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Das hohe Loos.
Patriotismus, dem ich leider zu lange mit aller Ausopferungmich ergeben, auch ferner rege zu halten, oder ob nicht derAusspruch meines seligen Vaters sich an dem Sone wieder-holt bewarheitet habe, daß der Patriotismus ein unrentablesGeschäft sei? — Hätte ich, was ich mit bitteren Erfarungenjezt weiß, vor 20 Jaren gewußt, ich würde meinem Vater-landc damals den Rücken gekert und in einem Großstaatemein Glück versucht haben, denn Großstaaten allein habenein Interesse daran, jede Kraft an dem Orte zu verwenden,wo sie am meisten Nuzen bringen kann, wärend in Klein-staaten, wenigstens für den Eingebornen (er müßte denn einganz besonderer Glückspilz sein) kein Weg offen bleibt, zumZiele zu gelangen, als — angespannt an dem „großen Kar-ren" mitzuschieben, um auf der ihm bestimmten Hve des Ber-ges angelangt, von Anderen wieder bei Seite geschoben zuwerden, denn:
„Schieben und geschoben werden,
Ist das hohe Loos auf Erden".
Dieß war die Geschichte meiner tollsten Idee, die ich „mirzur ernstlichen Warnung, anderen aber zur wolverdientenStrafe" hiemit veröffentlicht habe.
Es wäre jedoch ganz irrig, wenn der mit den Verhält-nissen nicht naer vertraute Leser allenfalls aus der vorher-gehenden Darstellung sich die Ansicht bilden wollte, als seiich persönlich unbeliebt, oder als würden mir bei meinen Ar-beiten (so lange sie kein Geld fordern) irgend Hindernisse inden Weg gelegt. Das gerade Gegenteil ist der Fall.Wo und wann immer ich genötigt bin, die Hilfe eines Beam-ten für meine wissenschaftlichen Zwecke zu beanspruchen, über-all finde ich das gefälligste Entgegenkommen, und insbesonderemuß ich den Vorständen und Beamten der kgl. Staatsbiblio-