Druckschrift 
1 (1881) Anhalt bis Bayern
Entstehung
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14.a

Horzogtkum Bayern. (Herzog Wilhelm IV. u. Ludwig.)

Prädikatv. Egersperg", die Bestät. des Palatinats, die Ausdehnung desselbenauf seine ehelichen Mannserben und bei deren event. Erlöschen auf die seinesBruders Karl, jederzeit aber nur nach dem Erstgeburtsrecht. Endlicherhielt den R.-Frh. Joli. Christoph v. J., Kurb. Truchsess und Hofrath d. d.7. 9. 1721 und, da dies Diplom nicht zur Ausfertigung gelangte, eine Er-neuerung des R.-Frh. d. d. 24. 2. 1728. W.: (1532) in Gr. ein aus s. Drb.wachs, vorw. gek. braunhaariger barhaupter Mann in b. Kleide mit 3 g. Knöpfen,Gurt, Kragen und Stulpen, über d. rt. Schulter eine g.-bestielte s. Holzaxttragend. Stechhelm mit b. g. Wulst und Decke, darauf derselbe. Ebenso,nur statt des Stechhelms einen gekr. offenen Helm hat das Wappen de 1590.Das W. 1613 sowie das freiherrl. Wappen de 1728 dagegen ist gev.; Vi: in44 eine g. Krone, a /s: von B. u. S. geth. und dreimal gesp. mit verw. Tct.Aus d. gekr. H. wächst der Mann, hier mit gewund., g. links abflieg. Kopf-binde. D.: 44 g- b. s. Obengenannter Wilhelm v. J. zu E. und Trachen-stein, Kurb. Geh. Rath, Dr. d. R. u. Pfleger zu Dachau erhielt 30. 7. 1616u. 18. 2. 1631 auch die durchgeh. Niedergerichtsbarkeit auf s. einschicht.Gütern f. sich u. miinnl. Leibeserben.

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1. 8. Hegnenberg, A. (unter diesem Namen [von dem ihm geschenkten Schlosse] fürGeorg Dux [cfr. 1. 11. 1654], nat. Sohn des Herzogs Wilhelm IV. mit Mar-garetha Freiin v. Hausen. W.: N. S. Erg .-Bd. z. B. A. Tab. 1: '/n: r.-gekr.g. Löwe (der Pfälzische) im 44 Schilde und wachs, auf dem Helme.

1549

Auer von Noehcim, 4", Edelmannsfreiheit für Jörg A., welcher mit einer v. Grueberden alten Sitz Nöheim (Gerichts-Pfarrkirchen) in Niederbayern erheiratkethatte. Das Geschlecht erlosch mit s. Enkel Isaac A. v. N.

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12. 3. Fachner, Wappenbrief für Andreas F., Zollaufseher in ganz Bayern (cfr. denKurb. A. 1626). W.: (1549) Von B. über R. scbräggeth., oben ein wachs,ungeflüg. Greif, unten s. Schrb. Stechhelm mit b. s. Decken trägt den Greif.

23. 9. Hannnan, f, Wappenbrief für Achaz H., Bürger und Mitglied des Raths zu Mün-chen. Sein Enkel Georg Sigm. H., Bürger und Mitglied des Raths zuRavensburg und Isaac, dessen Bruder, erlangten d. d. Wien 22. 2. 1673 denReichs- und erbländ. Adelsstand nebst Wbess. Das W. nach dem Wappen-brief von 1549 war ein B. G. geth. Schild, darin ein das Gelenk links, dier. Schnittfläche nach oben kehrendes linkes Hinterbein eines Schweines (dortHammann genannt). Auf dem gekr. Stechhelme ein Mannesrumpf mit Schnurr-und Knebelbart in 3 fach g.-verschnürtom b. Kleide, mit g. breiten Kragen,auf dem Haupte einen s. Wulst, darauf ein r.-gestp., b. und oben mit 3 s.Strf. auf g. Knopf besteckter Spitzhut. D.: b. g. Das spätere adlige Wappenwar. gev.; l j\: Stw., 2 /s: in G. ein s. 11c. Schrb., darin zw. 2 aus den Eckenhervorschiessenden g. Flammengarben, hintereinander 2 g. Lilien und zw.diesen eine 44"bord. g. Kugel. Der Helm wie oben, nur offen.

Pfalzgraf Albrecht Y., bei Rhein,

genannt der Grossmiitliige, Herzog in Uber- und Nieder-Bayern

(succ. 6. 3. 1550, + 24. 10. 1579).

1559

29. 7. Lerchenfelder, Best, der Edelmannsfreiheit (nicht 17. 2. 1587) für Caspar v. L.,F. Bayer. Rath zu Straubing (später Hofrath, Truchsess u. Kastner zu Mün-chen), Erwerber des Hr. Preünberg. Ders. stammte aus einem Geschlecht,das in Person des Ileymeran L., Bürgers zu Straubing, d. d. St. Georgen (imSzeklerland) 25. 5. 1427 v. K. Sigismund einen Wappenbrief und d. d.Augsburg 25. 1. 1555 in Person der Gebr. Caspar u. Balthasar L. den R.-A.mit Wappenbess. erhalten hatte. Ersterwähnter, oder auch vielleicht ein an-derer Caspar zu Ivöfering erhielt mit s. Brüdern Andreas zu Prennberg,Heinrich zu Welschenburg u. Georg David zu Gobelhoven d. d. Prag 26. 4.1587 ein R.-A.-Best.-Dipl. mit Präd.:v. Lerchenfeld" und die Wappen-verein. mit dem der f v. Prennberg. W.: (1555) in R. ein s. Sparren,darin auf gr. Drb. eine flugb. nat. Lerche. IL: wie d. Schild gezeichn. Flü-gel (cfr. 17. 2. 1587, 12. 1. 1616, 2. 4. 1699 u. 20. 2. 1771).