 12. 6. 1572 erth. Conf. des R.-Frh. für DavidFh. v. T., Kämmerer der Erzherz. Rudolf und Ernst zu Oesterreich, Herrnauf Auroltzmünster (cfr. sub 30. 6. 1574, wo das Wappen).

Eys, f, Edelmannsfreiheit auf s. Gütern für Paul v. E. Ders. war 1593Kammerdiener des Herzogs Wilhelm v. Bayern und höchstwahrscheinlichein Nachkomme eines der d. tl. . . . von K. Karl V. in den rittermäss. R.-A.mit Wappenbestät. erhob. Gebr.: Hans E., des Herz. Ludwig zu Bayern Rathund Diener, resp. Siegmund E., des Herzogs Otto Heinrich, Pfalzgrafen beiRhein, Herzogs in Bayern Diener. W.: in 44 eia g- Sparren, bei. nach d.Figur mit 3 eis. Hufeisen. Gekr. H.: off. 44 Elug, je mit g. Schrb. /\,darin htd. je 3 eis. Hufeisen. D.: 4t 2 g-

Sidler, f, Edelmannsfreiheit auf etlichen Gütern im Gericht Vilshofen für Wolf-gang S. (Ursprung ? W. ?)

*) Sedlmayr, Wappenbrief für die am 22. 8. 1684 unter dem Namen:Edlmayr"nobilitirte Familie Sedlmayr.

14. 12.

1584

17. 7.