Herzogthum und Kurfürstenthum Bayern.
Pfalzgraf Albrecht IY. bei Rliein,
genannt der Weise, Herzog in Ober- und Niedcr-Bayern
(suec. 1465, + 18. 3. 1508).
1503
1. 3. Spruner, Wappenbrief für Caspar Sp. (ausgestellt „am Erichstag — i. e.
Dienstag — vor dem Sonntage Laetare 1502", — d. h. 1. Hiirz) cfr. 18. 3.1785 sub Kurpfalzbayern das Weitere.
Pfalzgraf Wilhelm IY. hei Rhein,
genannt der Standhafte, Herzog in Ober- und Nieder-Bayern
(succ. 18. 3. 1508, f 6. 3. 1550)
seit 1514in Condominat mit seinem Bruder:
Pfalzgraf Ludwig bei Rhein,
Herzog in Ober- und Nieder-Bayern
(f 1545).
151«
28. 3. Hegkniann, Wappenbrief (verliehen von Pfalzgraf Ludwig) für Georg H., Ge-ricktsschreiber zu Tegkendorf (Deggendorf) — d. d. Landshut. — W.: Geth.S. R. mit 3 sechsblättrigen Hecken-Rosen verw. Tct., mit Saamen verw. Tct.,gr. Kelchblättern u. zweiblättr. gr. Stengeln. Auf d. Stechhelm ein wachs,blonder, s.-gekleid. Jüngling, barhaupt, aber mit einer r. Gugel, die denVorderkopf bloss lässt u. auf die lk. Schulter herüberfällt. Er trägt in d.Rt. je an gr. zweiblättr. Stengel 3 Rosen, die äusseren wie die untere,die mittlere wie die oberen im Sehilde gezeichnet.
151»
8. 11. Stach, Iidelsmannsfreiheit für Wolfgang St., Pfleger zu Eschlkam, über das DorfRied, im Gerichte Eschlkam (verliehen vom Pfalzgrafen Ludwig am Dienstagnach St. Leonhardt). Ursprung?
1594
2. 1. Carl, f Wappenbrief (gemeinschaftl. mit dem Pfalzgrafen Ludwig) für Paul Carl
(d. d. Landshut). W.: In # ein aus gr. Drb. wachs, g.-gekleid. Mann, mitgrauem Haar u. Bart, über die rt. Schulter einen eis. Streitkolben ht. Aufd. ungekr. Stechhelm 2 g. geth. Bflli. D.: # g.
•539
2. 1. .Tocher, f Wappenbrief (mit Pfalzgraf Ludwig gemeinschaftlich) für Georg J. ausDachau. Den R.-A. erhielten von seinen Nachkommen:
1) d. d. Prag 15. 12. 1590 Christoph J. (nebst Wappenbesserung) und
2) d. d. (im 17. Jahrhundert) Bernhard J., Verwalter der Herrsch. Mau-terndorf;
Ferner erhielt v. K. Mathias d. d. Regensburg 21. 10. 1613 Wilhelm(v.) J. zu Egersperg, Dr. b. R., Rath des llerzogs Maximilian von Bayern,und Bruder Karl Besserung ihres adligen Wappens u. andere Rechte, sowieder Erstere allein das kleine Palatinat, ferner d. d. Wien 9. 6. 1G20 das
4*