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Die Hefner
Vater bereits durch hilfreiche Hand in seinen heraldischen Ar-beiten zu unterstüzen sich bcmüt. Da auch mein jüngererBruder Ludwig keine männlichen Nachkommen besizt, so scheintdas Geschlecht der Hefner mit dem Winzer mit unssein Ende ncmen zu wollen, was, wenigstens von meiner Seite,keinerlei Bedauern unterliegt. —
Es existirt aber in München zufällig noch eine andereFamilie unseres Namens, die troz aller Verwarnngen vonmeiner Seite doch zuweilen mit der unseren verwechselt zuwerden Pflegt, daher es wol am Plaze sein wird, des Ur-sprunges dieser Familie in Kurzem zu gedenken.
^nno 1814 wurde der ehemalige mainzische, später vonBayern übernommene Regierungs- und rosp. Staatsrat FranzJgnaz Heinrich Hefner zu Asch äff enburg vom KönigMar l, nobilitirt. Von seinen Verdiensten kann ich nichtsberichten, weil ich nichts davon erfaren, es ist mir nur ein-mal erzält worden, der Herr Staatsrat sei in einem solchenGrade kurzsichtig gewesen, daß ein Ganner, hievon Vorteilzieend, sich ihm auf der Straße in Aschaffenbnrg näerte undihm mit einem artigen: „Entschuldigen Sie, Herr Staatsrat!"die goldene Brille von der Nase zog. Der Bestolene konnteim nächsten Augenblicke nicht einmal die Richtung mehr an-geben, in welcher der Dieb sich entfernt hatte. Diese Anek-dote gebe ich übrigens mit allem Vorbehalt.
Sein Son Jakob Heinrich, der das Unglück hatte,in früer Jugend den rechten Arm zu verlieren, widmete sichdennoch der Zcichnenknnst und hat hierin Anncrkennenswertcsgeleistet. Auf das Erbieten an der Gewerbschule seiner Vater-stadt unentgeltlichen Zeichnungsunterricht zu erteilen, wennihm der „Professor"-Titel verlieen werde, wurde seinem Wunschefvillsart. Wo Jakob v. Hefner den Doktortitel, den er fürt,